qd4 Ion». ES Die Heutige Mwwer umfaßt 10 Seiten reitet ftnb Deutsches Reich & Ausland. London, 27. Sept. Das Remersche Bureav meldet auS Protest beim Befinden des wenn der * tigen. Ny Schulstrahe f. Rbrefie für Devefchem Au-etger Gieße». Frrnsprechanschluß Nr. 61. tepoti. ür- und der Taotai von Tientsin, habe Befehl erhalten, sich nach Tibet zu begeben und die Lage zu untersuchen. Tangschaoki ist in Amerika erzogen. Nach einer Meldung aus Jana in Tibet ist die englische Expedition am 24. ds. MtS. dort angekommen, nachdem ste am 23. d. M. Lhassa verlassen hat. ~ Athen, 27.'Sept. Der ehemalige UnterrichtSministev Stais, der den Deputierten Hadjipetros im Duelk tötete, stellte sich der Gerichtsbehörde. Z)er Krieg zwischen Japan und Iußkaud. Aus der Mandschurei. Berlin, 27. Sept. Man meldet aus Nominten: Der Kaiser erlegte heute im Jagdrevier Hirschthal einen Zweiundzwanzigende r. Der Hohenzollernprinz in Tokio. Tokio, 27. Sept (Reuter.) Ter Kaiser begab sich heute vom -schlöffe zum Sckibapalast, um dm Besuch des Prinzen Karl A n to n von Hohenzollern zu erwidern. ~ ~ “ einige Zeit in lebhafter Unterhaltung. * deutschen Gesandtschaft au Besuch Giolittts tn Homburg — beiläufige cm dieser Stelle fand int Sommer 1890 die stürmische Huldigung vor dem in Ungnade gefallenen Altreichskanzler statt — gibt zu den abenteuerlichsten Vermutungen Anlaß. Soll, so fragt z. B. dps „Verl. Tgbl.", etwa der Besuch des italienischen Ministerpräsidenten den Sinn haben, auch die deutsche Politik in die Vermittelungsebene (in Bezug auf Ostasien) zu lenken? Wir glauben ebenso- wenrg wie btö- ^Berl. Tgbl.", daß ein solche Versuch irgend welchen Erfolg hatte, da weder von russischer noch von japanischer Seite der Wunsch nach Vermittelung laut geworden ist. Die „National-Ztg." schreibt: „Als unzweifelhaft darf gelten, daß die beiden Staatsmänner in allen gro ßen Fragen der hohen Politikengere Fühlung nehmen werden, ohne daß auf brennende aktuelle Angelegenheiten ein gegangen wird." Aehnlich äußert sich der rmm^ noch gelegentlich offiziöse ,Mrl. Lokälan^": Der. . „ Besuch ist von italienischer Seite angeregt wor-191 n ®cc111c aenauZwayl 6"/, "teckraße 66. UsMische Tagesschau. Giolitti bei Bulow. d. H. ist am Dienstag ter italie- Ministerpräsident Giolitti eingetroffen. Er stattete dem Reichskanzler Grafen Bülow einen Besuch ab. Die Unterredung zwischen den beiden Ministern dauerte bis zum Mittagessen, das Giolitti b'ei dem Grafen Bülow ernnahm. B e r i i t> i c erblicken Austmffff harter em die Mitglieder bc5 Kabinetts, die Generale, Admiräle und älteren Staatsmänner teilnalnnen. Der Prinz tritt zunächst eine 14 tägige Rundreise an und begibt sich sodann zur Front. Nr. 228 •r|»«iwt t«8«< außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden hn Wechsel mit dem belfischen Landwirt die Siebener Kamillen» Hättet viermal in der Woche bestiegt RotattonSdruck e. Verlag der Br Ühlsschea Unwess.-Vuch-u. Dtem- drvtkerei. St. Sang» zur Verfügung fb Tic. f” arhe d Blätter Iapm" l’ittrn sich Hni bald tvllc fiel) da die neuti 108 60 [400] 227 iS 86 976 400155 511a 86 912 [400113 6 82 82 516 18 . 1(Ö 24 46 M b new 46 )\4 b5 116 42 57 440 '400; 96 530 11 20 472 58D 93 6 [4001 »l« -) 67011 86 150 1'05 733 48 [400] Ö [400] 300 400 13 1400] 46 400 J 32 41 [1000] K । 90 <0001 647 00 758 SwfJ 1000] SS »» ö 858 84 934 S »1 73 86 5056^ 4 81 [400] W16 927 43 61 2 867 i m 'M ^70017 20 gi*js ® wi* 1*00 .. al 905 4WI 1 1000] 440 00. .. 62 81 2 ■a»31 jo'^oool !-A!?S ' 'U fOOO ,2! » Ä i !« 400) u.-*> sr* ’ ’s» I e/fej 11 Vrj ** \** ] ,!eooj .. M n . ......*va'V Telegramm des Generals ungen und Unter- Ssackarvw an den Generalstab vmn 26. d. M. meldet: Am einzelnen zn entwirren und -o. d. M. rückte die Vorhut des Feindes in Stärke bloßzulegen, von ungefähr einem Bataillon und zwei Schwadronen auf der dringenderen | Ktrecke zwischen der Mandarinenstraße und den Lohen bei dem Torfe Tumintsi vor, wahrscheinlich in der Absicht, zn rekoa- noszrererr. Dieser Vormarsch wurde durch unsere Truppen znm Stehen gebracht. Der Feind ging auf der ganzen Linie zurück und wurde von unserer Kavallerie verfolgt. Nördlich davon geht der Feind and dem lrnken llfer des Liaustuffes nicket weiter vor. Dagegen wurde eme Verstärkung der Truppen des Gegners in der Umgegend von Tschau tau und das Erscheinen japanischer Ka- vallene tu dem -täte der» Puheffirffes bemerll. 