Nr. 49 Erscheint t«al»ch außer SoumaqS. Tem (Siebener Anzeiger werden im Wccköel mit dcm krsflschen Landwirt bv Siebener Famttien- btilfer oicrmal in der Woche bctgeleflt N>taiionSdr,ick u. Wer- Iq bei B r ii h l 'schen Ilnverl.-Buch-u.Slein- buderet. St Lange. tRbnfilon, Ervedilion und Truderet: Schulstrabe 7. 21 reffe für Devefchen: lnzetger Gieße«. Fmlvreclionfldliib Wr 61. Erstes Blatt. 154. Jahrgang Samstag 27. Februar 1904 Gietzener Anzeiger Eeneral-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen vezn gSpretS: monatlich 75 Vf., oierteK jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Ps.; durch diePost Mk.2.— oiertel- jährl. ausjchl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer b!S vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS: total 12 VL auSwartS 20 Pfg. Derantwortlich Ehe den poltL und allgem. Teil: P. Witiko: für »Stadl und Raub' und .Gerichtssaal': August Goetz; für den An- -eigenteil: HanS Beek. Der Krieg zwischen Japan und Außtand. De russisch« „Sieg" vor Port Arthur in japanischer Darstellung. Tie Londoner japanische Gesandtschaft gibt folgendes Lntliche Telegramm aus Tokio vom 2o. Februar bekannt: ^i e r von einigen Torpedobooten begleitete alte S>iffe liefen in der Frühe des 24. Februar in die Ei fahrt des Hafens von Port Arthur ein zu dem Zwcte, die Hafenmündung zu versperren. Das Ziel, dese Schiffe zum Sinken zu bringen ist er- rächt worden. Offiziere und Mannschaften siid wohlbehalten Aurütfgetommen. Obgleich du Meldung über unsere Flotte nicht von Adiniral Togo di?kt eingegangen ist, kann kein Zweifel über die Sicher- hät der Flotte gehegt werden." Di neuesten Angriffe der Japaner auf Port Arthur in russischer Darstellung. Aus Port Arthur liegen vom 26. Februar folgende Meld- vizcn der Nuss. Telegraphenagentur vor: Gestern früh um 1 Ihr versuchten japanische Torpedoboote unter bei Schuf) der Flotte gegen Port Arthur vorzugehen. Sie wrden durch die Küfteubatterien zurückgetrieben. Ziei Torpedoboote wurden in den Grund gebohrt. Tie UutccsuäMNg dec von den Japanern in den Hafen gehictten Brander ergab, daß die Ladung aus Stil) l e und Kerosin bestand. Im Jnncncaum befinde sich anscheinend Minen, denn man sand eine elctrische Batterie mit einer Leitung vor. Der in der 9icje des „Netwisan" liegende japanische Dampfer ist infolge Eindringens des Wassers gesunken. Die Ar- bcien an den japanischen Branderschifsen leitet der Kapi- taid cs „Sibiriat" mit vieler Energie und Mut. Heute früh erhielten mehrere japanisch Torpedoboote aus der Reede. Si ivurden vom „Netwisan" und der Küstenartillerie bis zui Morgen beschossen, woraus sie sich zurückzogen. Am Hoizont ist seit heute morgen ein japanisches Ge ° schoader, das anscheinend Transporlschifse deckte, sicht- ba uiit> das sich um liy* Uhr näherte. Äe russische Arillerie eröffnete das Feuer, die japanische erwiderte. 40 Minuten dauerte das Feuer- geecht, ohne sichtbare Resultate. Einzelne Ge- schise sielen ohne Schaden anzurichten in der Stadt nitec. Man erwartete einen Landungsversuch der Jaaner. Ter Angriff der japanischen Torpedoboote m der Nacht auf den 25. Februar wurde erfolgreich a b> e s ch l a g e n. Auf einem japanischen Torpedo- b o> t e wurde durch einen Schuß der jtüstenbatterie eine Keselexplosion herleigesührt. Heber das Gefecht am 25. Februar morgens sind folgere Einzelheiten zu berichten: Tie japanisckze Flotte, befiel'nb aus 6 Geschwaderpanzerschissen und 4 Kreuzern, wude am Horizont gesichtet. Die russischen Kreuzer „As- kol", „Bajan" und „Nowik" befanden sich auf der inneren Reoe. Die japanischen Torpedoboote kamen aus 30 bis 35 ilabellängen heran, um die Kreuzer anzugreifen. Die japuischen Meuzer und Panzerschifse trennten sich und gineii gegen zwei russische Torpedoboote vor, die in der Eooinabucht kreuzten. Eines der letzteren durchbrach di feindliche Linie unter Feuer und gelangte in bei Hafen, das andere zog sich wieder in die Cobbinabucht zurick. Um 103/4 Uhr vormittags entspann sich ein heißer Gechiitzkamps zwischen den japanischen Panzer- schsien und den russischen Kreuzern, die von denküsleubatterien wirksam unterstützt wurden. Wegen des Ue>ergewichtesderjapanischenPanzerschiffe übe die drei leichten russischen Kreuzer wurden diese zu ückgezogen. Sie gingen schnell zurück. Um 11 Uh 25 Wiin. stellten die Japaner düs Feuer ein. Um 12 Uhr 5 Ain. begann ein neues Feuern der die russischen Topedobooie verfolgenden feindlichen Kreuzer gegen die Küstenbatterien, wobei man mangelhaftes Manö- üerieren derjapanischenFlotte beobachten konnte. Beim Wenden kamen sie einander so nahe, daß man das Einfallen der russischen Geschosse in den Knäuel sehen konnte. Ein beim Fort Bjwelywol an Land getriebenes japanisches Torpedoboot gehörte, wie angenommen wird, zur Begleitung der Branderflottille, die in der Nacht vom 23. Februar zum 24. Februar gegen Port Arthur entsandt wurde. „Taily Telegraph" meldet aus Tientsin vom 25. Febr.: Ter aus der Reise von Shanghai nach Tschingwantao auf der Hohe von Dort Arthur non einem aus 8 Kriegsschiffen bestehenden Geschwader am Donnerstag morgen angehaltene Dampfer „Pcovidence" lief am 25. in Tientsin ein. Die Passagiere melden, das Geschwader sei anscheinend intakt gewesen. Es zeigte keine Spuren eines Kampfes. Ein anderes Telegramm aus Niutschwana meldet von einem Augenzeugen des japanischen Versuches, den Hafen von Port Arthur zu blokieren, daß die I apaner sich oyne Verluste zurückzogen. Nach einer Meloung aus Tschifu arbeiten in dem noch gut mit Vorräten versehenen Port Arthur, dessen Garnison gegenwärtig 30000 Mann start sein soll, 5000 Mann an dec Verbesserung der durch das Feuer dec japanischen Schiffe verursachten