«'tersit,,. 1 M n. nehmen Slj 5. SdilincklCE, beste Phanzeo* aaten. »sica chlnchen )e »chcnlampen u*chiuen e 1 Leiegläner r-Apparate Inccnex ddt «w\ । AlE । Lsfc 11 jeder Preis11!1 In solider AuslöM om« o«*"™ _ Fr.» Möbel"’*11 M ** gg gelt^ Nr. 282 Freitag, 1. Dezember 1905 155. Jahrg. Dtz, e»trV*i fiwtBntttmr* ew*» ber gn#n. ot«"* *6d>entllrl twigelegt D» (Mi - • «mM «mM Gießener Anzeiger IrrtXÄVTtrn -< 1 ie«||, MeMfnzw. eexwAtH* . t*#enera!-Anze!ger, Amtr- und Anzeigeblatt für den Kreis Ziehen. !■ " T.!"——*——■* rl 111 1 ■!■*"■ »M ■ ,rre»—,, -j.r ■■ .u». r.,— , i ri. ■. Parlamentarische Verhaudlniigcn. Nachdruck ohne Aerernbarung nicht gestattet. Deutscher Reichstag. 8. Sitzung vom 30. November. 1 Uhr. Am Bundcsratstisch: Graf PosadowSky, von Podbielski u. d. Das Haus ist mäßig besetzt. Zunächst werden zwei schleunige Anträge auf Einste!« lung von Strafverfahren gegen die Abgg. G e r i j ch (Soz.) und 5t r ö s e l l (Antis.) angenommen. Es folgt die Interpellation der Abgg. Albrecht (Sog.) u. Gen.: Welche Maßregeln gedenkt der Reichskanzler zu ergreifen, um der Höhe der F l e i s ch p r e i j e , die seit geraumer Zeit eine Kalamität für weite Kreise der erwerbstätigen Bevölkerung geworden ist. cnlgcgenzuwirken? Gedenkt der Reichskanzler insbesondere eine Aufhebung der Fleischund Lichzölle und eine Aufhebung der Vorschriften herbe,zuführen, die die Einfuhr lebenden Viehes aus dem Ausland erschweren? Auf die Frage des Präsidenten Grafen Ballestrem, ob und ft.ann die Regierung die Interpellation zu beantworten gedenke, erwidert Staatssekretär Graf Posadowsky: Ich bin bereit, im Namen big Reichskanzlers die Interpellation sofort zu beantworten. Zur Begründung der Interpellation erhält das Wort: Abg. Scheidcmann tSoz.): Die Flcischnot ist die Folge einer agrarischen Jntercsien- bi-litik, wie sie feilens der Negierung betrieben wird. Darüber, daß tatsächlich eine Flcischnot besteht, brauchte unter verständigen Menschen eine Diskussion überhaupt nicht stattzufinden. Das bc- tttcisen u. a. die Zahlen, die uns aus den Schlachthäusern der bi rschiedenen Großstädte vorlicgcn. Es sind in diesem Jahre etwa 51)0 000 Schweine weniger geschlachtet als im Jahre 1904; auf btn Kopf der Bevölkerung Deutschlands beträgt das Minus gegen b:;S Vorjahr 1,05 Kilogramm. Ich erinnere ferner an die Eingabe des Berliner Magistrats an den preußischen Landwirtschafts- rri nh'ter, worin die Preise der beiden letzten Jahre gegcnüber- gi stellt sind. Es acht daraus deutlich die Steigerung der Flcisch- pleisc hervor. Jeder Arbeiter, jeder Anhänger des Mittelstandes irnrb Ihnen sagen, wie außerordentlich groß die Flcischnot ist. Setzen Sic nur cinmal den Sturm auf die Frcibänkc in den g! oßen Städten an, wo minderwertiges Fleisch verkauft wird l L^jen Sie nur die Anzeigen, in denen Hunde- und Pferdefleisch argcpricsen wird! Tic unS gestern zugegangene Denftchrist des Ministeriums für Landwirtschaft bestreitet das freilich; aber der Heitere Inhalt der Denkschrift straft die Behauptung, daß cs keine F'cisckmot gibt, Lügen, denn es wird darin amtlich ein Rückgang diÄ Fleisch-Konsums konstatiert. Als ich die Denkschrift las, fiel nt r die schrift von Kant über die Macht des Gemüts ein, worin c< heißt, daß man durch starke Willenskraft sehr schmerzhafte Dinge leicht überwinden kann. (Sehr gutl und Heiterkeit bei den itter-Ernte mußte ungünstig auf die Viehbestände cmfrtrFen. Der kleine Mann läßt lieber sein Vieh darben, als daß er sich Geld von der ,Sparkasse holt, um das Vieh besser zu füttern. TaZu kommt, daß die hohen Kartoffelpreise die kleinen Leute an- reiztcn, die Kartoffeln lieber zu verkaufen, als zur Mästung deS Vicbes zu benutzen. Es wird von den Vorteilen gesprochen, die die Großgrundbesitzer von den hohen Flc'schprciscn haben, aber die Statistik zeigt, daß die meisten -Lchweinc von Besitzern unter 100 Hektar gezüchtet werden. Bei der ganzen Beobachtung der ländlichen Verhältnisse zeigt es sich: zuerst steigen die Löhne, dann bte Preise der Produkte von Industrie und Gewerbe, und erst später findet ein Ausgleich mit dcr Landwirtschaft statt. DaS ist ja auch ganz natürlich: die Landwirtschaft kennt keine Neigung zur Trustbildung, daher geht da alles langsamer vor sich. Irgend einmal steigen da natürlich auch die Preise; und bann wundert man sich! Nun zu den Veterinären Verhältnissen: Ta lonftatiere ich zunächst. daß Preußen zurzeit von Maul- und Klauenseuche völlig frei ist, auch die Lungenscuche ist beseitigt. Noch vor wenigen Jahren kostete die Maul- und Klauenseuche jährlich 100 Millionen. Mo ein äußerst erfreulicher Erfolg. Wem ist er zu verdanken? Jede Seuche wird allmählich schwächer, um sich schließlich ganz tot» zulaufcn. Aber wie leicht entstehen sie, wenn man unvorsichtig ist! Da rniiß man sich in acht nehmen, dcr Seuche auch nur den kleinsten Finger zu reichen. (Heiterkeit.) Herr Scheidemann war ja so weit ganz geschickt, als er das Ausland besprach. Aber der Frage „Rußland" ist er aus dem Wege gegangen. Und gerade die ist cntsck>eidend. Es war natürlich, daß der Krieg Seuchen im Gefolge hatte. Das hat er stets; das wissen die älteren Herren noch von Anno 70 und 71 her. Woher ist denn jetzt die Rinderpest nach Rußland gekommen? Ich habe ja den Herren Bürgermeistern gesagt: wenn ruhigere Zeiten kommen, kann das Konnn- gent ruhig erhöht werden. Aber nicht jetzt. Aus diesem Grunde konnten wir auch, als der Verkehr über Sosnovicc gesperrt war, das Vieh nicht über Thorn leiten: weil in Polen gerade die Schafpockcn herrschten. Auch nicht über Oesterreich, wegen der Maul- und Klauenseuche. Das Dänemark und Holland betrifft, so ist es ja richtig, daß dort Rinderkrankheiten zurzeit kaum bestehen; wohl aber Schweinekrankheiten. Ucbrigcns, was der Herr Scheidcmann über unsere Besorgnis für England äußerte, war natürlich nur scherzhaft gemeint. Ich habe mich natürlich nicht darum gesorgt, ob dort dic Preise in die Höhe gehen. Ich bezwer- felte nur. ob man in Dänemark bestehende Handelsverbindungen so leichtlich aufgeben würde, um einer vorübergehenden Einfuhr nach Deutschland willen. Nun zur Frage der Märkte! Man wirst uns Agrariern vor, daß wir immer nach dem Staate schreien, daß wir uns selber nicht zu helfen wissen. Und iva§ tun jetzt die Städte? Sie schreien nach dem Staat! Der soll helfen, der soll die Grenzen offnen. Aber die Städte wollen ihre hohe Mahl- und Schlachtsteuer nach wie vor einsacken. Breslau und Potsdam nehmen über_ 30 Mk. pro Ochsen. Ja, warum sorgen sie denn nicht selber zunächst dafür, daß der Preis, soweit es an ihnen liegt, verringert wird? Tie Städte stellen einem hübsche kleine Aporhckerrechnungen auf. Davon habe i ich mich selber überzeugt, als ich meine drei Schweine nach der Stabt 'um Verkauf [dürfte. Auf dem Mark stunden sie mit 77 Mk., ich aber friefltc 5G Mk.: also eine nnni hübsche Erhöhung. Tr,3 eine mus; meiner Ansicht nach der .finmument. wie Vrodu- -u vertaner’:': bof, bic 5'r- :--n nur dem ""irkte oft u bin / sichtig jebermnnn ^iiaänalich sind. In dieser ernsten ?>c": tatfrer sich alle auf der Busi? dieser Korl^-'mg ?usammens!iid'n. Tann erst wird man überall burcfvciicn können bis in die lehfn Momente. llcbrigcnS iit das ^ubl'kirm frffier auch an den erhöhten Preisen schuld. Was 'teilt es nicht m- all? für Ank.........