Hi • u ük.„* ay UhlL n?8,n* 1« °/>n> eihep i&r m. Gesuch, j* L'-m Be 16.ö ’ el< Mrfig ÄJHJernii^ ,QU-JUC dal- 'vv-Platz6,i.r iwjtl lohn 2ü Llach Sommer jehr ^elleveraülana. aue» hil (jrcuifi, *« u. Kurhaus Wt‘. Rudolf _________8871 Laufmäbche« Donnmags ge- L16, UL 07634 lHabqeu ge> :■ a, HL I"- ;hen Snilim, das hti Itiieiu Hal, und i kann, gesucht, rtmcr, Gölhe. 8W9 Älflflü 07582 nädchen imtrut gesucht. rgi,Wrro.86,L n 190j luche ich »enmädehen 5 pro Atonal, iONinadeben ro Atonal, 18868 •1-ZimmerBL iro Atonal, JeeKöehli io Ronal. xg. tchrauM» [ BoM i^.'ooe an hoiä KkKlssk tjdutchilkl men Anspruch" rrt durch 8d* Trünbergek' ' 8972 che> Frau lerhaus. tpprr, V7625 (tllunfl auf „i,rammstt.l^ 7632 ______- " ,X' H“1 „ff Nr. 806 Zweites Blatt 154. Jahrgang DonnersragDezember 1004 Giehener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen 11 3 5 Progymnasien . . 3 . . 27 Realschulen . . 11 . . 56 17 23 2UlSttt»o Der üiticr gemietet ist. j. Diesem Attiimmi Lateinschulen . . . Höhere Bürgerschulen Hess en: (darunter 1 Doppelgym- nasiuln)., (darunter 2 mit Oberrealschule verbunden), (darunter 1 mit Gymnasium, 2 mit Realgymnasien verbunden-, (darunter 2 mit Realschule»!, lGmit höherer Bürgerschule verbunden), (darunter 2 mit Progymnasien, 1 mit Gymnasium verbunden), (ausschließlich der nur von Mädchen besuchten höh. 2). Bayern Gymnasien .... Realgymnasien . . . Oberrealschulen . ♦ Erscheint «glich mit VuSnahme deS Sonntags. Die ^Giehener Kamtllendlütter- werden dem »Anzeige, otermal wöchenHich betgelegt Der Landwtrtt' erscheint monatlich etnmaL Rotationsdruck und Verlag der Brühl Ich« Unwersträrsdruckeret. R. Lang«. Dietzen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulftr.?. Del. Nr. 6L relegr.-Adr,; Anzeiger Dietz«. Jahre 1900 bezifferte sich die Bevölkerung deS Königreichs Bayern auf 6 176 000, diejenige des Großherzogtums Hessen auf 1 120 000. Bayern zählt also reichlich 5 l/2 mal so viel Bewohner als Hessen. Dieseln Verhältnis der Volks» zahl beider Staaten entspricht dasjenige der Zahl höherer Schulen für die männliche Jugend keineswegs. Während nämlich solcher Schulen in Hessen (eingerechnet die von Knaben besuchten 23 höheren Bürgerschulen) 56 vorhanden sind, zählt Bayern ihrer nur 147, also noch nicht einmal das dreifache der hessischen Zahl. Wie sich die genannten Hauptzahlen auf die verschiedenen Schularten verteilen, zeigt folgende Uebersicht: . 43 . 4 Summa: 147 56 Wir bemerken noch, daß sich die bayerischen Ziffern aus das Schuljahr 1901/02 beziehen (vergl. Zeitschrift des Kgl. bayerischen Statistischen Bureaus 1904, 3. Heft), während die hessischen den augenblicklichen Zustand dartun, der sich jedoch vou deni des Jahres 1901/02 nicht wesentlich unterscheidet. — Zum Theologenmangel in Hessen. Man schreibt uns aus Kreisen der Hess, evangel. Geistlichkeit: Die unter dieser Ueberschrift gebrachte Mitteilung Ihrer Zeitung kann Mißverständnisse Hervorrufen. Daß vor Kurzem zwei nichthessische Theologen in der hessischen Landeskirche Verwendung gefunden haben, ist kein Beweis für Mangel an hessischen Theologen. Derartige Anstellungen fanden in den letzten drei Jahrzehnten stets statt, teils stärker, teils weniger stark. Dem Oberkonsistorium ist es nie verwehrt gewesen, geeignet erscheinende Geistliche einer anderen Landeskirche in die hessische zu übernehmen. Zur Zeit herrscht gerade kein Ueberfluß an hessischen Geistlichen. Die Zahl der in Gießen eingeschriebenen evangelischen Theologen (76. D. R.) bürgt aber dafür, daß der etwa vorhandene Mangel bald gedeckt jein wird. Niemals, auch bei dem stärksten Mangel, wird es aber vorkommen, daß der vorgeschriebene Bildungsgang vereinfacht werde, dem stehen die staatlichen und kirchlichen Gesetze entgegen. Beide fordern übereinstimmend die Maturitätsprüfung an einem deutschen Gymnasium, dreijähriges Studium mit abschließender Fakultätsprüsung und letztere noch den einjährigen Besuch auf dem Predigerseminar zu Friedberg und die Schluß- oder sog. Desinitorialprüfung vor dern Ober-Konsistorium. Niemals werden sich die kirchliche Oberbehörde und die Landessynode dazu verstehen, den Bildungsgang der hessischen Theologen herabzusetzen. Es kann keine Rede sein von Geistlichen erster und zweiter Klaffe. — Die römischen Herren Gymnasiasten in Rom hielten eine Versammlung ab, in der sie den Unterrichtsminister zu einer schleunigen Reform des Examen-Reglements ausforderten, widrigenfalls sie mit Streik drohen. Die Gymnasiasten bereiten ferner ein großes Meeting vor, um die öffentliche Meinung für ihre Forderungen zu interessieren. Paris, 28. Dez. Juteö Lcmaürc mrd Louis Tausset, der neue Schatzmeister der Patrie stianchist', Itattcten gestern der Bank Don Antwerpen einen Besuch ad und durwiachten ohne Ergebnis den von Syveton gemieteten Geld- s p) r a n t n ci u) b e in V erwögen derPatrie F r a n c a i s c. ^ic Dcr.iUbjtat die Erlaubnis. einen anderen schrank zu öffnen, welcher von Syveton ans den Ramcn einer vorgeschobenen Person 'antdirettion weigerte sich iedvch vorläufig, Tas alles und noch sehr vieles Andere erzählt D-r. Schröder. Uns selber ist bekannt, daß ein ganz unmöglicher Mensch, ein Schmutzfink ersten Ranges, ein Jammer- terl von Charakter und Aussehen, der, ein Sachse von Geburt, in Leipzig Mathematik stu-diert hatte und nach miserablem Examen und langem Warten eine Anstellung an einer Volksschule in einem masurischen Städtchen erhalten, dort in seiner Position sich bald nnyattbar gemacht hatte, nach sehr kurzer Wirksamkeit als Hilfslehrer am Realgymnasium zu Gera., wo er ebenso schnell verschwinden mußte, als Lehrer des Französischen und Lateinischen au einem mecklenburgischen Gymnasium seit Jahren wirkt, obwohl jeder, der mit ihm in Berührung tritt, sich besudelt. Zu den Gehaltsziffern ein einziges Beispiel: