Leer und flotte Major a. T-. vonWinsloe. An Darmstadt ist nach firner schwerer Krankheit b-er Fürstlich-Lippesche Kammerherr uni> Masor (i. D. von Winsloe gestorben. Englischen Ursprungs hatte sein Name in der preußischen Armee einen guten Klang. Er und vier seiner Brüder waren früh in deutsche Heeresdienste getreten, und einer von ihnen, der badisck>e Tragonerlcutnant Winsloe, war der erste derttsche Offizier, der int Kriege gegen Frankreich, bei dem bekannten Rekognoszierungsritt deS Grafen Zeppelin den Heldentod fand. Es war wohl eine Folge der durch die Vermählung des damaligen preußischen Kronprinzen mit der Prinzessin Viktoria, von England gescesossenen, engeren Au * Näherung der Höfe uou Berlin und London, das; während der Regierungszeit Wilhelms I. eine ganze Reihe junger Engländer ans vornehmen Familien sich der prenßiswen Qssizicrslaufbahn widmeten. Nebelt den Brüdern Winsloe. die alle sehr gltte Karriere gemacht haben und sich des Rufes hervorragender Kavalleristnr erfreuten, feint hier u. a. twch der Leutnant T a 1 b o t, der ins zweite Garde-Tragvnerregiutent eintrat, nnb, ein Mtglied ber Familie Shand o s Pole, genannt, der eine Zeit lang bem; * unter fiste unb' Är um tack iffourg «ÄÄ ?„>»> 8anre «t? 0Pl>etet i Nonbetn hatten. h»u V Uotbcit, dez c« ^|EnI>« der- ■JS® int ila '■;uet ottnelbet Brander n. J Q‘-’, Mhtngs» ■lC tvutend. Mit auf lemen Sohn K-r Tochter, die u ^Präsentiert^ l svihentaschen- uv Albelpflanze und gesunden ■xv- Sergius er« 'n Platz in dein Aerie nach dem eg dahin wurde -c Explosion Mdsesteu, Ängst- lnk in Trüm. den Eßtisch gx, meien Äugenbliis - um den 'Bruder in das Leben ge. Ende ihres $ni, mtreid) erhalten. ■oiort und reifte Petersburg. "5e f<‘- en. sind in Zü-ttt •ft Z.rei a Tarnen KM sich vrsttzenda kr ätzt? ßoit, gkmbet, btt TüsiM stielten bie [le WÄM,. sie tben mchtztsehMn in Wem ■m baden die beiden . iftnÜ abi'olniert, die u[e betetW fW $nmitciüni& & ■ gmmatritufoM n Trunina, das MW E vor. Tets W&- ntvna, iiÄ M tret- iianM, wie Ml icti in M ,a machen kennen.^ -nie aus broinbM* ■ vonGr-b-^ Jab« Segen «» 7Ä ver».E ■ SS toi» • durch 9IOLoj^ fiÄS 0^mittel- - MV n.L; gedn^' <« *4* % WH TlV» “ itl- Mittwoch 1. März 1905 155. Jahrgang Erstes Blatt. VezngSprei-: GletzenerAmeiae General-Anzeiger monatlich Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen E3 Nr. 51 erfeelet tfigfi* außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem KeMschen Landwirt die Gießener Kamillen. Hitler viermal in der Woche betgelegt. RotattonSbrucf u. Verlag der Brühlffchen Unwers.-Buch-u. Stein- binderet 9t Lange. Redaktion, Trvedition und Druckerei: Gchulstrahe 7. Vdreüe für Deveschen: klu-etger Gießen. FkrnsprechanlchlußNr 51. diePost Mk. 2.—Vierteljahr!. ausschl. Bestellq. Annahme von Anzei^m :tr bte Tr rsp'irnmer 's vormittags J ’cTmc. Zc ^envreis: •. jf lulä auswärts r.O '(Tj. BerantwortL^ch für den polit und U;&-u Teil-. P. Wittto; für »Stadt und Land" und .Gertchtssaal": August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. monatlich^ *BL, viertel- jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen 65 Pf.; durch Ire hcutrge Kummer umfaßt 12 Seiten. Nuliüsche Tagesschau. Die italienischen Eisenbahner hüben mit ihrer „Obstruktion", von der wir kur^ berichteten, durch die sie nicht nur eine Reihe wirtschaftlicher Forderungen durchdrücken, sondern auch das in der neuen italienischen EisenbahnvorlaAe enthaltene Streikverbot für Eisenbahnangestetlte zu Fall bringen woktlen, außer der Störung des Verkehrs nur noch das eine emeicht, daß sich Presse und Publikum in der schärfsten Weise gegen sie wenden. Einige charakteristische Preßstimmen mögen hier Matz finden. Der „Mesfagero" schreibt: Beim die traurige Posse noch einige Tage andauern sollte, ginge man einer wahren Insurrektion der öffentlichen Meinung entgegen. — Der „Popolo Romano" führt aus, daß die Eisenbahner, die erst 1902 vierundzwanzig Millionen Aufbesserung erhalten haben, nunmehr plötzlich weitere hundert Millionen verlangen, und weil das Land von dieser U n - <_ ersättlichkeit