Erstes Blatt. 155. Jahrgang Montag G. Februar 1905 Nr. 31 •rf*ri*t tSglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Familien. Glatter viermal in der Woche beigelegt. KotattonSdruck u. Verlag der B rü h l'schen Univers.-Buch-u. Steindruckerei. ÖL Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß 9?r 51. d jfcb ’xggr vezug-prei-r Gietzener Anzeiger " eeneral.anjtlger • -w 3SSJE Amts- und AnzeigeblaN für den «reis Metzen MW «r-r ।lull ■j-irrfnxruLi in..ui 11ui nun iiLimini.il zeigenteil: Hans Beck. Ale yeuttge Kummer umfaßt 10 Seiten. ■■■"" ... I I II I 1.1— Aie Ereignisse in Rußland. Gorki. Nach einer Erkundigung, die die Petersburger Telegr.- Agentur an zuständiger Stelle eingezogen hat, ist die Nachricht von der Freilassung Maxim Gorkis verfrüht. Die Petersburger Telegr.-Agentur gilt für offiziös, ebenso wie in Deutschland das Wolff'sche Bureau, das jetzt diese Meldung verbreitet, wie es z. Zt. die Nachricht von der Enthaftung des Dichters gebracht hatte. Es besteht also heute leider kaum ein Zweifel: unsere Meldung vom Samstag, die uns von dem Depeschenbureau Herold zugegangen war, ist unrichtig oder doch, um den von der Petersburger Nachrichtenstelle beliebten Ausdruck zu gebrauchen, verfrüht. Wie aber war es möglich, daß verfrühte Nachrichten verbreitet werden konnten? Warum hat die Petersburger Agentur die'Erkundigung nicht früher eingezogen? Suchten irgend welche Rück- wärtser der machtvoll angewachsenen Protestbewegung in der gesamten Kulturwelt durch erlogene Nachrichten ein Ende zu bereiten? Nach privaten Meldungen, die uns bereits am Samstag mittag zugingen kurz nach Fertigstellung unserer letzten Nummer, die wir aber keineswegs als durchaus zuverlässig ansehen, soll sich Gorki noch in der Peter-Paul-Festung befinden. Es wurde ihm. so heißt es, unlängst gestattet, den Besuch seiner Frau zu empfangen, der er erzählte, daß die Behandlung in der Festung nichts zu wünschen übrig lasse. Man erwarte, daß Gorki nach seiner demnächst zu erwartenden Freilassung vorübergehend in das innere Rußland verbannt werde. Vielleicht aber auch nicht einmal das. Die Nachricht, daß Gorki schwere Strafe drohe, sei grundlos. Die Anklage gegen Maxim Gorki wie gegen die übrigen Mitglieder der bekannten Deputation gliedert sich in zwei Punkte: 1. Ende Dezember soll sich ein Komitee gebildet haben, darunter auch Gorki, welches Straß en - unruhen förderte, die zur Stärkung dsr Oppositionsbewegung beitrugen und allmählich jene Resultate zeitigte, wie sie am 22. Januar zu Tage traten; 2. habe Gorki an der Abfasiung einer Proklamation nach dem 22. Januar teilgenommen, worin die Ereignisie in sehr scharfen Worten charakterisiert und das ganze Rußland zum Kampfe gegen die Regierung des Kaisers Nikolaus II. aufgerufen wurde. Bei verschiedenen Haussuchungen soll ein derartiges Konzept gefunden worden sein, dessen Autor unbekannt ist. Nach § 129 des neuen russischen Gesetzbuches würde Gorki, falls seine Schuld bezüglich des zweiten Punktes der Anklage erwiesen wird, zu Zwangsarbeit oder Festung verurteilt werden. ; Gorki soll einen Freund um warme Stiefel gebeten Haben. Gapon. Petersburg, 4. Febr. Aus glaubwürdiger Quelle verlautet, daß der Priester Gapon, der nur eine leichte Verwundung erhielt, verhaftet worden ist. Es wurde ihm, dem aus der Kirche ausgestoßenen Geistlichen, sofort das lang herabwallende Haar abgeschnitten, das der russische Geistliche als Zeichen seiner Würde trägt. Noch am Abend des Revolutions-Sonntags wurde er unter starker militärischer Eskorte nach Wyborg gebracht, wo er in der dortigen Festung seiner Aburteilung entgegensieht. (Börsen-Courier.) Arbeiterversicheruug. Petersburg, 5. Febr. Behufs Ausführung des vierten Punktes des kaiserlichen Erlasses über unverzügliche Einführung der staatlichen Arbeiterversicherung für Fabriken, Werke und sonstige industrielle Betriebe hielt das Ministcrkomitee eine Sitzung ab, tn welcher die Vorschläge drs Finanzministers, betreffend die Ausführung der kaiserlichen Anordnungen erörtert und nachstehend angeführte Beschlüsse gefaßt wurden: 1. Die Ausarbeitung der Frage der Staatsversicherung für arbeitsunfähige Arbeiter und Angestellte von Fabriken, Werken und anderen industriellen Betrieben wird dem Finanzministerium überwiesen. 2. In diesem Ministerium wird eine Kommission zur Ausarbeitung der Gesetzesvorlage betreffend die staatliche Versicherung errichtet. Die Kommission soll unter dem Vorsitz des Finanzministers tagen, welcher die Abteilung für Handel und Industrie verwaltet. Sie hat zu bestehen aus je einem Beamten der Ministerien des Innern, der Finanzen, der Justiz, des Hofs, des Ackerbaus, der Domänen, des Kriegs, der Marine und des Verkehrswesens, ferner aus je einem Vertreter der Hauptverwaltung, der Handelsschiffahrt, der Reichskontrolle und orthodoxen Kultusamtes. 3. Zur Teilnahme an dieser Kommission werden berufen: Die Vertreter von mehreren Anstalten, ferner ein Vertreter für Bergwerksangelegenheiten, Vertreter aus vielen Handels-, Manufaktur- und Börsenkomitees, Konserenzräte, Vertreter des Bergbau8, der Metallfabrikanten, der Zuckerfa brikanten, der Müller, Vertreter der kaiserlich technischen Gesellschaft, der Gesellschaften zur gegenseitigen Versicherung von Arbeitern gegen Unglücksfälle und andere. 4. Die Vorsitzenden der Komm-ssion sprechen Recht. 5. Gemäß dem zweiten Punkte stellen die betreffenden Minister ihren Bevollmächtiglcn frei, sich endgültig vor der Kommission zu ägßern. 6. Dem Jinanzminister wird es überlassen, den von der Kommission ausgearbeiteten Gesetzentwurf noch weiter auszugestalten. 