Nr. 74 Zweites Blatt 154. Jahrgang Eichener Anzeiger Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Giehen diktieren. Die Heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. «^rtteratur und Kunst. 8L iib- Ci ÄeMicki Redaktion, Expedition u.Druckeret: Schulstr.7. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.; Anzeiger Gießen. Die ^Siehener SGmilienblätteT* werden dem „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «Hessische Landwirt' erscheint monattich einmal. t6 t Montag 28. März 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu > Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Während auf dem östlichen Kriegsschauplatz außer den erwähnten kriegerischen ^Neckereien lein erwähnenswertes Ereignis vorfiel, überraschte der Dral)t Anfang der vorigen Woche mit einer schmerzlichen Hiobsbotschaft aus Südwestafrika. ES zeigt sich immer mehr, der Krieg gegen die Hereros ist kein Spaziergang auf dem Manöverfelde, wie ihn zu ihrem eigenen Verderben die unglücklichen Offiziere um den Major v. Glasenapp aufgefaßt haben, die einer „unerwarteten Verstärkung des Feindes" zum Opfer gefallen sind. Glaubhaften Berichten von alten Süd west afrilanern zufolge bestand diese „unerwartete Verstärkung" aus Hereros, die sich schon vor Herannahen der Truppe hinter Hügeln, Klippen oder Büschen einzeln versteckt hatten und deren Rekognoszierung man versäumt hatte. Dann aber hat es wohl unseren Mannschaften an Pferden gefehlt, den gutzielenden Hereros rechtzeitig ausweickM zu können. Was soll man von unseren Soldaten erwarten, die aus der Ueberfahrt nach Südwestafrika über die besondere Kampsesweise der Hereros durch Vorträge belehrt werden sollten, wenn die Offiziere selbst noch so wenig davon begriffen haben? Major v. Glasenapp kann noch nicht einmal so schnell, wie es das moralische Prestige der Deutschen gegenüber den Eingeborenen erforderte, die Scharte wieder auswetzen. Je empfindlicher die Opfer find, die heute das Deutsche Reich in Südafrika bringen muß — auch aus Kamerun kommen allerlei dunkle Auf st ands gerächte — um sein Ansehen im schwarzen Erstell zu wahren, desto dringender wird die Frage nach den Ursachen des Auf stau des. Sicher liegen sie in ungeschickter Behandlung der Eingeborenen durch die Weißen, und das Gouvernement ließ. Dckannlmachung. In der Zeit vom 19. bis 26. März 1904 wurden in hiesiger Stadt giefunben: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Siegelring, 1 Rosenkranz, 1 Zwicker und 1 Sturmlaterne; ourloren: 1 Kindermantel mit Kaputze. Zugelaufen ist: 1 schwarzes Huhn und 1 Rattenpinscher. Entlaufen ist: 1 rotgelbe Dächsel-Hündin. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 26. März 1904. . roßherzoglicbe« Vouzeiamt Gießen. Hechler. >IM 3m @”L nnW*14 figjr , /Tz w* ’ofÄi»' die Paul Hehse endlich begibt sich mu. seinem „Wald- priesteck' auf das in einigen seiner früheren Schöpfungen so glücklich betretene Gebiet, wo alte und neue Welt zu- sammenstoßen. — Als zweckmäßige Neuerung wird es vielfach begrüßt werden, daß von jetzt ab außer den Jahresabonnements (12 Mt.) auch Quarraisabonnements (3,öOMk.) auf die neue Zeitschrift entgegengenommen werden. — Georg Hirschfeld: Nebeneinander. Schauspiel. (S. Fischer Verlag, Berlin.) Geh. Mk. 2.—. Das Drama stellt die Katastrophe einer Ehe dar, die sünsundzwanzig Jahre in '-treue und Liede gelebt war und doch nicht die rechte Grundlage hatte. Eine Vermögens-Katastrophe bricht herein und es wird offenbar, daß das heilere Glück des Mannes wie der Frau auf Sand gebaut ist. Silur die Liebe bleibt unbeirrt in der Erschütterung aller Verhältnisse. Die Vorgänge sind äußerst dramatisch gestaltet, in einer kurzen Zeitspanne uno sehr lebhastentwickelt. Eine starke und reine Wirkung geht von dem Drama aus. — Dr. LudwigWüllner, der auch bei uns in G i e ß e n bekannt ist, wird ivieder Schauspieler. Er studierte ursprünglich Germanistik und wurde bereits in jungen Jahren Dozenl an der Technischen Hochschule zu Aachen. Dann siegte die Kniistliebe in ihm über den Triev zur Wiffenschast, und er wurde Schauspieler. Wieder nach einigen Jahren überraschte er seine Freunde, indem er als Konzertsänger vor das Publikum trat. Aus der einen Sette begeistert ausgenommen, aus der anderen schars verurteilt, — auch an dieser Stelle Hai man für und gegen ihn lebhast gestritten — errang er schnell eine« Platz unter den Ersten. Jetzt will er aber Polyhymnia wieder Thalia opsern, er hat flch sür das Reue Theater in Berlin gewinnen lassen, das unter Reinhardts Leitung schon manches szenische und schauspielerische Ex- periment gewagt hat. — Das neuer baute Stadttheater in Bielefeld wird am 8. April seierlich eröffnet. Es ist mit einem Kosten- ausivand von einer halben Million Al a r k, wozu bk Dür- gersthcrst als Snrgcbjüs einer Tcrmmlmrg 2Ö0,MO Ätt. freiwillig bei- sefieuert Hal, von der Stadt erbaut worden. Der Archrtett des neuen Hauses ist der Berliner Baumeister Bernhard Serring. Die Leitung free Theaters übenummt der bisherige Pächter des Thea- ter» m fcantturt e. O. Direllor Oskar Lange. — Tas Projekt eines Dkubaueä des königl. Schauspielhauses m Dresden ist an dem iderstand der Stände gescheitert. Kömg Georg von Sachsen Hal das Anerbieten des Odoliabrikaw«- erzienrats Lingner, das HauS zu bauer — Gegen die Besteuerung musikalischer Au f- ssihrrungen seitens der Genossenschaft deutscher Ton- jmr (Anstalt für musikalisches Aufführungsrecht) in Berlin n.j u nicht nur die bedeutendsten Konzertinstitute ener- ;r. Front, sondern auch zahlreiche Sängerbünde, sowie ^drückende Rlehrzahl der deutschen Musikverleger, durch . i-oj'.in ablehnende Haltung es unmöglich gemacht wird, daß i Aufführungsrecht an den bisher schutzlos gewesenen : 2 c n gesichert und etwa der Tantiemengesellschaft zuteil i dl. Tie Musikverleger haben aber wegen der ihnen - I;.