Nr. 204 Zweites Erscheint täglich mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gießener KamttienblStter" werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hessische Landwirt*' erscheint monatlich einmal. Sgrtft- ’54- Jahrgang Mittwoch 31. August 1»V4 jfQfT A A AA A AA AA a a a. jA AA Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sch«, [b|gs|>|v W| ||4|z|gi&^a Untoerftt5tgöruc?er&t *«"«•» 1B 3 B W Ä- 3 Sr ä |L TR T Redaktion, Expedition «.Druckerei: Schulstr.7. WF ^^egr.-Adr.r Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblalt für den Kreis Gießen. Zur Wrästdentenrvahl in Nordamerika. Vor uns liegt ein in Denvep, der Hauptstadt von Colorado, erscheinendes Matt mit einer boshaften) aber recht lustigen K'arikaturzeichnung. Roosevelt steht vor einer mächtigen Bücherkiste ^gemldmet von Onkel Sam", aus der er mit der Miene eines betrübten Lohgerbers eine Reihe von Büchern entnintmt, mit den Aufschriften „würdige Beschäftigung für Expräsidenten", „Mas sollen Mir nnt unserem Expräsidenten anfangen" „Frühere 'Expräiidenten^, „Für Expräsidenten", „Expräsioenten wie sie sind" usw>. Nun, diese freundliche Prognose stellt ein demokratisches, also gegnerisches Blatt. Biel bedenklicher für die Aussichten oes Herrn Roosevelt ist es schon, daß ihm große, bisher republikanische Blätter in den Rücken fallen, sowie große Zeitungen, die Mar keiner von beiden Parteien angehören, die aber bei den vorigen Wahlen für Mac Kinley ent getreten sind. Endlich nimmt auch ein Teil der deutschen Presse gegen ihn Stellung, währssno vor vier Jahren die Deutschen fast einmütig sich für Mac Kinley erklärt haben. Die veränderte Haltung vieler ftüherer Freunde ist vor allem darauf zuMötzuführen, daß tntcfj Roosevelts Gegenkandidat, Parker, ein Anhänger der Goldwährung ist, während Bryan, der 1896 und 1900 kandidiert hatte, leidenschaftlich für die freie Silberwährung ein getreten war. Diese Auffassung Bryans war es vor allem, die die Deutschen der republikanischen Partei wieder Augeführt hatte, von der sie sich 1884 getrennt hatten, weil unter der 24jährigen ununterbrochenen Herrschaft der republikanischen Partei von 1860—1884 die schlimmste Korruptton in der Staatsverwaltung eingeriffen war. Nachdem nun der Hinderungsgründ für das weitete Verbleiben bei den Demokraten in Fortfall gekommen ist, können die Deutschen wieder zu dieser Partei zurückkehren, was sie um so lieber tun, als auch unter Roosevelt die Korruption mit der republikanischen Partei sich identifiziert, trotzdem der Präsident selbst eine durchaus unantastbare Persönlichkeit ist. Auch Roosevelts vielgerühmte Deutschfreundlichskeit kann für sie kein Grund sein, bei ihm zu verharren. Es kommt nicht auf die Gesinnung des Präsidenten an, sondern darauf, wie der ganze Staatsmechanismus ab gestimmt ist. Und da darf man wohl sagen, daß sich noch nie eine solche Abneigung gegen das Deutschtum fimdgetan hat, wie seit der Wiedererlangung der Herrschaft durch, die republikanische Partei im Jahre 1896. Trotzdem die Deutschen zusammen mit den Skandinaviern weitaus das beste Einwanderungselement gewesen find und trotzdem sie sich fast durchweg eine angesehene Lebensstellung M erringen gewußt haben, werden sie doch von den republikanischen Jttrgos über die Achseln angesehen. Und dies ist ein weiterer Grund, weshalb die einsich- ttgeren Elemente des Deutschtums und auch 'viele Vollblut- YankeeS von einer neuen Präsidentschaft Roosevelts nichts wissen wollen: unter Roosevelt ist das Jingotum zu einer Vollendung gediehen, die man noch vor einem Jahrzehnt nicht für möglich gehalten hätte. Der Präsident selbst ist trotz persönlichen Wohlwollens gegen' die Angehörigen anderer Nationen Jingo durch und durch und wenn man nach seinen innersten Herzensregungen forschen wollte, so würde man finden, daß er dem Dickenschen Mr. Pobsnap sehr ähnlich sieht, für den außer England nichts existiert und der, wie der große Humorist sich ausdrückt, mit