M‘ 1851 ^Llalerei, Sanmi. ÄflÄ ,ut dauernd ge|udjt t"; m lb94 Waqeiiiacui, i|eif bet Glißen, "I-e zum Achen, sicher Lirahe 9. lödigee* . InslallatlonggeschSfl, ergehilfen, 'A\»Y NaS-OI. . ™ bcht«, ID. tl. Haus' !ii kann, ju einz. Frl. gej. Fam.-Anschtttk. il im Kleidermacheu geboten. Cfi. unter Erved. d. 81. :avee, luuevluinges vom Lands gejucht. Wo! jagt die lirpe- 'L ms WD Ninden'Arbeitachichl. ®arten]hü&e 8,111. ’te Mi glerin ödes. >chcu aul jofort odn Ä 18U6 8iiler,2ubroigflr.l4,n bcheu ober '«rau etienweg 10. >0^? hn nichtiges, joliDes LLott!l!ak'nhDrm bürgte.ua-n ^eben ur.v B. .,r,iu.,-te.> i, i. Do tragendes geleijirt. Während die c. ge üegaounL tut den Handel unstreitig eine den Erfolgen nach eminente ist, haben sie in dec Industrie und in dem Fabrikwesen weniger geleistet, im Landbau garnichts, er ist ihnen gleich- giltig oder zuwider. Line weitere jüdische Charaktereigenschaft, durch welche das Volk Israel sich in allen Prüfungen, welche dasselbe betroffen hat, aufrecht erhalten hat, ist eine ausgeprägte Zähigkeit im Festhalten eines gesteckten Zieles. Unentwegt haben die Juden von Josua und den Makkabäern an, durch die Gefahren des Mittelalters, unter tausend Bedrückungen und Verfolgungen fest gehalten an ihren religiösen Gebräuchen, an der Verteidigung ihres Eigentums, ihrer Gerechtsame, wo sie deren besaßen, sich tröstend damit, daß sie ihren Ingrimm in sich fraßen und ihre Rache auf spätere Zeiten verschieben könnten. Zähigkeit, Geduld und Ausdauer haben sie ihren Feinden entgegengesetzt unb damit oft die Gewalttätigkeit, welche ihnen widerfuhr, unwirksam gemack)t und auf ihre Feinde zurückfallen lassem Aber wie anders gestaltet sich diese Hartnäckigkeit im Ertragen und Streben bet dem schüchternen Gelehrten, dem frommen Rabbiner, dem hausierenden Handelsmann und dem verwegensten Rossebändiger auf dem Pferde- markt, — kaum kann man sich größere Gegensätze in sonst sich so ähnlichen Rassetypen denten, als uns hier in allen Lebenssphären entgcgentreten. Und doch erkennen sich diese so ganz versanden gearteten Typen alsbald in jeder Gesellschaft untereinander und verstehen sich fast ohne Worte, finden sich, und halten zusammen, eine Art Pha- lanx gegen diejenigen, welche nicht ihres Volkes sind. Noch einer Eigenschaft begegnen wir bei den Juden, welche sie öfters mit ihren eigenen Volksgenossen in Zwiespalt bringt, die aber um so erfolgreicher für den Glücklichen ausfällt: nämlich dem Ehrgeiz. So ungern Der Jude einer für ihn aussichtslosen Sache ein Opfer bringt, — wenn es gilt, seine Stammesehre oder seine persönliche Stellung Geltung zu verschaffen, dann ist ihm nicht leicht eine Entbehrung, oder eate Arbeit oder ein Beitrag zu hoch uno wir verdanke» dieser Eigenschaft eine Menge nützlicher EinrickMngen, die nickst nur den Israeliten, sondern auch den Aiidersgläubigen zu gute kommen. Aber alle diese besprochenen EigenschafLen, und andere etwa nicht erwähnte, vermögen nickst Die hervorragende Stelle zu erllären, welche das Judentum in der Jetztzeit auch besonders in Deutschland, — ich kann wohl sagen: dem gereckstesten und tolerantesten aller Länder — eiu- nimmt. Wir müssen den Urgrund tiefer Erblicken, als in den bloßen leiblichen und geistigen VolkÄeigentümlich- ketten der Juden. Mir gehen deshalb wohl nicht fehl, .wenn wir noch weitere innerliche Beweggründe aufsuchen, unö wir finden dieselben in dem religiösen Tenken und Fühlen, welck)e das Judentum durchziehen. Als eine theolratische Republik gegründet mit strikter Clanversassung in Familie uni) Grundbesitz, nur ihren Jehova als Oberherrn anerfenneni), hat sich dieser Sinn durch alle Verirrungen und Verfassungsänderungen, Königtum, Dienstbarkeit unter Aegypten und Rom, erhalten, und nach der Zerstörung Jerusalems von neuem wieder als ein unsichtbares, das Volk Israel zusammenfassendes Band entwickelt, und umschließt jetzt Die Juden in der Zerstreuung aus der ganzen bewohnten Erde. Ten Kern des Judentums bildet der altgläubkge Jude, der wahre Jünger eines Moses, Elias, Tantel; den Re- sormjuden können wir hierbei ignorieren. Ter altgläubige Jude ist durchdrungen von der Ueberzeugung, daß sein Volk noch heut das auserwählte Volt Jehovas ist, und daß ihre alten, den Vätern gemachten Verheißungen dereinst erfüllt werden sollen. Und zwar nimmt ete diese Verheißungen wörtlich, so wörtlich- wie Hesekiel in seinem großartigen Gemälde die Auferstehung der Totenbeine beschreibt. Alles, was berichtet wird in den heiliget» Urkunden, ist wirklich um Israels willen geschehen. Uäberall hat Jehova persönlich mir seiner Allmachr eingegpifsen, um sein Volk zu erretten uni) zu verherrlichen. Und wenn Er es eine zeittang verlassen hat Und seinen Feinden übergeben, so war es um der Sünden Israels willen, die gestraft iverben mußten. Um Israels willen mußte Pharao mit seinen Reisigen im toten Meere ertrinken, um seiner Sünden willen ward cs aus einem freien Volke tn die Botmäßigkeit feiner asiatischen Nachbarn und später der Römer gegeben. Tamals war es noch nickst Zeit, daS fremde Joch avzusckstitteln. Es mußte noch schlimmer kommen! Auch sein letzter Hort, Jerusalem, ist zerstört, unb das Volk verstreut in alle Welt, — aber wie ein Phönix soll es sich erheben zu altem Glanze, zu Macht und Reichtum, erheben auch in dem getobten Lande, in Jerusalem selbst. Alles, bis inß Minutiöse hin, was