Nv. 81 Zweites Blatt. 155. Jahrgang Mittwoch 5. April 1905 vrk-ewt «glich mit «wwahme de» Sonntag». Die „etefttntr SamUienbiatter* werden dem ^Unzetger viermal wöchentlich betgelegt Der «Qttätoe UaOWitf tttoetnl monaiM «tnrnol Gießener Anzeiger flotattoK®>rud and Verlag der VrÜhlNch« UnweriilLtSornckerel. 9L Lange, Dietzen. Redaktion, Expedition &. Druckerei: Gchnlftr.lt. Tel. Rr. 61 Letegr^Ädr.» Ün-eige» Dietz«» General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eietzen. Die hesstsch« Kemeindelieuerreform. k— Gießen, 5. 2Qrrit. Am 'vergangenen Sonntag hielt, wie wir bereits kurz mitteilten, in einer vom nationallibcralen Verein in Gießen in das .Hotel Großbcrzog von Hessen auf 3Vs Uhr einberuffenen allgemeinen Versammlung der Stadtv. Wolfskehl aus Darmstadt über die Regierungsvorlage betr. die Reform der Gemeindesteuer einen außerordentlich lehrreichen Vortrag, dem wir heute folgendes entnehmen. Die Mittel, die der hessische Staat auf Grund der alten Steuergesetze aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts gewinnen konnte, reichten nach den Umwälzungen des Jahres 1866, die eine große Steigerung der Ausgaben mit sich brachten, nicht mehr aus, um die 'Bedürfnisse des Staatswesens zu befriedigen. Nachdem im Jahre 1869 anstelle des alten Personalsteuergesetzes ein Einkommensteuergesetz getreten, war, änderte man dieses im Jahre 1884, ohne daß man jedoch auf dem Gebiete der sogen. Realsteuergesetzgebung eine einschneidende Aenderung eintreten Ließ, sondern nur das Einkommensteuergesetz durch Ein- Seinig des Progressionsprinzips sowie einer Sonder- euerung der Kapitalrente ergänzte. Aber weder dieses Gesetz noch das im Jahre 1895 erlassene neue Einkommensteuergesetz, das die Deklarationspflicht der Steuerzahler etnführte, vermochten der inzwischen eingetretenen Wandlung in den steuerpolitischen Ansichten zu genügen. So wurde tut Jahre 1899 die Reform der Staatssteuergesetzgebung durchyeführt und bezüglich der Gemeindesteuer zunächst ein Provisorium geschaffen, das ursprünglich nur bis 1904 dauern sollte, dann aber zweimal je um ein Jahr bis 1906 verlängert wurde. Vor wenigen Monaten nun ist der zweiten Kammer eine Regierungsvorlage zugegangen, die mit einer Ergänzungsvorlage wegen verschieoener den Gemeinden ausschließlich überlassener Abgaben die Gemeindesteuer zu regeln bestimmt ist. Bezüglich der Veranlagung soll nach dem in Aussicht genommenen Gesetze wie bisher die Staatssteuer maßgebend sein. Die Vorlage nun stimmt bezüglich der Einkommensteuer mit dem derzeit geltenden Gefetze fast vollständig überein. Anders ist es jedoch bezüglich der Vermögenssteuer. Die alten Realsteuern — das sind die Grundsteuer, Gewerbesteuer und Kapitalrentensteuer — sollen demnächst Wegfällen und durch eine Steuer auf die vorhandenen Vermögenswerte ersetzt werden, jedoch nicht wie bei der staatlichen Vermögenssteuer narch dem Netto vermögen berechnet, also von dem nach Abzug der Lasten und Schulden verbleibenden Vermögen, sondern es soll das Brutto- vermögen der Steuerberechnung zu Grunde gelegt werden. Nach dem derzeit geltenden Gesetz beruhen die Grundsteuerkapitalien auf dem normalen mittleren Ertrag jedes Grundstücks, die Gewerbesteuer auf dem angenommenen Mittleren Ertrag eines jeden Gewerbes, die Kapitalrentensteuer dagegen wurde nach der wirklichen Kapitalrente berechnet, wobei man nur bei der letzteren, nicht aber bei der Grund- und Gewerbesteuer die Zinsen der nachweisbaren Schulden in Abzug bringen durfte. Von einem richtigen Verhältnis der alten Steuerkapitalien zum Vermögen selbst kann bei der Grund- und Gewerbesteuer nicht die Rede fein. Zu gunsten der Besteuerung des Nettovermögens wird hauptsächlich geltend gemacht, daß die Aufgaben des Staates ganz andere sind als die der Gemeinde. Was der Staat aufwendet, kommt der großen Klasse der gesamten Bevölkerung zu gute, während an den Gemeindeausgaben jeder einzelne je nach seinem Berufe und Gewerbe weit mehr interessiert ist. Beim Staate werden deshalb die Steuern gerechterweise nach dem Grundsätze der Leistungsfähigkeit des Einzelnen verteilt, bei der Gemeinde nicht nur nach diesem Grundsätze, sondern auch im Verhältnis des Interesses, das