einer gewissen Armbewegung das übrige bischen Europa und alle anderen Erdteile beiseite schiebt. Roosevelt erscheint vielen amerikanischen Politikern wie das Pulverfaß, das durch den kleinsten Funken zur Explosion gebracht werden kann, und gar viele ernsthafte und ruhige Geschäftsleute haben kein Vergnügen an dieser ewigen Explosionsgefahr. Trotz dieser stärken Opposition im eigenen Lager ist aber noch lange nicht gesagt, daß Roosevelt unterliegen wird, denn auch durch 'die demokratische Partei geht ein starker Riß, der nur eben für die Wahlzeit äußerlich verkleistert ist. Dazu kommt, daß Parker zwar ein vollendeter Ehrenmann, aber keine faszinierende Persönlichkeit ist. Keineswegs gleichgiltig wird die Haltung der Arbeiterschaft sein. Die Sozialdemokratie zwar ist schlecht organisiert und dürfte nur wenige Hunderttausend Stimmen aufbringen, aber die Arbeiterföderätionen können, wenn sie wollen, einen gewaltigen Stein in die Wagschale werfen. Bisher fteilich haben sie sich so ausschließlich um ihre wirtschaftlichen Interessen gekümmert, oaß sie für die Parteipolitik nicht viel übrig hatten. Es heißt aber, daß eine gewisse Stimmung gegen Roosevelt vorhanden ist, weil in der letzten Zeit viele große Streiks vorgekomMen sind, an denen Roosevelt persönlich fteilich vollkommen unschuldig ist; die Macht des Trusts würde Parker ebensowenig zu brechen vermögen, wie es Roosevelt trotz mancher Anläufe zu tun im stände gewesen ist. Volitische Tagesschau. An alle Verehrer Bismarcks richtet sich ein Aufruf der Bismarck-Gesellschaft in Stendal, in dem es u. a. heißt: „Gelegentlich einer Bismarckfeier am 21. Juni ist in Stendal eine Msmarck-Gesellschaft begründet worden. Die Ziele der Gesellschaft erstrecken sich auf die Vermehrung der Besitzstände des seit 1899 in Stendal begonnenen und jetzt eröffneten Bismarck-Archivs, für das itt Verbindung mit einer Bismarck-Bibliothek und Bismarck-Museum auch seinerzeit der Kaiser sein Interesse hat aus- een lassen. Damit diese Sammlungen nun sicher und nd der Nachwelt überliefert werden, wurde von der Msmarck-Gesellschaft außerdem die Erbauung eines würdigen monumentalen Bismarck-Hauses für das deutsche Volk beschlossen. In dieser Erinnerungsstätte an den Einiger der Nation will man alles bereinigen, was Bismarck gesprochen, gedacht und getan, was Kunst, Wissenschaft und Publizistik Über ihn und sein Werk geschaffen und geschrieben, um auf der Grundlage eines einwandfreien Materials die richtige Erkenntnis, Würdigung und Wertschätzung Msmärcks den Nachgeborenen einer großen Zeitepoche sicher zu stellen. Gemälde,, Statuen, Bücher, Archiv-Publikationen, Zeitungen, Humoristika, Denk- rnünzen u. dgL werden in diesem Denkmal deutscher Treue, Liebe und Verehrung gesicherten Platz finden für alle Zeiten, bevor etwa Der eine oder andere in historischer, kultureller, wie politischer Beziehung wertvolle Gegenstand den Weg ins Ausland nimmt. Da man gewiß allseitig lebhaften Anteil nehmen wird an der Errichtung eines bleibenden Ehren-Denkmals für den Schöpfer des Deut-f scheu Reiches, so ergeht hiermit an alle Freunde und Anhänger des Altreichskanzlers die Bitte, der Bismarck- Gesellschaft, bei welcher jedermann gegen einen jährlichen Beittag von mindestens 50 Pfennig Mitglied werden kann, mit Rat und Tat bei der Verwirklichung dieses Projektes zur Seite zu stehen, vor allem aber durch eine beliebig hohe Spende zur Lösung der gestellten Aufgabe beizuttagen. Mitgliedesanmeldungen und Zuschriften werden au den Schriftführer der Bismarck-Gesellschaft in Stendal, Dr. Segelhen erbeten, von dem auch die Satzmrgen der Bis- Marck-Gesellschaft zu beziehen sind. * Prinz Friedrich Leopold geht nicht «ach Ostafien! DaS Bureau Herold meldet aus Berlin: Tie projektierte Reise doS Prinzen Friedrich Leopold von Preußen nach dem ostasiatischen Kriegsschauplatz ins russische Hauptquartier dürfte nicht stattsindcn. Seit einigen Tagen fühlte sich der Prinz unpäßlich, und