1*^4 ^Ifninuüii Iwai-ObKü o.b.1 ' er.IüH^ . 6tn in cprik ihl'lllelöimg.niv il an de» 0)i^ t ?lTet5,o6|'1^" —!5%' ieiä gu; öüep Ki 4L Rouiinonn V ■lu Küvilol lesuciii u ü.io»bö fln IlM, Fruita, )** HUÖ v fit l?erS,,"lS ’1 ^4»rtdk!H> tvW& t»« ’ nahm, I gf lau n. Pferdestall gesteckt hat, zeigte man sich den Eindrücken ein» •torcr Effektszenen und Stimmungsmomente gegenüber äußerst .'•rJiRmr, unb erst der unbegründete, gewaltsame Schluß des irren Vorgängern gegenüber fo ungeschickt gezimmerten Dramas ■bo ber Opposition die Oberhand, die ihrer Mißstimmung die ?üc;el schießen ließ. Salonbauern, denen die Erdluft fehlt, spinti- ’im:?nbe Köpfe, die zum Teil sogar im Spital Ibsens krank ge- Irgtffl haben, das sind bie Menschen auf bem Kloster Hof, Menschen, Alt benen der gefeierte Autor des Zapfenstreichs" fernen dem uHfber Anton in Hebbel's „Maria Magdalena" entlehnten Ge- t-rafen beweisen will, der da in den Worten gipfelt: „Darüber formt kein Mann hinaus!" Aber nicht nur, daß seine Sisy- tfi-iSiirbeit in all ihren Begleiterscheinungen ben Stempel des CuWmmgcnen, Gekünstelten trägt, er hat auch ein herzlich ble'chtes Vühnenwerk gesehrieben, das seinen literarischen Ruhm tidr't vermehren nrirb. — Der Darstellung und ber Inszenierung iucch Herrn Quincke gebührt, ber Löwenanteil des Beifalls b-rn Bauer zeichrrete den Großknecht in Gebärde und Ton mit seiner stets charakteristischen und eindrucksvollen Gestaltungskunst.1 Auch Fräulein Rabitow bot schauspielerisch eine fesselnde Leistung, wenngleich ihrer Sprache, und ihrem Wesen der derb realistische Zug fehlte. Sehr lobimSwert spielten F-rau Freund, Fräulein Klinkhammer und Herr Krall. — Die 2i d>t ef f ef te auf der Bühne haben in den Großstädten seit Einführung des elektrischen Lichtes an Mannigfaltigkeit wesentlich gewonnen. Mit einem Lächeln des Mitleids blickt der Theaterkurrdige, der unfern alten Stadttheatersaal besucht, wie in eine alte Zeit beim Schauen ber Beleuchtung unserer Bühne. Was heute aber geleistet werden kann, das zeigt beispielsweise die elektrische Bühneneinrichtung des neuen Stadt- theaters in Nürnberg. Wie bei allen^Theatern unterscheidet man auch hier Oberlichter (Soffitten), Seitenlichter (Külissen), Rampenlichter lF-ußrampen) und Versatzkörper. Die Ober-, Seiten» und Rampen-Lichter, die zur allgemeinen Beleuchtung der oberen und seitlichen Teile, sowie des Fußbodens ber Bühne bienen, sind schmale langgestreckte Gestelle und werben mit regulierbarer Iarbenveränberung dadurch ausgestati t, daß mehrere Sätze, meist weiß, rot ober grün gefärbter Glühlampen angebracht sind Die Soffttteickörper, welche über ber Bühne hängen, erhalten eine Vorrichtung, bie ihre Verdrehung gestatten. Ebenso können die Kulissenkörper mit Drehvorrichtungen ausgestattet werben, sodaß bas Licht auf bestimmte Punkte zu richten ist. Die Versatzkörper sind verschiedenartig gefärbte leidxt transportable Beleuchtungskörper, bie eine ihrer Größe entsprechende Anzahl von Glüh- lampen enthalten. Man unterscheidet einfarbigen Versatz, der tur weiße Lampen enthält, unb mehrfarbigen, in dem sich verschieden gefärbte Lampen befinden. Der Versatzkörper ermöglicht an einiel..iii Stellen der Bühne besondere von ber Allgemeinbeleuchtung unabhängige Lichteffekte und wird oorzugÄveisc zur. Beleuchtung einzelner Dekorationsstücke und für Transparente angewenbet. Auch der Scheinwerfer hat seit langem schon, ein Vühnenrecht erworben, und wenn wir eine romantisch vom Mond- licht beschienene Landschaft, wenn wir die Alpenriesen, wie im Teil, erglühen sehen, dann wird ber kundige Theatermann wissen, baß der Versatzkörper und Scheinwerfer dabei im Spiel sind, diese schönen Theaterillusionen zu erzeugen. — Eines wohsbekannten, teuren deuffchen Mannes vortreffliche erzählende Werke werden Heuer sich auf manchem Weihnachtstische finden. Erst im letzten Fabre ist uns Theodor Fontane durch reiche Spenden seines Ncnttasses wieder so ganz in ber Fülle des künstlerischen m>d menschlichen Gehaltes näher getreten, daß gerade jetzt bie Sammlung seiner Schriften, welche -bie dem Dichter so nahe stehende Verlagshmblung von F. Fontane u. Co. in Berlin veranstaltet, dankbarste Leser finben wirb. Die erste Serie der „Gesammelten W e r f e", die Romane unb Novellen des Dichters enthaltenb, liegt nun in 10 schön cnisgestotteten Bänden vollendet vor, ein