' Sesücht^ i ly'chen )e, 14595 Schmidt, ^mvegitz I | m ^A^aüchcu -^Wraip & Wnner^B^ "^KnöSi UAebigstr.17. °"i lofott ein °mes, fleißiges vomniags heimjiraße 22. 'PI. Mädchen (üt i arbeit zu Ansang , 'k Näheres im Ilernhaus, 6 bis i__4609 'chl'ges Mädchen ! hnhoistraße 66, ädcheniürHaus- Neiienbäue 2, n. ■ > Weden x Stelle als HauL- in klein, Laushall. rp. d. Bl. jO2988 scheu, welch, koch, im landwiichchasll. mdl. cmsblld. will, i Stütze der Haus- Lute in d. Umgeb, imilienachchl. erro. an die Erp, d. Bl. .arbett^^ Ufd|.t lieiucht. VS£!>tt«un/ itttttijr 'ichc^^- S°rttplQki7 rm ir feit Vagver und Sttü l jehr gute und Mr au! dem Lande, «ur Ueberiiahme Vermögen eriord^ er w* 7° 14675 tburg^-J-' 3000.- uen EÄ 02»’ 811 $aict' K -M-° «i LSK en »««««!•»" erloren »aWevabr fldche« a»l Kahr- Säu$^y<' _ T wer I® af iaUruhaudUrug te über 4669 Seißkalt !fi. unter K. T. P- ols Mofle, Krank' -iHmlij« Nr. 1^2 Erscheint tögltd) mtt Ausnahme deS Sonntags. Die „Lietzener Kamilienblötter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der »hessische Landwirt erscheint monatlich einmal. ^Weites Blatt. 154. Jahrgang Gietzener Anzeiger Freitag 27. Mai 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'scheu UntversttätZdruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.V. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr. i Anzeiger Gieße«. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Giehen. Are Heutige Yummer umfaßt 10 Seiten werden mit Geldstrafe bis zu Dr. B r e i d e r t. der des 1904. Kreis amt Gießen. Polizei-Verordnung, die Verhütung von Waldbränden betreffend. Zuwiderhandlungen 90 Mark bestraft. Gießen, den 26. Mai Großherzogliches Amtliche Nachrichten über Viehseuchen. Die Rotlauffeuche in Bracht ist erloschen, die Sperre daher aufgehoben. Dauer von vier Wochen das folgende: Das Rauchen von Zigarren und Zigaretten, sowie aus ungedeckelten Tabakspfeifen ist außerhalb der chaussierten Ortsvcrbindungswege in Waldungen, deren Umgebung und auf Heiden untersagt. Keer und Ilotte. - Aus dem Militär-Wochenblatt. Verseht: Becker, Hauptmann und Adjutant der 29. Feldart.-Brig., als Batteriechef in das 2. Großh. Heff. Feldart.-Rgt.; zum Oberlt. befördert: Lt. Winther im 4. Großh. Hess. Jnf.- Rgt. (Prinz Karl) Nr. 118. — Aus dem Heere scheiden am 4. Juni aus und werden mit dem 6. Juni in der Schutztruppe für Südwestafrika angestellt: Gr. v. Hardenberg (Rudolf), Lt. im 1. Großh. Heff. Drag.-Rgt. (Garde-Drag.- Ngt.) Nr. 23, — im 2. Bat. 2. Feld-RgtS., Frhr. von und zu Egloffstein, Lt. im 1. Großh. Heff. Feldart.. Rgt. Nr. 25, — in der 2. Feld-Battr." Hauptversammlung der deutschen Kolonial-Kcsellschast. (Nachdruck verboten.« S. u. H. S t e t t i n, 26. Mai. Unter dem Vorsitz des Herzogs Johann Mbrecht zu Mecklenburg trat heute hier die Deutsche Kolomalgesell- chaft zu ihrer Hauptversammlung zusammen. Von bekannten Persönlichkeiten sind u. a. erschienen: Professor Dr. Hans Meyer-Leipzig, Konsistorialpräsident Dr. Stockmann-Münster i. W, Schlagintweit-Munchen, Hofrat Prof, v. Oechelhäuser-Karlsruhe, Ädmiralitätsrat Prof. Dr. Köb- ner-Berlin. Herzog Johann gedachte zunächst des 80. Geburtstages des Abg. Dr. Hammacher und feierte diesen als einen der Mitbegründer des Deutschen Kolonialvereins und zugleich dessen früheren Vizepräsidenten. Im weiteren gedachte der Redner des Hinscheidens des geschäftsführenden Vizepräidenten der Gesellschaft, Exzellenz v. Pommer-Esche. Hieraus verbreitete sich Herzog Johann Albrecht über die gegenwärtige Lage der Deutschen Kolonialgesellschaft. Man werde heute zum ersten Male zu entscheiden haben über die Verwendung der Mittel, die im Etat der Gesellschaft für die Förderung der Wohlfahrt der Schutzgebiete zur Verfügung ständen. Tie folgenschweren Vorgänge in D eu ti chst Südwestasrika und die anscheinend in absehbarer Zeit bevorstehende Inangriffnahme des Baues der Mrogoro- und der Togohinterlandeisenbahn stellen auch der Deutschen Kolonialgesellschast eine Reihe neuer, ernster Aufgaben. Er trat sodann ein für eine nachhaltige Werbearbeit. Es wurde in die Tagesordnung eingetreten. An erster Stelle wurde der Jahresbericht der Gesellschaft entgegengenommen. Bezüglich der Uebersiedelung deutscher Frauen und Mädchen nach Deutsch-Süd west- a f r i k a teilt der Bericht mit, daß bis Ende Llpril 1904 30 Personen die Uebersiedelung nach Deutsch-Südwestafrika durch Gewährung freier Ueberfahrt ermöglicht werden konnte, drei Personen mehr als vom 1. 9Jiai 1902 bis 30. April 1903. Wenn man bedenke, daß während der letzten Monate infolge des Hereroaufstandes die Uebersiedelung mit Unterstützung der Gesellschaft ruhen mußte, so gehe hieraus hervor, daß die Tätigkeit der Gesellschaft in dieser Beziehung einen weiteren Umfang annehme. Aus Anlaß mancher unliebsamer Vorkommnisse hat die Gesellschaft an den Reichskanzler das Ersuchen gerichtet, eingehende Bestimmungen über die Befugnisse eingeborener Polt- z ist en in den deutschen Schutzgebieten den weißen Ansiedlern gegenüber zu erlassen. Der Mitgliederbestand der Gesellschaft ist um 449 gestiegen, sodaß die Zahl der Mitglieder heute 31400 beträgt. Die Zahl der Abteilungen stieg um 6 auf 345. Reue Abteilungen bildeten sich u. a. in Pangani, Togo, Windhuk. Im Auslande bestanden am Ende des Jahres 1903 9 Abteilungen. Die Zentral-Auskunftsstelle für Auswanderer hatte 2941 Auskünfte zu erteilen. Weit mehr als die Hälfte sämtlicher Anfragen bezog sich auf die deutschen Schutzgebiete. Am meisten gefragt war Deutsch-Südwest- asrika, indem sich 574 Auswanderungslustige nach den Verhältnissen in dieser Kolonie erkundigten. Deutsch-Ost- asrika schließt sich mit 293 Anfragen an. Auffälligerweise haben sich die Anfragen über das deutsch-südwestafrikanische Schutzgebiet gerade fett Ausbruch des Herero-Aufstandes bedeutend vermehrt. Den meisten dieser Anfragenden mußte jedoch von einer Uebersiedelung nach der genannten Kolonie dringend abgeraten werden, da denselben in zahlreichen Fällen nicht einmal das nötige Reisegeld, viel weniger das zur Ansiedlung für dort erforderliche Kapital zur Verfügung stand. Was das außerdeutsche Ausland anbetrifft, so zeigte Südbrasilien mit 215 Anfragen die größte Anziehungskraft; es folgen dann die Vereinigten Staaten von Amerika mit 193, Brasilien im allgemeinen mit 102 und Britisch-Südafrika mit 95 Anfragen. Die Einnahmen der Gesellschaft betrugen in 1903 223 758 Mk., die Ausgaben 205 827 Mk. Das Gesamtvermögen der Gesellschaft beläuft sich auf 2 287 949 Mk. In den Etat für 1904 wurden 266 250 Mk. in Einnahme und Ausgabe eingestellt. Hierauf beschäftigte sich die Hauptversammlung mü den zahlreich eingelaufenen Anträgen. Die Anträge be- 1 trafen u. a. ein Eintreten der Gesellschaft für die Flottenfrage, den Eisenbahnbau in Deutschk-Ostafrika und Togo, die Errichtung von Regierungsschulen in den Schutzgebieten, die Begründung von Guttapercha- und Kautschuk-Piantagen ’ in Neu-Guinea und die wirtschaftliche Erkundung der Interessengebiete einer Eisenbahn im nordwestlichen Kamerun. Tie Debatten über alle diese Anträge zogen sich bis in die späten Nachmittags stund en hin. Mit Rücksicht auf die zur Zeit bestehende Gefahr Entstehung von Waldbränden bestimmen wir auf Grund Art. 79 der Kreis- und Provinzialordnung zunächst auf die Januar bis 4. Februar 1904, namentlich aber der Entsatz von Omaruru, werden in der Geschichte der sübwestafrika- nischen Schutztruppe stets ein ruhmreiches Blatt bilden. Gezeitigt konnten die Erfolge aber nur werden durck die energische, ums ichtige Führung und den todesmutigen, über alles Lob erhabenen Schneid, mit dem Offizier wie Mann den in seiner Zähigkeit nicht zu ulsterschätzenden Herero zurückschlugen." Der Entsatz von Okahandja und Omaruru. Tas „Militärwochenblatt" bringt eine sehr anschauliche und packende Schilderung des Entsatzes von Okahandja und Omaruru durch die Kompagnie Franke gleich