Freitag 2S. Januar 1804 V°rfles Blatt 154. Jahrgang le muh aechnen Herr- iw- r f die Metzger mit mög- inzuwirken, daß sie baldigst gieruna tut alles, um und die Chauvinisten zu Äbrrfit für Dcvefchenr «n-etger GteKeu, gfrnlpr rd>anld)lu6 Wt 61. Nr. 24 •r|*et*t tLgktch außer ftonnto^» Dera G letzen? r Anzeiger werden tm Wechsel mit den. »elfischen Landwirt bte »letzeaer Kamillen- bläuet viermal in der fltodie beujelegL NoMttsnSdrnck a. Ben Sradl 'schen »»rt.-Buch- u. Btettt- bmderat Clhetkb ckrdeal KrKaMtMachung. Betr.: Fleischbeschau. Wir bringen hiermit zur Kenntnis der Beteiligten, daß der in Aussicht genommene zweite Lehrgang für Fleisch, beschauer im Schlachthofe zu Gießen erst am 1. März 1904 beginnen kann. Nähere Bekanntmachung erfolgt später. Gießen, den 26. Januar 1904. ®rDp’fx’riitvif'?1 'S .^vi. Gießen. I. «: Dr. Heinrichs. retzschmar des Herrn b. Gerlach; nicht minder aber auch die Freisinnige Bereinigung zu diesem Hospitanten. — Dem Reichstage ging eine Resolution Auer und Gen. ans baldige Vorlage eines Reichsberg-Gesetzes zu, wodurch die Einführung einer Schichtdauer von längstens acht Stunden in Betrieben, wo die Temperatur 28 Grad Celsius übersteigt, von längstens sechs Stunden festgesetzt wird. Ferner wird die Einsetzung von Arbeitern zur lleberwachung der Schutzvorschriften, sowie das Verbot derFrauenarbeit ht den der Bergwerksinspektion unterstellten Betrieben, sowie einheitliche Regelung des Aie Antwort Außtands. Ueber den Inhalt der Antwort Rußlands auf die letzte apanische Note konnte man aus englischer Quelle allerlei lesen, das den Anschein erweckte, es beruhe auf intimster Kenntnis der diplomatischen Erörterungen. Rußland, so hieß es, komme in der Antwort Japan einen weiteren Schritt entgegen. Doch nicht weit genug, ließen die pfiffigen Gewährsmänner der englischen Presse durchblicken, damit das Kriegsseuer, das so unermüdlich geschürt wird, ja nicht verlösche. Nunmehr erweisen sich die Mitteilungen der angeblich Wissenden als eitel Geflunker. Denn die Antwort Rußlands ist jetzt erst festgestel lt worden! Die „Köln. Ztg." meldet aus Petersburg vom 28. d. M.: Aus guter Quelle verlautet, es finde heute unter dem Vorsitz »es Kaisers ein Ministerrat statt, in dem die endgiltige Feststellung der Antwortnote an Japan beschlossen werden soll." Jetzt also dürfte sie danach in Petersburg vorliegen, aber wahrscheinlich ist sie, vorausgesetzt, daß die „Ä. Ztg." recht unterrichtet ist, zur Stunde noch niemandem bekannt außer dem russischen Ministerrat. Eine offiziöse Auslassung, Petersburg, 28. Jan., datiert, lautet: „Unter dem Vorsitz des Großfürsten Alexei Alexandrowitsch fand heute vormittag eine Beratung der ostasiatischen Angelegenheit statt. Der Zweck der Beratung war, ein Mittel zu finden, nm den Streit zwischen Rußland und Japan friedlich beizul egen. Man kann annehmen, daß die Antwort Rußlands auf die letzte japanische Note wahr- schei nlich in der nächsten Zeit erfolge." Nach allem dem nimmt sich Rußland jedenfalls reichlich Zeit zur Vertiefung in die japanischen Forderungen. Und aller Voraussicht nach wirb auch der nächste Bescheid so gehalten sein, daß er noch nicht als das Letzte Wort" zn betrachten ist, sondern neue Verhandlungen nötig macht — falls nicht Japan die Geduld verliert und seinerseits ein Ultimatum stellt. Es muß Rußland daran liegen, daß mindestens so lange der Ausbruch der Feindseligkeiten hinausgeschoben wird, bis die unterwegs befindlichen Kriegsschiffe da eingetroffen sind, wo sie gebraucht werden. Solange wird Rußland die friedfertigste Miene von der Welt zeigen, bemt die ersten wichtigsten Entscheidungen vollziehen sich in einem russisch-japanischen Kriege auf dem Wasser. Es wird später einmal von hohem Interesse sein, rückblickend das meister- haste Spiel der russischen Diplomatie zu verfolgen. Wie diese Japan hinzuhalten verstanden hat — ebenso wie die chinesische Regierung mit den famosen „Terminen" für die Räumung der Mandschurei — das ist fast ohne Beispiel in der neueren Geschichte. Die Japaner erkannten dabei sonnenklar von Anfang an, daß es von Rußland auf Verschleppung und Zeitgewinn abgesehen war. Daß sie trotzdem immer wieder in Unterhandlrmgen aller Art verstrickt wurden, kennzeichnet die überlegene Klugheit imb Feinheit der von Rußland angewendeten Mittel. Auch dem verbündeten England, dessen Staatsmänner doch sicherlich mit Rat zur Hilfe gekommen sind, gelang es nicht, Japan diesem Netz zu entreißen. Wir glauben, daß Rußland, das ja bisher tatsächlich überhaupt noch nichts in irgendwie bindender Form zugestanden hat, Japan mit ein paar Brocken abspeist, in der Mandschurei wie in Korea aber vollkommen nach Gutdünken schaltet. Rußland wird mit Japan fertig, kommt eS zum Ernstfall, so sicher, wie England mit den südafrikanischen Republiken fertig geworden ist Der englische Staatssekretär des Innern hat berkündigt, England werde, wenn der Friede nicht erhalten bleibe, bett Verpflichtungen gegenüber dem Verbündeten n a ch k o m m e n. In Petersburg wird man diese Verheißung schwerlich tragisch nehmen. England als Mitstreiter gegen Rußland, und warum, um „tpeniba", um die Mandschurei, und um Japans hvchMgende Ausdehnnngspläne? lln- Knapvschaftswesens gefordert. Posen, 28. Jan. Die polnische Provvrzial-Delegierten- versammlung stellte den Reichstags crbg. Korfanty als Landtagskandidaten für Schrimm-Sckrrvda-Wreschen auf. Korfantps Proklamierung ist als Protest deS gesamten Polentums gegen die Germanisiernng der Geistlichkeit Oberschlesiens und als ein Sieg der rcchlkalstrn Richtung des Polentums Oberschlesiens aufzufassen. Karlsruhe, 28. Jan. In Freiburg ist heute mittag Landgerichtspräsident Emil Fieser, der langjährige Führer der nationalliberalen Partei in Baden, im Alter von 69 Jahren gestorben. Er gehörte über 20 Jahre der zweiten Kammer an und als