1S4. Jahrgang Nr. 21 Geueral-A^lzeiger, Amts- rmd AHeigedlaLL für den Kreis Gießen **** unb 10365 tonnten. 91& •* Aus Anlaß des Geburtstages deS Kaisers ii w geleistet werde». Der Kaiser nahm auch heuk den Bor-I trag deS Grafen Bülwv über die Vorgänge entgegen. Nach einer Meldung der ,K. ß/ bestätigt sich, daß die MSglichkeit bestanden hatte, aus den in der englischen Äop-I kolonie lebenden Deutschen ein Freiwil ligenkorpS für Südwestafrika zu bilden, das nach der ersten Schatzung eine Stärke von 150 bis 200 Mann hätte erreichen können. Die Sache ist eingehend erwogen worden, aber schließlich ist man zu dem Schlüsse gekommen, auf die Hilfe deutscher Frel- wrlliger zu verzichten, weil auch bei größter Beschleunigung ihrer Einstellung und Ausrüstung doch zuviel Zeit vergehen würde, ehe sie auf den Schauplatz der Unruhen eintreffen '»Ä Ä Un Lassen große Abgaben ans. Es fehle nicht an dem guten Willen, den Aerzten entgegenzukommen, aber die Aerzte stellen Forderungen, die nicht zu erfüllen feie». Die Mittel der Kasse sind arößtenteils knapp, und tut- zelne Kassen haben schon Verbindlichkeiten den Aerzten Erschein tägück mV Ausnahme des Sonntags. Di. „Skehem. Kmntlienblätter" werden dem ySlngeigei viermal wöchentlich bei gelegt. Der «HMcht Laudwirf erscheint monatllch einmal. Polttische Tagesschau. Die Lnalucksbotschast aus Südwestafrika. J. R. Berlin, 25. Jan. Dienstag Ä6. Januar 1904 Verantwortlich Mr den allgememen Teld P. Wittko; Mr den Anzetgenleü: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sehen Unwersitätsdruckeret (Pietsch Erden), Gießen. Parlamentarisches. Berkin, 25. Jan. Der frettonservative Antrag über die Aenderung deS preußischen LaudtagS- »ahlrechtS ist eingebracht worden und geht dahin, bte Staatsregierung zu ersuchen: 1. baldmöglichst euren Gesetzentwurf vorzulegen, bürd) welchen ä) unter Anerkennung deS Rechtes der übrigen Wahlbezirke cuf di- ihnen nad) bemj-------- , Gesetz vom 27. Zchni 1860 und dem zur Ergänzung desselben berechtigter ärztlicher erlassen« Gesetze zustchenden Mandate zum Hause der Ab-'--"— m geordneten eine Teilung übermäßig großer ^n>‘*hr Utx” C söpto®1 »nleclmiker Mrr SÄ' stetig. in Fabrik- ober ß-n. ehizeit m einer hiesige ^en-StoBbanölungbe, nS b^^in unln "J? lfCU^en Stellung oabnk- oder fe,aw5, Ojj unt d. Al. ttdeikii >ä-cheüHHiElZ : L Februar Stell«. >ro, tzahnhofstr. 30. KekMntmachMg. Mittwoch den 27. Januar 1904 bleibt aus Anlaß der Geburtstagsfeier Sr. Majestät des Kaisers das Ortsgericht Gieß« geschlossen. Gießen, den 26. Januar 1904. Großherzogliches Ortsgrrrcht Großen. GroS. ständig ist. Soweit das Mrrean informiert ist, find seitens der geladenen Behörden erschienen Vertreter der kgl. Kreis- hauptmannschaft und der lgl. Amtshauptmannsck)ast Leipzig, ein Leipziger Stadtcat, von der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion Molkenbuhr. Fraßdorf begrüßt seitens des Vororts des deutschen Ortskrankenkasjenverbandes. Er Halle es für seine Pf tickst, im Interesse der Sache zu bitten, nur sachlich zu diskutieren. Es wird ja mancher eine gehörige Portton Gift und Galle mit nach Leipzig gebracht haben, aber er darf nicht glauben, daß er diese hier ausschütten darf; die Kritik muß ruhig und sachlich bleiben, denn das toirb unserer Sache nur dienen können. Es ist nicht unsere Aust gäbe, den Aerzten den Krieg zu erklären, dazu ist der I Kongreß nicht berufen, sondern zur Wahrung der ^n= “ °^aumeGer^Ro^der^m Aulttage und Vorstandes der Ortskrankenkasse M Leipzig mrd Umgegend, herzlichen Willkommengruß entbot. owj-rnf? für Srrnanowski begrüßte im Namen der 3cidxale ptt fcaS deutsche ätonieniaffcntoefen. PulabuNgen M brejM WÄ« &S£ Tame uchl ita UM , MU •Breis unill «M ^ebitionJL?!^' ta WM «rtttagev w* Anfertigung loM« «rbeüttl. CM* «n .Manche eoenl.-^ er iöt imier 2^—Tom«, ’Ddi 283-^7^, auch Vk Ur-V,?. V-^T-^un- SM :en-Anzüge < ^Dominos V- z« verleihen. T Größte Auswahl, ’ billige greife, tze- öffnet bis 10 Uhr, . auch Lomrlags, M * W.Kapnbach Savzleiberg 9 «dem allen schloß le mich geehrten Herr- r Fellllch/eits-Seleg«- mer's uMoutwt’». mabdi&ötyÄ, ^^21,11. 841 WM Fraa empj. asten. Krofborierskr.17. hie mich in 928 -I.ÄW« Anna Tichy. lUememMgenMame W Btitniiii IriäangabepwBtaie an die^ed^A. verhindert ist. Ein Schreiben vom Reichsversicherungsamt bestätigt den Empfang der Einladung; dies ist jedoch nicht in der Lage, sich auf diesem Kongreß vertreten zu lassen, da es für das Gebiet der Krankenversicherung nicht zu- Dir schlimmen Meldungen aus dem deutschen Schutzgebiet bildeten heute allenthalben in unserem parlamentarischen Kreisen den Gegenstand besorgter Erörterungen. Man ist, wie eS scheint, an unseren amtlichen Stellen darauf vorbereitet, daß noch weitere Unglücksposten ** $ “®*. aw,uBM.p ------ « , . - , < . sicht stehen. Man muß leider mit der traurigen Möglich- ^eressen des Krankenkassenwesens, und wo wir sehen, daß cs sx. w äv xäsäsä verein soeben semen Ausruf erläßt, von Rerchswegenl die Parole dieses Kongresses sein! Beihilfen für die Ansiedler oder deren Hinterbliebenen vVorsitzenden wurde Fräßdorf-Dresden gewahll. " “ " ' ' W liegt folgende Resolution vor: Als Wahrer der Interessen von Mlllionen Versicherter weilsen die auf dem dritten deutschen Krankenkassen kongreß anwesenden Vertreter deutscher Orts-, Betriebs-, Knappschafts-, Freien Hilss-'und Innungs-Kran^nkai,eu die Anschauung zurück, daß die durch das Krantenver- sicherunasgesetz geschaffenen Institutionen einen ärztlichen Notstand verscks-uweten, da sie im schreierrden Wtderspruch steht mit den Tatsachen der nationalen und