154» Jahrgang Dienstag 26.April 1904 Erstes Blatt rzu alle ist emixx^i bai r iinK' 3785 fleij^ i dnier iKUheker. eabiiürtifc* 7. ' r Tepelrfien: «lliiiinrtr ®ir&etu {j-cr ,11, i inlchlußNr 51. überschreiten des Flusses. Im Gebiete südlich vom Jalu war am 24. April alles ruhig. Geht der Zar nach Ostasien? Ein Berliner Mitarbeiter schreibt unS unterm 25. April: In der Angelegenheit der Reise dcS Zaren nach dem Kriegsschauplätze verlautet auS den Kreisen der hiesigen rusi. Botschaft, daß der Zar bereits bei der Abschiedsaudienz, die er dem zum Oberstkommandierenden ernannten KricgSminister Kuropatkin erteilte, seine Absicht kundgab, die Entwickelung deS Feldzuges auS der Nähe zu beobachten. Kuropatkin habe erwidert, daß das die Haltung der russischen Truppen auf daS günstigste beeinflussen würde. Gegenüber diesem Plane seien aber auS Hofkreisen heraus Bedenken geltend gemacht worden, namentlich widerstrebe die Kaiserin. Wittwe. Man trage angesichts der schon durch das Klima bedingten Strapatzen Sorge um die Gesundheit des Zaren. Trotz alledem scheine er an feinem Entschlüsse fe st zuhalten, und wenn etwas ihn umzustimmen vermag, so sei es am Ende nur die Erwägung, daß eine aus Ge- sundheitsgründen etwa notwendig werdende vorzeitige Abreise vom Kriegsschauplätze entmutigend auf die Truppen wirken müsse. Die Bkhandlung der ZeitungSkorrefpondenten seitens Rußlands. Die auch von unS gebrachte Meldung, nach welcher Rußland in Ostasien alle Zeitungskorrespondenten, die drahtlose Telegraphie benutzen, als Spione behandeln und erschießen will, hat sich bestätigt. Von zuverlässiger Seite wird hierzu noch mitgeteilt, daß sämtliche Mächte von dieser Bestimmung der russischen Heeresleitung mit dem Zusatze verständigt wurden, daß man auch die Schiffe der Korrespondenten, auf denen sich Vorrichtungen für das Auffangen oder Absenden von Depeschen mittels drahtloser Telegraphie befinden, wegnehmen würde. Diese Verordnung ist bereits in Amerika auf Wider st and gestoßen. DaS amerikanische Kabinet hat die russische Mitteilung zur Kenntnis genommen, ist aber im Prinzip sich darüber einig, daß man Rußland daS Recht nicht zuerkennen könne, einen Angehörigen eines neutralen Staates auf einem neutralen Schiff außerhalb der russischen Grenze oder beß russischen Okkupationsgebietes in Ostasien als Spion zu betrachten und demgemäß zu behandeln. Gegenwärtig findet über die Angelegenheit ein Meinungsaustausch zwischen Amerika und Rußland statt. Falls dieser nicht zur Einigung führt, glaubt man, daß die Frage erst bei einem praktischen Fall akut werden und den Protest deß Staates, dem der betreffende Berichterstatter angehören würde, Hervorrufen wird. Seitens der deutschen Regierung liegt jetzt kerne Veranlassung vor, hierüber bei Rußland vorstellig zu werden, da man erst das Ergebnis der russisch-amerikanischen Erörterungen und das Verhalten der anderen Mächte abwartet. Geors »• „ftt . -L «Mtpt- l» N Papp;: Btttnii _ BtttW.: Betern; rottbei Beten»; roie 1k .. milnt MuBviw badjc zu 1BK» Betern; Sackt Her und — In das kümmerliche Leben der deutschen Farmer in Südwestafrika gewährt ein Artikel des Reisenden Stefan von Kotze in „V e l h a g e n n. K l a s i n g s Monatsheften" Einblick. Cs heißt darin u. o.: Alle Luxusartikel, auch Bier und Wein, sind oft uner- schwin glich teuer. Selbst in Windhuk, trotz seiner Eisenbahnverbindung mit der Küste, kostet eine einfache Flasche deutschen Lagerbiers zwei Mark in den Hotels. Die Hausfrau hat in der Bewirtschaftung einer solchen Farm keine leichte Aufgabe. Dienstboten stehen ihr zwar genug zur Verfügung, aber für eine Deutsche ist es nicht leicht, sich an die afrikanischen Dienstboten zu gewöhnen. Die Boys und Mädchen sind zwar im ganzen gelehrig, aber inbezug Kif Reinlichkeit lassen sie viel zu wünschen übrig. Die Hausfrau sieht sich immer von neuem genötigt, ihr Dienstpersonal auf die Nützlichkeit der Seife aufmerksam zu machen. Besonders in der Küche muß sie überall selbst Hand anlegen, wenn sie sich nicht ganz den Appetit verderben soll. Der Speisezettel ist auf e ner südafrikanischen Farm nicht sehr reichhaltig. Rindfleisch ist selten bei dem Wert, den die Viehzucht dort repräsentiert. Hühner müssen erst auf der Farm selbst gezogen werden, sonst muß man sich Tag für Tag mit Hammelfleisch begnügen, oder von Konserven leben, die in abgelegenen Gegenden natürlich auch sehr teuer sind. In einem kleinen Gemüsegarten gedeihen europäische Gemüse. Besuche von Weißen auf den einsamen Farmen sind immer angenehm. Weniger erfreulich ist es aber, wenn eine Gesellschaft Hottentotten oder Herero erscheint, sich auf der Veranda niederläßt und sich in sehr schwülstigem Stil, der nur durch ihre Unkenntnis der deutschen Sprache eingeschränkt wird, nach dem Befinden der „Baas" erkundigen. Allmählich rücken sie dann mit dem eigentlichen Zweck "ihres Besuches heraus. Gewöhnlich b e t t e l n sie um Schnaps, wenn nicht gar um bares Geld. Schließlich, da ihnen der Schnaps energisch verweigert wird, werden sie genügsamer und begnügen sich auch mit einem Geschenk von etwas Tabak, Nal^ungsnnttcln und ähnlichen Kleinigkeiten, um dann eine andere .^arm mit ihrem Besuch zu beglücken. In der Abwesenheit ihres Mannes muß die Frau allerdings manchmal sehr scharf auftreten, denn unter Umständen werden die Nigger außerordenllich frech, und vom ersten bis zum letzten Vortrag Stücke mit stets steigernden Schwierigkeiten gewählt hat. Das hatte im Gefolge, daß sich der Beifall des Publikums nach jedem Vortrag steigerte. Fräulein Kleinhanns und £>err Rittershaus wurden öfter yervorgerufen. Das Konzert war nicht besonders gut besucht. Pr. häufig genug ist es vorgekommen, daß die einsame Gattin eines Farmers zum Gewehr oder Revolver greifen mußte, um die zudringliche Gesellschaft loS zu werden. • — Goethe als Finanzminister. Das neueste Jahrbuch für Schweizergeschichte enthält eine sehr interessante finanzhistorische Studie von Julius Landmann über „Die auswärtigen Kapitalanlagen aus dem Berner Staatsschatz im 18. Jahrhundert". ES geht daraus hervor, baß die Republik Bern von damals sich beträchtlicher