»r. 76 Erstes Blatt. 154. Jahrgang Mittwoch 30. März lS04 it LchiochMz. sich jede Spur. T' riggoD5' r jlgefdjmad md SiOigltit !. Ätiit ^flanjtnbutin! :! Äcin Lmftkodilll! w allen SolflniQlnira- gen ausdrücklich Mü Riesenschlangen, welche , und ein gehen, nn Freien unser Klima vertragen können. 0. K. Klein-Linden, 29. März. Die hiesige Ortsgruppe des deutschen Flottenvereins sammelte für die „Hesienglocke" sowie zu einer Stiftung zugunsten hilfsbedürftiger Familien unserer in der deutschen Kriegsflotte dienenden Landsleute die Summe von 8,30 Mk. — Der Der Krieg zrvisGen Japan und Außlaud. Das erste Landgefecht in Korea. Amtlich wird russischerseits gemeldet: General tu:opatkin hat am 29. März an den Kaiser folgen- Aus Stadt uni) Künd. Gießen, 30. März 1904. |i Idirini täglich cuher Sonntag*. frim Gießener Anzeiger :-i®en un Wechsel mit Itm hesfiichen Landwirt : Hirßtner Kamillen- ilntr viermal in bet Woche deigelcgt. famatlonflbrud il Der- lcq der Brüh l'schen liWeft.-Bucd-u.Dlem- i^ikeret. 9t Lange. M'aftlon, Erpebttion und Tmaerei: Schul st ratze 7. fibvefle ffii Deveichen: rlwzetger Gtctzea. l-rmlvrrchanlchlußNr 51 kalc'ssen............ ....... , - y , . . qslh^nen auf der Straße nach Ka-san 4 Kompagnien, die jun 'lngriff eilten. Ich gab Befehl zum Aufsitzen und alle lciviagnien unter Bedeckung einer Kompagnie zogen in ttller Ordnung im Schritt vorbei und stellten sich hinter hr ?3crge in Feldkolonne auf. Tie Verwundeten hatten ; t Vordertreffen bei sich. Tie in Unordnung gebrachten V'r/idronen konnten augenscheinlich die von uns soeben :: u’ ।erteil Höhen nicht rasch besetzen und die Infanterie noch zurück. Tie die Nachhut schützende Abteilung n der Nacht in Ka-san an und machte dort zwei Stun- cdalt, um die Verwundeten zu verbinden. Um 9 Uhr < n i ,te sie Noossan. Vermutlich haben die Japaner ..e Verluste an Leuten und Pferden erlitten. Von :ri- reu Leuten sind leider dreiOffiziere schwer iti tntitbet, einer leicht verwundet. Von den Ko- |i:le:n sind drei gefallen und 12 verwundet, dar- n-!n fünf schwer. General Mischtschenko betont die aus- o: mete Haltung der Führer, Offiziere und Kosaken. Na- mMlich habe sich die dritte Kompagnie des Ärgunschen rients unter Krasnoskanowsks Befehl ausgezeichnet. S.tc Russische Telegraphen-Agentur meldet aus Mukden: hier eingegangenen Meldungen haben gegen 10000 iner den Tschintsckangfluß in Nordkorea L : schritten. Patrouillen des Feindes wurden in der 1-" von Ttschoengdschu auf dem Wege nach Ka-San an- ■/ ifen. Gerüchten zufolge sind gegen 5000 Mann aus Ä » ngdschu nach Noroen ausgerückt. Ka-San ist von scher Infanterie besetzt. Tie japanische Kavallerie . c wie bisher einem Zusammenstoß mit den Ko- Vor * 1 Sterne und Streifen. Wenn Th. Roosevelt demnächst in den Wahlkampf um die Präsidentschaft eintritt, dann kann er darauf Hinweisen, >aß er das hauptsächliche Versprechen gehalten hat, welches er als Nachfolger Mac Kinlevs gab: für die Sicherung und Stärkung der Seemachtstellung der Union Sorge zu tragen. Immer neue Millionenkredite verlangten die Staatsleiter im Weißen Hause auf des Präsidenten Betreiben von den gesetzgebenden Körperschaften für den Ausbau der Kriegsflotte. Ter letzteren wurden im vergangenen Etatsjahr nicht weniger als 25 neue Schiffe eingerciht, und da diese Entwicklung dem Anschein nach Fortgang nincmt, so Darf man sagen, daß in nicht ferner Zeit die Seewehr der Vereinigten Staaten deren wirtschaftlichen Seeinteressen an Bedeutung überragen wird. Tenn mit der Entwickelung der amerikanischen Kauffahrteiflotte, namentlich soweit die Schiffahrt auf dem Großen Ozean in Betracht kommt, geht es ungleich langsamer von statten. Es dürfte fraglich sein, ob das Gesetz, demzufolge vom Juli d. I. ab die Küstenschiffahrt der Sandwichsinseln und der Philippinen auf amerikanische Fahrzeuge beschränkt sein soll, zu diesem Termin in Kraft treten kann, aus dem einfachen Grunde, weil solche Fahrzeuge nicht in ausreichender Zahl vorhanden sind. Ter Hauptausfuhrartikel, Hanf, ist bisher vorwiegend