Vertreter !der Stcwt Karlsruhe einmal dem Reichstag. München, 28. In der Abgeordnetenkammer verlas I (wie wir schon in unserem heutigen Frühblatte mitteilten) ! der Präsident v. Orterer ein Schreiben des liberalen Drze- präfidenten v. Leistner, worin dieser erklärt, daß er sein Amt niederleae. Ebenso hat der liberale Schriftführer Schmidt-Wunsiedel fein Amt niedergelegt. Es handelt sich tun die Debatte zur Geschäftsordnung über die Frage, ob der sozialdemokrattsche Wg. Segitz eine Stelle aus der beschlagnahmten Zentrums-Nummer des „Simplicis si - mus" verlesen dürfe. Der damals die Sitzung lettenbe Vizepräsident v. Leistner hatte dies, wenn auch nicht ohne Bedenken, zu gegeben. Während der Geschäftsordnungsdebatte erschien plötzlich der Präsident v. Orterer im Saale, übernahm das Präsidium und erklärte entschieden, daß die Verlesung unstatthaft sei. — DaS Staatsministerium des Innern weist in einer Entschließung an den hiesigen Magistrat auf das Sinken der Schweinepreise auf dem hiesigen S chl acht Vieh- mar kt hin, wahrend die Preise fürSchweinefleisch dieser Abwärtsbewegung nickt gefolgt snen. Im Interesse der Verbraucher werde dem Magistrat dringend empfohlen, aus die Metzger mit möglichstem Nachdruck einzuwirken, daß sie baldigst die Preise für Schweinefleisch ermäßigen. Sollten die Metzger diesem Ansinnen n-'cht nachkommen, so würde reiflich zn erwägen sein, ob nicht in anderer Weise Abhilfe geschafft werden konnte, wie z. B. durch Förderung genossenschaftlicher Vereinigungen der Verbraucher oder durch Schaffung begünstigter Konkurrenz-Unter- jnehmungen und dergleichen. s-Sctiessen Keer und Illoite. Die hechtgrünen Hands chuhe und der Helm mit der elektrischen Glühspitze. Anläßlich des Gerüchts, daß der kommandierende General v. d. Goltz um seinen Rücktritt ein gekommen sei, erwähnt die „Pr. Kvrr.", daß Noch ein anderer in allerdings nicht gleich, wertiger, aber doch immerhin nicht mehr ganz unter- geordneter Stellung befindlicher aktiver Offizier bald ein Opfer der „Kummersalte" werden würde. Die genannte Korrespondenz erzählt darüber: „Ter erwähnte Offizier ist Erfinder des neuen Ausdrucks für die vor etlichen Wochen eingeführte Rückenzierde, ein Verdienst, das „oben" leider nicht anerkannt werden konnte. Unter den Eingängen eines bekannten militärischen Warenhauses ht Berlin fand sich bald nach dem Erlaß der viel besprochenen Kabinettsordre eine Bestellkarte vor, die den erwähnten Ausdruck enthielt. Ta der Absender der Karte des weiteren um Einsendung einer Probe der hechtgrünen Handschuhe und des .Helms mit elektrischer Glühspitze bat, deren baldige Einführung seiner Information nach bevorstehe, sah die Direktton des Warenhauses in der Karte vom Justtzminifter kurzer Hand zurück gewiesen. Lutz-Korodi legte infolgedessen seine Stellung am Krrmstädter Gymnasium und sein Reichstagsmandat nieder und übersiedelte mit feiner Familie nach Berlin. Petersburg, 28. Jan. In Rikolaistadt in Finnland würbe eine Verschwörung entdeckt. Zwei Studenten tourten verhaftet, die beabsichtigten, den Polizei- meister zu ermorden, weil er russische Politik treibe. In ihrem Besitze wurden Schußwaffen, Pattonen, Dolche und Giftschachteln vorgefunden. Außerdem wurde ein dritter Verschwörer festgenommen denkbar! Der Petersburger Kvrrefpondent des „Berl. Tagebl/' berichtet von einem Telegramm aus Wladiwostok, mrcy welchem die kriegerische Sttmnntng der cm glo-j «panischen Presie feinen Stützpunkt mehr findet. Ter Rat des Königs von England an die japanische Regierung und noch mehr das Telegramm des Zaren an den Stmt- Halter Alexejew, das den Wunsch eines friedlichen Gedeihens des Ostens aussprach, haben die Gemüter in Japan abgeküblt. Die japanische Regierung tut alles, um den Konflikt beizulegen und die Chauvmtsten zu beruhigen. Gin Telegramm aus Tokio vom 28. d. M. meldet: Die Mitglieder des Kabinetts speisten abends mit den hervorragenden Bankiers des Reiches, die in der Hauptstadt versammelt sind, mndiefinanzielleLagezu beraten. Morgen speist der Premierminister mit einigen Finanz- (eilten. Marquis Ito und einige andere hervorragende Staatsmänner hatten heute eine Audienz beim Kaiser. Bezüglich der in Europa verbreiteten Nachricht über angebliche ernste Unruhen in Korea wird von maß- gehender japanischer Stelle versichert, daß dieselben bedeutungslos i ind. Nach japanischen KonsularberiMeu ans Soeul find seit Jahresanfang nur an zwei Punürnt, nämlich in Phoengthaik und Thyoeuan -im Bezirk Tschiung-. Tschhoenado, unwesentt ? B.nnruhigungen durch etwa u)"' ,a X»2*'3“ Ml 4jiaU! »•*** t o W-s*- Mitische Tagesschau. König Leopold von Belgien empfing, wie ans Bersin vom 28. d. M. gemeldet wird, im königlichen Schlosse zu Berlin eine Deputatton der Berliner belgischen Kolonie. Er stattete dem Reichskanzler einen längeren Besuch ab. Heute abend trat der König die Heimreise an, vom Kaiser zum Bahnhofe geleitet. Tie um einen Tag früher erfolgte 2lbrei.se des Königs von Berlin wird in gewissen, dem Kongo-Unternehmen besonders zugetanen Kreisen beunruhigend empfunden. Die „Jndependance Belge" konstatiert, daß die deutsche Presse den König Leopold nicht enthusiastisch, aber korrekt begrüßt habe. Im übrigen glaubt dieses Blatt nicht an einen dauernden Erfolg dieser Königsreise. Deutschland sei für den Kongostaat nicht weniger gefährlich als England. ES sei unmöglich die deutschen Kolonial- interessen nttt den Interessen des Kongostaates zu versöhnen. Allein in Frankreich könne Belgien gutes erwarten. — Es sei bemerkt, daß die jndependance" mit dieser unfreundlichen Haltung gänzlich allein steht. „Etoile Belge" wundert sich über die Schweigsamkeit der brutschen Blatter. Das! Blatt, das oft die Ansichten der Kongoregierung wieder- gibt, schließt seinen Bericht: „ES ist besser, sich keinen Illusionen hinzu geben. Die Regierung und öffentliche