" «W v * ' ^enn : . g 'N thcni ;■■• lMüla .. IS'W A Mm b!or^ noch ki • 'n seitens by q^ ?’ Jnteiflnur&f. 'Gefahr u unZ in t. *r ganze '"ttvein nur 500! > Slut haben bg »tvird daran? b. i nur bitten, bit'?,•- Botin noch bot b Die Firma °n- :c Verpflicht '. Sachen, daß der b?.- Kolonialrat aü-i • ic Gesundung da' in ein neue? & n, daß die neue L- ^aß die Bahn Ä rliegt für mich b >n fertig fottbtn, i der angegeben!: cchen auch schon r: natürlich niemalj ch anndimen: ein i [jbare Stellen ent zunächst das 9?ott if.)t der Wirtschaftliche! bau? mit großer zustimmen. Im te sich Redner mm zi sich dem Dunsb an. bedauerlich t an die Losung te ert sei übrigens ® en Skrluidlungen as deutsche Voll r: 'ißltit gu tun. md x\t xwtimsf tr. $ gestellt totic - ns bon tmfcrm .to ÜmMMom tti te ie hat ptt Miß t et ustv» 'm den Leistung nt mit den W n, wie weit j« das ist sicher, daß J» sellschaften zu echt , auch durch eine S d Boden durch den' dafiung. di°M« beantragen. Na^ eben wir feinen ~i- lir Dr- Semlcr m- e es einen schweren- niber emgebra^ klage, dann ctzl w «-ti ne Ramicht koM Der Borwurs, vindhuk > mich auf E ' dcm Auswärtige'' > Richthose"' idhuk flebant b gemacht dar- j4; _■ irität in dlse qr" tiaen en-E kSS.'-- eat (Söp gbg. frF m dem . Jewcse s" der~ Willst t;.' mit < -ec eH - < SigfS- :s> X, »v 111 155. Jahrgang (Erstes Blatt. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ynlitifdic an ns sch au. (Tflinfl, damit im Hause aber außer bei seiner Partei kein Glück cmentiert hat. Deutschland in England. AuS London meldet Reuter vom 2. Dezember: Montag 4. Dezember 1905 Bezugspreis: monatlich 7bPs^ viertel» frSt 285 Hil®elet ««glich i in er Sonntag«. |m Bießener Anzeiger im Wechsel mit V> besftschen Landwitt tt s-etzener Familien« |.;re I ihrerrrebe sich deutlicher, als cs in früheren Jahren üblich war, ibn die politische Weltlage verbreiten werde, wurde denn aud) t hi enttäuscht. Mit nicht mißzuverstehender Deutlichkeit und Cifcrlbeit wurde es ausgesprochen, daß das Reich zwar aufrichtig h rieben zu erhalten wünscht, daß aber diese Friedensliebe Bit so weit geht, um andere MLclxtc Riemen aus der deutsaxn M f dm eiben zu lassen. Der Gegensatz zwischen dem deutschen jtü.i und einigen anderen Mödsten wurde in der Thronrede offen nwtvben, wenn auch nicht mit offenen Worten, sondern mri brr ;einen Unterscheidung von Mächten, zu denen wir nur „bn-hc", und solchen, zu denen wir „ftcundliche" Beziehungen Da, wie auch in der kaiserlichen Kundgebung wiederum^ frtm! wurde, der Dreibund auch fernerhin die Grundlage der bcitfCxn ^-riedeuspolitik bilden soll, Rußland jetzt mehr als ■( time Gegnerschaft Deutschlands zu ft'irclsten hätte und des finiriitS Japans in das Konzert der GroßmödNe mit fierst Kirn tti|ii,Tivfinfd)cnbm Worten gedachi werden konnte, bleiben mdjt Bült 'Mächte übrig, mit denen nur „korrekte" Beziehungen be- •J. tiL Bon diesen scheidet selbswerständlich wiederum Awcrika :vi Demi tauben übcrm grok-en Teich denkt im Ernste kein Mensd' ;b--cr. die h.indelspolitisd>en Uirstimmigkciten mit Deutsdiland Tcn>ri als durch fiiedlick>freundliche Derstöndigimg zu erledigen, • fr b.f; in Wahrheit nur die beiden sogenannten Westmädtte übrig 6'. ibmt, und England wie Frankreich haben die Bemerkung der nrede auch in diesem Sinn verstanden. Hoffentlich ziehen s. u8 der Isolierung, in dec sie sich in dieser Frage befinden, mb . us dem ernsten Willen deS bmtfdxn Reiches, ,eine Rechte . t> hrvn, jetzt die entspred»ende Nutzanwendung, tumit auch ihnen r .rrliber die korreften Beziehungen sich in fteundschastliche t>er- ^Qtt Unterwerfung von Lendrik Witboi'S Sohn unb einiger anderen Häuptlinge läßt übrigens erwarten, diß in © ü b ro c |t- afrika bald wieder Frieden einkehren wird. Emer ziemlid) glaubwürdigen Meldung zufolge sollen ». 8t sogar förmlidx Unterhandlungen mit den noch im Felde stehenden Aufständigen wegen ihrer Unterwerfung stattfinden, was sich redxt flut mit ber Depescbe des Gouverneurs Lindequist vereinigen lässt, daß die militärischen Operationen im Hereroland ein- zu stellen seien, weil der Widerstand der vereros vollständig gebtod;en sei. , _,, , o . ., . w.. ------- ---- - < ? Täe M ehrheitSparteien des preußischen u a n d- - a a t s l e n k c r , nur in Sicherheit seines Weges zieben t a g e s , der tarn 5. Dezember scim Beratlmgen wieder aufnehmen fnmb tocnn es st a r k e r h a I t c n und wachsam ist. Diese wird, sollen sich nunmehr tatsLM ich ük^^sLd>nl ko m pro. auszusprecl)en hat die kaiserliche Kundgebung miß geeiniflt haben und au^ d.is Zentrum W[mit Du Jet aefiabt & SÄMÄtSÄ ' > b^™un0en eine, Sn.niteeS eine Ä Me?‘hP SÄ Matt, in Ä vativen auch dos Zentrum mit von brr Partie sein soll, in dieser land werden diese Bestrebungen mit Sympathie aufge- Hinsicht nickst haben. Eins seiner hervorragendsten Tiitgliebcr nommcn werden. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wird das ?