auf englischen, deutschen und spanischen. Schiffen nach den Vereinigten Staaten transportiert worden, und wenn das vom Juli ab nicht mehr erlaubt sein soll, dann ist vorauszusehen, daß der Hanfexport wieder nach England abgelenkt werden wird. Auch Pier- pont Morgan, diese überraschend schnell gefallene Größe, konnte nicht eine Armada von Handelsschiffen aus dem Boden stampfen. Ter mit echt Rooseveltscher Energie betriebene Ausbau der Kriegsflotte stützt sich also in erster Linie auf politische Motive. Auf solche deutet auch^hin, daß sich die Union unabhängig machen will von den Tvcks in Japan und Hongkong, die nur in Friedenszeiten zur Verfügung stehen. Ter Bau eines Trockendocks für die Philippinen bei Manila ist in Angriff genommen und soll mit Beschleunigung zu Ende geführt werden. Alles in allem gibt die Union jetzt für die Kriegsflotte jähr- lich annähernd 100 Millionen Dollars aus. Ta an der Wiederwahl Roosevelts zum Präsidenten nicht zu zweifeln ist, ihm also eine weitere vierjährige Wirksamkeit als Staatsoberhaupt in Aussicht steht, darf angenommen werden, daß mit dem Jahre 1908, dem Termin für die Fertigstellung des Panamakanals, die amerikanische Kriegsflotte eine Stärke erreicht haben wird, die sie allen für den Großen Ozean in Frage kommenden Eventualitäten gewachsen sein läßt. Auf die Sicherung der Vorherrschaft im Pacific läuft die gan^e amerikanische Flottenpolitik hinaus. des Telegramm gerichtet: Ich habe die Ehre, Ew. Majestät alleruntertänigst über Hock folgende Meldung des Generals Mischitschenko vom refUgen Tage zu benachrichtigen: Drei Tage hinterein- (r? r haben kleine Patrouillen die japanische Kava! lerie zu veranlassen versucht, sich mit uns in ein echt einrulassen, aber ihre Patrouillen machten beim .Hemmentreffen mit uns Kehrt und zogen sich nach dckoengdschu zurück. Nachdem ich erfahren hatte, daß sich Pi-1 feindliche Schwadronen fünf Werst jenseits Tschoeng- dfchri befanden, marschierten wir am 27. ds. auf Ka-san zu unb trafen mit sechs Kompagnien am 28. um 10i/2 Uhr frf:l vor Tschoengd'chu ein. Sobald unsere Vorposten sich Stadt näherten, eröffnete der Feind unter dem Schuhe der Mauer das Feuer. Zwei Schwadronen saßen sofort ai unb besetzten eine an die Stadt angrenzende Höhe, von Ivo mus sie den Kampf in einer Entfernung von 600 Schritt lnin, ahmen. In der Stadt befand sich in einem Hinterhalt kiwr eine Kompagnie Infanterie und eine Schwadron Ka- vn'l nie. Unsere noch um drei Kompagnien verstärkte Mann- liir.: eröffnete ein Kreuzfeuer auf die Japaner. i\' dieses Umstandes und der von uns eingenommenen Ä lliing leisteten die Japaner tapferen Widerstand und siell n erst nach einer halben Stunde erschüt- imnben Kampfes das Feuer ein, um sich in bie Häuser -lnückzu ziehen. An zwei SteNen wurde die Fahne des Roten gehißt. Bald rückten auf der Straße von Kasan :v i Schwadronen Japaner in voller Karriere heran, denen g?lang, in die Stadt hinein^ukommen. Eine dritte hog Illh .unter d"n Salven unserer Leute in Unordnung zurück. r sah Mannschaften und Pferde stürzen. Während einer Stint he feuerten unsere Truppen noch auf die in der Stadt !k!:r Sichen Japaner und verhinderten sie, die Häuser zu zeitige Kämpfe auf der ganzen Linie. Tie Japaner wollen Kuropatkin nicht Zeit lassen, sich genauer zu orientieren. Von Petersburg aus wird ferner amtlicherseits versichert, daß alle Nachrichten über russische Anleihe- Versuche im Auslande aus Erfindung beruhen. Rußland sind mehrere Anträge größerer Dankgruppen zugegangen, die jedoch sämtlich abgelehnt wurden, da ausreichende Mittel vorhanden seien. Tas russische Marineorgan teilt mit, daß englische Werften in der letzten Zeit zusammen zehn Geschwader-Torpedos an Japan verkaufte, welche bereits unterwegs sind. Tie „Nowoje Wremja" stellt fest, daß zwischen Moskau und Samara viele Engländer, die nicht Korrespondenten sind, die Eisenbahnstationen besuchen, die Zahl der russischen Truppentransporte notieren und dem japanischen Äe- neralstabe Mitteilung darüber machen. Völkische