nichts wissen wolle, richteten die Eisenbahner ihren Zorn gegen die Regierung. Diesmal feien aber weder die Regierung, noch das Parlament, noch auch das Land geneigt, diese Vergewaltigung ruhig hinzunehmem Sie hätten keine Lust, die Frechheit und Gewalttätigkeit der Eisenbahner länger mitanzusehen. Das Publikum aber mmf)t kurzen Prozeß; es prügelt die Zugbeamten durch, wenn sie gar zu sehr obstruieren. Als der Zug von Varese nach Mailand plötzlich ohne Grund auf freiem Felde hielt imb das Personal durch gütliches Zureden nicht zum Weiterfahren zu bewegen war, verabfolgte das Reisepublikum den Zugbeamten eine Tracht Prügel. Der Zug fuhr darauf sofort weiter. Ein ähnliches Intermezzo ereignete sich auf der Linie Rom—Terracina. Auch beim Kurierzug Bologna—Rom ^un es zp sehr erregten Szenen. In R o in ist die Abfahrt von 31 Personen- und Schnellzügen eingestellt. Die abgehenden Züge werden nur tomt wenigen Reisenden benutzt. Die Beförderung von Frachtgut wurde eingestellt. Da der Eisenbahnverkehr mit den Orten der Campagna aufgehört hat, wird der Verkehr durch Postkutschen aufrecht erhalten. Am Dienstag nachmittag konferierte Ministerpräsident Giolitti mit den .Ministern Luzzatti, Ronchetti, Tedesco und Tittoni. Den römischen Mendblättern zufolge forderte die Regierung kategorisch die Ei^"nbahngei>'llschaften aus, für die Herstelluna d-s -nonm^len Dienktes Sarge zu tragen. Ftußland in Stmm und Drang. Zur Verfasiungsfrage. Die Presse der Welt behandelt in langen Leitern die gestrige kurze Petersburger Meldung von der Denkschrift des russischen Landwirtschaftstninisters. Die Enthusiasten und Optimisten in der Journalistik jubeln. Wir nahmen die Meldung mit kühler Zurückhaltung auf und finden auch heute noch keinen Anlaß, in den Jubelruf miteinzustimmen. Denkschriften mit den vollständigsten Programmen, um Rußland die Glückseligkeit zu verschaffen, nimmt Nikolaus II. seit Jahren huldvoll entgegen. Aus allen möglichen Kreisen hat der Zar unverantwortliche Ratgeber gewählt. Wer gerade an der Reihe war, das augenblickliche Interesse des Herrschers zu erregen, ob Lehrer, Zeitungsredakteur oder Meteorologe, ob Techniker oder Musikgelehrter, der erhielt den Auftrag, in schriftlicher Darlegung das russische Problem zu lösen. Der Zar wird eine ganze Bibliothek von „Denkschriften" besitzen. Das Besondere ist diesmal nur, daß ein Minister mit dem allerhöchsten Vertrauen beehrt worden ist. Aber gerade aus diesem Grunde glauben wir nicht daran, daß die Vorschläge eine praktische Folge haben, d. h. zu dauernden Einrichtungen führen. Wollte der Zar wirklich einen so großen und so entscheidenden Schritt tun, so würde er ihn vermutlich mit aller Feierlichkeit und mindestens der Oeffentlichkeit gegenüber durchaus „aus freier Entschließung" vollziehen, nicht aber auf Anraren seines Landwirtschaftsministers, von dem die Welt bisher keine Notiz genommen hat. Uns scheint die Verfassungs-Ankündigung — woblgemerkt: die Reform befindet sich noch im Stadium der Erw ä gu n gen, — hauptsächlich den Zweck zu haben, zur Beruhigung der Gemüter zu dienen, dem Auflösungsprozeß wenigstens für kurze Zeit Halt zu gebieten: um Zeit zu gewinnen. Wochen und Monate können mit den „vorbereitenden Besprechungen" vergehen. Die Russen, die mit Vorliebe sich in Reflexionen verlieren, erhalten ausgiebigste Gelegenheit zu solchen Erörterungen über die Zukunft ihres Vaterlandes, und schließlich, nachdem Jedermann sich ausgesprochen hat und Jedermann „gehört" worden ist, kann der Zar, der seinen Entschluß jetzt in keiner Weise bindet, seine Entscheidung im durchaus illiberalen Sinne treffen. In Rußland selbst schein! die Verfaffnngsankündigung weder Freude noch Hoffnungen wachgerufcn zu haben. Das russische Telegraphenbureau würde sich gewiß beeilen, von solchen Eindrücken Mitteilung zu machen. Zuviel Versprechungen sind erfolgt, als daß eine gute Botschaft Glauben finden könnte. • Die Nesonnberatungen des Ministeeiums nehmen inzivffchcn ihren Fortgang. Das Ministerkomitce machte, itach neuester offiziöser Petersburger Meldung, bei