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Kr. »09 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Mittwoch 6. September 1905 Erscheint »glich mit Ausnahme des Sonntags. Die „(Htfotntr LamllienblStter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der „hessische Landwirt' erscheint monatlich einmal. Gießener Anzeiger Rotationsdruck und Verlag der Brühl'ich«» UniversitätZdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schuistr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.r Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Noch einmal Jndustriearbeit und Kemütsbildung. Kameruner Grenzstreit ein diplomatisches Nachspiel zeitigen wird. rechnet): Oberhessen und Starkenburg l bei 218 000 253 000 282 000 218 000 350 000 489 000 Zahl der Einwohner Oberhessen Starkenburg im Jahre 1817 1871 1900 weitem überflügelt. Diese trockenen Zahlen reden eine deutliche Sprache. Die starke Volksvermehrung in Hesien (wie im Reich) führ den Geburtenüberschuß mit Naturnotwendigkeit der Industrie zu, und zwar nicht deshalb, weil die Industrie hohe Löhne zahlt und das Stadtleben seinen Reiz auSübt, sondern weil die Landwirtschaft im Gegensatz zur Industrie einer steigenden Volksmenge nicht den Unterhalt gewähren kann. Aufgabe aller beteiligten Faktoren muß es allerdings sein, die mit der Industrie arbeit verbundene Gefährdung von Leib und Seele des Menschen auf ein Mindestmaß zu beschränken. wie Oberhessen auf. Dieses, welches am Anfang des 19. Jahrhunderts Rheinhessen an Volkszahl bedeutend übertraf, 218 000 gegen 165 000, ist jetzt von Rhein Hessen Rheinhessen 165 000 250 000 348 000 hatten am Anfang deS 19. Jahrhunderts gleiche Einwohnerzahlen. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, dann weist Starkenburg die doppelte Volkszahl Zu dem Artikel unter dieser Aufschrift svergl. unsere No. 206, 1. Bl.) erhallen wir von geschätzter Seite folgende sehr bemerkenswerte Zuschrift: In dem Aufsatz „Jndustriearbeit und Gemütsbildung" in der letzten Samstagsnummer wird mit beredten Worten der günstige Einfluß der landwirtschaftlichen Arbeit auf den Menschen im Gegensatz zur Jndustriearbeit geschildert. Mit Wehmut wird die Tatsache festgestellt, das; Deutschland sich mehr und mehr zum Industriestaat entwickle. Aber — und nach dieser Hinsicht bedarf der gewiß beherzigenswerte Aufsatz einer Ergänzung — ist diese Entwicklung nicht naturnotwendig? Das deutsche Reich hat einen jährlichen Ueberschuß von 800 000 Geborenen über die Gestorbenen. Tie Landwirtschaft kann ihren Geburtsüberschuß nicht aufnehmen. Tics lehrt kein Gebiet eindringlicher als gerade die Provinz Oberhessen. Hier betrug während des Zeitraums 1871—1900 die Zahl der Geborenen 240 000, die Zahl der Gestorbenen 168 000. Die Bevölkerung von Oberhessen hätte sich also, wenn keine Wanderung stattgefunden hätte, in den 29 Jahren infolge des Geburtsüberschusses um 72 000 Personen vermehren müssen. Es hat jedoch tatsächlich, wie die Volkszählungen erweisen, nur eine Zunahme von 29 000 Personen stattgefunden, sodaß sich ein Wanderungsverlust von 43 000 Personen ergibt, gewiß ein recht bedeutender Verlust, denn er beträgt mcbr, als der Kreis Büdingen Einwohner zählt. Wohin sind diese 43000 Personen gekommen? Größtenteils ins Ausland! Es ist eine bedauerliche, aber nicht zu ändernde Tatsache, daß die Verhältnisse in den ländlichen Bezirken eine Volksvermehrung nicht zulassen . Wenn also, wie dies im ganzen 19. Jahrhundert der Fall war, die Zahl der Geborenen die der Todesfälle übersteigt, so muß dieser Ueber- schuß anderwärts sein Unterkommen suchen. Und es ist immer noch besser, er findet dies in der heimatlichen Industrie, als daß die Leute in den besten Jähren ihres Lebens