155. Jahrgang Zweites Nr. 156 General-Anzeiger, Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Liehen i englischen Hander Richtung nach Kvw- 29oi Petroleum Tie erste 1894 790 kg 72 500 , 19 990 t 24 600 , 4261 000 , 285 000 hl 1900 2100 kg 59 000 , 25 800 t 41 200 , 7 429 000 , 1 881 000 hl 1899 16 180 kg 56 000 , 24 300 t 31 500 , 6 722 000 r 855 000 hl Bergbaues Gold Silber Kupfer Ellen Kohle Gießen, 6. Juli 1905. ** Personalien. S. K H. der Großherzog haben den Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rhein- Hessen N e e 8 zum LandgerichtSdirektor bei diesem Gericht und den Amtsrichter in Worms, Amtsgerichtsrat Müller zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen ernannt. — Der Gcrichtsassessor Dr. Ostern aus Mainz wurde zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms ernannt. — Nebectragen wurde am 1. Juli d. I. dem Schul- aintsaspiranten Wiedekind aus Klein-Zimmern im Kreise Dieburg eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Radheim, ErscheNU VsNch mü Ausnahme befl Sonntag». Di« „Stefitnet FamMenblätter- werden dem ,Anzeiger viermal wSchenllich betgelegt. Der 'Qtlftldp Landwirt" erjchetnl monaiUch einmal. Donnerstag 6. Juli 1905 {Rotation5bru(f und Verlag der Brühl Ich« UniDerfilätSbruderet 8t Lange. ®u6c»e Redaktion, Expedition u. Druckerei Schulstr.9» Tel. ‘Jtu 6L ielegt/äUn. i SU^cig« ®Uber Krieg. Vsm Krieq-schauplatze. Petersburg, 5. Juli. (Petersb. Trlesr.-Ag.) Em Telegramm des General- Linewttsch an den Kaiser meldet vom 3. Juli: Bei den Heeren ist keine Veränderung eingetreten. Die russischen Truppen in Korea ergriffen die Offensive, besetzten Ko - punsanz, sowie mehrere südlich davon gelegene Platze. Die Friedenskonferenz. Tokio, 5 Juli. Auf der Konferenz in Washington fungieren nach amtlicher Verlautb^rta Baron Komura und Baron Takahira als Kommissare Japans. Die Leitung deS Ministeriums des Aeußern übernimmt rnterr- mistisch Graf Katsura. Die Mission reist am 8. Juli ab. berm eiben. _ __ ,, Tragikomisch berührt die Bukarester Meldung, daß die russische Regierung dem rumänischen M i n i st e r des Aeußern General Lahovari für die gegen» über dem „Potemkin" entwickelte Energie gedankt habe. Bemerkenswert ist auch Vie Haltung der türkische n Regierung gegenüber der Rebellion russ. Seeleute. Der jpvfivw Botschafter in Konstantin vpel überreichte, wie aus der turn'! men Hauptstadt gemeldet wird, dem türk. Kabinett eine Verbalnote, m der mitgeteilt wird, daß etwa 400 russische ©eelente sich nach Versenkung eines Dampfers auf einen englischen Han- dclsdampfer gerettet hätten, der in der Richtung nach Konstantinopel abfuhr. Der Botschafter verlangte bic unpebwte Anhaltung des Dampfers, sowie die Auslieferung der Se^eute. Die Pforte antwortete, daß die Erfiillung dreies ^un- sches unmöglich sei, da überhaupt zwischen Rußland und der Türkei fein Anslieserungsvertrag bestehe. Alle« geht dnntter und drüber. Dem Hafen von Odessa näherte sich am Donnerstag sormittag das Sch warzemeer-Geschw ad er und warf im äußeren Hafen Anker. Es besteht aus den drei Panzerschiffen „Rostislaw" (Flaggschiff des Admirals Krieger), „Dwjenadsat Apostoloto" und „Tri Swjatitelja", aus vier Torpedobootjägern und zwei Torpedobooten und einem Pcinenkreuzer. Krieger landete und berief die Truppenkommandanten zu einer geheimen Beratung. Der „Rostislaw" fuhr alsdann zurück. In Petersburg zirkulieren Gerüchte, daß Admiral Krieger Selbstmord verübt habe und sämtliche Offiziere der Schwarzen Meerflotte ihre Demission eingereicht hütteu in demselben Kreise. ** Die allgemeinen Staatsprüfungen im Forst fach beginnen sm 9. November d. I., vormittags 'Ihr. Gesuche um Zulsfsung zu diesen find binnen vier .„-dkn mit deu Bescheinigungen über bestm^EN Atzeß und Vollendung des praAsichen Kursus nsw. bei der Grrchh. PrüsimgSkomm'ission für das Finanz- tutb technische Fach in Darmstadt einzureichen. — Bei derselben Kommission sind die Gesuche binnen vier Wochen einzureichen um Zulassung zu den am 9. Oktober d. I. beginnenden allgemeinen Staatsprüfungen — zweite Hauptprüfungen — für das Hochbau-, Ingenieurbau- imd Maschinenbau- Der in der rumänischen Hafenstadt Konstanz a eingetroffenc Dampfer Carol berichtete, die Bemannung s ä m t l i ch e r r u s s r - scher Handelsschiffe, welche in K on R a n t trio be I au* Alexandrien einaetroffen seien, befanden sich m vollem Aufruhr. Nach einer Meldung aus Konstantmopel meuterten die Matrosen des russischen Tamvfers „Kaiser Nikolaus und verweigerten die Abfahrt nach Alexandrien. Sw verlangten, daß der Dampfer Kurs nach Odessa nehme, weil ihre Gegenwart dort wichtiger sei, als in Alexandrien. Der Ausstand im Petersburger Handelshafen ist durch Verständigung zwischen den Aroeitern w'.d Arbettgeberu beendigt worden. Der Arbeitslohn wurde erhöht. . tfür die Arbeiter ist eine Versicherung während der Arbeitszeit im Hafen eingeführt wvrden. Die Gerüchte, daß am 5. d. M. Zusammenstöße zwischen Arbeitern der Puttlowwerke und Treippen statt- qesunden haben, bestätigen sich nach offezwser Bebauvtung nicht Sie waren veranlaßt durch einen N e v o l v e r s ch n ß - den em Arbeiter abgab, der als verdächtig verhaftet werden sollte. Auch auch einer Ansammlung von Arbeitern frel em Schuß; sonst ist die Ruhe nicht gestört worden. Bei dem schwedischen Ministerium des Aeußern emgegangene Telegramme aus Petersbirrg raten wegen des allgemeinen Ausstandes der Hafenarbeiter dasellst den Stockholmer Reedereien bis auf weiteres ab, Frachtabschlüsse mit Petersburg zu machen In B i a l y st o k (Polen) verbreitet der indische^ Arbetterbund revolutionäre Proklamationen, in denen die Bevölkemng aufgefordert wird, . sich der regierungsfeindlichen Bewegung anzu- schließen. Gleickzeittg kündigt der Bund an, daß dce m letzter Zeit verübten Attentate nicht durch tne Mitglieder der Parte» verübt worden sind. T-er Bund behält sich aber vor, den von ihnen zum Tode verurteilten Polizeimeister noch im Laufe dieser Woche v^waltsam zu entfernen. Man nimmt deshalb an, daß es in den nächsten Tagen zwischen den Arbeitern und der Polizei in Bialvftok zu blutigen Zusammenstößen kommen wird. Tas „ResorM"-Werk der russischen Regierung ninnnt inzwischen seinen lläglrch