„L lenden Rechte das ausschlaggebende Wort zu sprechen, ! d»i Ache Aufführungsrechte der Musikwelt frei bleiben Kit nicht und werden dafür Sorge tragen, daß die reich- l Wülste Auswahl tantiemefreier Werke denen zur Ver- f jiltyng steht, die mit der genannten Anstalt keine Verträge c ch.Ueßen. Um den Veranstaltern von öffentlichen Musik- c-u prangen eine Richtschnur zu bieten, welche Werke sie c.i. ren dürfen, ohne in Rechte jener Tantiemenanstalt e greifen, sei den Veranstaltern empsohlen, die Er- x Mch.g der an der Anstalt nicht beteiligten Musikverleger r ji Die Allgemeine Aufstellung aufführungsfreier Werke ( (Trust Ehallier in Gießen zu haben, wo auch jede g sLui schte Information gegeben wird) zu beachten. Es ü ür.sdrückllch daraus lstngewiesen, daß ein VercraoS- a ^ilmß mit genannter Anstalt die Veranstalter vvn Mustk- am .i) Lungen kellieswegs vor Ansprüchen schützt, die die d « tnstalt fernstehenden Verleger und Kvmpornsten zu M berechtigt sind; und das ist lallte geringe Anzat-l. B^Mtllch verteilt die Anstalt teine BÄ^eichnllse der x» bi ichr vevtretenen Werde, sondern nur eine Liste von K ar. c.nisten mit dem Vermerk, daß die Anstalt „das Aus- figSrecht an (?) Merlen der hier verzeichneten Ton- ,eG- vertrllt. B« nicht »anz sorgfalltger Prüfung M ül Der Leser das Fehlen des Wörtck)x»s „den" d. h. ä jm itijcn, raunt bemerkeii und mancher Veranstalter wird in .vi er irrtümlichen Auffassung geneigt sein, ein Pausch- qt.oun zu bewilligen. Wer auf Grund oben erwähtller mit w MM fang Mall Bei den letzten Reichstagsersatzwahlen, in Lüneburg, Eschwege uno Zschdpau-Ni.arieiiberg in Sachsen, fand ein starker Rückgang oe r sozialdemokrati- , chen Stimmen statt. Die Herren Genossen sind ver- olüfst und in ihrem starren Staunen darüber sprachlos geworden, steinen der uns vorlicgenoen sozialdemotra- ttschen Blätter jindet dafür Worte. Dieser Rückgang findet jctne Erklärung durch mannigfachie äußere, aber auch sehr erhebliche innere Grunde. Dte Hauptsache ist, daß nicht wenige von den „Mlllüufern", die bet den allgemeinen Wahlen zu Gunsten der anßerpen Linken demonstrierten, unter dem Eindruck des Dresdener Partellages und der parlamentartschen Unsruck>ioarlell der Sozialdemokratie wieder ins bürgerliche Lager zurückgekehrt sind, und daß die um Bebel, wenn heute Neuwahlen stattznsinden hatten, von ihren drei Millionen vermutlich einen erheblichen Bruche teil vermtsfen würden. Der Rückgang der sozialdemokratischen Waylstimmen bei allen Nachpxchlen ist eine so konstante Erscheinung, daß man mit Der äußerlichen lErklär- ung des Fluktuierens gerade dieser Wählerkategorie nicht durchkommt. Die bürgerli/h: Dirigent Der Fran k furter Museumskonzerte, bespricht in einem offenen Briefe Dte Tantiömenfrage. Aus Dem Vollen schöpft Ludwig Ganghoser mit seinem Beitrage „Die 3äger", köstlichen Schilderungen aus Dem Volksleben Der Alpen. 1 ber Schneiderei, am $ fanuluncinidjL; tönrue üA i weigen nutzt machrn.^ yaiisergüsik Fni- ~ ~ 1 etdlealic paii5iniu,_am liebsten r?> ^nie. Offerten uiua m die Ihueb. b. tüt. Krau .. Laschru uWW». 01612] Swe Krau ,ich,m eügtla. te (.ui llederioachuntz y Oardeuen^emLchu SW WS ohne sich Der Stimmung unter ihnen zu vergewissern, dem Waffenverkaus an sie freieste franD. Dabei verkannte Gouverneur Leut wein vor allem den instinktiven Rassenhaß, Der Den Neger gegen den Weißen erfüllt, besonders infolge der BesckZräntungen, die ihm die Herrschaft der Weißen in der "Freihell seiner Lebenshaltung auserlegt. Sich polizeilichien Jagdgesetzen nach reichsdeutscher Art zu unterwerfen, das Privateigentum anzuerkenueu gegenüber der Negeranschanung, daß Vieh und Weide Stammeseigen- tutn sind, über das nur Der Häuptling zu verfügen hat, für Käufe von weißen HäirDlern oft unter MißhanDlungen ft zu persönlich haftbar genrachik zu werden, das alles hat den iKlN kl. 8» in Pflege Cü. mu Wmng. ' mdieSEdmon^ . Warenh • aui »em Bedmgmgen pachtnu «no i Ter Abteilung des russischen Generals Misch- angeborenen Haß gegen den weißen sDlann zur Flamme gen Meldungen zu, daß die Japaner den angefachll ~ Bei uns in Hessen ist den Herren Bolksschul- lehrern wircher eine erfreuliche Ostergabe m teil geworden. In der Zweiten Kammer wurde Die Regierungsvorlage betreffend Die Gehälter der Bolksschullehrer angenommen. Danach beträgt nunmehr das Mindestgehalt 1100, das Höchstgehalt 2800 Mk. Bezüglich Der Sonntagsruhe wird das Polizeistrafgesetz Dahm abgeändert, Daß das Aushängen und Ausstellen von Waren an Sonn- und Festtagen nur während der für Den Hauptgottesdienst bestimmten Zeit untersagt wird. — Auch die Erste Kammer trat in Der vergangenen Woche zur Er- leDigung des Budgets und einer großen Anzahl anderer Gegenstände zusammen. Sie erledigte Die meisten in Ueber- einstmimung mit Den Beschlüssen Des anderen Hauses. Nur Dem Beschlüsse Der Zweiten Kammer, Den BunDesrat zu ersuchen, den Mitgliedern Des Reichstags Anwesen- heitsgelder zu bewilligen, stimmte sie nicht zu, obwohl Die Regierung erklärt halte, daß sie sich in Dieser Frage nicht ablehnend verhalle. Tie Zweite Kämmer beschloß aber, trotz des Volums Der Ersten Kammer, auf seinem Ersuchen zu beharren. Beide Häuser vertagten sich, soDonn, Die Erste Kammer voraussichtlich bis zum Anfang Des Sommers, Die Zlveite Kammer bis Ende April oder An- einen früher rtaia Goroda Weiteres vom Kriegsschauplätze. Aus Stadt und Saud. Gießen, 28. März 1904. " Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Besirkskassier der Bezirkskasie Wald - Michelbach Heinrich Schlehenbecker zu Wald-Michelbach mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an in gleicher Diensteigenschaft an die Bezirkskasse Rieder-Ingelheim versetzt. •* Die Landpostfahrt ©rüningen-fSicßtn wird vom 1. April ab wie folgt verkehren: 6« ab ©rünmgen, an 1020, 695 aß Steinberg, an 9", 735 an Gießen, ab h . • Gemälde-Ausstellung am Brand. Voraus- sichtlich bleiben die Kollektionen des bekannten Landfchastz. malers R. Kaiser-München, sowie die übrigen Gemälde nur noch einige Tage ausgestellt, da für die ange.nelde.e Kollektiv-Ausstellung des Prof. Ernst Zlmmermann- i München verschiedene Umänderungen im AuSstellungSsta» oorgenommen werden sollen. , * * Schießplatz für das 18. Armeekorps, de Gelegenheit der Erörterung über die Anlage eines neuen Weges im südwestlichen Teile des Kreises ^arbu 3 der Sitzung des Marburger Kreistages vom R. Marz auch das Schießplatz-Projekt sür das hessisch-preußischen Ärenzgelande zwischen und dem Lumdatal in der Gegend von Homberg zur Sprache. Kreistagsmitglied Forstmeister Wolfs gab an, d b die Verwirklichung des Pwjekts an t scheitern könne, die von ihm m Gemnnschast Mit^n hessen-darmstädtischen Beamten ausgefuhrten Ko> nun9en lägen jetzt Zur Entscheidung rium. Cs sei wohl möglich, daß vielleicht zur alln - Uebetteituna ein der nächsten Zeit ser ein Entsch^zuenvar • £rt, sei, daß bei der Anlage des Schießplatzes du deck n ichasten Wermertshauieii aus der preußischen Rüddingshausen auf oer Tarmsradi-er Seite 1°) seine Absicht, die sibirische Bahn in einem tzoszuge w befahren, durchaus nicht ausgegeben, doch ist bis auf weiteres seine Anwesenheit in der Hauptstadt erforderlich. Ter Zar begibt sich demnächst nach Moskau, um sich vom 17. Korps, welches bereits Marschbefehl erhielt, zu verabschieden. . In der am Kanal gelegenen Hafenstadt Dartmouth! beaaben sich am 27. d. M. britische Marineoffiziere an Bord des Tampsers „Princesse Marie", der unter dänischer Flagge von Port Arthur dort eingetrosfen ist, da man den