Nr. 150 «Lgltch au her Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siebener Zamilien- Näher viermal in der Woche beigelegt. -lotalionSdruck u. Verlag der Brühl 'scheu Untvers.-Buch-u. Ttein- brudcret. R. Sang«. Redaktion, ttrpebttto* und Druckerei: Schulstratz« 7. Adresse kür Depeschen: «rrzetger Gießen. Kernsprkchanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 154. Jahrgang Mittwoch 20. Juni 1904 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt fflr den Ureis Gießen vezugSprei»: monatlich75Ps^ vtertel- jäbrlich Mk. 8.20: durch Avhole- n. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Post Mt.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pf. auswärts 20 Psg. verantwortlich für den oolit. und öligem. Teil: P. Witiko: für .Stadt und Land' und .Gerichtssaal': August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Bekanntmachung, Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Westanlage zwischen Bahnhof- und Frankfurterstraße von Donnerstag, den 3 0. l. Mts. an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 29. Juni 1904. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. haben. Ich habe öfters daS Glück gehabt, Hamburg fDchtig zu besuchen, aber ich bin ganz besonders erfreut, Ihre gütige (£in- ladung habe annehmen zu formen. Ich darf versichern, daß ich nie die Art und Weise vergessen werde, in der Sie die Güte gehoben, mich zu empfangen. Sie und die ganze Bevölkerung. Ich kenne recht gut die vielfachen Beziehungen zwischen meinem Lande und dieser großen Stadt. Sie bestehen seit vielen Jahrhunderten. Mögen diese guten und friedlichen Beziehungen stets sortdauern! Wenn ich in mein Land zurückkehre, werde ich jede Gelegenheit ergreifen, allen zu sagen, wie gut und herrlich ich hier empfangen worden bin. Ich weiß sehr wohl, daß dieser Empfang nicht nur meiner Person, sondern auch dem großen Reiche gilt, zu dessen Herrscher Gott mich eingesetzt hat. Ich sage Ihnen meinen wiederholten Dank und erhebe mein Glas aus das Wohl des großen Senat? der freien Hansastadt Hamburg 1 Während des Diners ergriff Se. Majestät der Kaiser das Wort. Er wies darauf hin, daß die Anwesenden in Sr. Maj. dem König von England den Höchstkommandierenden der englischen Flotte vor sich zu haben .die Ehre hätten. Der Kaiser erinnerte daran, wie er schon als Knabe, von seinen Eltern nach England geleitet, in Portsmout und Plymouth die englische Marine kennen und bewundern gelernt habe. Er habe damals unter kundiger Leitung manche Fahrt auf dem „Delphin' und der „Alberta" getan und Panzerkolosse entstehen sehen, die seitdem ihren Dienst getan hätten und von der Rangliste verschwunden wären. Das gewaltige Treiben aus See im Mittelpunkte der größten Kriegsmarine der Welt habe d am a l 4 auf sein jugendliches Gemüt einen unauslöschlichen Eindruck gemacht. Beim Rückblick auf diese Jugendeindrücke werde es der König verstehen, wenn der Kaiser daß, was er einst als junger Mensch in England gesehen und was sich in ihm tief einprägte, spater versucht habe, als Regent in einer den Verhältnissen seines Landes entsprechenden Weise zu verwirklichen. Wenn daß Kennerauge des König? die Schiffe des deutschen Geschwaders trotz ihrer geringen Anzahl und ihre Mannschaften anerkennend beurteilt habe, so spreche der Kaiser dafür Sr. Majestät den innigsten Dank aus. Der Kaiser forderte zum Schluß bte Anwesenden auf, ihre Gläser zu erheben auf das Wohl Sr. Majestät des Königs Eduard VII., gleichzeitig aber auch der Kameraden von der englischen Marine zu gedenken, derjenigen, die heute hier weilten, derjenigen, mit denen wir vor Peking gestanden hätten, und aller derjenigen, deren liebenswürdige Gastfreundschaft wir an so vielen Punkten der Erde genossen häten. Se. Majestät der König Eduard VH. Hipp Hipp, Hurra! König Eduard erwiderte in deutscher Sprache: Die Worte des Kaisers hätten