ins Ausland getrieben werden. So waren denn z. B. die fünf größten Städte des Großherzogtums — Mainz, Darmstadt, Offenbach, Worms und Gießen — imstande, in den 29 Jahren 1871—1900 einer Volksmenge von 70 000 Personen als Wanderungsgewinn Aufnahme zu gewähren. Zu. diesem kam dann noch der Gebürtsüberschuß von 60 000 Personen, sodaß diese fünf größten Städte sich um 130 000 Personen vermehren konnten. Diese ungünstigen Bevölkerimgsverhältnisse der Provinz Oberhessen sind jedoch keineswegs erst neueren Datums. Oberhcssen hat immer große Wanderungsverluste gehabt, besonders vom Jahre 1846 an. Die schlimmste Zeit fällt in die Jahre 1852—1855. In diesen drei Jahren verlor Oberhessen 12000 Menschen durch Abwanderung. So kommt es denn auch, daß Oberhessen, was seine Volkszahl anlangt, während des 19. Jahrhunderts bedeutend hinter den zwei anderen Provinzen des Großherzogtums zurückgeblieben ist, wie folgende Zusammenstellung zeigt (die Bevölkerungszahlen der Provinzen auf den heutigen Gebietsstand be- Mlitische Tagesschau. Zum Kameruner Grenzstreit. In kolonialen Kreisen gibt man sich nicht der Erwartung hin, daß die binnen kurzem beginnende Untersuchung der deutsch-französischen Grenzstreitigkciten in Kamerun durch eine gemischte Kommission den Tatbestand ohne Schwierigkeiten aufhcllen und friedlichere Verhältnisse herbeiführen werde. Vor dem Marokko-Zwischenfall, so meint man, wäre dies möglich, ja sogar wahrscheinlich gewesen, da bis dahin Deutschland und Frankreich stets gute Nachbarschaft im dunklen Erdteil gehalten hätten. Seitdem aber zeige sich auf feiten der französischen Kolonialbeamten eine Vor ein gen o Minen h eit rtnd Gereiztheit gegenüber Deutschland, die ein friedliches Nebeneinanderarbeiten der kolonialen Gesellschaften nahezu zur Unmöglichkeit mache. Nun, es darf wohl noch intmer erwartet werden, daß die nach Kamerun entsandten französischen Grenzkommiffare sich frei von sblchen Gefühlen halten, zumal da die deutsche Negierung der französischen in Bezug auf Marokko weit entgegenkommt. Sollte das nicht der Fall sein, dann könnte allerdings die Annahme gerechtfertigt erscheinen, daß der Deutsches Reich. Berlin, 5. Sept. Nach mehrmaliger Verschiebung and heute bei günstigem Wetter die Herbstparade des gesamten Garde-Korps auf dem Tempelhofer Felde tatt. Befehligt wurde die Parade von dem kommandierenden General des Gardekorps, v. Kessel. Die Fahnen sämtlicher Berliner Regimenter hatte die unter dem Befehl bc§ Prinzen Eitel Friedrich stehende Leibkompagnie des 1. Garde-Regis. ;u Fuß gebracht, während eine Schwadron Garde du Corps die der Kavallerie aus dem Schloß abgeholt hatte. Punkt 9 Uhr traf der Kaiser zu Pferde in der Uniform deS 1. Garde-Regiments zu Fuß mit dem Bande deS Schwarzen Adlerordens und dem Feldmarschallstabe in der Rechten ein. Die Kaiserin und die Kronprinzessin fuhren im Wagen nach, als der Kaiser die Front der Truppen abritt und jedes Regiment begrüßte. Hierauf nahm der Kaiser an der einsamen Pappel Aufstellung und einen zweimaligen Vorbeimarsch der Truppen vor, wobei er das 1. Garde- Regiment selbst der Kaiserin vorführte. Die Leibkompagnie befehligte Prinz Eitel, während der Kronprinz die zweite Kompagnie führte. Nach zweimaligem Vorbeiinarsch sämt- kicher Truppenteile folgte eine kurze Kritik, an deren Anschluß der Kaiser eine Reihe von militärischen Meldungen entgegennahm und Ordensauszeichnungen verteilte. Alsdann setzte sich der Monarch an die Spitze der Leibkompagnie des ersten Garde-Regiments, um die Fahnen nach dem Schloß zurückzubringen. Die Kaiserin unb die Kronprinzessin fuhren zu Wagen nach dem Schloß. Anläßlich der Parade war wiederum der Unterricht in den Schulen auSge- fallen. Im Schlöße fand