inlernattonalen Statistik Tie hier versammelten Krantenkassenvertreter I erheben Einspruch gegen die Versuche bestimmter Aerzte- kämpfe, auch die Desttebungen der Krankenkassen gegen unberechtigte ärztliche Forderungen als ausgesprochene sozialdemokratische Maßnahmen ut Mißkredit zu bringen, denn in der Tat sind die Kassen in allen Orgamsations- fragen, gleichgillig, ob sie unter der Leitung von Staatsbeamten, Unternehmern oder organisterten Arbeitern stehen, einig in der Zurückweisung dttetter Forderungen. Die Lranlenlassenvertreter erblicken in dem übereifrigen Be- mtt, ob ohne freie Arztwahl, das Aerztesystem hat uns |eit Jahren nicht gehindert, zum Wohle der Versicherten zusammen zu arbeiten, und es kann uns auch heute nicht entzweien: gilt es doch nicht Front zu machen gegen irgend ein Arztsystem, sondern überall da einzuspmngen, wo Ansprüche an die Krankenkassen gestelll worden srnd, die ohne Schädigung der Mitglieder der Kassen sich nicht befriedigen lassen. Vor allem hat man uns den wirtschaftlichen Rückgang des ärztlichen Stan- des in die Schuhe schieben wollen: dieser Rückgang ch nicht unsere Schuld. Uns ist allen bekannt, daß die Hebung der ökonomischen Lage erst Fortschrttte auf dem ethischen Gebiete bedingt. Wäre der Vorwurf der deutsck>eu Aerzte berechtigt, dann müßte der Notstand, der tatsächlich existiert, und den wir auch zugeben, sich auf Deutschland und Oesterreich-Ungarn beschranken. Die Doktordisiertatwn d eines Herrn Anrepp in Rußland enthielt unter anbernt - folgende These: „die Portiers und Hoteldiener stnd besser r gestelll, als eine große Anzahl von Aerzten". 1b Prozent alter Aerzte hätten weniger als 600 Rubel jährliches Einkommen, 62 Prozent weniger als 1200 Rubel bezogen. Ta sollte man sich doch hüten, zu behaupten, daß das Kranken-Versicherungsgesetz der Ausgangspunkt der arzt- lieben Misere geworden ist. Ta sollte man doch die Ueberproduktion zugeben, nicht in dem Smne, daß es zu viele Aerzte gibt, sondern in dem Smne, daß der Teil der Bevölkerung, der nicht in Ärantentassen ver- sichert ist, sich einen Arzt einfach nicht leisten kann. Man hätte erwarten können, daß nur mit Mitteln des Anstandes und der Wahrhaftigkeit gekämpft würde;, wer aber mitten im Streite steht, der weiß es, daß die Herren nicht nur mit aller Leidenschaftlichkeit austreten, sondern bä« vielen von ihnen kein Atlltel zu gering ift, das Publikum für sich einzunehmen. Man solle bedenken, baß die Kassen keine kapitalistischen Ausbeulungsmstttute sind, sondern dem Wohle der Mitglieder tnenen sollen. Tie Aerzte sollen ein Honorar erhalten, das chrem Stande entspricht. Es soll nicht geknausert werden. Man könne aber zu allen Forderungen nicht Ja und Amen sagen Tie Aerzte bekämpfen die Gewerkschaften als solche uiü> besonders die Kassen, wo die Arbeiter die führerwe Rolle spielen. Es gebe auch einsichtsvolle Aerzte, btt biefe Bestrebungen streng verurteilten. Eine Anzahl Aerzle nehme es mit den Einzelleistungen nicht so sehr genau und macye noch Besuche, wo drese nutzt mehr nötig sind, zum Nachteil chrer Kollegen. Es soll deshalb tunlichst mit dem System der freien Aerztewahl und der Einzelleistung gebrochen satz zwischen den Unternehmern und Arbellern mtt dem lautere Momente frei oa: unter - »«k sö sräÄ «otonctm «« »et.»« übermäßig großer Wahl, dre Aerzte keme | moitii tSie den Kassen aroße Ausgabe b °--r-° be. eräsprecheno« Vermch^mg L,Ms°Lrsüg«ä Wer Abgeordneten herbergefützrt wwd, ch tz 4 deS Gesetz^ v^n ^uss^mtttel besitzen. Tie Lraukentassenvertreter haben suh LS, Jmn 1893 aufgehoben und bie gememberoeife Bckdvng aeaen die Halllosigkett der in der Aerztepresse Lungen wieder hergc stellt wird. 2. Die §§ 18 unblgj“ Ltelluu^ die Krankenkassen seiZtpeine I zelne Kassen haben schon w folgende des Watzlreglemsnts vom 14. März 1903 so ab- ^lÄnstitute, zu verwahren, da schon der größte Silber Wenub^ut^nomu^ ^eistung^an^ mnüMnde Aahlung **• “* Mi ».y W.«4 Ä “ä«2 “5,21” £ Erhöbung des früheren ZensuS und für zwnjährigeniAuf- r m emer Reihe von Lassen diefreie Aerzte- geschwächt urtd ^s^r^ da^ mußtt die R- ^[t des Wä^ in Sachsen als Erfordernis des Wahl- burchzusüchren, ist an der enormen Steigerung mcht grerung e^schrettem Man wolle «rchch ww das cuny SL-r-L. ^.,r - ««..»EsSsä-bäis. äst -“ «sä £ sSZ Z W Keer nnö Alotte. ^rt ®en Ausbau d-r i°zial-n Fürs-rge, L aud wrr tsch-s£ bie Mai»,. W.J-M. Der Ltadtkomm-mdmü o. Z°!ir»w swtzurig. aelekEn L^Äuuaeu mnEgeheu, sollen fte erst die Aerzte «ichte sein Abschted-gesnch em. . ^"rsUchungLgefttzes, I sÄ Ansichten' seien ^ilnh nur schr ver- kEigkn« Bericht des .Gieß. ® Ä«Ä WwS*“ ■ « müs^ge^bert »eeben. W Jollen » a Leipzig, Januar. gE? nach Einzelleistun gen auch bei den einzelnen Bezrrken mit den Aertten Nicht Krieg den Aerzten, smrdem: Schrch den Krankn- ermäßigten Sätzen als eine den Ruin der Kassenl h^ den Fo^ngen r^r ^te steht die ft Krankenkassenmitgli^er energisch zu wahren. ! lassen nicht für gangbar. Die Kastenvertreter bezeichnen 1eine Stunde Eine große Reihe von bnrsandt. Auch die Behörden bringen der Bewegung Z^sse lähmend, ^ie Kranienra,s^wertt:eter pachten«ttne - g ^r qröft^rc Städte ganz fallen soll, in teresse entgegen. Tie Mittellung des dwich^mts des Änderung der sich, auf den a^,tttchssn^.Berus erstreckenden - Städte nschrll ttm'ise beibehalten und an kleineren SL es törme keinen Vertreter entsenden wurde ber GewerbEdnung für ^oten, ba tue roeri>en füllen. Aeußerungen der Verwunderung entgegengencmunen. Krankenkassen gesetzlich zur Gewährung arztlrcher Hilfeleist- ^rt -L - ttc^ftoen cül .ur ft c H u