»3 dLieß^i^ I !s durch [66U es auf dem Slnntnam; Haue 25, Zimmer K t B"'u SSSSSSS« «■SSJ« oder getrennt auf ech j» 4 pLt. auszugleich«-. i 40UU0 3)11 Stiftung finb alSbalb in ema Rosenthal u491 Blömarditr.H >eo» g. ImmobllleD-eeaoMfl woem Paule, nm,» b^S a“ ,i stelle bei SS'/ eglbtBerwaltg.jow» vatknpital 00 i”4°-'o auch geteilt reu Beträgen. [9f/fe^Uiet«9a kfflftuL . . ^vIDülAu iltitit, ag' 6< c Vflrilmf *««&•* slh-a-er 'N ?rAeiratfc\j idwig Doemt irie Doermer geb. Krüss urg, Klosterallee N Oktober 1905. LK E«eA m Kollegen Mari gtw n 21 Liegea'esie hi t HMwUliich breifach bonuernbii iB es aui feiner Lalilo eunb TerlachwieberhL dnrstigeu Sollcgru. K. F. ______ ,i„.w.,erh.iof.gr.M< .llfllo. Tarnen nu 3 i II. l'enn. Send, sie»- fgritasM,BerrinjB9j_» .lUWtoohter^MjJ 0-t,w.sichm.chara"" ■wi'Ä Briefe an JiM «“ ''tfl KSxS ■Si?' 905, trein^”i>,. m . Hehl, daß er, was die Gemeinde st euerreform anbetrifft, die Bauern bündler „in der Tasche habe". Man kann seinen politischen Rock nicht plötzlich an den Nagel hängen und einen anderen dafür anziehcn, ohne sich zum Gespött der Leute zu machen und für charakterlos allenthalben zu gelten. Jede Verleugnung eines gestern mit Nachoruck vertretenen Grundsatzes must schärfstes Misttrauen gegen die rtoralifdK Gesinnungsstärke Hervorrufen. Fe st e Grundsätze aber müssen von jedem Abgeordneten verlangt werden. Wir stellen vor einer umfassenden Reform des Selbstverwalungskörpers. Landgemeindeordnung, nne Städteordnung sollen in freiheitlichem Geiste der sozialen Gerechtigkeit ansgelogt werden. Und die Kreis- und Vrovinzialordnuna must das Schutzdach dafür bilden. Tie in dieser wichtigen Reform ibrer Lösung harrenden Aufgaben fordern, wenn sie im Volks Interesse erfüllt werden sollen, Männer von erprobtem Rückgrat. Tie Selbstverwaltung ist eine verdienstvolle Errungenschaft des Liberalismus. Es gilt demnächst sie auszubauen im Sinne des Fortschritts und der Gerechtigkeit. Mögen die Wähler dafür sorgen, dast hierzu Männer in den Landtag entsandt werden, von denen sie die Versicherung besitzen, daß sie bereit sind, in diesem Sinne im Parlament wirken zu wollen! — Von der Wahlbewegung bürgerlicher Kreise tm Wahllrets Giesten-Land ist außer der Tatsack)e von der Wicderaufstelluug des seitherigen verdienten Abg. Leun von der Tätigkeit der bürgerlichen Parteien merkwürdiger- tneife nichts zu hören, obwohl bis zur Wahlmännerwahl nur noch ein halber Monat zur Verfügung steht. Hoffentlich setzt die Agitationstätigkcit dafür jetzt um so kräftiger ein, da der letzte Wähler jur Wahlurne gehen muß, w nn man den ungemein rührigen Gegnern die Eroberung des Wahlkreises unmöglich machen will. Wie skrupellos die Agitation der Sozialdemokraten ist, beweist der Umstand, daß sie den seitherigen Abg. Leun fortgesetzt als Gegner des direkten Lanotagswahlrechts ausgeben, obwohl dieser bei seiner Aufstellung in aller Form erklärt hat, f ü r daS direkte Landtagswahlrecht eintreten zu wollen. Es hat wahrlich niemand das Recht, an dieser ausdr" >'ichen Versicherung eines altbewährten Volksvertreters a. ') nur den mindesten Zweifel zu hegen! Bei der Wahl vor 6 Zähren wählten die Orte Mendorf a. d. L., Annerod, Garbenteich. Greßen-Linden, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang-Gons, LeilMstern, Lollar, Mainzlar, Opvenrod, Ruttershausen mit Kirchberg und Staufenberg mit Friedell-ausen bürgerliche Wahlmänner, während die Orte Alten-Vuseck, Taubringen mit Heibertshauscn, Grosten-Buseck, Hausen, Rödgen mit Trohe, Watzenborn- Steinbera nnd Wieseck sozialistisch wählten. Bei gleichem Wahlergebnis würden diesmal 25 Wahlmänner für Leun und 16 für den Sozialdemokraten gewählt werden. Von diesen Orten scheinen Heuchelheim, Klein- Linden, Leihgestern und LoNar gefälyrbet, während umgekehrt bei eifriger Arbeit Hausen, Grosten-Buseck und Watzenborn-Steinberg für Leun gewonnen werden könnten. In Wieseck, wo vor 6 Jahren die Sozialdemokraten kampflos siegten, erhielten bei den letzten O^meinderaiswahlen die Bürgerlichen einen schönen Sieg; es ist deshalb anzunehmen, daß sie auch diesmal sich eifrig an der Wahl beteiligen und wäre es auch nur, um die Wähler zusammenzuhalten für die Zukunft, da bei der hoffentlich recht bald zur Einführung gelangenden direkten Wahl ihre Stimmen nicht wie beim indirekten Wahlsystem verloren gehen. • Ter Wahlaufruf der nationalliberalen Partei, der sich u. a. 