30,n !• AZ uihofstr.; 8- Amtnil vchuhmacha, * lilr mich iintut. 'dern,»e-ant„ mb vitgelu. Dt*r> giejnjm't Her HÄ« ®t einem arz ober Apnl lii “L Mik Pwahnhoj tiity zu weichem „ toumuBfleltelliiy. chri'liiche 'Dlelö^ r 6uö8 an den b Anzeiger ctbeir. 3e||crfc stanrani« lel-Bestani tnigenijunoeiiffii le Lüche mhn, k 9u6 zu pachiei । mu ^ortQuiiudji B.11UM au-u jUr, »i« erberen.__________ ahsmann suchi M •ÄÜW. v.^hmn jir itcher C< n.UMla.b.MN ... heu mtag, , m obenbs 8f, w jJ« Maniu.tw.uUc m.i.chv.gH.w^ .ichian.Lr.a.,^v n rßikWff h. glnbtafiruib. Gievener Mll leioenei Daiutft hin» mit langem! dwo siehe« gedi ie adzugedenE lin^iemord!!LL lraut7«r, j«nr bei «anierai> S^ egen verich' ^ -; d|! ffjji 'Lokal- *n.■ ------------" |r. ‘486 Erstes Blatt. Dienstag ».Dezember 1905 155. Jahrgang I »et«, täglich ——— Ä V,-agäpr,i»r ne« ei SonmagS. 9T;. monat 1 ich 75 v!., DierteU !ßM ?L r ondbmd u. Ber- ÄT El H »Ä Tigfe-z 8| BflL. xjjL. R9 ÄB W V 2^. kür die ragesnumm« l, B r li h l 'Ichen Wr H n H wr B H vr HM bis vormitlagS 10 Uhr. p., ZeilenpreiS: total 12Pl, Kr/eret. R Lange. VSJr auswärts 20 Psg. K>-I"on, Ervedmoa lövllvrUl * *£111 BVlLvl Verantwortlich Är irrt» Truaeret- v w den pollL und allgem. ZM Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen MM kvzrtger «teßeu. “ 1 KN zeigenteil: HanS Bert. Die ßnifiqe Tlnwmer nmfafif 10 Selten *- ----- 1 1 1 ■■ ------ - KrKlinnlmachmig. f 11 r.: ftelbbercinigung in der Gemarkung BorSdorf. Die Entgegennahme der Wünsche bezüglich der Bildung kr rruen Ersatzgrundslücke deS gesamten Bereinigungsbezirks Kwl statt: Donnerstag den 14. Dezember 1905, vormitlagS 9—10 Uhr, iie ?IintSzimmer törobb. Bürgermeisterei BorSborft Die Wüusche sind schriftlich mindestens auf */, Bogen »zv «eichen, vom Grundeigentümer zu unterzeichnen und null’® genau angeben, welche alten (nad) ft-lut und Nuinmer ga bej/ichnenden) Grundstücke zusammengelegt werden sollen uib bei welcher allen Parzelle die Zusammenlegung er- Pölgen soll. wünsche, welche in obengenanntem Termine nicht schrist. .''ich eiRigereicht werden, haben keinen Anspruch ans Berück» (ntyiiT mg. tial b i n g e n, den 23. November 1905. Der @rof'* "- ' >r • i ■< ugSkommissür: Schnittspahn, KreiSamtmann. Dir Lösung brr englischen ZÄinist.rsirtse *1 otm Moulnq erfolgt. Kvnig Eduard empfing gestern ledjii. irtag Balfour. Dieser gab seine Enllafsuug und der Sinin berief Campbell-Bannerman. i ct Chef des neuen liberalen Kabinetts Sir Henry Ämviöell-Bannerman steht bereits im 70. Jahre. Er ist rin Ächotte. 1882 war er Sekretär der Admiralität, 1887 modjlr ihn Gladstone zum irischen Ch< fsekretär. womit er ®tn Rang eines KablnettSministers bekam. 1886 war er Rrikg--ininister. Tas gleiche Ämt hatte er 1892 bis 1895 'im Seine Tätigkeit als Kriegsminister ist angesichts der tukr renkriege zutage getretenen Mängel oft scharf kritisiert iwrtnn. Im Unterhause führte er die Liberalen seit 1899. • sir ^>enry ist ein sehr begüterter Mann. Tas Prädikat , «Eir" kommt ihm zu als Ritter des Großkreuzes des i Züih-Ordens. Ter neue Premierminister ist mit^ der i schirr eines Generals Bruce verheiratet. Sein Vorgänger iÄilioir war Junggeselle. (5h waren im letzten Sommer zehn Jahre verstossen, fldt d s liberale Kabinett Rosebery gestürzt worden war rrid bie Wahlen ein Kartellministerinm der Konservativen uinb der liberalen llnionrstkn ans Ruder gebracht hatten. $ nbinett, zuerst unter der Leitung deS inzwischen ver- ss orb'rien Marquess os Salisbury, zuletzt unter der Leitung ss-ines Reffen Arthur Balfour, hat in der verflossenen Tag- i mg manchen Sturm der Opposition aushalten müssen, es 1 |»lte auch durel) eine Abstimmung vom 20. Juli, die es rmbie Minderheit versetzte, an Ansehen eingebüßt. Mittler- t Mill inxir es obendrein in ein Stadium getreten, das man < das der Abwicklung seiner Politik bezeichnen kann; kkuzc ichnende Taten tvaren von ihm nicht mehr zu erwarten, i-tnb sw ist es denn nun abgetreten. Sic europäischen Länder haben alle Ursache, das Jnsel- i :erq 5u beneiden, weil es von der Seuche des Klassenhasses tÄrj'chmnt geblieben ist. Langsam hat sich die Temo- E ’ne t i e in die öffentlichen Errichtungen des Königreichs e Nttsttzt, ohne Ruck ist der Uebergang der Lokalverwal- t w'i vus den Händen der herrschenden Klassen in die des n Mich en Mittelstandes, zum Teil auch der arbeitenden HMn, übergegangen. Tas Bereinigte Königreich hat aber bis heute noch rein bnM’5 allgemeines Wahlrecyt. Tie Massen nehmen indes bi'iribcm regierenden Kreisen ein demokratisches E!:rg e g e n k om m e n woh'', das sogar bei der konser- V'Äiöem Partei zur politischen Regel geworden ist. Tie gipv’ Politik Salisburys und seiner Nachfolger im Bunde iriit i> m ausgesprochen demokratischen Chamberlain ist von d MZiichtung, die man einst in Frankreich als conservateur li üd::i f bezeichnete. Unmittelbar für die arbeitenden Klassen ifh turch Einführung der Unfallentschädigiing, Bervollkomm- N'Ms der Gesetzgebung über den Arbeiterschutz und der Fa- b iiTil.n f prftion wohl so viel geleistet worden, wie ein liberales Wuctt auch durchgesetzt hätte. Ta braucht man sich nicht ziv Emdern, daß die Kluft zwischen den leitenden und nie* bltttin Ständen, den Klassen und den Massen weniger tief r.iji'.tint als anderswo, weniger als es die ungeheuren B^vigensunterschiede vermuten ließen. Deutschlands Be .ehung^n zum Vereinigten KKiigreicl) waren abwechselnd warm und kalt. Zweimal cwüE)I Chamberlain in öffentlicher Rede eine Vetstän- biigLrcr mit dem Deutschen Reiche, erweckte damit aber nur blhEunbrud, England wolle sicy über den Graben hinaus, d!::csr umzieht, den militärischen Einfluß verschaffen, den s« hm Cromwell in seinem letzten Lebensjahre ersehnte, und z M iivollte es sich der deutschen Landarmee für gewisse st'-LH: versichern. Später, während