ien N. d*nen offe L. ßusei *uit nstadt pl«di üt •n MLmeÜor ieiMt Äohuuüg, «egw. er SMMUi. LLÜSd S^öö «1 D 90« (10001 «Ui tt N [4Ö0] ® 77 Qj Utt ;M S» L Ml W <8 ?22 MODI 223 14001 ¥4 1 15 863 945 Ä»? 6 50 969 42 79 6 I [4001 %16j 50 4001 ®7(J fl ToO S 82? 2 teS [4Jtf 4061 W EÄ Ks «gee« ™ 'i ’SJJSÄ rLK -$9[W e*l*$ sB 54 fl3 ffi 20 1Z 90? 5°707 86^ r«'S WJ ÄÄ’S-J -'M"'" r-*SSj 11)0’ 9'^? ' 4fl0| t?i|00° Km W-* «»• * -8-6 - ‘ ,l, .> B > n 7o4 *'.< -I 'jii* l^r-fteS Blatt 154. Jahrgang Setanimori h ch Hhr itlflem. Amis- und MzeigehM für den Kreis Eichen den pohL und aÜgem. teil: B. Sitttfo; tÜT „Stabt unb ßanb* und Nr. 230 V-raetni «»glich auftet Sonntag*. Dem ^tefeenex Anzeiger .werben im 'Ißcchlel mH bem hssfkschen Landwirt he Siebener SamUieit> Härte? viermal tn bei Woche hetgelegL fftatfttton^bmd u. Tier- taq bei r fl b 1 'tchen UntvexV*iÖuct)-4i. Stens» bvuderti. 8L tzaag*. Nrbattlon, 8?xi*bHU» »mb Tniderei; GHulSratze 1. tlbrefle tür Teveltfcent Mnzetger ELietzen. F-kx-niprechanschluyNx 51 .Genchtssaal"-. August Goetz. für den An- üetqentetl: HanS Beck. Freitag 30. September 1004 ve-ng»prei-r ''tor monatlich 75 PI., wette!- a - jährlich Mk. 2.20; durch v Avhole- il Zweigstellen A W? M -,nonal!lch 65 Pf.; durch v W W Mi , daß große Mengen Vorräte von Hsinminling nach Tienlmg gvftl-ickt würden, sei bezeickmend für die Rückzugs- plLne der Rnssem Alle Kulis, die bis vor kurzem an der mmidschurssa^n Bahn arbeiteten, werden zurückaeschickt. An 200 Passieren jeden Tag durch Hsimninting. Falls dre Russen Mukden räumen, wollen sie den chinesischen Grmvornenr Tschangnn mit nach Norden nehmen, um die Kontrolle über die chinesische Bevölkerung zu behalten. Petersburg, 29. Sept. Tie unter dem Befehl Gripen- bergs stehende neue zweite Armee wird auf die Stärke von 250 000 Mann gebraürt werden. Sie wird aus dem zweiten, dritten, vierten, a-chten, sechszehnten dem sechsten sibirischen und dem Linewitsch'schon Armeekorps, sowie sämtlichen Schützen- brigadcu bestehen. Port Arthur. London, 29. Sept. Aus Torio wird gemeldet: In Japan mack)t sich zum erstenmal (?) seit Beginn des Krieges Unmut über das Fehl sch lag en der Angriffe auf Port Arthur geltend. Einige Blätter raten dem General Nogi Selbstmord durch Darakiri zu begehen. Man glaubt jetzt, daß Port Arthur noch zwei bis drei Monate aushalten kann. — Nogi erhielt diese Woche 10 bis 12 000 Mann Infanterie als Verstärkring und mehrere neue Belagerungsgeschütze. Tie zurückgekehrten Verwundeten berichten, die Russen leisteten geradezu wahnsinnigen Widerstand. Deutschlands Neutralität und der Zar. Berlin, 29. Sept. Tie Deutschlands Neutralität verdächtigenden zumeist auch von Teutschland feindseliger Seite ausgehenden abgescl)mackten Ausstreuungen über angebliche Vermittlungsprojekte werden nun auch von autorisierter russischer 'L-telle scharf abgefertigt. Tas „Journal d-e oaint Petersburg" veröffentlicht folgende Note: „Alle Ver- nrittlungsanerbietungeu zeigen gegenwärtig lediglich den Wunsch, daß man haben möchte, Japan vor den bereits für die Zukunfl geahnten Katastrophen zu bewahren. Tie Worte des Kaisers aus Anlaß der Bildung der zweiten mandschurischen Armee sind ein Beweis, daß dec Zar die feste Absicht hegt, dem Kriege seinen einzig möglichen Abschluß zu geben und zwar dilrch einen entscheidenden Sieg, davongetraaen über einen anmaßenden Feind, der sich nicht gescheut hat, beim Beginn der Feindseligkeiten sich des Verrates zu bedienen." Ein japanisches Notstandsgesetz. Tokio, 29. Sept. Eine Notstandsverordnung, durch die das Aushebungsgesetz abgeändert wird, wird heute veröffentlicht. Nach derselben wird die T i e n st z e t t d e r R e s e r v i st e n zwcüer Klasse von fünf auf zehn Jahre ausgedehnt und die Unterscheidung zwischen der ersten und der zwecken Klasse aufgehoben. Tie Ixeservisten werden ihrer Ticnstzeit mit 37 Jahren enthoben. TLe durch diese Abänderung herbeigesührte Bermchr- rmg der Armee maclK eine Neuordnung der Tivisionsorganisa- tion notwendig. T-er Plan für ‘brefe ist rwch nicht bekanntqegeben. London, 29. Sept. Tas Rentersä^e Bureau meldet aus Tokio, in Regierungsrreisen werde erttärt, daß die neuen Aushebungsbestimmungen es ermöglichert, die Anzahl der in der Front stehenden Truppen um ungefähr 200000 Mann zu erhöhen Eia Amazonenkorps von 53 fliit bewaffneten und gedrillten Frauen gibt cS, wie sibi- rrfche Zeitungen berichten, in der Stadt Nikolsk-Ussurisk, in der man auf einen Einfall der Japaner gefaßt ist. Tie Frauen fönnen reden Augenblick ihre Platze in der Front einnehmen: sie stehen unter dem Oberbefehl von Nadeschda Trestsckww, der pwau eines hohen Eisenbahnbeamten. Die schönen Kriegerinnen üben dreinral wöck-entlich in Kosakenuniform, Iteiten und Feuern vom Sattel