Meinung in Deutschland waren dem Kongostaat feindlich; eine plötzliche Umkehr war nicht zu erwarten. Man müsse sich Glück wünschen, daß es König Leopold gelungen sei, Kaiser Wilhelm gegenüber die von interessierter englischer Seite verbreiteten und in Deutschland bisher geglaubten Verleumdungen zurückzuweisen." _ , „ „ . Auswärtige Berichte statten den Besucher mit einer ganzen Last von Fragen aus, die er in Bersin der Lösung' entaegenzuführen wünschte, darunter den deutsch-belgischen Handelsvertrag. Unseres Erachtens liegt dem König' der Belgier nur eine Sorge am Herzen, wofür< er keine Anstrengung scheut, und daS ist die Zukunft des Kongostaates. Aber gerade auf diesem Gebiete ist die deutsche Politik und Recht stets sehr vorsichttg und zurückhaltend ^Ti^'Meldung der „Etoile Belge", daß Kaiser Wilhelm im Laufe dieses Jahres nach Brüssel kommen werde, entbehrt nach der „Post" jeder Begründung, da über eine derartige Reise bis le^ noch kerne Beschlüsse gefaßt sind. Ebenso beruht dte Mesinmg des Brüsseler „Standard"-Korrespondenten über den G^a^and der Verhandlungen zwischen dem König Leoswld und Kaiser Wilhelm, sowie mit dem Reichskanzler durchaus nur aus Kombinationen. — Deutsches Reich. Berlin, 28. Jan. Der Kaiser .hatte nach dem gewohnten Spaziergang im Tiergarten ^ett^errebung mit dem Reichskanzler Grafen Bülow. Später Wte,^e Vorträge de? Generalinspekteurs der Festtmgen, des Kreigs- Ministers, des GeueralinspekteurS der Fußarttsierie, de^ Ebefs des Goneralstabes und des EhefS des Manne- monailutTbVkDtertel* SietzenerAnzeMW General-Anzeiger ** '**’ Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sietzen MM v *ir ’ iftaenteü Vans Beck. kabinetts. , . m s r.. ,. r. t „ - Zur Einweihung ferner Prä fr di a l w o btt- nn g veranstaltet der Präsident des Reichstages, Traf Ballestrem, am nächsten Mittwoch ein 8U dem auch der Kaiser sein Ersckemen ^gesagthat _ Ter Großherzog von Baden heft heute den Reickskanzle'- Grasen Bülow in Audienz empfangen. _ _________ .... , . — Der Bundesrat überwies die Vorsagen vel^nenv gröbliche Verhöhnung, was sie veranlaßte, das aeist- beu Entwurf eines Gesetzes über den Sckmtz Lone Schriftstück cm eine geeignete militärische -ÄeNe ungen, Mustern und Warenzeichen auf Dussterlu-ngen und toe{ter gu geben. Tie Direktion des Warenhauses wurde deü Entwurf eines Gesetzes sirr Cl,aß-Lothrlngen. über drc l vicfl€id)t nicht so nervös gewesen sein, tote sie es offen- Wölbung der Lehrer und Lebrertnnen an den roar, wenn nicht in den Erörterungen über die Elementarschulen den ztrstandtgen Ausschüssen, ^te-^nr ^niformänderungen im Ossizierkorps totem der teilung über eine dem Reichstage nach dem Stande am $ V wiederholt auf sie als deren geheime Triebfeder Ende Dezember 1903 zugegangene Nachweisung der Mn- deutlich hingewiesen worden wäre. Es meldete sich nahmen imb Ausgaben ans Anlaß der Expedltdenn anch ein gewisses Erbauern als der Wsendrr der nachOstasien nmrbe zur^Kvnntnis »enommemT«Sarte nach einigen Tagen zum zweitenmal schrrstluh vor- Wurf eines «esedeS wegen Wanderung der i^ichSfchuwen mtttetltc, seine neuliche Kundgebung s« beim ordnuug vem 19. April 1ZM wurde den SEimdigeri Aus. N^EKmahl und in entsprechender Strmmimg zu P-Pler schüssen überwiesen. Zugestinnnt ttmbe bem । Brot(t worden^ er bitte ihretwegen um Ents-^ildigung berichte über den Entwurf von Ausfuhrungsbestimmungen /nsucke. sie als nicht em gegangen betrachten zu zu dem Gesetze betrefsend Bekämpfung rooHen. Tas war mm nicht mehr möglich; das mil-tarrsch- s ä h r l i ch e r Kr a n k h c i t e u vom 30^«"!Uber gber dessen Ansg-ug Zwetsel Wohl kaum be- luslnni. redakteur der -Derl Ztg" müßte Frauen Rechtsanwälte werden kömreu. Es wurde über die v»m Bund der Landwrrte «rieten beschlossen, den Gesetzentwurf der Regmruag in Zollfrageu unterrichtet fern, layrmm-g. 1893 bis zu seiner Exmrs 1 rou rm ® 3 Kronstadt (Siebenbürgen), 28.San. Das Majestäts- glied d iese s Bundes gewesen-sozial gesuch, das der wegen „Aufteizung der eut scd en gegen noch. Nicht bloß früher konservativ und^rstlrch f z ai, ^.s magyarische Nation" zu einjährigem ^ta«ts- nicht bloß Anttsemtt, s'?ndern^auch nocy^udle, zw b 2000 Kronen Geldbuße verurteilte ungarische Pros. Lutz-5vrod„ e.ngereichi hatte, wurde tar,h»bl»tKr,i. na mV ,«.Wm Wtnfl Tuhy. itdigt sich mit deinem iaamWtan6roma' m Unlemehme» da Branche eoent. Wdeu» r IcrMngk „uÄtttManbie^ }. 8L erdeten.,_____. t Boltz, liMUL’1 ueu. Proi^Ul 962 Vermischtes. Auf bem Berliner Polizeipräsidium erschoß sich ein angeblicher Journalist namens Stephan, der, ohne daß er eine Vorladung erhalten batte, schließlich. * Hamburg, 28. Jan. Der Kassierer einer hiesigen Firma, Frahm, ist nach Unterschlagung von 70 000 Mk. mit seiner Frau flüchtig geworden. — Der 23jährige Buchhalter Petersen beging Wechselfälschungen in Höhe von 100 000 Mk. Eine mit 90 000 Mk. beteiligte Firma ist gedeckt. Petersen ist verhaftet. "Oppeln, 28. Jan. Ein Gendarmeriewachtmeister fand bei einer Zigeunerbande zwischen Betten versteckt ein VniversUäts-Nachrichten. Derlin, 29. Jan. Unter dem Dors'tze des Geh. Nates von Bergmann tagte gestern abend eine Versammlung von etwa 1400 Nerz ten beh fs Stellungnahme gegen ms Vorgehen des Vorstandes br Berliner Kassenärzte. Es wurde eine Nesolution angenommen, die besagt: Die Versammlung erblickt in dem Vorgehen des Vorstandes eine ernste Gefahr für den ärztlichen Stand, weil es die wirtschaftliche Organisation und Einigung der Berliner Aerzteschaft auf Jahre hinaus vereitelt. Sie ersucht die Mitglieder des Vereins Berliner Kassenärzte aufs iringenbfte, sich zunächst bis 1904 zu verpflichten und weitergehende Verpfl chtungen zurück'.unebmen. — Auch die Berlin-Brandenburgische Aerztekammer sprach sich gegen ras Vorgehen des Vorstandes Berliner Kassenärzte aus. Jena, 28. Jan. Geh. Hoftat Prof. Dr. Rudolf