des Burenkrieaes, ent» ffioib eine bis zu amtlichen Aeußerungen von deutscher Oioeiie sich zuspitzende Verstimmung, als Chamberlain gegen dlmbralische Kriegführung in Afrika erhobene Anklagen von gipwliaf) einflußlosen deuftchen Blattern, die mit seich- techui Hurrapatriotismus arbeiten und seit Jahren gegen dttni ..englischen Erbfeind" hetzen, abtvehren zu müssen q^acubte. Ein bitterer Nacyge sch mack ist seitdem g e* büLieboen. Dafür, daß in Deutschland während des süd- a »mimischen Krieges die Wogen des öffentlichen Urteils zir bo$ gingen, findet sich fteftich eine Erklärung in den Zungen der englischen Opposition gegen den Krieg fdjD|: und die Art, wie er geführt wurde, sowie in dem Eri iiicr.i Auftreten der Engländer in Samoa. Recht un- V-auftilUiel) tvtit das Verhalten der kaplw wischen Behörden wähnnd der zweiten Pl)<'ie deS südtvestaftikanischcn Aufstandes, deS Kampfes der deutschen Truppen gegen die Hottentotten. Während in England selbst das Kabinett in den Monaten, wo es seinem Ende entgegenging, mehr und mehr unter den Einfluß der deutschfeindlichen Presse geriet, erwachte in maßgebenden geschäftlichen uno gebildeten Kreisen ein erfreulicher Widerstand gegen die nutzlose und gefährliche Berhet ung der Bev^lk. rung gegen Deutschland. Tie letzten Tage gerade brachten allerhand Annäherungsversuche und Bersohnnnasreden, über die wir berichtet haben. Tes deulsä^en Botschafters Grafen Metternich. Rede im Lycellm Ladies-Club ha' in London einen besonders guten Eindruck gemacht. ..Daily Telegraph" bezeichnet die Rede als unmittelbare Kundgebung des deutschen Kaisers und des deutschen Volkes an das englische Vo.k England werde jedes Entgegenkomn.en beweisen. Tie Herrscher seien fiüger gewesen als die Völker Die „Morning Postz^ erwartet, die Rede werde bte geistige und soziale Eintracht zwischen beiden Voltern toieder Herstellen. „Daily Chronicle" sagt: Wir bewitlkomnimn die Rede, weil sie dem englischen Volk hilft zu versieben, wie die Deutschen uns gegenüber fühlen. Wir missen keinerlei Grund für einen Streit, ober wir können nicht blind sein gegen die antienglische Stimmung, die ofs,nb-^r beträchtlich burrf) die deutsche Presse unterslütN wird Tie Rede wird zur A:>fklärung beitrogen und ehrenwerte Männer und Frauen in beiden Ländern ermutigen, für ein freunds '’tif' tiches Verstehen zu arbüten. Während wir Frankreichs Freunde sind, können wir auch Deutschlands Freunde sein. Was aus deutscher Seite Positives getan tvvrbcn kann zum Zweck einer Verständigung, ist sehr tvenig. Unsere Regierung kann nur ihre Friedenspolitik weiter verfolgen, unsere Politiker und Publrziften nur zur Mäßigung und zum Verständnis unserer gemeinsamen Interessen hinarbeiten. Geschieht das trotzdem und trotz der Londoner Reden und neuesten Preßäutzerungen ohne Erfolg, so liegt die Schuld nicht bei uns! KoMische Tag es sch an. Dom preutzifchev Landtag. R. Berlin, 4. Dez.^ Mit dem Ai'ssck?ekden des Richter aus dem preußischen Landtag verfäMindet dort ein Gegner der Regierung vom ©rfxiu» platz, der ihr bei dem S ch u 1 g e s e Mite gefährlich werden können. Es sei daran erinnert, diß des Scheitern des Zedlitz- schen Schulgeset-entwnrfs im Jehre 1892 wesentlich der ausgezeichneten, als Broschüre in Tausenden von Exemplaren verbreiteten Rede Richtcr's gegen diese Vorlage zuzuschreiben war Es wird in auch diesmal an einem scharfen Protest der Freisinnigen nicht fehlen, er dürfte sogar von einem Berufspädagogen, dem Abg. Kvpsch, Rektor in Berlin, ausgehen. Aber Richter's Persönliäckeit hob den Widcrsvruch auf ein ganz anderes Niveau. Die ganze gesetzgeberische ?lktion zielt anscheinend darauf ab, möglichst fdmclte Arbeit zu xxxndym, damit nicht wieder im Lande eine Protestbewegung entfesselt wird, wie sie, auch auf Initiative Rudolf v. Bennigsens im Reichstag, den Zedlitz'scben Gesetzentwurf zum ©(Leitern bringen half. Die Liberalen werden hoffentlich Sorge tragen, daß das Schn lun ter Haltungsgesetz nicht dnrch- gepcitscht, sondern daß der Oeffentltäfleit Zeit gelassen wird, sich ein klares Urteil zu bilden. Die konfessionelle SchcideNnie. Ein anderer Berliner Mitarbeiter schreibt und: Der heute zur Veröffentlichung gelangte Entwurf eines Gesetzes über die Unterhaltung der öffentlichen Volksschulen in Preußen entspricht hinsichtlich der konfessionellen Dcw häftnisse den seinerzeit zwischen den Nationalliberalen und der Rechten vereinbarten Grundsätzen. Das heißt, die Regel bildet die konfessionelle Schule. Der Unterricht soll evangcl. Kindern durch evangelische Lehrkräfte, katholischen Kindern durch katholische Lehrkräfte erteilt werden. Was die konfessionell gemischten Schulen betrifft, so können sie vorbehaltlich eines abändernden Beschlusses des Sch-ulverbandes, bestehen bleiben. Also, eS wird das Fortbestehen der S i m u l- tanschule keineswegs gewährleistet. Neue Simultanschulen können errichtet werden in Schulverbönden, in denen lediglich Volksschulen dieser Art bestehen. Das Dort „lebig- sich" ist besonders zu beadyten. Bleibt es in dem Gesetz stehen, so wird der Weiterentwicklung der konfessionell gemischten Schulen ein kräftiger Riegel vorgesckyoben. Die Begründung zu dem Gesetzentwurf bemerkt zur Beruhigung der Anlmnger der konfessionellen Schule noch: „Wo bisher nur Dolksselmlen mit Lehrkräften desselben Bekenntnisses bestehen, sollen auch in Zukunft nur solche errichtet werden." Tie konfessionelle Scheidelinie ist also scharf gezogen. Rechte und Zentrum werden davon beftiedigt sein. Im ebemalen Herzogtum Nassau bewendet eS sich bezüglich der konfesiionellen Verhältnisse des Volksjchultoesens bei den bisherigen Bestimmungen. Ein wichtiges Wirtschaftsgebiet. -tt- Berlin, 4. Dez. Den t schla nd hat im Verkehr mit Argentinien eine stark passive Handelsbilanz, trotzdem von