dem Schluß der Besprechungen über das Sekten wesen zu den früheren Bestimmungen über die Rechte der Altgläubigen einige Zusätze, die die Errichtung besonderer Kirchhöfe, die Befreiung der Altgläubigen und ihrer 5vinder von der Verpflichtung, dem Dülitär- und Schulgottesdienst beizuwohnen, u. s. m. betreffen. Ferner beschloß das Ministerkomitee, den Justizminister zu beauftragen, ein neues Strafgesetzbuch auszuarbeiten entsprechend den Beschlüssen des Ministerkomitees über die religiösen Verbrechen. Außerdem wurde die Frage der Aufhebung der Beschränkung befürwortet, denen die kleinrussischen Bibelübersetzungen unterworfen sind. Die Lage int Lande. Moskau, 28. Febr. Der Mörder des Großfürsten Sergei soll ein seinerzeit von Paris nach Moskau gekommener Techniker sein, sein Familienname ist unbekannt. Moskau, 28. Febr. (W. B.) In dem Marijna Slobodka, einer Vorstadt Moskaus, wurde eine geheime Niederlage von Revolvern, Bomben und Dyn am i t entdeckt. Warschau, 28. Febr. In Betreff der zahlreichen Angriffe, die von bewaffneten Personen auf Polizeiagenten ausgeführt werden, ist angeordnet worden, daß alle, die sich gegen die Sondervorschriften, betreffend den verstärkten Schutz, vergehen, durch die Kriegsgerichte nach Kriegsgesetz abgeurteilt werden sollen. Warschau, 28. Febr. Beunruhigende Nachrichten kommen aus den Landbezirken. Die Streikbewegung unter den Landarbeitern hat begonnen. In der Umgebung von Sindlcz tritt die Bewegung besonders heftig auf. Die Landarbeiter verlangen höheren Lohn. An verschiedenen Orten sanden Ruhestörungen statt. In 40 Dörfern haben die Bauern die Magazine in Brand gesteckt. Die allgemeine Lage verursacht große Beunruhigung. — In Lodz und Lomza wurden die Gymnasien wieder eröffnet. Die polnischen jüdischen Schüler sind aber größtenteils nicht erschienen. Minsk, 28. Febr. Die Zöglinge des Priesterseminars veranstalteten aus Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Vertvaltung Unruhen, verwüsteten die Wo h- nun gdes Direktors und warfen alle Schriften und Dokumente ins Freie. Der Unterricht hörte auf und die Seminaristen verließen die Stadt. London, 28. Febr. Heber Baku kommen fortwährend alarmierende Nachrichten. Die Revolution ist im ganzen Gebiet der kaukasischen Provinzen im vollen Gange. Die russischen Truppen sind den Aufständischen gegenüber vollständig machtlos und können nicht viel mehr machen, als den Exzessen tatenlos zusckauen. In Baku selbst haben die Aufständischen fast alle öffentlichen Gebäude in die Luft gesprengt, darunter das Post- und Telegraphen- Gebäude, die Schc^kammer für die Provinzialregierung, das Steueramt und das Gebäude der Schnaps-Monopol-Ver- waltung. Alle wohlhabenden Einwohner fliehen nach einem sicheren Aufenthalt. Gorki aus der Haft entlaffen. Endlich ist der schwer kranke Dichter Maxim Gorki aus dem Kerker der Peter Pauls-Festung entlassen worden. Unser gestriges Telegramm findet heute offiziöse Bestätigung. Die Meldung der „Petersb. Telegr.-Ag." lautet: Vwrim Gorki ist gestern gegen eine Kaution von 10 000 Rubel in Freibeit gesetzt worden. Die Kaution bat der Dloskauer Fabrikant Sawma Atorossow hinterlegt. Gorki ist Riga als Aufenthaltsort angewiesen worden. Die Entlassung Gorkis vollzog sich aber nicht glatt, sondern in einer Art und Weise, die nur als absichtliche Schikanierung des kranken Dichters betrachtet werden kann. Als er den Hof der Festung verlassen wollte, um sich zu feiner Familie zu begeben, wttrde er neuerdings von Beamten des Sicherheitsbureaus verhaftet. Man ließ ihn mehrere Stunden toarten und teilte ihnt sodann mit, daß er nicht zu seiner Familie zurückkehren dürfe und daß er deportiert werden solle. Die Beamten weigerten sich, darüber Auskunft zu geben, wohin er gebracht werden würde und ob er wenigstens vorher von seiner Familie Abschied nehmen dürfe. Seine^ Frau, die von seiner Freilassung gehört hatte, war mittlerweile eingetroffen. Im Gefängnis erfuhr sie von seiner neuerlichen Verhaftung. Die Beamten gaben auch ihr den Grund dieser neuen Maßregel nicht an. Endlich ließen sie sich