die einzelnen Gemeindeangehörigen oder eine Gruppe derselben an den Ausgaben der Gemeinde haben. Zum Beispiel wäre der Gießener Fabrikant, der in Wies eck eine Filiale halt, die gerade ihre Betriebsunkosten deckt und deren Vermögenswert Schulden in gleicher Höhe gegenübersteyen, bei Gestaltung des Schuld en ab zu gs in Wieseck gänzlich steuerfrei, obwohl oie Gemeinde Wieseck zweifellos auch sirr diese in ihrem Gemeinwesen liegende Filiale Ausgaben auszuwenden hat. Auswärtige, z. B. Frankfurter und Mannheimer Kapitalisten würden zwar ihr Kapital in Bad-Nauheim arbeiten lassen, könnten aber zur Vermögenssteuer nickt herangezogen werden. Aber selbst bei Besteuerung nach oem Bruttovermögen, wie es Kleines Aeuilletorr. .Manschreibtuns aus Frankfurt a. M. vom 2. ds.: „Die alte Geschichte" van Ludw. Nohmann (dem Rezensenten des Erfurter „Allg. Anz.") ging hier am Samstag zum ersten Male über die Bretter. Ein Alltagsdrama hat der Verfasser seine alte Geschichte von verratener Liebe und betrogener Mädchenehre genannt; denn kein neuer Swff wird hier verarbeitet — besonders in süddeutschen Dorfgeschichten ist das behandelte Thema sehr beliebt — aber interessant dargestellt und fesselnd entwickelt war es. Der junge Gutsherr und Amtsvorsieher Birkner hat Lotte, die Tochter seines Inspektors, die in dem Dause einer Tante groß geworden und nun zu ihrem Vater zurückgekehrt ist, betört und verführt, wie schon manch andere vorher. Gerade zur selben Zeit erscheint eine frühere Geliebte des jungen Don Juan, Dora Dirks, auf der Bildfläche und macht alte Rechte geltend. Der Lehrer Danielvwskp, ihr einstiger Verlobter, ist durch ihre Treulosigkeit ein tief unglücklicher, verbitterter Mensch, ein Lump und Trinker geworden. Ms sie sich überzeugt, was sie aus ihrem früheren Verlobten gemacht, kehrt mit der tiefen Reue die alte Liebe überwältigend zurück, und das Stück schließt mit dem versöhnenden Ausblick, daß die beiden Menschen wieder das rechte Geleise finden werden. — Diese Parallelhandlung, von Frl. Polln er und Derrn Bauer brillant dargestellt — war im Grunde der Hauptgegenstand des Interesses. Das eigentliche Drama nimmt den gewohnten Verlauf: Zur Aufbesserung seiner Finanzen will Birkner die reiche, wenn auch recht häßliche Tochter eines (?lutsnachbarn heiraten. Als Lotte einsieht, daß sie auch nur ein Spielzeug für den Wüstling gewesen, stürzt sie sich aus dem Fenster. — Frl. Harnisch seger hatte die Rolle der Lotte in letzter Stunde übernommen und führte sie mit schönem Gelingen durch. Der alte, ehrliche Vater, der gewissenlose Verführer, der reiche Schwiegervater und der prächtige Pfarrer wurden durch die Herren Pfeil, Ziegler, Diegelmann und Szika treffend chtwakterisiert. Aber die Glanzleistung des Abends bot Herr der Gesetzentwurf vorschlägt, würden Erwerbszweige mit großem und raschem Umschlag, wie z. B. ein in der Darmstädter Steuerliste erscheinendes Warenhaus, das mit einem Betriebskapital von 80 000 einen Jahresgewinn von 60 000 Mark erzielt, sich hinsichtlich der Steuer um etwa 30 Proz. günstiger stehen als nach dem dermaligen Gesetz. So noch eine ganze Anzahl von Erwerbszweigen, wie Waren- und Jmmobilienagenturen, Auskunfteien, Lotteriekollekturen u. a. nt., die alle nur ein geringes Betriebskapital benötigen und doch einen großen Umsatz und Erwerb haben. Erstrebenswert wäre deshalb die Veranlagung unter Berücksichtigung des Betriebskapitals und des 'Ertrags vorzunehmen, nur ist es außerordentlich schwierig, eine Norm hierfür zu finden. Bei der Kapitalrentensteuer wird zwar äußerlich, eine Aenderung vorgenommen, innerlich bleibt es aber dasselbe. Früher wurde die Steuer nach dem Ertrag des Kapitals (Zinsen, Dividende) berechnet, jetzt soll es nach dem Werte des Kapitals (bei Papieren der Kurswerte) geschehen. In gewissem Sinne liegt darin eine Vergünstigung des hoch- verzinslichen Kapitals. Doppelbesteuerung der Kapitalien, soweit sie in gewerbesteuerpflichtigen Betrieben stecken, z. B. in Aktiengesellschaften, Genossenschaften m. b. H. u. a. m. ist nach der Vorlage ausgeschlossen. Bezüglich der Einkommensteuer bleibt es bei der seitherigen Norm, daß alle Einkommen derjenigen, die im Großherzogtum wohnen