seit gestern hat er sich genötigt gesehen, krankheitshalber das Bett zu hüten. Durch mehrfache Vorkommnisse in. der 'letzten Zeit, namentlich aber durch das Fahrstuhlunglück in der PotSdcnnerstraße, dessen Zeuge er war, wurde er nervös überreizt. Just vor Monatsfrist, am 1. o. M., hatte das offiziöse Wolfsche Telegraphenbureau die Nachricht von der Reise nach dem Kriegsschauplätze gebracht. Nun kann fteilich auch ein Offiziosus Erkrankungen nicht voraussehen, aber diese Meldung spricht von ,'nervöser Ueberreizung" des Prinzen, und solche pflegt sich nicht in wenigen Tagen zu entwickeln. Gerade vom Prinzen Friedrich Leopold Griffen überdies weitere Kreise, daß er an Neurasthenie leidet. Die beschwerliche Reise nach Ostasien und daß strapazenreiche Umherziehen auf dem Kriegsschauplatz hätten also die Gesundheit des Prinzen zweifellos gefährdet. Bei dieser Gelegenheit sei daran erinnert, daß im vorigen Jahr Prinz Friedrich Leopold zum Nachfolger deS Erbprinzen von Sachsen-Meiningen im Kommando des 6. (schlesischen'» Armeekorps ausersehen war, daß aber ebenso plötzlich und in letzter Stunde eine andere Wahl getroffen wurde. Auch damals waren die Vorbereitungen für die Uebersiedelung bereits im Gange. Es wird 'nun abzuwarten sein, ob die neue Meldung sich bestätigt. ♦ Ein Gesetz über die Kinderarbeit in der Landwirtschaft ist dem Vernehmen nach für die kommende Reichstagssession schwerlich zu erwarten, bestenfalls gegen Ende der Tagung Die Vorarbeiten sind besonders umständlich, und schon die grundlegenden Erhebungen in den einzelnen Bundesstaaten nehmen viel Zeit in Anspruch. Schwierig wird es auch sein, beim Entwurf des Olesetzes die JUter- effert der Landwirtschaft in Einklang zu bringen' mit der Notwendigkeit der Einschränkung der ländlichen Kindtt- arbrett;r??te Arbeitsverhältnisse in der Landwirtschaft liegen wesentlich anders als in gewerblichen Betrieben, aber auf, eine Einschränkung der Kinderarbeit wird das Gesetz dort' wie h ier hinauslaufen müssen, soll es eine soziale Reform bedeuten. Die westpreußische Landwirtschaftskammer empfiehlt nicht Verminderung, sondern Vermehrung der ländlichen Kinderarbeit, um die Leuten ot weniger fühlbar zu machen. Ob noch andere Landwirtschasts- kammern diese Forderung erheben werden, bleibt abzuwarten. Wertvoll ist diese Offenheit der westpreußischen Kammer auf jeden Fall, denn sie läßt den entschiedenen Widerstand voraussehen, den die ostelvischen Agrarier gegen das Kinderschutzgesetz aufbieten werden, wenngleich änzu- nehmen ist, daß dieses Gesetz nicht so einschneidende Bestimmungen enthalten wird, wie das über die gewerbliche Kinderarbeit. Die Regierungen nehmen ja stets jede nur mögliche Rücksicht auf die ländlichen Arbeitgeber, und tot Berlin hofft man vielleicht, daß die letzteren mit dem Kinderschutzgesetz sich abfinden werden, nachdem ihnen die „Liebesgabe" der erhöhten Getreidezölle zugewendet ifh, Doch die agrarische Presse deutet bereits an, daß die Frage der Leutenot auf einem anderen Blatt steht, als die der Getteidezölle. Die Seltsamkeit dieses sozialen Empfindens muß aber beizeiten gekennzeichnet toerben, daH die billigen Arbeitskräfte der Kinder in noch weiterem Umfange zu der schweren landwirtschaftlichen Arbeit htzr' anziehen will. ♦ Zur nationalen Wirtschaftspolitik. Aus beteiligten Kreisen wird uns ge» sch rieben: Am kommenden 1. September ist das auf Grund det Brüsseler Konvention zur Beseitigung der Zucker- Ausfuhrprämien erlassene Reichsgefttz ein Jahr inj Kraft, und schon jetzt läßt sich seine Wirksamkeit als ersprießlich bezeichnen. Ein unbefangener Rückblick ergibt, daß die vor Jahresfrist vielfach geäußerten Besorgnisse über schädliche Folgen der neuen Bestimmungen für die Interessen der heimischen Zucker - Industrie unbegründet waren, wie dies damals von den Vertretern der Regierungsvorlage vor ausgesagt wurde. Der Verbrauch eder L,okalherznng mit einer neuen Zentralheizung mit gemauerten Kanülen versehen