'n unzweideutiger Weise für das direkte Landtags Wahlrecht ausspricht, ist erschienen. Wir verweisen auf den Mdruck im Inseratenteil. Im Wahlbezirk Psungstadt-Gernsheim wurde der seitherige Mgeordnete Haas inatlib.) wieder aufgestellt. Im Bezirk Langen-Isenburg stellten die bürgerlichen Parteien den Reichstagsabg. Tr. Becker- Sprendlingen auf. Ter Bezirk war bis jetzt sozialistisch. ■Pnliülrhr Y"aqcMau. Die Freiheit der Wissenschaft vor Gcricht. Ein interessanter Rcchtßfall beschäftigte jüngst preußische und sächsische Gerichte. Ein sächsischer Geistlicher schilderte in wissenschaftlichem Interesse, im Dienste der liichlichen Volkskunde, die sittlichen Verhältnisse einer vorwiegend sozial- demok ratischen Vorstadt auf Grund persönlicher Beob- achtungen und eingehender sonstiger Studien. Er schrieb zwei Broschüren: „Skizzen auS dem sittlichen und kirchlichen Leben einer Vorstadt.* Der Verfasser enthielt sich absichtlich aller lokalen Andeutungen. Die politische wie die kirchliche Vresse rühmte die Wahrheit und Ehrlichkeit KühnS; seine Menschenkenntnis fand allenthalben Anerkennung. So lebenswahr war die Schilderung, daß Überall der Schauplatz der Handlung gesunden ward: im rheinisch-westfälischen Kohlenrevier, in Berlin, in Chemnitz, in Dresden, in Leipzig und anderen Orten. Durch einen Zufall ward der durch ein Pseudonym gedeckte Name ded VerfasierS bekannt, und nun sanden natürlich auch Angehörige der Gemeinde deS Verfassers Aehnlich- feiten heraus. Ein GemeindekirchenratSmitglied stellte gegen den Verfasser Strafantrag. Der Staatsanwalt lehnte aber den Antrag auf strafrechtliche Verfolgung ab. Nun erhob man Prioatklage gegen den Geistlichen wegen Beleidigung mit Bezugnahme auf § 185, 186 und 187 des Strafgesetzbuches. Das Amtsgericht lehnte gleichfalls» ab. Der Kläger erhob Beschwerde beim Landgericht. Das Amtsgericht wictz den Kläger abermals ab. Dieser wandte sich in letzter In- stanz an daß Landgericht; auch dieses wieS ihn kostenpflichtig ab. Der E rn st der wissenschaftlichen Arbeit des Geistlichen wurde anerkannt und von den Gerichten in anerkennenswerter Weise geschützt. Diese Entscheidung ist von größter Trag, weite. Die Wiflenschast der Volkskunde greift immer weiter um sich; eine Anzahl von Vereinen pflegt sie, bekanntlich auch mit besonderen Erfolgen die hessische Gesellschaft für Volkskunde in Gießen. Dazu wird auf dem Gebiete der kirchlichen Volkskunde unter Führung von Prof. DrewS (Gießen) eifrig gearbeitet. Katholische und evangelische Geistliche beteiligen sich mit Begeisterung. Vor Kühn hatte der Pfarrer Gebhardt die bäuerliche Sittlichkeit in Mittelthüringen beschrieben. Dieser wurde zwar nicht, roit Kühn, vor die Schranken deS Gerichts gefordert, aber man wollte ihn zum Pasquillanten stempeln. Für alle diese volkskundlichen Bestrebungen ist nun der Verlauf deS Prozeßes „.flfi()n* höchst wichtig. Es ist doch selbstverständlich, daß sich einzelne Persönlichkeiten getrosten fühlen müßen, wenn in einer Schrift Gestalten aus dem Leben geschildert werden. Je mehr lebenswahr, je getreuer ein typischer Charakter dargeslellt wird, desto mehr werden sich Einzelne getrosten fühlen müßen. ES kann keine beßere Anerkennung für die Nichtigkeit der Sittenschilderungen KühnS geben, als die Tatsache, daß man allenthalben die Leute wiederfand, die er dargestellt bat. Wem soll daS Gericht, die Gerechtigkeit bcistehen? Dem Manne, der im Dienste der Wissenschaft und der Moral zugleich) eine lebenswahre Sittenschilderung seiner Zeil gibt, ober jenen Leuten, die sich in ihrer Schwäche getrosten fühlen? Die Antwort ist über allen Zweifel. Plan darf gespannt sein, ob mit der wachsenden Arbeit der Volkskunde sich ähnliche Prozeste wiederholen werden. Jedenfalls ist es erfreulich für jeden, dem die Freiheit der Wlßenschaft am Herzen liegt, und interessant für die Freunde der Volkskunde, und keineswegs bloS für sie, nein für die weitesten Kreise, daß im Falle Kühn sich die Gerichte auf dessen Seite gestellt und damit der freien Forschung daS ihr gebührende Recht gewahrt haben. Alus and. CHristiania, 31. Oft. (© t o r 11) i n g.) In der heutigen M ndsitziing wurde der Antrag der zehn Storthingmitglic-deö auf V o l k s a b st i m m u n g über die zukünftige Staatsform mit 86 qeacn 30 Stimmen abgclehnt. Sodann wurde ein Antrag Fast, wonach eine Volksabstimmung stattfinden soll, ehe man sich an den Prinzen Karl von Dänemark wende, mit 84 gegen 32 abgelehnt. Schließlich wurde mit 87 gegen 29 Stimmen der Regierung s Vorschlag angenommen, nach dem die Regierung ermärfytiöt wird, mit dem Prinzen Karl von Dänemark darüber zu verhandeln, daß er die Wahl zum König von Norwegen unter der Vor- missetumg an nehme, daß das norwegische Volk drirch eine Volksabstimmung seine Zustimmung zu dem Beschluß des Storthing und der Negierung gibt. Lyon, 31. Okt. Ter sozialistische Bürgermeister Augagneur hat seine Demission eingereicht, da er zum Gouverneur von Madagaskar ernannt worden ist. Wien, 31. Okt. Deroulöde äußerte, als er die Nachricht von dem Amnesiiebeschluß erhoff: .Welche Freude und (öiefirner TlMtervercin. Der Gras von Charolais. Ein Trauerspiel von Richard Beer-Hosmann.