—reu! Grüber ning die Hausfrau mit dem r ?rb ai"' den Mark: und host- sich ihr Afeifch. öc”fc verlanat r - S f-r und T-rrta abaewr-ren und ^ubcrcitet in ilirc Wobnuna, brei Trenor,, r-mdi, in der G^oßstob' bei den Gntfernur'-cn! ^a, das tv'll 'alles berahlt fein, der Fleischer mus; es ja auch bemblen. Da liegt eine der Ursachen Ich habe fer-roefjen, wie es meine Meinung ist. und wie ich eS für meine Pflicht erachte Ich achte Anderer Ueber^euguna, auch die der .Herren Sozial' •nofrnten, bitte aber auch, meine Meinung als die eines ehrlichen Mannes w achten, eie sind doch allr Bürger eines Staates. Mir wollen doch alle nur das Beste eines Staates. Wir wollen nid* andern im ciaencn Lande, sondern freu zusammensteben -um fe iten von Handel und Industrie. (Gelächter bei den Soualdemokratens Ja, ;um. Wohle der Industrie und zum Wohle der Landwirtschaft, und diese tu fördern. ba;u bin ick> ;ur ^cit in Preußen in erster Linie berufen. (Leb- bafter Beifall rechts.) Auf Antrag des Abg. Singer (Soz.) findet eine Besprechung der Interpellation statt. Präsident Graf Ballestrem: Der Herr Bevollmächtigte zum Bnnde-k-rat. königlich preußischer Minister tioa Podbielski, bat nach dem mir vorliegenden Stenogramm seiner Rede gegenüber dem Begründer der Intervellätion, dem Herrn Abg. Scheidemann, getagt, daß sich der Herr Abgeordnete zum Sprachrohr all deß Gewäsches gemacht habe, das über ibn im Lande verbreitet sei. Eine. solche Aeußerung eines Mitgliedes des Bundesrats gegenüber einem Mitglied,? dieses Hauses entspricht nicht der Ordnung des Hauses, (Lebhafte Zustimmung links. Minister b. Podbielski verbeugt sich lächelnd.) Abg. von Oldenburg skons.): Ich hätte von der Begründung des Inrervellanten eigentlich mehr erwartet. Er sprach von der „agrarischen Aera", als ob wir schon mitten drin wären. Noch aber leben wir in der Acra .Caprivi I Tie unzweifelhaft jcl r bestehende Fleischteuerung bat ihre Ursache in der Kartoffel-Mißernte des Jahres 1904. Aber das wird nicht lange dauern. Gerade die Schweineprodultiou läßt sich sehr forcieren. Und e5 wird nicht lange dauern, bann ist die jetzige Siatamität vorüber. Glauben Sie doch nicht, daß der Viehproduzent davon Vorteil hatl Ter deutsche Bauer hat sich geplagt und geschunden, er hat genug gehungert. Das Ideal der Herren von der Linken ist: Im Deutschen Reiche wohnen, den Schutz der deutschen Militärmacht und der deutschen Gesetze genießen, aber sich nähren von russischem Roggen, argentinischem Weizen, ameritanischem Fett und russischen Schweinen. sLachen links.) Wir dagegen wollen die deutsche Landwirtschaft kräftigen, damit sie schließlich allein in der Lage ist, nicht nur iiibezug auf Fleisch, sondern auch inbezug auf Getreide das Land zu nähren. Wenn wir nicht dieses Bestreben hätten, dann könnten Sie (,;u den Soz.) sehr leicht einmal in die Lage kommen, zu verhungern. sLachen bei den Sozialdemokraten.) Tie Produzenten haben Schulden machen müssen, weil sie ausgevlündert wurden durch die Konsumenten. sLachen links.) So ist die d-utfebe Landwirtschaft in eine Knechtschaft der Schulden gelangt. Bewahre sie Golt davor, daß sie nicht noch auf die Guillotine steigt. (Saures Gelächter bei den Soz.) Tie Sozialdemokraten haben mit dem Weltfeiertag Bankerott gemacht, trotzdem sie das schöne Lied fingen: „Alle Näder stehen still, wenn dein starker Arm es will." Ich sage Ihnen aber: Nicht nur die Näder und Arme, sondern euch die Herzen werden still stehen, wenn die Landwirtschaft Feiertag machten müßte, denn das Brot würde fehlen, wen dem Sie leben. (Lebhafte Zustimmung rechts.) Von dem jetzigen Anziehen der Fleischpreise hat der Großgrundbesitz fast gar keinen Vorteil, zu 73 Prozent entfällt der Vorteil auf die ländlichen Arbeiter und Kätner, die sehr lebhaft an der Schweinezucl c beteiligt sind. In einem ländlichen Wahlkreise entschlossen sich die Leute, konservativ ru wählen und ntritt ftvaldemokratisch, weil sie sich sagten, für den Betrag, um den dann die Schweine teurer werden, können >vir schon ein? aairc Men.ie Schnaps faiücn. (Große Heiterkeit) uf d "' S”'b" und in d-n kl’-u’n Städten iit von einer Schwei'" imr nicht d ' Rede. D'r trerntfiriie GJmnb der Teuerung in den orcßen S'ädren firot darin, daß das Großkapital sich des Zwi- ' r ■ Handels in Fleuch bemä - tiet bat, ferner in den hoben Schlacht- r.’uSabael’.'n, in der Schlachtsteuer und den hohen Vrorenten der ' "'fr i"ion^b^"''n. E'n f*rncrer Grund liegt atter^'n-^ in den kolos'tal gesteigerten Löhnen auf dem Lande. (Lachen links.) Gsg'.'