Aie heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. Die Hypothekengläubiger von Grundstücken in der Gemarkung Gießen werden wiederholt auf die Vorlaae der Urkunden zur Beitragung der neuen Kennziffern und Flächeninhalte aufmerksam gemacht. Die Frist für die unentgeltliche Beitragung durch das städtische Vermessungsamt läuft mit dem 1. Februar 1905 ab. Gießen, den 7. Januar 1905. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. Gros. Bjö'rnson. Rom, 8. Jan. Die „Patria" veröffentlicht ein Jntev^ View mit dem angenblicklich hier weilenden norwegischen» Dichter Björnson über den Krieg. Björnson tadelt Md Emission der neuen russischen Anleihe. Die neu*, traten Regierungen verletzen die Reutr.alit ät, Wenns sie gestatten, daß eine kriegführende Macht in ihren LLw-' dern Anleihen ausnimmt, die zu Kriegszwecken Menen. Politische Tagesschau. Auch Sachsen gegen die Schiffahrtsabgadeu. Der Dresdener Oberbürgermeister Beutler führte in der letzten Sitzung des dortigen Stadtverordnetenkollegiums aus, es seien schwere Gefahren für den Handel und die Jn- dllstrie Dresdens und Sachsens zu befürchten, wenn es den Vertretern einer Jnteressentengruppe in dem großen Nachbar- ltoat Preußen gelänge, Bundesrat und Reichstag für die Be- 'seitigung der Freiheit der Flußschiffahrt von Abgaben zu ge- winnen. Sei auch zu hoffen, daß (wie die hessische auch) die sächpsche Regierung nichts unversucht lassen werde, die vertragsmäßigen Rechte auf Nichterhebung von Schlffahrts- abgaben zu erhalten, so möge man sich "doch nicht in eine gefährliche Sicherheit einwiegen, sondern rechtzeitig dasjenige vorkehren, was zur Wahrung der in Betracht kommenden Interessen erforderlich sei. AirsSanÄ. Paris, 7. Jan. Die heutigen Blätter beschäftigen sich mit der Frage der Annahme des Gesetzes, wodurch fremde Arbeiter verhindert werden sollen, in London einzuwandern. Diese Frage ist infolge des russisch-japanischen Krieges brennend geworden, da jede Woche Hunderte russischer Flüchtlinge in London einwandern. Die Arbeitsbedingungen sind schon heute schwierig, und sie werden noch durch die Einwanderung erschwert. Konitantinopel, 7. Jan. Wie verlautet, sind die Verhandlungen zwischen der Pforte und der Ottomanbank wegen Ausnahme einer 200 Mi lli o n e n - A n l e i he dem Abschlüsse nahe. — Die russische Botschaft übermittelte der Pforte eine Note, in der sie die pünktliche Bezahlung der am 14. Januar fälligen Kriegsentschädigungsrate fordert. Der Minister des Aeußern versicherte dem Botschafter Sindwjew, daß die Zahlung der vollen Summe pünktlich erfolgen werde. Bisher seien 220 000 Pfund bei der Ottomanbank erlegt. Kin neues Hefecht im Kott-*nfoltenkriege. lieber neue,- schwere Kämpfe mit den Hottentotten ist eine Meldung des Generals v. Trotha eingelausen. Aus dieser Meldung ergiebt sich glich die beunruhigende Tatsache, daß die Herero mit den Alifständischen im Hottentottengebiete gemeinsame Sache gemacht haben und ihnen mit beträchtlichen Streitkräften zu Hilfe gekommen sind. Der offiziöse Telegraph berichtet: Nach Meldung Generals v Trotha hatte Major Meister am 2., 3. und 4. Januar hartnäckige Gerechte beim Vorgehen von Stmnvneifontein bis Groß-Nabas. (Mit dieser Ortsbezeichulmg rst anscheinend G-i-Nadaknrus nenreinh) Groß-Nabas wurde nach s u n s z i g it ü n d i g e m Kampfe genommen. Der Feind war 1000 Mann stark, darunter nach Aussage Gefangener Friedrich M ah a re ro mit 250 Herero. Genaue Nachrichten über die diesseitigen V e r l u st e konnten noch n i ch t übermittelt werden, da die Heliographenlinie durch dringend notwendige Telegramme über Truppenbewegungen | unb Nachschub von Verpflegung und Mlmition vollständig m Anspruch genommen ist. Major Meister hatte bereits am 21. Dezember bei Stamprietfontein, einem östlich von Kalkfontein am Auob- Flusse gelegenen Orte, ein Gefecht mit den Witbois. Damals stand ihnl nut eine Truppe von etwa 80 Mann gegenüber. Mit größeren Witboi-Abteitlmgen hatte er es in einem zweiten Gefecht am 1. Januar zu tun. In diesem Gefecht war der Feind schätzungsweise 5—900 Mann stark. geglitten und zog sich eine leichte Zerrung an dem inneren Seitenband des rechten Kniegelenks zll. Der Prinzregent konnte jedoch unmittelbar nach dem Vorfall die gewohnte Ausfahrt nach Nymphenburg linternehmen und der Ehren des Prinzen Ludwig veranstalteten Familientafel beiwohnen. Zur vollständigen Wiederherstelllmg des Regenten werden voraussichtlich einige Tage Ruhe genügen. Der Kriee. Die Gefangenen von Port Arthur. Tokio, 8. Jan. Die Ueberqabe der Gefangenen von Port Arthnr wurde heute abgeschlossen. Es sind im ganzen 878 Offiziere und Beamte und 23 491 Mann. Es heißt, die Babnver! . 'm m Sanho habe den Befehl erhalten, sich für den,Transport von 20 000 Russen von Schimonoseki nach Kure einzurichten. Wahrscheinlich werden die Gefangenen in der Räbe von Kure nutergebracht. Die Schwerkranken werden vorläufig in den Feldlazaretten von Vort Arthur bleiben. Alle Transportablen werden nach Japan gebracht, sobald die Einrichtungen für ihre Unterkunft beendet sind. Tokio, 8. Jan. (Amtlich.) Von den 878 russischen Offizieren der Armee Port, Arthurs gaben 4 41 ihr E h rle n - wort, nicht mehr gegen Japan kämp-fen zu wollen. Sie erhalten deshalb gemäß der Kapitulation die Erlaubnis, in die Heimat zu ru ckzu keh r en. Mit ihnen gehen 229 Ordonnanzen. Tie Generäle Fock, Smlirnpw und Gorb alto wls kv und Admiral Willmann zogen es vor, nach Japan in Gefangenschaft zu gehen. General Stössel tritt am 12. Januar von Dalny aus die Reise, nach Rußland an. Paris, 7. Jan. Nach einer Meldung aus Tschifu sind dort tausend Zivilpersonen aus Port Arthur eingetroffen und in Baracken untergebracht. Zahlreiche Aerzte sind unterwegs von Shanghai nach Tschifu, wo keine Arzneimittel mehr vorhanderl sind, weil alles verfügbare Material der Apotheken und Ambulanzen nad) Port Arthur verschifft worden ist. Petersburg, 7. Jan. Der japanische Konsul in Tschifu äußerte, daß die Japaner schon seit Monaten die unlfmiiireichsten Vorbereitungen treffen, um Port Arthur zu einer uneinnehmbaren japanischer! Fe stung zu machen. Hierfür wurden am Jalu enorme Vorräte von