env-^ OarmKatarri kDiarrhoe Dienstag L. August 1906' 155. Jahrgang Erstes Blatt. scheine des Die ber Wettfahrt o König Eduard von a über eine L trecke ta" in 7 Stunden । weite „Navohre" eutscher Schoo« \ - Tas Ergebnis te über die Strecke nbonnet" in 5 St 1" und drittes Je Zur KrundsteinL-gung der Mrsmaickaule durch die Kießerier Studentenschaft. Bei dem feierlichen Akt auf der Hardthöhe hielt der. Professor der Geschichte Dr. Haller folgende Festrede: 96.75 13670 128Ä 20920 193.70 145.90 160 50 17260 14140 18.40 264.00 251.60 224 30 100.66 *9* fcidleS^^ KeKannlmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Stein st raße zwischen Asterweg und Schottstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. , , _ , Die unterm 22. Juli 1905 angeordnete Sperre der Steinstraße zwischen Weserstraße und Asterweg wird hiermit auf gehoben. Gießen, den 31. Juli 1905. Grohh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Hrotzy. Landes-Maugewerkschule Darmstadt. Beginn des Wintersemesters am 23. Oktober. Die Schule umfaßt 4 Klassen für Hochbau und 2 Klassen für Tiefbau. (Im Winter Tiefbau Klasse II. im Sommer Tiefbau Klaffe I.) Die Abgangszeugnisse der Großh. Landes-Baugewerkschule sind denjenigen der Königlich Preußischen Baugewerkschulen gleichgestellt. Programme und Anmeldeformulare sind durch die Direktion der Landes-Baugewerkschule, Darmstadt, Neckarstraße 3, zu erhalten. Das Schulgeld beträgt 80 Mark für das Halbjahr. Schluß der Anmeldefrist am 15. September d. I. Die Direktion. Kekanntmachung. Wegen Vornahme von Rohrverlegungsarbeiten wird die -Ortsdurchfahrt Allendorf a. Lda. im Zuge der Kreis- straße Treis-Londorf vom 2. bis 5. August l. Js. für Lastfuhrwerk gesperrt. Gießen, den 31. Juli 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Breidert. beiterbeiveg. lehnte eine 'enhm den ange> 1 mit erheblicher Versammlung der nt den ihnen von schlügen bejahen, rschläge der Unter« Jntemcbmer sollen Aon neu zu ver- Lerlmgens wollen 3tcn Garnsärbmi- mtcn Taris fehlst bereits an die >er Konvention an« i, ilm Betriebe Kekanntmachung. Betr.: Schweinerotlauf in Beuern. Die Rotlaufseuche unter dem Schweinebestand Ph. Sommerlad VII. zu Beuern ist erloschen. Sperrmaßregeln sind aufgehoben. Gießen, den 27. Juli 1905. Großherzogliches Krcisamt Gießen. I. V.: Hechler. Kie üeuUge Htummer umfaßt 8 Seiten. ? -_?.ürüa-> r-.K ^efTn» “»Ä W ber .Ort, J? Wimen Q^n angehört Rangier. Wagen ech -rtrummert, ein 5 ^?traschin« E,lWestpr.) non Lasten entgleist. en in Sicherheit ^schaden ist er. Aufhäufung auf Kopenhagen mndigerin Frau En ins Gesicht Wirtfßß^ ietzeu ßw Md dn KmE t\e zu 2.50 M okohama. Diest ^kündigt wurde, soll im gelangen. Zum d der Bank, M. malige Teilbberda M, der lange Jahre daß die Unternehm- lock von feiten eng- Tbrif J°V. b°t"»d-S 'M. B,eSW afitit «" LSi Mk. (l V. 8265W jcnig liauid und dtt zu sein, denn sonst Botitische Tagesschau. Ueber „kommunale Bodenpolitik" der großen wie der kleinen Städte hielt Oberbürgermeister - Körte (Königsberg) auf dem 16. ostpreußischen Städtetag, auf dem 51 Städte durch 99 Delegierte vertreten waren, einen mit großem Beifall aufgenommenen Vortrag. Die von ihm vorgelegten Leitsätze wurden einstimmig angenommen; sie I1a.u^"§*reicßenber eigEr Grundbesitz erleichtert die Erfüllung aller der Gemeinde obliegenden Aufgaben. 2) Die tunlich,le Er- baliung und planmäßige Vermehrung ihres Grund- b e s i k e s ist deshalb eine wichtige AiNgabe der Gemeindeverwaltung, doch kann die Berg ein eind Kd) u ng alles m der Gemeinde belegenen Grund und Bodens n l ch t alv ein^berechtigtes und erstrebenswertes Ziel anerkannt werden. 3) Die Bodenpolitik der Gemeinde ist von wesentlichem Einfluß auf die Gestaltiing chrer Grwid- uiid Bodenverhältmsie und damit der Wohmings-, Gesnnd- heits- und allqemenren Lebensverl)ällnis,e aller ihrer Gemernde- mitglieder, insbesondere auch der^unbemiltelleren Klaffen. Arm in Arm. Der Z-ntrumSsührer Dr. Spahn wußte, was er tat, at§ er bet der letzten Etatsberatung im Reichstag sich so kräftig ins Zeug legte für die Berleihung bundesstaat. lieber Rechte an die Reichslande. Es mar entfach eine Verbeugung vor der katholischen Partei Elsaß. Lothringens, deren offiziellen Anfchluß an das Zentrum man von dem diesjährigen Latholikentag m eotraßburg er- wartet Aba Wette r lo, der Prteficr-Nedakleur, hat femett Glaubensfreunden im Reichslande mit so beredten Worten gefchtldert, wie schön im festen Zentrumsturm zu wohnen fei, daß auf dem Katholikentage gegen Ende d. Mts. der allgemeine Entzug unter großem Jubel sich vollziehen durfte. Parlamentarisch macht die Einigung wenig auS denn dn Protestler- haben ohnehin, soweit sie überhaupt in Berlin anwesend waren, mit dem Zentrum gestimmt. In Etsaß- "otdriiigen aber wird diese Verschmelzung den um so feste n Zusammenschluß der l. b er al-b e m a tr a - n chen Gruppen zur Folge haben. Daß dieser Gegner nicht zu unterschätzen ist, beweist der wiederholte Wahlsieg des Demokraten 23: tal gegen den