worden, und auch sonst durch tue Neuanlage von zahlreichen Hydranten, Notausgongen, eifemen Leitern itfw alles getan worden, um jede Feuersgefahr nach Müa- bekeitiaen. Das so in feinem Innern aufs Neste hergerichtete Theater^ das bekanntlich die Stadt als Eigentum erworben hat, wird aller Boraussscht iwch auch nach Fertigstellung des großen HoftheaWrs in feiner iefet- aen Gestalt erhalten bleiben und zur Abhaltung von Kon- zerten und Sommer-Theateraufsührungen benutzt werden. — ßftm« Laaerlöf, Christuslesenden. Autori- lierte 11 bers'tzuna von Kraneis Maro. Geheftet 8.50 Mk. Versag wn Albert LEen in Mnnze>ttg mit dn schwedischen N^nalauSa^erfckieiNt Selma LagerW S neues Werk auch tit MÄTWW Dichterin wandelt Hirn wieder Kielelben Wege, die sie scdon im Muten Teü flirre großen Jrrnsalemrmnanes ehuicfdjlngeit bat. ES sind Legenden, die ste hei ihrem Ausenihalt int Allheit und NN Orient aesantinelt Hal u d die schon stossW »°"t reinsten und dichtrristbsten .Wer sind; und daß eine Meisterin der a.twbcncit wie Selma Laaerlös, sie wiederer»ählt, erhebt diese schlichte, unsagbar uungi Bolkspoesie w daS Gebiet der hohen Kunst. Dieses Buch, das land einen so guten Klang hat, sicher. — Gustav Meyrink, Orchideen, Sonderbare Ge- schicliten. Umschlag und Vignetten von Prof. I. Taschner.. Geheftet 2 Mk. .Verlag von Albert Langen in München. Dieser Band bringt neunzelm Skizzen, Dinge, die man zähneklapvernb sagen könnte oder erstickt von Gelächter, erzählt Meyrink mit einer schönen Gediegenheit. Und die pbantostiscbe Originalität dieser Geschichten ist von untfo stärkerem kimstlerischen Reiz, als Stil und Darstellung selbst Aeußernngen eines echten künstlerischen Temperaments sind. Im Genre bc8 Amüsanten hvben iwr ihm leider wenig zur Seite zn fteUen, was auf eine lifcrnrifcdc Wertung Anspruch machen könnte. — Freiherr von Schlicht, Die .FaVnen-Kom* pagnie, Militarhumoreökeu. llmschlag iwn E. ^bönv. Geheftet 2 Mk. Verlag von M>ert Langen in München. Ler Name des Grafen D a n b i s s i n (Pseudonym: Freiherr vM Sänrcht) ist in letzter Zeit viel nvnaunt morden, und zwar rndWt weniger als rühmlich. ,Jn diesem neuen Buche zeigt sich tvrtiWcrr nm Schlicht indes wieder auf dem GeSiett. dem er mit Recht seine Erfolge verdankt. Er gibt in diesen MilitärhumoreSken. die. sich Wer daS Genre erbeben, das man sonst unter dieseru Q^ttuu.i^ namen -usammensaül gut beobachtete, lebendig und ütstig unbedenklich jedem Kinde in die Hand gegeben werden kann, ist von einer so starken Stimmung erfüllt, daß es auch den, der seinen Kinderglauben längst verloren hat, in seinen Bann zielten muß. .Ein großer, begeisterter Erfolg ist diesem schönen Werke der berühmten Dichterin, deren Name gerade auch in Deutsch- B. Landwirtschaft. -weihunderl würde sehr vielen - . deutschen Hopsen- und GerstenauSstellung . _ - * «r . _ i v, * ai. Juwelen, Gold, Silber sowie versilberte Waren, silberne und goldene Taschenuhren empfiehlt in reichster und modernster Auswahl vom feinsten bis zum einfachsten Genre Juwelier Brück Kreuzplatz 8. Juwelen, altes Gold und Silber, äusser Cours gesetzte Münzen werden in Zahlung genommen sowie auch zu den höchsten Preisen angekauft. Deutsche Gersten- und Hopfcuausstellung rn Berlin. Der Hessische LandimrtschaftSrat beabsichtigt auch m diesem Jalwe eine gemeinsame Beschickung der beutlchcn Gersten- und HopsenauSsteNung in Berlin vom 8. 