Sck)äden. Die gesamte Zivilbevölkerung wurde unter militärischer Bewachung in dem neuen Stadtteil von Port Arthur untergebracht. Die von den Japanern in dec Nähe des Leuchttuims auf der Tigerhalbinfel zurückgelassenen schivimmenden Minen wurden, soweit man ihrer habhaft werden konnte, unschädlich gemacht. Englische Seestrategen sind geneigt, zu glauben, daß Admiral Togo höchstwahrschinl.ch alles erreicht hat, was er durch den jüttgsten Torpedoangriff bezweckte. Fast allgemein wird angenommen, daß die vier alten Schiffe an der richtigen Stelle zum Sinken gebracht wurden. Weiteres zur Kriegslage. Tas russische Geschwader hat den Hafen von Wladiwostok verlassen. Es ist noch unbekannt, nach welcher Richtung es gedampft ist. Londoner Blätter berichten, ein Missionar aus Kuant- schvng, der kürzlich aus Niutschwang zurückkehrte, berichtet, die Japaner feien, vor dec Society-Bai gelandet, von wo die russische Garnison geflüchtet sei. „Daily Ehroniele" meldet aus Shanghai: Japan hat ein Vizekönigtum in Korea errichtet. Zum Residenten in Söul wurde Tokugawa und zum Vize- residenten Kato ernannt. Letzterer hat sich bereits seit mehreren Wochen im kaiserlich-l Palast in Söul auf- gehalten. — Aus Tokio über Tschifu wird gemeldet: Der japanische Gesandte in Söul ersuchte die Regierung, dem französischen Gesandten seine Pässe zu geben. Aus Tientsin wird gemeloet: Der Boxerführer Tschu, der sich hier aufhielt, ist verhaftet worden. Die Generale Tschren und Ma protestieren gegen die Neutralität Chinas. Die Generale Jnanschttei und Tjel- jan forderten, wie chinesische Blätter melden, die Regierung auf, ein Schutz- und Trutz-Bündnis mit Japan abzuschließen. Aus Besorgnis, infolge des Krieges könne Rußland die Grenze sperren und die bisherigen 300000 russischen Arbeiter der deutschen Landwirtschaft in diesem Sommer verloren gehen, entsandte die Hallesche Landwirtschaftskammer einen Beamten zur Erforsch ungderSachlageüberdierussi- scheGrenze. Eventuell soll E r s a tz a u s G a l i z i e n und Belgien, die belgischen Arbeiter allerdings zu höheren Löhnen, beschafft werden. Ter „Taily Expreß" meldet aus Tokio vom 25. d. M.: I av an hat gleichzeitig in L o n d o n und N e w y o r k Unterhandlungen wegen einer Kriegsanleihe eröffnet. Ter „Standard" erfährt aus Tientsin, nach Berichten von Eingeborenen nahmen die Russen fürchterliche Rache an den Dorffbewohnern in der Nähe des Sungari- flusses nach dem Versuche, die Brücke zu zerstören. Die Truppen brannten ein großes Dorf nieder und loeranslalteteii ein entsetzliches Gemetzel, wobei selbst Frauen und Kinder nicht verschont wurden. (??) Montag nacht feuerte em russischer Torpedobootzerstörer im Roten Meer einen Schuß auf daö englische Paketboot „Mombassa", das nach Kalkutta bestimmt ist, um es zum Hatten zu zwingen. Als die Warnung nicht beachtet wurde, fiel ein zweiter Schuß, worauf „Mombassa" stoppte. Ein russischer Offizier kam darauf an Bord und pcüste die Papiere. Gerüchte. Einer Petersburger Meldung des Echo de Paris zu- folge hat General Kuropatkin wörtlich gesagt: „Der Krieg wird vielleicht 18 Monate dauern, aber es sind alle Vorkehrungen getroffen, damit kein ein- geschiffter Japaner in sein Land zurückkehre." (Na na!) In Wien tauchte das verrückte Gerücht auf, der verschollene ehemalige Erzherzog Johann Orth sei nicht tot, sondern habe ein höheres Kommando in der japanischen Marine inne. Diese Meldung wird jetzt überflüssigerweise als Erfindung bezeichnet. Hilfeleistungen. Der römisch-katholische Erzb.schof Popiel von Warschau suchte in Petersburg die Erlaubnis zur Entsendung einer Anzahl katholischer Geistlichen und einer eigenen Sanitäts-Abteilung nebst Krankenschwestern für Ostasien nach In der französischen Stadt Rennes sanden russen- freundliche Kundgebungen statt. Die Redaktionen der Blätter hatten russisch Fahnen aufgesteckt. Es werden Lotterien und Sammlungen für die russischen Verwundeten veranstaltet. Die Pariser Subskription für verwundete russische Soldaten hat bereits die Summe von 304 497 Francs ergeben. , Aus Tokio meldet man: Zahlreiche vornehme japanische Familien legen große Aufopferung an den Tag, indem sie ihre Jahrhunderte alten ^-amilien schätze, bestehend aus Schmucksachen, Edelsteinen usw. dem Zkriegsschotz zur Verfügung stellen. Man veranschlagt den Wert der (^aoeit auf ca. 100 Millionen Pfund Sterling. Auch minder be* mittelte Familien beteiligen sich an den Sammlungen. Deutsches Keich. Berlin, 26. Febr. Ter Kaiser unternahm henk, den gewohnten Spaziergang im Tiergarten, hatte eine Besprechung mit dem Reichskanzler in dessen Palais und wohnte der Besichtigung in der Militärturnanstalt bet Heute abend wohnte der Kaiser einem Vortrag des Architekten Bodo Cbhardt im Großen Saale der Hochschule für Musik bet — Nach einer Meldung aus St. Johann wird der Kaiser nach vorherigem Aufenthalte in Forbach am 2. Mai zur Enthüllung des Kaiser Mlhelm-TenkmalS in Saarbrücken eintreffen. — Ter Kaiser richtete an den Vorsitzenden der Schantung-Eisenbahngesellschäft, Tr. Fischer, folgendes Telegramm: Tas mir gemeldete Eintreffen des ersten Bahnzuges in Tsinansu hat mich hoch erfreut Ich beglückwünsche die Tirektion zu dem Erfolg, den der deutsche Unternehmungsgeist im fernen Osten geschaffen hat. Ich hoffe, daß Ihrer rastlosen Arbeit in China weitere gleiche Erfolge be- schieden fein werden. Wilhelm. — In der heutigen Sitzung des Bundesrates wurden die Vorlagen betreffend den Entwurf eines Gesetzes wegen Aendevung des Münzgefetzes vom 9. Juli 1873, sowie eines Gesetzes wegen Ausnahme einer Anleihe für das Gießener StMlycaler. Ein Fallissement. Scvuspielirt4Auszügen von BjörnstjerneVjörnson. (Vuchverlag von Albert