27- Sept. Man erwartet jeden Augen- bllck das Eintreffen von Nachricksten über eine großeSchlacht zwiick^n Kuropatkin und Oyama. Knropatkin soll an- geblich eme solche Lage aesckxtffen haben, daß ein Zusammenstvß östlich v o n M u k d e n stattsinden wird, um zu Verbindern, daß das Blutvergießen unmittelbar an den Kaisergräbeun vor sich geht. - ....................... r -- v , , . „ König verbrachte Russin lag das weniger an den Schfl'ff-eu, als an der Leitung die dcachi vom Sonntag zum Montag verhältnismämg ruhig, der Operationen zur See, und die Japaner fanbcii mehr Gegen Morgen traten jedoch rnehrfach Anfälle von' Anlns, >,ur flefcrf;18mäßincn iS&riDenbimg der Sttotyr unib Stiem not und Beklemmnnn-n, durch ftarfen ßufienrei* Tor] öoGoftc als der Linienschiffe. Im ilbrrgen ist der«------» ... -. 6 Seek,''eg bisher nicht so vielgestaltig und Phase nicht schmeichelhafter W .al Deutschland nickt sein Pen d^m russischen Freunde ur die Kriegführenden an. Tie scheine, nickt besckn'ert: wes- Presse in Sachen ein mischen. 'sen w^'ren. seist erkennen, b.r: die dents'cke Tr-un^s-'-^t mit Rußland nickt den Jweck habe, sreuudse7>sstlicke Verhältnisse mit Japan ansrusckließen. In diesen, Beispiel einer guten Vo'itik und .chäslichkeit dursten die enaiiscken Blätter nickt ein I e i ck e n von deutscher r Sinne Kveitzer sein, deshalb erscheint gewissermaßen lals Jdealtyp eines' Schlachtschiffes der moderne, in mittleren Dimensionen gehaltene Panzerkreuzer mit tunlichst starker Bestückung. Mich die diesjährigen Herbstmanöver der deutschen Marine, bei denen die den Feind maEerende gelbe Partei im Angriff erfolgreich war, ließen erkennen, daß der Gefechtswert auch ! des SchlaMchiffes wesentlich durch die Beweglichkeit be- , sti?mnt wird. Es wäre ebenso ungerechtfertigt, die Linienschiffe überhaupt zu verwerfen, wie in der Ausdehnung ihrer Dimensionen das Heil zu sehen. Deshalb ist der Standpunkt, aus den die deutsche Marine Verwaltung sich stellt, wohl der richtige. Sie hält Maß in der Wühl des Deplacenrents für die Linienschiffe, sodaß kein sonderlich großer Unterschied zwsschen diesem Thp und dem der Panzerkreuzer besteht. Starke Schlachtschiffgeschwader werden ümner den Kern der Flotte bilden müssen, so lange nicht die Unterseebootfrage in technisch vollkommener Weise gelöst ist Doch bis zu dieser gründlichen Umgestaltung des Marinewesens hat es noch gute Wege. Der Krieg in Ost- , asien bringt sie nicht um einen Schritt der Lösung näher. j — Ein Montagsblatt setzt die Mär in die Welt, He r- . , , ---------(W^|- - von Mecklenburg, die Braut des ~ beu, und wenn auch besonderr brennende Fragen im Augen- Kronprinzen, sei bereits mit dem' G r o ß f ü r ft e n (da- Peking: Tangschaoki, urcht vorliegen, so wird doch eine wertvolle Aussprache malS Thronfolger) Michael von Rußland verlobt ae-....... ©iofitti war am Montc^ttr^MafPaA-tonfir^ahiOn Pr'"ressm?uE Mutter/ die Äweck, den radikalen Ab g. Marcora als Fin an. S^chisch.orthodoxe Großherzogin Anastasia, habe im Hinblick Minister zu gewinnen, wodurch Miolittis Position qeFräf. 2.11' Cemc '^^erhin denkbare russische Hewat der Prinzessin die tigt werden würde. Müglichxrweife dient auch der Soro- rton'lrmatTon n"${ för elCt9 erklärt. Eine weitere Grundlage burger Besuch Giollttis zur Kräftigung dieser Position. t>abe baS Gerücht nicht. * I Herzog Ernst Günther hat alß Vertreter des Unfenrnfe. Hauses Augustenburg beim Bundesrat Protest dagegen ein- t R- Berkin, 27. Sept. gelegt, daß dem neugewählten oldenburgischen Landtage ge- anterhandlungen werden Ijta “n» Cba üVcV “K c J ©“t o”geh a’g e‘’tm ®^1)Btt<^oqtumC D Ue nSb u^a ” I' Peking, 27. Septbr. Der Reutersche Korrespondent ben. Ebenso wie man früher den Abschluß eines neuen „„d dadur» «n ° i ? . 