Nr. 36 Viertes Blatt 154. Jahrgang Samstag 31. Dezember 1904 GktzK« Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giehen H:o f s ch an - t h ai d e l betri'st, so wird Unbefriedigendes eigent- der Premiere der hiesigen ausverkcmstes £>au§ bringen. Allgemein wurde L>eiterkeitserfolg der Novität konstatiert, der bei Lachstürme entfesselte, wie sie seit Jahren auf Bühne nicht vernommen wurden. lalMsche Tagesschau. Der erste Handelskammerbericht. OilchetM tlgl mit Ausnahme bei SonmagS. Die „Sietzen §aml!iendlätter- werden dem ,91naetfler viaal wöchenlltch beigeiegt. Der e^tffUd)« lan irr erlcbetm monaUtd) einmal n u i von Stdafrika gemeldet, wo die Briten den tscken seit Üecn^igung des Durenkrieges die größten wie'igkeit-n in den Weg legen. Dagegen ist Kie Be- 'räztigunl des Ausfuhrgeschäfts durch den tu s- ! -j «p a n i sh en Krieg in dem befürchteten Nuffange nicht Uhr) dürfte auf Auswärtige grobe Anziehungskraft ausüben. Da die anerkannt sehr gute Aufführung zugleich die unbedingt letzte des Werkes ist, so seien auch die Einheimischen aus diese letzte Gelegenheit aufmerksam gemacht. — Die Wiederholung des neuen Schwankes von Curt Kraatz Rotationsdruck and Vertag da Brühl Ich« UnwerftlätSdructerel R. Lange, Gietz«. Redaktion.Expedition »».Druckerei: Schulstr.f. Lei. Rr. 6L Letegr.-Adr. i Anzeiger Dietz«. natürlich auch. ** Hau 8verkauf. Herr I. Nickel verkaufte sein Haus Lichersir. 49 an den Handelsmann Liebmann Katz in Steinbach für 36 000 Mk. e. Als Tater der beiden hier in der Nacht von: 6. auf 7. l. M. verübten Einbrüche lvurde der Musketier Tanner des 67. Regiments sesigestellt. Tanner war kurz nach seiner Einstellung im November l. Js. von seinem Truppenteil desertiert und trieb sich vagiercnd umher. Auch in Wetzlar und Herborn ließ er sich Einbrüche zu schulden kommen. Gestern weilte in dieser Angelegenheit der Kriegsgerichtsrat der 21. Division hier und nahln Zeugenvernehmung und Tatortsbesichtigung vor. *• Diebstähle. Gestern wurde aus einem Hause der Jrankfurterstraße von unbekanntem Täter, jedenfalls einem Bettler, eine goldene Damen-Rem.-Uhr im Werte von 100 Mk. gestohlen. — Aus dem Lager eines Großkaufmanns wurden in letzter Zeit 86 Kilo englichen Lötzinns 8 Baujahren 6 496 000 Mk. ausgegeben werden. Fertigstellung der gesamten projektierten Anlagen wiro! unser Bad in seinen Einrichtungen wohl von keinem Bade; Übertrossen werden. k- Groß-Karben, 29. Dez. Dieser Tage weilte ein Staatsanwalt hier, um eine Wirtshausstreitigkeit zwischen dem Bürgermeister Steltz und dem Gemeindediener Zinßer zu untersuchen. Diebeidenwaren vor einiger Zeit in der Wirtschaft „zur Linde" in Wortwechsel geraten und dann zu Tätlichkeiten geschritten. Im Streite kam Bürgermeister Steltz zu Fall und brach das Bein. R. B. Darmstadt, 30. Dez. Die Stadtverordneten beschäftigten sich in einer geheimen Sitzung nrt der Frage der Stiftung einer Hochzeitsgabe der Stadt für die Vermählung S. K. X). des Großberzogs. Wie Oberbürgermeister Morne weg mitteilte, hat der Groß»- Herzog den Wunsch ausgesprochen, dost die Stadt von der Ueverreichung eines besonderen Hochzeitsgeschenkes Ab stand nehmen möge. Dagegen würde das fürstliche! Brautpaar nicht abgeneigt sein, die Widmung eines allgemeinen, dauernden Erinnerungszeichens ans die Wiedervermäblung des Landesfürsten entgegenzu- nehmen. Es wurde deshalb vorgeschlagen und beschlossen, auf der Höhe der Künstterkolonie beim städtischen! Wasserwerk einen Aussichtsturm zu errichten und mit den Wappen der beiden fürstlichen Familien und entsprechender Widmung zu versehen. Für die Vorarbeiten wurden sofort 400 Mark bewilligt. Mit der Errichtung! eines solchen Turmes, von dem man eine herrliche Rundsicht über die Stadt bis zu den Höhen des Odenwäldes und den Taunus genießt, wird zugleich ein lang gehegter Wunsch der Bevölkerung erfüllt. Für