*r» HW jiinlW / ;T?r. 75 Erstes Blatt Dienstag 29. März 1904 II t f d) etöt täglich mmw /fSt. gn außer Sonntags. RA MM «GiehenerAnzelger £2 W Eencral-Anzeiger •* Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen acML, brtiitfjcrn. Diese Traditionen lehren bekanntli er ichte gen zu sichern, wie folgt aus: die Mgeordneten aller Parteien 1-WM 1'PMi 154. Jahrgang Berlin, Neapel an WM vW 1‘W gfült , *.....30,. o|t...... \ IW« lO-üil »0 WM«; WM-, Wi».-2v. 80 105 135 Ausland. London, 28. März. Nach einer Reuter-Meldung aus Peshawar ist der Bruder des Emirs von Afghanistan, Nasrallah Chan, bei einem Streit von seinem Halbbruder Mohammed Umarchan durch einen Pistolenschuß ziemlich schwer verwundet worden. Der Emir befindet sich wohlauf in Baghbala. London, 28. März. Unterhaus. Der Staatssekretär für Indien, Brodrick, berichtet, daß die tibetanische Expedition im Begriffe sei, nach Kakutso, 200 Meilen von Lhaffa, vorzurücken. Oberst PounghuSband werde erst dann mit Waffengewalt vorgehen, wenn er auf dem Vormarsch- Widerstand finde oder die Verbindungen bedroht würden. Rom, 28. März. In einem ersichtlich inspirierten Leit- artikel zieht der ,Popolo Romano* einen Vergleich zwischen dem Kaiserbesuch in Neapel und der Romreise deS Präsidenten Loubet und führt auS, wie beide Ereig- niffe sich keineswegs widersprechen, vielmehr durchaus ergänzen. Bedeute die Monarchenbegegnung in Neapel eine neue Bürgschaft des Weltfriedens, so bedeute die Romreise Loubets eine neue Besiegelung der herzlichen Freundschaft zwischen Italien und Frankreich. — Der König fuhr heute mittels Automobil in Begleitung deS Marineministers und mehrerer Generäle auf den Schießplatz von Nettuno. Dort sollen Schießübungen abgehalten werden, denen wahrscheinlich auch Kaiser Wilhelm beiwohnen wird. Wie verlautet, wird der Kaiser mft der Königin-Mutter morgen in Gaeta zusammentreffen. Ne wyork, 28. März. Der Justiz-Ausschuß des Senats beschloß eine Gesetzes-Vorlage, welche fürAttentate gegen den Präsidenten, gegen höchste Bundesbeamte und fremde Diplomaten die Todes strafe festsetzt. -Isst ..So|< i M M M Mt ./Dose Später hörte Militärkabinetts Generalleutnants 'oft . 45 Ps, • • 70 „ . . 48 , oft . 55 , . . 65 , 75 , >..D. 85 „ 5)ojt 105 „ .•2ojt 135 , Lose 130 , . . .150 , irgel . . 65 , ■Xojt. 85 , -c fjnt zu haben, gebührt wohl KaiserWilhelm. Der Monarch, selbst ein häufiger Besucher des Auslandes, er- bn.te jederzeit die besseren Fortschritte und VorMge an, die ihm in fremden Landen auffielen, und Kaiser Wilhelm hat auch die Notwendigkeit betont, daß gerade die N i ner aus den höheren Verwaltungskreisen auf Grund vrc bischer Anschau masunterrichte mit den einschlägigen .ältnissen im Auslande sich vertraut machen. An der kckenntnis dieser Notwendigkeit ließ sich der Monarchs aber nich: genügen; er trug Sorge, daß bei den von den deutschen fr-» reedereien veranstalteten überseeischen Exkursions- ichr'en je sechs Schiffskarten dem Hofmarschallamt reser- dter bleiben, die dann an Herren vom diplomatischen und M arischen Dienst oder an hervorragende Verwaltungs- hr.