!M äo; toruar Stft'iii' 1/1 llfi v W Äs.? Turnsaal L'*« sehr er« ■ncr noch nicht al« handelt m W«. steht, son- qBi NZK- «ihn# ?4^*8 i?bHf S am 24. * » «: *"äc n bc8 unteren Satin. Lahnkanal. ma6i sie dem Verein ren sich einverstanden, ^mschlaq, van der :8' iondern nach den nach Gießen, für banalisiert werde, Projekt des Baurats eilburg-Gießen nach, nkanalverein die Kan- einer Regulierung des l eintritt, deren Aus. den wird. Mitgeteilt inem Kastenanteil auch Gebiet zu leisten, wenn Ser Königin Wil» i Prinzgemahl, foetiie ttbach-Zchönberg zum ) die hiesigen Vereine 22jäf)tigt Johann j/, daß er feiner Le. LrchMaMN ist von nung hemgesucht, die )en Puten bedeckt, die icht haben. Wie viel st noch nicht sestgestellt. roß. tieberifeRempnet bei Reichthal einem Voelin', deren Gedichte Sa weite Verbreitung Iber durchaus ernst nahm, Verse: ur nur, inde, miet: m strande, orbtn, - Alande, otben. lliilikii- . T,(tgra«™ d" ” J ,.ien über bt«3« cuJ ?ort :«l>‘"e‘ M m# '.tV* ieile« °"" »ff« ei bet JflLrcn wur* -- tief :ettnf< eine W «4 f ^(itnPr t See e «-* “SÄ och V irt” (Erstes Blatt 154. Jahrgang men. Infolgedessen reift Graf Stzögy6ny auf einige Tage steht: es zu Freitag 26. Februar 1604 vezngSpretSr monatlich/bPi., viertel- Notitilche Tagesschau. Justizmiuister Schönstedt über die Slrafprozetzrefor«. R. Berlin, 25. Februar. Mehrere Fragen der Rechtspflege von allgcttieinem Interesse sind in der heutigen Sitzung de8 preuß. Abgeordnetenhauses berührt worden. Nachdem Abg. Gasse l (Frs. Volksp.) eingehend die Mängel deS geltenden Strafverfahrens kritisiert hatte, mit besonderer Bezugnahme auf den bekannten Kindesunterschiebungsprozeß Kwilecki in Berlin, äußerte Iustizminister Schönstedt, er hege keinen Zweifel, daß die in Vorbereitung befindliche Strafprozeßreform den Beschuldigten im Vorverfahren etwas weitere Befugnisse einräumen würde, als sie zurzeit genießen. ,Gtroa6 weitere Befugnisse4, klingt nicht eben verheißungsvoll. Man hat in weiten Kreisen als sicher angenommen, daß das SysÜem der Voruntersuchung eine Aenderung von Grund auS erfahren werde, in dem Sinne der Einführung öffentlicher Voruntersuchung, größere Rechte der Verteidigung u. s. w. Von solcher Reform im Großen scheint keine Rede zu fein, sondern man scheint kleine Verbesserungen der Stellung deS Angeschuldigten für ausreichend zu halten. Es ist aber die Reform der Voruntersuchung die Grundlage für eine befriedigende Neugestaltung des Strafverfahrens. Die anderen notwendigen Fortschritte im Hauptverfahren folgen dadurch gewiffermaßen von selbst. Ehe der Beschuldigte auf die Anklagebank kommt, muß ihm jede nur mögliche Ge- legenheit zur Rechtfertigung geboten werden. Der Justizminister hat durch seine heutige Erklärung der Oeffentlichkeit einen wichtigen Fingerzeig gegeben. Man wird die Vorbereitung der Strafprozeßreform sorgfältig im Auge zu behalten und bei Zeiten die Stimme zu erheben haben. Die Entgleisung des Staatsanwalts Müller im Kwilecki-Prozeß (der Freispruch ein Todesurteil über die Schwurgerichte) gab Herr Schönstedt rückhaltlos preis. Es sei eine Rektifikation deS soweit tüchtigen Beamten eingetreten. Nr. 48 IrfAeltH täglich außer Sonntag«. Dem Gießener Anzeiger werden un Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien» blätter viermal in der Woche beiflelegt Rotationsdruck u. Verlag bet Brüh l'schen Umverl.-Buch-u.Stem- bruderet. R. Lange. NedalNon, frrvtbuum und Druckerei: Schulstraße 7. Adresle für De Deichen: Anzeiger Gießen. FerniprechanichtlißNr 51. jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Ps.; durch diePost Ulf.2.— üiertel- tährl. außschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen iür bie DageSnnmmer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenvrelS: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pig. Verantwortlich für den poltL und allgenr. Teil: P. Witt ko: für „Stadt und Land^ und „Genchlssaal*: August Goetz; für den Anzeigenteil: LansBeck. GietzenerAnzeig General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen Deutsches Reich. Berlin, 25. Febr. Der Kaiser unternahm heute den gewohnten Spaziergang im Tiergarten, sprach beim Reichskanzler Grafen von Bülow vor, empfing im Königl. Schloß den Kunstmaler Schöbel und hörte die Vorträge des Kriegsministers v. Einem, des Chefs des Generalstabes der Armee Grasen v. Cchlieffen und des Chefs des Militärkabinetts Grasen v. Hülsen-Häseler. Heute mittag sand anläßlich des Geburtstages des Königs von Württemberg bei dem Kaiser eine Tafel statt. — Heute abend nahm der Kaiser an einem Diner bei dem großbritannischen Botschafter teil. — Ter österreichische Botschafter Gras Szögy6ny- M ar ich erhielt gestern abeno, während der Kaiser bei ihm zum Tiner war, ein Telegramm des Ministers deö Auswärtigen Grafen Goluchowsky, in dem er aufgefordert wurde, an den vorbereitenden Konferenzen für die Handelsvertragsverhandlungen in Wien teilzuneh- zurück. Ein dem Generaldirektor der chinesischen Eisenbahnen zugegangener amtlicher Bericht sagt, daß der mandschurische Bahn st rang bewacht werde. Jede Meile befinde sich an geeigneter Stelle ein mit dreißig Kosaken belegter hoher Wachtturm. Die Russen stellten ferner eine bewaffnete Wache an der Eifenbahnstatton Jingkau auf. 300 Russen stehen mit zwei Kanonen außerhalb Hain-rnin- tun, wie die Chinesen behaupten, mit der Absicht, 7 nach Wien. — Auf dem Familientage derer v. Bülow gedachte, der „Kreuzig." zufolge, der Vorsitzende, Reichskanzler Graf Bulow der langen Reihe hervorragend der Generale, ausgezeichneter Beamten, tüchtiger Landwirte und gottbegnadeter .Künstler, die das v. Bülowsche Geschlecht in den sieben und einem halben Jahrhunderten hervorgebracht habe; die Familie sei stolz darauf, daß kein anderes deutsches Adelsgeschlecht dem Vaterlande so viele Offiziere liefere, sie sei auch stolz auf die Ritter vom Geist, die aus ihr hervorgegangen seien. Daß dies auch fürderhin jo bleibe, dazu müsse jeder Bülow stets dem Motto nachleben, das auf dem alten F-amilienbuche vom Jahre 1780 steht: besehen. Ein Telegramm aus Söul (sprich: Schaul) meldet, russische berittene Posten hätten die Telegra phen - braßte zwischen Andschu und Phjöngjang durchschnitten. Ferner wird gemeldet, daß der frühere koreanische Minister Jiyongkik auf einem japanischen Kriegsschiff nach Japan geschickt sei. Der Korrespondent des „Daily Croniele" telegraphiert aus Tokio: Von Pingyang (Nord-Korea) wird gemeldet, daß die japanischen Ingenieure fieberhaft daran arbeiten, bie Stellung der Japaner zwischen Ping Yang und Gensan uneinnehmbar zu machen, damit die japanische Armee im Falle eines etwaigen Mißerfolges am Jaluflusse auf diese Stellung zurückgehen kann. Die japanischen Behörden beschlagnahmten eine große Menge Pökelrindfleisch, daS für Rechnung der russischen Regierung mit dem Dampfer „Korea" von San Franzisko und Wladiwostok gehen sollte. Tie Angelegenheit betreffend daS vor Schanghai liegende russische Kononenboot „Mond schür" ist noch nicht erledigt Ter russische Gesandte Lesfar sucht die chinesische Regierung einzuschüchtern, indem er auf die geringe W schcinlichkeit eines japanischen Erfolgs gegen die 600 000 Mann starke russische Armee hinweist. Der Hof in Peking schwankt noch. Rußland drängt auch China, die Neutralität bezüglich des von Rußland bereits besetzten Teils derMund- schurei zu erklären. ^Chinesische Rebellen stürmten daS Arsenal kn Fu tschau und nahmen 10000 Kg. Pulver weg. Ein chinesischer General wurde getötet 7 Nach, einer Meldung aud Petersburg wurde der General Duzyrewski, der frühere Lehrer des Zaren Nikolaus in der Taktik, zum Chef des großen Gene- r a l lt a b e s ernannt. 