sodann das Gala-Frühstück statt. — Die zurzeit hier weilenden amerikanischen Parlamentarier, die auch heute der Parade auf dem Tempelhofer Felde beiwohnten, wurden später im königlichen Schloß vom Kaiser empfangen, der sich etwa eine halbe Stunde lang in herzlichster und ungezwungenster Weise mit den Herren unterhielt. Die verschiedensten amerikanischen Einrichtungen, besonders kommerzielle und finanzielle Probleme, wurden erörtert. Der Kaiser lenkte das Gespräch auch auf die Eisenbahnverivaltung und sagte, als die Amerikaner erklärten, den amerikanischen Eisenbahnen den Vorzug vor den deutschen zn geben, daS sei wohl richtig, aber Deutschland habe »bessere Landstraßen, was die Amerikaner auch bestätigten. Kaiser Wüyelm gedachte ferner der Verdienste des Präsidenten Roosevelt um den Friedensschluß und ließ die Anschauung der Amerikaner, daß Kaiser Wilhelm doch wohl daS größte Verdienst um daS Zustandekommen deS Friedens gebühre, unwidersprochen. — Reichskanzler Fürst Bülow hatte gestern eine längere Unterredung mit dem französischen Botschafter, Bihourd. Wie verlautet, wird sich der für den Gesandtenposten in Tanger ausersehene Geh. Legationsrat Dr. Rosen nach Paris begeben, um bestimmte Fragen mündlich zu besprechen, über die vor dem Zusammentritt der Marokko- Konferenz noch eine Verständigung herbeizuführen ist. — Seit einigen Tagen weilt Abdulla Pascha, Gouverneur der Provinz Harrar von Abessinien, in Berlin und hat von seinem Herrscher, dem NeguS Menelik, den Auftrag erhalten, hiesige Fabriken zu besichtigen, um an sie späterhin größere Aufträge zu vergeben. Wilhelmshaven, 5. Sept. Sämtliche Schiffe der aktiven Schlachtflotte haben den Hafen verlasien. Das Flottenflaggschiff „Kaiser Wilhelm II." liegt zum Auslaufen fertig in der Kammerschleuse und geht morgen in See. Auf der Reede ankern einige Kreuzer und Panzer. Der Chef des Admiralstabes, Admiral Büchsel, ist von Berlin hier eingetroffen und befindet fich auf dem Flottenflaggschiff. Der Chef deS Marinekabinetts, Frhr. von Senden-Bibran, der gleichfalls aus Berlin eingetroffen ist, besichtigte die neuen Docks und die Hafenarbeiten und begab sich auf den grchen Kreuzer „Prinz Heinrich". Graudenz, 5. Sept. Der wegen Aufreizung zu Gewalttätigkeiten steckbrieflich verfolgte ReichSlags- abg. Ku lersti hat dem hiesigen Gericht seinen Aufenthalts- ort mitgeteilt mit dem Hinzufügen, daß er im November in Graudenz eintreffen werde. Er fügte zwei ärztliche Atteste bei, in denen übereinstimmend erklärt wird, daß er wegen Erkrankung mindestens zwei bis drei Monate der Ruhe bedürfe. Thorn, 5. Sept. Eine gestern abend im polnischen Museum einberufene polnische Wählerversammlung wurde wegen Ueberfüllung des Saales zweimal aufgelöst. Bei der zweiten Auflösung half das Militär, welches die Menge auf der Straße mit aufgepflanztem Seitengewehr auSeinandertrieb. Kirche und Schule. — Die Zahl der Protestanten. Nach einer Statistik von dem früheren Gießener, jetzigen Göttinger Universitäts-Professor Dr. theol. F. Kattenbusch in dem 16. Bande der Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche zählt der Protestantismus auf der ganzen Erde rund 180 Millionen Anhänger. Von diesen kommen auf die Vereinigten Staaten von Nordamerika bei einer Gesamtbevölkerung von 79 Millionen 65 bis 66 Millionen. Großbritannien hat etwa 37 Millionen Protestanten (insgesamt 4Zi/ Millionen Einwohner), das Deutsche Reich gut 35 Millionen Protestanten in nicht weniger als 37 „Landeskirchen" (insgesamt reichlich 56 Millionen Einwohner), Schweden und Norwegen 7l/t Mill., Dänemark 21/, Mill., Rußland (besonders (Ostseeprovinzen und Finland) 6 Mill., Ungarn gegen 4 Mill., Holland 3 Mill., Schweiz 2 Mill., Frankreich l/a