üte zur Verteilung gelangen. Vor der Abreise pflegt der aiser die also Ausgezeichneten zu empfangen, um ihnen nod) seinen Rat, zuweilen aucb direkte Weisung für das zu grben, worauf er das Augenmerk gerichtet wünscht. Ebenso last er sich nach der Rückkehr über die gewonnenen Eiw- briide Bericht erstatten. Ob der erste „Amerikafahrer" unter In preußischen Ministern, der Chef der Finanzverwaltung, Für v. Rheinboben, auf ein solches Kaiserbillet ge- rdfr ist, kann mit Bestimmtheit nicht gesagt werden. Fest H’t jedenfalls, daß seine vorjährige Studienfahrt, auf der A 'seine Gemahlttr begleitete, privaten Charakter trug, unt daß von allen preußischen Verwaltungsressorts wohl ■itive das der Finanz die wenigsten Handhaben bietet, :o eine Reform nach amerikanischem Müster etwa einsetzen lliiiue. Ander- ließt die Sache bei der Handels- und Ge- ibcverwaltuna, deren Chef, Möller, im Sommer in 1 .Mtung mehrerer Vortragender Räte die Bereinigten !?.oa>en besuchen wird, vor allem natürlich St. Louis und 1h Weltausstellung. Im Verwaltungsbereich Möllers spielt i£tn das praktische, das technische Element, eine bedeutende Ä, und zu dessen Durchbildung und Kräftigung kann (Ainu beitragen, wenn etwas von dem freien amerikanischen OCxift in die Verwaltung einzieht. Bei Excellenz Möller toi ei' am Ende weniger not; er ist aus dem praktischen Lckr hervorgegangen und hat nicht zuletzt durch mehr- W-rixen Aufenthalt in England sich sozusagen immunisiert bureaukratische Verzopftheit. Man erzählt sich aber, utper Minister mit seinen Geheimräten nicht immer einer ; Wir.ang sei. Vielleicht hat dieser Umstand Herrn Möller 1 Eriimmt, aus der geplanten Amerikafahrt von einigen s.'mr Räte sich begleiten zu lassen. Er will wohl die Herren . ttML>l in Berührung bringen mit dem praktischen Leben, : irob ^ivar da, wo dessen Pulsschlag am lästigsten schlägt. < Df bei Entschluß des preußischen Handelsministers zur ■ Lwikafahrt gefaßt ist im Einverständnis mit dem Mvn- t ntimi, ergibt sich aus dem eingangs Gesagten. Und hieraus ( j;. : livieder hervor, wie verfehlt es wäre, die Reise mit j Mrchen Momenten zu verquicken, was man durch Hin- i auf einen deutsch-amerikanischen Handelsvertrag be- i ati? versucht hat. Die Informationsreise des Ministers' ÜRIloc wird allerdings im Gegensatz zu der des Frhrn. i )..?»einbaben amtlichen Charakter tragen, aber nur, soweit e iS ich um Nutzanwendung im Rahmen des Ressorts ii yr!e-t. Das dürfte nirgends die Kritik herausfordern, viel- titjüt zu dem Wünsch Veranlassung geben, die Herren vom p w, scheu Handelsministerium möchten nicht die letzten '.13k citungsbeamten sein, die derart ihren Gesichtskreis K ra-t ?rti und das praktische Leben unmittelbar aus sich e iirtt'ken lassen. Fragen der Schulreform. £urt Sonntag fand in Berlin die Hauptversammlung d A'reins für Schulreform statt. Aus dem Material, -V die Versarnmlung beschäftigte, verdienen einzelne Wte hervorgehoben zu werden, da sie zeigen, wie weit d- ;at im dem "Verein anaestrebte Schulreform an Boden a< -irrten hat. So wurde z. B. über die Beteiligung o: r''ealgymnasiasten usw. an den ihnen ftüher ü( r fioffenen Studienfächern das folgende mitgeteilt: in der juristischen Fakultät waren bereits 195 ^Xlmmnasiasten und 40 Oberrealschüler immatrikuliert, ft bet medizinischen 108 Realgymnasiasten; klas- iiickle Vbilologie und Deutsch studierten 50 Real- aeiimtasiasten und 15 Oberrealschüler. Von den Nach- Msumaen bei den Provinzialkollegien wurde wenig Ge- Diu h gemacht: So haben nur 1 Oberrealschüler, der Do.shaie studieren wollte, und 4 Realgymnasiasten die otzumsialreife erlangt. Die Zahl der Reformgym- r -en bat sich in den letzen sechs Jahren von 71 sriiO? gehoben, also um 50 Prozent. Die Gleichberech-- tn-n-n ist infofem weiter gefördert, als Württemberg i-’ '»ealaymnasiasken dc^ i«™ftW Studium cinge- M’t hat, und Anhalt, Waldeck, Lchwa^burg-Sonders- (tc-iem