Tagesschau. Die Kanalkostrn in Preußen. Man schreibt uns aus Berlin, 29. März: Wie wir erfahren, betragen die Gesamtkosten der wasserwirtschaftlichen Vorlage für Preußen rund sechshundert Millionen Mark. lÄ ist möglich, daß sich diese Summe noch erhöht, falls der eine und der andere Landesteil Berücksichtigung verlangt und in den Mehrheitsparteien einflußreiche Vertreter seiner Forderungen findet. Schon jetzt ollen solck)« Spe^ialwünsche bei der preußischen Regierung angemeldet sein, die jedoch keine Gegenliebe gefunden haben. ** Be sitz wechs e l. Tas dem Brauereibesitzer A.Den- n i n g h o f f gehörige Anwesen Bleichstraße 5 ging für 41500 Mark an Hrn. Schildhäuser aus Witten a. Ruhr über. — Tas Heinrich Damm IT. in Gießen gehörige, in Reiskirchen in der Gartenstraße gelegene Anwesen ging für 13 500 Mk. in den Besitz des Karl Pepp le r in Gießen über. Dieser beabsichtigt, in dem Hause eine Gastwirtschaft mit Saal zu errichten. — Tas Anwesen der Wwe. Scheel hier, Seltersweg 87, ging für 96 000 Mk. an den Kaufmann Friedrich Heyd aus Butzbach über. **TieRiesenschlange von Schlitz. Aus Laibach war dieser Tage gemeldet worden, daß sich in der Trau eine Riesenschlange aufhalte, die aus einer Menagerie entschlüpft sei. Mit Bezug darauf erzählt der Schlangenkenner Harald Othmar Lenz in der „Neuen Freien Presse" ein Schlangenabenteuer, das seinerzeit das größte Aufsehen gemacht und dieStadtSchlitz in Ob erh e ss en jahrelang in Furcht versetzt habe. Eine wandernde Tierbude, deren Hauptstück, eine mittelgroße Riesenschlange, krank war, kam in diesen Ort. Als ber Wärter eines Abends Me Schlange regungslos unb scheinbar tot im Käfig fand, warf er sie in das Flüßchen Schlitz und gab vor, daß sie entwichen sei. Tiese Schlange richtete sich in Hessen behaglich ein. Sie lebte im Flusse, wurde in warmen Nächten von vielen Personen gesehen und hinterließ Spuren von nächtlichen Exkursionen auf den Sandwegen des gräflichen Parkes. Alle Versuche, die Ausländerin zu fangen, waren vergeblich, und so kam der Winter. Ter Flüchtling war einige Monate nicht zu sehen unb galt für tot. Im nächsten Frühjahr erschien er wieder bei Fulda im Flusse und zeigte sich öfters bei den Bade- plätzen der Soldaten. Mit dem nächsten Winter verlor “iefe beglaubigte Geschichte lehrt, daß lche in ber Gefangenschaft oft erkranken Bahnbeamte Karl Hof wurde zum Ehrenwart des deutschen Flottenvereins ernannt. — In Kürze gedenkt man Eisenbahnsekretär Blum zu einem Vortrag mit Lichtbildern zu gewinnen. Bei dieser Gelegenheit soll die endgiltige Konstituierung der Ortsgruppe vorgenommen werden. Die Zahl der Mitglieder beträgt bereits 50. g. Lollar, 29. März. Von hier weilen zwei Leute in Teutsch-Südwestafrika und nehmen an dem Feldzuge gegen die Hereros teil. Der eine war nach seiner Dienstzeit bei der Schutztruppe dort Farmer geworden und wurde gleich bei Beginn des Aufstandes von seiner Farm, die in der Nähe von Windhoek liegt, eingezogen. Ter andere, Seipp mit Namen, war als Schreiner vor Jahresfrist ausgewandert, um in Afrika sein Glück zu machen. Aber bis jetzt hatte er nur Pech Auf der Hinfahrt scheiterte das Schiss, er verlor sein ganzes Vermögen, das er mit sich führte, und rettete kaum das Leben. Seither weilte er bei einem Landsmann auf dessen Farm, und 4 Vä aus. ^mLandtaae zuTokio verlas Admiral Jamamoto e tfnt Berich t des Admirals Togo über den 6. < E- iss auf Port Arthur unter großem Beifall Ni luses. Nach Erwähnung des Heldentodes, den Kapitän $ hierbei erlitt, betonte Jamamoto, daß es sehr fi’ crig sei, Port Arthur zu sperren, und daß r Plan noch weit von der Durchführung ent- f:: sei. Seit der Ankunft des Vizeadmirals M aka- i i::!i lebte offenbar der kriegerische Geist t -j -. :)Tt Arthur auf. Er hoffe, daß die Russen den verlassen und die japanische Flotte angreifen wür- t.Tie Kammer nahm alsdann einstimmig einen Be- s it: • mtrag an, welcher die Regierung zum Fortgang auf b>etretenen Wege ermutigt, der Flotte Anerkennung a ein nicht und den Entschluß kundgibt, keine