7. Der Finanzminister erhält den Auftrag, dem Ministerkomitee periodisch Berichte über die Arbeiterverhültnisse vorzulegen. Der Entwurf des Ministerkomitees wurde vom Kaiser bestätigt. Petersburg, 5. Febr. Durch einen kaiserlichen Erlaß wurde das Mitglied des Reichsrates, Saburow, zum Vorsitzenden der auf Antrag des Ministerkomitees errichteten besonderen Konferenz für die Reform des Senats für Ausarbeitung von Gesetzen und für örtliche Administrativgerichte ernannt. Der Kaiser spricht die Erwartung aus, daß die Konferenz die ihr gestellte Aufgabe möglichst schnell ausführt. Moskaus Adel an den Zaren. Die in der Moskauer Adelsversammlung ant 4. d. M. angenommene Adresse an den Kaiser lautet folgendermaßen: „Zar! In den gegenwärtigen, schweren Tagen Rußlands sind die Gedanken des. Moskauer Adels auf Dich gerichtet! Er fühlt, was Tein russisches Herz beklemmt, von welcher Sorge Deine Gedanken erfüllt sind. Schwere Prüfung hat Tir, Zar, und.Rußland Gott gesandt. Ein äußerst schwerer und hartnäckiger Krieg., wie noch nie einer vorgekommen ist, zog al?!' Kräfte Rußlands an sich. Noch ist das ersehnte Ende des Krieges nickt abzusehen. Unterdessen zerrüttet ein innerer Aufruhr die Gesellsckaft und regt das Volk auf. Werden wir etwa, vom Kriegsgewitter verwirrt, kleinmütig an eine s o - fortigeEinstellungdes Krieges, die nur unter schweren Verlusten und um den Preis der politischen Erniedrigung Rußlands möglick ist, denken? Nein, mit Dir zusammen, Zar, hegen wir die Zuversicht, daß unsere tapfere Armee unter ber Leitung ihres erfahrenen Führers den gewünschten Sieg erringen und Rußland einen ehrenvollen und dauerhaften Frieden geben wird. Ist wohl jetzt in dieser schweren Zeit, der richtige Moment da, um an irgendwelche R e or gani- sation des Regierungssystems von Rußland zu denken? Laß die Kriegswolke vorübergehen und die Unruhen sich legen, dann wird Rußland, von Deiner führenden Hand geleitet, Wege finden zur zuverlässigen Gestaltung des inneren Lebens auf der Grundlage der Einigung des autokratischen Kaisers mit dem Lande, die uns unsere Geschichte vorschreibt. Negiere tnt Bewußtsein Deiner Kraft, autokratischer Kaiser: In der Größe Deiner Macht liegt die Stärke und die Hoffnung des russischen Volkes, im Zutrauen zu ihr seine Einigkeit und in Deiner unermüdlichen Fürsorge das Wohl Rußlands. Glaube Tu an die Ergebenheit des alten dienenden Standes des russischen Vaterlandes si'ir Dich!" Tie abgelehnte Minderheitsadresse weist darauf hin, die gekrönten Vorfahren des Monarchen seien bei noch größerer äußerer Gefahr und noch größeren inneren Wirren auf den Thron gelangt. Sie hätten durch weise Einigung mit dem Volke Rußland gerettet und groß gemacht. An Opferfreudigkeit werde es auch in der gegenwärtigen schweren Zeit nicht fehlen. Wir dürften, heißt es dann weiter, nur nach Deinem Wort, welches uns fühlen lasse, daß das Band zwischen dem Zaren und dem Volke nicht gerissen ist, und daß '2)11, sobald Du es für nötig findest, Vertreter des Volkes zur Teilnahme an der Staatsarbeit berufen wirst, mn nach dem weisen Beispiel Deiner ruhmreichen Vorfahren geeint mit dem Volke den Weg zur Weiterentwickelung und zum Gedeihen der Heimat zu bereiten. Die Adresse schließt mit der Versicherung, daß nur ungeheuchelte Ergebenheit für den Thron und das Vaterland aus ihren Worten spreche. Die Lage in Polen. Warschau, 5. Febr. In einem längeren Artikel der „Warschawska Dnewnik" wird ausgeführt: Die Tatsachen bewiesen, daß der Aus st and „importiert" sei. Tie Arbeiter seien nur die betrogenen Opfer vom Agitatoren, denen es auf den Ausbruch von Unruhen antaut. Das Leben in Warschau kehre wieder zu seinem normalen Gang zurück. — Der Ausstand erstreckt sich gegenwärtig auf die- polnischen Gouvernements Warschau, Petri- kau, Kalisch, Radom, Lublin und Suwalki; in dem letzteren Gouvernement geht er seinem Ende entgegen. Kalisch, Radom und Sidlee wurden in den Zustand des verstärkten Schutzes erklärt. — Ter Zeitung „Sapandji Golos" zufolge wurden bei den Unruhen am 27. Januar sechs Schutzleute und ein Gendarm verwundet. Die Zahl der getöteten und verwundeten Zivilpersonen genau anzugeben, ist unmöglich, da die Menge sie mit'sich nahm. 700 Personen wurden verhaftet. Die Kirchen sind heute gut besucht und die Straßen belebt. JU mehreren Fabriken ist der Ausstand beendigt. Lodz, 4. Febr. Gestern wurden hier neun und heute sechs bei den jüngsten Unruhen nm gekommene Personen beerdigt. Auf dem Kirchhof kam es abermals zu einem Zusammenstoß der Menge mit dem Militär, wobei zwei Personen getötet und fünfzehn verwundet wurden. Ein Iudenknabe, der eine Bekanntmachung auf der Straße abriß, sowie ein Arbeiter wurden von einem Schuhmann erschlagen. Die Straßenbahn und Güterabfertigung der Eisenbahn arbeiten nicht. Sämtliche Fabrikanten beschlossen, den Zehnstundentag oder statt dessen mit Zustimmung der Regierung einen Arbeitstag mit eineinhalbstündiger Mittagspause einzuführen. Am Bahnhöfe wird das Gepäck der ankommenden und abfahrenden Reisenden einer Durchsicht unterworfen. Sosnowiee, 5. Febr. In Dombrowo veranstalteten heute über 15 000 Ausständige eine Kundebung. Sie zogen unter Voraustragung von Fahnen nach Sosnowiee und versuchten hier nach dem Warschauer Bahnhof zu marschieren, wurden aber von Kosaken daran gehindert und zogen sich nach Dombrowo zurück. Die Kosaken machten von den Waffen keinen Gebrauch. Krakau, 4. Febr. Dem „Naprozod" zufolge wurden in den letzten Tagen in Marsch au mehrere Bomben geworfen, welche beträchtlichen Schaden anrichteten. Eine Protestversammlung in München. _ Tie auf Freitag abend in M ü n che n einberufene Pr o * testversammlung gegen