Deutsch- Südwest-Afrika KoUiasen^pp Abb. urr Kol.Fiedler Leutri CtrTin/tzza w/tirbt ’Aa(s(SUfQ_ pkaZs* »Z>atZ. WZ 'ebnsfeste Cl” nutz 8| empfiehl, || Sl'r. 73 Zweites Bl-itr 154. I General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eiehen 's heutige 'Mumurcr umfaßt 20 Seiten. Zum Herero -Aufstand Gefechte am Omatakoberge allen: Ge- Samstag 26. Mär; 1904 I. Notationsdrrrck und Verlag der Brühl'scheu 9 Universitätsdruckeret. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. bl. Telegr.-Adr. r Anzeiger Gießen. Zur ^lage in KLbweKasriKa. Tie deutschen Truppen sind in der Hauptsache in drei verschiedene Abteilungen gegliedert worden, von denen die eine und zwar das Gros der Macht unter dem Obersten Dürr seit geraunter Zeit südlich Otahandjas in dem Fluß- grf*fi** ■ ■. sr cheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. ! ia „Gießener FamilienblStter" werden dem «Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der «Hessische Landwirt^' erscheint monatlich einmal. & evang. 'nH0. Saas«.,!' x) jchem., wwG,-' anbei Wbie^* lg.Tamem.elwW- StfL CS- nr 'W-, Giegen erb. D^l^> SG SSXSs: LildmMuae^^ rot 01009_____ .i !J* Bewilligen sie z. B. nicht regelmäßig den Etat, wohnen «sie den offiziellen Festlichkeiten nicht mit besonderem Woyl- gefallen bei? Und wenn die Herren, die doch auch idem Großherzog den Treueid geleistet haben, das Bedürfnis fühlen, unter Beiseitesetzung so vitaler' Grundsätze der Gesamtpartci bei solchen Festen zu erscheinen, waruin sollte da nickst der Staatsminister und nicht auch der »Landesherr ein freundliches Wort nut ihnen wechseln? Es hieße doch mit Kanonen nach Spatzen schießen, wenn man aus diesem ganz harmlosen una natürlichen Vorgang irgend welche tiessinnigen Betrachtungen an [teilen und Schlüsse für die Zukunft ziehen wollte! ♦ Was das „Gespräch" des Großherzogs mit Herrn Ulrich anbetrifft, so wollen wir noch eine Stimme aus unserem Leserkreise wiedergeben: „Erst vor kurzem der Besuch bei dem Lumpenproletariat in der Herberge, urrd jetzt diese freundliche Unterhaltung mit einem Ulrich — nein, das ist zudiel!" Der Großherzog selber nimmt das alberne Preßgeschwätz, wenn es ihm überhaupt zu Gesichte kommt, sicher von der komischen Seite, und er tut recht daran! Denn deshalb, weil einsleutseliger Fürst es nicht unter seiner Würde hält, gelegentlich auch einmal mit einem Sozialdemo traten freunoliche Worte zu wechseln, geht die Welt noch nicht Grunde. Ein solcher Fürst beweist dadurch nur, daß ihm das heute so wünschenswerte soziale Verständnis in höherem Maße eigen ist als jenen, die in seinem korrekten Verhalten lediglich einen /Mißgriff" erblicken. i AN. 10i k hyMü, prima t kmWtm ! Lande gesuchl. D® jtr. 2875 on oiejr. mH% Entziehung ihrer Unterstützung zu hindern vermag, sondern weit mehr noch der politische Einfluß, den die schärfere kritische Tonart gerade von dieser Seite allgemein auS^ üben würde. Es hieße dann, der gesamte Liberalismus macht Front gegen die Regierungspolitik. Aus die Konservativen ist als Regierungsstützen nicht allzuviel Verlaß. Bis jetzt geht die «L-ache noch leidlich Aber -nach Ostern kommt die große wasserwirtschaftliche Vorlage aufs Tadel, es kommen handelspolitische Erörterungen im Anschluß an Meldungen über Abmachungen mit den