ihn tief gerührt. Er kenne das Jntereffe, das der Kaiser an der englischen Marine seit jeher genommen habe. Er sei überzeugt, die deutsche Marine werde durch das Interesse und die Kenntniffe des Kaisers immer hervorragender werden. Er sei ferner davon überzeugt, und es sei fein Wunsch, daß die beiden Flotten immer imfreundschaftlichen Verhältnis stehen und daß sie immer erfreut sein würden, sich zu sehen und sich zu begrüßen, in welchem Lande es auch sei. Er danke dem Prinzen Heinrich für das schöne Diner und habe sich sehr gefreut, so viele distinguierte Admirale und Offiziere zu sehen. Er wünsche nochmals seinen Dank zu bezeugen für die Gastfreundschaft, die ihm hier geboten worden sei und denen, die mit ihm gekommen wären. Sein Aufenthalt hier werde ihm immer m bester Erinnerung bleiben. Er kehre zurück mit den angenehmsten Eindrücken. Ich'trinke auf das Wohl Seiner Majestät des Kaisers, mit dem mich innige Freundschaft verbindet, seit wir uns kennen. Seine Majestät der Kaiser lebe hoch! Um 3x/4 Uhr trat der König auf den Balkon, wo er von der vieltausendköpfigen Menschenmenge mit Hurrarufen begrüßt wurde, in welche die Musik mit einem Tusch einstimmte. Der König verblieb fünf Minuten auf dem Balkon und dankte grüßend nach allen Seiten. Darauf begann die Rundfahrt, erst auf der Binnenalster, dann um die Außenalster. Ueberall bildeten zahlreiche Menschenmengen Spalier. Um 41/« Uhr langte der König am Dammtorbahnhofe an, wo er sich in herzlichster Weise von den Bürgermeistern verabschiedete und nach Kiel abreiste. Kiel, 28. Juni. Heute abend fand im Schlosse Tafel statt, die Prinz Heinrich von Preußen als Stationschef zu Ehren des Königs von England gab. Kurz vvr 8 Uhr traf der Kaiser an der Barbaroffabrücke ein, wo kurz nach 8 Uhr der König von England ankam und vom Kaiser und dem Prinzen Heinrich herzlich begrüßt wurde. Die Majestäten begaben sich, nachdem sie gemeinschaftlich die Front der Fähnriche und der Leibkompagnie abgeschritten hatten, ins Schloß zur Tafel. Bei der Tafel saß der König von England rechts vom Kaiser, gegenüber den Majestäten Prinz Heinrich. Rechts vom König saß der Kronprinz. Es folgten dann Prinz Wilhelm von Schweden und Norwegen, der Fürst von Monaco, Prinz Adolf von Schaumburg-Lippe, Prinz Ludwig von Battenberg, Viscount Churchill, General der Infanterie v. Plessen, Generalmajor Grierson, Botschafter Graf Wolff-Metternich, Kapitän Ponsony, Generalstabsarzt Dr. Leuthold, links vom Kaiser saßen der Grobherzog von Oldenburg, es folgten Prinz Eitel Friedrich, Prinz Ernst von Sachsen- Altenburg, der englische Botschafter in Berlin Sir Frank Lascelles, Reichskanzler Graf Bülow, Marquis of Ornronde, Oberhofmarschall Graf Eulenburg, General der Infanterie v. Kesiel, Kapitän Campbell, Oberhofmeifter Graf Seckendorff, Honurable I. Ward. Rechts vom Prinzen Heinrich saßen zunächst Earl of Selborne, daran anschließend Staatssekretär v. Tirpitz, Kapitän O Callaghan, Admiral Frhr. v. Senden- Bibran, Kapitän Bearireft, Viceadmiral v. Arnim, Kapitän Pcirel, Viceadmiral Fritze, links vom Prinzen Heinrich saßen Admiral Sir Berkeley Mitne, daran anschließend Admiral v. Köster, Kapitän Hugh Tyrwhitt, Admiral Bendemann, Kapitän Surdec, Viceadmiral Büchse!, Kapitän de Salis, Viceadmiral ä la suite Frhr. v. Seckendorff. Weiter nahmen an der Tafel teil: Oberstleutnant Gras Gleichen, Generalleutnant v. Löwenfeld, Kapitän Allenby, Gesandter v. Tschirsky Der König von ßrrgland. König Eduard war Dienstag, am 28. ds. Mts., in Hamburg. Er traf um 12 Uhr mittags dort ein. Etwa 100 Damen und Herren der englischen Kolonie, die Senatoren und die Spitzen der Zivil- und der Militärbehörden waren zum Empfange auf dem Dammthorbahnhof anwesend. Als der König dem Waggon entstieg, wurde er mit Hipp-Hipp- Hurra-Rufen begrüßt und dann von den Bürgermeistern und den Senatoren bewillkommnet. Nach