nach dem Ausbruch des Aufstandes. Das entschlossene Vorgehen Frankes rettete bekanntlich den Besatzungen der beiden von den Hereros schwer bedrohten Stationen das Leben. Wir geben einige Stellen aus dem Bericht, die das Verhalten der Truppen charakterisieren. Unter anderem wird ' erzählt: „Die in Friedenszeiten in Omaruru stationierte zweite Feldkompagnie (Franke) der Schutztruppe war in der Stärke von 137 Köpfen, 1 Feld- und 1 Gebirgsgeschütz zur Niederwerfung des Aufstandes der Bondelzwarts nach dem Süden gerufen worden. In Gibeon erhielt sie den Auftrag zur Umkehr, um die inzwischen von Herero-Banden eingeschlosse- uen Standorte Mndhuk, Okahandja und Omaruru zu ent- etzen. In viereinhalb Tagen durcheilte sie die über 300 Kilometer betragende Entfernung Gibeon-Mndhuk. Vor Windhuk sand sie am 20. Januar keinen Feind mehr." Nun ging's nach einem kurzen erfolgreichen Gefecht gegen einen Herero-Trupp aus Okahandja los. Die die Feste belagernden Hereros empfingen die anrückende Kompagnie mit lebhaftem Feuer. Bekannt ist, wie Hauptmann Franke, der Kompagnie weit vorauseilend, durch die Reihen der Hereros in die Feste sprengte. Von Okahandja aus zog Hauptmann Franke auf Omaruru. Unterwegs kam es zu dem bekannten Gefecht am Kaiser Wilhelms-Berg, das mit einem siegreichen Sturm der deutschen Truppen auf die vorzüglich gedeckte Höhenstellung der Schwarzen endete. Der Bericht sagt über diesen Sturm: „Die Geschütze protzten an der Straße ab, die nach rechts entwickelten Schützen schoben sich, von oben beschossen, unter namenloser Anstrengung in dem zerklüfteten Gelände, teilweise am Bauch unter ben Dornbüschen durchkriechend, gegen die Okahandja-Rivier vor. Nachdem das mit großer Vorsicht auf den rechten Flügel der Schützen gebrachte Gebirgsgeschütz durch etwa 20 Schuß auf 300 bis 600 Meter den Feind zur Flucht aus seinen Schanzen veranlaßt hatte, wurde unter teilweisem Einsinken bis zurHüfte indemTriebsandein Sprüngen das jenseitige Rivierufer erllommen und nach kurzer Ruhepause der Gipfel des Berges erstürmt. Zahlreiche Verwundete und Tote lagen in den natürlichen Felsenschanzen; Felle, Decken und Hausgeräte bewiesen, daß das Hauptlager der Okahandja-Hereros genommen war. Der rechte Flügel wurde um die Kuppe herumgeführt, sodaß auch der letzte Schlupfwinkel nicht entgehen konnte. Schon rückwärts gewenoet, erhielt die Kompagnie nochmals von oben heftiges Feuer, wobei zwei Mann verwundet wurden. Nachdem auch dieser letzte hartnäckige Gegner überwältigt war, wurde Befehl zum Sammeln gegeben." „Der Sturm auf die aus steilen Höhen gelegene mächtige Stellung hatte sechs Stunden gedauert. Er hatte, mit einem Verluste von drei Verwundeten von Offizieren und Mannschaften in vorzüglicher Haltung ausgeführt, die Kräfte der Sieger so völlig erschöpft, daß an einen Weitermarsch nicht zu denken war. Nach den Anstrengungen der vorangehenden Tage mußte auch am 29. Januar Ruhe gehalten werden." Nach siebentägigem Marsch über Otjosasu-Käribib tra die Kompagnie vor der bisher von der 2. Ersatzkompagnie unter Stabsarzt Kuhn gehaltenen Station Omaruru ein. Auch dort wurde die Kompagnie von lebhaftem Feuer der in ’ vorzüglicher Stellung verschanzten zehnfachen Ueber- macht der Hereros empfangen. Die Hereros schossen vielfach mit ^wehren 88, aber, das Visier unrichtig handhabend und die große Klappe aufrichtend, meist zu hoch. Ueber den nach längerem Feuergefecht unternommenen Sturm auf die von den Hereros besetzte, der neuen Militärstation benachbarte alle Station heißt es in dem Bericht: „Der Sturm auf die Station wurde angeordnet. Nicht sogleich wurde der Ms des Kompagnieführers befolgt. Die feindlichen Geschosse hatten die Reihen gelichtet; dabei lag nur die Hälfte der Kompagnie in der Schützenlinie; die übrigen waren von der Artillerie, der Wägenbedeckung, als Pferdehalter und als Sanitätspersonal ■ beschäftigt. Die Sonne brannte heiß vom wolkenlosen Himmel, die Leute hatten so gut wie gar keine Nahr- - un g zu sich genommen und waren durch die Eindrücke des : achtstündigen Gefechts mächtig erschüttert. Als aber ihr schneidiger Führer sich vor sie setzte und gegen , die Station galoppierte, da folgten unter Zusammenraff- : ung der letzten Kräfte die Schützen begeistert und warfen . den Feind aus der alten Station." „Die erste Ausgabe des Feldzuges, die festen l Plätze von den Hereros zu befreien, war somit", so schließt ! der Bericht, „glänzend gelöst. Die Tage vom 20. verhängnisvoll werden können. Der auf dem Hofe des Munitionsdepots Posten stehende Lehrer Rawe hörte gegen i/212 Uhr nachts ein Geräusch, als ob nach den dort weidenden Pferden geworfen werde, und zwar in der Richtung des etwa 150 Meter entfernt geleaenen Pulverschuppens. Herr Rawe folgte dem Geräusch, das bald verstummte. 3hin- mehr ließ aber ein neues Geräusch sich hören, als wenn ein Stein beim Pulverschuppen rutschte. Vorsichtig ging R. auf die Umwallung des Schuppens los, konnte aber nichts Verdächtiges bemerken. Das Gewehr über die Schulter hängend, wollte er zurückgehen, als ihm der Gedanke kam, noch einmal innerhalb der Erdumwallung den Schuppen zu umschreiten. In dem Durchstich der Umwallung iefindlich erhielt er plötzlich von oben rechts einen Hieb mit einem Kirri, in dessen Knopf ein Stemmeisen stak. Das Eisen ging durch die Hutkrempe, streifte die Backe und ritzte den Tragriemen des Patronengurtes bis zur Schnalle. Gleich daraus krachte ein Schuß und eine Kugel traf die linke Brustpatronentasche. Sie schlug auf die Patronen, verbeulte die Rahmen und Patronenhülsen und blieb aus den Stahlmantelgeschossen haften. Mit Revolverschüssen trieb Herr Rawe die Angreifer, deren drei festgeftellt wurden, in die Flucht, leider ohne einen zu treffen. Den Kirri bewahrte er sich als Andenken auf. f \ UMische Tagesschau. Das Erbbaurecht. Unter den vielen Punkten, aus denen sich die soziale ’ Frage zusammensetzt, steht die Wohnungsfrage mit ‘ an erster Stelle; durch das Erbbaurecht soll eine Norm geschaffen werden, wodurch eine gesonderte Behandlung des 1 von der Natur geschaffenen Grund und Bodens und der von Menschenhand errichteten Bauwerke ermöglicht wird, indem die Gemeinde, der Staat, eine sonstige Korporation oder ein Vrivateigentümer ein Grundstück gegen mäßigen Zins (Erbbauzins) auf eine längere Reihe von Jahren zur Verfügung stellt und gleichzeitig das Recht verleiht, auf oder unter der Oberfläche ein Bauwerk zu errichten. Mrd der Erbbau- vertrag nach Ablauf der verabredeten Zeit nicht erneuert, so geht das Bauwerk unter den im Erbbauvertrag festgesetzten Bedingungen in den Besitz des Grundeigentümers über. Mit der Einführung des Erbbaurechts ist es also einerseits auch dem Kapitallosen ermöglicht, ein eigenes Haus zu besitzen, anderseits sind die im Erbbaurecht vergebenen Grundstücke der spekulativen Ausbeutung eines unverdienten Wertzuwachses entzogen, natürlich in der Voraussetzung, daß sie der Steuer nach dem gemeinen Wert unterworfen sind. Die große Bedeutung des Erbbaurechts für die Wohnungsfrage haben die Schöpfer des Bürgerlichen Gesetzbuchs klar erkannt und daher im 3. Buche 4. Abschnitt §§ 1012—1017 eine gesetzliche Norm für seine Handhabung geschaffen; insbesondere wurde durch den § 1012 das früher vielfach unüberwindliche Hindernis beseitigt, daß die auf Pachtland errichteten Gebäude schwer oder gar nicht beliehen werden konnten. — Zunächst tritt, wie die „K. Z." hervorhebt, die praktische Bedeutung des Erbbaurechts natürlich dort zutage, wo Gemeinden über Grundbesitz verfügen, wie es z. B. in Opladen feit dem Erwerb des ausgedehnten früher Ulenbergschen Besitzes durch die Stadt der Fall ist, und diesen der Bebauung erschließen, jedoch verhindern wollen, daß er der Spekulation anheimfällt, wenn durch zufällige Momente, an denen der einzelne jedenfalls kein Verdienst hat, eine Wertsteiger- ung eingetreten ist. So ist es vor kurzem