16. Oktober 190k Zum eruenmale ist in diesem Jahre dieser Ausstellung eine Ab- teilung für Saatgerste neben Braugerste angegliedert. Tlber noch eine andere Neuerung ist inbegug auf drese Ausstellung zu ver- zeichncn. Während nämlich früher bi? 60 Kgr. ^etragm^ P^obe die Durch schn it ts probe einer lieferbaren Menge von 20 8«U«crn darstellen sollte, wird jetzt verlangt, hast die lieferbare Menge t Zeritncr beträgt. Durch diese Bestimmung en näheren AuSstcllerii die Wiederbeschickung der • - ~ Sstcllung zu Berlin immönltd) fei«,' Xxx» umsomelM zu ^dauern wäre, alS diese AiiSsteller hierdurch auch von der, im nächsten Jahre m München stattfindendcn Wanderausstellung der Deutschen LandimrtichastSgcstllschast- Tür die Ausstellung von Gerste ausgeschlossen waren, -er LanbwirtschaftSrut hat mm, um eine Acnderung der betretenden Bo^dwist zu mrcidxn, sowohl an den Vorstaiid der deutschen Gersten- und HopstnauSstellung sonne an daS Direktorium der Deutschen LandwirtschaNSgesellschaft zu Berlin ^^"Oende Ersuchen ocridittt, Mi Jntereisc der kleineren ^krstenproduzrntcn die vcnn Aussteller lieferbare Mindestmcnge von Braugerste bedeutend herabzu f c Pen. _________________ Müde und abgerackert ist die eine Waschfrau, während bie andere nach vollbrachtem Tagewerk noch srisä) und munter ist, weil sie sich durd) den gebrauch von GwthS gemahlener Hc miede mit Salmiak und Serpentin denn Kochen der Wäsche die Arbeit des ReibenS ast auS dem Wege aeränml hat. Em Bersnch überzeugt. Per Paket lo Pfa. Fabrikant: I. Gioth, Hanau. hv Kriesknsten der Redaktion. (Kttonbme Anfragen blieben nnberücksichtlgt.l S - in K. Ihr Eingesandt", baß bei Abdruck zwei volle Seiten bei Anzeiger« flefütlt haben würbe, hat den bekannten Weg zum Papierkarb längst ijehmben. Wollten wir alle »Singesanbl , ine uns zugehen, kurz im .Brieskasten erwähnen, wir mutzten bielem täglich minbeften« eine Spalte emraumen, b,e doch wohl bi.rcli Nachrichten ivesentlich be|(et gelullt wirb. Wir hatten auch von Ihrem neuesten Briese keine Slot,., genommen, bie .streng konservative Tendenz' aber, bie Eie uns nachsagen, hat uns doch so viel Spatz gemacht, blitz auch Sre ben Spatz einer Antwort haben sollen. _______ __ Tlniverfitäts-Dachrtchten. Berlin 30. Ang. Zum Nachsolger des Prosessor« R Sn i n, her am l.Cftober au« seinem Amte als Direktor berCh,rurg,che>i Klimk und Pcl'kliiiik scheibe,, ist fern sruherer Assistent, Prosessor tz i l b e b r a n b au« B a I e l, ernannt worben. . Brüssel, 30. Aug. r>ente begann hier der 6. internationale Phnsiologen-Kon g r e b Belgien Italien, Frankreich, Rntzland, Lesterreich, b.e Schweiz und pollanb sind vertrete». Bon Deiitiä'lanb sinb anwesenb u. a. Pensen ans Riel, Mever-Marlmrg, Kossek-Heidelberg, Gr-ühner-Tüblngen. In dre, Lektionen begannen die Vorträge. pitel „Bingen" deS vorliegenden Heftes schließen^ Sehr wertvoll ist die Beigabe von I l l u ft r a 11 o 11 c«, ^ädte- Ansichten, ehemaligen Wappen, alt.cn Urkunden und ' richlSsiegeln usw. Somit empfiehlt sich daS Buch 'nicht nur für die Bewohner Rheinhessens, sondern des ganzen GrokberzogtumS, und es wird wegen seines intrresilUiten Inhaltes auch weit über die Grenzen Hessens hinaus freundliche Ausnahme finden.___________ DieS alles kann doch wohl gescheh n Ohn' alles Trommeln und Getön. Darum, o liebe Feuerwehr, Stör' künstighin doch auch mäst mehr Dre Ruh' den armen, müden Kranken, Nicht dem Gelehrten die Gedanken, Auch wecke nicht durd) Trommelschall Vom ersten Schlaf bie Kleinen all. Mit Dank woll'n bir es lohnen, Die an dem Brandplatz wohnen. D i e ß e n, 80. August 1904. ♦ Eingesandt. fftüt itorm und Inhalt aller unter dies e Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber Einerlei Verantwortung.) Alltäglich steht im »Eingesandt* Em musikalisches Allerhand; Genannt war auch die Feuerwehr, Tic Gießen schützt und darum sehr Rücksicht verdient wie unser Heer. Doch gestern abend gegen zehn, Ta war eS wieder nicht mehr schön — Vergeblich fragt man: Muß daS sein, Und gehtS nicht ohne Tro m meler'n? Denn SchlanchanSlegen, Leiternschieben Und Steigen, Spritzen, Sprungtuchüben, Lollar, 29. August. Ein Uebelstcmd, der schon lange zu Klagen Anlaß gab, .der ich aber besonders in diesem heißen und troefenen warmer v recht sühlbar gemacht hat, nämlich das Fehleii einer Wasserpumpe auf dem hlesigen Friedhof, bedarf dritmend der Ablklfe. Es braucht wohl mäst nüber ausgeführt n werden, wie unangeneljun es empfunden werden must, wenn risclsie Blumenfpenden und Siränd>er auf den Ruhestätten