n g von Aerzten N^^Z-öffnung der Verhandlungen durch Srma- gezwungen und formt den Aerzten in die Ha^ege- Ma« schemt Egemem zur n 1- ^9 roollen. nowski-Berlin, nahm das Wort liefert sL Ta einzelne Kranke srck) vielfach als obnmachttg I ° l Z Be am t e n^> e r K ^n^e g^- aJgenommCH Laumeisi-r Soft, bet im «ujtrage unb g-geEor miberechMt dert^t« bet mntentaffeu erklärte- zmn Schluß baß —^^<7 "'n» erweifen, empnehll der Kongreß |ur aue von ieder prinzipiellen Feindschaft gegen bte Aerzte die Zentralisation aller KasferttrrLetten bezw. den Zu- 11 -strebt sind, die soziale Ausgabe der sammenschluß zu Verbanden schleunigst zu bewirken. Kranienkassen mit den Berufsinteressen der Aerzte in Ein- Referent Cohn-Berlin: Nicht um auf Verdächtig- zu bringen. — Ter nächste Kongreß findet ux unaen zu antworten sind wir hier, nicht um Anttagen München statt, vermutlich im September dieses Wahres. aegen einzelne Personen zu erheben, sondern als miste --— * . = Leute, die zu dem einzigen Zwecke da fmd, ernstluh Sst Ätüdt UNÜ KüUÄ. b^rnfetT wie die ärztlicbLN B-erufsinteressen mit den Aus- C* <27 a aZ^ der KrMllenkassen in Vereinigung 5u bringen sind. Gießen, den 26. Januar 1904. Seit Jahr und Tag müssen es sich alll Kassenoett^ll-1 p .........------ - - ungen, die nicht auf dte freie Arztwahl bleiÄ das Bureau der Reichs bank am Mittwoch von stich, gefallen 1CSb ueuirbinq^ mittags 12 Uhr ab geschlossen. — Die Postschalter sind bie ofine da/Prinzip der nur wie an Sonntagen geöffnet, auch finbet nur eine em- ÄM Ä ÄÄ w Ob i malige Bestellung statt. Den geehrten Nachbestellern auf Mathilde Khryardts Großes Illustriertes Kochbuch, 784 Seiten stark, Lexikonformat, mit über 1000 Illustrationen und 2000 erprobten und bewährten Rezepten, teilen wir ergebens! mit, daß das Kochbuch heute eingetroffen ist. Wir bitten Höst, um Abholung eo. um Nachricht, ob wir das Buch zusenden sollen. Verlag des Gießener Anzeigers. ** Fernsprechbereich von Gießen. Dem Anträge oer Großh. Handelskammer zufolge ist der Fernsprechbereich von Gießen auf die Orte Betzdorf, Duisburg, Oberhausen, Hamborn, Paderborn, Lippstadt, Soest, Trier, St. Johann, Saarbrücken, Göppingen, Kirchheim u. Tcck, Kitzingcn, Neu- sladt a. Aisch und Erlangen, sowie auf die Orte Battenberg, Bredenkopf, Hatzfeld, Gladenbach, Wilhelmshütte und Weiden- Hausen des Kreises Biedenkopf ausgedehnt worden. ** Das Eis fest gestern nachmittag und abend bot, besonders als es dunket wurde, einen prächtigen Anblick. Hunderte von bunten Lampions seyurückttu teils oas kleine Gebäude des Eisvereins, die zierlichen £ri.umpi)6ogen und den Standort der Militärkapelle, teils schwebten sie bunt durcheinander mit den Schlittschuh lau fern über b.e elektrisch hell erleuchtete Eisfläche. Auf der Moltkestraße standen fortwährend zahlreiche Zuschauer, um den schönen Anblick zu genießen und das ange)agte Feuerwerk abzuwartcn, das um halb 8 llhr abgebrannt wurde. Ta wurde es Dom auf der Eisbahn leer, denn alte Schlittschuhläufer begaben sich nach dem von der Moltkestraße abgelegenen Teil, wo das Wunderwerk vor sich ging. Raketen sau,en hoch in die Lust, Feuerräder schüttelten Feuersunken ab, sodaß es aussah, als ließen Bäume die herbstlichen Blätter fallen. Zürn Schluß ivurde bengalisches Feuer angczündet. Tie Eisbahn war nicht so dicht von Menschen angefüllt, als man erwartet Halle, und das kam den Läufern, denen es an Raum für ihren Sport nicht fehlte, sehr zu stallen. ** Eine ministerielle Verfügung verbietet ausdrücklich die Benutzung von Schulsälen bei Leichenöffnungen. Tiefe Verfügung dürste wohl dadurch veranlaßt worden sein, daß bei der vor über einem Jahr erfolgten Ermordung eines Kroaten durch einen Mitarbeiter bei Ilbeshausen der Schulsaal zur Oeffnung der Leiche benutzt wurde. Welle Kreise waren damals erregt über dieses Vorkommnis. Tie Verfügung veranlaßt die Gemeinden, besondere Räume für Leichenöffnungen herzustellen. ** Eine Exkursion unternahmen dieser Tage nach den größten hiesigen Jnduslliewerkeu etwa 50 Hörer der Friedberger Gewerbe-Akademie. Sie besichtigten u. a. das Braunstembergwerk Feruie, die Werkstatt der Oberhessischen Bahnen und die Maschinensabrll des Kommerzienrats Heyligenstaedt. ** Der Gauturntag beS Gaues Hessen findet am 13. März im Neuen Saalbau statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Berichte des Gauoertteters Helm und des Gauturnwalls Will über den Stand des Turnwesens im Gau und die turnerischen Veranstaltungen im Jahre 1903, Festsetzung der Gausteuer für 1904 und Besprechung über das diesjährige Gauturnfest in Ufingen. Zu der Gauturn- fahll 1904 hat sich der Männerturnverein Rodheim an der Bieber gemeldet; um das Gauturnfest 1905 bewirbt sich die Turnerschaft Gießen. ** Konfirmandenkleider. Ueber diese Angelegenheit hat die Großh. Superintendentur Mainz ein Anschreiben an ihre Dekanate erlassen, das allgemeines Interesse und Befolgung erheischt. Es lautet: ^Es ist zu meiner Kenntnis gekommen, daß sich bei der Konfirmation in vielen Land- gememden immer noch der Gebrauch findet, wonach die Konfirmandinnen in doppettem Festgewande, nämlich in einem Hellen bei der Vorstellung, in einem dunklen bei der Konfirmation erscheinen. Dieser Gebrauch verursacht nicht nur den Eltern erhebliche Kosten, welche von recht vielen als drückend empfunden werden, er zieht auch die Aufmerksamkeit der Konfirmanden und vielleicht auch vieler anderer Leute zu sehr auf das Aeußerliche. Außerdem aber wirb durch die Entfaltung von Kleiderpracht, namenllich auch durch damit verbundenen oft überreichen Goldschmuck ein schädlicher Wetteifer zwischen den verschiedenen Familien- undBevölkerungsschichten erzeugt, wobei die Aermeren das drückende Gefühl haben, unter allen Umständen zurück- stehen zu müssen. Die Geistlichen und Kirchenvorsteher sind vor allem dazu berufen, hier aufklärend und bahnbrechend vorzugehen. Ich habe die Zuversicht, daß auch unsere Gemeinden es freudig begrüßen werden, wenn ihnen aus allgemein menschlichen und chrisllichen Gründen vorgeschlagen wird, daß die Konfirmandinnen von nun an nur in dunklem Anzug ohne Ueberlabung mit Schmuck sowohl bei der Vorstellung als auch bei der Konfirmationshandlung erscheinen sollen, em Gebrauch, der längst in unseren größeren Städten durchgefühll ist und sich segensreich erwiefen hat. (gez.) D. Walz.