oder in demselben Grundbesitz oder Gewerbebetrieb haben und aus diesem ein Einkommen beziehen, ebenso die Einkommen unter 500 Mk. der Gemeindesteuer unterliegen. Dagegen wurde derSteuerpflichtige seither nur an dem Orte, an dem er feinen Wohnsitz hatte, zur Gemeindesteuer herangezogen einerlei, ob sich sein Grundbesitz oder Gewerbebetrieb an diesem oder einem anderen hessischen Orte befand. Nach der Vorlage soll er in Zukunft da herangezogen werden, wo er seinen Gewerbebetrieb oder seinen Grundbesitz hat, vorausgesetzt, daß der dort befindliche Gewerbebetrieb oder Grundbesitz einem Kapitalwert von mindestens 15 000 Mk. entspricht. Diese Aenderung ist zweifellos gerecht — man denke an das oben erwähnte Beispiel der Filiale, bei dem die Gemeinde Wieseck die Ausgaben und die Stadt Gießen die Einnahmen an Steuern hätte —, aber sie wird voraussichtlich gerade den Städten eine nicht unbedeutende Einnahme entziehen. Schon seit dem Jahre 1869 war das Beitragsverhältnis zwischen der Einkommensteuer einerseits und den sogen. Realsteuern (Grund-, Gewerbe- und Kapitalrentensteuer) wie 1:2, d. h. die Nealsteuern wurden zum vollen Betrage, die Einkommenbeträge nur zur Hälfte der Steuer herangezogen. Auf diesem Boden steht auch die Vorlage, die hiernach das Beitragsverhaltnis dahin festsetzt, daß für jeden Pfennig Realsteuerausschlag mindestens 3,5 Proz. und höchstens 7 Proz. auf die Einkommensteuer auszuschlagen sind. Tie Realsteuerausschlage erfolgen auf je 100 Mk. des Brutto- Vermögens im Grundbesitz und Gewerbekapital, dagegen nur auf je 200 Mk. Kapitalvermögen, weil letzteres nach den Ermittelungen der Regierung sonst allzu stark belastet werden würde, namentlich unseren Nachbarländern gegenüber. In Gießen beträgt zurzeit der Gemeindesteuerausschlag 114 Proz., für die Zukunft wären es 114,0 9 Proz., also kaum ein Unterschied. Auf die Realsteuem würde ein Ausschlag von 26,1 Pfg. erfolgen. Nach der Vorlage hätte somit in Zukunft für Gießen der Grundbesitz 11300 Mk. und das Kapital 28 700 Mk. mehr, das Gewerbe dagegen 39 800 Mk. weniger an Steuern aufbringen. Nack) der Vorlage hat die Gemeinde das Recht, zu bestimmen, daß Vermögen unter 3000 Mk. allgemein von der Vermögenssteuer, Einkommen unter 700 Mk. und Vermögen unter 10 000 Mk. von Witwen, Waisen und Erwerbsunfähigen von den Realsteuern rmd Einkommen unter 900 Mark von der Einkommensteuer befreit sind. Letztere Bestimmung hat ihre Bedenken, weil dabei kein Unterschied Mischen fundiertem und nicht fundiertem Einkommen ge- Wlcht wird. Für den Fall, daß die Stadt Gießen die Realsteuern zu gunsten der Einkommensteuer soweit höher belasten wollte, als es die gesetzliche Grenze (3,5 Proz. auf 1 Pfg.) zulaßt, würde der Ausschlagskoeffizient bei der Einkommensteuer von 114 auf 102,2 Proz. zurückgehen, d. h. statt »=■— ■ ■ III ■ I ■ Bauer mit feinem Danielowsky. In Maske und Spiel vorzüglich — erinnert sei nur an die tiefe Erschütterung beim Wiedersehn mit seiner ehemaligen Braut — konnte er sich den größten Teil des reichen Beifalls, der dem Stücke zuteil wurde, aus sein Konto setzen. . A. S. — Die Singakademie zu Berlin beabsichtigt mit dem Berliner philharmonischen Orchester unter Leitung ihres Direktors, Professor Georg Schumann am 26. und 27. Mai in Eisenach drei große Bach-Konzerte zu veranstalten zu Gunsten der Erwerbung von Joh. Seb. Bachs Geburtshaus in Eisenach. Dresden, 4. April. Bei der Bewilligung der Mittel für die Schiller-Zentenarfeier kam es im Stadtverordnetenkollegium zu äußerst lebhaften Debatten. Der Rat wollte außer 4800 Mark für Verteilung von Schil'lerbüehern in den Schulen usw. noch 300 für Schmückung des Körnerhaufes bewilligen, wogegen der Finanzausschuß der Stadtverordneten für den letzteren Zweck nur 100 Mark vorschlug. Hatte schon der zweite Vorsteher, Rechtsanwalt Dr. Höckel, diese Knauserei mit den Worten bedauert: „Entweder feier wir Schiller vollständig oder gamicht", so entspann sich zwischen St.