die russischen Gewalt-- Vorgänge gestaltete sich zu einer außerordentlichen, in) der Münchener Versammlungsgeschichte vielleicht einzig dastehenden Kundgebung. Lange vor Beginn der Versammlung; konnte niemand mehr in den Münchener Kindl-Saal, den! größten Saal Münchens, gelangen. Ter Andrang des auf den Treppen und auf der Straße sich ansammelndew Publikums, das noch in den Saal wollte, wurde gercchezu beängstigend. Als den auf den Treppen und auf der Straße Stehenden mitgeteilt wurde, daß im Bürger- bräu eine Parallelversammlung stattfinde und Dr. Qurdde und der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Adolf Müller dort sprechen werden, strömte die Masse, die nicht mehr in den Kindl-Keller hatte gelangen können, in den! Bürgerbrau-Keller und fiillte den Saal so rasch, daß Qmidde und Müller nur mit Mühe auf das Podium gelangen! konnten. In den beiden Versammlungen las Profi Tr. Quid de ein zündendes Gedicht Scholls vor. Ferner wurden Briefe der unter dem Aufruf stehenden! Professoren Lipps und Brentano verlesen, die ihp Nichtkommen entschuldigten und ihre Sympathie mit der Sache aussprechen. Der eine ist unwohl, der andere war durch früher eingegangene Verpflichtungen ant Erscheinen verhindert. Professor Haushofer entschuldigte sein Nichterscheinen durch Unwohlsein. .In beiden Versammlungen wurde folgende Resolution gefaßt: „Am 22. Januar ist in den Straßen von Petersburg auf Geheiß der Regierung unter einer aus wehrlosen Männern, Frauen und Kindern bestehenden Volksmenge, die voller Vertrauen ihrem Herrscher eine Petition überbringen wollte, ein Blutbad.angerichtet worden, dem nach Feststellung der Vertreter sämtlicher Petersburger Zeitungen über 1500 Menschenleben zum Opfer fielen. Gegen eine solche, in der Geschichte der Regierungswillkürakte aller Länder beispiellos dastehenden Gewalttat^erhebt die die heute tagende von Tausenden von Personen aller Stände und Parteien besuchte Versammlung im Namen der Solidarität aller zivilisierten Völker laute flammende Proteste. Wir for^ dern die Vertreter des deutschen Volkes im Reichstage auf, ihrerseits ihre Stimmen zu erheben und von der deutschen Regierung zu verlangen, daß den russischen Freiheitskämpfern auf deutschem Boden volles ungeschmälertes Asylrecht ge^ währt wird. Ten für die heiligsten Menschenrechte, für die elementarste Vorbedingung einer zivilisierten Existenz kämpfenden ruffiscken Arbeitern, Schriftstellern, Gelehrten, der studierendes Jugend, dem gesamten zum neuen Leben erwachenden russischen Volke bringen wir aus tiesstem Herzen unsere unbegrenzte Sympathie und Bewunderung entgegen. Wir fordern die Bevölkerung in den übrigen deutschen Großstädten auf, ähnliche Kundgebungen zu veranstalten und beauftragen den Vorstand der heutigen Versammlung, Abschriften dieser Resolution den Fraktions-Vorstäil- den sämtlicher Parteien im deutschen Reichstage, wie auch dem Reichskanzler zu übermitteln." Ferner wurdet! folgende Zusatzaniräge Adolf Müllers angenonnnen: „Wir fordern von der bayrischen Regierung die sofortige Kündigung des mit Rußland! abgeschlossenen Au s li e ferun q s v ertr a ge s." Kaiser Wilhelm und die Kunst. Der Kaiser unterhielt sich in einer ungewöhnlich langen A u d i e n tz, die einer itrit Neberbringung des! Geschenkes für den Kreuzer „München" (ein silberner Tafelaufsatz) betrauten Abordnung des Münchener Gemeindekollegs am Sonntag gewährt: wurde, mit dem ersten Bürgermeister Dr. v. Äorscht und dem Kommerzienrat Seyboth ans München des längeren^ über Kunst und Kunstgewerbe. Er w a r n t e das Münchener Kunstgewerbe, allzusehr in die Bahnen der Moderne einzulenken, da ihm daraus auch wirtschaftlich nicht der erhoffte Erfolg zuftießen werde, imb be<* zeichnete die Anschauung, daß sick für kunstgewerbliche Gegenstände der neueren Richtung in Amerika gute und dauernde Käufer finden würden, als durchaus unzutreffend. Man werde es später nicht begreifen, daß nach deur großen Aufschwung eine solche Kmsstricktung entstehen tonnte, von der man wohl annehmen könne, daß sie den besten Willen habe, etwas Neues zustande zu bringen, die aber n i ch t d i e r i ch t i g e n W e g e wandele und nicht die richtigen Fähigkeiten habe. Auf den Tank der Münckener Vertreter wegen Belastung der S ch a ck - G a le r i e in München erwiderte der Kaiser, daß man in Berlin darüber damals sehr ungehalten gewesen sei. Er habe sich aber gedacht: suum cuique! München solle auch fein Teil haben. Der Kaiser eröffnete dann den Herren, daß die preußische Gesandtschaft in Münck^i einen großen Neubau mit imposanten Repräsentation>Sräumen bekommen werde, in räumlichen Anschluß hieran solle ein Neubau der Schack-Galerie er- Als die Herren der Hoffnung Ausdruck gaben, daß Prinz Eitel Friedrich wieder genesen werde, erwiderte der Kaiser, daß der Prinz sich wohl rasch wieder erholen werde, denn dieser habe sich ja auch seine Kraft in den bayerischen Bergen geh^t. Trotz dieser Kaiserworte wird natürlich die deutsche Kunst weiter unbeeinflußt ihre eigenen Bahnen weiterschreiten, und die Ges chi ch te wird ihr Urteil fällen, ob sie in unseren Tagen „richtige Wege wandelte" oder nicht., Are MerqarbeiterKewegung. Im Nnhrrevier nimmt die Zahl der Streikenden täglich ab. Nament- lieh Mitglieder des Christlichen Gewerkvereins nehmen die Arbeit wieder ans. Wie dem „Vorwärts^ von autorisierter Seite gemeldet wird, sind alle Nachrichten über Uneinigkeiten im Streiklager unrichtig. Es herrscht völlige Ei nm üti gkeit sowohl in der Siebenerkonunission wie in den Versammlungen. In allen Versammlungen wird der Wunsch ausgedrückt, auch nach dem Streik solle die brüderliche Einigkeit hochgehalten werden. Etwa 180 000 Bergleute sind organisiert, eher »nehr denn weniger. In Aplerbeck überritten nach dem ^VorwärtS^ worben. nicht zu seine Generalversammlung ab. den Erfolg des deutschen Ausstandes ans. Te8egphonischeip Kursbericht. Tendenz : fest. 87t"/o 3Vn ’Wo 3°/n SV2o/o 37,% . 