ge- Icf)rieben steht, ist wirklich geschehen, und geschehen zur endlichen Verherrlichung ocs Voltes Jehovas, einst hier auf Erden. Tiefer Grundgedanke beseelt und begeistert den altgläubigen Juden, und mit ihm ist er der Halt des Judentums in Kultus, in seiner sozialen Gemein,chaft, — es ist die Quelle seiner Kcaft. Um dieser GlaudenSüber- zeugung willen ertrügt es die erdrückenden Fesseln des Talmud, erträgt es die Gemeinschaft mit den abtrünnigen und verführten Gliedern, den Cyrillen, feinen Feinden. Um ihres Glaubens willen finden Die Juden sich auch gesellsck)aftllch mit den Christen ab, — sie weisen sogar in wissenschaftlichen Werken nach, daß daS Christentum nichts enthält, waS nicht das Judentum längst besessen, und daß es höchstens em unäckstcr jrocig ist, gepfropft auf edlen Stamm. Es ist der Glaube an Jehovcnö Wunder, die er für fein Volk getan hat. jetzt tut niid tun wird, bis es einst alle feine Feinde unter die Füße creten ivird. (Psalm 137.) R. B. Lar m Habt, 25. Febr Nachmittags - Sitzung. Tie Sitzung begur. um -i1/» Im untre Vorsitz des BJe- vräiidenten Reinhart. Bei Fvrichtzuiig bet Beratung des Justizetats kommt Abg. Leun auf die Stempelaebühren und stellt den Antrag, die Gebühr von 2 Mk. für orts- gerichtliche Beglaubigungen auf etwa 20 Psg. herabzusehen, um für die kleineren Ochelte eine Erleichterung zu schassen. Abg. v. Brentano meint, er wolle sich bezüglich der Vorbildung der Juristen zwar nicht ganz aus den Standpunkt des Abg. Tavid stellen, aber er habe schon früher betont, daß er das Griechiscre für den Juristen nicht für erforderlich erachte und dasselbe im Lehrplan zu gunften moderner Lehrfäck>er zurückgestellt wünsck-e. Tie Definierung des Begriffes „Oeffentlichkeit" fei ja nickst leicht, aber man könne bod) die veilckstebenartige Beurteilung durch die Staatsanwaltschaft hier zur Sprache bringen. Er stimme dem Minister ganz darin bei, daß die Staatsanwallschaft die im öffentlichen Leben stehenden Männer gegen gröbliche Kränkungen sckstitzen müsse, es sollte das aber nickst nur bei nationalliberalen, sondern bei Männern aller Parteien gescksthen, man müsse auch hier den Grundsatz „Gleiche- Recht sur alle" festhalten. Redner besprickst dann eingehend die Vorgänge bei der letzten Reichötagswahl in Offenbach unb stellt fest, daß man Trahtlinien auf der Straße gespannt habe, um Tr. Becker, wenn er seinen fdaueren Be- rufspflichten nachgehen wollte, zu Fall z-u bringen. Das sei doch das Gemeinste, was man seit langer Zeit erlebt habe. Auch vor körperlichen Angriffen unb vor Verhöhnungen sei man nickst zurückgeschrcat. Redner beleuchtet bann eingchenb das gegen den Redakteur des „Rheinhess. Beob." eingeleitete Strafverfahren, weil er einen freireligiösen Prediger in Schutz genommen hatte. Es sei gegen den Redakteur, obwohl er gelähmt unb leidend war, sogar ein Haftbefehl erlassen worden. Dagegen müsse dock) entschieden Protest erhoben werden. Justizminister Tr. Dittmar erklärt, das Justizministerium sei stets bestrebt, bei allen berechtigten Beschwerden 21bhilfe zu sck)affcn, und stelle sich irgenbwo ein Unrecht heraus, so bringe er mit aller Krafr aus Abhilfe. Dem Abg. v. Brentano müsse er wibcrspreck)en, da» in dem Fall mit dem Redakteur ein Unrecht seilens der Justiz geschehen sei. Ter Betreffende sei doch geistig vollständig normal und sich auch seiner Tat bewußt geivesen, da mußte er auch die Konsequenzen tragen. Abg. UI r i d> lommt auf die Offenbacher Reichstagswahl zurück und sucht darzutun, daß jettens der Anhänger der Aandidatur Becker alles geschehen sei, um die Wahlkämpfe en zu verschärfen. Abg. Cramer kommt noch einmal auf die ihm angedrohte Verhaftung und verlangt den Sck-utz des Art. 84 der Verfassung. Abg. Hirsche! wünjwt bezüglich des Schutzes der Staatsanwaltschaften ebenfalls gleiches Recht für alle unb bringt einen Fall des Rabbiners Tr. ©aalfelb in Mainz vor, der plötzlich in dem Ornat eines evang. Geistlichen erschien. Tie Behörde hätte nickst in der erwünschten Weise eingegriffen. Man nehme in Hessen immer nur die Juden in Schutz, daß man aud> mal Katholiken oder Andersgläubige schütze, habe er uoch nicht erfahren. Redner beklagt, baß der Justizmlnister zu wenig Cntgegenkomnien zeige. Justizniinister Tr. Dittmar erwidert, er führe sein Amt durchaus nach Recht u»ö Gewissen. Wenn er die Staatsanwälte em fad) kritisieren und ihnen Vorhaltungen machen wollte, so würden dieselben sagen, er zweifle an deren Unparteilidsteit. Er würde sofort einschreiten, wenn er den Eindruck gewinnen würde, Daß ein Staatsanwalt in irgend einer Richtung nach Parteirücksichten handelte. Er dente aber viel zu hoch von unseren hesjisd)en Juristen, um einen Verdacht in dieser Richtung aufkommen zu lassen. Tie Sozialdemokraten kämen immer mit dem Schlagwort „Klassenjustiz", das nun einmal zu ihrem agitatorischen Mstzeug gehöre. Tas sei ein so schwerer Vorwurf gegen die deutjcyen Richter, daß er ihn gar nickst energisch genug zurückweistn könne. Ter Beweis einer bewußten Parteiilcksteit in der hessischen Rechtsprechung sei bisher noch nie in irgend einer Weise erbracht worden. Nachdem Avg. Tr. David auf verschiedene Bemerk« trugen des Justizministers geantwortet, betont Abg. Tr. Gutfleisck) als Ausichußverichterstatter: Es seien im Laufe der sehr umfangreichen Tebatte ja viele Klagen unb Wünsche im Hause erhoben worden, aber er sei