^'n ■ rtira dost sic Sans, ':rt■ <’;n Du '-"äni'^n das'tzen haben? sGroße Heiterkeit.) Tie fetzigen Fleischvreise werden ab'r auch deshalb so schwer empfunden, weil die Frauen in _ben gre'-ui Stä^^en fetzt »um Teil nicht mehr praktisch zu wirtschaften verstehen. Wenn sie in V"lksver»am'nlunaen gehen und sich dort für die Be' i bunaen der Anita Aimspurg oder der Rosa Lrirern- bura inter'frieren, bann ist es fein Wund-r. wenn die 5iunst des Kochens ihnen opr'onben kommt. lHeikerkeit.) Wie der Fre-'inn 'ich d-'r Landwirtschaft gegen-"cherff''llt. dafür ist bezeichnend b' schöne Lied, das d-'r Aba. Müller-M-'iningen Landt^irt'chaft-"'inister auf dem Parteitage der freisinnigen VollSpartei luib ’iete. Es heißt darin: Er läßt sich stoßen nicht vor'n Bauch Der aroße S^stverehrer, Er -'"'ch'iet schöne Säue auch. Für Sau^ucht ist er Lehrer. Der höchsten Tvarnh Hort, Er haßt des Fleisches Sünde ITnb unterstützt nur Rae>enS Sport, Was ich. sehr rührend finde. Ich finde das auch sehr rührend (Stürmische Heiterkeit und j rech:-?.! Da das Lied für den Parteitag bestimmt war, so.har sich Herr Müller-Meinina"n bei seiner Anfertigung sicher besondere Muhe gegeben lHeiterkeit) — — aber daS Resultat — la bon coenrl (Stürmische Heiterkeit.) Es tut mir aufrichtig leid, daß die sonst so liebenswürdige Muse des Dichters hier in eine solc'oe Saurichtung geraten ist. (Anhaftende Heiterkeit.) Viel harmloser scheinen mir in dieser Beziehung die Herren Sosialdemo- krateii u sein. Ich entsinne mich, mit großer Freude und erheb- liri'.'m Genuß eine Schilderung gelesen zu haben von einer Dampferfahrt der Sozialdemokraten gelegentlich eines Parteitages. Da hat di r Aba. Bebel ein Lied gesungen vom Bürgermeister Tscliech (Große Heiterkeit) und es wurde daran die Kontroverse geknüpft, ob das Lied mii „Wau, wan!" oder mit „Schrum, schrumendigte. Man hat fiel) schließlich darüber verständigt, daß „Wau, mau" das richtige sei, denn es klinge mehr revisionistisch. (Heiterkeit.) Ich persönlich bin für „Schrum, schrum!" (Große Heiterkeit), denn erstens halte ich den ganzen Revisionismus für Schwindel (Große Heiterkeit), und zweitens fürchte ich, daß Sic, meine Herren Sozialdemokraten, sonst Iluc Leib- und Magenmelodie verlernen könnten: Alles muß tierrungeuierct fein. (Stürmische Heiterkeit.) An diesen schönen Gesang Bebels sollte sich dann noch ein japanischer Schleier - tanz anschließen. (Erneute große Heiterkeit.) Der japanische Delegierte-. . . . Präsident Graf Vallestrem: Wenn auch vielleicht noch das Gedicht des Herrn Müller-Mei- ningen in gewissem Sinne zu der Fleifchnor paßt, so glaube ich doch, daß dies von dem Schleiertanz nicht mehr gelten dürfte. (Groß? Heiterkeit.) Abg. v. Clbcnhurn (fortfafirenb): Bedauerlich ist c5, daß die csicntlichc Meinung so gegen die Landwirrschaft erregt und daß ein Gegensatz zwischen Stadt und Land.erzengr ist. Ich achte die Presse sehr hoch, soweit sie sich die lufgabc stellt, zu belehren und Neuigkeiten zu bringen, aber die - volvcrpresse ist nicht nötig, sic fälscht die öffentliche Meinung, i? . hat einmal eine Zeit gegeben-, wo die Regierung den Rufen der Straße Rechnung tragen zu müssen glaubte. Tas war im Marz 1S48, als bic Autorität im Staube lag. Wir freuen uns, heute eine Festigkeit zu sehen seitens des Neichskan;lers und des Landwirtschaftsministers, die nicht weicht dem Geschrei dieser Presse. Ich danke es dem Kanzler im Namen vieler hunderter und taufender von Landwirten, daß er diese Stellung