die Ausschmückung der Straßen usw. am Vermählungstage bewilligte die Versammlung einen Kredit von 20 000 Mark. Darmstadt, 30. Dez. Hier wurde bekanntlich Prof. Dr. O. Harnack, ein Führer der freisinnigen Partei, erst- malig zum Stadtverordneten gewählt und er hätte am 1. Januar in die Stadtverordnetenversammlung eintreten sollen. H. hat aber einen Ruf nach Stuttgart zum 1. April angenommen und er wird seinen Sitz in der Stadtverordneten- oersamrnlung wahrscheinlich überhaupt nicht einnehmen. Während nun einerseits die Ansicht aufgetaucht ist, daß in diesem Falle der^ höchstbestimmte Nichtgewählte, der bekannte linkslitzzrale und bodenreformerische Prof. Stand inger, ist die Versammlung einzutreten hätte, wird anderseits gesagt^ daß entweder eine Neuwahl geschehen oder der Sitz bis zu der in 3 Jahren stattfindenden regelmäßigen Ergänzungbwah^ unbesetzt bleiben müsse. Mainz, 30. Dez. Geh. Kommerzienrat Michel, Vorsitzender der Handelskammer und seit 30 Jahren Stadt^ verordneter, wurde in der heutigen nichtöffentlichen Stadt-,' vrrordnetensitzung gegen die Stimmen der Sozialdemokraten zum Ehrenbürger erwählt. — In der öffentlichen Sitzung machte der Vorsitzende bekannt, daß nach einer Mitteilung des Kreisamts die jüngste Ergänzungswahl der Stadtverordneten- Versammlung bestätigt worden sei und daß die Einführung der neugewählten Mitglieder des Kollegiums bis auf Herrn v. Enccaguck, deffen Wahl angefochten worden (Sonntag abend um 8 Uhr) dürste allen Anzeichen nach ein der stürmische vo lich De Sck e i r fiL _______ . eingitreta. Irfflge der Inanspruchnahme der sibirischen Eisen- bahnduch M'ltärtransvorte vollzog sich der .Handelsverkehr mit Ostaen asschließlich auf dem Seewege. Es bestand also für ne Ämpfr kein Mangel an Ladung, und der Krieg brachte den ueednien weiteren Vorteil insofern, als sie zuguten Preisen Schifte ar die Kriegst,hrenden verkaufen konnten. Auch die Truv- pentnnsvtte nach Südwestafrika sicherten den Schiffahrtsgesell- sei, nunmehr stattsinden könne. fc. Bensheim, 30. Dez. Stadtrechner Hock, der,, wie seinerzeit mitgeteilt wurde, Unterschlagungen in Höhe von ca. 200 000 Mk. begangen hat, ist jetzt aus der Irrenanstalt Philippshospital bei Hofheim in das Untersuchungsgefängnis zu Darmstadt gebracht worden. Er wurde in der Anstalt auf seinen GeisteSzuswnd untersucht mit dem Ergebnis, daß er für völlig gesund erklärt wurde. . Bensheim, 30. Dez. Der vor einiger Zeit wegen. Sittlichkeilsvergehen vom Amt suspen d ierte Ob er le hrevi Dick, zuletzt in Bensheim, der zur Beobachtung seines Geisteszustandes sich im Landeshospital Hosheim befand, ist nunmehr entlassen und mit 2 40 0 Mk. Pension aus dem Staatsdienst geschieden. Er bekam in Hofheim öfters Ohnmachtsanfälle, fiel aber sonderbarerweise immer auf das Bett. Ec hat seinen Wohnsitz jetzt nach Jmmersheim in der Pfalz verlegt. (M. A.) Frankfurt a. M., 30. Dez. Im hiesigen Hauptbahn* Hof fand heute eine Konferenz von Vertretern der preußischen, bayrischen, badischen, württembergischen, pfälzischen und elsaß-lothringischen Eisen b a hnv erwaltung en statt. Sie befaßte sich in der Hauptsache mit Vorbereitungen für die im Januar in Berlin stattfindende Besprechung der Regierungen über die Einschränkung der Umleitung int Güterverkehr. Das hier vorbereitete Material wird am 20. Januar im Eisenbahnministerium in Berlin Gegenstand endgültiger Verhandlungen seitens der Regierungen sein. Die hiesige Konferenz hat mit der Betriebsmittel - Gemeinschaft nichts zu tun, über die demnächst in Berlin in einer besonderen Konferenz beraten wird. [ ] Marburg, 30. Dez. Unheilbar erklärte Krebskranke will der hiesige Professor der Medizin, Dr. Opitz, nach eigener Methode heilen. Er hat sich deshalb an die Stadt gewandt und um Neberlaffung der Räume in der sog. oberen Sieche hinter Weidenhausen zu gedachtem Zwecke 