-V. Dr. med. Hopf und dem Vorsitzenden folgendes charakteristisches Gespräch: Dr. Hopf: „Ich frage, welche Männer müssen noch geboren werden, wenn nicht einmal bei Schiller der finanzielle Standpunkt verlassen wird? Wenn es nicht das hohe Kollegium wäre, das diesen Standpunkt eimnmmt, würde iÄ ein solches Verhalten geradezu als ein banausisches bezeichnen." — Vors.: „Sie meinen aber nicht das Kollegium?" (Große Heiterkeit.) — Dr. Hops: „Nein." (Noch größere Heiterkeit.) Schließlich stellte das Plew'm die Ratsvorlage wieder her und bewilligte auch noch auf Antrag Dr. Haeckels 1500 Mark zu Ehrengaben für un- bemitrelte deutsche Dickster. Professor Dr. Scheffler batte 3000 Mark vvrgeschlageu. Energischen Widerspruch fand die Behauptung des Bildhauers Flockmann, der Geist, der unter den jetzigen Gymnasiasten herrsche, sei an tisch iller sich. M ü n ch e n, 1. April. Der Schriftsteller E h r i sl i a n Peket. ist gestorben. Petzet war lange JaIjn c u 418 000 Mk. Einkommensteuer würde die Stadt nur 374 000 Mark einnehmen, dagegen statt 381 000 Mk. Nealsteuern 425 000 Mk. aufgebracht werdem tnüffen. Gleichzeitig mit der eingangs erwähnten Vorlage Ijtet die Regierung noch eine Ergänzungsvorlage eingebracht, nach« der die Gemeinden berechtigt sind, eine Wertzuwachssteuer, Billetsteuer und Tanzsteuer zu erheben, durch welche Einnahmen den Gemeinden für die auf Grund des Zolltarifs) mit dem Jahre 1910 wegfallenden Oktroigelder ein Ersatz geboten werden soll. Die Vorlage läßt bezüglich der Wertzuwachssteuer die Marimalbelastung von 20 Proz. und überhaupt eine Progresiion zu. Nach dem Gesetzentwürfe nebst Ergänzungsvorlage werden die Gemeindevertretungen vor eine ganz neue und, wie nicht zu verkennen ist, whr schwierige Aufgabe gestellt; zu hoffen ist, daß sie sich derselben gewachsen zeigen und an ihrem Teile dazu beitragen, daß das neue Gesetz dem Hesfenlande zum ©egen gereicht. Mit diesem Appell endete der Redner seinen Vortrags der ungeteilten Beifall fand. Aus der nun folgenden Besprechung, die viele intev» effante Momente hervorbrachte, sei kurz folgendes erwähnt: Prof. Dr. B i e r m e r bekämpfte den Entwurf, insbesondere um deswillen, weil er es für ungerecht hielt, daß die Schulden nicht bei der Berechnung der Kapitalwerte der Nealsteuern abgezogen werden. Zum mindesten fordert er nach dem Muster des badischen Gesetzes einen Abzug von 50 Proz. Seine Meinung in einer Denkschrift mit Gründen! versehen der zweiten Kammer zugehen zu lassen, hält er für überflüssig, da nach den ihm gewordenen Mitteilungen! deren Finanzausschuß schon einig über den Entwurf sei, die Annahme des Gesetzes also sicher stehe. Dem widerspricht unser Landtagsabg. Dr. Gut fleisch, indem er erklärt, daß im Finanzausschuß, dem er als Referent der Gemeindesteuervorlage angehöre, überhaupt noch keine Abstimmung vorgenommen worden sei, rmd fordert Herrn Prof. Dr. Biermer auf, feine Kenntnisse in den Dienst der guten Sache zu stellen und der zweiten Kammer noch vor der Beschlußfassung feine Bedenken nebst Materialien zur Verfügung zu stellen. Brauereibesitzer Bichl er befurchtet, daß durch das neue Gesetz die Landwirtschaft noch mehr $$ Steuern herangezogeu werde. Diese Bedenken beseitigt Oberbürgermeister Mecum,, indem er an Hand statistischen Materials nachweist, baffc nach dem neuen Gesetz die bebauter! Grundstücke nicht höher belastet, die rein landwirtschaftlichen sogar um 12 Proz. entlastet würden, wahrend die unbebauten Spekulations- gründ stücke ein bedeutendes Mehr an Steuern aufzubringen hätten, sodaß eine erhebliche Verschiebung der übrigen Realsteuem für Gießen selbst dann nicht zu befürchten wäre, wenn die Einkommen unter 900 Mk. für steuerfrei erklärt würden. Nach dem Schlußwort des Herrn Wolfskehl und einigen kurzen Bemerkungen der Herren Bich le r und Dr. Gutfleisch schloß der Vorsitzende Kommerzienrat Em- melius um 7 Uhr die Sitzung, indem er allen, die in der Aussprache zur Klärung der Sache beigetragen hatten, und insbesondere dem Stadtv. Wolfskehl den Dank deA Vereins und aller Erschienenen aussprach.______________ .Hessischer Landtag. R.-B. Darmstadt, 4. April. Am Ministertisch: Staatsminister Rothe, Geh.