eingenommen hat. (Zurufe links.) Nicht hunderte, sondern hundertrausende und Millionen von Landwirten. (Zurufe links: Soviel gibt es ja garnidjtl Heiterkeit.) Ich danke cs dem Herrn Landwirt- sritaftsminister, daß er diese Stellung eingenommen, hat ber ganzen "rage gegenüber. Er bat siel' mit Schmutz bewerfen lauen wüiscn Wir r issen aber, bah d?r Minister Ihnen (nacf) links) nur 1-=.' halb so unangenehm ist weil er furchtlos ist und sich nichts avs dem machst, was S'e unb Ihre Prcue saaen. (Lachen linke > c'bft. Kopsch bat -'ine RHe in Berlin mit den^Worten gescble^ev- Grenwn ans! Fort mit oiescm M nisterl (^ehr ririifigl link?' Darüber wirb sich Herr v. Podbielski leicht trösten können, "(t, weiß, daß die nan-e deutsche Landwirtschaft ban?b''r.-n y-'r,rn. baaegrn ruft: Ein Hurra diesem Lanbwirtschaftsministerl '-v-X rechts. Gelü hier links ) Uns -’bt bas Wehl des Vatrta->^ über alles. Wir scher aber das W -l'l deS deutschen Volkes rn>-r§ an als Sie (nach links). Wir glauben, daß auoenlst-cklich feg Wohl des de'stschen Volkes darin licat. daß cs sich stark macht jedem den Schädel ci.nuKf-tagen Wasier unb zu Lande, ber c? wagt, bi; Hand ausrustrccken nach dem Glan, der deutschen Aaistr- frone. (Beifall rechts. Gelächter bei den Soz.) Abg. Pohl (freis. Vpt.): Tic Rebe de? Vorredners scheint nur den Zweck gehabt tu haben, Heitertest zu erregen. Dazu iit die Sache denn del cirta (Sehr richtig! links.) Inso.vcit die Denkschrift eine ^cr, teibiguna der Landwirtschaft darstellt, war sie eigentlich üherflü'ug, b;e Landwirtschaft ist bemüht, ihre Erträgnisse zu steigern, unb nta'sts wäre ihr angenehmer, als wenn sie dahin käme, alle Bediirs. ninc des deutschen Volkes zu befriedigen. Von den Zöllen attan hängt lws Prosperieren ber Landmirtfchaft nicht ab. Die ®e» bauvtung, daß zwischen den Stallvreisen unb den Marktpreisen ein Mißverhältnis besteht, wird gerade durch die Denkschrift widerlegt: die .Kommissionäre und ber Zwischenhandel tragen also nicht mir Erhöhung der Fleischpreise bei. Würbe man die Siommimonärt anss' alten, so mürben sich die Genonenschaften au-’breiten, urj bic Preis-' würden tic gleichen fein. Wenn die Negierung empfiehlt, bic er übte sollten selbst bie Fleischversorgung in die Hand nehmen' so nähert sie sich dem Standpunkt ber Sozialbemokratzst. $ir haben diesen Rat auch nur als schlechten Scherz aufgefaßt, wie ja auch auf. dem Städtetag Herr Singer der einzige war, der jenen Gedanken aufgegriffen hat. Wie die Händler, so sind auch die Fleischer nicht schuld an den hohen Preisen. Warum hat man nicht bei Beratung des Zolltarifs unseren Antrag auf sofortige Aufhebung der kommunalen Wahl- und Schlachtsteuer angenommen? Ten Herren Agrariern war das Tempo, das wir einschlagen wollten, ein zu schnelles, sie haben noch 10 Jahre die Steuer bn. zubehalten beschlossen. Tatsächlich hat die Zunahme au geschlach. toten Schweinen mit der Zunahme ber Einwohnerzahl nicht Schritt gehalten, im Gegenteil, die Zahl ist sogar zurückgegangen. Ez gibt nur ein sicheres Milte! gegen die Fleischnot: das ist di: Ccffnung der Grenzen. Abg. Herold (Ztr.): Tie ganze Aktion Der sozialdemokratischen Partei entspringt nur, ihrer allgemeinen Tendenz, Unzuftiedenhcit zu schaffen un) Zu schüren. Daß die Vtehzölle zu hoch sind, ist einfach unrocht. Auch im neuen Zolltarif sind sie so normiert, daß eine wescmlch: Preiserhöhung dadurch nicht ffattfinfccn kann. Mit der (firem. sperre hat das alles aber gar nichts zu tun. Die Sperre ist tlt dazu da, um Seuchen abzuhalten, zu sonst nichts. Bestehl ft« <-cuchengefahr mehr, w wirb sie aufgehoben. Tie Sozialdr». traten verschieben das Stampffclb völlig. Daß das FlcischbesckL. gcsetz im agrari’cbc'i Sinne ausgenutzt wird, davon ist gar & Rede. Tie Flei'chteuerung herrscht ja doch nicht bloß in Temi> land; sie ist