33.40 . 92.25 . 140 50 . 114.50 . 213 30 . 192.70 . 144.20 . 162.80 . 166 20 . 139 20 . 17.10 . 191.50 . 258.50 . 241.20 . 212.50 In unserem kleinen Land- des Grobherzoglichen Paares Donnerstag kommen täglich Eichberg gebracht worden. ? Alzey, 5. Febr. Wiederum fand in einem katholischen Pfarrhause ein verwegener Einbruch zwar in Planig. Während der Pfarrer sich am Morgen zur Abhaltung des Gottesdienstes in der Kirche befand, drang der Einbrecher in seine Wohn- und Schlafzimmer, erbrach ein verschlosienes Gefach eines Schreibtisches und entnahm daraus einen größeren Baarbetrag. Die Kreuznacher Polizei ermittelte alsbald den Dieb, ein aus dem Zuchthaus in Ausland. London, 4. Febr. Arthur Lee, Unterstaats-Sekretär des Ministeriums der Marine, hat in einer öffentlichen Versammlung eine gegen Deutschland gerichtete Rede gehalten, in welcher er sagte, England müsse jetzt mit einer gewissen Besorgnis, obwohl nicht mit Angst nach der Nordsee blicken, da der Feind in dieser Richtung zu suchen sei. Deshalb sei die englische Flotte | unlängst reorganisiert und eine neue Marinestation an der englischen Qstkuste geschaffen worden. Sollte unglücklicherweise der Krieg erklärt werden, dann würde England dem Feinde einen derartigen schweren Schlag bereiten, daß die Entscheidung sofort erfolgen müßte. Die englische Flotte würde diesen Schlag aussühren, bevor der Feind Beit hätte, in den Zeitungen zu lesen, daß der Krieg überhaupt ausgebrochen sei. (Sollte wirklich ein englischer Staatsmann solchen Unsinn geredet haben? Wir glaubens vorläufig noch nicht. T. Red. d. Gieß. Anz.) Paris, 4. Febr. Zwei neue Bomben sind diese Nacht entdeckt worden. Sie wurden nach dem Gemeinde- .labOratorium gebracht. Man glaubt indes, daß es sich .um schlechte Scherze handelt. . 102.40 . 90.65 . 102.40 . 90.50 . 00.00 . 99.70 . 101.90 100.90 . 100.20 , 105.65 . 65.60 . 65.70 * 131*40 . 52.00 Aus HtM und Land. Gießen, den 6. Februar 1905. I ** In den „Famil ienblättern" beginnen wir heute mit dem Abdruck eines neuen Romans, der, da er russische Politik und Kultur behandelt, gegenwärtig von besonderem Interesse sein wird. Er ist betitelt „Reue Bahnen" und stammt von dem bekannten und gediegenen Schriftsteller Jakob Ahrenberg, der sich in dem vorliegenden Werk nicht damit begnügt hat, den Faden der Geschicke seiner Romanhelden möglichst kunstvoll zu verschlingen, sondern der uns eine Fülle interessanten, blühenden Lebens zeigt und uns aufs wärmste packt und unterhält. Die Sitzungen des Schwurgerichts ber| Provinz Oberhessen für das I. Vierteljahr 1905 werden am 6 März 1905, vormittags 9 x/2 Uhr, im hiesigen Justiz- ^'ebciude unter dem Vorsitze des Landgerichtsrats Koch ihren Anfang nehmen. " Stadttheater. Der bekannte Schwank „Reif- Reiflingen", von G. v. Moser, sand gestern abend in unserem Stadttheater ein zahlreiches und dankbares Publikum. Den Schwadroneur und Leutnant Relf v. Retflmgen, der in »0/0 Mexikaner . . 4V2q/o Chinesen . . Electric. Schuckort . Nord-V Lloyd . . Kreditaktien . - . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handolsgcs. Oesterr. Staahbahn . Lombarden . . . Gotthardbalm . . . Laurahütto . . . . Bochum . . « » . llarponor .... Staatsschatzscheine . Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung Lu Hessen für Dienstag den 7. Februar 1905: Trüb, windig bis starkwmdrg, auf den Hohen stürmisch. Regensälle, besonders im Gebiet des Vogelsbergs und des Odenwaldes. Näheres durch die 5»ienener Wetterkarte. _ Keer und Illotte. Koblenz, 5. Febr. Hüssener wurde heute nachmittag durch einen Gendarmen in Zivil nach Weichsel- m ü nde abgeführt. Mann verloren. Vom Bergarberterstrerk. Essen, 6. Febr. Wegen Kohle nm an gels hat btc Aktiengesellschaft Phönix auch den Avbeitern auf dev Eisenhütte in Bergeborbeck gekündigt. B o ch u m, 6. Febr. In einer großen B e r s a m m l u n der Aus ständigen erklärte Abg. Sachse, es sei un-, zutreffend, daß der christliche Gewerkverein gewillt sess den Streik zu beendigen. In der Konferenz der Siebener- Kommission wurde beschlossen, die für ein Notgesctz von! den früheren 14 Forderungen verbliebenen 10 auf 4 zvi vermindern. Mit diesen will die Kommission beim Bergbau- Verein vorstellig werden. Falls der Verein mtety dieses Vorschlag ablehnt, wird am Donnerstag eine Rebierckon-, ferenz den Vorschlag einbringen, im Streik auszuharren.: Ter Arbeitervertreter Effcrttz hat an den $cicrj-* kauzler telegraphiert, er möge, falls das No gesetz ab gelehnt wird, den Landtag ans los em Die Formulierung und Veröffentlichung der vier denen Forderungen soll in den irächften Tagen erfolgen Der Krieg. Vom Kriegsschauplatz. Petersburg, 5. Febr. Ein Telegramm des Generaladin- tanten K u ro vat kins an den Kaiser meldet, bau Ngcv- richten über Gefechte am 4. Februar nicht eingegangen.Bad. Die Vorfälle auf dem Kriegsschauplatz beschränken sich am Be-I nnnihigungen der Javaner durch russische Freiwillige, auf gcgen- ieitige§ Beschießen mit Artillcrieseuer, sowie am eilige '.'lus- sübrmig voil Befestigungsarbeiten und Verstärkung der^bewer Zeitigen Stellungen. — In einem Telegramm vom re 1901/02 verurteilte unsere S t r al - kammer den Kaufmann Nathan N. zu 3392 Mk. und denen Bruder Moses R. zu 3680 Mk. Geldstrafe. Beide Angeklagten betrieben in Friedberg gemeinsam cm Getreidegeschast und hatten