9 2? Fischen Hauptquartier tn Mukden meldet: Dw d eutsch.russischen Beitrags für „absolut unm8glt "E dem Bundesrat, zu regeln wäre. mit einem Angriffe drohen. Nach Osten zu ist bi« diurn der Vorbereitung befinden, einen unfehlbaren Miß. " Herr Bernhard, der Herausgeber der Wochen- L"ge unverändert. Vier japanische Divisionen verbleiben erfolg. In Men und Budapest finken solche Unkenrufe schuft .Plutus', Mitglied der sozialdemokratischen Partei, O". ^""kl>'^use: auch wird angenommen, daß drei j ap ein Echo: auch dort herrscht angeblich die „Besorgnis", ist in Meinungsverschiedenheiten mit dem Genossen geraten Divisionen bei den Kohlengruben von Jen tat daß cs zu einem Zollkriege kommen könnte mit dem der- der unter dem Pseudonym .Tat' die volkswirtscbaktlin K krohbem General Mischtschxnko meldet, daß er nach 6rJ'bmtC53CUtfc5ira<.n6" J^e letzteren Stimmen dürfen kaum Artikel deS .Vorwärts' schreibt. In der AuStraauna biefer 1,011 vordrang urch dort nur Heine als Bestattgung der Bet uns verbreiteten pessimistischen Meinunasoerschiedenbeiten !-eibt m,rno/r>.. 3 8 ' ftmdNche Mterlungen antraf. Auffassung gelten. Es ist ein nicht unbekannt^ Geschäfts- DN U n m e n a - v o i. s „ t Petersburg, 27. Sept, trief, der ja auch von rrisiischer Seite anqewendet tourbe 1*1 «’m . ™ ® 0 “ L1 *un9en »nd Unter- Ssacharow an den Generalstab die Verhandlungen aus begründe als^fast^un?/h7u'e^l ich'7 3«'S.“Ä “b £ hmzustellen, um von vornherein möglichst günstige Beding- überschreitet das Maß non Seit, das ich augenblickliL brinqenbnen T&n ungen zu cvkangen. Irr Wien und in Budapest versteht ""d produktiveren Arbeiten abzwacken kann. Aber die arlindliche * ™ Der --'candarinen man sich auf dergleichen takttsche Manöver gar nicht übel, ^^rechmma soll Herrn ^Tat" nicht geschentt werden. Er soll sie mit unleugbarer Geschicklichkeit ist seit langem eine ganie ^"nollch bekommen, wie er sie schon lanqe verdient bat. Im Menge von Argumenten gegen den neuen deutschen Zolll^ ?^be tch ^mch noch immer der Hoffnung hin, daß eine tarif ins Feld geführt worden, insbesondere gegen die Höhe I nur de§halb im^olwickel!Äil LV rlr ö lündwirt- konnte, weil die leitenden Redakteure' in Bremen „fern von Madrid' schafttlchen Zölle bilden allerdings düs' hauptsächlichste weilten/ m cremen .sein von ^raorro Hindernis bei der Erneuerung L>er Handelsverträge. Mer Oldenburg, 27. Sept. Der Redakteur Schw en ne rt Rußland mit der allgemeinen Tatsache sich abgefirnden der wegen Beleidigung des oldenburgischen Justirministers kommen lassen. Mit Rußland, Italien, Belgien mLLn* nt s 6 9 f pun? bcS 9tcbnfieur§ und, wie wir zuverlässig erfahren, mit Rumänien sind ermann ist dagegen aufrecht erhalten worden. die neuen Verträge perfekt. Diese Mschlüsse ge- ^raunschweig, 27. Sept. Die ,Braunschw. N. N." währen eine gewisse Ruhe und Sicherheit für die Verhand- veröftentlschen heute ein Schreiben des AckerbauminifteriunsS langen mit Oestcrreich-Ungarn urld die ins Stocken ge- Vereinigten Staaten von Nordamerika, aus dem diel ratenen mit der Schweiz. Denn es ist im Fall eines Absicht der amerikanischen Regierung hervor geht, die Ein- Scheiterns der Verhandlungen eine bedrohlich starke Kon- fuhr deutscher Fleischwaren zu erschweren In kurrcnz auf dem Platz, um die Anssuhr dieser beiden Län- dem Schreiben heißt es: .Sie werden bemerken däst der £ u°ch Deutschland mit zu Übernehmern Diese Mufich- wichtigste Punkt bei dieser Sache darin L daß d e z, teu wird weder in Oesterrelck>Ungarn noch in der Schweiz Fabrikation hPr o-r -rr , 6 unterschätzt werden und vermutlich zur Mäßigung der For- £t m* ' fCC. verwendeten Fteischarten von derungen beitragen. Von einer bedenklichen oder gar ver- , 0^^., ivspizwrt werden muffen, Tnchmen- zweifcltcn Situatton Deutschlands in der Handelspolitik zu unö ^esundhert des Fleisches dargetan werden muß. sprechen, ist jedenfalls kein triftiger und beweiskräftiger Auch mutz die Art des Fleisches geuau angegeben werden, Anlaß gegeben. und die Wurstwaren dürfen keinerlei künstliche Färb]loffe oder ♦ Konservierungsmittel enthalten." bekrieg bisher nicht so vielgestaltig und phasenrelch ge-1^merWftC babfci,.nf er- wl stn, UNI einem abschließenden Urteil Unterlagen zu bieten. llrcnrT' \rr r, 9 / üe.CLr ^OAnwwa. Die ldiues siw'lich wird in Bezug auf die Linienschiffe als er» /l n ,c, .F 1 )»l^ll^cinun^ n " . dauptsachl.ch durch hncf-'ii Ni f u dürfen: die Nuzweckmäßigk'.ic des »l zu großen ult)ane Veränderung des Herzens und der 2 eplat- verdächtia in Urrtersuchuirgshaft zu nehmen. Presse errhynert. Er ftclite fest, daß sowvyl bte eigentllche chptst- Nch-sozlale Presse, al« mich die dar Partei freundliche Presse ün tluncfmtcn ist. In Bezug auf den Wahlkreis Wetzlar-Altenkirchen nahm man folgende Erklärung an: „Der christlich-soziale i Parteitag nimmt den Wahlkreis Wetzlar--AltenkirchM für die christlich-soziale Partei inl Anspruch und erwartet, daß die Rrforurpartei und die lonservatwe Parier cnrf die Aufstellnnfi eigener Kandidaturen verzichtet." -zEme längere Besprechung verursachte die Frage der Kon sunt- vereine und der Mittclstandsbewegung. Man einigte sich auf folgende Erklärung: - „Tie christüch-soziale Partei erkennt an bte Wcchttglett und Notwendigkeit der gegenwärtigen Mittelstandsbewegung.