Süden, der bekannte Philosoph, hat einen Ruf cm die Universität Tübingen erhalten. München, 28. Jan. De" Prinzregent ernannte den hiesigen Univerfitätsprofessor Geh. Rat Karl Theodor von Heigel zum Präsidenten der Akademie der W i fstensch a f^en. auf seine mit ihm in Scheidung liegende Frau, die verletzt wurde. Er schoß bann auf sich und erhängte sich durchaus vernommen werden wollte. Die Behörde stellte Berlin, 28. Jan. völlige Geistesumnachtung fest. * Barmen, 28. Jan. Der verwitwete Bandwirker Stueting erschoß seinen sechsjährigen Sohn und darauf sich selbst. " Ko bürg, 28. Jan. Ein hiesiger Gastwirt schoß Prinzips. Die Besteuerung des Wertzuwachses hat in der Bürgerschaft sympathische Aufnahme gefunden, selbst die Kreise, welche es zunächst angeht, haben keinen oder nur schwachen Widerstand geleistet. Um so bemerkenswerter erscheint es, daß der einzige sozialdemokratische Vertreter in der Stadtverordnetenversammlung sich gegen die Steuer aussprach und sie ablehnte, obgleich keine andere Partei so scharf in der Verurteilung von Spekulationsgewinnen ist wie gerade die sozialdemokratische. Frankfurt a. M., 29. Jan. Die Feuersicherheit unserer Stadttheater befdjäftigte die Stadtverordneten. Tas Schauspielhaus wurde vom Magistrat als allen Anforderungen genügend erackstet, während im Opernhaus die Schaffung zweier weiterer Ausgänge im Parkett als dringend notwendig bezeichnet wurde. Die Stadtverordneten bewilligten die dafür nötigen Mittel. Die beiten sollen sofort aus geführt werden. — Die Stadtverordneten beschlossen auf Antrag des Stadtverordneten Tr. Herder die Erhöhung der Steuer auf Luxuspferde von 30 auf 100 Mark pro Jahr und die Einführung einer Automobilsteuer für Luxusgefährte von 200 Mark pro Jahr. Tie Genehmigung des Magistrats steht noch aus. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Garbenteich feiert der Gesangverein „Viktoria" am 17. und 18. Juli d. I. sein 25- jähriges Stiftungsfest und am 20. Juli sein Fahnenjubiläum. — In Frankfurt wurde ein kleiner Knabe, Karl Hartum, auf der Friedbergerstraße von der Straßenbahn überfahren und getötet. — In der Nähe von Wega wurde eine Zigeunerbaude festgehalten, weil man sie im Verdacht hat, daß einer ihrer vierjährigen Jungen nicht ihr eigen, sondern einer Familie bei Seligenstadt geraubt worden sei. Die sofort benachrichtigte Mutter erkannte das Kind als das ihrige, war jedoch später, als der Junge vor der aus Kassel herbeigern ^ncn Gerichtskommisfion eine Zigarre ! rauchte, ebenso wie die Richter der Ansicht, daß der Junge offenbar Zigeunerblut in den Adern halun müsse Daraufhin ließ man die Bande samt dem Jungen wieder ziehen. Handel und Verkehr- Volkswirtschaft BerNuer Börse vom 28. Januar 1904. (Mitgeteilt von der Bonk für Handel und Industrie, Gießen.) Zu Beginn der heutigen Börse zeigte sich auf allen Gebieten recht zuversichtliche Stimmung, wozu bessere politische Nachrichten und nicht -um wenigsten die befestigte Haltung des Newyorker Markte- beitrugen. Im weiteren Verlaufe verstimmten mattere Kursmeldungen aus Paris, wo die Banken größere Reportkündig- ttngen vorgenommen haben sollen. Auch verlautet, daß in Paris große Tauschoperationen von dortigen Banken gegen amerikanische Bonds vorgenommen werden. In Baltimore und Ohio »Lbares war der Verkehr wieder äußerst lebhaft, doch nahm die Plah- jpetulatioa starte GewümreattscUtonen vor. Tie Stimmung aui zehn starke Räuberbanden entstanden. Alle an die angeblichen Unruhen und an die Ernennung des Generals Jsisch zum Militärattacbee in Soeul geknüpften Folgerungen seien grundlose (Minbnnoen. Aus Stadt und Land. (ms.) Nieder-Moos, 28. Jam Die General-Versammlung des Kriegervereins verbunden mit der Geburtstagsfeier eröffnete der Präsident des Vereins mit einem Hoch auf Se. K. H. den Großherzog. Tie Jabres- rechnung pro 1902/03 wurde nicht beanstandet. Die Wie- /derwahl des Präsidenten sowie sämtlicher Inhaber der sonstigen Aemter des Vereins wurden durch Akklamation festgestellt. Sodann wurde der Beschluß gefaßt, eine neue Vereinsfahne anzuschaften. Nächstens wird dem Verein eine neue Fahnenschle'se zum 25 fahrigen Vereinsbestehen verliehen werden. Als neue Ehrenmitglieder wurden Lehrer Hederich und Gastwirt Muth zu Ober-Moos begrüßt. Tie Festrede zu Kaisers Geburtstag h'.eli das neue Ehren- mltglied Lehrer Hederich. Tann sprach Herr Brückner aus Sommbron. R. B. Darm stadt, 29. Jan. (Eigener Drahtbericht.) Die Zahl der an der S a l a t v er g i f t u n g Gestorbenen beträgt heute bereits sieben. Es sind folgende Personen: Die Kocklehiettn Bertha Göhring, 35 Jahre alt, Frl. Luise Bernau, 38 Jahre alt, die Gemeindeschwester Agnes Wagner, 42 Jahre alt, die Dienstmagd Anna Hohen st ein, 18 Jahre alt, die Tienstmagd EliseKlingler,22 Jahre alt, und Adam Bemius, 6 Jahre alt. Im Elisabethsttft und im städt. Krankenhaus sind zusammen noch acht Schwerkranke untergebracht, deren Zustand zumeist als hoffnungslos betrachtet wird. Tas „Tgbl." führt aus, daß das Gift nur durch verfaultes Fleisch, etwa von einem wunden, eitrigen Finger, wenn auch vielleicht nur in ganz winziger Menge, an den Bohnensalat gekommen sein könne. Die Professoren B o st r ö m und Dr. G a f f k y in Gießen sind 'mit der Untersuchung beschäftigt. Kunst und Wissenschaft. Berlin, 28. Jan. Die Akademie der Wissen- ch a f t e n hielt abends eine öffentliche Festsitzung ab, die dem Geburtstage ihres Reorganisators, Friedrich des Großen und des regierenden Kaisers gewidmet war. Minister Dr. Studt war anwesend. Professor v. Walbeyer hielt die Festrede. Ter Dorützende verkündete im Auftrage des Kaisers, daß Profeffor K o s e r für fern Werk über den üebenjährigen Krieg den Verdnn-PreiS, der in 1000 Thaler Gold und der goldenen Verdun-Medaille besteht, zuerkannt worden sei. m „ Der frühere Leutnant Bilfe, der Derfaffer des viel erörterten