Am Gymnasium zu Waren wirkt seit zwei Jahrzehnten ein Oberlehrer, der sich um die volkskundliche Erforschung seines Heimatlandes Mecklenburg die allergrößten, in der ganzen Welt anerkannten Verdienste erworben Hal; er bezog bis vor kurzem „nur" 1000 Mk. Gehalt weniger als ein preußischer Volksschullehrer/ Natürlich hat der Reichstag nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich mit den Zuhanden an den mit Reichsprivilegien ausgestatteten und daher der Ueberwachung der Reichsjchulkommijjion unterworsenen Schulen der Ernzel- staaten zu beschäftigen. Kirche ujiO schule. — Zur Statistik des höheren Schulwesens lesen wir m der „Darmst. Ztg.": 'Rach der Zählung von. i c nautet, befand sich in der xii Nachlaß-Papieren eine Anzahl c, darunter einer von Tauftet, worin xi l* Re am un go- '.'ll-leg u ng ersucht. ES Deutsches Reich. Berlin, 28. Dez. Der Kaiser hörte heute den Vor> trag des Ehefs des Zivilkabinetts Wirkl. Geh. Rats Dr. v. Lucanus Und unternahm später einen Spaziergang int Park von Sanssouei. — Zu Mitgliedern des Herrenhauses wurden berufen: der Bürgermeister der Stadt Trier, Ällbert Dort Bruch huusen, und Rittmeister a. D. Fideikommiß- bejitzer Graf Werner von der Sch ulen bürg auf Wolfsburg (Kreis Gardelegen). — Die. Reise des Botschafters Speck von Sternburg nach Deutschland hat in der Presse Anlaß zu Gerüchten über seinen zu erwartenden Rücktritt gegeben, die jedoch, wie hie „Post" versichern kann, der Begründung entbehren. Die Reise ist allerdings aus Gesundheitsrücksichten erfolgt, doch ist sein Zustand durchaus nicht jo besorgniserregend, daß derartige Gerüchte gerechtfertigt wären. Sein Aufenthalt in Deutschland gilt der Wiederherstellung seiner Gesundheit, worauf seine Rückkehr auf seinen Porten sicher zu erwarten sein dürfte. — Die K analko ni m issiou des ^Abgeordnetenhauses ist telegraphisch zum 3. Januar einberusen worden, um die Berichte der Referenten Dr. v. Quistorp und Dr. Am Zehnhofi sestzustelleu. Es soll die Absicht bestehen, auf uie erste Beratung des Etats sofort die zweite Lesung bei; Kanalvorlage im Plenum folgen zu lassen. DoMilche Tagesschau. Die russische Anleihe. R. Berlin, 28. Dezember. Dem Reformm a n ifest des Zaren folgt die offizielle Ankündigung einer neuen russischen Anleihe. Ursprünglich war die Anleihe hmausgeschoben worden — und wurde demgemäß von Petersburg aus abgeleugnet — weil ein größerer Waffenerfolg Rußlands für die Unterbringung der Papiere erwünscht schien. Denn den Emissionshäusern ist selbstverständlich nur in dem Fall mit dem Geschäft gedient, wenn sie die Anleihe so rasch als möglich den „zweiten Händen", dem kaufkräftigen Publikum, überliefern können. Dht dem Waffenerfolg ist es nichts. Da sollte denn die Einleitung von Umgestaltungen in liberalem Sinne der Transaktion den Weg ebnen. Der Versuch, auf diese Weise für eine Rußland günstigere Stimmung zu sorgen, hat aber nur einen bescheidenen Erfolg erzielt. Man kann nicht wahrnehmen, daß das Manifest im Zarenreich die hochgehenden Wogen beruhigt hätte. Und diese Unsicherheit der inneren Verhältniffe Rußlands stimmt mehr als die Kriegslage bedenklich. Deutschland gehört zu den Staaten, denen in erster Reihe die neue Anleihe zugedacht ist. Die »Voss. Ztg." bemerkt heute abend: „Es ist als sicher anzunehmen, daß an der Uebernahme der Anleihe die deutsche Finanzwelt sich beteiligen wird, wie auch feiner damit zu rechnen ist, daß die neue russische Anleihe alsbatd im neuen Jahre herauslommen wird, unter Ausnutzung der alsdann eingetretenen Flüssigkeit des internationalen Geldmarktes." Auch wir bezweifeln nicht, daß das Herausbringen der Anleihe mit aller Geschicklichkeit und zu einem möglichst günstigen Zeitpunkt erfolgen wird. Möglicherweise kommen vorher noch ein paar Reformen, die Anleihe gewissermaßen in bengalische Beleuchtung zu setzen. So verlautet seit längerem, daß den Juden in Rußland eine größere Bewegungsfreiheit zu teil werden soll. Nach anderen, unbestätigt gebliebenen Berichten hätten die Emissionshäuser ausdrücklich eine entsprechende Bedingung für Uebernahme der Anleihe gestellt. Soweit wäre alles nicht übel eingeleitet. „Die Frage ist nur", meint das„Berl. Tagebl.", „ob das größere deutsche Publikum bereit sein wird, die Genehmigung der deutschen Regierung zur Zulassung der neuen russischen Anleihe als einen Wink aufzufassen, sich an dieser Anleihe zu beteiligen". Wieso ein Wink? Wir hoffen, daß seitens unserer Regierung ganz und gar nicht der Eindruck erweckt wird, als sei diese Beteiligung etwas wie eine patriotische Pflicht. Man -kann unmöglich außer Acht lassen, daß die Verhältnisse im russischen Reich, wie immer der Ausgang deS Krieges ist, die Ruhe des Besitzes nicht gewährleisten. Nun giebt es gewiß eine größere Anzahl von Kapitalisten, denen es mehr auf andere Vorteile ankommt, als auf die Wahrung der Gemütsruhe. Es ist die altbekannte Wahl, sich entweder für „gutes Essen" oder „guten Schlaf" zu entscheiden. Diejenigen Kapitalbesitzenden, die nicht so leicht nervös werden und die in der angenehmen Lage sind, die eine und andere Enttäuschung zu ertragen — obschon wir weit entfernt davon sind, an das Schreckgespenst eines russischen Staatsbankerotts zu glauben — mögen immerhin die neue Anleihe zeichnen. Kleinkapitalisten, Witwen, die mit einem bescheidenen Vermögen sorgsam rechnen müssen, werden gut tun, den Erregungen, die nun einmal bei den inneren und äußeren Röten Rußlands unvermeidlich sind, sich nicht auszusetzen. WaS die Form der neuen Anleihe betrifft, so dürfte eine kurzfristige Anleihe beabsichtigt sein. Wie verlautet, ist der Abschluß der neuen 1000 Mill.