Erstes Blatt Donnerstag 2L. August 1904 ■DB 154 Jahrgang tHt. 199 Drsch-tnt tSqlich nutzer Sonntag-. jfcem Gretzener Anzerger werben im Wechsel mit dem ssesfl-chen Landwirt die Gießener Familien» Hättet viermal in bet Woche beigelegt ^tomtionSbrucf il Verlag bet Brü b l'ichen Nmvett.-Buch-u. Stein- bmeferei 9t Lange. Nebaktion, (txpebUion und Druckerei: LHulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Vietzen. KernsprcchanschlußNr 51. Gießener Anzeiger General-Anzeiger v Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gietzen vezugSpretsr monatlich75 Pf., viertel* jährlich Mk. 2.20; durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich 60 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährt ausscht Bestellg. Annahme von Anzeige« sür bte Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12 Pf^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich füt den potit und allgem. rett. P. Wittko: für „Stadt und £anb" unb »Gerichtssaal": Au au st Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Ale heutige Kummer umfaßt 8 Seiten. Per Krieg zwischen Japan und Außsand. Tschifu, 24. Aug. Die Führer einer heute hier ein- getroffenen Dschunke, die in der Nacht vom 21. August Kap Liauteschan verlassen hat, berichten, e§ sei den Japanern gelungen, das Fort auf dem Jtschan-Berge und ein anderes ungefähr eine halbe Meile südwestlich davon gelegenes Fort zu besetzen. Die Japaner hätten die Russen von dem Paradefelde vertrieben und zwei Forts bei Tschantschankan innerhalb der östlich von Port Arthur gelegenen Befestigungen zerstört. Jn PortArthur selbst sei kaum ein einzigeSGebäude unbeschädigt. Das Rathaus und ein Magazin seien zerstört. Bier große Schiffe fiten kampfunfähig. Nur ein einziges habe noch Kanonen an Bord. Der teilweise Mißerfolg des japanischen Angriffes sei auf das furchtbare Feuer der Forts und auf die große Anzahl der Minen zurück- zuführen. London, 24. Aug. Einer Tientsiner Drahtung deS „Morning Leader" zufolge haben die Russen die Räumung von Liaojang vollzogen; drei japanische Divisionen bewegen sich jetzt nach dieser Richtung. Petersburg, 24. Aug. Sieben russische Offiziere, darunter ein Oberst, wurden an der mandschurischen Grenze wegen Verrats erschossen. Schanghai, 24.Aug. Man glaubt, auf die dringenden Vorstellungen des englischen Konsuls würden die russischen Schiffe „Askold" und „Grvsowoi" abrüsten. Die russische Admiralität soll der .Diana" ähnliche Weisungen erteilt haben; die „Diana" würde in Saigon ebenfalls ab» rüsten. Saigon, 24. Aug. Der Kreuzer „Diana" wurde im Kampfe am 10. August von einem Geschoß unter der Wasserlinie getroffen. Ein anderes Geschoß tötete einen Offizier und drei Mann und verwundete 23 Mann. Die „Diana" ging nach Schantung, wurde aber gezwungen ihren Kurs zu ändern, da sie japanische Torpedoboote traf, welche neun Torpedos gegen sie abschoflen, ohne sie zu treffen. Washington, 24. Aug. DaS Staatsdepartement wurde benachrichtigt, daß der Waiwupu die Frist für die R e p a r a t u r der russischen Kriegsschiffe in Schanghai bis zum 28» August mittags verlängert habe. Washington, 22. Aug. Präsident Roosevelt erklärte sehr energisch, er lehne e§ ab, irgend welche Schritte zu tun, die als Beeinflussung irgend einer der kriegführenden Mächte im fernen Osten gedeutet werden könnten. Man erwartet, daß Deutschland und Frankreich energischere Maßregeln ergreifen und eine entschiedenere Haltung einnehmen werden, falls Japan in Schanghai andere Maßregeln ergreifen sollte, als sie die amerikanische Reserve zuläßt. Brisbane, 24. Aug. (Reuter-Bureau). Infolge der Aufregung durch die Möglichkeit, daß ein russischer Kreuzer den australischen Schiffsverkehr beunruhigen könne, hat die Vereinigte Kaufmannschaft in Brisbane beschlossen, sich an den Commonvealminister für Verteidigung zu wenden, damit dieser die kaiserliche Regierung angehe, eine Kommission zu bestimmen, die die besten Mittel ausfindig mache, um die Küstenschiffahrt zu beschützen. General Stoßet Die „Wiener Allg. Ztg." teilt mit, General Stößel, der Verteidiger Port Arthurs, stamme aus Brünn, von einer dortigen jüdischen Familie. Er habe in jungen Jahren Oesterreich verlassen und sei zum orthodoxen Glauben übergetreten. Er habe in Brünn und NikolSburg noch Verwandte. Tatsache sei, daß in Brünn ein Tuchfabrikant namens Stößel lebt, in dessen Familie angenommen werde, General Stößel sei identisch mit einem Verwandten, der sich als junger Mann nach Rußland begeben, und von dem die Familie seitdem nichts mehr gehört habe.