aus; fie machen auch Scheinangriffe. Bei einem falschen Alarnr, der in der Nacht zum 3. August geschlagen wurde, traten aNe bis auf drei an, und innerhalb einer halben Stunde waren sie fertig ausgerüstet im Sattel. Viele der Amazonen und unverheiratet; unter diesen befindet sich ein Frl. Lioskow, dre beste Nerterin in Sibirien. TuS Korps hat ein eigenes Loekretarlat^ eine Aerztin und einen Tolmetsäner. Ter Komman- )ant der etabt, General Kolinbakin, erklärte bei der eiTteit Be- ichtrgung des Korps, die Mitglieder müßten irgend ein Abzeichen tragen, und das nächste SNal trugen alle — Strumpfbänder am linken Arm. Tre Damen tragen ihr Haar kurz ab- ge;chnitten. Tie Unverheirateten wollen Jungfrauen bleiben, bis der letzige Krieg vorüber ist. Em weiblicher Spion. „Ein kleitier, zarter Mann, bartlos mit lockigem Haare, tMe er nicht ödbei und Revolver im Gürtel, nickst hohe Stiefel, Offiziersblnse und Soldatenmütze, man möchte ihn für ein Weib halten" — so beschreibt ein KriegSkrrespoiident Alexandra Jvanowna oder, wie sie si-b nennt, Alexmrder Jvanowitsch, jene tapfere Frau, der der Oberkommandierende selbst das Groß- lreuz auf die Brust Heftete, und von bereu Taten die Presse >er ganzen Erde voll ist. LQexandra war Studentin einer ibmfd^en Hochschule, und alv der Krieg ausbrach, entschloß sie ich kurz, iljre K'ennttlisse der ostasiatischen Sprache wieder in »en Dienst ihres Vaterlandes zu stellen, wie sie das schon lualireub t>?0 Boxeraufstandes getan hat. Merdiugs war auch starke Aben- teurerluft im Spiele, als sie die schwierigen Spionendieiiste zu leiften sieh anbot, bei denen sie ein Tntzvwdmal ihr Leben riskierte. Bisher ist sie, welche die Stellungen der Japaner stets am genauesten ergründet hat, von dem Spwneiischicksal erspart geblieben. „Wippchen" über den .Krieg. Mit dem Buch: „Wippchen's russisch-japanischer Krieg und unbere Beitrage Wippens zur Geschickste des 20. Jahrhun- berts von Julips Stettenheim, (Verlag Tr. jur. Genick er, Berlin W. 16., Fasanenstr. 39) ist die humoristisch- atinsche Krlcgs-Lltcratur um ein originelles Werkchen bereichert vorden. ^ic bekannte Kriegsberickstcrstattnng Wippcheii'S bewährte ich nie luftiger als in dem gegenwärtigen Krieg. Tie Satire, mit der Russen und Japaner in bas grellste Licht gestellt wer- oen, ist jcUrf unb drollig zugleich. Ter Leser ernennt an, pab Iner der Wahrheit die Ehre gegeben wird, aber er lackst zu- ■riei-cij über die verdrehte Form, welche Stettenheim seiner welt- WstMteu chgnv .gegeben hat. Ter Preis des Buches ist 1.50 Nck. Kolouialpost. Jamburg, 29. Scpt. Der Dampfer „Hans W> o e r - Jnanu" geht a m 17. Oktober wiederum mit «einer Gcbirgs- oatterie, 18() Mann und 100 Pferden und der Damchfer „Gertrud Wo ermann" am 2. Novemßer mit 300 , ? 3UU Pferden nach dem Kriogsschauplatz in Süd- ^0. l! ..'.genannter Dampfer befindet sich äugen- blicklich mit 3 i.( ivundeten Ofsiäieren und 8 Mann aus der t-ieimrctfe nach ocutMand. Ans Stadl und Land. Gießen, den 30. September 1904. Wir laden zum Abonnement auf den Gießener Anzeiger für das kstzte Viertel dieses Jahres ein. Einer Darlegung seines Programms oder Anpreisung seines Inhaltes bedarf es nicht. Er ist anerkanntermaßen die größte, von keiner Partei abhängige, für die Versöhnung der Gegensätze zwischen Stadt und Land eintretende, die be- rechtigterr Juteressen von Industrie und Landwirtschaft nach Mdglichteit fördernde Provinzzeitung. Die beiden Romane in dem Feuilleton unseres Hauptblaites von Otto Elftem: Der Ning und in der Unterhaltungs-Beilage „Gießener Familien- blätter" von der allgemein beliebten Schriftstellerin M. v. Eschftruth: §lus Liebe fesseln bereits in hohem Maße einen großen Teil unserer bisherigen Leser. Der Gießener Anzeiger iit ein reichhaltiges und doch billiges Blatt, das an Gediegenheit von keiner Zeitung Hessens und der Nachbarstaaten übertroffen wird. Für unsere Abonennten haben wir eine sehr genaue Wandkarte von Hessen herstellen lassen, die zum Preise von nur Mk. 1.00 zur Ausgabe gelangt. Wir laden zum Abonnement für das letzte Vierteljahr ein mit dem Bemerken, daß unsere sämtlichen Zeitungsträger, Zweigstellen, Vertreter und alle Postanstalten schon jetzt Bestellungen entgegennehmen. ** Der sehr beliebte Taschenfahrplan unserer Druckerei liegt heute der Stadtauflage unseres Blattes bei. Die Zweigstellen :c. erhalten denselben Anfang der kommenden Woche durch unsere Vertreter. ** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse wurden folgende Gewinne gezogen: 150 000 Mk. auf Nr. 78718, 50 000 Mk. auf Nr. 30465, 20 000 Mk. auf Nr. 89553, 1OOOO Mk. auf Nr. 34764, Gewinne von 5000 Mk. aus Nr. 6679 16081 11877 28499 31455 45461, Gewinne von 2000 Mk. auf Nr. 3347 4932 4967 13379 19788 21396 29309 32335 35277 41588 62842 65304 67017 67274 74254 77060 80412 89628 89637 92530. (Ohne Gewähr.) ** Ein Arbeiter bei der Kanalisation verschüttet. An Her Gabelung der Grünberger- und Licher- straße ereignete sich heute vormittag gegen 11 Uhr der erste ernste Unfall, der sich bisher bei den Kanalisationsarbeiten! ereignete. Bei der 4 Meter tiefen Ausschach^lilg dort sollren die letzten Maßregeln zur Eirtdännnung der Erdmassen erfolgen, wobei 4 Arbeiter an der Stelle beschäftigt waren. 