^ I Sie hat schon seit Jahren die Bestrebungen zum -schütze der Land-- wirtsämft, vüe auch diejenigen für die Organisation des Hand- Werls nach Kräften unterstützt und 1mlt die ^dfllung etnc- selbstäuhigen kmlfmännisckmn und gewerblichen Mittelstands im I Interesse der DolVwohlfahrt für durckmus notwendig. Sie erblickt in einer einseitig großkapitalistrichen Entwrcklimg des.Erwerbslebens, insliesondere in der Ausdehnung von Wlnenhauiern eine ernste Gefahr ftlr das wirtschaftliche Y^cdeihen des gesamten Volles. Tie christlich-soziale Partei wird deslwlb alle gesetzlichen Maßregeln unterstützen, , welche zum schütze unseres gesamten Mittelstandes notwendig sind." Den „ r . w Aufstand in Deutsch-Südwesta frrka brachte Pfarrer Fritsch-Rrrppertsburg zur Sprache. Er trat einerseits für die kräftigste Unterdrückimg des >Äuf-' standes und Bestrafung der Rädelsführer ein, bedauerte aber andererseits, daß doch viele Mißgriffe vorge^m- men sind. Unerhört seien aber die Angriffe gewrffer Kreise auf die Mission, die fv roh und brutal waren, wie kaum je. Haben es doch dies« Leute fertig bekommen, Mllsron und Schwarzwcrsserfteber auf eine Stufe zu stellen. Solchier Sachlage gegenüber muffe der christlich-soziale Parteitag ein dculliches Wort reden. Er bitte um einstimmige Ander Buchdrucker: Was sich beqiebt in Ost und West, Zn Land und Meer — hier wird's gepreßt. Doch klug dünkt mich der Zeidmgsmann, Ter auch über manches schweigen kann. Ein Forstmann zieht einen Vergleich zwischen der guten Audienzen. . m R. B. Darmstadt, 27. Sept. Der Gesetzgebung^ auSschuß der zweiten Kammer unterzog heute in Gegenwart zweier Regierungsvertreter, des Oberreg^erungsratS Hölzinger und de§ ÖbermedizinalratS Dr. Lorenz, den Gesetzentwurf über die staatliche Schla chtviehv ersiche- rung einer neuen, eingehenden Erörterung. ES herrschte j auf beiden Seiten daS feste Bestreben vor, eine Verständigung zunächst über die Hauptdifferenzpunkte herbeizuführen, doch kam eS heute noch zu keinerlei bestimmten Vereinbarungen. Die weiteren Beratrmgen sollen am 4., 5. und 6. Oktober stattfinden. — Am 4. Oktober wird auch der vierte Ausschuß der Kammer (PetitionSauSschuß) ferne Beratungen fortsetzen. — Für die allgemeine deutsche Gartenbau-Ausstellung, die im nächsten Jahre unter dem Protektorat deS GroßherzogS in Darmstadt statt- findet, ist die Zeit vom 24. August bis 3. September festgesetzt ivorden. - In der gestrigen Generalversammlung der hiesigen Volksbank wurde der Antrag, das benachbarte Grundstück in der Hügelftraße 16 zwecks Erweiterung der Geschäftsräume für den Preis t)ono51 500 Mk. anzukaufen, einstimmig angenommen. — DaS neue prächtige PalaiS der Reichsbank an der Eafinostraße, das anstelle deS alten Gebäudes in Zukunft die Geschäftsräume und bte Wohnung deS Reichsbankvorstandes und feines Stellvertreters aufnehmen wird, ist jetzt so weit fertig gestellt, daß die offizielle Nebernahme deS Gebäudes auf den 12. Oktober b. IS. festgesetzt werden konnte. Die Einweihung soll nut einem Festakt geschehen, an welchem auch der Groß Herzog rmd die Spitzen der Behörden teilnehmen werden. Dw Kosten deS monumentalen BarnverkS belaufen sich auf ecu alten und der Jetztzeit: Einst rannte mich im dunklen Tann Am Jaqdspieß mancher Eber an, Jetzt sitz' ich hinter'm Schreibtisch hier Hub — fang die Sau mit Loschpapier l Ein Verschönerungsrat besingt sein Metier: Dtein Werk ist ernst und nicht zilm Spässen, Wer au mir kommt, muß Haare lassen; Ten Kahlkopf und das Milchgesicht Kennt man in diesen Hallen nicht. X. Hartmannshain, 27. Sept. Heute tvurden zwei Italiener und ein Arbeiter aus dem Odenwald, die am hiesigen Bahnbau tätig waren, durch die Gendarmerie m Grebenhain verhaftet