Verdacht hegte, daß der Tanipfer ein russisches Schifs sei, das die Neutralitätsgesetze übertrete. Bei einem späteren zweiten Besuche wurden die gesamten Schifss- papiere sorgsültig durchgesehen. Schließlich wurde dem Dampfer erlaubt, oOO Tonnen Kohlen einzunehmen, die ausreichend sind, um die Ostsee zu erreichen. Tas Schiss reiste nach wenigen Stunden weiter. Tern Vernehmen nach wurde das Schiss von japanischen Kreuzern ver- Ein Bericht des Generals Smirnow von Port Arthur meldet am 24. März: Unsere Franktireurs-Kompagnie hat bei Witsino eine 50 Mann starte Tschuntschu- senbande geschlagen und fast vollzählig aufgerieben. Auf unserer Seite keine Verluste. Ein Telegramm des Statthalters Alexejew an den Kaiser aus Mukden vom 26. März meldet: Ein Bericht Generals Nischtschenko vom 23. März, 11 Uhr Dor» folgt. - «Hessisches Himemdesieucrgesetz. Gießen, 28. März. Am Freitag abend fand im unteren Saale des „Cafe Ebel" eine Verjammlung statt, die von der hiesigen Ortsgruppe des Lundes deutscher Bodenre^sor- mer einberufen war. Prof. Tr. Staudinger aus nabt sprach über den GcmeiNdesteuergesetzentwurs der hesp Regierung. Er gab zunäa-st ein Bild über die allgemeinenI Giundtagen des Entwurss und schilderte dann, aus welchen! Prinzipien Lei) die Steuerberechnung früher aujbaute. Bei! dem neuen Gesetzentwurf der Regierung dürste jedenfalls der Gesichtspunkt der Leistung und Gegenleistung m Be-I kracht kommen. Tiefer Gesichkspunit fei jedoch n^cht bei allen Steuerarten zu rechtfertigen, es müsse vielmehr die Leiftuilgsfähigkeii. uai ÄRagstab abgeoen, sie allein beruhe auf dem Gedanken oer soziakeri Gerechtigkeit und führe auch zur Progression. Tie vottswirtjchaftliche Wirkung sei eben- salls eiu Gesichtspuuki, uyii der c^tjeoex. b^aujivii müsse. So könne z. B. me KaPckaUverl^eiie»., uie nach dem Enk-! ivnrs eine wejentliche Erhöhung erfahre, beivirken, dnß öle Kapikakisien (Rentner) an Orre zogen m.t geringeren ^ienorabgaven. Ferner müsse die technische :!)rbgkuylett övl C. Hebung Beruusichbigung finden. .c grögre Ap.,me^sium»eit des Entlvur,s verdiene jedeni..us die Grun^wertsteuer. Tie Besieuermig der Bauplätze (Spekulations gründ stücke) wird allgemein als gerecht gebilligt uiid hat in unser Tenken Eingang gefunden. Weniger will man sich in den Gedanken finden, daß bei der Bemessung der Grundwertsteuer nicht die Schulden in Abzug gebracht werden sollen. Es sei aber doch Tatsache, daß der Spekulant mit fremdem Geld arbeite, und wäre dies nicht der Fall, so wäre es die Folge, wenn die Schulden in Abzug gebracht werden dürften. Verdiene er mit fremden, Geld, so solle er auch nach dem Entwurf Steuer davon zahlen. t Tie Grundwertsteuer wird nach dem gemeinen Wert und nicht nach dem Ertrag des Grundstücks gefordert. Ter gemeine Wert ist der Schätzungswert und auf diesen Werl wird die Steuer auf das Tausend berechnet, so daß ein Grundstück (Bauplatz) von 100000 Mark Wert bei einem Mindestsatz von 2 Promille 200 Mark Steuer einbrachte, während bei der Steuer nach dem Ertrag vielleicht noch nicht 20 Mark Steuer zu entrichten wären. Volkswirtschaftliche unterscheide man zweierlei Werte: Nutz- oder Arbeitswert und Kurswert. Lege man Steuern auf Nutzwerte lGebrauchsgegen- stände), jo bleiben sie auf diesen hasten und der Konsument muß sie tragen. Anders verhalte es sich bei den Kurs, werten. Eine Steuer auf Grund und Boden würde, weil es sich um Knrswerte handelt, aus den Bodenspekulant ab, gewälzt. Die Steuer auf Grundstücke müsse zu einer Werd Verminderung führen und diese liege im Interesse aller, die i den Boden als Werk- und Wohnstätte benötigen. Eine weitere Folge der Grundsteuer nach dem gemeinen Wert würde sein, daß die Gewerbesteuer eine Ermäßigung erführe; es würde diese Ermäßigung in Gießen rund 3/ Proz. betragen, ebenso führe sie zur Entlastung der Hausbesitzer; diese Tat- fache sei von einer ganzen Anzahl preußischer Städte zu berichten, die die genannte Steuer haben. Zu red)tfertigen sei diese Steuer damit, daß es sich bei Grundstücken bucht von dem zufälligen Besitzer oder Spekulanten geschaffene Werte handle, sondern diese Werte seien durch die All. gemeinheit geschaffen worden und müßten daher auchdieser wieder zurückgegeben werden, wenigstens zum Teü. Bei der Gewerbesteuer würde es Prof. Staudinger gerne sehen, wenn die Schulden in Abzug gebracht würden. Oder man solle die Gewerbe, außer Ringe, Kartelle usw., überhaupt nicht besteuern. . m. Zum Schlüsse seiner Ausführungen wies der Referent noch daraus hin, daß sich; die hessische Regierung müder Ausarbeitung des Entwurss ein Verdienst erworben habe, das allseitige Anerkennung und Dank verdiene. Die hieraus folgende Diskussion brachte noch interessante Ergänzungen zu dem Referat, insbesondere war es Oberbürgermeister Mecum, der sich eingehend mit dem En> wurf beschäftigte und für eine Umsatzsteuer eintrat Erst in später Stunde schloß der Vorsitzende, Pros, dolhn, mit Dcmkesworten an den Referenten und an alle ÄWe- neuen die Versammlung. "^»"Kongreß für experimente 1 lePsychvl in Gießen vom 18., bis 21. April. Tn ang eto träge und Temonstrationell haben plgenbe geben: I. Individua 1 psYch 010 9 $na Zürich: Grundlagen der ^ndwckualpshcholog^ und V. Henri-Paris, und Larguier des. Heber die Methoden der ^ndwidimlPU II. Psychophysiologie der Sinne. Tas Gesetz der ,pezisischen Smnesen^e. - Ein neuer Beweis der ipezifiichen Helligkeit (v z ^uLlc; heit) der Farben. Mit Temolsittationen. • »flrbe:: ! Göttingen: Die Theorie der Gegenfarben blindheit. 6. Schumanii-Berlin: .t^nin^*lin; ilnterjuc von Farbenblindyeit. 7. A Guttmanli irbbinghau - ungeu an jogenannten Farbenschwachen Breslau: lieber die geometrisch-oPtiM ^.^rLiest» u. Lfchermak-Halle a. S.: Neue H"^r,uchu ß n angeborc - 1 Wahrnehmung mit besonderer Rücksicht a bUir{eunuH0 vn Grundlage. 10. Schnmann-Terlin. uchmng. Buchfraberi und Worten bei lnomentanei s,w Marnus-Kiel: Demonstration des App«^aibenharmo-^- Unterbrechung. 12. E. Tetlessen-Wis - ^ßenjetl®. begründet auf eine neue Methode mesien^^^. A^iirnr uug. Mit Temonstrakwnen. 1^- ,^-^^tern. U- ^sst» ung der Gehvrschärse in Miirvm ^eT Die sog^ Berlin: Cxperimenrelle llnter,u^ung ^cuc UntosiU-- Gemeinempsindungen. lo. AUuv-llpI • paradoxe Mfl ungen über Hani, uluebernpluu)^' S'^^isie, der Mtte^ empfindnng, o.e ^b^iinoui^n 1^ des Iuaens). 13. ^hmanus-Er?mr^e und Psychkjche ^ummung. ^Ersuchungen an einem >, Göttingen: Beeicyt uu^r \£* lcrn)l)n{1rGtioneii). luuljiilidjen Geö^knw . 