doch her Ueberzeugung, daß wir mit Stolz auf die allgemeine Recksts- pslege in Hessen blicken dürfen. Ihr Zustand sei durchaus nicht so, daß er eine herbe Kritik erfahren müßte. Gr halte mit dem Justizminister an der Anschauung feft, daß von einer absichtlid)en Parteilichkeit nirgends die Reoe sein könne. Laß einmal auch Versehen vorkämen, sei menschlich- aber daß ein deutscher Richter mit Bewußtsein das Recht zu beugen versuckjen sollte, halte er nach seinen langjährigen Erfahrungen |ür unmöglid. Tie Klagen über die mangelhafte Ausstattung der verschiedenen Jullizlokalitäten halte er für beredstigt, uno der Hinweis auj Die Landgerichts- ptäjiDenteti genüge nicht, denn die säl)cn doch die Aus- [lattung und veranlaßten keine Verbesserung. Ter Referent sprach dann nodj seine Freude aus, daß z. B. die von dem Abg. Leun betunbete Gegnerschaft gegen die neuen Grundbücher zu praltisch.cn Vorjchlügen umgewandelt wurde, und berichtigte dann versästeDene, bei der Berich'erstatlung über den Justizetat in der Presse mit unterlaufene Irrtümer. Abg. Weidner gab nun eine längere persönliche Erklärung ab, daß er bei der Besprechung über die Hüte- Undersrage int Vogelsberg nicht die Absickst, gehabt habe, an der Wahrheitsliebe der obechcssifchen oder überhaupt der Geistlichkeit zu zweifeln. Seine Ansfuhimngcn hätten sich sveziell gegen die geistlichen Arlikelschreiber in der „Frkf. Ztg." gerichtet. Darauf erfolgt Schluß der Debatte und das Haus genehmigt Kap. 88, Ministerium, in Ausgabe mit ö6 670 Mark, unb Kap. ö9, Gerichte, in Einnahme mit 1613 700 Mark, in Ausgabe mit 13 i 8x0 Mk., nachdem eine vom Abg. Hirjchcc näher Legfunbete Peli.io» der Schreibgehil um Verbesserung ihr^r untünfte an den Ausschuß vervne en worden nut. Ohne -libaile wurden iann die Etats für ZelleuanstaU Bu§vaa„ BaudeszuchU-aus Marienschloß, Ge- langr.iije zu Darmch e- und Mallis, Kr minaltapfri Liatlen- bueg, Odeiyejchn unb Rheinhessen, unb her Rest des Etats bewilligt. Ferner wurden im Anschluß daran bte Justiz- Binnenhäfen und eine verkehr. In merksamkeit für eine Neuregelung des Vercdlungsverkchrs ge Personalien. ; sein Opernbetrieb sei zu kostspielig, er nütze die sein glaubte, ließ der Kanzler das betreffende Buch aus der Selbstverständlich »nutz mit einer Unter- waren blau, die Atmung stand still, der Puls war sehr klein. — im vergangenen lich wegen Niagenschmcrzen eine sog. Senfkur, die noch im Äerichislaal. sammelt, um über Die h Beziehungen zwisckxn W ein -Produktion und Wein-I — Bichmarkt zu Gießen. Bei dem am 23. und 24^Fedruar getötet. 110,1131:11, -----o ----v --- 1 Dccaroen liefen ueaquiu vic yiiuijivtu» .......1 *v*. fetzen gleichzeitig eine Kommission ein, lueW..inncr9Qlk m der Ortschaft Rossiolo angerichtete Schaden ist noch be- vier Wochen zusammentreten und die näheren Bestimmungen ^1^1^ Viele Gebäude sind eingestürzt. Es! A? ^e86 Sfthir b «tot irenge fiäUe unb Schnee all. Tie Truppen leisten Q ' Hilfe/ Zelte sind zur Verfügung gestellt. Heute früh wb er- M Ön J srftihr- Den einleitenbeTeil des 5!ahr-s. holten,ich btc Erber,chütterungen in ber Umgegenb ^4. schreibt s2lmalic nicht nur sur Hals und Xlu dein auch für Den Aiagen und Darm auSgezeichi So, und nun will ich dir was sagen, Alle: D te Sodener [1699 ) Wendt'S Eigarren-Jabrcken A.-G., Bremen. Verkehr gekommen sind, so verlieren Tie vielsachen Experimente, welche daraus hmziclen, den Rauch mittels Filtration durch präparierte Watte und dergl. von diesen Güten zu reinigen, erreichten nicht den Zweck. Die Miß" ersolge waren so zahlreich, dag ein bekannter Tabakchemiker probier ich auch. Ta sind 85 Psg. und nun lag nml schnell 'ne Schachtel aus der Apotheke oder Drogerie holen. Lüg Neber die ans dem pharmazeutischen Institut der Berliner Universität durch Pros. ür. ThomS bekannt gegebenen neilesten Forschungen im Bereiche der Tabakrauch-Entgiftung kommt von der Universität Stockholm ein Nachprüfungs-Ergebnis, welches das lebhafteste Jntereße der Raucherivelt sinden durste. den bedeuten/den Uebcrschüsien des Schauspiels zu partizipieren,! daher auf das Enischiedenstc zu warnen. die gegenwärtig von dem Operndefizlt verschlungen werden. " Am zweckdienlichsten bewährt habe ich bisher das Verfahren des Geheimrat Pros. Dr. Gerold beinndcn, schon weil durch dasselbe weder der Tabak ausgclaugt, erhitzt oder sonstwie nachteilig beeinflußt wird. Die nur vorliegenden physiologischen Unter- suck)n,ige>i uud empirischen Bcobachlnngen von Aerzle,l bestätigen ebenfalls den gesmidheitsdienllchen Erfolg. Alle bisherigen Versuchen beschränke sich auf die Beseitigung der giingen Nikotmwirkung, ohne dre durch den Verbrennnngs- prozcß erzeugten Gase, wie Schwefelwasserstoff, Blaiisäure re., zu beachteii. wirtschaftliche Bedeutung der Arbeiten für Arbeiter und Unter- in denen er seine Begegnungen mit dem ersten Netchskanzler nehtiier wesentlich beeinträchtigt, weshalb engere Fühlung- schildert. Wie Bismarck Gelegenheit hatte, Legenden entnähme mit der Industrie wohl zu wünschen wäre. In der gegcnzutreten, die sich über ihn bildeten, dafür wird ein be- Tarifpolitik wünscht die Kammer Verbilligung der Frachten, zeichnender Fall erzählt: ,Er las eines Abends einen Artikel Anwendung der für den Verkehr nach den Seehäfen ein- aus der „Kölnischen Zeitung" vor, ivonach der amerikanische geführten Vorzugstarife aiich für den Verkehr nach den General