nachweisbar ein Betriebskapital von 2—2a0 000 wovon sie kaum 5 Prozen: als Verdienst ihrer Steuererklärung zu Grunde legten. Tie Veranlagungs-Kommissioil hatte idwu | feit Jahren ein Misstrauen gegen die Richtigkeit der Zahlen der! Selbsteinschätzuna und veranlagte d-cher wesentlich höhere Betrage, was die Angeklagten sich auch ruhig gefallen ließen. Nur als sie 1902 mit einem doppelt so hohen Einkommen veranlagt worden waren, als sie selbst angegeben hatten,, erhoben sie da gegen Einspruch. Infolgedessen sollten sie im Lause des Verfahrens vor der Landeskommission ihre 5)andelsbücher vorleqen, dessen sie sich aber weigerten. Tie Steuerbehörde wurde hierdurch m > ihrem Verdacht bestär i't, daß die Gebr. R. wissentlich ^falsche Angaben machten, und übergab die Angelegenheit der Staatsanwaltschaft zur Untersuchung. Inzwischen hatte,i sich die Gebr. R. separiert: jeder machte für eigene Rechnung Geschäfte, und als man die Bücher mit Beschlag belegte, um die Sache genau prüfen zu können, war das Kassabuch und das Lagerbuch von srüher nickt mehr zu finden: eine Bilanz soll angeblich nicht gezogen worden sein. Bei der Urteilsfindung war man daher allein auf ein sogenanntes Jnventurbuch auf Sachverständigenurteile ufw. angeiviesen, und ferner wurde der nachgewiesene Vermögenszuwachs seit der Trenming der Brüder herangezogen, um die zu wenig gezahlte Steuer in den beiden Jahren, die als noch nicht verjährt in Frage kamen, festzustcllen, wobei allerdings die Angellagten Wohl noch recht billig davon gekommen sein mögen. Beide Angeklagte wollten die Ungehörigkeit ihres Tuns auf einen Verwandten, der Buchhalter im Geschäft war, abwälzen, | womit sie allerdings vor der Strafkammer kein Glück hatten. --- spende. M ** Der Geflügel- und Vogelzucht-Verein für Gießen und Umgegend hielt gestern nachmittag im „Löwen" Der Verein zählt 183 Mit- Roichsanleihe do. Konsols . do . . Hessen Oberhossen glichet gegen 184 im Vorjahr, j. Romrod, 5. Febr. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Montag, den 6. Februar, abends 8 Uhr, Bibel stunde ,m Konfinnandensaal der Lukasgcmeinde, Liebigstraße 56. ^.ext: Ephei, I 1—7. Plärrer E u l e r. seinem Sommerurlaub in allerlei fremde Angelegenheiten verwickelt wird, in denen er weniger selbst handelt als vielmehr mit dem reichen Wortschatz seiner blütenreichen Sprache herumstöbert, spielte Herr Andreas mit viel Munterkeit und Frische. Daß Moser den sidelen Leutnant der jungen Schivägetin feines Gastgebers am Ende in die Arme führt, bleibt etwas unmotiviert, da in den vorangehenden Akten von dieser so entscheidenden Liebesregung des jungen Helden nicht viel die Rede ist. Aber er muß doch schließlich nnter- gebracht werden, wie auch Bertha, des Försters möchtet lein, einen Mann bekommen muß, und so bekräftigt das Stück die weise Ueberzeugung von der Notwendigkeit und Glückseligkeit der Eheschließung mit einem Tanz, woran die unverehelichte Tante Sybilla freilich noch kräftiger als die anderen sich beteiligt. Die Darsteller und Darstellerinnen machten ihre Sache gut; Frl. Ruf, die man am liebsten sieht, wenn munteres Geplauder von ihren Lippen fließt und die gestern abend auch zum ersten Mal eine Probe ihrer GesangeSkiinst ablegen konnte, erhielt auL dem Zuschauerkreis eine schöne Lranz- Kirchberg entivichener Verbrecher. Der Einbrecher war abends in das Pfarrhaus eingeschlichen und hatte sich bis zmn anderen Morgen in einem Holzbehälter verborgen gehalten. Der Einbrecher wurde in das Gefängnis nach Mainz eingeliefert. Kleine Mit-teilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Der Gesangverein Liederkranz Gießen erhielt auf ein an das Großherzogl. Paar gerichtetes Glückwunschtelegramm gleichfalls eine Drahtantwort. — Auf Ein-1 ladung der Ortsgruppe Hungen des deutschen Flotteuver- eins hielt Eisenbahnsekretär Blum-Ossenbach im Gasthof zur > Traube in Hungen einen Vortrag über die „Seeinteressen Deutschlands und seine Kriegsflotte". An den Vortrag schlossen sich Vorführungen von Lichtbildern aus dem Seeleben und den deutschen Kolonien. — Dem Krieger-Verein zu Geiß-Riddn wurde vom Kaiser eine Fahnen-Schleife verliehen. — Auf der Fahrt von Kassel nach Münden erschoß sich in einem Wagen zweiter Klasse die Tochter ! eines Forstbeamten. Als der Zug in Münden hielt, gab sie noch schwache Lebenszeichen. Das Motiv des Selbstmordes ist unbekannt. Tie Viehhändler Julius und Gustav M. von Gamvacy wurvcm von der Strafkammer wegen Verfehlung klcaen das N a h r u it e 3 m i 11 e I g ef c ß, jeher m eine Gefängnisstrafe von acht Monaten und Verlust ber bürgerlichen Ehr ent e ckste auf die Tauer von 5 Jahren verurteilt. Ate er urteilten faxten Ctn Kalb geschlachtet, welches allerdings vom Flepchbeschauir in Uanv bad) mit dem Gefnudheitsstempel vcriehen worden war, nach Osfenbacb an einen Metzger zum Verkauf gefiudot. 