Ginnahmenüberschüsse erfreute und daraus zahlreichen auswärtigen Fürsten, Bischöfen und Städten recht ansehnliche Anleihen machte. Es werden da u. a. die Herzöge von Württemberg, von Pfalz-Zweibrücken und von Sachsen- Weimar als Schuldner der Berner aufgeführt. Im Falle des Herzogs Karl August von Sachsen-Weimar handelte es sich um ein Darlehen von 50 000 Rtlr., das ihm die Berner im Jahre 1779 gegen gute Sicherheit (Verpfändung aller Einkünfte der herzoglichen Finanzkammer und einiger Güter) gewährten. In dem Gutachten, da? dem Berner Rate über die Sicherheit dieser Gläubiger erstattet wurde, heißt es u. o.: „Dieser Hof ist weder von den mächtigsten noch von den gar lleinen Reichsfürsten, also daß die gegen beyde dieser Massen oft angebrachten Bedenken hier nicht gelten. Der Herr Herzog ist im Flor seiner Tage, also daß weniger ein plötzlicher Todesfall zu besorgen als bey vielen arckreren, welcher Casus zuweilen Nnbeliebigkeitcn mrd Jnkonvenienz nach sich ziehen kann. Insonderheit wird aber gantz zuverlässig versichert, daß derselbe mit gar keinen Schulden beladen seyen, welches in Deutschland etwas ziemlich seltenes ist." Der Rat war damit einverstanden und gewährte das Darlehen zu dem bescheidenen Zinsfüße von 4 v. H. auf zehn Jahre, von 1780—90. Der erste Jahreszins lief 1781 richtig in Bern ein. Im folgenden Jahre aber waren trotz aller Mahnungen keine Zinsen von Weimar zu bekommen. Der damalige Kammerpräsident, Herr v. Kalb, erllärte sich außer Stande, die zur Verzinsung nötige Summe aufzubringen. Tas änderte sich aber sofort, als 1782 Herr v. Kalb abgesetzt und Goethe an dessen Stelle als Kammerpräsident und Finanzminister die Leitung der herzoglichen Geldgeschäfte übernahm. Ter rückständige Zinsenbetrag wurde in den Jahren 1783 und 1784 in aller Ordnung nachbezahlt und 1790 wurde, wie vereinbart, die ganze Dar- lehcnsfumme pünktlich zurückerstattet. Die Berner hatten also Gelegenheit, auch den Finanzminister Goethe schätzen zu lernen. pr flegr. nhing lgrMr, Mlhp. 9. M Krieg zwischen Japan und Rußland. Dom Kriegsschauplätze. Ilu-3 Tokio meldet Reuter: Die große Anzahl der zwi- ' lovrt Arthur und Dalny gelegten i i r die bei einer Berührung zur Grplosion ge- lan :n: , zwingt die Japanischen Schisfsgesellschaften, "n Dienst im Gelben Meer und an den Küsten von .'et ; versehen, von jeder Fahrt über Tschemulpo hinaus abime'hen. Der japanische Kreuzer „Asama" t ■ ine Mine, die er 40 Seemeilen vom Vorgebirge ~rf)::‘jfii'.urg entdeckte, zur Explosion. Das herrschende UmrhMlei und reißende Strömungen trieben eine große Minen von ihrem Platze weg. Mehrere wurden ' 7(i iwfgefunden und unschädlich gemacht, aber man iijr d'cü 'aß viele andere, die frei umherschwimmen, durch >e :. Hnngen nach Süden getrieben sein könnten. Die :'r" '' r* ist daher selb' am Tage gefährlich. Man fand 1 Ur ch kein praktisches Mittel, um die Schiffahrt von .es il-' ( ahr zu befreien Korrespondent der Russischen Telegraphen-Agen- 'ur "''inet aus Port Arthur: Die auswärts verbreitete at’ti't von der Landung von 20000 Japanern it i' 7 he von Dalny ist vollkommen unbegründet, 'ir v Diiridfot ift von den Japanern erfunden. Im Rayon af :tt fci-ee Veränderung ein. '■ nrr meldet Reuter aus Tokio: Das russische l > 'cdit o st o k g e s ch w a d e r erschiewnach langer Zeit der ' i!!-Ue*'t am 25. früh plötzlich vor Gensan, wo es den 0 i ' I mm großen japanischen H a n d e l s d a m p f e r U i'uion a r u" in den Grund bohrte (wodurch sich ie ■ icfjt »unseres heutigen Morgenblattes bestätigt, f . Ein von Gensan abgesandtes kurzes Telegramm >esa>!;: dc'ß drei russische Kreuzer in den Hafen 1 ir i t1 r n imd sich zurzeit der Aufgabe des Telegramms rCtr i befunden hatten Die Ankunft der Schiffe habe i ne Schutz befindlichen japanischen Kolonie r a: o’:? Bestürzung hervorgerufen. In Tokio glaubt aw 7/aj die Bewegung der Schiffe in der Hoffnung er* • 'lgi ;ei. unbeschützte japanische Transportschiffe wegzu- ’bnar- : Man vermutet, daß die Schiffe nicht lange in fltenfn'Hrt br eiben. Cf- v'pfegranrm des Generals Kurovatkin an den "'n bom 25. lautet: Wie General SasstMfsch unterm '. ? b. il meldet, wurde in den letzten Tagen bemerkt, daß e cnet in der nächsten Umgebung von Widschu ..d i 'n d 'm Dorfe Sigu, 15 Werst weiter stromaufwärts, : trh? Ausladen, Boote ansammeln und Material zum ■ i Hü’1 r er Brücke beschaffen. Am 23. April setzte eine Mr 97 • lliitRi nt täglich • it vomUags. De, -nit '! euer Anzeiger ir ' n wechsel mit ( rr n-' ft chen Landwirt oie Samilitn» bläl.üt • crmal In der • bi) i beigelegL Roiüil -i.brud u. 93er- üfl i B r ü h l'lchen Un -ißueb-u. ©teilt- iUlN. 9t Lange. ■tt auf Grund ahnt SbU -chlosser^ Deutsches Reich. Berlin, 26. April. Man meldet aus Alb'eroni: Nach sehr ruhiger Fahrt bei schönem Wetter, wobei einige italienische Torpedoboote die „Hohenzollern" und die übrigen Schiffe begleiteten, andere ihnen Vormittaas von Venedig entgegen kam en, machten die deutschen Schiffe gegen 6 Uhr abends bei Malamocco vor Venedig an den Bojen fest. Zwischen den Forts und dem „Friedrich Karl" wurde Salut gewechselt. Viele Barken, deren bunte Segel in der Sonne leuchteten, umschwärmten die „Hohenzollern". Der Kaiser empfing die Spitzen der Behörden und den deutschen Konsul. Die Einfahrt in Venedig erfolgt morgen. — Es bestätigt sich, daß der als Befehlshaber beS Marine-Erpeditionskorps nach Südwestafrika entsandte Oberst Dürr auf der Rückreise nach Deutschland begriffen ist und in 10—14 Tagen hier wieder ein treffen wird. Mas seine Rückberufung veranlaßt hat, ist noch nicht bekannt ^geworden. — lieber die Stellung der Reichstagsfraktionen zur Novelle zum Börsengesetz schreibt ein parlamentarischer Berichterstatter, daß das Zentrum sich gegen dieselbe entschieden habe. Wenigstens will man diesen Standpunkt den Aeußerungen eines Führers entnommen haben. In der Reichspartei gehen die Meinungen auseinander, der größere Teil dürfte aber auch gegen die Vorlage sich erklären. Die Konservativen würden ebenfalls den Entwurf verwerfen. Dagegen haben die Nationalliberalen, Freisinnigen und Sozialdemokaten sich sympathisch