*) Shakespeare war's, mit dem die Vorstellungen unseres Stadttheaters diesmal begannen, und ein später. allerletzter Cvigone des Niesen von Avon und derer um ibn kam mit seiner reichen, aber zukunslslosen Kunst Heuer als erster vor dem Theaterverein zu Worte. B.-H. ist ein Jungwiener. Wie Auernheimer, der witzige Causeur, ist er Träger des juristischen Toktortitels. Doktoren sind sie nämlich fast alle, die Jungwiener: Arthur Schnitzler ist Tr. med., Hugo von .Hofmannsthal Tr. Phil. Nur Herm. Bahr hat keinen Doktorhut. Wie Hofrnannstlnil lebt B.-H., dem Weltstadtgetricbe fern und doch nahe, draußen im Wiener Billenorte Rodaun, am Föhrenberg; wie Hofmannsthal, der bedeutend jüngere und bedeutend verheißungsvollere, schürst er in heißer Tichter- schnsucht nach edlem Erze in dem an reinem Rotgold unerschöpflich reichen Schachte der Weltliteratur. Goethe wars, der die Jüngeren vor eigenen großen Er- sindungen iir.mtte und zu , ichon bearbeiteten Gegenständen" riet unter Bewahrung „eigener Fülle". Und das nämliche tat der Nibelungen-Jordan. nur mit der .Hinzufügung, daß der „Dienst des Dichters" darin bestünde, das „uralte Erbe mit dem Zeichen der Zeit preislvert zu prägen". Tas freilich hat D.-H. recht gründlich unterlassen. Ms er sich eine altenglische Tragödie zum Gerüst erwählte, um daran ein neues dramatisches Prunkhaus von wunderlicher Sck)önhcit und Farbe zu errichten, da spann er sich dermaßen in die Vergangenheit des elisabethanischen Zeitalters, daß man in seiner Dichtung von dem Geiste und von der Art unserer Gegenwart nicht 'sonderlich viel verspürt. Aber auch von Oktft und Art des mittelalterlichen Vorbildes ist nicht sehr viel mehr übrig geblieben als mancherlei Aeußerliches. Auf einer der ersten Seiten der Buchausgabe lesen wir: „Die Namen der Sbarhttvrforten dieser Dichtung, sowie einige Voraussetzungen der Fabel sind einem alten Stücke entnommen, d s Philipp Messinger mit Nuhmael Field gemeinschaftlich ver- aßte. Es heißt: „The fatal Dowry“ und erschien in England im Jahre 1632; eine beutkfc Uebersetzung 1836 in Leipzig". Massinger war ein um 20 Jahre jüngerer Zeitgenosse Shakespeares. Seine Dichtungen gehören zu den „aller- vorzüglichsten und eigentümlichsten Schöpfungen des damaligen Dramas" Doch Sbakespares Riesenhände senkten aus überirdischer Wolkenhöhe ein alles erdrückendes Felsstück mit seiner Namensinschrift auf die Erde herab, und so *) Buch-Ausgabe: S. frischer in Berlin, 4. Aufl. 3.50 Mk. verlor wie jeder Mitstrebende jener Zeit auch Massinger den Boden unter den Füßen. Nach der Sitte seiner Zeit war er ein Darsteller wilder und heißer Leidenschaften, mächtig und bildreich war sein Stil, ein gewaltiger Zug braust durch seine pl)aniasievollen Tragödien, die reich sind an unsympathischen Charakteren und grellen inneren Unwahrscheinlichkeiten. Beer-Hofmann, sein um 3 Jahrhunderte verspäteter Jünger, sucht seinem Meister in vielem glcichzukommen, in manchem mit nur zu großem Erfolg. Wir lernen den Dichter des „Grafen von Charolais" kennen als eine ernste, aber nicht sonderlich phantasiereiche Natur, voll Neigung zu poetischer Nethorik und äußerlicher Charakteristik, aber von seltener Stärke und Wärnre der sanieren und gehalteneren Empfindungen. Das Würdevolle, Edle, Anmutige in Menschennaturen darzustellen, ist ihm gelungen, fast mit der malerischen Pracht eines Belasquez, ebenso die Belebung und überzeugende Vorführung rembrandtisch halbbeschatteter Gestalten wie des ganz shplockischen J für den Cchlächtervereiu Brüderschaft desien Vorsitzender, Karl H ö n m an», ein- Fahnenschleife überreicht. Kaufmann Berdur sprach im Namen des Vereins ehemaliger Jäger und Schützen und nicht für dic Feuerwehr zu Heuchelheim, wie Sie^mnehmeu^^^ „Kupferberg Gold" (Mainz) zeichnet sich durch seine hervor- ragenden Eigenschaften, vorzüg« iichen Geschmack, leichte Art und große Bekömmlichkeit aus, und mutz deshalb unter den ver« schiedenenSectmarkenals unübertroffen angesehen werden. SS’6/,, Gr kupferberc _ GOLD , kommt, die Natur leiten, die allen gebietet; das aber war ein sträflicher Fehler, und die den Sinnen untertane Menschlichkeit fügte sich dem hohen Recht der Liebe. Doch man kommt über die arge Klippe der widersinnigen Dir.: mverdung Tesiröes, - ie