Vertragsstaaten, die vielleicht der Landwirtschiaft mißfallen. Da kann das Einvernehmen zwischen der Regierung und der Rechten euren Stoß nach dem anderen erhalten. Bleibt das Zentrum als hohe Säule. Nur trägt diese Säule nicht allein das Dach Außerdem läßt das Zentrum auch nicht in allen Punkten mit sich reden. Graf Bülow ist zu vorsichtig, um zwischen sich und einer einflußreichen bürgerlichen Partei das Tischtuch zu zerschMiden. Er wird also wohl seinerseits Wert daraus legen, auch den Rest der Verstimmung zu beseitigen, und das kann nur geschehen, wenn die Regierung nicht, wie bisher, die nationalliberale Unterstützung als etwas selbstverständliches, durch Ueberlieferuna gebotenes hinnimml, sondern um diese Unterstützung sich bemüht, indem sie den liberalen Forderungen entgegenkommt. Warum soll denn immer nur das Zentrum der empfangende Teil sein, allenfalls, daß noch, den Konservativen von Zeit zu'Zieit über dre Förderung der landwirtschaftlichen Interessen Zusicherungen gemacht werden? Ter Liberalismus hat in Deutschland mindestens ebensoviel Anspruch auf einen „Platz an der Sonne". Es hat darum in weiten Kreisen Zustimmung gefunden, daß die National- liberalen bei der Kultusdebatte im Abgeordnetenhause kräftig aufgetreten sind. In der Politik ist es nicht.anders, wie im menschlichen Leben: wer allzu bescheiden ist, wer sich nicht durchsetzt, geht in der Regel leer aus. Tie Regierung braucht die Linke bei den neuen Handelsverträgen bitter notwendig. Zentrums-Agrarier und konservative Agrarier ziehen d a an einem Strange. Ten Ausschlag wird in der Handelspolitrk die Linke gebe«: sie hat also -wichtige Trümpfe in der Hand, und sie Nürd hoffentlich diese Macht zu nützen wissen. Ebenso ist es in Preußen. Wir Haben nichts davon gehört, daß Graf Bülow zu bcn Verhandlungen Über das Kunalkompromiß nationalhbcrale Führer hinzugezogen hat. Die Nationalliberalen wurden mit der vollzogenen Tatsache von dem Verzicht auf die östliche Strecke des Mittellandkanals überrascht. Und doch wird Graf Bülow die wasserwirtschaftliche Vorlage nicht durchüringen können ohne die Unterstützung der Nationalliberalen, weil ein großer Teil der Konservativen voraussichtlich nicht auf den Boden des Kompromisses tritt, und das Zentrum sich spaltet. tat des Swakop operiert, um hier die Hauptmacht der Hereros in den Kaumasbergen festzuhalten. Tie zweite Ab- teilung unter dem Major v. Estorfs, allgemein die westliche genannt, hatte die Ausgabe, nach Entsatz von Oma- ruru östlich vorzugehen, um ein Entweichen der in den Kurnas- und Ontjatibergen stehenden Hererotrupps nach Norden zu verhindern. Kleinere Abteilungen der Truppe Major Eftorsss sind in Quito, Waterberg und Oljomikamoo im Flußtal oes Lmurambo stationiert, welche sämtlich die wenigen Wege, auf welchen ein Entweichen der Hereros mit ihren Viehherden moglim ist, belvachen. Major von G l a s e n a p p ust. bekanntlich von Windhuk ostwärts nach Gobabis vorgedrungen und hat auf diesem Wege eine Reihe von Gefechten gehabt. Seine Aufgabe war, ein Entweichen der Hereros nach Osten in englisches Gebiet zu verhindern. Im Lause der Operationen bei Gobabis stellte sich bald heraus, daß die Hereros gar nicht die Absicht hatten, nach Osten zu entweichen, Jonbem nach Nord osten