dem Gesamthandel Deutschlands mit Südamerika fast die Hälfte auf Argentinien entfällt. Dieser Staat ist aber in der Sage und auf dem Wege, seine Ausfuhr noch weitet zu entwickeln. Der Kongreß hat eine beträchtliche Subvention bewilligt für eine Fracht-Schnelldampfer-Sinie nach europäischen Häfen, mit der speziell die Tlnsfuhr argentinischen ftleischeS betrieben werden soll. Das bedeutet zunächst einen Querstrich durch die Politik der Vereinigten Staaten, die darauf abzielt, Südamerika in handelspolitischer Beziehung dem Sternenbanner zu nähern und zu dem Zwecke vom Abschluß von Handelsverträgen mit europäischen Staaten zurückzuhalten. Argentinien ist so wenig geneigt, sich der Für- sorge der Pankees anzuvertrauen, daß eS den nordamenka- nischen Fleischexportetiren eine ebenso leistungsfähige wie lästige Konkurrenz an die Seite stellt. Es ist für'S erste eine M ässe n verschicku ng argentinisch en Fleis ches nach britischen Häsen in Aussicht genommen, man wird diesem Produkt aber wohl auch den deutschen Rlarkt zu erschließen und deshalb zu einem Tarckvertraa oder wenigstens zu einem Gegenseitigkeitsvertrag mit Deutschland zu gelangen suchen, anstelle deS zurzeit bestehenden reinen MeistbegünstigungSoertragS, besten Kündigung Deutschland oornehmen kann, wann eS ihm beliebt. Für die Neuregelung der handelspolitischen Beziehungen zur süd- aiuerikanifchen Repiibftk ,st also die Situation nicht ungünstig, und die Negierung wird hoRentlid) nur zu Bedingungen abfchließen, die der von England, Frankreich und den Vereinigten Staaten bedrängten Ausfuhr nach Argentinien, an der besonders die Textil- und Eisenindustrie beteiligt sind, zugutekommen. Auch im Interesse der deutschen Unternehmungen in Argentinien liegt ein geordnetes handelspolitisches Verhältnis zu diesem Staat. Das deutsche Kapital «st zur Zeit mit etwa 750 Millionen Mark dort interessiert, das englische mit 3 */» Milliarde. Da aber mit dem Beginn deS nächsten Jahres in Buenos AyreS eine zweite deutsche Auslandsbank, von der Dresdner Bank und dem Schaaffhausenschen Bankverein begründet, ihre Tätigkeit eröffnen wird, ist ein starkes Anwachsen der deutschen KapitalS- mtmffen zu erwarten. Vom Kampfe nm? allflfmttne Wahlrecht in Ungarn. Die Budapester Schr > sIsetzer beschlosten, solche Zeitungen, welche die Sozialisten und das allgemeine Wahlrecht in ihnen gehässig erscheinender Weii'e angrei^en, nicht zu setzen und zu drucken. Jnfolgedesten konnten am Vkontag sechs Zeitungen nicht erscheinen. In der RachmittogS- lonferenz der Setzer wurde der Beschluß, bte Koalitionsblätter zu boykottieren, auf 16 Blätter ausgedehnt. Am Abend erschienen mehrere tausend Arbeiter vor der Redaktion deS „Budapesti Hirlap^ unter stürmischen Schmährusen auf die Koalition. Durch eine Nebentür gelang eS einigen Demonstranten, in den Maschinenraum einzudringen, wo zwei Nlaschinen demoliert wurden. Zwischen den Demonstranten und RedaktionSmitgliedern wurden zahlreiche Schüsse gewechselt, wobei eine Person verwundet wurde. Nachdem die Polizei die Demonstranten zerstreut hatte, zogen diese noch zu fünf anderen Redaktionen, wo ebenfalls die Fenster der Gebäude eingescklagen wurden. Auch in mehreren Kaffeehäusern und tm Hauptpostgebände wurden die Fenster eingeschlagen. Der AliSschuß der koalierten Parteien erklärte, er wolle mit Rücksicht auf den TerroriSmuS feinen Beschluß fasten, sondern wälze alle Verantwortlichkeit auf die Negierung. Gegenüber der von einigen Blättern ausgesprochenen 93e* hauplung, daß die NegierungSorgane den SetzerauSstand begünstigten, erklärt ein offiziöses Kommunique, dies sei eine unsinnige Verleumdung. !■■■£!' ■■■■■■■■■■ ■ "R Zur Drauäeuer-Hrööyung. In der Begründung der Steuervorlagen befindet sich der Satz, daß die Finanzpolitik von der Sozialpolitik nicht trennbar sei. Diese Eigenart der Sozialpolitik durch Mehrbelastung soll u. a. durch die Staffelung der Brausteuer belegt werden, die indessen für alle Brauereien Mehrbelastungen bringt. Denn die Steuer wird im Durchschnitt verdreifacht, d. h. von uinö 80 Pfg. auf 2.4q Mk. pro Hektoliter erhöht. In der „Franks. Ztg.^ berechnet ein Einsender, der allerdings eine Erhöhung von 86 Psg. auf 2.70 Mk. annimmt, daraus, wie sich die Mehrbelastung für einzelne Frankfurter Brauereien stellt. Er kommt im wesentlichen zu folgendem Ergebnis: Die Brauerei Stern — eine der beftfunbierten in Teutfefir land — weist bei einem Aktienkavital von 1800 000 Mk. bei einem Reservefonds von 2168000 Mk. einen Reingewinn von 274 000 Mk. auf. Die neue Steuer auf einen Verbrauch von 120 000 Hektoliter würde die Brauerei mit 220 000 Mk. mehr belasten, und der Gewinn würde sich auf 54 000 Mk. gleich 3 Droz, auf das Akticn-k? vital reduzieren, und er würde nichts Übrig lassen für Tantiömen an Vorstand, AuffichtSrat und Beamte sowie für Zuweisung an den Reservefonds. Die Arbeiter der Brauereien hätten ebenfalls den jährlichen Beitrag zum Unter» i'tiitzungskontv von 10 000 Mark einzubüßen. Diese 3 Pri^. D"'vid nde kontrastieren sck>ars mit den bisherigen 13 Prozent, die die Brauerei iöhrlich verteilen konnte. Tieselben Ausft'ihrimgen beziehen sich auf die Brauerei Bin» ring. Nach Erhöhung der Drausteuer und bei gleick>"m DierpreiS stände dem Kapital von 7 Millionen Mark ein Erträgnis von 200 000 Mark gegenüber! Tie neueste Fr ukft.rter Grotzbrauerei Schöfferhof-Büv- gerbrauerei hat bei einem Absatz von 366 000 Hektolitern! einen Reingewinn von 642 000 Mk. Die Mehrbelastung würde 670 000 Mk. verlangen und eine Unterbilanz von 28 000 Mark zeitigen. Die! schlimmer wird sich t>*5 Bild gestalten bei den Brauereien, die eine geringe oder keine Tividende geben: diese Brauereien würden olle mit Unterbilanz arbeiten: Zusammenleguna von Aktien und Zahlungseinstellungen würden an der Tagesordnung sein. Die zahlreichen Privatbrauereien, die heute sckwn gegen die Attienbreuereien schwer zu kämpfen haben, werden der Not der Zukunft nicht gewachsen fein. Bei dieser Berechnung ist die Erhöhung der Zölle für Malz, Gerste und Hopfen, sowie die durch andere Zölle zu erwartende Preissteigerung für andere Bedürfnisse noch nicht einmal in BetrachL gezogen worden. 