3 konnten sich noch rasch der Gefahr entziehen, 2 davon mit kleineren «Verletzungen; der vierte wurde von den ein stürzen den Erdmassen verschüttet und nach beinahe einftünM.gem -Ausschachten der El.de tot herausbefördert. Ihm war das Gesicht eingedrückt worden; der Tod war durch Erstickung erfolgt. Während der Grabungen umstmlden den Unfallort zahlreiche Zuschauer. Tie Kriminalpolizei machte an Ort Und Stelle F-eftstellungen. Der Verunglückte ist der' 29 Jahre alte Karl Jünger aus Lich Er hinterläßt eine Frau und 2 Kinder und sah der Geburt eines dritten Kindes entgegen. Aus dem Bureau des Stadttheaters. Es wird darauf hingewiesen, daß die Eröffnungsvorstellung am Dienstag den 4. Oktober außer Monnement stattfindet. Es gelangt, wie schon erwähnt, Ludwig F-uldas dramatisches Märchen „Der Talisman" zur Aufführtmg, dem ein szenischer Prolog vorausgeht. Tie erste Abonnementsvor- stellung findet Freitag den 7. Oktober statt und bringt Gustav Freytags „Journalisten". Die verehrl. vorjährigen Won- nenten werden auch an dieser Stelle daran erinnert, möglichst bald — soweit dies noch nicht geschehen — ihre Abonnements zu erneuern, damtt bei der starken Nachfrage im Vorverkauf disponiert werden kann. ** Gelände-Verkauf. Stadtverordneter Wilhelm Löber verkaufte ca. 3200 Quadratmeter Baugelände in der Nähe der Kempsschen Besitzung an der Marburgerstraße gelegen zum Preise von 6 Nik. pro Quadratmeter an die Baufirma Büttner und Damm, welche davon sofort ca. 900 Quadratmeter an den Bildhalier Schm all zum Preise von je 7 Mk. pro Quadratmeter abtraten. Herr Schwall will ein Wohnhaus mit Werkflätte errichten, dessen Herstellung er an die Firma Büttner und Damm übertragen hat. ** Ein neunundueuuzigjähriger, in unserer Stadt lebender alter Obcnchesse begeht morgen, am 1. Oktober, in Rüstigkett seinen Geburtstag. Es ist unser Mitbürger, der Grotzh. Mometer 1. Klasse Georg Euler, der seir mehr ^als 6 Jahrzehnwn hier seinen Wohnsitz hat und am 1. Oktober 1905 hoffentlich in gleicher Frische und E>esulw- heit seinen 100. Geburtstag feiern wird. Die „Frkf. Ztg." hat ihn etwas voreilig schon am 1. Oktober dieses Jahres 100 Jahre alt werden lassen. ** Jubiläum der Gerichtsvollzieher. Außer den in der Notiz in Nr. 127 unseres Blattes genannten drei Gerichtsvollziehern begehen noch die Gerichtsvollzieher Born in Gießen und Bruchmann in Vilbel ihr 25 jähriges Dienstjubilüultt. - Auch eine patriotische Webe. In einem ober* hessischen Dörfchen versammelten sich jüngst am letzten Tage kor Einquartierung im Henenstübchen deS DorfwlriS- bauseS ber Hauptmann, bret Leutnants, einige Einjährig- Freiwillige Unteroffiziere, bad Dorfoberhaupt unb andere Würdenträger. Beim AbschiebSschoppen hielt man Neben ans Kaiser unb Reich, bad eigene Vaterland unb auch auf bie Gemeinbeangehörigen, benen man eine gute Versorgung ber Einquartierten nachrühmte. Zu später Stunde sah sich ber Bürgermeister veranlaßt, ebenfalls eine Rebe zu schwingen, unb erkor sich dazu bie Tätigkeit beS Heeres. Mit erhobener Stimme rief er: Unsere Heere haben 1870/71 bewiesen, waS sie können. Sie werben auch weiter imstande sein, große Schlachten zu schlagen, denn vor un§ Deutschen fürchtet sich Gott, sonst niemand in ber Welt! r. Da ub ringen, 30. Sept. Unter sehr reger Beteiligung fanb gestern bie hiesige Gemeinderatswahl statt. Wiebergewählt würbe Zigarrenfabrikant Wilh. Schäse r mit 89 Stimmen. Neu gewählt würben Wilh. Erb, Straßenwart, mit 52, unb Karl Rudolf mit 49 Stimmen. )( Gonterskirchen, 29. Sept. Das Opfer eines schweren Unfalles wurde hier ber Maurer K. Pari aus Ruppertsburg. Er war mit noch zwei Gesellen mit ber Anlage einer Pfuhlgrube beschäftigt, als sich plötzlich eine Lehmwanb löste. Während bie beiden Nebengesellen de? Parr auf den WarnungSruf eines obenstehenden Arbeiters rechtzeitig zur Seite springen konnten, wurde der 18 jährige Parr von den 2 Meter herabfallenben großen Lehmmassen auf die in der Grube liegenden Steine geschleudert. Der gänzlich Verschüttete wurde sofort ausgegraben unb ärztliche Hilfe herbeigerufen. Sanitätsrat Dr. Vogel aus Laubach konstatierte einen schweren Schädelbruch, einen doppelten Bruch der Kinnlade und verschiedene andere Verletzungen. Nach Anlegen eines Notverbandes wurde der