'nachgesucht. Die Stadtverordneten- Versammlung beschloß heute, das Vorhaben des Pro- fessors nach Kräften zu unterstützen und stellt die not Jahren als Epidemiebaracke eingerichteten Raume dort zur unentgeltlichen Verfügung. I Kleine Mi11e - luua e u ans Hessen und d cht Nachbarstaaten. Der älteste Gesangverein in Ktein- Linden, „Eintracht", gedenkt im Monat Juli 1905 sein 40jährige8 Stiftun Der Kaufmann Fertsch in Friedberg hat sein Geschäftshaus an der Kaiserstraße für 72 000 Mk. an zwei Frankfurter Kaufleute verkauft unb ** Ein Gastspiel japanischer , . , spieler wird demnächst hier stattsinden. Direktor Stein- goetter hat, wie wir in der „Oberh. Zig." lesen, das zurzeit Europa bereisende japanische Schauspiel-Ensemble unter Leitung von Fujiwara für zwei Vorstellungen gewonnen, von denen die erste in Marburg, die andere in Gießen stattfinden wird. Die japanischen Hofschauspieler' führen zwei Volksstücke modernen Genres auf, japanische Dramen von literarischem Werte. Das eine „Ronin" (der arme Edelmann) genannt, behandelt eine dramatisierte Begebenheit aus dem Leben Kurokis. Die Vorstell- unaen bieten nicht nur ein ethnographisches, sondern auch ästhetisches Interesse. Die ganze Ausstattung, Dekorationen, Kostüme, Reauisiten sind original-japanisch — die Sprache Kolonialpost. B lin 31. Dez. In unterrichteten Kreisen verlautet, »er aufer Heimreise von Kiautschau begriffene Gouverneur Truy>l beabsichtige nicht nach dem ost aslatischen Schuk'biete z urü ckz u k e h r en. Er gedenke, nach seinem 'laub ein Kommando im Frontdienste der Flotte zu ubernelen^ Harrison ist gestern nach Char-- tum adretst. Er wird eine neue K o n g o e x Pe d l t i o n untern men. Harrison beabsichtigt die östlichen Dfftrrkte, d-m Nil stoßen, sonne den Lrturstnstrrkt zu er- chrichei Er hofft, in dieser Gegend einen sehr seltenen- Okaw l erbeuten. In Brüfsel hat er dw Erlaubnis ev- haltenwehrere Psigmeen mrtzubrmgen. Mit getonter Rsrnktsichkeit ist zimi Jahreswechsel bet Wirt- stbnftsberifjst r Hamburger Handelskammer erschienen, fn ht man einen Gradmesser für die Entwicklung des geirnnten ^emationalen Wirtschaftslebens erblickt. Die non der berufenenSBertretwig der größten deutschen Handelsstadt vor zwölf Mmten ausgestrachene Hoffnung, dast die beginnende Besserungn den hämischen Ertoerbsverbältnissen von Dauer sein möge, ha sich erfüllt. Der vorliegende Bericht für 1904 spricht von eiern Fortschritt in der Gesundung der wirtschaftlichen Lage Dotstbland^, den freilich im Verhältnis am wenigsten berir'** • . .. <. ..... M gesetzt. ** Unserneu er Kunstkalender, der den Abonnenten z. Ft. zugestellt wird, ist ein Werk des Karlsruher Künstlers Pro^. Franz Hein (nicht Stein). W. Bab-Naubeim, 30. Dez. Nachdem die beiden Kammern als erste Baurare für unser Bad i 6^8 600 Mk. bewilligt haben, i)t now vor Schluß des Jahres mit den Vorc'rbeiten für den Bau von zwei neuen Biade- Häusern, der T e r r a s s e n v e r g r ö ß e r u n g und Mier Verwaltungsgebäuden begonnen worden. Für Neuanlagen mit) Verbesserungen werden bekanntlich ut etwa gestohlen. ** Hudde. Ueber den Aufenthalt Huddes am Rhein werden dem „Dst. Anz." noch einige interessante Einzelheiten mitgeteilt. Tie beiden Einbrecher waren zurzeit ihrer St. ($k) ar er Begegnung mit einem Mädchen aus Weisel anscheinend völlig ^.ausgebrannt", denn sie fochten nach Verlassen von ©L Goar das Städtchen Oberwesel, ab und auch dabei wurde Hudde (wenn auch anfänglich nicht sicher) erkannt. Die Frau eines dortigen Hotelbesitzers hatte sich das Bild des wegen des Heldenberger Raubmordes Verfolgten aus einer Zeitung ausgeschnitten und int Büffet befestigt, sodaß sie es stets vor Augen hatte. Am fraglichen Tage nun sah sie von ihrem Platz am Büffet aus durchs Fenster einen Mann auf das Haus zukommen, dessen Aehn- lichkeit mit Hudde ihr aufftel. Halb , im, Scherz