2er frühere japanische Minister des Auswärtigen, Baron Suyemsatsei, ein Schwiegersohn des Marquis Ito, Ut auf der Reise nach London in Victoria (Britisch Kolumbien) angekommen. Es verlautet, daß der Zweck seines Besuches die Aufnahme einer japanischen Knegs- ° n ^edinerRätter veröffentlichen einen Aufruf des Berber Öilssausfchusses des Petersburger evangelischen Feldlazaretts der zur Pflege der Verwundeten im Kriege Gaden für diesen ZwÄ zur Übermittelung nad), Petersburg erbittet nach englischen Quellen heraus, daß es sich um drei japanische Offiziere handelte, nämlich um den Plonitrobersttn Afsai, den Torpedoleutnant Zonki Ascha und den Sapeur- teutnant Kaourata. Die drei Offiziere gehörten dem japanischen Generalstab an. Sie hatten sich bei ihrem gewagten Unternehmen als Kulis verkleidet. Sofort narlibem sie ergriffen worden waren, und man ihre Personalien festgestellt hatte, wurden sie an demselben Bogen aufgehängt, deren Zerstörung ihnen beinahe gelungen wäre. Dafi das Land des Harakiri namentlich in Kriegszeiten und unter stärkster Anregung des sonst schon in Japan so lebhaften Patriotismus zahlreiche Beispiele von Todesverachtung zeitigen werde, war vorauszusehen. Die Hinrichtung bet drei japanischen Offiziere an oer Sungaribrücke ist nach Kriegsrecht erfolgt Wenn sich japanische Offiziere als Kulus verkleidet mitten im feindlichen Lande befinden, so hat der Gegner das Recht, sie als Spione zu betrachten und zu behandeln, selbst dann, wenn sie nicht die Absicht gehabt haben sollten, die betreffende Brücke zu sprengen. Die große Anzahl japanischer Offiziere, die bei Ausbruch der Borerunruhen plötzlich in Peking auftauchten, während man dieselben Leute vorher für japanische Barbiere und Kulis gehalten hatte, beweist, daß Japan eine sehrregeSvio- nage betreibt Die Herren, die sich zu dieser Spionage hergeben, wissen recht wohl, daß sie damit ihr Leben auss Spiel setzen, aber das schreckt diese tapferen Männer nicht. Daß die Tatsache, daß japanische Offiziere als Kulis verkleidet, Spionage versuchen, auch manchem wirklichen armen Kuli den Hals kosten wird, ist kaum zu bezweifeln. Englischer OderhanS. London, 26. Febr. Der erste Lord der Admiralität Earl of Celbom erklärt, daß ein an den englischen Konsul in Genua gerichtetes Gesuch, nach dem die japanischen Schiffe „Nishin" und „Kasuga" die GrlaubniS erhalten sollten, auf der Fahrt nach Japan die e n g l i s che F l a gg e zu führen, sofort abgeschlagen worden sei. Earl of Selborne widerspricht auch der Behauptung, daß bezüglich deS Dockens russischer Torpedobootszerstöuer in Malta die Courtoisie verletzt sei. Die Behauptung, daß die I a p a n e r Weihaiwei als Operationsbasis benutzt hätten, sei eine böswillig verbreitete Unw ahrheit und in die Wett gesetzt, um die russische öffentliche Meinung gegen England zu entflammen Redner betonte die sympathische Aufnahme, die die russischen Matrosen nach dem Gefecht von Tschemulpo an Bord des englischen Schiffes „Talbot" gefunden hätten. Urovinztat-Ausschnß. Gießen, 25. Febr. Mittwoch, den 24. l. M., vormittags 9 Uhr fand unter dem Vorsitz deS Provinzialdirektors Tr. Breidert eine öffentliche Sitzung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen statt. Ten ersten Punkt der Tagesordnung bildete der Rekurs der Eheleute Johannes Eckhardt zu Staufenberg gegen einen Polizeibefehl des Gr. KreiS- amts Gießen, welchem folgender Sachverhalt zu gründe liegt: Der Gemeinderat beschloß in seiner Sitzung vom 2. April 1903, daß den Eheleuten Eckhardt die Lagerung von Mist auf b er Orts st raße (Hintergasse) ru unter» sagen sei. Gegen diesen Beschluß führten die Eheleute Beschwerde bei dem Kreisausschuß mit dem Anträge, der Kreis-- ausschuß wolle den Beschluß des Gemeinderats vom 2. April 1903 aufheben und den Beschwerdeführern gestatten, auch fernerhin den ian der Ortsstraße (Hintergasse) gelegenen Gehängte japanische Offiziere. Vor einigen Tagen meldete Admiral Alexejew, daß Hasanet, die beim Versuche, eine Brücke über ben ©ungati fmabrfcbtinticb die Bahnbrücke bei Charbln) zu sprengen, mbM wuÄen, gehängt worden seien, es stellt sich jetzt „Der ist nicht flugs ein Edelmann, Der geboren ist aus großem Stamm; Oder der Geld und Reichtum hat, U,d tut doch keine redl'che Tat. Die Tugend und die Höflichkeit Adelt den Menschen allezeit." — Der sozialdemokratische Redakteur Aug. Müller hat dem „Vorwärts" zufolge dieser Tage nach dreijährigem Studium an der Universität Zürich sein Doktorexamen summa cum lande gemacht. Seine Doktorschrift behandelt Arbeiterf"kretariate und Arbeiterversichev- ung in Deutschland. Müller hat von Haus aus nur eine Mittelschule besucht und dann Gärtner gelernt. Sein Name wurde allgemein bekannt durch den Magdeburgs scheu Majestätsbeleidigungsprozeß, in dem er, da er die Schuld des betreffenden Verfassers auf sich genommen hatte, zu vier Jahren Gefängnis verurteilt und nach 13 Monaten im Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen wurde. — Die Wgg. Felisch und Hammer haben im preuß. Abgeordnetenhause einen Antrag eingebracht, wonach die Staatsregierung zu ersuchen sei, eine Neuregelung des Submissionswesens nach der Richtung herbei- ruführen, daß dem Mindestbietenden nur ausnahmsweise oer Zuschlag erteilt werde, die Arbeiten und Lieferungen möglichst nicht an Generalunternehmer, sondern in getrennten Losen vergeben, auch angemessene Ausschreibungsfristen innegehalten werden. — Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Gesetze betreffs Verlängerung des Friedenspräsenz- gesetzes und betreffs Aenderung bet Reichsschulden- o ronung. » — Das Ministerium der öffentlichen Arbeiten hat Ne wasserwirtschaftliche Vorlage fertiggestellt. Die Einbringung im Abgeordnetenhause steht nahe bevor, damit die erste Lesung vor der Osterpause stattfindet. Kiel, 25. Febr. Ueber das Befinden des jungen Prinzen Heinrich wird berichtet, daß gestern abeni> ein neuer Einstich in den Wirbelkanal ausgeführt worben fei, der einen geringen Nachlaß der jrarten Benommenheit bewirkt hat. Der Kräftezustand hat sich nicht verschlechtert. Gleiwitz, 25. Febr. Oberschlesischen Blättern zufolge haben infolge einer