Romans „Aus einer kleinen Garnison/' hat nun auch ein D r a m a geschrieben, das ,W a h r h e i betitelt ist. Gerichtssaal. Fran kfurt, 28. Jan. Frankfurter Blättern zufolge mürbe der „Homöopath" Felg entreu wegen Abtreibung und Abtreibungsversuchs xu 10 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrverlust verurteilt. Hart erhielt wegen Blutschande 3 Jahre und 1 Monat Zuchthaus; die der Abtreibung angektagten Mädchen wurden teils freigesprochen, teils zu Gefängnisstrafen verurteilt. — Lieber sterben als heiraten! Eine an dramatischen Szenen reiche Verhandlung, so berichtet das ,9t W. Tck vom 27. d. ans Wien, spielte sich vor dem Bezirksgerichte Joses- stadt ab, als sich der Schlofler Josef Spmmy auf Anzeige seiner ehemaligen Brant Gabriele St wegen Verführung unter nichtem- gehaltenem Ehegelöbniffe zu verantworten hatte. Er war des Tatsächlichen geständig, erklärte aber sofort, jede ve rdiente Strafe anzunehmen— und wäre es der Tod! — aber heiraten werde er die Anzeigerin nie! Diese begann händeringend zu schluchzen und rief aus: „Deperl! Mach' mach mich nicht unglücklich, ich kann ohne dich nicht leben, ich geh' m den 2ob !* Da sich diese Szene wiederholte, mußte das Mädchen während eines Teiles der Verhandlung außerhalb des Gerichtssaales bleiben. Der Richter versuchte, den Angeklten zu veranlassen, sein Eheversprechen zu erfüllen. Der junge Mann weigerte lich aber entschieden, das zu tun, imb führte für seinen Entschlim Grunde an, bte sich der Veröffentlichung entziehen. Gabriele K. wird wieder in den Saal gerufen, und der Richter hielt ihr ine Angaben des Angeklagten vor. Statt aller Antwort fällt sie ihm um" den Hals und ruft: „Komm doch wieder zu mir — td) werd ja jetzt anders sein !" Er wehrt sie ab und ruft: .Lieber den -tob ! Richter: „Solche Szenen können wir hier nicht dulden k Zeugin: .Ich will nur, daß er ums Hinnnelswillen wieder zu mir kommt: (händeringend): ich müß sonst sterben!" Richter: ,,Zu einer solchen Vereinigung ist das Gericht nicht da! Hier handelt es sich nur darum, ob er zu bestrafen ist!" Zeugin: „TaS will ich ja nicht!" Richter: „Das hängt auch gar nicht von Ihnen ab!" Zeugin: ,JD Gott! Ich werde wahnsinnig! (Zum Angeklagten:) So geh', Peperl! Versprich, daß du wieder zurückkommst!" A n g e k l.: „Rein, ich kann mit dir nicht leben! Wenn ich's verdien', will ich gestraft werden!" Der Richter erhebt sich zur Urtetlsoerkündigung — da narrt sich das M ä d ch en vor dem Angeklagten aus die Knie, faßt seine Hande und schreit r „Sei nur wieder gut imb versprich, daß du zu mir kommst! Der Angeklagte reißt sich los und ruft abermals: „Lieb er d en Tod !" Tas Mädchen schluchzt krampfhast. Der Richter nötigt sie aufzustehen und verkündet sodann da? Urteil: Der Angeklagte wird s r e i g e s p r o ch e n, da daS Gericht nicht die Ueberzeuguns gewinnen konnte, daß eine Verführung oorliege. sd. D a r m st a b t, 28. Jan. Das vor kurzem stattgehabte Polizeikommissar-Examen haben sämtliche Kan- bidaten bestanden, und zwar: Bureauvorsteher Keil- Worms, Bureauvorsteher Martini-Mainz, Poli-eiwacht- meister Müller-Darmstadt, Feldwebel Schneider- Tormstadt, Polizeiwachtmeister Lindemann-Darmstadt, Schutzmann Breitbarth - Darmstadt. Feldw b?l HögnY- Alzetz, Oberfeuerwerker Kram er-Mainz und Polizeiwacht- meister K o w a l k e - Darmstadt. Darmstadt, 28. Jan. Wie die „Darmst. Ztg." entgegen anderen Meldungen schreibt, ist im Befinden des an schwerer Magenaftektion erkrankten Prinzen Franz Josef von Battenberg etwas Besserung eingetreten. Offenbach, 28. Jan. Ein schweres Unglück hat sich, He gemeldet wird, heute vormittag 1/211 Uhr int benachbarten Mühlheim im dortigen Farbwerk, norm. A. Leonhardt u. Co., zugetragen, indem unter lautem Knall ein mit komprimierter Lust gefüllter Kessel explodierte. Zwei dabei beschäftigte Arbeiter, die Schlosser Klein und Kaiser, kamen dabei ums Leben. Ter erste wurde völlig zerrissen, dem letzten wurde der Brustkasten eingedrückt, sodaß beide sofort tot waren. Tie etwa achtjähriges Mädchen in gänzlich verwahr- Getöteten wohnten in Mühlheim und waren verheiratet. Zustande. DaS Mädchen soll, nach den vor- ärt der Fabrik wurde Mauerwerk und an Fenster- ^nbenen Merkmalen zu schließen, die vor einigen Jahren scheibm durch bte Explosion rrhebluher Schadrn ange.1 g ^nnot)ct OTrfcf)rounbmc Elsk Kassel sein. Die ganze Vom Odenwald. 88. F-m. Am 28. Fannar findel «and- wurde oerhastet und davon sofort nach Hannover dahier eine Sitzung des Hauptkomitees für den B a h n b a u berichtet. ... Hirschhorn.Waldmrchelbach statt. In erster Linie Papenburg, 28. Jan. Dre große Besitzung soll über den Grunderwerb in den Gemarkungen Wald- deGrafen von Gaelen ist durch Feuer vernichtet rnichelbach und Heddesbach beraten werden. worden. Eine große Anzahl Vieh, sowie bedeutende Mengen (s.) Wetzlar, 27. Jan. Gestern nachmittag besichttg- ÖC>n Heu- und Strohvorräten sind verbrannt. ten mehrere Herren aus dem Gießener Hygie ni- • Ubine, 28. Jan. Eine italienische Alpenjäger- schen Institute ^t^ Führung des Privatdoz^ten verirrte sich bei einem Uebungsmarsch in Ktßka t bie 1)^9« Hegen P4 l?pger ^rmsch-n Alpen im Schneesturm. Zwei Soldaten als eine Stunde die Herstellung von Mikroskopen, ivcirro- 1 • tomen, Projektionsapparaten usw. erklären. Alsdann statte- stürzten a b unb würben schwer verletzt. ten sie noch auf kurze Zeit den Buderus'schen Eisenwerken ' Petersburg, 28. Ja«. In Kasstnowo (Gouv. einen Besuch ab, wo man in liebenswürdiger Weise die Rfaesan) starb eine aus sechs Personen bestehende Familie verschiedenen Hochöfen, Kesselfeuerungen und Maschinen- nach dem Genuß rohen Lachses. Die Aerzte stellten als räume zeigte. Gegen 7 Uhr abends fuhren die Herren Ursache Fi sch gift fest. wieder nach Gießen zuittick. • Zu dem neuesten Liebes- bezw. EifersuchtS- (ft-) Frankfurt a. M., 28. Jan. Das