abzogen, um in Verbindung mit ihren Genossen in den Onjati- und Kaumasbergen, allerdings mit einem erheblichen Umweg, zu treten. Zur Verfolgung dieser Abteilung der Hereros wendete sich Major v. Glasenapp von Gobabis und Okandjesu westwärts in der Richtung nach Okahandja Bei der Wasserstelle Owikokorero, ca. 80 Kur. von Okahandja entfernt, fand bann das verlustreiche Treffen statt. Wohin aber die Hereros entkommen sind, ob nach Norden ober in die Onjati-» berge ist nicht bekannt geworden. Vermutlich aber haben iie sich mittlerweile mit den Stämmen in dem Gebirgslande südlich Okahandjas bereinigt. Ist das der Fall, so dürfte für die nächste Zukunft Hauptaufgabe der Streitkräfte fein, den Feind auf diesem Terrain festzuhalten. Tas Gelände ist gebirgig und daher für die Hereros mit ihren Viehherden weniger günstig als der Norden des Hererolandes. Wir bringen beistehend unseren Lesern eine Spezial karte des. Gebirgslandes. n» ji- y'W'ommen > M Aei unserer ’Hbrent l; sauen roir allen ftteur! velaimlen ein Herzlich Lehewol E. Schnpke und Fl Komische Tagesschau. Die Reichsretzieruug und der Liberalismus. Man schreibt uns aus nationalliberalen Kreisen: Obwohl die Auseinandersetzung zwischen dem Grasen Bülow und den Nationalliberalen jüngjt im preußischen Abgeordnetenhause einen sehr lebhaften, beinahe heftigen Charakter hatte, ist n i ch t anzunehmen, daß eine dauernde und tiefgehende,Verstimmung zurückgeblieben ist. Man hat sich gegenseitig mit erfrischenoer Offenherzigkeit „die Meinung gesagt", und damit ist der Fall erledigt. Im Reichstag wird ja beim Etat des Reichskanzlers die Aushebung des 8 2 des Jesuitengesetzes nochmals zur Sprache gebracht werden, aber da hier der Abg. Dr. Sattler mit seiner Ruhe und Mäßigung die sührcnoe Persönlichkeit ist, so scheint eine Zuspitzung des Konflikts ausgeschilossen. Der Regierung kann es natürlich nicht gleichgiltig fein, wie die Nationalliberalen sich zu ihr stellen. In der ^ppoiition ist die nationaüiberale Partei ohne Zweifel ein gefäh..icher Gegner. Dabei kommt nicht so sehr in Betracht, was sie durch Nach einem Telegramm des Gouverneurs Leutwein vom 25. März hat Ma^or v. Estorfs gemeldet, daß er am 24. März in Okahandja eingetroffen fei. Am 16. März sind am Omatako-Berge die Herero mit einem diesseitigen Verluste von zwei Toten und zwei Verwundeten zurückgeworfen worden. Der Verlust des Feindes betrug etwa zehn Tote. Am 19. März wurde eine Hererowerft überrascht; es wurden 355 Rinder und 530 Stück Kleinvieh erbeutet. Tie Gegend nördlich von Okahandja bis zum Omuramba ist frei vom Feinde. Große Massen desselben befinden sich am Waterberg, am unteren Omuramba und am oberen Swakop. In dem freiter Franz Kaiser und Gefreiter Otto Schul tka; schwer verwundet: Unteroffizier Karl Hiege, dritte Kompagnie des Seebataillons aus Kreuzberg in Ostpreußen, Streifschuß am rechten Arm. Beide Verwundete sind im Lazarett von Okahandja. Tie für die Verstärkung der Truppen in Südwestafrika bestimmten Offiziere und Mannschaften trafen von Berlin am 25. in Hamburg ein und begaben sich direkt an Bord des Tampfers „Fetomarschall", ido das Frühstück eingenommen wurde. Hauptmann Sauer begrüßte die Truppen im 9tamen des Senates und überreichte gefüllte Zigarrentaschen und Ansichtskarten. Nachdem