im Rudaer Kr reger verein hervorgerufenen großpolnischen Hetze sämtliche Vorstandsmitglieder, darunter Bergrat Pielei als Vorsitzender und Reichstagspräsident Graf Ballestrem als Ehrenvorsitzender, ihr Amt niedergelegt. Auch eine größere Anzahl von Mitgliedern erklärte ihren Austritt aus dem Verein, der seit 30 Jahren besteht. Leipzig, 25. Febr. Zur Kandidatur Göhres im 20. Neichstagswahlkreis veröffentlichen das Zentral- aaitationskomitee für Sachsen und die DgitattonskomiteeS für Chemnitz, Dresden, Leipzig und Zwickau folgende Er- flärung: Die von den Genossen des 20. Kreises beschlossene Kandidatur Goehre widerspricht nach den bekannten Vorgängen mit dem Genossen Goehre allen Grundsätzen der Parteidisziplin und Parteitradition nach allen Richtungen hin. Sie ist deshalb im höchsten Grade geeignet, Zwist und Uneinigkeit in die Reihen nicht nur der sächsischen, sondern auch der deutschen Parteigenossen hineinzutragen. Ein Parteiskandal erscheint als die nächste Folge nach Lage der Sache als absolut sicher. Daß ein solcher aber das Ansehen der Partei außerordentlich «en würde, ist ohne weiteres klar. Die einzige Möglich- lese Dinge zu vermeiden, erblicken die Unterzeichneten in der Ablehnung der Kandidatur durch den Gcnossen Göhre. Sie rechnen daher bestimmt darauf, daß Genosse Göhre auf die ihm vom 20. Kreise angetragene Kandidattrr verzichtet. Sollte er wider Erwarten zu diesem im Interesse der Gesamtpartei dringend gebotenen Schxitte sich nicht veranlaßt fühlen, so werden die Unterzeichneten die weiteren Konsequenzen ihrer hier niedergelegten Anschauungen unter allen Umständen ziehen und diese Anschauungen auch in bet Oeffentlichkeit vertreten. Ser zwischen Japan und Ynßtand. Der Angriff der Japaner auf Port Arthur kn der Nacht zum 24. d. M. hat sich als ein äußerst geringfügiges Ereignis herausgestellt. Die Erwähnung des „brillanten Widerstandes" des „Retwisan" war eitel Re- nommage. Ter am 9. Februar von den Japanern arg beschädigte ..Itttwisan" hat allerdings vielleicht unerwartet viel geleistet, denn von ihm war eigentlich überhaupt kaum mehr etwas zu erwarten. Alexejew tat so, als ob er der japanischen Kriegsflotte einen gewaltigen Schaden angetan hätte, indem er sagte, er habe drei Kreuzer zu ihrer Verfolgung ausgeschickt, waS doch nur Sinn hätte, wenn diese paar Kreuzer Aussicht besaßen, den Japanern noch empfindlich zuziisetzen. Ganz llar den Verlauf jener Vorgänge zu Überblicken, ist jedenfalls noch ein Ding der Unmöglichkeit. Der russische Generalstab bat inzwischen ein neues Telegramm über daS Gefecht bei Port Arthur erhalten, das jedoch noch nicht dechiffriert fein soll. Das läßt tief blicken! Trotzdem heißt es, der Z ar habe Admiral Alexejew sowie dem gesamten Gesch>wader seine Glückwünsche ausgesprochen. Nach einer Meldung aus Tschifu wurde bei Kommandant des Panzers „Retwisan" für eine hohe Au Szeichnun g vorgeschlagen. Das Schiff leibe immer noch an den Folgen ber am 9. b. M. erlittenen Veschäbigmg, so daß es vorläufig nur zur Verteibigung des Hafers Verwendung findet. Die japanische Flotte müsse drei ihrer Kreuzer, welche st ar k reparatur- be bürftig seien, heimsenden. Daß diesem vereitelten Angriff ber Japaner ein zwtiterin der Nacht darauf gefolgt ist, wird von verschiebmen Seiten bestätigt. Der beutsche Dampfer „Gouverreur Jäschk^, der am Abend des 25. von Tsching- wangtao in Tschifu eintraf, „hörte", wie es heißt, „früh- morgens zwischen 1 und 4 Uhr bei Port Arthur lebhaftes Gesa>ützfeuer und beobachtete eine emsige Tätigkeit von Scheinwerfern auf der dortigen Reede. Offenbar machten bie Japaner einen abermaligen nächtlichen Angriff auf den Hasen." — Der Sonderberichterstatter des „Daily Chron." braßtet ous Charbin vom 25. Februar: Ein weiterer Angriff auf Port Arthur soll ebenfallsmißlungen sein. Die Japaner bereiten Die Blokade der Stadt vor. Weitere» -ur Kriegslage. Der „Standard" meldet aus Tokio: Tie GesinntsCärke 6er zurzeit in Korea stehenden russischen Truppen übersteige nicht 1000 Mann. Die Russen wichen vor dem japanischen Vormarsch allmählich nach dem Jalu die Mitteilung mit wärmstem Tnnf entgegengenommen, ober geglaubt, mit Rücksicht darauf, daß der Fackelzug erst im nächsten Semester hätte stattfinden können, ihn nicht an nehm en zu Sodann verhandelte man in Sachen betreffend die Kreisstraßenunterhaltung im Kreise Büdin- . n n A A V t HTA 1 1 .. . - O < - I n k CD A 4 V»4 a K - Aus Stadt und Land. Gießen, den 26. Februar 1904. •* Ein Anschlag am schwarzen Brett der Landes- Universität an die gesamte Studentenschaft kommt und zur Kenntnis, den der Rektor Prof. Dr. Brauns erlassen hat und der folgenden Wortlaut bat: Nachdem in der Vertretersitzung am 22. Februar einstimmig der Beschluß gefaßt war, Herrn ÖS e 6. Iustizrat Professor Dr. Schmidt zum Dank für die Ablehnung seiner Berufung nach Königsberg durch Fackelzug und Kommers zu ehren, hat eine in der gleichen Sikung gewählte Abordnung Herrn Geheimrat Schmidt diesen Beschluß nütgete 't. Herr Geheimrat Schmidt hat ThcatervcreinSvorstellung statt, in der Walter Bloenis neues Schauspiel „Es werde Recht" zur Aufführung gelangt. a. Queckborn, 25. Febr. Einem hoffnungsvollen 13jährigen Bürschchen wurde vor einigen Tagen sein schon geraume Zeit betriebenes Diebshandwerk gelegt, mdcm der Unhold nach Verübung einer äußerst rohen Tierquälerei, um hierdurch in den Besitz eines EieS zn gelangen, entdeckt wurde. Der »junge Anfänger' hatte es auf Hühncrncstcr, Speisekammern und auch Geldbeträge abgesehen und hat nun auch eine Anzahl Diebstähle eingestanden. Die Untersuchung 'Muey tn Wemätzhett VeS § 3 bes Gi'nkommensteuergesetzeS! in Preußen versteuert werden müßte. Hessen habe sonach von. den Brüchen nur Nachteile und wenig Vorteile zu erwarten. Nicht unerwähnt wolle er lassen, daß auch in Preußen für die verhältnismäßig kleine Strecke: Bruchl-Breitenborn- Landesgrenze eine Heranziehung der Firma zur Straßcn- unterhaltuug stattfände und sich etwa dem diesseits georderten Beitrag im Verhältnis gleichstelle. Der Einwand, des Gegners, er habe die gesetzliche Bestimmung des Art. 16 bei Abschluß seines Pachtvertrags nicht gekannt, sich demzufolge auch bei Vereinbarung der Pachtsumme nicht danach richten können, sei nicht stichhaltig, da man die Gesetze kennen müsse und Unkenntnis nicht entschuldigen könne. Wenn der Kreisausschuß in seinen Ansätzen geschwankt habe, so sei das dadurch erklärlich, daß man seinerzeit der ersten Forderung noch kein richtiges Bild von dem Grade der Abnützung gehabt und deshalb zu tief gegriffen habe. Er beantrage Abweisung der Beschwerde und Verurteilung der Firma Rousselle zu einem angemessenen Beitrag, dessen Höhe er in das Ermessen des Gerichtshofes stelle. Der Provinzialausschuß erkannte, daß die vereinigten Rousselleschen Basaltwerle des Breitenbrunner Steinbruchs von Dem über den Durchschnitt der zehn vorhergegangenen Jahre überschießenden, von