Bedauernswerte in das Johann-Friedrich-Stist zu Laubach überführt, wo er derart schwer darniederliegt, baß an seinem Auskommen gezweifelt wirb. x. Büdingen, 29. Sept. Ein Niesenschwamm, der die Größe eines ausgewachsenen MenschenkopsS hat, wurde in der Nähe unserer Stadt am Walde gefunden. — Ein Durchreisender, der auf hiesigem Kreisamt nach seinem Losungsschein fragte, wurde bei dieser Gelegenheir als unsicherer Heere8pflichtiger erkannt und sofort festgenommen. Mainz, 29. Sept. Laut Mitteilung in der heutigen Stadtverordnetensitzung hat der jüngst verstorbene Ehrenbürger ber Stadt Mainz, Geh. Rat Dr. H o ch g e s a n d, der Stadt Mainz 200 000 Mark zum Belten des Kranken- bauSwesenS und zur Errichtung eines neuen Krankenhauses testamentarisch vermacht. e. Mainz, 30. Sept. (Eigener Drahtbericht.) Die „Mainzer Volksztg.^ hat gegen das Urteil in Sachen der Kretschmann-Briefe, wonach der Redakteur Döller zu 100 Mk. Geldstrafe verurteilt wurde, Revision beim Reichs gericht angemeldet. Fran kfurt a. M., 29. Sept. Die Raubmörder Groß und Stafforst werden im Gefängnis zu Preungesheim immer noch mit großer Vorsicht bewacht; sie stecken in einer Art Zwangsjacke und machen ihre Spaziergänge stets am Arme eines Beamten. Groß ist ganz ^usammengebrochen, er nimmt seit Wochen fast keine Nahrung mehr zu sich und sein körperliches Befinden ist wenig günstig. Stafforst geht es dagegen etwas besser, auch er leidet zwar ab unb zu unter Anfällen von heftiger seelischer Depression, doch ist fm allgemeinen seine Daltung eher leichtsinnig. In: übrigen sind alle Vorbereitungen zu der .Hinrichtung in Preungesheim bereits getroffen. Die 12 Preungesheimer Bürger, die laut Gesetz der Hinrichtrmg beiwohnen müssen, 1'inb schon bestimmt. Die Entscheidung über die eventuelle Begnadigung liegt noch nicht vor. Der Justizminister hat sich die ganzen Prozeßakten vorlegen lassen, und daraus ist auch die Verzögerung zu erklären, welche die Hinrichtung erfährt. An dem Tage, an dem die Staatsanwaltschaft die Berliner Nachricht erhält, gibt sie abends der Polizei davon Kenntnis, und am nächsten Morgen um 5 oder 6 Uhr geht die Hinrichtung vor sich. 9)tan hält alles sehr geheim, um eine Ansammlung von Publikum usw. zu vermeiden. Wenige Stunden nach der Hinruhtnng wird ihr Vollzug durch öffent- lichen Anschlag von der Staatsanwaltschaft bekannt gegeben. Schwurgericht. 1. Gießen, 30. Sept. In der Sache Kehr ein wegen Totschlags verhandelt das Schwurgericht seit heute vormittag 9 Uhr. Ter Schwurgericht ssaal ist von Zuhörern überfüllt, selbst ber Korridor ist von Menschen dicht besetzt. Ter Vorsitzende mußte anordnen, daß die Türen des Saales geschlossen wurden. Auf der oberen Ga lerie sind zahlreiche Tomen, loelche mit Interesse dem Gang der Verhandlung folgen. Tie Anklage vertritt Staatsanwalt Reuß, Verteidiger ist Rechtsamvalt Katz. Es handelt sich bekanntlich bei der Affäre um die Bluttat vor dem Bahnhofs- Portal in Gietzen, der in der Nacht vom 2. August der verheiratete ^Monteur Luckt aus Köln, der mit zwei Kollegen sich auf ^r^Lurchreise in Gießen befand, zum Opfer gefallen ijt _ Kehrern hat den Mann mit einem Revolver nieder- geschossen, er erklärt heute, in Notwehr gehandelt zu haben. Tre Verhandlung, in der über 30 Zeugen gehört werden müssen, wird erst spat abends zu Ende gehen. Tic Plaidoyers toeriren nach dem Gange der Verhandlung heute mittag vor abends 7 Uhr nicht ihren Anfang nehmen können. Verdingung. Die Lieferung von 201000 Stück Klinker für den Neubau der höheren Mädchenschule bis Unterfante Kellerfußboden soll Donnerstag d. 6.Lkt. d. I., vormittags 11 Uhr, nochmals öffentlich verdungen werden. Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf-Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagssrist 14 Tage. Gießen, den 29. Sept. 1904. Städtisches .Hochbauamt. Gerbet. b*% Iagdverpachümg. Mittwoch den 5. Oktober d I , nachmittags 2 Uhr, soll die den Waldintereffenten zu Haffenhausen zustehcnde Jagd- gerechtsame, bestehend aus 160 Hektar Wald, auf weitere 6 Jahre unter den im Termin bekannt zu machenden Bedingungen in der Wohnung des Waldvorstandes öffentlich meistbietend verpachtet werden. Bemerkt wird, daß das Jagdgebiet von der Bahnstation Fronhausen innerhalb 45 Mm. zu erreichen ist. 7607 Hassenhausen, 28. Sevt. 1904. Kal etsch, Waldvorstand. vermischte». * Kiel, 29. Sept. Ter Vorsteher b'ß1 Geheimbureaus der Germaniawerst, Barkemeyer, wurde auf Veranlassung der Direktion ber Germania wer st wegen Unregelmäßigkeiten in der Geschäftsführung verhaftet. Tie in Umlauf bestndlichen Gerüchte von einem Verrat militärischer Geheimnisse und Auslieferung der Konstrukt'Auszeichnungen von Kriegsschiffen an eine fremde Macht von Seiten des Verhafteten sind