Lebensinhalt, ber so leicht nicht auszusckiöpfen ist. In seiner mannhaften nationalen Gesinnung unb doch das ganze Geistesleben einer großen Periobe verstehend, erkennen wir ben Dichter in „Vor dem Sturm", unb mit ber heiteren Ruh- bes Weisen schließt er in seinem „Stechlin" bie schöpferische Tätigkeit ab. So bilden diese Bande das sck)önftc Weihnachtsgeschenk für den gebildeten Leser. — Der Bandes Kronvrinzen-TheaterS nm Nollendoriplatz zu Berlin ist begonnen worden. Das für 1100 Vertonen berechnete ^heaier soll innerhalb eines ^abreS fertig- gestellt unb im Spätherbst nächsten Jahres eröffnet werden. u J* ■44* Für die vielen Beweise inniger Teilnahme bei unschweren Verluste danken wir allen von Herzen. serem Drittes Konzert Erstes Chor-Konzert Im Namen der trauernden Hinterbliebenen Dr. Johann Schwarz. Giessen, den 5. Dezember 1905. 6193 ■?! neueste Modelle der ersten Fabriken zu Originalpreisen von Mk. 3 an bis zu den feinsten Marken. 6151 Zu Weihnachten Wcttrrgaste 3 Puppen-Heilanstalt x•i.uiibofftrnhe 27. Filiale: Lindenplay 1- In grösster Auswahl. 6941 Sonnenstrasse 25 Sonnenstrasse 25 des UkWMs -Anikltmsi V/ttK. Reiber, Seltersweg 38. rogen u.Chemikalien MAGGI TXivanDecken 11 T’‘ " i7r in grösster Auswahl, Papierkörben Wäschepu iFs Markttaschen Marktkörben Kinderkörben Dirigent: Solisten: Orgel: Chor: L Manrerische TranermuRik iu C-moll für Orchester. 2. Requiem in D-moll für Solostimmen, Chor und Orchester. Herr Grossh Universität^ Musikdirektor G. Trautmann. 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MtS., abends 8 Uhr findet General-Versammlung Crcdit-BercinS Heuchelheim E. G. m. u. H. bei Wirt *'£■ Marktstraße 9 Telephon 434 Orchester: Das Vereiii'orchegtcr (die Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Grossh Hess) No. 116), e verstärkt dm auswärtige Kräfte Vinfriffckdrfpn Mk. 4.— (Am Altar, II Platz Mk. 3.- (Linke und rechte Emporbühne, DlHlullOlYUl lull vordere Reihen im Schilf , III. Platz Mk. 2 5» Hintere Reihen im Schiff), uunam nieriert Mk. 2.—, Studentcnkarten Mk. I.—. lext sowie Kunzertf"hrer ä lu Pfg. in der Mnsikalien- Handlung des Herrn Ernst Challier (Ru^olph’s Nacht , für titulierende auch bei Herrn Hausverwalter Bitter und vom 5. Dezember ab bei Herrn Zigarreuhändler Louis Lind, gegenüber der Stadtkirche. Zur Hauptprobe Mk. 1.—, Studenten karten Mk. 1,—, Schülerkarten 11k. —.5U. Oeftnung der Kirche o1/^ Uhr. Gültigkeit haben blaue und rote Karten, ungültig sind gelbe und rotweisse Karten. Das vierte Konzert (Erster Kammermusik-Abend) findet am Sonntag den 17. Dezember statt — Gast: Fräulein Louise Schmidt (Sopran), Berlin. Giessener Konzert-Verein Mittwoch, den 6. Dezember 1905 Anfang abends 6 Uhr pünktlich mit einer Ende gegen 8 Uhr Hauptprobe Dienstag, den 5. Dezember, abends 6 Uhr in der Stadtkirche - wat in Originalfiälchü'' 3 Würze üo,,8yv Gebrüder Berdux Itar-Meta zu Weihnachtsgeschenken geeignet, werden gut und billigst angeiertigt, sowie Zöple. Dreher, Scheitel, 6di.j Toupe etc. bei Heinrich Tichy Lcltersweg 43 Ecke (tzoeihestr. Uefrerall erhältlich! Centrale für Spiritus-Verwertung G. m. b. H., Berlin W. 8. Eescllslhast für M- uni Pölkerkiick Zweiter Vortrag Donnerstag, den 7. Dezember, abends 8yt Uhr in der großen Aula dec Universität: Herr Hosrat Dr. F. Noetling (Tübingen) „Birma" (mit LiWilKknj Eintrittspreis für Nichtinitglieder Mk. 1.—, für Shibietfnh Mk. 0,50. Karten sind tn der Rickerschen Univ.-Buchhandlung un> bei Herrn A. Frees, Hoibuchhandlung zu haben. Jahresbeitrag für Mitglieder und deren Angehörige Mk. 4.- Anmeldungen wolle man an den Schriftführer der (W‘ schaff, Herrn Otto Rindts gelangen lassen. Jahreskarten für Studierende aus sämtliche Vorträge Mk. 1> find bei dein Hausverwalter des RollegiengebaudeS zu haben. Mitglieds- resp. Eintrittskarten sind am Eingänge zur Aulr vorzuzeigen. v*/„ —*— - - Auf Wunsch Teilzahlungen. — ■ Objektive und sämtliche Bedarfs-Artikel für Photographie. Preisliste gratis! Adolf Bieler, Blarktstrasse 5. Gebrauchte, tadellos arbeitende Apparate billigst abzugeben. Aparte, moderne Muster! Reiche Auswahl! Ml Bedeutend herabgesetzte Preise! Wilh. Reiber, Seilersweg SS, Alle Arte« Küchen- u. Hanshaltnngsartikel in nur guter Qualität zu billigen Preisen. 5921 mo Carl Müller Mslr. ß früher Kohlermann. 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