lieber Angehöriger schon nad) ganz fiirzer Zeit nur rocpcit mangelnden GicßwaiscrK vMvelkcn müssen. Die Kosten zur Aufstellung einer einfachen Pumpe, die nur zu diesem Zweck etwas Wasser zu liefern ljütte, find gewiß nicht so hoch, vast sre im vaushalt der Gemeinde Lollar eine Rolle spielen könnten; es bedan des- dalb auch wohl nur dieses Hinweises, um den berechtigten Wunscl) vieler Eimvohner zu erfüllen. Kennt der Einsender doch kleinere und ärmere Gemeinden, die langst eine kleine tvasser- anlage auf ihrem Friedhof haben. nannt wurde am 24 August d. I. der Hilfödiener am Amixtevicku in Gietzen Hari Haupt -um Amtsgerichts- i . an diesem Gericht mit MrLlng vom Tage fei Dienstantritts. Am 26. August wurde der Pfandmetster ' für den Beitreibungobe-irk Nidda Anton Adelberger i ui Binaendeim auf sein Rachsuchen unter Anerkennung 1 seiner langjährigen treu geleisteten Dienste mit Wirkung . vorn L Oktober in den Ruhestand versetzt. Er erhalt dre Krone zum Silbernen Kreuz deS Verdienstordens Philipps deS Großmütigen. „ „ ss Ordern. 30. Aug. Der Westliche Tomaucnrat Brumhard ist in den Ruhestand getreten und be- absickngt nach Tamnstadt üb raufte bellt. St nxixjeit dem ^ahre 1865 im Dienste des Fürsten zu Stolberg-AMiige- rode hier in Gedern. , . r 8 Stockheim, 29. Aua. Privatdozent Dr. Weinel- Bonn (Sohn des Lehrers Weinel zu Büdiugeii^ hält am X 10v 17. und 24. September im Weitzel'schen eaale Vorlesungen über: „Die Hauptschwierigkeiten des Unterrichts int allen Testament". — „Die ll^eschichte von der Schöpfung biS -um Turmbau". — „Die ater". — KönigSgeichickte, erste Propheten". „Dio Prop.)eten . *oon leiten der umliegenden Bezii-kslehrervereme steht eine zahlreiche Beteiligung in 2luSsicht. $, Okarben, 38. Aug. £cule fand.hier unter leb- Hafter Beteiligung der Eiuuwhncrschajt, die dm'ch rZ-laggM Der Häuser den Stratzen ein festlickjeS Bild verliehen hatte, und in Anwesenheit vieler ausuxuckigen Besucher baS Gustav Ado lfsfest des Dekanates Rodheim statt, xcm Festaottesdieusc, in dem Pfarrer Wahl- Langen bie W* necinqt hielt, schloß sich eine öffentliche. Versammlung an. ^r erfreuten die beiden hiesigen Gesangvereine durck> Ürrr schöneu Liedervorhräge, die mit Llnsprachen mnmug- facher Art wechselten. Rach dem Pfarrer Bernbeck smacken noch Pfarrer Klotz- Holzhausen, Pfarrer Lrc. xr. Dickmann-Rodheim und Geh. Kirchenrat Dr. Kalb-« de n n - Burg^Aväsenrode. Rheinhessen. Im Berlage von Emil Roth in Gießen beginnt soeben ein größeres Werk über Rhein- heffen zu erscheinen, das den Schulrat Brilmayer in Mainz zum Verfasser hat. Uns ging gestern bad erste ^eses auf acht Hefte beredmeten Werkes zu, deren ledcS eiue Mark kosten soll, und ba3 im Dezember vollendet sein soll. Dieses erste Heft bringt zunächst eine Einleitmtg über Land und Leute m Rheinhessen und die Beüvaltung der Provinz in staatlicher und kirchlicher Beziehmrg. Es folgt baniL alphabetisch nach L-tschusten geordnet, ane Icnfalil’cf: Geschichte der besrchenden und auSgeganaenen Statue, Flecken, Dörfer. Weiler und Höre, Llösrer und S^niter. der Provinz. Brtlmahers Rheinl^essen versprut)t nach diesem ersten Hcfre ein hervorragendes Werk aus dem Gebiete der lokalen Geschichtjchreibung zu werden. Aus gehe nd von feinem ersten Auftreten in der Geschichte tmri) von jedem Orte seine politische Zugehörigkeit im Laufe der Jahrhunderte bis zur Bereinigmig mit Hessen erzablt, daran schließt sich eine Schilderung der kirchlrästm Verhältnisse des Opes uno anderer Mervvürdtgkeiten. Besonders sollen wohl die fünf Kreisstädte behandelt twr- den. Wenigstens darf man diesen Schluß aus dem Ka- SS ^-e> o.g er y » © 3 -e n D L - S M 5 «e « <5 *2 & S o X 5 S* K 3 n Ö-V 2 s S 3* = crec, - s <* CD VS S L S S 3 13 tS Sf-q 5 2.3 <5? ea c F 08 er W S 5 S 3* Cfl ZT CD 3 3 3 S S 3-Ör P <2 - tS er (ft 3 fcO CD 5 Ö9 A ff P & to l & S 3 e <51 — 3* - S S> ■=’ H 2 B 3 3 5 ■d o c2 O 2. «> L f-l, cp 2 5 5 3 t* . 