nach Mitteilung der Tirektion der Germaniawerst völlig erfunden. * Braunschweig, 29. Sept. Bei .Harzburg wurde auf den Hauptmann von Matthiesen vom Infanterie-Regiment Nr. 135 ein Mordanfall verübt. Drr Ueberfallene wurde durch einen Schuß int Rücken und an der Schulter verletzt. Ter Täter ist unbekannt. * S t. Louis, 29. Sevt. (Reuter.), Mehrere wertvolle O e l g e m ä l d e der. Kaisers Nikolaus in der mssi- feben Mteiluiig der Ausstellung wurden von den Wänden herabgerissen u nd beschädigt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet. _ . * Die Affäre der Prinzessin Luise von Ko- bürg. Ein Budapester Blatt veröffentlicht eine ehrenrät- liche Anzeige an das tzonvedMinisterium gegen den Prinzen Philipp von Koburg in dessen Eigenschaft als Feldrnarschall-Leutttant und Inhaber des Jnfaüterie-Regi- mentö Nr. 5ß wegen seines seiner Genial lin und Mattachich gegenüber bekundeten Verhaltens. Tie Anzeige ist von zehn angesehenen Budapester Bürgern, darunter Professoren, unterzeichnet. Tie Gräfin Lonyay reiste nach den oberitalieni- schen Seen, ohne während ihres Wiener Aufenthalts vom Kaiser Franz Josef in Audienz empfangen oder besucht worden zu sein. „ . . * Unfälle. Am Donnerstag ist ein von Dresden nach Leipzig verkehrender Zug mit einer Rangier-Lokomotive z u s a mm en g e sto ß e n. Ein Maschinist und ein Heizer sind leicht verletzt. Tcr Materialschaden ist gering. — Eine Pulvermine ist in Oberandritz (Steiermark) in die Luft geflogen. In dem Werke befanden sich 224 Kilo Pulver. Das Gebäude wurde v^lständig zerstört, die umliegenden Gebäude stark besclxidigt. Menschenverluste kamen nicht vor, da die Arbeiter kurz vorher dav Werk verlaffen hatten. — Auf einem im Abläufen befindlick-en Schacht der Zeche General Blumenthal in Recklinghausen stürzte eine Mauerbühne zusammen und riß 10 Marrn mit sich in di? Tiefe. 8 Mann waren tot, 2 tödlich verletzt. — Auf einem Neubau in Essen an der Ruhr brach ein Gerüst zusammen, wobei zwei Arbeiter schwer verletzt wurden. Kcnchtssaal. Görlitz, 29. Sept. Tie hiesige Strafkammer verurteilte den Eisenbahnsekretär Mo brach und den Techniker Beyer wegen gemeinschaftlich verübter Urkundenfälschung zu fünf Monaten beziehungsweise zwei Monaten Gefängnis. Modrach hat Beyer bei einer Ausschreibung die niedrigste Submission s o f f e rt e verraten, nwrauf Beyers Offerte ge* ändert und ihm der Zuschlag erteilt wurde. Knivcrsttäts-Kachrichten. — Tr. Kaiser, Bezirksgeologe au ber geologischen Landes- anstatt zu Berlin, ist alv Professor unb Tirektor des mine- ralogischen Instituts an tüe Universität Gießen berufen worden. Kisenoastn-Zeitung. Heidelberg, 29. Sept. Der preußische Eisenbahnminister v. Budde, der badische Minister v. Brauer, der bayerische 93er» kehrsminister v. Frauendorffer, ber württembergische Staatsminister v. Soden, Staatssekretär Fleck, Ministerialdirektor Kirch- hoftBeriin, Regierungsdirektvr Dr. Bollmann-München,^ sind gestern abend hier ringe troffen. Heute vormittag fand im Schloßhotel eine Konferenz über einen engeren Zusammenschluß der süddeutschen Staatsbahnen und der preußisch-hessischen Gsenbahngemeinschast in der Richtung einer Betriebsmitte i-Gemeinschaft statt. — Wie ber „Wetzl. Anz." aus unbedingt zuverlässiger Quelle hört, hat bas preußische Eisenbahnministriüum den Bau ber projektierten Bahnlinie Butzbach-Wetzlar auf Kosten des Staates endgiltig abgelebnt. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 80. Sept. «Orig.-Telegr. des ^Gieß. Anz.".) Kälber-, Schaf - und Sch weine markt. Zum Verkaufe standen: 672 Kälber, 238 Schafe und Hämniel, 581 Schweine. Bezahlt rourbe für 100 Pfd. Schlachtgewicht: Kalber: ]. Qualität 81—85 Pfa., Lebendgewicht 48—51 Pfg., 2. Qualität 71—76 Pfg., Lebendgewicht 42—46 Pfg., Schlachtgew. 55—60 Pfg.; Schafe: 1. Qual. Schlachtgew. 68—70 Pig., 2. Qual. 60—62 Pfg.; Schiveine: 1. Qualität 60—00 Pfa., Lebendgewicht 47—00 Pfg., 2 Qual. 58—59 Pfg., Lebendgewicht 46—00 Pfg., 3. Qualität 52—55 Pfg., Lebendgewicht 00—00. Geschäft bei Kälbern lebhaft, bei Schweineit gut: kein Ueberstand. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für SamStag, den 1. Oktober: Meist trüb, vielerorts auch Nebel, Jleniperntur wenig verändert, neuerdings Regenkälle, besonders in Staifcitburg. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Acnestt Meldttuntn. Qriginaldrahtmeldnngetr des Osießener -lnzeiger.s Kiel, 30. Sept. Gegenüber dem Dementi des W. T.B. halten die „Kieker N. Nachr/' ihre Meldung aufrecht, daß der Verwalter der Germaniawerft sich des Verrats militärischer Geheimnisse schuldig gemacht hat. Sie teilen ergänzend mit, daß es sich um Zeichnungen von Unterseeboten handle, die verschwunden seien. Trier, 30. Sept. Sergeant Kreyen unb Feldwebel Stoltze vom 29. Regiment wurden nach zwei- tägiger öffentlicher Kriegsgerichtssitzung, zu der 160 Zeugen geladen waren, wegen SoldatenmißHandlung ersterer zu vier Monaten Gefängnis, letzterer zn 14 Tagen gelinden Arrest verurteilt. Dresden, 30. Sept. Die gestrige Ausfahrt im Jhranfen- stuhl ist dem König gut bekommen und er fühlte sich am Abend frischer. Trotzdem ist die Nacht ungünstig verlaufen, und der Patient fühlt sich Henle schwacher, die Atmungs« beschwer den und der Hustenreiz nehmen zu. Paris, 30. Sept. Prinzessin Luise von Kobnrg erklärte, ihren Geisteszustand nur von Autoritäten ihrer eigenen Wahl prüfen zu lassen. Mattachich gab folgende Versicherung ab: „Meine Person und meine Rehabilitiernng soll für die Prinzessin kein Hindernis bedeuten. Ich existiere augenblicklich gar nicht für bie zwischen Paris und Wien schwebenden Angelegenheiten. Die Prinzessin soll vor atl.'m ihren Kurator los werden. Mein Interesse daran ist groß, denn nur bie Aussage einer als zurechnungsfähig anerkannten Zeugin kaim mir meinen ehrlichen Namen wieder geben." Bn da pest, 30. Sept. Die hiesige sowie die Wiener Polizei verfolgt den pensionierten Hnsaren-Rittmeister Meyer von Izkrodz sowie dessen Ehefrau wegen Eingehens betrügerischer Schulden und Einbruch- DiebstahlS. — Wie der Pesler Lloyd von maßgebender Seite erfährt, sei der Gräfin Lonyay von höchste Stelle nahe gelegt worden, sich nicht mehr in die Angelegenheit der Prinzessin Luise von Koburg zu in i sch en. Die Gräsin werde dies and) nicht mehr tun, nachdem sie sich überzeugt habe, wie falsch sie informiert luorbcn sei. Odessa, 30. Sept. Die Vertreter aller größeren j ü b i» scheu Gemeinden in Süb-RnßlanL» ha.ben an den neuen Minister des Innern, J-ürsten Swiatopolsk Mirski Glü ckw un s cha dre ss c n ßericTutet, die von diesem in jedem einzelnen Falle in höflichen Morten beantwortet? sind. Da es als sicher betrachtet wurde, daß der Zar bei, seiner militärischen Besichtigungsreise im Süden auch nach Kischinew kommen würde, bemühten sich bie Juden, den Fürsten Mirski AU veranlassen, den Zaren nach Kischßnew zu begleiten. Es wirb jedoch als ausgeschlossen betrachtet, baß ber Minister im Gefolge des Zaren, der für nächste Woche erwartet wirb, nach Kischinew kommt. ♦ Bom Kriege. Petersburg, 30. Sept. Tie Demission Avellanes als M a r in e m i n i ft c r soll urm unmittelbar bevorftehen. R o sch- bieswenZki soll sein Nachfolger werden. — Jn^ hiesigen Militärkreisen zirkulieren G e r ü ch t e, baß biegroßeSchlacht bei Mukben ihren Anfang genommen habe. Kurvpatsin verfüge über 250 000 Mann mit ca. 500 Gesützen, bie angreifende japanische Armee üb?r 230 000 Mann mit ca. 1000 Geschützen. — Eharbin wirb berichtet, baß General Stössel in einem vom 23. b3. baHerten Briefe mitteilte, die Japaner vergössen ihr Blut vergebens und verschwendeten ihre Munition nutzlos. Er würbe, selbst wenn er ictiic Unterstützung bekomme, minbestens noch 6 Monate aushalten können. Paris, 30. Sept. Aus Petersburg wirb gerüchtweise ge- melbet, baß der Kreuzer „Oleg" infolge einer Explosion, welche zwei Zilinber ber Dampfmaschine vernichtete, an ber Ausreise ber Ostseeflotte nicht teilnehmen konnte. L o n b o n , 30. Sepk. Aus Petersburg wirb berichtet, baß bie Japaner sich nunmehr nahe genug bei Port Arthur befinben, um bie rusfiscnen Kriegsschiffe wirksam beschießen zu können. Jnfolgebessen wird bie russische Flotte nunmehr versuchen, auszulaufen. — NaA einem Telegramm aus Rom soll sie einen Ausbruch bereits versucht haben. Paris, 30. Sept. T-er Korresponbcnt bes „Echo be Paris" in Petersburg telegraphiert: Ick» erfahre, baß am.Dienstag abenb vor ber Abfalut bc» Zaren nach Odessa ein Kriegsrat im Schlosse Petcrhof siattgefund^.r hat, an dem bie Großfürsten Wladimir unb Nikolajewitsch^ der .^egSminister und mehrere andere Minister teirnafrmen. Tie Ernennung des Großfürsten Nikolaus Nikolajewitsch zum Oberbefehlshaber in Ostasien soll babei in Erwägung gezogen, eboch k tu enbgittiger Beschluß gefaßt worden sein. Ein Ratgeber des Zaren, der jedoch nicht ber Kriegsminister sei, habe erklärt, es ließe sich nickt bestreiten, baß tturopatkiu Fehler gemacht habe. Anbererseits habe er aber auch große Energie gezeigt. Ter Ratgeber erklärte, daß die Augen ber ganzen Welt augenblicklich auf Kuropatlin gerichtet sinb unb baß es notwendig sei, bat", dieser ben Oberbefehl beibehalte, weil zur Zeit der ganze Felbzug vmc ihm abhänge. Es ist baher nicht unmöglich, baß Kurovatkin zum Oberbefehlshaber beider russischer Armeen ernannt wirb. Tie erste Armee würbe bann von General Bilderling und die zweite von General Gripenberg kommandiert werden. Tientsin, 30. Sept. Tie Japaner haben ein Fort besetzt, welches von den Russen unterminiert war unb von biefen in bie Luft gesprengt wnvbe. Bei bieser Gelegenheit sollen 6000 Mann getötet worden sein. Der Ring um Port Arthur loirb immer enger, die Angriffe dauern fort, der Proviant der Rufsen sott zur Neige gehen. Teiephonischer Kursbericht. F nnkturi u. tt., 30. September. 