Baumaterial bereitgestellt, andere aus den japanischen Häsen sofort eiligst in Angriff genommen. Die schwerste Aufgabe wird sein, die Belagernngsarbeiten, wie gedeckte Laufgräben, Minengänge usw., die die Japaner selbst gegen die Ruffen angelegt haben, wieder zu zerstören. Tie eigentliche Festung soll nach japanischer Meinung in drei Wochen wiederhergestellt werden. London, 7. Jan. Aus Schanghai wird gemeldet: Tie chinesische n Zeitungen äußern sich begeistert über den Fall von Port Arthur, der als Sreg der gelbe.nl Die Hochzeit des Großherzogs. sd. Darmstadt, 9. Jan. (Eigene r DrahtberichtH An den Feierlichkeiten bei der Hochzeit Sr. K. des Groß Herzogs werden, wie nunmehr bestimmt beJ könnt wird, teilnehmen: Der Kaiser, welcher nach beq Tafel alsbalb wieder abreisen wird, Prinz und Prin^ zessin Heinrich von Preußen, Prinz und Prin^ zessin Friedrich Karl von Hessen und Prinz unÄ P r inz e s s i n Ln d w i g v o n B a tt e n b er g. Ni ch t ko m lnein werden: Das Zarenpaar, die deutsche Kaiserin (die nach^ einer früheren Meldung mit dem Kaiser an der Feier tei(*j zunehmen gebaute) sowie die griechischen Herrschaften. Di«i Teilnahme des Großfürsten Sergius mit Gemahlin ist noch fraglich. In! übrigen ist das Programm für die Feierlichkeiten noch nicht festgesetzt, ebenso sind Reisedispositionen nach der Hochzeit noch nicht getroffen. Deutsches Reich. Berlin, 8. Jan. Am heutigen Sterbetage der Kaiserin Augusta hatte die Schloßverwaltung zu Char» lottenburg die Ruhestätte der Entschlafenen wundervoll geschmückt. Gegen 10 Uhr fuhr der Kaiser mit der Kaiserin an dem Mausoleum vor, nahm aus den Händen des Geh. Oberregierungsrates Mießner einen kostbaren Kranz mit weißer Atlasschleife entgegen unb legte ihn auf den Sarg seiner Großmutter, an dem er mit der Kaiserin längere Zeit weilte. Auch der Grvßberzog und die Großherzogin von Baden, so- lassen^ brbgroßherzogliche Paar hatten ‘ Kränze niebedegen Z7 kürzlich verstorbene Herzogin Alexandrine von Sachsen-Koburg unb Gotha hat in ihrem Testament zu chrem Universalerben den Herzog Karl Eduard von ^achsen-Koburg unb Gotha eingesetzt. An Legaten vermachte sie 200 000 Mk. für eine Ernst-Stiftung, 120 000 Mk. für Errichtung eines VolkbadeS in Koburg und 200 000 Mk. für eine Ernst-Alexandrinen-Witwen-Stiftung. Der R eichskanzler empfing am Samstag nachmittag den Obersten Leutwein. ^ec Mitteilung einer Korrespondenz hat der Graf v. Wels bürg gegen das Großherzoglich olden- ■Vr ™ $auS ^ne Klage auf Anerkennung als voll- Mitglied dieses Hauses angestrengt. Der Graf v. Welsburg ist eiir Sohn des verstorbenen Herzogs Elimar von Oldenburg, eines Stiefbruders be§ früheren Großherzogs P^er aus dessen morganatischer Ehe mit der Freiin Vogel von Friesenhof. Der Fortbildungsschulzwang für weibliche Han dlungsgehilfen und Lehrlinge besteht in Wiesbaden, Mannheim, Frankfurt a. M., Offenburg i. B., Schwege, Freiburg i. B. und bat sich nach Aeußerungen der Behörden wohl bewährt. Durch Ortsstatut wird im April der Fortbildungsschulzwang eingeführt werden in Sorau, Kassel, Königsberg i. Pr., Kreuznach. Von der Stadtverordnetenversammlung zu Berlin wurde bei der Genehmigung der Magistratsoorlage, welche die Fortbildungsschulpflicht für das männliche Geschlecht festsetzt, eine Resolution angenommen, in der 'die baldige Ausdehnung auf die weiblichen kaufinänni- ichen Angestellten gefordert wird. Straßburg i. Els., 8. Jan. Eine gestern auf Einladung der Straßburger Warenbörse zahlreich besuchte Versammlung der Interessenten des Handels und der Industrie hat einstinimig eine Resolution angenommen, in der sie sieh zu Gunsten des oberrheinischen Schiffa hrtLkanals als einzig günstiger Lösung der oberrheinischen Schiffahrtstrage aussprach. München, 7. Jan. Der Prinzregent ist gestern nachmittag in seinen Gemächern auf dem Parkett aus- Aus Sladt und Land. Gießen, 9. Januar 1905. ** Em pfänge. S. K. H. der Großherzog empfingen, am 7. d. M. u. a. den Amtsrichter Ha ns ult von Ulrich» stein, den Geheimen Baurat Reuling von Gießen. ** Personalien. In den Ruhestand versetzt murbtf der Zugführer in der .^ess.-Preuß. Cisenbahngenieinschash Schäfer zu Frankfurt a. M., der WagerlwEer in diesey G neffsche Publiffsten veröffentlichen Ausrufe an ihre LcmdÄ- leute, in welchen sie das chinesische Volk ansporneu,' dem Beispiel d^r Japaner zu folgen. Vetersburg, 7. Jan. Tie Nachricht von der KapE- tulatron Port Arthurs hat in den verschiedensten Teilens des russisch en Reiches dumpfe Trauer hervorge-, rufen. In den Gouvernements- und Tistriktshcruptstadte« wurden Traucrdmdgebungen veranstaltet. In Rostow amj Ton hatte die Bewohnerschaft den Bürgersaal, in dem eine Versammlung abgehalteu wurde, mit schwarzen Stoffen dr^ viert. Am Schlüsse dieser Versammlung kam es infolge, oer allgemein au.sbrechenden Erbitterung über die Regier^ ung zu heftigen Debatten. Ter Polizei meister, de« eme patriotische Ansprache halten wollte, wurde durchge-^ geprügelt und durch einen Stockhieb nicht unerhebliM verletzt. Aus der Mandschurei. Kuropatkin meldet unterm 8. Jan.: In der NachL auf den 7. Jan. begannen die Javaner die Front unserer, Mittelstellung zu beunruhigen. Sie wurden aber vo-M unseren Posten bemerkt und mit Gewehrfeuer empfangen.^ Sie zogen sich hierauf zurück. Wir hatten drei Tote unkt 18 Verwundete. — In der Nacht zum 5. Januar führte einer Abteilung Kavallerie auf unserer linken Flanke eine- Erkundung des Taiffvkhe-Tales in der Richtung auf Tsinn- tschan aus. Unsere Kavallerie griff dabei einen jcgxnrk j sch en Vorposten an. Ein japanischer Unteroffizier und 20 Soldaten wurden verwundet und fünf Mann gefangen*- genommen. Newporter Drahtberichten zufolge wird in anreritcv- nischen amtlichen Kreisen die baldige Zurücktziehungj der russischen Armee vom S'chahv erwartet. Iw Washington eingetroffene Tepeschen melden, der russische Rückzug nach Tieling habe bereits begonnen. Kuro- patkin werde voraussichtlich in Eharbin festen Fuß fassens Die Geschwader. Suda, 8. Jan. Die russischen Kreuzer „DIeg", „Jsurrv^ rud", „Tniepr" und ,,Rion" sind mit den Torpedobootens „Grasnp", ,.Gromskp" und „Rezvy" heute nachmittag nachj Port Said abgegangen. Petersburg, 8. Jan. Das dritte Geschwaders bestehend aus fünf Pan-er schiffen, mehreren Kreuzern mcht Torpedobooten soll enn 28. Januar die Ausreise von Lib«r nach Ostasien antreten. Wie verlautet, werde ein vier-, les Geschwader im Mai folgen, und bis zur Aw-, kunft sämtlicher Schiffe habe die Flotte Roschdesi^i wenskys in Madagaskar zu verbleiben. (?) Nr. 7 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem GießenerAnzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Giehener Famtlien- dlätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. 