Oberstleutnant Ohne- sorg Schiff und Truppen inspiziert hatte, hielt General v. Bock und Polach eine Begrüßungsansprache, brachte ein Kaiserhoch aus und rief den Truppen zu: „Behüt Euch Gott, Kameraden!" Tie Kapelle spielte die Nationalhymne. Um 10y2 Uhr setzte sich der Tarnpfer in Bewegung. SarLamintansche Ksterserien. R. B. Darmstadt, 25. März. In die geweihten Hallen unserer Parlamente ist wieder ? fachen eingezogen; die Herren Vollsboten sind zu ihren schon Penaten zurückgekehrt, um nach den sauren I tut en auch die frohen Festtage zu genießen. Beide hessische I taiiiiiueni haben sich am Mittwoch und Tonlierstag bestrebt, Lt wenigen Dissense, die sich bei der Beratung des Haus- \ iPwctckts ergeben hatten, in loyaler Weise zum Ausgleich :■ p o: ingen, und so ist der neue Staatsvoranschlag |ui Hessen prompt und rechtzeitig fertiggestellt □ teil, was bekanntlich den beiden großen Bruderparla- tz Ai, n für Preußen und das Reich nicht gelang. an kann es unserer zweiten Kammer zum Lobe nächst i . daß sie diesmal den Etat flotter erledigt hat, als in sticheren Jahren. Die Beratung darüber begann am 11.bruar und war in der Hauptsache am 8. März beendet; iie halte im ganzen 16 Sitzungen in Anspruch genommen. v somit in diesem Jahre erzielte Vorsprung in den , luiiuiieLbetatungen ist aber leider nicht so ausgenutzt wor- h -aie man es hätte erwarten sollen. Man hat vielmehr bi 1 en Beratungen der letzten 14 Tage wieder her viel- bspu'cheneii Redelu'l vollständig die Zügel schießen lassen ■uiii) beispielsweise jür die Erledigung der Gesitzeutwurfe "ue das Feld- und Forststrafwesen fünf Sitzungen ge» La.t, wahrend gewiegte Parlamentarier dafür kaum die .bi V2 der Zeit in Ansatz gebracht hatten. Auch saust kann man gerade sagen, daß die Herren Volksvertreter als der ;,.U •^üt^e die Kürze betrachtet hätten. So hat der Abg. !chen nicht der Mühe lohnt. Nur eins verdient noch 2i£> hervorgehoben zu werden. Ter grirnrnigeHaß E ir£ a mmer auf die bösen Journalisten, der in d m U'tzten Wochen wiederholt in mehr oder minder drastv- s ü. iieife zum Ausdruck tarn. Die Presse kann es mun ein* u will ixen Herren nicht recht machen, nein, beim besten Millen mist! Sie sind, wie ein Vertreter aus dem Odemvald ^us- oiMih konstatierte, fest davon überzeugt, daß das ganze £ .'ui. ein großes Interesse daran habe, über die Reden u in; i)?e Vorgänge In der Kammer aufs genaueste unterrichtet z luye-rben, die jetzige Berichterstattung der Herren „von iLi.iiii" — es ist spaßig, daß die Herren Abgeordneten ihre L t. | o oft nach, oben lenken! — genüge ganz und gar nicht; n iw .chse sogar häufiger ganze Reden unter den Tisch fallen. 11 ir: n:in diesen Krebsschaden nun mit einem Schlage aus iber J. i.u schaffen, will die Kammer in Zukunft selber — woickch selber Berichterstatter spielen. Man hatte ft :< )or mehreren Jahren einmal den — auch so schönen! — Lc um geträumt, den Zeitungen in Hessen täglich währe m) ter Kammertagung eine vierseitige offizielle Karn- mnü liorrespondenz quasi als Gratisbeilage zur Ver- ft zu stellen, in welcher jeder der etwa 20 bis 30 i in I täglich entsprechend wirksam zum Worte kommen so.A .Wär' der Gedank' nickst so verwünscht gescheit" — L'. lii. ist er aber, wie jeder in Preßdingen nur «einigermaßen