in Düssel- dorf vorgekommen, daß die Stadt städtisches Baugelände einem Bauverein zu außergewöhnlich billigem Preise verkauft, und der Verein diese Bergünsttgung dahin ausgenutzt hat, drei Parzellen mit einem Spekulationsgewinn von rund 20000 Mk. weiter zu verkaufen; in allerjüngster Zeit gingen in Kiel bei ähnlicher Gelegenheit von 122 Grundstücken 46 in zweite Hand über, wovon 28 noch nicht bebaut waren, aber trotzdem mit erheblichem Gewinn verkauft wurden. Aer Aufstand in Deuisch-SüdwestafriLa. Berlin, 26. Mai. Gouverneur Leutwein meldet aus Windhuk: Die Hauptabteilung ist Anfang Juni marschbereit. Die Nordabteilung (Zülow) hat am 23. Mar von Outjo den Weitermarsch angetretew Die Kolonne von Estorfs steht bei Okamatangara. Die Hauptmasse des Feindes ist anscheinend bei Waterberg. Berlin, 26. Mai. Nach Südwestasrrka rücken am 7 Juni wieder neue Truppen aus, 31 Offiziere, 52 Unteroffiziere und 670 Mann. Von den Offizieren sind 22 Preußen 4 Bayern, 3 Sachsen und 2 Württemberger. Die Mannschaften berühren diesmal Berlin nicht, sondern kommen am 5. Juni auf dem Truppenübungsplatz Döberi zusammen Von da marschieren die Truppen am 7. Ium nach denr Bahnhofe in Spandau, um von dort nach Hamburg zu fahren, wo am 8. Juni die Einschiffung erfolgt. Seinen im Kampf gegen die Herero erlittenen Verwundungen erlag der 34jährige Oberleutnant Paul Griesbach der Sohn des bcsherrgen Berliner Oberpostdirektors Griesbach, Dem Offizier hatte eine feindliche Kuael einen Lendenwirbel verstümmelt. Der Verwundete wurde nach Hamburg transportiert, wo er zunächst im Gamisoulazarett Aufnahme fand. Später wurde er nach dem Eppeildorser Krankenhause geschafft, wo er letzt ferner schweren Verletzung erlegen rst. „ 3m Lazarett zu Mndhuk rst letzt der M a t r 0, e 12 ch r 0 - d e r vom Kreuzer Habicht g e st 0 r b e n. Er hatte sich zuletzt im Kampfe bei Owikokorero ausgezeichnet. Ein Ueb er fall auf ernen Wrndhu ker Posten, der sich, Mitte April ereignet hat, beweist, wie unsicher immer noch die Verhältnisie mitten im Schutzgebiet sind. Die D-Südwestafr. Z." berichtet darüber: Am 17. April wurde zu Mndhuk ein nächtlicher Angriff auf einen Posten vollführt, der für den Angegriffenen leicht hatte Aus Stadt und Land. Gießen, den 27. Mai 1904. — Beauftragte der Handwerkskcimmer. Für ■ die Handwerker von großer Wichtigkeit ist die von der Handwerkskammer in Ausführung der Vorschriften zur Regelung des gewerblichen Lehrlingswesens auf Grund der §§ 103 n resp. 94 c der Gewerbeordnung getroffene Ernennung von Beauftragten. Diese sind von der Kammer mit Legitimation und Dienstanweisung versehen und haben in den ihnen zugewiesenen Betrieben während der Betriebszeit die Befolgung aller gesetzlichen Vorschriften für Gesellen, Arbeiter und Lehrlinge zu überwachen und von der Einrichtung der Betriebsräume und der für die Unterkunft der Lehrlinge bestimmten Räume Kenntnis zu nehmen. Ebenfalls wird der Besuch der Schulen seitens der Lehrlinge kontrolliert. Die Betriebsinhaber haben den als Beauftragten der Handwerkskammer legitimierten Personen den Zutritt zu den Werkstätten und Unterkunftsräumen, sowie zu den sonst in Betracht kommenden Räumlichkeiten zu gestatten und ihnen Auskunft über alle Gegenstände zu geben, welche für die Erfüllung ihres Auftrages von Bedeutung sind. Es mag bei dieser Gelegenheit noch darauf aufmerksam gemacht werden, daß bei den Betriebsunternehmern, welche Lehrlinge halten, auch darauf gesehen wird, ob ordnungsmäßige Lehrverträge abgeschlossen und die Lehrlinge zur Lehrlingsrolle der Handwerkskammer gemeldet sind. Bekanntlich ziehen Verstöße hiergegen Strafen nach sich. Ueber ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen berichten die Beauftragten an die Handwerkskammer. Mit Versetzung der Dienstverrichtungen eines Beauftragten sind betraut: 1. Leonhard Kehl zu Worms für die Provinzen Rheinhessen und Starkenburg mit Ausnahme des Kreises Offenbach und 2. Franz A. Messel II. zu Offenbach für die Provinz Oberheffen und den Kreis Offenbach a. M. *• Das Verordnungsblatt für die evangelische Landeskirche des Großherzogtums enthält ein Ausschreiben des Oberkonsistoriums an die evangelischen Dekanate und Pfarrämter vom 28. April 1904, welches heißt: In dem früher ganz katholisch gewesenen Orte K o st h e i m (bei Mainz) hat sich im Laufe der Jahre eine evangelische Gemeinde entwickelt, die jetzt etwa 1000 Seelen zählt. Die Gemeindeglieder sind in Kastel eingepfarrt und besitzen kein eigenes Gotteshaus. Sie müffen deshalb den Gottesdienst in Kastel auffuchen, und soweit etwa gottesdienstliche Handlungen am Ort vorzunehmen sind, stehen nur völlig ungenügende Räume zur Verfügung. Die Erbauung einer Kirche in Kostheim ift also dringend nötig, insbesondere auch, um viele der Kirche jetzt ferner stehende wieder zu gewinnen und das evangelische Gemeingefühl zu stärken. Allein nur aus eigenen Mitteln ist den Evangelischen Kostheims der Kirchenbau nicht möglich, da sie meist Fabrikarbeiter und unbemittelt sind. Zwar ist der Anfang eines Baukapitals schon vorhanden und mannigfache Unterstützung steht noch in Aussicht, aber die Höhe der erforderlichen Mittel erheischt noch die tatkräftigste Unterstützung der Glaubensgenossen im ganzen Lande. Der dahingehenden Bitte des Kirchenvorstands entsprechend hat deshalb Seine Königliche Hoheit der Großherzog zu genehmigen geruht, daß für die evangelische Kirchengemeinde Kostheim, für deren Kirchenbau, im Laufe dieses Jahres in den evangelischen Kirchen des Landes eine Beckenkollekte erhoben werde. Wir beauftragen hiernach die evangelischen Pfarrämter, diese Kollekte zu einem ihnen geeignet scheinenden Zeitpunkte zu veranstalten und sie kurz vor der Erhebung unter Hinweis auf das dringende Bedürfnis ihren Gemeindegliedern wärmstens zu empfehlen. ** Endlich, nach 27 Jahren. Man schreibt uns aus Gleiberg: Vor 28 Jahren kam ein junger Oesterreicher nach Gleiberg, wo er dem Burgwirt Riebergall an Sonntagen, oder wenn die Burg stark besucht war, half, die Gäste zu bedienen, und auch hier und da Geld zu verdienen suchte. Es dauerte nicht gar lange, da schenkte eine unserer Schönen dem schmucken, ordentlichen und fleißig arbeitenden jungen Burschen ihr Herz, und bald darauf wollten die beiden Brautleute ihre Hochzeit machen. Der Bräutigam schrieb in . seine Heimat zur Erlangung der zur Heirat nötigen Papiere, die aber trotz mehrfacher Mahnungen nicht zu erlangen waren. Nach längerem Harren wandte man sich in der Not an den Bürgermeister, welcher ebenfalls vergeblich mehrfach es unternahm, die Papiere aps Oesterreich herbeizuschaffen. Die jungen Leute, der Sache endlich müde, lebten inzwischen in Gleiberg wie Mann und Frau zusammen. Immer wenn ein neuer Bürgermeister ins Amt kam, dem die Verhältnisse der beiden Leutchen fremd waren, stieg dieser ihnen wegen ihres unchristlichen Zusammenlebens auf das Dach und verlangte die standesamtliche Trauung. Stets erklärten Bräutigam und Braut sich bereit, vor dem Standesamte zu erscheinen, aber vergeblich wurde von jedem der neu ins Amt gekommenen Bürgermeister der Versuch gemacht, die fehlenden Papiere zur Trauung aus Oesterreich zu beschaffen. Die Jahre vergingen so, der Mann erwarb inzwischen Haus und Hof und einiges Ackerland und beschäftigte sich vor wie nach oben auf der Burg Gleiberg. Wie dies ja auch nicht anders sein konnte, hatte sich die Familie der beiden vermehrt um eine Tochter und einen Sohn, welche zurzeit 25 und 19 Jahre alt sind. — Kürzlich sind nun, nach 27 Jahren nach dem ersten Antrag, die Papiere zur Trauung aus Oesterreich eingegangen, und nun wird am Samstag der Standesbeamte das Paar trauen, das Paar, welches, wenn die Papiere rechtzeitig zu beschaffen gewesen wären, vor zwei Jahren die silberne Hochzeit hätte feiern können. werden kann, f) Wichtig erscheint es endlich, daß auch in Fort- bildungs- und Handelsschulen die Kolonialpolitik zu ihrem Rechte komme. 