Langen in München.) Ganz verständlich und schlicht aus der Natur entnommen fini die Menschen, die Björnson in Erlebnisse stellt, die die Haidlung eines Tramas nur dürftig füllen. Aus den dielen derer, die in die Geschäfte und das Unglück des Grchkausmanns Tjälde verwickelt werden, klingt mit ein* fadem Ausdruck dichterisch warm Empfundenes, und wir solcen den seelischen Leiden des durch seine eigene Schuld in ne höchste Not versetzten Großhändlers mit Anteilnahme und Interesse; allein so fesselnd und menschlich nahe gerückt uns auch die aufsteigende Entwicklung der finanziellen und modlischcn Katastrophe im Handelshause und in der Fa- rnile Tjäldes erscheinen mag, unfertig und unbefriedigend lieg; doch der dramatische Inhalt vor uns, und wir können bei dem zufriedenen Schlußidyll, in das die vorher so er- schillernde Handlung ausmündet, nur mühsam die Frage unterdrücken, zu welcher Erkenntnis und zu welchem Nutzen uns nun eigentlich das Geschick der Kaufmannsfamilie vor- gesezl worden sei. Sehr geschickt bereitet Björnson auf den finanziellen Krach des Großhändlers vor, indem er in den ersten Auf- tritiun das ungesunde Schwelgen in dem in seinen Unterlagen trügerischen Reichtum vorsühct, indem er zeigt, wie das Tochterpaar Tjäldes und Leutnant Sgamar, der Bräutigam dec Jüngsten, ihres Reichtums n^chr recht froh werden Ionien, wie im Hause nur von der Koch- und Reitiunst die Rede ist, was der schwülen Stimmung vor einem Un-1 gvwitter, einer gewaltsamen Katastrophe gleicht. Meisterhaft stellt der Tichtec bar, wie Tjälde vor dem nahenden Sturz noch einmal selbst alle Hebel anzieht, unter deren Spannung seine Existenz qualvoll stöhnt, wie er die zwölf zweifelhaften Gäste, über deren Unbedeutendheit und Harmlosigkeit er sich noch einigermaßen sicher und überlegen fühlt, zu sich ladt, bis im 2., Aufzug, wo der Höhepunkt des Tramas erreicht wird, die äußerst packende Szene einsetzt, wo der Advokat Berent, der Bevollmächtigte der Bankhäuser, dessen scharfer Blick die untergrabene Existenz des Großkaufmanns erkannt hat, dem Selbstbetrug Tjäldes ein Ende macht. Gehen wir gleich auf die gestrige Aufführung dieser Hauptszene ein. Herr Linzen war Tjälde, Herr Telekl) Berent, der Konkursverwalter. In diesem interessanten Auftritt steckt noch eine eigene aufsteigende Linie der Entwicklung. Zunächst ist der Großhändler ruhig und sicher, und von dem Advokaten weiß man zuerst nicht, ob er als Freund ober Feinb des Bedrohten kommt. Herr Teleky erklärte sich das Wesen des Vertreters der Banthäuser falsch, indem er ihn mit harten Worten, die wie Schlage auf den Zuhörer wirkten, den unglücklichen Kaufmann angehen ließ, während doch aus seiner Rede keine Feindseligkeit, sondern nur die versteckte Vorbereitung auf die Gefahr klingen soll. Im Grunde kommt er doch von vornherein als der beratende Freund Tjäldes. Wenn er alle Aufmerksamkeiten und Aufwartungen seines gastlichen Empfängers dankend ablehnt, so geschieht es niajt in hartem, feindseligem Tone, den Herr Telely den ganzen Auftritt hindurch anwandte, fon- dern mit höMtenS etwas sinnendem Lächeln. Hinter dem Benehnun des Advokaten steckt stets ein wohlwollender, überlegener Mensch, an dessen vom Tarsteller richtig aufgefaßten Aeußerungen sich erst eine gute, schauspielerische Leistung des Andern abheben kann. Herr Linzen spielte seinen Großkaufmann Tjälde mit Sicherheit und der richtigen Auffassung; besonders in den nicht leichten Monologen am Schluß des 1. Aufzuges war er sehr wirkungsvoll. In der auf die Entdeckung folgenden Szene des Wiedersehens und der Aussprache mit seiner Frau, die von Fr. Ke Iler mann dargestellt wurde, fielen beide einander etwas zu stürmisch in die Arme, was die Wirkung auf das Publttum in solchen Fällen stets beeinträchtigt. In dem Verhalten von Tjäldes Frau liegt doch vor der Katastrophe, deren Herannahen sie bemerkt, mehr innerer Halt, als Fr. Kellermann darstellte, — wenn sie. auch im letzten Akt als sieche Frau zu erscheinen hat. Frl. Hohl als die älteste Tochter Valborg war sehr erfolgreich, nur pflegt sie, was auch in anderen Rollen zu bemerken war, maiiche Stellen ihrer Rede in etwas zu spitzes Seufzen auszudehnen. Ihre Schwester Signe, die von Frl. Hellberg gegeben wurde, hat in dem Drama eine Entwicklung ihres Wesens durckHumachen, die die Darstellerin etwas vernachlässigte. Als das eigentliche Wesen des Mädchens, das nur von den traurigen Verhältnissen des Hauses angekränkelt war, hat sich was sich auch ihrem unbedeutenden Verlobten gegenüber zeigt, ein zwar heiteres Temperament, aber auch ein brauchbarer Lebensernst herauszustellen, während Frl. Hellberg die Naive etwas gar zu sehr in den Vordergrund rückte. Ter Leutnant Hamar, Signes Verlobter, und der schüchterne Proturist Sannaes, der die älteste Locher am Schluß heimführt, wurden von den Herren Pichler und Sandor f f im allgemeinen richtig wiedergegeben. Auch die übrigen Mitwirtenden, von demn noch Herr Conradi als Braumeister Jakobsen zu erwähnen ist, taien ihre Schuldigkeit. Tas Haus war gut besetzt. G. Vermischtes Hl Xt* Gegen- aroüen' leisten. . . •* Gemälde-Ausstellung am Brand. Die Manne- bilder von Prof. SchnarS Alquist-Hamburg sowie die Kollektionen von W. Thielmann- Kassel, W. Gesicken und G. von Hoeßlin sind nur noch am morgigen Sonntag ausgestellt. Don Montag an bleibt die Ausstellung wegen vorzunebmenden vollständigen Wechsels der Gemälde einige Tage geschloffen. — Bei der 23. Internationalen Vogel- und Geflügel-Ausstellung zu Frankfurt erhielt Herr August Felsing-Gießen für ausgestellte Kanarien-Konkurrenz- sänger die silberne Medaille, Ehrenpreis, ersten und zweiten Dreis. •• Besitzwechsel. DaS Anwesen des Fuhrunternehmers