« X Wies eck, 25. Jan. Im Hofe der Witwe D ö r i n g e r brach ein Feuer aus, das durch das rasche Eingreifen eifriger Frauen schnell aus seinen Herd beschränkt wurde. (-i-) S a a s e n, 24. Jan. Eine blutigeSchlägerei entstand zwischen zwei hiesigen Burschen, wobei ebner der Beteiligten bedeutende Verletzungen davorttrug. (x-) Hörnsheim, 24. Jan. Unser Gememdevorsteher Jo h. Bvrck wurde für sechs Jahre zum Beigeordneten der Landbürgermeisterei Rechtenbach gewähll. () Marburg, 25. Jan. Der Haushaltungsetat der Stadt Marburg schließt nach dem Voranschlag für 1904 im Ordinarium mit 839 000 Mk. gegen 790 000 Mk. in 1903 und im Extraordinarium mit 647 055 Mk. gegen 607 257 Mk. in 1903 ab. Die direkten Steuern stellen sich auf 306 000 Mk. gegen 279 000 Mk. in 1903, und die Zuschläge zur Einkommensteuer find auf 115 Proz. gegen 112 Prozent in 1903 festgesetzt. () Treysa, 25. Jan. Bei einer Wild sch wein sjagd oei Jesberg wurde ein Jäger von einem angeschossenen belange griff en und schwer verletzt. Kleine M i 11i u u g e fi aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Münster bei Dingen wurde ein 80jähriger Mann von der Eisenbahn ilberfahreu. Dem Aermsten wurden die Schultern und Arme vom Körper getrennt. Der Tod trat sofort ein. Ter Verunglückte war feil einiger Zeit geistesschwach und Hölle nicht gut. Vermischtes. " Berlin, 25. Jan. Im Zirkus Busch gab es gestern kurz vor Schluß der Vorstellung eine kleine lieber» schwemmung, wodurch im Publikum große Unruhe entstand. Durch ein Loch im Kessel drang das Wasser in den Zuschauerraum und die Garderobe ein. Das Publikum konnte 10 Minuten später den Zirkus verlassen, nachdem die Gefahr beseitigt war. * Berlin, 25. Jan. Pockenverdäch tig erkrankt ist in Charlottenburg ein 19 Jahre alter Oberrealschüler aus Budapest. * Berlin, 25. Jan. Im kgl. Schauspielhause wollte gestern abend während der Aufführung des Lustspiels „Im stillen Gäßchen", der auch der Kaiser beiwohnte — der eiserne Vorhang nicht herabfallen. Das erzeugte eine kleine Aufregung, die sich indes rasch legte. Em zweiter Versuch, den Vorhang herabzulassen, gelang. * Köln, 25. Jan. Heute nachmittag 4 Uhr 30 Min. brach im Dachstuhl der Stereotypie der Kölnischen Zeitung Feuer aus, welches das Dach einäscherte. Der Brand wurde in kurzer Zett gelöscht. Der Betrieb ist nicht geftört. • Bersenbrück, 25. Jan. Der Kreisausschubsekretär Pünger sollte sich in Begleitung des Landrates Klauser wegen Unregelmäßigkeiten im Amte und Unterschlagungen dem Gericht stellen. Unterwegs flüchtete Pünger und sprang in die Hanse. Der Landrat sprang hinterher, um ihn zu retten. Während Pünger ertrank, wurde der in Lebensgefahr schwebende Landrat durch hinzu- kommende Personen gerettet. * Dresden, 25. Jan. Heute wurde im Ehestreit Schonburg-Waldenburg die Anfechtungsklage der Prinzessin wegen Vermögensherausgabe verhandelt. Der Prinz war zugegen. Die Entscheidung wurde ausgesetzt. * Madrid, 25. Jan. Gestern abend ereignete sich im Privatzirkus ein schwerer Unglückssall. Eine junge Amerikanerin namens Mina Alix stürzte bei der sogenannten Todesfahrt mit dem Automobil und wurde am Kopfe schwer verwundet. Mehrere Zuschauerinnen wurden ohnmächtig. * Eine ,NedaktionSwurst". Die Nakeler Ztg. schreibt: Ein willkommenes Redaktionsexemplar in Gestalt einer Wurst wurde heute von einem treuen Abonnenten unseres Blattes auf unserer Redaktion hinterlegt als Erinnerungszeichen eines häuslichen Schmeineschlachtens. Dieses Vorkommnis bildet eine ganz angenehme Abwechselung gegenüber dem „erften Maikäfer, längsten Getreidehalm, verspäteten Schmetterling" usw., und erklären mir uns zur Annahme weiterer solcher „Seltenheiten" gern bereit. * Defraudant und Verführer. Wieder ist ein junges und noch dazu verliebtes Bürschchen mit der Kasse auf und davon gegangen. Nach bedeutenden Unterschlagungen ist ein 19 Jahre alter Schreiber Max Schneider von der Allgemeinen Elekttizitätsgesellschaft in Berlin flüchtig geworden. Er hatte Vollmacht, für einen der Direktoren Kassengelder anzunehmen. Schneider war ein gewaltiger Aufschneider, sein Vater, behauptete er, sei Staatssekretär gewesen, in Wirklichkeit war er Bureaubeamter im Staatsdienst. Sem Vormund sollte ein Graf und sehr hoher Offizier sein. Mtt diesen und ähnlichen Auffchneidereien betörte er ein junges Mädchen, eine 17jährige Margarete K., die Tochter eines Handwerksmeisters, die er für seine Stiefschwester auSgab, wenn sie ihn in seiner Wohnung besuchte. Seit ungefähr sechs Wochen ist das Mädchen nicht mehr bei den Eltern, wahrscheinlich hat der junge Verführer es irgendwo in Berlin oder auswärts eingemietet. Als seine Wirtin am 4. Januar nicht zu Hause war, zog Schneider heimlich aus und schaffte mtt Hilfe eines Freundes feine Sachen fort. Am Tage später schrieb er der Wirtin einen Brief und teilte ihr