Ü^eordnetenfiaus bei seinem Zusammentritt oerunrn. mu<^ ^des abgewcrrtet werden, welchen Widerhall sie Eugen Richter hat nach 35 tähr. Zugehörigkeit r>'nt in weiteren Kreisen jenseits des Kanals finden lverden. K Ä- AS. “ » 8SSSÄ* WÄÄSMetfteÄra» -r^gs^ii^Woäaesek ein?limmi? angenommen, sehen sollten, in denen so ungereimtes Zeug befprock^n werden bL.tn-LftCJT^ tir bie^R^SaÄ ®ir möchten auch wirklich wissen, in welchem einigem ^nCr Srr ^ustiimnnua der NeickSrats- maßen ernst zu nehmenden dcutsd-cu Blatte Betradstungen dar- jugef(finittmm nn ber Zustimmung der »teKUfraw-ongenelIt finb, ob Spaniens Beziehungen zu Deutsch. SSE® "&Ä « M?kÄ I sich an keiner Stelle kreuzen, bereckstigt zu der .Hoffnung, daß ist,'lieber dem jetzigen Kabinett überlässt, um nach einem Wahl- die Beziehungen beider Länder jeder Zeit ^e un bl id> fern I f» M hi. in fif) *m'amen <1T,cun b:e Liber"len jetzt die! werden, unb dabei wird es von gar k e i n e m E i n fl u ß sein, 'hurf, ®.ifo[,rWunb °» He M »a n i« in ei« ben «*" I rrft^tMkrvfnt« rrirrntmfirrtm beiden unionistischen Flügel jeden»I einer anderen Nationalität angehort. an mutz sich I ibre ^7m !^ mich tn ber 8on» I wundern, daß ein ernstes Blatt, wie der „Temps" -u solchen ^-llebrnde Einiaft-tt fidxr mehr SrMqc erringen als es Mätzchen seine Zuflnckst nimmt, unb wir rnöcksteu wirklich ber dri^ ihrer^ Mktffd»en Uneinscckri^jetzt der Fast wäre. Dentsckstand Erwägung der ftanzosisdxm Presse anheimstellen, ob es vev- Vr? liLÄ-rf s^-oae^besonders interessiert als ein libe» ständig unb würdig ist, mit foldycn kleinlichen Mitteln zu arbeiten, ! raleS^Kabinett" sicher^ne^r Wert'auf bessere Beziehungen mit die auf ernste Menschen doch gar keinen Eindruck machen können uns legen wird, a15 es die unwnistffchen Imperialisten bed | jetzigen Ministerium- tun, wenn auch im Grunde genommen die einen uns unseren Wirtsch-eftlicyen unb politischen Duffdstvimg so wenig gönnen als die anderen. t _ Die HauSpoNtik des englischen König?, die jüngst durch die Erwählung von Eduard« Schwiegersohn zum König von Norwegen einen freilich mehr auf dem Pcwier stehenden al? wirklichen Er- lolg hatte, bat nunmehr allem Anschein nach auch in Spanien ba« lang erftrebte Ziel erreicht, indem seine Nichte Viktoria von Battenberg, die trotz ihrer halbdeutschen Herkunft ganz englisch ist, sich demnächst mit König 911’onfo verloben wird. Die soeben | beendete spanische MinisterkriüS hatte ihre Ursache in den Gietzener Anzeiger General-Anzeiger v -M* Ale yeuLige Kummer umfaßt 12 Seiten. et- ----- ----------- ----- ■ t-ntrln können. , _ . . I trotzdem erscheint die Weltlage naw wie vor ernst und da ffr riefer Erkennttiis niemand im deutsckMM Reick) zu entziehen tnriLfl, so wäre die einmütige Zustimmung deS Reichstags zu ; r neuen Flottenvorlage — natürlich von der Sozml- ! - •’ ratie abgesehen, die ja in offen nationalen Fragen von t n Vrein aus'usd>alten ist — nickst unmöglich, iwnn tn*l Ui,' * jn der Reichsregierung gern achten Teckungsvarsdstage so «'N-- dem Volksempfinden entsprechend wären. Bier. ^abak. I LdcLr und Land.'l sollen bluten unb von den 250 Millionen, fr f r den rascheren Flottenbau und die DunckstÜhrung der S./^sinanzreform vom Volke gefordett werden, soll nur der ssbftc Teil etwa di-rch eine ReickSerbsckmftSsteuer erzielt werden, iilio" von Leuten, die es bertragen können. Den Branntwein, I mir nicht das Lieblingsgetrönk, wohl aber das Lieblingse-^eua-! iiii n nferer Großagrarier, erwähnt der Entwurf Überhaupt nicht md w bleibt es weiter bei den Liebesgaben , an die Brenner, Mu t mit ihrer Jnanspriichnahme für daS Reich die MSgffckckeit m 'riangen, die bescheidenen Lurusbedürfnisse des kleinen Mmries „Vier und Tabak" nichst nock, weiter zu belasten und den •HM unb Verkehr durch Steuern und vielleicht noch mefir tnrrd) B tr it ihrer Erhebung verbundenem Belästigungen zu unterbinden. Steuern sind zwar niemals populär rmd die Klagen n.iern .st es daß bet den sachlichen Verlstr^lungen der k ftration vor einigen türkischen Inseln geführt, bie aüerbina« niemar3 der Fall sein werde. Ter Botsck)after wies dann i^noftahc ber mehr wie ein mit be.» Sultan verabredeter Theaterkoup au«- ouf bic vielen historischen uno literarischen, zwischen beiden rich auch m der kommenden Zett leidster, sich als m . feinen Untertanen gegenüber einen schicklichen Vorwand Bprtpfi('TThpn Bande hin und fuhr fort unglückseliger- ----- sä» ss? kr Interpellation über die Fleisdsteueriing sachlich russischen Zustände bleiben weiter sehr anarchisch:! dieses unglücklichen Ereibtitsses seien für den, der left, was ich'mrnen irrrbe, aber trotzdem wäre es besser acroefen, rtvnn «uaen Politik Wittes gelungen, endlich da« Der- täglich gedruckt werde, nicht schwer zu finden, xie heurige b Parteien der bürgerlickien Linken die Aktion der ,m 'Tr^7y'' trQlien der überwiegenden Zahl der Semstwomitglieder zu gewinnen, Zusammenkunft sei ein Beweis dafür, daß Kräfte an der PVn doch liberalen Stadtverwaltungen auf dem Dcutl» I [t . ine Stellung bei fiofe für erschüttert. Sollte es stch Arbeit seien, den Schatten der Feindseligkeit zwischen i idttetag vor dem Z^orum des Reichstags Snter- beioahrfieiten, daß es der GroßsürstenPartei gelingt, den einzigen beiden Ländern, die den wirklichen Gedanken eines rrmstutzt hätten. Anerckmn^^darfwerden, daß ^r dic -M - „icht nur die gemäßigten ruistschen Fortschrtttier, ri,^en Streites als ve^ brecherischen