C. Spieß Neuenweg 29, ging für den Preis von Mk. 18 500 in den Besitz des Restaurateurs F. Wiegand Neuenweg über. Dieser beabsichtigt, seine Lokalitäten für den Nestaurationsbetrieb zu vergrößern. "Die Anlagemusit Sonntag, den 28. Februar, in diesen Tagen unter Mitwirkung des Verbandsdirektors Geheimer Negierungsrat Haas - Darmstadt, Ccfononiierat Schlenke-Friedberg, Landtagsabg. Hirschel-Ofsenbach und Köhler-Langsdorf, sowie Generalsekretär Dr. Neumann- Darmstadt zwei weitere derartige Genossenschaften errichtet worden und zwar in Muschenheim für Muschenheim und Umgegend und in Hungen für Hungen und 3 Stunden im Umkreis. Der Vorstand der Kornhalis - Genossenschaft in fällt aus. „ , _ . ar , •• Kaiserpanorama. Die interessante Serie „Aus den glorreichen Tagen von 70/71" bleibt noch Sonntag und Montag ausgestellt, um jedermann den Besuch zu ermöglichen. ** Zweigverein vom roten Kreuz. In der am Mittwoch im Eafö Ebel stattgehabten Hauptversammlung des hiesigen Zweigvereins vom roten Kreuze wurden die seitherigen Vorstandsmitglieder, Amtsgerichtsrat Wiener, Medizinalrat Tr. Haberkorn, Staatsanwaltsgehilfe Mann, Bibliotheks- kustos Dr. Heuser und Metzgermeister Pirr wieder- und der Führer der neuen Sanitäts - Kolonne, Vierbrauereibesitzer Fö risch neugewählt. Die Verhandlungen, deren Besuch nicht an Ueberfülle litt, befaßten sich zumeist mit der mi vergangenen Winter entstandenen Sanitäts-Kolonne und deren Organisation. - Eine Subskription ist, wie man unS mitterlt, eröffnet worden, aus deren finanziellem Ergebnis eine Glocke als Patcngeschenk für das neue Linienschiff „Hessen" be- schafft werden soll. Ein Ueberschuß der Sammlung wird m Form einer Stiftung zu Gunsten der in der deutschen Kriegsflotte dienenden hessischen Landsleute und der Besatzung des Linienschiffes „Hessen" verwendet werden. -i- Klein-Linden, 25. Febr. Dem Vorgehen einiger Städte unseres La,,des folgend, trägt man sich auch hier mit dem Gedanken, einen Orts verein zu gründen. Die Auf- gäbe desselben soll darin bestehen, die örtlichen Verhältnisse einer gründlichen Beratung zu unterziehen, um nötige Vrr- besserungen in Vorschlag zu bringen. Eine einzuberufende Versammlung wird das notwendige Programm demnächst beraten und aufstellen. d. Friedberg, 26. Febr. Vom 9. bis 12. März wird hier ein Jnformationskursus für die Vorstände bezw. Rendanten der o berhessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften vo»n Verband der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften veranstaltet werden. Es werden insbesondere folgende Gegenstände behandelt: Buchführung für die einzelnen Genoffenschaftsarten (Verbandsreoisor Braner), wichtige Bestimmungen deS GenossenschaftsgesetzeS, sowie die Pflichten des Vorstands und Aufsichtsrats (Generalsekretär Dr. Neu- mann), die Benutzung einzelner Einrichtungen deS Verbands (Dr. Neumann), der Verkehr der Genoffenschaftcn mit der oberhessischen Hauptgenoffenschaft und deren Einrichtungen (Oekonornierat Direktor Sch lenke und Direktor Hirsche!), Herstellung der Butter und die Betriebskontrolle der Buttere, (Dr. Krueger), neuere Erfahrungen und Erscheinungen auf molkereitechnischem Gebiete (Molkereiinktruktor Henke l). Nach jedem Vortrag ist Gelegenheit zur Diskussion gegeben. ES steht zu erwarten, daß auch dieser Kursus von den beteiligten Kreisen stark besucht wird, zumal die vom Verband in den vorhergehenden Jahren in Darmstadt und Mainz veranstalteten Kurse eine zahlreiche Teilnahme zu verzeichnen hatten. nd. Aus der Wetterau, 26. Febr. Nachdem in Wohnbach anfang, Februar d. IS. die erste KornhauS- Genossenschaft in der Wetterau gegründet wurde, sind angehören und welcher heute einen Mitglicderbcitand von 604 landwirtschaftlichen Genossenschaften aller Art aufweist. --Ruppertenrod, 26. Febr. Heute wurde hier unter zahlreicher Beteiligung von Leidtragenden und unter Vorantritt des Kriegervereins mit umflorter Fahne Heinrich Fuchs IV. zu Grabe getragen. Er war ein Veteran von 1870 und 71, und war unversehrt aus dem Feldzuge zurückgekehrt. Er hatte u. a. als Dragoner an dem Gefecht bei Briare, in dem bekanntlich eine hessische Abteilung beinahe gefangen genommen worden wäre, teil genommen. Arn Grabe gab die Abteilung der Schießenden des.Kriegerverems eine dreifache Ehrer,salve ab, Pfarrer Jung hielt die Grabrede. Nicht unerrvähnt möge bleiben, das; der Verstorbene der Einführer des künstlichen Dünger in hiesiger Gemeinde gewesen ift, für deren Rentabilität er die größten Opfer gebracht und geduldig die anfängliche Verachtung getragen. Darmstadt, 2C. Febr. Die Amtszeit des Tarm- städier O b e r b ü r g e r m e i st e r s M o r n e w e g ilt in kurzem ab gelaufen. In der nächsten öffentlichen Stadt- verordnetensihung, die kommenden Donnerstag stattsmoet, steht die B ü r g c r m e i st e r iv a h l auf der Tagesordnung Die Vorschlagskommission der Stadtverordneten Hal sich mit ncft von zehn Stimmen für die Wiederwahl des seitherigen Oberbürgermeisters Morneweg ausmffprochen. _ Darmstadt, 26. Febr. Unter dem Vorsitz des Grafen zu Erbach-Fürstenau hielt die Ortsgruppe Darmstadt der Anti-Duell-Liga eine Mitglieder-Versanimlung ab, in der die Erweiterung der Vereinigung zu einer hessischen Gruppe beschlossen wurde. Die Ortsgruppe hat eine Mu- gliederzahl von 120 erreicht. Tie Jahresversammlungen der hessischen Gruppe sollen abwechselnd in den drei Provinzen unseres Landes, die Hauptversanunlung der deutschen Liga, an deren Spitze Fürst Löwenltein Wertheim sieht, voraussichtlich im September dieses JahreS in der Resibenr ab- Aus Sladl uni) Land. Gießen, den 27. Februar 1904. Sprechstunden der Redaktion: 12—1 Uhr vormittags, V87—’/28 Uhr abends. — Auf unseren