1903/04 verkauften die Aktienbrauercie.i der Norddeutschen Braufteuer- gemeinschaft zusammen 19 300 000 Hektoliter Bier. Rechnet man nur 1,60 Mk. als durchschnittliche Steuererhöhung, so ergibt sich eine Mehrbelastung von 31 680 000 Mark. Tie erwähnten Brauereien bezahlten 29 200 000 Mk. Dividende, sie hätten also insgesamt 2 4 80 000 M k. an Steuer mehr zu bezahlen, als sie an Gewinn aus- /chütten konnten! siehr diese Sozialpolitik in Gestalt »er Finanzpolitik aus! Taß die Brauereien also durch die neue Steuer vor ttne Existenzfrage gestellt werden, ist nicht zu bezweifeln. Für kapitalschwache Unternehmungen wird die Neuerung trotz der praktif h nicht sehr erheblichen Stundung der Steuer vernichtend wirken. Aber auch die gutsituierten müssen auf Abwälzung bedacht sein. Technische Sonderungen (Verdünnung des Bieres) können nicht ausreichen — die Wirte und das Publikum kommen, so schließt der Artikel der „Frkf. Ztg.", unzweifelhaft in Mitleidenschaft. Die Unterwerfung der Hottentotten. Gouverneur v. Lindeguist meldet, daß die Unterwerfung der Hottentotten unter folgenden Bedingungen vollzogen wurde: 1. Abgabe von Gewehren, Munition und Pferden; 2. Zusicherung deS Lebens mit Ausnahme der Mörder; 3. daS Vieh wird den Unterworfenen soweit belassen, als solches zum Unterhalt der Frauen und der Kinder erforderlich ist; 4. die Unterworfenen werden vorläufig nach Gibeon übergeführt. Aie russische ZL votulion. Einem unserer Korre'pondentcn wurde aus Dt. Petersburg folgender Brief übermittelt: „Leider hat fick die Hoffnung von einer baldigen Beilegung des Post- und Telegraphenstreiks als trügerijch erwiesen. Die größte Schuld daran trifft den Minister Turnowv und Herrn Sewastjanow, den Leiter des Postdepartcments beim Ministerium des Innern, der sich nicht cntblödete, den Kronswohn- ungen irmehabenden Postbeamten aus ökonomischen Rücksichten die Hälfte des gelieferten Holzes zu entziehen, für sich zu gleicher .Zeit eine Gegenerhöhung von 2000 Rubeln jährlich auswirkend Bekanntlich besteht hier die Anomalie zu Kraft, nach der das Post- und Telegraphen-Ressott dem Ministerium des Innern umerstellt sind. Auf Anraten der beiden Genannten wurden die ökonomischen Forderungen der Post- und Telegraphen-Bcamten brüsk zurückgewiesen und ihnen sogar mit Festungshaft gedroht Die Gage der Postbeamten ist äußerst gering, sie beginnt mit 18, dann nach IVs bis 2 Jahren 22—25 Rubel, nach 3—4 Jahren 28—33 und höher bis 40—45 Rubeln." Ein Telegraphenbureau verbreitet unterm 7. d. M. aus Petersburg folgende Meldung eines Privatkorrespondenten: Das Ende des Ausstandes der Post- und Telegraphenbeamten ist nicht Vvrauszusehen. Wie amtliche Stellen versichern, haben die Sßeamtcn beschlossen, zunächst 20 Tage zu streiken und auf Erfüllung aller ihrer Forderungen zu bestehen. Die fortschrittliche Presse identifiziert sich mit ihnen und fordert schärfer denn je die sofortige Entlassung des Ministers Turnowo. Während am Montag noch teilweise Verbindung mit Moskau, Wiborg. Pskow, Nowgorod unb Zarskoje Sselo bestand, arbeiten heute nur noch Militär- tclegraphen mit Moskau, Wiborg und Zarskoje Sselo. Soldaten versehen die Botendienste und tragen die Telegramme aus, auch solche, welche mit der Eisenbahn aus dem Innern des Landes hier eintreffen. Aus der Umgebung von Petersburg sind mehrere Regimenter hierher übergeführt worden. Im ganzen ist jedoch die Nervosität nicht mehr so augenfällig wie früher, da mehr und mehr Gewohnheit und Gleichgiltigkeit eintritt. Aus Moskau wird gemeldet, daß die Hausmeister in den Ausstand getreten sind. Sie versammelten sich auf einem Play und wurden von Dragonern auseinandergetrieben. Aus Woronesch meldet W. T.-B-: Das Militär- und Lokalgesängnis des Strafbataillons in der Vorstadt Fridatscha wurde durch Militärgefangene und meuternde Soldaten des Strafbataillons in Brand gesteckt. Das Feuer griff auf eine Reihe Läden über. Die Meuterer, mit ihrer Kapelle an der Spitze, marschiertem im Zuge nach dem Zivilaefängnis, um die Gefangenen zu befreien, wurden jedoch durch regulär^ Truppen an der von der Stadt zu dem brennenden Zivilgefänguis führenden Brücke ausgehalten. Tie Feuerwehr wurde am Löschen durch Salven der aus den Fenstern schießenden Gefangenen verhindert. Das Gefängnis wurde von den Truppen umzingelt. Tie Meuterer des Strafbataillons wurden zum Teil, nachdem Schüsse gewechselt waren, festgenommcn. Ein Teil ist auf der Flucht, ein anderer wurde umzingelt. In Kiew meuterte die Mannschaft der 3. Kompagnie des 5. Ponton-Bataillons und zog aus, um die anderen Truppen zum Aufstande zu bewegen. Es schlossen sich ihnen nur die Genietruppen an. Ein Zug von etwa 2000 Mann, darunter auch Zivilisten, bewegte sich durch die Sttaßen. 