rasche ^fj^^!brama in Berlin wird noch berichtet: Der Produkten- tmn der Städte als Folge industrieller und gewerblicher ^^er Warembour, der die 24jährige Arbeiterin Berta Entwicklung bringt es nnt sich, daß Grund und B°. ermordete, ist ,-hr vermögend und betrieb in den, bebauter und unbebauter, immer wertvoller ' . .. . , / ' ' werden. Große Flächen Landes, die als Garten- oder Acker- Reinickendorfer Sttaße 45 ^duttenha^ung. Sem^ land verhältnismäßig geringen Wert hatten, werden durch Eltern, denen das Grundstück gehött, übergaben ihm vor die Einbeziehung in den städtischen Bauplan urplötzlich in einem Jahre das Geschäft, das sie 33 Jahre lang betrieben ihrem Werte um ein Gewaltiges gesteigert und wenn gar hatten, setzten sich zur Ruhe und kauften eine Villa in Neuen- etn derartiger Komplex vom Verkehr noch besonders 6e* t)ogen. Vor zwei Jahren lernte der junge Mann im Gesell- günsttgt wird, so erwachsen den Besitzern solcher Lände- schaftshause in Reinickendorf beim Tanz die Tochter des reien Gewinne, die nicht fetten ein Vielfaches des ur- -^heiter Senftlebenschen Ehepaares, die damals in einer sprünglichen Grundstückwertes betragen. Natürlich bemä^ arbeitete, kennen und verliebte sich in das hübsch- Mädch-N. Nachdem er das Geschäft van den Eltern erwarten lassen, und bei^der feinen übernommen hatte bewog er seine Geliebte bei rhm als Bitterung, die sie int allgemeinen für den Gang der Gehilfin iattg zu fern, und bezog bet ihren Eltmt m der Entwicklung besitzen, aehen sie selten fehl. Daß Wert- Liebenwalder-Straße ein möbliertes Zimmer. Warembour fleigerungen von Grund unb Boben, wie sie durch die na- war außerordentlich mißtrauisch und eifersüchtig — wie die türliche Entwicklung des allgemeinen Verkehrs, ganz Eltern des Mädchens erklären, ohne Grund. Seine Geliebte ohne Zutun des jeweiligen Besitzers, hervor- durste kaum mit jemanden sprechen, über jeden Gang mußte gebracht werden, ein geeignetes Vesteuerungs- rt$ ausweisen. In den letzten Wochen sprach er viel und objekt biDen, steht außer ^Uem Zweifel'.^rotzdeml einem .Julius", verntutlich einem Arbeiter, auf entge"hen^lassen. D«s Ve^^^ an die^ndstücks- den er sehr eifersüchtig war. Das Mädchen wußte ihn aber aewinne zuerst mit einer Besteuerung herangetteten zu stets bald roxebtt zu beruhigen. Gestern aben ve eß fein gebührt der Stadt Frankfurt a. M., die damit auf Paar um 6 Uhr zusammen daS Geschäft m der Remtcken- diesem, wie schon auf so manchem andern Gebiet, ein borfec Straße. Vor der Tür teilte Warembour dem Mäd- nachahmenswertes Beispiel sozialpolitischer Einsicht gegeben chen mit, er gehe zum Schankwitt Kleinschmidt in der Reinicken- hat Tie Gelegenheit dazu bot eine durch das Wachstum dorfer Straße 43a, der fein Geschäft verkauft habe und Ab- deS städtischen Bedcrrfs notwendig gewordene Neuordnung feiere. Seine Geliebte aß daß Abendbrot zu Haue der Finanzen. Ten Kem der Steuerreform bildet die . i)Qnn einer Freundin Helene Faustmann nach ° PU 1 einem Geschäft, um Putzsachen zu kaufen. Um 9-/, Uhr ,am bcr iun9C nach Hause Daß das Mädchen ein- vorgeschlagen: Ms zu 30 Prozent des Wertzuwachses kaufen gegangen sei, wollte er nicht glauben Er ging hm- Mciben frei; von 30 biS 49 Prozent toerben 5 Prozent unter, um sie zu suchen, kehtte aber bald zurück. SemeAuf- der Steigerung erhoben, von 60 bis 74 Prozent 10 Prozent; regung war durch Alkoholgenuß noch gesteigert. Nach einiger bei 75 Prozent und darüber 20 Prozent. Man kann darüber Zeit kam bann Fräulein Senftleben zurück und stellte sich streiten, ob diese Städte daS Richtige treffen, ob nicht ne^en ihren Vater, der an der Kochmaschine stand und die eine andere Staffelung erwünscht gewesen wäre ob man neit la§- Warembour saß in der Nähe Senstlebens vor die Wertsteigerung bis zu 30 Prozent ßomfrei taffen unb - litternb auf einem Stuhl. Frau Senftleben war bk. SS Wfü ÄUfe *A. WM» w Frage der als vielmehr dre Durchsetzung des! Küche. Aus bie tfcage, wo sie gewesen ser, erzählte daS Mädchen von ihrem Ausgang mit der Fremidin. Warembour aber sprang auf, schrie sie an: „Das ist nicht wahr. Du hast Dich von Deinem JuliuS küßen taffen!* * zog sein Messer aus der Tasche und stieß ihr die Klinge bis ans Heft in di, Brust. Mit dem Aiifschrei: »Otto, was hast Du getan!, brach das Mädchen ins Herz getroffen zusammen. Run kam Warembour zur Besinnung, warf sich über die tödlich Verletzte und versuchte den Blutstrom mit feinem Taschentuch zu hemmen. Senftleben und fein Sohn riefen um Hilfe. Die Schwägerin, die über ihnen wohnt, unb fein Sohn holten zwei Aerzte, unter beren Hänben bas Mädchen aber starb. * Ein heiters Vorkommnis wird uns aus einer hessischen Gymnasialstadt mitgeteilt, das ich anläßl-ch der Feier von K'aiftrS G'bnrt-tag ^getragen jat Der Direktor des Gvmnes^rns hielt die Festtede und sprach dabei über die hervorr,-en^e Haltung der h es sichen Division in den K'n an bcr Bergstraße egen die Armee der Badischen Revolutt on. Er nüpfte daran einige Anekdoten und erwähnte, daß ein unger hessischer Soldat, als feine Abteilung von den Aufständischen allzufehr bedrängt mürbe, durch das Signal, das er in der Stimme einer Nachtigall abgab, den Kampsesmnt der Soldaten wieder hob. Der Ncdner erinnerte an ein Wort, das Hannibal beim Uebcrgang über )ie Alpen seinen Puniorn §ngerufen haben soll: „Ta seht Ihr Taufende von Kriegern stehen, und rem einziger kann den Namen Hanno (Hanno ist der Name m "' rcr b .'rübmter Karthager, die sich alle durch große G'istekg gmwart ausgezeichnet haben sollen. D. Red.) führen. Äa nun ein Mitglied des Lehrerkollegiums der in den obersten Klassen im Munde der Schüler diesen Namen fuhrt, anwesend war, so kann man sich die Heiterkeit der Schüler erklären. Wer ich aber am meisten über die Stimmung der Schüler reute, ist sickierlim der jovial" Lebrer selber gewesen. 