Lippe den Abiturienten aller höheren Lehr-An- llküert den Zutritt zur ersten jurtsttschen Prüfung fret- Volitiscke Tagesschau. Minister als Amerikafahrer. Man schreibt uns aus Berlin, 28. März: Es entspricht eigentlich nicht den preußischen Tradi- ttwen, daß preußische Minister über das große Wasser ziehen, um in den Vereinigten Staaten ihr Wissen zu seuckengesetze durch die Presse, und betont schließlich, daß bie Üeberzeugung von der Notwendigkeit des neuen Seuchengesetzes für Preußen immer weitere Kreise ergreife, und daß über die Beoürfnisfrage wie auch über die Zweckdienlichkeit und Angemessenheit der vorgeschlagenen sanitätspolizeilichen Bckämpfungsmaßnahmen auch bei den Beratungen in der Kommission der Abgeordneten keine Meinungsverschiedenheit hervorttat. Differenzen beständen nur in der Kostenfraae. Aber auch diese wurden durch das Entgegenkommen Der Regierung erhehlich ab geschwächt, und bei allen, die es mit der Gesundheit des Volkes wohlmeinen, besteht der Wunsch und die begründete Hoffnung, daß es im weiteren Verlaufe der Verhandlungen gelingen möge, auch über die wenigen zur Zeit noch bestehenden Meinungsverschiedenheiten eine Verständigung zu erzielen. Braunschweig, 28. März. Gegenüber der Berufung der „Braunschw. Landesztg." auf den kommandierenden General v. Stünzner als Gewährsmann für ihre bekannten Mitteilungen erklärte der Genannte dem Vertreter der „Braunschw. Reuest. Nachr.", daß er es ablehnen müsse, sich über die fragliche Angelegenheit irgendwie pro oder contta zu äußern, zumal es sich um eine Mitteilung über ein Privatgespräch mit dem Kaiser handeln würde, die immer nur durcki grobe Indiskretion in die Presse gelangen könnte. Absolut unwahr sei die Behauptung der Landesztg., daß der Kaiser seine Zusttmmung zur Verbreitung seiner angeblichen Aeußerungen gegeben, sowie daß er, der General von Stünzner, selbst die Erlaubnis erteilt habe, sich auf ihn als Gewährsmann zu berufen. Magdeburg, 26. März. Hier droht ein neuer Aerztekonflikt auszubrechen. Tie Aerzte verlangen im Verttage die Aufnahme eines Passus, welcher befugt der Vorstand der Kasse habe seine Beamten anzuweifen, daß dieselben den Aerzten dienstlicb und außerdienstlich gegenüber ein angemessenes Verhalten zu beobachten haben, hiergegen sttäubt sich die Kassenverwaltung, worauf die Verhandlungen abgebrochen wurden. Ein Einschreiten der Behörde dürfte erforderlich werden. Wiesbaden, 28. März. Ter Kaiser soll Ende April zu mehrtägigem Desucy hier eintreffen und alsdann auch der Eröffnung der direkten Bahnlinie Mainz-Wiesbaden und der Eröffnung der neuen Brücke über den Rhein beiwohnen. Karlsruhe, 28. März. Es heißt, das Befinden des Großherzogs sei besorgniserregend. München, 28. März. Subdirektor Kettner, von 1898—1903 nationalliberaler Reichstagsabgeordneter für den 10. württembergischen Wahlkreis, ist im Alter von 71 Jahren hier gestorben. .xo\t r«7iniÄung°ber Industrien, Innungen und iZL^n^^Anlrage^e- werden kann. Als Abgeordneter steht Joutz bekanntlich unter ^^^bevereine« 19 Beisitzer. rourf eines Gerneindeuinlagegesetzes. 7. Antrag des Teumrv dem Schutze des § 11 des Strafgesetzbuches. Daraufhin hat Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Müllerbundes, betr. die Einführung einer Betriebs- und UmW Herr Medizinalrat Dr. Vogt eine Frist von mehreren Tagen Nachbarstaaten. Pfarrer Weber und Lehrer Stöhr in steuer. 8. Anträge des Deutsch-n -nn.nbrot;}f(?