Koste nzu s i||:i 'n, um den Krieg fort zu führ en. Ter Mini Präsident dankte den Abgeordneten. Im Laufe der S i: r\ versuchten mehrere Abgeordnete, die Ausstoßung b si .' .itgliedes des Hauses Ogawa durchzusetzen, welch h ’s; c r selbst kürzlich Die Ausstoßung des Deputierten - T1(t verlangte. Freunde Okiyama's erklärten, es be- mehr Grund zu dem Verdachte, daß Ogawa eine I ; hun g von den Russen angenommen habe, als b Ä ikiiiyama. Nach kurzer stürmischer Debatte wurde der g Ä Ogawa gerichtete Antrag mit großer Mehrheit ver- w imiittn. t iire russische Stellung am Jalu wird nach ei :i:; Telegramm aus Niutschwang täglich stärker; anPiort Arthur ist jetzt stärker als bei Beginn d« uuieges. ©iner Meldung des „Taily Telegraph" aus I i: v zufolge wurde auch über diesen Platz das Kriegs- re l> erhängt. m c ch einer Privatmeldung aus Petersburg erwartet mr -im russischen Generalstab den Vorstoß der 70 000 vir ; und 180 Kanonen starten Pingjang-Armee des ;apa- ni i Generals Kuroki für Ende dieser Woche. Kuropatkm w - iou Liaojong aus sowohl mit dem Jalu-Korps als ar rrnit Niutschwang verkehren. Man erwartet gleich- _ ___Ve»ng«pret»r JBW. wf WM monatlich 75^1^ üiertd- V CV W ▼ _ _ A jährlich Mk. L20. durch * Aw Alt A*t ■■ »ä» W 'F JfH Ä Lf I | Ijähck.^auss-hü a W WMH K M W # K K Fl TC U W M W Annahme von An;ei-ea U U' , SeUenpreti: total 12 fe mit Armeniern gemeldet, wobei brei Bulgaren und 14 Türken getötet wurden. Auch in anderen Distrikten schlugen türkische Truppen £Ynfurgenten in die Flucht. Dculsches Reich. Berlin, 29. März. Ter Kaiser bestimmte die Indienststellung des neuen Linienschiffes „Schwaben" zum 13. April. — Tie Handelsvertrags-Beziehungen mit Rußland sindüber den t o t e n P u n k t noch nicht hinausgekommen. Tie Meldung, daß eine Einigung über den Getreide zoll Zwischen der deutschen und russischen Regierung erzielt sei, bestätigt sich nicht. G l e i w i tz, 29. März. Nack)dem vor Wochen der Neichs- tagsprüsident Graf Ballestrem und Bergrat Pieler aus dem Rudaer Krieger verein wegen großpolnischer Agitati bn ausgetreten, waren, wurde die Au f- l ö s u n g dieses Vereins beschlossen. Ausland. Paris, 29. März. Ter Ministerrat nahm in seiner heutigen Sitzung die Grundlagen des Vertrages mit Italien über den Arbeiters Lutz an und bewilligte sodann eine Million Francs für die Insel Reunion zur Besserung ber burch den Zyklon vom 2. März dort angerichteten Schäden Er ist oer Münchner . . 101.80 -Anl. 49/ Italien Rente 4' ,5^ Portugieser •0/ Portugiesen. . \% C. Türken . Türkenlose . . . 102.50 60.10 59.00 125*80 43.30 42.90 90.20 101.50 90.25 100.25 101*60 37t°/o 3Vn 3V,»/o 3°/n W/n sich heraus, daß er bereits eine Leiche war. heiratet und Vater von bt'ei Kindern. * Humor des Au Standes in der 871»: 101.5* 1055t 183 1362'! 149.71 152H 1370* 14 5* 192 s* 235.0« 189.7'» 194.061 4°/0 G riech. Monopol 47,% äussere Argentiner Jugend" — Weshalb ist denn Deine Frau so wütend!" — „Zuerst hat sie sich über das Dienstmädchen geärgert, dann hat sie sich über mich geärgert, weil ich mich nicht über das Dienstmädchen geärgert habe, und jetzt ärgert sie sich über sich selber, weil ich mich drüber geärgert habe, daß sie sich über das Dienstmädchen geärgert hat. Ist doch furchtbar einfach! Nicht wahr?" ' Kunst und Wissenschaft. M ü n ch e n, 29. März. Wedekinds „Die Büchse b er Pandora,, würbe beute unter der Aegide der dramatischen Gesellschaft vom Ensemble des Intimen Theaters in Nürnberg im bicHgen Schauspielbaus zur Aufsübrunq gebracht und versetzte das Publikum zum Teil in größte Entrüstung, zum Teil in Begelsterung. Tie Darstellung ließ recht viel zu wünschen übrig. — D i e deutschen Sezessionisten wollen in St. Louis zur Zeit der Weltausstellung einen Salon der Zurück- gewiesenen eröffnen. — Die Versuche nach den Angaben Behrings b a ft e r i c n f r e i e Milch herzu st ellen, werden im Hngie- nischen Institut und im Institut für Infektionskrankheiten zu B e r° l i n fortgesetzt. Gleichzeitig werden in den Krankenhäusern die Thesen