gestellt. Leipzig, 25. April. Die hiesigen Verbandsärzte faßten eine Resolution, in der eS heißt: „Die säst vollständig versammelten Aerzte erllären einstimmig ihre freudige Zustimmung zu dem unlängst im Reichstag von Dr. Becker (in Sprendlingen) eingebrachten Anträge auf reichsgesetzliche Regelung des Verhältnisses zwischen Krankenkassen und Aerzten erfoder- lichenfalls auch außerhalb des RahmenS einer Gesamtreform des KrankenversicherungSgesetzeS. Sie sprechen dabei die Ueberzeugunä aus, daß eine solche Regelung unter Zugrundelegung der...freien Aerzte- w ahl, einer standes gemäßen H on orier un g und dec Eins hrung v n gemischtenEinigungskommis- s i o n e n am besten geeignet ist, nicht nur das vielfach gestörte Einvernehmen zwischen den Kassen und den Aerzten wiederherzustellen und dadurch weiteren unberechenbaren Schaden für alle Beteiligten abzwenden, sondern auch eine gedeihliche Weiterentwicklung der gesamten sozialen Gesetzgebung ... zu verbürgen." — Wiederum machen heute zwei Distriktsärzte Frey und Allot, in den „Leipz. N. N." bekannt, daß sie ihre Stellung bei der Ortskrankenkasse aufgegeben haben. Karlsruhe, 25. April. Der Kaiser wird nach neueren Entschließungen bereits am 28. d. M. von Venedig hier eintreffen, die Kaiserin am Samstcm vormittag Die Abreise erfolgt Sonntag vormittag nach Mainz. iiSiaovusiche über den Fluß. General Samsu- ' i "f Maßnahmen zur Unterstützung der russischen fbr-t -m. Der Feind wurde in gerinaer Stärke gegen- cr ' ' rvu siche und Ten ton gesehen. 20 Werst oberhalb an b: r: trafen die Japaner Vorbereitungen für das O 'tSST O mo?atüch?öP'vi^«l- Gießener Anzeiger W ** General-Anzeiger w w .säa» ben poltL und QUflem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen MW VW 1 KJ zetaenteU: Hans Beck. •: T'tlppenabteilung, die etwa mis 2 Komvagnien lleinen Kavallerieabteilung bestand, 15 Werst Mttersyaus-Konzert. Gießen, 26. Slpril. 188* gestrigen im Gießener Festsaal abgehaltenen ' m,v?rTli^rte sich der Tenorist Herr Alfred Ritters- Kon^ertfänger aufs Vorteilhafteste ein. Herr ist ein mit großen Stimmmitteln ausgestatteter ’n ff '■•■!'" Her durch den verständnisvollen Vortrag seiner ''ii *-'fii’nen großen Erfolg erzielte. Tie Begleitung der uit- ckräge hatte Fräulein Marie Kleinhanns . n T:-;-T"n, die nicht nur auf diesem Gebiete das Beste r dern sich auch dm weiteren Verlauf des AbendS ci • > 'rzügliche Pianistin erwies, die mit unfehlbarer 5n u'uitb gediegener Auffassung dem Publikum eine Reihe । a ^tr igen vorführte. Fräulein Kleinhanns eröffnete Re - r Vorträge mit einem Impromptu von Schubert, fen i'i der gäbe für später viel erwarten ließ. Herr 1 tcrS": sang an zwtZter Stelle daS Liebesgeständnis vm T?! mb das Trinllied auS der Cavalleria rusticana 7? igni. Iw weiteren Verlauf hörten wir „Vorbei" ' n 7 • ?ach, „Elseleiw" von Mehr und „Einsam will " r .- , die dem Künstler viel Beifall einbrachten. Auf diese ji:.-Vorträge folgte aus Wagners Meistersinger: > ’ m- Herd" und auS Verdis „Rigoletto" die Arie '/? <) , ss' ttfügerisch sind Weiberherzen", die das Publi- fi in E ftcigertem Applaus veranlaßten. „Die Neben- i iierm :3m Sckiubert, „Das Mädchen und der Schmetter- ]■ -v' "RittershauS und das reizende Vollslied „Und bn H< vt ßchleicht untrer" waren gleichfalls dazu angetan, bem fiitl :x reichlichen Beifall zu bringen. Ein würdiger ~ r : • r Vorträge waren auS Wagners „Lohengrin" die 2 :-c dem dritten Akt: „Atmest Du nicht die linden Di te" das Liebeslied aus „Die Walküre" „Winter- fHivme 'f^en dem Wonnemond". Diese beiden Gesänge tcrant^-i die Zuhörer zu so lebhaftem Applaus, daß sich bc t? Lnstler zu einer Zugabe, ,,^ene aus Bajazzo" von lL> »'i-wallo entschloß. Zt tr -r-i biesen vrelsertigen GssangSvortragen erfreute Fräuletti Meinhanns das Publikum burch verschiedene I- - lespielte Klavierstücke. Gin „Lied ohne Worte" bnn MN.4:ssohn, „Gretchen am Spinnrad" von Schubert en nächsten, vollendet gespielten Stücke. Den zwetten Teiche lÄa.'.-tramms eröffnete sie mit dem „Andante favorr" vnn BÄ^ien, darauf folgte das „©tnnnerheb" aus dem „Jüew Ä ir Holländer" von Wagner-Liszt, und am Schluß spielte i mit großer Bravour ,-Wotans Abschied und Fe'ierz'U aus „Die Walküre" von Wagner-Brassin. Es war w ü nicht unbeabsichtigt wn der Künstlerin, daß sie an - E ,(g, £«•«'' Hl. Ä zchsttti, t, Karlsruhe, 25. April. In der heutigen Sitzung der zweiten badischen Kammer gingen folgende Interpellationen der Sozialdemokraten ein: 1. sind die Verbote der Maifeierumzüge auf Ministerialver- fügung zurückzuführen? Menn nicht, was gedenkt die Regierung zu tim, um diese Ausnahmemaßregel rückgängig zu machen? 2. Welche Gründe veranlaßten die Regierung, Anweisung an die Bezirksämter ergehen zu lassen, russische Staatsangehörige, die aus einem anderen Bun- oesstaate ausgewiesen sind uird in Baden Wohnung nehmen wollten, hier sofort auszuweisen? Welche Gründe waren insbesondere maßgebend, die Bezirksämter auf 10 aus Preußen ausgewicsene Russen zum Zwecke einer event. sofortigen Ausweisung aufmerksam zu machen? Ausland. London, 26. April. (Unterhaus.) Staatssekretär Akers Douglas beantragt die zweite Lesung der Vorlage betreffend die Fremdeneinwanderung Dille stellt hierzu folgenden Unterantrag: Das Dans glaubt, daß die Gesetzgebung eine Ausbeutung der Arbeiter durch die Unternehmer verhindern soll; das beste Mittel hierfür ist, den aus der billigen Arbeit der Ausländer entstehenden Uebeln entgegenzutreten. Das Haus wünscht ferner, bevor es die Vorlage bewilligt, zu versuchen, daß das Gesetz das Prinzip der Gewährung der Zuflucht für Opfer von Verfolgungen aufrecht erhält. Rom, 25. April. In der heutigen Audienz beauftragte der Papst den Kardinal Fischer von Köln, Kaiser Wilhelmdie herzlichsten Grüße unb Wünsche des Papstes zu übermitteln. Konstantinopel, 24. April. Der Generalgouver- tteur von Bitlis telegraphiert der Pforte, armenische Missetäter hätten die muselmanische Ortschaft Latag- hian, fünf W^gestunden von Musch, angegriffen und dort Greueltaten an den Einwohnern, Männern, Frauen und Kindern, begangen. At hen, 20. April. (Havas.) Gin ernstlicher Zwischenfall