den Glücklichen elend und den .Elenden glücklich macht, nicht hinaus. — Jst's nichts als jähes Mitleid mit den durch den plump erfundenen Kaminbrand gar so urplötzlich zwickenden Schmerzen Philipps, ist's dessen suggestive Liebeskraft, daß sie ihm zur Spelunke folgt, wie dem Flötenspieler von Hameln die Natten folgten, — man weiß es nicht. Und kaum weniger verständlich ist oer jähe Eharakterwaudel des Grasen, der int ersten Akt äußersten Zartsinn,die selbstlose.Weichheit des..königlichenKaufmanns" Shakespeares, im letzten rasende Rolandshärte zeigt. Tie in Einzelheiten ko schöne Dichtung ist doch, wenn matt sich auf die Warte des die Weltliteratur Betrachtenden stellt, eite lStückwerk und kein günstiges Zeichen für die Höhe der dramatischen Dichtkunst unserer Tage. Die Dichtung gibt uns feinen Wechsel auf eine aussichtsreiche, befruchtende Zukunft, sie eröffnet keine neuen Bahnen; int Gegenteil. Gedanken- und Stoffnot trieb den lyrischen Dichter auf die altalthergebrachten Geleise dramatischer Knust, auf denen er sich nicht mit sonderlichem Geschick bewegt, ja sogar mit manchem Ungeschick in der Technik und im Gestalten von lebcusstarken Ch-arakteren. Seine zum Sterben geborenen Menschen r tteln an den Toren ihrer Seelen, ohne daß einer zum anderen kann. Gewiß spürt man allenthalben des Dichters poetische Kräfte, die aber bemüht sind, sich brunftig auszulassen an einem Stoffe, der fern ist allem objektiven Leben, das doch die unerschöpfliche Quelle des Dramatikers ist. Groß ist sein Vermögen des rein dichterischen Ausbaues, aber ebenso groß ist feine ganz undramatische Redseligkeit; groß ist seine Virtuosität des Sagens, aber nicht sehr viel weniger groß sein Mangel an SagenSwertem. So ist denn der „Graf von Eharolais" mehr eine an klingende Versarien erinnernde reiche Sprechoper gleich Maeterlincks „Monna Vamta", als eine große dramatische Symphonie gleich den Werken des genialen Wiener Meisters Grillparzer, dessen Geist nur von fönt über ihr schwebt; ein starkes Buch, jedoch ein schwaches Drama, eine schönheitsreiche Erfüllung, aber ganz und gar keine Hoffnung. Das Bühnenabbild dieses Werkes erfordert in den drei mittleren Akten eine hohe dekorative Kunst. Unsere Regie hatte sich möglichste Mühe gegeben, nach Kräften den Intentionen des Dichters zu entsprechen, der ja ein Freund ist von äußeren Effekten, jedoch den örefchen von der Perspektive des Dramas mehr wie ein Schauender als wie ein Schaffender gegenüdersteht. Natürlich wäre es außerordent- lich schwer gewesen, hätte es allzu vieler Proben bedurft, wenn man 'Gestalten und Gruppen etwa in den Stil der großen Meister des Pinsels jener Zeit hätte hineinwachsen lassen wollen. Nicht nur im Kostüm, sondern auch im seelensregelnden Antlitz war allein Herr Leffler vom Hostbeater in Wiesbaden ein vollendetes wandelndes Porträt des Velasquez. Gar gern sähe ich ihn als Wallenstein, oder auch als Großen Kurfürsten in Kleists „Prinzen von Homburg". Herr L. hat viel, sehr viel von der großen Kunst Sonnenthals. Ich meinte in mancher Szene ihn, den unerreichten Meister des Wortes, zu hören. Prachtvoll ist sein sonores, schmiegsames, volltönendes, ausgiebiges Organ. Er versteh» es auch, hauszuhalten mit dem subtilen Instrumente seiner Kehle. Wellen von Wohllaut entquollen seinem Munde. Den hat er in der Gewalt wie ein Gesangskünstler, wobei es ihm fteilich mitunter passiert, daß, um den Ton mit feinster Nuaneierung ganz nach dem jeweiligen Gefühl zu modeln, der Mund eine unschöne Form annimmt. Daß er das Aeeelerando mehr bevorzugt als das Ritardando, manchmal ein wenig auf Kosten der lyrischen Schönheit, war angesichts der Länge des Theaterabends auch ein Vorzug. Für den Titelhelden des Heer-Hofmannschen Dramas ist Herr L. insofern nicht ganz der rechte Mann,als er ihm wohl eine Reihe von Jahren voraus ist, zum mindesten in den ersten drei Akten. Der Graf v. Eharolais ist ein phantastischer, junger Schwärmer, der in seine überzarten Stimmungen sich verliert. Die wundervolle Tiefe aber des Lefflerschen Organs zeigt vollendete männliche Reife, sie paßt vorzüglich für die überlegene Reife eines durch Leiden zum heldischen Selbstsiege gelangten Vollmenschen. Aber welche schöne Verinnerlichung gab er der dichterischen Figur, und wie einheitlich stand er — trotz des Dichters, und was z. B. Kirch in Frankfurt ganz und gar mißlang — von der ersten bis zur letzten Szene vor uns als einer, dessen Charakter auf das Wort gestellt ist: Herr ist das Schicksal über allen Dingen, doch hier bin ich's. Und wie fein durchdacht war seine Rede, ja jedes seiner Worte, jeder