Klerikalen. monalli<676 vln otertd» jährlich Mk. 8.20; durch Abbole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ausfchl. Bestellg. "inahme von Anzelc, lr die Tr ^r*:f'nxet 5 oo "mitt 7^6 4 ’Vrtfc Je fennret6: ki 'swärtS "4 V'Z. «rantworti'ch sÜR den Dolit unb tujeui» Teill V. Wlttlo: für .Stadt und ßanb* und .MerichtSsaal': August Goetz, lür den Anzeigenteil: $>an8 Bech Are engLljche Alotte in ber Kstjee. Es wäre zuviel behauptet, wenn man sagen wollte, baß der Besuch der drei englischen Geschmader in der Ostsee unsere maßgebenden Stellen „kalt lasse . jt-er Besuch dient jedenfalls keinem höflichen Zwecke; eine Einladung oder eine Ermunterung, den Union Zact in der Ostsee zu zeigen, ist nicht von Berlin aus ergangen. Ter Entschluß zu der Kreuzfahrt und den Flottenmanövern in diesen Gewässern hat den Charakter der Ueberraschung, einer beabsichtigten Ueberraschung. Es gibt angenehme und unangenehme Ueberraschungen. Diese hier Zahlt entschieden zu den letzteren. Ein ziemlich hoher Grad von Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß England eine F Mottendem o n- str ation beabsichtigt. Die Macht der englischen flotte soll den deutschen Vettern eindringlich vor Äugen geführt werden. Man hat auch von einer Demonstration Nußland gegenüber gesprochen. Mer das Zarenreich kommt letzt kaum in Betracht, als Seemacht hat es vorläufig ausgeWrelt. Ebensowenig rann von einer Demonstration gegen Schweden und Dänemark die Rede sein. ,arf= Der Zeitpunkt des Besuches macht ihn verdacht^. Alv englische Kriegsschiffe im vorigen Jahre in der Rordsee sich aufspielten, gab es nicht den mindesten Alarm. Seitdem aber hat sich die internationale Situation gewaltig geändert. Die engl.-franzvsische Freundschaft wuchs an Intimität, der Marokkokonflikt hat sich ereignet, und wir wissen durch die Enthüllungen Delcasses sehr zuverlässig, daß die französische Politik aus ein Bündnis mit England yinfteuert. Zum Uebersluß haben auch englische Admirale aus ihrem Herzen keine Mördergrube gemacht und Deutschland darüber belehrt, daß des Klanalgeschwaders eigenste Bestimmung ist, in einem Zukunsts^ieg mit Deutschland eine entscheidende Rolle zu übernehmen. Und eben dies Kanal-Geschwader schickt sich an, in der Ostsee zu manövrieren und deutsche Häfen mit seiner Anwesenheit zu beglücken. Man kann sehr harmlose Auffassungen hegen — aber, das sieht denn doch darnach aus, als wolle sich die englische Flotte einigermaßen m i t d e m F e l d i h r e r e i n sl i g e n Tätigkeit vertraut machen. Ein Fachmann hat die nicht unberechtiüte Frage aufgeworfen: Wie kann man sich wer esen ebnekort . yd . ■ in . lr Bank . Bank . • [anderes Ehedem war es Sitte, daß der Redner bei feierlichem Anlässe mit einer Beteuerung seiner eigenen Unfähigkeit beginne, oie ist hier nicht ani Platze, sie würde wie Anmaßung klingen, wo e§ gilt, den Größten zu feiern, den unser Jahrhundert, und einen der Größten, die die Weltgeschichte sah; wo lief) zu der .Setüunberung für den Genius auch die Dankbarkeit gesellt gegen den Mann, der mehr als andere für unser Volk getan, der ihm das tLtaatsmesen chui, ohne das kein Volk sicher ist, das nächste Jahrhundert noch als Volk zu erleben, das Staatswesen, das allein der Nation die Burg« chast ihres dauernden Bestehens und die Möglichkeit ßch zu behaupten bietet in dem Kampfe der Völker um die Welt. Den Ruhm dieses Mannes ganz würdig zu verkünden, ist keines Em- zelnen Stimme stark genug, dazu gehört der Chor der ganzen gebildeten Welt. Und sie tut es längst, ob sie will oder nicht, und alle koiiiinenden Geschlechter werden es tun, immer lauter, immer voller und reiner. Des sind wir sicher. Denn wie der Bergriese nur um so deiitlicher in seinen überragenden Verhältnissen hervor- tritt, je weiter man sich von ihm entfernt, so wachst auch des großen Mannes Größe von Jahr zu Jahr mächtiger vor den Augen des rückjchauenden Wanderers empor. Tie Flecken verschwinden, die Lichter glänzen um so Heller. Das spüren und lehen wir schon heute. Ist'es der tragische Zug im Leben Bismarcks, daß es ihm nicht vergönnt war, seinem Volke mit der Einheit auch tue Lnug- keit zu geben, ja daß der Mangel innerer Einigkeit gerade Zhrn selbst gegenüber, so lange er lebte, am empfindlichsten zu ^.age trat, so freuen wir uns, daß dem heute nicht mehr so ist. Was sterblich war an Bismarck, tritt heute zurück, da er zur Unsterblichkeit eingegangen ist; die Wunden, die er schlug, beginnen zu vernarben, die Gegnerschaft, die er geweckt und vergolten, sangt an, ihr Gift zu verlieren, und der Tag ist vielleicht nicht ferne, wo das deutsche Volk sich nicht mehr in zwei feindliche Lager spalten wird, wenn man den Namen seines Einigers nennt. Unterpfand dessen ist uns die schöne Einigkeit, in der sich unsere Studentenschaft, ohne Unterschied der Partei und des Bekenntnisses, hier zusammen findet, um den Grundstein eines Denkmals zti weihen, das. auch ferner Nachwelt noch verkünden soll, rote Deutschlands Jugend des Reiches Schöpfer ehrte. ... ____ ... Macht die Entfernung es leichter, die Große des Mannes zu begreifen, — wo finden wir wohl den rechten Maßstab für sie? Nicht unter den Männern von heute! Tie kleinen Talente an dem großen Genius messen, das hieße beiden Teilen Unrecht tun, das könnte uns auch nur entmutigen, da doch der Anblick des Großen uns stärken soll. Die nach ihm kamen, sind Haushälter am er», erbten Gute, von denen man das Beste sagt, wenn man jagen dari, daß sie treu erfunden wurden. Er aber war ein ^chvpfer^ Wo nichts war, wo eine Lücke klaffte in der Staatenwelt, da setzte' er etwas hin, ein Lebendiges, Starkes, das sicher auf sich selber ruht unb die Krast in sich fühlt, zu gedeihen und zu wachsen bis ans Ende der Tage. , . . . . Er selbst hat in jungen Jahren, als der Ehrgeiz und da» seiner selbst bewußte Können ihre Bahn noch nicht gefunden hatten, wohl nach dem Ruhme eines Aiirabeau und Pitt verlangend aus. geblickt. Nun aber, da fein Werk getan ist, wie klein, rote durstig klingen diese Namen neben dem seinen I Stellt man ihre Träger neben ihn, ihr Wuchs scheint kaum seinen Gürtel zu er- dazu, zu dem „ersten Schlaz", besser vorbereiten, als wenn sich Admiräle und Kommandanten genau über alle Fahrwasser- und Mstenverhältnisse der betreffenden Macht orientieren? Darnach würden zwei Zwecke in Betracht kommen: Flottendemonstration und Flotten-Unterrichtung. Ein konservatives Blatt, der Berliner „Neichsbote", hat zuerst die gestern erwähnte Anregung gegeben, die Ostsee zu schließen, d. h. den englischen Kriegsschiffen den Zutritt zu verwehren. Die 'Anregung wäre besser unterblieben. Denn man muß bei Drohungen im Auge haben, ob man sie auch wahrmachen tonn. Deutschland kann sie nicht wahrmachen, weder mit der, an und für sich zweifelhaften und minderwertigen Unterstützung Rußlands, noch mit der Schwedens und Dänemarks. Daß verantwortliche Stellen in Deutschland nicht an einen solchen unmöglichen Plan denken, haben offiziöse Zeitungen alsbald konstatiert. Trotzdem ist nach England mit aller Bestimmtheit gemeldet worden, Deutschland beabsichtige die Schließung der Ostsee. Obwohl die ernsthafte Londoner Presse einsieht, daß Aufregung unnötig ist und das Gerücht der Beachtung nicht für wert erklärt, kann sie sich doch nicht versagen, die Gegenmaßregeln zu nennen. Gegen die Schließung der Ostsee die sofortige Schließung des Aermelt'anals durch England und Frankreich! Der „Standard" hält die Schließung der Ostsee für unmöglich Ein solches Verlangen wäre eine direkte Herausforderung an England und Frankreich. Ein Uebereinkommen zwischen anderen Mächten über die Schließung der Ostsee würde von England nie anerkannt werden und könnte von den betreffenden Mächten nie gegen die Uebermacht der englischen Flotte aufrecht erhalten werden. Alles in allem gelangt das Blatt zu dem Schluß, daß der deutsche Kaiser als besonnener und praktischer Regent kaum ernstlich an die Schließung der Ostsee gedacht haben kann. Es sagt, ein Uebereinkommen zwischen den Ostseestaaten zur Schließung der Ostsee würde von der englischen Regierung nicht beachtet werden und ließe sich gegen die britische Flotte nicht erzwingen. Darin hat daä Blatt Recht. Würde der Versuch gemacht, dann hätten wir den Krieg mit England und wahrscheinlich auch mit Frankreich, weil dann das Bündnis zwischen beiden Mächten wohl sofort perfekt werden würde. Aus einen Krieg arbeitet feine vernünftige Staats tun st hin, wenigstens in Deutschland nicht. Nicht ganz von der Sganb zu weisen ist tue Besorgnis, daß die Anwesenheit englischer Matrosen in englifchen Hafenstädten Zwischenfälle he.ausbeschworen kann. Eune Zuschrift, die dem Bert. Tagebl. „von gutorientierter Seite zugeht, führt aus, daß es an unserer Ararineverwaltung sein werde, dahin zu wirken, daß der Besuch der engl. Flotte sich so anstandslos wie möglich abwickle. Die deut- chen Hafenstädte, bei denen die engl. Flotte anläuft, werden )ie engl. Seeleute nicht persönlich als Aiänner behandeln, die auf eine verdächtige Mission geschickt sind . . . Eine sorgfältige Polizei wird dafür sorgen, daß für Zwischen- älle kein Raum bleibt. — Trotz aller dieser anempsohlenen Ruhe und Vorsicht sind Zwischenfälle leichter möglich als zu ieder anderen Zeit. Am 7. August trifft die französische Flotte in Cowes ein. Feste über Feste sind geplant, um die französisch-englische Freundschaft zu feiern. Das Selbstbewußtsein der englischen Seeleute wird durch diese Tage gewaltig gesteigert werden, das Selbstbewußtsein und der Briten und Franzosen gemeinsame Neid auf Deutschland. ieid)Gm Skacitengründer ist Bismarck gewesen; unter den großen Staatengrünbern ber Vergangenheit hat er Seinesgleichen, bort stehen seine Pairs. Freilich, bie meisten unter ihnen braucht man nur zu nennen, um sogleich zu fühlen, rote sehr er sich von ihnen unter,chetoet. Was hätte er roohl gemein mit emem Philipp unb Alercmber, ober mit einem Ehlobroig, was mit bem norntännlschen W )elm, ja (elbft mit Friedrich bem Großen, unb all beit miberen, deren