krebsenden Fortgang. Das Ministerkow.itee ersiattete neuer- dinas, nach offiziöser Meldung, dem Kaiser über die Beratungen bezüglich des Art. 7 des Ukas vom 25. Dezember 1904 betr die für Ausländer und Eingeborene tn besonderen Reichsgebieten bestehenden gesetzlichen Beschränkungen Bericht. Nach diesem Bericht sollen dre tn den baltischen Provinzen geltenden Schulreglk'- ments einer Revision unterzogen werden, dre von dem Unterrichtsminister unter Teilnahme von Vertretern des Ministeriums des Jrmern und Vertretern der Bevölkerung vorgenommen werden soll. Jü Livland, wo man bekanntlich bisher jahrelang das Deutschtum aufs grimmigste unterdrückt und geknebelt hat, lleß man doch die deutsche Universität Dorpat ganz russisizieren und vertrieb man doch fron dort die deutschen Professoren, soll ein Gvmnasium mit der deutschen Unterrichtssprache geschaffen werden. In allen Schulen der baltischen Provinzen soll der Religionsunterricht in der Muttersprache erteilt werden. Ferner sollen der Befrülkerung des östlichen Rußland „einige" Erleichterungen gewährt werden. Eine Anzahl der Fragen wurde an eine besondere Kommission verwiesen. Zmu Gennalstaböchef ist der Generalleutnant Palitzin ernannt worden. Wie aus einem Tagesbefehl des MMtärressortS hervorgeht^mrd dieser Posten neu geschaffen, der in allen den Generalstab und die .Kriegsbereitschaft betreffenden Fragen dem Karser unmittelbar unterstellt ist. Der GeneralstabSchef ist em ständiges Mitglied deS LandesverteidigiMgsrates. Er nimmt an allen Sitzungen der höchsten RcgierungsbehSrden teil und ist stimmberechtigt in allen Fragen, die dre Kompetenz des G-eneralstabes betreffen. ^Dte^wirsschaftliche Entwicklung Japans im letzten Jahrzehnt. Welchen Auflchwung die wirtschaftliche Entwicklung JapanS seit Aiüang der 90er Jahre genommen hat, ergibt sich aus einem Vergleich der folgenden Zahlen. Die Produktion des japanischen " ' ‘ betrug: Nach Meldungen aus Sewastopol soll die Mannschaft des Schlachtschiffes „Tri Swatitelya" gemeutert haben. Nachdem sechs Matrosen des „Pob j e d on o s z ew" neuerdings zu meutern versuchten, fron den übrigen Mannschaften aber festgenommen wurden, ist derselbe mit ämtlichen Offizieren an Bord fron Odesia nach „Nikolajew" wurde eine wertvolle Blattpflanze mit Topf gestohlen. Der Topf ist, wie unS die Polizei mitteilt, von braunem Ton, mit Weinranke umstochten und vergoldet, ebenso der dazu gehörige Untersatz. - Betrug. Ein HauSbursche hatte sich aus einem hiesigen Geschäfte Sparmarken angeeignet und wußte sich damit für 4 Mk. Waren und bares Geld auszuschwindeln. Gestern wurde der Betrug entdeckt und der Bursche zur Anzeige gebracht. •• Gymnasialneubau in Worms. Der zweiten Kammer der Stände ist eine Regierungsvorlage zugegangen, worin auSgeführt wird, daß die 9lrbeitcn am Gymnasialneubau in Worms so weit vorgeschritten sind, daß er voraussichtlich am 16. November d. Js. in Benutzung genommen werden kann. Mit dem Bezug des neuen Gebäudes findet die längst als dringendes Bedürfnis empfundene vollständige Trennung des Gymnasiums von der Obcrrcal- schule statt, welche einige Mehrausgaben verursacht. ** Das Opfer des NüdesheimerMordS. Aus Höchst wird der Kl. Pr. berichtet, daß sich dort bei der Polizei ein junger Mann gemeldet hat, dessen I8jähriger Bruder seit dem 13. Juni vermißt wird. Bekanntlich ist die Persönlichkeit des am Niederwalddcnkmal ermordet Aufgefundenen immer noch nicht fcstgcstellt. Der in Höchst Vermißte heißt Mayfahrt, war Schlosser und bis einige Tage vor dem 13. Juni auf der Gnstavsburg beschäftigt. Nach seinem Austritt dort hatte er in Höchst seinen Bruder besucht. Von da aus wollte er zunächst nach Worms und dann Köln reisen. Das letzte Lebenszeichen des Vermißten war eine Karte, die am 13. Juni in Rüdesheim abgestempelt worden ist. Es wurde bei ihm eine Orierttierungs- karte mit Futteral vorgefunden, der Vermißte soll nach Aussagen des Bruders eine solche Karte bei sich getragen haben. Festgestellt ist ferner, daß der junge Mayfahrt am 13. Juni das Niederwalddenkmal besuchte und im Besitz nicht unbedeutender Geldmittel war. In Bezug auf die Zeit der Ermordung herrscht vorerst keine volle Klarheit. Die Behörden, die die Untersuchung leiten, nehmen an, daß der Mord zwischen dem 17. und 19. Juni ausgeführt worden ist. Um diese Zeit hätte der Vermißte nach seiner Absicht eigentlich schon in Köln sein müssen. Immerhin ist es möglich, daß er sich durch Neisekollegen hat überreden lasten, länger unterwegs zu verweilen. Jedenfalls läßt es sich die Wiesbadener Staatsanwaltschaft angelegen sein, die Sache auch nach dieser Richtung hin festzustellen. ** 3 u m Neckar gar tacker Raubmord. Der Raub» mörder Mogler ans Neckargartach ist, nachdem er sich noch drer Wochen nach der Tat nmhergetrieben, om Montag in Berlin ver° lin verhaftet worden, d. h. er bat sich, als seine Bente aufgezehrt war, der Polizei gestellt. Wie Verbrecher in den meisten ähnlichen Fällen, suchte auch Mogler sich im Strudel der Großstadt zu betäuben und verpraßte das Geld zum großen Teil in Wirtschaften mit Bedienung von „parier Zand Als er keine Mittel mehr besaß, kam er in ein Wirtshaus des dritten Polizeireviers, wo man ihn festnehmen lassen wollte. Er stellte sich selbst der Polizei, wurde auch gleich erkannt und festgenommen. Mogler gibt an, daß er, um in den Besitz des Geldes zu gelangen, mit dem Bell allerdings auf den Meister, die Meisterin und das Kind losgeschlagen, aber nicht die Absicht gehabt habe, sie zu töten. Reue zeigt er nicht und erllärt, daß alle drei Personen noch am Leben gewesen seien, als er den Raub ausgeftihrt habe und davongegangen sei. Mogler wurde am Dienstagmorgen in Heilbronn eingeliefert. d. Leihgestern, 5. Juli. Der hiesige Schafhirte sah heute mittag einen Soldaten des 168. Regiments quer durch einen Wiesengrund laufen auf einen tiefen Wassergraben zu. Nach einiger Zeit kam ihm die Sache verdächtig vor, und als er nachforschte, fand er den Waffenrock, sowie Säbel, Mütze und Halsbinde am Graben liegen, jedoch von dem Soldaten feine Spur. Die gefundenen Sachen wurden der Bürgermeisterei übergeben. Man nimmt an, daß Selbstmord vorliegt. Bad-Nauheim, 5. Juli. In die Hochsaison der Natur