- Anleihe bereits erfolgt. Wie aus Jekaterinoslaw gemeldet wird, wurden dort in den letzten Tagen massenhaft Proklamationen verbreitet, worin die Christen aufgefordert werden, die Juden zu vernichten, denn sie seien schuld an dem Kriege und hätten den Minister des Innern I ü r st S w i a t op o k M i rs k i bestochen, damit er sich für sie einsetze. Die Stimmung ist sehr gedrückt, denn man erwartet jeden Augenblick den Ausbruch von Exzessen. Mecklenburgische Wunderdinge. Lächerlichkeit tötet. Mitunter auch nicht. Die mecklenburgischen Zustände hätten, ähnlich den attfam be- tannten oldenburgischen, längp dem Fluche der Lächerlich- rert erlegen sein müssen, wenn jener Ausspruch allgemein zutreffend Ware. Vor dem großen Kriege, der Deulsch- land das Reich gewann, sang man auf dem Brettl: „Schlaf, Kindchen, schlaf, sei immer fromm und brav; dann prügelt man dich nirgends durch, und kämst du auch nach Mecklenburg." Hat sich seitdem viel gehellt in den Landen der Brajia und Pomuchelskopp? Nein, nur nicht das Alte, Bewährte moderner Unrast opfern! Jüngst haben wir vou der mecklenburgischen P r r n z,e s s i n n e n st e u e r gehört. Die mecklenburgische Bevölkerung muß, nachdem die Prinzessin Eeeilte mit dem Kronprinzen des deutschen Reiches sich verlobt hat, eine Prinzessinnensteuer ausbringen. Wir leben hier in Hess e n auch in einem Großherzogtum, unser Landesfürst ist ebenfalls Bräutigam, aber eine Prinzessinnen- steuer in Hessen ist selbst nicht in gramer Vorzeit üblich gewesen. Man höre, was der „Börs.-Ztg." aus Schwerin geschrieben wird: Tie Prinzessin steuer für die Herzogin Cecilie wird nach einem Regierungserlaß in den nächsten Tagen erhoben werden. Zu dieser Steuer müssen die Ritterschaft, die Städte und das Dvmanium 64 167 Mk„ die Stadt Rostock 5883 Mk. und die Stadt Wismar 3099 Ack. aufbringen. Die gesamte Steuer im Betrage von 73 099 Mk. ist im Antonitermin 1905 beim Landkataster in Rostock einzuschicken und wird im April von dieser Kasse in die Renttrei gebracht werden. In den Städten wird die Prinzessinsteuer «m den Hausbesitzern erhoben. Im Domaninm haben die Erbpächter nach ihrem Hufenstand zu steuern. Tie Höhe der Steuer schwankt hier zwischen 75 Pf. und l5Mk.; die Büdner zahlen 25 bezw. 50 Pf.; für Krug-, Schmiede- und Mühlen- tetrieb wird eine besondere Steuer nicht entrichtet. In den ritterschastiichen Gütern muß von jeder erbvergleichsmäßig kata- ftrierten volle Hufe 5.50 Mk. entrichtet werden. Gleichzeitig tritt ein unbequemer Mahner aus und macht mit grellen Trompeten tönen auf das mecklenburgische S ch u l e l e n d aufmerksam. Unter Schulelend versteht man zumeist die elende Beschaffenheit des Volksschulweseiis, besonders hinsichtlich seiner finanziellen „Ausstattung". Jener unbequeme Mahner ist der Dr. Heinrich Schröder in Kiel, der Vorkämpfer der akademisch gebildeten Lehrer an den höheren Schulanstalten. Schröder hat soeben eine Schrift veröffentlicht über Mecklenburgische „höhere" Scyulen. Dr. Schroder, der anerkennt, wie seinen Bestrebungen für die Besserung der Lage des höheren Lehrerstandes in erster Linie durch die Zeitungen zu Erfolgen verholjen worden ist, wendet sich jetzt wieder an die Oeffentlich- keit, deren Hilfe um so nonvendiger, als es sich um ein Land handelt, das keine Volksvertretung hat, in dem also die dort vorhandenen „schier unglaublichen" Mißstände aus dem Gebiete des Schulwesens an keiner dazu berufenen Stelle össentlich erörtert werden können. Es sind in der Tat Jammerbilder, die Schröder entrollt. Natürlich sind die unglaublich kläglichen Gehälter des Pudels Kern. Die Großh. Oberlehrer sind weniger schlecht gestellt als die städtisa)en; unerhörte Maßnahmen der Städte, um ihren Lehrern eine angemessene Besoldung vorzuenthalten, werden von dem Schweriner Ministerium gebilligt oder wenigstens stillschweigend geduldet. In Grabow hatte man im Schuljahr 1900/01, um Geld zu sparen, in der Sekunda des Realprogymnasiums den engliscyen Unter- richt einem Manne übertragen, der überhaupt feine Prüf, unn für höhere Schulen abgelegt hatte, und den sranzust- toen einem jungen Mann, der noch gar nicht bie Berechtigung hatte, an höheren Schulen selbständig Ku nnter- richten Und diese beiden wurden bann dom JJiiiugerüun mit der Abhaltung des Abiturienlenexameits betraut. An der Realschute zu Läterow mit 180 Schülern und 6 Klassen sind außer dem Direltor nur zwet sur höhere Schulen geprüfte Lehrer vorhanden. Ter eine von ihnen erteilt ^ohne jegliche Prüfung in diesem Fache den für grealschulen hochsi SerSXnUtU IN der obersten Aas ° Unt den übriaen fünf Lehrern sind drei, die für Volks- oder Mittelschulen geprüft sind, unb zwei, bie überhaupt Sem Schulamtsexamen, weder für Volks-, noch sür höhere Schulen, abgelegt haben: einer unterrichtet seit mehr als einem Jahre ohne ministerielle Genehmigung. Die er, nur durch d?e Kläglichkeit der Gehalter herbetgeruhrte Zustand wider- ivriclit Direft dem vom Reichskanzler bei der Verleihung Vs' ®iniübr oÄileflB an die Schule, bestätigten Statu , ,,„h SS t vom Schweriner Ministerium geduldet. Me weit" o fragt Schröder, „muß. denn eine Schule erst betuittergctommcn sein, um dem Reich-kanzler die pflicht kuszueilegen ftch solch- Nichtachtung der übernommenen WlGet5:U Arn Gymu-sium ö» Waren wird der SÄ» gewesen V.“3«‘ den"Ä ftlaikn ucv Waremw Gymnasiums erteilte bis zum No- dcJL,. vjOB den Mathematischen Unterricht bM /Student mb .'iirem ei 5Mskhrer ohne die erforderliche Lehr- anb sttteem em j j)es Abiiurrentenexamens ।