^t§r°tM3s verstreichen lassen, derAbg. Joutz aber hat geschwiegen Nun Andorf sind zu Ehrenmitgliedern des bärtigen Rotten- b£s hat Med.-R. Dr. Vogt wiederum daS Wort im Butzbacher Detejn§ ernannt worden. — Der Kriegerverein m Kinz en - Vertrieb von Viehmastpulver u. n. 10. Die Heranziekinnq der Lokalblatte ergriffen. Er führt im wesentlichen folgendes aus: p^ch, der seit 1897 besteht, hat in seiner letzten General» Landwirte zur Fuhrwerks-Berussgenossenschaft. 11. Maßregeln der Herr Joutzkannnicht den Beweis liefern, daß er mit seiner üerrQmtn[Ung feinen Beitritt zum Kreis- und damit auch zum Großh. Regierung zur Bekämpfirng und Unterdrückung ou aeLa? 56?6e‘ ‘mciÄ« r ‘’bti6 ben heutigen Kriegerbunbe b-schlaffen. - In Frankfurt °°r. Sck>w°m-°-ft,-------------------------7— Verhandlungen bezüglich der Rockenberger Apotheke m der Stande- sch^d im fast vollendeten Lebenswahre der langjährige itnh ©PrllPht Jammer geradezu direkt gegen meine persönlichen Interessen erfüllt, schere Direktor der Stadtkanzlei, Wilhelm Ebelmg. — Sem Utw ) J Von dem Augenblick an, da das Großh. Ministerium der von dem ^jähriges Dienftjubiläum wird Hofschauspieler Mittler in Zur Geschäftslage ber unb Landtag, unter meiner persönlichen Mitwirkung, beantragten ' s? . am 22 Avril d I. begehen. Hofschauspieler tn Mitteldeutschland wird geschrieben, daß zur Zett über-e^ event. Genehmigung der Eingabe des Gemeindevorstandes von Darmstadl am^rn o. .5. oegegin. v n ) iv _ f(otte Beschäftigung sowohl seitens der Rauch-als Rockenberg stattgab, mußte ich eine jährliche Einbuße von 2 bis Wagner begeht dasselbe Jubiläum im Oktober d. I. Kautabakfabrikation zu berichten ist und die Lage der 3’g" 300 Mk. Brutto-Einnahme, gegenüber meiner damaligen Geschäfts- Seligenstadt schüttete das achtsahnge Töchterchen oe§Labrifntiort ptc^ gebessert hat. Es ist ohne Zweifel vlotzum läge, erleiden und — das ist denn auch gefcbehen! HerrJoutz will @ , § ^n-en- Link den Inhalt einer Petrolei,mkanne über mehr Vertrauen zur Geschäftslage zu bemene , aber auch die andere, dann allein noch mögliche Antwort auf meine rtl;mtr.Pnh(> f>erdseuer au dellen bellerer Anfachung. Dabei Händler kommen wie die Braucber aus der bisher beobct) Aufforderung nicht geben, nämlich die, daß er sich bei der gegen daö glimmende Herdfeuer zu dessen veiserer^infacyung; Reserve heraus und gehen zuversichtlich an Neue.ndeckunge^nbw mich au/gesprochenen schweren Beschuldigung, explodierte das Gefäß und das brennende Oel ergoß sich über ßäfler (,eratL besonders wichtiger Faktor ist kur diese Au^ gelinde gesagt, geirrt habe. Ich habe mit dem Bahnbau Kleider des unglücklichen Mädchens, das sofort in EfeHen | befferunfl der Lage der Fabrikation wie des VerkaufsgeM t., Butzbach—Lich und der betr. Interpellation in der Kammer ab- ^tQmmen Bis Hilfe kam, hatte das Kind die entsetz- neuerdings beobachtete S t ei g e run g d e s Exvor t g e,w so lut nichts, weder direkt noch indirekt, zu tun gehabt, es lag, also I» am Oberkörver erlitten Im Kreis- Mit Rücksicht auf den fortdauernd guten Geschäftsgang für ihn kein Grund vor, sich mit mir zu beschäftigen. Herr Joutz 'chsten Brandwunden am qefteigerten Absatz konnten die Verkaufspreise liebt es, sich selbst als offenen, stracken Charakter von Natur aus krankenhause liegt es hoffnungslos darnieder. — Dem Landtags I^Sht werden. Dieser Moment scheint nun ganz beso.d«« (s. Nr. 68 d. Ztg.) zu bezeichnen. Wie ist nun sein jetziges B^ ^bg. Pennrich in Bingen ging zu seinem 25sahrlgen gewesen zu sein, das Vertrauen der Kundschatt