fällt die Hochsaison des Bades. Zahlreich anwesend sind deutsche Fürstlichkeiten und die russische, sowie österreichische Aristokratie: Hohe Offiziere, Beamte, die Vertreter der Hochfinanz und Kunst. Ebenso zahlreich hat aber auch das überseeische Ausland, namentlich Amerika, seine bekannten Vertreter der Politik und Industrie gesandt, wodurch der internationale Charakter des Bades auffällig in Erscheinung tritt. Von bekannten amerikanischen Besuchern in Bad-Nauheim ist der Stahltrustkönig Schwab, der Minenbesitzer Hammond, der Handelskammer-Präsident Shayne, der Marineschriftsteller Mahan aus New-Dork und der bekannte Theater-Unternehmer Ackermann aus San Franzisko zu erwähnen; aus England Lord Edgeeombe und der Schriftsteller Nilkins, sowie der ehemalige Präsident der Kapkolonie Schreiner und der Kriegsminister Mena aus Mexiko. Aus Sch-weden sind u. a. anwesend der Reichsrats-Präsident v. Akerhielm ans Stockholm; und aus dem russischen Osten der Generalgouverneur Sarnitzin aus dem Kaukasus. Unter den vielen hohen deutschen Offizieren ist der langjährige Besucher des Bades Generalleutnant und Generaladjutant von Scholl zu erwähnen. Die Kurdirektion bietet ein sehr abwechslungsreiches Programm an Unterhaltungen für die Kurgäste: Oper und Theater wechseln täglich ab; Symphonie-Konzerte, Militär-Konzerte, Darbietungen berühmter Bühnengrößen, dreimal täglich Konzerte der Kurkapelle, Tauzreuuions, Feuerwerke int Park, bengalische Beleuchtungen der Terrasse und der Teichinseln dienen in reichem Maße zur Velebnng des Kuraufenthaltes. Friedberg, 5. Juli. Ein wegen schwerer Diebstähle steckbrieflich verfolgter Verbrecher, welcher schon viele Vorstrafen hinter sich hat, wurde heute von zwei hiesigen Schutzleuten auf einem Oekonomiehof ermittelt und verhaftet. Bei seinem Transport ins hiesige Gefängnis warf er plötzlich die Schließkette von sich und entfloh, ohne wieder ein gefangen zu werden. Der Verbrecher war vorschriftsmäßig geschlossen. fc. Frankfurt a. M., 5. Juli. Rach kurzer Krankheit starb hier im 64. Lebensjahre der Begründer und Besitzer der „Wormser Volkszeitung", Ludwig Joseph Pfungst. Die Volkszeitung wird laut testamentarischer Bestimmung in der seitherigen Weise weiter erscheinen. Sein beträchtliches Vermögen hat der Verstorbene dec Stadt Frankfurt zum Ankauf von Kunstwerken für die öffentlichen Sammlungen vermacht. Die Stiftung soll den Namen Ludwig Pfungst aus Worms-Stiftung tragen. Frankfurt, 5. Juli. S. K. & der Großherzog von Hessen hat den 21jährigen Kunstgewerbler Hermann A. E. Kopf, der längere Zeit in Darmstadt studiert har, nach mehreren Audienzen in die Künstlerkolonie der hessischen Residenz berufen. Kopf erfreute sich in Frankfurt allgemeiner Anerkennung. Wiesbaden, 5. Juli. Gestern vormittag stürzte der hier zur Kur weilende 25 Jahre alte Kaufmai n AlfonS Dick am Kochdenkmal vom Rade. Er zog sich hierbei einen Beinbruch und schwere innere Verletzungen zu, an denen er gestorben ist. — Gestern wurde hier ein junger Mann und ein junges Mädchen vom Blitzstrahl getroffen. 8. Herborn, 5. Juli. Die für die Höhen des Westerwaldes so lange ersehnte Bahnlinie Herborn-Rennerod macht überall auf der ganzen Strecke gute Fortschritte. Auf den vorgesehenen Haltestellen und Bahnhöfen sieht man bereits das Untergeschoß der Stationsgebäude hervorragen. Die Firma Abermann & Kling-Gießen ist mit der Ausführung dieser Hochbauten betraut. Im Mittelpunkte der Strecke, in der Nähe von Driedorf, gilt es noch, eine bedeutende Schwierigkeit zu überwinden. Dort wird die Bahn durch eine mächtige Eisenbrücke über das sehluchtenartige Rehbachtal geführt, mit deren Aufstellung man z. Zt. beschäftigt ist. Die Bahn sollte zwar bis zum 1. Dezember ne. schon dem Betrieb übergeben werden, wir glauben aber, daß es 1. April nächsten Jahres darüber wird. Mit diesem Zeitpunkt kommt auch die Fahrpost Herborn-Rennerod zur Einstellung. [] Marburg, 5. Juli. Der kurz vor dem Examen stehende Student Wilhelm Naderhopf aus Brackel in Westfalen sank heute früh beim Baden in der Lahn plötzlich in die Tiefe und ertrank, trotzdem man ihm sofort zu Hilfe eilte. Die Leiche wurde alsbald gefunden. An derselben Stelle ertrank vor etwa 14 Tagen ein junger Kahnbursche. — Im Felde bei Cappel wurde gestern der Taglöhner Wagner vom Hitzschlag betroffen und starb alsbald. 0 Salzschlirf, 5. Juli. Daß eifrige, ehrliche Arbeit, zielbewußtes Streben ideal gesinnter Männer nicht immer mit Erfolg gekrönt wird, daß Viele sich nm den Lohn ihrer Lebensarbeit gebracht sehen, das wiederholt sich gar häufig, das ist nichts Neues! Dies Schicksal hat auch der Begründer von Salzschlirf, Dr. Eduard Mar- tiny, an sich erfahren müssen; nachdem er 30 Jahre gerungen und gekämpft hatte, verließ er gebrochenen Herzens und vermögenslos den Ort seiner Tätigkeit, um alsbald seelischem und körperlichem Leiden zu erliegen. Als seine sterblichen Ueberreste auf dem Kirchhof zu Salzschlirf im Mutterschooß der Erde gebettet wurden, da hielt der katholische Pfarrer Schumann (Martiny war Protestant) dem Dahingeschiedenen eine bewegte Trauerrede, die in den Worten gipfelte: „Er gab Salzschlirf das Leben, Salzschlirf gab ihm den Tod"!! Nun ist in der letzten Nummer der „Salzschlirfer Badezeitung" der Vorschlag gemacht worden, dem Dr. Martiny ein Denkmal im Park zu setzen. Es klingt fast wie Hohn, daß der zum Unglück verdammte Mann, der sorgenbeschwert die langen Jahre hindurch erfolglos kämpfte, nun auf erhobenem Sockel in erzenem Bilde stolz auf die wimmelnde Schaar der Kurgäste herabblicken soll. Im Sinne Martiny's ist dies gewiß nicht, wohl aber wäre es in seinem Sinne gewesen, wenn ein für die Aufnahme von „Mühseligen und Beladenen" bestimmtes Krankenhaus für alle Konfessionen seine Tore geöffnet hätte, über denen die Worte angebracht wären: „Martiny-Krankenhaus". Zur unvergänglichen Erinnerung an den edlen Mann, der Salzschlirf begründete und fein Leben dafür eingesetzt hat. Dieser Vorschlag ist nicht neu, er ist gelegentlich der Einweihung der evangelischen Kirche zu Salzschlirf gemacht und von der Versammlung angenommen worden, die aus den Spitzen der weltlichen und geistlichen Behörden bestand. Weshalb man diese würdigste Form der Ehrung mittels Liebeswerkeu an Dritten, durch ein prunkendes Denkmal ersetzen will, das werden die Teilnehmer an jener Versammlung und alle Diejenigen nicht begreifen können, die den Verhältnissen der Vergangenheit nahe gestanden haben. 