, t i \ ; mlid); tue IW Win en, ch östliche Unter« nctiis iunbe i sind seine Lehrlrüstc ba; man hilft sich mit SiuMbcu der Llwrlehrer und damit, datz Mchen- und schreibiehrec mtsjenjchajilichen Unterricht erteilen. Dertnifcbtce. vermögen- überlassen wurde. Kolonialpost. Nach einer Meldung aus London hatte der in Liverpool eingetroffene Dcnnpfer „Sokoto" z-wei französische Marineoffiziere an Bord, welche von einer Reise nach dem Tschadsee zurückgekehrt sind. Sie waren nach ihrer Aussage von Brazeville (rufgebrochen, um aus dem Landwege auf dem Tschadsee vorzudringen, worauf sie über Britisch- Nigeria zurückgekehrt sind. Tie Reise dauerte IV2 Jahre und hatte den Zweck, die Behauptung des Hauptmanns Lenfant zu prüfen, daß der Tschadsee durch einen Wasserlauf gespeist werde. Beide Offiziere erklären, keinerlei Spuren eines solchen entdeckt zu haben. Der Tschadsee nehme übrigens in jedem Jahr an Umfang ab, sodaß er schließlich völlig Verschwinden würde. Aus Stadt und Sand. Gießen, 29. Dezember 1904. •• Denkmalrat. Mit Allerhöchster Ermächtigung S. K. H. des Großherzogs wurde der Domkapitular Tr. Ludwig Bend ix in Mainz auf sechs Jahre zum Mitglied des Denk- malrates bestellt. •• DaS Gr0 ßh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 30, enthält: I. Oefferckliche Anerkennung einer edlen Tat. S. K. H. der Großherzog haben dem Realschüler Karl Balz Häuser aus Gimbsheim, in Anerkennung der von ihm am 3. August l. Is. mit Mut imb Entschlossenheit unter eigener Lebensgefahr vollzogenen Rettung des Realschülers Willi Biegler aus Dorn-Dürkheim vom Tode des Ertrinkens, die Rettungsmedaille zu verleihen geruht. — II. Be- kanntmachung, die Abänderung der Arzneitaxe für die Apotheken int Großherzogtum betreffend. — III. Ordensverleihungen. — IV. Ruhestandsversetzungen. — V. Kon- kurrenzeröffnungen. Erledigt sind u. a.: die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Lich. Dem Fürsten zu SolmS-HohensolmS- Lich steht das Präsentationsrecht zu ihr zu; die mit evangelischen Lehrern zu besetzende 1. und 2. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grüningen. Mit der 1. Stelle iit Organistendienst verbunden. Dem Ortsvorstande zu Grüningen steht daß Präsentationsrecht zu ihr zu; die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Büßfeld, Kreis Alsfeld. Mit der Stelle ist des deutschen Liedes widmen. m I •• Der Verband der Kun stsrettnde in den Ländern am Rhein sandte unS die Gewinnliste der unlängst in Darmstadt vollzogenen Verlosung zu. Danach habett u. a. I gewonnen: Ein Gemälde von R. HoelSchen (WasscrholcndcS Mädchen) LandgerichtSvräsident Kull mann in Gießen ; eine Farbenradierung von Cosomati (Frühling a. d. Nidda) Frei-1 srau von Edelsheim in Darmstadt; ferner einen Handschuh- kästen Oberamtsrichter Baur in Darmstadt; eine Radierung von Seebach Karl Hilß in Darmstadt; eine getönte Lithographie KreiSamtmann GermeS in Offenbach a. M. •• Gemütlich. Ein Herr will nach Kl.-L. reiten, er kennt aber den Weg nicht und reitet bei einer Gabelung der Straße atifS Gradewohl den Weg, der rechts ab führt. Nach I kurzer Zeit begegnet ihm ein Landmann. „Sagen Sie mal/ I fragt der Herr „komm ich hier recht nach Kl.-L.?" — des es nett richtig!" — „So, da muß ich wohl wieder rückwärts reiten?" — „Na, des brauche Se getab nett, Se müsse nor be Gaul erumbrehe nn hernochend kenne Se wirrer rückwärts reite; do kumme Se aach noch Kl.-L." *• Ein „heiteres Zwiegespräch" ist folgendes: Ein Knecht, der täglich mit dem Esel Milch zur Stadt fuhr, mußte eines Tages, weil der Esel erkrankte, ein Rind entspannen. Dieses, weniger an die Halteplätze gewöhnt, machte dem Knecht viel Arbeit, wodurch er zwei Stunden später nach Hause fmn. Der Gutsbesitzer, darüber erzürnt, machte bem Knecht grobe Vorwürfe, worauf dieser erwiderte: „Ich habe mich zu einem Esel verdingt und zu keinem Rindvieh". -t- Lich, 27. Dez. Die Köchin Helene Schieferstein auS Ober-Bessingen im Palais Prinz Ludwig feierte heute ihr 50-jähriges Jubiläum im Dienste der Herrschaft. Die hier anwesenden Mitglieder des fürstlichen Hauses gratulierten unter Ueberreichung von Geschenken persönlich. Unter den Gratulanten befand sich auch S. Königl. Hoh. der Großherzog nebst hoher Braut. Die alte Dame steht im 71. Lebensjahr und ist noch sehr rüstig. (•) Lich, 28. Dez. Unser Bahnhof soll demnächst eine Ausgestaltung erfahren. Es ist eine Glashalle xiber dem Bahnsteig vorgesehen. — Hier bemüht man sich jetzt eifrig darin, das neue Hess. Lehrerseminar sowie da8 neu zu bildende Bataillon des 168. Regiments zu erhalten- — Bei der heutigen Wahl eines KreiStagSmilgliedeS wurde der seitherige langjährige Vertreter des Bezirks, Bür- germeiiter Heller mit 11 Stimmen wiedergewählt. Der Gegenkandidat, Beigeordneter Dünner, erhielt 8 Stimmen. Die Vertreter der Landgemeinden traten bis auf einen für Organistendienst verbunden. ** Warnung vor Hudde. Man schreibt uns aus Rheinhessen: Eine große Aengstlichkeit: für seine Geistlichen legt das bischöfliche Ordinariat zu Mainz an den Tajg Zwei Tage vor Weihnachten hat diese Krrchenbehörde an sämtliche katholische Pfarrämter der Diözese ein Rundschreiben mit dem doppelten Bildnis des des Raubmordes an dem katholischen Pfarrer Thöbes zu .Heldenbergen verdächtigen Metzgcrgesellen Oskar Hudde erlassen und mahnt darinnen zur größten Wachsamkeit und Borsicht vor diesem gefährlichen Mörder, der den Einbruch in katholischen Pfarrhäusern sich zur Spezialität ausersehen zu haben scheint Eingehende Vorsichtsmaßregeln waren insondert- heit für die beiden Weih nachts tage vorgesehen, da zu be- fttrchten stand, daß der Einbrecher diese ihm günsfige Zeck benützen werde. Doch hat man von einem erneuten Einbruch bis jcöt noch nichts m r ommen. — Vorsicht ist allerdings nötig, oenn es fleht fest, daß Hudde nicht allein vor seinem Raubmord in .Heldenbergen mit einem Genossen, der kürz- lich zu 12 Jahren Zuchthaus verurteilt wurden ist, einen nächtlichen Einbruch in dem katholischen Pfarrhaus zu Bürgermeister Heller ein. (*) Lauterbach, 28. Dez. Eme für Mittwoch hier einberusene außerordentliche Generalversammluny des hiesigen Bienenzüchter Vereins beschloß einstimmig nachdem der Vorsitzende, Lehrer Loch-Wallenrod, die Gründe auseinandergesetzt hatte, den