ereignete sich in Smyrna. Als der Sekre- tär des griechischen Konsulats Delyannis einige Läden von Griechen, die wegen Nichtzahlung von Steuern geschlossen waren, wieder öffnen lassen wollte, kam es zu einem blutigen Streit mit türkischen Soldaten. Delyannis wurde leicht verletzt. Gr schoß dann auf die Soldaten. Später wurde Delyannis ebenso wie zwei Kawassen de? Konsulats verhaftet und erst nach Vermittlung des französischen Konsuls wieder entlassen. — Die griechische Flotte macht seit heute morgen klar. Wie es heißt, wird sie nach Smyrna gehen, wo große Erregung herrscht. Der türkische Gesandte in Athen hatte eine lange Unterredung mit dem Minister des Auswärtigen. Saigon, 25. April. Der König von Kambodscha, Norodom I., ist gestern abend gestorben. Obba- rach wurde zum König ernannt. Sydney, 25. April. Watson, der Führer der A r - beiterpartei, übernimmt die Bildung des neuen Ministeriums. In der Zollfrage tritt das neue Ministerium für den Schutzzoll und gegen Differentialzölle ein. Aus Stadl und Land. Gießen, 26. April 1904. •* G enehmigung von Schenkungen. Im Laufe des 4. Vierteljahres 1903 und des 1. Vierteljahres 1904 sind vom Großherzog nachstehende Schenkungen genehmigt worden: Schenkung eines Ungenannten an die kath. Kirche zu St. Joseph in Mainz, im Werte von 12 000 Mk.; letztwillige Zuwendung des Kaufmann? Karl Heinrich Emil Donnecker zu Schotten an die Gemeinde Katzenelnbogen im Betrage von 10 000 Mk.; Schenkung zweier Ungenannten an die kath. Kirche zu Darmstadt, im Werte von 11 200 W.; letztwillige Zuwendung der Frau Johanna Schramm Witwe, Rohrmühle, Gemarkung Bürgel, an den Alice-Frauenverein zu Offenbach, im Werte von 10 000 Mk.; letztwillige Zuwendung derselben an die evanqel. Kirche zu Bürgel, im Werte von 25 000 Mk.; letztwillige Zuwendung des Domkapitulars Dr. Holzammer von Mainz an das bischöfliche Seminar zu Mainz, im Werte von 40 936.38 Mk. und Vermächtnis desselben an den St. Bonifaziusverein zu Mainz, im Werte von 10 000 Mk.; letztwillige Zuwendung der Frau Johanna Schramm Witwe, Rohrmühle, Gemarkung Bürgel, an den FiskuS mit der Bestimmung, daß die Zinsen der Kurverwaltung von Bad- Nauheim zur Verwendung für unbemittelte Kurgäste zur Verfügung gestellt werden sollen, im Werte von 25 000 Mk.; Vermächtnis derselben an den Hilfsverein zu Offenbach, im Werte von 10 000 Mk.; Vermächtnis des Georg Gröninger IV. an die katholische Kirche zu Ockstadt, im Werte von 15 617.66 Mk.; Schenkung einer Ungenannten an die katholische Kirche zu Abenheim, im Werte von 20 000 Mk.; Schenkung des Kirchen- bauvereinS zu Drais an die kgth. Kirche daselbst, im Werte oon 15 501.74 Mk.; Heinz-Credner-Stiftung, gestiftet vom Verlagsbuchhändler Hofrat Hermann Credner zu Leipzig zu Gunsten der Landesunioersität Gießen, im Werte von 30000 Mk.; letztwillige Zuwendung des FräuleinS Amalie Rheininger zu Darmstadt an das Alicehospital, im Werte von 10 000 Mk.; Schenkung eines Gotteshauses seitens des kath. Pfarrers Schreiber und ungenannter Wohltäter an die kath. Kirchengemeinde Framersheim, im Werte von 18 000 Mk.; Schenkung deS Michael Moses Mainz zu Frankfurt a. M. an den Verein .Israelitische Kinderheilstätte Bad Nauheim zu Frankfurt a. M.*, im Werte von 328 000 Mk.; Schenkung der Mathilde Seipel zu Darmstadt an die evangelische Missionsgesellschaft zu Basel, im Werte von 12 500 Mk.; Schenkung derselben an daß DiakoniffenhauS Elisabethenstift zu Darmstadt, im Werte von 12 500 Mk.; Schenkung deS Gustav Hirsch von Konstanz an den „Israelitischen Hilfsverein Mainz", im Werte von 50 000 Mk.; Schenkung desselben an den „Verein zur Unterstützung mittelloser Waisen der israelitischen Religionsgemeinde zu Mainz", im Werte von 50 000 Mk.; letztmillige Zuwendung deS Pfarrers Franz Steindecker zu Mainz an daS St. Vincenz- und Elisabeth- Hospital daselbst, im Werte von 21 048 Mk; letztwillige Zuwendung deS Heinrich Meisenberger zu Bretzenheim an die kath. Kirche daselbst, im Werte von 16 425 Mk.; letzt- willige Zuwendung deS Rechtsanwalts und Notars Adolf LaSle zu Frankfurt an seine Vaterstadt Mainz, im Werte von 88 000 Mk. ** Polizeibericht. Der Täter, der am Donnerstag im Schiffenberger Wald eine Dame in unsittlicher Weise an- tastete, wurde gestern abend verhaftet. Er ist von Ruppertenrod gebürtig, seit einem Jahr hier wohnhaft und bereits mit 1 Jahr Zuchthaus vorbestraft. — Gestern wurden zwei Fremde, die sich hier seit mehreren Tagen auffällig umhertrieben, festgehalten, wobei sich ergab, daß der ein* von ihnen gebettelt hatte. ** De r frühere Gießener Regimentskommandeur v. Dewitz, zurz'it Generalmajor und Kommandeur der 52. Jnf.-Brig. 2. Königl. Württembergs ist unter Enthebung von dem Kommando nach Württemberg in Genehmigung seines Abschiedsgesuches mit der gesetzlichen Pension zur Disposition gestellt. ** Christian Busch, unser ältester Student, wurde gestern unter großer Beteiligung der Studentenschaft und von Freunden zu Grabe getragen. IN der Friedhofskapelle hielt Pfarrer Euler die Grabrede. Ms am Grabe die Einsegnung der Leiche stattfand, nahmen zwei Chargierte des Korps Hassia, dcrs neben dem übrigen S. C. vollzählig erschienen war, mit den Fahnen am Grabe Aufstellung. Unter den feierlichen Klängen der Kapelle unseres Regiments bettete man den Toten in die kühle Erde. Im Namen der Landesuniversität legte der Rektor Prof. Dr. Brauns einen Kranz am Grabe nieder, indem er an die Leidtragenden eine kurze Ansprache richtete, worin er bemerkte, daß der Verstorbene 66 Semester lang der hiesigen Universität angehört und seit der erlittenen Verletzung am Kopfe dennoch mit rührender Anhänglichkeit jedes Semester von neuem belegt habe. Tann legte Geheimrat Prof. Dr. Naumann für das chemische Institut einen Kranz nieder, nachdem er über den Toten sehr schöne Morte gesprochen hatte. Gr erwähnte, daß nach bestandenem Maturitätsexamen Christian Busch 1871 als ©tut), der Chemie an der Universität immatrikuliert wurde und seit dieser Zeit ununterbrochen am chem. Laboratorium tätig war. Durch einen Unfall auf dem Fechtbodcn erlitt er eine schwere Gehirnverletzung. Von langer Krankheit genesen, fand