international. Ueberh-nipt: glauben Sie doch nut nicht, daß durch vollständige Freizügigkeit der Produkte die Pteür sinken würden. Sie würden bleiben, wie sie waren, auch wenn wir z. B. die Zölle plötzlich abscl)afftcn. Tann würde der ausländische Produzent den bisherigen Zoll auf sein Produkt auf- selstagen unb das Gels selber einstccken. Denn niemand verkauft billiger, als er muß. Auf ben früheren Status fönnnen die Preise überhaupt nicht mehr zurückgefchraiwt werden: bas liegt an der ganzen internationalen Konjuiiktnr, auch an den veränderten Lebens- unb Produktionsverhältnissen. Tie Weiterberatung wird hierauf auf Freitag 1 Uhr vertagt. Schluß 5% Uh,:. VMische Tttnesschaü. Zum cnglisch.französischcn Abkommen über Lib'ria. Aufsehen erregt die Veröffentlichung eines englisch-franz. Abkonuncns über die nordwest-afrikanische Negerrepublik Liberia. Wie aus Washington depeschiert wird, • hat sich die deutsche Negierung wegen der Stellungnahme dcr amerikanischen Regierung zu dem Abkommen über Liberia erkundigt, durch das die Finanzen dieser N egerrepu bl ik unter die S< o n t r o l l c Frankreichs und Englands gebracht werden. Das Deutsche Reich hat keinen tatsächlichen Protest gegen das Abkommen eingelegt, doch läßt dcr Charakter dcr dclitschen Note und dcr Erkundigung, die auch an die Negierungen anderer Staaten gerichtet wurden, erkennen, daß Deutschland befürchtet, das 'Abkommen könnte die Handcls- und anderweitigen Rechte Deutschlands in Liberia' und in anderen Gegenden Afrikas beeinträchtigen. Das amerikanische Staatsdepartculent fühlt sich indes nicht berufen, sich einem Protest gegen das Llbkommen anzu- schließen oder an einem internationalen Mcinungsaustalisch darüber teilzunehmcn. Liberia ist eine 1847 gegründete Republik, deren erste Staatsbürger freigelasicne Slegersklaven auS Nordamerika waren. Sie hat einen Flächeninhalt voit annähernd 100 000 Quadratmeter und eine Bevölkerung von rund anderthalb Atillionen. Die Hauptstadt Nionrooia ist nach dem bekannten amerikanischen Präsidenten Aionroe benannt. Beschäftigung eigener Kinder. Der Entwurf von Bcsluunumgen über Ausnahmen von dem Verbote der Beschäftigung eigener Linder unter zehn Jahren beschäftigt gegenwärtig den Bundesrat. Ter Ent- ivurf hängt nut dem Gesetze über die Kinderarbeit in gewerblichen Betrieben zusammen. 3iach diesem Gesetze war der Bundesrat befugt, für die ersten zivci Jahre nach dem Inkrafttreten Ailsnahmei, vom Verbote der Beschäftigung eigener Linder zuzulassen. Solche Vors6)riste>i waren vom Bundesräte auch getroffen; ihre Geltung läuft mit Ende des Jahres 1905 ab Nun ist der BundeSrat im Gesetze and) ermächtigt, noch weitere Lltisuahtnen zuzulassen, allerdings nur unter der Bedingung, daß die Linder nicht an den durch Triebkraft bewegten Masd)inen beschäftigt luerben. Auch kann et Ausnahmen von dem Verbote der Beschästigung uon eigenen Kindern unter zehn Jahren zulassen, sofern die Kinder mit leichten und ihren» Alter angemessenen Arbeiten besd)äfngt loerbcn. Die Ausnahmen können allgemein oder für einzelne Bezirke erlassen »verden. Hieraus bezieht l'id) der un Bundesrate gegenwärtig der Beratung unterliegende Entwurf. Er stellt lediglich eine Verivaitiingsmaßnahme dar und wird deshalb auch nicht vor den Reichstug kommen. * Friedrichshafen, 30. Nov. Heute nachmittag machte Graf Zeppeli,» mit seinem Ballon eine Auffahrt, ^aö von einem Dampfer bugsierte Luftschiff stieg bis auf 50 Meter Höhe, wobei sich in den beiden Gondeln etiva ein Dutzend Menschen befanden. Der Ballon manöverierte einige Zeit und wendete sich dann bei nördlicher Windrichtung gegen Romanshorn. Nach etwa einstündiger Fahrt kehrte das Luflsd)isf in die Halle zurück, wobei übrigens noch nicht fc)tgc)tellt tverden konnte, ob es nicht bei der Rückkehr von dem Dampfer bugsiert worden ist. Die Hochzeitsreise