Werk auf Eroberung gegründet war? Er, ber in bret glanzvoll steg- reichen Kriegen nur eine einzige nennenswerte Landerroerbung voll- »oa unb auch sie nur ungern, militärischer NotroenbigkeU zuliebe r Nicht burch Ausbreitung — das ist bas Eigentümliche an Ieinem: Werke —, fonbern burch Beschränkung hat er sein Ziel erreicht, burch ein Opfer an deutschem Land unb beufichem Blute, helfen Größe unb Schmerzlichkeit wir nur barum weniger empfmben, weil ber Erfolg uns von ber Notwendigkeit so völlig über» $ 0Mäßigung auf ber Höhe bes Erfolges, weise Beschränkung auf bas 9iotrocnbige, auch wo bie größte Macht alle Möglichkeiten öffnete, bas ist ber Grunbzug in dem Staatsmaune Bismarck, barm steht er einzig da. Mau soll nur nicht meinen, bie)e weife Mäßigung sei ihm Natur gewesen. Er, befielt Stimme bet seinem ersten Auftreten auf ber Rednerbühne tn Tranen der Erregung erstickte, der in kritischer Stunde unter Tellern und Tasten wütete, wie Ajar unter der Schaiherde, der auch tut höchlten Aller und tn unangreifbar sicherer Stellung noch nur die leiseste ^rünftmg m hellem Zorn aufbraufte, ja der sogar einmal, als |etn Wille: auf Schwierigkeiten stieß, die Anwandlung spurte, fernem Leden selbst ein Ende zu machen, — wahrlich, der hatte von Natur kein kaltes Öerz, er war fein gefühlloser Rechner und Schachkunstler, nne ein Kaunitz es ein konnte. Aus starkem Empstnden hat auch er, wte alle wirklich Großen, den Ai.trleb zum Handeln empfangen. Wie müssen in diesem Atenscheit heißes Blut und kühler Ber- stand, leidenschaftliches Wollen und nüchterne Uederlegung um bie Herrschaft gestritten haben! Und tote manchesmal öte stimme der Leidenschaft gesiegt, wie ost der Zorn, der Haß, die Verachtuna des Gegners ihm Worte emgegeben, wie ort da- Bedürfnis nach Rache ihn zu Schritten verleitet, an bie wir nidit gerne benfem Hub bocl); gerade diese — nennen roir's offen — S’Chroacfjeit un> Fehltritte gehören zu dem Bilde, beim sie lassen, als bunkler Hmtev grunb, nur um so heller leuchten, was menschlich an ihm bas Größte war. Tie Leidenschaft, die ihn m kleinen ~l>’Qeu io ost übermannte, hat er zu besiegen gewustk, wo immer bas ^>0^ bei Vaterlandes auf bem Spiele stand. Dem Kaiser der Fi^'äosev hatte er einst aus den österreichifchen ^chlachtreldern Rache ge> schworen für die dreiste Einmischung m den preußischen Stea Über er hat nun nicht etwa die erste Gelegenheit benutzt, bie sich so balb schon bot, bem verhaßten Nachbarn ben Streif zu uer< Len- nein, vier volle Jahre hat er gewartet, ben Schwur i« Herzen, bis ber Tag kam, da er ihn losen konnte und durfte, da । Sein mußte um Deutschlands roillen. . , Und nach den beispiellosen Liegen ber deutschen Waffen, roK hat die Welt uns gefürchtet! Em ehernes Zeitalter schien bs ■ ! omicu zu haben, da bie Völker, bis an bie Zahne bewaffnet, bu i L.id am Schwertgriffe einander gegenuberstanden und schon er» unbedachtes Wort die Klingen entblößen konnte. Alles um Deutsch Gietzener Anzei"! r General-Anzeiger 67 Amis- mb Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Ar. 178 außer Sonntag». Demi Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Aeiffschen Landwirt die Si«8r«er Kamtlien- -LLNtt viermal in ber Woche beigelegt. ÄotattottBbrud u. Der- jag der Brühl'schen Uatvers. Buch-n. Stein» btudtrei. «. Bange, Rebaftton, ■mb Druckerei: Gcholflraße 7. Udreffe dir Depeschen: Nvzetg.rr Gießen. Krrnsvrrcho nlchlußNr.51. Gießen', ben 28. Juli 1905. Betr.: Die baupolizeilichen Vorschriften der Landgemeinden. Das Großhersogliche Kreisaml Gießen an die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Wir beauftragen Sie, je zwei Exemplare sämtlicher in Ihrer Gemeinde giltigen baupolizeilichen Vorschriften (Orts- statute, Lokalbaupolizeiverordnungen) alsbald an uns einzusenden. I. V.: Dr. K r a n z b ü h l e r. Der Gymnasiast ©öpnex Dr. öaller. Dr. Sauer. Vergnügungsort Coney-Island in Nordamerika nicdcr- ging, wurden sechs Personen vom Blitz erschlagen und S ch l i e Heinemann. C a r l e b a ch. T r a u t m a n n. Schwarz Der Lehrkörper der Universität: Dr. Vosfiu §. das Gesuch des Bonackcr hatte sich der Gemeinderat von Wallenrod unter dem Hinweis darauf ausgesprochen, daß in keiner Weise ein Bedürfnis zur Errichtung einer weiteren Wirtschaft in der Gemeinde vorhanden sei. Der Kreisaus- schuß des Kreises Lauterbach erkannte demgemäß auf Ab- weisung des Gesuchs. Die gleiche Entscheidung fällte auch der Provinzialausschuß in der heutigen Sitzung, da ein- 40 verletzt. • Unfälle in den Bergen. Sitzung des Krovinzialausschusseg. Gießen, 29. Juli. aus Hamburg wird in Salzburg seit Donnerstag vermißt. Man vermutet, daß er von einem Felsen abgestürzt und in die Ache gefallen ist. — Im Gebiet des Peilstein im Allatal ist der Wiener Tourist Sira abgestürzt und schwer verletzt aufgefunden worden. — Ferner stürzte am Äernigrat bei Melchtal in Obwalden Reverend Hasleßurst aus Wcstfelton (England) ab. Der Verunglückte glitt auf einer steilen Grashaldc aus, stürzte etwa 300 Meter tief und brach das Genick. * Kleine Tageschronik. Während der Ruderregatta, die vom E s s e n e r R e a l g y m n a s i u m veranstaltet wurde, kippte ein Boot um. 15 Mülheimer Gymnasiasten stürzten in die Ruhr; 14 wurden durch Mitglieder der Kruppschen Ruder- । xiegc gerettet. Der Sekundaner Mendel aus Straelen bei Venlo iertranf.