mit, daß er krank sei und in eine Anstalt gehen müsse. Der Kassenschlüssel, den er zurückgelassen hatte, wurde am selben Tage von einem Beamten der Gesellschaft abgeholt. Schneider war feit dem 4. Januar auch nicht mehr in das Bureau gekommen, und als man nun nachforschte, stellte sich heraus, daß mit ihm auch eine große Summe Geldes verschwunden war. Auch Margarethe K., eine große Blondine, ist noch nicht wieder ermittelt. Ob beide ins Ausland entkommen find, dafür hat man noch keinen Anhaltspunkt gefunden. • Der Liebesroman des Erzherzogs. Das Aufsehen in Wien ist groß. Es hat mit allem seine Richtigkett: Erzherzog Ferdinand Karl, der Bruder des Thronfolgers will ein bürgerliches Mädchen heiraten, die Tochter des Hofrats Professor Emanuel Czuber, Fräulein Bertha Maria Czuber. Die auserkorene junge Dame ist eine seltene Schönheit, eine der zierlichsten Blondinen, die man auf Wiener Bällen zu bewundern Gelegenheit hat. Sie besitzt auch sonst besondere Tugenden und Talente, seltene Bttdung, spricht mehrere fremde Sprachen ausgezeichnet und ist eine Virtuosin auf der Geige. Sie lernte den Erzherzog vor einigen Jahren kennen, es scheint aber, daß die Beziehungen des Paares erft im letzten Sommer sich inniger gestalteten. Da weilte das junge Mädchen bei Verwandten in Prag, und der Erzherzog, der dort Brigadier ist, suchte mit Vorliebe ihre Gesellschaft. Zu Weihnachten hielt er in aller Form um ihre Hand an. Das ist aber eine sehr Hettle Sache. Selbst Hofrat Czuber war nicht geneigt eine Zusage zu machen, bevor die Zustimmung der Verwandten des Freiers erwirkt war. Von Setten des Hofes wird zurzeit alles aufgeboten, um den Erzherzog von seinem Entschlüsse abzubringen. Er müßte, wenn er ihn ausfuhrt, Rang und Würden niederlegen, aus dem kaiserlichen Hause ärmlich ausscheiden. Verschiedene Blätter wußten beretts zu melden, es sei gelungen, den Erzherzog umzustimmen und zum Verzicht auf fein Mädchen zu bewegen. Nach einer anderen Mitteilung soll er dem Vorschlag einer zweijährigen Bedenkzeit zugestimmt haben. Aber es scheinen in der Sache noch feine definitiven Beschlüße gefaßt worden zu sein. Ter Erzherzog hat auch noch nicht den Kaiser in dieser Angelegenheit gesprochen. Erzherzog Ferdinand Karl gehört zu den sympathischsten Prinzen des KafferhauseS. Vom Vater ererbte der Prinz eine besondere Kunstliebe, er übernahm nicht bloß bei gelegenUichen dramatischen Aufführungen bei Hofe verschiedene kleine Rollen, sondern soll einmal be« Eriyeizoa Friedrich m Preßdurg den Wallenstein ze- spiett haben. Er ist freisinnig und ausgesprochen deutsch gesinnt. In Kreisen der Offiziere ist er besonders beliebt, da er mit ihnen überall rein kameradschaftlich verkehrte und seinen Rang möglichst unbeachtet zu sehen wünschte. Man rühmt auch seine Willenskraft, und Leute, die ihn kennen, meinen, er werde auf einen Vorsatz, den er einmal gefaßt, nicht verzichten. Er ist ein Mann von sechsunddreißig Jahren, der weiß, was er tut. Verschiedenen Heiratsplänen, mit denen man an ihn herantrat, wußte er stets auszuwelchen. Zuletzt soll die Reise der Königin-Mutter von Spanien mtt ihrer Tochter der Infantin Mana Theresia, die ihm zugedacht war, nach Wien vergeblich gewesen sein. Würde er auf Rang, Titel und Erbfolge im Kaiserhause verzichten, so erschien die Erbfolge des Großherzogs von Toskana wieder näher gerückt. Die zunächst erbberechtigten Prinzen sind der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand, Erzherzog Otto mit seinen beiden Söhnen Karl und Max — Erzherzog Ferdinand Karl. Zwischen ihm und der toskanischen Lime steht nm Erzherzog Ludwig Viktor, der jüngste Bruder des Kaisers, ein 62 jähriger Mann. • Warum sie heiratete. Eine in Hamburg wohnende Oesterreicherin verstand es vor einiger Zett, einen Wittwer derartig zu umgarnen, daß er sich mit der Frau verlobte und bald darauf verheiratete. Die Eheschließung erfolgte auf dem Standesamt. Als diese gesetzliche Formalität erledigt war, händigte die junge Ehefrau ihrem Manne ein blankes Fünfmarkstück und den beiden Trauzeugen je em funkelnagelneues Zweimarkstück em und ersuchte sie, auf ihre, das heißt der jungen Ehefrau, Gesundheit einen tüchtigen Schluck zu nehmen. In demselben Augenblick bestieg die junge Ehefrau eine Droschke und fuhr davon. Erst nach Verlauf von vier Wochen gelang es dem Ehemann, die Adresse seiner jungen Frau auszukundschaften. Als er die Frau in ihrer Wohnung aufsuchte, ließ ihn diese durch ihre dort anwesenden Freunde hinauswerfen. Der Ehemann machte darauf gegen seine Frau die Ehescheidungsklage anhängig. Bei der Verhandlung vor dem Gericht gab die junge Frau folgende Erklärung für ihre Handlungsweise: Sie sei Oesterreicheriy, und ihr habe die Ausweisung aus Preußen gedroht. Um dieser zu entgehen, hätte es sich für sie darum gehandelt, die preußische Staatsangehörigkeit zu erlangen. Dieselbe hat sie durch ihre Verheiratung mit einem Preußen erhalten. Einzig das sei für sie der Zweck der Heirat gewesen, denn durch die von ihr erwartete und gewünschte Ehescheidung könne sie diese Staatsangehörigkeit nicht wieder verlieren. F.. _■!!1 UnioerlMs Nachrichten. Prag, 25. Jan. Die vom Zaren eingesetzte Konunission zur Fertigstellung des neuen russischen Gesetzbuches hat den Entwurf des Letzteren dem hiesigen Professor, Hofrat R a n d a, zur Begutachtung zugeschickt. Breslau, 25. Jan. Nach der „Brest. Zeitung" wurde an Stelle des Geheimrats P o n s i ch, über dessen Rücktritt demnächst eine offizielle Äusklärung erfolgen soll, Professor U h t h o f f - Breslau mit der Führung der Geschäfte des ersten