der Vorstellung schritt der König, geleitet von den Bürgermeistern Dr. Hochmann und Dr. Mönckeberg, und gefolgt von den Uebrigen, zu den Equipagen. Als der König im Bahnhofsportal sichtbar wurde, präsentierte das Militär. Die Musik spielte die englische Hymne. Der König bestieg mit dem Bürgermeister Dr. Hach- mann den ersten Wagen, dem ein Zug Husaren vorausritt. Die Wagen fuhren im Bogen an der Front der Ehrenkompanie vorbei durch die Ringstraße nach den Landungsbrücken, wo der Dampfer „Johannes Dallmen" zur Hafenrundfahrt bereit lag. Ein zweiter Zug Husaren beschloß den glänzenden Zug. Die Landungsbrücken, die Schiffe im Hafen, die Staatsgebäude und viele Privathäuser waren auf das festlichste mit Flaggen geschmückt. Auf dem ganzen Wege bildeten Tausende Spalier, die den König überall mH Hurrarufen begrüßten. Nachdem die Hafenfahrt beendet war, begab sich der König zur Börse, wo der Präsident der Handelskammer, Michaheles, an die Kaufmannschaft folgende Ansprache hielt: „König Eduard, der Beherrscher des seegewaltigen England, mit dem Deutschland, insbesondere von altersher unser Hamburg die vielseitigsten Beziehungen verbinden, Beziehungen, denen Deutschlands Handel und Industrie eine Fülle der fruchtbarsten Anregungen verdanken, König Eduard, der erlauchte Verwandte unseres geliebten Kaiserhauses, weilt als hochgeehrter Gast in den Mauern unserer Stadt und erweist der Hamburger Kaufmannschaft die ganz besondere Auszeichnung des Besuches der Börse. Ich fordere Sie auf, unserem ehrerbietigsten Dank für die hohe Ehre dieses Besuches Ausdruck zu verleihen, indem Sie nut mir emstimmen m den Ruf: König Eduard von Großbritannien und Irland, Kaiser von Indien Hoch, Hoch, Hoch!" König Eduard erwiderte: „Ich danke Ihnen herzlich ftir den schönen Empfang, den Sie mir hier bereitet haben. Der Besuch in Hamburg wird mir unvergeßlich bleiben." Darauf verab- schiedete sich der König und begab sich nnt seinem Gefolge nach dem Rathause, wo das von dem Senate gegebene Frühstück eingenommen wurde. Bei der Frühstückstafel im Rathaus hielt Bürgermeister Hachmann folgende Ansprache: Ew Majestät wollen mir gestatten, dem begeisterten Ginp ang, welchen die Bewohner Hamburgs und soeben die Kaufmannschaft Euerer Majestät bereitet haben, den ehrfurchtsvollsten Willkommen- gruß des Senats anzuschließen, imb ben hef empfundenen Dank dafür daß Ew. Majestät sich enfichlo sen haben, unsere Stadt durch einen Besuch auszuzeichnen. Diese Auszeichnung wwd von Hamburg umsomehr als hohe Ehre empfunden, alses bas erfte Mal ilt daß ein Herrscher des großen brichchen Weltreiches als Gast i imferer Stadt weilt, und als andererseits fett vielen Jahr- hunderten die mannigfachsten Beziehungen zwischen Hamburg und 8 r -s '»dfe ML S°n'©et fiöni« erwiderte in deutscher Sprache: bitte Ew. Magnifizenz, meinen tiefsten Dank anzunehmeil ,ür dH freundlichen Worte, mit denen Sie mich eben begrüßt Bekanntmachung. Betr.: Schweinerotlauf in Klein-Linden. Die über daS Gehöft des Karl Weigel zu Klein- Linden verhängte Sperre wird hiermH aufgehoben. Gießen, den 26. Juni 1904. GvvßherzDgliches Kreiscrmt Gießen. __________________I. V.: Hechler.___________________ Gießen, den 27. Juni 1904. Betr.: Die Strafregister; hier: die Nachweisungen der im 1. Halbjahr 1904 verstorbenen bestraften Personen. Der Großh. Ober-Staatsanwalt beim Landgericht der Provinz Oberhessen an sämtliche Ortspolizeibehörden des Kreises. Sie werden ersucht, die oben erwähnten Nachweisungen oder Fehlanzeigen bis zum 1. August 1904 — ohne daß eine Erinnerung nötig wird — an mich einzusenden. Theobald. und Bögendorff, Kapitän Veyron, Generalleutnant v. Hülsen Häseler, Kapitän Treubridge, Hofmarschall Frhr. Reischach Connnodorkapitän Flack und Commodore de Martine und andere. ___________________________________________________ Deutsches Keich. Berlin, 28. Juni. Das