und ins Gefängnis nach Schotten abgeführt. Sie hatten gestern abend emen hier wohnenden Schachtmeister auf offener Straße überfallen und mit Schlagringen mißhandelt. Nur durch das Dazwischentreten 280 000 Mk. . Frankfurt, 27. Sept. Der Aerztliche Verein' hielt gestern im Hürsaale der Dr. Senckenbergischen Mttur- forschenden Gesellschaft eine Versammlung ab, bte sich mit der Frage der Errichtung einer medizinischen Akademie in Frankfurt beschäftigte. Nach längerer Erörterung wurde mit 140 gegen 4 Stimmen eme Erklärung angenommen, die an Magistrat und Stadtverordnete gerichtet werden soll. Sie spricht sich entschieden gegen den Plan I Mademie in Verbindung mit der Erweiterung deS Städtischen Krankenhauses ait§, empfiehlt dagegen die AuSgestaltimg der anderen hiesigen Krankenhäuser. Mh «w wes*» Blatt schließt: M mag deS^llb l Voch^5mnol Mt'brrt^cvrbcn, daß Zwischen ^nglnndmchDmtsch- ES «wnMgen Zweckonichfim fraw Osten fern ^reft n2» keim Ursache znm e>treti vorhanden ist. Wenn amtajc Mächte die Reurralltät brechen, so haben daS nur die I Ädcyfömttwit M bekl^i. Russische Vorkehrungen. Bstvm, 37. Sept. Der Dampfer der Freiwill'genftotte „Savtton^ beyann den Transport der Reserven des kmikasr- rg, 27. Sept. Admiral RoschdiestwensTv übev- tö tete in Lustadt außer dem und Ole< noch die KveuI-er ..Ebemchum" und „Jfumttit^. 1t!5. ^to^te Baltische Geschwader wnd nunnnchr sicher nam dem ZkriegsschmMatz abgelmi. J Petersburg, 27. Sept. Tre neu 5N bildende zweite Mandschurische Armee wird 150 000 Mann Dfi mamftMten foUnt Irnntli* b.-r mrrfnT Die M-Mfimmq ist bmtbct. '7>d cE MrmntS fnn dir Kmyrnt«rtion ber Lriivvrn ff (SWbffl beginn^ »»nftantiitoStT. 27. Si'bt Tie nnMdfe S w a r- e Meer-Flotte, bestebrod mi? 8 Ttmserftbtfien, 3 fiYcn? rn erfter ftlrfic und iAcifa ToNievokwoten. hat von Sebaftovol mit veifi.-aeltcr ■Drbre v er ta ff en. Trei ~mnbfer einer rufiisstien vandelsgeselllck-aft -.M^eor" '^"knr nnd ..Fimina^ mit Woffen imb fi^Hen fttr die Flotte an Bord, hoben hrrpifÄ /rnt W Sevt die Tordanelleu pcwiert. . 27. Sevt. (9teutcr.) Ta« SE der FrMmlliqen- flotte ..M-kmi fftomwrnb" bnffierte am 26. «ebt e5 twrb fich jimätftft n«h Kreta und dann na»Saft qrben. roo es weitere Fnftruktwnen abwarten wird. Mrte bte Sanbeßfla^e und batte weder Waffen noch Mumtron Vern sie will unter allen Umständen nut ihr Programm anfvechterhalten, ob es auch gleä'chl überholt ist. Wer sich ! dagegen aufbäumt, der wirb boylottiert und beschimpft. I Tie Sozialdemokratie hat ja überhaupt die Bildung gleich--! sam exkommuniziert: Bebel warnte ja sogar vor den Akademikern und rief die Genossen auf, sich einen Akademiker I stets zweimal anzusehen. ... Es kommt nun viel, ja alles I auf die Arbeit an, die wir in dieser Zeit zu tun habem Wir wollen und werden sie tun mit einem Herzen voller Hoffnung. Wir wollen die christlichen .Meise organisieren, daß die Lebensmächte des Evangeliums im öffentlichen Leben wieder mehr zur Geltung kommen. Tie soziale ist tyie brennende Frage der Gegenwart. Darauf wollen wir das evangelische lebendige Ehristentum besonders' anwenden. Aber wir brauchen es auch für die Politik. Wien.n sich | jetzt Konservative und Raiionattiberale zusammengefuTiden haben in der Schulfrage, was ist das anders, als ein1 verständiges Zurückgchen auf das, was man im Christentum gemeinsam hat. Wenn dieses Zusammengehen und ErrtaegQrkommen seit 50 Jahren geübt worden wäre, so -brauchte mau heute nicht zu Hagen darüber, daß Zentrum Trumpf sei M^mn die katholische Kirche so stark ist, daß man vieffack Furcht hat vor ihr, so liegt das daran, daß sie ciniq und frei ist und sich stark um das onentllche Leb^n, um öffentliche Meinung und. Preftc bekümmert Der Parteitag nahm dann einen Zeraht des Lre. Mumm-Berlin über die christlich-soziale Hannover, 27. Sept. T^as hiesige Schwurgericht verteilte heute beit Arbeiter Karl Nisse aus Doerpe wegen Raubmord-Versuck»s, Straßenraubes und dreier schwerer Diebstähle zu 12 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Stellung unter Polizeiairffickt. Nisse hatte am 19. Juli rn Klein-Suentel die Frau eine., Waldarbeiters Panitz mit einem Strick zu erdrosseln und als ihm dies nicht gelang, durch Messerstiche zu töten versucht und beraubt. Zwei Tage vorher hatte ,er auf der Landstraße