— In Kirchdrauf (Szegcs Varalja) in Ungarn brach Feuer aus, wodurch fast die ganze Stadt eingeäschert wurde. Sechs Personen sind verbrannt und zahlreiche verwundet. In der benachbarten Gemeinde Kolbach sind infolge Ueberschlagen der Flammen 50 Häuser nieder gebrannt. — Im Gaswerk Liudenbof bei Mann heim sand eine Gasexplosion statt. Der Betriebsinspektor Habbel und vier Arbeiter wurden schwer verletzt. Einer der schwer Verletzten ist gestorben, zwei schweben in Lebensgefahr. Die Ursache der Explosion ist noch un- ausgeklärt. Auch der Gebäudeschaden ist sehr erheblich. — In Hannover stürzte der Schleifensahrer Eclair der sich mit seinem , Tenfelsrad " im Todesring produzierte, ins Publikum. Eine Frau erlitt einen Schädelbruch und schwere innere Verletzungen, außerdem wurden mehrere Personen leichter verletzt. feben der abendländischen Rationen hat begonnen. 19. Jahrhundert im tiefsten Grund republikanisch gesinnt, so ist unsere Zeit im Herzen monarchistisch, selbst unsere Republiken sind wohl nur erledigte Monarchien. Unsere Zeit aber , beginnt mit dem Auftreten Bismarcks. Tic neue Idee des sich selbst bestimmenden, selbst verantwortlichen Herrschers hat in die Welt cingeführt, er bat ihr in Deutschland zum Siege ver- holsen und das deutsche Volk zu ihr bekehrt. Auch draußen entwickelt sie eine stündlich wachsende werbende St oft. Wie klingt hoch selbst aus den übelwollenden oder s ' tischen Reden unserer Der Baumeister Becker. Die Studentenschaft: .. ~ . e . I k.»r srjciS Knhurtf) daß bei uns der Herrscher noch einen I mal kein Bedürfnis vorlicgt, zum anderen aber der Gesuch- m>°s w,N°»! War =5 nur b,e Sefornn^ ror bet neue.1 fflios-1 E ÄZ sein Wart ein fetter Siegel ist, stetter allem -lnschrin na» die Wirtschaft gar nicht selbst Ä' ra""1 mu ein rt3roar ror a°n l'ie-Lr den," der Gfrrgcis und die SEucht der parlamentarischen betreiben beabsichtigt sondern das Haus nut der Kon. marcks kriegerischer Perfonlichkeit, was die furchtsame Besorgnis Berufspolitiker, halt machen tou’fe- ffo will -e>'-on -n ver>i'ir^ .n geoen .t. ÄÄÄn'Mn,£ ÄÄ 5 MM» Di- 457Wande.v-üammlun-i d-s @6erWSnt Mann, der van einer Krankheit aenas wenn "atürWn toÄÄw' nicht Lan M-NeNzücht-rv-reiNS Äwnd"d^MonI bm aenainN hat Und' wen. anders als .hm wir erleben, be.fi man den Serrscher nicht mehr bläh mit Worten °. düngen, N. Zull, verdankt Europa den Frieden, den mir nun schon über ein Menschen- nein, mit Dolch und Revolver 8ur Rechenschaft gesagen hat, tagte gestern und heute in den Mittlern UN,ereS Städtchens, aller nenieEen’ Wer verkennt in solchen Sefinnnngen d.e starke D.rkung ixS Astern nachmittag wurde d.e mit der Versammlung »er- Ost genug muß auch an ibn in späteren Fahren die Versuchung Beispiels, das Preußen und Den.schstand seit Bismarck und rmter ,^,^teNl,nq und der .honigmarkt im Gasthaus zur fcrangetreten fein, au? dem Dickicht der Widerstände und Per- Bismarcks Wungg°0-b°n habenund noch k,te geben?, durch Dekan Ellen b e r g-r-ertenberg und Wicklungen, die Deutschlands Schritte hemmten, ,ich 'rete Bahn zuI . Die BallungenI Bürgermeister F c n d t-.Hungen eröffnet. Das daran an» n?pn nn'b’L’fie? kannte ?p’crrle,Cn-Cbnt de^ Versuchung'stets wider- !'ur einen Namen, der ihm darin zu vergleichen wäre: Oliver schließende Konzert war äußerst stark besucht. Die HauptsandendieWeftund Deuückland werden cs ihm ewig danken. Cromwell. In einer Zeit, da ganz Europa ^>or dem absoluten Versammlung fand heute bei großer Beteiligung vormittags Mäßigung Beschränkung auf das Notwendigste, das .st es Königtum von Gottes Gnaden anbetcnd un staube lag, rettete Don 10 Uhr ab im Letale zur Traube statt A^' Vertreter auch was dem größten unter seinen Werken den Stempel auf-- der die politische 75-reiTjeit und nationale Lelbftbesttmmung, zu- der Regierung nahm Kreisamtmann Hechler- Gteßen an dritte, der Einigung Deutschlands. Vergessen wir nicht, wie noch nächst nur für England, unverstanden, ja ben Verhandlungen teil. Dekan Ellenbcrger eröffnete am Vorabend des Gelingens manche der Besten sich das Zukünftige fostlänbuchen Nationen, und doch zugleich^ ihrer al er Wohttüte^ Versammlung durch eine kurze Begrüßungsansprache, dachten. Was war wohl, was Heinrich v. Stemd)^ ber Tenn er forgte daptr, daß das nM KreisamLmann Hechler gab dem großen Interesse der Rc- Proohet der deutschen Einheit, forderte? Nichts ^rufoeresalsdte bem_^terdteganze Welt ihre verkohlte F h -s gierung an diesem Zweig der Landwirtschaft Ausdruck und krÄÜckl'en Könia'?Ünd°deEen frommest und Bismarck - ,toei richtunggebende Männer in wünschte den Verhandlungen besten vrsolst. . ES folgte hier, baran roec b?elt?