1-:V ifdjafl mir der Wissen- fcftfiiflmq ab, die dm 6 btf Mm unb des 'er Dr. Stubf nw an- Mm Tn W\W ßexbun-^xnt, bn Zerdun-Medaille befiehl^ ;e, btt Wetternd Kamison' bat nun auch e • t‘betitelt ift •t Göttern juW<|t jnjJj m ?!btreibunq imb £ ,#fiou§ tmb 10 3“^ „ ameftoftm ®M* , ,, n! Sine an dvaim S-s «!e„ e! «- K **wiA i ni*t (ftJVdbi® °uberd°lb,°Enla^ n9n9S enn Je acrte v.s NkK'K nd vlii,' dulden! * •*£**!! 5 Aerichl $eBOtn- A-J5 •S <’4* ft Sr*^«s* Ä:6® U-d«!'"'"" rief’ m*1 * 1*'’“ zaiittfn-* ®e bi«1»1 a« ^HUicbt %.lDnon'1 ^n, gn ’ an§ rjivM Ml ’««*« Ä I i»bie Ni: ■ ■u® Wt. 1 sein PalJ , ; Wn?r .''? Erstarb. I tolTb uns 1 wtS 7 n»ji »Äs r.Ä-L »$•£ fcB^Ä«£ b " 1»«: „Sa fi «’t’Ä >* >9'FtoW(luä, C ja nun ein Obersten Dassen N'^.send war, thaler erllaren. ?M dn % Ijelbn gewesen^ chnr ~ ffije des (M). Rates ™ eine Bersamm, rteu'.ingnahmr gram ^Kassenärzte, kn, Die besagt: Tie '^n des Vorstandes > Stand, weil es die -immg der Berliner eit. Ae ersucht die t Kassenärzte aufs zu verpflichten und mchmen. - Auch die i sprach sich gegen Tt Kassenärzte aus. f. Dr. Rudolf Eucke^ nf an die Universität iiegmt ernannte den at Karl Theodor von :i Akademie der Anfangs- u. Schlußkurse. Im aal meinde. Pfarrer Dr. Naumann. 4% Uncrar. Goldrente Harpenei Tendenz: schwach. Unterzeug zn sehr billigen Preisen zum Verkauf ausgelegt. Selten günstiges Angebot Nur extra feine Qualitäten. 0 gewähren. holl. Friedrich Schreiner Metzgermeister, Scltersweg 65. 1009 . 102.70 | 3°/0 Mexikaner . 92.00 I 4‘/9rl Chinesen 134 80 44.— 00 00 Electric. Sei uckort . Nordd Lloyd . . Kredifaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Ber iner Handele*. Oeeterr. Staatebahn . Lombarden . . • Gotthardbahn . . . LaurabQtte . . . . Bochum . . « . . . 212.90 . 224.40 . 143.25 . 191.75 3Vt% 3% 3‘W *°l9 Win 103.85 62.30 32.00 . 102.60 . 91.95 . 101.35 . 99.50 . 102.90 als: Bohnen, weiß Erbsen, gesch. Erbsen, ungcsch. Erbsen, grüne Linsen R1/,^ Oberhessen 4% Oeeterr. Goldrente Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lrllas- und die Johannesaememde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Montag, den 1. Feb ruar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief Kap.4,1-11. Pfarrer Dr. Naumann.. Die Brautleute, die ihre Trauung vorbereiten, werden gebeten, ihr kirchliches Aufgebot so frühzeittg bei dem Pfarrer zu bestellen, daß es an einem Sonntag vor der Trauung vorgenommen werden kann. Die vier Pfarrer richten an ihre Gemeindemitglieder die herzliche Bitte, in den öffentlichen Danksagungen nach Begräbnissen die Namen und Trostworte der Pfarrer künftig nicht mehr erwähnen zu wollen. dem Kassaindustriemarkt war eine gute und Kursaufbefferungen waren fast durchgehends zu verzeichnen. des Oberh. Bienenzüchtervereins befindet sich einzig und allein bei C. G. Klemhenn Bahnhofstraße 59. 1008 Daselbst ist la. garantiert reiner Bienenhonig stets vorrätig. 4°/ Italien. Rente , . . 4ilt% Portugieser , . . aoj Portugiesen. . . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose .... 4°/o Griech. Monopo’ -Anl. 41/,% äussere Argentiner Pttvat-Diskont 2% Prozent. Deft. Kredit. Deutsche Bank . « Darmstädter Bank . Bochumer Guß . 211.90 223.70 143.37 191.62 204.75 Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Septuagefimae, den 8L Januar. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer v. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthausgememde. Pfarrer D. Schlosser. Abend? 5 Uhr: Siehe Johannestkirche. Donnerstag den 4. Februar, Abends 8 Uhr im Konfirmanden- der MatthäuZgemeinde Bibelstunde. Psalm 93. Psarrer D. Schlosser. In der JohanueSktrche. Vormittags 9'/, Uhr: Psarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die JohanneSge- Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldnuge« des Gießener Anzeigers. Madrid, 29. Jan Kri e g s minist er Lin ar e- demissionierte, um bezüglich seiner Duell-For TeSephomscfoer Kursbericht. jb rr» <• iura - .. 29. Januar 19t4 Frische schwere WuIbhÄ» empfiehlt Fr.Ebel, Rittergaffe 11 26.90 . 89.70 . 104.00 . 105 00 . 211.80 198.10 . 143.10 . 156.30 . 159 50 , 148.90 . 16.20 . 192.50 . 236.50 . 191.60 204.50 WsksMl von ausgezeichneter Kochart Zugleich machen wir auf unser reichhaltiges Lager in weissen und farbigen Hemden, Frack-Westen Krawatten, Hüten, Schirmen, Handschuhen aufmerksam und bemerken, dass wir auf alle diese Artikel — Das rumänische Jigaretteupapier - Monopol. Herbste 1900 hat der rumänische Staat sich von der Diskonto- Gesellschast und dem Bankhause Bleichröder 15 Millionen Francs entliehen und die Amortisierung dieser Schuld innerhalb 12 Jahren durch dieEmnahmen des neugeschaffenen Zigarettenpapier-Monopols garantiert. Es zahlt der rumänische Staat jährlich an Zinsen und Amortisation 2 Millionen, was einem Zinsfuß von 81/, Prozent 'aleichkommt. Der Diskonto-Gesellschaft wurde vom rumänischen 'Staate garantiert, daß das Monopol jährlich L 150 000 Freiem- «tragen werde und sich noch dazu verpflichtet, em etwaiges Mehr- erktägnis nach Abzug von 32 Prozent für die Kosten, mtt der Dts- tomo-Gesellschast zu teilen. Dieser Vertrag hat sich ebenso porleil- «baft für die Dtskonto-Gesellschaft als belastend für den rumänischen Staat erwiesen, da die Einnahmen des Monopols inzwischen auf mehr als 4 Millionen gestiegen sind und noch weiter steigen durften. Deshalb möchte die rumänische Regierung daS Zigarettenpapier- Moiiopol sehr gerne ablösen, aber es ist sehr fraglich, ob sie dies auch kann. Es wird ihr unter den gegenwärtigen Verhältnissen kamn möglich fein, der Diskonto-Gesellschaft die entsprechende Kompensation für den diesem Bankinstitut aus dem Monopol er- lvachseudeii sehr bedeutenden Nutzen zu gewahren. Adler-Fahrradwerke vorm. Hetnr. Meyer, Frauksurt a M. Von den Kleyer-Fahrradwerken hören wir, daß sie m allen Branchen volle Beschästigung haben. Auch von den Gordon Benne - Rennen ,oird vermehrter Absatz ihrer Automobile erwartet. Für das am 1. November abgelausene Geschäftsiahr ist eine gute Dwx Reicheanleihe do. Konsole do Hessen Vorzügliche frische Vogelsberger Eaeitotttr Süßrahm-Tafelbutter frische Landeier soeben einqetroffen bei 1998 H. E. Jughardt Inh.: August Wallenfels Marktvlatz 15. Telephon 390. ferner: Sauerkraut Salzgurken, ßfstggurkeu empfiehlt 789 RobertSiuhB Neustadt 23.