1 erpCrunenteUen maun-Sirich: (8Ue tiweUeruug der exp und später an den Hof zu verkaufen, abgelehnt. Die Verfassung verbiete einen derartigen Handel als der Krone unwürdig. I m (Siegener Kun st verein sind zwei Gemälde Am Bodensee" und .Motiv am Psefsersee" des Laudschastsmalers R. Kaiser- München angetauft worden und gingen in (Siebener ' Prioakbesitz über. * UundcsNed der Prager deutsche» Studenten. (Melodie: .Der Gott, der Eisen wachsen liefjl') Wir halten treu die deutsche Wacht, Geeint durch Bruderbande, Ein starker Fels im wilden Meer, Ein Hort im Feindeslande 1 Und reizt ihr auch den Pöbel auf, Treibt Polttik der Gasse, Der deutsche Bursche sürcht't sich nickt Vor aller Tschechen Hasse! ES hat die Prager hohe Schul' Gelrotzet allen Stürmen, Drum tapfer vorwärts Mann für Mann, Der Väter Erb' zu schirmen! Daß nimmermehr zu rütteln sich Ein Frecher je erdreiste Am Bollwerk deutscher Wlsienschaft Und an dem deutschen Geiste I Die Farben, die mit frohem Mut Wir stolz die unfern nennen, Wir wollen sie als Heiligtum Auch bis zum Tod bekennen l Nie kann sie der Hussiten Wut Vom Leib uns tückisch reißen: Denn unsre Herzen sind aus Stahl Und unser Volk aus Eisen! (.Münchener Jugeick/) i würdige Behausungen haben, darfes unter leinen Umstunden und gt ng e b en fall s u n t e ^a0mp!e® »enV'Ä »mmTÄ Ä Ä « ^^r I eg tauscht. ------ nonabj verstummte. Der kommandierende Admiral Maka- Rebellische Schulmädchen. row begab sich sofort in einem Dampfkutter auf die Reede, DnZ Bureau Reuter" erfährt aus der russischen Stadt um die gesunkenen feindlichen Schiffe in Augenschein zu iuaendlicher Politiker auf dem Festplatz erschienen und Geschwader ging ihm entgegen. Die Bakteriensibrofsneten leamn bort au rührerische ßr ° klu m utio n en zu um 6i/2 Uhr duZ ^uer. Dte Kanonade der Schts, und verteilen während emer der Seminaristen mit lauter Batterien wurde bald eingeftellt, da das japantsche Ge Stimme 'eine derartige Proklamation vorlas. Tie Buuern schwader sich südosllvarts zu enkserpen begann, offenbar reiaten aber keineswegs Verständnis für die Sache, sondern 0 em Kampfe ausweichend. Gegen 10 Uhr ver waren empört darüber. Sie ergriffen, was sich chnen schwand das feindliche Geschwader am Horizont. waren empört darüber. Sie ergriffen, was sich chpen als Muffe bot, und hieben aus die Agitatoren ein. Wahrend dieses Vorganges lief plötzlich eine junge Töchker- schülerin über den Jestplaü und schwenkte dabei eme japanische Flagg e. Ein Polizist arretierte Jie und sie wurde dem Gouverneur der Provinz vorgefnhrt. Ter Gouverneur hörte die Anklage an und sagte dann lächelnd zu dem jungen Tämchen: „Wenn Sie so große Sympathie für Japan besitzen, so hätten Sie mich das wissen lassen sollen. Ich würde Mittel gefunden haben, Ihnen die Reise nach Japan zu ermöglichen, und ich bezweifle nicht, daß! besagt': Ter General sandte zwei Sotnien aus,I man Sie dort mit Enthusiasmus einpfangen haben wurde. ^ich einen Erkundungsritt festzustellen, welche Streit- Ta Sie aber Ihrer Sympathie in so Plumper Weise Aus- ^es Feindes den Fluß Tschingtschangan überschritten druck gaben, sehe ich mich genötigt nie für einige Z^l ' ^otnie bemerkte IV2 Werst vom Paktschoengan kalt zu stellen." Er ließ das Mädchen darauf aus einige e;ntcernt c^ne 30 Mann starke berittene feindliche Abteil- Tage ins Gefängnis bringen. Bald darauf traten die bie beim Herannahen der Sotnie Verstärkung erhielt, Fabrikarbeiter in der ©tobt, die gamz aniere Po- , Infanterie anschloß. Zwei Züge Kosaken litische Ansichten haben als die Landbevölkerung, m den bröifneten auf 400 Schritte das Feuer gegen die Streit ein, und es kam zum Blutvergießen. Ter .Wickle Patrouille. Aus japanischer Seite sielen Tumult wurde schließlich so groß, daß der Gouverneurr unb ein Soldat; auch ein Pferd den Minister des Innern bitten mußte, ihm zur Herstellung getütet Nachdem einige Salven abgegeben worden der Ordnung Infanterie und Kavallerie zugehen zu lassen. erhielt unsere Patrouille die Mitteilung, daß die , ' "------ . f feindliche Infanterie vorrücke, und entfernte sich. Die Der Krieg zwischen Japan und Zrußiano. Knndschafter fanden Paktschoen vom Feinde be- Km neues Bombardement vor Port Arthur. setzt. Aus dem reckten Ufer des Paktschoengan stehen Der «HW Vizeadmiral Makar o « telegraphierte an Ä“ e' rechtzettig im Scheinwerferlicht temertt uud von den W 0Wt ftn ^aiLptqualtier in Muk- 93 alterten und den Wachschiffen ,, Bohr' u ben am 27 b. M.^ ein getroffen. Am Bahnhof wurde er beschpssen. Um dem Durchbruch! der feucklul^n >^chiffe zu einer Eh^nwache mit Fahne und Musik empfangen. ,begegnen, trat der Kommandant des Wochttorpedobootes «nhnhnf fuhr er rum Statthalter Alexejew. „Ssilny", Leutnant Kr in itzki, dem Feinde entgegen aus Mukden vom 26. März telegraphiert wird, ist Ä iapLnischei“®amff«?Ärskr^E- di- Blatt-rmeldung don der Explosion des „Bajan" bei ®ro6fiirft lichen Torpedobooten auf, wo^i ern ^ngenteur und 9 rnfiiictie üiegierung notifizierte der Regierung der zweite Versuch der Japaner, den Eingang von Port Kriegsrechte fteyeno. Arthur zu sperren, ist dank der energischen Alnvehr der See-1 am 2*-_ Don Soeul abgereist. Sein und Landsttettkraste, ebenso wie der erste uiiß- den Erfolg die Koreaner zu beruhigen glückt. Der Hafeneingang ist vollkommen frei japanisch en Ein- ‘••ää'U. «-* d-. iiMt.. K,». SMW'ÜMSlS-8 Port Arthur, Generalleutnant Smirnow an den Kaiser ' nickt vermehrt werden sollte. Er riet zu ausführlicher: In der N^t machten die Japaner, ""Abem . ^^^usichen Turchsührung von Reformmaßregeln, der Mond auf gegangen war, den d^ Hasenausstang Ratschlugr werden zweifellos angenommen, da Korea UM 8ÄÄ ». «Hi jLsJte- eröffneten. Vor den Brandern fuhren die Torpedoboote, in bedeutender Entfernung folgten größere Schiffe, welche auf die Festung zu feuern begannen, um dadurch die Aktion der ^Brander und der Torpeooboote zu unterstützen. Infolge des starken Artilleriefeuers unb des kühnen Vorgehens unserer Torpedoboote erreichten die Brander den Hasen- eingang nicht. Zwei Brander gerieten am Goldenen Berge aus ein Riss : einer ging, von einem Torpedo unserer Torpedoboote getroffen, hinter den beiden ersten s em :r Rheinisches Technikum Bingen ■ für Maschinenbau und Elektrotechnik. 89 | Drand war int Schlafzimmer der Knaben durch Umfallen ctnei: Petroleumlampe entstanden. * Breslau, 27. März. In Paritz,, Kreis Dunzlau, wurde em altheidnisches Gräberfeld entbecft. G-tfoa fünfzehn Grabstellen wurden blosgelegt. Zahlreiche Urnen, Töpfe, Näpfe, Schüsseln und Schulen wurden aufgefunden. * Leipzig, 27. März. Ein großes Vermächtnis 1 ” der Stadt zugesallen. Die hier verstorbene Sidonie Groeppler vermachte der Stadt ihr Gesamtvermögen bon über zwei Millionen Mark zu wohltätigen Zwecken. Lüttich, 26. März. Die fortgesetzte Untersuchnng wegen des letzten Bomben-A ttentates läßt den ver- basteten Anarchisten auch als Urheber der mißglückten Bomben- Attentate vom Jahre 1902 an der Kirche von Belleville und vom Jahre 1903 in St. Dizier erscheinen. * Paris, 27. März. Ein Telegramm von der Insel Räunivn berichtet, daß ein Cyklon in der Nacht vom 21. zum 22. d. Mts. die g a n z e In s e l v e r w ü st e t habe. Tausende sind ohne Obdach und ohne Nahrung. Die Ernte ist vernichtet. Ueberall sind Trümmerhaufen zu scheu. 