§c§"mr für möglich? Für c.ueu bloßen Notbau der Geschichte des neueren Staatstums. Landedelleute vom auf dte Berichterstattung über das Veremsjastr 1904 durch bat man die deutsche Reichsverfassung erklärt. Sie hat sich bc- gleichen sächsischen Stamme, in so vielen Dmgen verwandt, m den Vorsitzenden. Lauterbach trat mit o7 Mitgliedern aus, wälwt in der Dauer eines Menschenalters als die zweckmäßigste, ihrer geschichtlichen Wirkung, Antipoden. Eromwell, der fernen trobbem stieg die Mitgliederzal". von 890 auj 900. Vvn die natürliche und organische Srdnung des deutschen Staatswesens. König auf das ^chasfott führt: d'smarck, der zum^ Erben ^zug Honigproduktion war das Jahr 1904 ein sehr Mit keinem unserer Nachbarländer von strafferer EmheUltchkett der der vreuwichen Krone sagt, er 1 er gern bereit, selbst das ; ertaffo qute§, und 1905 scheint ebenfalls gut zu werden. An dem Staatsform möchten wir heute tauschen. , tzsttigen . wenn er nur hosfen dürfe, em Blute ^enenkursus in Ortenberg nahmen 1901 12 Imker teil. Wer dächte da nicht an den Vollender der französischen Staats- den -r.bron seines Königs fester zu kitten. ' , , r - dieses Qnlir nur 7 (Sin Antraa der bah in o 'hl, das Ein- einbeit den aroßen Kardinal? Eines vor allem reizt zmn Ver- die Zeitgenossen sagten, er habe nicht cmen Komg, cr habe das owses öaijr nur Ein u.nrrag, . er 0 >1 > , . aleicbe- Bismarck wie Richelieu, haben sie doch beide dartmter Königtum gemordet: Bismarck, der das wankende Königtum trrttsgeld den Einzelveremen zu uvr.l^O'-^, N..i.d mt. entern Rosinen hnfn p§ ihnen auch in den Zeiten der größten Macht nie- mit starker Hand wieder auf die eigenen Füße gestellt und ihm Zusatzantrag des Vorsitzenden einstimmig angenommen, -ter ' ■■ „ach eigenem freiem Willen das letzte eine neue glänzende Epoche eröffnet hat. Verein Gießen beantragt: Die Ausstellung von bteren* ~ Ä : I Bismarck, der Wiederhersteller der monarchischen Idee, — Völkern, die nicht prämiiert ober anqefauft werben, sollen mals oergönut, ganz i.M«, -------- - . - . Wort der Entscheidung zu sprechen. Sie hatten beioe inren yer-rn,, gabe des handelnden Staatsmannes, für die Wünfche und Hoff- Vaterland! und sehr warnt dafür gesprochen hatte. Die Rheinhessische fiuingen seiner Zeit die Form zu finden, in der sie Wirklichkeit Genossenschaft besteht erst ein halbes Jahr und hat bereits werden können. Und wenn einer, so ist Bismarck hierin groß zu Die in den Stein eingemauerte Urkunde hat folgen- besten Resultate gezeitigt Auf eine zirkulierende Liste nennen; er der dem deutschen 2folfe ba§ au ^benju*, maS e§ ben Wortlaut: tntaen sich sofort 52 Imker ein, sodaß das Unternehmen ™ Ä Re?t wTnurÄ Dem Andenken Bismarcks r _ gesichert erscheint. Es wurde beschlossen, nächsten Freitag aller Gef Wallernbausen, Keck-Nidda und Franz Nidda, mau bei einiger Selbstbesinnung die Wirkung des w-otzen Befreiers, .. ..<• Sttidentenschaft mit ihren Gästen !— — ------------- des Befreiers von der Macht der Vorurteile und Schlagworte, der I ■”■ * hielt der^ord. Professor der Gcschickstc Dr. €piteme uub Phrasen. An einer Stelle aber ist biefcr betreten Festrede, für die Studentenschaft sprach der Studierende • Unwetter. In Erfurt vernichtete ein Hagelivettce ben Sagen, da Bismarck bas Steuer b« *« «llein für 300000Mt. Stumentot)! - In Ober.Wcitzen. oreubitoen Staates ergriff, in ben Augen aller bie aui der W '“VS ta t>Ä* b'effWm Steine bem Einiger Pom bet Kassel wurde der Gaiihosbesitzer Kehl aus einem ihrer Zest zu stehen meinten, ausgemachte Sache war, so war esI erbaut, der Jugend Hessens eine ewiadaucrndc Noggenfelde vom B litz erschlagen. — Bei cincm schweren -al bc\ fOmtrUtio^calP^r ament^f\^Cq?«^rn(fpre horpn Mahnung: „Deutsch zu sein und zu bleiben, daß Hessen ein Gewitter, welches über den von 250 000 Personen besuchten Selbstregierung der Nation durchchre erwähltenBei tretet deren L^lrm fd {n bcm Geftige des deutschen Vaterlandes. 1 W'Nen der Herrscher - die „aussuhrcnde Gewalt , rote man be- L u d o vi ci an ae , ben 29. Juli 1905. zetchnenb sagte — zu vollstrecken haben sollte. Dteies engltfchc Die Erbauer: Metall in französischer Legierung galt als bie beste Staatsforrn schlechthin, als bie sichere Bürgschaft bes Völkerglücks. Daß so nicht nur bie vielgeschmähten Doktrinäre bes beittschen Bürgertums buchten, lehren uns nm besten bie Grunbsätze, nach benen eben bamals bie Einheit bet italienischen Nation von einem ber klügsten Niänner seiner Zeit vorbereitet würbe. Selbst Graf Eavour, unter ben Zeitgenossen der einzige, der sich allenfalls, wenn auch nur in respektvollem Abstande, in die Nähe Bismarcks wagen darf, selbst er zweifelte so wenig an der alleinseligmachenden Kraft der englisch- französischen Staatsweisheit, daß er keinen Augenblick zögerte, mit der Verfassung des aufgeklärten, militärisch geschulten, politisch. i t - *• i reifen piemontesischen Staates auch das abergläubische Analsabeten-, I Als Punkt 1 der Tagesordnung stand in der heutigen volk von Neapel, Ealabrien und