er nicht mehr in sich die Kraft, seine Studien in der gewöhnlichen Wieise zu Ende zu führen. Er hat aber all die Jahre hindurch als ein treuer Arbeiter im chemischen Laboratorimn sich erwiesen, dessen Einrichtungen er wie kein anderer kannte. In seiner lanajährigen Tätigkeit im Laboratorium, mit dem er seinem Leben doch einen Inhalt gegeben und in der er mehr geleistet hat, als manch ferner Stehende vielleicht ahnt, hat er keinen Feind gehabt. Das chemische Laboratorium betrauert bei seinem Tode einen schmerzlichen Verlust. — Der erste Chargierte des Korps Hassia legte ebenfalls im Namen seines C. C. einen Kranz am Grabe des Korpsbruders nieder mit dem Bemerken, daß das Korps dem Verstorbenen stets ein treues Andenken bewahren werde. — So ist denn Christian Busch, dieser wackere und treueste Bürger der hessischen Landesuniversität, dieser Mann von ungewöhnlicher Sonderart, mit hohen Ehren feierlich au Grabe getragen worden. Busch ist übrigens ein außerordentlich musikalisches Talent ae- ivesen, namentlich ein Flötenvirtuos und Sänger von hoher Begabung. Das Kronbauersche Quartett, das übrigens in der Kapelle bei der Beerdigung sang und seit Jahren an der Spitze des Gießener Musiklebens steht, hat Busch mitbegründet. Das beträchtliche Vermögen des Verstorbenen fällt, da das zu gunften eines Konzertsaales in Aussicht genommene Vermächtnis ununterzeichnet geblieben ist, entfernten Verwandten zu. •* Zum Ableben Christian Buschs teilt uns Herr Anton Koch, der Wirt des „Kaisergartens", wo der Verstorbene wohnte, mit, daß Christian Busch ein von ihm neu hergerichteteS Schlafzimmer mit Bedarfsgegenständen inne hatte und darin alles sauber und in bester Ordnung war. ** 10 0. Geburtstag. Geometer 1. Kl. G g. Euler, Rodheimerstraße 50, feiert in «diesen Da gen seinen 100. Geburtstag. ** Männer-Turnverein. In der außerordentlichen Mitgliederversammlung am letzten Samstag stand der Antrag, den Mitgliederbeitrag auf der seitherigen Höhe zu belassen, zur Beratung. Nach eingehender Debatte wurde dieser Antrag mit der erforderlichen Stimmenmehrheit angenommen, und der Beitrag beträgt wie seither 1.50 Mk. für das Vierteljahr. Der aufgestellte Voranschlag für 1904/05 fand die Genehmigung der Versammlung. R. B. Darmstadt, 26. April. (Eigener Drahtbericht.) Der außerordentliche Gesandte Hessens am preußischen Hof und Bundesratsbevollmächtigter Mirkl. Geh. Rat Dr. Karl v. Neidhardt, feiert heute sein 5 0jähriges Dienst- jubiläum. Gr gehört seit 32 Jahren dem Bundesrat als Bevollmächtigter an und ist seit 28 Jahren Gesandter am preußischen Hof. Aus diesem Anlaß hat ihm der Großherzog das Großkreuz des Ludewigsordend verliehen. Mainz, 26. April. In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenversammlung wurde mit der Beratung des städtischen Haushaltsvoranschlags für das Rechnungsjahr 1904/05 begonnen. Der Berichterstatter des Finanzausschusses erwähnte, daß sich nach dem Berichte der Bürgermeisterei der Abschluß des Voranschlags zur Betriebsrechnung in diesem Jahre nicht günstig gestalte. Die aus städtischen Unternehmungen und anderen Quellen zu erwartenden höheren Einnahmen reichten nicht auS, die höheren Ausgaben zu decken, die der Stadt auf allen Oiebieten ihrer Verwaltung erwachsen. Der Stadt fielen im Wettbewerb mit den Nachbarstädten Auf- gaben zu, denen sie sich nicht entziehen dürfe, ohne sich gerechten Vorwürfen auszusetzen. Es habe dem Finanzausschüsse große Schwierigkeiten bereitet, bei dem diesmaligen Voranschlag, einen Ausgleich zwischen den Einnahmen und Ausgaben herbeizuführen. vermisstes. * Berlin, 25. April. Der frühere Direktor der Pommernbank Kommerzienrat Schultz wurde heute aus der Untersuchungshaft entlassen, nachdem die durch Gerichtsbeschluß geforderte Kaution von 100 000 Mk. für ihn hinterlegt worden ist. Die für Romeick geforderte Kaution von 3 0 0 00 Mk. wird im Laufe des morgigen Tages aufgebracht sein. Berlin, 23. April. Die russischen Studenten Turowerow und Dittman n wurden aus einem Schanklokale gewiesen, weil sie sich unangemessen betragen hatten. T. versuchte nun, das Schaufenster einzuschlagen, wodurch er von einem Schutzmann abgehalten wurde. T. versetzte nun dem Beamten Faustschläge, worin er von D. imb einem unbekannt gebliebenen jungen Burschen unterstützt wurde. Der Beamte war gezwungen, den Säbel zu ziehen, und er verwundete die beiden Studenten unerheblich. Auf der Mache wurden ihre Personalien festgestellt, und weil sie a — D i e H u n d e-Au s st e l lu?5nl)cre§ Treian's- $«L die Gießener Hundebesitzer em ganz bc! ■ cht'iia '* , sn'brt man überhaupt von Gießen ctetn tfn . Reichsstadt, m der es von ollersher ste -• m(ll _ und weiter war die Gelegenheit aunma, Dedüflr- n ; slG dle in der Form zwar zuweilen verändert w rd . C allgemeinen immer dem folgenden Schema ähnlich Heiratsantrag! Eine Freundin, die auf diesem Wege glücklich heiratet ist, riet mir, da ich eine Waise, ohne jede - wandtschaftltche Stütze bin, diesen Weg einnu'ch! • vielleicht gelingt es mir, einen soliden, ehrend es > zu finden. Bin Waise eines Industriellen, 26 'ck ■ christlicher Religion, besitze 150 000 Mk. Sark-raä« Ernste Reflektanten melden sich mit genauer Adresse i ir- „Hymen", postlagernd Fiume (Ungarn). Ettengske kretion versichere. Als kürzlich ein junger Mann auf diese -?lnt ne ?. seine Adresse einsandte, erhielt er folgende Zuschrisr Budapest: Bezugnehmend auf Ihr Gesch. snb Oifrre „iw. postlagernd Finme, teile Ihnen mit, daß mir L seitens der Dame behufs Besorgung der nät gen ? ■ formatiert und weiteren Intervention Übermut Iwu > Gleichzeitig erhielt ich die Verständigung daß zwisch t den Eingelangten Ihr werter Antrag ent; rach 'n t • Voraussetzung, daß Sie Ihren Antrag er: stellten, diene zur gefl. Darnachrichtung: Tie 7arn: i eine Waise, 26 Jahre alt, Christin, besitzt ein ta-rm •; i von 150 000 Mk. Ihr Vater war ein ^nbuftriei'cr - schinenfabrikant). Sie ist sehr hübsch. Ufa!