Behrings durch praktische Proben einer Nachprüfung unterzogen. Es sind in erster Reihe Gebeunrat von Leyden sowie die Professoren Nenvers und Jacob, die diese Versuche anstellen, um zu ermitteln, ob und inwieweit Behring recht bat, die Unschädlichkeit eines Z isatzes von Formaliu zu behauvten. Bekanntlich hatte bet Gelehrte in seinem in Berlin gehaltenen Vortrage erklärt, daß die soeben gemolkene Milch sogar baklerientötende Eigenschaften besitze, die ihr durch einen Zusatz von Formal in dauernd erhalten werden können — eine Behauptung, die gleich den anderen Thesen Behrings von der Schule Robert Kochs bekanntlich nicht unwiderrufen geblieben ist und bereits zu heftigen Kontroversen geführt hat. Um so gespannter darf man daher auf das Ergebnis der praktischen Versuche fein, die drei so hervorragende Aerzte unternommen haben. Was den Zusatz selbst betrifft, so genügt nach Bebring 1:10.000 d. h. 1 Gramm Formalin auf 10 Liter Milch. K u f ft e i n , 30. März. Gestern wurde die Errichtung eines Denkmals für den N a t i o n a l o k o n o m Friedrich L i ft beschlossen und zu hierein Zwecke ein Komitee gebildet. Bei dem Festmahle, das ans diesem Anlässe stattfand, wurden Hochs out Kaiser Franz Joses und Kaiser Wilhelm ausgebracht. vergehens an Konfirmandinnen wurde der Pastor Primarius Plock in Hage-Ostsriesland verhaftet. • Hamburg, 29. März. Der Mitinhaber der Kakao- ( rmp ort firm a Prediger u. Co. Cäsar Prediger ist mit Hinter- , lassung von 25 0 000 Mar k Schulden geflüchtet. • Kiel, 29. März. Beim Nachtschießen des Linienschiffes „Mecklenburg" schleuderte der heftige Seegang die Dampspinasse gegen die Schwimmscheiben. Das Fahrzeug ging unter. Die Besatzung wurde gerettet. • Nürnberg, 29. März. Der vor einigen Jahren wegen Amtsvergehens bestrafte und kassierte Ad v o kat I o se s Klotz wurde in seiner Wohnung erschossen aufgefunden. Der 68 Jahre alte Mann hat Selbstmord verübt. • Freiburg i. B., 29. März. Im Walde wurde ein Liebespaar erschossen aufgesimden. Sowohl der junge Mann wie das Mädchen waren tot. Wie es heißt, ist Krankheit die Ursache der Tat gewesen. • Rom, 29. März. Eine junge Deutsche, die Gesellschafterin der Prinzessin Chika, beging in Palermo Selbstmord, indem sie vom Balkon herabsprang. • Palermo, 29. März. Professor Srusch aus Wien wurde nebst zwei Damen in der Umgebung der Stadt von Räubern angefallen und aus geraubt. * Wien, 29. März. Nach einer Blättermcldung soll der ehemalige Bezirkshauptmann von Sternberg, Baron Klein-Wissenberg, große Veruntreuungen von Armengeldern und von Amtsfonds begangen haben. Trotzdem deffen Schwiegervater, der ehemalige Minister Baron Gautsch, den Schaden ersetzt habe, soll die Olmützer Staatsanwaltschaft gegen Klein eine Strafuntersuchung einge-leitct haben. • Wien, 29. März. Bei einer Missionspredigt in jet Kirche Sankt Daniel in Prävali in Kärnten wurden 4 Frauen von religiösem Wahnsinn befallen. • Prag, 29. März. In Warnsdorf in Böhmen wurde das Ehepaar Koeßler bei der Ausgabe falscher 10 Krone n- Noten verhaftet. Bei den Verhafteten wurden für 13 000 Kronen auf photographischem Wege hergcstellte Falsifikate vorgefunden. • TragischeFolgenvonRadtouren. Auf tragische Weise ist ein sehr verdienter Militär ums Leben gekominen. Generalmajor z. D. Oskar v. Lettow-Vorbeck stürzte bei Huntlosen in Oldenburg mit dem Rade so unglücklich, daß er in den Hunte-ErnS-Kanal fiel und ertrank. Der General stand im Alter von 65 Jahren und war ein bedeutender Militärhistoriker. Der Verstorbene machte die Kriege von 1866 und 1870/71 beim 4. Regiment mit und wurde bei Noisseville schwer verwundet. Er war zum General kommandied und nahm 1890 als Oberst seinen Abschied. Seitdem lebte er in Oldenburg, v. Lettow-Vorbeck schrieb einen „Leitfaden für den Unterricht in der Taktik au den königlichen Kriegsschulen", „Kriegsgeschichtliche Beispiele", „Die Geschichte des Krieges 1870/71" und anderes mehr. — Durch eigene Unvorsichtigkeit getötet wurde am Sonntag Abend auf der Berlin-Potsdamer Chaussee der 38jährige