seiner Laute, wie wundervoll abgeftuft jegliche Empfindung: Resignation lind Staunen, Dankbarkeit und Glück, Entsetzen und Verzweiflung, Haß und Rache! Und bann, wie hoheitsvoll und groß versteht er seine Geste zu leiten — zu groß, zu Ionin'-cl) schier für den bettelarmen jungen Grafen. — Jedenfalls war es uns eine hohe Freude, einen so ausgezeichneten Künstler kennen zu lernen. Die Frauengestalt des Dramas, Desiröe, war Frl. Donecker. Sie gab der Gestalt den Liebreiz der Jugend und die innige Seele. Sehr schön war ihre Szene mit dem greisen Vater. Da verband sie mit zarter Kindlichkeit deS Herzens die noch in der Knospe ruhende süße Reife deS WeibeS. Die Abwehr der Frau gegen Philipp, da ihre sichere Unbefangenheit zur Flucht sich anschickt, blieb nicht ohne tiefe Wirkung. Und im letzten Akte mar ihr LiebeS- erwachen aus empfindsamer Künstlerseele geschöpft. Aeußer- lichkeiten, wie Atemholen, Weinen und Seufzen, Aechzen und Stöhnen sind bei ihr noch nicht ganz bühnengemäß. Doch Frl. D. hat aligenscheinlich echten Künstlerehrgeiz; da wird ihr die Gewinnung von dergleichen technischen Fertigkeiten nicht schwer werden. Herr W i t t m a n n lieh dem Präsidenten die Weisheit de§ Erfahrenen, dem nichts Menschliches fremd ist. Es liegt ja feiner etwas nüchternen Art nicht sonderlich, klinaende Verse zu handhaben. Sein Ton hat etwas Schleppendes, Müdes, was ja hier nicht ganz unangebracht war. Im ganzen roar§ eine recht annehmbare Leistung. Die im roten Jtzig enthaltene Mischung von Alltäglichkeit und Dämonie, die eigentlich den geschlossensten Charakter des Stückes bedeutet und seine dankbarste Rolle ist, traf Herr Mendel ganz glücklich, und aus der Episodenfigur be§ Wirtes schuf Herr Reimer eine sehr, vielleicht allzu sehr lebendige originelle Gestalt. Allerdings kann seine lyrisch-balladeske Szene im dritten Akt? noch feiner nuanciert werden. Herr Lüttjohann hatte zwei große Szenen. In der ersten stellte er einen offenherzigen, munteren Burschen statt eines listig auShorchenden, geistig feinen Tändlers, in der zweiten einen zarten, opferfrohen Liebhaber statt eines mit äußerstem Raffinement vorgehenden Verführers hin. Ganz versagte Herr Steinmann als der Romont; er polterte den ganzen Abend über und es kam ihm nicht einen Moment in den Sinn, tiefer aus dem goldenen Herzen dieses treuen Freundes zu schöpfen. Zu loben Und dagegen noch die Herren Goll und Lippert in ihren kleinen Rollen. p. w. * Eine „O ed i pus" -Tri l 0 qie von Hugo von Hof« mannsthal, die ihrer Vollendung nahe ist, soll noch in der eilten Hallte dieser Spielzeit im Deutschen Theater in Berlin m e^ene gehen. Das Werk besteht aus drei Abteilungen, die an zwei Abenden zur Aufführung gelangen. Der erste dreiaktige Teil betitelt sich „CebipuS und die Sphinr" und ist von Holmannsthal versaßt, -.er zweite einaktige Teil „Oedipus der König" ist die von Hotz mannsthal übersetzte Sophokleische Tragödie. Der dritte gleichfalls einaktige Teil ist wieder von Hosmannsthat und betitelt sich ,Te5 Oedipus Ende*' ~ Sie Stadt Osnabrück beschloß einstimmig und cndgiltig - ale- a,,u' der sofort in Angriff genommen werten ,ol'. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 570000 Mark: hiervon sollen 4aO 000 Mark durch eine Anleihe aufgebracht werden G- r i ft i a n i a , 31. Okt. Gestern traf hier über Kanal» em Bries von der nach dem magn etischen N 0 r dpo l aus dem Schisse „Gsoea" entsandten Amundsen-Expedition em. .ter Brief ist ohne Datum, aber auf der Rückseite einer beigelegten Photographie steht „Sonnner 1904", sodaß der Dries wahrsasemlich von demselben Zeitpiinkte datiert. Der Brief "Gloea-Öasen. 68 Grad 30 Min. nördlicher Breite, 96 Gr. l0 Mm. westlicher Länge, König Wilhelmsland. Wir kamen yier am J. oebt. 1903 an, wo wir Station machten. Während der gan-n Zett waren wir mit wissensckmstlichen Arbeiten beschäftigt. 'm Bord alles wohl. Wir trafen mit freundlichen Eski- mos verschiedener Stämme zusammen. Tie Post wurde durch Eskimos nach Chesterfield Jnlet in der Hvdsonbal) befördert. ^Jir leben von Renntieren und Lachs. Tie niedrigste Temperatur betrug minus 61,7 Grad. Tie EisverhSltnisse bei unserer Ankunft hier ausgezeichnet, wurden aber trhtn «uf mogü L dm Staate »bli ]ii bofierm. daß lje e" 8 Die Revllwn --bei im Sim" teilimgW« * b.n MuntenW» Eine hochwich Wahlrechts. linier? Parte, siche Entwickelung ms' ber Sozialdemokratie c und Reich und der vo daher alle bürgerlichen ihre volle Zchuldigkeit klarend und anregend Einsatz ihrer Kräfte u Wahlen errungen wird Darmstadt, pd lÄrs Don den billigst Zu ^pliehlt für; WM« Check-Verkehr franco Provision Verwaltung von offenen nnd geschlossenen Depots der Mieter D1 Ai Prachtvolle Muster! 