2, o O 2 2 or3* c =■ s- 3. s -9 m 3* 5 c 5 Vt CD O r bO G) Grösztc 2Htsivabl in Vil-erl-istcu, fertigen ttilfcrit, Z^ttnsfege« und spiegeln. Stellrabnten - $ürfd?oiter. * (i/^A/VWWW\A/WV billix besorgt» 'dWR Herr Louis Brück in Worms a. Bh. im 42. Lebensjahre, was wir Verwandten und Bekannten tief betrübt mitteilen. Für die vielen tröstenden Beweise liebevoller Anteilnahme bei dem Ableben unseres innigst geliebten, unveio ’ ' teueren Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters, des Die trauernden Hinterbliebenen: Rosa Brück, geb. Oertge, und Tochter. Th. Brück und Frau, geb. Euler. Franz Brück und Frau, geb. Braun, nebst Tochter und Sohn. 04941 ■ Pti Me ►mgqonbt* * müfen _?vch wohl --Um auch v« ,ftrenq m Ms doch 'er Antwort K 1 W der ^imner , ^«rr '' kborf Nkflß lotnn ?? lieber Feinden Mn btä. !trftegten ^doch ,e W Gcon. Schmitt Glafermeister Kaplansgasse 27, Ecke Bahnhofstr. von zerbrochenen FenMeiseheibeii wird schnell und Todes-Anzeige Am Dienstag, dem 30. August entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein unvergesslicher Gatte, unser innigst geliebter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel v"/s | Aergekung von Nauaröeiten. s^ür die Neubauten der chirurgischen und -lugen- ntwif zu Gieße« sollen aus Grund des Ministerialerlasses twn 16. Juni 1893 die Grobschlofferarbcitcn und Lieferung und «uffteüeu von I-^isen zu FachtoerkS- w Laden d ff entließ vergeben werden und zwar: Chirurgische Klinik: 2oS I 4000 kg Anker, Klammern usw. LoS II 5500 kg T-©i(en zu gachwecküw5nden. LoS III 3400 kg Türeisen. Augenklinik: LoS IV 3000 kg Anker, Klammern usw. LoS V 2350 kg T-Stfen zu Fachwerkswänden. LoS VI 2900 kg Jü reifen. Die Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Amte, Wrlhelmstraße 21, zur Einsicht offen und können von dort, soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis bezogen werben. Angebote mit genau bezeichnender Aufschrift sind bis Montag den 5. September, vormittags 11 Uhr, dem ErösfnungSternun, bet utrS emzuretchen. ZuschlagSfrist 4 Wochen. Gießen, den 23. August 1904. BM/e Droßh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. i. Futterlieferuug für 0a> Tierspital in Gieszen. Für die Zeit vom 1. November 1904 bis zum 31. Oktober 1905 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- und Handdrusch), Hafer, 'd-eizcnschaleu, Futtermehl und Hundekuchen für das Tierspital vergeben werben. 2. Verkauf von Dünger. Der in der Zeit vom 1. November 1904 bi8 zum 31. Oktober 1905 gewonnene Tanger soll nach dem Gewichte, so wie er sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten werben ersucht, ihre Angebote an bie Direktion bis zum 15. September d. I. einzuretcheu. Die Bedingungen sind in dem Tierspital, Frankfurter- straße 85, cmzujehen. Gießen, den 29. August 1904. De/e Tie Tirektiou deS TicrspitalS. Hrste internationale Beginn der Prämiierung 9 Uhr. 04934 anznziehen. 04W2 Mehrere Bürger, welche die Musik gerne hören. Dem Eingesandt in Nr. 201 anschließend, möchten wir noch bitten, damit die beschwerdesührenden Anwohner, welche die schöne Militärmnsik morgens früh stört, gut weiter schlafen können, den Soldaten noch Filz-Ueberschnhe abends 7,9 Uhr: Nollllls-NklsWlMug und 5'fNnfrict im vereinslokal. ▼“ Ein Deckbett mit 7 Pfd. gut gereinigten Federn getollt Mk. 11.50, 14.70, 16.50, 22.— etc. Kiesen mit 2 Pfund Federn gefüllt Mk. 3.20, 3.60, 4.40, 6.20 etc. Zusendung nach ausserhalb franko gegen Nachnahme. a8/e Umtausch gegen andere Qualität gestattet Gebr. Weil Neistadt 10. Giessen. Neustadt 10. Pinsclier-Aiisslelhing veranstaltet von der Zeniten stftion Hes Pivschnlliibs (t. $.) Sitz ix «St» am Sonntag den 4. September auf Textors Terrasse (großer Saal). Eintritt 50 Pf-. Eröffnung 8 Uhr vormittag». Verband reisender Kaufleute Deutschlands. Sektion Hießen. Samstag den 3. September 1904, abends 8% Uhr tm grotzcu Saale des Neuen Saalbau (Steins Kalten): Vertrag des Syndikus Herrn Herrn. Pilz aus Leipzig. Thema: Gießen als Handelsstadt im 