Sheridan, der den Feldzug von 1870/71 im deutschen ,1V gründliche Tarifreform im Personen- Hauptquartier mitgemacht hatte, gesagt haben sollte, Bismarck der inneren Zollpolitik wird besondere Auf- und er seien einmal vor den feindlichen Kugeln geflohen. ' „I!" — sagte der Fürst — .das ist ja gar nicht wahr. Als die Kugeln um uns herumpsiffen, habe ich zu Sheridan gesagt: Ich bin in des Königs Diensten und darf nicht hier bleiben; wir müssen diesen Abhang hier plein carnäre hinunter reiten, was Sheridan für zu waghalsig hielt. Als er aber dann immer mehr Kugeln pfeifen hörte, kam er mir eingefallen." An einer anderen Stelle schreibt Wolf: „Während des Essens bekam ich Gelegenheit, die erstaunliche Vertrautheit des Reichskanzlers mit den Klassikern zu bewundern. Es kam, ich weiß nicht in welchem Zusammen- glcich nachgaloppiert." Und nach einer kurzen Pause: »Auch das ist nicht wahr, daß ich, um mir auf der Landstraße den Weg frei zu machen, mit der Pistole in der Hand durch unsere Mumtionskolonne geritten sei. Das ist mir gar nicht Dieser Zweck wird mittels einer patentierten Methode durch Rauchsiltration erreicht, indem die Giftstoffe in der Schutzvor- richtmlq zurückgehatlen werden. Der so entgiftete, m den Mund aetanqende Rauch behält aber fein volles Aroma und die hiernach hergestellten Eigarren haben infolgedessen einen milden, dabei heb' lich anregenden Geschmack. In Anbetracht der Thcusachc.. daß es sich hier, nicht nur um die Vermeidung der schädlichen Wirkung des Nikolms und jemer Spaltprodukte, der Pyridinbasen, sondern auch um Absorption von dein unangenehm riechenden ätherischen Brenzot, von ^chweiel- wassersloff, Ammoniak und Blausäure, bmibclt, munen Wendt Palent-Eigarren*) z. B. als die gejundheitsdienlichsten aller hygienischen Eigarren bezeichiiel werden. ES mag hmzugesugt werden, daß der Unterzeichnete in seinem Laboralormm die 4.H0MS sche Erfindung einer eingehenden Rachprüiung unterzogen hat und c- stätigen kann, daß die gestellte Aufgabe m vorzüglicher Weis gelöst ist." Dr. G. v. Lagerhelm, ord. Professor an der Universität Stockholm. Amalie hat geschrieben. Die drei Kinder waren furchtbar erkältet; sie habe, schreibt Amalie, Tag unb Rächt keine Ruhe gehabt unb bas Husten unb Würgen sei schrecklich gewesen. Dazu hatte ihr Alaun wieder viel mit dem Magen zu tun — du weißt ja, bas unleibliche Sobbrennen. Und was, meinst bu, hat sie gegen all das Uebel angewendet ? Fay'S ächte SodcnerMincral- Pastillen, die hi allen.Apotheken, Trogen- und Mmeral- wasserhandlungen erhältlich sind. Davon hat sie ihrem Alann und den Knidern gegeben — in heißer Aiilch und so, wie man Boiibons nimmt. Unb nun — schreibt Amalie — ist alles roiebet- gut, der Husten ist verschwunden unb das Sodbrennen dazu. Die Pastillen sollen nämlich - schreibt Amalie — nicht nur für Hals unb Lungen, l'on- • - -—^ net mitten. Dasselbe lautet: , „ . Be,m Rauchen einer Cigarre gehen große Mengen bes Nikotins sowie bie Spaltungsprobukte desselben, die Pyridinbasen, in den Rauch über unb werden vom Organismus deö Raucher-s ausgenommen. Die Folgen des übermäßigen Rauchens sind allgemein bekannt: zuerst akiite, später chronische Nikotinvergiftung, die sich durch Schädigung der Herzthätigkeit, neurasthenische, gastrische unb viele anbere Symptome äußerl. Viele Chemiker, Physiologen unb Eigarrensabrüanten haben sich bcshalb lanae bemüht, bic gesimbheUlchäblichen Stosse zu beseitigen^ ohne bem Tabak besaßt: Tie anwesenden Vertreter von 82 dem Neichsver- . ' — Bichmarkt zu Gießen. Bei dem am 23. und 24. Februar bände der deutschen landwirtschaftlichen GenossinsckMsten an- v , London 25. Fcbr. In einer Kohlengrube in stattgehabten Markte.wareil 1567 strick Rlndoieh, 132 Schweim er?türen^dab^ste^ein^ Ausamrnmarbettenvon" Walliprobü" Rotherham würden 7 Arbeiter burch Hcrabstürzen eines Fahr- °i'ctztcn Tag" isi auch üimuermaiki.__________________ »ÄS ÄÄ ftUl)lC"^“(ea; 25. Febr. Durch das gestrige Erdbeben verzichten und 2. die Weinhändlcrverbände sich verpflichten, in Räagliano de' Morst wurden außer der Kaserne der Kara- ihre Mitglieder dringend zu ersucl>en, bei ihren Einkäufen binicui auch die Hauptkirche unb viele Wohnhäuser beschädigt, die betreffenden Winzervereine in erster Linie zu berück- ^tztere so stark, daß sie unbewohnbar wurden. Die Orts- sichtigen, sür wünschenswert und notwendig erachten. Sie Behörden ließen deshalb die gefährdeten Häuser räumen. Der Mainz 24.Febr. Der einleitende Teil des Jahres- holten sich die Erd erschütterungen in der Umgegend Berichts der hiesigen Handelska-mmer führt u. a. aus, von Avezzano, sie wurden auch in Roca di Papa und m daß die Eisenbahnverwaltung bei der Vergebung von rollendem Vellctri verspürt. . u Material in der Art der Ausschreibung, der Konzentrierung * Vom Fürsten Bismarck und seinem Haus . der Aufträge auf wenige Termine und Bemessung zu kurzer Unter diesem Titel veröffentlicht, wie wir schon erwähnten Lieferfristen genügende Rücksichtnahme auf die Eigenart des Eugen Wols rn der Marznummer von „VclHagen und oft vermissen läßt und dadurch dielKlasings Monatsheften" eine Anzahl Tagebuchblatter, ihrem Prinzipal sowie von den Arbeitern erhielt sie bei $ .. ^nrde in erster Linie Intendant Jenssen in die Schuhe Zeile von unten stehen. Uebermittlrug der Glückwünsche int Anschluß einer Heinen . . - ■ - *::*• v- nuanüefüMß^bennEt^ 