24 Tote sind bereits gefunden. unb Dank verdiene, skussion brachte noch eferal, msbefondae • der sich eingehend mh. eine Hmjatzsteuer einb der Vorsitzende, Pioj Referenten und anck Gießen, 2ö. AchM . K H. der ijse Wald * Mboch ? d-Michelbach M Mw. ji ui gleiche: MW tytim Diqtiji. hrt Grüningen rlzt verkehren: & 0 Ln an öiei Huna am ^tan: mm des bekannte:, jtn, sowie die übrL »gestellt, da für k Prof. Ernst 31'" länberungen m Versonen weiblichen Geschlechts eine große Vorliebe besitzt, ^iefe Leidenschaft zu befriedigen gelang ihm in schmutziger Weife auf Grund von Verlockungen und Versprechungen, die nuf den ersten Blick die Vermutung erwecken konnten, daß ebftcin Mädchenhandel treibe. Wenigstens versuchte er ver- schiedentlich junge Mädchen zu bestimmen, von Hause durch, lugehen und auf seine Villa in Nizza zu reisen. Daß hierbei l 5 jährige Mädchen in Betracht kommen, erschwert die Fälle in erheblicher Weise und läßt die Vorkommnisse in besonders nreUern Lichte erscheinen nach der moralischen sowohl als nach der strafrechtlichen Seite. Tie Vernehmung des Ebstein entrollte, wie die „Bürgerztq." erfährt, ein höchst trauriges Bild durch die zu verhörenden Personen, die sich aus einer größeren Anzahl in dem genannten Alter stehender Mädchen rekrutieren! Einige davon wußten von Aventüren zu er» zählen, die sie mit Ebstein auswärts hatten. Ebstein pflegte sich menschliche Ware nach Marlenheim zu bestellen und dortselbst den Kinderfreund zu spielen. Er soll jetzt 60 000 Mark Kaution angeboten haben, für den Fall, daß man ihn auf freiem Fuße ließe. Die Behörde lehnte aber das Angebot ab. * Auf einen Schelm anderthalbe. Eine hübsche Anekdote erzählt der Francais: In London stellte kürzlich ein Gentleman seinen Regenschirm, da er ihm für einen Augenblick lästig war, in der Vorhalle eines Bankhauses in einen Winkel. Vorher hatte er an den Griff feine Visitenkarte geheftet und folgende Warnung darauf geschrieben: Dieses Paraplui gehört einem Manne, von dem jeder Faust- schlag feine 200 Kilogramm wiegt. Ich komme wieder. Ein junger Tagedieb, zugleich Gauner und Witzbold, der dort Herumstrich, nahm das Paraplui und hinterließ dafür einen Zettel mit folgender Inschrift: Ich, ich habe Beine, die ihre 18 Kilometer in der Stunde zurücklegen — und ich werde nicht wiederkommen. • Ueber den Stand der Bauten auf der Meltau S st e l l u n g in St. Louis wird von dort geschrieben, daß die verschiedenen Ausstellungspaläste, die von der Baudirektion der Ausstellung errichtet werden, vollständig fertig sind. Von den auswärtigen Nationen haben fertiggestellt: Mexiko 100 pCt., Frankreich 98 pCt., China 96 pCt., Ceylon 90 pCt., Brasilien 66 pCt., Cuba 36 pCt., Italien 20 pCt., Schweden 1 pCt., England 98 pCt., Kanada 98 pCt., Deutschland 88 pCt., Belgien 55 pCt., Nicaragua 35 pCt., Japan 30 pCt., Oesterreich 6 pCt. * Kindskopf und Schafskopf. Ein Bauer findet auf einem Acker beim Pflügen einen Schädel, hält ihn für den eines Kindes und sendet ihn, da er ein Verbrechen vermutet, an den Kreisarzt mit der Aufschrift: Kindskopf. Nach einiger Zeit erhielt er ihn wieder zurück; auf der Umhüllung stand: Schafskopf. Dermifdytcs« * Berlin, 26. März. In der Jungfernheide, nahe dmn Schiffahrtskanal, wurde heute ein Grenadier von der z. Compagnie des Königin-Elisabeth-Garde-Grenadier-Regi- mermtS mit einer Schußwunde im Halse in Uniform be- msztlos aufgefunden. Die Verletzungen sind sehr schwer. Wer die Beweggründe der Tat konnte bisher nichts fest- Mllt werden, da der Kranke nicht vernehmungsfähig ist. - Die Au8stellung für Kinder-W ohlfahrt ist heute Mag feierlich eröffnet worden. ' Berlin, 26. März. Nach einem Telegramm aus Mr wurden heute daselbst zwei Handwerksburschen ver- Met, welche im Verdacht stehen, den im vorigen Jahre an w Witw e Lurtz verübten Raubmord begangen zu haben. * Charlottenburg, 24. März. Bei dem Abbruch !^i Floragebäudes wurden durch einen Deckeneinsturz Mann verschüttet und teils schwer verletzt. * Cuxhaven, 27. März. Ein entsetzliches Zr.nndunglück, das drei Menschenleben ge- ioiiret hat, hat sich in Döse zugetragen. Zwei Knaben turn neun und zehn Jahren, Söhne des Zahntechnikers iaambrau§ in Hamburg, die sich bei ihren Großeltern Mielten lind mit )em Dienstmüchen verbrannt. Ter üeber Haarausfall L Obermeyer's H erba-Seise durch täglichen Gebrauch bei Kovischuvpen und dadurch bedingten fraarausfan mit großem Erfolg angewandt, z. h. i. all. Apoth., Droa. u. Parfrn. St 50 Pfg. u. 1 Mk. 1332 r baS 18. LrE »8 ibtI bie Ä' feile des a xreiätaieä ig£länbe . btr W? fcijelti ™ Idm Ü1 Mini «»EbiK i* **» ■Ä? »auf Li b nach lgsivert f fflenb & diL teft-ys cywei, SS Mtz dem gemeinen i eme Ermäßiguna »h" WBentunb S, tf "9 d--Lw-beS^ A'dahl pieubW £■' R bet Grunds^., oder Spekulanten c; ■ c ^te seien dmch) "unb müßtenbaber^ ”, wenigstens zm & würbe es Pros. t>en in Abzug gebrch - außer Ringe, Ix assuhrungen wies da i bie hessische 9tegierunc: üenft em°ll- dächtnismethoden. 19. Wrescher-Zürich: Experimentelles über Assoziation von Vorstellungen. 20. W. Wirth-Leipzig - Demonstration eines Gedächtnis-Apparates und Spieqel- Tachistoskopes. 21. Kate Gordon-Würzburg: lieber das Gedächtnis für affektiv bestimmte Eindrücke. 22. Ranschburg- Dudapest: lieber die Bedeutung der Ähnlichkeit beim Erlernen. Behalten und bei der Reproduktion. 23. R. Müller- Ztraßburg: lieber das Wesen des Reproduktionsvorganges. — IV. Verstände stätigkeit. 24. Külpe-Wür^burg: Versuche über die Abstraktion. 25. Spearmann-Leipzig: Die experimentelle Untersuchung psychischer Korrelationen. 26. Elsenhans-Heidelberg: Tie Ausgabe einer Psychologie der Deutung als Vorarbeit der Geisteswissenschaften. — V. Bewußtsein und Schlaf. 27. W. Wirth-Leipzig • Zur ^rage des Bewußtseins- und Aufmerksamkeits-Umfanges. 28. Weygandt-Würzburg: Beiträge zur Psychologie des Schlafes. 29. Clapar^de-Genf: Biologische Theorie des Schlafes. — VI. Ausdrucksbewegungen und Wil- I en 3 tätigtet t. 30. Henri-Paris: lieber die Koordination von Bewegungen. 31. Ach-Göttingen: Experimentelles über die Willenstätigkeit. 32. Martius-Kiel: Zur Untersuchung des Einflusses psychischer Vorgänge auf Puls und Atmung. 33. Sommer-Gießen: Demonstrationen: a) Um- letzung des Pulses in Töne: b) Ausdrucksbewegungen in Zorm von Licht- und Farben-Erscheinungen. 