imKoffer. Daß die Frauen in Amerika in Wahrheit das stärkere Geschlecht sind lind die Männer sich glücklich schätzen, ihnen dienen zu dürfen, das bcivcist von neuem ein höchst merkwürdiger Vorfall, der sich auf der Eisenbahn zwischen Äieivyork und Chikago abgespielt hat. George Frances hat ein ivohlhabendcs Nlädchen geheiratet, ivar selbst aber arm wie eine Kirchenmaus. Sein Wunsch wär cs, nad) der Hochzeit seinem Vater die AuLerivähltc seines Herzens vorzustellen. Damit »var die Auserwählte and) einverstanden, nur weigerte sie sich, ben Rctseanteil ihres Ehegatten aus ihren Mitteln zu bezahlen. Und so einigte sich denn das neuvermählte Paar auf folgende Wci)e. Blad am nahm fid) einen Schlafwagen- P1 a g, wo sie in aller Bequemlichkeit die »veile Reise über- Ilehen konnte, Monsieur aber — kroch in den großen Kleiderkoffer seiner Gattin und ließ sich so in den Gepäckwagen verladen. Seine bessere Hälfte sperrte den Koffer ab und steckte den Schlüssel in ihr Portemonnaie. Sotveit ging denn auch alles gut von Hatten. Aber auf der halben olrecfe Weges vernahm der Sd;affner des Gepäckivagens stöhnen ans besagtem Koffer. Unb da er den iid)tigcn ^achverbalt vermutete, tat er die geeignetste Frage, um den blinden Passagier 511 ertappen. Er fragte nämlich: »Wollt Ihr iva-j zu trinken haben?" Worauf das Stöhnen ver- nchmlicher ivurde und eine Zustimmung ausdrücken sollte, ter Koffer wurde gewaltsam geöffnet und dcr allzu be- d eucne G i emann ans seiner wenig beneidenswerten Lage crlöll. Er war fast gelähmt und hielt sich nur mit Mühe aiu den Füßen, meinen Befreiern erklärte er, er würde es auf leinen , all ausgchalten haben, die Fahrt bi5 ans Ziel zu vollenden. -Uun hat er sich wegen Vergehens gegen das icnbahngciel; noch vor dein Strafrichter zu verantivorten, ivahrend wahrschemlid) sein teures Weib, behaglid) in die weichen Kissen ihres Sleeping zurückgelehut, bic r'iciie y. . Schwiegerpapa fortfetzt._______ §4inpn#ität5- 2ma)ria,. .n. 9)1 ii n ft e r, 30. Novbr. Der a. 0. Philosophie» Prostüc. Kappes, der seinerzeit vom heutigen 0. Professor Abickes dci Plagiats beschuldigt worden war, rft ans dem Lehrkörper ta Univ erst icil a n s a e s cli jeden. Wetter tv Vhebitafie 29.-30. November^ Dezember 1905. Sonnenschein Beb. tziinmtl + 3,9 ° C. - 0.2° C. VJfct’irotoio^tfnie < jiiüjjtn dcr Station Gicfjen. Hödst'te Temperatilr am 29.—30. November 30.1 2:s 752,4 4- 2,3 4,7 85 N 4 30. 9” 754.2 + 0,6 4.4 92 E 2 > 1 7" 754,1 1,1 4,3 b7 E 2 Sammlung für die Lpscr des Mafscnmorvcs in Rußland. Bei den Sanunelstellen des Gießener Hilfskomitees lwch nachstehende Speiiden eingegangen: 21. F. 10 Alk., M. S. 5, Simon Stem-Heuchelheim 5, 1P°* thsker Casar 5, C. W. 5, Reiß 2, Bauer 5 Bit. Nkit bestem Tank für die freunblidjcn Gaben wirb hllf mit die Sanimliing bei den verschiedenen Stellen geichloltz'li. Weitere Zuwendungen nimmt Herr 51olmuerzienrat Heichel' beim entgegen. Maccäroni. 21 h, ich, ah, ön Wnittr der ist di! * So singen die Kinder, und wer nicht aus bent Ralenber . M ivüßte, daß sie recht haben, der miißte an der UmnentK Ä * y"X ber Erkältungen, der Katarrhe und Husten merken, oov Jahres schtimmsie Zeil gekommcn ist. Ta soU^deim SShÄÄ daran erinnert werben, daß IN dieser Zahreszeii poy- ächte Sodener Aimerat-PastiUen der beste Frennb ott Atcnsd)helt sind, da sie Erkällungserschenningcn VjwftVO bekämpien und als Porbeugnngsmiuel nnllioncn'ach er» > II 1! mobt sind. Alan kaust sie für 85 Pig. die Schach«« u> . JLi, I allen Apotheken, Trogen und Rtmeratwasserhanbtungeiu hv11/, i o|;?n Icr.; < E b:? «] ' 7 i,h h-! - indie Sarb "’jig.e Kar, v.. rr- so sind,-.. ~aru°i bat 7- >9 auf f o f o t angcrxr.- -7 >°'r < ^°re die >i:>. Sabine an Oi- verzähl nichts zuriilkgegang,» >!ch»ot: bai ■■ JN Or:.