Geschäftsführers der Versammlung deutscherNatursorscher und Aerzte betrat, t. Stuttgart, 25. Jan. Dem „Schwab. Merkur* zufolge ist die Gründung einer Württemberg ischen geburtshltftich- gynäkologifchenGesellschaft geplant. Die knnstituierende Sitzung soll am 20. Februar in Stuttgart sein. Dabei werden Prof. Döderlein-Tübingen und der Vorstand der Landeshebammen- schule, Medizinalrat Dr. Walcher, Vorträge hatten. — Die Universitätsprosessoren Emil Fischer und Adolf Kirchhoff zri Berlin, das Mitglied oer Londoner Royal Society John William Strutt, Lord Rayl ei h und das Mit- glied der Wiener Akademie der Wissenschafteil Adolf Muttaiia würben zu Rittern des Ordens pour le mbrite für Wissenschaften und Künste ernannt. Arbeiterbewegung. — In den Crimmitschauer Textilfabriken arbeiten nach einem Telegramm der „B. T." au§ Crimmitschau 5390 Personen, darunter 193 Ausländer. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Januar 1904. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 25. 2“ 752,3 — 4,8 3,0 95 SSW. 1 Bed. Himmel 25. 9“ 753,1 — 5,0 3,0 95 W. 1 Bed. Himmel 26. 7" 753,5 — 5,6 2,8 93 ESE. 2 Bed. Himmel Höchste Tem peratur am 2 4. bis 25. Jc nuar - - 4,1-6. Niedrigste * , 24. , 25. n - 9,0° 6. Wetterbericht vom 25. Sauuar 1904. Verlauf der Witterung von Samstag bis Montag. Da§ nordwestliche Hock hat fich ostwärts nach Osteuropa verlagert. Gestern, Sonntag, klarte es, als das Hoch unser Gebiet überschritt, auf, so daß em stärkeres Sinken der Temperatur eintreten konnte. Doch verursachten über Nacht flache Teiltiefs eines von Westen her oordringendcn Tiefs wiederum Bewölkung. Derartige Teittiess scheinen uns auch in den nächsten Tagen zu beeinflußen, aber wegen ihrer schwachen ErUwicklung noch feine Niederschläge zu bringen. Daher voraussichtliche Wttteriing für Dienstag und Mittwoch: Trübes aber milderes Frostwetter. ______________________Wetterdienst in Gießen: A. Pcppler. Weil. jejegte Rommiflion z» ejetzbuches Haid» r, hosratRanda,;« Ä. Zeitung' wurde 0 ien MckmU bemnöqfl eflor Uhlhosi-Brv- en GesäMsührers da irscher und Aerzte iS. Mur* juiolgt ist jeburtsbilllid)' il Die kiinstituierende jtin, Tabei rottbtn der tyihtn. Fächer und SIbo.'i oct Londoner Roya! ayleih und das M» iuii Adolf Tiuitoiia ferne für Wenschailu kfabtj? *« taS ■' ihn t eiMa( fl-ts R «One**. bi. * * k &»* !- !** ÄwLtz iS'IMI ihr.« btlitn "‘""«tlltücten " *9«« fytft» bi",i'Ule" ?-^chke unb fuhr gelang es dein ' ö-rau auszukund. lun9 aufsuchle, lieg ''enden Freunde ■ darauf gegen feine '9l9- Aei der Per. ■ mau folgende Er. 1 ^eslerreicheiiij, und gedroht. Um dieser lrum gehandelt, die en- Dieselbe hat sie ßen erhalten. Einzig ^sen, denn durch die idmig könne sie diese n. Otto Rathfchlag Ad. Müller, Programm. Wäsche- m» AurftattungsgefchSst 4. Lieder für Bariton. Mk., Studentenkarten 1 Mk., Schülerkarten 50 Pfg. WS® Vorträge XO2 des geisttger Getränke. Masken Sammt per Meter 52Pig. Atlas 943 sowie aller Zutaten II 729 Nummern Gewinne: ab im von jetzt können Gewinne Marktstraße 22, abgeholt werden.__ Vogelsberger MhcnMub 8 rm Achtung! 90 270 395 620 685 860 965 1134 1240 1309 1556 1830 22 159 350 606 657 829 933 1018 1205 1273 1434 1733 1928. 71 207 364 607 662 840 944 1060 1207 1291 1510 1742 83 260 365 610 673 853 952 1074 1217 1294 1530 1811 99 272 418 630 756 897 967 1154 1256 1322 1567 1842 111 284 461 634 762 904 982 1157 1261 1330 1572 1845 128 348 506 652 818 917 1016 1188 1268 1412 1707 1909 £18 337 483 644 788 914 997 1180 1262 1409 1652 1879 39 1 6 11 75 27 1 7 6 32 17 6 1620 870 ■*20 1 Schön Ellen, Ballade L Soli u. Chor M. Bruch. 2. Lieder für Sopran. 3. Männerchöre: 11 schwer weih 5. Männerchöre: Morgen im Walde Wie lange noch 6. Frithjof, für Soli und Chor Großer poften Elsässer Hemdentuch für veit- u. Leibwäsche Meter SL—33 pfg. des ehrsamen Gastwirtsstandes, und laden daher zur Die Vertrauensmänner des Hessischen Landesverems: D 66/03 D 73/03. Der hinter dem Erdarbeiter Friedrich Gössel aus Hildburghausen unter dem 12. Dezember 1903 erlassene Steckbrief hat sich erledigt. Hildburghausen, 934 den 25. Januar 1904. Der Herzogl. Amtsanwalt. der Herzogl. Anh. Kammersängerin Fräul. Johanna DietZ, des Konzertsängers Herrn Frankfurt a. M., und des Pianisten Herrn Jul. Hahu, Giessen. ZlockpiqUÜ la. Qualität Bieter 55 und 65 Pfg. weih Klockköper . . . 49 pfg. ungebleicht Uöperbarchend schwere Quai Meter 30 Pfg. weih Bettdamast ®uol, M cm breit Meter 90 Pfg. weih Bettdamast la. chual., M cm breit Meter 1OO Pfg. tiM. rot Bettdamast «uat, iso cm. breit Meter HO pfg. la. Bettsatin Meter 85 unb 45 psg. ungebleicht Betttuchnessel <60 cm_ breit Meter von 55 — 95 Pfg. Hauskleiderstosse la. Qual-, gartmL waschecht Meter von 45 — 95 pfg. Mchenhandtücher öo/so grob, @er|tentorn, roter Rand, gesäumt unb gebänbert V, ötjb. SS5 unb 850 psg. Kch.MlMell-Ausreckns Auf sämtliche farbigen Kra- oatten gebe ich 820 20 biö 50 pCt. Rabatt. H. Tichy, geltet» weg 43. GelegenheiKkaus zu außergewöhnlich billigen Preisen. Zweigverein Gietzen. Die verehrlichen Mitglieder werden hierdurch zu einer Montag den 1. Februar, 1904, abends /, 9 Uhr, int Restaurant Elges, Seltersweg 68, L, staltsmdenden Au^erordentl. Generalversammlung ergebenst eingeladen. .«mit. Tages-Ordnung: Auflösung des ZweigvereinS Gietzen.— Holz-Verstergerung in der Fürstlichen Obersörsterei Sich. Nlltzholzversteigerillig. Samstag den 30. d. Mts. sollen in dem Gemeindewald Krankenbach folgende Holzsortimente öffentlich versteigert werden: Im Distrikt 6 Abt. c und Distrikt 9 Abt. b Hungerberg 1) 521 Nadelholzstämme mit 162,27 Festmtr., 2) 445 Nadelholzstangen I. Kl. 3) 793 , U. , 4)1711 , HI. , 5) 1143 , IV. , Der Anfang beginnt deS Morgens 10 Uhr im Distrikt 6 Abt. c bei Nr. 1. 