drei iunge Mädchen beraubt. Kunst und Wissenschaft London, 27. Sept. Der in dem Nationalhospital tätige Augenarzt Dr. S m i t h hat angeblich ein M i t t e l zurBeseiti- gung der Kurzsichtigkeit entdeckt. Er behauptet, daß besonders bei jungen Leuten die Kurzsichtigkeit schon in einigen Tagen, bei älteren Leuten in wenigen Monaten zu heilen sei. Dagegen sei bei Personen über 50 Jahre nicht sein Verfahren mehr anwendbar. ______________________ Kandel und WerKehr. Volkswirtschaft Neue Zr/rhroz. R ei chsschatzauleihe. Es verlautet mit großer Bestimmtheit, daß das Reick demnächst 31/2 Proz. Sämtzscheiue mit 4jahriger Laufzeit im Betrage vor: etwa 200 Mill. Mark in Berlin und in den Provinzen begeben werde, die teilweise zur Rückzahlung der an die Reichsbank begebenen Schatz- scheme dienen sollen. Es ist ein anderes Submissionsverfahren als bisher geplant. Tie ersten Besprechungen mit den Banken haben bereits stattgefunden. Die Verwaltung der Harpener Bergbau-Aktiengesellschaft verlangte, wie von den Bankverbindungen der Gesellschaft rnt Hinblick auf die Vorgänge bei der Hiber - uia-Gesellschaft die Erklärung, daß sie nicht ohne Vorwissen der Verwaltung geschäftliche Maßnahmen, welche die Gesellschaft betreffen, einleiten. Eine dahingehende Erklärung sei auch von allen in Betracht kommenden Banken und Bankhäusern gegeben worden. Es gehören dazu auch die Dresdener Bank und der A. Schaaffhausensche Bankverein. Markte. le. Frankfurt a. M., 27. Sept. Heu- und Stroh- mar kt. Heu kostete heute Mk. 3.50 -4.00, Stroh Mk. 220 bis Mk. 2.30. Alles per 60 Kilo. Tendenz: Fest. fc. Frankfurt a. 9)L, 28. Sept. (Orig.-Teleqr. des „Gieß. Anz."^ Kälber- und Schweinemarkt. Zum Verkante standen: 356 Kälber, 1108 Schweine. Bezahlt wurde für 100 Psd. Schlachtgewicht: Kälber: 1. Qualität 81—85 Pfg., Lebendgewicht 48—51 Pfg., 2. Qualität 71-76 Pfg., Lebendgewicht 42-46 Pfg., Schlachtgewicht 55—60 Pfg. Schweine: 1. Qualität 60-00 Pfg., Lebendgewicht 47-00 Pfg., 2. Qual. 58—59 Pfg., Lebendgewicht 46— 00 Pfg., 3. Qualität 52—55 Pfg., Lebendgewicht 00—00. Geschäft bet Kälbern stau, Ueberstand unbedeutend ; bei Schweinen gut, kein Ueberstand. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dounerstag den 29. September: Meist trüb, kühler, Regenfälle, besonders in Starkenburg. Am Freitag wieder langsam Aufheiterung. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Familien Nachrichten. Gestorben. Herr Baruch Strauß in Friedberg. Herr Georg Müller, Werkmeister in Bad-Nauheim. Frau Juliane Fleichhauer geb. Eichler in Bad-Nauheim. Fritz Loewenstein in Darmstadt. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers Frankfurt a. M., 28. Sept. Auf dem 8. christlich- sozialen Parteitag sprach ferner Emil Hartwig aus Gevelsberg über Einzelnot. Seelische und bürgerliche Not des Einzelnen schilderte der Redner. Pfarrer Wahl aus Langen behandelte die Familiennot. Er tadelte die Demoralisation der Familie in Deutschland und den Mangel an christlichem Familiensinn. Schließlich sprach Stöcker selbst über Volksnot. Mit der Moral des deutschen Volkes gehe es stets bergab. Redner verbreitete sich über die Entartung der Kunst und wendete sich gegen die Abstammungstheorie Darwins und Häckels. Seine oft humoristische Rede fand großen Beifall. Heute vormittag hielt nach einer einleitenden Ansprache von Stöcker Mumm-Berlin ein Referat über Finanzreform. London, 28. Sept. In ministeriellen Kreisen glaubt man, daß die Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien seit einiger Zeit sehr gespannt seien, besonders wegen der mazedonischen Frage. Die Zusammenkunft Giolittis nut Bülow habe unter anderem auch den Zweck gehabt, Italien die Mitwirkung Deutschlands in dieser Frage zu sichern. Nom, 28. September. Die unvermutete Reise Giolittis nach Homburg erregt hier größtes Erstaunen. Man glaubte, er sei zu einer Audienz nach Racconigi gefahren, um die Auflösung der Kammer beim König nachzusuchen. Die „Tribuna" sagt, die beiden Staatsmänner hätten schon lange die Absicht gehabt, ihre Ansichten über einige internationale Fragen auszutauschen. Da Giolitti einen Sohn in Deutschland habe, so habe er sich erboten, den Reichskanzler in Homburg aufzusuchen. Rom, 28. Sept. Das Journal d'Jtalia glaubt, daß es sich bei der Besprechung zwischen