3J ® bad) muß jedoch alles von auSwärtv e.ngeiuhrte Fleisch zur Nachkontrolle nach dem ftedtischen Schlacht Hause verbracht worden, und dabei stellte sich bei dem betreffenden Kalb herauv, dag sein Fleisch als menschliche Nahrung ungeeignet, ist liesundheitv- schädlich war. Ter Direktor des Schlachthauses m ^ffenbach,. welcher das Tier dem Abdecker Überwegen liess erklärte vor Gericht, daß zweifellos das Tier hochgradig er fr au tt war, ehu es geschlachtet wurde, und daß er des glaubens sei, daß m deut betreffenden Fall eine sogenannte Noticblachtung von den An-- geklagten vorgenommen worden sei. Dieser ^achverstandige wap mit dem Kreistierarzt von Friedberg der Aeinung, die Angeklagten hätten sehen können und müssen, dast das -Lier, als )ic es ‘ ausgeschlachtet hatten, als menschliche Nahrung ungeeignet, kvar. Beide Angeklagte wurden wegen der Hohe der mannten' Strafe sofort nt Hast genommen. morgen beginnen. Rarnur, 4. Febr. Ein Dpnarnitattentat aus ote Wohnung eines Grubenarbeiters ist in Aisernout verübt worben. Als die Explosion erfolgte, entstaub im Hause eine Panik. Eine Mauer würbe zertrümmert. Personen kamen A nrr/f-zx uurl I an alle sind darüber einig, daß es J&A' I ZLO Ulia gUV Gesundheits- und Schon« heitspflege der Haut nid)t§ iTIQtxifA -na besseres gibt als die llvllllbvllve b /16 Mneste Meldungen. Ganncg, 6. Fcbr. Herzogin Geeilte von Meck- CI.I iuiyu»i(cn6utg ift noch Florenz abgereist wo der Kronprinz ch statt und am Mittwoch eintrisft. Wie verlautet, wird da? Brautpaar in Italien einen dreiwöchentlichen Aufenthalt nehmen, ss-rer Kronprinz betritt also nicht französischen Boden. D. R.) Vom Kriege. London, 6 Febr. „Daily Telegraph" meldet ans Tokm tom ” Sebntar:' In der Schlacht bei Deikontar^ wd 24 japanische Offiziere gefallest, zehn schwer ver. mundet, darunter G euer atm ajor Ta habe imb 17 « verwundet worden. Admiral Togo hatte eine AudlenZt bnm Kaiser Er begibt sich nunmehr zur flotte zurück. — General M a t i u m ur a, der die Japaner bet dem Kampfe um den 203 Meterhügel bei Port Arthur befehligte, i|t an einer Oe=ftori.en^ , ^.z Petersburg b-> richtet, ist die Zurückberufung K' ur o pat ft n un ^lnzitz beschlossen. Dieselbe soll aus Gesundhecksruchrchten erfol§en ^ der General an Blutandrang nach dem ÄVfc teibet, „Echo bc Paris" berichtet aus Petersburg: Unter zahlreiche^ über den Konflikt zwischen Kuropatkrn und Gricpen« berg in' der Stadt umlaufenen Gerüchtetst bervorzuhebnu wonach Griepenberg dem Generalltab mckgeteilt haben datz mebrere Gefechtsstellungen eingenommen batte, von Kuro- L a 111 h aber u ick t rechtzeitig 11 nterstutzt worden sn und fi* mfolgedesseu zuriickziehen mußte, .hierdurch chubc man 10 00V 4% Oesterr. Goldreiito . . 41 /6 % Oesterr. Silberrento 4% linear. Goldrenta , . 40/ Italien. Rente . . . 4V2% Portugieser , , . "0/ Portugiesen..... 1 % C. Türken . . . Türken! oso...... 4°/q Griech. Monopol.-Anl. 4l/i % äussere Argontinor Märkte. v . fc. Frankfurt a. M., 6. Febr. (Telegr. Ong-Aerccht des Am."). Amtliche Notierungen der heutigen Viehmarkt- vreise. ^inn Verkäme standen: 384 Ochsen, 254 ans Ceft- rcicb 44 Bullen, 3 ans Oestreich, 688 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 2 aus Oestreich, 273 Kälber, 222 Schafe imb Hamme, 1652 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflainrner. Bezahlt würbe für 100Pfund Schlachtgewicht Ochscnl. Qnalttat 70--71 Mss o Qual. 70—00 Mk., 3. Qual. 58—60Mk.; Bullen l.Qual. 63 bi§, 65 Wil. 2. Qual. 60—61 Alk.; Kühe 1. Qual. 66—68 Mk., 2.Qua . 59—61'^ 3. Qual. 49—51 Mk, 4. Qual. 39—41 Mk., 5. Qual, 00-00 Atk.'Äälbei: l. Qual. 81-83Psg., Lebendgewicht 72-76 Pf., 9 Qual 76—80 Pfg., Lebendgewicht 60—62 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 00-00 Psg., Schafe: l.Qual. 66-67 9 rlI01 54-j6 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg.: Schweine 1. Qitak 60—61 Pfg., Ledendgew. 48 Pfg., 2. Qual. 59-00 Pfg., Lebendgewicht 47-00 Psg., 3. Qual. 53—55 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft bei Hornvieh nüttelmäßig, Ueberstand bedeutend, bei, Kleinvieh gut, kein Ueberstand. , I le. Frankfurt a. M., 6. Febr. . Das ganze Städtchen prangt noch im Festschmuck, an jedem üause hängen Kränze, Fahnen und Guirlanden. ? N i e d e r - W e i s c l, 5. Febr. Am Samstag ereignete sich hier cin schlverer Unglücksfastl. Ein junger Bursche K. >L, der in die Werkstätte des Sc-u'.bmachers L. Hauser kam. bemerkte dort .ein in der Ecke f.essendes Flobertgemerr, bc:• er, in ter Meinung, es s"i uick't geladen, ergriff, um auf den mit ibnr befreundeten .vauo- werksmeister im Scherz z u zielen. J-.l diese'.n Augenblick ging aber das geladene Gewehr los, und die Schooss ladun'g traf den L. Häuser so unglücklich ins Auge, daß I er abends schon seinen Verletzungen erlag. fc. Mainz, 6. Febr. (Telegramm.) Der Zeughauptmann Kühnemund, der wegen bedeutender Unterschlagungen seit 9 Monaten in Untersuchungshaft sich befindet, I ift soeben wegen Gcisteskrankh eit nach der Irrenanstalt Schaden. Tas internationale Beraarbeitcrkomitee hat am Samstag in ber englischen Hafenstadt Dover emc Sitzung abgehalten, an ber Vertreter von Englanb, Deutschland, Frankreich und Belgien teiknahlnen. Die englischen Ab-. gesanbten kündigten an, baß eine Zusammenkunft der Btit- glieder der britischen Grubenarbeiter-Vereinigung am 13. Februar stattfinden solle und daß bas Erckutiv- Komitee vorschlagen würde, die Untcrstützungen, die den deutschen Grubenarbeitern bereits gewährt worden sind, durch neue wesentlich zu erhöhe n. Die französischen Vertreter teilten mit, daß die französischen Gmbenarbeiter beschlossen hätten, Ucberstunden arbeit zu verweigern, um auf diese Weise zu verhüten, daß französische Kohle nach Deutschland gehe. Die Hafenarbeiter m den nördlichen Häfen Frankreichs würden die Sendung von Kohlen nach Deutschland überwachen. Dem deutschen Streikkomitee sei mitgeteilt worden, daß die französischen Arbeiter ebenfalls beschlossen hätten, Geldsummen für die Ausständigen in Deutschland zu f am mein. Die deutschen Delegierten sprachen sich hoffimmgS voll über 689 Beerdigung findet Mittwoch den S. Februar, nachmittags 3 Uhr, oom Sterbehause in Grünberg aus statt. Grünberg, Gießen, Langenselbold, Rainrod, den 6. Februar 1905. W' T K E L M K M" W ÄV k,- - ■"Jüi- 3 W WW Danksagung. Für die überaus zahlreichen Beweise wohltuender Teilnahme bei unserem schweren Verluste sagt auf diesem Wege den herzlichsten Dank Beinr. Marx, Hmchr, Naruens der tieftrauerndenden Hinterbliebenen. Gießen, den 6. Februar 1905. 