893 Frankenbach, 23. Jan. 1904. Der Bürgermeister. Hohversteigerung im Gießener Stadtwald. Montag d. 1. Februar 1904, vormittags 91/, Uhr beginnend, werden un Gießener Sladtwald m den Distrikten Auueberg, Ticfeubach und Faulerboden Hervorragend schöne Auswahl von Bildern neuer Maskenkostüme Fr. Hegar. H. Hofmann. M. Bruch. Restaurant Felsing, 931 Morgen, Mittwoch, bin ich auch noch nut allen gestern ^ dieser Rettung angegebenen Daren zum Verkaufe tm Garten unter dem Hotel »nut Lcnz'schcn Kelseukeller anwesend. 927 Ohr. Klein «r Kronbaner’schen Quartett-Vereins in Giessen Dirigent: Herr Leopold Geller Sonntag, 31 Januar, abends 5 Uhr, im grossen Saale des GeseUscnaftsvereins unter gütiger Mitwirkung Durchm. 43 46 46 55 49 Submission. Für unsere Klinik soll die Lieferung von Weißzeug- und Kleidungsstücken auf dem Wege der öffentlichen Sub- Derfteigert: Buchen-Scheitholz Mission vergeben werden. . Die Bedingungen und der Mimstenalerlaß _ vom 16. Juni 1893 liegen nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote, versiegelt und nnt der Auffchrift: »Angebot auf Weißzeuglicferung" versehen, sind mit den Mustern bis zum 12. Februar, vormittags 12 Uhr, zu welchem Zeitpunkte die Eröffnung der Angebote stattstnden wird, auf dem Verwaltungsbureau abzugeben. Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage. Gießen, den 22. Januar 1904. . 906 Großh. Direktion der chirurgischen Unwersitats-Kuml. Poppert. Nun leb’ wohl du kleine Gasse 1 Volkslieder Wo e klein’s Hüttle steht > q Löwe. In der Marienkirche J aind -wie adend. ander Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu haben. Professor Dr. Sommer. Pfarrer D. Schlosser. 80 „ Fichten- , Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 10. Schneise. Gießen, den 24. Jantkar 1904. Großh. Bürg ernte i störet Gteßeit. Mecu»»' tetls Reisstangen. Hauptschneise beim Wildzaun- Sie Zusammenkunft sich vom W ab"«--. kesPstssShrkr§ -es LMev Streins gttjen Misbrnvih geißzcr Ktimke Sm» J. Gonser ans Berlin gttitog I« 5. getan, im Saale htS 8-M I« 6i*a I. nachmittags 3‘/2 ^lljt (befonberS für Auswärtige) über: Grundsätze und Ziele dös Deutschen Vereins gegen Misbrauch geistiger Getränks H. abends 8'/. NSr: Warum und wie kämpscn wir gegen den Misbranch Modewarenhaiis A. Fangmann BahnhofstrasseM.Bahnhoffstraw 29 KWlnik»-A»sslt>>Ma Gieße«. Bei der heute stattgefundenen Ziehung sielen auf folgende °"Lö-kL°^S°b'ru-r im Distrikt Metlb-ch- Ä @90 rm Leiter (önrnnltr 12 nn WerksUmr), Knüppel, 901 rm Stöcke 5170 Wellen Aslreiser und 3000 sog. Forstwellen: SA™. 3-, rm Scheiter (1 rm Glaserholz), 14 rm KnuppA 12 rm Sttde,’ 260 Wellen; 3 rm Ahorn-Scheiter, 3 rm ^chten-Knuppel, rÄiMK-, £ *, MjjfcS iss-Ä e#s ÄtfiÄ - Bessingen vormUtagv 9/, Uhr. Buchen: 204 nn MMTWMM W ohltätigkeits-Konzert des Stellt-und Kies- Lieferung. Dienstag d. 2. Februar, nachmittags 4 Uhr, soll in dem Gemeindehause zu Wieseck die Lieferung von Decksteinen, veranschlagt zu 275,00 Mk. Kies, veranschlagt zu 30.00 Mk. öffentlich vergeben werden. Gießen, 26. Januar 1904. 950 Senßfelder, Kreisstraßenmeister. „ Erchen- „ „ Eschen- „ Erlen- „ , Buchen-Zdrüppelholz Eichen- „ „ Erlen- h „ Aspen- „ _ Fichten- >t w Buchen-Stockholz w Eichen- * Erlen- * Fichten- « ... Welten Buchen-Reisig (Durchforstung) Wellen Eichen-Reisig Erlen- , , MM8. i'oÄo^rÄ S ^WMVZWWWIWM G r Lextilsabriku. 2/ ans Erimmitschw Wett« Bed. Sed. bi'"'''« W. Himi^ rchtuuge« v. _ 1 /pH Januar- *j,c uar lbl4. irts nach^AA das hach 2.t ein» . »“SSS*» *ÄÄ* * $ten§ta9 . . Of KCPP& V MWM K VÄ = Grosse Geld-Ersparnis. — Von Itflfi't'SwOCh den 27. Januar bis SfllMStag den 6. Februar: Ausnahme-^ Um die Bestbestitade der Winterwaren gänzlich zn räumen, verkaufen wir sämtliche Damen- and Heder-lMfekti»#, D«ms-Merstoffe in M nnd Banrnwofle, fertige Seidesstefe und Sammete liir Ball- nnd GesthlialÄider I zu s3usser*gew©hnSich billigen Preisen. Auf alle anderen von uns geführten Artikel geben wir während diesen Tagen 962 % Extra-Rabatt. Äug. Montanus Inh.: Robert & Max Imheuser. Grösste und feinste Auswahl in Damen- und Herren-Modewaren. Holz - Versteigerung. | Mittwoch der» 3. Februar L F. werde« aus den Dqtrikten Bauschet, Breiteloh, GünterSgrabeu, Großer Seng, Hcstnheege, Kälberstaü, Neuer Heegrvald, Neuhofs heege, Saaser Heegwald, Schafbusch und Sengtopf versteigert: Stämme: 26 Eichen — 12,06 fm, 6 Buchen — M8 fm, 239 Fichten = 87,84 fm, 28 Kiefern = 13,44 fm und 189 Fichten-Derbstcm gen mit 13,84 fm, sodann: Scheiter nn: 5 Eichen, 95,5 Nadel, darunter 10,5 rm von 3,5 m Länge; Knüppel nn: 6 Eichen, 103 Nadel; Reisig nn: 26 Eiche, 104 Radel, dabei 4 Fichten-Schichthaufen; Stöcke rm: 4 Eichen, 33 Nadel. Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße BelterSHain-Gbbelnrod, in der Nähe von Göbelnrod. Nur das Holz im Distrikt Breiteloh wird bei der Versteigerung vorgezeigt. Die Kiefernstämme von Nr. 349 bis 761 kommen nicht zur Versteigerung. Das Brennholz wird nach Beendigung der Stanrmholz-Versteigerung verkauft. Der Großh. Förster Keißner zu Reinhardsham und Forst- wart-Aspirant Simon zn Saasen werden auf Verlangen das Holz vorzeigen. Gießen, den 25. Januar 1904. Großh. Oberförsterei Wieseck. Weigand. 