zu ,i 8 nehmen damit in Einklang zu bringen? Wenn Herr Joutz freilich ^biläum als Abgeordneter ein telegraphischer Glückwunsch und sie zu Einkäufen zu veranlasicn. Der Großhanve, g » netenimmunität heraus andere, ihm gegenüber Zweiten Kammer sandte u. a. em Telegramm — Am Freitag und mittleren Tabak-und Zigarrenfabnken vollauf völlig wehrloseLeute grundlos zu verdächtigen, Qbenb siel das 3Vzjährige Töchterchen des Tünchers Schmidt m ^aben, ja vielfach sogar Leute einstellen ober mit coe , dann — ja dann wird man mit mir das „sittliche Bewußt- baden in eine zum Baden bereitgestellte Wanne mit arbeiten mußten. Auch die kleineren Zigarren-^ sein«, welches Herr Joutz in einem Atem mit der Anklage gegen 1inb erlitt fn schwere Brandwunden, daß e§ fabrifanten berichten, dcm sich neuerdings auch delihnen h mich in seiner Landtagsrede für sich in Anspruch genommen hat, heißem Wasser und erlitt so schwere -öranorounoen, p Bedarf geltend gemacht habe, und daß ganz ohne Zw etwas sehr sonderbarer Art finden müssen. am Samstag starb. Kaufkraft des Publikums bedeutend besser geworven ,e *• Kriegerkameradschaft Hassia. Der Jahres- ' Ueber einen Moment klagen allerdings noch recht vi 6 }. bericht über daS 29. Verbandsjahr 1903, von Medizinalrat DermiicbtC», und mit Recht.^TaS '^.der Urnftand, Barzahlung uns Uim 18 M-°,. D- in Einnahmen mit 44 940,10 Mark, in Ausgaben mit erschoß ber einem Wortwechsel anläßlich der Hochzeit der I rotrb bie ^difte und vornehmste Aufgabe aller Tabak und 41 SIS 21 Mark ab, sodaß ein Kassenvorrat bleibt' von Tochter d-S hiesigen Kr-ls-x-kutors den Brautvater und iabrikaniev^Milteldeuischlands seindürfte ien' 3626,89 Mark, Das' Gesamtvermbgen Einschließlich der dann sich selbst WEl Aussehen Ä Prinz - Ludwig - Stiftung und der Ernst - Ludwig - Stiftung) Stollberg (Sachsen), ii. Jucag. AuneiJ qu( ben Efferen Geschäftsgang und der flotteren beträgt 169 371,77 Mark. In dem Jahresbericht wird auch erregt hier die Verhaftung des Rechts anwalte 8 L ^nbrifcn trat eine lebhafte Nachfrage nach Smne> ^ au de Tagesordnung für den am 12. Ium 1904 in Groß- Rieh,chmann. Er soll sich der Veruntreuung chm onver. Zj^mn-Roht-baken^ein - W°h-end>-s^x/Ak^Preis-n-- Umstät stottfind'nden Delegierten.ag der „Hassia" bekannt trauter Gelder schuldig gemacht haben Ueber sem Vermögen Tburmg-n^ dem E.chslelde Jg g°-nncht. Die Mitgliederzahl aller Bez.rksorte kann tn dem tst °br'«enS^der Ko^urS verhält wor^^- dem Rennen st« Handel und auch der Fabrikant für S'g°-" erfc en roer en^ Js. in der Nähe von Rom scheuten gestern die Pferde eines München, 28. März. Es bestätigt sich, daß von -.cr .erben koM mrfloffen sein? seitdem die hiesige p ro - Dreispänners n mit ^m ^8 f^ ^Äng eme^, Pra» e; 11 g ..efe^ testantische Gemeinde gegründet worden ist. Aus Grafen von Turin. Von der großen W roe^> ® I bCftef>enb au§ 4ö Wifi. ei|enbabnobhflfltionen unb 2^fenfoll(ct kleinen Anfängen hat sie sich zu einer stattlichen Gemeinde Gefährte umgab, wurden bei dem Zusammenstoß sieben meinen Staatsobligationen, ist von.d^bekannten $ur entroitfelt, die statt des früheren Betsaales schon seit mehreren' N »rf on m ««»rieht und einer m das Hospital gebracht. \ tn,m übernommen worden und durfte Jahren eine schöne Kirche besitzt. Zur Zeit sind eifrige Vorbereitungen im Gange zu einer der Bedeutung des Tages entsprechenden Feier. Am gleichen Tage wird auch der s. Zt. erste Geistliche der Gemeinde sein bOjähriges Dienstjubiläum feiern, Kirchenrat Kalbhenn in