675 Danksagung. ftür die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Verlust unseres Söhnchens sagen wir allen herzlichen Dank. FamiEIe Enders« Gießen, den 6. Februar 1905. 0672 Milanz am 31. Dezember 1904 1904 Die Beerdigung findet Mittwoch den 8. d. Mts., nachmittags Uhr, statt. Hundskopf 45,47 Fstm. 1406 Fichtenoberhalb der Sandgrube cun Sommerlad. B 4Ä Otto. 670 5 Rnt. Derb-, 2 Rm. Stock-, 10 Rm. Neiserholz, Eichen: 116 rm 6 rm rm rm Eichen-Reisig, Kiefern-Reisig, Fichten-Reisig, Eichen-Scheitholz. Nadel-Scheitholz Eichen-Knüppelholz. Nadel-Knüppelholz. 11 17 Buchen: 164 „ Nadelholz: 4 „ 30 5 30 934 5 126 226 256 275 3 150 96 19 rm Buchen-Stockkwlz, 6 rm Eichen-Stockholz, 10 rm Kiefern- und Fichten-Stock- holz. Todes-Anzeige Statt besonderer Anzeige. 42 11 47 15 56 29 Es hat Gott gefallen, heute früh V26 Uhr meine innigst geliebte Gattin, unsere treusorgende Mittler, Tochter, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante 40 „ Birken-Relsiq.l Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher-Weg cm der 2. Schneise (am Pflanzgarten). Gießen, den 6. Februar 190d. Großherzogliche Bürgermelstcrer Gießen. I.V: Gurschmann._______ Holzversteigernng in der fürstlichen Oberförsterei Lich. Brennholz - Versteigerung im Gemeindetvald von Niederkleen, Montag den 13. d. Mts., Beginn vormittags 10 Uhr, Distrikt 17, Konradstrieb: Geschäfts - Empfehlungen liefert billigst vrühl'scke UmverWts-Vruüerei. Sietzen. Die tiestranernden Hinterbliebenen. Hausen bei Gießen, den 6. Februar 1905. 084 versteigert: Eichen-Stämme mit 2,38 Fstm., Nadel-Stämme mit 57,83 Fstm. Holz - Versteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, 13. Februar 1905, vormittags 9l/2 Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald iu den Distrikten Nutcr- hag, Neuhege und Waldshnt versteigert: 47 Birken-Derbstangen mit 1,81 Fstm.(zu Wagnerholz geeignet.) 6 rm Eichcn-Knüppellwlz, 76 rm Kiefern-Knüppclholz, 2 rm Fichten-Knüppclholz, 4000 Wellen Buchen-Reisig (teilweise Durchforstung), Die Zusammenkunft ist b. Nuchen-Scheitbolz, Eicken-Scheitholz, Kiefcrn-Scheitholz, Buchen-Knüppelholz, 680 Fichten-Reisstangcn mit 8,90 Fstnr. Rm. .Kiefern-Rundscheitholz, 4 Mir. lang. Groß-Rechtenbach, den 3. Februar 1905. Das Bürgermeisteramt. Germania, Lebens-Versicherunqs-Aktieu-Gesellschaft zu Stettin. — ttründnngsjahr 1857. — Olcitc Anträge in 1904: . . . Neber 60 Millionen Marl. VerstchernnaSbestand: .... Neber 700 Millionen Marl. 300 Millionen Mark. Nnanfechtbare nnd nnversallbare Weltpolice. Hohe Dividenden an die Versicherten. Die Germania schließt alle Arten uoit Versicherwigen auf den Todes- imb Jnvaliditätssall, AnSstencr- und Altersversorgung soivie Leibrentenversichcrung. D >, Prospekte und nähere Auskunft durch: Friede. Helm, WeichMM, Giesten. Oladel-Derbstangen mit 18,42 Fstm., Nadel-Reisstangen mit 3,07 Fstm., > Rm. Buchen-, 1 Rm. Eichen-, 5 Rm. Nadel-Scheitholz^ 4 „ ,, 173 , , Knüppel, Wellen Eichen-, 1400 Wellen Nadel-Rersholz, Rm. Buchen-, 151 Rm. Nadel-Stockholz. Holz-Bersteigernng. Donnerstag, den 9. Februar, von vorm. 9 Uhr cm,, fommt im Beuerner Ge,neinde-Wald in verschiedenen Distrikt ten folgendes Holz zur Versteigerung: 90 Eichen - Stämme mit 30,43 Fm. Inhalt, darunter 10 Stämme Schnittholz von 3 bis 14 Mtr. Lange und 30 bis 86 Ztm. Durchm. und 14 Im. Inhalt. 15 Eichen - Derb-^ stangen mit 1 Fm. Inhalt. 789 Mdel - Derbstangen mit 53,72 Fm. Inhalt. 1390 Reisstangen mit 11,87 Fm. Inhalt; darunter 1000 Bohnenstangen. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, den 4. Februar 1905. Grotzh. Bürgermeisterei Beuern. Die Zahl Während 1904 gingen zu . Holzversteigerung. Mittwoch, den 8. Februar d. 56., von vormittags » Uhr an soll im Großcn-Buseckcr Gemcindewald in bett. Distrikten Eichwald und Kadenkopf nachverzeichnetes Holz! versteigert werden: 31 Eiche Stämme mit 6,18 Fstm. 171 Fichte „ „ 56,77 „ 29 Buche „ „ 7,42 „ worunter 6 Schnittstämme bis zu 39 Ctm. Durchmester. 11 Kiefern Stämme mit 5,12 Fstm. 18 Fichten Derbstanqen mit 1,72 Fstm. 170 Rm. Buche, 4 Rm. Eiche, 9 Rm. Fichte Scheiter. 146 Rm. Buche, 18 Rm. Eiche, 14 Rm. Fichte Knüppel.' 3550 Wellen Buche, 1260 Wellen Nadel-Reiser. 57 Rm. Buche, 27 Rm. Nadel-Stock. Der Anfang ist im Distrikt Eichwald. Großen-Buseck, den 3. Februar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Großen-Buseck. ______ Schwalb.__649j Holzversteigerung. Freitag den 10. Februar 1905 werden versteigert aus Distrikt Sörnes 9, 10 und 11 und Noll la, 1b, 2b, 4 und 7: Scheiter rm: Buche 140 I. Klasse, 4 II. Klasse, Eiche 23 I. Klasse (worunter 16 rm Rundscheit), 8 II. Klasse, Kielern 1, Fichte 8 II. Klasse- Knüppel rm: Buche 131, Birke 2, Eiche 34, Aspe 4 II. Klasse, Kiefern 7, Fichte 8; Reiser rm: Buche 280, Eiche 120, Kiefern 6 (ausgeknüpvelt), Fichte 12 (ausgeknüppelt): Stöcke rm: Buche 36 I. Klasse, 3 II. Klasse, Eiche 31, Kiefern 9, Fichte 18 I. Klasse, 4 II. Klasse. c • c Zusammenkunft vormittags 11'/? Uhr auf der Kreisstraye Appenborn--Weitershain, mit Waldeingang in Distrikt Hörnes. Tas Holz in Distrikt Noll 7 wird nicht vorgezeigt. — Nähere Auskunft erteilt Forstwart Leyerer-Odenhausen. Londorf, den 4. Februar 1905. B /., Freiherrliche Oberförsterei Rabenau. Nicolaus. Distrikt Schrei. Wies eck, am 4. Februar. Grotzh. Bürgermeisterei Wrcseck. Holzversteigerung. Donnerstag den 9. Februar l. I., vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Mendorf a. d. Lumda, Distrikte Eisenschade, Nassenstrauch usw. 8756.94 149 8 157 8 Frau