Abgeordnetenhaus nahm in wesentlicher Abstimmung mit 207 gegen 105 Stimmen bei einer Stimmenthaltung den § 13 b des Ansiedelungsgesetzes an, nach welchem in den Provinzen Westpreußen und Posen die Ansiedelungsgenehmigung zu versagen ist, solange nicht eine Bescheinigung des Regierungspräsidenten vorliegt, daß die Ansiedelung mit den Zielen des Gesetzes betreffend Beförderung der deutschen Ansiedelungen in den genannten Provinzen vom 26. April 1886 nicht in Widerspruch steht. Dagegen stimmten das Zentrum, die Polen und die Freisinnigen. — Die Verhandlungen im Pommernbanl- Prozeß sind nach zwei Monate langer Dauer heute Montag zu Ende geführt worden. Das Urteil wird Freitag vormittag 9 Uhr gesprochen. — Eine Eingabe an den Papst auf Vcranlaffung des Berliner Vereins für Feuerbestattung ist von einem Reichenberger Arzte abgefaßt worden. 27 Feuerbestattungs- vereine mit 9500 Mitgliedern haben ihre Zustimmung zu dem Gesuch gegeben, worin nahegelegt wird, der Einrichtung von Krematorien nicht entgegenzutreten. Ausland. Waterloo, 27. Juni. Die Einweihung des hier zur Erinnerung an die vor Waaterloo gefallenen fran« zösischen Soldaten errichteten Denkmals fand heute nachmittag statt. Der französische Gesandte Görard wohnte der Zeremonie bei, zu der zahlreiche französische und belgische Offiziere, sowie Abordnungen von. Gesellschaften mit Fahnen sich eingesunden hatten. Lissabon, 28. Juni. Hier zirkulierten gestern Gerüchte, wonach der König von Portugal an Bord seiner Pacht „Donna Amölia" plötzlich gestorben sein sollte. Diese Gerüchte scheinen dadurch entstanden zu sein, daß der König in erhitztem Zustande kalte Getränke zu sich genommen hatte und gleich darauf infolge B lutan dra ng n ach d em Kopf e das Bewußtsein verlor. Sein Gesundheitszustand ist jetzt jedoch wieder befriedigend.___________ Aus Stadl und Land. Gießen, den 29. Juni 1904. "Die Hess. -nass. Baugewerksberufsgenossenschaf t hielt, wie man uns berichtet, gestern in Eschwege, im Hotel Koch, ihre 23. ordentliche Genossenschaftsversammlung ab. 51 Delegierte waren anwesend; nur 6 fehlten. Nachdem der Vorsitzende Br off t-Frankfurt die Versammlung eröffnet und Bürgermeister Hoppe diese namens der Stadt Eschwege begrüßt hatte, wurde der Bericht über das Rechnungsjahr 1903 abgestattet und die Jahresrechnung für 1903 genehmigt. Der Erwerb eines eigenen Hauses in Frankfurt soll noch erwogen werden. Der Voranschlag für 1905 sieht 6000 Mk. mehr gegen das Vorjahr vor. Dieser Betrag ist für Revisionen, Stellvertretungen rc. nötig geworden. Bei den Ersatzwahlen wurde als i. Stellvertreter des Vorsitzenden Herr Heß, als 2. Stellvertreter Herr Anthes, beide in Frankfurt, gewählt. Im übrigen wurde die Wahl des Genoffenschaftsvorstandes bestätigt. Bezüglich der Regelung der Betriebsüberwachung wurde beschlossen, daß fortan jede Sektion einen eigenen Aufsichtsbeamten anzustellen hat. Als Ort für die nächstjährige Versammlung wird Frankfurt bestimmt. b. ÄTofbörf, 27. Juni. Wir hatten seinerzeit über ein gegen den Bürgermeister Lichtenthäler von Krofdorf eingeleitetes Strafverfahren wegen Amtsvergehens berichtet. Heute sind wir in der Lage, mitteilen zu können, daß die von der Kgl. Staatsanwaltschaft in Limburg auf das eingehendste geführten Ermittelungen Anhalt für das Vorhandensein einer strafbaren Handlung nicht ergeben haben, und infolgedessen das Verfahren vollständig eingestellt worden ist.