Mill., Oesterreich Mill. Dazu kommen außerhalb Europas in den englischen Kolonien (besonders Kanada, Australien, Indien, Südafrika) rund 10 Mill., und die Missionskirchcn mit etwa 4 Mill. Protestanten. Nach den Hauptrichtungen innerhalb des Protestantismus sind zu zählen: 1. Lutheraner, insgesamt 56 Mill., wovon 32 Mill, auf Deutschland fallen (die „Unierten" wesentlich den Lutheranern zugerechnet), 2. anglikanische Kirche etwa 29 Mill., 3. Reformierte, d. h. die mit dem CalviniSmus in Verbindung zu bringenden Kirchen und Sekten, in Europa 32 bis 33 Mill., in Amerika etwa 57 Mill., anderswo etwa 10 Mill., insgesamt rund 100 Millionen. Hauptversammlung der deutschen Iorstmänner. (Original-Bericht des Gießener Anzeigers.) R. B. Darmstadt, 5. Sept. Unsere jetzt im Zeichen des Gartenbaues stehende Residenz zeigt heute wiederum ein lebhaftes Bild. Hunderte von schmucken Grünröcken durchziehen die Straßen und gaben auch gestern nachmittag der Gartenbauausstellung mit den Tausenden der bunten Kinder der herrlichen Flora ein farbenglänzendes Gepräge. Die deutschen Forstmänner sind zu ihrer 6. Hauptversammlung und zur Abhaltung der 33. Forstmännerversammlung hier zusammengekommen und aus diesem Anlaß prangr auch der städtische Sa-albau im reichsten Waldesschmuck, mächtige Geweihe zieren die hohen Säulen des großen Saales. Nachdem schon gestern abend etwa 500 Teilnehmer hier zur ersten Begrü^mg in geselligster Weise vereinigt waren, begann heute früh um 8 Uhr die Hauptversammlung. Unter den anwesenden Ehrengästen waren Finanzminister Gnauth, Geh. Oberfinanzrat Fuchs und sämtlicye Mitglieder der Forstabteil- uny des Ministeriums, als Vertreter der Stadt Oberbürger, meister Morneweg il a. Der Vorsitzende des Vereins, Hoskammerpräsident von Stünzner-Berlin, eröffnete die Versammlung mit einer herzlichen Begrüßung der aus allen Gauen des Reiches herbeigekommenen Mitglieder und brachte unter freudiger Zustimmung aller ein dreifaches Hoch auf Kaiser Wilhelm und Großherzog Ernst Ludwig aus. Dann nahm Frnanz- minister Gnauth das Wort, um die deutschen Forstmänner namens der Großh. Regierung herzlich zu begrüßen. Er sprach den deutschen Forstmännern seine Freude darüber aus, daß sie in diesem Jahre wieder Darmstadt zu ihrem Versammlungsorte wählten. Die Herren, die schon auf der Versammlung im Jahre 1886 in Darmstadt waren, würden zweifellos auch die besonderen Fortschritte erkennen, die Hessens Forstwesen in dieser Zeit gemacht habe, dank namentlich der ersprießlichen Tättgkeit des Geh'. Rats Wrl- brand. Oberbürgermeister Morneweg hieß die Forstmänner namens der Stadt willkommen und sprach die Hoffnung aus, daß sie sich alle in Darmstadt und seinen herrlichen Waldungen, denen die Stadt zum Teil ihr Blühen und Gedeihen verdanke, wohlfühlen und schöne Erinnerungen von hier mitnehmen möchten. Der Vorsitzende sprach beiden Rednern,für ihre freundlichen Worten herzlichen Dank aus itnb die Versammlung ehrte sie noch besonders durch Erheben von den Plätzen. Ter erste Punkt der Tagesordnung betraf die Beschlußfassung über Ort, Zeit und Verhandlungsgegenstände der nächstjährigen Hauptversammlung, worüber Oberforst- meister Riebel referierte. Es wurde beschlossen, die nächste Hauptversammlung Mitte August nächsten Jahres rn Danzig abzuhalten. Ucber die Prüfung der Anwärter des mittleren Forstdienstes der Privaten, Gemeinden und Stiftungen referierte Oberforstrat Dr. v. F ü r st - Aschaffenburg. Es wurde beschlossen, die erste Prüfung der Anwärter nächstes Jahr in Darmstadt stattfinden zu lassen. Ucber die Neuwahl der Landesobmänner für den Zeitraum von 1906—1910 erstattete Hofkammerpräsident von S tü n z e n Berscht, worauf die Versammlung die vom zu (6„ 7. und 