Wahnwitz Verab- ^-t on begrimdende. Wg. Scheidemann^^'^ns bffeb die Gläubiger Rußlands Zutrauen haben, zu stürze,, ^ulen, zu v e r t r e i b e n. gebe keinen wirklichen n) fick, von UebcTtrcibungen ferufiiclt, waS von emigen gegurr' .. h wahrscheinlich bie tetziaen revolutionären Zuckungen " , h % fpj nur n5fi(1 iieri Rednern nickst behauptet werden kann, namentlich naht I '^LienreicheSinei.ier We.fe entwickeln, baß ein friedliches Ende G^und für ben gttagontSmuS unD e« |et nur notig, Jta^ n dem preusnsdwn Landwirtsdiastsminjstrr und von , hassen wäre. Die Zerrüttung von £ver unb Flotte licht zu üben. Er und d e deutsche Regterung begrüßten sicher der Konservativen. Ter letzte Tag der Woche war einem kaum noch,m ^n,^ ^nschritte und die Ereignis^ aufrichtiger Bcftiedigung jede Bewegung die gute »Mragsetat für Sudwestafrika, in dem eine nnlttarnchc Bahn mc^r m- o , Schlacht z>. Wasier und zu Lande führten. Beziehungen zwischen beiden Volkern erstrebe. Jede m der Lüderitzbud>!t nach Kübub gefordert wiri», ^widmet.,assen in dieser vinstcht das schlimmste befürchten, auch meint es freundschaftliche Kundgebung in England werde in Deutsch- r Forderung, die namentlich im Interesse unserer dort ramme - anderwärts ben fReaievunaStrunven gelingen sollte. einen fteudigen Widerhall finden. — Während der h Tr"ppen gestellt wiird', wurde von dem neuen Letter »i g, erringen. Bezeichnend für die Art von Tre'dretheu qGn,cn Festlichkeit herrschte die größte Begeisterung. Von dem englischen Botschafter in Berlin war em längeres schreiben eingegangen, an des,en Schluß es heißt, es bestehe absolut kein Grund zum Strert zwischen Deutschland und England. Die Interessen beider Länder seien dieselben. Tie englisch-deutsche Freundschastsvcrs-27N7nlung, über die wir berichteten, wird von den leitenden englischen Blättern sympathisch besprochen. „Daily Graphic" schreibt, daß die beiden Länder in den meisten historischen Krisen Schulter an Schulter gestanden hätten. Tie „Times" erklärt, die Engländer hegten äußerst hoheBewunderung und Achtung für die Leistung der Deutschen in vielen wichtigsten Kreisen des Denkens und Arbeitens und erwünschten nichts anderes, als gute Freundschaft mit ihnen. Die Blätter heben fortwährend hervor, daß die Freundschaft mit Deutschland in keiner Weise die mit Frankreich zu beeinträchtigen brauche und solle. Der Wahlkreis Marburg und Dr. Hahn. Dr. Hahn, der Direktor des Bundes der Landwirte, ist auf der Suche nach einem Wahlkreise, der ihm, wie wir im „Hannov. Cour." lesen, günstigere Chancen bietet als der 19. l>annoversche. Er ist zwar in seinem alten Wahlkreise von den Konservativen, Bündlern und Antisemiten schon jetzt wieder als gemeinsamer Kandidat für die nächste ReichstagS- wahl proklamiert worden — aber er hat sich noch einen zweiten Wahlkreis von der Bundesleitung .reservieren" laßen, der freilich z. Z. nationalsozial vertreten ist, nämlich den Wahlkreis Marburg. Bruhn, der antisemitische Reichstagsabgeordnete, der in diesen Tagen in dem Wahlkreise weilte, um eine Kandidatur der Reformpariei vorzubereiten, machte in einer Versammlung die mteressantc Eröffnung, daß der seit einiger Zeit den Wahlkreis bearbeitende Beamte des Bundes der Landwirte, Dr. Böbme, nur den Platzhalter für den Direktor deS Bundes der Landwirte, Dr. Hahn, mache. * Ter Orden des Zukunftsstaates. Ein neuer Orden! Sein Stifter? Der sozialdemokratische Abgeordnete der Zweiten Kammer der sächsischen Stände, Goldstein-Zwickau! SeinRame? „Orden der politischen Reife!" Schallendes Gelächter erfüllte, so schreibt man aus Dresden, das Haus, als Goldstein diesen Orden als den deS Zukunftsstaates, als dessen einzigen bezeichnete. Die Freisinnigen und die Konservativen hatten ihn in der Debatte über die Mehrausgaben für Orden anläßlich deS Thronwechsels geärgert, namentlich sein Sitznachbar, der Freisinnige Günther-Plauen, der daran erinnerte, wie stolz der Genosse Millerand in Frankreich seine Orden getragen habe, und es sollte daher ein Revanchehieb sein, als Goldstein mit mali- tiösem Grinsen gegen den konservativen sächsischen Abg. Ulrich gewandt die Worte „politische Reise" unterstrich. Ec war natürlich überzeugt, daß kein anderer als er selber dermaleinst mit diesem einzigen Ehrenschmuck dekoriert werden würde. Hine Jubitäumsseier? Manschreibtuns: Eine Darmstädter Korrespondenz teilte Ihnen kürzlich «mit, daß „zum 100jährigen Bestehen des Großherzogtums Hessen" im nächsten Jahre Feierlichkeiten geplant seien. Also eine Jubiläumsfeier! Jcb vermag nicht an die Wahrheit der Meldung zu glauben. Hessen „besteht" doch nicht seit hundert Jahren, sondern schon seit vielen hundert Jahren. Und was die 100jährige Wiederkehr des Tages anlangt, an dem Hessen zum Großherzbgtum erhoben wurde, so sollte die Erinnerung an jene Zeit das Herz eines wahrhaft deutsch denkenden Mannes nicht höher schlagen lassen, viel weniger gar in ihm Festesjubelstimmung erwecken. War es doch die Zeit tiefster Schmach Deutschlands, jenes Jahr 1806, in dem der hessische Landgraf den Titel „Großherzog" annahm. Ter konservative Geschichtsschreiber Gebhard bemerkt zum ReichsdcMtationshauptschluß (25. Febr. 