3. Sicherlich wird die deutsche Lehrerichaft, die stets auf dem Posten war, wo es galt, großen nationalen Bestrebungen zum Siege zu verhelfen, gern dazu Mitwirken, daß die Kenntnis unserer Kolonialpolitik, die berechtigte Wertschätzung unseres über» eeischen Besitzes, die hohe Bedeutung des Deutschtums in über» eeischen Gebieten in Handel und Wandel, Unterricht und Wissen- chast Gemeingut unseres Volkes werde." Es wurde beschlossen, die Versammlung der Kolonialfreunde unter der deutschen Lehrerschaft zu einer ständigen Einrichtung zu gestatten und die Hauptversammlung mit dem allgemeinen beut» ichen Lehrertage zugleich abzuhatten. cbauen zu lassen und dadurch unsere Persönlichkett in den Empsind- ungszustand des Dichters zu versetzen; ein Gedicht ist um so vollkommener, je vollkommener diese Tendenz darin künstlerisch bewältigt wird. Will der Autor den Leser für eine bestimmte Idee dadurch gewinnen, daß er diese Idee als besonders wertvoll hervorhebt, und ihren Wert an einem Stoff zu veranschaulichen sucht, den er lediglich dem Zweck entsprechend ohne Rücksicht auf die Forderung der Lebenswahrheit tonltruiert hat, so kennzeichnet sich eine solche Schrift als ein tendenziöses Machwerk ohne dichterischen Wert. Die tende n z i ö s e I u g e n d s ch r i s t ist zu verwerfen, da sie das wahre Leben entstellt und die Jugend in bezug auf die Werte des Lebens irrefüljrt. Die Jugendschrist als Dichtung muß sowohl der dichterischen Tendenz, als auch der pädagogischen Forderung gerecht werden; darum sind bei der Beurteilung der Jugendschriften Form und Stoff in gleichem Maße einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. „ 2. Die Jugendschrift darf und soll erotnche Elemente insoweit enthalten, als die Darstellung die Liebe in ihrem regelmäßigen und edlen Lauf verfolgt. Die Schattenseiten und Abwege der Liebe sind aber der Jugend noch vorzuenthatten. (Man kann diesen geschickt gefaßten Erklärungen wohl beipflichten. D. Red.) In der Versammlung für die Verbreitung von Volksbildung sprach Tews-Berlin über „Freiwillige Bild- ungsarber t". Es sei nützlich, einmal zu untersuchen, was die Lehrer eigentlich mft der fteiwilligen Bildungsarbett zu tun haben. Cb es sich für sie um eine besondere Verpflichtung handelt, diesen Zweig der sozialpolitisckien Tätigkeit zu pflegen. Es be- tehe in ziemlich weiten Kreisen die Auffassung, die Schule ei ein Mädchen für alles, nicht sonderlich beschäftigt und ’önne daher noch allerlei nebenbei auf sich nehmen. Gegen diese Auffassung müsse man sich verwahren. Das Leben sei so öde, und da dürfe es der Lehrer nicht dulden, daß unsere Jugend im späteren Leben verliert, was er ihm gegeben hat. Der Volksschullehrer habe daher die Pflicht, die Jugend, wenn sie die Schule verläßt, nicht zu vergessen, andernfalls werde sonst bald ein großer Teil seiner Muhen und Arbeit verschüttet sein. Was i st nun, so fragt der Vortragende, bet uns in bezug auf di e Volksbildung geschehen? Für die Pflege der Religion sei viel geschehen, aber nichts entsprechendes für bie Pflege von Kun st und Wissenschaften. Allen, denen die geistige Pflege obliege, sollten es sich zehnmal überlegen, ehe sie den Bestrebungen zur Pflege von Kunst und Wissenschaften Steine in den Weg legen. Eine Religion, die Kunst und Wissenschaft verachte, werde niemals über bi: erste Stufe der Entwicklung hinaus- gehen. Eine ebenso systematische und allen erreichbare Pflege von Kunst und Wissenschaft müsse angestrebt werden, wie es eine systematische und allen erreichbare Religionspflege gebe. Von den Gesangvereinen, die sich durch Liederspenden an der Arbeit beteiligen, wünscht er, daß nicht Kunstgesänge auf den Volksunterhaltungsabenden erklingen, sondern Lieder, die bald in jedem Hause wiederklingen; vor allem aber müßten alle konfessionellen Schranken schwinden, wenn bei diesen Bestrebungen etwas herauSkommen solle. In der Versammlung des Verbandes deutscher Militär ko mmissionen erstattete R e i s h a u e r- Leipzig einen Bericht über „Die Organisation der deutschen Militärkommissionen und ihren weiteren Ansbau". Aus den statistischen Mitteilungen des Referenten heben wir hervor, daß 2/3 der zum Militärdienst zugelassenen als Einjährig- Freiwillige dienenden Lehrer zu O f s i z i er s a s pi r a n t e n ernannt und als solche zugelassen wurden. Die Versammlung nahm folgende Leitsätze an: 1. Die Vertreterversammlung bittet die Militärkommissionen, an Garnison- und Seminarorten wie bisher so auch in Zukunft eifrig für den einjährig-freiwilligen Dienst zu wirken. 2. Sie ersucht die Landes- und Provinzialzentralen, dahin zu arbeiten, daß ähnlich wie in der Provinz Posen in jedem Lehrerverein und in jeder Lehrerkonferenz ein Vertrauensmann für die Militärangelegenheit eingesetzt werden. Die Tätigkeit dieser Herren soll namentlich darin bestehen, die Vereinsmitglieder durch Vorträge, Referate und Mitteilungen über den Stand der Angelegenheit auf dem Laufenden zu erhalten und sie zu tätiger Mithilfe heranzuziehen, sobald es gilt, die Eltern zu rechtzeitiger finanzieller Fürsorge für den Mllitärdienst zu bestimmen. 3. Sie bittet die Kommissionen an Seminarorten usw. roieber» hott, mit den Direktionen der Lehrerbildungsanstalten in Verbindung zu treten und einen der Herren Seminar- und Präpa- randenlehrer als tätiges Mitglied zu gewinnen. Zum zweiten Puntt der Tagesordnung: „Finanzielle Fürsorge für den Militärdienft" berichtete Tilgner- Breslau über „Licht- und Schattenseiten der Zentral-Militär- darlehuskasse für Lehrer A.-G., Berlin". Der Referent bringt mehrere Verbesserungswünsche vor, die er zu folgendem Antrag Kerichtssaal. Königsbergs Pr., 26. Mai. In dem Prozesse gegen acht Mitglieder der sozialdemokratischen Partei wegen Hausfriedensbruches, begangen am 2. November 1903 in einer anläßlich der Abgeordnetenhauswahlen abgehaltenen W ä h l e r v e r s a m m l u n g der vereinigten Liberalen wurden Dr. Gottschall zu zwei Monaten, Redakteur Linde zu einem Monat, die übrigen sechs Angeklagten zu je zwei Wochen Gefängnis verurteilt. Berlin, 26. Mai. Wegen unbefugten Nachdrucks von Gedichten der Königin von Rumänien in dem „Highlife Porträtkabender" wurde die Schriftstellerin Gabriele von Lieres und Wilau von der Strafkammer des Landgerichts I Berlin zu 100 M k. Geldstrafe verurteilt. Die Schriftstellerin hatte den Kalender der Königin übersandt, die dafür ihren Dank aussprechen ließ; sie hatte aber nicht die Genehmigung des Verlegers zum Abdruck erhalten. formulierte: „Der Zinsfuß für entnommene Gelder muß auf 5 Prozent herabgesetzt werden; die Zinsen sind einvietteljährlich^auch im ersten Jahre vom Darlehn abziehbar. Die von der Sterbekasse gezahlte Dividende muß den Darlehnsnehmern voll angerechnet werden; es muß aud) ratenweise Abzahlung des Darlehns während der Versicherungszeit gestattet sein; auch andere Wertpapiere oder Sparkassenpapiere müssen gls Unterpfand gelten. Diese Leitsätze sollen der Militärdarlehnskasse als Material überwiesen werden." Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Eines starken Besuches hatte fick) die Versammlung der Kolonialfreunde in der deutschen Lehrerschaft zu erfreuen, in der Günther-Kassel über „Unsere Kolonien, ein Neu-Deutschland nationalen Willens, nationaler Tatkraft und Entschlossenheit" sprach. Den zweiten Vortrag hielt Rektor Seidel-Berlin über „D e u t s ch - M i k r 0 n e s i e n". An dritter Stelle verbreitete sich Rektor P i st 0 r - Elberfeld über das Thema: „Soll und kann es zu den Aufgaben der deutschen Lehrerschaft gehören, in den breiten Schichten unserer Volks- ichule den Sinn für das große nationale Werk der Kolonial fache zu wecken und zu pflegen?" unter Zugrundelegung folgender Leitsätze: 1. Die deutsche Lehrerschaft und die Volksschule soll der Ausbreitung des kolonialen Gedankens dienen, denn a) Deutschland muß Kolonialpolitik treiben, um seine wirtschaftliche und nationale Existenz sicherzustellen; b) Aufgabe der deutschen Kolonialpolitik ift nicht nur Erschließung und Nutzbarmachung unserer Schutzgebiete, sondern auch die Förderung des deutschen über» seeisck-en Handels, wie überhaupt Pflege und Erhaltung deS Deutschtums im Auslande, c) Tie in Anbetracht der Bevölkerungszunahme Deutschlands zweifellos bestehende Ausbreitung der beut» chen Industrie verlangt notwenbigerweise neue außerdeutsche Ab- atzgebiete. Und das umsomehr, als d) die imperialistischen Be- trebungen unserer wirtschaftlichen Konkurrenten uns die unabweisbare Pflicht auferlegen, uns nach Möglichkeit und sobald wie möglich vom Auslande unabhängig zu machen: 2. Die deutsche Lehrerschaft und die deutsche Volksschule kann den kolonialen Gedanken pflegen: aj bei der Menge der Aufgaben, welche die deutsche Volksschule lösen muß, ist es ausgeschlossen, einen besonderen Kolonialunterricht in den Lehrplan aufzunehmen, b) Vielmehr muß in ungesuchter Weise bei gegebener Gelegenheit im geographischen, naturkundlichen und geschichtlichen (volkswirtschaftlichen) Unterricht Verständnis und Interesse für koloniale Dinge geweckt und gepflegt werden, c) Dabei kann überlegt werden, ob nicht gewisse, für uns weniger wichtige Gebiete z. B. in der Geographie zugunsten einer eingehenden Behandlung unserer Schutzgebiete oder sonstiger wich- tiger deutschen Siedlungen (Brasilien) uni) deutscher überseeischer Interessen befdjnitten werden können, d) Es ernpftehlt sich besonders, der deutschen Lehrerschaft, welcher die Erhaltung des nationalen Zttaftbewußtseins in der Jugend, der Zukunft unsers Volkes, anvertraut m, reichlich Gelegenheit zu geben, sich über alle kolonialen Fragen zu orientieren; das kann geschehen durch Aufnahme von Werken und Zeitschriften über koloniale Dinge in die Stadt-, Seminar- und Lehrerbibliotheken, wie durch ent» sprechende Vorträge in Lehrerkonferenzen, e) Wettvoll würde es sein, in Sondervotträgen zu zeigen, wie in den oben angeführten Unterrichtsgebieten int einzelnen der kolonialen Sache gedient Allgemeiner deutscher «Leyrertag. (Nachdruck verboten.) n. S. il H. Königsberg i. Pr., 25. Mai. Der heutige Tag war den Nebenversammttmgen gewidmtt, die aus Anlaß des deutschen Lehrertages sehr zahlreich einberufen worden waren. In der Palästra Albertina tagten die Vertreter des deutschen Lehrervereins, nm die geschäftlichen Angelegen- hetten der Lehrerversammlung zu erledigen. Der Prüfungsausschuß für Jugendschriften beschloß, „Die Ten-i denz in der Dichtung" und „Das Geschlechtliche in der Jugendschrift" ;um Gegenstände einer eingehenden Besprechung in der Fachpresse 511 machen. Die hierzu von Naujvks- Königsberg und Weber-Niünchen eingebrachten Leitsätze besagen : 1. Jede echte Dichtung hat die Tendenz, uns das Leben und leine Wette analog der künstlerischen Auffassung des Dichters' Vermischte». * Neiße, 26. Mai. Wie der „Neißer Ztg." aus Tillowitz im Kreise Falkenberg in Oberschlesien gemeldet wird, wurden heute morgen früh fünf junge polnische Mädchen im Logierhause der gräflichen Porzellansabrik an Kohlengas e r ft t cf t aufgefunden. * Louisville (Kentucky), 26. Mai. Durch eine Kesselexplosion auf dem Schlepper „Fred Wilson" wurden dreizehn Leute getötet, drei tödlich, fünf weniger gefährlich verletzt. Einige Verunglückte sind aus Pittsburg, andere aus Middleport in Ohio. Der Schlepper wurde zerstört. * E i n schwerer Raub wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag int Hause des evangelischen Diakonievereins in Zehlendorf bei Berlin verübt. Mehrere in das Haus eingedrungene Einbrecher überfielen die in ihrem Zimmer im Erdgeschoß schlafende Wirtschaftsschwester, knebel- ten und mißhandelten sie, um sodann allerlei Diebstähle im Hause zu begehen und schließlich unerkannt zu verschwinden. — Vor vierzehn Tagen bemerkten die Schwestern, daß fick; nachts drei Männer an den Räumen der Dienstmädchen zu schaffen machten. Tas wiederholte fick) dreimal. Die Männer zogen jedesmal, wenn sie gestört wurden, wieder ab, ohne in das Haus eingedrungen zu sein. Tie Schwestern stellten nach diesen Vorkommnissen einen Wächter an. Dieser erhielt int Kellergeschoß eine Stube. Trotz dieser Vorsichtsmaßregeln gelang den Räubern der geplante Einbruch. Tie Wirtschaftsschwester erwachte plötzlich und gewahrte in ihrer Schlafstube mehrere Männer, die von ihr die Schlüssel zu den Geldbehältem verlangten. Sie konnte sie schon aus dem Grunde nicht geben, weil sie sie selbst nicht besaß. Nun verlangten die Einbrecher ihr Geld. Als sie daraus Miene machte, auf den Knopf zu drücken, um den Wächter durch die elektrische Glocke zu wecken, schlug ihr einer der Einbrecher die Hand zurück, während ein anderer die elektrische Leitung durch- fchnitt. Dann sielen alle über die Schwester her, rissen sie aus dem Bett, nachdem sie ihr einen Knebel in den Mund gesteckt hatten, banden ihr die Hände, schlugen ihr ein Tuch über den Kopf und warfen sie auf den Fußboden. Während die Schwester bewußtlos dalag, erbrachen die Räuber sämtliche Behältnisse und nahmen ihr zwei Portemonnaies mit 21 und 27 Mk. und eine goldene Zylinderuhr weg. Vom Zimmer der Wirtschastsschwester drangen sie dann in die Bureauräume ein, wo sie ebenfalls alle Pulte usw. erbradjen. Geld sanden sie nicht, dafür hausten ie wie die Vandalen mit den Akten und Briefschaften. Vergeblich bemühten sie sich, den Geldschrank zu erbrechen. Sie bearbeiteten ihn mit Stichflammen, Stemmeisen und Meißeln, aber er leistete allen ihren Werkzeugen Widerstand, sodaß sie schließlich die Arbeit aufgaben und das Haus verließen. Die Witt- schaftsschwester blieb hilflos liegen, bis der Wächter sie Donnerstag morgen fand. Die Untersuchung ergab, daß einer durch ein offenstehendes Klosetfenster eingestiegen war und den andern die Tür geöffnet hatte. — „Tante"-Königin und „Onkel"-Großfürft. lieber einen Besuch des kleinen ungarischen Geigers Franz v. Vecsey bei der Königin Alexandra von England in London werden folgende hübsche Einzelheiten bekannt. Die Königin hatte seinerzeit aus Petersburg, als der Knabe dort konzertierte und unter anderen der Kaiserin von Rußland und den Großfürsten privatim vorspielte, sd)on sehr viel über ihn gehört, und die Zarin hatte der Königin ans Herz gelegt, ihn einzuladen, wenn er nach London kommen sollte. Dies geschah denn auch, und Königin Alexandra, die durch das Spiel des genialen Kindes zu Tränen gerührt war, äußerte sich über seine Leistungen in den Ausdrücken größter Bewunderung. Wiederholt nahm die Königin nach dem Konzette den Jungen auf den Schoß und küßte ihn herzhaft ab. Die Königin sprach mit ihm deutsch und ließ sich von ihm allerlei erzählen. Der muntere Knabe antwortete höchst ungeniert der „Tante"-Königin und berief sich inieberbolt im Gespräche auf den „Onkel"-Großsürft Konstantin von RuUand, der ihn in Petersburg häufig auf dem Klavier begleitet hatte. Als der Tee für die Königin und für Herrn und Frau v. Vecsy serviert wurde, sagte die Königin zum kleinen Vecsy in deutscher Sprache: „Jetzt aber, Franz, geh' ins Zimmer nebenan und spiele ein wenig mit den Kindern!" „Spielen?" antwvttete kleinlaut der Knabe. „Geige?, Tante- Kvnigin?" — „Nein, nein!" rief die Königin lachend. „Du bist schon müde. Du wirst mit den Kindern (des Prinzen von Wales) spielen, und dann bekommst Du Tee und Backwerk." — Die Königin führte das Gespräch mit den Ettern des kleinen Geigers abwedffelnd in deutscher und englischer Sprache und bekundete für alte Einzelheiten der Erziehung und tünftlerifdjen Ausbildung des Kindes das größte Interesse. Die Königin war nicht wenig erstaunt, zu hören, daß der Knabe zur Auftechterhattung und Befestigung seiner phänomenalen Technik einer täglichen Uebnngs- bauer von nur zwei Stunden bedürfe. Schließlich verabschiedtte sich die Königin in herzlicher Weise von dem Knaben und dessen Ettern und bat sie, den Besuch im Buckingham-Palais zu wieder- holen. A. Grünebaum 1914 Bahnhofstr. 