i v; i uc Mensch zu geben wird, in feiner ganzen technischen l A.sialtuug völlig undurchführbar. Uno selbst . ;:i Die Regierung und die erste Kammer die dafür erfor- x o;. ,n Aiittel von 20 bis 25 Tausend Mark aus dem Säckel de ÄirLsuerzahler dafür zu opfern bereit fein würden, so v..r; sich die größeren Zeitungen des Landes doch wahrlich ui mit diesem Berichte achpeisen lassen, sondern auf ) 1:2 eigene objektive Kammerberichterfiottung, trotz der ch.Mi daraus erwachsenden hohen Kosten, nun und nimmer j 12 .1 len. Dieser Gedanke der von der immensen Bedeut- ui ,i; ii;irer Reden so außerordentlich überzeugten Herren iiGXu.oiten ist genau ebenso unsinnig, wie der Vorschlag auf (Omi-wiung eines amtlichen Zentr alanzeigeb lat- t e: s fu.tr das ganze Großherzogtum, ein Vorschlag, der nur emdi lo.taler Unkenntnis des Anzeigegeschäftswesens ent» spi:ä.zm konnte. -m;i Vorabend der Osterferien, die man übrigens unge- , wcüistiäh in die Länge ziehen z^u wollen scheint, weil es ' nnrah .in dem von den Ausschüssen fertig zu stellenden Ke- ra.dtg5mmtcrial fehlt, fand bei Herrn Staatsminister, Exz. R.vistr, der übliche parlamentarische Abend statt, denn auch Se. Sgl. Hoheit der Großherzog bis kurz t)0*r3j!iitT.er Abreise nach Italien beiwohnte. Es war voraus- guj jth, daß gleich darnach auch wieder die welterschütternde Aa^.Ait ausposaunt werden würde, der Großherzog halkorxich mit Herrn Ulrich wieder eine Unterredung g:ii il Fürchterlich,! Der Weltuntergang ist nahe! Aber ww.'chuten unsere hessischen Sozi niast längst — und por all -in tzsxrr Ulrich — eine Sonderstellung in der Partei ein ? "niM Ml Mllichl rr- tierdiix? eD* ^^eniilatz 12 mag 3000 iil Wl wegen TefchäflÄhiM^ guiehypolhekoi^^c-u " Offenen unt-r Hi W die Spiebition i. 61/000 Ä (Kn Gartz —tff. u, 01649 Q, jj- V '^"iaqe 20 l»tei4 in der Abteilung: Herren-Modewaren bietet Hsmnhüte Steter Eingang von Neuheiten. Krawatten Arbeitsnachweis der Lindt Gießen ll Wäsche Steter Eingang von Neuheiten. 2916 Modewarenhaus M. Fangmann u Bahnhofstrasse 29. Giessen Bahnhofstrasse 29. 2893 I LoS 2oS VI Holzdecken. und vn Holzdecken. und vin Holzdecken. und Los X Los Los 2906 Adam Opel. Kiiwsetsht iin » M. durch Spazier *w 2666 Feinste Starke! 2410 I - MW XI X XIIJ xirr IV V XIV xv XVI Zuschlagsfrist: drei Wochen. Gießen, den 25. März 1904. ca. 2970 qm Wandputz. 1100 qm Putz auf massiven ca. 3270 qm Wnadputz. 1150 qm Putz auf massiven ca. 2800 qm Wandputz. 1380 qm Putz auf massiven bestes Metallputzmitiel Flaschen ä 2u, 30 und 50 Pfg. 1 Literflasche Mk. 1.50. c S 8 4- r Opel HähiMSdifl. Fahrräder Nimmt die hervorragendste Stellung auf dem Weltmärkte ein Vertreter: WüBh MameS, Giessen. =2 r © i N - I Angebotsunterlagen können auf unsrem Zweigbureau, Frankfurterstraße 83, eingesehen, Angebotsformulare (keine Zeichnungen) dorther bezogen werden. Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind auf genanntem Zweigbureau bis Mittwoch, den 13. April d. I., Bormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermin, einzureichen. 