A u s t r i t t a u s d e m Verbände des Oberhessischen Bienenzüchtervereins. Man vertrat die Ansicht, daß der hiesige Zweigvercin, seck Aufhören der Subvention durch den Hauptverein von seiner Zugehörigkeit zu diesem keinerlei Vorteile genießt, sondern nur Beiträge zu zahlen habe. Auch habe das Honigdepot in Gießen, wie der Bezug von Bienenwohnungen zu ermäßigten Preisen für die hiesigen Mitglieder wegen der großen Entfernung und der damit verbundenen Umständlichkeiten und Kosten geringeres Interesse, zmncck geeignete Bienenwohnungen auch In hiesiger (hegend (Schreiner Schmelz-Maar) zu gleichem Preise hergeste'llt werden. Ein Entwurf neu et Vereinsstatuten wurde nach eingehender Beratung angcittMninen. R. B. Darm st ad t, 28. Dez. Eine seltsame Auszeichnung ist dieser Tage einem unserer Mitbürger, Oberstabsarzt Dr. Vollbrecht, zuteil geworden. Er wurde vom Kaiser zum Mitglied der a b e s s h n i s ch e u Gesandt- schajt ernannt, welche im Auftrag des Kaisers dessen * Köln, 28. Dez. Eine n e u e" M 0 rbt a t, die dritte innerhalb einer Woche, wurde heute nachmittag hier vollführt. Ein junger Arbeiter namens Johann Nau tötete auf einem Spaziergang seine Geliebte, cw 18 nilnmes Mädchen von lüer, durch mehrere Messersticke. Wie der gleich nach der Tat verhaftete Mörder angibt, tooUen beide aus ungluc^ licher Liebe beschlossen haben, aus dem Leben zu sanden, ckboch will der Mörder durch hinzukommende Arbeiter gehinoert wordm fein, sich nach der Ermordung des Mädchens selbst den Todesstoß zu versetzen. w * Paris, 28. Dez. Die Professoren Magnau and Garnier haben gestern mit ihren Beobachtungen zum Zwecke der Untersuchung des Geisteszustandes der Prinzessin Luise von Koburg begonnen. Sie haben tne Dnnzessm im Hotel Westminster ausgesucht und mehrere Stunden tm Gespräch mit ihr zuqebracht. Wie es heißt, soll die Untersuchung em^ge Monate dauern. Bei der gestrigen Untersuchung unterhielten sich die Aerzte zunächst über gleichgiltige Fragen, erst späterhin wurde von einem Gegenstand zum anderen schnell ü berge gangen Die Prinzessin gab immer flare Antworten und Sagte eilte (f) sehr gesunde Ansicht. _ * Eine Million Frauen. Tas Ucbergewicht der H-rauen über die Männer in Berlin — wenigstens der Zahl nach — tritt jetzt besonders deutlich zutage, da die Stadt weben zwei Millionen Einwokmer erreicht hat. Schon vor bald drei Jahren hatte Berlin einmal über 1 Million Frauen. Es war dies im Februar 1902. Für das Ende dieses Monats war deren Zahl । beim Statistischen Amt der Stadt auf 1000 476 berechnet worden. Die Zahl der Männer hatte damals nur wenig über 900 000, genau 903 717 betragen. Es gab also beinahe 100 000 Frauen mehr als Männer. Die Zahl der Bevölkerung imb damit auch der Frauen ging dann in den folgenden Monaten des Wahres 1902 wieder zurück. 1 Million Z-rauen gab es erst wieder im Laufe des Ziehmonats Oktober 1902; an dessen Ende wurde die weibliche Bevölkerung auf 1 005 178 berechnet, während es nur 908 805 Männer gab. Seitdem bat der Uebersckmß Wecker nachgelassen und betrug z. B. Ende Oktober 1904 88 977. Man wird auch jetzt kaum einen größeren Ueberichuß annehmen dürfirt Von den zwei Millionen Berlinern dürften somit rund 911000 Männer und 1089 000 Frauen fein. * Vom Pokern in Oldenburg. Tie Wirte von Barel und llmgegend, die seinerzeit wegen Tuldung des Pokerns verurteilt worden waren, haben beschlossen, eine Eingabe an den Justizminister Ruhstrat zu richten, um die damaligen Strafgelder wieder zuruckzuerhalten. In diesem einen Punkte hat mitbm der letzte Rulfftrat-Prozeß doch wenigstens schon „aufklarend gewirkt. — Ob den Wirten ihr Vorgehen etwas nützen wird, bleibt freilich abzuwarten * Eine östreichische Kwilecki-Affäre. Die Mitglieder einer gräflichen Familie, die in Oesterreich ihren Wohnsitz hat. ist um ein bedeutendes Erbe in heftige Fehde geraten. Der (Vfrcf des Hauses hatte in den 60 er Jahren eine wegen ihrer Schönheit und ihres Reichtums berühmte imb vielumworbene junge Tarne aus fürstlichem Hause geehelicht und mit ihr bei der Verheiratung einen Ehevertrag geschlossen, der volle Güter- qemeim'dyaft zwischen den beiden Ehegatten begründete. Zeh" Jal>re blieb die Ehe kinderlos. Ta ergab es sich, daß eine Krankheit der Gräfin die Uebersiedelung in ein südliches Klima nötig machte. Es wurde Kairo gewählt. Noch im selben Jahre -7 anfaugs der 70 er — langte aus Aegypten die Nachricht ein, daß die Gräfin einem Sohne das Leben geschenkt habe. Natürlich wurden durch diese Tatsache die Hoffnungen der Famllienange- hörigen auf das reiche Erbe vernichtet. Im Herbste des vorigen Jahres, nachdem kurze Zeit nach der Geburt des Sohnes die Gräfin ihrem Lungenleiden erlegen war, starb der Graf in hohem Alter. Sein Testament enthielt die Einsetzung seines einzigen Sohnes zum (frben des gesamten Vermögens. Jetzt erst traten die übrigen Familienmitglieder des gräflichen Hauses mit der dezidierten Behauptung ltervor, der Sohn des verstorbenen Grafen sei ein untergeschobenes Kind. Die Kindesuntersaneb- ung sei in Ausfüllung eines zwischen bem gräflichen Ehepaare verabredeten Planes lediglich bem Zwecke geschehen, um Die Angehörigen der Seitenlinie von ber Erbfolge auszuschließen. Ein Mitglied dieser Seitenlinie begab sich nach Kairo, um an Ort und Stelle das erforderliche BelveiSmaterial zu fammeln. Nach monatelangem Anfentlmlte dortselbst kehrte das Familienmitglied mit der Versicherung zurück, es sei ihm gelungen, den vollen Beweis für die obige Behauptung herzustelleu: eS sei die Hebamme, die bei ber Geburt intervenierte, imb aiidi die ägyptische Amme eruiert worden, die nuniuehr bereit seien, auS- zusagen, daß der angebliche Sohn der verstorbenen Gräfin ein Kind jener Amme gewesen sei. Tie Erbprätendenlen wendeten sich an einen Wiener Rechtsanwalt, um gegen den