34. Kohn- 'amm-Königstein i. T.: Ausdrucksdeterminanten und Aus- r^rucksbewegungen. 35. Ettlinger-München: Einige Bemerkungen über Nachahmung. — VII. Gefühle und A e sth e- Iti. Elsenhans - Heidelberg: Bemerkungen über die Generalisation der Gefühle. 37. Groos - Gießen: Sie Anfänge der Kunst und die Theorie Darwins. M8. Siebeck-Gießen: Zur Psychologie des Musikalischen. 39. Marbe-Wür^burg: lieber den Rhythmus der Prosa. — T;m. Kinderpsycholo aie und Pädagogik. 40. Ilment-Würzburg: Tas psychologische Experiment an Kin- iient. 41. Lay-Karlsruhe: Das Wesen und die Bedeutung her experimentellen Didaktik. 42. W. Stern-Breslau: Die ^prachenentwicklung eines Kindes (insbesondere in gram- mati scher und logischer Hinsicht. —i IX. Kriminal- t fychologie. 43. Stumpf-Berlin: lieber Zurechnung. 44. H. Groß-Prag 1. Wert der Zeugenaussagen, deren Prüf- i:ng und Einschätzung, 2. Zur Diagnostik psychischer Tat- hestands-Komplexe. 45. W. Stern-Breslau: Ter gegenwärtige Stand und die künftigen Aufgaben der Aussage» sirschung. 46. M. Borst-Genf: lieber die Art der Jehlerzählung in der Psychologie der Aussage. — X. Psychopatho- Itogie. 47. Sommer-Gießen: Objektive Psychopathologie. 43. Wolff-Basel: Zur Krittk der Lehre von den Sprachstörungen. — XI. Reaktionsversuche an Normalen und Geisteskranken. 49. Ach^GöttiNgen: lieber das Hippsche Chronoskov. 50. Ziehen-Halle a. S.: Messung der Reaktionszeiten bet Geisteskranken und Geistesgesunden. 511. Watt-Würzburg: Mitteilungen über Reaktionsversuche. 5ß. Becker-Bonn: lieber das Chronoskop und Tachistoskop onn Erdmann u. Dodge. — Bei dem Kongreß wird eine Beratung über die Weiterführung desselben und über Einrichtung einer deutschen Gesellschaft für experimentelle pivchologie erfolgen. ZuderAusstellung von Apparaten und Methoden haben sich u. a. noch angemeldet: Ach? Mttingen, S. Alrutz-Upsala, Bin et und Henri-Paris, du 'Lcois-Reymond, B. Erdmann u. Dodge-Bonn, Jaguet-St. Imier, Nagel-Berlin, Ranschburg-Budapest, Spindler und Myer-Göttingen, Klara und William Stern-Breslau, W. Lirth-Leipzig, Zeiß-Jena, Zimmerm ann-LeipAig. Tie Ausstellung findet in der psychiatrischen Klinik statt. Das gesamte Material wird ebenso wie die Vorträge ii'/ib Demonstrationen in entsprechende Gruppen gebracht norden. Voraussetzung zur Einladung von selten des Komitees ist, daß der Betreffende eine wissenschaftliche Arbeit ai:i8 dem Gebiet der Psychologie oder deren Grenzgebieten veröffentlicht hat. Die Eröffnung findet Montag, den Bi April, früh Vs 10 Uhr, in der großen Aula der llmriberfität statt; die weiteren Sitzungen zum Teil fiter, zum Teil in der Psychiatrischen Klinik und im ipsysi- iallischen Institut. — Bisher liegen einschließlich der Vor- irmgenden 70 Meldungen vor, darunter u. a. Jodl-Wien, Htymans-Groningen, Flournoy-Genf, v. Frey-Würzburg, Lsfumpf-Berlin. Hoffen wir, daß Gießen den Mitgliedern de-s Kongresses einen freundlichen Eindruck machen wird. s. Wies eck, 28. März. Ein eigentÜmlicheSSchau- (piel hatten gestern nachmittag gegen 5 Uhr zwischen Gießen uteb Wieseck zahlreiche Spaziergänger. Querfeldein lief, von (imem kleinen Köter verfolgt, ein wunderschönes unverletztes RtH. Als man den kötrigen Verfolger abhielt, legte sich dal8 Reh nahe beim Dorfe zu Boden und beschloß vor den Eiligen einer großen Menschenmenge sein, nach dem Gebiß jit urteilen, kaum 2 jähriges Leben. Auf Anordnung des mzwischen benachrichtigten ForstwartS wurde das Reh in eines der nächsten Häuser gebracht. § Friedberg, 26. März. Am hiesigen Prediger- ferminar fand am Donnerstag vormittag die feierliche Ent - luffung der abgehenden Pfarramts-Kandidaten im Nrisein deS Prälaten Dr. Walz als Mitglied des Ober- kotnsistoriumS-Darmstadt statt. ES gingen diesmal nur sechs Kandidaten ab: Müller, Reichert, Matthäus, Schlaffer, WriShofer und Schwalm. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Hacjjbarl’taaten. Auf dem Westerwalde ist eS wie int TaunuS aufs neue zu Schneefällen gekommen. im6. * Bordeaux, 27. März. Bei den gestern hier abgehaltenen Festlichkeiten exvlodierte beim Völlcr- schießen ein Mörser, wobei zahlreickePersonenver- letzt wurden. <5iirm jungen Manne wurde der Ko p vom Rumpfe getrennt. 15 andere wurden verletzt, darunter vier schwer. * 93 03 en, 27. März. Der Student der Philosophie Eberhard v. Schmidt aus Petersburg hat Selbstmord verübt, angeblich weil ihm eine D u e l l f 0 r d e r u n g verweigert worden war. • Petersburg, 26. März. In der Ortschaft Hojtow hat der Grundbesitzer Badow seine Frau und 6 Kinder abgeschlachtet und sich selbst 22 Messerstiche beigebracht. *Newyork, 26. März. In den Lehmwerken „Exel- sior" in Brazel sJndiana) hat ein Dammrutsch stattgefunden, wodurch zwei Gruben unter Wasser gesetzt wurden. Dreißig Arbeitern ist der Rückzug ab geschnitten ; man nimmt an, daß alle umgekommen sind. ' Newyork, 26. März. In Egg Harbor-City ha Rudolph Sigel, der Sohn des verstorbenen Generals Sigel, einer Nachbarin gefährliche Stichwunden beigebracht. Er hat ferner einen Waldbrand verursacht. Eins seiner Kinder ist verschwunden. Man vermutet, daß der Vater e S ermordet hat. Sigel wurde nach heftigem Kampfe überwältigt und in eine Irrenanstalt gebracht, in der er schon früher eingeschlaffen war. • AbgelehnteS Begnadigungsgesuch. Der Hauptmann Falk von Schröter vom 107. Infanterie- Regiment in Leipzig, welcher, wie wir vor einiger Zeit meldeten, im Zeisigwalde bei Chemnitz den Leutnant Schubert aus Dresden im Duell durch einen Schuß iu die Brust tötete und dieserhalb vom Kriegsgericht zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt worden war, hatte ein Gnadengesuch eingereicht, dieses ist jedoch vom König von Sachsen abschlägig beschieden worden. * Der Dreschflegelgraf Pückler hat, wie wir schon kurz erwähnten, in 93er!in wieder eine Rede gehalten, aus der einige Stellen wiedergegeben seien. Pückler Tagte: 93e bei gehört zu denjenigen wenigen Männern, die Schneid haben und der Regierung die Wahrheit sagen, und das ist notwendig. Wie die Herren heute regieren, ist keine Regierung, das ist Wurstelei (Sehr richtig!) vor der kein Mensch Respekt haben kann. (Großer Beifall.) Wenn Bebel national wäre und auf christlichem, monarchischem Boden stände, dann könnte er ein famoser Mann werden, mit dem man in manchen Punkten zusammengehen könnte. (Großer Beifall bei den Sozialdemokraten.) Wenn ich in den Reichstag käme, würde ich unter diesen Umständen auch mit Bebel Fühlung nehmen und wir würden den Herren von der Regierung die Wahrheit geigen, daß sie die Kränke kriegen und daß sie alle ausreißen. (Stürmischer Beifall.) Die mauschelnden Jud en würden dann schleunigst aus dem