4- S ch lü ch te rn b. Gelnhausen, 5. Juli. Der hiesige Landrat Gras Wilhelm zu Solms-Laubach hat sich dieser Tage nach Gießen begeben, um sich dort einer BlinddarmOperation zu unterziehen. ** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den N a ch b a r st a a t e n. In M a r b u r q ertrank beim Baden in der Lahn am Wehrdaer Weg der Student des Bergsachs Wilhelm Na der Hoss, geboren 1883 als Sohn eines Oberlehrers zu Brackel in Westfalen. — Im „Kreisblatt für den Kreis Höchst am Main" (Nr. 120) wird bekannt gemacht: „Ein Kinderwagen weiß mit Gold, blieb am Sonntag in Sossenheim oder Unterliederbach, vielleicht auch in Höchst, in einem Wirtshause stehen. Die Decke trägt die gestickte Aufschrift: „Schlaf sanft, das Elternauge wacht!'' — Beim Vaden in der D i l l ertrank der 12 jährige Sohn des Fabrikarbeiters Zehner von Aßlar. — Das Amtsgericht Schotten ist tvieder mit einem Rechtsanwalt, durch R. A. Zimmer, besetzt morden. VernMehtes* Die Ablehnung einer dem Kaiser zu gedachten Stiftung wird von den „M. N. N." genreldet. Das Blatt schreibt: Zur Ausschmückung bet', neuen Adrninistra- tionsgebciube des kaiserlichen AuffichtsaNrtes für Privatversicherung in Berlin hatten die Direktoren einer größeren Anzahl deutscher Versicherungsgesellschaften beschlossen, eine Marmor st atue, den Kaiser darstellend, zu stiften, die im Sitzungssaale des genannten Gebäudes Aufstellung finden sollte. Es war beabsichtigt, das Denkmal zur Feier der silbernen Hochzeit des deutschen Kaiscrpaares zu stiften.' Der Kaiser hat jedoch die ihm zugedachte Stiftung abgelehnt mit der Anheimgabe, die gezeichneten Summen zu wohl- täti gen Zwecken zu verwenden. * Aus dem Simplizis sim'u s. In einer lleinen westfälischen Stadt wurde eine Sammlung zum Besten des Kaiser Wilhelm-Denkmals in Berlin veranstaltet. Das Lokallornitee begab sich nun mit einer Liste auf den Weg, die Beiträge der Patrioten einzuholen. Jeder gab nach seinem Können. Der Apotheker 30 Mk., der Doktor 20 Mk., der Amtsrichter 3 Mk., der Bürgermeister 15 Mk. usw. Die Arbeiter zeichneten Summen von 20, 30, 10, 15 Pfennig, die vom Komitee bestens dankend entgegengenommen wurden. Auf dieser Wanderung kamen die Herren auch zu dem Tagelöhner Krischan Schulze. Nachdem Krischan die Liste aufmerksam durchstudiert und die übliche, von vaterländischem Geist durchwehte Rede hatte über sich ergehen lassen, greift er kurz entschlossen zur Feder und zeichnet seinerseits 20 Mark. — „Mer Krischan, wie wollen Sie oas denn bezahlen, 20 Pfennig sind reichlich für Ihre Verhältnisse." — „Loten Sie nur stvhn, twintig Mark."— „Mer sehen Sie doch, was Ihre Kollegen gezeichnet haben, 10, 20 und 15 Pfennig, mehr verlangen wir auch nicht von Ihnen/* — „Eck bliev bi ntinc twintig Mark, wat eck schrieb, bat stricht geschrienen. Punktum. TwintiA Mark. — „Bitte, die 20 Mark." — „Nä, nä, Herr, so snell geiht bat nich, die twintig Mark, die sitz eck af." • Eine halbe Milliarde Trinkgelder. Jhering hatte einmal in einer gutgelaunten Stunde die Frage der Trinkgelder zum Gegenstand eines geistvollen Essays gemacht, worin der berühmte Rechtslehrer für die Aufhebung der Trinkgelder, die er als eine jeder rechtlichen Basis entbehrende freiwillige Steuer charakterisierte, energisch eintrat. Der Kampf Jherings gegen die Trinkgelder hat bekanntlich die altüberkommene Institution nicht im geringsten erschüttert. Man gibt und nimmt nach wie vor die Trinkgelder in aller Herren Länder. Ein Statistiker des Pariser „Gil Blas" hat sich nun der Mühe unterzogen, zu berechnen, wie hoch die Summe der im Laufe eines Jahres verabreichten Trinkgelder in Frankreich ist. Er ist zu dem Ergebnis gelangt, daß sich diese Summe auf nahezu eine halbe Milliarde beläuft, wovon auf Paris allein jährlich 100 Millionen entfallen. Die Trinkgelder repräsentieren also eine Zahl, die einem Siebentel des Gesamtbudgets Frankreichs gleichkommt. Der betreffende Statistiker weist darauf hin, welch gewaltige Kulturwerke mit einem ständigen Jahresfonds von einer halben Milliarde geschaffen werden könnten, erklärt aber gleichzeitig kleinlaut, daß, wie die Dinge nun einmal liegen, ein Kampf gegen die Trinkgelderplage ebenso aussichtlos sei wie der heroische Kampf des armen Ritters Don Quixote gegen die Windmühlen. * Kleine Tageschronik. In Berlin unternahm der 24 jährige wohnungslose Schuhmacher Joseph Godulla gegen die Prostituierte Ottilie 'S a r t in deren Wohnung einen Mordversuch, indem er ihr mit einem Küchenmesser mehrere tiefe Halswunden beibrachte. Der Täter wurde verhaftet. — Infolge Explosion in einer Kohlenmine von Vivian lWest- virginienl wurden neun Arbeiter getötet, 80 verletzt, darunter 15 tödlich. 30 werden vermißt. Es besteht wenig Hoffnung, sie zu retten. Hlmverftläis-MaHnMen. Marburg, 5. Juli. Professor v o n B e l o w , Ordinarius für mittelalterliche Geschichte an der Universität Tübingen hat den an ihn ergangenen Ruf nach Freiburg i. B. angenommen. Rüdesheim, 5. Juli. Der Verband derBurscken- sch a i t en an technischen Hochschulen, nahm zur Frage der konseffionellen Verbindungen und der akademischenFrei- beit in folgender Resolution Stellung : Der Rüdesheimer Verband Deutscher Biirscbenschasten hat in Betätigung seiner alten Grundsätze die Bewegung der Studentenschaft zur Erhaltung ihrer alten Rechte voll und ganz unterstützt. Es wird auch in Zukunft allen den Bestrebungen entgegentreten, die geeignet, die in unserm Volke weiter bestehenden konfessionellen Gegensätze auch in die Kreise der Hochschulen zu bringen, denn er sieht hierin eine ? dimere Geiahr nicht nur für die Entwickelung deutschen Geisteslebens, sondern auch für die Zukunft des ganzen Vaterlandes. olavdwrrtslSaft. — Dem Generalv erband ländlicher Genossenschaften für Deutschland zu Neuwied sind im April 1905 in den zwölf Verbandsbezirken insgesamt 18 Genossenschaften beigetreten: 14 Spar- und Darlehnskassen-Vereine und 4 Be- lriebsgenoffenschasten. Im Jahre 1905 sind bis Ende Rl ä rz beigetreten: 