3l/t°/o Reicheanleiho . . 31/) do. . . . 3l/t% Konsole . . . . 3'7n do..... 9'/?n/o Heesen . . . . 3'},% Ob«rhvRfien . . . 4 % Oostorr. Goldre^to 4l/B% OetUorr. diwe,>Uv 4".'» l'ngar. (jnldrente . 4n/■) JfaLen. iLmte . 4‘ a% Port». 3°/ Porto gieBen..... 1 % C. ............ fürkonloeo ...... 4% Griech. Monopol.-Anl. 4l/, % äuflsere Argentiuer 101.50 3U/U Mexikaner 89.80 4V27i Chinesen . . 101.35 Ploch’ie. behuckert . 89.90 j Nordd LloyJ . . 99.90 98.70 101.70 100 40 101.70 103.90 62.60 61.80 13L00 48.00 43.80 h rpditaktien Efiskonto-Kommandit, Darmetädter Bank . Dresdener Ba^k . Ber iner Hnndö eges. Ocs^err. Sfoatsbahn . Lom bardA). , , , GoHharf’bahn . . . Laurabrtttc . . . . Bochum..... Harpener Tendenz : fest. . 28 80 . 90.25 . 121.50 . 105 90 . 211.10 . 193.10 . 141.90 . 156.20 . 161.10 . 139.90 . 18.20 . 189.00 . 251.00 . 209.50 . 217.50 Versteigerung. Samstag kül.Wr.l.J., nachmittags 3 Uhr, sollen im städt. Pfaudlokal Seltersweg 11 dahier aus den Rückständen vom 1. Ziel Gem.- Steuer eine Anzahl Klcider- schränke, Bertikow, Kommoden, Sofas, Spiegel, Tische, Uhren, 2 Kassenschränke, 1 Ladeuthctc, 1 Hobelbnnk, 2 Nähmaschinen, 1 Wage, 3 Koffer, 1 Klavier, 1 Pferd, 1 Rind, 1 Schwein unb 1 Partie Schuhe versteigert wrideu. 7499 Wem mecker, I Pfandmrister. Samstag den 1. Ottbr., öou vormittags 9 Uhr ab: Fortsetzung des Verkaufs ber zum Nachlaß Kuhn c, Astenveg 2, gehörigen Waren: Kinderwagen, Koffer, Lederwaren n. f. w. [7642 Der Nachlaß - Verwalter: I. Löb ermann. Vom 1. Oktober b. I. ab kann nur noch jeden Donnerstag aus der Wiesecker Gemeinde-Sandgrube (Uifuhnn) Sand abgefahren werden. Wieseck, den 29. Sept. 1904. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. S o m m e r l a d. d8% Arbeitsvergeliung Die nachstehenden Arbeiten zur Herstellung eines Geräte- unb Arbeiterraumes für den Stadtgärtner sollen Mittwoch den 5. Okt. d. F., vormittags 10 Nhr, öffentlich vergeben werben. I) Erd- und Mailrerarbeiten 2) Zimmerarbeiten 3) Spenglerarbeiten 4) Dachdeckerarbeiten 5) Glaserarbeiten 6) Schreinerarbeiten 7) Weißbinder-u. Anstreicherarbeiten 8) Schlosserarbciten. Zeichnungen, Arbeitsbeschrei. bung unb Bedingungen liegen während der Amtsstiinden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens zuin genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 14 Tage. b?8/9 Gießen, 27. Septbr. 1904. Städtisches Hochbauamt. Ge rbel. Cafe llieL Vorzüglicher 7609 Traubenmost aus Dürkheim a. H. Todes-Anzeige Leutnant i. P. Friedrich Bertram geziemend in Kenntnis zu setzen. Bor d CL der Hassia V28A Rechner, Herr Uh al Her, Neuenwey:, entgegen. verwitwete Privatiere i. Frau Anna 2. meiner 3. 4. 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Mts. zu Grünberg erfolgten Ableben unseres lieben a. H. Vorstehende Schrift ist sowohl vor ivie nach dein Kursiv auf dem Polizeiamte zu Altendorf geschrieben und dort beglaubigt worden. Morgen, Samötag den 1. und Montag den 3. Oktober eröffne ich Tag- und Abendkurse für Damen und Herren in Schön schnellschretbcn, Buchführung, Korrespondenz, Stenographie, Rechnen, Wechsellehre, Maschinenschreiben re. u565o Tie Kurse verfolgen den Aweck, Damen sowie Herren jeden Standes in ihren freien Stunden bei Tag oder Abend zu tüchtigen Büreaubcamteu, Buchhalt., Nechnungsführ., Kassier., Maschinen- schreib. re. billigst heranzubilden. Damen werden in getrennten Raumen unterrichtet. Auf Wunsch Stellenvermittelung. Lausende der von mir Ausgebildeten befinden sich heule in besser. Stellungen, worüber zahlreiche Referenzen vorliegen. Anmeldungen wolle man bis spätestens Montag vornehmen, danach diesen'Schlugknrscn für das Wintersemester reine Kurse mehr ilallfinden. Auch werden Anmeldungen Sonntag Vorlnuiag bis 12';? Uhr entgegengeuommen. Direktor Schreiber, Restaur. Schipkapatz, 1. (Lmge, (Sieben. Die Ballmusik wird von einer gut besetzten Civilkapelle ausgeführt. Es ladet ergebens! em , 05444 Chr. Duell. Todesanzeige Statt besonderer Meldung die traurige Mitteilung, dass heute morgen unsere liebe Mutter, die 90.25 ' 121^0 ' ' 10590 * ’ 21110 ' J9310 ' 141-90 156.20 ' 16110 * 139.90 ' ' 1820 • ' 189.00 .röi.oo ' 2O9.'3° * ' 217.50 zu Nidda m den Räumen des städtischen Schulhauses statt. Dieselbe ist geöffnet vom 25. September bis ein- schließlich 2. Oktober d. Zs. zur allgemeinen unentgeltlichen Besichtigung an Vor- und Nachmittagen, einschließlich der Sonntage. hv22/9 Darmstadt, den 10. September 1904. Grosth. Zentralstelle für die