Sizilien zu beglücken. Ein Schritt Sitzung das Gesuch des Georg Z in ße r zu Allendors a. Lda. I den wir heute ebensowenig fasten, wie er damals allen, die sich um Erlaubnis zum Betriebe einer Gastwirtschaft frur 1 cinbildcten etwas von Politik zu verstehen, als selbstverständlich I Verhandlung. Der Gesuchsteller beabsichtigt in Verbindung erschien. mit einer schon bestehenden Metzgerei eine Gastwirtschaft So tief ist die Kluft, die unser politisches Denken von den betreiben. Der 65emeinderat der Gemeinde Allendorf Ideen jener Zeit trennt, und sie liegt doch noch kein halbes verneinte die Bedürfnisfrage. Auch der .Kreisausschuß des Jahrhundert hinter uns! Wenn nun selbst die Jüngsten unter ^ises Gießen vermochte das Vorlieaen eines Bedürfnisses und heute sich soviel klüger vorkommen- d^rrfen, «lS Groß- ' ^^rkennen und beschicd daher den Gesuchsteller pater, h>em verdanken wir es anders als Bismarck? Er toagti. ' ' _ r.„,•• rrz.rn& r.-j-. s.PY es zuerst, die Verbindlichkeit des parlamentarischen Dogmas für abschlaglich. Dem bezüglichen Erkenntnis schloß sich der die Preußen abzulehnen und sein Hörer Blick erkannte, was Provinzialausschuß heute an, indem er den eingelegten in diesem Staate Wirklichkeit tour: daß der König regiert, daß Rekurs des Zinster kostenfällig verwars. die Macht bt--5 Herrschers eine lebendige Kraft, und nicht bloß Im Gegensatz hierzu wurde das Gesuch des Gustav ein stilvoller Zierat am Bau des Staates sei. Als er das sagte, Schäfer von Alsfeld um Erlaubnis zur Errichtung einer ging es ihm wie so manchem Entdecker: man nmßte nicht recht, - x x j-Schäfer will an der Rom- ob man den ärmsten bedauern, oder verlachen sollte röderstraße in Msseld, die einen regen Verkehr aufweist, Jahr für ^ahr den Beweis durch die .rat ?vtz er Rech. . stetem Steigen begriffen ist, das Gewerbe als Schank- &cna e&Zs auäüben. ®er Ckmeinberat von Wfeld befürwortete feIbmt 58sSnen§ bfo8Probelauf das Ercmpel uud auf ben Fun- zwar daS bezügliche Gesuch zur Genehmissimg der Krers- damcutcn des ftarfeu preußischen Königtums erhob sich daS ausschuh des Kreises Msfeld aber lehnte dieses ab, da er Meisterwerk der deutschen Einheit. Seitdem ist eS wie eine Er- sich von einem Bedürfnis nicht zu überzeugen vermochte, leuchtung durch Deutschland und die ganze Welt gegangen: das Grund der heutigen Zeugenvernehmungen gelangte der Dogma vom „besten Staate" ist beseitigt, esgibt einen andern, P-rovinzialausschuß zu einem anderen Ergebnis und er- ftl.r Deutschland einen besseren. Das lebendige Königtum roar fannte au| Genehmigung mieTOdü Sfta«6Änb. Eine neue Epoche im SerfaffungS. »-letzt WWgle fcn d°s SSar das! Gesuch des A. Bon acker von Heblos um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschaft zu Wallenrod. Gegen Mütter, nähret selbst! Durch die Ernährung mit der Flasche gehen allein in Deutschland jährlich 300 000 Säuglinge an Verdannngskrankheiten zu Gründe. Dagegen gedeihen Brustkinder vortrefflich. Ein Mittel, welches Milch schafft und jeder Mutter das Selbststillen ermöglicht, ist das von den hervorragendsten Aerzten erprobte und empfohlene LactagoL Broschüre über „Natürliche Säuglingsernährung“ gratis und franko, on der Vasogen-Fabrik Pearson & Co. in Hamburg 106. hv6,/g Vorficht ist geboten bei» vielen, mciftminber- wertigen Waschpulvern. Das seit 25 Jahren im Handel befindliche Dr. Thompsouö Sciseupulver, Marke Schwaa, hat sich bis jetzt als das beste, billigste und bequemste erwiesen. — Ueberall zu haben. as”je Mmih l>e!i2.AWilji l.J. nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'schen Saale versteigert: 2 Sofas, 1 Trumeau mit Spiegel, 1 Verlikow, 1 ov. Tisch, 1 Waschtisch und 1 Nachttisch, beide mit Marmorplatten, 1 Regulator, 1 Bild (Bismarck), 34 wollene Wamse, 12 Kinderhemden, 1 geschl. Granatkollier, 1 Armband, 1 Medaillon, 20 Fl. Kognak, 10 Mille Zigarren, eine vollständige Ladeneinrichtung für Spezereien, 1 Metalldrehbank u. verseh. A. 4006 Geißler, Gerichtsvollzieher. gmitrilligt Sttiieigtrinifl. Mittwoch, 2. August, abendS 7 Uhr, findet in Steinbach, in der Gastwirtschaft zur Post eine Versteigerung von 3 neuen Fahr- räderrs- öffentlich meistbietend gegen gleich bare Zahlung statt. 05076 Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, unscrn Grossvater, Schwager und Onkel 05066 rufen, trauernden Hinterbliebenen. Danksagung 31. Juli 1905 Fronhausen, Giessen, New-York, den Die Beerdigung findet Mittwoch, den 2. August, nachmittags 2 Uhr statt, 05077 sagen innigsten Dank Die trauernden Hinterbliebenen 4004 500 Robert K« jtacMg 4003 Reserver 27 Millionen EJark, Aktienkapital 154 Millionen Mark, 125 250 Emma Schuchard Philipp Schneider Selterswesjj Sm fröäSieresi Laden Giessen, den 1. August 1905, dass es Gott gefallen innigst geliebten Gatten, Vater, Schwiegervater Großherzogliche Kulturinspektion Gießen, W itzmanil. nach schwerem Leiden zu sich zu Freiwillige Versteigerung. Mittwoch, den 2. August l. I., nachmittags 2 Uhr versteigere ich Neuen Baue 22 Haus- u. Küchengeräte aller Art, verschiedene Bureau - Utensilien (darunter ein großer Schreibpult und Aktenregale), versch. Garlengeräte, eine Partie Mistbeetfenster u. v. A. gegen Barzahlung. 