äußerte sie zu zwei Gästen, eben komme Hudde herein, welche Worte von jenen mit Heiterkeit ausgenommen wurden. Im nächsten Augenblick betrat der Fremde mit den Worten: „Ein stellenloser Kellner spricht vor" das Zimmer und die Frau, die ihn jetzt scharfer betrachtete, nahm zu ihrer Ueberraschung die im Signalement Huddes aufgeführten Sommersprossen, sowie einen Flecken unter dem Auge wahr. Halb überzeugt, zögerte sie ein wenig, wird aber durch das Lachen der Gaste veranlaßt, dem Betteln des Fremden durcy ein Fünfpfennigstück zu entsprechen, worauf dieser weggeht. Sie gibt noch etwas ärgerlich ihrer Ueberzeugung mit der Bemerkung, es solle sie doch wundern, wenn dies nacht Hudde gewesen sei, Ausdruck und sieht, wie der Verdächtige die Straße weiter abfocht. Etwa eine Stunde später erfährt sie durch die von St. Goar auf bei; Suche nach Hudde herübergekommenen Gendarmen die dortige Erkennung und findet so ihren Argwohn bestätigt. Wiederum war der Verbrecher nebst seinen Genossen der Festnahme entgangen. Das gleiche Glück hatten beide in der folgenden Nacht nach ihrem Einbruch in das Norather Psarr- haus, bei dem ihnen u. a. 300 Mark in die Hände fielen. Zwischen Norath und St. Goar liegt das Oertchen Biebern- hsim. Ein dortiger Landwirt geleitete gegen fünf Uhr morgens seinen Bruder, der abreisen wollte, aus dem Haus und wurde von diesem darauf ausmerksam gemacht, daß in dem Ziegenstall Lichtschein sei. Als beide vor der Stalltür angelangt sind, wird dieselbe plötzlich von innen ansgestoßen, zwei herausfpringende Männer rennen jene über den Haufen und verschwinden im Dunkel. Es fand sich, von ihnen im Stall (den sie wohl, um den Morgen abzuwarten, aufgesucht hatten) zurückgelassen eine beim Einbruch in Norath verwandte Wachskerze, sowie ein dort gestohlener Kasten mit Papieren und etwas Geld. Wie men nachträglich erfährt, hat sich zsver Tage später in der Naht vom 15. Dezember ein Einbruch in ein katholisches Pfarrhaus bei Osnabrück ereignet, bei welchem den un- bekmnten Tätern 600 Mk. in die Hände fielen. — Der vermeintliche Hudde, der am 29. d. M. in Worms in der Westhofener Gemarkung festgenommen und in das Gefängnis ab geliefert wurde, hat sich, wie vorauszusehen war. als ein anderer Landstreicher erwiesen. Er konnte sein Alibi nachweisen und wurde wieder aus freien Fuß Atts Stadt uild Gießen, den 31. Dezember 1904. •xu s her Vöael! Wieder bedeckt eine weiße 6p. Aktuar Weller. Oppenheim. Krieflrasten der Redaktion. (tfiuvitouic Anfragen bleibet» un^erüikstchtlgt.) O. N. Ein Friedensthalcr vorn Jahre 1871 hat folgenden Wert: Königreich Preußen 4.50 Mk., Königreich Württemberg 3.50 bis 4/>0Mk., Königreich Bauern und Sachfen 3.50 bis 4.00 Mk. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraudfichtlichc Witterung in Hessen für Sonntag, den 1. Januar 1905: Zeitweise wolkig, Schneefalle, Kalte. Für die nächsten Jage strenger Frost in Aussicht. Näheres burd) die Gießener Wetterkarte. Iknrlif lilrlimiiiu'ii. Originaldrahtmcldnngcn des Gießener -lnzeiaer-. Berlin, 31. Dez. Oberst Leutivein wurde telc- graphlsch vom Kaiser nach Berlin beordert. — Ter Oberst erklärte in einem neuerlichen Interview, er sei nötigenfalls bereit, nach Afrika zurückzukehren. — Em peinlicher Zwischenfall ereignete sich gestern bei dec Auffahrt der Kaiserin am Potsdamerplatz. Der Kutscher eines Lastwagens fuhr trotz der Znruse der Schuh- lente auf die Hosequipage los. Tie Schutzleute fielen den Pferden des Lastwagens in die Zügel, wodurch ein Zusammenstoß vermieden wurde. Der Kutscher mürbe verhaftet. Dresden, 31. Dez. Der König begnadigte eine größere Anzahl zu Gefängnis und Zuchthaus verurteilte Personen. Paris, 31. Dez. Ein Säbelduell unter schweren Bedingungen finbet heute zwischen drei Fechtmeistern statt infolge einer ZeitungSpolemik. London, 31. Dez. lieber den Sturm laufen aus