9te0UlQtür fOtote eme ^nstlerisch '^,^l..rischen "Kräfü 'mäst "genichend m'.s,'"'engagiere zu viel I Bibliothek holend Ter Fürst hatte recht." L L l ck» 25 ^ebr B ü raermeisterIoh. MüllerV. Personal; kurzum: es herrsche große Mißwirtschaft, * Senfvergistung. Rach den Bohnen kommt der m Birklar wurd^e heute unter großer Beteiligung der Ge- in der Oper. Besonders bie Stadtverordneten Fehl und Lens an die Reihe wird mancher ängstliche Leser denken! meinde beerdigt. Ter Berstorbene hat lange Jahre die Stiebcl brachten allerhand Beschiverdeii zur Sprache, die teil- Doch ist kein Grund zur Besorgnis vorhandin. Das bikannte Berivaltung der Gemeinde geleitet und erreichte ein Alter ,oe,se älteren Tatilms, nut den Ursachen des großcii Teftzits Gewürz, welches das Fleisch erst fchniackhaft macht und nut von 77 fahren. m keinem Zusammenhang stehen; auch wurde die.Sehnsucht den Speisen m mäßiger Rlenge genossen deren Verdauung Bad Rauheim, 25. Febr. Bon Prof. Dr. ^roebel , bcc E,^or'jchen Gesamtleitung beider Häuser laut und befördert, erzeugt giftige Erscheinimgcn erst dann, wenn es sind unserer städtischen Alteriumssammlung eine.Reche seht L Gedanke ausgesprochen, den Vertrag mit Intendant Jensen sich um übermäßigen Gebrauch handelt. Em solcher Fall ist interessanter Altertümer zum Geschenk gemacht worden: Die Absümmung der Versammlung, wonach der jüngst im KreiSkrankenhaus Britz-Berlm, nach Mitteilung der 1; fömstch« U-u-n geiu^r, 'N Trier; 2 °m bec ncucn Ll)-°,°r.AM°n-G°!°llIch°st an b.e LbeutfcD-.ucb. Woch.- bcobadjlct worben. Eme Angestellte ÄWS SÄonio» zur Prüfung überwiese., wstb bewe.st bes jtrankenhau,es würbe e.nesAiorgens bewußt Os an e... römischen Grabe in DberitalJn; 4. Fragmente otnamen- eine allgemeine Urjufricbenljeit mit be t ® e jdjaftä. ’iJoben liegenb ootgeiunben. Ihr 'Listchi und ü)te tippen lietter römischer Vasen, eines mit einem Tritonen, das läge der Oper..— Selbstverständlich muß mit einer Unter- waren blau, die Atmung stand still, der Puls war sehr klein, andere mit Medusenhaupt, aus Italien stammend; 5. Bild- lülanz in der Opor gerechnet werden. Diese hat sich gegen Durch energische Behandlung: Kochfalzemlause, künstliche nis des Salzgrasen Jakob Siegmund Waltz, Freiherrn von Vorjahr um 40 000 Mk. vergrößert. Andererseits darf Atmung gelang es, die Kranke wieder zu sich zu bringen Aeschen, geboren zu Gotha 16UÖ rc. (Grbauor des Waitz- Tatsache einer unter Jensen gesteigerten künstlerischen und sie genaß nach 14 tägigem Kranksein. Merkwürdig war ,J "■------ hi<*r 1 - - ■ * ■ ' 1 * r ' - *-: r - «>---£*— Die Erkrankte gebrauchte näm- forbert, insbesondere auch eine einheitliche Handhabung der I Zollvergünstigungen für diesen Verkehr durch Schaffung einer *» Personalien. S. K. H. der Großherzog haben Zentralinstanz oder durch entsprechende Vereinbarung unter dem Chef der Gräflich Reichenbach-Lessonitzschen Verwaltung, den Bundesstaaten, damit bie seitherigen erheblichen Ver- Großh. Badischen Finanzrat a. D. Georg Seitz zu Frank- schicdenheiten in den Verfügungen der Emzclstaalcn vermieden furt a. M., das Siitterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens iverden. Entschieden wendet sich der Bericht gegen die Ver- PhilippS des Großmütigen verliehen. suche, die freie Betätigung gesunder wirtschaftlicher Kräfte und ** E i n e n G a u n e r st r e i ch fuhrt- eine Frauenspersoii neuer Wirtschaftsformen zu Gunsten der schon länger be- in einem Schirmgeschäsi am Scltersweg aus. Sie bestellte stehenden durch einseitige Rlaßnahmen zu beeinträchtigen, für eine im Geschäft bekannte Dame zwei wertvolle Schirme Vielmehr muffe in erster Linie erwartet werden, daß die von zur Auswahl. Stach einigen Tagen begab sich der Geschäfts- ^ch^r solchen Entwickelung betroffenen Kreise sich selbst helfen, mann zu der angeblichen Käuferin, die ihm bedeuten mugte, infc)cm ne sich den veränderten Zeitverhältmssen ihrerseits nach daß er das Opfer einer Schvindlerin geworden war. ^eren I^^l,chkeit anpassen, iiisbesondere mdem sie, wie dies vielfach ... Treistigkeit war so weck gigangen, daß s . sich, da es Oerabc b tg geschieht selbst Vereinigungen bilden. hange die Rede auf ein Zitat ans Shakespeare, Rottenburg d US. tän25Äe Äi ?sjub i -1 F "annur itick.Febr. " In der Stadtverordnetensitzung I (ber Chef der Reichskanzlei) sagte: .Das ist aus dem käum beging gefreut Frau Margarete Körber in der vom Dienstag kam es zu lebhasten Auseinandersetzungen über „Sturm". „Richt doch" — erwiderte der Fürst „aus dem Lithographijmen Anstalt i'no Zigarrentisiensabrik der Firma die wnlschastliche Lage der beiden städtischen Bühnen, „Sturm" wird es nicht stm,sondern ans „Komg Richard 111. Leinr. Rau Rachs., Inh.: Ludwig BraniM, hier. Von ihren von denen das Schauspiel einen Ueberschuß von Dabei nannte er Akt und Szerie und meinte, es muffe m Mitarbeilerinnen wurde dec Arbeitsplatz, den die Jubilarin 92OOO Rlark erzielte, während die Oper mit einem Dcfi- der deutschen Uebersetzung von Schlegel und Tleck aus bec fo feit 25 Jahren inne hat, sehr sinnreich gesckMÜckt und von DOn 3 3 2000 9)1 a r C abschloß. Die Schuld an diesem unb so vielten Seite rechts, auf ber siebenten ober neunten ---«nn hnn swrixoitpvtt prht<>Tt sie I _ .. ...... ■ ~ < ^...k... i„k:. I n-ir. — n-u*« Da auch Rottenburg im Recht zu man,.