Reichstage verduften. (Großer Beifall.) Wir brauchen starke Charaktere, Männer und Helden. . . . Sozialdem 0traten sind dumme Kerle, die sich nicht belehren lassen, die den Juden Singer, Stadthagen, und wie die Kerle alle heißen, nachlaufen wie toll und verrückt, das ind dumme Luder. (Stürmischer Beifall.) Wir Antisemiten werden die Sozialisten, die zurückkehren zu ihrem König, gern aufnehmen. Voraussetzung ist, daß sie anständige patriotische Leute sind, die den. Juden ganz gehörig auf das Leder rücken. (Stürmischer Beifall, großer Lärm bei den Sozialdemokraten.) • Ihren Mann erstach die 42 Jahre alte Handelsrau Bertha Pfeiffer in Berlin. Frau Pfeiffer ging vor 7 Jahren mit dem jetzt 31 Jahre alten Handelsmann Max Pfeiffer eine zweite Ehe ein. Das lichtscheue Treiben in der Wohnung und die fortwährenden lärmenden Streitigkeiten unter den Eheleuten führten dahin, daß ihnen der Hauswirt zum 1. April kündigte. Nun wollten sie einen Obsthandel anfangen. Zu dem Zweck kaufte die Frau eine Wiegeschale. Als Pfeiffer diese am 8. März sah, machte er Spektakel, weil ’ie zerbrochen und unbrauchbar sei. Aus dem Wortstreit entstand bald eine Schlägerei, die damit endete, daß Frau Pfeiffer ein Küchenmesser ergriff und es ihrem Mann in die Bruft stieß. Während der Gestochene das Blut zu tillen versuchte und dann mit seinem 11 Jahre alte Sohne nach der Unfallstation ging, lief seine Frau auf den Flur hinaus und brüstete sich damit, daß sie ve6 ihrem Alten einmal gründlich besorgt" habe. Pfeiffer erhielt auf der Unfallstation einen Verband und ging wieder nach Hause. Zwei Tage später mußte er nach dem Krankenhause gebracht werden, dort ist er jetzt gestorben. Die Frau ist von der Kriminalpolizei festgenommen worden. ' Ein neuer Stern berg. In Straßburg i. Els. liefen schon feit einigen Tagen allerlei Gerüchte um über die Entführung und Deflorierung einer Anzahl kaum der Schule entwachsener Mädchen. Die Sache hatte, wie sich inzwischen herauSstellte, ihre Richtigkeit. Der Uebeltäter ist bereits verhaftet, und zwar in der Person des Rentners Max Ebstein, einem angeblich sehr reichen Herrn in vorgerückten Lebensjahren, dessen eigentlicher Wohnort Winzenheim i. Els. ist. Man sagt Ebstein nach, daß er trotz seines Alters ein noch ehr leidenschaftlicher Herr sei und namentlich für jüngere U1 - . , »• ur Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. R. B. T armstadt, 27. März. Die am Samstag abend stattgehabte Hauptversammlung der hessischen Landes- Hypothekenbank beschloß nach dem Antrag der Verwaltung, das Aktienkapital von 4,6 Millionen auf 9 Millionen Mark zu erhöhen. Tie beiden Ständekammern hatten dem Antrag der Regierung entsprechend die Kapitalerhöhung bereits genehmigt. — Hier hat sich in diesen Tagen eine neue Aktiengesellschaft gegründet, die sich Hessische Ba n k, A.-G., nennt. Tas Aktienkapital ist auf 1 Million Mark festgesetzt. Tie Bank, deren Leitung den beiden Bankiers W. Eschborn und Wilhelm Fries übertragen wurde, wird nach Erledigung der Formalitäten und nach Umbau für Safes, diebes- und feuersichere Gewölbe im Hause Wilhelminenstraße 14 (Haus Eschborn) ins Leben treten. ■■■' — — ------- NniV-rsttäLg-Nachnchten. Marburg, 27. März. Der bisherige außerordentliche Prozessor für mittlere und neuere Geschichte und historische Hilfswiffen- schasten, Direktor des Seminars für historische Hilfswissenschaften, Dr. Haller, ist zum ordentlichen Professor ernannt worden. Berlin, 26. März. Fräulein Dr. med. Jen n »Springer, die vor sechs Jahren das ärztliche Staatsexamen für die Schweiz in Zürich absolviert hat und seitdem in Berlin als Aerztin praktizert, hat nunmehr auch die deutsche Approbation erlangt und als e r st e Fra u an der Berliner medizinischen Fakultät die erforderlichen Prüfungen mit „gut" bestanden. Greifswald, 27. März. Der bisherige außerordentliche Professor in der juristischen Fakultät, Dr. jur. et pbil. Erich Jung, ist an Stelle Wilhelm v. Blume's, der als Nachfolger Friedrich Endemcmns nach Halle übersiedelt, als ordentlicher Professor für römisches Recht und deutsches bürgerliches Recht an die Königsberger Universität berufen worden. Jung wirkt seit 1897 als akademischer Lehrer. Geboren 1866 zu Mainz, studierte er in Berlin, Leipzig, Heidelberg und Gießen. 1889 bestand er in Gießen das Fakultätsexamen und 1893 in Darmstadt das Assessorexamen. 1892 promovierte er in Gießen zum Dr. jur. unb 1893 zum Dr. phil. 1897 habilitierte er sich bei der juristischen Fakultät in Gießen für deutsches bürgerliches Recht,' Handelsrecht und Rechtsphilosophie. Zpielplan der «reinigte« Frankfurter tztadttheater. Opernhaus. Dienstag den 29. März*): „Tie luftigen Weiber von Windsor/ Mittwoch den 30. März geschloffen. Donnerstag den 31. März: „Hänsel und Gretel." Hierauf. „Ter Herr Kapellmeister". Freitag den 1. April geschloffen. Samstag den 2. April: „Robert der Teufel". Sonntag den 3. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: Neu einstudiert: „Joseph unb eine Brüder." Montag den 4. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Prinzessin Goldhaar." Abends 7 Uhr: „Don Juan." Schauspielhaus. Dienstag den 29. März: „Antigone." Mittwoch den 30. März: „Liebesmanöver." Donnerstag den 81. März, abends halb 8 Uhr: „Zapfenstreich." Freitag den 1. April geschloffen. Samstag den 2. April: Neu einstudiert: „Fedora." Sonntag den 3. April; nachmittags halb 4 Uhr: „Zapfenstreich." Abends 7 Uhr: „Fedora." Montag den 4. April, nachmittags halb 4 Uhr: „Alt-Heidelberg." Abends 7 Uhr: „Der Hochtourist." Dienstag den 5. April: „Liebesmanöver." *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Steinhäuser ■■ Süße Mandeln d Bottsaftige süste Apfelsine» in größter Auswahl, per Dtzd. 30, 50, 75, 100 Pfg. 2966 nehmrgt. 2907 2962 Junge Erbse», 2941 I-Pfd.-Dose 75 , I-Pfd.-Dose 85 „ 2967 Auskunft erteilt Förster Lucas-Krofborf. Früciite Pf. Los Mk. B. Innere Berputzarbeiten. 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Telephon 546 Fst. Llütenmehl 10 Psd. 1.60^ empfiehlt zu den Feiertagen: Konserven am 25. März 1904. Großherzogliches Ortsgericht Großen-Buseck. Schwalb. 2 'psd.-Lose . . . 3-Psd.-Dose . . . mittelfein, 3'Pfd.-D. extrafein, 2-Pfd.-Dose H-Pfd.-Dose Samos per Flasche (inkl.) SO Pfg. Dienstag dcrr 29. d. Mts., mittags 117a Uhr, soll aus der Poltzeiivache ein herrenlos ein- gefangenerHuud ^Pinscher) meistbietend versteigert werden. [2978 Der Polizeiwachtmeister: Kasper. stunden des Gerichts Jedem gestattet. Hungen, den 26. März 1904. GroßherzoglicheS Amtsgericht. Junge Schuittbohueu, 2-Pfd.-Dose . . „ „ 1-Pfd.