durch die Thränen der armen Frau wenigstens so tocit erweichen, daß sie ihr den Moskauer Bahnhof als Abfahrtsstelle ihres Mannes bezeichneten. Dortbin eilte sie nun mit ihren beiden Söhnen und kam gerade in dem Augenblick an, als Gorki in Begleitung zweier Polizeibeamten in geschlossenem Wagen vorfuhr. Es wurde Gorki gestattet, seine Fratt und seine Kinder zu umarmen und einige Augenblicke mit ihnen zu sprechen. Dann wurde ec in den Zug gebracht, der nach Riga abfuhr. Eine Auswahl von Gorkis Erzählungen ist übrigens soeben in vorzüglicher deutscher Uebersetzung von August Scholz in den „Büchern der Weisheit und Schönheit" erschienen (Preis Mk. 2.50. Stuttgart, Greiner und Pfeiffer). Der hübsch ausgestattete Band enthält zugleich einen Abriß des überaus seltsamen und bewegten Lebens des Dichters. Ii'r Kneg. Die Schlacht bei Tsmgcheuchen. Tokio 28. Febr. Marschalt Oyama berichtet, daß eine japanische Mteilrmg den Feind am 23. Februar bei Tsinghochena, 30 Meilen östlich von Penstho, angrtff. Starker Schneesturm, Unebenheiten des GMtides und das Schmelzen des Eises des Taitseho hinderten unsere Vewegilng in hohem Grade, aber um die Mittagsstunde gelang es unserer ersten Linie, nahe an die feindliche SteNung heran- z-ukommen und einen heftigen Angriff zu machen. Die russischen Streitkräfte, bestehend aus 16 Bataillonen und 20 Kanonen, die durch mehrere Reihen von Verteidigirngs^ werken und Geschütz eine starke Stellmrg innehatten, leisteteti starken Widerstand. Atm 2-1. Februar erneuerten wir mit Tagesanbruch den Angriff mit darauf folgendem Granap' feuer. Wends fiel Tsin hoch eng in unsere Hiänd^ Ter Feind wandte sich in voller Flucht nach Norden mit) steckte Tsing'hocheng in Brand; er ließ auf dem Kampfplätze 150 Tote. Wir eroberten drei Maschinengeschütze, zahlreiche Gewehre und'dRunition. Die seind- lichen Verluste sollen bedeutend sein. L o n d o n, 28. Febr. Der Korrespondurt des Reirterschen Burecurs im .HauptguarLier des Generals Kuroki meldet unter dem 26. Februar2 Die Japaner errangen gestern einen bemerkenswerten Sieg über «General Nennenkam Pf, wichtig besonders wegen des gewm> neuen strategischen Vorteils. Der Kampf sand in einer gebirgigen Gegend 30 bis 45 Meilen östlich von I e n t a i statt. Die Infanterie Kurokis entfaltete wiederum! bemerkenswerte Eigenschaften in dem Kampfe in dem gebirgigen Terrain und zeigte ihre Ueberlegenheit über die russische Kavallerie. Die Geltungen des japanischen rechtens Flügels für den Winter befinden sich bei Pensiho unds dehiren sich südlich den Schaho entlang und westlich am Taitseho entlang aus. Der der gestrigen Bewegung schwenkte; die Truppenabteilung, die von Pensiho vorgeschoben wurde,; nach Nordosten herum und trieb die Russen vor sich her. Darm hielt sie starke Linien.besetzt, eilte nach Südwesten und Nordosten, bedrohte den russischen linken Flügel uiiS). nahm teilweise Stellungen im Osten vom Taitseho ein. General Rennenkampf befehligte IV2 Divisionen Kavallerie^ eine Division Infanterie und eine Abteilung.Scharfschützen. Tas .Haupttreffen fand nordöstlich von Tsingh^ocheng statt, wo die Russen sich hartnäckig in ihren verschanzten Stellungen verteidigten. — Derselbe Korrespondent meldet unter dem heutigen Tage: In dein Kampfe am Tsing- hocheng ließen die Russen 208 Tote auf. denk Schlachtfelde zurück. Ihr G e s a m t v e r l u ft wird auf mehr als 2000 Tote und Verwundete geschätzt. Auch verloren sie mehrere Maschinengeschütze. — .'Mn Freitag Abend nahmen die Japaner Tekitkihill. südlich vom Schaho, nicht weit südwestlich von Witosmi. Petersburg, 28. Febr. (W. B.1 Ein Telegramm des Generals Kuropatkin an den Kaiser von gestern meldet: Zwei Bataillone Infanterie und Kavallerie der Japaner rückten im Westen des Dorfes Vansintong vor. Alle Angriffe, die zehnmal wiederholt wurden, wurden abgeschlagen. Auch am 27. Februar wurde der Angriff erneuert und zurückgeschlagen, hundert japanische Leichen lagen in der'Nähe unserer Stellungen. Wir verloren sechs Mann. Rußlands Entschädigung und Rußland. London, 28. Febr. Wie das Reuterscke