90 Spar- und Darlehns-Kassen-Vereine und 29 Be- triebsgenoffenschasten, zusammen also 119 Genossenschaften. Der Bestand betrug Ende April 1905: 4037 Spar- und Darlehns- kaffen-Vereine und 579 Vetriebsgenossenschaften, zusammen 4616 Genossenschaften. Von den 4037 Spar- und Darlehnskassen-Ver- einen sind 3943 der Landwirtschaftlichen Zentral-Darlehnskasse für Deutschland zn Neuwied als Aktionäre angeschlossen und heben sich bei ihr mit 8530 Aktien beteiligt, worauf 8 489 500 Mark eingezahlt sind. T^r Umsatz der Mteilung Geldverkehr ber Zen- tral-Darlehnskasse betrug im Monat April 1905 bei der Zentrale 16 226 000 Mk., bei den zwölf Filialen 31 650 000 Mk., zusammen also 47 876 000 Mk. Der Jahresumschlag für die gleiche Zett betrug bei der Zentrale 90 033 000 Mark, bei den Filialen 139 585 000 Mk, zusammen also 229 618 000 Mk. Der Umsatz, der Mteilung Warenverkehr war im Monat April 1905 bet den Filialen 6 596 000 Mk, im laufenden Jahre bis Ende April 26 009 000 Mk Die Umsätze der für die Betriebsgenossenschaften in den zwölf Verl>andsl>ezirkcn bestehenden Landes- und Provinzial-Genossenschaftskassen betrugen im Monat April 1905 15 343 000 Mk, im laufenden Jahre bis dahin 59 180 000 Mk. Der Rheinisch Westfälische Effektenmarkt! M ü l h e i m a. d. Ruhr, 5. Juli 1905. Am Kohlenkuxenmarkte erhält sich das Interesse für schwere Werte. Von diesen konnten Fröhliche Morgensonne, Königin Elisabeth, Helene und Amalie und Dorstfeld ihren Preis weiter erhöhen. Die übrigen Kurse zeigen wenige Veränderungen. Das Geschäft im allgemeinen ist etwas geringfügiger. Von kleinen Werten wie Trenwnia, Siebenplaneten, Heinrich, Freie Vogel und Unverhofft, Mtendorf und Schürbank iind Charlottenbnrg gefragt. — Der Kali knxen markt lag auch hertte sehr fest und zwar wiederum für schwere Werte, wovon Neustaßftirt und Hercvma wieder höher bezahlt wurden. Auch Wilhelmschall, Wintershall, Johannashall und Hohenfels waren zu etwas gebefferien Preisen gesucht. Dagegen lagen Justus I„ Bürbach, Carlsfund, Dohen- 3oftern, Kaiseroda und Hedwigsburg wenig verändert. Von lleinen Werten wurden Verden Oel itt anziehenden Preisen lebhaft gehandelt. Auch AdolfSalück eine Kleinigkeit höher. Die übrigen Werte sind wenig verändert. — Der Erzkuxenmarkt zeigt gegen gestern nur wenig Veränderungen. Unter anderem waren Callerstollen etwas höher. Henriette, Flick, Glückauf b. Neviges und Eiserner Union zu letzten Preisen gefragt. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Hibernia-Angclcgcnheit. Die Herne-Gesellschaft gibt zu den in letzter Zeit in Umlauf gekommenen Mitteilungen, folgende Erklärung ab: „Die letzte Versammlung der Interessenten der Herne-Gesellschaft m. b. H. hat am 22. Mai d. I. stattgefunden. In dieser wurde die Bilanz ftir das abgelaufene erste Geschäftsjahr über die Verteilung der auSgcwiesencn Dividende ge-, nehmiat, die Möglichkeit des Vergleiches mit der Negierung, aber keineswegs ventiliert. Mas die von uns ausgegebenen Obligationen anlangt, so haben uns die Ueberiwhmer mitgeteilt, daß die sämtlichen zunächst ausgefertigten Stücke über nom. 15 Mill. Mark sofort bankmäßig abgesetzt worden sind, ohne daß es gelungen wäre, die bedeutend größere Nachftage des Publikums zn befriedigen." Markte. fc. Franks u'r t a. M., 6. Juli. (Telegr. Orig.-Bericht de? „Gieß. Anz.".) Amtliche Notierungen der heutigen Vieh markt- preise. Zum Verkaufe standen: 40 Ochsen, 9 aus Oesterreich 3 Bullen, 00 aus Oesterreich, 85 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 aus Oester., 00 Kälber, 00 Schafe und Hammel, 0 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Ochsen 1. Qualität 74 bis 75 Mk., 2. Qual. 68—70 Mk, 3. Qual. 61—65 Mk.; Bullen 1. Qual. 65—67, 2. Qual. 00—00; Kühe 1. Qualität 68—70 Mk. 2. Qual. 62-64 Mk, 3. Qual. 49-51 Mk, 4. Qual. 42—44 Mk . Qual. 00—00 Mk. Kälber 1. Qual. 83—85 Pfg., Lebendgewicht "iernahm bei na gegen bie neu Worb- mehrere tiefe A - Sn. öttiion iWest- e,6t barunter ug Hoffnung, "N >* 3tan. d,r v-ng bei ent- S emtraf, 1 oetonntlich "'Wittert, °«.r bi, gelber daß sich ''laust, w°- llallen. Die em Siebentel x betreffenbe ti'nperFe mit "illiarbe ge- \ kleinlaut, W gegen bie ier heroische die Wind. Orbbtatiiti nnqen hat ben mmen. cBurlcken- hm ,urFraae ichen «frei- eimer Verband len Grundsatz ir allen Recke allen den Ve- n Volke weiter fi in bie Kreise ine schwere i Geisleslebens, S. Genossen- m Nitril 1905 mossenschosten ’ unb 4 Be- Ende Mär^ : Wd R De- iMen. Ter unb Darlehns- usanmen 4616 ehnskassen-Ver- il-DarlehnÄasse offen mb heben i 489 500 Mart erkehr bet Zm- ici her Zenttale Ml, zusammen >ic gleiche Zeit ->i den Malen ' Der Umsatz Mil IM bä Ende Kml genvssenschaM >cs- und W at Vpril E ,9180000 Mk. «artt! , Juli 1905. r Interesse für gensome, Ml- !d ihren Ae's ißeräitbeningen. ;r Von Uemrn ■reic Vogel Md enlmrg geftM- . jcfi unb M ' unb SeE [( WintersW' fierte« N‘ ÄÄ Ä 1? Stm tteoen Sen Mst.^ jwirlslhlch- o>-rne-Geselts^ 'M® ««'•St d°i i« *16 d-ß -r ;en ^g'cefie0'’'* H1'« W* MA MÜl» ^4» * hotoä MM Familie SSierau 3606 Für die allseitige liebevolle Teilnahme bei unserem schweren Verluste, sowie für die herzliche Grabrede des Herrn Pfarrers Hellwig, für die überaus teilnahmsvolle Ansprache des Herrn Fabrikanten Mueller, ferner den Beamten und Arbeitern der Fabrik, dem Gesangverein Konkordia sagen wir aufrichtigen Dank. Wieseck, den 6. Juli 1905. H i - ’M I ¥ M M in IV I II III IV V VI VII VIII unbekannter Krankheit 1 Los Los I. II. Los Händler. III. IV. la. Nusskohlen [Weites Grünkoni biMst. , , eingetroffcn. 3610 mn« . 