heutigen Landtagsbericht möchten wir unsere Leser heute besonders aufmerksam machen. Es kam gestern die Interpellation in Sachen deS Falles Joutz zur Sprache. Die Ausführungen der Hauvtredner Reinhardt, Dr. Gut fleisch rc. werden von nn§ nach stenographischer Niederschrift wiedergegeben. In denVerhandlungen des hessischen Landtages am 25. d. M. nachmittags hat der Abg. Leun, wie er uns mitteilt, nicht den Antrag gestellt, die Gebühr für ortsgerichtliche Beglaubigungen herabziisetzen, sondern beantragt, es möge der Stempel für orts gerichtlich beglaubigte Vollmachten von 2 Mark auf 20 Pfennig herabgesetzt werden. Dieser Antrag wurde auch angenommen. •• Die Gesellschaft für Erdkunde teilt uns mit, ^ß der Vortrag des Prof. Dr. E. von Drpgalski über die Deutsche Südpolar-Expedition" am 1. März schon um 8 Uhr pünktlich beginnt und daß Karten zu Mk. 1,50 in der Ricker'schen Buchhandlung zu haben sind. •• Lahnkanalisation. Zu unserer vorgestrigen Notiz über die Lahnkanalisation wird uns mitgetcilt, daß nicht sowohl Heffen als die Hessischen Interessentenkreise voraus- sichtlich bereit sein werden, den dort erwähnten Beitrag zu * B e r l i n, 27. Febr. Wie der „L.-A." berichtet, d u r ch- schnitt der Hausreiniger Sen fett, anscheinend im Te- lirium, seinem eigenen zweijährigen Kinde in Gegen wart seines secl/sjahrigen Brüderchens mit einem großen leben. .... . , Hamburg, 26. Febr. Tas dreijährige Söhnchen einer AuKwandererfamilie st ü r z t e vormittags im singe Berlm- Hamburg bei voller Fahrt aus der plötzlich aufspringenden Tür. Cs wurde tödlich verletzt. Ein Passagier, der nach Lallen des Zuges die Strecke absuchte wurde von einem entgegenkommenden Zuge überfahren und ebenfalls ch wer verletzt. „ t * Leipzig, 26. Febr. In allen Kreisen der Stadt rull eine Verhaftung großes Aufsehen hervor. ^Es handelt sich um den Gymnasia 1 -Oberlehrer ar. phil. Arno Tu uker, der fortgesetzter sittlicher Verfehlungen beschuldigt wird. , _, * Straßburg, 26. Febr. In Tieirze stürzte Ober- leutnant v. Bogen vorn Infanterieregiment Nr. 136 mit einem ncuertoorbcnen Pferde. Er starb einige Minuten nach dem Sturze infolge eines Schädelbruches. • London, 26. Febr. In dem Städtchen Mmditoue ermordete der frühere Oberleutnant Toortle seine 45jährige Gattin, ,vorauf er flüchtete. Man glaubt, daß er Selbstmord begangen hat. • Paris, 26. Febr. In der Kohlengrube in Lodour sand ein Bergsturz statt, bei dem 5 Bergleute verschüttet wurden. Einer konnte gerettet werden, während die übrigen fünf nur als Leichen hervorgezogen werden konnten. . .. * Budapest, 26. Febr. Aus den Liptauer und Grauer Imitaten wird berichtet, daß dort nad) meßrtaßiaem hn- haltendem Geräusche im Erdinnprn Vulkanausbruche stattfanden. Ein Krater habesickge b^ichde^------ Schutzgebiet Togo und Aenderung von besonderen Bestimmungen des Militärtarifs für Eisenbahnen den zuständigen Ausschüssen überwiesen. Ferner wurde dem llus- schußbericht über die Vorlage betreffend Ausprägung von Zweipfennigstücken zuaestimmt. .. .. „ „, „ . a — An fortdauernden Ausgaben des Milrtaretats hat die Budgetkommission 1V2 Mill. Mark 0 e ft r t aO-e n. Hannover, 26. Febr. Tie Negierung beabsichtigt hier die Errichtung einer Polizeiakademie, in Der Beamte für den Dienst als Polizeikommissare und Polizeioffiziere ausgebildet werden. Dresden, 26. Febr. Trotz starker Einwirkungen von Berlin und Dresden weigerte sich Gohre, von seiner Kandidatur zurückzutre ten, cn Wahlkreise wurden drei Wählerversammlungen, wo Gohre Referent ist, abgesagt. Sonntag findet dort eine nochmalige Kreispartei-Versammlung in der Angelegenheit^statt. Kunst und Wissenschaft. "B r a u n s ch w e i g, 26. Febr. Wegen Beleidigung des Oitizierkorps, begangen durch Herausgabe des R 0 m an 5 Verhängni s", militärischer Sitteuroman aiis einer großen Garnison von Hermann zu Df en torff, ,ft aumaltschast gegen den hiesigen Verlagsbuchhandler Rich, ea tllei Untersuchung eingeleitet worden , - Zwei interessante Kunstnachrichten gehen der „B. B.-d g. aus Thüringen zu: Herzog Ernst hat aus seiner Vrwatschalulle 200000 Alk. zum Ausbau des Ho st H eat er? in Al tenburg aesveudet. Der Großherzog von Sachsen-Dcimar hat die mch gesiichle Schenkung eines Bauplatzes im Belvederevark für das m Weimar geplante N a t i 0 n a l t h e a te r abgelehnt. — Aus Tboru wird geschrieben: Die Stadtverordneten genehmigten den ersten Haushaltsplan für das neue, amil. Cf Über ?u eSSe Stadttheater auf 25 000 Mark. Unter den Ausaaben besiudeu sich 16 500 Mark zur Verzinsung und TU-ung der Anleihe. Wenn zur Nuterhaltimg de? Stadttheaters staatlitier- seits ein Zuschuß von 10 000 Mark pro Jahr gewahrt wird, woraus man rechnet so hat die Stadt noch jährlich 14 000 Mark Bein sie ut leisten. Zur würdigen inneren Ausschmückung des ^Tbeowrs haben einige Bürger nahmhaste Betrage gespendet, so -audtags- Ülbg. Dietrich 6 000 Mark. -- gehalten werden. Frankfurt, 26. Febr. Ueber den schon irn ^-ruh- ( blatt gemeldeten Mord des Kia v i er h ä n d l e r s - Lichtenstein entnehmen wir der „Kl. Pr.' noch folgen- , des: Es liegt nach den bisherigen Anzeichen ohne Zweifel . ein Naubmord vor, der mit frechster Verwegenheit im be- ■ lcbtesten Teil der Stadt zurzeit des stärksten Verkehrs ver- , übt worden ist. Ter Ermordete war gewöhnlich um die Mittagsstunde allein in seinem Bureau. Nur eine Persön- : lichkeit, die mit den örtlichen Verhältnissen und den Ge- wohnheiten des Ermordeten aufs genaueste vertraut war, kann sich diese Stunde hu nutze gemacht haben. Als der Ausläufer des Lichtensteinfchen Geschäfts gegen 12^ 2 Uhr von seiner Mittagspause zurückkehrte, fand er fernen Chef im Hinterzimmer nach dem Holzgraben zu in einer Ecke