Bureau erfahrt, fanden zwiscl)en dem Staatssekretär des Auswärtigen Lansdowne und dem russischen Botschafter Benaendorff Vorbesprechungen zur Festsetzung der Höhe der Entschädigungssumme statt, roelche die russische Regierung^ wegen des ZwischenfallesinderNord- s e e zahlen wird. Schwierigkeiten werden nicht befürchtet. Man glaubt, daß sich der Gesamtbetrag auf 75 bis 100 000 Pfund Strel. belaufen wird. General Stössel und Gemahlm wohnten nm Dienstag im Tschudowkloster zn Moskau einer Seelenmesse für den Großfürsten Sergius bei. Auch die Großfürstin Elisabeth war zugegen. Einer Delegation der Stadt mit dem Bürgermeister an der Spitze, welche Brot und Salz darbrachte, erklärte Stöffel nach einer Ansprache des Bürgermeisters: Es war u i (fr t u n s e r c Schuld, daß Port Arthur fallen mußte. Wir widerstanden so lange wie möglich S ch 0n seit O rt0ber hatterc uns die Japaner in der Gewalt; nachdem sie die aller- wichtigsten Forts auf einer Strecke von vier Kilometern genommen hatten, konnten sie jeden Augenblick in Port Arthur eindringen. Mit schmerzerfüsltent Herzen sah ich mich gezwungett, Port Arthur zu übergeben, weil ich es für meine Pflicht hielt, das sonst unvermeidliche Blutbad zu vermeiden. Tie Japaner eroberten Port Archur Vicht ohne große Opfer, ,une mir General Nogi selbst zugestanden hat. Wir hatten nur 680 O f fr -> ziere 317 Tote, alle waren verwundet, mehrere pis achtmal. Von 17 000 Mann Truppen waren uns 4000, em-> schließlich der Verwundeten, geblieben.. Von der Flotte hatteit wir keine Hilfe: sie wurde durch das feindliche Feuer vernicntet. Tie letzte Tepesche, die wir Von Gerreral Kuropatkin am 3(1 Ort. erhalten haben, versprach uns Hilfe. , Chinesische Kundschafter kündigten uns das Herannahen der Russen an. Aber die Japaner zerstörten unsere Illusionen durch die Nachricht, bau die Flotte Roschdiestwcnskis noch bei MadagaSear war und die Truppen Ktt- ropatkins bei Mukden, wo sie noch jetzt sind. So konnten wir uns bei dem Mmrgel an Munition und Lebensmitteln nicht länger hakten. — General Stöffel reifte gestern abend nach Pe ters- b u r g ab. Grenze Teäephonischer Kursbericht - AnL Tendenz : ruhig. 136.00 52.10 46 40 Reichsanleibe do. Konflols do . . Hpsaen Oberhesson /;. 3O./n 1*/9o/o 40/ haben Rente 41 ,96 Portugieser 0/ Portugiesen. . 1 % C. Türken • Türkenlose . . Alis HWM unö Laod. (Sieben, den 1. März 1905. •• Ein Schwindler und Dieb. In letzter Zeit wurden bei der Kriminalpolizei mehrere Anzeigen gegen einen 4°/0 0riech. Monopol 4'/, 96 äussere Argentiner . 3610 . 9610 . 146 50 . 116.90 . 213 80 . 193 60 . 143 90 . 160.00 . 164 10 . 140.70 . 17 90 . 19100 . 259.00 . 247.00 . 211.60 Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Vo^anSstchtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 2. März 1905: Meist trüb, windig, Temperatur wenig verändert, Niederfchläae (meist Schnee). Näheres durch die Gießener Wetterkarte. 105 60 68.30 68.60 Handel und ynkrljr. UMswittschasl. Rheinische .Hypothekenbank in Mannheim. Der soeben erschienene Geschäftsbericht für 1904 betont, daß das Geschäftsjahr 1904 günstig verl-aufen ist und bei reichlichen Rücklagen wiederum eine Dividend? von 9 Proz. ausgeschüttet werden kann. Das volleinbezahlte Aktienkapital d'r Bank beträgt 18 000 000 Mk. Eine Erhöhung desselben (auf 20100 000 Mk.) wird beantragt. Die Gesamtreserven der Bank erreichen bei Genehmigung b"r Gewinnverteilungsvorschläge eine Höhe von 9 842 492.65 Mk. oder mehr als 54 Prozent des jetzigen Aktienkapitals. Märkte. ke. Frankfurt a. M., 1. März. cOriq.