9L Lange. Redaktion, Erveditton rmd Druckerei: Sch ulst ratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gtetzeu. Fernspcechanscülnß Nr. 51. Die Hüller Untersuchung. Aus London wird gemeldet, daß dierussischenV tretet bei der internationalen Untersuchungskommissiow in Paris, welche die aenauen Taffachen des russischen lieber*! falles auf die englischen Fischerboote in der Nordsee fefb-i stellen soll, dokumentarische Beweise beigebrachch! haben, die das Vorgehen des Mimirals Roschdjest*! wcnskivollständigrech' mente sollen beweisen, oaß die wenski vollständig rechtfertigen. Diese Dokip-i mente sollen beweisen, daß die Japaner 12 dänisches Lotsen bestochen haben, die russischen Kriegs'-^ schiffe, welche sie durch den Großen Belt resp. den Sund^ steuern sollten, auf einen Fels ein zu führen, sodatzt sie Schiffbruch leiden müßten. In Paris fand am 8. d. M. im Auswärtigen Amte bet) Zusammentritt der Hüller Kommission,statt. Admiral Foui^ nier hielt als Vorsitzender eine furze Ansprache. BckanntmaSnmg. Großherzogliches Ministerium der Justiz hat als Tag, an welchem mit der Anlegung des Grundbuchs der Gemarkung Mainzlar zu beginnen ist, den 20. Januar 1905 bestimmt. Gießen, den 7. Januar 1905. ______________Großherzogliches Amtsgericht. Dekanntmachung. Wegen Vornahme von Kabelverlegungsarbeiten wird die Marktstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 9. Januar 1905. Großherzogin^ . iamt Gießen. I. V.: Roth. Erstes Blatt. 155. Jahrgang Montag 9. Jannar 19O5| MetzenerAnzeigerD General-Anzeiger y o roartä ? erantworU'H für Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW ' zeigenteil: Hans Beck. vkrt ®f!Tl bdr.btn 5* Vom Kriege» Um Ä;t. 4 IM: tu Telephonischer Kursbericht, F «nkfnrt a. 1i 9. Januar. 4% Oesterr. Goldrente . 4*/6$o Oesterr. Silberrente 100.25 Schatzscheine Tendenz: fester. B7/k 132.00 49.40 45.40 . 101.80 . 90.05 . 101.90 . 89.90 . 100.20 . 99.80 . 101.75 . 99.95 . 104.70 . 63.90 . 63.40 1L 11. 4% Unpar. Goldrente , . Italien. Rente . . . Portugiese!? . , . R°/ Portugiesen. . . . . 1 % C. Türken . . . , Türkenlose...... 4% Griech. Monopol.-Anl. 4‘/»% äussere Argentiner btn bei'?- . i 8°/o Mexikaner 4,/o% Chinesen . , Electric. Sehuekort . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . Berliner Handelsges.* Oesterr. Staatsbahn . Lombarden Gotthardbahn . * * Lanrahütte . . Bochum . , Darpener . * zweier englischer Dampfer am SamStag sank der Dampfer „Winington" Zehn Personen ertranken. Ein Glasgower Dampfer stieß bei Holyhead mit einem spanischen Dampfer zusammen. Beide sanken. Die Besatzungen wurden gerettet. somit rj 3V8% «V» 8Vt% 3% 3’/, 9a Rtt"'-’. Rrt< fctRf.r Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. BoranHsichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 10. Januar 1905: Trüb, zunächst milder, später wieder etwas kälter, stürmisch, vielfach Niederschläge (meist Regen). Näheres durch die Gießener Wetterkarte. . 32.90 . 92.40 . 131 50 . 104.70 . 21400 . 194.50 . 143.10 . 158.90 . 165.30 . 139.80 . 17.30 . 194.50 . 257.00 . 241.00 . 210.20 Weizenmehl 0 Mk. 20.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75 bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.75—23.75, Roggenmehl 0 Mk. 22.00—23.00,1. Qualität Mk. 19.50—20.50, Weizenkleie Mk. 10.00 bis Mk. 10.50, Roggenkleie Mk. 11.25—11.50, Maiskeime Mk. 10.25 bis Mk. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk. 00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 9. Jan. (Tclegr. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz/). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkaufe standen: 463 Ochsen, 181 aus Oestreich, 41 Bullen, 2 aus Oestreich, 742 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 0 auS Oestreich, 319 Kälber, 227 Schafe und Hammel, 1808 Schweine, 0 Ziegen, o Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 72—75 Mk., 2. Qual. 67-70 Mk., 3. Qual. 60-63Mk.: Brillen l.Qrial. 62 bis 64 Nit., 2. Qual. 57—59 Mk.: Kühe 1. Qual. 66—68 Mk., 2. Qual. 60—62 Mk., 3. Qual. 51—53 Mk, 4. Qual. 41—43 Mk., 5. Qual. 00—00 Mk. Kälber.: 1. Qual. 81—83 Pfg., Lebendgewicht 72—76 Pf., 2. Qual. 72—76 Pfg., Lebendgewicht 42—46 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg., Schlachtgewicht 00—00 Pfg., Schafe: 1. Qual. 66—67 2. Qual. 54—56 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual 59—60 Pfg., Lebendgew. 47 Pfg., 2. Qual. 58—00 Pfg., Lebendgewicht 46—00 Pfg., 3. Qual. 52—54 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh mittelmäßig, bei Kleinvieh gut. Geweste BHodestoffe Verlangen Sie Muster in schwarz, weiss und farbig. C« Seiden-Grieder-Zürich Reichsanleihe do. Konsola . do. . . Hessen Oberhesson H, W« im Amen Tötung unter. Amendunz. Dasselbe,' welchen 2c.:c#’ dem tigfnfcr Lpmzeirm r: Eparzeuen ü dienstlichen Werkes die Erfahrungen 5« Autze, die m Pferchen Ne öenen Groteiend r.nd Eretschmar gemacht r.nd beachtet haben, urteilt die ,,Frks. Ztg."