liegend vor. Der Kopf war furchtbar zugerichtet. Die ganz erheblichen Schädelverletzungen scheinen von einem1 ^en oder schweren Holzstück herzurühren. Um den .Hals war ein Strick acht bis zehnmal geschnürt, sodaß gleichzeitig Totschlag und Erdrosselung vorliegt. ^.ie. Klaviere um die Sänle waren mit Blut bespritzt. Polizei und Staatsanwaltschaft waren sofort zur Stelle. In dem Raum fanden sich keine Gegenstände, mit ben.j die Wungen geschlagen worden fein tonnten. Ein Stuhl lag neben der ^etcfye auf dem Boden und war mit Blutspritzern behaftet; doch ist es zweifelhaft, ob er als Waffe benutzt worden ist Man muß vielmehr annehmen, daß der Mörder ferne toi liebe Waffe wieder mit sich genommen hat. In dem ^>obnraume vor dem Lager spielten sich erschütternde Szenen ab. _3rau und Tochter waren zugegen und verlangten, den Toten zu sehen. Mit Mühe wurde die Frau zuruckgehalten und in ihre Wohnung, Palmengartenstraße 4, gefahren. Lichtenstein hinterläßt eine Frau und vier Kinder, Awer ^-ohne und zwei Töchter, von 10 bis 20 Jahren. Er hat em Alter von 53 Jahren erreicht. Außer dem hier wohnenden Bruder hat er noch zwei BrüderBanllers m Newyork und eine Schwester in Berlin. Es ist noch nicht festge,tellt, was geraubt ist. Aber der Kasfenschrank ist erbrochen. Papiere sind ringsum weit zerstreut. Man nimmt an, daß Die Bluttat mindestens von zwei Peiffonen verübt worden ist, die sich vielleicht zum Vorwand Klaviere ließen. Ti- Spuren ergaben, baß sie sich vor dem Verlassen des Schauplatzes der Mordtat gewaschen haben. ^-oße Massen von Polizeibeamten sind aufgeboten. Tie Bahnhöfe llnd sofort unter polizeiliche Bewachung gestelll worden. Bon den Mördern fehlt noch jede Spur. Muschenheim besteht au§: 1. Beig. Heinrich Eifer-Muschen- heim (Direktor), 2. Landwirt Wilh. Eifer-Mufchenheim (Rendant), 3. Landwirt Heinrich Hosmann II.-Muschenheim (Beisitzer und Lagerhausverwalter), 4. Bürgermeister Heinrich Görlach-Eberstadt (Beisitzer und Stellvertreter des Direktors), 5. Bürgermeister Georg Kuhl-Torf-Gill iBeisitzer). Der Aussichtsrat setzt sich zusammen aus: Oekonomierat Karl Hoffmann - Hof-Gill (Präsident), 2. Bürgermeister Heinrich Becker-Muschenheim (Stellvertreter deS Präsidenten), 3. Land- wirth Heinr. Schmidt-Dors-Gill, 4. Heinricki Grieb Ill.-Torf- Gill, 5. Wilh. Weisel IV.-Nluschenheim, Mütter Johannes Becker - Bergermühle. Bei der KornhaiiS - Genoffenschaft Hungen wurten in den Vorstand folgende Herren gewählt: 1. Gutspächter Rudolph Wciß-Hof-Graß (Direktor), 2. Land- ivirt Wilh. Heinr. Bender II.-Hunaen -Rendant), 3. Land- ivirt Heinr. Schmidt I.-Hungen (Beisitzer und Stellvertreter deS Direktors), 4. Adolph Hofmann II.-Üiodhcim a. d. Horloff (Beisitzer), 5. Heinr. Büttner-Langd (Beisitzer). In den Aussichtsrat wählte man folgende Herren: 1. Mütter und Landwirt Wilh. Stoll-Riedmühle bei Inheiden (Präsident), 2 Landwirt Otto Müller-Henriettenhos (Stellvertreter deS Präsidenten), 3. Landwirt Louis Naael-Lanad, 4. Landwirt Otto Kröll II.- Rodheim a. d. Horloff, 5. Landwirt Ferd. Kammer-Hungen, 6. Landwirt Karl Stein-Hungen. — Beide Kornhaus-Gc- nosfenschaften haben sich dem Verband der hessischen landwirtschaftlichen Genoffenschaften zu Tarmitadt atiaefd)loffen, dem nun mit diesen bereits vier Kornhaus-Genossenschaften Mchenmesfer den Hals. Ter Mörder wurde feilgenommen. * Berlin, 27. Febr. Bankier Fritz Meyer stellte sich gestern nachmittag der Polizei, lieber eine Versammlung von 80 Gläubigern, die gestern abend stattfand, berichtet die „Voss. Ztg.", die Passiva betrügen 3.3 Mill., die Aktiva 266000 Mark. Die 23er« wandten MeyerD verlieren 1.2Mill. Mark. Die Berliner Börse ist mit 2 Mill. Mark beteiligt. Die Versammlung entschied sich dafür, daß eine Konkurseröffnung der Sache nichts nützen würde und wählte einen fünfgliedrigen Gläubiger-Ausschuß. Tie „Voss. Ztg." hebt hervor, das; sich die Deutsche Bank nicht unter den Gläubigern befindet. * Berlin, 26. Febr. Gleich nach dem Tode des sozialdemokratischen Dbg. Rosenow verbreitete sich das Gerücht, daß Rosenow durch seine Frau ver- giftet worden sei. Um dem Gerede ein Ende zu machm, übergab Frau Rosenow, wie der „Lokalanz." meldet, die Angelegenheit der Behörde. Die Staatsanwaltschaft ver- na^m daraufhin mriöchlst den Arzt, der den Totenschein ans- gc2ellt hatte. Dieser aab cils Todesursachie Gelenkrheumatismus und Herzk^ppenen'zündung an. Die Staatsanwaltschaft wird sich fetzt darüber scblus'ig machen, ob zur weiteren Klarstellung eine Ausgrabung der Leiche erfolgen soll. — Der „Vorwärts" schreibt, es l-egc lediglich die Taeines, daß Rll'now an EHlenfrhai'masis- mu's und Her^llapvenentzi'mdung gestorb>n sei. — Ntch Unterschlagung von etwa 5000 Mk. ist d r 3 > Jahre alte Gasin spektor 'her dritten Revierins''ektion Hugo Stetza durch gegangen. Heille morgen hat sich Stcha selbst der Polizei gestellt. Er g:cf't zu. daß er 4P0 Mark der Kasse entnommen und für sich verbraucht habe. ?lls Beranla.siuug dazu brzllchinet er sein unglückstches Ehe- Herichlssaal. Gießen, 25. Febr. Der Fall deS D i z e s e l d w e be l? Zecke! der, wie die Leser sich erinnern, vom Kriepsgericht weaen Beruntreuunakn zum Nachteil der Offiziere unserer Garmsoi, zu 1 Zehr ©ciänqni? verurteilt worden ist, und nncfjtraqhd) ba Urteilanerkannt hat, um die Strafe in «Sn a 9 h. zu ver du en wird bemnächst in zweiter Auflage auch unsere Strafkammer beidiäftiqcn. Es ist nämlich nachträglich auch^cqen die ehemlliqe beS Offiziers.Kasinos etvaiautraa 'regen Unterschlagung gestellt worden. Demnächst wird die Sache zur Verhandlung kommen, nachdem daS Vorverfahren seinen 26. y-br $ie Mefige vor. urteilte den Geschäftsreisenden Dr 0 hl 1 ch von der Finna inen