-Rak Braun, Ministerialrat Weber. Das Haus tritt nach Eröffnung der Sitzung um 10 % Uhr in die Beratung über den Antrag Schönberger u. Gen., betreffend die gesetzliche Regelung des Milchverkaufs. Der Ausschuß hat beantragt, die Kammer wolle beschließen, 1. die Großh. Regierung zu ersuchen, die Zulaffung einer dritten Sorte Milch (in Berlin „Marcktmilch" genannt) in Erwägung zu ziehen, und 2. den Antrag Schönberger für erledigt zu erklären. Ministerialrat Weber legt den Regierungsstandpunkk zu dem Antrag näher dar. Der Verkauf sog. Marktmilch sei nach dem Erlaß des Nahrungsmittelgesetzes nicht mehr zulässig ; er sei nur noch statthaft, wenn die Mischung der im- der Münchener ,.Allg. Ztg.". Seit vier Jahren lebte er im Ruhestand. Seine letzte größere Arbeit war ein wertvolles Buch über „Die BlüteKei - der deutschen politischen Lyrst von 1840^—1850". P. ist 73 Jatzre alt geworden. Brüssel, 4. April. Bildhauer Constantin Meunier ist heute morgen um 61/2 Uhr im Alter von 75 Jahren an einer Herzkrankheit gestorben, an der er feit längerer Zeit litt Meunier hatte in der letzten Zeit bereits mehrere Schwächeanfälle durchgemacht, war aber noch gestern künftlerffch tätig. (Meunier war nicht nur als Plastiker, sondern auch als Maler ein Künstler von bezwingender Genialität. Er stihrte den Fabrikarber- ter in die plastische und malerische Kunst ein, indem er ihn als den Helden der uwdemen Arbeit auf dem Felde feiner Tätigkeit am Hochofen, im Walzwerk usw. „in Schall und Rauch" in seiner Robustheit, seiner schwieligen Handfestigkeit, feinem bitteren Lebensemst zeigte. Seine starken Werke, die man zuerst in Deutschland in größerer Zahl auf der ersten Dresdener internationalen Kunstausstellung int Jahre 1898 sah, packen und ergreifen tief in ihrer , schlichten objektiven Naturtreue. Me moderne Kunst bat in ihm einen ihrer größten Söhne verloren.^ D. Red. d. „Gieß Auz.") — R 0 m a n st 0 ki zu verkaufen. Einem unterer bekanntesten beiitldien Roman-Autoren ging, wie das „Litterarische G’cbo" mitteilt, kürzlich das folgende Schreiben zu (die Handschrift verrät eme^ ru eidlich c lieber): „Erlaube mir hiermit die Anfrage, ob Sie geneigt wären, meine Vergangenheit, welche überhaupt ein sehr wannender Roman ist, als Stoff zu einem (solchen) Roman anzunehmen. Welchen Preis setzen Sie mir aus? Natürlich dürften vorkommende Personen nur anderen Namen benannt werden unb auch eine andere Gegend geschildert werdett, da nämlich alle Mitbeteiligten noch am Leben nnd sich die Haupt- affäre erst vergangenes Zahr abgespielt hat, sonst würde das zu viel Aufruhr neben und ich m i ch m e i st e n s k 0 m p r 0 m i 11 i re«. 3brer gefälligen Antwort entgegensehend etnstwetlen unter... bauptpostlagernd u. s. w." Vorsicht! > ^eim Einkauf Von WtnRr8««r’s(*ft5gmfit, denn Viele Nachahmungen Werden untergeschoben. p W klein wesentlich verschlechtert und verteuert werde. wurden 666 Führungen des Negierungsvertreters an und trag Schönberger habe seine Ursache darin, wirtschaft sich immer unrentabler erweise, nähme des Ausschutzantrages würden aber daß sie sich zu einer Genossenschaft zusammen- Derkauf und Kontrolle übernehme. Jedenfalls das Haus, den Ausschußantrag auf Zulasiung Sorte Milch abzulehnen und damit zu verein so wichtiges Nahrungsmittel für groß und Produzenten, schließen, die bittet Redner einer dritten hindern, daß daß die Milch- Turch die An- nicht die Milch- Vorteile erzielen, gebe er zu, aber „ 868 Frauen, Wannenbäder 1. Klasse 261 Männer, 8163 Bäder verabreicht gegen 7515 im Februar 1905 und 7869 im März 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 263 Bäder gegen 268 im Februar 1905 und 271 im März 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad 3872 Männer, darunter 758 zu 10 Pfg., 123 „ 10 , 76 Frauen, 403 „ Produzenten, sondern nur die Großhändler Daß die Milchpreise keine glänzenden seien, der beste Weg zur Erzielung angemessener Preise sei die Zu StnlN und Lcwd. Gießen, den 5. April 1905. ** Provinzialausschuß. Am Samstag, dem 8. d. M, vormittags ^9 Uhr beginnend, findet eine Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Karl Vogt zu Gießen um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft in bcm Hause Landgraf-Philpv-Vlatz Rr. 13 dabier. 2. Reklamation des Albert Viktor Holl gegen die Gemeinderatswahl zu Rodbeim v. d. H., hier Rekurs des Gg. Philipp Winkler daselbst. 