allen Landesteilen Nachrichten über große Schäden ein. Die Zahl der Personenunfälle in London ist sehr groß. Von dec Külte wird über äußerst heftigen Seegang berichtet. Ein unbekanntes Schiff ist an der Küste von Northumberland gescheitert. Der Kapitän eines englischen Dampfers berichtet, 10 Mann unterwegs auf her Höhe von Porkshire Bekanntmachung. In der Zeit vom 24. bis 31. Dezember 1904 wurden in hiesiger Stadt gesunden: 1 10-Markstück, 1 Damengürtel und 1 Stativ; verloren: 1 goldene Damenuhr mit goldener Kette, 1 schivarzer Knabenpelzkragen, 1 schwarze Kapuze, 1 goldenes Armband, 1 schwarze Federboa, 1 goldener Zwicker mit Futteral und 1 Manschette mit goldenem Knopf. Zugelaufen ist: 1 kleiner weißer Hund mit gelbem, rechtem Ohr. Entlaufen ist: 1 schottischer Schäferhund ohne Halsband. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 31. Dezember 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________Herberg. Bekanntmachung. Ter Voranschlag der Gemeinde Klein-Linden für daS Rechnungsjahr 1905 liegt vom 2. Januar 1905 an acht Tage lang ans dem Bürgermeinereibureau zur Einsicht der Interessenten osten. Klein-Linden, den 31. Dezember 1904. Großh. Bürgermeisterei Klein-Linden. _________________S chanm.__8992 Bekanntmachung. Ter Voranschlag der Gemeinde Lbcrhörgern für das Jahr 1903 liegt vom 2. Januar 1905 an acht Tage lang ans unserem Burgermeistereibureau zur Einsicht sämtlicher Beteiligten offen. Qberhörgern, den 81. Tezember 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Oberhörgern. _ ____________v oller.__________________________9000 Bekanntmachung. Ter Voranschlag der Gemeinde Laasen für das Rechnungsjahr 190o liegt vom 4. Januar 1905 bis 12. Januar 1905 auf dem Bürgermeisterelbüreau zu jedermanns Einsicht offen. Caasen, den 30. Dezember 1904. Der Bürgermeister: Schmitt.__ 8996 Bekanntmachung. 2ev Voranschlag der Gemeinde Queckborn für das Jahr 19n5 liegt vom 3. Januar 1905 ab acht Tage laiig 3111* Einsicht ans hiesiger Bürgermeisterei osten. Queckborn, den 30. Dezember 1904. Großh. Bürgermeisterei Queckborn. Schmidt. 9003 Die Gemälde-Ausstellung ■■■bi ■■■ ............. । ■! 11 । ——F h - iw ......... mit Ausnahme rpormcf, Mittwochs auch iierfi von 8 bis 5 Uhr nachmittag/: an Sonn- und Feiertagen uon 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtnütglieder des Kunstvereins werktags 60 Big., an Sonn» und Feiertagen 20 Psg. b?9/p, Krünberger Aferde-Aerstcherungsverein. Die Besichtigung der Pferde findet für Grünberg und Umgegend Samstag den 7. Januar, vormittags 10 Uhr, Sammelplatz Gießener Straße dahier, statt. Tie Besichtigung für die Orte der Rabenau wird Samstag den 15. Fanuar, vormittags 10 Uhr, an gleicher Stelle dahier vorgenommen. Auf § 21 des Statuts wird verwiesen. Grün berg, den 27. Dezember 1904. Der Direktor. Georg Keil. c81/13 Holzverkans. AuS dem Freiherrt. Riidolf von Schutzbar--Milchling'schen Oberseilbachsioald (Oberförsterei Treis a. d. Lda.) soll folgendes Eichcn-Stammhotz ails der Hand verkailft werden: Schnittholz: 1,75 Fstm., 50 und 53 Ctm. Mittendurchmesser, 3,9 und 4 Mtr. Länge; Bauholz 1. Kl.: 9,98 Fstm., von 30 bis 44 Ctm. Mittendurchmesicr nnb 3,6 bis 8,9 Mtr. Länge; Bauholz 2. Kl.: 3,65 Fstm., von 20 bis 29 Ctm. Mittendurchmesser und 3,9 bis 7,1 Mtr. Länge; Grubenh olz 1. Kl.: 6,96 Fstm., von 14 bis 26 Ctm. Mlttendurchmesser und 3 bis 7 Mtr. Länge; Grubenholz 2. Kl.: 1,57 Fstm., von 11 bis 16 Ctm. Mittendurchmesser und 5 bis 8 Mtr. Länge. Das Holz ist ohne Rinde gemessen. Großh. Forstlvart Höres zu Treis a. d. Lda. zeigt dasselbe vor. Schriftliche Angebote beliebe inan bis zum 12. Januar 1905 bei dem Unterzeichneten einzureichen. Treis a. d. Lda., den 30. Dezember 1904. Schneider, Oberförster. p31/15 Husten! Wer daran leidet, gebrauche die atleiir bewährten hustenstillelcden und wohlschmeckendeir Kaisers Brnst-Caramellen (Malzextrakt in fester Form'). 