300 Kosaken wurden den Meuterern entgegen geschickt. Man wollte ihnen den Weg versperren. Um jedoch ein Blutvergießen zu vermeiden, gab der Kommandant, der Kosaken Beiehl, die Meuterer durchzulassen, denen dann die Kosaken folgten. Vor bet Kaserne des Asowschen Regiments machten die Meuterer Halt imb forderten dieses Regiment aus, sich ihnen anzuschließen, was ober nicht gesckwh. Der Kvfaken-Kommandant forderte nun die Meuterer auf, sich wieder in ihre Kasernen zurückzubcgeben, was diese jedoch vcrweigettcn. Einige Schüsse wurden von ihnen gegen die Kosaken abgefcuert, wodurch ein Offizier und einige Soldaten verwundet wurden. Darauf feuerten die Kosaken und auch die Meuterer gaben einige Salven ab. Auf beiden Seiten gab es 70 T v t e und 300 Verwundete. Nach brieflichen Meldungen aus Charkow, Saratow, Minsk, Kischinew, Nowgorod, Kursk und Cherson haben auch dott neuerdings Truppen-Meutereien stattgefunden. Wie über Odessa gemeldet wird, wurden bet' den Kämpfen in Sewastopol zwischen treu gebliebenen Soldaten und den Meuterern auf beiden Seiten mehr als 1000 Personen getötet oder verwundet. Nach weiteren Meldungen aus Sewastopol ist Leutnant Schmidt, der Führer der dortigen Meuterer, gehängt. Der „Oftpreuß. Ztg." liegen aus Libau Meldungen vor, nach welchen auf Baron Hahn-Schnepeln auf der Fahrt zur Bahn in der Nähe der Station Stensen in Nordwest-Knrland ein Attentat verübt wurde. Der Schuß ging durch das Verdeck des Wagens. — In Riga nmrfyc ein Herr von Hirsch Hehot, Beamter des livländischen Kreditshstems, mit Spuren von entsetzlicher Mißhandl 11 n gen und mehreren Schuß- und Stichwunden auf der Sttaßc 101 aufgefunden. — Bei einem Zusammenstoß einer Dragon er Patrouille mit Aufständischen wurde der Kreischefgehilfe, Baron v. Campenhausen, durch drei Kugeln schwer verwundet. Ein Offizier und zwei Dra- stellte einen Korb hin, breitete eine Serviette vor ihrem du dutzt dreinschauenden Mann au5 und tischte ihm daß Der. säumte Mittagessen auf. In die laute Heiterkeit de anwesenden Gäste stinimte der Mann jedoch nicht ein, natr vielmehr seinen Hut und entfernte sich stillschweigend. (M. Tab h. Frankfurt a. M., 4. Dez. In der Nacht «p Sonntag wurde in das Ledergesch äft von Fey ln bc Trierschen Gasse ein schwerer Einbruch verübt. Diebe drangen durch den Hof in daS Bureau, erbrachen bot zunächst einen Schreibtisch und schleppten bann den nietirm Zentner schweren Geldschrank fort. In dem Geldickrack befand sich nur wenig Bargeld, dagegen zirka 35 000 in Wertpapieren. Von den Dieben und dem Geldschrank fthii jede Spur. * Kleine Mitteilungen au § Hessen und bfr Nachbarstaaten. Die Stadtverordneten zu Orb beschloß - bei dem Magistrat zu beantragen, er möge den Reichslag-abqoo!. neten Tr. Lucas ersuchen, gegen die geplante Tabaksteuor. Vorlage zu stimmen, da durch deren Annahme die Bevölkew-, von Bad Orb eine schwere Schädigung erleiden würde. - O b e r - R a m st a d t brachte stch der 22 Jahre alte Fabrikartei-,. Peter Letterer in selbstmörderischer Absicht einen Sd)ue t» Nach dem Krankenhause in Darmstadt verbracht, starb er al> bald. Das Motiv der Tat ist unbekannt. — I n der ArbeUk-- kolonie Neu -Ulrich st ein betäuben sich Ende NovnnV 84 Stellen-, bezw. Arbeitslose. Ausgenommen wurden im November 42 und abgegangen sind 23. - p°l r" rWt tinV und v" . b(1ui? "9 w « er ditst bul tin ©rflio- Kleine W' ^-a!n°n sein-r 8. Sic ?ra,lfrl'ö , onibedten B a n betragen,/^ Umlauf, Ti-ver ri. Polizei in Brnlsel AolKs-äsilungserqcbnisie. Deutsches Reich. Leipzig 502 605 Einwohner (455 089). Hessen. Ober Hessen: Angenrod 575 (558), Münch-Leisel B, Renzendorf 79 74), Gtrebenbod 300 (319), Unter-Sorg 72 Starkenburg: Bürgel 5622 (4687), HeusenstammUÜ (2226). Rheinhessen: Wachenheim 512, Leiselheim 1105 (973>. (Die in Parenthese genannten Zahlen bedeuten die 6:-- wohnerzahl der Volkszählung vor 5 Jahren.) • Eine heitere Episod e aus den Nürnbergec Kaisertagen wird in der alten Stadt am Peqnitzsirmi' viel belacht. Dort wollte der erste Bürgermeister Dr. Rittn 0. Schuh dem greisen Prinzregenten eine besondere Freute dadurch bereiten, daß dieser bei seinem Eintreffen auf btr Btirg die Decke des großen EmpfangSsaaleS schön auSgrr.'; vorfinden sollte, und zwar in den einzelnen Feldern jt M Wappen einer bayerischen Stadt. Gleichzeitig sollk bama auch dem Kaiser eine Ueberraschung bereitet werden, Burg gemeinsam mit den Wittelsbachern gehött. die Kostenfrage anlangte, so sollte jede mit ihrem Wappen ~ Saale verewigte Stadt auch einen angemessenen Beitrag batisten. Aber damit haperte es, denn die Antwott viele: Städte lautete: „Wenn die Stadt Nürnberg etwas gemalt haben wollte, möchte sie sich gefälligst selber etwas malm: So konnten denn die Nürnberger auch diesmal keinen bängr. dieweil sie keinen hatten. In dieser Not meldete sich nr ein reicher Nürnberger. Er übernahm alle Kosten der 91 iß- malung, die erst 10 000 Mk. betragen sollten, dann abt chließlich 30 000 Mk. betrugen — unter der einen Bedingung, daß eines der Felder der Decke des Empfanü?- aales mit seinem Wappen bezw. seinen Initialen gusgemal: würde. Nun kamen die Kaisettage und mit ihnen ein hoher Hofbeamter, der die letzten Vorbereitungen auf der Büro 1 Augenschein nahm und mit hochgezogenen Auqenbrarm chließlich vor dem Namensschilde des Stifters der | bemalung stehen blieb. Er räusperte sich stark und ft-' mehrere Male: ,Aeh! Aeh!^ und dann: ,Ach nee!' geblich waren die Hinmeise auf den gütigen Geber, e6 - ein Dialer mit einem großen Pinsel und als er wieder - war, war auch des Stifters Wappen fort lieber die mehr Schicksale des Spenders gehen nun verschiedene Gerückte rr- Nach dem einen soll er immerhin für seine 30 000 Mk. frr reundlichen Ansprache gewürdigt worden sein, nach anderen wären ihm die 30 000 Mk. aus der Hofschaft- zurückerstattet worden. Aber das wichtigste, daS Knopfio-i, ist leer geblieben. * Der Stri ckstrumpf in der Universität. N 0 st 0 ck hatten Prosesioren und Dozenten der Universitäl «n Winter volkstümliche Vorlesungen, an denen die Beteiligung jedermann gegen eine geringe Gebühr sreistcht. In Vortrag, der am 27. November gehalten wurde, ereignete '>0 nun etwas, das bisher in den heiligen Hallen einer llnioti' Ität wohl noch nicht vorgekommen ist. In einem überau-' entrüsteten ^Eingesandt' eines nervösen Zuhörers in emec Rostocker Zeitung steht zu lesen: ,Kaum hatte der Prosesior unter der Spannung der Ziihörer seinen begonnen, da geschah es — mm sollte c5 nicht für mögb=)- lalten —, daß eine der