■ spricht perfekt deutsch. Die Dame hat drshall E u noch nicht geheiratet, weil ihre Mut'er. (\\\ Dame, erst voriges Jahr gestorben ist un't ' sich vorgenommen hat, ihrer Mutter eine c .; r ri Pflegerin zu sein und erst nach ihrem Wieben y i ’ ■ Bei ihrem Zukünftigen legt das Fräulein kein gewicht auf Vermögen, sondern wachtet nut. eme- charaktervollen und soliden Gatten zu bekommen . r sofern Sie auf meine Intervention refl.kiierm ' ' gern bereit, Ihre Interessen zu vertreten j’-v folgende Bedingungen: 2 Proz. der erhaltenen va:m'- gift, zahlbar 30 Tage nach der Hochzeit, nebit b r Hersendung v on 40 Mark, pir Teifimn r:eirr auflaufenden Spesen, nach deren Erhalt irfi Bild der Dame sofort übersende und alles weiter Ihrer vollsten Zufriedenheit veranlassen wer^e ’ ■ ich Sie noch der strengsten Diskretion versießere, cru . Ihre umgehende werte Antwort. Hochochtend L-ttlei SWu Wenn unter der halben Million Leser der b;c-■ Tageblätter Berlins sich auch nur 15 Dumme die verlangten 40 Mk. ovfern, so kommen 6l)6 Zweimaliges Inserieren bringt 1200 Mk JC1.n u . lich geringen Unkosten. che m-te leicht transportable Gegenstände namentlich und Restaurants fortzuschleppen, fand kunu . Newyorker Ehescheidungsprozeß eine packenoe ‘ Der Klägerin wurde vom G-egenanwalt u a v gemacht, daß sie wie ein Rabe gestohlen dav. zu erröten, machte sie Geständnisse, die m eingerissene Verwechslung von Mem u-?, staunliche Enthüllung brachten. on t statierte, daß die großen Newyorker Dstau,^ q vornherein damit rechnen, daß ihnen am,l’ s? Prozentsatz ihrer Löffel, Mokkatassen n',w. schäft eskamotiert wird, und mit dem Pe>> >- xr. i!' konto belasten. Das erklärt auch folgendes vor einiger Zeit Expräsident Cleveland ; , ,.r t Auf einer Iagdreise begriffen, kam er ' „bm'iic '■ kleinen Platz in Georgia, wo ihn h-m''" ließ sich im'Hotel sein Abendessen autogen -; zu seinem Mißvergnügen, daß der -'rtia war * diente, noch als er mit dem Essen lan8> ' .«aufl''« seinem Tische stehen blieb und ihn mu - ' obachtete. Er hieß ihn, sich zu entferne ^;rr 3 ? verblüffende Antwort: „Das darf lch ' . - ’1 für alles Geschirr, Gläser und Servi' , dem Hotelbesitzer versönlich verantw ' ^7— e e GEBRÜDER Ges.gescb V . — - Ratiedgi'f.t; „Muson «nerkmnt wirksamstes Nrht ■ tzLKK»: : Sorfe** 5c: «' ?Äh? Sr**^- 8Qtif6eit r, ?'M 25 Vf. V ’ ?:• >,™--''Sl; Äj^ ■ hi® euttfu » "|lfl™ «4G,/ 5**MNe&. * 0 »«rt.i,;^: *«F®eir«tSMbirt, 1 Kn geraumer z,„,.' 1 'Dar zumeilcu vei-ll 'ö dm folgender, -r - Heiratsantrag! T1D,n-_ die ans dieser V ?t E' da ich tint ? ' Etuhe bin, dies" & 31 es mir, einen (oFb •■ l Avise eines 3nbu^" 'Sion, besitze 150g. ; Uten melden sich mit §-. lagernd Fiume (liniere. ein iunger Naim if sandte, erhielt er jilp nenb mir Ihr Gesch fei Ümne, teile Ihnen $ ame -ehnfs Besorger । weiteren Intervent hielt ich die Bersiach [ten 3k werter Annr , daß eie Ihren Arne ;nr gefl. ?arnaE 3cbre alt, Christins t?. Zbr Later war n i: eie ist sehr hüt' deutsch. Tie Tarne! heiratet, weil ihre * .rigeS ^Zahr gestorben men hat, ihrer Mr ein und erst nach ihrer ’jfinitigen legt do?>- Bmnöaen, sondern' n und soliden Katzke uf meine Intervent« - Me Interessen »r ngungen: S! M•*' 3ö Tage nach der w A von 40 Mar. Tresen, nach derer me sofort überstM 13ufneb*t^ der strengsten K werte W* r tet r-lwi NiR-, rtinä f» "Ifc l0«6t ® tlrrieren Unsosten- 6” 91 , flKe werden dtbettenjV ieler ..-z ch einbtB^.”/^;:, 2- silberne - . v'.< LSxx ,'ix n> e . die «E gOl tL * < jf, y |J w<-/' »3 »*?•# 1. «5?#*:*^ £%**# »fÄtfö ' .. : lch-^y 'ci 24. 25. am . 24.-25. Telephonischer Kursbericht* Frnnkinrt a. S -Anl. 4*/.% äussere ArgenHner geben werden. 3760 Pferd ca. »*1200 3851 Pf- Corued-Beef Schul 2796 Xlttsisei Bed. Himmel Bed. Himmel Sonnenschein 110 130 140 l-Pfd.-Dose 75 l-Pfd.-Dose 85 40 50 60 1 1 « 10 581 1-Pfd-Dosc l-Pfd.-Dose l-Pfd.-Dosc 102.10 90.20 101.90 90.30 100.30 129.80 45.60 Pferd , Fohlen, Rinder , Gewinne 101.80 100.70 103.30 99.90 60.30 59.20 l-Pfd.-Dose l-Pfd.-Dose l-Pfd.-Dose bifl 1 BW. QRaänrtidt"" 4% Oesterr. Go'drente . 4Vg% Oesterr. Silberrente 4% Unrar. Goldrcnto , 1-Psd -Dole 90 l-Pfd.-Dose 100 l-Pfd.-Dose 110 85 70 75 bei 3840 26. April. . . 26.30 1000 I 3000 I 3000 I 5800 I 17 Marktplatz 17 elephon 262. Gegründet 1826 Die für diese Lieferung gültigen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3—5 Uhr auf dem 33er» waltungSbureau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen unter Beifügung von Probekartoffeln bis zum Eröffnungstermin Donnerstag den 5. Mai 1904, vormittags 11 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 7. Mai 1904. Gießen, den 22. April 1904. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. iw Ausschnitt . Koch Nachfolger Schulstraße. Reiohsanleihe do. Konsole . do . . Heesen Oberheseen 2 Psd.-Dose . . . 3-Pfd.-Dose . . . mittelfein, 3-Pfd -D. extrafein, 2-Pfd.-Dose „ 3'Psd.-Dose 3% Mexikaner . . 4VjV> Chinesen Electric. Sch ackert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diekonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelndes. Oesterr. Staatebahn . Lombarden ... Gotthard bahn . . . Laurahütte .... Bochum ..... Harpener .... Tendenz: fest. IriMmi Sonnlag, den 8. Mai, morgens um 7 Uhr, in einer cor- Ini :u; (tuf 160 bis 180 Mann angegebenen Stärke per Extrazua in Ghlih in, um nach Wetzlar weiter zu fahren. Von der Sektion W :t ^empfangen, wird gemeinsam über die Höben die Wan- ie i! 1 >ach Königsberg mit seiner wundervollen Aussicht auf dem W iviald angetrelen, von wo der Weg nach dem Dünsberg über Ve «f j nach Burg Gleiberg die Touristen führt. Im Nassauer B^vt!manschen die Herren sich nach der immerhin anstrengenden 3 cor an Speise und Trunk zu laben, um von dort gegen Abend wi iif iin5 Lahntal, wohl mit einer Station auf dem Windhof, nchm ßii’&en zu wandern. Nach 9 Uhr abends steht in Gießen der S. nz^ig bereit, der die Frankfurter wieder in die Heimat en-'n: • :. 45 Pf. 70 „ 48 „ 55 „ 65 „ 75 „ 85 „ 105 „ 135 „ i)t ur 2 Ausstellung umfaßte etwas mehr als 200 Nummern durch- sehr schöner Tiere. Höchste Tempera Mr Niedrigste Suvmission. Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung von 150 Ztr. guter Speisekartoffeln(LIa§vnm bonum) auf dem Wege der öffentlichen Submission ver- 160 130 135 170 180 200 1. Schlußkurse. 