der Kreisverwaltung jährlich aufzubringenden Mehraufwand GO Prozent als angemessenen Beitrag zu den Kosten der Unterhaltung in bar zu zahlen haben, unter Verurteilung der Beschwerdeführerin in die Kosten des Verfahrens und eine Verhandlungsgebühr von 20 Mark. stelle 7 Mk., auf weitere Strecken dagegen 8 Mk. und darüber koste. Wenn der gegnerische Vertreter die Billigkeit darin fände, daß der betreffende Detriebsunternehmer eine Straße zu schänden fahre, und andere für sich zahlen lasse, so sei er der Ansicht, jemand, dec durch eine e tragen» anlage solch große Vorteile auf Kosten ihres guten Zustander für seinen Betrieb Labe, müsse hierfür auch ein Mehr leisten. Mit Rousselle habe mein nur angefangen; in nächster Zeit würden in gleicher Weise, wie er, andere Unternehmer angegangen werden. Der Grund, Roup,elle wohne nicht im Kreis Büdingen, hätte insofern seine Berechtigung, als das gesamte Einkommen aus dem vreußi,a)LN Art. 16 des Kunststraßenaesetzes vom 12 August 1896, von den Betriebsunternehmern der Breiten- > brunner Vasaltsteinbrüche Gebr. Rousselle in Klein-Stein- > heim zu den Unterhaltungskosten der Straßen in der ; Gegend von Hain-Gründau einen besonderen Beitrag von zunächst 800 Mk. für 1900/01 zu fordern. Zur Begründung wurde geltend gemacht, daß der Teckmaterialbedarf für die Straßenlandesgrenze Breitenborn-Haingründau-Mittel. aründau-Bahnstation infolge des intensiven Betriebs der Breitenbrunner Steinbrüche von 120 Kbm. (1074 Mk.) in 1898/99 auf 310 Kbm. (2713 Mk.) in 1900/1901 gestiegen sei, sodaß sich ein Mehraufwand von 1639 Mk. (der Kbm. zu 8,60 SJlt. gerechnet) ergäbe. Unter Berücksichtigung der Mehrkosten für Steindeckung sowie für Straßenreinigung und sonstige Handarbeit infolge der genannten Frequenzzunahme könnten die Gesamtkosten auf mindestens 1800 Mk. jährlich angeschlagen werden. Hiernach sei ein von den Gebrüdern Rousselle zu Klein-Steinheim für 1900/01 zu leistender Beitrag von 800 Mk. als angemessen zu erachten. In derselben Sitzung beschloß der Kreisausschuß Büdingen, für das Jahr 1901/02, ebenso wie im Vorjahre, einen Beitrag von 800 Mark zu verlangen. Am 21. Februar ersuchten die Gebrüder Rousselle um Reduktion des verlangten Betrags von 800 Mark, da sie erst kurze Zeit den Steinbruch in Betrieb hätten und die Straße sckpn seit längerer Zeit in demselben Maßstab durch den vorherigen Besitzer des Basaltwerkes befahren worden sei, ohne Daß dieser zu einer Beitragsleistung herangezogen worden wäre. Der angenommene Preis von 8,60 Mk. pro Kbm. für Kleinschlag sei zu hoch berechnet, da die Firma ihn zu 7 Mk. frei Verwendungsstelle liefere. Im Jahre 1900/01 sei ein Mehraufwand an Material und Unterhaltungskosten für die fragliche strecke nicht erforderlich gewesen bezw. nicht zur Verwendung gekommen, und man bäte daher, von einer Beitragspflicht für das Jahr 1900/01 gefälligst absehen zu wollen. Man sei gern bereit, durch Lieferung eines angemessenen Quan tums Chausseesteine oder Kleinschlag, gratis ab Bruch, und zwar zum erstenmale für das Etatsjahr 1901/02 art den Unterhaltungskosten der Straße sich zu beteiligen. Em Gebot von jährlich 150 Kbm. Kleinschlag oder 300—350 Kbm. Rohmaterial dürfte angemessen erscheinen. Tie ange- ftrengten VergleickMerhandlunaen scheiterten jedoch daran, daß der Kreisauschuß auf einer BeitragSleisiung für 1900/01 bestand, während die Firma Rousselle dieses Anfordern rundweg mit der Begründung ablehnte, int ^atSzahr I^OO/Ol habe die Straße nickst mehr als die laufende Unterhaltuna erfordert; er seien weder mehr Arbeitslöhne gezahlt, noc mehr Steine zum Eindecken beschafft Garden, alt in den vorhergehenden Jahren, Erst für das Jahr 19C0/02 begannen durch Die Malzarbeiten Mehrausgaben und erst für dieses Jahr könne mithin die Firma zur BeitragSleistung heran- qezoqen werden. Für den Fall sich der Kreisausschuh nicht werden könne. Freiwillig, im Wege der Gute, seien sie bereit, diese Stelle aufzuqeben, wenn ihnen ein anderer Platz zur Lagerung des Mistes bezeichnet werde, ©te erklärten sich ferner freiwillig vergleichsweise bereit, zum Schuhe des Publikums an der betr. Stelle eine Schutzvorrichtung in der Form eines Geländers an^ub ringen. Bei den obwaltenden Ortsverhältnissen sei es ihnen nickst möglich, einen a nberen Platz zur Lagerung des Mistes ausfindig zu machen. Ter Verkehr werde durch das bischen Mist in keiner Weise gestört, indem sie nur eine Ziege im Veswe hätten, und mithin nur eine ganz geringe Menge Mist in Betracht komme. Nachdem dem Gemeinderat das Duplikat der Rekursschrift zur schriftlichen Erklärung zugestellt wurde beschloß er in seiner Sitzung vom 3. Ium 1903, daß er auf seinem Beschluß vom 2. April 1903 bestehen müsse, auch fei er nicht in der Lage, den Eheleuten Eckhardt einen entsprechenden Platz zur Lagerung von Mist zu überlassem Tie Sache sollte nun in der Sitzung des Kreisausschusses vom 18. Juli 1903 verhandelt werden; der Vertreter der Rekurrenten zog jedoch vor Eintritt in die Verhandlung seine Beschwerde zurück. Eckhardt entfernte die Miststätte nicht T r Gmieinderat f r erte ihn daher auf,b e e 'nnerh.iv- acht Tagen zu entfernen, was ebenfalls erfolglos war. Tas Großh. Kreisamt erließ daher, nachdem die gemachten Zustellungen ergaben, daß die Tunggrube für den Verkehr hinderlich sei, gegen die Eheleute einen Polizeibefehl, die Miststätte innerhalb 14 Tagen bei Meldung von Zwangsmaßregeln zu entfernen. Hiergegen verfolgte der Vertreter der Eckhardt Eheleute Rekurs an den Proviuzialausschuß mit dem Anträge, der Provinzialausschuß wolle den Beschluß des Gr. Kreisamts Gießen vom 6. Januar 1904 aufhebeu unter Verurteilung der Gemeinde Staufenberg in die Kosten des Verfahrens. Tie Ausführungen dieser Rekursschrift sind im wesentlichen mit den früheren übereinstimmend. In der heutigen Verhandlung vor dem Proviuzialausschuß erklärte sich der Bürgermeister von Staufenberg namens der Gemeinde bereit, dem Eckhardt etwa 200 Meter von feinem Lause entfernt, einen Mistlagerungsplatz anzuweisen. Der vernommene Sachverständige hält die Miststätte für den Verkehr sehr störend und mißlich. Fuhrwerke könnten an der fraglichen Stelle nicht ausweichen, da die Straße da am engsten sei. Gefährlich sei der Zustand zwar nicht, man solle aber doch darauf hinwirken, daß die Miststätte beseitigt werde. Nachdem der Vertreter der Rekurrenten ans Grund der Erklärung des Bürgermeisters, die Gemeinde wo,le seinem Klienten einen entsprechenden Platz zur Lagerung des Mistes anweisen, einen Vergleich in Aussicht gestellt und beantragt hatte, die Entscheidung heute auszusetzen, beschloß der Provinzialausschuß, die Enlscheid- ung in einer der nächsten Sitzungen zu verkünden, wenn eine Einigung nicht erfolgen sollte. «latz als Aviagerurtgsplatz für Mist benutzen zu dürfen, brtzu brnrenett yonnr von einer Be*. rng^eunrng nrr bas T e Beschwerdeführer begründen ihre Eingabe an den