Werkmeister Schömberg aus Steglitz. Er hatte mit seinem Schwager eine Radtour nach Werder a. H. unternommen. In fröhlichster Stimmung traten beide die Heimfahrt an. Verinischte». • Berlin, 29. März. In dem Hause Neue Hochstraße 15 auf dem Wedding brach heute nacht im Keller der Bäckerei von H. Springer aus Unvorsichtigkeit Feuer au§, daS mit unheimlicher Geschwindigkeit um sich griff. Im Nu brannte nicht nur die Wohnung, sondern auch die Treppe. Die Situation wurde dadurch für die Hausbewohner sehr kritisch und durch den Uinstand, daß der erstickende Qualm keinen Abzug fand, geradezu verhängnisvoll, lieber zwei Hackenleitern waren die Feuerwehrmänner, da die Treppe nicht ohne Lebensgefahr zu begehen war, durch die Fenster in die Wohnungen eingestiegen. Andere hatten sofort ein Sprungtuch bereit gehalten. In dieses sprangen 7 Personen, Männer, Frauen und Kinder. Andere Personen, die ebenfalls in das Sprungtuch springen wollten, wurden von den Feuerwehrmännern zurückgehalten. Hand in Hand mit diesem RettungSmanöver ging die Ablöschung. Nach zweistündiger Tätigkeit war jede Gefahr beseitigt. Trotz der Panik, die alle Hausbewohner ergriffen hatte, ist niemand ernstlich verletzt ober zu Schaben gekommen. * Halle a. b. S., 29. März. Der zu acht Jahren Zuchthaus verurteilte, kürzlich wegen guter Führung begnadigte Bergmann Brunner in Leimbach würbe von seinem betrunkenen Bruder burch zwölf Dolchstiche getötet. * Hannover, 29. März. Wegen Sittlichkeit?-- In Klem-Glienicke fliegen beide ab, weil bod die Chaussee eine Steigerung hat. In diesem Augenblick kam von Berlin her ein Automobil. Die beiden Radler wollten zur Seite springen, aber nur dem Schwager deS Schömberg gelang dies, während dieser selbst nach der verkehden Seite auswich und dadurch direkt in daS Automobil hineinsprang. Schömberg wurde überfahren und blieb besinnungslos liegen. Der Ueberfahrene wurde in das Automobil gelegt und nach dem städtischen Krankenhaus in Potsdam gefahren. Als man Schömberg im Krankenhaus abliefern wollte, stellte 3'j/0 Mexikaner 47,7, Chinesen - Electric. 8chackert . Nordd Lloyd . • Kreditaktien - • Diskonto-Komrnandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank Ber iner Handelsges. Oesterr. Staatebahn . Lombarden • • Gotthard bahn . • • Laurahüite . • • • Bochum - ' ' Harpener . • . * Tendenz: tesv Reichsanleihe do. Konsole do . . Hessen Neueste Metduntzeiü Originaldrahtmcldungen des Gießener Anzeiger- Frankfurt a. M., 30. März. Sämtliche Mitglieder der Bereinigung „Frankfurter Fruchtmarft" sowohl Importeure wie Handelsmühlen an den Platzer Frankfurt, Mainz, Kreuznach, Darmstadt, Offenbach, Nieder- lahnstein, Friedberg, Gießen usw. haben sich durch Unter.' schrift verpflichtet, vom 1. April d. I. bei Ankäufen von Getreide aus Süd-Rußland, der Türkei uns den Donau-Landern nur noch ausschließlich den deutsch, niederländischen Getreide-Vertrag anzn. wenden. London, 30. März. „Dailv Mail" meldet aus Kok'? von geftem. In dem Bericht des Admirals Togo über den Kampf vom vergangenen Sonntag heißt es, der Der- such, den Hafeneingang von Port Arthur n sperren, sei unter einem Hagel russischer Geschosse ausgesührt worden. Togo gibt indessen mit Wider- streben zu, daß zwischen den gesunkenen japanischen Dampfern soviel Platz geblieben sei, daß die russischem Kriegsschiffe durchfahren können. London, 30. März. Aus Soeul wird gemeldet: Ti? Situation in Korea ist äußerst ernst. Ueberall, wo die japanischen Bajonette nicht hinreichen, herrscht Anarchie Tie Hauptstraße zwischen Soeul und Pingyang wimmelt von Räubern. Tie russenfreundlichen Tonghaks haben allen Ausländern und den Christen den Tot geschworen. Lemberg, 30. März. Ein furchtbarer Brand hat die Stadt Tinow fast gänzlich eingeäschert. Tiemisten öffentlichen Gebäude sind zerstört. Tie Schaden ist be- deutend. Petersburg, 30. Mürz. Tie Nachricht über das Vorpostengefecht in Kor ea wurde allenthalben angeschlagen und verursachte große Menschenaufläuse. Bis spät in die Nacht brachte die Menge Hochrufe auf die Armee und Kuropatkin aus. wesen und hätte nicht gewußt, daß die jungen Leute im 'CQ!a tanzten. Aus diesem Grunde erfolgt auch seine Freisprechun Das Tanzen nach einem Musik-Automaten in einem ?