1803): „Um so besser erging es Hessen^Tarmstadt, das Geld in Paris hatte fließen lassen . •" Dieser deutsche Geschichtsschreiber spricht von den damaligen „napoleonischen Satrapen" und sagt a. a. O.: „Die deutschen und die italienischen Fürsten gratulierten Napoleon in kriechendstem Tone . . . Im September 1807 lagen die deutschen Fürsten aus Süd und West in Mmnz vor Napoleon im Staube und jubelten ihm zu als dem natürlichen Nachfolger Karls des Großen . . ." Und uns Hessen sollte nun Jubiläumsstimmung er füllen bei der Erinnerung an jene Zeit? Nein und nochmals nein! Wenn jene Zeit in unserem Gedächtnis sortlebt, so kann die Erinnerung an fie nicht Festesjubel erwecken, sondern die Wut der Empörung, wie mit deutschen Volkes Gut und Blut geschachert wurde, sie kann nur die Schamröte in das Gesicht jedes deutschen Mannes treiben. Wahrlich, mau täte besser, die Erinnerung an das Jahr 1806 begraben sein zu lassen! In W ü r t t e m b e r g'waren geschäftige Leute tatsächlich an der Arbeit, um eine Jubiläumsfeier im nächsten Jahre zu veranstalten. (Württemberg wurde bekanntlich 1806 Königreich.) Doch es wird berichtet, daß sich weder der König noch die Staatsreaierung für eine Feier erwärmen konnten. Ter König habe es ausdrücklich mit dem Hinweis auf die historifcyen Begleiterscheinungen von 1806 abgelehnt. „Als man ixnm wenigstens die Stiftung eines Ordens anriet, habe der Monarch, wie einem Bewliner Blatte verbürgt mitgeteilt wurde, geantwortet: „Eher wäre ich geneigt, alle Orden ab- -zusch affen, als einen neuen zu stiften." Aus Stadt and Land. Gießen, den 4. Dezember. ** Der hessische Landtag ist, wie un8 aus Darmstadt Lrahtlich gemeldet wird, auf Dienstag, 19. Dezember ein- berufen worden. ** Aus dem Bureau des S t a d t t h e a t e r s. Wegen Repertoireschmierigkeiten mußte die Premiere von „Brüder von St. Bernhard" verschoben werden. ES findet statt dessen morgen Dienstag, 5. Dez., als 4. Volksvorstellung die letzte Aufführung von Maria Stuart statt, auf die hiermit ausdrücklich hingewiesen sei. — Die Premiere von „Brüder von St. Bernhard" findet bestimmt an einem Dienstagabonnementabend statt. "Allgemeiner Staat Leisen bahn verein. Am SamLtag feierte der Verein in den Räumen des Reuen Saalbaues Groß Herzogs Geburtstag. Die patriotische Gesinnung der Mitglieder fand in der Art der Feier und in der außerordentlich zahlreichen Beteiligung vollendeten Ausdruck. Der Vorsitzende, Eisenbahn-Balunspektor Schmidt hielt die Festrede und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hock auf S. Kgl. Hoheit den Großherzog. Hieran reihten sich abwechselnd Deklamation?-, Musik- und GesangS- vortrage, vaterländischen, ernsten und heiteren Inhalts, foiüic eine mit großem Beifall aufgenommene Theatervorstellung. Dank den vorzüglichen Kräften, welche der Verein unter einen Mitgliedern besitzt und dank der Bereitwilligkeit, mit welcher diese sich zur Verfügung stellten, kann die Feier in allen Teilen als wohlgelungen betrachtet werden. Zum Schluß trat die Jugend zum Tanze an. " Die Kameradschaft der „Freiwilligen städtischen Feuerwehr", die in 1882 die Waffen nieder- egte, wird, wie unS mitqeteilt wird, das 5 0. Stiftungsfest ihres KorpS am 16. l. Mts. im CafS Ebel begehen. So sehr auch der Tod die Reihen dieser Veteranen gelichtet )at, so darf bei der stolzeu Anhänglichkeit aller alten Mit- ämpfer an ihre hohe Fahne darauf gerechnet werden, daß ich doch eine immerhin noch ansehnliche Schar treufroher Männer zusammenfinden wird. " Rudergesellschaft. Die kürzlich im CafL Royal tattgefundene sehr zahlreich besuchte Generalversammlung wählte den seitherigen Vorstand einstimmig wieder. In der weiteren Verhandlung beschloß man, von der Feier eines Winterfestes diesmal Abstand zu nehmen, dagegen, vielen sportlichen Wünschen nachkommend, am 29. Juli n. I. wieder eine Regatta zu veranstalten. Durch namhafte Zuwendungen einiger Freunde wird die Gesellschaft mit Beginn der neuen Saison über ein zahlreiches und erstklassiges Boots- material verfügen, womit dem segensreichen Einfluß, den die körperliche Betätigung des Ruderns ausübt, weitere Wege geebnet sein dürften. •• Handel mit Giften. Am 15. Rov. d. I. ist das neue Gesetz über den Handel mit Giften in Kraft getreten. Tas Gesetz besagt in der Hauptsache; „Zum Handel mit Giften ist, soweit derselbe nicht in Verbindung mit dem Apothekergewerbe betrieben wird, eine Genehmigung erforderlich. Die Genehmigung ist zu versagen, wenn Tatsachen vorliegen, welche die Unzuverlässigkeit der Nachsuchenden in Bezug auf den beabsichtigten Gewerbebetrieb dartun. Die Genehmigung kann unbedingt oder bedingungsweise, insbesondere auch in Beschränkung auf bestimmte Gifte oder giftige Farben erteilt werden." Anträge auf Erteilung der Genehmigung zum Handel mit Giften sind bei den Kreisämtern schriftlich einzureichen. Das Nähere ist aus bei heutigen Bekanntmachung des Großh. Polizeiamts zu ersehen " Oeffentliche Lesehalle. Im November wurden 2275 Bände auSgeliehen. Davon kommen auf: Erzählende Litteratur 1108, Zeitschriften 391, Jugendschriften 326, Verdichtungen 64, Litteraturgeschichte 16, Länder- und Völkerkunde 41, Kulturgeschichte 