-Telear. des „Gieß. Anz.") Schweinemarkt. Zum Verkauf standen 1855 Schweine. Schweine: 1. Qualität 64 — 65 Pfg., Lebendgewicht 51-00 Pfg., 2. Qual. 63-00 Pfg., Lebendgewicht 50-00 Pfg., 3. Qualität 56—58 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. Geschäft gedrückt, Ueberftand bedeutend. KiscnLal)rl-A»ikupg. Berlin, 28. Febr. In der Budgetkommission des Abgeordnetenhauses teilte Minister Budde mit, daß grundsätzlich für den Fall eines Streikes für 6 Wochen Kohlen in V 0 r - r a t gehalten werden. Auf eine Anfrage wurde von der Negierung mitgeteilt, der Hamburger Vahnbau koste im Ganzen 64 Millionen Mark, von denen Hamburg 20 Millionen bezahle. Das Projekt einer Ueberbrückung des K a i s e r W i l Helm- Kanals sei über die ersten Anfänge nicht hinaus: es werde auch eine Tnnnelliernng erwogen: die Sache k^ste sehr viel. Der Sommersahrplan weise eine reiche Anzahl von Zugverbesser- nnaen auf. Die Kommission bewilligte u. a. für das Verkehrs- undBau-Museum, das im ehemaligen Hamburger Bahnhofsgebäude zu Berlin nnterzubringen ist, eine erste Rate von 400 000 Mark. ?0/„ Mexikaner 41/9% Chinespn Electric. Set ackert Xordd Lloyd . . Xrcditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatebahn Lombardei; . . Gotthard bahn . . Laurahütte . . . Bochum .... Harn^ner Staatsschatzscheine u: des Kreises Wetzlar befördert. x. 91 Itcnftabt, 28. Febr. Unsere Gemeindejagd überall ... — —, . wurden von Krofdorf bis Wißmar und von da über die Aufsehen, da sie nicht weniger als 11 Bären mit sich führten. Der Troß von Weibern und Kindern wurde in Wagen nach- aefahren. Da den Fremdlingen bei ihrer Durchreise das Betteln strengstens untersagt war, hatte man natürlich an eh in den Dörfern für ihre Verpflegung zu sorgen. Sie wurde vor kurzem auf weitere 6 Jahre für 1200 Mk. versteigert. Gin hiesiger Einwohner Seh. erhielt den Zuschlag, der auch vom Gemeinderat genehmigt wurde. Der seitherige Pächter, ein Herr P. aus Frankfurt, erhob hiergegen beim Kreisausschuß Beschwerde mit der Begründung, das Höchstgebot sei von ihm ausgegangen. Er wurde jedoch abgewiesen, da die größte Anzahl der Zeugen erklärte, das Gebot sei von der Stelle des Versteigerungslokals erfolgt, wo sich Sch. befand, und da sich auf die Frage des die Verweigerung leitenden Bürgermeisters, wer das Gebot getan habe, nur Sch. gemeldet hatte. Darmstadt, 28. Febr. Als Vertreter Sr. K. Hob. des Groß Herzogs hat an der gestrigen Einweihungsfeier des Domes in Berlin der Großh. Oberkammerherr Volprccbt Riedesel Frhr. zu Eisenbach teilgenommen. Das Großh. Hess. Oberkonsistorium war, wie die „D. 91 * hört, bei den Einweihungsfeierlichkeiten durch Oberkonsistorialpräsidenten D. Buchner vertreten. Mainz, 28. Febr. Nachdem die Stadtverordneten- Versammlung erst in ihrer letzten Sitzung für den Ankauf der Nordwestfront des Festungsgeländes 330000 Mk. bewilligt bat, ist ihr jetzt eine weitere Forderung von 265 000 Mk. zur Bestreitung der Kosten für die Planirung dieses Geländes zugeaangen. ** Kleine M i t t e i l u n 0 e ir aus S) elfen und den N a cb b a r st a a t e u. An dem fertig gestellten Umbau des Hotels Augusta Viktoria in Bad - Nauheim war am Montag ein junger Hausburfcbe damit beschäftigt, die Stockwerke zu reinigen. Er benutzte dabei eine Leiter, die plötzlich brach, wodurch der Alaun in die Tie'e stürzte. Man trug ibn tot vom Platz. — Mit dem Neubau eines Amtsgerichtsgebäudes in Laubach toll im Frühjahr begonnen werden.— Der wegen der Ermordung der Telegraphistin Joiesia Haas in Aschaffenburg in Haft genommene Metzger Benno Umhö'er wurde wieder auf freien Fuß gefetzt. — Gastwirt Ulrich in Friedberg verkaufte fein Gast' bans ^Ggmbrinus" am Bahnhof an Bierbranereibesiher Windecker für 62 700 Mk. ausgefordert werden soll, zu den Kosten für den Ne::bau des Opernhauses beizutragen. St- Ingbert, 1. März. Der gestrige Nackttscbnellzug Hont- bnrg-Saarbrücken ist bei der Einfahrt in den hiesigen Bahnhof entgleist. Die Maschine, Packwagen und 2 Personenwagen sind ans dem Gelesie gesprungen. Der Verkehr ist bis. heute abend gesperrt. Ter Materialschaden ist bedeutend, Personen sind nicht verletzt. , , „ ,c , _ Bebra, 1. März. Eine junge, s^n. gekleidete Dame, die von mi6"'ärts zugereist war. erschost sich auf dem mes> gen T^ieddoje. Fhre Persönlichkeit ist iwch nicht ermitMt. Breslau, 1. März. K a r l Hauptmann, der B^'del Gerhart Hauptmanns, hat ein neues Drama, das im schlesi- sch-n Gebirge spielt und den Titel: „Di e Austrerbung führt, vollendet. Dns Werk wird im Lobe-Theater hier zur Ausführung gelangen. _ ,, „ Florenz, 1. März. Tie