___—s ----- Krieflrasten der Redaktion. (Anonvme Anfragen bleiben nnberücksichtigt.) r H- Ihr Urteil über die „Gesetzsammlung für das Groß- herzogtrmi Hetzen" deckt srch rnrt denr, das soeben die Frkir Ata" iänt. Diese rühnrt die sorgfältige Bearbeitrnrg, konstatiert aber auch als „recht wesentlrchen Mangel", daß sie „so rmübersrchtlich in der Anordnung gehalten ift wie nur möglich. Die Sammlung ist rein chronologrsch angelegt, ohne Einteilung in Materien. Der Benutzer ist also gezwungen, arr der Harrd des in einem besonderen Bande geplante,r Sachregisters die zri einer bestimmten Materie gehörenden einzelnen Gesetze und Verordnungen sich mühsam aus den ver- schiedenen Banden zusammenzusuchen .... Hoffentlich ,nachen sich dre Herausgeber für eine etwaige Neuauflage ihres sonst sehr ver Neueste Mcldunnen. Berlin, Ian. DaS üblich vollendete neu, NmtSqcrichtSgebäudc in der Neuen Friedrich, nnd Grunerltraße wurde in der Nacht von Bubenhnndcnbc. schädigt. An etwa dreißig Stellen wurde die Fassade mit Sammer und Meisel verwüstet, teilweise wurden Hand- große Stücke ab gehauen. An den Haupteingangen wurden säst sämtliche Ecken der Postamente, auf welchen die runden Sandsteinpseiler ruhen, abgeschlagen. Von den Katern 'ehlt jede Spur. Auch am Polizeipräsidium wurde em Steinpfeiler mit einem Hammer beschädigt. Berlin, 9. Jan. Das „Kl. Journ." verzeichnet Gerüchte, wonach die deutschen Verluste in dem letzten 50stündigen Gefechte bei Groß-Nabas sehr bc- deten d gewesen sein sollen. Deutscherseits betrage der Verlust fünf'Offiziere und 50 Mann. Allenst ein, 9. Jan. Die Strafkammer verurteilte die Schaffner Friedrich Berger und Paul Krüger, die Gepäck von Reisenden aufgebrochen und geplündert haben, zu je anderthalb Jahren Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust. Kapfenberg, 9. Jan. Ein Zug der Lokalbahn 'kürzte infolge des Wirbelsturmes in der Nähe der Haltestelle Margaretenhütte in den Thorlbach, wobei ein Passagier tätlich, sechs andere leichter verletzt wurden. London, 8. Jan. Bei einem Zusammenstöße Tokio, 8. Jan. (W. B.) Es verlautet, daß demnächst eine vierte innere Anleihe in Höhe von 100 Mill. Pen unter den gleichen Bedingungen wie die dritte Anleihe zur Ausgabe gelangen soll. London, 9. Jan. Das Reutersche Bureau meldet auS Port Arthur über Fusan: Bei der Zusammenkunft der Generale Stössel und Nog i sagte ersterer, die wahre Ursache des Krieges sei die russische Unkenntnis der japanischen Soldateneigenschaften. Er Habs kapituliert, da die Garnison nur noch wenige Tage unter großen Opfern den Platz hätte halten können. Das Eintreffen der japanischen elfzölligen. Geschütze sei der Wendepunkt in der Belagerung gewesen. Stöffel war erstaunt, von Kuropatkins' Niederlage zu hören. Er sagte, es sei unnütz, daß die baltische Flotte noch herauSkomme. Tokio, 8. Jan. (Reuter.) Admiral Kataoka melbet,; ein Kreuzer und ein Zerstörer, sowie ein Torpedoboot feiert den nach Tschifu und ein anderer Kreuzer und ein Kanonenboot sowie eine Anzahl Zerstörer seien den nach Kiautscham geflüchteten ruffischen Schiffen gefolgt. In beiden Häfen feien, die russischen Schiffe zur Abrüstung gezwungen worden. Tokio, 8. Jan. (Reuter.) Die Japaner beabsichtigen Port Arthur zu einer bedeutenden Flottenstation zu machen. Nach dem Abmarsch der ruffischen Gefangenen wird nur noch eine kleine Garnison in Port Arthur bleiben. Die Flotte ist eifrigst mit dem Auffischen von Minen beschäftigt, trotzdem wird die Schiffahrt noch lenge unsicher sein. Nur Regierungsschiffe haben Zufahrt. Dalny wird bem» nächst für den neutralen Handel eröffnet werden. Tokio,, 8. Jan. General ©löffel tft ohne betrt. Mikado einen Besuch äbgestattet zu haben, nach PeterS- b u r g a b 'g e r e i st. Vrt Pen ANlljestand das Silberne Kreuz, ver Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Schaffner in dieser Gemeinschaft Buchert zu Daumstadt das kfigemetne Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue pfctenfte", dem Gütrrbodenarbeiter in dieser Gememschäft feer$ert zu. Arhcllgen und dem VahnhofSarbeiter in ptefer Gemeinschaft Trinkaus zu Bischofsheim das allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für freue Arbeit" — sämtlich aus Anlaß ihres Ai^scheidens aus dem jStaatseisenbahndienst, verliehen. ** Folgende Lehrer-Personalien werden uns auS Darmstadt drahtlich mitgeteilt: Am 4. Januar wurde dem Lehrer Hildmann zu Bannenrod (Kreis Lauterbachs >die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Crainfeld, dem Schulamtsaspiranten B r e i t e n b a ch aus Kirchhain die Stelle an der Gemeindeschule zu Obersorg (Kreis Alsfeld), dem Schulamtsaspiranten KlooS aus Oppenrod die Stelle ander Gemeindeschule in Oberoffleiden (Kreis Alsfeld) übertragen. Bestätigt wurde in seiner Stelle der von dem Fürsten zu Menburg-Büdingen auf die Lehrerstelle an der Gemeinde« ffchule zu Lorbach (Kreis Büdingen) präsentierte Lehrer Karl feeusohn zu Frischborn (Kreis Lauterbach). K ofdorf, 7. Jan. Gestern nachmittag wurde unser 'fo jäh auS dem Leben geriffener langjähriger Gemeinde- sörster Lucas zur letzten Ruhe geleitet. Von nah und fern waren aus diesem Anlaffe die Kollegen des Verstorbenen herbeigeeilt, um ihm das letzte Geleite zu geben. Der Kreiskriegerverband, zu deffen Vorstand der Verblichene seit seiner Gründung gehörte, war durch den Vorsitzenden, Hauptmann Hardt, und die beiden Vorstandsmitglieder Aug. Kitterle und Förster Weckmüller vertreten. Auch das Bezirkskommando schatte Vertreter entsandt. Ebenso war die Behörde der Bürger- । !meisterei durch die ersten Beamten vertreten. Den langen kLeichenzug eröffnete der hiesige Kriegerverein, _ dessen Be- sgründer und beständiger Vorsitzender der Veritorbene ge- , wesen. Dem Leichenwagen folgten nach den nächsten An- : -verwandten zahlreiche Forstbeamte. Auf dem Friedhöfe hielt Pfarrer Knieper die Grabrede. Als letztes Geleit ertönten J dann drei Salven über das Grab, abgegeben von einer Ab- « Teilung des Kriegervereins. Jnr Namen de§ Jagdschutzver- t Landes Atzbach-Launsbach und des Vereins ehemaliger Jäger , und Schützen wurden prachtvolle Kränze am Grabe nieder-- ’ gelegt. \ z. Schotten, 7. Jan. DieDeutsch-Amerikanische * Petroleum-Gesellschaft beabsichtigt, am hiesigen Bahnhofe einen Petroleum-Tank anzulegen, die Genehmigung soll bereits erteilt sein. Man ist hier nicht gerade sehr entzückt davon, sowohl wegen des Platzes, den man nicht für geeignet hält wegen de§ üblen Geruches, der von pem Tank zu erwarten ist, gerade beim Eintritte in unsere Stadt, als wegen der schweren Konkurrenz, die unseren Kaufleuten dadurch erwächst. Darmstadt, 8. Jan. Unter dem Vorsitz des Re- yierungsrctts Dr. Kratz-Darmstadt tagte hier gestern eine Versa.mmlung der PoliKeiverw-altungsVorstände der hessischen Städte, um über die Frage der Errichtung einer gemeinsamen