____________________________ Vermischter. • Neunkirchen, 27. Juni. Im Bliestale — auf preußischer Seite bei Bliesransbach, auf lothringischer von Bliesebersingen bis zur Mündung in die Saar, in der Pfalz in der Gegend von Reinheim und Bliesbolchen — sind Goldabla gerungen entdeckt worden. Wissenschaftliche Analysen haben ergeben, daß in der Tonne Erde 5.7 bis 10 Gramm enthalten sind. Das Metall lagert hauptsächlich im Sande; mittelst des sogenannten Cyanidverfahrens ist es möglich, fast sämtliches Gold aus den Gestein- oder Sand- maffen herausznziehen. Bildet sich, was wahrscheinlich ist, eine Gesellschaft zur Ausbeutung, so hat sie schon eine Vorgängerin gehabt, denn schon im 16. Jahrhundert wurde nach der „Fr. Ztg." in Auersmacher Gold gefunden und in Metz gemünzt. * Kaldenkirchen, 28. Juni. Seit heute nacht 12 Uhr stehen die Thon werke Rhenania in Flammen. Der Schaden ist sehr groß, jedoch durch Versicherungen gedeckt. &0 bis 100 Arbeiter sind brotlos geworden. Man vermutet Brandstiftung. • Drcsde n, 28. Juni. Der Bundestag des Bundes ^er deutschen Wirte beschloß, dafür einzutreten, daß für den Flaschenbierhandel und für alkoholfreie Schankstättcn die Konzessionspflicht eingeführt wird. * Stuttgart, 28. Juni. In Bissingen an der Enz ist heute vormittag dieRomelscheKunst- undHandel s- mühle, die größte in Württemberg, fast vollständig niedergebrannt. Der Schaden an Gebäuden und Zubehör betragt etwa 400 000 Mk. Kunst und Wissenschaft. Bad-Nauheim, 28. Juni. Maler Edmund Ka- -troldt, Professor an der Kunstsckmle in Karlsruhe, ist heute nacht hier gestorben. Er war im Jahre 1845 in Großrudestedt bei Weimar geboren. Seit 1876 lebte er in Karlsruhe. Flniversttäts-Dachrichten. Pari s, 28. Juni. Die Akidemie der W sfenschaften wählte ben Professor Dr. Waldeyer-Berlin zum korrespondierenden Mitgliede. Kerichtssaat. w. Gießen, 29. Juni. Eine schwere, aber wohlverdiente Strafe verhängte gestern die Strafkammer über einen bisher noch unbestraften, 19 Jahre alten Messerhelden. Der Zimmermann Friedrich B. von Groß-Karben war am tzimmclfahrtStagc nachmittags mit seinen Kameraden int Walde zusammen; er hatte getrunken und dabei sonderbare Reden geführt. B. hat sich spät ‘in der Nacht desselben Tages in der Nähe des Bahnhofes Okarben auf die Lauer gestellt und war im Begriff, sich mit einem gezückten Dvlchmesser auf ein Mädchen zu stürzen, dem er zurief: ,^Jetzt mußt Tu sterben", als deren zwei Begleiter dazwischen ,traten und das Mädchen mit ihrem Leibe gegen den Angriff deckten. Beide junge Leute wurden schwer verletzt, und es ist als ein besonderer Zufall zu betrachten, daß einer der vom Angeklagten ausgeteilten Stiche, der in der Herzgegend eindrang, nickt tödlich geworden ist. Ter Angeklagte will in Notwehr gehandelt haben. Ter Gerichtshof verurteilte den Angeklagten B. wegen Bedrohung mit einem Verbrechen und wegen schwerer Körperverletzung in zwei Fällen zu einer Gesamtstrafe von zwei Jahren neun Monate Gefängnis. Frankfurt, 28. Juni. Wie man hört, kommt die Revision der beiden Raubmörder G ro ß und S t a f f o r st am n ä ch st e n Samstag vor dem R c i ch s g'e r i ch t zur Verhandlung. Leipzig, 28. Juni. Das Reichsgericht verwarf die Revision des aus Sachsen stammenden, zuletzt in Ennerich ansässig gewesenen Heilgehilfen Hugo Walther, der von dem Schwur- gericht des Landgerichts II Berlin am 28. April wegen Ermordung seiner Ehefrau zum Tode verurteilt worden ist. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 28. Juni 1004. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 3% Prozent. Anfangs- u. Schlnßknrse. Oest. Kredit.... 201.25 201.60 Deutsche Bank . . . —219.50 Darmstädter Bank . . 136.70 . 136.80 Bochumer Guß . . . 190.00 ' 190.25 Harpener Bergbau . . 