35 GlCSSen Bahnhofstr. 35 Telephon 441. Vorteilhafteste Bezugsquelle für Möbel uud Wohnungseinrichtungen. bas®”*™—' Unübertroffen bei: Brechdurchfall Siarrhoe Darmkatarrh 8 Vorrätig in Apotheken, Drogerien, Colonialw. | 3%Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 Oest.-Ung. @t86.1873/74 i.G. Brünn-Rs. 72 stf. 100 41/, 'Diedlb. Hyp. u. Wbk. Ser. I verl. L125 100.75 §'/, Deutsche 84.30 37, do. v. 1899 . . M. abgest. . Wiesbaden v. 1900 unk. b. 1905 Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 37; 37.aPrcuß. S, 4 Vorarlberg . . 1907 i. S. auf 80% abg. Lire 70.90 b. 1907 . 89.90 500 Sard. Sec. st fr. gar. I u. II 4 4 Würzburg v. 1899 unk. 4 Stciliauische steuerfr. i. G. 3' i. G. 4 do. do. 4% Bukarest 4059 1899 . 4 Kopenhag. v. 1901 unk. 1011 2043 Mannheim unk. b. 1902 . Rhein. Hyp. Schweiz. Central v. 1880 . unk. b. 1907 Russische Südost 97 steuerfr. gar. . Sächsische Rente 4 Moskau Ser. 30-33 unk. b. 191! 3% Würltembg. v. 1875—80 abgest . 38/l0 Rcapel staatl. gar. 1000 100.90 92.50 Ausländische b. M. Staatl. oder prov inzi al-garant. Kr. 101.20 v. 1888 i. G do. 191.- 102.50 i. G. 87.25 100.25 103.90 Standesherrliche Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg. v. Donn. r. ä 105 v. 84 M. 00. 99.70 4 do. do. öfl.G. Fürst!. Solms-Braunfels b. 1880 . 47, Eisenwerke Lollar r. 102 s- ft- 37, Frankfurt 4 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 99.50 3 M. Lose. 102.50 Rcichsbank do. II 111.70 136.05 90.10 Lit. B M. 1000 do. Darm st. abg. v. 79 Lit. U n. 81 Lit. A 98.35 amort. ab 1907 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . Fr. 4 Freiburg 2%Stuhlwcißcnb.-Raab-Graz Span. aüsl. Rente v. 1882 abgest Pes. 27. v. 1882 nicht abgest Unverzinsliche Uose. Fulda v. 1901 Ser. I 149.90 99.50 abgest. do. v. 1899 unk. b. 4 do. 1890 D, 4 Karlsruhe v. 1900 unk. b. 1905 79.70 128.60 351.60 4 Egyptischc unifizierte. . Industrie-Aktien. Bereiusbank do. Mainz v. 1899 unk. b. 1904 . abgest. 80°/ do. do. 4 Frk., Hyp.-Bk. Ser. 14 . . 4 Kommunal Ser. 1 unk. 1910 101.70 unk. b. 1903 Metz v. 1903 unk. b. 1912 . . München v. 1900/01 unk. b. 1910/1 b. 1913 v. 1903 unk. b. 1887 stf. gar. do. 101.60 Nürnberg v. 1899-1901 200/1000 v. 1902 unk. b. 1913 do. S. 45 (tilgb.) 99.20 Oest. Süd (Lomb.) stf. i 4% Offenbach 400 i. G. do. E. v. 71 i. G. 37, do. Serlintr Mse. v. v. 1889 1891 Fr. Fr. do. do. do. do. do. dö. do. do. S. G. G. G. G. 100.80 90.40 3 3 4 3% 3% 37, do. do. G. G. G. S. 1000 500 1000 500 200 98.50 102.30 101.30 87.55 37, Offenburg v. 1898 unk. b. 1904 . 4 Pforzheim v. 1899 unk. b. 1904 . 4 4 do. do. do. S. 28, 30, do. S. 29 unk. b. b. M. 1000 M. 1000 M. 1000 37, do. 37 a do. 4 5 4 3 5 5 do. do. 1909 1911 1913 1905 1907 100.90 102.50 99.90 152.85 128.90 4 4 4 4 3 1 4 4 4 1888 1897 101.20 73.10 100.50 96.50 100.80 99.45 99.80 Prag-Dux v. 1896 Raab-Oed -Ebeuf. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. dc. d. 91 v. 97 unk. unk. unk. unk b. 1904 unk. b. 1905 unk. b. 1906 v. v. 1902 1908 1906 500 500 500 500 91.60 103.50 101.60 98.30 101.35 98.10 98.50 4 37, Elscnbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek.-Bank 4 4 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 136.70 13.40 16 18 b. b. 32 b. 1901 . 1914 . b. 1910 d. 1910 4 4 Franks. Hof r. 105 Reue Boden r. 102 do. do. do. do. do. Bk. Ser. 301-310 unk. b. 1908 Ser. 311-330 nnk.b. 1913 100.60 94.20 129.- 48.50 134.55 300.- 108.— 96.30 31.25 öfl.G Kr. Lstr. M. Lstr. Pes. Lstr. Pes. M. ö.fl. ö. fl. M. 102.10 105.05 99.70 99.70 87.65 88.30 100.30 58.20 59.80 4 4 4 3 3 do. do. do. do. 1899 1900 1901 1888 1895 1898 v. 1900 v. 1896 r. 1903 unk. unk. unk. b. b. b. 3% 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. 31 do. S. 40 do. S. 43 do. S. 46 do. S. 44 Ser. Ser. Ser. Ser. Ser. Gotthardbahn. . Jura-Simpl.Pr.A Jtal. Mittelmcer . Anatol. Eisend. . Prince Henri . . unk. unk. unk. unk. unk. unk. unk. 146.— 165.20 95.60 96.30 97.— Fr. M. Handelsg. . M. 500/1000 Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 v. 1901 uiif. v. 1897/89 v. 1896 uiif. v. 1903 unk. unk. unk. unk. Vorl. Div. 121.50 112.50 136.90 do. do. do. do. do. do. 1881/88 . i. G. v. 1893 i. G. v. 1891 v. 1894 . v. 1898 . 4 4 37, 37, 3% 37, 4 u. 17 uni. 1910 unk. b. 1905 89.65 43.80 47.15 v. 1890 v. 1893 v. 1896 v. 1897 v. 1903 S. 251-340 unk. b. 1905 S. 341-400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest. u. Ser. 1—45 . 99.05 87.10 103.80 99.40 99.70 86.10 86.- 85.90 90.25 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 3 47a 4 3", 37- 4 4 3% 37, 37- 37, 37, 4 4 37, 3 103.85 99.95 do. do. do. 47; 47; 47; 103 — 97.20 87.10 106.20 101.30 97.50 42.80 100.80 v. 1899 v. 1900 v. 1901 u. 1895 v. 1898 b. 1904 . . b. 1905 . . b. 1906 . . unk. b. 1905 u. 1884 adge 400 400 400 Ungar. Kreditbank . . Unionbank (Wien) . . Westdeutsche Bank . . Wiener Bankverein. . Württbg. Bankanstalt . Wien do. do. do. v. 1903 unk. v. 1884 cono. v. 1888 conv. v. 1895 . . v. 1898 . . 100.80 98.50 102.50 102.50 99.10 99.10 unk. b. uni. b. unk. b. unk. b. unk. b. b. 1908 . b. 1909 . b. 1912 . b. 1912 . b. 1905 . b. 1908 . b. 1912. Tlr. 100 Tlr. 100 ö. fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 h.fl. 100 Tlr. 100 Tlr. 50 Fr. 80 Fr. 100 Tlr. 100 Conv.M. ö. fl. 500 Tlr. 40 500 500 101.85 101.90 89.70 101.80 101.80 89.75 103.80 99.85 100 — (Ergänzgs.-N.) „ v. 1895 stf. i. G. v. 1903 unk. b. 1908 v. 1897 v. 83 Em. Em. 1885 4 4 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 Bank-Aktie n. . . M. 1000/3000 M. 1000 Kr. 1400 ö. fl. 200 ö. fl. 260 M. 1200 Tlr. 200 37, 37a 4 4 4 4 37, Oesterr. 0. ^860 . . Oldenburger. . . . Russische v. 1864 . . Russische v. 1866 . . 10 % u. 1894 . . v. 1891 Lit. H unk. b. unk. b. unk. b. M. Tlr. M. Fr. 101.30 98.95 98.30 . . M. 600 Ri. 600/1200 M. 600/1200 u. 34 unk. b. 1907 . u. 41 unk. b. 1910 . 27,0 Jlal.stl.gar. E.B.Ser. A-E. i.G. 4 Jtal. Mittelmcer steuerfr. i. G. 24/10 Livorues. Lit. C. D. u. D/2 103.20 101.35 98.70 98.70 98.70 99.50 101.50 Hyp.-Kred.-Ver. abgest. r. ä, 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 u. 42 unk. 1905 v. 1900 . . v. 1903 . . v. 1896 . , 0. 1888 couvert. v. 1897 v. 1902 v. 1901 unk. b. 1906 v. 1883 abgest. . . E. E. E. E. St.-Anl. do. do. 98.65 98.65 98.65 98.65 98.65 ö. fl. 200 ö. fl. 200 M. 1000 ö. fl. 200 . M. 600 . s. fl, 350 4 ' 4 4 4 4 37, 4 37, do. von 1892 u. 94 do. v. 1902 unk. b. 1910. do. v. 1896 mitgeteilt von der Ser. 6 . . . . Ser. 7 unt. b. 1906 Ser. 8 unk. b. 1911 abgest 4 4 4 5 5 4 4 37, 6 47a do. do. d0. 27io 47, 4 37, • ö. fl. Kr. M. Fr. Pes. Lstr. 100.— 130.— 148.25 150.25 E. 17 E. 18 E. 24 do. Gold-Rente...... do. einhcitl. Rente (conv.) . . do. Staats-Rente Ocst. E.-B. St. Sch.-Versch. (conv Elisab. Obl.) i. G. steuerfr. . 91.40 81.70 73.25 99.60 v. 1903 unk. a. b. 1908 v. 1879 v. 1900 unk. b. 1906 . v. 1891/92 (abgest. . . v. 1898 v. 1902 unk. b. 1908 . 37a Hess.LandeS-Hyp.BI. Ser.In.II unk 1909 373 do. do. Kommunal Ser.Iu.II unk. 1909 4 Nassauische Landesd. Llt. Q k>o Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60% 37: 3*' 99.10 99.20 102.— do. cons. v. 1890 steuerfr. conv. unif. v. 1903 . . . , Ungarische Gold-RnNe 2025 r Lstr. M. Lstr. M. 12, 13 . . . 15 unk. b. 1906 19 .... Ser. 2 Ser. 5 Ser. 6 Ser. 7 S-r. 3 Ser. 4 . . i. £>. v. 1889 i. v. 1889 1. v. 1891 i. Staatsd. I-VIII IX v. v. 1901 unt. b. 1906 abgest v. 1887 .... v. 1891 abgest. . . v. 1896 .... v. 1898 .... v. 1902 Ser. II unk. b Zürich v. 1888 Stadl Buenos-Aires v. 1892 i. P Ser. 69-82 unk. b. 1904 . Kommunal 74.30 74.- 101.— 102.— 110.50 BercinSdant . Diskoulo-Gesellschaft Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein 87- 5 0 12.95 37, 77, 0 0 4 6 4 r- 37, 4 37, F' Letzte Div. 6.18 87- 57- 2 12.95 4 8 0 0 57, 6 18 19 22 23 95.50 95.50 100.60 100.60 101.