anwesenden Damen einen wollenem Strickstrumpf von ansehnlichen Abmesiungen hcroorzog un anfing, in lüütcnber Gangatt darauf los zu stricken. - edle Tätigkeit hielt ununterbrochen bis zum Schluß des träges an. Man kann ein derartiges Benehmen ja W nur ein Naivität nennen und darüber lachen, wenn m wie sich denken läßt, für die Umsitzenden dies ,Oefnütt ! einer wahren Tottur geir r^en wäre, unter ber einem man®\ vom Vorgetragenen verloren ging. Hoffentlich wird dieser Unfug nicht wiederholen. Wer Strümpfe itricken wi- möge zu Halise bleiben und nicht in bic Universität 9C“ Dazu ist die Universität nicht da.' KB. Tarmst Sronins Storf ' D ^m-htsrats T e > Ttrfinnblunn kam bei fall, bei welchem g picr nm Hellen Som ccrraitiaten. Zwei d T-erbred)cn ichoi 4 fahren Zuchihaus oll ^In'lilter und Hai 0116 kdeyladt, 45 Ja ergrigen: er isl sch ftroit. In der unter lardlunq wurde lein Urteil lautete aus l Ehrverlust. Hanau, 4. 1 fierte den ^binelt r.atts ui fünf : Ifhrverluit. Herig in, teriefaBrifnn/en, WriUantcn, Werfen u fon fufnmmen £ teilt. M Seriq jel -t'i MngcBefiörbc n 'rilb'täblen hmührt. k'-ner im Dene^von 4-5W rm bet S^uiV'-tferi . B'I & ^°"»kch hiesige»,. V ^Ucnborr a. WödrnfliHfKcbe 47. Woche. Einwohnerzahl: orte nach Ab fr? ftarben an: Tnbeckukose ^imaenmhünd,»^ bnltibtn ■■'■'reiientulnbung ^eumaii§mii5 ziiifent enstchwache -chersschnMe ^mniüe~l 411 m.: i|., 3ob«S'älle m bec Btn Sibrachle Rrr . Bel am 4. ■ 61% H fl:'f bem yß,cn i fönnen Äeo" b 6ai>tw> 4™*; Wetter ?- eo lio H Höchste Temperatur am 4. Dezember 4. Niedrigste Handel . 137.00 Berliner Börse, 5. Bez., Anfangskurse Bekanntmachung Vs/12 im Schmidt. (1896 Mittwoch u. Donnerstag lcbendfrisch eintreffend Schellfisch, (äh Besuche ein. Der Vorstand. 1 5. 100.95 89.40 101.10 89 50 99.10 Elektriz. Lahmeyer . . Elektriz. Schuckert . . Eschweiler Bergwerk . 2» 9" 7»» Harpener Bergwerk Laurahütte . . Lombarden E. B Nordd. Lloyd . . Türkenlose . . . Dezember 1905. + 2,4° 6., — 1,0° C. . 53.50 . 89.10 . 67.50 . 97.50 3^°/0 3% 3^7C 3% 3^70 3%7, Canada E. B. . . . Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . Dortmunder Union C. Dresdner Bank . . Tendenz: fester. Reichsanleihe do. Konsole do. Hessen . . Oberhessen a7„ «Fen. Allendori a. Lda., am 4. Dezember 1905. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. Nein. Berlin, 5. Dez. Der Vorwärts veröffentlicht die 16 von der sozialdemokratischen Fraktion eingebrachten Initiativanträge im Wortlaut. Sie betreffen u. a. da; Vereinsrccht, den Achtstundentag, den Schutz der Arbeiter im Baugeiverbe, Koalitionsrecht der ländlichen Arbeiter, Volksvertretung in den Einzelstaaten (mit Bezug auf Mecklenburg und Elsaß« Lothringen). Aufhebung des Majestätsbclcidigungs-Para- graphcn, Haftung der Eigentümer von Automobilen. Berlin, 5. Dez. Tc telegraphische Verkehr zwischen Berlin und Rußland ist vollständig unterbrochen, da auch die nördlichen Kubel, die bis 212.10 246.00 23.20 125.80 136.50 Mrgerverein Gießen. Montag, den IL Dezember I. Js abends 81/? Uhr Neuen Saalbau (Steins Garten) k h: v e r l u ft. Hanau, 4. Tcz. Tic Strafkammer verurteilte (erfr den Kabinettmeister Louis Herig von hier wegen Dieb- IfichiL zu fünf Jahren Gefängnis und fünf Jahren trfjroerhifL Herig hat seinem Prinzipale, einem hiesigen Bi- f ricfabrikintcn, in den Jahren 1895 bis im Sommer 1905 brillanten, Perlen und golden-' Scbmncksaäien im Betrage ror zusammen 59 000 Mark gestohlen. Es ist fcsh- elclft. das; Heriq jckt ein Vermögen von 122000 Mark besitzt. ?i ?snklagcbehörde nahm an, daß das G'ld grösstenteils von pir^iiählen hcrrührt. Hcrig hatte ein Verhältnis mit tiitK r Frankfurter Schauspielerin, der er Schmuck im Berte von 4—5000 Mark gesenkt hatte. Die Geschenke sind M der Sch^usvielerin d^m gnsg-'l'efert worden. (F. G. A.) Die preußische Throurcdc. B e r l i n , 5. Tcz. Der p r e u ß i s ch e L a u d t a g wurde heute burd) Ministerpräsident Graf Bülow eröffnet. Tie Trourcdc weist zunächst auf den günstigen Standder Staatsfinanzen hin. Auch im laufenden Jahr ist ein günstiges Ergebnis zu erwarten. Im Etat für 1906 werden Mittel bereit gestellt für eine Erhöhung des Gchaltszuschus s es für untere Beamte um 50 Proz., sowie zu Beihilfen für gering besoldete Volks schullehrcr. Ferner werden Mittel eingestellt für eine Erweiterung des Staatsbahnnetzcs und zur Unterstützung des K l e i n b o h n ba u e s. Ferner wird die Fortsetzung der Verbesserung der Wohnungsverhältnisse der Arbeiter und gering besoldeten Staatsbeamten angckündigt. Eine in Aussicht genommene Vorlage bezweckt die Abänderung des Einkommensteuer- und Ergänzungssteuergesetzes im Sinne einer Erleichterung der Veranlagung und Erweiterung des r.Keises der steuerpflichtigen Personen. Ferner wird eine Reform der Kreis - und Provinzialabgabeu angckündigt, sowie die Minderung der Vorschriften über die Befähigung zum höheren Verwaltungsdienst. Weiter wird mitgcteilt, daß Vorarbeiten zur ander weiten Abgrenzung übergroßer Wahlkreise und Abänderung einzelner Bestimmungen der Wahlvorschriften im Gange sind. Ter Entwurf eines Schulunter- ha l t u n g s g e s e tz e s hält ftdi im Rahmen des Beschlusses der Abgeordneten vom 18. Mar 1904. Zum Schluß enthält die Thronrede eine Ermahnung an die deutschen Besitzer im Osten, in höherem Grade als bisher an ihren nationalen Pflichten festzuhalten und ihren Besitz zäh zu behaupten. Präcisions-Taschenuhren A.Lange&Söhne,Glashütte Sa Zu beziehen durch alle feineren Ührengeschäfte. 