9. Division) .kommen. Arn 8. Juni hatte letzterer Hsiuyen besetzt und damtt den )Lchlusstt zu den Pässen erhalten, welche westlich und nordwestlich durch das ihn noch von der russischen Bahnlinie trennende Gebirge führten. Diese Pässe wollten die Russen unter allen Umstanden halten. Die erhöhten Anforderungen an die Armeeleitung, welche die große japanische TruvPenzahl im Felde jetzt bedingte, veranlaßte nunmehr den Kaiser von Japan, alle vier spanischen Armeen dem Marschall Oyama zu unterstellen, -seine Ernennung bildete sofort das Signal zu einem neuen energischen Vorstoß der Japaner auf der ganzen Front. General Nodzu stürmte am 29. Juni den Fönnschuiling-Paß, General Kmoki am 1. Juli den Motienling und General Oku nahm am 9. Jutt Kaiping und warf die Russen nach Taschitschiao zurück, wo uck die Zweigbahn nach 'Niutschwang von der Hauptbahn trennt. Taschitschiao war nattirlich nickt zu halten, da Nodzu auch den Dalin- und Wutsilin-Paß genommen hatte und den Rusten schon fast in den Rücken fallen konnte. Die Russen räumten daher den Ort am Abend des 24. Juli, ohne daß die Japaner sie eigentlich dazu gezwungen hatten. Als erfter Preis dieses Erfolges siel den Japanern Niutschwang in die Hände, das sie am 2b. Juli besetzten und zur zweiten Operationsbasis machten. Ein Versuch der Russen unter General Keller, den Motien-Paß zurückzuerobern, schlug am 29. Juli fehl und kostete dem General das Leben. Die Wladiwostok-Flotte hatte auch jetzt wieder größeres Glück. Es gelang ihr, am 20. Juli bei Hakodate die Tsugariistraße zu passieren und im Stillen Ozean mehrere Schiffe zu versenken. Sie verbreitete in Tokio Angst und Schrecken, konnte sich aber wiederum nack Wladiwostok zurückziehen, ohiie daß es den Japanern gelingen wollte, sie zu fassen. Inzwischen hatte die russische Regierung mit ihren sonstigen maritimen Unternehmungen rechtes Pech. Nicht genug, daß die nach Ostasien unterwegs gewesenen Verstärkungen ihrer Seemacht hatten! umkehren müssen, auch ihre Hilfskreuzer, die fte vor allem zum Zwecke der Jagd auf Konterbande mobtt gemacht hatte, banden nnt allen möglichen neutralen Schiffen an. Unserem Pvsüwmpfer „Prinz Heinrich" beschlagnahmten fte die Postt 1« die „Scandia" und vor allem das englische Schiff „Malaua betrachteten sie als gute Prise. Es bedurfte sehr energffcher Vorstellungen von feiten der deutschen und der englischen Regierung, um die Freigabe der Schiffe zu erzielen und zu erreichen, datz den russisckml Schiffen diese Art Ausübung ihres Handwerks gelegt wurde. Auch das baltische Geschwader, welches unter dem BefeÄe des Admirals Roschdjestwenski stand, und nach Oftaffen schon seit dem Juni abgehen sollte, wollte und wollte nicht fertig werden und wurde der Welt schon einGesPott. Andererseits trugen die Ermordung des russischen Ministers v Plehwe, das Attentat auf den Justizminister wieder viel dazu bei, dem so schwer geprüften rufsischen Volke Sympathien zuzuwenden. Bot doch auch bei all dem schweren Leid, was den Russen bislang widerfahren mar, die heldenmütige Haltung der Besatzung von Port Arthur eine wahre Freude. Auch „für die Ermattungsstrategie Kuropatkins begann man mehr Verständnis und Anerkennung zu empfinden. Leider wurden ine belferen Eindrücke bald wieder verwischt. Haitscheng mußte von den Russen aufgegeben werden, General Küroki ersttirntte ferner am 31. Juli und 1. August den Jantsuling-Paß, nahm Hsihoyen und hatte damit den Weg auf Liaujang frei vor sich. (Fortsetzung folgt.) • WaS eine italienische Zigarre alles enthält. Das B. T. entnimmt dem „Corriere", was eine der Redaktion des Blattes vorgelegte Toscana-Zigarre in ihrem Bauche barg, nämlich: „12 Zentimeter weißes Band, zwei blonde Haare und den Kopf eines