202.40 202.49 Tendenz: Ruhig. Der Verband deutscher Schuh- und Schäftc- fabrikanten hat dieser Tage in Berlin seine 15. Hauptversammlung abgehalten. Sie war von Vertretern brr Industrie aus allen Teilen Deutschlands sehr gut besucht. Insbesondere war auch die Bekämpfung der Einfuhr amerikanischer Schuhwaren Gegenstand der Beratungen. Auf dem Wege der Zollgesetzgebung ist bei den vorgeschrittenen Handelsvercragsver- handlungcn nickts mehr zu erreichen, betonte der Referent. Früher hatte man die Absicht, in dieser Angelegenheit eine Massenpetition an den Reichstag und Bundesrat zu richten: davon ist man nun abgekommen. Tngegen sollen beide Verbände Petitionen absenden um Beibehaltung der im neuen Zolltarif enthaltenen Schutzzölle auch in den Handelsverträgen. Das wirksamste Mmer zur Bekämpfung der Einfuhr amevkanischer Schuhwaren sieht der Verband in der stetigen Vervollkommnung der deutschen Erzeugnisse. Um fedock das Publikum über den heutigen Stand der deutschen Schuhindustrie und über die Ebenbürtigkeit ihrer Erzeugnisse mit amerikanischen in Bezug auf Güte usw. auf- zuklären, soll eine Broschüre angefertigt unb unter das Publikum gebracht werden. Zu ben bereits vom Schuhhändlerverband zu diesem Zweck gesammelten Geldern bewilligt der Verband einen Zuschuß von 1000 Mk. Die Versammlung beschäftigte sick auch mit der Arbeiterfrage, faßte aber keine bindenden Beschlüsse. Märkte. th. Gießen, 29. Juni. Der gestrige Viehmarkt hatte einen Vorrat von 1000—1100 Stüci Milch- und Fettvieh, sowie etwa 300 Kälber. Außer der zahlreich zum Markt gekommenen Kundschaft vom Main unb Rhein, sowie von der Sieg waren diesmal auch badische und württembergische Einkäufer gekommen, welche scheckiges Zuchtvieh, das in guter Qualität am Markt war, in Posten zusammenkauften. Tie Nachfrage in Milchkühen für die Badeorte war sehr stark, doch die Preise für diese Ware hielten sich in der Höhe des letzten Marktes. Bei dem vorhandenen Futterreichtum wurden auch ältere Abmelkkühe besser gekauft und höher bezahlt als sonst. Der Fettviehmarkt ivar ebenfalls recht gut. Siegerländer Handelsleute waren Nehmer in fetten Rindern und Kühen und zahlten dafür gute Preise. Kälber gingen wie bei den letzten Märkten auch diesmal glatt ab. Für schwere Tiere traten B d Nauheim, Homlv'rg und Wiesbaden hauptsächlich als Käufer aus und legten hohe Preise an, während gute Mitul- ware und leickte Tiere schwerer anzubringen waren und im Verhältnis etwas billiger abgegeben werden mußten. Milchkühe wurden bezahlt 1. Qual. 4 '0—500 Mk, 2. Oval 3'0—400 Mk., 3 Qual. 200—300 Mk, Abmelk i h? 130—225 Mk das Stück. Der Zeutuer Schlachtgewicht wurde verkauft: Fette Rinder 1. Qual. 70—72 Mk., 2. Qual. 67—69 Mk., fette Küh? 1. Qual. 64—66 Mk., 2. Qual. 62—63 Mk., Kälber 1. Sorte 74—76 Mk. (extra schwere Tiere bis 80 Mk.), 2. Sorte 65—68 Mk., 3. Sorte 56—62 Mk. Ter Markt wurde bis auf wenige Stück Großvieh geräumt. Auszug SUS örn jmchkilbüchkrn der Stadt Gieße». Evangelische Gemeinde. Getaufte. Matthäusgerneinde: Ten 19. Juni: Dem Buchhalter Karl Hermann Walter ein Sohn, Ernst Richard Rudolf, geboren den 28 April. Tem Arbeiter Karl Becker ein Sohn, Otto, geb. ben 19. Mai. .— Markusgemeinbe. Den 19. Juni: Dem Fuhrmann Philipp Möbus eine Tochter, Margarete, geboren den 29. Mai. Dem Taglöhner Heinrich Hansel eine Tochter, Anna Katharine Auguste, geboren den 22. April. Dem Lagerist Friedrich Back ein Sohn, Friedrich Adam Christian, geboren den 23. April. Tem Maurer Friedrich Volz ein Sohn, Friedrich Karl. Den 23. Juni: Dem Schreiner Ferdinand Sauer ein Sohn, August Konrad, geboren ben 2. April. — Lukasgc- meinte : Den 19. Juni: Dem Monteur Julius Lubwig Geunies ein Sohn, Lothar Arthur Robert Julius, geboren den 24. März. Tem Schlosser Wilhelm Kahn ein Sohn, Karl, geboren den 7. April. Tem Wirt Karl List eine Tochter, Anna Emilie, geboren den 14. Mai. Getraute. Markusgemeinbe : Ten 19. Juni: Ernst Jung,Schreib- materialieüHändler zu Gießen, unb Elisabethe Katharine Bob, Tochter bes verstorbenen Gastwirts Philipp Wilhelm Bob zu Gießen..— Lukasgemeinde: Ten 19. Juni: Friedrich August Hermann Krause, Lokomotivhilssheizer zu Gießen, und Auguste Johanna Marie Staust, Tochter des Schreiners Hermann Martin Staust zu Gießen. — Johannesgemeinbe: Ten 18. Juni: Georg Karl Zinser, Konservator i. P. zu Gießen, unb Emma Auguste Seivv. geb. Kühne, Wit ve des Bauunternehmers Wilhelm Serpp zu Gießen. Matthäusgerneinde: Den 19 Mai: Marie Krätzer, Tochter des Gemüsehändlers Wilhelm Krätzer, 10 Monate alt, starb den 17. Juni. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. R. B. Darmstadt, 29. Juni. (Eigener Drahtbericht.) Die 2. Kammer begann heute die Beratting der Wahlrechtsvorlage mit einer Generaldebatte in Verbindung mit Art. 4, der die Einführung des direkten Wahlrechts bestimmt. Zunächst gab Staats- mmister Rothe einen Ueberblick über die ganze Sachlage und erklärte, die Vermeidung von Verfassungskämpfen im Lande sei, wie bei der ersten Einbringung der Vorlage auch jetzt bei der Wiedereinbringung der ntaßgebende Gesichtspunkt gewesen. Der Staatsminister erklärt die Erhöhung der Mandate auf 55 als das Höchstzulässige; die Regierung werde sich ihre Stellungnahme zu der Mandaterhöhung und der Wahlkreiseinteilung bis nach Abschluß der Beratungen Vorbehalten. Tann verteidigte v. Brentano als Berichterstatter die Haltung des Ausschusses, und Abg. Reinhardt rechtfertigte seine Haltung als Ausschußmitglied. Als letzter Redner motivierte Abg. Heid en reich, der mit vier seiner Freunde gegen die Vorlage stimmt, diese Haltung. Die nächste Sitzung beginnt morgen vormittag 9 Uhr. Kiel, 29. Juni. Der Kaiser wird die geplante Nordlandreise abkürzen. Nach den neuerdings ergangenen Bestimmungen verläßt die Kaiser-Flottille am 6. Juli Swine- münde. Der erste nördliche Anlaufhafen ist Hoppervik. Die Fahrt geht hierauf über Diergcrmulen. Die Rückkehr erfolgt am 3. August. Kiel, 29. Juni. Die gestrige Regatta fand bei frischer Westbrise statt. Die amerikanische Yacht „Jngo- mar" schlug die Kaiseryacht „Meteor" zum dritten Male iind dürfte damit ihre absolute Ueberlegenheit bewiesen haben. Der wertvolle Preis des Königs Eduard kommt heute zur Verteilung. Meteor olofnscke Beobachtungen der Station Gießen. 0.2 ■a 4 Wetter Ium 1904. Sonnenschein Heller Himmel Sonnenschein W. Still W. 7,8 8,4 7,1 57 80 82 28. 28. 29. 2’r‘ 99S 7" 752,0 ! 16,2 752,2 12,1 752,4 9,4 •—■'£? Höchste Temperatur am 27.-28. Juni — 4- 16,9ü C. Niedrigste „ 27.-28. =4- 8,8v C. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag den 30. Juni 1904: Meist heiter, wärmer, auch nachts, trocken. Näheres durch die Gießeiier Wetterkarte. Telephonischer Kursbericht S-'rnnktnr* a. 29. '■?,/e% Reichsanleihe . . 101 50 3% do. . . . 90.10 3'/,°/, Konsole .... 101.85 8° .. do.....90.15 3 ü% Hessen .... 100.00 3*(,% Oberhcsson . . . —.— 4% Oesterr. Goldreife . 100.60 4l6% Oesterr. Silberrenfo 100.00 49o Ln^ar. Goldrento . . 99.65 V'i Italien. Rente , . . 103.55 4*1% Portngioser , . . 61.10 S°/ Portugiesen.....60.00 1 % C. Türken .... —.— Türkenlose......128.00 4% Griech. Monopo’ -Anl. 48.70 41'.% äussere Arcentiner 44 00 3°,'n Mexikaner J1//-’ Chinesen Electric. Schlickert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . . , Gotthard bahn . . . Laurahütte . . . . Bochum..... Harpener . . . . Tendenz: fest. Juni. 26.50 . 89.30 . 102.80 . 100 90 . 20150 187.40 . 136.60 . 150.50 . 152 50 . 136 30 . 16.90 . 191.00 . 249.30 . 189.60 . 203.70 yo -b. _ Eine hübsche Herren- oder Damen- a Taschenuhr, erhält jedes, welches --------------------------- zusammen 400 Umschläge von Gioth's gemahlener Kernseife und Gioih's Schwanenseife (Toilellen- feife) an den Fabrikaiiten I. Gioth, Hanau, einsendet. 366., Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur öffentlichen Kenntnis, daß in der Zeit vom 1. August bis Mitte Sevtember d. I. voraussichtlich keine Sitzungen der Stadtverordneten-Versammlung abgehalten werden. Dringliche, die Beschlußfassung der Stadtverordneten-Versamm- lung erfordernde Angelegenheiten sind daher spätestens bis 20. Juli h I. bei uns vorzubringen. Gießen, den 28. Juni 1904. 5610 Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. ___Meeum.