Kreis- Jahr 1900/01 ab zu seh en wurde um einen förmlich De- damit sie hätten vor etwa vier Jahren das von sckckuß des Krersausschusses gebeten, gegen welchen man ibneVttte Daus welches schon etwa 100 Jahre alt alsdann in Gemäßheit des § 33 des Kunststraßengesetzes (ei gekauft. Es biete, da davor direkt der Fußweg und die den Beschwerdeweg beschreiten wolle. Am 24. August 1901 ortsstraße führe, auch dahinter kein Platz sei, zur Lagerung erging demzsu olge e n Beschluß des Kveisauchchusses, woran Yja tfunneä einer von ihnen gehaltenen Ziege keine Ge- von den Vatriebsunternehmern der Breitenbrunner Basalt- M sie auf 7ineflr iibet bVornt«rtrofie ge- ftctnbrW, Sminlflte NmststNsch- BasaNwerk- zu Mein, tnenen Stelle, was auch die früheren Eigentümer taten. Steinheim, zu den Nnterhaltun-islosten der Straffen rn der den Milt niederleaen mühten. Ties- Stelle sei ihnen auch Gegend van Haingrtmdau em besonderer Beitrag für bte von den früheren Eiaentiimern i>es Hauses als Lager- Rechnungsjahre 1900/01 und 1901/02 nach Maßgabe der statt- für Mist angegeben worden, und auch diese hätten folgenden Begründung gefordert wurde. „Seit der Benutz, eit unvorbcnNicher Zeit an derfelben Stelle Tung gelagert, ung durch die rubr. Betriebsunt-rn-hmer erforderten die Tie Beschwerdeführer halten fick deshalb für berechtigt. Straßen: Lanbesgr-nz- Breitmb°rn.Sa,ngründau-Mittel. dnrt Mist laacm -m dürfen ^er Beschluß des Gemeinderates grundau-Dalmstation erheblich höhere Unterhaltungskosten, sei in d oppelter ^Beziehung ungesetzlich indem einmal der als in den igorfahren." Von 1890/91 bis 1899/1900, also KnS» ™’mder Zuständig, im ganzen In 10 Jahren sind ca. 16 830 Mk. b-zw 1680 leit der Gerichte unterliegenden Privatrcchte einzugr-isen, Mark im Jahresdurchschnitt ausgewendet worden^Nachdem zum anderen materiell daS Recht den Klägern nicht entzogen das Breitenborner Basaltwerk am 15. W. 1900 in den 9 _____ Kav /Vn । v» fplrrr fir hpr Verein,nien 9? mit fettet eben Bafaltwerke über» Besitz der Vereinigten Rousselleschen Basaltwerke über* gegangen Und infolge reeller Ausbeutung bedeutend stärkere Abnutzung der fraglichen Straßenstrecken eingetreten sei, hätte man ausaewendet: 1900/01: ca. 3290 Mk., pro 1901/02 ca. 5040 Mk. Gehe man bei der Berechnung der Veitrags- leistung für die vorgenannten beiden Jahre davon aus, daß, zur Ermöglichung eines stetigen Berechnungsmodus, der Mehraufwand als maßgebend zu erachten sei, welcher zur Unterhaltung der Straßen nach dem Flicksystem, d. h. ohne Walzung, erforderlich wäre, so komme man zu folgender Aufstellung: der dauernde jährliche Deckmaterialbedarf stelle sich nach den Erfahrungen der beiden letzten Jahre auf lunb 410 Kbm. zuzüglich der jährlich mindestens, 800 Mk betragenden Kosten für Handarbeiten. Tie jährlichen Straß^niinterhaltungskosten beliefen sich hiernach auf 410 mal 8 mal 800 gleich zirka 4080 Mk. Der tatsächliche Mehraufwand infolge des intensiven Steinbruchbetriebs beziffere sich somit bei Zuarundlegung der laufenden Unterhaltungskosten mit 1680 Mk. auf 4080 Mk. weniger 1680 Mk. gleich 2400 Mk. Gefordert würden als angemeffener Beitrag im Sinne bd§ Art. 16 zit. Gesetzes 2/3 dieser Mehrkosten gleich 1800 Mk. jährlich, und diese Summe sei auch für die Jahre 1900/01 und 1901/02 an die Kreiskasse abzuführen. Gegen diesen Peschlnß hat die Firma Gebr. Rousselle am 4. Cft. 1901 in Gemäßheit des Art. 33 des Gesetzes vom 12. Aug 1896 Beschwerde an den Vrovinzialausschuß verfolgt, mit dem Antrag, von einer Beitragsleistung der Besck)werde- ^viuc|iri Miuic ......... ........... ................... fiterer in zum mindesten für die Tauer der dermaligen sollen. Indem ich dies der gesamten Studentenschaft ber Ludo- Pachtveriode absehen, ev. den Beitrag berabfcfien und ibr vieian«. zur Kenntnis bringe, spreche ich ihr im Namen von Herrn nachlassen zu wollen, ihn in Form von K'leinschlag zu 4 Mk. Geheimrat Schmidt dessen herzlichsten Dank für die ihm zugedachte pro Kbm. ab Bruch zu leisten oder auch der Beschwerde- große Ehrung hiermit aiis. , füfnerin aufuttegen, die jährlich erforderliche Menge von ” Die nächste Sitzung der medizinischen Ge- Kleinschlag, gratis ab Bruck-, zur Verfügung zu stellen. In sellschaft findet in Gemeinschaft mit den zum Kurs der am 4. März 1902 vor dem Provinckalaiisschuß statt- kommandierten Herren Sanitätsofsizieren Dienstag, den 1. März gehabten mündlick)1en Verhandlung bestritt der Vertreter ^liends 7 Uhr im Hörsaal der Frauenklinik statt. Tages- ber Beschwerdesüh^erin der Kreisverwaltung nicht , ba§ or^nunq: 1. Herr Best: Demonstration des Zeiß'schen Ve- Recyt, die Firma Rousselle zu einem angemessenen Beitrag ' 2. Herr Hohn: Zur Klumpsußbehandlung, 3. Herr nun» noch anbere Betriebe die fragt. Straßenstrecken über Vorstellung eines Falle- multipler Hantendotheliome, 8. Herr 1 gjicbübr in An pruch nähmen. Andernfalls müßte ein all« Volhard: Augensymptome bei Armlähmung. ' gemeiner Ausschlag gegenüber sämtlichen die Straßen *• VerkehrS-Verein. Am Mittwoch abend fand tm ■ Nutzenden stattfinden, 'und das Resultat müßte schließlich (£bC( die recht schlecht besuchte Mitgliederversammlung sein, daß die Utiterhaltungskosten ber prlnzijnell nnentgett- i)c§ Berkehrs-VcreinS statt. Der Vorsitzende, Wilhelm Hom- licher Benutzuüg offenstehender Straßen nickst den StveiS, L erstattete Bericht über die Tätigkeit des Vorstandes sondern pro Äata einzelne Private träfen. Tie von dem bem Bestehen deS Vereins, ouS dem wir kurz das Fol» Kreisausschuß^Büdingen in seinem Beschluß vom 24. August Mitteilen. Der Verein zählt 27S Mitglieder, welche v°n -Us-mmen Mk. 1041" zahlen, Sr Kubikmeter^Kleinschlag mit 8 Mk. in Anschlag zu kommen Bestand der Kasse beträgt Mk. 855, welche verzinslich habe, während er tatsächlico nur mit 7 Mk. zu werten sei, angelegt sind. Der Vorstand hat im Jahr 1903 6 Sitzungen 1" I“- “ ‘ Y:<7- m hPT meMcha, und gelange so zu dem Resultat 410 (zur Deckung notwen- obgehalten, während der Ausschuß 3 mal versammelt war. gen pro "02/03; tackte bigerftbm0 Kleinschlag) mal 8 mal 800) Kvsten fü^^h33enn der Verein nach außen sichtbar bisher nichts unter- ÄVÄ "T-r S arbeiten gkeich 4080 Mk. weniger 1880 Mk.) TurMchnitts-tt^^ fonnte, (o Ing die? daran, daß die im ersten Jahre verbal der folgende- Ter Kreisausschuß deS aufwand zur Straßenunterhaltung wahrend der letzten 10 stehenden Geldmittel zu gering waren, um % K MÄtaataS Ä U Jahre gleiü, S.OO Mk. We b.mit etro.8 beginnen. In den, nun be- 19OO au, Grund des lilrt 18 des kttnstftratzen^setzcz vom DilUgkmt im Üb^llgcn nicht bem°ngclt^e^. m t 7^^ grociten Geschäftsjahr stehen nach Eingang der ■ — • ----- ' ...... durch, so »gäben 1 i80q Mk. für eine Propaganda zur Ver. auch dieser ^Betrag scheine ihm unbedingt zu hoch gegriffen, fügung. Die Vorbereitungen für die Herausgabe eines Me schwierig es sei, das Richtige zu treffen, gehe ja auch illustrierten Führers