27, Geschichte und Bio- graphien 74, Kunstgeschichte 14, Naturwissenschaft und Technologie 119, Heer- und Seewesen 28, Land- und Hauswirtschaft 13, Gesundheitslehre 8, Religion und Philo- ophie 18, Staatswissenschaft 13, Sprachwissenschaft 4, Fremd- prachlicheS 11 Bände. Nach auswärts kamen 83 Bände. •• Herr Kohler - Langsdorf richtete folgende Dankesode in Poesie und Prosa an seine Wähler: Trotz alledem und alledem! Meinen herzlichsten Dank allen meinen Wählern und meinen Wahlmännern, die mir durch ihre völlige Einstimmigkeit bezeugt haben, daß ich im Verein mit treuen nnb töpfere» Freunden, fünfzehn Jahre unablässigen und schweren Kampf nicht vergeblich und nicht ohne Anerkennung der Besten habe kämpfen helfen für unseres deutschen Volkes Wohlfahrt! Herzlichsten Dank! insonderheit arrch den Wählern meiner Heimatgemeinde Langsdorf und von Eberstadt! Ihre Einstimmigkeit gilt mir als eine Aufforderung und verleiht mir den Mut, nimmermehr zurückzu weichen. Und seien die Zeiten und die Kämpfe auch noch so schwer! Herzlichen Dank! aber auch allen, die mir ihre innige Anteilnahme bezeugten anläßlich des harten Schicksals, das mich betroffen. --Sie mögen die Versicherung haben, daß auch für uns die Worte gelten des Volksliedes aus größerer Zeit: Und sperrt man uns ein in den finsteren Kerker, So finb das ja alles nur vergebliche Werke. Denn unsere Gedanken Durchbrechen die Schranken, Ketten und Mauern entzwei Die Gedanken sein frei. Also: kämpfen wir weiter den tausendjährigen Kamps! Denn, im Grlmde betrachtet, so ist der unsere miet) kein anderer, als der alte und mörderische Streit der Volksseele mit Pharisäern und Schristgelehrten!!! Mit treudeutschem Bundes- und Brudergruß! Köhler- Langsdorf. Schotten, 3. Dez. Die Arbeiten der neuen Wasserleitung für das Lehrerheim neigen sich ihrem Ende zu; bis Schluß dieser Woche soll die Leitung fertig sein. Hoffentlich bewährt sich diese neue Einrichtung. Wie alljährlich, wird auch dieses Jahr das Lehrerheim während der Wintermonate geschlossen sein. Der nächste Sonntag ist der letzte Wirtschastssonntag für dieses Jahr. Frl. Maul ist das Lehrerheim von Neuem verpachtet worden. (Schott. Anz.) Hanau, 3. Dez. 4 In Anbetracht der Tatsache, daß bei den neugeborenen Kindern der ärmeren Bevölkerung, insbesondere bei unehelich geborenen, im Bedarfsfälle die Fürsorgetätigkeit der Waisenpflegerinnen und Waisenpfleger durch die vorher zu erledigenden Formalitäten meist zu spät in Wirksamkeit tritt, wodurch die Sterblichkeitsziffer der Kinder erhöht wird, beschloß die gestrige Stadtverordnetenversammlung, eine b e s ol d ete Kinderpflegerin anzustellen, deren Tätigkeit sofort nach Eingang der standesamtlichen Geburtsanzeige beginnen soll. Die Sterblichkeit der unehelich geborenen Kinder betrug in den letzten fünf Jahren in Hanau 42 die der ehelich geborenen Kinder nur 16 Prozent. (Kl. Pr.) DermifdHo* • Mordtaten. Ein blutiges Liebesdrama hat sich in Berlin abgespielt. In einem Pensionat hat dort der 29 Jahre alte Musterzeichner Franz Wessely seine 27jährige Geliebte Josepha Weiß durch ein-n Reoolverschuß in die Schläfe getötet und darauf sich selbst durch einen zweiten Schuß zu entleiben gesucht. Er wurde mit einer schweren Kopfverletzung als Polizeigefangener dec Charite zugeführt. Nahrungssorgen scheinen das Motiv zi c Tat gewesen zu sein. W. liegt in der Chacitö hoffnungslos darnieder. — In dem deutsch-franz. Grenzort P l a i n f a i n g, wo seit zwei Monaten ein Fabrikstreik herrscht, wurde ein Maschinenmeister, der trotz Aufforderung der Streikenden die Maschine nicht abstellen wollte, vom Pöbel durch Stockschläge und Steinwürfe getötet. — Der Jagdpächter Korne ist in einer Jagdbude im Schönfelder Revier bei EberSwalde ot aufgefunden worden. Gerichtlich wurde Mord — Dem Zahnkünstler Olbrecht in Delitzsch (Sachsenf, vor wenigen Tagen seine Frau beerdigte, mürben von feinen' 14jährigen Sohne 500 Mk. gestohlen. Gestern wurde Knabe bei Bitterfelb erschlagen und beraubt aufgefund,, Der Mörder ist verhaftet. Avsrug uns dkll ^iflnireemlßrfaiflrrn brr Stsbi lhjkk^ Aufgebote. November. 24. August Hintze, Vizefeldwebel dahier, mit Lui«-. Ida Kageler in Mützel. 28. Karl Louis Friedrich Georg (£ämnier»T~ Kaufmann dahier, mit Anna Schneider in Weylar. 29. Karl Haar' Bäckermeister dahier, mit Minna Weise hierielbst. 30. Paul $ot? fried Hofstetter, Friseur in Büdingen, mit Apollonia Hörst babuT" Dezember. 1. Heinrich Steinmüller, Taglöhner dahier, mit Cfevifiiai- Braunstein, geb. Koch, Hierselbst. Eheschließungen. November. 25. Adam Menz, Maurer dahier, nut 2uj Wehrum, geb. Oppermann, Hierselbst. 25. Georg Rennert, eebne.^ dahier, mit Christine Bender hierielbst. 28. Christian Bel-, j dahier, mit Marie Steinke in Stuttgart. Geborene. November. 22. Dem Taglöhner Jakob Rinderknecht cic Tochter, Amanda. 23. Dem Eisendreher Josevhat Staubach, Tochter, Ernestine Elisabeth. 24. Dem Universttätsprofeiior £•' Richard Wünsch ein Sohn, Hermann Ludwig Leberecht. 24. , Betriebssichrer Hugo Neeb ein Sohn, Hugo Wilhelm. 25. Maschinenheizer Johann Wilhelm Rinn ein Sohn, Hermans 26. Dem Vizefeldwebel Karl Burger eine Tochter, Annie Friederike. 