__ Bekanntmachung. Der Fluchtlinienplcm für die Große Mühlgasse, voir der Westanlage bis zunr Eingang in die Große Mühlgasse, beziv. den mit a—b bezeichneten Punkten, ist von Großh. Kreisamt genehmigt und von uns festgestellt worden. Derselbe kann bei dem Tiefbaumte eingesehen werden. Gießen, ben 24. Juni 1904. 5606 Großhcrzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Der in den Samstags-Nummern angekündigte Vortrag für chausfraucu, betreffend die Glanzbügelei und die Behandlung und Reinigung der Wäsche, findet Mittwoch den 29. Juni d. I., abends 8 Uhr, in der Turnhalle der Stadtknabenschule statt. Gießen, den 27. Juni 1904. _ 5580 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Pateöt-KßBservegläser allen gebräuchlichen Grössen. Seltersweg-Plockstrasse. Obst n. Dessertservice, Zum Einsetzen von Gemüse und Obst jeder Art offeriere ich meine bewährten 4467] und billigen Spargelschalen, Erdbeer und Kirschenteller. Ans meiner Abteilung für Glas and Porzellan empfehle ich für bevorstehende und gegenwärtige Saison Aufforderung. Ansprüche an die unten näher bezeichneten, den beibemerkten Besitzern in den Grundbüchern zugeschriebenen Liegenschaften, die teils veräußert, teils überschrieben werden sollen, sind so gewiß binnen 4 Wochen, vom Erscheinen in den Blättern gerechnet, dahier gehörig begründet vorzulegen, als sonst die vorliegenden Verträge bestätigt, die Beschränkungen gelöscht und die Einträge in das Mutationsverzeichnis verfügt werden. Gemarkung Gießen. 1. Rollshausen, Georg Phil. Witwe zu Launspach, Fl. 46 Nr. 323, 2. Löber, Christian I. und Ehefrau, geb. Busch, in Gießen: Alt Fl. 24 Nr. 205, 206, 207," Neu Fl. X Nr. 172, 3. Kreiling, Emil und Ehefrau, geb. Roding, zu Gießen: Fl. I Nr. 169 (Alt 1/567), 4. Schmidt, Franz II. und Hahn, Louis und Ehefrau, geb. Höhne, zu Gießen: Fl. 28 Nr. 142 (Alt 11/61), 5. Keßler, Moses und Ehefrau, Lina geb. Rothschild, in Gießen: Fl. I Nr. 622 und 623. Gemarkung Watzenborn-Steinberg. Harnisch, Georg Melchior Balthasar und Ehefrau, geb. Hirz, zu Watzenborn: Fl. VI Nr. 720 und Fl. XI Nr. 514. Gießen, den 25. Juni 1904. 5590 GroßlwrzvalKMs Amtsgericht. Anfänge der Kunst". über: ,.Die Hessische Kereimgmg für MMc. Donnerstag den 30. Juni, abends 8 Uhr im Kasino zu Wetzlar: 5591 des Herrn Professor SSiF. GrOÖS In grösserer Auswahl zu sehr billigen Preisen empfiehlt 5618 Ernst Bloedner, Telephon 367. Externer 5620 Gretel Elsa Käthe geb. am 29. Juni 1904. Dr. phil. Heinz Rösler und Frau Elise geb. Altvater 6® Die Eintragung ins Zuchtcegister, sowie Ankörung der aufgestellten Lämmer von 1904 findet für den nördlichen Bezirk Freitag den 1. Juli, abends 6 Uhr, bei Hewi Neuling, Steinstraße, und für den südlichen Bezirk nm Samstag den 2. Juli, abends 6 Uhr, bei Herrn Nöding, Ricgelpfad, statt. 5615 Der Vorstand. 5269 jetzt zu bcbciikni) herchksctztc:i Preisen. Wein '7 , Seltersweg 9. Gießen. SelterSweg 9. 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Wenn f den politischen und Politik ist dc doch noch einmal 1 die Zentrums-Pc volkswirtschaf die Steuerleistrmg denn die Stimn schränkten Alaune aber armen Hc bescheidenen Ve Soll ein Mann, im Lauf der Iah ist, der, wie es d gar nichts dazu machen, einfach \t zu allen den gi werden, auch vor willen auch im W hältnismäbig Hei abgeordneten zu wie der rauhe V sollen, weil sie ro am sonnigen Rh feit, das wäre ir bedanken wir in Städten Friedl Herren von Cppi Gerechtsame der Auch sehr liberal bie der Ausschuß heißen, dazu bedi ^wägung, und Chören. Die ft ^Pten, die nein °en Sozialdemoki gegen uns in DMeife, ®°itQlbemofi ? am meisten ^un hat aber ("WS- und ^andtage] 9 geval ;et oberhessi- |“tbie Smtrum« A «It 'm alle ®otms und Uni f° Ntig 31 *be der dort r ■ ■tc m Ob? LD ®ei«hc 6ta*tns i'l""11'6 Höri«» v '° Mornöglich \ leien „7 d->hin s'ch «0‘ g?™ U«b, lMs jj»oef) SearbeL. "Suneh, Mollep N-.1S« ,8gM' * ÄJ Mittwoch, den 6. 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