201.75 216.50 136.12 193.80 197.25 April = + 15,011C. „ = + 3,4 ° C. ®V's% 3% «V.o/o 3°/n W/o 40/0 Italien. Rente 41z,% Portugieser R°/ Portugiesen. . 1% C. Törken . Türkenlose . . . 4% Griech. Monopol Anfangs- u. Oft. Kredit .... 201.75 deutsche Bank . . . 216.90 Darmstädter Bank . . 136.10 Bochumer Guß . . . 193.90 Zarpener Bergbau . . 197.30 Tendenz: fest. . 30, 35, 50 Pf. 20 „ l-Pfd.-Dose 32 „ l-Pfd.-Dose 40 „ 1-Pfd..Dose 30 „ l-Pfd.-Dosc 36 „ l-Pfd.-Dose 42 _ Kerichtssaal. kreans chweig, 25. April. DaS Schwurgericht verurteilte den * iSegier Barker au8 Westindien zu einem Jahr drei M n Gefängnis, well er ein Revolveratlentat - shebung des KnrteS der Staatsanleihen. Der preuß. TH 'htriTnitfler hat sich in preußischen Abgeoronetenhanse dahin au vuWichchen, daß eS emp^rblenswert wäre, wenn von den Spar- fa W verlangt würde, daß sie 30 Proz. ihrer Gelder in Jnhaber- paininmi anlegen müßten, die sie nötigenfalls lombardieren oder ve raL.itT.11 könnten. DieS würde sicher zu einer Hebung deS Kurses N- ra Etailfipapiere führen. — Dazu bemerkt die „Nene Hamb. QKSrW: ES ist sehr plausibel, daß durch eine solche ZwangS- mc ncm6ne ein großer Teil der Staatsanleihe unter normalen 23er- hä Lfilnrei plaziert würde. Die gewünschte Wirkung läßt sich aber in r niet kritischen Zeit des Wirtschaftslebens deshalb nicht er- wimaHi' :aeil unter Umständen, unter denen ein Verkaussandrang iic iarinriit, zu einer Lombardierung der Staat nur in beschranktem 'Jl blrtinlber Lage wäre und der allgemeine Verkaussandrang ge- ia< L Sparkassen auf den Kurs den ungünstigsten Einfluß au8» Üb, hft. Este. Märkte. T 0 uristfches. Der Taunu8-Klub—Frankfurt a. M. auf einen hiesigen GeschäsikfÜhrer verübte, der ihn , schw arzen Hund geschimpft hatte. Leipzig, 25. April. Da? Reichsgericht hob daS Urteil des Schurgerichtes Naumburg, durch das der Bankier F r i tz Prange aus Weißenfels wegen Depotunterschlagungen in 6 Fällen zu 4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt worden war, in der Revisionsinstanz auf. Oldenburg, 25. April. Der bekannte Herausgeber deS ,R e f i d en z b 0 t e n*, Biermann, wurde heute vom hiesigen Schöffengericht wegen wiederholter Beleidigung des Herausgebers de§ hiesigen „Generalanzeigers", Paul Ctalling, zu 40 Mark Strafe verurteilt. Die Beleidigungen wurden in der fortgesetzten Bezeichnung deS „Generalanzeigers" als „H 0 f t a n t e" gefunden. Lifsa, 25. April. Nach sechstägiger Verhandlung verurteilte das Schwurgericht den 26 jährigen Förster Valentin Krupa trotz seines Leugnens zu lebenslänglicher Zuchthausstrafe. Krupa wurde für schuldig befunden, am 12. November vorigen Jahres im Walde von Godurowo den Förster Iar - kulski beraubt u 11 d erschlag en zu haben. Bienenhonig feinster Oberhess. Landhonig, ein köstliches Produkt hiesiger Bienen-- zuchr, per Psd. Mk. 0.90 excl. Glas. Gebrüder BerduxI Bahnhofstr. 27. Lindenplatz 12. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Witterung in Oberhessen für Mittwoch, den 27. April 1904: Zeitweise windig, zeitweise wolkig, etwas wärmer, trocken. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Garant, seidefrei und Grassamen empfiehlt zu billigen Preisen Robert Stuhl, Neustadt 23 Aid und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 25. April 1904. pbiv teilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) Linvat-Diskont 21/« Prozent. war, ist und Ü ■tUVlWÄa bleibt das beste Schutzs > geg. Motten. 20P'g. Adler«»! icgcrie Seltersweg 39, tirAo Schaaf. Hämatogen 's „Adler«-Marke, Flasche 2 Mark, 3?yL 5 Mk.25 Pfg. Adler-Drogerie seltersweg 39. Otto Schaaf. Nciibaiislttlke MlnbLtü—Dttihallsm. Die Ausführung der Erd- und Maurerarbeiten (Los I), Zimmerarbeiten (Los II), Dachdeckerarbeiten (Los III) und Spenglerarbeiten (Los IV) zum Neuball eines Dienstgebändes auf Bahnhof Marburg-Süd soll im Ganzen oder getrennt vergeben werden. Zeichnungen und Verdingungsunterlagen sind im Bureau der unterzeichneten Bauabteilung em- zusehen, auch fönnen die Verdingungs-Unterlagen gegen ge- bührensreie Einsendling von 1,20 Mark per Los und 2,20 Mark für Los 1—4 von dort bezogen werden. Ebendahin sind verschlossene und mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote dis zum Er- öffnungstermin Dienstag den 17. Mai 1904, vormittags 10'/, Uhr, einzureichen. 3818 Zuschlagssrist 4 Wochen. Marburg, den 22. April 1904. Bauabteilung Marburg — Dreihausen. Eisenbahn Zeitung. — Der Jahresbericht 1903 der Wiesbadener Handelskammer äußerte u. a. eine Reihe von Verkehrswünschen. Es wird die Herstellung einer Bahnverbindung zwischen Wetzlar und den Orten des Kreises Usingen, insbesondere einer Eisenbahnlinie Wetzlar-Brandobern- dorf-Gräoenwiesb ach, im Anschluß an die Bahn Usingen-Gräoenwiesbach-Weilmünster als notwendig bezeichnet. Jedenfalls sei der Bahnverbindung Wetzlar-Brand- oberndorf-Grävenwiesbach vorerst der Vorzug vor einer Linie Wetzlar. Brandoberndorf-Butzbach zu geben. (Man wird in unserer betriebsamen Nachbarstadt Butzbach und deren Umgegend anderer Meinung fein. D. Red.) Spargel täglich frisch, empfiehlt [02391 H. Klotz Wwe., Mälisburg 17. . . 87.10 . . 103.90 . . 101 85 . . 202.40 . . 184.70 . . 136.70 . . 255.30 . . 153.50 . . 137.75 . . 14.80 . . 191.00 . . 241.50 . . 193.75 . . 197.00 Verdingung. Die Herstellung einer Drai. nage-Anlage soll öffentlich vergeben werden und ist Termin hierfür auf Samstag bett 30. d. Mts., vormittags 11 Uhr, anberaumt. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei unS zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum obengenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 2 Wochen. Gießen, den 25. April 1904. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 3812 Ltaugenspargcl, dünner, 2.Pfd.-Dose „ 2-Pfd.Dosc . . . Feiner Staugenspargel, 2-Pfd.-Dose Ia- „ 2.Pfd.-Dose la- ,, ertrafiart, 2.Pfd.-Dose als: lauvwirtschaftltche Maschinen, Fahrräder, Nählnaschtueu re. Gewinne v. 20 Mk. aufwärts werden nur Wunsch mit 80% bar ausbezahlt. Lose erhältlich bei 3450 Richa rd Buchacker Gießen. Neuenbäue 11. Gemüseerbsen, 2-Pfd.-Dosc Erbsen, ~ Sprosfenschnittspargel, 2-Pfd..Dose . 85 Schnittspargel mit Köpfen, S-Psd.