Nagels. Rechnet man hinzu, daß letzte Woche eine andere berühmte Zigarre einen ganzen Nagel, noch eine andere ein langes Stück Schnur enthielt, so begreift man das Entzücken des italienischen Rauchers, der sich durch den Ankauf einer Regiezigarre ohne weitere Ausgaben in den Besitz aller möglichen, sonst teuer zu bezahlenden Bedarfsartikel setzt. Ja, wir vermuten beinahe, daß Romeo seine Besuche bei Julia auf einer Strickleiter unternahm, die . . . aus dem Inneren von ToScana-Zigarren stammte". • Eine Milliardär - Ehe, die zwischen zwei Amerikanern in der Londoner Margarethen-Kirche am Donnerstag abgeschlosien werden soll, hat ein außergewöhnliches gesellschaftliches Jnteresie. Ein Herr Marshall Field aus Chicago heiratet Fräulein Delia Spencer Caton, auch aus Chicago. Field ist der Kompagnon des verstorbenen Levi Leiter, bekanntlich Schwiegervaters des abgegangenen Vizekönigs Curzons. Er zählt 70 Jahre und ist einer der reichsten Leute der Welt, auch Frau Caton sitzt gut in der Wolle. Ihre Schwester ist an Augustus Eddy vermählt, deffen Sohn Spencer Eddy Botschaftssekretär in Petersburg ist. FieldS Vermögen ist mit 40 Millionen Mark zu gering veranschlagt, könnte er seine Besitzungen mit vollem Werte realisieren, würden sie 500 bis 700 Millionen repräsentieren. Trotzdem ist er, wenn auch nicht der reichste Mann in der Union, so doch der höchste Steuerzahler der Welt, seine Abgaben belaufen sich auf über 3 Millionen Mark jährlich. In Chicago hat er Eigentum in Höhe von 120 Millionen Mark. • Das Hinausgehen des Heiratsalters in den höheren Ständen, eine ziemlich bekannte Tatsache, wird jetzt auch durch eine kleine Erhebung nachgewiesen, die Privatdozent Dr. Heller (Berlin) angestellt hat. Er berichtet darüber Die Ziehung V. Klaffe der 6. Hessisch - Thüringische« Staatslotterie findet am 12. September d. I. statt. Aas die Notwendigkeit rechtzeitiger Loserneuerung wird aufmerksam gemacht. ss25/t Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert dis BrühPsche Universitäts - Druckerei, Schulstr« 1 Die ßholera. Der preuß. „Staatsanz." meldet: SSom' 4. September bis zum 5. September mittags wurden in dem preußischen Staat 11 Erkrankungen und 1 Todesfall an Cholera amtlich gemeldet. Die Gesamtzahl erhöht sich dadurch auf 77 Er- krankungen und 24 Todesfälle. Von neuen Erkrankungen kamen je eine in Paaris und Warnikeim (Kreis Rastenburg, Ostpr.) vor, eine im Kreise Czarnikau (Posen), sieben in der Strafanstalt Gnesen und eine im Kreise Kalmar (Posen). Nach dem „W. T.-B." ist ferner in Usch (Posen) eine an Cholera erkrankte Frau Namens Viktoria Kaminska ge- ftorben. Zu dem als Cholerafall bezeichneten Tode der 76iahr. Ortsarmen Laskowski in Thorn wird amtlich gemeldet, daß durch eine nochmalige Untersuchung in dem Institut für Infektionskrankheiten die asiatische Cholera nicht fest- gestellt werden konnte. Wie die „Thorner Preise" meldet, teilte aber das Bakteriologische Institut in Berlin mit, daß bei einem in Thorn erkrankten Pionier der Feftunastelegraphenban- kompagnie Choleravibrionen festgestellt wurden. Der Erkrankte befindet fich dauernd auf dem Wege der Besserung Weitere Erkrankungen bei Lern Militär dort sind nicht vor- gckommen, auch liegen keine Neuerkrankungen unter der Zivilbevölkerung vor. Bei einem au5 dem Zuchthaus in Crone an der Brahe nach hier transportierten Sträfling wurde asiatische Cholera festgestellt. Bei einem in den Cholera-Baracken zu Korschen (Ostpr.) erkrankten Kinde liegt Choleraverdacht vor. In Korschen sind insgesantt 23 Personen interniert. Wie aus Rastenburg gemeldet wird, befinden sich auch die in Warnikeim an Cholera erkrankte Duddey, sowie ein Kind des Ehepaares Duddey in Paaris auf dem Wege der Befferung. Tas