2740 not. beglaubigte Zeugin beweisen den sich. Erfolg bei Husten, Heiserkeit, Katarrh und Verschleimung. Paket 25 Pfg. Niederlage in ließen bei H. E. Jughardt, Inh. Ang. Wallenfels, Niarktplatz 15, Georg Wallenfels. Marktplatz 21, Christian Wallenfels. Iah. Albert Wallenfels, Niarktplatz 17, E Dort, Walltorstraße 45, L. Steinhäuser; in Wieseck bei Aug. Seibert. D8/16 u. 7523 w Auswahl In Rasierapparaten "erlchled. Sqftcme, wie Naptde. Non plus ultri, Piccolo, Komfort, Pascha, so- unter Garantie Ad. Reinig, Stalilwarengeschäft. Gieße«, SelterSweg 80 wie Sicherheit-- Rasiermesser Atlas Figaro empfiehlt verloren zu haben. Zahlreiche Schiffe lau Schutzhäferr an. Die Durchfahrt dcirch den Aermelkanal ist hr beschwer» lief). Sämtliche Postdampser lausen mit roßen äkr* spätungen ein. Bom Kriege. tnclbct auS London, 31. Dez-. „Mvrning Post" Shanghai von gestern: Die Japaner habestie Minen- zu nehmen. Die chinesische Negierung be ftragte den Taotai, dcwauf zu bestehen, baß ver russisch Konsul beiti cknnesischen Behörden die ritssischen Matroserchie Urheber eines Mordes an einem Chinesen sind, aus fere. Sollte Rrtßland diesem Verlangen nicht nachkommen/ud dadurch die Neutralität verletzen, so könntemch Chinar die Rilssen gegen die Japaner in den chinesis enHäfeu arbeiten gegen die Brustwehr des Forts (2 n t u s ch a tzr ttahezu beendet. Der Sturm auf dieses Fo wird wahrscheinlich in diesen Tagen erfolgen. Shanghai, 30. De-. (Reuter.) Der jotai nimmt strenge Maßnahmen vor, um hem „Asko? und demt ,Fsromoboi" jede Möglichkeit zulm htfliehen nicht schützen. Petersburg, 31. Dez. Heber den Siindal iit der russischen Roten Kreuz-^esell^aft wird mitgeteilt, daß A>aö Abhandenkommenvon 125 Wagen auf b c t transsibirischinEis^ibahnsich bestätigt. Die Kaiserin hat einen Adjutanten beastragt, nach Sibirien zu reisen und eine Untersuchurg einziriten. Diese Skandale vergrößern noch die Mißsti.min.mg uns verringern' die Volkstümlichkeit des Krieges. Es )eißt. Kn Konri.ee Moskauer Damen habe sich gebildet, welches in Beziehungen treten wird fru einem gleiten Komtee toit Damen in Tokio zur HerbeisühiplnaldeZ Fr e- dens. Andererseits laufen allerlei Gerüchte firn. LS wird behauptet, daß zwei Schiffe Rochd^esttz>ens- 115, das Spitalschisf ,F2rel" und der Kreuzer ^Ozow- rand", wegen Havarie gezwu^lgch sind, ncch Rußland zurückzukehren. Telephonischer Kursbericht F nnkfurt a Reiohflanlelhe- . . 101.75 g"/., do. ... 90.90 ’V,0/ Konnols .... 101.70 3°/a do.....90.05 Rl/e°/n Heseon .... 100.10 3*'/% Oberhesson . . . 98.80 4 % Oesterr. Goldrento . 101.75 41% Oesterr. Silberrente 100.60 4S Un Dezdibe-. 3% Mexikaner . . , l $2.00 4*/97n Chinesen . . ,£ f2.10 Electric. 80b ackert . . 1S4.00 Nordd Lloyd . . . 1(4 00 Kreditaktien .... 212.60 Diskonto-Kommandit, 19310 Darmstadter Bank . . 143.90 Dresdener Bank . . . 158.50 Berliner Hande’sges. . 165.00 Oesterr. StaaUbahn . . 140 00 Lombarden .... 17.40 Gotthard bahn ... 194.50 Laurahütte ..... 257.00 Bochum ..... u 231.75 Harpenor ..... 212.70 Schatzscheine . . . > —.— still. An die Auftraggeber kleiner Anze^en, Vermietungen nnb dgt. Zur Erleichtert,ng der Geschäftsführung bringen mirjit dem 31. Dezember alle kleinen Anzeigen, welche aus ptf bestellt sind nnd bereits eine große Anzahl von Aufnahmcn^nnden haben, zur Abrechnung. Wir bitten unsere verehrten (schäfts- frennbc um gesl. Erneuerung der Aufträge, falls beren^eiter- führung gewünscht wird. Gießener Anzcid. Lnthebung von NevjahrsglüikivöMen illlch Bche nnb Karte». Neujahr 1905. Nachbenannte Herren und Damen haben zu dem b eg ehrten Zweck nuferer Kleinkinder - Bewahranstalt weitere oben gespendet: N 52. Realgymnasiallehrer Albach. 53. Stadverordn. Snall. 54. Fabrikant Georg Schnmll. 55. Stadtverordn. H. E. Juhrdt. 56. Stadtverordneter vaubach. 