28 Präm-> Schiffsnachrichten. Red Star Linie. Der Postdamvier „Southwark" der „Red Star Linie" in Antwerven ist laut Telegramm am 29. November wohlbehalten in New-Bork angekommen. Gelsenkirchen Bergwerk . Hamburg - Amerik. Paketf. Harpener Bergwerk. . . Lanrahütte...... Nordd. Lloyd . . . . . Oberschles. Eisen-Industrie Berliner Handelsges. . . Darmstädter Bank . . . Deutsche Bank . . . Deutsch-Asiat. Bank . . Diskonto-Kommandit. . . Dresdner Bank . . . Kreditaktien . . . . . Baltimore- und Ohio- Eisenbahn ..... Gotthardbahn..... Lombard. Eisenbahn . . Oesterr. Staatsbahn . . . Prince-Henri-Eisenbahn . Lirckie und SÄule. — Da? evangelische LandeSconsistorium erkannte gegen den Leipziger P a st o r E b e l i n q , der wegen Beleidigung des 05c- Heimrats Wach, des Geheimrats R i e t s cb e l und deS Pastors Rausch vom Leipziger Landgerickst 1200 Mark Geldstrafe erhielt, auf Enthebung von seinem Leipziger Amte und Wiederanstellung in anderem Amte. 9990 100.30 95.30 105.30 67.90 67.90 88.40 95.40 89.20 Meteorologie Beobachtungen der Station Gießen. 125.20 263.50 224.50 163.00 212 25 245.50 126.75 130.50 169.50 147.00 240 00 180.70 187.20 161.80 208.00 112.50 195.00 23.00 140.00 123.50 stbuijse. 9). (558), MM 19), Unterborn 1 (4687), (leujenflc 2, Leiselheim 11(6 Zahlen bedeuten Iren.) Backfisch pcr W. 18 M. Giessener Seefischmarkt Bahnhofstr. 27 (tzebr. Berdux Lindenplaß 12. . 243.20 . 136.50 4% Oesterr. Goldrente. . 4*/6?» Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . . 4% Italien. Rente . . . 3% Portugiesen Serie I . 3% Portugiesen III 4russ.Staatsanl. 1905 Uöid rnflirt t llrbrrlidit brr (TobrüfaPr in brr Sfnbt (ßießrn 47. Woche. Vom 19. bis 25. November 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 linkt. 1600 Mann Militär). Ctcrblichkeitszifser: 29,68 nach Abzug von 6 Ortsfremden: 18,57 %w. Kinder . 174.00 . 147.20 . 239.60 . 99.20 . 161.60 A n n'.: Die in Klammern gesetzten Zistern geben an, wie viel Ir. Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach 6ietjen gebrachte Kranke kommen. MPMM Bfirgcr-Versammlnag. Tagesordnung: Städtische Verhältnisse (Kanalisation, Anschlüffe, Kanalgebühren, Abänderung des Ortsbaustatuts, Abschaffung der Krämermärkte, Vcrkchrs- fragen, Elektrizitätszählermiete usw.) Zu dieser äußerst wichtigen Versammlung laden wir die Bürgerschaft, insbesondere unsere Mitglieder zu recht regem Telefonische Kursberichte des Giessener Anzeigers, mitgeteilt von der Bank für nnd Industrie, Giessen. Frankfurter Börse. 5. Dez., 1.15 Uhr. Der Voranschlag der Gemeinde Allendorf a. Lda. lür !,S Rechnungsjahr 1906 liegt vom 7. Hb. Monats an acht Tage liifl ans hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der JnteresteMen Bekanntmachung. Der Doranschlaa der Gemeinde Trohe für oas Reckmungs- r 1906 liegt von Mittwoch, den 6. Dezember bis einschließlich II Dezember 1905 auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der krtailigtcn offen. Trohe, am 4. Dezember 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Trohe. • Eine b rollige Episode ereignete sich dieser Tage einem Bahnhof der Umgegend der Stadt Calbe a. S. tiltitmt da ein polnischer Arbeiter an den Fahrkartenschalter Lh verlangt eine Fahrkarte. Der Schaltcrbeamte fragt nun wohin denn?' Darauf die prompte Antwort! .Weiß j nicht gleich.Sie müssen aber doch wissen, wohin Sie Vv r " n »k In Altona wurde unter da Anschuldigung s e ch s s a ch e n Gift m o r d v c r s n ch e s , bc- c1il£ien an seiner Fran und fünf Kindern der 40 Jahre olf Brauereiarbeiter Friedrich Rohlf auf die Beschuldigung der «lü'rien Frau verhaftet. — Im Dorfe S a d k e bei Nakel (Posen) , r fi i cf t e n drei Kinde r im Alter von 2 bis 5 Jahren, die in Üllmesenheit ihrer Eltern beim Spielen mit Streichhölzern das giininer in Brand gesteckt halten. — In Waltersdorf (Schles.) sieffw der Gutsbesitzer Groß feine gefüllte Scheune in Brand uub erh.ängte sich darin. Seine verkohlte Leiche wurde später icfiimben. — Polizeilichen Nachforschungen zufolge soll der Betrag rner neulich durch die Kontrolle der belgischen Nationalbank durch zu'olll entdeckten B a n k n o t e n ' ä l f ch u n g rund 4 M i l l i o n e n sr e u ks betragen, eS wären also 40 000 falsche Hundertfranknoten in Umlauf. Die Herstetlunq soll in Südfrankreich erfolgt sein, tat Polizei in Brüssel ist auf der Spur der Fälscher. zum Sonntag noch funktionierten, den Dienst versagtet. Nur hier und da meldet sich ba* eine oder andere russische Amt und selbst dann nur auf einige Stunden. Charlottenburg, 4 Dez. ('Amtlich.) Ter or - ortzug Nr. 1362 von Eharlottenburg nach Spandau streß heute abend bei der Ausfahrt von Eharlottenburg mit dem auf falschem Geleise kommenden Leerzüge Nr. 1903 zusammen Persouen wurden nicht verletzt. Beide Maschinen wurden beschädigt. Zwei Wagen des Leerzuges waren mit einer Achse entgleist Zrrrzeit des "ufalles herrschte starker Nebel Ter Lokomotivführer des rzugcs hatte an der rorgeschriebener, Stelle vor dem ihnhofe nrcht gehalten und die Erlaubnis zur Weiterfahr nicht abgewartet. Celle, 5. Dez. Im Meineids-Prozeß gegen Fran Kracht aus Lemgo hat das Oberlandesgericht die Berufung des Staatsan,valts gegen den die Wiederaufnahme des Verfahrens anordnenden Beschluß des Landgerichts Letngo znrückgewiesen nnd die Wiederaufnahme des Verfahrens für zulässig erklärt. Hamburg, 5. Dez. Die Bürgerschaft nahm m einer Extrasitznng die Vorlage betreffend die Stadt- und Vor- ortbahn an. Loudon, 5. Tez. Es gilt als ziemlich sicher, daß Robert Reid, dem ehemaligen Generalstaatsanwalt, das Lordkanzleramt zufallen wird. Ausgeschlossen ist Lord Rose- bervs Eintritt in das Kabinett. c 3 Paris , 5. Tez. Im M i n i st e r in m d e s Aen ß er n wird auf das bestimmteste erflärt, daß der gegenwärtige Stand der Beziehungen Frankreichs zu den übrigen Mächten, insbesondere zu Deutschland kerne der B e s o rani s s c rechtfertigen, von denen infolge gewrsser Ausstreuungen der Geldmarkt mit beeinflußt ist. Prag^ I. Dez. Ter tschechische Nationalrat proteitrerte in einer Versammlung gegen die Berichterstattung der Re- giernugsorgane, welche einzelne