sind so west gediehen, daß die schon dowaus hervor, daß aum der Kreisausschuß in seinen Bestellung an eine Gießener Druckerei m Balde erfolgen wird. Ansätzen sehr schwankend gewesen sei. Arn 29. Dezember wegen der Herstellung eines Ansichten-Plakates 1900 habe er 800 Mk. verlangt, am 30. Mai 1901, 200 ftbm. uncerec Stadt und Umgebung Hut man inzwischen soweit Kleinsckstag, und nun halte er einen Beitrag von .1^. ^x^ndfungen gepflogen, daß an dessen Schaffung gedacht plötzlich für ;amgemeffen. Das Gtefety gebe keinen b fann Der Vorstand beantragte bei der Versammlung punkt dafür, daß der Beittaa unbedk^ n b« zu mt- illustrierten Führers, sowie die Be- lei^turtg^^anerke^nnen" Letztere fe^iPr den KreiS dasselbe wie stelliing von Plakate im Nahmen der für 1904 oerfügbaren ein Geldbeitrag bedeutend, für die Beschwerdeführerin un- Mittel zuziistimmen und den Vorstand zu ermächtigen, das gleich angenehmer, und demzufolge sei die Firma gern Erforderliche hierzu zu veranlaßen welchem Anträge auch bereüt, dem Kreis von nun an den Kubikmeter Kleinschlag 1 entsprochen wurde. Die Neuwahk des Ausschußes, aus welchem frei Bruch, in Natura zu 4 Mk. zur Verfügung zus stellen. ber bie Geschäfte führende Vorstand bildet, brachte kerne Autzer der Beschwerdeführerin sei, obwohl verschiedene nennen§roerfc Veränderungen. andere Betriebe im Kreise die von ihnen befahrenen Straßen-1 ,, Gesangs-Wettstreit. Die Vorarbeiten zum Gestrecken mindestens in demselben Maße abnutzten, für Die . ^BSettstreit des Maschinenbauer-Gesangvereins schreiten Firma Rou elle noch kein einziger bis jetzt vomKreis zur wngs > unter dem Vorsitz deS ^^7oSr?nVsf^^^st7tm^ °chk'der WohnungSauslchuß im Menn man von der Kreisverwaltung darauf hingewiesen kapaß", während im .Wjet habe, daß die Firma Rousselle nickst im Kreis wohne, Herrn F. Dikors der EmpfangSausschuß tätig war. Gestirn, ihre Steuern auch nicht im Kreise bezahle, so sei es un- \nm 25. dS. MtS., hielt der geschaftsfuhrende, Ausschuß eine billig, hieraus irgendwelche Konsequenzen zu llnaunsten ber I ^ihnng im „Schipkapaß^ unter dem Vorsitz des Herrn Beschwerdesührerin zu ziehen, da es dem ßcssischen Staate Hemberger ab. Die rege gemeinsame Arbeit der Ausschüsse gleichgtltig sein könne, ob die Steuern in Büdingen ober I nL^rlich ergiebig wirken für das Gelingen des Festes, in Kleän-Steinheim zur Entrichtung kamen. *♦ 9ru§ bem Bureau des StabttHeaters. Demgegenüber ttihrte der Ve^reter des Kreisaus-1 Samstag den 27. Februar geht als 10. VolkSvor- ESSSsnsÄF* ä Maße abnützen, zu einer angemessenen Beitrergsleistung Aufführung einen schonen Erfolg zu verzeichnen. Der nächst heranzuziehen. Ter tvpische Falt sei bei der Firma Rousselle Sonntag, (28. Februar) bringt al§ 15. eonn ag^abonnemenh- gegeben. Es frage sich nur, welcher Betrag sei angemessen? Verstellung 3 Einakter: .Flitterwochen", Schwank in 1 Tie Berechnung im KreiSausschußbcschluß vom 24.. 9Xi»gu.]t 1^^ von Herrn. Steingoetter, .Unter vier Augen", ~u|t< v. I. sei durchaus zutreffend, da der Kbm. Kleinichlag betL . ( Don ßubn)jq ^lda, und .Zum Einsiedler", Schwank der Beschwerdeführerin nur für die ""chste Verwendungs- Jacobsen. fDtontag 29. Februar findet die 8. n rfnr ...F hnnPflPtl 8 Mk. und bar» DDH . «Juvu 1 v cvn.ri— ...... gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann. zur t 1,1U Mt. Neu eröffnet! Neu eröffnet! Zn Frische Eier! Frische Eier! Kronen-TrinK-ii.er «st« 70 w . ä Pkund 75 Pfg. 75 ä 7 Stück 20 Blutorangen, Lliilk 7 Pfg. lonW* 118.20 41.00 42 50 1,25 Mk. 1,25 Mk. Allerfeinste Süßrahmbutter Feinste Luxcmb. Laudbntter Echter Emmenthater Echter Edamer . . - Echte Harztase - - - 3u/0 Mexikaner 4,/g /o Chinesen . . Electric, nobuckert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Lhskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Ber iner Haudelsges. Oestorr. Staatebahn . Lombarden . . . Gottbardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum..... Harpener . . . , Tendenz: fest. 37s7o 3% 3V.°/o o°/ö 172% mit dem Lloyddampfer „König Albert" die Mittelmeer- reise an. Der Dampfer läuft Antwerpen, Vigo, Gibraltar und Mähen und Sieapel an, wo der Lionarch die „Hohen- zoUern" zur Weiterfahrt besteigt. Anfang März wird der Besuch des Kaisers in Bremen erwartet. Rom, 26. Fcbr. Die Familie Pecci unternahm gerichtliche Schritte, um den Vatikan zur Herausgabe der Erbschaft zu zwingen, welche Papst Leo XIII. seiner Zeit von seinem Bruder, dem Kardinal Pecci, gemacht hat. . 101.45 . 89.15 . 101.20 . 89.15 . 99.70 . 00.00 . 100.40 99.40 98.10 99.50 57.40 56.90 ä Psd. 1,20 Mk. ä. , 1,00 „ Katholische Gemeinde. S a ni s l a g, d e n 2 7. F e b r n a r. Nachmittag? um 5 Uhr und abends um 8 Uhr ^Gelegenheit ht. Beicht. Son ii tag, den 2 8. Februar. 2. F a st e ns o n n l a g. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. In der JohanncSkirche. Vormittags 97g Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- 4U,0 Italien. Rente . . . 4*,2% Portugieser , . . 0/ Portugiesin. . • . < 1% C. Türken . . . . l'ürkenlose...... 4°/u Uriech. Monopol.-Anl. 4’,% äussere Argentiner wird zeigen, ob er auf eigene Faust oder im Auftrag „gearbeitet" hat. r. Mainz, 25.Lebr. In geheimer Sitzung wählten heute abend die hiesigen C. idtverordnctcn mit 31 Stimmen den bisherigen Kreisrat Gättelmann von Bensheim zum dritten besoldeten Bürgermeistereibeigeordneten. Die der Zentrums- und der demokratischen Partei angehörenden Stadtverordneten waren zum gröberen Teil der Stadtverordnetenversammlung ferngeblicben, um damit zu dokumentieren, dab sie gegen die Stellung eines weiteren besoldeten Beigeordneten seien. Nach der Wahl des Kreisrats Göttelmann hat die Stadt Mainz außer einem Oberbürgermeister drei besoldete und zwei unbesoldete Bürgermeisterei- Beigeordnete. _________________ ______________________________ K.-B. Darmstadt, 26. Fcbr. (Eigener Drahtbericht.) Tie Zweite Kammer Halle heute zuerst eine zweistündige Debatte über den Antrag Reinhardt, betreffend den Bahnbau Butzbach —Lich. DieAbgg. Reinhardt und Haas protestierten ent chiedcn gegen die Hcreinziehung ihrer Privattätlgkeit m die Debatte, wie es von Abg. Joutz geschehen sei. Abg. Dr. Gutfleisch verurteilte dann in schärfster Weise das Verhalten des Abgeordneten Joutz. Seine Handlungsweise sei wohl einem Gc- schäftsmanne erlaubt, aber nicht einem Abgeordneten. Durch Joutz werde die Würde und das Ansehen des Hauses verletzt. Gr habe das Ehrenamt des Abgeordneten auf das Niveau des Geschäftsmannes herabgedrückt. Auch die Abg. Ulrich, Moltan, Korell und Weidner verurteilten das Verhalten des Abg. Joutz, und der Finanzminister erklärte, er werde in Eisenbahnangelegenheiten m it jedem Mitglied des Hauses auch tn Zukunft zusammen, treten und ihm mit aller Achtung begegnen, mi Ausnahme des Abg. Joutz. Stach kurzer Verteidig ung des Abg. Joutz war die Interpellation erledigt, und das Haus beriet den landwirtschaftlichen Etat, wobei u. a. für die Molkereischule Lauterbach der Betrag von 6000 Mk. auf Antrag des Abg. Stöpler auf 8 0 00 Alk. erhöht wurde. Die Sitzung dauerte bis / 2 Uhr und wurde bis Dienstag 10 Uhr vertagt. Bremen, 26. Febr. Ter Kaiser tritt am 12. März yHielte Meldungen. Originaldrahtmeldnnge» des Gießener Anzeigers. Reichsanleihe do. Konsole « do. . . Hessen Telephonischer Kursbericht. #• rneikturi a 26. Februar. | Stäöl. Schlachthaus. Freibank. Heute uns morgen: 1814 fiifflJdjffnfltifdj 40 |)fg. Stirrflci|dj,gc|'al;ni,40|)fg. Ltzmuikprilch 50 ii|g. iin!b3rifii) .0 |Jig. . 