3. Die Heranziehung der Gewerkschaft Luse und Ilsdorf zu den Kreisstraßenunterhaltungskosten. Gießener Volks bad. Im März Dampf- und Heißlustbäder, sowie Massage zusammen *184 Männer und 32 Frauen, Brausebäder 1571 Männer entrahmten Milch genau angegeben werde. In Darmktadt kenne man seit 25 Jahren genau den Unterschied zwischen Vollmilch und Magermilch, also abgerahmter Milch. Bei den Milchgesetzrevisionen in den Jahren 1898 und 1902 sei an den Bestimmungen über den Verkauf dieser beiden Milchsorten nichts geändert worden. Wollte man jetzt den Wünschen des Äbq. Schönberger Rechnung tragen, so würde eine wesentliche Verteuerung der reinen, unverfälschten Milch die Folge sein. Die Regierung könne aber nicht zugeben, daß eins der wichtigsten Volksnahrungsmittel verteuert werde. Die durch den Antrag Schönberger bezweckte einheitliche Herabsetzung des Fettgehaltes „ der Milch sei überhaupt nicht durchführbar. Bis jetzt hätten sich aber sämtliche Sachverständige und die Gesundheitsämter einmütig dagegen erklärt, daß der Mindestsettgehalt noch unter 3 Prozent herabgesetzt werde. In den großen Städten, wo die .Marktuulch" zum Verkauf gelange, sei der Konsum der Vollmilch ganz zurückgegangen, und dadurch werde die Allgemeinheit geschädigt. Eine Hauptschwierigkeit wurde auch die Kontrolle bilden, denn bei entfetteter Milch sei eine polizeiliche Untersuchung nicht durchführbar, da könne nur der Nahrungsmittelchemiker eine Kontrolle üben. In Berlin sei das'sehr einfach, da die Milch dort von einer großen Zentrale bezogen werde und im chemischen Laboratorium die Untersuchung ausmhre. Die Landwirte sollten auch bedenken, daß ihnen doch sofort das Absatzgebiet von Stadt und Kreis Darmstadt verschlossen werden würde, wenn der Antrag Schönberger zur Durchführung käme. Durch denselben würde eine Staatsautorität geschaffen werden für diejenigen Milchverkäufer, die ihre minderwertige Milch teuerer verkaufen wollen. Es werde sich am meisten empfehlen für die Milch- Abg. Hirsche! schließt sich im wesentlichen den Aus- erklärt, der An- sammenschließung der Landwirte zu Milchgenossenschaften. Erfreulicherweise schienen ja auch die Milchproduzenten die Notwendigkeit hierzu erkannt zu haben, denn der neu begründeten Genoffenschaft hätten sich bis jetzt bereits ca. 1800 Mitglieder angeschloffen. Auch habe sich eine kürzlich in Nidda stattgehabte Versammlung ganz ähnlich dahin ausgesprochen, daß die Selbsthilfe der Landwirte das beste Mittel zur Abhilfe des jetzt beklagten Zustandes sei. Die Festsetzung der Fettgrenze auf 3 Prozent halte er für ungerecht; es müsse doch dem Landwirt, der durch gute Fütterung und Pflege seines Viehbestandes einen höheren Fettgehalt der Milch erreiche, auch die Möglichkeit gegeben sein, einen befferen Preis zu erzielen. Abg. Schönberger führt aus, er nehme den gerade entgegengesetzten Standpunkt ein, als den, den der Regierungsoertreter dargeleqt habe. Redner sucht dann in längerer Rede die Notwendigkeit seines Antrags darzutun. Ec protestiere dagegen, daß man mit dem Worte „Markttnilch" ein Gespenst an die Wand male und seinen Antrag beiseite schaffen wolle. Redner ersucht zum Schluß, das Haus möge dem Ausschußantrag zustimmen, der ja nur das Ersuchen stelle, daß die Regierung die Zulasiung einer dritten Sorte Milch in Erwägung ziehen möge. Abg. Haas bemerkt, er habe sich in seiner früheren Tätigkeit als Polizeirat sehr eingehend mit der Frage des Milchverkehrs beschäftigt und dabei die Erfahrung gemacht, daß es unter den kleinen Milchhändlern viele gebe, die einfach ohne Verhör gehängt zu werden verdienten. Jetzt sei das wohl schon anders geworden. Er müsse sich entschieden gegen den Eintrag des Ausschusses aussprechen, der nur die Landwirtschaft diskreditieren würde und warne davor, eine dritte Sorte Milch in Hessen einzu- sühren. Er glaube auch kaum, daß sich die Konsumenten einfach damit einverstanden erklären würden, für den jetzigen Preis eine schlechtere Milch zu beziehen. Es sei eigentlich die Schuld der Landwirte selbst, wenn sie jetzt so schlechte Preise für ihre Milch bezögen; sie sollten sich eben besser zusammenschließen. Redner geht dann aus die Ausführungen des Regierungsvertreters näher ein, bleibt aber wegen der allgemeinen Unruhe des Hauses auf der