Burg-Gräfenrod. Dieser hat vor 50 Jahren die wenigen Protestanten zu einer Gemeinde gesammelt. Sicherem Vernehmen nach wird Kirchenrat Kalbhenn seine Jubelfeier mit der der Gemeinde «er- backhuuswarme Kuchen in vorsichtiger Weise gekaut und Schauspielers mit dert des Kassenführers verwus^n mMstn mir in kleinen Bissen hinuntergeschluckt, fo ist er schließlich und Generaldirektor ferner, ber ihm heute als besondere Elberieio, oas iraoir^. ebenso leicht verdaulich wie der alte. Also nicht was wir Anerkennung unseres Landesherm die Krone zum , (AerirfHsfiiaL Ä. ’a^Ta^te Ä Ö m^1"nb±Xa?uu^ton: Marburg, 2b M^.^Ter ^o« «»l «r.ul noch imme/'seine 'bolle Geltung bei baß dL Jubilar sttwem^due$ L„. «, Gesunden und Kranken. or, sop.^ch^eitt am Hoftheater gewes n ) . C » lNp-I kür dritte Personen eingezogen hatte, u n t e r s ch l a g e n, woraui — Zur Affaire Joutz. Der Butzbacher Abg. Joutz Rom he Id überbrachte ihm auch noch als besonderes we i na^ der Schweiz ergriff, dort aber festgenommen und Batte in der Kammer, als dort seine bekannte Eisenbahn- schenk des Landesherm dessen Bildnis mit e^9enyat1?^er auSgeliefert rourbe. Wegen dieser Unterschlagungen wurde er in affaire lur Svracke kam ausgeführt, er betrachte „die ganze Unterschrift und die Ernennung zum „Großherzoglichen b(>r heutigen Strafkammersitzung zu 1 Jahr 3 Monaten Gefänqnis Partei gegen ihn. Dieser Haß der Nationalliberalen rut)re| • €r Beliebtheit sich der Jübilar unter dem Hof- sprach die drei jungen Mädchen, die ihren gewisjenlolen itnh Rublikum erfreut Vater, den Gutsbesitzer de Francesco ermordeten, frei. Offenbach,^28. Mä^ Aute fand die Wahl d-r Das Publikum nahm den Freispruch mit wahrem Enthusiasmus^ Beisitzer zum Gewerbegericht zum ersten Male unter Landwirlsitzaft. Anwendung der Proportionalwahl statt. Die Beteiligung Hessischer Landwirtschaftsrat. Dienstag, ber übertraf alle Erwartungen. Das abends um 10 Uhr de- 29. März, vormittags 10 Uhr, findet in Darmstadt im ©ebäub» fannf gegebene Resultat ist folgendes: Die Arbeitnehmer gaben der Zentralstelle für die Gewerbe eine Gesanttsitzung des hessischen 4.998 Stimmen ab Davon entfallen auf die freien Gewerk- Landwirtschaftsrats statt. Auf der Tagesordnung stebcn soiM 4998 stimmen av. xaüon enifauen au, । kuufte: 1. Neuwahl des Präsidenten und der Vizeprahden.esi fchasten 4 360 und auf die christlichen Vereinigungen b28 l von Sachverständigen. 3. Voranschlag des Landwirt- Stimmen; die ersteren erhalten 17 und die letzteren o Bei- schaftsrats pro 1905. 4. Erhebung von Gebühren für die M- siker Von den Arbeitgebern wurden 900 Stimmen abge- nähme von Anzeigen unter der Rubrik „Angebot und Mfrage «eben, b« S einen und die „Vereinigung der Industriellen, Innungen uno Landwirtschaft, Landet und Gewerbe, bett, beniht- (Scroerbcoereine6 19 Beisitzer. I rourf eines Gemeindeumlagegesetzes. 7. Antrag des Deutschen Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Mütterbundes, betr. die Einführung einer Bettiebs- undUrman- jtslaal. Ter TrojetQflfflt men im betrage von K: lontur^Derroalter unb batte, untkrschlL-ü rqrifi, dort ober itliga- eser Unterjd)lagunfltn - 3 zu 1 Jahr 3 Monate Schwurgericht in Mädchen, die ihm ec Francesco etmotbri >rud) mit roobtemW? tT.®t- tbeoL etpM k„. ordentltchenProL S’u >en Professor m berrV-. lkr.Krb. Regierung ’S? S •«Wir ^»JenWaft cetli^. en Hochschule zu?[t| . obt- 'st das Mik tor der ßlberelber vr- Phil Rmtm'i. .Weffor* beitielegt^ "er öon > gebotenen °5%4S; ern und ? - >. ** ** MS11*- er'Kiang V.pht ruppen z 7" ***^. n™ * LS'id *9ab*% L*b tatet: .... Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Dieses auch schon des Oestern angeregte Thema hatten einige Verbände in Petitionen an den Reichstag erörtert. Von einer Seite war dargelegt worden, daß der Handwerkerstand eine weitere Belastung zu Gunsten einer staatlichen Arbeitslohnversicherung nicht zu fragen vermöge. Von anderer Seite wurde verlangt, in erster Lime die Einführung einer Versicherung den Arbeitern und ihren Craanifationen selbst zu überlassen, in zweiter Linie bei etwaiger Einführung einer solchen Versicherung seitens der Staates die Kosten denjenigen Staatsbürgern auszuerlegen, zu deren eigenstem Vorteil die Einrichtung .getroffen werde. In der Petitionskommision, die sich mit dieser Angelegenheit befaßte, gab der Kommissar de? Reichsamts des Innern die Erklärung ab, die Frage, ob die Durchführung einer Iwangsverstcherung gegen die Folgen der Arbeitslosigkeit überhaupt möglich sei, und in welcher Weise eine solche Versicherung evtl, ausgestaltet werden könne, sei zu wenig geklärt als daß bereits ün gegenwärtigen Zeitpunkte eine bestimmte Erklärung zu der von den Gesuchstellern angeregten Frage über die Beitragspflicht der Arbeitgeber abgegeben werden könne. Märkte. Gießen,29.März. Marktbericht. Auf heutigem Mochenmarkt fasteten ■ Butter pr. Pld. 1.00—1.10 Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Vfg., 2 et 00-00 Pfg., Gänseeier 00—00Psg., Enteneier 8—0 Psg., Käse a)r. Stck. 6—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr. Liter 21 Pfg., Zinsen pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar0,80-1,00 Mk., Hühner pr.St. U,30—1,40 Mk^ Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück ! .70—2,20 Mk., Gänse vr. Pld. 00—70Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund f >8 -78 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweine- leisch pr. Pfund 60—72 Psg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Psund "6 Psg., Kalbfleisch pr. Psd. 62—74 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund >0--74 Psg. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 Mk., Weißkraut per Ztlick 9—12 Psg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner '.00-10,00 Mk., Milch per Liter 18 Psg., Aepsel per Zentner 20 . is 25 V.'k., in Korben 00—00 Psg. Nüsse 100 St. 35-40 Psg. Kirchliche Nachrichten. Katholische Gemeinde. Mittwoch den 30. März: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Donnerstag den 81. März, Gründonnerstag: ißormittagS von 67, Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beicht. „ um 7 Uhr und um 8 Uhr wird die heil. Kommunion ausgeteilt. , um 9 Uhr: Hochamt Nach dem Hochamt wird das Aller- heiligste nach dem „hl. Grabe" ttbfr- tragen und dort bis zur Abendandacht zur stillen Anbetung ausbewahrt. Machmittags um 6 Uhr: Andacht. Israelitische Religionsgemeinde. Hottesditafi tu der Synagoge (püdautage). Donnerstag den 81. März und Freitag den 1. April 1901: Passahsest. 1. Tag: Vorabend: 6.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Predigt. Nachmittags: 4 Uhr. 2. Tag: Vorabend: 7.30 Uhr. Morgens: 8.80 Uhr. Predigt. Abends 6.45 Uhr. Bem. Während der Sommermonate beginnt der Morgengottesdienst am Sabbath um 8.30 Uhr. Israelitische Religionsgescllschast. «Kottesdieng. Mittwoch den 30. März 1904. Morgens 6.30. Donnerstag den 31. März nnd Freitag den 1. April 1904: Passahfest. 1. Tag: Vorabend 6.45, morgens 8.00. Predigt. Nachmittags 4.00. 