Affäre dm: Gräfin M on trg- nofo ist in eine neue, vermutlich entscheidende Phase getreten. Ter italienische Rcchtsanwack Graf Mattar 0 li wurde durch telegraphische Ordre des Königs von Sachsen u a ch Dresden berufen. Er kam dort bereits an und konferierte sofort mit den Ministern. Nach längerer erschöpfender Unterredung mit dem Fustizminister wurde er vom Könige empfangen. Seme Vorschläge wurden vom Hofe angenommen. Nun wird noch Dache- ual. der Genfer Anwalt der Gräfin, in Dresden erwartet. Belgrad, 28. Febr. Blättern zufolge forderte der zur Degradation verurteilte Leutnant Drudarewrtsch den Kriegsmini st er, weil dieser drei Offiziere, die mit Dru- darewitsch verkehrten, bestrafte. Die Vorgänge in Nuffland. Paris, 1. März. Die „Humauitö" veröffentlicht einen Aufrnf des Priesters Gapon an die Petersburger Arbeiter sowie einen offenen Brief an de n Z ar en , der wie folgt lautet: „An Nikolaus R 0 man 0 ff, früheren Zar en und jetzigen Mörder des russischen Ka i s erre r che . Bon Vertrauen in Dich als Vater Deines Volkes kam ick zu Dir friedlichen Schrittes in Begleitung der Kinder Deines Volkes. Ett mußtest es wissen und Du wichstest es. Trotzdem ist das Blut Der Arbeiter, ihrer Frauen und Kinder geflossen. Dieses Bmt wird Dich in Zukunft für immer von Deinem Volke trennen Niemals wird das moralische Band zwischen Dir und den: Volke wieder zusammengeknüvft werden. Den anschwellenden Volksstrom wirst Tu nicht' eindämmen können, weder durch halbe Manregem noch tnirch Versprechen der Einberufung einer Volksvert^tung. ^vnamitbomben des Volksai'fstandes erwarten Dich und Trine Familie als Mörder des Volkes. Ich fche cs und es wird o^fchehen. Es werden vielleicht Ströme von Blut ssießcm ^urch Dich wird vielleicht Nustland ins Verderben gestürzt. Versuche mich zu verstehen und laß es Dir gesagt sein Verzichte so schnell als möglich mit Deiner ganzen Familie aur den rup.scheu Dhron und fliehe vor dem Gericht des russischen Volkes. Greb deinem Lande den Frieden, den Du den übrigen Völkern angeboteu haft. (Der Mann scheint irrsinnig geworden zu fein.) Moskau, 28. Febr. Der Stadtrat beschloß, sich an dm Senat zu wenden wegen der administrativen Aufhebung des Beschlusses der Stadtverwaltung vom 12. Dezember, tu dem eine Staatsreform gefordert wird. ■■ Neueste Meldungen. R. B. Darmstadt, 1. März. (Eigener Trahtbe.richt.) Frt der s in eit en Kammer wurde heute wiederum 4 Stunden lang über lokale E i f en b a hn wüns che verhandelt und dennoch nicht die Beratung über das Eisenbah-nkapitel zu Ende gebracht. Es sprachen etwa 25 Redner, und um iA2 Uhr mußte der Präsident konstatieren, daß noch eine lange Reihe weiterer Redner sich zum Wort gemeldet hätten. Aus der Debatte ist bemerkenswert die Erklärung des Finanzministers Dr. Gnauth, daß gegen die Errichtung einer Linie Alsfeld-Romrod nach Groß- fefbiT seitens der Nemernn-g keine Bedenken beständen, wenn die Gemeinden die Z nsgarantie übernelMcn würden. Bezüglich des Projektes her neuen Wettertalbahn von Nauheim nach Griedel bemerkte der Minister, daß die Regierung gegen das Projekt keine Einwendungen erheben würde, sondern sowohl die Kon- zefsiomerung wie die staatliche Unterstützung genehmigen würde. Er spreche die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen darüber bald zum Abschluß und auch eine Verständigung zwpck)en Friedberg und Bad-Nauheim über die Anlegung einer, elektrischen Bahn zustande kommen und daß weiter eine gemeinschaftliche Regelung über die Einführung der neuen Wettertalbalm in Vad-Na"^sin stattfind^u werde. Berlin, 1. März. Die Billetsieuer, deren Einführung in der gestrigen Stcidtverordneten-Verfammlung beschlossen wurde, soll, soweit die königl. Theater in Betracht kommen, zum Gegenstand einer Kompensation gemacht werden. In Theaterkreisen will man wissen, daß die Stadt unbekannten Logisschwindler erhoben. Auch hatte der Betrüger in einem Falle beim Verschwinden aus dem Logis einen neuen Anzug, eine silberne Uhrkette und Kleidungsstücke mitgenommen. Gestern wurde der Täter in der Person deS 30 Jahre