4. Emil IPistör Macht.. J. M. Schulhof. Los Los Los Los 1 KD 1 1 1 2 1 1 KD 1 1 1 1(1) 1 i Los Los tt-olster- mtb Tapezier-Ar- 'P beiten fertigt 04442 Carl Reh, West-Anlage 25. Freibank. Heute von 5-8 Uhr: Schweinefleisch 45 Psg. Personen. Für jeden gesetzlichen Feiertag, welcher nicht ans einen Sonntag fällt, wird ebenfalls Krankengeld gewährt. § 30 letzter Absatz lautet nunmehr: Die Beiträge sind für jede Woche, innerhalb welcher der Versicherte der Kasse angehört hat, ihrem vollen Betrag nach zu entrichten. Dabei gilt als Woche der Zeitraum von Montag bis Sonntag einschließlich. B6/7 Dem § 41 wird hinzugefttgt: Für die Anwesenheit in der Vorstandssitzung erhalt jedes Vorstandsmitglied eine Entschädigung von 1 Mk. für Zeitverlust und entsprechenden Arbeitsverdienst. nach Abzug von 2 ®3 starben an: Zusammen: Lungentuberkulose Tuberkulose des Bauchfells Lungenentzündung Lungenkatarrhen Schlagfluß Krebs TyvbuS Rhachitis Lues Nierenentzündung Blinddarmentzünd. Altersschwäche Selbstmord Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 27. Junt 1905. Grobherzogliche Baubehörde für die Universitäts-Neubauten Becker. Mit dem Tage der Bekanntmachung erhält das Stabil der Ortskrankenkasse Gießen mit Genehmigung Großh. Kreis- Wöl! Hitler Iffbprfirt’t irr Mrofällr in brr Stabt ssießkn 14. Woche. Vom 2. Avril bis 8. Avril 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 OOO tinkl. 1600 Mann Militär. Sterblichkeitszifser: 27,86 Hriginal-DraAmesdungen. Berlin, 6. Juli. Ein Eifersuchtsdrama spielte sich im Hause Frankfurter Allee 176 ab. Dort hat der Werk- ührer Herrmann seine Geliebte, die Witwe Tann, durch zwei Revolverschüffe lebensgefährlich verletzt und sich selbst durch einen Schuß in den Kopf getötet. Kiel, 6. Juli. In der Eckernförder Bucht wurde das Torpedoboot 8 124 vom Linienschiff „Wörth" bei Durchbruchsübungen überrannt und vollständig durchschnitten. Der Mittelheizraum wurde getroffen und die an dem im Be- riebe befindlichen Keffel tätigen drei Heizer total verbrüht. 8 124 wurde nach der kaiserlichen Werft geschleppt, die Leichen der Verunglückten ins Garnisonlazarett geschafft. Die Schiffe im Hafen flaggen Halbstock. Osterode (Harz), 6. Juli. Ein furchtbares Hagelwetter richtete hier und in der Umgegend großen Schaden an. M ü n ch e n, 6. Juli. Bei dem Regimentsexerzieren des 2. Infanterieregimentes wurden 17 Mann vom Hitz- schlag getroffen. Ein Reservist der 7. Kompagnie ist tot. Clermont-Ferrand, 6. Juli. Der Graf Thiezy stürzte mit seinem Automobil so unglücklich, daß er tot auf dem Platze blieb. Laschamp, 5. Juli. Als Thüry als Erster emtra (vgl. die Rubrik „Sport"), wurde er von der Menge stürmisch begrüßt. Der Kolonialminister beglückwünschte ihn und überreichte ihm die akademischen Palmen. Wien, 5. Juli. Der Ausschuß zur Beratung des Verhältnisses mit Ungarn lehnte mit 26 gegen 6 Stimmen den auf Trennung von Ungarn bezüglichen Antrag des Abq. Bareuther ab und nahm den Antrag des SubkomlteeS unter Auslassung des Satzes an, daß die bloß einseitig zu treffende Verfügung bezüglich der Quotenverhältniffe unzulässig ist. Der Antrag Baernreitbers, die Regierung aufzufordern, daß das Parlainent Ungarn gegenüber weder staatsrechtlich, noch finanziell in eine Zwangslage versetzt iverde, wird angenommen. Wien, 6. Juli. AuS Fiume wird hierher gemeldet: Während sich ein Uebungsescadre hier aufhielt, sind 2 2 Ma- Familien-Uachrichten. Gestorben. Herr Christoph Reuhl, Butzbach. — Herr Peter Hildebrand, Rieder-Weisel. Bekanntmachung. Zur Ausführung bcr Ebelstiftung sind in diesem Jahre im Wege des öffentlichen Ausfchreibens zu vergeben:^ 1. Die Lieferung von etwa 20 Knabenanzuqen (Joppe und Hoset aus Lodenstoff oder Lörracher Tuch, 2. 60—80 m Stoff zu Winterkleidern für Mädchen, 3. 70—80 m Baumwollflanell für Hemden, 4. 50-60 m wollene Lama für Unterröcke, 5. die Anfertiaung der Mädchenkleider, Knaben- und Mädchen- Hemden und Ünterröcke. w Angebote sind einzureichen bis spätestens 1. Arrgust dS. Js., nachmittags 6 Uhr, beim städtischen Armenamt, Neuenbaue 25, Zimmer Nr. 2. Gießen, am 1. Juli 1905. B A Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Eurschmann. ülS^mtincr Verein sm Armen- nnö Kmkemsltße. Ordentl. General-Versammlung Mittwoch, bett 12. Jnli 1905, nachmittags 5 Uhr im Matthäussaale, Kirchstraße 9. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Erweiterung des Schwesternhauses. 4. Neue Organisation der Säuglingssursorge. 5. Das Mietspatronat. 6. Ergänzungswahl des Vorstandes. Die Mitglieder werden hiermit auf Grund der §§ 4, 5 und 7 der Satzungen ergebens! eingeladen. „ D h Der Vorstand: D. Schlosser. trafen, durchweg Ungarn, desertiert und tn die Umgegend geflohen. Zahlreiche Militärpatrouillen, bte ausge- ch'ickt wurden, entdeckten die Deserteure. Diese wurden auf ein Torpedoboot gebracht, das sie nach Sebenico bringt, wohin das Geschwader mittlerweile gedampft war. Feodosia, 6. Juli. Das meuternde S chi ff „Potem- linfl hat hier die verlangten Kohlen, Lebensmittel md einen Arzt erhalten. Die Schiffskaffe enthält angeblich 750000 Rubel, lieber die Aufgaben des Schwarzen Meer-Geschwaders unter dem Befehl des Admirals Krieger, der ausgesandt war. um die Besatzung des meuternden Schiffes vor Odessa um jeden Preis festzunehmen und das Schiff in den Grund zu bohren, verlautet folgendes: Die Besatzung des Geschwaders Kriegers befand sich ebenfalls in sehr beunruhigter Stimmung, sodaß ein energisches Einschreiten gegen' die Leute des „Potemkin" kaum zu erwarte» war.' Man war froh, als das Geschwader ohne Zwischenfall Sewastopol wieder erreichte. Dort wurde bereits die Festungs-Artillerie, sowie Torpedoboote bereit gehalten, um nötigenfalls einzuschreiten. Gegenwärtig ist der größte Teil der Matrosen der Schwarzen Meer- Flotte auf 2V2 Monate beurlaubt wegen der unzuverlässigen Stimmung, die unter den Leuten herrscht. Sofia, 5. Juli. Die bulgarische Regierung hat die Hafenbehörden angewiesen, alle eventuell anlaufenden meuternden russischen Schiffe sofort zu desarm ieren oder zum Verlassen des Hafens aufzufordern und nötigenfalls Gewalt anzuwenden. 'Rewyork, 6. Juli. Bei der Rationalferer wurden in 150 Städten durch Feuerwerk und Pistolen- schusse 3 6 Personen getötet und 1677 verletzt. Summa: 15(2) 8(1) 4 3 1) An m.: Die in Klammer» geseiften Ziffer» gebe» an, rote utel der Todesfälle i» der betreffende» Krankheit auf von auswärts »ach Gießen gebrachte Kranke komme». Bktonarbeiten. I 770 qm Betondecken. Kanalisations-Arbeiten, II 900 m Rohrgräben, 454 cbm Ausschachtung 145 cbm Mauerwerk der Kanäle und Schacht 64 cbm Betonböden, 190 qm Betondecken,. Ver legen (ohne Liefern) von 784 m Ton- und 170 1 Zementrohren, Liefern und Verlegen von 100 in Eisenrohren. III Lieferung von 800 m Tonrohren nebst Fagonstucken und Sinkkasten. r IV Lieferung von 19 Sandfängen, 16 Schachtdeckem, Steigeisen rc. R. Küchen- und Kesselhaus. I Erd und Maurer-Arbeiten. 