________. Kartoffeln. Prima Speise- und Salat» fartoffcht,mnenum bonum, Brusscc, Weltwunder, gelde und rote Mäuschen n. s. w. empfiehlt zu billigstem Tagespreis jedes Quantum frex Keller 1183 J. Hankel, Schloßgaffe 6. Fechtverband Giessen-Lahr (Wohltätigkeitsverein). Sonntag den 31. Januar 1904 Allgemeiner Ausflug nach dm Windhsf. 9W Konzert und Tanz. Abfahrt mit Extrazug nachmittags 4 Uhr. ^ahrt 8,41. Uhr. Eintritt frei! 1027] Eintritt frei l Freunde des Vereins sind willkommen. Aiff vielfcittges Verlangen Gruppeuaufsührnng.___________ ^bendS FeuerwerL^ Schiffsnachrichtea. Norddeutscher Lloyd. In Gießen vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 25. Jan. «Per transatlantischen Telegraph). Der Doppelschrauben-Postdampfer „Hannover", Kapitän H. Jacobs, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 12 Uhr Mittags wohlbehalten in Newyork angekommen. bCnt,eiicberldbc« SPirttuSrtug sprach sich in der Kattell-Enguete. komm»,wn Herr Kommerzienrat Kantorowicz wie folgt aus: W»r sind in Deutschland gar nicht so weit von der Tr'.'stblldung entfernt, die Gesellschaft für Spiritusverwertung ist em -truft, und da flehe ich auf dem Standpunkt, den Herr Geheimrat Wagner em- Ulmmt und vielleicht auch Her-r Generalsekretär Bueck: wennschon so monopolistische Bestrebungen vorhanden sind, wenn mander Spir'lusverwertung großen Fabriken geradezuden Kredit unter- aräbl um sie aufzukaufen, dann meine ich, ist es beffer, ein Mono " zu schaffen, welches dann der Allgemeinheit zu aute konimt. che Erdöl.Jnlmstr,-. T.e vr-utz,!ch<- R-«.«- Mio ist auf die Vorgänge in den hannoverschen Oelbezirken auf- merksam geworden, und wohl um Mißständen oder Mißbrauchtti vormbeuaeu, hat die Regierung dem Herrenhause emen Gesetz ennunrf vorgelegt, betreffend die Ausdehnung einiger Bestimmung en des Allgemeinen Berggesetzes vom 24. Ium 1865 auf d,e Aufsuchung und Gewinnung von ErdöL In der, Begründung deS Gesetzentwilrfs wird u. a. gesagt, daß das be' «unstiger undu - gestörter Weiterentwickelung möglicherweise volkswirtschaftttch wett volle Vorkommen von Erdöl durch die bisherige Att und Weife de Betriebes gefährdet erscheint. Harpener Bergbau . . 205.90 Tendenz: matt. Samstag den 30. Fanuar, abends 8’/? Uhr, im Gießener Festsaal (Cafe Leib). Orden, Ehrlichen und Verbandsabzeichen sind anzulegen. Der Borpa 41 % Oesterr. Silberrente 101.20 ” ~ ‘. 100.70 Sport. New-York, 28. Jan. Der jung« Vanderbilt, ein 'riqer Automobilspottsmann, hat den bestehenden Weltrekord über eine englische Meile mit einem 80pferdigen deutschen Mercedes- Wagen geschlagen, indem er die Strecke m 38 Sekunden zurück- legie; das bedeutet eine mittlere Stundengefchwmdigkelt von 148 Kilometer 760 Meter. Blasen- und Nierenkranken ist dringende -1 empfehlen der Besuch des Kgl. Mineralbad es Brückenau, sowie zur Trinkkur das 1028 ernarzer berung an den republikanischen Deputierten Sortcrns freie Hand zu haben. rz . . M Marseille, 29. Jan. In einem Cafs rn der Gemeinde Rognonas fand gestern abend eine Acetylen- Explosion statt, wobei 10 Personen Schaden erlitten. Budapest, 29. Jan. Hier hat in aller Strlle tae Vermählung des Grafen Stefan Gyulai mit ber Wiener Schuhmacherstochter ElisabethKolazra tattgefunden. Ms Trauzeugen fungierten ein Araber und ein VZiiener Advokat. Pittsburg,29. Jan. Von den 71 Leichen, welche bisher auf der Grube Eheswick geborgen worden sind, konnten nur 18 rekognosziert werden. Nur die Hälfte der Grube ist bis jefit abgcsucht worden. London, 29. Jan. Im Arbeiterviertel Shor- ditch brach Groß feuer aus. 6 Häuser wurden gänzlich zerstört. „ „ Wien, 29. Jan. K ai s er Wilh elm hat dem Erzherzog Friedrich ein Spiritus-Motorboot zum. Geschenk gemacht. Berlin, 29. Jan. An Stelle des Kronprinzen, der an einer starken Erkältung leidet, wird Prinz Eitel Friedrich den Kaiser bei der Beisetzung des Herzogs von Anhalt vertreten Posen, 29. Jan. In Kuzie bei Samtcr verübte der Arbeiter Marten an einer Arbeiterfrau einen Lustmord. Die Leiche wurde mit aufgeschlitztem Leibe aus gesund en. Der Mörder ist verhaftet. Während der Ausnahme-Tage bis 6. Februar haben wir einen grossen Posten wollener und halbwollener Drucksachen aller Art liefert in jeder gewünschten Ausstattung, stilrein und preiswert die Bruhl’sche Universitäts - Druckerei, Schulstr. 7 Kgl. Bayr. 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Mts., nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt IZlNMkWWig unt. Nr. 0453 a. d. Exped. d. Bl. postlagernd. 0450 Zur neuen M ILIWnstr. L I mit allein Zubeh 1904 zu verm. ,0< (fetfe Bleichslr.) Ehr. Arnold. 101 Marburgerstraße 35. 9961 Louis Lüter. 0460 315 8 "Iffrnr Stfllrii Bu uci iiüeicii Professor Emilie Rudolf Helene Dr. Otto Dingeldein, Büdingen Dingeldein, geb. Klein Dingeldein Dingeldein. 3» omb 28 Lehrenm frequenz Wei 40 betra etwa 43 undeding migeheue weis für aus im Massigen des Lan glöt siu Zahlen. ’*77CTT"?: Einige Zigimeii- lin!! Wirkcliilützcr gchHt pul zu vermieten. Näheres nu Hanse. Heute Nacht um l1/, Uhr entschlief sanft ohne vorhergehende Krankheit im Alter von nahezu 81 Jahren unsere liebe, liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter W* Nebenverdienst "HSlL bis zu 30u0 9)lf. jährlich können Damen und Herren jeden Standes sehr leicht verdienen durch Be* jchäftigung, welche wenig Zeit in Anspruch nimmt. Off. unter Nr. 986 an die Exped. d. 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