alten, schon vielfach vorbestraften Tienstknechts Emmrich Schäfer au§ Groß-Erda ermittelt und verhaftet. Sckäfer war Ende November v. Is. erst aus dem Zuchthaus entlasten worden; man hatte ihm Stellung auf einem Hofgut in Ostenheim verschafft, allein am 15. v. Mts., nachdem er dort erst einen Diebstahl ausgeführt, verschwand er, um sein verbrecherisches Treiben in Gießen fortzusetzen. •• Münzzeichen. Der in der vorigen Nummer angeführte Grund, Iubiläumsmünzen würden immer auf derselben Münzstätte geprägt und brauchten daher kein Münzzeichen, ist, so meint einer unserer Leser, nicht richtig. Denn die Münzen anläßlich des 50jährigen Jubiläums des Groß- herzogs von Baden seien in Karlsruhe geschlagen und trügen auch fein Münzzeichen. Die letzthin geprägte Denkmünze auf den Tod des Königs von Sachsen trägt wieder das sächsische Münzzeichen E. Die Altenburger Jubiläums-Fünf-Markstücke tragen das Berliner Münzzeicheu A rc. Der Grund des fehlenden Münzzeichens kann nur der Mangel an Naum fein, der auf unseren ReichsjubiläumZ- oder »Gedenkmünzen oft sehr beschränkt ist, da nur die Aversseite die betreffenden Ereignisse angeben, Verzierungen 2c. tragen darf im Gegensatz zu früher, und die Rückseite wenigstens aller in Verkehr gelangenden Reichsmünzen immer dieselbe ist. In den Bestimmungen heißt es auch nur, daß die Münzen das Munzzeichen haben sollen. w. Atzbach, 28. Febr. Am Sonntag traf eine große Gesellschaft von Zigeunern unter Gendarrneriebeglestung in Dutenhofen ein, um über die hessische Grenze befördert zu werden. Allein die hessische Gendarmerie mag wohl vorher von der reisenden Horde Kenntnis erhalten haben, und so wurde ihnen der Uebertritt nach Hessen verwehrt, lieber Sonntag mußte man daher die braunen Gesellen in Dutenhofen dulden, und am Montag wurden sie teils über Kinzenbach, teils über Dorlar nach Krofdorf befördert, wo auf dem Bürgermeisteramt weitere Bestimmungen über ihre Reise getroffen werden sollten. Ucberatt machten die Zigeuner viel * Kleine Tageschr 0 nik. Auf der Wiese bei Nennen- bach in der Eifel fand ein Arbeiter den Rumpf einer Frauensperson ohne Kopf mit abgehauenen Gliedern. Wahrscheinlich liegt ein Lustmord vor. Der Staatscmwast setzte auf die Entdeckung des Täfr^ eine hmt 1000 Mark ans. e Kirck lilü Nachrichten. Evanaelische Gemeinde. Dounerstaa, den 2. Marz, abends 8 Uhr, im Matthäus- saale, Kirchslraße 9: Bibelstunde. (Psalm 145). Pfarrer D. Schlaffer. AusustoRegim-nt att.Kbörtc, rmd,d«mn Mr Kavallerie vmHt toirrbc. — Ruf Beranlassuiia der fiotletm Friedrich Uchad es aum, dal! der Maier Edmar d M in zl o c .nach mner D-rabMeMMg da? Amt als Vorstand dar Hoidaltimg tbter Tochter, der l tut zelsin Adolf zu Schanmburg-L ipve, m $oirn UB«- nahm, das er mehrer? Fahre runc hatte, brs er ms Guin^ , deren Erörtmma nicht hierher gehört, davon rmutt-tat. t. Annahme dieser Stell,mg war ,dm der Adel ^rliehen mord , der icftt. mit seinem Tode, wieder erlischt, da er ans em^r U) mit Cditl, Pomeroh Stone lcme Linder «"terlam. Paris. 28. F-br. (S'ammei.) AlEgnrur konstatiert dast der Gesundl'e i ts znst and im den t ichen Serie b cs, -r sei als in, französischen. d>Mace (Rep.) weck d - E r - Höhung des effektiven B-st-ndeS de3 b u11 wen -deereS hin und sagt, in den von T'nitlcR(mtb rmnMtetilen Bro »inzen ständen drei Nrmeclorps: er xsy^t die Aufki-bm «O der deutschen Infanterie, Lavalker,e. Artillerie und den «vczia, truvnen gestellt werden. Senter dunen teei Stn«1gtätfe weitere acht ober zehn mit ganz bedeuten, er . Srftänbc Auf Seiten der französischen Arniec, feett b,e cfftTt Cat j3c anM beträchtlich geringer. Im Falle cmcr.I'/Sserklarung würdm die Trvisionen in Nmtci, licherlich Msinchtet oder -um gtuctM- gezwnngen werden. Tie Tmtschen Kten fottge et)t MtieBt, ihre militärischen Verhältnisse mit da« ' QQ0 Ausnahmepreisen» Teil« t1«) Umtausch. Bei Barzahl«501! in stör Rabatt, freie )n sn» 14 Taue Probezeit, " Garantie, illustr. Katalog) Ullt ieste Gewinnchancen bei geringem Einsatz! Nächste Ziehung schon un 23. 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