* lichen Lokale mit Wiffen des Wirtes ist also annielbepfliAf' Kiel, 29. März. Das Kriegsgericht verhandelte aeam k ’ Obermatrosen Kröhning und den M a t r o s e n pQ(, von dem Kreuzer „Medusa", die aus Aerger über die Anordm " einc§ Offiziers Dienstgegenstände beschädigt und über $ort> roorfen hatten. Krohning wurde zu neun Monaten Gefängnis Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes oenirteti? Halle wurde wegen Mangels an Beweisen freigesprochen. L cherichtslaat. d. Main z, 29. März, Vor derzweitenStraskammer sind der 44 jährige praktische Arzt D r. Boleslaw Pawlow s k y aus Posen, wohnhaft in Horchheim b. Worms, und die 59 jährige Ö c b a m m e und EheEau des Polizeidieners Georg Denschlag UI. aus Horchbeim der llcbertretung der Polizei- verordnung betr. Anzeige ansteckender K r a n k h eiten, sowie der Köiwerverletzung und zweifachen fahrlässigen Tötung angeklagt. Die Denschlag, die seit 34 Jahren das Amt einer Hebamme ausübt, wurde am 4. September 1903 zu der Ehefrau des Wirtes Adam Nieder nach Wies-Oppenheim zur Entbindung geholt. Diese ging gut von statten, doch nach 5 Tagen klagte die Wöchnerin über Schmerzen, woraus der mitangeklagte Arzt Dr. Pawlowsky hinzugezogen wurde. In der Zwischenzeit hatte die Denschlag noch 13 Entbindungen vorgenommen, wobei nach kurzer Zeit zwei Todesfälle durch Wocheubettfieber vorkamen. Die Angeklagten unterließen trotz der Verpstichtuug dem Kreisgesundheitsamt Worms Anzeige von der ansteckenden Krankheit zu machen. Auch unterließ es die Hebamme Denschlag sich nach Worms zur Desinfektion zu begeben. Sie hatte durch ihren Leichtsinn das Wochenbettfieber von einer zur anderen Wöchnerin übertragen. Das Gericht sand nach langer Beratung beide Angeklagte für schuldig und zwar Dr. P. in 5 Fällen und die Hebamme in 4 Fällen der Unterlassung der Anzeigepflicht bei den eingetretenen Wocheubettsiebern. Dr. P. wurde zu 4 Wochen und die Hebamme Denschlag zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. Außerdem haben die Angeklagten die Kosten zu tragen. Hanau, 30. März. Die hiesige Strafkammer verurteilte gestern die Goldarbeiter Jean Berg aus Langendiebach und Ernst Sturm aus Hanau wegen fortgesetzter umfangreicher Golddiebstähle beziehungsweise gewerbsmäßiger Hehlerei ersteren zu 2' 2 Jahren Gefängnis unter Anrechnung von 6 Monaten Untersuchmigshaft, während Sturm als der Hehler 4 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust bei Stellung unter Polizeiaufsicht erhielt. Der Wert des gestohlenen Goldes beziffert sich auf 10 000 Mk. )( Marburg, 29. März. DaS geheimnisvolle Verschwinden des 2»/2jätiricjen Knaben Gaffer auS Drei- hausen kam heute gelegentlich einer Verhandlung gegen deffen Stiefvater, den in genanntem Ort wohnhaften auS Hochberg bei Waiblingen stammende Bäcker Gotthilf ©eifer wegen schweren Diebstahls zur Sprache. Nachdem in letzter Zeit dort mehrere Diebstähle unentdeckt geblieben waren, erwischte man den Genannten am 15. Februar im Kassenlokale des Konsumvereins, als er gerade die Kasse um 120 Mart erleichtert hatte. Wegen dieser Tat wurde der schon vorbestrafte 24 Jahre alte Mann zu 2*/4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. Bezüglich des Knaben blieb er auf seiner Behauptung stehen, daß ihm dieser in Frankfurt geraubt worden sei. Hoffentlich kommt diese mysteriöse Geschichte auch noch einmal zur Aufklärung. — Ferner beschäftigte sich das Gericht mit der besonders für Gastwirte interessanten Frage, ob das Tanzen nach einem Musikautomaten als eine öffentliche Tanzbelustigung angesehen werden kann und deshalb der Anmeldepflicht unterliegt. Im Saale des Gastwirts Friedrich Klinket zu Oden hausen (Kreis Wetzlar) vergnügten sich am Sonntag, den 27. September junge Burschen und Mädchen mit Tanzen, indem sie auf ihre Kosten den Musik-Automaten spielen ließen. Gegen