Gewerbe. Noack. Fleine Amissiube befindet sich von heute ab " Äellamz als * Rosch- - .Zn hiesigen ^eLlhlacht be. ftmixitfin dir angnisende 0 ^schützen. - in einem tom t vergössen ihre Nunüion iitzmg bekomme, n können. guüditoetie ge- Explosion, te, an berte !'Theater - Verein Unser Diener, Herr Zinsser, beginnt heute mit der Erhebung des Mitgliedsbeitrags von 5 Mk. Es wird, um dem Diener wiederholte Wege zu ersparen, gebeten, den Betrag bereit zu legen. Anmeldungen neuer Mitglieder nimmt der Diener, sowie unser GiWmnt Wichss du tzicßk^ Im grosten Burgsaal Scrmstag den Oktober' d. I. Bekanutmachuug. Diefenigeii, welche nod) Fordertmgen an die Stadt mt§ Anlaß des Jugendsestes haben, werden aufgefordert, ihre Rechnungen bis spätestens Samstag den 8. Oktober ds. Js. bei Herrn Rektor Hahn einzureichen. Bs% Gießen, den 29. September 1904. Lurschmann, Beigeordneter. Stück 6 Pfg., ßaröintn, LiSiiilirlkstrriiigk Holl. Bollbeliugk Stück 5 Pfg. frisch eingelrossen bei 755- Ph. Herrmann Selterüiveg 33. Telephon 2’ü7 geb. Burkert nach langem, quälenden Leiden sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen z Privatdozent Dl*. Dkll. LrOSWLr. • Giessen und Leobschütz, den 29. September 1904. 05648 richt. . SepwMgg lifl JS «tt e a '"’»len, «. 0nSobu- utorifÄi 3 w.„ . me|nc bc. . Tin,^en c,net 'Wa tzin- ^'nbruch- mfl6gebenbet 11 Ochste Mr in d,e zu r ™”. nach- '* '■Wert jübv « tat neuen Mirski "".diesem in : ™ntinottet l «r Z-li bes den mch n°ch ■ \juben, bcii s«ch »Wem >en betrachtet -r sür nMc paaren-Eintauls-Verein zu Görlitz, M gegründet 1X6], mit Filialen in Frankfurt a/O. und l>roNlkarte • . n Marktplatz 9—IO. (im Hause des Herrn C. Herber.) Gießen, 30. September 1904. 7637 Gerichtsvollzieher. i> berichtet, daß t?i Pon Arthur 'tarn beschießen flotte nunmehr mm aus Rom haben. *äo de Pans" am Dienstag KriegsrcU nt Gro'A^w t M mehrere dehlShaber j) t b mdziltiger Zaren, der es ließe sich • gemacht habe. :iegezeigt. Ter ZLlt augenblic5 -- nolioendig sei, Züt bei gW im möglich' toü beider rulll- mtt tnürbc dmcn nterfll Sripenbag ybtn ein £t’rf -7 iner * jpj-j i wn, *•“ * Meinen geehrten Aunden zeige ich hierdurch ergebens! an, daß ich meine Snrr-grube ver- knrrft habe und eine neue am Zchiffenberger weg link», ca. 200 Meter unterhalb der bisherigen eröffnet habe. ‘ oö669 H. Herzberger, WmckmWtt. Versteigerung. Im Auftrage der Konkurs- Verwaltung iverden Dienstag den 14. Oktober d. Jo., vor mittags 10 Uhr, m der Hoi- raite ^ahnstraße 11 die zur Konkursmasse des Albert Aübsamen gehörigen, uachbenannten Gegenstände: 6 gute Zugpferde, 12 2vagcn verschiedenster Art, 2 Jagdhunde, die Uartossel u. Gemüseernte aus dem Hausgarten gegen Barzahlung versteigert. Tic Versteigerung findet bc- stimmt statt. 7643 Geißler, Gerichtsvollzieher. liege" 'S ‘Tw w‘ i. >t «« II"5 sttb P1*/« ' ^fbr-1904' 'Bon heute ab jeden Freitag und Sarnstag stillste urrodjcrtc Frail. # in bekannter Güte. 7020 Schreiner, Mtrrero.65 Die Mitgliedschaft des Vereins berechtigt: zur Entnahme von Abonnements auf die 6 Vereinsvorstellungen, wobei der Mitgliedsbeitrag voll zur Anrechnung kommt. zur Entnahme von Billets zu ermässigtem Preise für die einzelnen V ereinsvorstellungen. zu Abonnements mit 8 % Rabatt auf die Vorstellungen der Direktion Steingoetter. zum Bezug von billigeren Billets bei aussergewöhnlichen Vorstellungen (z. B. der Eröffnungsvorstellung am 4. Oktober). Zum Wohnungswechsel UfoalxL • % von Bleichstraße 15 in mein HauS 7614 berühmte Mischungen, hervorragend fein, anSgiebig und billig im Gebrauch, hv1*/, vervollständigter Neuester I Plakat-zahl plan die 05590 Kreuzplatz 6. Oie Lieferung iivcu'v A« Klmerßimeii 6 Zimmer empfiehlt sich 7452 Herrn. 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Die Herren werden um regelmäßigen Besuch ersucht. Eintritt neuer Mitglieder erwünscht. vno/B Der Vorstand. KHORR’s jCafertnehl | beste Kmdernahrun^ ärztlich bestens empfohlen ist soeben b,8/9 frisch eingetroifen bei tarOfn 3,",kv '"uh, Pe rol-umhcr» |cl;t biUi„ .» verkamen Neuenweg 10 7ß05641 05666] Aushilfe und Wüsche zum Wasche» wird angenommen Stctustraße 70 II. I Verschiedene | 7680] Die durch den Tod des Herrn Oberst a. D. Haupt srei- geivordene Wohnung in meinem Hause Asterweg 29, 1 Treppe (5 evtl. 6 Zimmer mit Ziibehör), i>t sofort zu vermieten. Samiätsral Dr. Haupt. 7507] Wohnung m. Gartenant. an ruh. teilte z. v. Monatl. 15 Alk. V(n den Bahnhöfen 20. Leigler. Kiuzenbacher Mühte, Station Abcndsteru. Bitte die Ware am Platze in Augenschein zu nehmen. Hochfeine, echte ßttiHr.WMeii soeben frisch eingetroffen bei [7249 August Wallenfels Marktplatz 15. Telephon 390. Miegelpfad 38 eine 4-Zimmer- * l wohnung int 8. Stock per 1. 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