25.80 . 84.80 . 98.00 . 102 40 . 199.30 . 183.40 . 133.50 . 144.40 . 149.60 . 135.25 . 14.10 . 190.50 . 216.25 . 181.30 . 185.70 Begum der „österlichen Zeit". Vormittag? von 6'//Uhr an: Gelegenheit Aiir heil. Beicht. um 7 Uhr: Tie erste heil. Meße, vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. e um 8 Uhr: Tie zweite heilige Messe. „ um 9 ’/» Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5h, Uhr: Ghrislenlehre; daraus Andacht. Millwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandachl. 3 7, % Ober liessen . . 4 Sä Oesterr. Go drente 4* 6% Oesterr. bilberrente 4% Ungar, boldrento, . Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stuakots.......1,05 Atk. Nuvtots Nr. 1.....1,20 , NuutolS Nr. 2.....1,20 , Bei Entnahme von mindestens 200 Zentnern: Stückkoks.......1/— Mk. NußlolS Nr. 1.....l,lo „ Nuulotö Nr. 2 .... . 1,10 „ Für jedes Er leisten wir Garantie! Ne Lmtcii Norddeutsche Wurst in nur bester Qualität. Schöne süße Apfelsinen Stück 4 und 5 Pfg. 1694 10 Stück 65 Pfg. 10 „ 70 „ 10 Stück 58 Pig. 10 „ 60 „ Fiiiale Giessen VerkauWelle kt Ltlxemburger ß. B. Molkerei Sonnenftrake 25. Als besonders preiswert empfehlen: "^52 Abends 6 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Montag, den 29. Februar, abends 8 Uhr : Sibel ft unbe im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Galaterbrief Kap. 5. Pfarrer Tr. 91 a u in a n n. Mittwoch, den 2. März, abends 6 Uhr: 3. Passionsan d a ch t in der Johannestirche. Pfarrer Tr. Naumann. A. Grünebaum Bahnhofstr. 35 GiSSSen Bahnhofstr. 35 w Vorteilhafteste Bezugsquelle für Möbel und Wohnungseinrichtungen. Kirchliche Nachrichten. Ebaugelische Gemeinde. Am Sonntag yienin Heere, den 28. Februar. G o l t e S d i e n st. Zu der Sladtklrche. Vormittags 9 7, Uhr: Plärrer v. Schlosser. . Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die AiallhauSgememde. Pfarrer D. S ch l o f f e r. Abend? 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl für Matthäus- und Markus- gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. __ Gaskoks» Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: Für Koksabnehmer, welche zwei und mehr Toppelwaggous beziehen, ermäßigt fich der Preis um weitere o Pig. für den Zentner. Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. AB. Soiern das Verbringen der Koks — bis zu 6 Zentnern — aui die betr. Vagerplatze (Keller, Stall 2c.) mit teniem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden i|i, geichlehi dies ohne befondere Vergütung. Im Gaswert jmdei nur em Vertäut von über 5 Zentner Koks patt; dagegen ift bei wlgenden hiefigen Firmen der KlklltvrrkMs örr (teW von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den zerren: Vacheuheimcr & Schaumbergcr, Marburgerstraße 22 Anoreao teuicv, e 19, Ä. Hvs, Vahnhoiiirape 34, ^ebr. Kahl, orantiurter|iraße 15L Kd. Kliutcl, Dahuho'itrage lu, teniil Lotz, Kirchenplatz 9, tomU Pipor Natyloiger, Marktstraße 10, ycoiß Schäfer, Kicher, iraße 2, August Srruck, Bismarckitraße 6, woift Unverzagt, Grünberger,kraße 13. Tautet Lrtny's Nachf. (-A). Geihus), Westanlage 51. Diese Firmen berechnen obenslehenüe Preise unferer Gaskoks samt Amuhr wie das Gaswerk und oeraowlgen dieselben auch m Mengen unter 5 Zentnern. j Preise unserer Gaskoks für die Abnehmer außerhalb ver Gemarlnug Gießen ermäßigen sich um den Betrag bei Ottroiruavergutuug von * Pig- uir den Zentner. /42 Städtisches Gas- und Wasjerm--^ ',.egcu. l Bom Kriege. London, 26. Febr. Tie Höhntet veröffentlichen widersprechende Telegramme über den zweiten japanischen Angriff auf Port Arthur. Dem „Morning Leader" zufo'lge ist dieser zweite Angriff der Japaner von den Russen mit großen Verlusten für die Angreifer zurückgcwiescn worden. „Daily Telegraph" weiß Folgendes zu berichten: Tie russischen Torpedojäger benachrichtigten zunächst die russischen Wachtposten von dem Herannahen des Geschwaders. Die Japaner eröffneten das Feuer 8 Kilometer vor dem Eingang des Hafens. Tie Geschütze der Forts antworteten, ebenso tüe G.schüüe der vier Kreuzer. Auf japanischer Seite sollen drei Kriegsschiffe in denGrund gebohrt und dreiweitere kampfunfähig gemacht worden sein. Der in Port Arthur angerichtete Schaden ist sehr bedeutend. Mehrere Granaten erreichten die Werft. Man wird diesen englischen Bericht mit g.oper Zuruckhaltung aufzunehmen ÄS’! Sbieö'n- '■ ®tr£se' * billig ÄM Wlbtoet, "«zeit btt,,»’ lcm@t«be L fcn haben.) Paris, 26. Febr. Ter „Newyork Herald" berichtet über den japanischen Angriff auf Port Arthur: Um Mitternacht griff die japancfche Flotte mit ganzer Kraft an und der Kampf dauerte bis zum Morgengrauen. Russische Torpedoboote hatten das Geschwader 20 Meilen vor Port Arthur gesichtet und den Kommandanten der uestungswcrtc benau/rtastigt. Beim Kampf wurden 5 F e st- ungsgeschütze zum Schweigen gebracht. Eine Granate fiel mitten in den Ankerplatz der Tjunken, von denen viele zerstört wurden. Mehrere Personen sind getötet worden. J.idessen find die g e n a u e n Verluste auf beiden Seiten noch nicht bekannt. Rotterdam, 26. Fcbr. Aus Pele.sourg erfährt der „Nieuwe Ziotterdamsch^ Eourant" von zuverlusiiger Seite, ole B ah u le guu g über das Eis d es Baikalsee be- zweae leinen Druppcn-Transport mittelst Eisenbahn über oen See, sondern oie Ueberbrutgung leerer Waggons nach oen Trausbailal-Linien, wo em großer Bcdar, un Wagen herrsche. Die Waggons sollen iiiujt mit Lokomotiven, sondern mit Pferden über den See gezogen werden. Die Truppen sollen ein.ach über das EcS marschieren. Shanghai, 26. Fcbr. Hiesige Kau.leute erhielten Drohbriefe, in denen sie gewarnt werden, den Russen weder Kohlen n o ch P r o o i a n t zu liejern, da sie sonst dem Tode Versalien seien. uni), '• Stimmt 1914. b«tS>«nb,8, kommt uns jun I caung erlassen hat ’j ^ebnior einftimmia 1 UzratProleslor I lkmer Aeruliinq nach i lmcr.6 Wehren, M • Herrn ©eficinirnt ! «beimrat Lchmidl hat i'Menommen, aber qe- 1 etzug erst im nächsten I annehmen m I dentenschalt der Ludo- ‘ im Namen von berrn 1 für die ihm zngedachte , !kdizinischen (5e. mit den zum fiurS ! Dienstag, den 1. März iklinik statt. Tac>cs. J i des Zeih'schcn Ve- l ibehandlung, 3. Herr | chkonservcn ernähck V ng eines perimetrifi» i Herr von Moni: tendothelionil, ö.Hm hmimg. hood) abtnb fand in. 