57. Bäckermeister Karl Stetiger. 58. Elisabeth Plank Wwe. 59. Fabrikant Georg Noll nnd stau. 60. Kommerzienrat Georgi. 61. Universitäts-Fecht- und Tanzrister Roese. 62. Universitäts-Rentamtmann Weimer. 63. Mhior Schäfer Wwe. 64. Stadtverordneter Helfrich. 6b. Alitekt L. Seuling und Frau. 66. Kaufmann Alexander Ringel undrau. 67. 9lrchitekt Hamann und Frau. 68. Realgymnasiallehrerann. 69. I. I. (sauer nnd Frau. 70. Stadtbaumeister Braubacund Frau. 71. Apotheker Hermann Dornberger. 72. Rentner Welm Ferber. 73. Wwe. Reiber. 74. Bauunternehmer Winn nnd rau. 75. Kommerzienrat Wortmann. 76. Kommerzienrat Heyligenedt und Frau. 77. Fabrikant Emil Horst und Frau. 78. Pastor Dr. Winkler. 79. P. W. Wilson nnd Frau. 80. Oberbürgernster Mecum. 81. Berlagsbuchhändler Otto Roth unb Frau. 82. ruf- mann Ernst Bloedner und Fran. 83. Malermeister GroS nnd ^aiu 84. Kaufmann Hahn. 85. Obermeister Hennings und Fran. 86. jtel- besitzer Hell nnd Fran. 87. Rentner Lynker. 88. Wwe. Helferin. 89. Hauptlehrer Knauß. 90. Kanfmann Konrad Schmidt (R.ras Nachfolger). 91. Oberlehrerin Lina Moeser. 92. Fabrikant Lüen. 93. Bäcker,neistcr A. Deibel nnd Fran. 94. Schubmachernster Bernhardt und Frau. 95. Rentner Kattrein. 96. Kommerzirat LouiS Emnrelius. 97. Pfarrer D. Schlosser. 98. KanfmanHr. Nassauer und Fran. 99. Rentner Lndwig Bücking. 100. Kirchrat Dr. Naumann. 101. Weißbindermeister Schmidt. 102. Apotker Dr. Julius Caesar. 103. Pfarrer Schwabe. 104. Brandversichergs- Assistent Nikolaus. 105. Stadtverordneter Löber. 106. Kausnnn Schnlhof. 107. Weißbindermeister Schäfer. 108. Kaustnann Rolf Goebel nnd Frau. 109. Glasermeister Lnh. 110. Dr. G. Kner und Fran. 111. Fran Georg Adami. 112. Bierhandler nl Schmatl. 113. Kohlenhändler Klinket. 114. Kaufmann I. Hcdel nnd Frau. 115. Fabrikant H. Adami. 116. Privatdozent Dr.td. Koeppc. 117. Ingenieur Oskar Gutnmnn und Fran. 118. ftf- inan» Konrad Bramm. 119. Kaufmann H. Zülch nnd Fu. 120. Kanfmann Karl Zülch nnd Fran. 131. Professor Dr. Krir. 122. Justizrat Metz. 123. Spenatermeister Faber. 124. Kausntn Robert Hasse und Frau. 125. Fabrikant Adolf Noll. 126. dr- lehrer Ernst Schierholz. 127. Oberlehrer Fuchs. 128. Rechtsaifilt Römheld. 129. Architekt Stein. 130. Fabrikant Heinrich Myk. 131. Privatier Richard Scharf. 132. Dr. Schlicphake nnd Fir. 133. Wirt Emil Kalbfleisch nnd Frau. 134. Kaufmann Herrnn Mettenheimer nnd Frau. 135. Stadtverordneter Brück und Fr. 136. Kanfrnann Karl Textor und Frau. Auch sür die Gaben der Vorgenannten sprechen wir uns, t herzlichsten Dank aus. Die 91 am en weiterer Spender von NenjahrSgaben sollen t 2. Januar n. I. veröffentlicht werden; auch die Angabe der Gesa - summe aller Gaben. Bis jetzt betragt die Gesanrtsumme Mk. !. Gießen, bei, 31. Dezember 1904. Der Vorstand der Kleiuktnder-Bewahraustalt. __________________Tr. Naumann. v1 (br.tOber-,Unterbett, u.fiifl’cn zus. 12 st. M., Hotelb. 171/- M., AnLst.-Betten 22*/, M. Nichtp. Betrag rct. Preist. nial.A.Kirschberg,Leipzl«36. (bl8/,0 Absolut ivajstthilhte Äitselschiiiiktt Dose 50 Pfg. 8675 Abler-Drogerie Otto Schaaf. /Linpsehle ,n,ch im K(e'b machen, ferner inrAnsbeff von Kleibern und Wäsche billigen Preisen. 07( Fran Bcckcr, Tiefenmeg 4, verkaufen. Wo? sagt die Erp dieses Blattes. 8$ Büffets Nähtische Paneelbretter Etageren Sessel sm C’6/11 psa Vertikews Linoleumteppiche Tischdecken Läuferstoffe Schreibtische Teppiche Franko Lieferung Billigste Preise Felle Möbel « Dekorationen « Wohnungs-Einrichtungen VP/tw- 3$ Ziertische ! Bibliotheken VekMNtmachung. In das Handels - Register 5IbtA wurde beute eingetragen: Die Firma „Stein & Meyer" zu Gießen ist erloschen. [B81/12 Gießen, 31. Dezbr. 1904. 6)roßh. Amtsgericht. Zostversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 2. Jan. 1905, vormittags 97, Nhr beginnend, werden im Distrikt Fernewald versteigert: 3891 Fichten-Derb-u.Reisstangen mit 68,28 Festm. (darunter zrr Weißbinder- und Spalierstangen geeignet) B24/15 3 Rmtr. Buchen-Scheitholz . 