Giolitti und Bülow um einen Vermittelungsvorschlag im russischjapanischen Kriege handelt. Giolitti werde heute abend über Frankreich nach Italien zurückkehren. Er wird sich zunächst nach Racconigi begeben, um dem König über seine Reise Bericht zu erstatten. W i en, 28. Sept. Ter Kurator der Pr i n z e f s in Lu i se, Advokat Tr. v. Feistmantel, veröffentlicht in der „Neuen Fr. Pr." gegen die Beschuldigungen der Prinzessin eine Erklär- ung. Er habe noch im Vorjahre die Erstattung eines Gutachtens angesehener Psyck-iater veranlaßt. Für den Inhalt des Gutachtens sei er nicht verantwortlich. T-er Zustand der Prinzessin sei nicht sofort jedem Laien erkennbar und erfordere vorsichtige B e h a n dlu n g und Pflege. T iesem Zustande sei Rechnung getragen worden. Er selbst habe den Besuch der Gräfin Lonyay bei ihrer Schwester als zulässig und erwünscht bezeichnet. Ihre Korrespondenz toor der Prinzessin ohne Kontrolle freigestellt. Bei der Verwaltung ihres Vermögens sei er auch den Gläubigern verantwortlich gewesen. — Das Gerücht, wonach die Gräfin Lanpah eine Begegnung mit Kaiser Franz Josef anstrebe, ist unrichtig. Die Gräfin erklärte, daß sie sich in der furchtbar schmutzig-en Angelegenheit nicht weiter engagieren wolle. Sie habe erwartet, Prinz Philipp werde als Offizier ihrem Gatten seine Zeugen senden und von ihm Aufklärung über den Schritt der Gräfin verlangen. Zu diesem Zweck' sei sie nach Wien gekommen. Statt nun die Angelegenheit kavaliermäßig zu erledigen, habe der Prinzeß sich unerwarteter Weise hinter Erklärungen seines Advokaten verschanzt. Im übrigen sei die Angelegenheit für den Prinzen Philipp noch nicht erledigt, denn die Wechsel-Affäre Mattachich bedürfe dringend einer Aufklärung, der er sich nicht werde entziehen können. * Vom Kriege. 28- Sept. Auf dem Kriegsschauplätze uch nach hier aus Mukden eingetrofsenen Meld- ^?n er 7 ei Veränderung bemerkbar. In den ^aÖen gliedert sich die japanische Armee in . y^chtungen nach Westen zu bei Tjanckana, im Süden Ter un^ Trm '^en in der Umgebung von Manpnza. Im allgemernen befinden sich die Streickkräfte des Feindes Mei Togemdrfae von Mukdcn entfernt. Es ist bemerkens- wert, daß die japanische Reiterei, die z-u Beginn des Feld- sehr vorsichtig und stets von ihrer Infanterie unterstützt mcmovnerte. Plötzlich ihre Taktik geändert hat. indem )te uncch hängig vor geht. Aber die russisch? Kä- valleme bemerkte diese Änderung und traf ihre Gegen- ..Nach den Kämpfen um Liaoyang hatte die russtsche Netterer zahlrerche Scharmützel, bei denen die japanische Kavallerie große Verluste erlitt und wodurch sie gezwungen wurde, zu ihrer alten Taktik mrück- zugehen. — Informationen ans Wladiwostok zufolge ist es den Russen gelungen, die Geschütze des bei der Insel Sachalin untergegangenen Kreuzers Nöwik zu retten Tientsin, 28. Sept. Die Japaner haben bei dem Angriff auf Port Arthur am 18. d. M. 1 30 0 M ann verloren. Petersburg, 28. Sept. Wie verlautet, beabsichtigt der Zar, den Statthalter Alexeje w zum Minister d es Auswärtigen zu ernennen. Paris, 28. Sept. Aus Petersburg wird berichtet, daß die russischen Schiffe bei der Abweisung des nächtlichen Angriffes der Japaner am 18. ds. aus Port Arthur sehr wir kun gsv 0 lt sich beteiligt haben. Die Garnison hat sich mit größter Tapferkeit geschlagen. — Unter den Japanern mache sich bereits eine Reaktion geltend. Sie beginnen Zweifel zu hegen, die Festung durch Gewalt in ihre Hände zu bekommen. Ter unerwartet heftige Widerstand der Russen entmutige die Japaner. Paris, 28. Sept. Der „Newyvrk-Herald" meldet aus Petersburg, die llebungssahrten des baltischen Geschwaders feien soweit beendigt, daß im Laufe der nächsten Wochss die Abfahrt nach dem Kriegsschauplätze stattfinden könne. Wie weiter berichtet wird, soll im Falle des weiteren Unwohlseins des Stdmirals Rusihbiestweuski Admiral Jrel0ff zum Kommandanten des baltischen Geschwaders ernannt werden. TeiegsäaosBiscEier Kursbericht 37s°/o Reichsanleihe . 30/0 do. . . 3Vt% Koneols . . . 3<>/n do . . . 31 /g°/n Hessen . . . 3 V,% Oberhessen . . 4% Oesterr. Goldrente . 4l/6% Oesterr. Silberrente 4% Ungar. Goldrente . 4°/-> Italien. Rente 4xf1% Portugieser 3°/ - Portugiesen, . 1% C. Türken Türkenlose . . . 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 41/,% äussere Argentiner JF J>nktnrt a VS., 28. September. . 