*. CO(fc jt,.n ,■■' ’ f«WÄ ■r,qCn,,ittä 011 den gsueJ* ««»ab 2 A M- traaei, a!j*; an die ftOniIr;L "kN Quihr,:,.? en Partei ent» de>t zu idjajic , ist einfach e dah eine irtic n. Mit bet 8 Die Sperre :• nichts. Zesieh: i- Sie eoji^ B das Fleischs daran ijl gar >icbl bloß in 2. tauben Cie bi : Produkte die ( e waren, aci ann würde de:, i jein Prodro. nn niemand M 15 kommen de > t; das liefe m den md.xl tjuÜH 1 Z?z elcijnt, die dit lui-.n. i. PhiloioK^ o. Proiessor t- aus dem Lehil- iaafluttgeb en.__ I niber s Massen^ 4 2 3M 2 tntr W* ***^\ «“ g'*,< r $21 A. 4 1 BCaess (Grebr. Horn) Mäusburg 1 59G1 Wir empfehlen in reichhaltigster Auswahl Herren-, Burschen- u. Knahen-Ueherzieher An7i"irQ in schöner moderner Ausmusterung — = nllZUyü ------alle Grössen und Preislagen Lodenjoppen, Capes, einzelne Hosen Verkauf zu billigen, jedoch festen Preisen LonntOvemn für Mädchen. 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Freiwillige Gaben zur Deckung ä'ieii der Mission in Südwestafrika rnrrn. i). Drews. Dr. Sievers. More tag, den 4. Dezember, abends 81/* Uhr, yi der großen -lula der Universität Vortrag* von Missionsinspektor Haußleitcr in Barmen h Zutuufts.mfgaben in Ltidlvestafrik' In der am 11. Dezember ds. IS. stattfindenden »ll jcni einen Mrgkl-DklstMlyiiz 'slkl r. a. über die Kanalisation (HauSanschlnsse, .1, innlgcbührett und damit zusammenhängende Einricht- m:(,( it 2C.) referiert und gesprochen werden. Der Verein, getreu seiner sich selbst gestellten Aufgabe, jill.S nur aufklärend rind vermittelnd zu wirken, richtet hier- u’ii d) an alle Einwohner der Stadt, insbesondere an die tztukbesitzer und in Frage lommcndcn Fachlente, die Bille, De bei diesen bisher ausgeführten Arbeiten gemachten Er- tiltmgen, etwaige hierbei zu berücksichtigende Wünsche, be- yA'chllete Mängel rc. schriftlich in den Fragekaslen des Vereins, »i imi Gasthaus zum körnen aus hängt, niederzillcgen. Eintritt frei. der Stoffen und zum werden beim Ausgang D30/ii D. Schlosser. i .dv d . s i । tra.,..o Lik. coiio.r v . pa.Kung neu tuma^kv«. icp.a< hu,cd »r- ,i e ror.d -rnster ba ben und letz er Salsonneul'Cikn. Herrlichste mit hilber- c.iu.5,30). teortuneat 3 mit 50 wirk ich hocl e ojanlen fe nsten, grossen So-hen ohne Perlen 5. (Nachnahm.5 0). nortbnant4 m.GO nur best.msgef' hrt grossen. vml aeaSllher- varzleningen ohne Perlen i'el. 5 t:.a . . ). Sortfmont 5 mit I8J Stück zu M. 3.— ' Nachnahme 3.2 _ Ai» Beigabe lege zu Sortiment 1.2 u. 5 Enqels aar, Kon'ekt- zu Sortiment I zv/ol kunstvoll cel:!ise"Q G'asblutnen äsen zu. ’s) ; c.ent 2 eine C risibaumsprze tn t i .rc :r bLcxan eiaut m.d zu niicnt G cui ? jupan. «,nc Jli.i n.iirtt o.. .1 i:erno rniTlcht. i s ». reiner Vetter^ hn, i_?.jsc,ia, äachs.-M. ino iss. ilu.itcs und gpjssto. Versamlhans. 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Ter Voranschlag der OZeineindc Bettenhausen für das RcchnungS» jahr 1906 liegt vorn 4. Dezember d. I. ab ad)t Tage lang auf dem Bürgermeisterei-Bureau zur Etitsid)t der Interessenten offen. Bettenhausen, den 1. Dezember 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Dettenhausen. 6129 Roth. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Qncckborn für das Jahr 1906 liegt vom 4. Dezember 1905 ab acht Tage lang zur Einsicht auf der hiesigen Bürgermeisterei offen. 6120 Qucckborn, den 30. 9lovcmber 1905. Ter Bürgermeister S ch m i d t. Jagdschlössches Datenhofen. TÄ?«tt ausgeführt von der Gießener Stadtkapelle. Anfang 4 Uhr. Es ladet ergebenst ein M. Weber. 080; 13 Banerscher Gesangverein Abend -Unterhaltung Samstag, den 2. Dezember im Saale des Cas6 Leib. Anfang 81/, Uhr. Gäste können burd) Mitglieder eingeführt werden. v30/11 Der Borstand. la. Mandeln von 80 Pf. au Hasel rruszkerne feinste Luttauincu Nosi'-eu u. Korinthen von 23 Pf. an bis zu den fernsten Qualitäten empfiehlt c053 ffi. 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