Ließel zu 8", Jahren GesängniS und 3^Jahren Ehroettt.st. Trodlich hatte in einem Zeitraum von 6 Jahren femer Fk" 46000 Mk. unterschlagen- und daS Geld m leid Weise verjubelt. Tie Umerschlaguugen hatte er durch Fälschungen in den Büchern zu verdecken gewußt. Unter* Altona, 26. Febr. Wegen m Chum verübter Inte schlag ungen und U r k u n d e n f a l s ch u n q mürbe der rc wedel Busse der 1. Kompagnie des 1. Hanseat. Stufen reaiments Nr. 75 vom Oberkriegsgericht des 9. Anneekoips »n er Anrechnung von drei Monaten Untersuchungshaft zu Anrechnung M 0 ,i a t e n Gefängnis, Degradation midVe - setzung in die zweite Klaffe des Soldatenstandes verunerlt. -er Angeklagte hatte während der Ehinaexped'tion 5000 Mr. vN' treut, die sich ans Ersparniffen ziffamnienetztenwelched'e^o^^^^^^ iii Ehina gemacht haben und die dem ßelbroebel anücrtxaut roaie . In einem Briese an seinen ehemaligen Hauptmann halt«: B I Unterschlagungen mit dem Hmzufugen eiugeraumt, daß er di« ) quoertrauten Betrags in Ehina^ v - r spielt Hobe. --------- Handel und Verkehr. AMswirtWft. Zur Börfeulage.' In London ist die Ultimoregutterun^g aU »erlaufen Aus Berlin wird gemeldet, daß eine angesehene Mlller “inna taSiqÄn treten wi(t- änftrnntfurt ‘ ‘= Trinen auch große Verluste erlitten, doch sind ernste Bechrchtck geu nich7 vorhanden. Hchgegen ist man besorgt daß es am latz „och zu Schwierigkeiten kommt. Am Wiener Vlat» ist ma Mube in ßobui rrßleute vr- werben, mähvnL rge$ogen rotW stürzte Ob-r« cgimcnt 36 b einige SDlinwii ches. ibfcfjcn Tlnibita: : Toortle |ne Man glaubt, 05 itttt \vok m^xtaey.ym w« knausbtiitye ebilbct. __ Cöbnchen ehr m stuge Aerli- 1 anispringentn 1 Vassagir, id)te, luurbe bn n vnb ebenfcls ■eifen der Stdl en hervor. r§ erlebtet 'r. t sittlicher 5k* i-h. «I«i.Qit 6[. °!'*in a$, ,ds «eien, ^ber schles ^usgrabling d? * es li e Ast aus bn aJ$ bt'-gnai» F des Versti- 5 bieWt-l- lenfrhenmatz- n H - 1 s"> Rechte ote '^wn hu 0 1 N sich Stea iu- daß er 490 '«braucht boe 'glückliches ße. eleibiqunfl M bei 91omar 1 ein? einer nrfien leiten! bet et«1*’ nbler MSalleI _ her V. V/Zg-' s in Slllenb M ZÄ"1”“ «Ä L PAK jpenbel, iD ~ >mWGilc«iu . unl^SbaS 1,nb Ä e*0 hie ebem*’^ *s»s h »»“? ' thrt'1" : 6 3«»rtrS**i A>*9 -Met U"*,V Wtz SÄ?« ^'l anv^Gs! KSZ. L«sK -Ss-'«-' Telephonischer Kursbericht. 4 % 0<‘Rterr. Gn drenfe . . 100.70 Sv Moxikanor , 4V.7 ('hinoRPn RlrctT c. >otuckort . Nord'l Lloyd . •< rpditnkfien Di Skonto-Komm andit. DarmsfÄdh-r Bank Drosd< ner Bank . . Ber iner Hnndelsres. Ocsterr StHHtnbahn . Ijomhardor. . , Gotthar ihahn . . . Lanrai ütte . . . , 3*/«% Rn/ 3',°/. 3°/n 1*7°/. Reichkanleibe do. Konsole . do . . Hoflsen Oborhess^n Die Geringschätzung, mit der in der 9!egel von „Erkältung" und „Schnupfen" gesp-. chen wird, ist durchaus unangebracht. Es giebt zahlreiche Personen, bei denen ein Schnupfen oft schwere Katarrhe im Gefolge hat, die unter ungünstigen Umständen zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Deshalb muß jeder Schnupfen, auch der leichteste, vom ersten Tag energisch bekämpft werden. Als Mittel ist der Schnupfenäther „Forman" an- . . 101 65 . . 89.15 . . 101.20 . . 89.30 . . 100.05 . . 00.00 4‘ s% Oi-storr. Silberrente 4 Untrer. < oldrente . ,0 haben Rente , . 4' ,96 Porhieien r . . 0/ i'nrtiitpesen. . . 1 % C. Türken , . . Türkenlose .... 4°’o Griech. Monopo' -Anl. 41 nneeem A r 'i>nt:n° . . 27 80 . . 84 70 . . 98.80 . . 102 80 - . 198 60 - - 1H2.8O . 134 20 . . 144.80 - . 149 75 . . 153.75 . . 14.00 . . 193 00 . . 216.00 . . 180.50 . . 184.80 100.00 . 98 50 . 100.05 . 57.70 . 57.60 zuwenden, der ärztlicherseits mehrfach als „geradezu ideales Schnupfenmittel" bezeichnet wird. Bei leichtem Schnupfen Forman-Waite (Dose 30 Psg.), bei starkem Schnupfen Forman-Pastillen (50 Pfg.) zum Inhalieren mittels Niechgläschens. Wirkung frappant! In allen Apotheken. Man frage den Arzt. 1939 neun Kreuzern und zahlreichen Torpedobooten begleitet. Die XJbo.adenen Damp'cr kamen am Mittwoch vor rt llrthur an. Das lebhafte Feuer der Russen b« $am^.crr 5um Sinken, bevor sie die I stgesetztcn Punkte erreichten, wo s e versenkt werden soll- apr^e»?a(nie ^eLaVVin-bec Vier Dampfer sott geredet Jem. Es wird bestritten, dass zwei Tor- W°otszerstorer. gesunken seien. Auf den b branden sich je o Mann, zwei Steuerleute und drei Maschinisten. . 118.60 Bochnm ... 41.10 ' Harp-npr 42 50 Tendenz : fest. ««tonitt. 27. Febr. Im 93ilbjet OTonoftir hoben die Komltatschis den allgemeinen Aufstand proklamiert. In Djum m der Nähe der türkischen Grenze wurde ein Wachtturm mtt ©jnarnit in bie Luft getprengt, wobei sechs türkische Soldaten getötet wurden. New - York, 27 Febr. Die Feuers brun st in Rochester konnte endlich zum Stillstand gebracht werden Der Schaden wird auf über 10 Millionen Dollar ^schätzt. Menschenleben sind bis jetzt nicht zu beklagen Das Feuer entstand, infolge eines Fehlers an einem elektri. schen Motor, welcher im Keller aufgestellt war. Vom Kriege. Petersburg, 26. Febr. Amtlich wird gemeldet- Ein Telegramm des Generals Pflug vom 25. ds besaat' Gin feindliches Geschwader von 16 Schiffen näherte sich, von Dalny kommend, vormittags gegen 11 Uhr Festung Port Arthur und eröffnete gegen die auf der Außenrede liegenden Schiffe „Ascold", „Bajane" und No» wlk" und auf die Festung das Feuer. Die Beschießung dauerte eine halbe Stunde, worauf unsere Kreuzer in den Hafen zurückkehrten. Der Feind, der einige Minuten lang auf eine Batterie gefeuert hatte, entfernte sich bann, blieb ober in Sicht, jedoch außer Schußweite. B'er feindliche Kreuzer trennten sicht hierauf von dem tzkschwader und dampften nach der Golobinabay, wo sie eins unserer Torpedoboote beschossen, das in der Bay Schutz gesucht