1500 cbm ErdauS- schachtung, 720 cbm Bruch- und Backsteinmauerwerk, 240 qm Hohlsteindecken, 280 qm Tuffsteinausrollung 2C. II Träaerlieferung, 11600 kg I Elsen zu liefern. III Steinhauerarbeiten. 7,5 cbm Basaltwerkstucke. IV desgleichen, 17,5 cbm Werkstücke in rotem Sandstein. V Zimmerarbeiten, 56 cbm Tannenholz liefern, abbinde» und aufschlagen, Dachgesimse, Gauben, Dachschalung rc. Spenglerarbeiten, HO m Dachrmnen, 48 m Abfallrohre, 115 qm Zinkdach rc. Tachdeckerarbeiten, 560 qm Dachflächen zu beschresern^ StobfiMofitrarbeiten, 1100 kg Anker, Schrauben, Türeisen und Fachwerkswände, Löcher bohren rc. Die Angebotslmterlagen und Zeichnungen können auf unserem Amte, Wilhelmsiraße 21, eingesehen, Angebotsformulare und Bedingungen (keine Zeichnungen) dorther gegen Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht,, bezogen^werden. Offerte» mit entsprechender Aufschrift sind bis ZUM 1». JUN, vormittags 11 Nhr, dem Eröffnungstermin, elnzurerchen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustratze 2 (fBürgermetfteretgebSube) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat bte Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeiter« jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlinge«) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bifl 1 Uhr und von 8 btt 6 Uhr geöffnet. Es können eingestellt werden: Eine große Anzahl Eisendreher, Hobler, Fräser und Maschinen- arbeiten (auswärts), 1 Schmied, Schleifer oder Polierer (auswärts), 2 Wagner, Maler oder Lackierer, Schreiner, Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Weißbinder, 2 Installateure, jüngere Fabrikarbeitermnen, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Stallbursche, Ttenstmädchen, Laußrauen oder Mädchen, 1 Restaurationsköchin (auswärts). Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, Schleifer oder Polierer, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Buchbinder, 1 Kellner, 1 Installateur, 1 Buch- I Km "ld fMUyktive der ersten Fabriken zu Origmalpreisen von den billigsten bis zu den feinsten Marken. veSfcS Chemikalien in »rösster Reinheit, Cartons in grosser Auswahl, Platten, Films, Film-Packs, aUe photographisch Bedarfsartikel. , . , . , Dunkelkammer PhotosraphischeArbeiten Preisliste gratis und franko. Adolf B eler. Viktoria-Drogerie, Marktstrasse 5. amts Gießen folgende Abänderungen: Bei § 1 Abs. 1 wird das Wort „ortsstatutarisch" gestrichen und hierfür ^statutarisch" gesetzt. Der § 14 Abs. 3 lautet nunmehr: Im Falle der Erwerbsunfähigkeit voni ersten Tage nach dem Tage der Erkrankung ab für jeden Arbeitstag unter Ausschluß der Sonn- und gesetzlichen Feiertage ein Krankengeld in Höhe von 55% des im § 13 festgesetzten durchschnittlichen Tagelohnes, jedoch vorbehaltlich der Bestimniungen des § 137 des Gesetzes vom 5. Mai 1886 für die in § 1 Ziff. 2 dieses Statuts bezeichneten in jeder beliebigen Schriftart und rlcMon. Vlsttiskten prW'jqe Univerfitäts-Vruckerei, SchMratze 7 3187 Marktstraße 10. Schiffsnachrichte». Red Star Linie Vertreter Carl Retter, Gießen, Eichroeg7, Ecke großer sleinweg. Der Postdampfer „Finland" der Red Star Linie in Antwerpen, ist laut Telegramm am 3. Juli wohlbehalten in Newyork. angekommen. ____________ Vergebung von Rohbau- und K'analisiernngs-Arbeiten. Folgende Arbeiten für de» Neubau der chirurgische» Klittik und des zugehörigen Küchen- und Kesselhauses werden hiermit unter Zugrundelegung des Mimstertalerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben: A. Chirurgische Klinik. ES suchen Arbeit: B#/T 1 Strickerin, 1 Buchbinder, 1 Wäscherin, 1 Fabrikarbeiterin, 1 Fabrikarbeiter, 1 Haus- ober Bureaudiener, 2 Lauffrauen. MeUen. Montag, Mittwoch u. Freitag 3576 von 9 Uhr ab. Hofbäckep Neue EartoSeln prima Qualität, empfiehlt billigst J. rv-i)el 36U Sonnenstr. 6. Telephon 235. 19—51 Psg., 2. Qualität 77-82 Psg., Lebendgewicht 46 - 48 Psg., Schlachtgew. 60-60Psg.; Schase: 1. Qual. 72—75 Psg., 2. Qual. 66—70 Ma. Geschäft mittelmäßig, Ueberstand bedeutend. Limbura a. d. L., 5. Juli. Frachtmarkt. Durch- schnittsvreise pro Malter. Roter Weizen 00.00 Mk., weißer Weizen 90 00 Mk Korm Mk. 12.65, Ger-ste 00.00 Mk., Hafer 8.25 Mk., Saathaser 0.00 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk. Erz-Kuxe. «ernte. Angebot 3450, Nachfrage 3375. Ausbeuten und Zubußen, 1903: 225? 1904: 300. Israelitische Religionsgemeinde. 6ottfsbb?nfl in der Zvnagoge (Südantage). Sanrstag den 8. Juli 1905: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgens 8.30 Uhr. Nachmittags 4.00 Uhr. Schrifterklaruug. Sabbathausgaug 9.30 Uhr. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Heffen für Freitag den 7. Juli 1905: Vielfach im Lande wieder aufheiternd und trocken, nm Tage etwas wärmer. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Orts'reinden: 24,14 7 <•. Kinder Erwachsene: im vom 1. Lebensjahr: 2.—15. Jatn 1 — — 1 — — 1 — — — 2 — 1 — — 1 — — 1(1) F ® •< ID -A die PerSe Ll I^lS Odenwaldes? Hotel Odenwald A? Vogel. Erstes u. grösstes Hotel am Platze. Elektr Licht. TcL No. 9. Volle Pension Mk. 4 -. Schöne Säle für gröss. Gesellschaften. Angenehmst. Absteige-Quartier für Tourist. Vorzilgl. Verpflegung. Praktiziere jetzt im Reuba« iPkwch 7 Nähe Seltersweg, »eben Herrn I. Bach, Luxuswarengeschast. Sc‘ walm, I 'Ünarzt. Krkanntmachmig. Am SamStag, den 8. Juli, dorm. 10 Uhr, werden Stein- stratze 12. patt., wegen Aufgabe des Geschäfts eine Anzahl neuer und wenig gebrauchter 8565 Nähmaschinen meistbietend versteigert. Der Beauftragte. Vekaimtmachirnß. In unser Handelsregister Äbt B wurde heute bei der Bank für Handel und Industrie, Depositenkasie Gießen, eingetragen : Geh. Oberftnanzrat Maximilian von Klitzing in Berlin ist zum Direktor bestellt. Gießen, den 4. Juli 1905. Großh. Amtsgericht. Bfl/7 K. 85/04. B”/, LsiinerstW öcii 27. Juli, nachmittags 8 Uhr, werden auf hiesigem Ortsgericht die dem Earl Marx in Gießen flehenden ,0/M tel an 12/16 --- 4457 qm Acker im Rödern, 10/194 — 3750 qm Acker am Steinborn aus den Leihgestern er Weg öffentlich meistbietend versteigert. Gießen, den 21. Juni 1905. ^roßh. Ortsgeriast Gießen. Gros. __ Alsfelder hv5/7 zu haben. HF*Der Verkauf ist im Grossherzogtum Hessen erlaubt. Generalvertrieb Chr. Lud. Thomas Glessen bs% Bahnhofstrasse. Pst“ Schlager W" "■ unter den Fliegenfängern überall zu haben. HerMril-Iw 11 Lose für 5 Mark. Händler erhalten Extrarabatt bestimmt MnvK am 3L Juli 1905. empfiehlt die Lotterie-Generalagentur Men. Gg. Kurtz jr. In allen Loseverkaufsstellen Unheimlich sind alle Hautnureinigkeiten u. Hautausschläge wie Mitesser, Finne», Flechten, Blütchen, Hautröte, Gesichtspickel rc. Daher gebrauche man nur KadedrArr TeerschW.fct-^eije mit echter Schutzmarke: Skfhtipftrb. 