«. Ä Tabakauch burch Fillralla.. bis zur »rluchi b ° ^abakblüü-r bu°ch A lÄaugr.. ob-r burch V-l.aubluug Uulchablichl-it für ben »irnlchlichcu LraanismuS ju entgiften, Jei m t eäu« ft.“?X® ,u ent ütotinirie«.u Ter Er'alg au-sich'-WS. Für die heutige Wil.enlcha ist aber incht- unnwg- bät aber ben Erwarinnaen te ber nicht entsprochen. Tenn obge-j uchi Einen neuen Beweis hierur lictert bie £l)at|ad)e, ba& eä leben bapon ba6 ivTÄ ,5 Eigarren wohl nie in ben bem bekannten Lheniiker, Perm Umoeiiitalsprotesjor vr v. ^boin- Mei ehr ne onnnen finb Io öei° e?e» sogar schon die nur teilweise IN Berlin, noch vielen «ersuchen enblich gelimgeii ist ein «er- Ätimfie“"".. Saffe enien grogen Ul ihres Sliema«, Idjmeden (alpen zu finben, mobrnd) eg nioghd) ro.eb ^e schablichrn Stoff strohig unb bieten lernen Genuß, sodap tue "Raucher den Gebrauch > des LabatraucheS ö" best" geu, oh ie Oschatz öerartiflcr Fabrilate bald muuer ausgaben. l Aroma und ben angeneymcn Geschmack zu nehmen. scheu Turmes, suhrte die Tvrngradterung hier ein), nach bec Frankfurter Oper nicht übersehen werben, die Ursack-e dieser Vergiftung, einem Gemälde von I. h. Tisck>bein, gestochen von W. viLlleickl Erivarniffe erzielen - ... . ---------'' ' ------- * Mayr 1770; 6. Ciceros Briese, großes 8'^mat, ,^druckt wurde bc-r Funbus allein um etwa 100000 Mü ver-! Volksgebrauch eine Rolle spielt, gegen bie aber ärztlicherseits sind kritischer Natur, allein seil leeres Zeit gewarnt wirb. Die «ur bestaub barin, weise umgeben Von den Wappen der ehemaligen freien um ben internem künstlerischen Betrieb sollten sich bie Stadt- daß se 4 Wochen hindurch drei mal täglich em grhaufter Städte Oberitaliens. Rückfläche: stilisierte Landschaft, ge- verordneten weniger kümmern, denn die Erfahrungen lehren, Teelöffel von Senfkörnern genommen wurde. Zuletzt hatte meinschastliches Wappen der freien Städte, Ritterhelm und daß dabei nicht viel herauskommt. Tie Oper ist ein unge- die Vergiftete sogar sechs solcher Teelöfel voll genommen und Monogramm. Truck mit Initialen in Holzschnitt. Tas Buch he„er koskspiel/iger Kunstzweig — mit dieser Tatsache muß es war kein Wunder, baß baburch bie giftige Wirkung des stammt aus einer Bibliothek in Siena, ist vollständig er- gerechnet werden. Tie Stimmung gegen die Oper ist darauf Senses auf das Atmungszentrum voll entfaltet wurde, halten bis auf das Titelblatt, welches leider fehlt. (W. Anz.) " daß der Wunsch verlautete, städtischerseits an Vor derartigen Senfkmen, die zudem ganz nutzlos sind, ist + Uvs dem Vogelsberg, 24. Febr. Heftigel^ .ö ' .. . i .....I »..c s«» fc-»i(<.T.inXonn<> ,,, »nnmon Schneestürme haben seit Samstag bedeutende Schneemassen gebracht, sodaß allenthalben Verkehrsstörungen ein- treten. Ein Zug der Bahnstrecke Lauterback^-Greoenhain . wurde bei Rösberts von tiefen Schneewehen längere Zeit c. < Darmstadt, 25. Febr. Vor enngen Tagen verurteilte die aufaehalten und gelangte mit erheblicher Verspätung am • Köl'n, 25. <>ebr. Gestern nachmittag entstand n den ^^kammer zwei Ossenbacher Knaben, die un vorigen Herbst CnidLiel an Bei Jlbesl) aus en blieb das Fuhrwerk eines Mischräumen der Kölner Baumivollsp innere l ans bisher six g u b e n aus einemS ch t a g e g e h o l t hatten, zu enngen Tagen Arztes im Sckmee stecken. Tie Postfuhrwerke benutzen jetzt unaiifgeklärter Ursache Großfeuer, welches sich nut großer Gesä n g n i s. Beide Jungen waren zur Zeit ihrer Verühtung Sd-litten. 3n ben Arbeiten am 'Ax^nbau @ebetn.ü>re6en. 6d)ncUlgr„lt aubbeljnte. Der Feueiwehr gelang eS nach eiwa^ube- 12 Jahi^ °U- Doniänenpachler F a l l c.. h a g - n, Hain ist eine Stockung euigetreten. Tas Klubhaus Hohe- „,ehi.stündlger Arbeit, den Brand auf seinen Herb zu ve- -wei Jahren ben Lanbrat von B e n n i g s e n i m D u e t l rodskovf mußte gesckstossen werden. Tie Teniperatur ist be- jd)ränrcn. Der Schaben wirb auf etwa 20000 Mark ge» getötet halle und zurzeit seine Strafe auf ber Festung Weichsel- beutenb gesunken. m ± . schätzt “ """ ..........,,4't Mainz, 25. Febr. Gestern waren hier Vertreter ber lapitel in der Vermö^enSrechnung, Zentralbauwesen, Anlegung neuer Gruiidbuchcr und die Forderungen für die Ren- oder Umbauten in Dieburg, Lampertheim, Beerfelden, Bensheim, Fürth, Grünberg, Alzey, Butzbacü, Marienschloß, Gesängnis zu Mainz und Provinzialarrestyaus Tarmstadt genehmigt. Tamik war abends 7i/2 Uhr der Iustizetat erledigt und das Haus Vertagte sich auf morgen früh S Uhr._________________________________________ __________ Aus Stadl uut» Luiid. Gießen, den 26. Februar 1904. I münde verbüßt, staub vor dem Schöffengericht wegen Bel el- ___ ----- , , J OK Der Kassenrendant der digung seiner Wachmannschaft; Falkenhagen wurde zu siche^^enoHe'nschen ^ngiljü'renbm ffi’inze^'. benadMtcn Gcin'cinb- Ml.Znbizc, Jos-t Llbllck, ,-it sechs 100kd'kntu'rg2b. Qebr'^Sot ber hiesigen Biruitammer h e^eFnTlonste Vertrelcc von 10 bem (Sebiet des Wbin- Icihien im Amte, ist nach Unterschlagung von etwa sich am 2b.A^rz ein >1 e uerMinI st er Pr °,eb abspielen. baues zngehorenben Wernl) änd lcrver b an d °r. v-5. t>S00° Mk die gestern in gröberen Zahlungen eingegangen Di- llla^^sich.«°°-n den neuen Redakteur sammelt, um über bie Herbeiführung näherer geschäftlicher l mären, flüchtig geworden. I tiluhstrat und des oldenburgischen Richieritandes beschuldigt wird. Bezichuligeii zlvisck)en Wein-Produktion und Wetn-I - Arlons, 25. Febr. Zwei nut dem Abbruch einer —_r — ■■ -.