-Dose . . Großh. Baubehörde f. d. Universitäts-Neubauten, Gießen Becker. Pack Haarnadeln, gute . „ Lockennadeln, gute weiße Taschentücher Herren-ArbeitShemdcn Fraueu-Hemden Dutzend Reißbrettstiste . ca. ca. ca. Pierdeschoner’ÄÄ Nadelnutzholz-Berkauf der Gemeinde Krofdorf-Gleiberg im Wege des schriftlichen Aufgebotes. 1. Fichten. Distrikte 5 (Steinbusch), 7a (Judenkirchhof), 8d (Krokelberg), 17b (Heide), 23e (Bruch): Los 1: 175 Stämme ----- 38,55 Im, 67 Derbholzstangen ----- 6,03 fm. 2. Kiefern. Distrikt 23 a (Schinnhecken): Los II: 66 Stämme--- 14,75 fm. Los III: 41 rm Schichtnutzholz, 2 m lang. Die Gebote sind bis spätestens Mittwoch den 6. April d. I. unter Bezeichnung des betreffenden Loses an das Bürgermeisteramt in Krofdorf einzureichen. Nähere la. la. ,, extrastark, mit Köpfen, 2-Pfd.-Dose..... Staugenspargel, dünner, 2-Pfd.-Dose „ 2-Psd.-Dose . . . Feiner Stangenspargel, 2-Pfd.-Dose la. ,, 2-Pso.-Dose la. la. „ exlrastark, 2-Pfd.-Dose Ferner: 2 5 3 2 5 5 In unser Genossenschaftsregister wurde heute eingetragen: 1. das Statut vom 29. Februar 1904 der „Landwirtschaftlichen Bezugs- und Abfatzgerrosfenschaft eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht" mit dem Sitze gu Nonnenroth. Gegenstand des Unternehmens ist gemeinschaftlicher Einkauf von Verbrauchspoffen und Gegenständen des landwirtschaftlichen Betriebes, sowie gemeinschaftlicher Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse. Die von der Genoffenschaft ausgehenden öffentlichen Bekanntmachungen sind unter der Firma der Genossenschaft, gezeichnet von zwei Vorstandsmitgliedern in der Deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaftspresse aufzunehmen. Die Willenserklärung und Zeichnung für die Genossenschaft muß durch zwei Vorstandsmitglieder erfolgen, wenn sie Dritten gegenüber Rechtsverbindlichkeit haben soll. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2. Der Vorstand, bestehend aus: 1. Heinrich Serth, 2. Heinrich Nicklas, 3. Johannes Rinker, alle in Nonnenroth wohnhaft. Die Einsicht der Liste der Genoffen ist während der Dienst- . 3 Meter für 1 . jede Schürze 1 . 3 Meter Kr 1 Frisch gebt. Kaffee (eig.Nöstung) p.Pfd. 1.20 JC Schokolade zum Kochen u. Essen „ 75 ■ versendet das General-Debit J. Stürmer, Strassburg i. E. 2853 Der Vorstand. 3 Stück 6 „ 6 „ 1-Pfd^Dofe U . l-Pfd.-Do/t 70 . l.Psd.-D-ft 16 . l-Pfd.-D-se 9«) . I-Pfd.-Tosr 109 „ 1.Pfd..D»ft 110 „ . 30, 35, 50 Pf 20 . I-Pfd.-Dosc 32 „ l-Pfd.-Dost 40 , l-Ptd.-Dose 30 , I-Pfd.-Dose 36 ,, l-Psd.-Dose 42 , Jergebung von Aauarbeitcn. Zur Erbauung der Beterinär-ufedizinischeu Institute in Gießen, zunächst der normalen Anatomie, der pathologischen Anatomie und der chirurgischen Klinik, werden die folgenden Arbeiten unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. IBaapijJ. L. 1OOOO 1 ilwplg. L 5 600 3 ä1000 =3 000 6 a 500=3 000 30 a100=3 000 60 ä 50 =3 000 350 GemJ. 5000 5600^18 000 1 1 1 1 11 Lese K) Mk. L8o 1Porto il Liste 25 Pf. Markt-Anzeige. SAchsischev Vrrzcrv. 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Die Schutzmann-Stellen sind Militäranwärtern Vorbehalten. • Die Gehaltsbezüge sind wie folgt geregelt: 1. für den Polizeikommissär beträgt der Anfangsgehalt 2000 Mk., welcher alljährlich um 60 Mk. steigt, bis der 3200 Mk. betragende Endgehalt erreicht ist, und 2. für die Schutzmänner beträgt der Anfangsgehalt 1100 Mk. und der Endgehalt 1700 Mk.; der letztere wird durch alljährliche Steigerungen in Höhe von 30 Alk. erreicht. Der unwiderruflichen Anstellung der Schutzmänner geht eine ^jährige Probezeit voraus. Zur Erteilung jeder gewünschten Auskunft sind wir gerne bereit. Bensheim, den 17. März 1904. 2715 Großherzogliche Bürgermeisterei Bensheim. Dr. Frenay. MhltL-LttßchttUH Mittwoch den 30. März l. Fs., nachmittags um 1 Uhr, soll auf dem Rathause zu Großen-Buseck die in hiesiger Gemarkung 20 Minuten von der Bahnstation gelegene Leppermühle, Muhle mit zwei Mahlgängen, nebst großen, massiv erbauten Oekonomie- gebäuden, Garten, Obstbaum- anlagen und 35 Morgen Acker und Wiesen L Qualität, und direkt an der Mühle gelegen, erbverteilungshalber nochmals öffenllich meistbietend versteigert werden. Auf Wunsch kann auch das dazu gehörige lebende und tote Inventar mit übernommen Pflaumen,..... do. geschält . . Birnen, weiß .... do. rot . . . . Kirschen, rot ... . Preiselbeeren . . . Reiueclaudeö . . . Erdbeeren..... Aprikosen..... Pfirsiche...... do. 7i Frucht, geschält 2 , 90„ 2 „ 1.—< Husten leidender; nehme die buftenffinenbtn , und wohlschmeckenden , SXBE5 Aaise-'» = e Brust-Karamellen* M-ilj-Extt'aki ip " ’tv l' W not. 6eqt.Beitg".b!ro"'|, 4(4U mit bewähr, und v-" ™ n’lg finb.' ®“ASJnleflC S weife jurM S Niederln«- b«: *•!'»■ fet» tn «itben, V|6 ■ Chrietl.« Will-nl*. Martlpl-Iö, Aug. Seibert in Wiesta. Krofdorf, den 25. März 1904. Das Bürgermeister-Amt.__ Prima Kogaak 1 Spezlalmarke, garantiert, franz. Verschnitt, ärztlich empfohlen, per Literflasche 2 Alk., ist der preis- ivertesle und beliebt megen seines vorzüglichen Geschmackes. Ferner gelten meine ftanzösischen Kognaks unter Originalverjchlilß als die besten, welche der Ätarkt bringt. E. Dort, Walltorslraße 45. Schnittspargel, 2-Psd.-Dose .... 65 Sprosseuschuittspargel, 2-Pfd.-Dose . 85 Schuittspargel mit ttöpseu, 2-Pid.-D. la. Schnittspargel, 2-Psd.-Dose . . la. „ extrafein, L-Pfd.-Dose Achtung! Wegen Umzug nach Goethestraße 23 werden sämtliche auf Lager unb im Laden befindlichen Waren bis zum 1. April d. I. Wk Rabatt verkauft. i3, ührlstogshersera Juftattationsgeschäft, Plockstratze 14. 2861 FrockneHn wenig Minuten ohne unange« nehmenOsruch Oiebt GeFen u.Ofcnrohren ein schönes, glänzendesAus/'. sehen U3chiittf dieselben vor Rosr. Koiatwr log Man schreibt Es entsprich Honen, daß F« ziehen, nm m bereichern, y. nirgend so schon hereingetragen. fvirrend. Das $ gebahnt zu hm Monarch, ftW kannte jederzeit an, die ihm in Helm hat auch Männe' Ms d praktisaer Ans Berhälkch'sm i Erkenntnis dich nicht genügen: k Eroßrredereien fahrten je sechs viert bleiben, d militärischen D beamte zur Ve der Kaiser die a noch seinen Ra geben, toormif t läßt er sich na drücke Bericht er den preußischen Frhr. v. Rh ei reift ist, kann t steht jedenfalls, ihn feine Gem und daß von a gerade das der wo eine Reform könnte. Anders lvrrbeverwaltuna ^gleitung mehr Staaten besuchen die 'Äeltaussiellu eben daS praM Rolle, und zu 1 es nur beitragen, Geist in die B tut es am Ende Leben hervorgec jährigen Aufentl Segen kureaukra oatz der Minister Meinung sei. F destlmmt, auf; fHner Räte sich s eEial in Berü! und zwar da, m Taß der Entsch Amemkafahrt qe Kn, ergibt siä s"s£ s&Wi um Ru ™e[L Das dür Aehr M dem Sßn H-Ni Z?'Sr «nivirlen lasseir des Se8W M fi , M l, ich M « 107 e'lä CT Stul DkalX“' i»i ^ynafiafhi 016 ! .'as bie^lL^ Punkte die bon h