5645 SS*/], wegen Abbruch meines Hauses 5233 zu bedeut, herabgesetzten Preisen b18/i großer Vorrat. 10 Grosses Lager 5202 elz-Waren bei 5574 Stets das Neueste. Näheres durch den 51 Annahme von Geldeinlagen zur Verzinsung je nach Kündigung bis 4% fürs Jahr Bitten genau Fi ma zn beachten, welche unverändert geblieben! Lonnen- stratze 20 Dividenden- Stücken Bedeutend herabgesetzte Preise! Wilh. Reiber, Seltersweg 38. Einlösung von Zins- und scheinen und verlosten An- und Verkauf von Wertpapieren an allen in- und ausländischen Börsen Stahlkammer mit Schrankfächern unter Selbstverschluss ä 0.35 Mk., % 30 Mk. Brombeeren, Himbeeren, Erdbeeren, Vorschüsse auf Wertpapiere unter günstigsten Bedingungen Heiler Reisszeuge Reissbretter Schienen und Winke! = in besten Qualitäten = Eröffnung von laufenden Rechnungen Gewährung von Krediten Nationalliberaler Verein. Einladung zur General Versammlung Donnerstag, den 2 November 1905, abends 81/., Uhr in das obere Sälchen des Cafs Ebel (Neubau) Tagesordnung: 1. Bericht und Rechnungsablage. 2. Vorstandswahl. 3. Referat über den Dresdener Parteitag. 4. Verschiedenes. Allseitiges ^scheinen sehr erwünscht. Der Borstand. Großer A Schuhwaren - Ausverkauf rg Gold" (Mainz) durch seine hen>or> genschaften, vorztz lack, leichte Art M MlichKeit aus, uni Ib unter ben im 5ectmnrhena\i fett angeln In wenigen Wochen finden die Landtagswahlen statt. An unsere nationalliberalen Parteigenossen in Stadt und Land ergeht daher die dringende Mahnung, mit allen Kräften in den Wahlkampf einzutreten. Unserem stets festgehaltenen obersten Grundsatz, das allgemeine Wohl zu fördern und in dem Kampfe der widcr- Kreitenden Interessen einen billigen Ausgleich zu finden, bleiben wir getreu. Auch in Zukunst erachten wir uns verpflichtet, für die Interessen der Landwirtschaft, dieses so wichtigen Zweiges der Volkswirtschaft, einzutreten und die hierzu erforderlichen Mittel zu bewilligen. Ebenso werden wir auf die Förderung von Handel, Gewerbe und Industrie hinwirken und erachten die Kräftigung und Erhaltung unseres Handwerker- und gewerblichen Mittelstandes im Interesse des Staates für dringend geboten. Wie von jeher werden wir auch künftighin für die berechtigten Interessen des Arbeiterstandes eintreten. Getreu den Überlieferungen unserer Partei halten wir fest an den unveräußerlichen Rechten des Staates tn Kirchen- und Schulangelegcnhciten. WaZ die Kosten der Volksschule anlangt, so streben wir tunlichste Entlastung dec Gemeinden an und wünschen eine weiter gehende Unterstützung unserer bedürftigen Gemeinden bei Schulhausbauten. Die Uebexnahme der persönlichen Kosten dec Fortbildungsschulen auf den Staat ist und bleibt eine Forderung unserer Partei. Dem weiteren Ausbau der Verkehrswege unter Heranziehung staatlicher Mittel werden wir unsere besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Zu den bedeutsamen Aufgaben des kommenden Landtag? gehört insbesondere die Revision der Bcrwaltungsgesetze. Wir werden auf möglichste Selbständigkeit der Kommunalverbände hinwirken, aber eine weitere Belastung der Gemeinden durch dem Staate obliegende Aufgaben zu verhüten suchen. Die Kreis- und Provinzialverbände sind vom Staate derart zu dotieren, daß sie ein selbständiges Leben führen können. Die Revision der Gemeindcstcuergesctzgebung bleibt nach wie vor eine dringende Notwendigkeit. Wir werden oabei im Sinne einer gerechteren Verteilung der Steuerlast innerhalb der Gemeinden, einer angemessenen Heranziehung der leistungsfähigeren Steuerzahler und Entlastung der wirtschaftlich Schwachen mitwirken. Die Revision des Gesetzes über den Urkundcnstcmpel darf nicht länger verschoben werden. Eine hochwichtige Aufgabe bleibt uns nach wie vor die Reform unseres Wahlgesetzes im Sinne des direkten Wahlrechts. Unsere Partei, die auf Grund der bestehenden staatlichen, Gemeinde- und gesellschaftlichen Verhältnisse die freiheitliche Entwickelung unseres Staats- und Gemeindewesens erstrebt, sucht gegenüber den internationalen zerstörenden Tendenzen der Sozialdemokratie alle nationalgesinnten Bürger zu vereinigen. Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage in Land und Reich und der von jener Seite drohenden Gefahren ist dies gerade jetzt von ganz besonderer Wichtigkeit. Mögen daher alle bürgerlichen Elemente zur Bekämpfung dieser Gefahr sich mit uns vereinigen! Mögen unsere Parteigenossen ihre volle Schuldigkeit tun! Möge keiner von ihnen an der Wahlurne fehlen und möge jeder in unserem Sinne auf- klärend und anregend tätig sein! Dann wird es nicht fehlen, daß in dem schweren von dec Sozialdemokratie mit gewaltigem Einsatz ihrer Kräfte und ihrer rücksichtslosen Energie geführten Kampfe der Sieg der bürgerlichen Ordnung bei diesen Wahlen errungen wird. Darmstadt, den 30. Oktober 1906. Der FaudrsMöschuß der nationMibttaieu Mei im GroHeWgluin Mn I. 23.: Schmeck I., Justizrat, Vorsitzender. Ernst Balser Mäusburg 11. Muffe, Goffiers, Kindergarnituren etc von den billigsten bis zu den feinsten empfiehlt zu enorm billigen Preisen X Kreuz 10 Die Firma Sahs, Reuter & Co empfiehlt anS ihren 200 Morgen großen Baumschulen in Jüngsfeld-Oberpleis, Bcz.Csin tadellos in Lehmboden |IUU Ulllip gezogen, gar. sortenecht. Slepsel-, Birnen-, Kirschen-, Mirabellen-, Pflaumen- und Reineelauden-Hochstämmc. I. Qual, ä 1.20 Mk., °/0 110 Mk. Aepfel-Pprarniden und -Spaliere II Etag., I. Qual, ä 1.60 Mk., % 150 Mk. Birnen-Ppramiden und -Spaliere II Etag., I. Qual. L 1.70 Mk., % 160 Mk. Mepsel- und Birnen-vuschformen v.0.60—1.50 Mk. Pfirsiche- und Aprikoserr-Hochstämme I. Qual. L 1.80 Mk., % 170 Mk. Pfirsich-Buschformcn ä 1.00 Mk. Sasel- und LarnbertSnüfie, Sorten laut Katalog 0.60-1.00 Mk. JohanniS- und Stachelbeeren-Hochliämme I. Dual. L 1.00 Mk., °/e 90 Mk. Johannis- und Stachelbeeren, starke Sträucher Moquette — Axminster — Phantasiestoff Joseph Herz 23 Neuen Bäue Giessen Neuen Bäue 23 Die LNhMMW WinterMc zu Wetzlar eröffnet ihr 14. Schuljahr am 6. November, norm. 10 Uhr, und schließt den Unterricht gegen Ende März. Solange Platz, werden auch Landwirte aus den Nachbarkreisen als Schüler zugelassen. Daher baldige Anmeldung erbeten. In Wetzlar ist billige und gute Unterkunft zu finden. Franz Meurnrier grs Direktor: Courtin. Schleppendes, war. Jin ganzen eti ie im roten Jtziz s- nb Dämonie, die röo 5 Stückes bedeutet r Mendel ganz glück: tes schuf Herr Rein idige originelle M fe Szene im dritten?• »üttjohann hatte t' e er einen offenherzig j auShorchenden, flti inen zarten, opfeN Raffinement vorgehee. r Steinmann als. lbend über und eS in, tiefer aus dein - IchSM 3" * imbSÜPP«1™'' ie °°» N» °°! „f.» ist soll noch - nahe U'e 1 . ■ ■ ybteilunacn, g erste bretnfhfl6 «ui M1*, H« iio , tiitbl ®" ■“ gj, L liWti'ttu. .Sgezeiltzkt' Sfr ÄMW Sendet m |fIp flakfiiHL ®aü|cfien Feuerwehr!. dessen Vorsitzender, fc lc’W- Kaufmann 'v Wr und Schützen r nne eie annehine» Cchiler Sdiirmffllirik Th. Vubde & To. Seltersweg 9 Seltersweg 9 empfiehlt ihre bewährten Qualitäten in = Regenschirmen = sür Damen, Herren und Kinder zu bekannt billigen Preisen. 5277 Koniferen,"LvWOeuMM Alleebäume, Ziergehölze in ca. 400 Sorten Rosen-Hochstämme °/0100 Mk, .Halbstämme % 65 Mk. «Sträucher °/o 28 Mk. rc. rc. rc. ♦ «S SÄ Preisliste gratis. Schablonen zum Wäschezeichnen in den modernsten Dessins empfiehlt Papierhandlung Jung 6 Marktplatz 6 Jedes Monogramm vorrätig, sodann verstellbare Mctattstid- rahmcn, sowie Einzelbuchstaben. Pinsel u. Farben in tnbelloier Oualitat stets ant Lager. |540o Marburg a. Lahn. Töchter-Pensionat von Fran Pastor Becker. Griindl. Erl des Haushalts, Hand- und Kunstarb., Gesell. Form. ,Auf Wunsch: Wiesensch., Musik 5591 Preis jährl. 750 Mk. Näh. ä. Presp. MK b'Id. MN "Gott" fe* [§®L 7»teifenk% Mrs ! 2.8=i ?.c' soivic «Ulfe '"Ehr lest ex re Umsätze statt. W . E und der nur ur>. L"u Elt nut IV, borgen bleibt die M H-» « e» stat'^ frisch zu haben 4891] Rittergaffe 11. AS Ttrilktii uni) AnMn von Strümpfen wird gut u. billig besorgt. Frau Johanna Fritsch, 5161 Ludwistltr. 4. 7 s D1/, E Für >11 in prima doppelseitigen Stoffen, kleine Karos, engL Geschmack 8.50 CARSs v-.....- aVu Giessen Ludwigshafen Worms 5634 5643 treffen heute ein bei |4915 Ö3U3 in schöner Ausführung. PFIFF •Hähmaschinenl' wl>. — innerung zu bringen. Eigene* Reparaturwerkstätte. Zubehörteile stets auf Lager in Gelegenheitskauf Gelegenheitskauf Pianola Metrostyle-Pianola Mk. 1200.— Mk. 1250.- in in Kleiderstoffen Kleiderstoffen Leibrenten Meter Mk. 1.25 Farben schwarz, dunkelblau, altblau, beige und braun. Dieser Stoff eignet sich vorzüglich für Kinder-Schulkleid. Carl RSowack Carl Biowaclc Kaiserstrasse 14, Kaiserplatz. hv“/M Vollständiger Ausverkauf! Noch grosse Auswahl! -U Otto Lang Uhrmacher und Goldarbceter. Phonola Mk. >-50.- Prospekte kostenfrei Strengste Verschwiegenheit Vertreter: Chr. Emil Derschow in Frankfurt a. M., Schellfische blutsrisch in Eispackuug Georg Wallenfels ÜHarttplatj 2L Lelcpho« 4ti flcflcnfibcr ö. Kugel-ÜlPthllt Preis: 2250 und 2460 Mk. gegen Bar mit hohem Rabatt. Interessenten können das Phonoliszt-Piano meinem Lager zu jeder Zeit in Betrieb sehen. Die bekannten Klavierspiel-Apparate reinwollene doppelbreite Serge Bedeutend herabgesetzte Preise! Wilb. Reiber, Seltersweg 38 Kcl Tie untren 28. 