13976 Versteigerung bestimmt. Gießen, den 29. Juli 1905. Seibel, Gerichtsvollzieher Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem allzufrühen Hinscheiden unserer lieben Frau, Mutter, Schwiegertochter, Nichte und Cousine Gothaer Lebensverficherungsbank auf K^genscitigkeit. Größte Anstalt'ihrer Art in Europa. Bestand an eigentlichen Lebensversicherungen über 860 Mill. Mark Bisher ausgezahlte Versicherungssummen über 440 „ ,, Die stets hohen Ueberfchiisse kommen unverkürzt den Versicherungsnehmern zugute, bisher wurden ihnen 217 Millionen Mark zilrückgewährt. &8° Sehr günstige BersichcruugSbediuguugen: Unverfallbarkeit solori, Anauflchtbarllett ii.Zöeltpokicc nach 2 Jahren Prospekte und Auskunft kostenfrei diirch die Vertretungen der Bank: Heinrich Hochreuthcr, Asjekuraiizgejchäsl, (Inh.: H. Hoch- reuther und W. Julimann), Sleinstraße 90; Emil Willems mGrun- berg; Rentmeister Bohn m Laubach; LouiS Dörmcr in Lich. Um mein neues Geschäftslokal im nächsten Jahre in allen Artikeln nur mit Neuheiten eröffnen zu können, verkaufe ich die noch vorrätigen Sommerartikel tn Hamen-Moden u. Kinderkonfektion ZU ermässigtem Preisen. VMkH non Glkserkrheiteil. Die zur Beschaffung von Vorfenstern in der psychiatrischen Klinik (ca. 50 qm) nötig werdenden Glascrarberten werden hiermit unter Zugrundelegung des Mimsterialerlaffes vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen können in unserem Amtslokal eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) dorther bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis 311m Eröffnungstermine, Mittwoch, den 9. August 1905, vormittags 10 Nhr, einzureichen. Zuschlagsfrist 2 Wochen. B78 Gießen, den 31. Juli 1905. Großherzoglichcs Hochbauamt Gießen I. V.: Heyer. Danksagung, Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres teuren Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden und besonders für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrassistenten Schulz, sagen innigsten Dank Die trauernde» Hinterbliebenen: Lina Schneider, geb. Schuchard Frau Minna Scheppelmann geb. Ebeir-t Verdingung. Für die Feldbereinigungsgcsellschast Gießen, rechts Lahn, sollen aus dem Wege schriftlichen Angebotes nachstel Arbeiten imb Lieferungen vergeben werden: 1. Chaussierungsarbeilen . . . ... . . •. • - . > D M ■ ■ .ff 1 -■ ff-- ""ff■ ■ 11 11 ■ MMMM Bankgebäude: Johannesstrasse I. Ortsgewerbcverein. Zwiebelkuchen. Montag, Mittwoch u. Freitag 3576 von 9 Uhr ab. Hofbäcker LZosö. Flechten näss, und trockene Schuppenflechte, ■kroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Ader- deine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO-SALBE 8 frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.—. q Dankschreiben gehen täglichem. Wich», NiphUüan Je 15, Walrat M, Benioefett, Veoet. Terp., KunprerpflMter, Perubil.im Je 5, Klgelb SO, Chry.irobln 0,5. Zu haben in den Apotheken. Hirsch-Apotheke und Universitäts- Asotheke in Giessen- Abteilung für Spareinlagen Zinsfuss 3Vs %• Kassastunden: Täglich vorm. von 6 bis 12 Uhr, nachm. „ 2 ,, Samstags bis 4 Uhr. Die Bank für Handel und Industrie ist in Hessen zur Anlage von Mündelgeldern geeignet erklärt worden. Hauptversammlung Donnerstag, 3. August, abends 9 Uhr, Restaurant Feidel. Tagesordnung: 1. Rechenschaftsbericht. 2. Rechnungsabkage und Ent- lastung. 3. Vorstandswahl. 4. Wahl der Beisitzer für Gesellenprüfungen. 5. Berichterstattungen über Sterbekaffe und Genossenschaftskasse. 6. Verschiedenes. Zu recht zahlreicher Beteiligung wird ergebens! emgeladen. vi/________________ Der Vorstand. Den beiden Feuerwehren, sowie dem hiesigen Regiment und allen denen, welche mir' bei dem Brandunglück hilfreich zur Seite gestanden, sage hiermit tiefgefühltesten Dank. 4011 S. Elsoffer. Aufsichtsrat und Vorstand der Actien-Brauerei Giessen den De nicht g tonferer lind, f( in Äan o(§ feie fleforbei gewisse! .Hake dunkle mit de loohl Käme Heilung Vlad Kamerun Grenze forci T lief) aufgei distrikles, Teil leine; Milium I tötet m tanbte in Kmfnl.; teltes Ditz des dem ®o nng. T nn Ort sich mit Hiermit die betrübende Anzeige, dass unser Mitarbeiter wohl wollender Vorgesetzter Hiermit erfüllen wir die traurige Pflicht, das plötzliche Ab leben unseres Braumeisters heute aus dem Leben geschieden ist. Wir bewahren dem verehrten Entschlafenen ein treues denken. tütiidi a de.? smg' Ä stcÜWM so fitnn Vilbclm kommen welches 1 in heil' zu Ter Tre hat sich Mg de Suftntb um 4 u Der Saldern Kaisers Der um W Prinzen denträge dann an geeilten Scrnstor Tor! Kaiser, nisierpra nahmen, mark, di die Prin brachte worauf Kaiser König: Tasei i anzuzeigen. Mit ihm scheidet, nachdem er gerade im Begriff war, eine ehrenvolle Stellung im Auslande anzutreten, ein wackerer, pflichtgetreuer, eifriger Beamter, dessen wir stets in Ehren gedenken werden. », ■BQ