9 , Eichen-Scheitholz 3 „ Birken-Rundscheith. 23 „ Nadel-Scheitholz 61 „ Bnchen-Knüppelholz 23 „ Eichen- „ 2 „ Aspen- „ 6 „ Birken- „ 17 „ Buchen-Stockholz 6 „ Eichen-Stockholz 32,5 „ Nadel-Stockholz 4610 Wetten Buchen-Reisig \ 390 „ Eichen-Reisig 790 „ Nadel-Reisig J 2680 „ Weichholz (größtenteils Durchforstung). Tie Zusammenkunft ist auf der Hauptschneise am OppenröderWeg. Gießen, den 23. Dezember 1904. Großh. Bürgermeisterei Gießen. I. B.: E ursch mann. Aostversteigerung im Gießener Stadtwald. Donnerstag den 5. Januar 1905, vormittags 97, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Haingesboden, Nenhege, Philosophenwald, Zollstockswäldchen und Sandberg versteigert: 25 Eichen-Derbstangen mit ‘ 1,60 Fstm. 2 Rm. Buchen-Scheitholz 5 „ Bnchen-Knüppelholz 1 „ Buchen-Stockholz 1 „ Fichten-Stockholz 9 „ Eichen-Stockholz £150 Wetten Buchen-Reisig I « « 6120 „ Eichen-Reisig ~ 250 „ Fichten-Reisig i 4650 „ Kieiern-Reisig Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße an der achten Schneise. Gießen, 30. Dezember 1904. Gr. Bürgermeisterei Gießen. I. V.: B3712 Cursch mann._______ Versteigerung. Montag, den 2. k. Mts., nachmittags 27, Uhr sotten dahier Marktplatz 20 im Adler 9008 1. Saus- u. Küchengeräte aller Art, 2. eine groß. Partie Zigarren, 3. 6 Kannen Lack und zwei Kistchen Farbe, 4. eine Partie Joppen und Hosen, 5. vier Handivagen, 6. Ein Eisschrank und v. A. gegen bar versteigert werden. Die Versteigerung findet voraussichtlich teilweise bestimmt statt. Gießen, den 30. Dezbr. 1904. B008| Seipel, Gerichtsvollzieher. Versteigerung. Donnerstag, den 5. Jan. 1905, nachmittags 3 Uhr, sollen im städt. Pfandlokal Seltersweg 11 dahier die wegen rückständigem Gas- u. Wassergeld, elektr. Ltromgeld u. Gemeindesteuer gepfändeten Gegenstände als: i Kleiderschränke, Vertikows, Sofa, jowie 1 Ladenschrank und 1 Pferd versteigert werden. 8964 Gemmccker, Vfandmeister.__ ßut ttlialtkiirr Phönir-Lfen von Nießner & 'So., Nürnberg, wegen Anlage einer Zentralheizung zu vertat «en. 9012 * ö Hotel Prinz Carl. Dohversteigerung im MuschenheimerGemeindewald. Freitag, den 6. Fanuar sollen folgende Holzsortimente versteigert werden: 240 Kiefern-Stämme von 13 bis 15 Mtr. Länge, zusammen 61,50 Fstm., 36 Nm. Kiefern-Knüppelholz, 101 „ „ -Reisig, 25 ,, „ -Stockholz. Der Anfang ist vormittags 10 Uhr am Merzenacker. Muschenheim, 30. Dezbr. 1904. Großh. Bürgermeisterei. Becker. 8998 Schäfcr- VcrsammlßBg zu Leibgestern bei Wirt Georg Dern Sonntag, den 8. Januar, nachmittags 2 Uhr. Schäfermeister Johs. Juncker, Watzenborn. 07691 GumWhe echt Petersburger anerkannt bestes Fabrikat, empfiehlt billigst 0006 Wilh. 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Sonntag den 1. Januar 1905 Konzert «.Tanzvergnügen aufLony'sBicrkclkr. Ä Unserer verehrlichen hiesigen Kundschaft erlauben wir uns die herzlichsten Glückwünsche fottm Jahreswechsel zu entbieten. Giessener Stempelfabrik Kreuter & Co. herzlichen GlncHwnnsch zum neuen Iafire! Wir wünschen allen unseren Geschäftsfreunden und Gönnern die herzlichsten Glückwünsche zum neuen Jahre! Büttner & Damm Baugeschast. Nur die Marke,Pfeilring1 giebt Gewähr für die Aechtheit unseres Lanolin-Toilette-Cream-Lanolin Man verlange nur „Pfeilring41 Lanolin-Cream liriw und weise Nachahmungen zurück. Marke pfe\v^x Lanolin-Fabrik Martinikenfelde Bestandteile: 0,2 Eisen in 100 T. Tran. Allgemein als der beste und wirksamste Lebertran anerkannt. Wirkt blutbildend, säfteerneuernd, appetitanregend. Hebt die Körperkräfte in kurzer Zelt. Geschmack fein und milde, daher von Gross und Klein ohne Widerwillen genommen. Jahresverbrauch stetig steigend, bester Beweis für die Güte und Beliebtheit. 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