Gatten Klage zu führen. Tiefer Tage kam jedoch zwischen den Parteien ein Vergleich zustande, durch welche die Legitimität des Erben anei'annt, den Verwandten des Erblassers jedoch ein Dritteil des Nachlaß vrcMtcnbeim Monate dort bleiben. Unser Mck- iu Svrcndlinaeii bei Worms gesehen lvorden sei. Dem bürger bat übrigens schon wiederholt besondere Missionen gegenüber misisen wir, nach authentischen Erkundigungen, zn erfüllen gehabt. So befand er sich,auä> als Arzt auf bemerken daß diese Angaben zweifellos falsch sind. Hudde dem Lazarettschiff „Gera , das seinerzeit^ wahrend des dyv ist -um ersten und letzten^Male'seit dem Heldenberger Mord nesischen Feldzuges deutsch-erseits zur Pi^ge der Kranken am 13 und 14 d M. in St. Goar am Rhein und Um- und Verwundeten ausgerüstet wurde und 0 erfolgreiche aeaend gesehen und sicher erkannt worden, hat am 14./15, Dienste tat. Für später ist Dr Vollbrecht von der urki- SässÄS'.;—“r sisss Der neue Tarif für Telegramme, „für den! Mit st er zu r e or g'an is ier ett. . . schienen und wird am Nc»,ahrStagc tn Kraft treten. nacht total nieder. Dic Familie Faulhaber tvar, ES gehört schon ein förmliches etubuim dazu, die tn lo ^euer auskam, nicht zu Hanse. Faulhaber Der* * (ausgerechnet: dreizehn) Nummern eingeteilten „Vorbemerkun- eine Kassette mit 1700 Mk. Die gewaltsam gen" sich anzueigcken. Zum Glüch ist nicht alles neu, was erbrochene Kassette wurde, ohne das Geld, später in der bn steht, aber die vielen Abkürzungen, die L?v,?0?>irX?. Waschküche gesunden. Man nimmt deshalb an, daß ein XPT uiro Und dann er ft „Worttaxe"! Deutschland mit Dieb die Äblvesenheit der Familie benutzt, um emzu- 5 Pfg. pro Wort läßt sich noch hören, aber das liebe AnS- brechen und dabei den Brand gelegt hat. land Da summen sich die Beträge ,u Nickeln und gar Franksurt. 28. Dez. W.e w,r m der Kl. Press.« Markstücken an. Arncrika, Nord und Süd, geht noch an, lesen, bringt als Gegcnschlag liegen die ^Errichtung einer das Wort kostet .nur- eine, zwei, drei Mark und darüber. Vichmarktbank der Vorstand desMitteldeut,cheii> Vieh. Aber Afrika! Hier schnellt die .Worttaxe" vielsach auf eine Händler-Vereins „tm Namen sämtlicher, den Vtehmarkt Krone hinauf. Wer'S nicht glaubt, gebe nur einen .Herz- in Frankfurt besuchender Viehhändler und Komm. Nonare liehen Glückwunsch zum Jahreswechsel- an Herrn Schulze in zur öffentlichen KenntmS, dah ste vom Q Moffamedes auf und er wird - pro Wort 10,90 Mk. ge- lamIltch-S p°rn°tch atff dem hies tfler rechnet — am Schalter bare 76,30 Mk. zu erlegen haben — Hof ohne jede gesetzliche Wahrschaft verkaufen, für sieben schlichte Worte. Ist das aber teuer! Ja, die Ein Opfer der Uebermudung u« Nachtdienst wurde der Fuhr. Depeche geht „via Suer, Aden, Durban, Kapstadt", sonst maunn Konrad Frisch, cm Familtenvater in den besten kostet sie noch mehr. Und wer weist, ob ste ankommen odec Mannesjahren. Er war beim städtischen Fuhrpark beschastidt bestellt ivcrdcn ivürde. Wir habcu das Adrestbuch vo» und stand mit seinem Wagen unmittelbar an der Matn-Kat. Moffamedes nicht zur Hand und vielleicht wohnen dort mauer ant Fahrtor. Gegen Morgen schlief er ein, wurde mehren» Sckulres^ aber von bem Bahnbediensteten Schwarz geweckt. Der Schlaf •’ Dem Gesangverein Liederkranz (gegr. 1837) scheint ihn jedoch wieder übermannt zu haben. Nach ü Uhr war es vergönnt, seine WeihnachtS.Festlichkeit dadurch beson- hörte Schwarz, der am .vahrtor Dienst hatte, gellende Httse- ders zu verherrlichen, daß er zweien seiner Mitglieder eine rufe. Er e.lte herbe, und sah den Fuhrmann nut den Wellen wohlverdiente Ehrung zu teil werden lasten konnte. Sind er ringen. Er war tm Schlaf vorn Wagen ,n en®«« doch 40 Jahre, daß Spenglermeister Carl August Faber, gestürzt. Noch cmmal tauchte er aus. Ehe ,-doch Hilfe z. Zt. erster Präsident und Zahntechniker Christian Frutig, kam, war er ,n den Wellen venchwunden. D,e Leiche wurde z. Zt. zweiter Präsident, in säst ununterbrochener Aktivität in heute früh gefunden. Der Verunglückte war 27 Jahre alt dem Mannerchor dieses Vereins Mitwirken. In einer An- und hinterlästt eine Witwe mit drei Kindern. Die Frau war spräche verstand cS der Schriftführer des Vereins, die ton., erst vor kurzem im Wochenbett.__, und taktfesten Iubilare gebührend zu feiern und überreichte ihnen alsdann die von den Mitgliedern gestifteten Rmge und Diplome. Die GesanaSveteranen können hoffentlich noch lange Jahre in ungeschwächter Stimmenkrast sich der Pflege frisiert ein ecktes Testament, in welchem S. seine Fran als Univerialerbin cinsetzt. , v , ... — (K amme r.) Bei ber Debatte über das Budgetprovrionum richtete Ribot an ben Minister beS Aeußeren eine Anfrage über die marvkkanisd>cn Ereignisse. Er will nicht glauben, baß die biesbezüglichen Meldungen richtig sind imb baß der frart- lösisckx- Gebinbte gezwungen würde, hi Tanger zu blecken, wal>° mrb seine Anwesenheit in Fez notwendiger sei denn ie. Es sei seltsam, baß seit dem Mscklntz beS englisch'lrauwllsckm Abkommens die ft^nzöfifckn: Negiermm sich 'mit der Regierung des Sultans von Marokko nickt in Berbinbung iwietzt Ixibe. Die Kammer nahm den E^fetzcutwurf 'betreffend die Dennlligung bc>? prvvisoriscken Zwölftels an. 3 . . .. ax Madrid, 28. Dez. „Liberal" behauptet, es sei die Verlobung des Königs mit einer Tochter des Herzogs von (Sonn au gbt in Aussicht genommen. Sofia, 28 Tez. Heute nacht Tain cs tn der Sobramc während der Beratung des Budgets zu einer stürmischen Szene, weil die Opposition die Kotierung eines geheimen Fonds um jeden Preis verbindeni wollte. Nach ber Ausschließung der oppositionellen Deputierten gelang es der jxc- gicrilngsmehrheit, die 2lbßimmung durckzufußren. f: et er 8 bürg, 28. Dez. In seiner lyeutigcn Sitzung ve- ber Stadtrat, um Einberufung einer Versammlung hon Vertretern der St