Vorfälle bei Anlaß der j üuqftcit Wahlrechtskundgebungen benutzten, um diese als eine verbrecherische Bewegung hinzustellen ^er Nationalrat verurteilt jede Gewalttätigkeit gegen den Besitz, die persönliche Freiheit und die persönliche Sicherheit und warnt die Bevölkerung vor Lockspitzeln. Tas 3tel ber endlichen Erreichung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts mache ein zielbewußtes, entschlossenes und würdiges Vorgehen eriordertlich. Terzeit ser kern Grund zu einem allgemeinen Ausstand? vorhanden. Fall?, der äußerste Widerstand der Gegner der WahlreforrN ihn herausbeschwöre, werde sein Beginn im ganzen Lande von den betreffenden Organisal'onen angekündrgt werden. Warschau, 5. Dez. In der hiesigen Universität soll ein Lehrstuhl für polnische Sprache errichtet werden. Unter der Garnison Ottowze ist eine Meuterer ansgebrochen. In Grodno wurden zahlreiche Meuterer des dortigen Llrtillerie-RegimentS verhaftet. Haparanda, 4. Dez. In Finland ist em neuer Eisenbahnausstand aus Anlaß der Ernennung des Senates ausgebrochen. Der Streik erstreckt sich vorläufig bis Tavaftehus, wird sich aber wahrscheinlich über das ganze Eisenbahnnetz ausbreiten. 4R°n japan. Staatsanleihe 1 »5 Conv. Türken von 1903 Türkenlose......136.00 4% Griech. Monopol-Anl. 4% äussere Argentinier 3°/0 Mexikaner . . . 4%°/0 Chinesen . . Aktien: Bochnm Guss .... Buderus E. W. . . . Tendenz: fester. kS. s btn Atuii ^.iabt am .'V rot btionbitt > inem w injelnen fftlbttn Gleichzkitig io! bereitet roerbtn, achern gehört. mit ihrem Wi ngemessenen enn die Antik Nürnberg eto:! ligst selber etn- ch diesmal keir^ ,x Not mclbtH hm alle Kosten^ agen sollten, -- - unter der i® et Decke des Er inen Initiale" c und mit ihnen t ihmgen aus hgezogenm > des Stisters • ’"le dann: ,Ach n gütige" ; Ä worden : M n"? y wichtigst. her UniöCril; S&fi G n * w6 ,Kaum 0 •; ! f»“'e ‘ ,,i*>e en®«“ 'k ■auf105 W 1 I IC ; Zentrale!,? errichtet^- !len La . 'on»‘- tut Co T' b,t laute hiw ,atd)iDcigenb. ’•.> b„:. Sn’ * bann t,,'. ' 3" dem fc. 3e9,n jirta btm Beilin "5, Seiffii neten ju Qtb> ,(ie den Reichs sevlanle Taba' Annahme die?, >8 erleiden rri-' alte ^dsicht einen:- 'erbracht, stach ;-3nber3tl den sich End: nimen wurden i Gerichtslaal. K. B. Darmstadt, 4. Dez. Das Schwurgericht ber krk vinz Starkenburg begann heute unter Vorsitz des üdiü aerichtsrats Tenner feine letzte diesjährige Tagung. Zur l>ei tzanblung kam ber im Sommer vorgekommene N o t z u ch t s - sali, bei welchem ganz nahe ber Stabt drei Strolche ein Braut- xaoi am Hellen Sonntag nachmittag übersielen itnb bie Braut ver- (Kmi Itigteu. Zwei ber Strolche, Trietfch und Seibert, waren für d^es Verbrechen schon in der vorigen Schwnrqerichtstagung zu je t tzc hren Zuchthaus verurteilt worben. Der britte, ber von allen ali Anstifter uub Hauvtläter bezeichnete Taglöhner Adam Fischer aut ►' berftabt, 45 Jahre alt, wurde erst kürrlich von der Polizei (rqrfficn; er ist schon vielfach mit Gekängnis und Zuchthaus be- itraiL. In ber unter Ausschluß ber Ceffcntlicbfcit geführten Vertäut lung würbe seine Schulb in vollem Umfang bewiesen. Das 11 ne ( lautete aus 6 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Bekanntmachung. Behufs einer Ergänzungswahl des Vorstandes unserer Ftnneinbe für das nach dem Dienstalter austretende Mitglied (ictrrn Kommerzienrat S. Heichelheim liegt die Liste aller klinnmberechtigten drei Tage lang zur Einsicht der Beteiligten i:if dem Bureau des unterzeichneten ersten Vorstehers offen tnbo können Einwendungen gegen den Inhalt der Liste nur rHrend dieser Frist zugelaffen werden. Gießen, den 5. Dezember 1905. Vorstand der israelitischen Neligionsgemeinde Gießen. S. Heichelheim. B5/i21 CSa-l® SSTssl. Donnerstag den 7. Dezember: Großes Schlachtfest. Morgens: Wellfteisch mit Kraut. Abends: Metzelsuppe. 6205 Bier - Konzert. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Vor nnHsiebtliche Witterung in Heuen für Mittwoch, den 6. Dezember 1905: Vielfach nebelig, kälter, besonders nachts, und Frost. , Näheres durch die Mießener Wetterkarte._____________ Familien Nachrichten. Gestorben. Herr Georg Becker, Hauptmann a. D., Darmstadt. — Herr Ernst Dittmann. Verlobte. Fräulein Thea Küchel, mit Herrn Otto Gerhardt, Butzbach. — Fräulein Jetty Schindler, mit Herrn Hans Brack, Wetzlar. ____________________________ ___ 752,2 + 2,0 4,5 85 NNE 2 Bed. Himmel 751 9 4- 0,8 4.5 92 NE 2 ,1 750,7 + 0,4 4,6 96 NNW 2 ■ k? Rarben an: Zu sammen: Erwachsene im vom üibaerkulose 2 (1) 1. 2(D Lebensjahr: 2.- -15. Jahr gniclienentzündung 4 (1) — 2 2(1) lltel-s 1 (1) 1 (1) —- bfi-j leiden 3 i2) 3(2) —- sli.'ienentzünbung 1 1 — —- Ütemmatismus 1 1 — — * nahem 1 — —— 1 Seb» nsfchwäche KD — 1 (1) — llltecsschwäche 2 2 — — Summe 16 6) 10 (4) 3 (1) 3(1) Lampen l 1 von Mk. 2.78 an bis Mk. 15 Wandlampen mit guten Brennern ö. B ihnhoMr. 4. IW.-i x Fflir'um Bahnhofatr. 4 r 9kucuroeq 32, lutdieiu lau 21. oemneien. 61891 'Jliobl. 3immer v. 1 fbUu71 ' Vorstand zu Birklar tu irr Wirtsa-ast des Locher L,». mer dajeldst auog »agikd, icibifliiiifl, nachdem ich »<« Lrtsvorstaud flehen» u, Berzcihuug gebeten Io#,/ reuevoll ats von mit l dachte, tu aogetruuNn»» 3«,taube ausgejagte ll»J Wahrheiten zurntk. Birklar, am 25. Nove». empfiehlt 6202 7./12.1905, abeodü 9 lltz- Warenhaus ! E. Seuläng | Wetzstetnslr. 45 Wetzsteiuflr. 45 UV öür Wiederverkäufer Billigste Bezugsquelle für sämtliche 10 u. 50 Ps..Artikel. Lichter, Lichterhaiter, Christbaumschmuck, j 62 Bahnhofstraße 62 NB. Bitte genau aui Firma und Hausnummer zu achten I und 4,111 c iverd. kutiügerecht nach der Naier ansgestopt m oer Wüijäjneici Ang, »lretzichmar, rn ocljon mvviteries Zemiucr uu längere Zeit jucht Stiident. Lchrüii. Angebote unter 08139 an Den bueiicner Ülnzcigererb. 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