4 S. s Vergeltung von Zäauatüeilcn. Zur Erbauung der Veterinär-medizinischen Institute in Gießen, zunächst der normalen Anatomie, der pathologischen Anatomie und der chirurgischen Klinik, werden die folgenden Arbeiten unter Hinweis auf den Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. in der Alice-Lchule. Beginn deS Kursus für Handarbeitslehrerinnen: Dienstag, den 12. April 1904. Nähere Auskunft und Lehrplan zu erhalten Fräulem L. Möser, Oberlehrerin, Gartenstr. 30. Der Borstand: Frau B. Gebhard t. in grosser Auswahl und besten Qualitäten zu niedrigsten Preisen an A. Glaserarbeiten. ca. 62 qm Fenster aus Pitch-pine Holz. je 250 qm desgl. und 140 bezw. 90 qm Jnnen- fenster aus Taitnenholz. ca. 70 qm Fenster aus Pitch-pine-Holz. ca. 90 qm desgl. B. Innere Berputzarbeiten. C. Fassadcnputz mit Terranova, ca. 1480 qm. ca. 950 qm. D. Betonarbeiten. je ca. 1000 qm Ausgleichbeton, ca. 1200 qm deSgl. E. Terrazzoarbeiten. ca. 330 qm Terrazzobelag. ca. 700 qm desgl. ca. 200 qm desgl. Großh. Baubehörde f. d. Universitäts-Neubauten, Gießen Becker. Konkursvestchm Das Konkursverfahren übe: das Vermögen des ßanbroini Konrad Noll m Mendor a. d. Lumda wird aus Antrag des Gemeinschuldners flema. § 202 K. O. eingestellt, nachdem derselbe die Zustimmung aller Kontursgläubiger, we'ch- Forderungen angeiueldet Halm, beigebracht hat und ein Wider- sprach gegen den Antrag nitii erhoben worden i|U Gießen, am 23. Atärz 19u4 Grobherzogliches AintögerichI Es können eingcsteltt werden: 2841 2 landwirtsch. Knechte. 2 laudnunscha'tl. Taglohn.r, 1 Schmied, 1 Spengler, 2 Holzbildhauer, 2 Möbelschremer, 2 Bailschreiner, 1 Schneider, 1 Maser, mehrere Arbeiter, 14 Dienstmädchen, 2 Lausmädchen, 2 Laufsrauen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Installateure, 2 Buchbinder,iTapezier,2 Schreiner, 2 Drechsler, 3 Bäcker, 1 Metzger, 1 örijeur, 1 Schneider, 2 Schuhmacher, 2 Maser, 1 Weißbinder und Lackierer. Es suchen Arbeit: 2 Schlosser, 1 Installateur, 1 Küfer, 3 Schreiner, 1 Flickerin, 1 Kassierer (kalltionsiähig), 1 Buchhalters Fahrburjchen, 1 Putzsrau, 3 Büreaugehilien, 1 Wochenpflegerin. Lehrlinge: 1 Elektrotechniker, 8 Mechaniker, 1 Schreiner, 1 Kaufmann. >N\W gegründet JßQß Köstriher Dieses allberühmte Bier, welches infolge seines großen Malz- und Würze- Extraktes und geringen Alkoholes besonders Kinder», Blutarmen, Wöchnerinnen, nährenden Müttern und Rekonvaleszenten jeder Art von hohen medizinischen Autoritäten empfohlen wird, ist zu haben m Wi ’.ssen bei Fr. Kühnhold, Bier-Depot, Ludwigstraße 55. Man verlange ausdrücklich nur das echte „Köstritzer Schwarzbier". --WÄ Xu. ------■ n r ■-fwmMlMnrrrtg* - schiedenen Gräben m der 6 b?reinigungs-Gemacku.igÄ.e^ rechts der nod läge Grabenaushuberde an vrr Stelle versteigert werdei. sammenkunit vorm. 9 W der Kropbachorucke tm Zug Straße nach Rodheim. ®ie6en, am 23. * I«*. LieiistLz ötn 29.JB" nachmittags 2 W) - werden im Bersteigemi g Seltersweg 11 «n- oct^^^lebe>le einige Kastaschränke ßr- aus den aUicflianbcn von Gemeindest, und Kranke' g Dezeuiber 1903 und aus a> & Rückständen verste.g^^^ . . .e? <8V W^W ^/^,e9r*ünde^ jiGgf2'0 OPEL Waren BH s 202 SL O. C; dem derselbe te.; - I tu, den aller Konkurs Forderungen beigcbrachl qo*-- spmch gegen erhoben worba Gießen, am^-- GroßherzoAur MM ke L- 1,19 VOn Neuheit,,. mann atohotstrasse 29. i MuNnfä ' Las Ronlutio'v:. , baß Äkmchen dk Konrad M a. b. Lumba roit detz Bmr'uW nserlack ■auertjalter Fussbodens- a i 1 Kg. Inhalt Mk . J. Ifeniack trocknend, wohlriecneo-: r Flaschen ä 40 Pfg. ma-Gallseii iscnen von farbigen Stoß: 1 Stück 25 Pfg. 6tii Preisen Wureralbe^ Stein- — uni> W,-. 