abträte aanzRu ßla nds vorstellig zu werden Ter Stadtrat nahm ferner einen Antrag der Stadträte Rechtsanwälte Schitnikow imb Kebrinc an, wonach es notwendig sei, baqeaen Beschwcrbe zu führen, baß die Polizei lief) der Hausmeister (Tworniks^ bedient, um gegen Personen, die an Straßenunruhen teilnahmcn, vorzugchen, da bic^ ben Vorschriften bttrcfsenb die HauSmeifter wibcrsprecbe, ^er Stadtrat beschloß sodann über den Gegenstand ber Beschwcrbe einen Bericht erstatten zu Iaffen. . a Odessa, 28. Tez. In zahlreichen Städten bed Gouveimc- mentS Kisckinew herrscht Hungersnot. Tie allgemeine Lage ist trostlos Fast alle Fabriken haben ben Betrieb eingestellt. Tausende von Arbeitern sind brotlos. Tic Situation ist bedrohlich, denn falls die Arbeiter von ber Regierung nicht bald ausgiebige materielle Unterstützung erhalten, imb Exzesse zu befürchten. . . „ Schuscha (Kaukasus, 28. Tez. Ter Polizeimeister Sacharow mürbe in einer Hauptstraße durch i i c b c n cf) ü i f e aCtTtaCnger, 28 Tez. Mit Ausnahme der Franzosen und Engländer bleiben die Vertreter und Untertanen der übrigen Nationen in Fez. In der vergangenen Nacht wurde unweit ber Stadt ein spanischer Arbeiter eines hiesigen Engländers m dessen Garten von Arabern getötet. Diese raubten ferner Vieh und verwundeten eine Frau. Keer nnb Isiotte. — Die Kaiser-Manöver werden im nächsten Jahre mit dem 8. (Eoblenz) und dem 18. Armeekorps (Frankfurt a. M.) unter Hinzuziehung der 4. bayrischen Kavallerie- Brigade ftattsinden. Berlin, 28. Dez. Nach mehr als siebenjährigem Aufenthalt im Auslande wird in nächster Zeit der kleine Kr e u z er „Geier" nach der Heimat zunickkehren, um einer notwendig gewordenen Grundreparatur unterzogen zu werden. Der „Geier" verließ im Herbst 1897 die Heimat, um eine ost- amerikanische Station zu besetzen, er ging daraus nach einer westamerikanischcn Station und wurde im Sommer 1900 anläßlich der Chinawirren nach Ostasien beordert, wo das Schiff bis jetzt stationiert blieb. Erne Spionin arn Zarenhofc. Gestern erzählten text kurz, daß eine englische Bonne am Aarenhofe wegen Spionageverdachtes des Landes verwiesen worden ist. Jetzt lesen wir nt_ einem Berliner Blatte: Seit "neun Jahren lebt in der kaiserlichen Familie eine englische Bonne, die seinerzeit für dre Großfürstin Olga, das älteste Töchterchen des Zarenpaares, aus England engagiert wurde, nachdem ihr guter Leumund genügend festgestellt worden war. Bor zwei Jahren wurde ein schwarzer Diener der Zarenfamilie entlassen, weil er verdächtigt wurde, oft in wichtige Papiere Einsicht genommen zu haben. Damals schon erklärte der Gemaßregelte, daß nicht er, sondern die englische Bonne sich häufig am Schreibtische des Zaren zu schaffen mache. Man glaubte ihm aber nicht. Tie russische Tiener- schaft beobachtete sie seitdem scharf. Tiefer Tage bemerkte nun ein Diener, wie die Engländerin in das Arbcitskabinett des Zaren schlich und, nit den Schreibtisch tretend, verschiedene Papiere durchstöberte. Ter Diener verschloß wfort das Kabinett und stattete Meldung ab. Tatsächlich wurde die Engländerin dort gesunden. Sie hatte verschiedene wichtige Schriftstücke kopiert. Jetzt ist sie unter Eskorte über die Grenze geschoben worden. Es wird angenommen, daß die Engländerin im Solde interessierter Persönlichkeiten gestanden hat. * Oheiliger B u r e a u kr a t i u s! Tie Gutsherrschaft zu Meierstorf bei Grabow in Mecklenburg erhielt von der Militärverwaltungsbehörde in Potsdam einen Pfennig zugesandt mit dem Bemerken, daß dieser für Fourage während des Kaiser- manöoers zu wenig gezahlt worden sei. Tie Gutsherrschaft nahm jedoch die Sendung nicht an, da sie sonst 10 Pfg. Bestellgebühr hätte bezahlen müssen!! * A u s d e r „I u g e n d". Ter Kaiser hat das Klavier einen gesundheitsschädlichen Turnapparat genannt. Man kann sich denken, wie diese derbe Kritik dem Kultusminister, der Ches der akademischen Hochschule sür Musik ist, in die Knochen gefahren ist. Er hat sofort eine Kommission zusammenberusen, die die Verschmelzung der Klavierabteilung der Königlichen Hochschule für Musik mit der Königlichen Turnlehrerbildungsanstalt in die Wege leiten soll. Tie Turnlehrer sollen an der Hochschule sür Musik, die.Klavierlehrer an der Zentralturnanstalt unterrichten. Ter Minister hofft, auf diese Weise ein gesünderes Geschlecht von Klavierboxern heranzuziehen. ^Falsch geraten. Ein berühmter Bakteriologe war in seinem Laboratorium eifrig beschäftigt; unt ihn herum standen alle möglichen Retorten uitb Gläser mit chemischen und bakteriologischen Präparaten. Ta erhielt er den Besuch eines Kollegen aus dem Auslande, der seine Arbeit mit Interesse verfolgte. Die Aufmerksamkeit des Professors schien besonders auf ein Gefäß gerichtet zu sein, das ganz in Dampf und Rauch gehüllt war, „Raten Sie, was ich in diesem Topf koche", sagte der Professor. Der Gast fing an, die ganze Skala der Mikroorganismen aufzuzählen. „Kugelbakterien"? „Nein". „Kettenkokken"? „Nein". „Spirochaete"? „Nein". „Tann kann ich es nicht erraten". „Würstchen", lautete die Antwort. * Kleine Tageschronik. Aus Neustadt o. d. H. wird gemeldet: Die von dem bekannten Pfälzischen Pfarrer Schow alter veranstaltete Sammlung zur Errichtung eines B u r e n w a i s e n h a u s e s hat 15 000 VLark überschritten. — Ein Lloydtelegramm aus Punta Arenas meldet: Ter auf der Fahrt von Seattle nach Hamburg befindliche deutsche Tampser „Abydos" ist in der Oronobucht gestrandet. Tie Lage des Schiffes ist gefährlich. Hilfe wurde abgesandt. Tas Vorderteil und das Mittelschiff sitzen auf einem Felsen fest, das .Heck schwimmt, im Vorderschiffe ist Wasser. — Ter belgische Tampser „L'Europe", der die Reise nach Newyork angetreten hatte, mutzte in Plymouth umkehren, weil die gesamte Besatzung umer Vergiftungserscheinungen erkrankte. Zwei Matrosen