-j..-— — handel zu beraten. ES wurde folgende Resolution ^nd beschäftigte Arbeiter wurden durch Einstürzen derselben| Märkte. Ä ■ f >vl (Loursbericht der Bank für Handel und Industrie, Depositenkasse Gießen 77.40 143.70 120.50 123.20 ü. 1854 do. 99.20 91.25 91.20 78.9b 76.90 28.75 100.10 100.50 85.60 78.10 99.90 101.10 91.10 101.60 58.10 96.40 84.75 91.50 69.70 60.— 38.50 41.60 135.40 49.30 130.40 117.60 82.40 99.30 98.- 97.15 89.- 41.10 100.10 26.40 98.50 97.10 89.60 100.80 94.10 84.80 101.25 99.75 99.— 97.50 84.80 40.75 100.25 25.90 38.20 41.20 101.75 99.75 99.70 99.50 90.60 100.20 57.30 80.— 100.50 Oldenb.Thlr.4o Turk. Frs. 400 Lourse vom 25./2. | 18./2. 134.75 47.- Warschau Wien stsr. . . . co. XI. 1911er Wladikawk 95 fieuerfr. . . Anatolier . . ©alon.-Monast. 102.— 89.60 102.- 89.70 104.90 100.60 104.10 100.60 104.75 100.50 88.20 101.50 100.30 100.80 99.90 99- 101.70 99.50 14550 166.- 135.50 152.- 129 50 119.— Standerhrl. Anl. SolmS-Brauns. do..... Asenb.-Birstein. 135.10 151.20 Vanl-Attien. Retchsbank . . Berliner Hdlsg. Darmstädler Bk. Deutsche Bk. . DtSconlo-Ges. . DreSdiier Bk. . National-Bk. . Schaffhjr. Bkv.. D. Effekten- und Wechseibank . D.Genoss.-Bank Mitleid. Kredit Pfalz. Bank . Preuß. Hypoth.- Aklien-Bank. Berl.Hypoth.-B. Oesl. Cred.-Akt. 101.20 89.2t» 101.25 89.20 103.60 99.80 103.— 100.— 104.30 100.30 87.20 100.75 Lose m Prozenten. Bad. Thlr. 100 Bayer. Thlr.100 Gothaer Präm.- Psdvr. I. . . do. II. . . Coln-Mindener Madrider . . Meliigr. Präm.- Psobc. Lhlc. 10U . . . Gelten. v. 1860 90.90 69.— 61.50 102.70 94.80 85.- 99.90 99.- 100.20 99.50 Spanier. . Ung. Goldrente do. SlaatSrente desgl. . . . Argenl. v. 1887 do. Gold ö. 1888 do. auß. v. 1897 Chile Gold-Anl. Chinesen. . . do..... do. . . . . Mexicaner Silb. Sern 1—4 . Mexicaner v. 99 do. Silber . Industrie -Aktien Farbw. Höchst. do. Griesheim Brauerei Kempfs „ Bindmg „ Henninger „ Retlcnmcyer „ Stern. . „ KieierSchloß Eleltc.Layineyer „ ©djudcrt „ Siemens u. palske Adler K.echer . 18aö. Anilin . v. 1895 Lit. ß. , 0. , D. Serben Türken do. do. Ztaatrpapiere. Deutsche. D. NeichS.-Anl. do. - Preuß. ConsolS do..... Badische. . . do..... Bayer. St.-Obl. do..... Hess. St.-Obl. . DO..... do..... Württemberg. . Bremen v. 1899 Hambg. v. 1899 Ausländische. Bulgar. Tabak Bosnier . . . Griech.C.B. von 1890 . . - Griech. Monop. Italiener Stellte do..... Oester.Silberrte Oester. Goldrte. Portug. Staat abgest. . . do. abgest. . Rum. am. Rte. Ruinän. v. 1890 Gold-Russen v. 1880 . . . do..... Russen v. 1902 Provinz- und Städte-Anleihe. Starkenburger Gießener. . do. . . . Frankfurter. Darmstädter Babenhausen Mainzer. . Ofseubacher. Wormser do. . . . Heidelberger Mannheimer Bao Rauhenne Lahr . . . Wiesbaden . Bukarest. . Lissaboner . Moskau . . Wiener 1902 Buenos-Aires do. . . . % n Tagvi DtrutitiUe du dir m volitzNi Herbst halten, zueuugeiilaflen it Zeil ihrer WM achter Saltenhasen. ennigjen im Duell ui b« ieiiung ngeuchl wegen «e e ; ^allenhagen wurde zu 2es beschuldig^ iW» Sää-S S ich? und Mineral' ,n Droge» u lyreiu i" 611 *rtlbi*ale 03 uni) 24. gebni« । arkl. -— 01 # UKiDCt| e rhi nur u°> „HÄm *»*5 UnvcrjinSliche pr. Sluck u. Mk. Ansbacher st. 7 Augsburg, st. 7. Brichw.Thlr.20 Finnidr.Lhlr.10 2-cailand.Frs.45 do. Frs. 10 Oestcrr. st. 100 von 1864. . Pappcnh. ft. 7 ^icumigcr st. 7 Ungar. Staats st. 100 . . Benelianer 2.30 100.20 42.90 Courje vom 25. 2. | 18./2. 11 TO 1 1 Lourse vom , 25.12. | 18./2. - Course vom 25./2. | 18./2. 5" a Norbd. Lloyd . 102.50 103.10 4 Mcining. ©er. 8 102.50 102.80 4 Dorlmundrr . — —.— 37, do. abg. . 97.- 97.50 9850 Hamb.-Amcrlk. 4 Preuß. Boden- 103.— 4 97ch0 98 — Padelsahrr . 106.- 106.81 Credit . . . 102.75 4 — 4 RheinHypokh.- Bocbum Bergw. 181.80 180.25 Bank 1907er 101.80 102.- 5 Concordia „ 310.- 309.50 37, do. 97.30 97.90 3 151.20 152.- Elchweiler „ 231.- 231.50 1 Preug. Central- 103.— 149.40 148.90 Gelsiikirch.Brgw 197.60 200.20 Boden. . . 102.20 133.50 134.90 Harpcuer w 185.- 188.50 4 Westdeutsche. . 102.80 102.80 21b.b0 214.30 Hibernia , 183.50 188.70 37z do..... b8.—| 98 — 1 183.50 182.60 Laura „ 216.50 219.50 4 Preuß. Hypolh.- 1 145.20 145.50 Härder „ 128.- 127.60 Akl.-Bk. abg.. 99.90 100.30 115.60 133.60 116.20 136.10 Ztse Phönix „ 207.50 146.10 203.- 145.75 Cisend.-Priorit. 3' Hocjch Stahl . 187.50 185.50 37, Südd.Eiscnbahn 95.- 95.50 101.— 103.20 SchalkcrGruben 424.50 432.- 4 ^ux-Bodenbach 3 97.75 98.25 Buderus. 107.10 108.50 von 1891 . . 100.— —- —— 112.80 114.25 Deuljch-Luxemb 74.50 79.- 4 Eusab. steucrfr. —.— 101.10 102.50 103.- Pfandbriefe. 4 4 Franz Joseph Kajchau-^derbg. 99.90 99.80 100.- 110.90 112.- 37, Hess.Hypolh.-Bk. 100.20 100.40 2 Oesterr. 9iord- 106.20 106.70 120.— 121.- 4 Franlf.Hypolbk. westbahn B. . 199.10 198.30 Serie 14 100.80 100.90 3 do. ©üöba.ju 3V2 do. Serie 19 98.- 98.40 lLomb.) 104.50 105.40 4 Frkf.Hyp.-Cred.- 4 do..... 91.25 92.50 Berem 1905. 100.60 100.60 3 do..... 62.90 62.90 354.90 355.— 37, do. 1906. 97.30 97.30 3 Raab-Oedenbg. 77.20 76.75 228.— 227.- 3 V, do. tilgbare 98.- 98- Eds. . . . 185.50 136.20 4 Frks.Landwlsch. 99.10 99.20 4 Rudolsbahn. . 99.50 100.50 248.— 250.— 4 Hamburger Hh' 27u — 172.10 174.50 pothelen-Bank Jtal. staatl. gar. 68.20 72.- 123.— 123.— Ser. 141-250 100.30 100.30 E.B. . . . 240.— 240.— 4 do. unkündbar 2‘iu Livorneser . . 72.50 141.50 145.50 bis 1910 102.40 102.40 4 Sard. Lrec. stsr. 99.