'itg(ifb?roci'bmmlung nbe, Wem jleit des MW । n vo\t M 'N’ 19 Mörder, welche lt. 1041 zahlen. Lei 56, welche verzinslich ahr 1903 6 Sitzuntzen * mal versammelt war. ir bisher nichts unter« | ß die im ersten Jahre u gering niaren, um । u In dem nun b’-1 en nach Eingang bn > Propaganda zur Bei' i Herausgabe em- --ii * inMbe «Wn,ro , xiim Lch«ß"S 9ei* ,- d-i b«®** HIN-. I-°>" .k"A , für 1904 «cN1” b 1« «fg? 5 1 öoÄ des unter ^chip. unter, ^Vibe&u6ei*1 ** beS N" e» 5 “ 10V«* g-ht W' ( in Szene- e[^r. Wjer i Sinl' e^dctb,c . , llebruar P ? laV" Heute prima frisch geräucherte Fraiiki.BratoM in bekannter Güte per Paar 25, 30 und 35 Pfg. empfiehlt 9503 Friedrich Schreiner Metzgermeister, SelterSweg 65. Stück-KokS ............... Nutz-Kots, ausschließlich trocken gelagert, m zwei verschiedenen Korngrößen 'ür Stubenheizung und rür weite und enge O i en, ch ä ch t e passend zerkleinert: Grove Nr. 1, etwas gröper als durchschnittliche Korngröße des Anchracit, gangbarste Sorte ...... • • - Größe 9ir. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit...... Holzverkauf. Die Gemeinde Daubriugen beabsichtigt ihr Stammholz, bestehend in 2 Eichenstämmen mit 2,06 fm, 138 Nadelstämmen „ 51,89 „ tm Wege schriftlichen Angebots zu verkaufen. Kaufliebhaber wollen ihre Angebote bis zum Samstag den 5. März l. Js. bei unterzeichneter Bürgermeisterei schriftlich einreichen. Gegen Stellung sicherer Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. November l. I. gestattet. Die Eichenstämme werden be- ionders behandelt. Daubringen, am 24. Februar 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Daubringen. Walter. 1903 Nutz- M BmHlz-Berkaus in der Nöniglichcn Overjörfterei Krofdorf Montag den 7. M-rz 1904, vormitt. 10 Uhr, im Weiß, b c o b ’ idien Saale zu Saljbddcn. Lchutzb. Lalzbodcu Diitr 71a, 74 (Hemmstoß), 79c (Hardt) Fichten — 32 ötännue — 6 31 fm 887 Derbholzstangen, 1850 Reiserholzllgn. Distr.' 65 (Eulenkopf) Buche = 8 rm Felgenholz, 153 rm Scheite und Knüppel, 345 rm Rsr. Distr. 74 (Heinni, og) 5'ucüe — 68 rm Scheite und Knüppel, 732 rm Rjr. DM 71a (Hemmstoß) Buche = 143 rm Scheite u. Knüppel, 577 rm Rsr. Dislr. 80 (Hasengarten) = 847 rm gemischte Reiser. Distr. 72 (Hirschsprung) Eiche --- 40 i rn Rsr. sl906 Lclrcrimki-ZciNim jii SDIaiij. S» »SÄ q Uhr vormillags an un Schulhauje der höheren Aiädchen- ”°‘*9 ^ue UnmlitätSitraie 17) °bgch°t.°n w°rd°». S°tb)I. föehicbe um Zulassung zu dieser Prupuig sind bis spätestens zu.n § April d^I. bet der unterzeichneten Direktionen- 3UrClC®em Gesuche ist beizulllgen: 1. em Lebenslaus, 2. ein Geburts- oder Taufschein, 3* ein Impfschein, 4. Zeugnisse über bisher empfangene ' Schiilbildung. Ä , m>pr ;n das Seminar eintreten will, muß am 30. September a das 16. Lebensjahr vollendet und das Ziel der zehnstungen Köderen Aiadchenjämle erreicht haben. . . Zu weiterer Auskunft ist die imterzeichnete Drrektwn )et*craeit gerne bereit Mainz, den 15. Februar 1904. Sie Großherzogliche Direktion des Lehreri,mert-Se,ni.rars. Dr. Roemheld. ynmijdjtes. • Berlin, 25. Febr. Dian meldet zur Zahlungseinstellung des geflüchteten Bankiers Fritz Lllayer. Die Passiven sind nunmehr auf 3 Milli onen Niark beziffert. Die behördlichen Siecherchen nach dem Flüchtigen sind bisher erfolglos. Ein Steckbrief ist in Aussicht genommen. Bei der Haussuchung wurde keinerlei Photographie gefunden. • Wien, 25. Fcbr. Auf der Fahrt von Lussmpiccolo nach Fiume stürzte sich der Oberresident im Finanzministerium Eherruzzi in das sturm bewegte Meer und verschwand sofort vor den Augen seiner Frau. • Zus am menstoß eines japanischen und eines englischen Schiffes. Der japanische Passagier- dampser „Binzo 9)1 aru*, der, wie berichtet, in Cardiff am Bristolkanal m England onlief, um Kohlen für Japan zu laden, stieß bei Hastingb mit dem englischen Schoner Edward Winduö zusammen. Letzterer sank sofort. Bon der Besatzung wurde nur ein Deutscher namens Riakare gerettet, während fünf Mann ertranken, darunter der Hamburger Riatrose Hermann Piatt. Hertchlsjaal. L e i p z i g, 25. Febr. Das Kriegsgericht verurteilte den Hauptmann von Schroter vom 177. Juiailterie-Reglment, der am 23. Januar den Leutnant Schubert un Duell er- schollen halle, wegen Zweikanipls mit tätlichem Ausgange zu der gejeklich niedrigsten Sirale von 2 I a h r e n F e st u u g S h a l t. Leutnant Schubert verkehrte in dem Haiile des Hauptmanns v Schröter unb wurde von dem Letzteren wiederhotl aulgelorderi, seine Besuche eiuzustellen. Ta er dies nicht tat, iorderte v. Schroter zur Wahrung seuier Haus- und Famittenehre, und weil er beleidig! worden war, den Leulnant Schubert auf Pistolen. Beun Duell ist Schubert nach dem ersten Kugelwechsel gelallen und nach kurzer «eit neftorben. Das Urteil luhrte aus, die Tuelt-Bedingungen (eien leichte gewesen und Hauptmann v. Schröter habe es teines« weqs lrevelhalt heraulbeschworeu, vielmehr sei er lediglich als Be- leibiater unb Rächer seiner Haus- unb Familieuehre erst dani. iium ^weikampl verlchritten, als lür ihn eili anberer Ausweg nicht mehr inöglich war. Am Schliisje der Perha.idlung machte der Berhandluiigslülirer den Verurteilten daraul ausuierkiam dag das Kriegsgericht beschlosjeu habe, em Gnadengesuch an den König von Sachsen emzurelchen. -- Kammermusik übende III. Abend am Sonntag den 28. Februar, abends 5 Uhr, in der grossen Aula unter freundlicher Mitwirkung der Konzertsängerin Frau Theodor© Drill-Orridg-o (Mezzosopran) aus Frankfurt &. M. Programm. 1. Trio No. 2 In Es-dur, op. 100, für Klavier, Violine und Violoncell Fr. Schubert 2. Lieder am Klavier. 8. Sonate op. 1U2 No. 1 in C-dur, für Violoncell und Klavier L van Beethoven. 4. Lieder am Klavier. b. Trio No. I In G-dur, für Klavier, Violine und Violoncell J. Haydn. BllletS' SperT9itz Mk. 2.50, unnummerierter Platz Mk. 1.75, Studentenkarten Mk. 1.— sind in der _—■Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger) zu haben. Studentenkarten auch beim Hausverwalter Herrn Stork.______________________1776 Wohltätigkeits-Konzert zu Gunsten des Wetzlarer Dombaues ausgeführt von der 1900 2. Gießer Aumöaß- Gesellschaft Direktion Dan Sonntag den 28. Februar, 7-8 ÜLr im Schützengarten zu Wetzlar. Eintrittskarten ä 1 Mk. im Vorverkauf bei Friseur Conrad, SelterSweg 62. Wirtschafts-Eröffnung. Mache hiermit einem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgegend die höfliche Mit- keilung daß ich die Restauration zur Centralhalle Savichosffraße übernommen habe. Durch solide Geschäftsführung, Verabreichung nur guter Speisen und Getränke werde ich bemüht sein, die Zufriedenheit meiner werten Gäste zu erwerben und bitte ich, mein Unternehmen gütigst mUerstützen zu wollen. Hochachtungsvoll Krau Elise BCBeiss früher längere Jahre auf Lenz'scheu Kelseukeller. NB. Empfehle gleichzeitig ein schönes Gesellschaftszimmer mit Klavier. — Zum Ausschank gelangt das beliebte &öbeV& Bier. 0957 Theater-Verein. Vm. 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