— 102.20 96.50 96.50 96.50 37- do. 3 Hamburger v. 1866 . . 3 Holländische Komm. v. 1871 3%Köln-Mindencr .... 3%Lübecker v. 1863 . . . 2%Lütticher v. 1853 . . . 3 Madrider abgest. . . . 4 Meininger Präm. Pfandbr. 376XDcfien:. v. 1854 ü. fl. 250 37. do. 37, dv. 37, do. 37, do. a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. (Straßenbahn) v. 1899 v. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. II. 11. III 4 3% 1908 . . . 1913 . . . u. 33 (tilgb.) 1906 . . . 100.70 100.- 101.50 103.— 100.— 102.40 abgest. Certifikate 0 gar. v.d.G.b. 1904 4 4 4 4 4 4 4 5 4 2% 2% Oberrhein. Bank . . Oest.-Ung. Bank . . Oest.-Läuderbank . . Oest -Kredit-Anstalt . . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank v. 1900 unt. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J v. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . abgest. Lit. M v. 1891 . v. 1894 i. B. v. 1900 v. 1881 v. 1888 v. 1898 v. 1903 5 5 4 4 4 4 4 4 4 4 4 37, 3 Rbl. Lire do. do. v. 1892 v. 1902 unt. b. 1912 do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 uncv. b. 1915 stf. g. Rumän. do. do. 101.- 98.30 100.- 100.— 101.95 98.90 90.50 Kommunal i. G do. 1. P v. 1898 unk. b. 1908 Jnvest-Anl 105.40 100.- 4 4 4 4 4 37; 37; 84.60 99.20 97.35 89.— 82.50 103.60 99.10 99.50 99.50 99.50 103.— 104.60 98.— 88.70 72.35 96.- 49.20 58.50 61.80 Isenburg-Büdingen . . 'jjfenb. u. Büd.-Birstein v. 1887 do. Hessische do. do. do. do. 37- 37, 37, 37- 4 37, 3% 37, 37, 3% 152.20 196.50 124.80 74.80 288.— 91.30 152.40 100.30 99.- 44 — 99.80 95.50 101.50 101.50 102.50 100.10 94.80 95.50 97.— 100.50 102.- 96.70 96.80 98.75 101.— 101.30 102.- 102.30 102.80 96.50 97.60 do. i Pfdbr. do. do. do. do. do. do. 99.90 99.90 102.— 99.70 Frankfurter Bank . . Badische Bank . . . Bayr. Bank (Münch.» abg. do. Hyp.- u. Wechselbk. Berliner Bank . . . . . . fl. 7 . . . fl. 7 . . Tlr. 20 . . Tlr. 10 . . . Fr. 15 . . Lire 150 . . Lire 45 . . Lire 10 . . . s. fl. 7 . . .Fr. 10 . . ö.fl. 100 . . ö.fl. 100 . . . s.fl.7 . . ö. fl. 10 . . Fr. 400 . . Fr. 400 . . 0. fl. 100 . . Lire 30 37- 37- 37a 37, 1901 . 1902 . 1908 . 4 37, 3 3 4 37, 37, 3 3 amrt. 1900 u. 1909 do. v. 1899. . do. v. 1902. . r.Rbl. M. 95.- 93.40 88.— 2%<>Südital. (Merid.) ©r.A-H. 4 Toscanischc Central . . 5 Wcstsicilian v. 1879 . 37, Gotthardbahn .... 37, Jura-Bern-Luzern gar. 37, Jura-Simplou v. 1894 v. 1889 I. Ra. v. 1990 II. Rg. 4 4 37, 3% 37, 3% 3% 4 37, 37, 3% 100.90 101.80 99.— 99.— 37. 3' 31 4 37, Alzey v. 1899 unk. b. 1902 . . 3% Aschaffenburg v. 1888 .... 4 " Augsburg v. 1901 unk. b. 1908 . 4 Babenhausen (Hessen) 3% Baden-Baden v. 1898 unk. b. 1903 37, Bamberg v. 1888 37, Berlin v. 1886/92 99.50 93.30 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98.— 99.80 105.20 100.10 100.50 101.20 101.60 102.30 101.50 100.30 97.20 97.20 98.- 99.10 99.10 100.50 100.75 101.90 103.- 95.60 37, do. v. 1903 untilgb. b. 1908 37; Nauheim v. 1902 unk. b. 1912 . 3% Neustadt a. d. H. v. 1889 . . . 99.90 102.— 99.80 M. 1000 Tlr. 100 M. 1000 s. fl. 500 M. 1000 5 5 5 47 47. 4 37- Kassel abgest 3% Kissiugen v. 1886, 1888 u. 1903 4 Köln v. 1900 372 Kreuznach v. 1898 37« Lahr v. 1889 3% do. v. 1902 37, Limburg abgest 4 Ludwigshafen v. 1890 u. 92 . do. do. Hamburger do. Rudolf .... „ 1. do. (Salzkgtb.) stf. i. G Ungar.-Galizischc . stf. i. 101.30 95.80 85.30 80.— Staats-Anleihen. a. Deutsche. ReichS-Anleihe abgest. 3% Hess. Provinz Oberhesscn 37Ö do. do. Starkenburg . 37, 3/, 37a 4 4 Ansbach-Gunzenh. . Augsburger . . . Braunschweig . . Finnländische . . Freiburger . . . Genua..... Mailänder . . . Mailänder . . . Meininger . . . Neuchateler . . . Oestr. v. 1864 . . Ocstr. Kredit v. 1858 Papenh. Gräfl. . . Rudolss-Slifluug Türkische .... do. .... Ungar. Staats . . Benetianer . . , 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 83- 83.10 4% do. r. 102 47, Eisenb. Rentenbanl do. Lit. F. ti. H. K. u. L. do. „ LI. N. P. . . . Rom i. G., st. gar. Ser. I »Cp. ä 81 do. do. do. Ser. II-VIII Stockholm v. 1880 ..... 115.10 103.30 99.60 100.30 100.— 104.80 92.- 92.- 92.— 91.60 37. 3 37, r* 4 37; do. do. 98.50 99.30 99.25 99.30 99.50 99.30 98.- 103.80 106.50 127.30 V-6.- 150.90 102.- 112.70 207.50 149.70 92.70 114.30 120.50 107.- 214.75 92.50 116.40 107.50 201.75 103.20 145.- 114.— 138.20 191.80 146.20 184— 37, do. do. r. 101 do. do. do. do. 4 do. alt. K. Rbl. 100 alt. K. Rbl 100 . . ö. fl. 150 . . ö. fl. 150 unk. b. 1906 Staats-Rente . . . do. v. 1897 steuerfr (Eisern Thor) Goldstfr. Consolid.-Anl. v. 1880 . . Gold-Aul. v. 1889 . . . . Cons. E. B. Ser. I u. II 89 Gold-Anl. Em. VI v. 1890 . Staats-Rente v. 1894 . all.K, do. v. 1902 steuerfr. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . do. v. 1896 steuerfr. . Brest. Diskontobauk Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VII M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselt». Tlr. 100 Geuossenschftsbk. M.600/1200 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Krcdübk. M. 600 1000,1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Banlvcr. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 do. do. Franz-Josef Kaschau-Odrb. do. do. do. do. do. do. do. do. 37, Türk.-Egypt. Tribut do. prw. v. 1890 steuerfr. 20/10m unk. b. 1908 47a ^lektr. Werk Homburg r. 103 D. Atlant Telegraf . . . 3 37, 3% Provinzial- und Communal- Obligationen. Rhcinprovinz AuSg. 20 11. 21 unk. b. 1902 do. „ 22 u. 23 .... do. do. do. do. do. do. 1904 St.-Rente St.-Anl. v. Anl. abgest. do. . . do. . . do. privil do. garantierte .... Mcxik. amort. innere Ser. I—IV do. cons. äußere v. 1899. steuerfr do. cons. innere 4 Hanau .... 4 Heidelberg v. 1901 3% do. v. 1894 4 " Homburg v. d. H. unk. b. 1905 u. b. Verl, umtschb unk. b. 1907 Hypotheken-Akt.-Bk. . . . do. .... do. r. 125) do. } do. Stuttgart v. 1895 unk. b. 1905 . do. v. 1902 untilgb. b. 1908 Trier v. 1901 unt. b. 1906 . . 57< Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch, (conv Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . 1903 do. Südwest stfr. gar. 408/2040 Ryäsan-Koslow steuerfr. gar. . . do. Urals! steuerfr. gar. 404/2020 do. do. 97 steuerfr. gar. . Warsch.-Wicn. stfr. gar. 2020/4040 Wladlkawl. 85 stfr. gar. 408/2040 Anatolische i. G 2040 r do. i. G. (S. II Ergnz.) 2040 Oöste dc Minas stfr do. do. (Schutz-Vcr.-Cert.) Portg. E. B. v. 86 Baira Baixa . . 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 . . . 6 Chinesische Staals-Anl. v. 1895. 5 do. do. v. 1896. 47, do. do. v. 1898. 72.80 i 102.30 ; 102.- 1 103.40 d0. do. do. do. do. do. 1000/2000 i. G. . . Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unt. 1906 Diverse Obligationen. Buderus r. 103 Dtsch. Luxemb. r. 100 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 K. Ferd. Nrdl». 1887 stf. i. S. . . i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. i. G. Eisenbahn-Prioritäten Inländische. ' Braunschweig. Landcs-E.-B. II E Aktien ausländischer Transport- Anstalten. dv. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. v. v. v. v. v. v. 37» Schwedische v. 1880 abgest. . . . 3% do. v. 1890 37a Schweiz. Eidg. (A.-G.) unt. b. 1911 Serb. amort. . 1895 (405) . . . do. do. Consols do. do. do. do. Bingen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Worms do. do do. do. do. do. do. do. Gießen do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. Anrechtscheine 37, do. do. v. 1886 . 37ä Gräfl. Solms-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. Solms-Lich 31/2 Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 4 " Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . . u.V 27io do. do. 47s ^eft- Silber-Rente 4% do. Papicr-Rente äuß. E.-B. i. G. innere v. 1888 . äußere Gold-Anl. do. do. 37, 4 Mannheim do. do. Ruff, do. do. do. do. do. do. do. do. do. Preußische do. do. Verzinsliche 4 Badische Prämien . . . . 4 Bayerische Prämien . . . 5 Donau-Regulierung . . . 