Kind und dessen Pflegefrau, sind zum Zwecke weiterer Beobachtung von Paaris nach Warnikeim gebracht worden. Eine Verfügung des Generalkommandos Danzig ordnet an, daß die Arbeiten zur Fcstunas- und Kriegsübung in Thorn bis cituf weiteres einzustellen sind. Seit Montag ist im Gouvernement Warschau in allen Orten an der preuß. Grenze, sowie in Alexandrowo wegen der Chvleragefahr Ueberwachung, ärztliche Untersuchung und Quarantäne angeordnet. Sämtliche Passierwege wurden gesundheitspolizeilich gesperrt. Das Lemberger Amtsblatt meldet: Von der in Padew Narodowa an der Cholera erkrankten Flößerfamilie ist der letzte Erkrankte genesen. In ältlicher Behandlung befindet sich daher nur noch der erkrankte Gendarm. September 1905. Barometer auf 0° reduziert 1 < £ der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit c c ■£ Z X i Windstärke Wetter 5. 2« 750,3 19,5 12,4 74 sw 2 Sonnenschein 5. 9“ 750,6 16,6 11,7 83 Still Bew. Himmel 6. 716 747,9 13,1 10,7 96 • v * * Kreisblatt für -en Kreis Gietzen. US c Sd v-f O U £ jQ y e - 6> «S2 Z E E.*S" — 63---- C5 -2 5.$?t> •*■»«' SeöB g'g Z § e vG' 63 g e ~ t± a w o?i 63 01, >—.^1 — y o *7? o ‘g'GQ-t; u-. ‘r- o r±T: 5g ® g S -1: .2. <®^>c9 Ö£“o-£C'1 «*g Sä a’fiß o:<5 « E “ - D 03 ISO. ä = s ä^>£ SCQ-g £« 3P .ggg« "^ßKZ3- - CD C2*- — p5) y Z gsE£Eö = ° g vg- o e ZL§«s^o^ =3 y 2 o ä g «2L CD s cm.£ — 63 >■>)'-' C3. j- 63 VD y cvd HO'-* «ft (£ x- “2 a 5 .-•q5,= • 5 VD O -"5 j» y^y e> •S *3 g E CQg g CD E^I^Z . G 63 *3 E e sZP yGQy S Ey ^5 eÄE' 5 :e c ■og 2 CD c «r K « s CD 63 60 ♦ VD 1O 63 o 2 2 LÄ t: o g = 6iD^- -=>30 = < ig“ js'jo y O 63 63 ;y o m- 63 " >0 8> 3O 63 = 63 JO 61 1=2. s = o O 30 3O £- /. C N-o «ftK VD = O o VD = S « c ■77» 63 ’o *C . = »» 4- u Ct G vG-^. L - = — «♦ s o G o E äD C S *” E 2 63 X ♦ £ Sgl« S« § S®f 2 O $3 0 o s e?*bZ. L ^GZ 5 Ä a 33 ä 0) to >o © © -# o CO CD o CM CD = H VD CD 1O CD y y y CD "y y CD Z8 swp«, O *Q 63 61 a.-y^t: s£’ä is Z.T Oft VD Oft 61 JS-5 y CD C 5 CD 61 ‘--- VD —■ Oft sä S£: Oft , ■2 o *§*§ Zs; 61 52 w . 61 -4-» .0 5 «£. c\o E V O K.-y L ZgL -2 2 D VD — O 63 -S® 65 *8 y cd c 6i y o ei & 5 0 cd 2 y" 5 y 5> *4 CM 45« C CD o 2 e^-CD§ CD ,£.= O C3 ^*45 6» = a 5 2 = s y 0 § y: 60 y N y ei d) g* rs y rs »» ■Q ' oft « ’o äDy = 30^ U^-=> >—< 4S' C „SK r; jd- " o E ©s C c’2.0 LZ -C3O bs . y ö>§ g 22 cd « ZrL LS 2 -Ly LZ eZ^Z sG-^ o y Oft y-2 o o —• 63 D VD Q 5 1 o - Z-O c 'S Lo Q 63 y .2 r-i L2 61 63 §L) T VD ■ O— 63 3 1/3 OjQ 2 e y y :e 4- rO>-» e-Z 6i e®$ bT Z- -es y£ o D sg-<7< -y -r* s.« y"*« ,. VD E» 6* Ä = -2 b— ■S)-S5 y 61 S S®> y Oft — y G vd .-3 x$3>“ - »o -0—3 CD 61 o *3 = E io“° e = °ec ud " u 5 g «£ E S S, y 2'^i « „. 3 O 63 C O-;y g ' yäagv/! - e o r; (S) o 43 cd oft 43 öa EL § y Wir empfehlen als anerkannt vorzügliches und billigstes Brennmaterial unsere D‘Z. vraunlohlen-prehsteine, m PreMtze von der Großh. Hessischen Grube Ludwigshoffnung am Bahnhofe in Wölfersheim. Bei den meisten Kohlenhandlnngeu zum Preise von 95 Pfg. per Zentner erhältlich. Friedberg i. H., 1. August 1905. Grotzh. Hessische Bergwerksdirektion Grube Ludwigshoffnung. I 1)4/1 HS ■ von k Flöge! “-r Pmninos M.r m.»1« Stets vorrätig: 15 — 20 neue Flügel! V. Bechstein, Blüthne, Bedux 120-150 Pianinosi Kaps, Schiedmaye etc. 80-100 Harmoniums von Mannborg, Hofberg etc SPEZ.: RUDOLPH-PATENT-PIANOS mit bis jetzt unerreicht guter Stimmhaltung. 10-20 jährige Garantie - Freie Lieferung. Monatsraten von 5-20 M. Höchster Barrabatt - lllustr. Kataloge gratis. Pianola. Gespielte Pianos. Phonola. 