- 84.50 87.50 37. do. Serie 46 gar. . . . —.— 98.2t 97.50 bis 190. 96.- 95.51 37, Gouhardbahn . 99.80 100.2t 371 do. Serie301 4 KurLl Kiew. stsr. 93.— 133.50 134.16 biö 310. 97.- 97.- ßar-_ • • • —•— 236.4t 3’/ Preuß. P,and- 4 Rufs. Südost 97 90.70 42' '0 425.— brief-Bank 100.56 100.66 stsr..... 61.50 - — 36.— — — 146.10 146*- 87.60 —.— - - 19.90 19*90 434.— 436.- 39.— 32.30 —.— 344.- 348.- 34.30 bends^/'Nbe. 5 der ainen?tilfe( 70/71 bcn sollte “5>Ä Bft ii ^,,b M \ Hrnbt geil, d^ erümmf ?* Zb°re, Altenburg T/ üu5 dem ^uql ~ dem Richard 111- 10 Tieck auf der so ’,en oder neunten nbur9 tm Recht iu Knbe Buch aus der lohnen kommt der tl'che Leser denken! ndr». Tas bekannte )Qil macht und mit n. deren Berdauung ;tl‘l dann, wenn es Ein solcher Fall ist nach Einteilung der n> Eine Ängesiellte s bewußtlos aus dem ht und ihre Lippen ^Puls war sehr klein, ilzemläuse, künstliche ju sich zu bringen n. Merkwürdig war ankte gebrauchte näm- :enskuc, die »och im die aber ärztlicherseits Rur bestand darin, täglich em gehauster wurde. Zuletzt halte el voll genommen und giftige Wirkung deS voll enli'altei wurde, i/y nutjloS [inb, i|l Hierdurch erlauben wir uns die ergebene Anzeige zu machen, dass wir in Giessen 18 1689 Rover in Mitteldeutschland. Branche Bedeutendstes Etablissement dieser Gleichzeitig empfehlen wir unsere Anstalt . chem. Reinigen zum und Färben von Herren-Kleidern, Damen- und Kinder-Garderoben X X von wollenen und seidenen Vorhängen und Gardinen aller Art von Teppichen, Fellen und Möbelstoffen X X X X X X von Decken, echten Spitzen, Handschuhen, Federn etc. etc. X Marktplatz einen Laden eröffnet haben. Färberei Gebr. - chem. Wasch-Anstalt ryozz - Bersstetgerrrng. Dienstag den 1. März l. I., vormittags 9 Uhr anfangend, werden in den Waldungen der Gemeinde Sillen» darf a. d. 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TT** Todes-Anzeige Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere innigst geliebte Mutter, Schwägerin und Tante Frau Michael Pfeil Witwe 1912 Giessen (Schiffenbergerweg 16), den 26. Februar 1904. Die Beerdigung findet Sonntag den 28. Februar, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. Er 1869 lLurschmann. geziemend in Kenntnis. Aprikosen laufenden Geschäftsjahres. Verschiedenes. 1899 1584 Der Direktor: Dr. Stoeriko. s L.y,: ■ - SS o a ><- V W sind bei der Anmeldung vorzuslellen. Gießen, den 16. Februar 1904. E O * Kirschen ) Gebr. Berdux -'-L 1911 Der Vorstand. K Bahnhofstr. 27. Lindcnplay 12 M nach kurzem Leiden heute vormittag */,9 Uhr im Alter von 68 Jahren durch einen sanften Tod zu erlösen. Die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Pfeil. Minna Pfeil, geb. Dauernheim. Gestern abend 5‘/s Ubr entschlief sanft nach langem, mit Geduld getragenen Leiden im 66. Lebensjahre mein innigst geliebter Gatte, unser guter Vater, Bruder, Schwager, Onkel, Schwiegervater und Grossvater Höhere und Erweiterte Mädchenschule zu Hießen. Die Anmeldungen neu eintretender Schülerinnen — einerlei welchen Alters — sollen in Zukunft nicht mehr bei Beginn des neuen, sondern vor Ab'auf des alten Schuljahres erfolgen. Die diesjährigen Anmeldungen haben bis spätestens zum 20. März zu geschehen und werden im Schulhause, Schillerstraße 8, an folgenden Tagen von dem Unterzeichneten entgegen genommen: Dienstag, 8., Samstag, 12 , Dienstag, 15., und Samstag, 19. März, jedesmal von 10 bis 1 Uhr. Vorzulegen sind: Imps- und Geburtsschein, letzterer mit unterstrichenem Rufnamen; bei Kindern, die über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung über geschehene zweite Impfung; bei Kindern, die aus einer anderen Schule kommen, em Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, i £ ä Er#y- Die Mitglieder und ihre Frauen werden dringend ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Ter Vorstand. Bekanntmachung. Die Brotlicfernng für die Stadtarmen soll auf Beschluß der Armendeputalion nicht für die Zelt vom 1. Apiil 1904 bis zum Bl. März 1907, sondern für das Rechnungsjahr 1904/05 ver- geben werden. Gießen, den 24. Februar 1904. Armenamt Gießen. Konsum - Verein Giessen u. Umgegend. Sonntag den 6. März d. IS., nachmittags 4 Uhr, im „GambrinuS", Kirchstraße, bei Herrn Albold: Wemheutlilhe klMckerMuckug. Tagesordnung: Bericht über das erste Halbjahr des Mug. Arbeiter-Verein Wir setzen unsere Mitglieder von dem Ableben un- seres Mitgliedes Herrn Ludwig Schnick! W Hönig-Lepot des Oberh. Bieneuzuchtervercins befindet sich einzig und allein bei C, G. Kieinuenn Bahnhofstraße 59. 1U08 Daselbst ist la. garantiert reiner Bienenhonig stets vorrätig. Die Beerdigung findet Samstag den 27. ds. Mts., nachlNlttags 8 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. Stadt-Cheater Gieren. Direktion: Sieiugoetter. Samstag den 27. Fcbr. 190-# 10. BolkSvorstellung. Wilhelm Teil. Schm,spiel in 6 Aiifzügen von Friedrich v. Schiller. Preise der Plätze: Rum. 1*0fle 1 Alk., nicht nutn Saal 40 Pfg., Gallerie 20 Big. Sonntag den 28. Febr. 1904 16. Sonnlag-Abonn.-Vorstellinig. Flitterwochen. Schwank in 1 Akt von Hermann Steingoetter. Hierauf: Unter vier Augen. Lustspiel m 1. Akt von Ludwig Fulda. Zum Schluß: Zum Einsiedler. Lustspiel in 1 Akt von Benno Zatothon. ia. Apfelringe per Pfd. 82 Pfg. 5 Pfd. ä 30 , 10 , ä 28 , ia. Ia. oo. per Pfd. 4b u. 65 Pfg. Pflaumen per Psd. 20, 30, 40, 50 u. 60 Pfg. Brünetten 1917 ver Pfd. 45 Pfg.