Clara Schmandt hn Alter von 52 Jahren in die himmlische Heimat abzurufen. Daher Stand der Mitglieder Ende 1904 149 Großen-Linden, den 31. Dezember 1904. Konsumverein, E.G. m.u.H., Kroßen-Linden^ Der Direktor Ter Rechne» Der Lagerhalter Johs. Hankel. W Pirr III.Gg. Muhl. Montag, den 13. Februar, von vormittags 972 Uhr an, im Distrikt Höler, nahe der alten Lich-Gicßeuer Straße: Buchen: wenige Rm. Scheitholz, 182 Rm. Knüppel, 63 Rm. Stocke, 2830 Wellen; * Eichen: 2 Rm. Scheiter, 22 Rm. Knüppel, 19 WmJ Stöcke, 2100 Wellen; Nadelholz: 7 Rm. Knüppel, 9 Rm. Stockes 330 Welten. Ferner: Das Brennholz von alten Obstbaumen rm ' 2; . . vf. Albackerhoffeld. — 5 Fichten-Derbstangcu 0,54 Fstm; 1 Els- itt den Waldungen der Gemernde Wte,eÄ. beer-Werkholz — 0,14 Fstm; 1 Birrrbaümabschuitt — 0,53 Fstm. * 15 k ... ..zx isr.. H58 (£tm Durchm 2 Mtr. Länge). Die Zusammenkunft ist auf der Freitag den io. d. Mts., vormrttags 10 Uhr Gi-ßencr Straß-, Strecke Stcinbach-Lich, beim Eintritt beginnend, sollen aus den Distrikten Kornberg, «chrei und^^d^, Wald. ________££ * nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werdend Todes-Anzeige. Verwandten, Frellnden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß unser innigst geliebter, unvergeßlicher Gatte, Vater, Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Herr Heinrich Hamel, Amberg itn Alter von 43 Jahren gestern abend 7 Uhr nach kurzem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die tieftraucruden Hinterbliebenen. „ 932 . 18 a. Bau- uud Nutzholz. । Holzversteigerung. Eichen-Stämme mit 16,84 fm, ~ Donnerstag, den 9. Februar 1905 sollen im Leih--! Buchen-Stämme mit 4,53 fm (Schnittholz), gesterner Genieindewald in den Distrikten Hang und Lache^ Fichten-Stämme mit 7,72 fni, versteigert werden: Fichten-Derbstangen von 7—10 cm Durchmester Stämme: 18 Eichen von 18 bis 30 Ztm. Durchmesser, und bis 18 m Länge, zu Leiterbäumen, Sparren L 7 ^r. Länge == 3,54 Fm., 12 Kiefern von 20 6tSj u. s. w. geeignet, mit 81,72 fm. |35 ßtnL Durchmesser, 7 bis 10 Mtr. Länge = 6,22 Fm. Scheiter: 63 Rm. Buche. Knüppel: 21 Rm. Buche, 47 Rm^ Eiche. Reisig: 1300 Buche-Wellen, 1760 Eiche-Wellen. Stöcke: 8 Rm. Buche, 41 Rm. Eiche. Die Zusammenkunft ist vorm. 10 Uhr am Distrikt Hang.^ Leihgestern, den 4. Februar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. 679 I. V.: Will. LV- Zusammenkunst an der Eisenschade. , \ Das Holz am Pestilenzstrauch und in den Bergtannen, wird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt und in der Mittags-' pause versteigert. Mendorf a. Lda., den 4. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda. \ Rein. 664) Brennholz. 330 Wellen 720 Wellen 200 Wellen 8756.94 der Mitglieder betrug Ende 1903 Eichen-Stockhol) j teilweise verkleinert 132 „ Nadel-Stockholz \ leilll)ei1e 5cxnemctt< 1480 Wellen Eichen-Reisig. 2380 „ Nadel-Reisig. Aktiva. Passiva. JL Warenvorrat 4291.36 Aufgenommene Ka- Kassenvorrat 1901.60 talien 1800.— Mobilien nach Ab- Guthaben der Mitschreibung 52.88 glieder 1480.— Debitoren 2511.10 Reservefonds 1256.21 Betriebsrücklage 1256.21 Dividenten 2964.52 M \ A LZ Hohenlohe^” Hafer-Mehl. EM r V Kauimann 'ZÄrt möbL Zimmer, oder aud) Wohn- unb Schlafzimmer, mit separatem (Eingang, am liebsten parterre. Off. mit Preis incl. Waffe e u. Be- diemtng u. 0667 an b. Exp. b. Bl. Ein in bester Geschäftslage befmbliches fttabM zu mieten gesucht. Offerten mit Preisangabe unter 0663 an bte Expebttion b. Bl. Vertretung. Erste Rollladen- und Jalousie- Fabrik sucht einen mit der Branche durchaus tüchtigen Vertreter. Offerten unter R. 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Hettler, Konditor, Friedr. Noll, Hof- bäckennstr., Jakob Kramer, Konditor, Jos. Seeler, I Steinhäuser, Gg. Wallenfels, Lina Weil. 671 Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen IOV2 Uhr. erbeten. 683 1. April zu vermieten. 186 Klavier : Vläh. Bismarckstratze 26, Part. Stimmen 477 August Roll. Chinesische Nachtigallen, prächt. feurige Schläger, Stück 5 Mk., Doppelschläger Stck. 6 Pik. Hochrote Tigerfinken, reiz. kl. Sänger, P. 2.50,5 P. 10 Pik. Wellensittiche Zuchtpaare P. 6 Mk. verend. unt. Garantie leb. Ankunft L. Förster, Bogclvers., Chemnitz i.S. [hv8/t Wettershain, 4. Febr. 1905. Sann, Bürgermeister. und auf betn Hungecberg. Nutzholz-Versteigerung. Montag, den 12. Februar 1905 kommen folgenbe Holzsortinrente im hiesigen Gemeinbewalb zur Versteigerung: 27 Glchen-Stämme mit 30,57 Fm. in der Eichenharbt, Ein tri ttskart e n zu Mk. 5.—, 4—, 3.— und (für Studierende) llk. 2.— bei Herrn Challier und an dar Abendkasse. v6/ Frankenbach, am 4. Februar 1905. Der Bürgermeister Schneider. Eö wirb bemerkt, baß schwere Schnittstämme zur Versteigerung kommen, welche zu Schreinerholz sich sehr eignen. Der Anfang ist morgens 10 Uhr im Distrikt 10, Eichenharbt. gegen hohe Provision für eine 1. Kunstanstalt gesucht. Offerten unter R. E. T. befördern Haaseustein & Bögler, 267j Wohnung, 6 Znnmer nebst Zub., 1. Stock, per 1. April zu vermieten. Ludwigstraße 31. Sonntag, 0cn 12. Februar, nachmittags 4 Uhr: Großes Konzert in der Turnhalle Von 7 Uhr ab: Tarr-. Eintritt frei. Der Vorstand. Theater-Verein. 8. Vorstellung: Mittwoch den 8. Februar 1905 Um Seinetwillen. Schauspiel in 4 Akten von 8. Erdmannn - Jassnitzer. Gast: FränL Frieda Eichelsheim vom Grossh. Hoftheater in Darmstadt. Ochscrrflcijch 54 Psg. B4/, 138 „ „ 105 18 Nadelholzstämme, 6,96 Turnverein Gießen (Gegründet 1846). ÄWtag, de» 11. Februar i>. I., abends 7 Uhr 59 Mm. Kroßes Waskenfeß mit vielen Uebevraschungen in sämtlichen Waumen der Hurußosse. 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