Journalistentribüne 'unverständlich. Abg. Müller wendet sich gegen den Antrag Schönberger und die Begründung desselben. Abg. Erk bittet, bei der ganzen Lage der Sache heute Don einem Beschluß abzusehen. Abg. Ulrich spricht sich gegen die Zulasiung der sog. Marktmilch und gegen den Antrag Schönberger aus. Man könne diese dritte Sorte besser „Mogelmilch" nennen und würde mit der Annahme des Antrags nur das Mogeln mit der Milch staatlich begünstigen. Nach 1 Uhr beginnt Abg. Bähr noch eine längere Auseinandersetzung über die Milchkontrole, wobei er besonders gegen den Abg. Müller polemisiert; im Halise sind außer dem Redner zeitweise nur 13 Mitglieder und 2 Stenographen anivesend. Nachdem Redner endlich geschlossen, wird ein neuer Aiisschlrßantrag gegen 5 (Stimmen angenommen, die Regierung zu ersuchen, den Antrag Schönberger auf Grund der heutigen Debatte in Erwägung zu ziehen. Damit schließt die Sitzung um V22 Uhr. Nächste Sitzung morgen früh 9 Nbr. ___________ Deutscher Reichstag. W. Berlin, 4. April. Das Haus ehrt zunächst das Andenken des verstorbenen Mg. Wallbrecht Cnl.) durch Erheben von den Sitzen. Sodann wurde der 3. Nachtragskredit für 1904 ohne Debatte zmaenvmmen und in die Beratung des Antrags Büsing ein- ne Tätig, Nafirenfe brigen Ehepaar erst t aller Be- 'en die Un- -skn wurde der Rauch ^ayer einen f einen aus Frau zwar an kommen 220 Per. Wen. ■l’l’Mfe 8 2 [en > wunb .7'7°- ->.tz i kit Start, v "totalle 1 wsort dein «• Unter let>i". daß konnns. 'sicht! ^4 st. Veqenübn aus denen der eine engjifdie n?onnahonen m&rtige Amt »ständischen, mit der Aar > oder tut idn MämUte oder ; direkt würden -e immer jeder i Alexander III. eher, der Fürst ilolaus!. hatte in "ondon von setzte manch- gedrucktes legen die hm- war. Truck- 3 der Zar den ! hatte, eines nifteden lietz. r Zeitung vor- 2, wegen deren Seit Icmem durch Tn'ckei> er$relieKm elti'ng 'N't dem Jo'stia, o>e ÄH *rs SH chd, Siu? ®'elbl ->d d°>7 L Äi» >net, or‘ A». di- «*',,(■ w *> 8»** . stöbt- *5« bittet, damit d-- l"M L (ße. ielt'n Sinft^1 urigen Von heute ab gebe auf sämtliche Konserven 10% Nachlass 1757 Eberh. RJIetzger empfiehlt 473 M. Elia«. bv'4, Photographische Apparate und Bedarfsartikel Schirmfabrik, L Eahnsani«»Xies > C17/8 Seltersweg 9. 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Danipföaggerei Lager «eben den Klärbeüenanlagen am Wetzlarer-Weg. Telephon Nr. 87. 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(Ohne Gewähr.) 9 [4001 11 36 43 103 5 38 236 44 [1000] 365 69 82 88 415 53 515 26 32 [2000] 68 756 57 61 936 38 74 87 1150 258 61 81 391 448 679 759 63 69 83 2019 156 72 249 75 317 38 407 9 [1000] 14 43 [4001 71 633 602 746 818 20 902 [1000] 73 [400] 3045 52 110 82 299 301 [4001 72 536 58 610 21 738 65(400] 76 98 812 34 90 [400] 963 77 4005(1000] 56 122 45 1400] 77 [ 400 ] 236 303 15 32 70 414 65 [400] 521 75 95 625 50 [1000| 73 82 92 710 68 859 921 24 5072 92 114 235 56 336(1000] 80 493 596 604 53 80 753 [2000] 93 922 6019 77 105 20 54 239 61 303 76 486 533 1400] 663 708 39 [400] 816 48 67 7011 102 25 30 68(400] 332 86 406 [50001 7 25 50 595 650(1000] 75 763 8035 72 151 110001 64 211 24 48 80 329(400] 79 95 [10 000] 99 557 804 39 915 18 27 69 9005 24 137 76 95 96 250 [1000] 321 25 408 751 Schirme empiehlen in großer Auswahl zu billigsten Preisen. Stets Neuheiten! 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Seit Jahren die besten Erfolge. 14 20 91 809 46 [400] 81 948 21033 68 110 [400] 19 56 97 344 80 95 510 62 85 98 99 [10001 686 110001 712 859 926 2 2015 147 208 307 [1000] f.6 404 515 23 26 84 628 |400| 33 58 76 724 826 47 95 99 955 [1000] 79 11000] 23017 91 110 [400! 27 38 [400] 80 [400] 263 368 [400] 512 70 77 608 16 25 707 33 913 11000] 46 63 24048 55 99 157 212 28 355 84 402 7 15 560 72 687 706 57 842 948 72 25019 191 254 [400] 69 82 305 80 85 422 48 90 97 ( 400 ] 504 45 . . 