Schutzmannsschulc zu beraten. Der Sitzung wohnten Vertreter der Regierung und der Kommunal- Lehörden bei. Der Erfolg, den ein seit mehreren Monaten für die bei der hiesigen Polizei provisorisch an gestellten Schutzleuten versuchsweise eingeführter Unterricht bereits ru verzeichnen hat, ivurde durch eine mündliche Prüftmg, die man in Gegenwart der Versammluwa vornahm, bestätigt. Darauf beschloß die Konferenz, für die zwölf Städte des Großherzogtums, in denen eine militärisch organisierte ^Schutzmannschaft besteht, in Darmstadt eine gemeinsame Schutzmannschule =u begründen. (F. Z.) w. Darmstadt, 8. Jan. Der hessische Landwirt- M^aftsrat beschloß in seiner heutigen Sitzung, mit der kn diesem Jtzhre in Mainz stattfindenden landwirtschaftlichen Landesausstellung eine Feier des 75jährigen Bestehens der landwirtschaftlicheir Vereine des Großherzog- ^mns .Hessen zu verbinden und diese Aüssttllung als Jubiläumsausstellung 'abzuhalten. Die Großh. Regierung loll ersucht werden, einen Zuschuß von 10000 M k. zu den Kosten der Ausstellung und einen Beitrag zum Prämienfonds durch Stiftung einer Staats medaille zu gewähren. ä. Mainz, 9. Jan. Spurlos verschwunden ist seit einigen Tagen das 19 Jahre alte Dienstmädchen Therese Mühlbauer aus Hohenwart, das bei einer Familie auf dem StefanSberg hier bedienstet war. Das Mädchen wurde vor einigen Tagen vor dem Amtsgericht als Zeugin vernommen; seit diesem Ausgange kehrte es nicht mshr zurück. Nach den Ermittelungen beim Amtsgericht wurde es dott vernommen und sofort entlassen. Die Dienst- Herrschaft vermutet, daß sich das Mädchen ein Leid angetan tzat; sie soll vorher Selbstmordgedanken geäußert haben. Bingen, 6. Jan. Gegen 11 Uhr in der letzten Nacht ertönte die Feuerglocke. In dem Lager des Terrazzo- imtternehmers Bia^izzto in der Gerbhausstraße war ein tz-oßer Brand aus gebrochen, der ein benachbartes sehr kumsangreiches Holzlager und auch Wohnhäuser bedrohte. Kmrshoch schlugen die Flammen gegen den nächtlichen 5)im- tmet und flüssige Massen von brennenden Stoffen (Teer, Pech, Dachpappe) flössen brennend in die Nahe. Das Lager ift gänzlich ausgebrannt. Der Schaden ist groß. — freute Morgen ertönte wiederum die Sturmglocke. Ties- Kerichtssaak. Serfurth-Fr-mhurt wurden vnito vou bet M?*iina der fÄTaEäS ätiSw vA «."> wird grmcldet: Drr Protoß gcgcn Fr au N ibto s ,bic Je war, dur» ihre Naturhcilmothadr des tö tun gen fahrlanig dctchetgrfüdrt zu haben, endete schwarcu führte aus, daß btc Ange klagte imer Iwweren, groben Versehen, sowohl vom rein medizinischen >^tandpunkt, wi duck iu ihrer Naeusch-st alS N-tnrärztm begangen baß t-.efe Verfehlmiaen aber nicht kansal seren mit dem .rode der _ KrSeitervewkgung. Di e Veraarbeiterbewegun g im. Vuhrrevier. Tic Allgemeine 'Stimmung der Bergarb'itersHast desRuhrgechets •.*!< r. r.*L „ r r.; f t r r t der mcb ndlgerl Belealchaite---L>er- r!in,inhm\ dch Medie Serkules" am mntag in Essen herrschte bei der 'Mehrzahl der Anwesenden ausgesprochene Neigung zum Sireii Nur mit Mül>e gelang es dem Reichstagsabg. Hue die Votierung des sofortigen Streiks zu verhiuderu. würde eine S ol i d ari tä t ser kl är un g mit den Geuc^, en von Bruchstraße" angenommen und eine Resolutwn. welch, ü^rall dE r^n Streik fordert, wo die Arbeitgeber Sch.chtver- längeruugen durchzudrücken versuchten. Ferner wird bem ^or- lmigen nach einer sofottigen geietzlichen Regelung der ^eilfahrt^- zeiten Ausdruck gegeben. Die Einberufung einer allgememen Dele- aiertenveffammlung aller Verlande wird angeregt. Reichstagsabg. frue erklärte, dass er, int Fall die Regierung nicht w^vemere, in einigen Wochen einen allgemeinen Berg ar bet er- a u ° st a n d int Ruhrrevter vor aus sehe. Einigkett der'organisierten Arbeiterverbaude der verschtedeueu Rtchtuugeu ist vollständig. - Falls die Arbeitersthast, wie das Oberbergamt annimmt, die Einsetzung eines Einigungsamtes bemttragen sollte, wird dieses in Witten zusammeutreteu. Tte Ar b e 11 g e b e t werden ihren Standpunkt darlegen, doch waren pe, wte an.^u- nehmen ist, nicht bereit, sich auf ein Schtedsgertcht etn- zulassen, schon deshalb, weil es sich nach threr Anstcht nicht mehr um die Aufklärung eines speziellen Falles, sondern um eine ganze Liste von Gegensätzen handeln werde. ' . Zcitz, 7 Jan. 18 0 0 0 Bergleute tm Meuselwttz-4.hu- ringischen Bräuukohlenrevier beschlossen in einer gestern abend abgehaltenen Vertreterkonferenz selidarische U n t e r st ü tz u n g und Förderung der B e r g a r b e i t cr b e w e g un g im Ruhrgebiet. t, Rom, 7. Jan. In Salentio verlangen btc Lokomotivführer und fr ei a cr unter Androhung sofortigen Ausstandes vom Präfekten die Freilassung des infolge eines EisenbalM-Un- salles verbafften Lokomotiosübrers. ___________ Handel und Hlerkclir. ^ollrswirts«iiact. Deutsche Tabakindustrie in 1904. Die Lage der Zigarrenfabrikation Deutschlands hat nach dem Jahresbericht der frandelskammer für den Kreis Mannheim sich im Jahre 1904 wesen lich gtünstiger gestaltet. Nach wie vor sieht aber die Zigarreniudustrie ihren Nutzen durch die wachseuden Ansprüche der Kundschaft hinsichtlich der Farben, Fassons und Atlsmachungen stark beeinträchtigt; namentlich die Vorliebe für die fahlen, grauen Decktabake, die der Fabrikant nur mit enormen Kosten beffiedigen kann, zehrt am Geschäffsnuhen. Dazu kommen neben der wachsenden Konkurrenz der Zigarette die ungebührlich langen Zahlungsfristen und die Zunahme der Konkurse unter der frändlerkund- schaft. Tie Rauchtabakindustrie konnte nur mit Anspannung aller Kräfte dem weiteren absoluten Rückgang des Umsatzes Einhalt gebieten, eine der Vermehrrmg der Bevölkerung entsprechende Erhöhung des Verbrauchs gilt als gänzlich ausgeschlossen. Auch hier drücken vergrößerte Geschäftsunkosten und Vermehrte Llnsprüche der Kundschaft an Qualität und Ausstattung den Nutzen. Zur neuen russischen Anleihe. Während die beteiligte deutsche Bankwelt bei einer neuen Reichsanleihe im besten Falle ein ganzes Prozent verdient, meist jedoch nur zwei Drittel bis drei Viertel, sieht es bei den Auslandsanleilwn und speziell bei der neuen Russen anleihe doch ganz anders aus. Ist der Abschluß von 19V2 Prozent richtig (sicher ist nur der Emissionskurs von 95 Proz.V so ergibt dies 41/2 Proz. Profit oder auf die vor- lanftgen 324 Mill. Mark Objekt mehr als 14 Mill. Mark Verdienst. Daß sich die Bankwelt um einen derartigen fetten Bissen ganz anders ins Zeug legt, als für armselige 2/3 oder 8/4, Proz. ist leicht zu begreifen, aber die Sache kann auch nicht immer allzu alatt ablausen. So glauben Berliner Blätter zu wissen, daß das Bankenkonsortium, welches vor einiger Zeit 20 Mill. Francs serbische Rente übernommen hatte, nichts nennenswertes davon lvsgewordcn tft und jetzt den Teilnehmern diesen Block einzeln zuteilen muß. Neue Russen-Anleihe in Frankreich. Der Zeitpunkt der neuen Anleiheausgabe wird jetzt dahin festgesetzt, daß dieselbe kurz nach der Auflage in Deutschland an den französischen Markt kommen wird. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 9. Jan. (Orig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen Mk. 18.25—00.00, Kurhessischer Mk. 18.25—00.00, La Plata Mk. 18.00—19.25, Kansas Mk. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Mark 14.50—00.00, Gerste (Wetterauer) Mk. 18.00—18.25, Franken- ielderMk.18,25—18,50,Hafer Mk. 14.50—15.50,MaisMk. 12.00—12.50, sS tylk?1 । Bekan«tmaÄunq. das KautmamisgcMt^Gichcn ?5a,,t ber Beisitzer für Wen recfitscitiq eiHqeqaitqe , „nb ?enbrc brci Dorschlags- a) Vorschlagsliste Iiir L na-. . 811 beanstanden: 1. Georg Emil Mök,l „breü selbständigen Kaufleuten:, 2- Ängust Noll, ZaÄtVr 3n'ma 3o6‘ 4" OToriis 51- bol,erhoff Söhne > "" **“ - 3 »-inVgwerk?°" ^^°'kschgst Sietzener Brann- 2. Sifte"; Zch üV weg -J Slinert®, berate",, - j^Be) k' ’v 'kraße uf? 'lraße 8-qJ :J ta.. «Uceilr,),-. ■ Kratze 10 vönuniijQ^'' Qn/age ] 1 S. 1 I,r°Be i_.u' ^nbinaJ: '■ ,<’rniifiun,L,v h l40; "j?. - ■ hnal galt es, gegen das Wasser anMgvhen. Das int hiesigen Hafen verankerte W o h n s ch i f s des Andreas Engel- nttrt war tnr Sinken. Da «Tte Hilfeleistnngen der Nachbarschaft nichW fruchteten, wurde die Feuerwehr zu Hilfe gerufen ^jedoch auch sie formte nichts ausrichten, das Schiff sank votlsrändig; das Mobiliar konnte gerettet werden. Die Ursache liegt darin, daß das Wohnschiff schon älteren Da- ftmrs ist und anscheinend infolge der Ein- und Ausfahrt der wä'hrend der Eisgefahr den Hafen aussuchenden Dampfer Leckage erlitt. Marburg, 7. Jan. An der gemeinsamen Hoch- zeitsgabe der mittleren preußischen Städte für das Kronprinzenpaar wird sich die Stadt Marburg nichv beteiligen. (Oberh. Ztg.) STteiwe Mitteilungen an5 fressen und den ctTtiiteUrt. ß'm Kreise Schlüchtern will man em Ke Errichtung eines Korn Haus es herantreten. Eine Versammlung des landwirtschaftllchen Kreisvereins beschlo ; ettsskimmig, Erhebungen über die Rentabilität eines derartigen Kornhauses vornehmen 'zu lassen und dann weitere Schritte zu unternehmen. (jrugior. uw Cpmzetzm t immer nur bv $3. M gelten Baät« gehörm und ^oridmittn ii geidjnebtnr. - ÄtMtnma. bann, wenn in ifi, bas btt Al; Serniquna ar.’eJ WM GkWs-AWbe verkaufe solange Vorrat: 177 Mk. u pr. Pfd. Mk. 1.20 und leicht'löslich 1. K. // « 7, Bank für Handel und Musfiie Telephon No. 120 Telephon No. 120 Reserven ca, 24 Millionen Mark. Aktien-Kapital 154 Millionen Mark. Unsere Abteilung für täglich Unser 1)2/, C. Dietz. G. Müller. Telephon Nr. 47. tadelloser Ausführung in KinematooraphiscliB Vorführungen D9/ des Jimojsbrot B7: V u feinster Sonchong hochfeiner Souchong Theespitzen . . ♦ rein n v 0.9b 1.50 1.90 jetzt 2.— 3.— 1.40 seither . 3.— 4.— 1.80 Auszug aus dem Gesetz tetr, den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr vom 28. Mai 1894. § 1. Die Vorschriften der Landesgesetze, nach welchen das Recht, Tauben zu halten, beschränkt ist, und nach welchen im Freien betroffene Tauben der freien Zueignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militär-Brieftauben keine Anwendung. Dasselbe gilt von landesgesetzlichen Vorschriften, nach welchen Tauben, die in ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des letzteren gehören. § 2. Insoweit auf Grund landesgesetzlicher Bestimmungen Lperrzeiten für den Taubenflug bestehen, finden dieselben auf die Reiseflüge der Militär-Brieftauben keine Anwendung. Die Sperrzeiten dürfen für Militär-Brieftauben nur einen zusammenhängenden Zeitraum von höchstens je 10 Tagen im Frühjahr und Herbst umfassen. Sind längere als zehntägige Sperrzeiten eingeführt, so gelten für Militär-Briestauben immer nur die ersten zehn Tage. § 3. Als Militär-Brieftauben im Sinne dieses Gesetzes gelten Brieftauben, welche der Militär- (Marine-) Verwaltung gehören und von derselben gemäß den von ihr erlassenen Vorschriften zur Verfügung gestellt und welche mit dem vorgeschriebenen Stempel versehen find. Privatpersonen gehörige Militär-Brieftauben genießen den Schutz dieses Gesetzes ers dann, wenn in ortsüblicher Weise bekannt gemacht worden ist, daß der Züchter seine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat. Gießen, den 17. Dezember 1904. Grobherzoglia-e Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 2. H. Henkel, Walltorstraße 27. 3. I. Hecker, Schloßgasse 5. 4. I. Döring, Marburgerstraße 82. 5. W. Scharmann, Brandplatz 13. 6. K. Messe le, Liebigstraße 61. 7. W. Möser, Rodheimerstraße 12. 8. K. Plank, Bleichstraße 29. 9. K. Böhling, Kaplansgasse 14. 10. I. Schlitt, Mittelweg 3. 11. H. K. Fi eß er, Grünbergerstraße 7. 12. H. Rosenbaum, Löwengasse 10. 13. Fr. Wigan dt, Neuenweg 31. 