101.85 | 30/0 Mexikaner .... 28.90 . 89.80 4V2n/fi Chinesen .... 90.15 . 101.65 | Electric. Sobuckert . . . 117.50 . 89.75 Nordd. Lloyd . . . . 105.80 . 99.90 Kreditaktien . . « . 21150 . 98.70 Diskonto-Kommandit. . 192.80 . 101.70 Darmstädter Bank . . 142.00 100.35 Dresdener Bank .... 156.25 . 100.00 . 104.10 . 62.65 . 61.75 48*20 43.30 Berliner Handelsgut. . . 161.20 Oesterr. Staatsbahn . . , 140.7D Lombarden . . . . . 18.25 Gotthardbahn 189.25 Laurahütte 252.00 Bochum . ..... 210.10 Harpener 217.00 Tendenz: fest. Vorhänge Spezialität: Selbetangofertigte Betten und Polstermobei Dekorations-Artikel Linoleum. Möbel - Handlung und Dekoration Möbel jeder Art, poliert und. lackiert. Uebernahme kompletter Wohnungs- und Hotel - Einrichtungen Blockstrasse 8 l’exMäiia.axid B^eniastiel Blockstrasse 8 w Bekanntmachung. Die Vertilgung der Ratten durch Gift in den städtischen Kanälen und Wasserläufen soll in den nächsten 8 Tagen vorgenommen werden. Um eine durchgreifende Wirkung zu erzielen, ist erforderlich, daß alle Besitzer der im Stadtgebiet liegenden Hausgrundstücke für gleichzeitige Vertilgung der Ratten in ihren Kanälen, Sinkkasten, Höfen usw. sorgen. Die Besitzer von Haustieren, Geflügel usw. werden hiervon unter der Aufforderung in Kenntnis gesetzt, solche Tiere von den gefährdeten Stellen fern zu halten, da seitens der Stadt etwaige 'Schadenersatzansprüche abgelehnt werden. Gießen, den 27. September 1904. BM/9 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Freitag den 30. September, nachmittags 3 Uhr, wird an Ort und Stelle das Obst von verschiedenen Aepfel-, Birn- und Nußbäumen am Krofdorferweg, auf dem Hardtberg, in dem früher Pascoe'schen Garten an den Bahnhöfen, am Wiesecker und Steinbacher Weg, auf dem Lutherberg und an der Licher Sttaße öffentlich meistbietend versteigert. Gleichzeitig werden einige Hausen Abfallholz am Wißmarer Weg mitversteigert. Die Zusammenkunft ist am Schlachthaus. Gießen, den 28. September 1904. B29/9 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betreffend: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer von Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 79 des Feldstrasgesetzes aufgefordert, ihre Tauben wegen der Saatzeit bis zum 10. Oktober d. I. einzuhalten. Diese Bekanntmachung findet auf die Militär-Brieftauben keine Anwendung. Gießen, den 24. September 1904. B”/9 Großherzogliche Büraermeisterei Gießen. Mecum. Engeos-Niederlage: Gebr. Hanstein, Giessen Man verlange mit dem P ist das /vollkommenste Waschmittel ~ welches jede Hausfrau in ihrem eigenen Interesse für die Wäsche gebrauchen sollte. Submission. Ein unserer Gemeinde gehöriger abständiger Zuchtbulle soll nächsten Montag den 3. Oktober per Submission vergeben werden. Die Interessenten können ihre Angebote verschlossen bis mittags 12 Uhr an die unterzeichnete Bürgermeisterei einreichen; spätere Angebote werden nicht berücksichtigt. Bedingungen liegen ebendaselbst zur Einsicht offen. [7591 Mtingshausen, den 27. Sept. 1904. Großherzogl. Bürgermeisterei Ettingshausen. ___________Keil.___________ Oonknrsverfahren. Heber das Vermögen des Albert Rnbsamen zu Gießen ,roirb heute am 28. September 1904, mittags 12 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet, da Gläubiger die Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners glaubhaft gemacht hat. Der Kaufmann Jean Doeck in Gießen, Steinstraße, wird zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 20. Oktober 1904 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verivalters, so- wie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Freitag den 28. Oktober 1904, vormittags 91/2 Uhr, vor dein unter» zeichneten Gerichte — Zimmer Nr. 18 — Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 20. Oktober 1904 Anzeige zu machen. b28/9 Großherzogliches Amtsgericht zu Gießen. Versteigerung. Freitag den 30. September, nachmittags 2 Uhr, iverben in meinem Hause Lindcuplatz 7 folgende M übel meistbietend gegen gleich bare Zahlung versteigert: Tische, Stühle, Betten, Kleiderschränke, Waschkommode, Spiegel, Haus- nnd Küchengeräte, Uhren, 1 Bank, Küchenschränke u. s. w. Versteigerung bestimmt. 7596 H. Dcbus. 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