hatte und auch 20 Minuten lang das Feuer auf die Küste unterhielten. Eine Landung fand nicht st a t t. Der Kom- Mandant entsandte Truppen, worauf der Feind abzog Unsererseits ein Mann verwundet. Aus Wladiwostok meldet der Kommandant, daß am Morgen des 24 Februar südlich der Insel Rußky zehn feindliche Schiffe gesichtet wurden, die am Abend nicht mehr am Horizont erblickt wurden. Vom Statthalter ging ein gleichlautendes I Telegramm ein. London, 27. Febr. „Daily Telegraph" meldet aus Shanghai, daß in Nagasaki lebhafte Tätigkeit zur Einschiffung von Truppen nach der Umgebung von Talny herrsche. Seit dem 10. Februar gingen mehr als 40 Transportschiffe von Nagasaki ab. Tokio, 26. Febr. (Reuter ) Der Versuch desjapani- schen Admirals Togo, Port Arthurzu blockieren, ist ohne Men sch en Verluste abgelaufen Die gesunkenen Schiffe hatten keinen großen Wert, sie waren mit Steinen an gefüllt, um den Hafen dauernd zu versperren. Sie wurden von vier Panz^rschliffcn, insbesondere zu einer beruhigteren Auffassung der Lage am Balkan gekommen. Auch New-Pork hat fest-re Tendenz gemeldet Besonders waren an deutschen Plätzen gestern die deutschen Fonds, sowie die österreichischen und ungarischen Rentenwerte befefliqt • fliirf) haben sich die tonangebenden Bankenwerte gebessert: Ccftcr- reich'sche Kreditanstalt gewannen 1 Proz., Diskonto-Kommandil konnten auziehen, Deutsche Bank 1.50 Proz. hoher. Berlin, 26. Febr. Der Aufsichtsrat derDresdnerBank schlägt eine Dividende von 7 pEt. vor. Märkte. Gießen, 27. Febr. Marktbericht. Ank heutigem Wochenmarkt kosteten: Butter vr. Md. 0,90—1.00 Mk., Hühnereier 1 St. 6-7 Mg 2 Stck. 00-00 Pfg., GänseeierOO-00 Psg., Enteneier8-0 Psg., Rgs'e vr. Stck. 6—8 Ps., Kasematte 2 Stck. 5—6 Psg., Erbsen pr. Liter 21 Psg Linien vr. Liter 32 Mg., Tauben vr.Paar0,80—1,00Mk., Hühner pr. St' 1,30—1,40 Mk., Hähne pr. Stück 0.80—1,70 Alk., Enten pr Stück 1,70—2,20 Mk„ Gänse vr. Md. 00-70 Mg., Ochsenfleisch vr. Mund 68—78 Mg., Kuh- und Rindfleisch vr. Pfund 62 -68 Psg., Schweine- steisch pr. Mund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, vr. Mund 76 Psg., Kalbfleisch pr. Pfd. 64—66 Psg., Hammelfleisch pr. Mund 60—70 Psg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6.00-0,00 Mk., Weißkraut per Stück 9—12Mg., ver Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln vr. Zentner 7,00—10,00 Mk., Milch,er Liter 18 Psg., Aeviel per Zentner 20 bis 25 Mk., in Körben eS und der Oefen, die Enterung von: 11. Maschinenöl, 12. Putzwolle, 13. Bürstenwaren, 14. Scheuertücher, 15. Seife, 16. EiS, 17. Porzellanwaren, brauchsgegenständen. Kaffee, 2. 3. 4. Proben der unter a. 14 und 15 bezeichneten || schlossenen Offerten mit eni zum EröffnungStermin w Abgabe von Knochen, Gespül, leeren Oel- und Weinfäst eeren Flaschen und Lumpen. Die Lieferungsbedingr und dec Ministerial-Eclaß vom dem Verwaltungsbüreau der agen von 3 bis 5 Uhr nach- 1904/05 auf dem öff hen Submissionswege vergeben werden: Zosiversscigerung Donnerstag den 3. März 1904, von vormittags 9J/2 llhr an, soll in dem Anne- röder Gemeindewald in den Abteilungen 13 Langmos, 19 Hute und 24 Bauernholz folgendes Holz versteigert werden: A. Bau- und Werkholz. 72 Fichtenstämme, 13—22 cm Durchmesser, 8—15m lang, 16,70 fm haltend, 760 Fichten - Derbstangen, 37,09 fm haltend, 905 Fichten - Neisstangen, 20,83 fm haltend. B. Brennholz. 65 rm Nadelknüppel, 600 Buchcn-Wellen ] 1400 Eichen- , HA 6070 Nadel- „ J gt £_ 62 rm Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist am Eingang des Waldes Oppen- röder-Weg Mütterweg. Annerod, b. 26. Febr. 1904. Gr. Bürgerin, iflerei Annerod. Horn. 1966 EilheHmmhoh. Mittwoch den 2. März, vormittags 9 Uhr an- fangend, kommen im Gemeindewald Naunheim zum Verkauf: 60 Eichenstämmemitfrn60,76, darunter 1 Stamm mit fm 5,86 und 4 Stämme über 3,00 fm, 2 Buchenslämme mit fm 3,46. 30 Nadelstämme mit fm 9,86. Gute Abfahrt. Zusammenkunft im Distrikt Buchenhardt am Saatkamp. [1959 Naunheim, d. 25. Febr. 1904. Kern, Bürgermeister. Stöbt. Schlachthaus. Freibank Heute nud Montag: 1814 ©djIcnflnM 52 Pfg. MrlsissrnAnsch 40 Pfg. $lifrflrifd),grfni;"n,40jifg. ZSps-N! J Dreher Hoaruhrkelten, V Toupe-Scheitel u. Prr- F y Y rücken werden billigst J l angefertigt. Spezialünt 1**^ >n grauen und weißen Haaren. H. Tichy, 838 Selter«weg 43, Ecke d. Goethcstr. 'Visitenkarten lltiieri rueb und billiget Brabl eche Uatv^Uractcrei 1 * e kauim. u. sonst. Z) uck- M I I 11 fa 5?ab,e" longues, Divans und Sophas, von den einfachsten bis zu den feinsten Ausführungen, stehen zur freien Besichtigung ufg Ein Beweis meiner Beellität ist der, dass sich mein Umsatz in vier Jahren pro Jahr um 20—25000 Mk. verbessert hat Nicht Wettbewerbung, nicht durch Waren, die in den Schaufenstern billiger ausgezeichnet sind, als sonst, habe> ichinein Geschäft auf den jetzigen Stand gebracht, sondern nur durch saubere und gediegene Ausführung aller mir überschriebenen Aufträge. Täglich laufen neue Anerkennungsschreiben ein. „ Fremden-Zimmern grosse Auswahl zu mässigen, billigen Preisen. 6 moderne ECüchen-Emriohiiirigen bestehend aus: Küchenbüffet mit Putzenscheiben, Küchenanrichte, Ablaufbrett, Küchentisch von 120 - bis Mk. 220- und Stühlen in allen Holzfarben Stetes Lager in Einzel - Möbeln l^S^hr^bir^he^^^^n^nsfüh^ngen Kleider- und Spiegelschränken in diversen Grössen und jeder Preislage, sowie in allen Möbeln und Aussiaitungs uegensianuen. In Gardinen, Dekorationen, Portieren, Shawls Fenstermänteln, Tischdecken, Teppichen etc. unterhalte stete reichhaltiges Lager, sodass meine werte Kundschaft in einem Spezial-Geschäft keine grössere und bessere Auswahl finden kann, als bei mir. 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