1 in sein * ■ ei.W*sv Tf, unbSüii1*' g-d-" w 6^ ^tsl- um umzuc □ bringe ich jIÄDfl aus meiner B 8 2907 95 10 Mtr. 28 Mir. Paar 35 Mtr. Paar Jacob Heilbronner abzugeben. 2405 Marktstrasse 17, p., I., II., III. Marktstrasse 17, p., I., II., III. Andreas Euler, Kießeu 2899 f S. Berliner WtissMcr 2925 3 J. Weisel - Handclsgärtnerci. Wieseckerweg Einfassen der Gräber mit Syenit-Steinen wird prompt besorgt. 2914 & iwerden. Grosjen-Buseck, zusichere. Telephon 235. Beachten Sie gefl. nebenstehende Preise. Für sämtliche Artikel übernehme ich für grösste Haltbarkeit die weitgehendste Garantie. Mt Auswahl in Rasierapparaten Derfrf)ieb. Systeme, wie Rapide, Non plus ultra, Piccolo, Komfort, Pascha, sowie Sicher hcits- Raüermesser Atlas am 25. März 1904. «Großherzogllches Ortsgericht Groszen - Buseck. Schwalb Bersteigerung. Montag den 28. d. Mts., r achmUtagS 2 Uhr, sollen da- h-:er Plarktplalz 20, im Adler, 1) Hans- u. Küchengeräte u. A., 2. eine Ladentheke, 3) zwei 9täh- niaschinen, 4) ein Schreibtisch, 5 ein Bertikow, 6) ein Wagen, onsch. Farbwaren und v. A. gd'gen bar versteigert werden. '£ie Versteigerung findet teilweise bestimmt statu 1 (diesen, den 26. Liärz 1904. 2^'49 Seipel, (Lerichtsvollzieher. J.G.HOUßEN SOHN CARL, AP.CHENX Prospecte yalis- Verteetei- an fp&t pllen Plätzen J gewebt u. iu Tuch u. Plüsch gestickt Mtr. 2.25 1.75 1.50 130 1.15 QE 95 75 60 50 45 Jv Nähltli-Lkrsttigerailg Mittwoch beit 30. März nachmittags um I. Uhr, soll auf dem Rathause zu Großen-Buseck die in hiesiger Gemarkung 20 Minuten von der Bahnstation gelegene Peppermühle, Mühle nut zwei Mahlgängen, nebst groben, massiv erbauten Oekonomie- gebäuden, Garten, Obstbaum- amlagen und 35 Morgen 9lcfer und Wiesen I. Qualität, und direkt an der Rtühle gelegen, rcbverteilungshalber nochmals öffentlich lneistbietcnd vec- lileigert werden. Auf Wunsch kann auch das t azu gehörige lebende und tote Inventar mit übernommen loshuUmtrk«. Darum kaust man rar Niedernann's Bernsteto« FußbodenlalkmitFarbe. schnell trocknend. — »an, onschllillch. W* WrltauSstellung PatlS 1900 goldene Medaille. Niederlage in Giessen bei. 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Er N an „kleinen « gestellt unb i Musterlandle" vielgerühmten SmatsbaumeO gen Gegensatz j stehen die noch süyrer im Zrru gesprochen, voi und von diesen Im Bund d< Großgrr idbesch men d s Äa unter al.en Un ist ja etwas © unb den Baue stützen muß al des Staates sei geschwundener lust ist; er is ausgeraubte W< Enkel zu Bettle Wo wir in schärfsten Gl sichern Groß die ganze A zwischen Gr erklärt sich der darisch mit Bauern Wunsche dem Untergang Er nimmt sein den landlvütscha Anspruch, ja, e ihm gefallene jein, niajt nur ii licher Beziehung; ün Interesse des Lei die wir kennt, wird gero zeugungtomvi das steigen der liclen Ärohbetrü unhaltbar und Landwirtschaft, Produktion als ö k o n omische« betrieb besitzt die doppelte Anz ^schlleMng Bill' und durchaus v wirtschaft zur T Großbetriebe in Zum Seemannsheim Sonntag de« 27. März: Grosses Preisschiessen Montag den 28. März, von 8 Uhr ab: Abschiessen. 01565 EdmundJ^. 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