ein wegen unerlaubter Tanzmusik dem Wirt zugestelltes Strafmandat beantragte er gerichtliche Entscheidung und er» ■ zielte auch beim Schöffengericht in Fronhausen Freisprechung. In der heutigen Berufungsinstanz beim Landgericht , gab der Wirt an, dem er die Tanzbelustigung nicht veran- . stallet habe, denn er sei in einem ganz anderen Zimmer ge- jlrBeitaßcwcflunfl New-Pork, 29. März. Am l.Mai werden allem Anfcbein ' nach 2 7 000 ungelernte Arbeiter in New-Pork in den A u s st a n d treten, um die Anerkennung des Gewerkschastsprinzips j und der Lohnerhöhungen durehmsetzen. Seit vierzehn Tagen sind bereits 15 000 Maurer ausständig, um höhere Löhne zu erlangen. Durch den Ausstand der Maurer ist die Bautätigkeit in New-Port zu vier Fünfteln lahmgelegt. nun T)at er ebenfalls aT5 Trmierer SoUxrt Geiegenyerr, gegen die Hereros sein Glück zu versuchen. ) ( Grünberg, 29. März. In der heute unter dem Vorsitz deS Kreisamtmanns Kranzbühler abgehaltenen Sitzung deS Eisenbahnkomitees Grün berg—Lich wurde beschlossen, bezüglich der von Herrn I o u tz an die betreffenden Gemeinden gestellten Kostenrechnungen für seine Vorarbeiten diesem die Auslagen für die Zeit vom 19.—26. Oktober v. I. zu vergüten (also dem Tage der Ziisage bis zur Zurückziehung der Vollmacht), andernfalls auf nichts eingegangen werden soll. — Durch die kürzlich in der Zweiten Kammer verhandelten bekannten Vorgänge bei der.Finanzierung der Butzbach—Licher Bahnlinie ist Herrn Jou.tz als Direktor dieser Bahn seine Stellung gekündigt worden. — Gelegentlich der gestrigen Bachschau' wurde der begrüßenswerte Vorschlag gemacht, den sog. Hainkopf im Brunnental durch die Stadt anzukaufen und mit verschiedenen Bamnarten einzu- pflanzen, wodurch das prächtig gelegene Brunnental gegenüber der Stadt einen herrlichen Park erhalte; des weiteren soll die Eschersbach kaskadenartig angelegt werden, um damit ein noch lebhafteres Talbild zu erzielen. Hoffentlich wird sich unser dihriger Gemeinderat auch dieser Anregung nicht zu lange verschließen. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Frankfurt wurde in der M äd- chenhandelsassäre Kausm. TIfftm-cher aus München in Hast genommen. In der gleichen Angelegenheit fitzen derCafMer Pfahr und der Agent Pfaff noch in Haft, während der Kaufmann Klaus auf freien Fuß gesetzt wurde. — Im Zoologischen Garten in Frankfurt findet im April der monatliche 30 Pfennig-Vormittag nicht am ersten, sondern am zweiten Sonntag, also am 10. April, statt. 31lt% Ober Hessen . . 4% Oesterr. Go'drente . 4x 6% Oesterr. ßilberrento 100.60 4% Unerar. Goldrente . . 99.50 Telephonischer Kursbericht^ r I r. nktnr* a dU »630. Heranwachsende Kinder essen mit Vor liebe Quaker Oats, und bleiben durch tätlichen Genuss derselben gesund und kräftig. Für die Kleinen eignet sich speziell das. auf jedem Packet stehende, Rezept den Frühstückstisch Quaker Oats Formaiti gegen Schnupfen klinisch erprobt und ärztlicherseits mehrfach als geradezu ideales Schnupfenmittel bezeichnet! ' Wirkung Frappant! | ■I WWW Gießener Gmidns-GeseliHnst. E. G. m. b. H. DouuerStag den 7. April 1904, abends 8'/. Uhr im Restaurant Bavaria: H eneral -Der sammtung. Klages-Ordnung: a) Geschäftsbericht des Vorstandes und des Aussichtsrates, Vorlage der Bilanz und Antrag auf Entlastung; b) Wahl des Vorstandes und des Aui- sichtsrates; c) Verschiedenes. Die Bilanz liegt auf unserem Bureau während der üblichen Yieschäslsstunden acht Tage lana zur Einsicht offen. 3058 Gießen, den 28. März 190». Der Borstand. per Stück 51/, Pkg. 3065 pflaumen Apfelrtnge per Psd. 20 bis 75 „ „ 80 und 55 Aprikosen. pfirfich. girntu. girfdjcn. Gebrüder Berdux Bahnhofstraße 27. LirckkkKplatz 12. Obst- and Gemüse-Konserven MT stehe heutige Annonce. "W» Feinste Lier-Gemirse-Nu-eln Marke »Aschenbrödel" per Psd. 50 Pfg. y Allerfeinste Eier-Gemüse Nu-eln Marke „Dornröschen", per Psd. 60 Pfg. riiaecaroni per Pfd. 30, 50, 60, 70 Pfg. Mischobst per Pfd. 34 Pfg. hochfeine Mischung „ „ 50 „ ff. 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