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Zur Kanalisation des Garbenteicher WegeS sollen nachstehende Arbeiten und Lieferungen in Akkord gegeben werden: i) Lieferung von Steinzeug veranschlagt zu Mark 234,60 >) Maurerarbeiten „ „ „ 206,00 Voranschläge und Bedingungen liegen von heute, dem 5. d. Mts., ab auf unserem Bureau zur Einsicht offen. Die Angebote müssen in Prozenten ausgedrückt sein und ind bis zum Montag, dem 11. lauf. Monats, morgens IO Uhr Den Herren Acrzten, sowie den verehrten Einwohnern zur gefl. Kenntnis, daß ich mich als KmkWßkgkk hier niedergelassen habe. Ern- piehle mich in Privat-Kranken- pflege, Maffage, Ausführung ärztlich verordneterKnreu usw. los. Bodenröder, Gcprüiter Heilgehilfe, 05762 Seltersweg 35. — Langjährig klinisch tätig. — innigsten Donk NamenS der Hinterbliebenen Dorothea Stohr geb. Hoß. Geladene Jagdpatroueu, la. Schwarzpulver und Schrot, Eal. 16, per Stück 6 Pfg. 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I. von Gießen um 5 Uhr 25 M. vorm. ein Sonderzug nach Vilbel (Ank. 7 Uhr 2 M. vorm.) abgelassen, der mit Ausnahme von Kirch-Göns und Dortelweil auf allen Zwischenstationen hält. Vilbel mußte als Endpunkt des Sonderzuges vorgesehen werden, weil die Station Bonames durch den Verkehr von und nach Frankfurt a. M. außerordentlich in Anspruch genommen wird. Aus gleichem Grunde werden auch die mit fahrplanmäßigen Zügen aus der Richtung Gießen kommenden Paradebesucher im eigenen Jntereffe gut tun, Vilbel als Aussteigestation zu wählen und von von hier aus die Rückreise anzutreten, da sie in Bonames mit Schwierigkeit zu rechnen haben werden. Zur Rückfahrt steht ebenfalls ein Sonderzug zur Verfügung; Vilbel ab 1 Uhr 20 M. nachm., Gießen an 2 Uhr 59 M. nachm. Aufenthalt auf allen Zwischenstationen. Ein weiterer Sonderzug fährt von Friedberg nach Homburg o. H. (neu), Abfahrt 6 Uhr 43 M. vorm.; Ankunft: 7 Uhr 36 M. vorm. Außer in Seulberg Aufenthalt auf allen Zwischenstationen. Die Sonderzüge führen die II. rind ITT. Wagenklasse; es es kommen Karten des gewöhnlichen Verkehrs nach und von Vilbel bezw. Homburg v. H. zur Ausgabe. Näheres ist aus den auf den Stationen ausgehangten Fahrplänen zu ersehen. B6/o Frankfurt a. M.,-den 4. September 1905. _______________________Königliche Eisenbahn-Direktion. Vergebung. Es soll vergeben werden die Lieferung von ungefähr: a) 53,000 kg Roggen-, Weizen- und StaubmehlS, b) 100,000 kg Speise-Kartoffeln, c) 700 kg Zwiebeln, d) 25 Tonnen Heringen. Kostenfreie, verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote werden erbeten bezüglich des Mehls bis zum Eröffnungstermin: Freitag, den 22. September 1905, vormittags 10 Uhr und der übrigen Gegenstände bis Donnerstag, den 12. Oktober 1905, vorm. 10 Uhr. Bezüglich der Kartoffeln, die im Angebot mit der Sorte näher zu bezeichnen sind, sind auch Angebote von Teillieferungen jedoch nicht unter 2000 kg zulässig. Ein Teil der Kartoffeln, etwa 40,000 kg, ist im Februar 1906 zu liefern. Die Bedingungen liegen während der Dienststunden au der Geschäftsstube des Gr. Oekonomen bezw. des Gr. Werkmeisters offen, können auch gegen Zahlung von 70 Pfg. ab-^ schriftlich bezogen werden. Für die Angebote ist ein besonderes Formular vorgeschrieben, das zum Preise von 10 Pfg. auf unserer Schreib- |tasgOlMiiiw| pussW-bottsm! 8863 Gewinne o. 1 Prämie^ L W. von tus. Mark 51000 Höchti-Gewinn sofort verkäuflich mit3 90'/. gegen ä Bargeld’ 15000 k Prtole W. Mark K IQ 6100, XHenptgewtan S® O O| glose ä 1 ML ii lvr io bm E Porte u. Usfe 20 Pte. extra « ft In all~durch Plakate kennd. Verkauf»-, fp .teilen sowie durch des öeneral-Üed!^ |H. C. KROGEfij löidenburg i. Gha In Giessen zu haben bei Rich. Buch acker, Hauptkollekteur, 6g. Carl Volk, Zigarren u. Schreibw., Grünbergerstr. 4, Philipp Weiler, Zig.-Handlung, Markt 1. Wilh. Semmler, Zig.-Handlg. [4349 früher H. E. Jughardt Brnos, Lehrer a. 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