2. Jahrtausend. Zu diesem für Jedermann sehr interessanten Vortrag erlauben wir nnß die Einwohner Gießens und Umgegend» speziell die Kaufmannschaft und unsere verehrlichen Mitglieder mit ihren werten Damen, freundlichst einzuladen. Dl7i Grosze internationale Rad- und Motorfahrcn Ausscheidungsfahren. Hauptfahren. auogeführt von der Kapelle deS 116. Infanterie-Regiments .Kaiser Wilhelm*. Z Gegründet 1883. Jean Dern & Co., Giessen Telephon Nr. 21 Ton- und Mosaikplatten - glasierte Wandplatten th*7, wegen Aulgabe des Ladengeschäfts Aktenmappen Mk. I Mk. Mk. Hundekuchen, KXfÄ»““* 7 V***» 6894 i iVl k Los nur 1 IM. { DlA 11 Lose 10 Mk. Porto u. 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Umhängetaschen Wollene und wasserdichte Pferdedecken Reitzäumc Schlittengeläute Rossschwei.e Wir bitten um Besichtigung unserer Jlustcrküclie und unserer Ausstellungsräume. Kostenanschläge gratis. Ziehung schon am 14. und 15. September 1904 durch die staatliche Lotterie- direktion in Darmstadt. Lose al Mk. J*.für 10Mk.) bei Richard Buchecker. Kollekteur, Philipp Weiler, August Frees, Wllh. Scmm- ler, H. Lublinsky. [ss8/. Kinderpeitschen Bogen- u.Fuhrmannspeitscheh Plaidriemen Leibriemen Hundehalsbänder Hunoemaulkorbe Hunduleinen Fliegenkappen und -Netze Der Vorstand der Selrtion Giehen vom Verband reisender Kaufleute Deutschlands. der beliebten und gewlnnrelcben 42k Gothaer Geldlotter e 3338 Bargeld-Gewinne und eine Prämie mit ms. 4S000 Mk. er. Hauptgewinn L guaeuysl. Falle LrösfnungSsahren. Gauwanderpreisfahren. Inh.: Oscar Gutmann Bureau: Westanlage 31 Rheumatismus- unb Asthmatraake welche Heilung suchen, sollten nicht versäumen, sich solort die Broschüre Ober st6)erevellung dieser Krankheiten konunen ?,u lassen. Dd/e dieselbe wirb aut Ver- langen an jedermann umfoultu.portofrei geföllbt W . Heinrich* L Co. ^llngenthat, -a. ßwswrilciscrnafl. Mittwoch den 7. d. M., vormitt. 8 Uhr anfangcnd, soll das ÄrummetgraS von den dem Ntarienstift Lich zu- stehenden etwa 1UU Morgen Wiesen in bc.i Gemarkungen Ltch, Nieder- u. Lber-Bejsingen versteigert werden. Ter Anfang tst hinter dem Kirchhof an der Straße nach Grünberg. Lich, 1. September 1904. Minheim. d“ L 25000 spez. eine Prämie 15000 1 Gewinn 10000 Portemonnaies Cigarren-Etuis Couverts A. Kröll Söhne Selteroiveg 12. Kal. 16 Alt. 6.- pro 100 Ltck. bei Abnahme in einem Bosten. Aufforderung. Alle diejenigen, welche Ansprüche tmd Forderungen an den Nachlaß des zu Gießen verstorbenen SattlermeisterS Ludwig Kühne geltend zu machen haben, werden ausgefordert, solche innerhalb 2 Wochen bei dem Unterzeichneten anzumelden, widrigenfalls dieselben bei der Nachlaßregulierung ausgeschlossen werden müßten. Ebenso sind alle Zahlungen an den Unterzeichneten alsbald zu leisten. TQM Öic^cn, 31. August 1904. Ter Nachlaßverwalter. Julius L ö b e r nt a n n. Radikale gefahrlose Beseitigung von Hühneraugen u. j. w. m 5 Minuten (ohne Messer, ohne Aetzuug) durch |7003 Wllh. Balser, Xluibenplot) 12. Beachten Sie unb fragen bei Bebart an Balth.HäUSCr, ^-arbenteich empsiehlt D’% Zutttt-uWaschillaschiiie» Milchzentrifugen ferner: sämtliche landwirtschaftlichen Maschinen unb Geräte nur anerkannt best- bewährte bei der Men Wohltätiffkeils Geld-Lo'uerie des NtriMMbiirg-Xeudurfcr Arbeiterbeims. 2400 ■"SUS’41000ML Ziehung garantiert am 6. September. zu jedem annehmbaren Preise. M. SüKess, Sattler, Marktstrasse 14 illigr MnOtt. Wegen vorgerückter Saison gebe den Restbestaud meines Lagers in Brennabor-Rädern zu sehr billigen Preisen ab. 7071 C, Herber, LtltttSwcg 58. 1^=1 Gänzlicher Ausverkauf 5000 »1k. X ein noch in gutem Zustande befindliches Einspänner-Siletg^eMchirr (halbplattiert), sowie sonstige in das tiattlerfach einschlagcnde Artikel ^014 Siutrittöpreise für die Sienuen: Borverkaui: a. b. Kasse: rribünenkarte Sperrsitz JL 2.20 X 2.Ü0 do. mim. Bankplay 1.20 , 1.50 Sanelplay , 0.80 , 1.— 1. Vlatz numeriert , 0.80 , 1.— 2. Platz , 0.40 Stehplatz und Terrasse , 0.20