3'/,Gothaer Präm. Pfandbr. I . do. v. 1886 do. v. 1895 37, do. do. 37a dv. do. II. Außereuropäische. Argent. um. G.-Aul. v. 1887 . do. do. do. do. do. Hyp.-Krcd.-V. M. 600/1200 Mittcld. Bdkr. (Greiz) An. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V 3)1.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vereinsbk. M. 300/1200 Pfandbriefe. Berl. Hyp.-Bk. (vr. Pommr.) abgest. 80% Bayr. E.-B.-Anl unt. b. 1906 . . do. E.-B. u. Allg. Anl do. Landeskultur-Rente . . . . do E.-B.-Anl........ Bremer St.-Anl. v. 1888 . . . . 37, do. Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 do. '" ' * 0 do. Landw. Kreditbank Lit. D-J do. do. Lit. N-P .... Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 141-250 do. do. Ser. 3 abgest do. do. Ser. 2 u. 3 nnk. b. 1905 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 ... do. 37," ’ do. 4 Pfälzische Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 10, 12-16 u. 24-26 I. Europäische. 47, Bosnien 11. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. l8/io Griech. E.-B. v. 1890 steuerfr. 1% do. Monopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente do. I E abgest. do. IIIE unk. b. 1905 do. Hyp. B. Zs. 4»,, Bank für handel und Industrie vepositenWe Gießen. 4 Lissabon v. 1886 . . . 2000 Oest.-Ung.Staasb. Oest.Südb.(Lomb > Oest. Nordwcst . do. B . Naab-Odenb. . . amort. Rente do. Rente do. do. amort. Rente amort. Rente do. do do. E.-B. St. Sch.-Bersch, (abgcsi Elisab.-A.) i. steuerfr. Pp. Portug. uuifiz. v. 1902 Ser. I . do. unifiz. v. 1902 Ser. III . do. Spezifiz Kursblatt des Giehener Anzeigers von, 26. Mcri syyH. Frankfurter Körse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. 150.20 Brauern Bindiug 258.90 „ Hnrumger . 175.50 „ do. Pr.Akl. 117.30 „ Kempff . . 136.90 „ Pkaiuzer Akt. 302.50 „ Retteumeyer 127.50 „ Steru(Oberr.) 245.- „ Werger . . 108.10 Zements. Karlstadt 106.50 Chem.Bad. Anilin 442.60 „ Bleiu.SUb.Br. 118.— „ Griesh. Elcktr. 244.— „ Albert . . . 207.50 Elektr. Böse . . —.— „ Allgem. Berlin 212.50 „ Helios . . . —.— „ Lahmcyer . . 91.70 „ Schuckert . . 105.90 „ Srcm. L Halske 139.- „ Untern. Zürich 126.40 KunstjeideFsl.a.M. 485.- Masch. Kleyer. . 249.- „ Gritzner . . 206.- „ Fab.LSchlcich. 173,— Hamb.-Am.-Pcklft. 107.60 9kordd. Lloyd . . 102.60 BliesenbachBcrgw. 60.- Bochumer Guß . 190.60 Buderus Eisen . 111.— Concordia Bergb. 318.— Dt. Luxemb. Bgw. 87.75 Elektr.Lichtu.Kraft 109.— Eschweilcr Bergw. 244.50 Fa^ou Maunstadt 184.75 Gelseukirch. Brgw. 215.75 Harpener 197.75 Hasper Eiseuw. . 212.- Hemmoor Zement 111.— Htbernia Bergw. 195.70 HörderVorz.Bgw. 144.50 Hösch. Eiseuw. 220.— Hnmbold Masch. . 110.75 Lanrahütte. . . 241 — Dtassen Bergbau. 118.50 Lfiülheimer Bergw. 176.50 Rordd.Wollkämm. 146.- Nordstern Kohle . 275.40 Obcrschles.E.-Jud. 108.20 Phönix Bergw. . 162.60 Rheiu-Nass.- 251.25 Rhein. Stahlwerke 181.10 Riebeck Nkonlau . 215.25 Schalter Gruben 474.- Schlcs. Berg- 360.— Wegelin L Hübner 131.50 Westeregeln Alkali 229.— *>«« L '^tz ' * »ifa. '-Großfürst, gers Franz on England Wannt. Die hiabe hort ton» n fliiblanb ehr viel über - dm tzckgr. M. Drei gc- utd) das Spiel ußerte sich , über dmmg. Medei- Jungen aus ben sprach mit ihui . /et muntere jnigm und beriks .Großfürst Konhäufig auf dm Königin und für gtc die Königin ?t aber, Franz, it den Kindern! W?, W ichend. „Du bist Mvon« deinen Geigers , und bekundete schen Ausbildung rnar nicht wem L'uL nahm jjaleiä i« ? ^Slerhausx we Kess^' «rden drei, 9cr gefährlich rtünb«e aus ^Mittwoch !le%iein5 P das Haus »“Miw knebel- Diebstähle vttschlvinden. laB sich nachts n su schaffen * iogen jedcs- Haus diesen Bor- »ellergeschoß den Räubnn ^chte plötzlich V die von ihr % konnte sie dü nicht besaß, daraus Miene hter durch die (Einbrecher die Altung durch- W'en sie aus Mund gestellt Uich über den 1 die Lchtvester Wltnisse und Mk. und eine tschaftsschtvester > sie ebensalls dasür hausten sschasten. Verbrechen. Sie und Meißeln, mb, sodaß sic Een. Die Mrt- t sie Tonnerr- einer durch ein den andern die KkkS Avetnber M MW Billige Verkaufstage ... vollgarn. Hüte, nur mod. 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Freitag, SamStag und Sonntag, von nachmittags 3 Uhr ab: Stündlich Vorstellung. Neues Programm. Abends präzis 9 Uhr: 02972 Extra-Merren-tJorste8lung. MMMW JisrtzMe Marburgerlaudstraßr herrisch. Aussichtspunkt» neu erbaut empfiehlt zum Besuche 145631 Karl Vorfeld. Der Borstand. Anfang punkt 97? Uhr. 4680 H. Fourier, Geschäftsführer. 4679 4608 'Nt Ein heller 2) 3) 4) Für die Kassenverwaltung: H. Fourier, Geschäftsführer. Christoph Biecker, Neustadt 55. Carl Elchmann, Ederstraße 1. Julius Hoos, Bahnhofstraße 41. Ottmar Köhler Wwe., Lindenplatz 5. Wilhelm Klee, Marktstraße 2. Friedrich Kühnhold, Ludwigstraße 55. Adolf Lenhard, Klinikstraße 22. Wilhelm Möser, Seltersweg 63. Rudolf Schlabach Nachf., Ludmigsplatz 4. 1) 2) 3) 4) 5) 6) 7) 8) 9) Mzirkssparkaffe Hießen (vorper Spar- und Leiykasse Hießen). Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der Verkauf der Marken unserer Pfennigsparkaffe am hiesigen Platze an folgenden Stellen stattfindet: 2.— 3.50 Ortstrankenkasse Gießen. Gemäß Beschluß des Vorstandes vom 26. d. Mts. machen wir hierdurch bekannt, daß Zahlungen auf unserex Kaffe nur Montags, Mittwochs und Donnerstags, vormittags von 9—1 Uhr, geleistet werden können. Während der übrigen Zeit bleibt unsere Kasse mit Aus» nähme von Samstag, an welchem Tage das Krankengeld ausgczahlt wird, geschloffen. Für An- und Abmeldungen rc. hat obige Einschränkung keinen Bezug. Für die Kassenverwaltung: Rapsspreu Weizenspreu Haserspreu abzuqeben. 4449 Puth, Marburgerstraße 24. Gießen, am 21. Mai 1904. Der Direktor der Bezirkssparkaffe Gießen. Wiener. ^Emll Fischbach. | M. LkVl. Eine größere Partie halbseidener Sonnenschirme diverser Farben kaum bemerkbar lädiert, habe in folgenden Serien zusai« uer‘ ' '4)6(1 örizvsüe»vrn Anna. Wir haben in letzter Zeit die Wahrnehmung gemacht, daß ein großer Teil der An- und Abmeldungen sehr un< ___ pünktlich einläuft. Da dies den geordneten Geschäftsgang roar' unb bec Kaffe sehr erschwert, auch für die zur Meldung verpflicht ■ bleibt ba§befte LGten unter Umständen durch Ersatzleistung rc. schwere Folgen StoteSwSt Ä 3 sich ziehen kann, so müffen wir auf strikte Einhaltung Adler-D^ogerie^ett^ 39, dreitägigen Meldefrist sehen. Im Nichtbeachtungsfalle erfolgt Anzeige gemäß § 81 deö K. V. G. verwendet stets] {Backpulver Vanillin-Zucken pwsr1 Fructin 1 Pfd. fUr 45 Pfg. giebt 600 gramm feinsten Tafel-Honig. Millionenfach bewährte Rezepte gratis von den beeten Geschäften.! Spazier- 2831 stets elegante Neuheiten — in großer Auswahl. — Casseler Schirmfabrik Gießen. Seltersweq 9. Contentia. "tÄT Samstag, den 28. dö. Mts. findet bei Mitglied Wigand die statutgemäße Generalversammlung statt. 4540 Tagesordnung: 1. Vierteljahrsabrechnung. 2. Beschlußfassung über § 1 der Statuten re. 3. Verschiedenes. gestellt: 1) Halbseide ä Mk. 1.50 4661 8« nicht abznlengnende Thatsadw ist er daß man billiger als in jedem Ausverkäufe ich nachstehend zusammengestellte Posten wie folgt ab: So lange der Vorrat reicht, gebe Einf. garn. Hüte, nur mod. Sachen Springmann’s Schuhwarenhaus 58 Bchnhosstrch 58 Gießen 58 Bchnhosstrche 58 kauf^. — Hier ein kleiner Preis-Auszug aus unserem riesigen Lager: Mk. 31-35 do. Kiuder-Segeltuchschuhe mit Sohle und Absatz (Garnitur), in guter Ausführung ä ä do. Rote und braune Spangen- und Halbschuhe in echtem Ziegenleder, Nr. 27—30 ä 31—35 ä 85 Psg. Dameu-Lasting-Morgeuschuhe mit Sohle und Absatz . L 1.50 Mk. mit Sohle und Absatz in guter Ausführung ä Damen-Lastiug-Knopfhalbschnhe und -Touristeuschuhe besprechenswert billig. Wichsleder-Damen-LPaugcnschuhe mit Sohle und Absatz d. Farbige Damcu-SPangcn- und -Halbschuhe mit Sohle und Absatz a ä Farbige Dameu-Knopf- und -Schnürstiefel Mk. ä 4.— ä 5. I». 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