-D. Ia. Schnittspargel, S-Pfd.-Dose . . Ia* ,, extrafein, 2-Pfd.-Dosc I&. Ia. „ extrastark, mit Köpfen, S-Pfd.-Dose..... Prinzehbohneu, S-Pfd.-Dose Suppenerbsen, 2 Pfd.-Dose . Junge “ Junge Schnittbohnen, S.Pfd.-Dose . n n l-Pfd.-Dose . „ Wachsbohnen, S-Pfd.-Dose . Alzeyer PMe-Löiierie Ziehung gar. am 13. Mai Lose nur 1 Mk. 11S. 10 Porto u. Liste 20 ÜOOMfflt. 17000 Hauptgewinn ca. JC 3000 Elegante b" auipafle mit zwei Pferden u. voöftänb. Geschirr Schirme fabrizie i en wir extra solid. Kin^er-Hchirme in allen Preislagen. Preise c :>ne Konkurrenz. Casseler Sei mfebrik ßießen. Seltersweg 9. AlßiiinillP 2 50 kleingesckm. MUspllNc Abfallholz 3,00 Mk. per Wagen frei ans Haus. (02419 I Wellhöfer, Alarburgerstr. bem urfprünglicyen Programm sollte das KSnigsvwrr ba? ^eier bettvohnen Die deutsche Botschaft machte jedoch ^ar^l.lf aufmerksam, daß eine solche Feier mit ^ucksicht auf dre noch nicht erfolgte Enthüllung der A?,^he-Statue verletzen könnte. Demgemäß wird die Enthüllung in Abwesenheit des Königspaares geschehen. Rom, 25. April. Die Galavorstellung im Theater Argentina verlief glänzend. Saal und Logen waren geschmückt und vollständig besetzt. Tie Majestäten, Präsident Loubet, der Gras von Turin und der verzog von ®enua betraten um 10 Uhr 15 Min. den Saal und wurden mit Enthusiasmus begrüßt. Tie Musik spielte die Marseillaise. Ter Beifall erneuerte sich, als die Herrschaften um 12 Uhr 30 Min. das Theater verließen. Auch die auf den Straßen angesammelte Menge begrüßte die Majestäten und den Präsidenten Lvichqt blei der Hin- und Rückfahrt stürmisch. Rom, 26. April. Ter nüchterne Ton der gestern im Quirinal gehaltenen Trinksprüche ruft nach den Ucberschwänglichkeiten der Presse und den großen Empfangs-Feierlichkeiten eine leichte, Enttäuschung, besonders bei den Franzosenfreunden hervor. Der Grundton der Reden läßt zwischen den Zeilen durchMcken, daß Italien den Dreibund als den Grundpfeiler seiner Politik erhalten will und daß die Extratour mit Frankreich nicht aus dem Zähmen einer solchen herausgehen wird. Petersburg, 26. Slpril. Gestern fand eine Sitzung des Marinerates unter dem Vorsitz des Groß- Admirals Großfürsten Alexis statt. Admiral Skrydlow nahm daran teil, ebenso die Spitzen der russischen Marine- Verwaltung. Infolgedessen hat Admiral Skrvdlow feine Abreise bis Mittwoch verschoben. — Schisssingenieur Bubenew hat für das Modell eines Unterseebootes von der russischen Regierung 25000 Rubel erhalten. Tokio, 26. April. Lier erregte gestern nachmittag die Nachricht, daß von der Wladiwostoker Flotte 3 Kreuzer und 2 Torpedojäger vor Gens an erschienen sind, große Sensation. Die Torpedojäger fuhren in den Hafen ein, wo sie den japanischen Handelsdampfer Goyumaru antrafen, den sie sofort beschossen und in den Grund bohrten. Um 1 Uhr mittags floh die japanische Bevölkerung, von Panik erfüllt. Die Torpedojäger verließen alsdann den Hafen. Die Kreuzer wurden jedoch gesehen auf den Hafen zukommend, um voraussichtlich die Stadt zu bombardieren. Neueste Meldnuqen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 26. April. Die Wahlprü fungskom- miffion des Reichstags hat über die Wahl des Dr. Becker-Hessen (Hosp. d. Natl.) Bericht erstatten lassen und Beantragt, den Beschluß über die Giltigkeit der Wahl vorläufig auszusetzen sowie den Reichskanzler zu ersuchen, durch Vermittelung der Regierung die mi verschiedenen Punkten des Hauptprotestes und zum Nachtragsprotest vom 8. Dezember 1903 beschlossenen Erhebungen zu veranlassen und deren Ergebnis dem Reichstage mitzuteilen. ®u8 heuigen Festprogramm zu Ehren Loubets in Rom steht die Enthüllung des Viktor Hugo-Denkmals in der Villa Medici. Nack» lich N, 26. April. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmarkt t'of rtT .-Butter pr. Pfd. 1.00—1.20 Alk., Hühnereier 1 St. 5—6 Pfq. 2 (E1E214. >>-*—00 Pfg., Gänfeeier 00-00 Pfg., Enteneier 7—0 Pfg., Käse 1 r. • ..M<—8 Pf., Käsematte 2 Stck. 5—6 Pfg. Erbsen pr.Liter 21 Pfg., ii iTinpü.iQiter 82 Pfg., Taubenpr. Paar0,80 —1,00Mk., Hühnerpr.Ä. 1,3 LOS-14 . «Dlt, Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück 1,7«JFC-2,2'OfDlf., Gänse pr. Pfd. 00—70 Pfg., Ochsenfleisch pr. Psuild Pfg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 62—68 Pfg., Schweinerei 'sispc.' Pfund 60—72 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 76 1 ih. Kalbfleisch pr. Psd. 62—74 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfund 50-1—US1".]. Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00—7,00 Pik., Weißkraut per Sli'Mft-S3 Pfg., per Zentner 0.00—0.00 Mk., Zwiebeln pr. Zentner 7,00M-lbM Pik., Milch per Liter 18 Pfg., Aepsel per Zentner 20 in Körben 00—00 Pfg. Russe 100 St. 35-40 Psg. ■1 Uhr. nlit'ettt Folgende Gießener Aussteller erhielten für ihre Ti üir r. Wetzlar nachfolgende Preise: K.Jughardt II. auf deutsche Dc> l. und Ehrenpreis; H. F. Naffaiier ans Leonberger 1. und Ehpt i?i5; H. Jensen für ruffischen Windhund 1. und Ehren- prt ^"Mroßh. Schöffengericht i ( K'M am 12. April 1904 :ic ItSH'it erkannt: die Ange- llagt ^!! i» cd auf Grund der ;<§ 1511' 5200 St. G. B. wegen ‘de it?.:: Tng in eine Geldstrafe von i-isundzwanzig Mark coen Wl jjünf Tagen Gefängnis i: ■: in die Kosten des Verf.Hri«!-; verurteilt. Auch nilleiÄ' - Angeklagten die dem Priv sgger erwachsenen not» wendet - Auslagen zur Last. GteicAHz wird dem Prioat- T(äge^ Befugnis zugesprochen, LÄerurteilung der An- gekla i auf deren Kosten ninecrtii: licht Tagen von Zu- stellu-n? ne§ Urteilsauszugs an gflirtet durch einmaliges Ginriüü - im „Gießener An- zeigciM.sijentlich bekannt zu mach re! DiiMigkeit der Abschrift der U'lll' Formel wird beglaubigt xud Die Vollstreckbarkeit des lEM bescheinigt. ®iltiri,tben 22. Llpril 1904. 88ü hner, Geri r3661 /Lin gut erhaltenes Damenrad 'S billig zu verkaufen. k)2405 PH. Stier, Neuen Baue. Wentheke billig zu verkaufen 8823________Bahnhofstraße 58. Schreibmaschine fast neu, sehr praktisches System, habe ich billig abzugeben. [3826 Gustav Wohlmuth, Selterkweg 89, Hof I. Metzerei-Lerklills! In Bensheim a. d. B. ist eine flottg. 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