26. Dem Postboten Adan Rohn ein Sohn. 27. öilfswagenmeister Georg Heinrich Wenderoth eine Tochter, Emn- 27. Dem Spengler Wilhelm Mohr eine Tochter und em 28. Dem Maschwenheizer Heinrich Schliffer eine Tochter, Am-.- Margarete. 28. Dem Kaufmann August Wittich ein Sohrn 29. Sandformer Christian Siegmund Becker ein Sohn. 30. , Umversitätsprofessor Dr. Wilhelm v. Calker eine Tochter. 30. . tl Maschinenarbeiter Johann Mettler eine Tochter, Frieda Ratbanr? 30. Dem Schlosser Friedrich Mahr eine Tochter, Frieda Mar^amu Johanna Lina Karoline Katharine Ottilie. Gestorbene. November. 27. Angelm Elm, 1 Jahr alt, Sohn des laj. löhners August Elm dahier. 29. Karl Platz, 76 Jahre alt. Nn- baut i. P. dahier. 29. Wilhelm Hedderich, 1 Jahr alt, Sohn Taglöhners Wilhelm Hedderich dahier. 30. Luise LangSdorss, gt? Hauch, 82 Jahre alt, ohne Beruf, dahier. Dezember. 1. Sinin t Schwarz, 61 Jahre alt, Postschaffner i. P. dahier. Eingesandt. ''Für den Inhalt der . .Rubrik stehenden SlrtiL. übernimmt die Redakti-" d ^"blikurn gegenüber leinet- Verantwortung^ Vom Gießener Stadtthcater. Gar oft schon stnd die Verhältnisse am hiesigen Stadltb«.5 \ in den Spalten deS Gieß. Anz. gerügt worden und letbi:c. ernsthafte Vorstellungen hin, bei denen Abhilfe nicht nee Platze, sondem auch ohne viele Umstände zu ermöglichen gtwn wäre, hat sich die Direktion nicht mir hierzu nicht Ifttil finden lasten, noch auch nur hieraus irgendwie reagiert cta r> gegnet. Es ist wirklich recht bedauerlich, >vie ro enu1^ Wünsch e n der Theaterbesucher Rechnung qett::-. wird, die für ihr gutes Geld das eine Mal während bet >: stellung förmlich gebraten werden, ein ander Mal wir.: frieren müssen. Meine Al^M ist eS nicht, mich in einer lanir Philippika zu verbreiten und oas von anderer Seile Gesagte iml schon wiederholt Beanstandete hier nochmals wiederzukauen, d > mehr hoffe ich zu erreichen, daß man von Seiten des Direktorium auch auf die Auswahl der Stücke und deren niöqht« gleichmäßige Verteilung an verschiedenen QBodieu tagen etwas Wert liegt; so wurde B. am Sonntag zum zweit, und letzten Male „Robert und Bertram" gegeben, das « 5. v Mts., ebenfalls Sonntags, zum ersten Male, gegeben rourbr'. Daß jedoch an einem Sonntag abend bei den traurigen Rau» verhältiiiffen, wie wir sie im hiesigen Theater haben, man ü nichts weniger wie aniüsiert, zumal das Galerieviiblikum M,t bekanntlich sehr darin gefällt, sich in nicht enden wollenden ^ keitsergüsteii ztl verbreiten, steht doch wohl außer Frage. kann ja allerdings die Theaterdirektion nichts, denn sie nim - dem Sonntagabend-Publikum, daß sich befanntcnnafien, wenitfw bei Lustspielen, hauptsächlich aus den Galeriebesuchern reknutr, Rechnilng tragen; doch ist es nicht angebracht, Stücke wie da-xe^ genannte, nut an Sonntagen zu geben, denn es wird da.' manchem geradezu unmöglich gemacht, baS Stück fiberbaupt sehen, wenn er sich nicht, selbst unten im Saale, der Gefahr au setzeii will, entweder bei der getnütlicken Temperatur, die can herrscht, zu ersticken ober nachher in ber Warberobe liefe tot drücken z n lassen.*") 9lud) sollte doch die meprmar.c Wiederholung einzelner Stücke nicht vorkommen. Es sind vorstehende Aussnhrnngen zwar nur meine vntu Ansicht, doch bin ich fest davoi, überzeugt, daß mancher -thea:^ beincher nicht viel anders hierüber denkt iind gleich mir cs'ur c höchste Zeit hält, wenn man sich endlich einmal herablaht," Wünschen seiner Kundschaft zu entsprechen: Zeit roärS. Ein Theaterfreund. ’) Eine andere Zuschrift an iins ähnlichen Inhalt?, du tc» darum nicht im Wortlaute zum Albdruck bringen, bedmurt i: wesentlichen, daß Jordans „Durchs Ohr" bisher er ft emn zur Aufführung gekommen ist unb meint, daß eine stattliche Jn,a von Theaterfreunden eine Wiederholung dieses Lustspieles nn eircr Freitaq erwartet. , ’•) Gar so schlimm ist ein Theaterbesuch an den »omuai doch wohl nicht. Es liegt u. E. vielmehr kein genügender vor, daß ein verwöhnteres Publikum an Sonntagabenden Theater fern bleibt. WchenMtMkrM der?odesfa!!e mder?sadt^' 46. Woche. Vom 12. bis 18. November 1905. Einwohnerzahl: angenommen zu 28 000 tinkl. 1600 Vlann Milüa Cterblichkeitsziffer: 18,57 nach Abzug von 6 Ortsfremden: 7,42 7.-c. Kinder Es starben an: Zusammen: Erwachsene: int vom 1. Lebensjahr: 2.-1». Masern 1 — — Lungentuberkulose 2 (2) 2 (2) — Lungenentzündung 4 (1) 1 1 (1) Lnngcnerweiterung 1 (1) 1 (1) — Eingeklemmtem Bruch 1 (1) 1 (1) — ,n Hautbrand ______1 (1)______—________—__LL—~ Summe 1016) 5(4) 1(1) Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben °n, wie der Todesfälle in ber betreffenden Krankheit auf von auswart. Gießen gebrachte Kranke kommen. ___ Grü nkernextraKt KNORR - Suppen. a herculesa-baleixe. ’ vornehmste, gediegenste Corset-Einlage. Jedes Corset trägt den Namen „Hercnlesa-Baleine“« voin b 1 8 1 btI 8» ’ setunbcn 0 i qo Tt^°rC ' ring mit - 0t^cn' (w| » ’ J Wßbr< ' bei'katlhnas ' Carl Saas re 1 fiitoflti A-MMullerWw.,- k^rV-ber, Heuchel 8 L-rn-I. Lang'Gon Pttnr.Lmz,Slllendors/. 2 Riloat ftorq Tem H- Gr.'- Lotus Sübmuid, Sten k.«.§ttinmülle: Ww., - (göns . • • • • e. kteinmüller, Er.-^ Hgnr.Ämz,Allendors 1 Rilogri freorg Demi'., ®r.