4 St. 50 Pig. bei: 1399 Ado f Bieter Hiktoria-Drogerie, Marktstraße 5. 3ölö Äcker 09a|4o|o Ziilkergehslt. z«m Einmachen und zur Weinbereituug wie bekannt billigst bei Wittr te.B. Rae Sirtoffeln gute Ware (Sandboden gewachsen), 50 Kilo mit Sack nur Fünf Mark versendet gegen Nachnahme Jacob Stern-Simon Friedberg (Hessen) Telephon 865. Größere Bezüge entsprechend billiger. ss'Vt Prim MßmM Prim Mweine von 50 Pfg. an per Flasche, Prim HselVeiN per Liter 30 Pfg. Fst. Smbeechst, Linietle per Liter 150 Pfg. garantiert rein empfiehlt 2976 Loms Lmd Weiuhandlung, Kirchenplatz 1V Herzkirschen I p,Pfd.29Pf.,5Pfd.L18Ps. I Neue Ksrtoßclil Tiroler und Italiener 9 p.Pfd.lvPf., 10 Pfd. ä 8 Pf. g per Zentner 7.50 Mk. g LVetterauev FrühkartoffeLn | g p. Pfd. 8 Pf., 10 Psd.L7 Pf. 8 Nciie Zwickln gl | p. Pfd. 9 Pf., 5 Pfd. L 8 Pf. | i Ckbrüder Veri>sx l | Bahnhofstr. 27. Undenpl. 12. H Weinfässer frisch entleert (weingrün) in allen Größen empfiehlt MH. Nimmn, Süjerei Neustadt 12. 8613 Obwiprestte zu verleihen. —Eg—MMWMCBSMM8HWi7ürffl>li‘ NVLW Frühkartoffel | Kaiserkrone und Ovalblaue 8 lgelbsteischig), versendet die g 50 Kilo zu Alk. 6.— inkl. Sack S unter 9tachnahme. Mchr-g abnahme billiger. hv6/81 J. haas Friedberg (Wetterau) i Telephon 360. 35101 Drückkarreu billig zu verkaufen.______Kirchenplatz 21. Boxerrüde, Vf4 Jahr alt, schwarzgelb geströmt, billig zu verkaufen. Nah. in der Geschäitsst. d. Gieß. Anz. >04421 Zn verkaufen 2 noch gut erhaltene Haustreppen, mehrere Wormser Oefen, ein kleinerer Herd, sowie eine Anzahl sehr gut erhaltener Fenster von Eichenholz. Die Gegenstände können Grün- berger Straße 85, dem neuen „Schützenhof" gegenüber, einge- sehen werden.3573 Beabsichtige meine Besitzung früher 04312 Villa Budemr wegen anderer Unternehmungen zu vermieten oder zu verkaufen. Cb tunke, Vflüar, M ain - Weserbahn. _ An W603 an den Gieß. Anz. erb. AGiße Zormtt bei gutem Lohn und dauernder Beschäftigung werden sofort ,ss6/, gesucht. Marienyütte, Groß-Anheim __bei Hanau.__________ Ein Schuhmacher sofort gef. Schloßgasje 12. ,04480 04434] Schuhmacher sofort ge- sucht. J. Fleischmann. Weidengasse 1. 04416, Ein junger Backergchiife gesucht. A. Prteß, Bäckermeister. ScbreinergeseHen sucht sofort 3527 Casp. Jung, Schreinermelster, Klein Linden-Gießen. Taprzlertzkhüije für dauernd gesucht. Desgleichen ein Lehrling bet sofortiger guter Bezahlung eventl. auch Kost. Adolf Roll, Tapezier, 3423______Bahnhofstraße 57. 2—3 Partien Tüncher tür hier und außerhalb ges. ,3532 9iäh. Frankfurter Straße 62, II. Siotrittiüge Arbeitet für vormittags zum Eisladen unb Eisfahren gegen gute Bezahlung sofort gesucht. 3554 Smil Lchmall, Hessischer Hof. $ene Klinik. Z Wärter gesucht. 20 tüchtige Eri iTtitatir sofort gesucht. 3607 Meldung am Bahnhof Gießen. Knisc^er gesucht 044b 11 Hoflohnluücherei Huhn. gesucht. 04454 Lohnlutscher Junker. Junger Marin als Pferdeknecht gesucht. Ga. Gch.,^eckcr, Zimmergeschäsl, 3375 Erdkautenveg 20. I Pferdeknecht gesucht Löbershos 5. ,04433 Geivandter, sladikimdiger Hansöursche hier ivohnhait, auf sofort gejucht. Wochenlohii Mt. 12.— 3594 l)läl)ereS ^Neuenweg 9, Eckladen. i.3 43b3 Lammstraße 42. Für Kontor und Lager in ein Engros-Geschäft ein Lehrling gesucht mit guter Schulbildung. Schr. Meld, u. 3461 a. d. G. A. erb. Suciie und vermittle Dienstpersonal aller Branchen. Neuenweg 6, ©tcnenoermittc- lungsbureau Frau Pitzer. 04472] Zuverl. Mädchen evtl. Frau zum Milchverteilen f. einige Stundeti täglich gesucht. Lohn 20 Pfg.p. Stunde. Dammstr.43,11. Zliittlöss., filtert MW für Küche und Haus gesucht. Eintritt Anfang August. 3609 Frau Anna Georgi, _____________Afterweg 35, I. 04483] Suche für sofort ein braves, jüngeres Mädchen f. leichte Hausarbeit zu zwei Leuten oder sür halbe Tage. Bahnhofstr. 4. Lehrmädchen für Dameuschneiderei gesucht. Q4477 1 Nordaulage, Ecke Ed erst r. 2. Sanberes MWen Familie tagsüber gesucht. Frau Oberpostsekretär Stammler, 0443? ___________Wilhelmstraße 1 p. Z»UtI«ssiges lOiijcit perfekte Köchin, für Haushalt zu älterem Herrn gesucht. Schristl.! Meld, u. 04444 a. d. Gieß. Anz. erb. INße MVhek als Ginlegerinneu von Druckerei gesucht Schillerstraße 18. ,8583, 3585] Braves, sauberes Lanf- mädchen ges. Gr. Stemweg 22^ Eädchengesiich. Zum 15. Juli od. 1.August suche ein älteres, erfahrenes Mädchen für Küche und Haus in kleinen Haushalt. 3571 Frau Bruno Büttner, Frankfurter Str. 143. Gehilfe mit guter Handschrift, in derBuch- führung u.Korrespondenz erfahren, sucht zum 15. Juli oder später dauerndes (Engagement. SchrifM Meld, u, 04473 a. d.Gieß.Anz. erb. ÄerjÄfrcdenc! finden „Billa Felscck" bei Treis a. d. Lda. einen sehr an« genehmen Erholungsort. Vollständige Tages - Pensior Mk. 3.00. 360tz Anspruchsloser Herr findet sofort 2—3 Wochen Ausnahme aus Forsthaus Wald« haus. Anfragen ait 360/ _____ Förster Prass. Visitenkarten liefert rasch and billigst ßruhl'ßche Univ^DrackereL 20000 Mt n. Hypothek ans Prima Objek? zu biutgem Zinsfuß gesucht. Schriskl. Meldungen unt. 361? an den Gießener Anzeiger erb 20000 an 2. Stelle von pünktlicher« Zinszahler auf prima Objekt pel sofort gesucht. Schriftliche Meldungen untei 04441 an den Gießener Anz. erb Heirat s.Wa,se,22J.,Vm.260000 A m.Herrn, ivelch. sich ein glückl.Hem gründ.w. Verm. n.Bedmg. Ehrenst Angeb.u.„Veritas"8erIin ^.39.sl'^ M L. B. V, Sonntag den S. Juli VslSseß in ^tMÄieii. Abmarsch 31/, Uhr von derLahn brücke mit Musik. Bei ungünstigem Wetter in II. Saal auf der Hardt. ,v0/, ____________Der Borstand. * Sektion Giessei D. & 0e. A.-V, Sonntag, den 9. Juli ?. AgHiig Homburg—Elisabethenstein—Hoh/ Mark — Weiße Mauer—Altkönig Abfahrt 505. Rückfahrkarte Horn bura. Marschzeit 6 St. v*'