14. Karl Jansohn, Gendarm, Landgrafenstr. Schlag Gendarmeriekaserne. Gießen, den 5. ^anuar 1905. Großherzogumes Bolizeiamt Gießen. Herberg. Samstags nur bis 4 Uhr. Institut ist zur Anlage von Bank Thee, . . pr. Pfd. Mk. An- und Verkauf von Wertpapieren — Einlösung von Coupons, Geldsorten etc. — Conto-Corrent-, Check- und Wechsel-Verkehr — Aufbewahrung und Verwaltung von Wertpapieren — Vermietbare Schrankfächer (safes). Mündelgeldern geeignet erklärt worden. für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen .Betn: Ausführung des Reichsgesetzes vom 28. Mai 1894 über den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege. Bekanntmachung. Gemäß § 3 Abs. 2 und unter Bezugnahme auf die nachstehend abgedruckten weiteren Bestimmungen des rubrizierten Reichsgesetzes bringen wir hiermit die Namen der Mitglieder des Briestauben-Klubs Gießen, welch letzterer dein Verbände deutscher Brieftaubenliebhaber-Vereine angehört und somit seine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat, zur öffentlichen Kenntnisnahme: Neuling, Steinstraße 72. ♦ ♦ • // V ‘ * • W tl Cacao, Depositenkasse Giessen (DARMSTÄDTER BANK) Giessen Bankgebäude: Johannesstrasse I Iuschneide-Lehranstatt Grünbergerstratze 14 a (Mittelbau). Matznehmeu, Musterzeichneu, Zuschueiden und Verarbeite« kann jede Dame gründlich erlernen. ___76' Der Kursus beginnt am 16. Januar 1905. "WM JLina Petri, geprüfte Lehrerin. „ 1.80 „ 2.40 ca. °/4 bis F/t Pfennige pro Pferdekraft nnd Stunde. Motorenfabrik Oberursel Frankfbue‘t a M Bekanntmachung. Mit Bezugnahme auf die Bestimmungen in § 25 der Wehrordnung werben alle im Jahre 1885 geborenen Militärpflichtigen, owie diejenigen, welche dieses Alter bereits überschritten, aber sich zur Musterung noch nicht gestellt haben, oder bei der Musterung in 1904 zurückgestellt worden sind und entweder in Gießen ihren gesetzlichen Wohnort haben, oder als Studenten, Gymnasiasten und Zöglinge anderer Lehranstalten, oder als Haus- und Wirtschafts- beamtc, Handlungsgehilfen, Lehrlinge, Handwerksgesellen, Dienstboten, Fabrikarbeiter oder in ähnlicher Eigenschaft sich dahier aushalten, hiermit aufgefordert, sich behufs Eintragung ihrer Zinnien in die Rekrutierungsstammrolle in der Zeit vom 15. Januar bis 1. Februar d. Jü bei der Bürgermeisterei dahier im Zimmer Nr. 13 zu melden und dabei, wenn sie dahier nicht geboren sind, ihren Geburtsschein, welcher von dem betreffenden Standesamt zu erwirken ist, und, wenn sie bereits an einer früheren Musterung teilgenommen haben, ihren Losnngsschein vorzulegen. Zugleich wirb darauf aufmerksam gemacht, daß diejenigen, welche die Anmeldung unterlassen, sich zu gewärtigen haben, daß ie mit einer Geldstrafe bis zn 30 Mart oder mit Haft bis zu Drei Tagen belegt, von der Teilnahme an der Losung ausgeschlossen und ihrer etwaigen Ansprüche auf Zurückstellung usw. für verlustig erklärt werden. Bezüglich der zur Zeit der Meldefrist abwesenden Militärpflichtigen sind bereit Eltern, Vormünder, Lehr-, Brot- oder Fabrikherren zu diesen Anmeldungen verpflichtet. Ferner ivird be- nterkt, baß Gesuche um Zurückstellung von Militärpflichtigen auf Grunb bes § 32, pos. 2, Lit. a, b, c, d, e, f unb g ber Wehrorb- iiung rechtzeitig bei der Bürgermeisterei dahier vorzubringen sind; verspätete Gesuche können keine Berücksichtigung finden. Gießen, ben 4. Januar 1905. .... B/i Großherzogliu-e Bürgermeisterei Gießen. I. 93.: Eurschmann. große, ca. 4-Pfund-Laibe 50 Pfg. immer frisch vorrätig bei s!82 L. Steinhäuser. Deutschen Flotten-Vereins in Lollar am 11. Januar, abends 3 Uhr, im Ernst schen Saale. Borfübrunaen neuester, Icbcnbcv Photographien aus dem Bereiche der Kriegsmarine, einer Reise um die Welt und aus dem russisch-japanischen Kriege. I. Platz Mk. 0.50, II. Platz Mk. 0.30. Vorverkauf bei: Franz Weitz, Konsumanstalten. ^asscuöffunnq. - Uhr. AVW***VM*8*^V l Klavier ' l Stimmen ; ! Reparieren ' 1 Polieren Mülsesif rächte 8U Beer eia weioe, To fX ?o bei 20 Flaschen 32 Pfg. mit Glas. In folgenden Südweinen habe noch größeres Lager: Portwein, Sherry, Samos, Priorato, Muskateller, Taragona, Tokayer, Bordeaux, Bermouth. Ferner ür Arrac, deutschem und franz. Cognac. Preise sehr niedrig! Ff. Leo Nacht, C. Herber, Bekanntmachung. Der Hauskehricht wird in den nachbenaiinlen Straßen an 6en beislehenden Tagen und Stunden abgefahren: Am Atontag, Mittwoch und Freitag in folgenden Straßen: Am Riegclpfad (unterer) 6—8, Asterweg (Walltorstraße—Nord anlage) 8—10, Asterweg (nördlich der Nordanlage) 6—8, Auf der Bach 10—12, Bahnhofstraße (Marktstraße—Tiefen weg) 1—3, Bergstraße 6—8, Bismarckstraße 10—12, Bleichstraße 8—10, Bruchstraße 8—10, Burggraben 10—12, Tammstraße (Walltorstraße— Nordanlage) 8—16, Dammstraße (westlich der Nordanlage) 6—8, Dreihäusergasse 3—6, Ebelstrabe 8—10, Ederstraße 6—8, Erlen- gasse 1—3, Gartenstraße (Ludwigstraße—Schiffenbergerweg) 6—8, Goethestraße 10—12, Große Mühlgasse 3—6, Gulenbergstraße 6—8, Hessenstraße 6—8, In Löbers Hof 3—6, Johannesstraße 1—3, Kaplansgasse 3-6, Katharinengasse 3—6, Kirchcnplatz 10—12, Kirchstraße 10—12, Kleine Atühlgasse 3—6, Kornblumengasse 3—6, Kreuzplatz 3—6, Krofdorferstraße 3—6, Liebigstraße (Ludwig- straße-Querstraße) 6-8, Löberstraße 1—3, Löwengasse 3—6, Lonystraße 1 — 3, Ludwigstraße 8—10, Mäusburg 3—6, Maigasse 3—6, Marktplatz 10—12, Marktstraße 1—3, Neuenweg 1—3, Neustadt 3—6, Nordanlage 8—10, Plockstraße 1—3, Rittergasse 1—3, Rodheimerstraße 3—6, Sandaasse 3-6, Schiffen- bergerweg 6—8, Schillerstraße (Asterweg—Nordanlage) 8—10, Schillerstraße (westlich der Nordanlage) 6—8, Schottslraße 6—8, Schützenstraße 3—6, Seltersweg 3—6, Stallgasse 3—6, Steinstraße 6—8, Stephanstraße 10—12, Südanlage (Gartenstraße—Bleich- straße) 1—3, Teufelslustgärtchen 3—6, Tiefenweg 1—3, Weser-- straße 6—8, Wettergasse 10—12, Wetzsteingasse 8—10, Wetzsteinstraße 8—10, Wilhelmstraße (Ludwigstraße—Ebelstraße) 8—10. Am Dienstag, Donnerstag und Samstag in folgenden Straßen: Alicestraße 8—10, Am Riegelpfad (oberer) 6—8, Bahnhofstraße (Tiefenweg—Westanlage) 3—6, Bahnhofstraße (Westanlage—Grabenstraße) 1—3, Bahnhofstraße (Grabenstraße - Bahnhof) 10—12, Brandgasse 3—6, Brandplatz 10—12, Braugasse 3—6, Eredner- straße 8—10, Diezstraße 10—12, Eichweg 6—8, Frankiurter-- straße 10—12, Gartenstraße (Südanlage—Ludwigsplatz) 10—12, Grabenslraße 1—3. Großer Steinweg 6—8, Grünbergerstraße 8—10, Hammstraße 1—3, Hillebrandstraße 10—12, Hinter der Westanlage 1—3, Hosmannstraße 8—10, Hundsgasse 3—6, Kanzleiberg 10—12, Kaplaneigasse 1—3, Klinikstraße 10—12, Lahnstraße 1—3, Landgrafenstraße 6—8, Landgraf Philippsplatz 10—12, Landmannslraße 8—IO, Leihgesternerweg 6—8, Licherstraße 8—10, Liebigstraße (Eisenbahn—Frankfurterstraße) 10—12, Liebigstraße (Frankfurterstrabe—Ludwigstraße) 6—8, Lindengasse 3—6, Lmden- platz 1-3, Ludwigsplatz 10-12, Marburgerstraße 6-8, Markt- laubenstraße 1—3, Alittelweg 10—12, Moltkestraße 6—8, Neuen Bäue 10—12, Ost an läge 6—8, Roonstraße 