-£ tk Weitzel, Lauq-Gor Lr.5tcinmüllerWw., Sons..... 2 Rilogt Seorq Tem II., Gr.-^ Louis Mmuth, Stei Ük Weitzcl, Lang-Goi ßeinr. Weber, veuch^ (Auft Jacoby, Alten- Rarl Post, Wieseck Hari Trautmann, W 2'1, Kilo Louis Sühmnth, Str 3 fiilog 4 Nabel, Vieleck Hari Post, Wieleck 1 Rilot fr. Sf/6, ßrüninfftn Qtnir. Hinj, ^IdcnbotV. 2 Ritocw W. rchimmel, Kin.zenb. ?afob Avvel. ilrofboö tdnr. Amz, Menborij! 2M, Rilo? hch. Weber, ßeuchechi Dieselben Preise Sieben, den 2.' Großh« MW Garten str i, . Es föt J fanbroidirfiafil.: N?«, 1 Cchuhm. 1 Laubrau, 1 Rötyn,: 1 schmied, 1 tzch. i ei ?"^bindn, 1 s '-chichmacher.L Dai, AWa ^ten9en ZW eil»*!» Sc(, BS'St ä'n> am 3 «167 «{“Win. "'•'»»C Kekamtnulchrmg. r,(S der Zeit vom 25. November bis 2. Dezember 1905 ftQl^ r Garderobe"- h iollte doch die n rrkoinmen. n zwar nur m . mat, daß man°>a ift unb qle'ch chlich einmal W- r,en- Beit WM"-- ähnlichen J"ha>'L chmck bring t ■Siss; ^besuck «» •nebt lein genug i £ an Gonntofl«^; Mr ^w'g Lebert»? "6°. Wilhelm. ! E'" eofm, ■ 'n- roch«»/-, 'nn em Sohn.' ■ V°ÄetneW"; Schier unb,- Mr eine U» ""ich ein SoS - ;r ein Cohn. " Irr eme Tochter, ^ter, Siebte, ^ler, Frieda' - e. I r 1 r 1 Ärolpreise vom 3. bis 17. Dezember 1905. Der Ry. (2 Pfd.) Tafelbrot „ (4 , ) „ (2 , ) Weißbrot bei Carl Haas II „ (4 Pr'd.d Weißbrot bei Carl Haas II „ (2 Pkd.) Gem. Brot bei Carl Haas H hiesigen Bäcker. — H 2 SIg. (4 Pfd.) Gern. Brot — , bei Carl Haas U 27 , 3 , (6 Pid.) Gem. Brot 26 „ 1 , (2 , ) Kornbrot 54 , bei Curl Haas n 52 , 2 , (4 Pid.) Kornbrot 25 , bei Carl Haas II 24 „ 50 4 48 , 75 , 23 , 22 , 46 , 44 , . 26 <Äöns . . 24 W. Weitzel, Lanq-Göns 48 Wns 23 44 Lon^ Süßmuth, Steinberg 46 . 46 8. Steinmüller, Gr.-Linden 52 Harr. Binz, Allendorf.Lahn 50 fe. Weitzel, Lang-Göns . . 46 heimr. Weber, Heuchelheim 46 Wufi. Jacoby, Alten-Buseck 44 klar! Post, Wieseck ... 44 Rad Trautmann, Wieseck 44 2'/, Kilogramm (5 Pfund) Gem. Brot bei: Eon« Süßmuth, Steinberg 56 j Heinr. Weber, Heuchelheim 5o 52 52 ßtarg Tern TI., Gr.-Linden 25 H Q. Eteinmüller Ww., Lang- Karl Spamer, Reiskirchen 44 Jakob Apvel, Kroidorf . . 46 W. Lein, Klein-Linden . . 50 Heinr. Binz, Allendorf/Lahn 48 fair r. Weber, Heiichelheim 26 Ü Weitzel, Lang-Gons . . 26 Herr r. Bmz, Allendorf/Lahn 25 Dieselben Preise wie bei ben hiesigen Bäckern. Gießen, ben 2. Dezember 1905. Grobherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. 2 Kilogramm (4 Pfunb) Gem. Brot bet: 6eora Dern II., Gr.-Linben 46 H W. Steinmüller Ww., Lang- - -- - *• • ’ Göns.......44 L. Steinmüller, Gr.-Linben 46 Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfunb) Weißbrot bei: W. Fabel, Wieseck . . Heinr. Weber, Heuchelheim 52 Jakob Apvel, Krofbori . . 50 W. Lein, Klein-Linden . . 54 Karl Post, Wieseck ... 52 3 Kilogramm (6 Pfunb) Gem. Brot bet: 9. tzabel, Wieseck . . . 69 H Gust. Jacoby, Alten-Buseck 66 „ Rar: Post, Wieseck ... 66 r Karl Trautmann, Wieseck 66 , 1 Kilogramm (2 Pfunb) Kornbrot bei: s,. Weiß, Grüningen . . 23 Jakob Appel, Krofborf . . 22.) fainr. Binz, Allendorf/Lahn 22 „ 2 Kilogramm (4 Pstmb) Kornbrot bet: V.T chimmel, Kinzenb. M. 46 F. Weiß, Grüningen . . 46 -5 Mdb Appel, Krofdorf . . 44 „ Karl Spamer, Reiskirchen 44 „ jtdntr, Bmz, ?lllendorf/Lahn 44 „ W. Lein, Klem°Lmben . . 46 , 21/, Kilogramm (5 Pfund) Kornbrot bei: hch. Weber, Heuchelhetm 55 , Der Brotvcrkäufcr: L. Steinmüller, Gr.-Linben 26 W. Sein, Klein-Linben . . 27 Karl Post, Wieseck ... 26 Jakob Appel, Krofdorf . . 25 1 Kilogramm (2 Psunb) Genu Brot bet: Vror q Dern I'., Gr.-Linben 23 Üch. Weber, Heuchelheim tk Weihet, Lang-Göns. . 23 , L. Steinmüller, Gr.-Linben 23 D.TteinmüNer Ww., Lang- W. Lein, Klein-Linben . . 25 tzjüns.......24 „ Heinr. Binz, Allenbori/Lahn 24 2 Kilogramm (4 Pfunb) Weißbrot bei: fltotrg Dern II., Gr.-Linben 50 H W. Fabel, Wieseck Lows Süßmuth, Steinberg 50 n*" * m fu.S-teinmüller Ww., Lang- Stödtischkr Arbkitsllachnieis Gießen. Gartenstraße Nr. 2, Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: 1 lanbwirtschastl. Knecht, 2 Schmiebe, 1 Wagner, 1 Drechv-i^ tkcchreiner, 1 Schiihmacher, 1 Schneider, 1 Glaser, 1 Hausburschc I Lciussrau, 1 Köchin, 3 Dienstmädchen. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Schreiner. . ES suchen Arbeit: B 1 Buchbinder, 1 Wagner, 1 Schreiner, 1 Küfer, 1 Sckme^-r lkÄuhmacher, 2 Wasch- und Puhsrauen, Arbeiter (leichtere Besclia ijiirig), Hausburschen, 2 Fahrburschen, 3 Lauffrauen, 1 D»em nöMen, Kassiere oder Diener. MtWr WslHlNjssMivtis ließen. Gartenstrabe 2, Zimmer Rr. 14. tGeschäftsfttmden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) en i’1 ES sind zu vermieten: § Wohnungen von 7 Zimmern, 3 Wohnimgen von 6 Zimnieri lLöhnungen von 5 Zimmern, 3 Wohnungen von 4 Zimureri i L-ohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 1 Zimmer, 2 ui • ribil. und 1 möbl. Zimmer, 1 Werkstatt. Zn mieten gesucht: 30 Wohnungen von 1—7 Zimmern Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten uu are für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 'l'i: schließlich 0,20 Mk., von mehr als 300 Mk. bis 500 Mk. em üblich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1,00 Mk.: außet Km ist für jede Wohnunasanmeldung 1,00 Mk. zit hinterlegen. Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Vermittelung nn eugeltlich._____ Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Dillingen für das Rechnung: 1906 liegt vom 5. Dezember d. I. ab acht Tage lang au im. Bürgermeisterei-Bureau zur Einsicht offen. Dillingen, am 30. November 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Dillingen. iim Rühl. ßmnibus Altenbustör-Güßcn Fahrpreise: Altenbuseck—Gießen . . . 0,30 Mk. btto hin u. zurück, Tag gültig 0,50 , Altenbuseck—Wieseck . . . 0,20 , Wieseck—Gießen . . . 0,15 , 08080 Gewerbebanl. Die am 1. Januar 1906 fälligen Zinsen der bei unserer Bank angelegten Spareinlagen können bereits vom Hifislil len 5. W»tn «. ad während der üblichen Geschäftsstuudeu au unserer Kasse in Empfang genommen werden. Gcwerbebank zu Gießen ff Carl Ludwig Leib ff ff Telephon 466 KlrebrtrÄdee 2 J^euvergoldungen fowu Renovieroi alter Bilder preiswert ÄS empfiehlt billigst eon Terpentin*/ Julius Schulze I Krc nzphitz. Seife 5 is» "A Kreuzplatz. Prima Kognak ro da» S Beste i Deberallzuhbe». « SPaoker 15PC Ä Spaoker 15 PC e KStP Götz Krafft in b”., Za beziehen durch jede Buchhandlung oder direkt von Rich. Bong, Berlin V/. 57. 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Wahl Por- ellanplättchen zu liefern; 2) Glaserarbeit: 118 qm Holz- enster zu liefern, 222 qm eiserne Fenster zu verglasen; 1) Weitzbinderarbeit: 2400 qm glatten Wandputz, 1200 qm statten Deckenputz auf Betongewölbe, 142 qm dcsgl. auf dolzbalkendecke, 154 qm dcsgl. auf Drahtziegeln, 1567 qm mßerer Putz und die Anstriche rc.; 4) Schreinerarbeit: ; Cingangstüren, 32 innere Türen, 15 qm Glasabschlüsse rc.; >) Schlosserarbeit: 900 kg eiserne Türrahmen, 80 lfd. m chmicdeeisernes Treppen- und Galeriegeländer, Beschlag der iben genannten Türen; 6) Tapezierarbeit: 170 Stück Nollen) Tapeten aufzuziehen, 389 qm Linoleumbelag zu icfern rc. Pläne, Bedingungen und Angebotssormulare sind auf iscrem Amt einzusehen, die beiden letzteren werden gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Angebote sind verschlossen, porto- und bestellgcldfrei, ,iit entsprechender Aufschrift versehen, längstens bis zum 18. Dezember, vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, worarif deren Eröffnung im Bei- cin etwa erschienener Bewerber stattfindet. Zuschlagsfrist: 3 Wochen. B‘T/u Bad-Nau heim, den 24. November 1905. Baubehörde für die Neubauten in Bad-Nauheim. Jost. Dankbarkeit zwingt mich, gern u. unentgeltlich hüls-, BruH- und Lungenleidenden jeglicher Art mttzu- teilen, wie ich durch ein einfaches, billiges unb erfolgreiches Naturprodukt von meinem quolBoUen Leiden befreit worden bin. Lehrer Baumgartl In Krammel i ei Ailffig (Elbe,. Stimmen Reparieren Polieren tadelloser Ausführung durch 0'7. von vorzügl. Geschmack lasche 3 Mark, hochieiire alte 'Invfc Flasche 5 Mark empfiehlt Adler-Drogerie, Seltersweg 89 Otto Schaaf. Bm< Scliliiss-E5aijiiI > I r fiwT—rff— T - I- "r " " ^2 OC^OC^ÖOOO-OOO ......... sithn Cervelattillirß «raunfrfjro. Lebemurst CbristianWallenfels 17 Marktplatz 17 ' Telephon 262. Gegründet 1826. Sa.BiItsa^uiig' Für die vielen Beweise warmer Teilnahme an dem Verluste unserer guten Mutter danken herzlichst Die trauernden Hinterbliebenen GitbSvi), den 4. Dezember 1905. I. d. N.: Roth. Regierungs- und Baurat. Ende gegen 8 Uhr Erstes Chor-Konzert Drittes Konzert Die Beerdigung findet statt: Dienstag, den 6. d. MtS., nachmittags 31/, Uhr von der Kapelle deS neuen Friedhofs aus. 6177 Hess) No. 11b). und solider, feiner ausgestattet. 5846 Gq. Schultheis bei billigsten Preisen zu. 6178 Z" 6109 empfiehlt Seltersweg 2 Ecke am Kreuz Weihnaehts Wunsch 2 Inerrelcht H Dirigent: Solisten: Orgel: Chor; Herr Grossh Universität» Musikdirektor G. Trautmann. Das Frankfurter Vokalqaartett Herr Organist Otto Gor lach Kürschner, y Marktslr. 3 Zucker 10 Pfand 2 Mark Den verehrlichen Einwohnern von Giessen und Umge.gend, sowie meinen verehrten Kunden zur jefl. Kenntnis, dass sich von morgen Dienstag ab meine Geschäftslokalitäten wieder wie früher im Parterre befinden. 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Grossh empfehlen neue hiesige Wallnüsse per Pkd. 30 n. 35 P'g französische do. \ b <0 91 cor. u. e,c,l. toselvLffe / 45 unD 1U Tannenbaum-Konfekt per Pfd. 75 Psg. s. Mischungen per Ptd. 1,20, 1,60 Mk Sllbert'Eakes, Rnff. Brod, hochf. Mischm /4 Uhr, im Alter von 16 Jahren, nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stille Teilnahme bitten Die trauernden Hinterbliebenen I. d. 91.: Hermann Köhler, städt. Bautechniker. Gießen (Bergstr. 21), den 4. Dezember 1905. Allerfetnste» Blüteumehl 10 Pfd. Mk. 1.60 Feinst- Kaiser-Anszng 10 Pfd. Mk. 1.50. Le Steinhäuser, * -75- SS«**' Westfälisches | Aclluch- J Kalöleinen Meter 1 Mk. a » n C. Röhr & Co. '•I- 611 6 nnr •* Ipiung* ^ggufiir jo*”'1 ' im AuSlande S.r,’-«" ss?# ' )i( $nt v°m '« _ Preu ■v& x irchsührung des -Bi dl!i sioatsmitteln m 4 _ Tem Reichs icjrbfitek Sammlun )u.Gntioid( ng b Irrten Iahrzet it. ± sugung adqemem, : nvt (int Ristkopräm oöikerung zu ernühn w.nn bitjenigen Zw -cküyt wtrben, welc Irlegenheit zum 6m boutrnb bezahlt roct । aüm kchichten der fang d