starben vor dem Eintreffen in Plymouth, ein dritter im dortigen Krankenhause. Man vermutet, daß die Ursache in dem Genuß von verdorbenem Fleisch ^zu suchen ist. Jedoch ist ein Anhalt hierfür noch nicht gefunden. — Tie Polizei verhaftete im Postbureau von Droeux (Frankreich einen Versicherungsagenten, dem es gelungen war, mehrere Versicherungsanstalten um V/2 Million Francs zu betrügen. Er hat seine Tat eingestanden. Kunst uni> Wissenschaft. Königsberg i. Pr., 28. Tez. Wie die „Kgsbg. Hart. Ztg." meldet, hat der Magistrat beschlossen, die von dem Berliner Bildhauer August Gaul entworjenen uronumentalen Tierbrunnen, zwei kämpfende Auerochsen darstellend, die auf Staatskosten in Bronze gegossen und vom Kultusminister durch Vermittelung des Oberpräsidenten der Stadt gegen Zahlung der Ausstellungskosten zum Geschenk angeboten worden sind, zu übernehmen. Washington 28. Tez. Tem Archäologen Prof. Waldstein von der Cambridge-Universität, der den Plan für die Ausgrabung von Herculanurn ausgearbeitet hat, erklärte Präsident Roosevelt sich bereit, Obmann der amerikanischen Mitglieder des internationalen Komitees zu werden, das die Aussicht über die Ausgrabungen führen soll. Zinivelsttäts-Aachrlchten. — In Aachen ist Geheimrat Otto Jntze, Professor für Baukonstruktion und Wasserbau an der Technischen Hochschule, eine Autorität auf dem Gebiete des Talsperrenbaues, im Alter von 61 Jahren gestorben. — Ter cl 0. Professor Hofrat W. Fleiner in Heidelberg erhielt einen Ruf als Ordinarius für innere Medizin nach Greifswald und wird ihm wahrscheinlich Folge leisten. — Ter außerordentliche Professor der Mathematik an der Breslauer Universität, Tr. phil. Ernst Neumann, ist in gleicher Eigenschaft zum 1. April 1905 an die Universität Marburg verletzt worden. Er tritt dort an Stelle des verstorbenen Pros. Tr. Edmund Heß. Die Marktpreise sür Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 28. Dezember 1904. Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. Ni. Fleischpreise in Gießen Ochsen Kälber Schweine 50 Kg. Schlachtgewicht 73-75 Nik. 72 Kg. Schlachtgew. 81—83 Pi. 7i « u 58—59 „ 7, Kg. 70-80 Pfg. 7» „ 70-74 ff 71 w 60 72 „ Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Welzen 100 Kg. 18,85 Alk. Roggen 100 „ 14,70 „ Weißbrot 2 Kg. 52 Pia. Schwarzbrot 2 Kg. 48Pig. Eingesandt. (Für Form und Inhalt uuei Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Es ist gewiß eine sehr berechtigte Bestimmung, daß im Theater auf den Estradeplätzen der Zugang zu den Notausgängen immer frei und offen bleibt. Aber dann wäre auch dafür zu sorgen, daß die Estradebesucher tyre Stühle an ruynger Stelle finden. Sonst kann es einem passieren, daß man von der Polizei wiederholt und energisch aufgefordert wird, seinen numerierten Stuhl von dieser verbotenen Stelle, an der man ihn gesunden hat, zu entfernen, d. h. ihn entweder ganz hinten anzustellen oder alle dahinter stehenden Stühle umzustellen, eine Llvbeit, zu der man, wenn man 1.25 Mk. Eintritt bezahlt hat, doch wohl kaum verpflichtet sein dürste. Wenn diese Bestimmung vor Beginn der Vorstellung so streng gehandhabt wird, daun sollte die Polizei auch darauf achten, daß sie auch während der Vorstellung nicht außer acht gelassen wird, was jedoch gestern abend der Fall war. Ein Estradebesucher. NöhrnilicheUcdkrW irr (hörsfällt iu der Liadt Gießen 46. Woche. Vom 6. bis 12. November 1904. (Einwohnerzahl: angenommen zu 27 500 sinkt. 1600 Nimm Militärs Sterblichkeitsziffer: 15,12 nach Abzug von 3 Ortsfremden: 3,78 °/oo. Kinder Es starben an: Zusammen Erwachsene: im vom l.L ebensiahr: 2.—15. Jahr Tuberkulose der Lungen Tuberkulose des Bauchfells Krebs Apoplexie Nlerenentzündung Eiterung Leberabseeß Selbstmord 1 (1) 1 (1) 1 — 1 (1) 1 (1) 1 (1) 1 (1) 1 (1) 1 (1) 1 ID 1 (1) 1(1) 1 1 1 111 1 11 1 l Sutnule 8 iß) An m.: Tie ui Klammern ge! der Todesfälle in der betreffenden 5 Gießen gebrachte Kranke kommen. 6(5) - 2 (1) setzten Ziffern geben an, wie viel Krankheit aui von auswärts nach Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Hottcsdieun tu der Syuagoge (L>üdanlage). Samstag, den 31. Dezember 1904: Vorabend 4.30 Uhr. Morgens 9.00 Uhr. Predigt. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 5.^0 Uhr. Israelitische Religionsgesel^schast. Gottesdienst. Sabbathseier am 31. Dezember 1904. Freitag abend: 4.00 Uhr. Samstag vormittag: 8.30 Uhr. Samstag nachmittag: 3.30 Uhr. Sabbalhausgang 5.20 Uhr. Wochengotlesdienst: morgens 7.10, abends 4.00. Schiffslmchrichlcn. Red Star Linie Vertreter Carl Retter, Gießen, Bleichstraße 8. Der Postdampser »Vaderland" der Red Star ßinice in. Antwerpen ist laut Telegramm am 26. Dezember wohlbehalten in New-York angekommen. s 00 —- Uv- to£j TO - - to- er o cd" P P CZ p. G. ", 'A'A PCD *-*• ' ro p o*- __—. rt 2 rt er % jFo 2 •o* uu tr G «P 2 H £?cd J-J S* 2 E D CD PL £ 2 2 £* ^0 to — ~ 5 - 00 er "75 w \\ rt w p g £ ’S' 2-d 2-2,5^ n - 3^ 1 cd cz — • S »■ Z.o " & — cz —5 £ j-j ' rr> to q cs s, 8’ TO er TO ct TO e -r —■CD Uö u p CT" CZ $5 to V \\ \\ P ä: ez " CO(VX. czr. Sgg cz TO Z K -D, CZ <5 to £7 "o Är lS- '~T<'to O- CZ " P P D TO —• - g. CP _ »5>J TO — —■ —. t-s o CD e. 5 — 2-5 2^0^; cz 2 —■ ^^2» P TT. Z KZ v’cp ez _ A cC TO KD CD P P P TO Uv ez TO (J* 3 2. d «v TO 3. CZ-cT»___ »-1 -S 0 ' "P? UV—p TO CD d TO OM Uv to k& 3 — ’S1 es "pS TO A" *2 u» @3 3-2 TO^-Q«- Q: r>- « h 7^ - 0 3-er^. TO • O 2- TO Ci ä Uo —- . 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An der Abendkaffe: Sperrsitz Mk. 2.—, 1. Platz nmn. Mk. ILO, 2. Platz 80 Pfg., Gallerie 40 Pfg. Kaffen-Erösinuna 71/. Uhr. Anfang 8 Uhr. E.lde 10*/, Uhrll Der Vorverkauf wird um 6V, Uhr eingezogen. Eigene Dekorationen.07591^ Büge-Kursus. Der Unterricht im 8924 Glanzbü^eln —— beginnt am 5. Januar 1905 bei Fr&u Mo tmann. Steinstrasse 49. ^Rrr lich^ipfohlqI