614 750 76 810 25 905 84 26020 50 80 126 78 245 305 418 un 52 ' I000] 944 60 2 7008 12 104 98 245 (1000 ] 97 304 34 36 38 >3 52 7o5 | 2000] 803 88 «52 28072 188 [400] 280 95 96 330 42 [10 0] 08 420 [4001 57 516 18 74 616 [4001 63 [400] 85 809 34 51 85 955 [2000[ /I 72 76 29078 [1000] 81 104 [1000] 43 99 265 86 381 524 38 607 26 110001 785 90 98 801 64 2000] 70 961 30061 179 261 [ 1000] 397 479 93 510 58 62 75 [400] 605 46 47 58 94 718 57 68 [400] 892 [1000] 928 31016 30 40 155 217 67 86 302 [400] 24 58 [1000 1 90 ^400] 400 5 17 [4001 20 [1000] 34 [1000] 518 24 42 48 89 608 59 74 a 813 [400] 24 94 906 61 32022 82 106 88 2 )4 37 319 427 (4001 35 98 544 70 604 61 720 27 937 33029 114 27 226 50 301 37 64 451 64 655 [1oOO] 59 735 [460] 41 45 VAnn' 99 tiO tißQ ™ ,in 993 34031 120 83 411 18 (400] 41 [400] 47 62 576 [2000] 628 792 [400] D , AMchatlenbtirger Flügel- unö Pianinoiaurik mit Dampfbetrieb, Bahnnotsplatz, Gegründet 1830 Lieferant von j• Hans v. Bülow, Fürstlichkeiten u. staati. Anstalten, mehrfach prämiiert. DirekterVerkauf an Private ohne Zwischenhandel zu Pabrik- 91 471 509 654 77 765 [400] 69 806 24 82 930 71 49022 60 [400] 121 [400] 69 228 45 91 440 521 65 98 714 [400) 25 92 936 50063 89 139 57 73 75 88 206 18 74 328 47 [1000] 468 93 618 81& 42 [400] 94 [400] 920 42 71 [2000] 5 1006 61 65 86 [1000] 103 21 235 80 498 [400| 528 35 36 49 89 694(400] 728 868 79 900 1400] 71 94 [1000] 52054 59 99 [400] 251 330 92 442 46 565 90 611 [1000] 81 [400] 729 49 [400] 83 822 63 68 92 945 68 [ 4001 53106 39 74 85 [1000] 234 [400] 42 64 380 401 [400] 25 37 587 603 728 47 14001 826 35 939 47 [4001 54016 50 73 [10001 76 [400] 103 52 57 218 87 [400] 384 429 71 523 [400] 28 91 646 94 [1000] 727 29 43 1400] 892 930 [1000] 74 80 55008 [400] 63 82 167 226 86 318 25 507(400] 612 33 754 [4001 66 822 [400] 29 40 41 45 49 69 916 [10001 63 56067 123 [5000] 37 [400] 43 47 70 442 [400] 524 [400] 53 62 (400] 727 851 83 900 45 [1000] 57011 [400] 45 56 139 52 70 443 |400| 579 (2000| 620 54 852 73 89 906 [400]! 58024 54 58 102 35 246 80 [2000] 325 74 558 [ 400] 651 758 65 76 96 830 73 95 97 98 99 59061 197 [4001 310 38 433 99 [400] 506 43 [400] 636 709 13 21 [1000] 59 856 97 110001 903 47 [1000] 52 1400] 60095 102 28 [400] 250 72 342 412 [409] 44 [400] 89 533 [1000], 45 79 633 54 70 760 95 836 42 927 61038 77 |400] 102 40 92 [400] 264 98 314 ( 4901 28 54 95 [400] 493 [1000 ] 518 [400] 89 612 96 702 41 52 |10*0| 816 58(400] 71 915 23 64 88 62028 32 34 46 55 85 90 111 [1000] 13 41 230 54 326 95 438 61 559 [1000] 65 [400 [ 90 ( 4-00 1 607 712 [400] 41 87 819 61 989 63028 73 142 46 253 69 309 72 85 [10001 400. 28 70 90 573 80 [400] 808 [10ß0| 88 955 64025 31 112 21 97 208 60> 358 424 96 583 76 660 766 93 812 [2000] 24 29 945 58 67 77 65033 57 239 52 363 430 42 57 69 555 77 630 85 [400] 762 854 56 58 73 81 11000] 91 930 76 6 6028 47 124 34 41 300 12000] 21 [1000], 45 57 88 [400] 510 72 600 35 60 64 [2000] 704 826 [400 ] 922 42 400' 54 60 67 67078 [1000] 82 165 66 92 359 410 558 97 [4001 628 1 400 ) 760 890 [400] 977 [400] 68007 269 81 319 404 9 12 14 93 [1000] 580 ( 20001 611 38 726 49 830 [400] 61 922 51 99 6 9046 [400] 77 138 53 267 307 50 78 [5000] 445 505 65 617 765 823 51 82 ( 70(02 82 141 202 [400] 10 72 82 408 32 91 [400] 572 760 805 907' 9 [1000| 19 31 54 66 84 [2000* 71028 145 272 330 99 493 94 599 647 717 83 (400) 86 94 866 97 998 72103 210 [1000] 59 64 65 3.34 93 417 43 61 81 85 579 [400] 628 49 [1000] 705 [400] 84 88 98 910 77 91 78021 166 [2000] 88 250 98 321 [2000] 33 479 [400] 95 506 51 93 97 64« 64 70 77 [1000] 756 78 862 952 70 87 [400] 74041 [20000] 46 123 [400] 79 95 222 35 [1000] 58 74 77 302 423 40 [1000] 58 85 502 84 HiMmmr Heinrich Sack jr. Marktstrasie 19 empfiehlt sich im Einbinden von Büchern, Zeitschriften u. s. w., sowie in allen m dieses Fach einschlägigen Arbeiten. 1251 6inmi)iii(n von Bildern. Bestellungen können im Schirm- laden daselbst abgegeben werden. liiern Ll-Mrm Anton Koch und Augustinerbräu München Bürgerliche Abendkarte sowie alle Saison-Speisen z 4® vx*2> z Pilsener A. B. G. Diners 1.20 im Abonnem. -.90 H w PALMIN feinste Pflanzenbutter 60®,/o Enpenrfi gegen Butteri tmübertrotteL zum fceoheo, braten e, backen 11// -!-> w a □ 3 Zimmer-Türen, Futter, Bekleidungen, Kehlleisten Fussbodentafeln etc. Emil Funcke XJJ Ziminertüreu-Fabrik. Lager: Frankfurt a. M., Niedenau 15. W“ Vertreter gesucht. bsw/! |rl«J Otm®' dir ®lt Mu M b< Untot 3 gutes verab Iüutit in hi das^ am Regel hinau Torpt enge, und d nahm walt L'iiti1 Mann Ehre