2 Llkphanflrabe von dc htnnii aulgehoben. Gieijen, den 1. Groß!). Beste Maschine für Aamiticu-Gebrauch. Unübertroffen für gewerbliche Zwecke. Hauptvorzüge: Sehr leichter, ruhig. Gang, große Dauerhaftigkeit, da alle reibenden Teile aus Stahl geschmiedet nicht gegossen sind, Ausserordentliche Leistungsfähigkeit und tadelloser itirr Stichin allen, den feinsten, wie den gröbsten Stossen. Pfaff-Nähmaschinen eignen sich vorzüglich zur Kunststickerei. B-B. Neuenweg 46. Braunschweiger "" 9iohvitrft per Pfund 05 Pfennig L. Steinhäuser Während des Neubaues Mäusburg 10 Tapisserie, separate Ausstellung! aul den Lebensfall bei der Itiöö gegrttud. Preussischen Renten- Versicherungs- Anstalt in Berlin. Oeff ntliche Versicherungsanstalt. Eittkommenaerhöhung, Altersversorgung. Kapital Versicherung für Studium. Militärdienst, Aussteuer. Aufnahme ohne arztl. Untersuchung Bei Aubsci.liessung der Rentenscheinausgabe portofreie Rententibersendung innerhalb Deutschlands auch Ohne Lebenszeugnis. Grosse Auswahl in Koi'b waren, Notenständer, lournalhalter, Stanbluchtaschen, Bürstentaschen, Brod- and Löffel-Körbe etc. Feteskragjeo LZssZLZ Kluften I 112 cm breite reinwollene Noppestoße Meter Mk. 1.35 liTilingenieur Carl Hnpbach, Giessen Vertreter industrieller Werke Techn. Bureau für Fabrik- und Betriebs-Anlagen, empfiehlt sich zur Au**arbeilung von Entwürfen für gewerbliche Anlagen aller Art; Taxationen, Gutachten, _ Betriebsüberwachung maschineller Anlagen. [5532 Rheinisches Kcu-fosus Bahnhofstrasse 26. regulärer Wert bis 16 Mk., jetzt Mk werden ebenfalls bereitwilligst vorgeführt Willi. Rudolph, Giessen, ä Grossh. Hess. Hoflieferant. Hamburger Engros-Lager Alexander Sa’omcn L C©» Lo£üe?> in |Ö5Ö4 größter Auswahl für Herren n. Knaben stets vorrätig. Versand nach auswärts, lieh. Uliiiii Hießen Telephon Ar. 384. per Pfund SS Pfennig empfiehlt __________________________ a“/,o Feinste Eothaer Cervelatwurst Echte Frankfurter Würstel empfiehlt (5293 L. Ealkhof Nacht Zur Die Vorstand Innungen hielten di b.minlunq ob, in wc -chchaltstals in Sack «LWmig folgende E Tie hesslsäM Diel •Ofn Grfoigc des 'i wuschen Gtäbtetag ivmrschoslen in jnrnnen, zu den bei mitt des Aotsta :t\±i'i'bmifen, inÄ distvescnen Schb ‘n Ansehung der Se-Islben Vevöllenmg wlugtn Einflusses der ' esönlich bebti sehr it VV'.Wa 1 At w •■'S Ms. vir'.en WvWMt ‘■'leiben mit ManaV bncb endlich die cg- ' r nlos'i'n, diesen Weise Rechnung zu schiebt, wenn die L Bei diestt ibrc mehr befremden und als eine LciMm wmn der ^-ssssche L. s-atlgebnblen Gesamt! lnuprung auss^cllt, größten N-utzen , Ms den „Zivi unfer? fsch^ fein dieser besser's fcß alle Anstren mW. 2anbn OH’ Londrnirte M^ren Seiten, 5 ?'s es dem Ä-, 2,° viel kossspiel hxrben zu (,-j j°tal verlinderteu $ $i< L £ lc «* i 'N bie welches Akeruug SS" s £ ,k t; Steffi" sh? hj* darch .^ehen - n K/mbfeß, ■SÄ tni^n nur Alflen «r. s»«*r und Kapitalien Für Privatgebrauch, für vornehme Hotels und Restaurants erfüllt das elektrische Phonoliszt-Piano die höchsten Anforderungen, welche man an ein derartiges Instrument stellen kann; die Wiedergabe der Musikstücke kommt derjenigen eines vorzüglichen Pianisten gleich und macht nicht im geringsten den Eindruck eines mechanischen Vortrags; jede dynamische und rythmische Schattierung gelaugt vollendet zum Ausdruck. D1’/» w Nicht entfernt mit den besten bisherigen elektr Pianos vergleichbar. Sehr geringer Krariverbraacb, absolute Zuverlässigkeit, Garantie. Grosses Notenrepertoir, billige Preise der Noten. Das Phonoliszt-Piano, das ohne Weiteres auch zum Handspiel zu benutzen ist, wird ge'i -tert zum direkten Anschluss an die elektr. Leitung oder mit Accumulator, mit oder ohne automatischen Geldeinwurf. la Qualität m Strickwolle Mark J8.4LO sTm=i„ Lager in Kurz-, Woll- und Weisswaren Strümpfe zum Anstricken werden stets prompt und billigst besorgt. = Täglicher Eingang von 1— =* UrchU-n in TMrik-AMkln m ti sinrbmrcn. D^7- Zurückgesetzte Sachen werden zu jedem annehmbaren Preise abgegeben. JsPii. fScBslatter, Neuenweg (luh. Peter Bitter) r*8Si t Üw5 * Herr Professor D , S,ellimonahine ot derFleischteueM Altenburg, -fiorr schmidt-Siegenr t Wohl des Präsidi Friedberg, den des landtv. Bereit oiS^r= Vom 1. November ab befindet sich mein Hti-ren- und Holdwaren-Heschaft in meinem Anwesen 07438 Hauptstraße i 1 L Ich benütze diese Gelegenheit, mein reichhaltiges Lager in Uhren und Soltunareii aller Art, sowie meine Sieparaturwcrfstätte in empsehlende Er» MS