926 Holzversteigenrng. Es werden versteigert: 1. Montag den 1. Februar d. I. aus den Distrikten Koppe, ZUosgesrod, Niederholz, Bettenwald, Piaffenloch, Zuhaag und Äntmmftrciud) dec Forstwartet Harbach SLärnms: 36 Eichen — 7 fm, 2 Buchen — 0,09 fm (Maferwüchje zu Steinhauer-- Nöpleln geeignet), 224 Fichten = 131 fm, 56 Kiefern — 27 fm, 2 Lärchen — 0,7 fm. Derbstaugeu: 81 Eichen = 0,87 fm, 1 Buche — 0,03 fm, 12 Fichten = 0,29 fm. Zusammenkunft vornnttags halb zehn Uhr im Distrikt Stoppe bei Göbelnrod bei Sramm Nr. 63. Nur das Holz im Distrikt Koppe 31bt 1 wird bei der Versteigerung vorgezeigt. 2. Dieudtag den 2. Februar d. & bet Herrn Wirt Max Decker in Beltershain von vormittags neun Uhr an aus den Distrikten Steinweg, Beltershain« Wald, Stein- kaute, Kaulhain, Börninger Berg, Ochjenstall, Hoherod, Laubachskopi, Grauer Berg und Efp der Forstwartei Rein- hardshain Scheiter rm: 361 Buche, 32 Birke, 59 Eiche, 35 Fichte, 87 Kiefer, 14 Aspe, 8 Erle; Knüppel rm; 144 Buche, 4 Birke, 84 Eiche, 75 Fichte, 93 Kiefer, 4 Lärche, 17 Aspe; Reisig rm: 775 Buche, 38 Birke, 522 Eiche, 146 Fichte (hierunter 34 rm üt ganzer Länge), 36 Kiefer, 70 Aspe; Stöcke rm: 73 Buche (hreruruer 2 nn brennklein. 6 Birke, 31 Eiche, 127 Fichte, 25 Kiefer. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden Holzes sind blau unterstricheit. Grünberg, den 23. Jarutar 1904. Großh. Obersörsterei Grünberg. Schober. 939 Akademische Borträge. Donnerstag den 28. Januar 1904, abends 8’/< Uhr, in der großen Nniversitätsaula: Herr Dvbliotheks-Kustos Dr. Ebel: Die deutschen Zünfte tu: Mittelalter. Eintrittskarten >md m der Ferber'jchen, Frees'scheit und Ricker'schen Uiuversttäts--Buchhandlung, Sludeulenkarten bei Herrn Verwalter Stork zu Haden. 819 Holzversteigerung. Dienstag den 2. Februar 1904 werden versteigert: L aus dem Domanial-Distritt Küvnoald (Horfacter): 873 Ftchteustamme — 213 Fm. und zwar 25 Stück L Kl. (30 Ltm. mtb mehr Mittendurchmesser) = 35 Fuu, 68 desgl. IL Kl. (24—29 Clm. Mittend urchm.) = 65 Fnst, 130 desgl. IH. Kl. (18—23 Ltm. Mittendurchrn.) — 72 Fm., 150 desgl. IV. Kl. (12—17 Ltm. Mittendurchm.) ----- 42 Fm.; ferner: 1 Lärchenstamm — 0,26 Fm. IL aus den Domarnal-Distrikten zrüdcroakd (Horsacker), W-rderflrr Zgekyai» 2 und Abgang (4 Km. von Station Schottert): Buche: 410 Rm. Schetter (hierunter 10 Rm. Werkholz), 8 Rm. Kruippel, 142 Rm. Stocke; Esche: 3 Rm. Reisig; Eiche: 10 Rm. Knüppel; Kirschbannr: 6 Rm. Knüppel; Lärche, Fichte: 27 Rm. Knüppel, 33 Rm. Stocke: Weide: 16 Rm. RmtppeL Zusaminenkunit um 10 Uhr vormittags aus der Kreisstraße Betzenrod-Alteuhain, am Eingang in den Distrikt Horsacker. Zu- nächst kommt das Fichten-Stcunmholz zum Ausgebot. Beginn der Brertuholzversteigeruna um 1 Uhr im Distr. Horsacker. Vei^eichniffe des Stammholzes tonnen von der unterzeichneten Obersi>rsterei bezogen werden. Schotten, den 2L Januar 1904. Großh. Obersörsterei Feldkrücken. Diefenbach. 121 Planola Phonola (Pr. Mk. 1200.-) (Pr. Mk. 850.—) verleihen einem jeden die Fähigkeit, jede beliebige Komposition auf dem Klavier mit individueller Auffassung; zu spielen, jede Nuance Forte und Piano, Tempo und Anschlag nach eigenem Willen h »vorzubringen. Der Musikfreund, der mangels technischer Fertigkeit oder Notenkenntnis die Werke unserer Meister nicht spielen konnte, kann sieh jetzt jenen wunderbaren Genuss verschaffen, der sich bei der Musik nur durch persönliche Betätigung erreichen lässt. Vorführung der Apparate und ausführliche Auskunft bereitwiUigst zu jeder Zeit, ohne Kaufzwang. Wiih. Rudolph Giessen «« Pianofortehandlung, Seltersweg 91. Filiale in Marburg, Elisabethstr.4. ^.^=====7" rrr— Sparsam und doch gut kocht jede Hausfrau mit -t' '2 lkgo» Anleitung liegt jedem £ ~ " K ** Originalfläschchen bei. ß * A $ F» w ’■ tsö*« Bestens empfohlen ■ von Gebr.Michel, AiM ■ Inh.: Aug. Büchel, Walltorstr. 29. | Zum Besten des Theater-Neubaues. Rezitatiousabeud von Fräulein Irene Triesch aus Berlin, am Mittwoch de« 27. Jaunar, 6 Uhr in der große« Aulo der Universität. Progra mm: 896 Das Hohelied Salornonis, Kap. 5. — Lriumphgesang der Deborah (Buch der Richter, Kap. 4 u. 5). — Der aefangenen Juden Jammer" lieb (Psalm 137). — Das Buch Ruch ^Paraphrase von O. E. Harileben). ---„Die Magd" von Dehmel — „Der Gott und die Bajadere'^ von Goethe. Nummerierte Plätze zu Mk. 3.—_ (letzte Reihen Mk. 2.—) bei Herrn Ehallier und an der Abendkasse. Stehplätze zu Mk. 1.—. falls noch Raum vorhanden — nur an der Abendkasse. Der Erlös aus den Billets kommt vollständig dem Theater» _________________Baufoud zu Gute.________________ Französische Vorträge Aula der Universität. Freitags, 8 Uhr abends. 29. Januar: Emile Augier 5. Februar: A. Dumas fils 12. „ La rne ä Paris (mit Lichtbildern) 19. „ E. Pailleron 26. „ E. Kostaud Cykluskarten zu 5 Mk., Tageskarten zu 1 Mk. 50 Pfg. in den Buchhandlungen von Frees und von Ferber, sowie beim Verwalter Stork. 638 ______Lector Goetschy. Mitteilung. Den verehrten Vereinen und werten Publikum zur gefl. Kenntnisnahme, daß laut Vereinbarung der Unterzeichneten von heute ab bei allen Festen und Bällen die Garderobe ttttt von den Inhabern des Saales geführt wird und pro Person 10 Pfg. erhoben werden. 867 Gießen, den 23. Januar 1904. J. No9l, Caf6 Leib. Hea*m. Schrodel, ____________ Zum neuen Saalbau. Deutscher Keüner-Aund Hießen Zu dem am Montag den 1. Februar, abends 9 Uhr, im Cafe Leib stattfindenden Ersten Stiftungsfeste verbunden mit Äouzert, Verlosung und Ball ladet freundlichst ein Das Fest-Komitee. Am Freitag den 29. Januar: cheneral-^ersammlung der Kollegen __nachmittags 4 Uhr bei Enchl Freund._______0407 Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt des Techuttums Mittweida (Königreich Sachsen), höhere technische Lehranstalt für Ausbildmrg ur der Elektrotechnik und im gesamten Maschinenbau, bei. 887