6—8, Schanzen- straße 3—6, Schloßgasse 1—3, Schulstraße 10—12, Senckenberg- straße 10—12, Sonnenstraße 10—12, Südanlage (Bleichstraße— Selterstor) 8—10, Wagengasse IO—12, Walltorsiraße 3—6, Weidengasse 10—12, Westanlage 3—6, Wetzlarerweg 8 — 10, Wiesecker- weg 6—8, Wiesenstraße 6—8, Wilhelmstraße (Frankfurterstrabe — Ludwigstraße) 6-8, Wolsstraße 8-10, Wolkengasse 3-6, ZozelS- gasse 3—6. Wir machen ganz besonders daraus aufmerksam, da» es im Interesse der Beteiligten liegt, den Hanskchricht zn den oben angegebenen Zeiten an den genannten drei Wochentagen bereit zu stellen und damit nicht bis Ende der Woche zu warte«. Andernfalls ist eine pünktliche Durchführung der Abfuhr nicht möglich, nud die Beteiligten habe» es sich selbst zuzuschreiben, wenn die Abfuhr unregelmatzig erfolgt. Kernleder Treibriemen in vorzüglicher Qualität liefert Karl Haardt, Dillenburg. Prompte Lieferung ab Lager. Vorteilhafte Bezugsquelle für BlUNNwoll-, Kamcelhaar- unb Balata-Treibricmcn, sowie Holzriemschcibcn. Lager in technischen Artikeln.C9/1 » durch D*/1 < - Wilh. Rudolph ► Pianohandlg. u. Reparatur- < » werkstätte, Selters weg 91. ***^M**** Sekanntmachung. In das Handels - Registw wurde heute bezüglich der Firma „Carl Emmelius" zu Gießen eingetragen: Heinrich Emmelius ist am 1. Januar 1905 aus dem Geschäfte au§*- geschieden. Dasselbe wird von Louis Emmelius als Einzelkaufmannweiterbetrieben. [B9/t Gießen, den 5. Jan. 1905. Großherzogliches Amtsgerichte Kgl. Gbersörsterei Krofdorf. Berichtigung. Bei dem Holzvectauf cun 18. Januar in Odenhausen kommen nicht 680 Stck. Derbstangen, sondern 680 Stämme u. Derbstg. zum Verkauf. Versteigerung. Dienstag den 10. d. MtS., nach«. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1 Pferd, 1 Pflug, 1 Egge, 100 Sack Cem ent, 6 Handelswaagen, 1 Schuhmacher-Steppmaschine, 10 Mille Zigarren, 1 Egge, 1 Pflug, 25 Pfund Seife, 12 Schrubber, 1 Labentheke,; 3 vollständige Betten, 1 Kleider-' schrank und 1 Sofa. 173] Born, Gerichtsvollzieher. Mittlvolhö.11.ämarM versteigere ich: I. um 2 Uhr nachmilt. in dem, Bieker'schen Saale: 10 Mille: Zigarren, 1 vollst. Bett, 1 Sofa, 1 Schreibtisch, 1 Trumeau mit] Spiegel, 1 Sekretär, 1 Kommode, 1 Glasschrank, 1 Eonsol, 1 ov. Tisch, 2 Plüschsesiel, 1 ov. Spiegel, 1 Theke mit Marmorplatte, 1 Flaschenbier^ wagen u. a. II. um 3 Uhr: 2 geschn. Eicheu- stämme. — Zusammenkunft in meiner Amtsstube. 191] Geißler, Gerichtsvollzieher, nimmt Barbeträge zur Verzinsung gegen Ausstellung von Einlagebüchern an und zwar vormittags von 8 bis 12 und nachmittags von 2 bis 5^2 Uhr, SAUGGASMOTORE! Billigste Kraft! W '11 T M M M N Wrde m den Nfr üeL^t '■ As * dm Sii'" einer hed Men i;-: V fT™. sD ,? »*',I Mrf* rieft» t,r, H ’"?rt r den «ö - tnyrt* -■ beinift^ Jake U; BfjrN r; Inbnf K-" heutige 3«? r- betgimbc" ’ einer Tden."^! berg dm fcr Arger Btai Tarwshi- fi6 der «7 breitstem inn- liehen Rirdrartö fidelen fctnto graphie rif^r. fern vereffnick nerS riitt gtr angcnelpn ti f minifltr -sk er M bÜTftt im ■ der 8orfd)[an c: nflirt einer 3*,,v im *'' "eß. w schlttm srvfi '.-. S»N OkLfrft &fn &V öte?’ n -■ ifrbfli \ f-.r - Tie Mee* Snunbldjc’: |oO nun ei hüben und Hh WoifiM* das PMnb- envoickeln 7^ hmverd-lln^- geinM |mk . bkvitz.^. IfiiUjen' bv';^W dn^ssnt'' . *■ ’ Lettt«i’"r.'- • n Zurren ' ,ni l'dufe s., "x Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und BÄanntsr hiermit die traurige Mitteilung, daß unsere liebe, gute Dlutter, Schwiegermutter,Großmutter, Urgroßrnutterrmd Schwester Fm Halene Kimmel geb. Frank heute morgen um 6 Uhr sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bittet Familie Schneider, Gasthaus Germania. Wies eck, den 9. Januar 1905. Die Beerdigung findet Mittwoch den 11. Januar, nachmittags 3 Uhr, statt. 195 aus statt. 187 Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere gute, innigft geliebte Mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Km Margarethe Dörr, ged. Jsterling plötzlich und mrerwartet zu sich zu rufen. Um fülle Teilnahme bitten die tiestrauerudeu Hinterbliebenen. Gießen, Northeim, Frankfurt a. M., 8. Januar 1905. Lleichstr. 18. Die Beerdigung findet Dienstag den 10. Januar, nachmittags 8 Ühr von der Stapelte des neuen Friedhofes Stetustraße 65. Gießen. Sreinstraße 65. in jeder Breite. 0109' Fritz Lienhard. Rud. Presber. . Wilh. Busch. Schreibgehilfe sucht Stelle. Näheres Asierweg 16, II. ,053 Ausführung oller ins Fach eiuschlagenücn Weiten. Prompte Bedienung. Gediegene Ausführung. Civile Preise. Aus Wunsch Original-Skizzen und Kostenanschläge. Ein heiliger Tag I Wie's geht > . Bettlerlieder J Das Konfirmandentieid . Das verwandelte Lied . Haidebrand \ Das Gewitter f * * Jung Hendriks Brautfahrt (ein südafrikanisches Idyll) ...... Es waren drei junge Leute \ Kommerzienrats sind in der Loge J Kleine Dichtungen aus „3U guter Letzt^ . . . Wilh. Lobsien. Otto Erich Hartleben. . . Otto Ernst. . Detlev v. Liliencron. ScforationMakr« nut WeDiOergesitiN Gust. Belitz, Maiemtifter 6 Kadetten das kochen kann und Hauvarbeit versteht, sucht per 1. 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Dramatische Szenen von . . . Gerh. Hauptmann, (Nach der Erzählurig von Grillparzer: „Das Kloster von Sendonur".) II. Teil. Theater-Verein 5. Vorstellung: Mittwoch den U. Januar 1905 Medea Tragödie in 4 Aufzügen von Franz Grillparzer. Gast: Fräulein Riza Bajor vom Grossh. Hoftheater in Mannheim. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen IO'/2 Uhr. Eintrittskarten zu Mk. 5.—, 4.—, 8.— (für Mitglieder im Vorverkauf zu Mk. 4.50, 3.50, 2.50) und zu Mk. 2 - (für Studierende) bei Herrn Challier, Neuenweg, und an der Abendkasae.v /> Arau Emma Bieler, Marktür. 5. l^in Ausländer sucht deutsche Uuterrichtssruude. Offert. Mit Angabe voll Honorar, 7.3"" ülriMlWti. pit erfrag, in der Exp, d. Bl. |0124 äsä&s SchL. ------— Der Vorstand. füt$be?iitOlieb*far‘,ufiir1006 lorcifl für Hiindlniigs-Coiiiiflis.1 (Kaufmünntschcr Verein) >n Hamburg Bezirk Giessen S mir cingelöft werden) Wehflinn iur Delikatessen-Ge- vlytiuiy schäft gesucht. Selbstgeschriebene Offert, uut. R. W. 12 postlagernd Gießen erbeten. 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