2. Tag: Vorabend 7.40, morgens 8.00. Sabbathfeier am 2. April 1904. Vorabend 6.30, morgens 8.00, nachmittag 4.00 Uhr. Sabbathausgang 7.45 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 6.30 Uhr. Briefkasten der Redaktian. (Auondme Anfragen bleiben nnberücksichtlgt.f Fr. PfSchiffenbergcrweg. Sie bekommen in jeder Drogenhandlung Auskunft und Mittel. ,,Unermüdliche Hausfrau". Arn besten wohl vorsichtig befeuchten und bann eine Zeitlang Schweres hinauslegen. Familien-Uachrichlcn. Gestorben: Herr Ludwig Schnur, Großh. Gerichtsvollzieher l P., Darmstadt. Herr August Roßmann, Fiuanzaspirant, Darmstadt. Frau Haushofmeister Elisabeth Jllert Wtw., geb. Ludwig, Darmstadt. Frl. Kälchen Sommer, geb. Schuchmann, Jn- heiden. Neueste Meldungen. Lriginaldrahtmeldttngcn des Gießener Anzeigers. London, 29. März. „Daily Chroniele" meldet aus Tschifu, daß die Russen große Schwierigkeiten haben, sich Ho lz zu vevschaffen. Sie zerstören sogar Häuser, um solches zu erlangen. Auch an Fourage fehlt es. Zahlreiche Pferde krepieren vor Hunger. — „Daily Mail" meldet aus Söul: Am 23. _b. M. fand zwischen Andschu und Shanguju ein Kampf statt, aus welchem die Japaner siegreich hervorgingcn. Die Japaner hatten 50 Tote. Der Verlust der Russen ist noch nicht bekannt. Paris, 29. März. „Petit Journal" meldet aus Petersburg, im russischen Generalstab sei ein Telegramm eingelaufen, welches über - ein Gefecht amJaluflusse berichtet. Die Japaner sollen hierbei bedeutende Verluste erlitten haben. Paris, 29. März. Aus Rouba ix wird gemeldet: Tie Erregung in den Arbeiter kreisen hält an. ^Ter Aus stand gewinnt immer mehr an Ausdehnung. ^Streikenden beträgt 4700. 49 Fabriken stehen ftm. Aus -rlle sind zwei Schwadronen Kavallerie nach Roubaix abgegangen. Auch in Lille selbst gährt es. Di« Textilarbeiter beabsichtigen, sich mit den Streikenden von Roubaix solidarisch zu erklären. Venedig, 29. März. Wie mehrere Zeitungen übereinstimmend melden, herrscht im hiesigen Arsenal eine fieberhafte Tätigkeit, um die kriegsmäßige Ausrüstung der Kreuzer, Panzerschiffe unb Torpedoboote zu vol> enden, was mit der Möglichkeit einer italienischen Intervention auf der B a l k a n h a l b i n s e l in Zusammenhang gebracht wird. Die Konzentrierung der italienischen Flotte im adriatischen Meere sei bevorstehend. Wien, 29. März. Auf Grund des Ergebnisses der Untersuchung aller Wiener Theater nach der EhicagoeH Brand-Katastrophe beschloß die niederöstreichische, Theater-Lande? Kommission. daß in Wien das Sari- theater und das Josef ft ädter Theater gesperrt^ werden soll, wenn die Eigentümer nicht binnen Monatsfrist durchgreifende Aenderungen der Baulichkeiten in An-' griff nehmen. Budapest, 29. März. Die geschiedene Gattin eines Berliner Bankiers. Fran .Klara Deutsch, die sich feit sieben Monaten hier ärztlich behandeln ließ, bat sich in. einem hysterischen Anfall im Hotel Hungaria erschossen. Petersbitrg, 29. März. Hier wird als angebliche Tatsache erzählt, England habe an Japan 10 Tor- pedoboote v'rkauft und bereits abgeliefert. Telephonischer KursberCcht * runktnr* a. .IS«, 29. März. 3’/2°/o Reichfianleihe . . 101.80 3Vo do. ... 90.20 8i/,o/0 KodhoIs .... 101.65 8°/n do ..... 90.25 Hegyon .... 100.00 3*/, % OborhcsRcn . . . —.— 4% Oesterr. Goldrente . . 101.55 4x'6% Oesterr. Silberrente 100.45 4% Umrar. Goldrente . . 99.20 4°' haben. Rente , . . 102.50 4‘ 2% Portugieser , . . 60.00 30/ Portugiesen.....59.00 1% C. 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