__________ Aer Katholikentag. Regensburg, 24. August. Nachdem ein Pontifikat gehalten worden, sand die Re- liquien-Prozession in St. Emmerpm unter ungeheurer Beteiligung bei günstigem Wetter statt. Um 10 Uhr begann die dritte geschlossene Versammlung. Sie beschäftigte sich mit Anträgen zumeist auf sozialem Gebiete. Es wurden Resolutionen angenommen betreffend die Empfehlung der Bauernvereine und ländlicher Genossenschaften, gesetzlichen Schutz für Kaufmannschaft und Handwerk, Zusammenschluß der Privatbeamten, Förderüng katholischer Arbeiter-Vereine and Arbeiter-Sekretariate. Eine besondere Resolution, begrüßt die auf dem Frankfurter Arbeiterkongreß eingeleitete christlich ^nationale Arbeiterbewegung unter grundsätzlicher Wahrung der besonderen Prinzipien der daran beteiligten Organisationen. Weitere Resolutionen empfehlen Arbe ite rinn en-Vereine, Lösung der Wohnungsfrage, Hebung der Volksbildung und Förderung konfessioneller Schulen. Ferner wurde die gtründimg einer katholischen Universität in Salzburg empfohlen. Die Prinzessin Ludwig Ferdinand nahm an der Versammlung teil. F i bei öffentlichen Versammlung sprach au erster stelle Abg. Gröber Heilbronn über Kräftigung der .{u t r r i t u t. Seine Rede gipfelte in den Worten: Eö gibt keine Autorität außer von Gott und durch Gott". Es geht nicht an, daß der Staat Me Spyache vorschreibe, in welcher der Religionsunterricht gegeben werden müsse, oder daß befohlen werde, in welcher Sprache die Soldaten zu beichten haben. Liberalismus und Sozialismus wollten auch Obrigkeit, aber nur eine solche, die sie selbst gemacht hätten. Der Heilige Stuhl habe ohne jede äußere Gewalt eine welt- umspannende Autorität. Der Redner streifte sodann unter stürmischer Zustimmung der Versammlung den Duellzwang für die Offiziere. Dr. Werthmann-Freiburg sprach über Eharitas. Er protestiert gegen die „kannibalische Philosophie eines Nietzsche" und anderer Moderner, die sagen. Arme und Schwache sollen zu Grunde gehen. Der Staat sei unfähig, in allen Nöten zu helfen, nur die christliche Liebe sei fähig. Der Referent verlangt, daß alle bureaukvattschen Maßregeln fallen, welche die Tätt'gkeit der barmherzigen Schwestern hindern, außerdem soziale Fürsorge inbezug aus die Kinder- und die Frauenarbeit. Dr. Th a ter-Würzburg sprach über die Pflichten des katholischen Mannes. Dieser solle ein wahrhaft christlicher Familienvater sein und für seine Kinder Schulen wählen, die in christlichem Geiste geleitet werden, und so sür ihr späteres Fortkommen eine solide Grundlage legen. Bei der Berufswahl soll der Vater ohne übertriebene Aengstlich- keit dem Sohn ratend und helfend beistehen, ihn aber nicht zwingen wollen zu einem ergensinnig bestimmten Beruf. Redner mahnt weiter zur gewissenhaften Erfüllung der Bernfsp flächten, zu werktätigem Patriotismus, der sich z. B. in der Mitwirkung an gemeinnützigen Vereinen und in der Uebernahme öffentlicher Aemter in Staat und Gemeinde zeigen könne. Eindringlich fordert er die Unterstützung der katholischen Presse und die Vertretung der katholischen Grundsätze auch mit dem Stimmzettel. Unter lebhaftem Beifall tritt er für einen ehrlichen konfessionellen Frieden und wetteifernde Mitarbeit am modernen Leben ein. Deutsches Keich. Berlin, 24. Aug. Der Kaiser hörte gestern in Wilhelmshöbe den Vortrag des Gesandten v. Tschirschkh und heute vorürittag den Vortrag des Ehefs des Militärkabinetts Grafen v. Hülsen-Häseler. Heute morgen ritt der Kaiser aus und reiste mittags nach Altengrabow ab. Dort traf er am Nachmittag um 6 Uhr 45 Min. auf dem Truppenübungsplatz ein und nahm im kaiserlichen Zeltlager Wohnung. — Die von ein ent Bukarester Blatte gebrachte Meldung, daß der Kaiser Ende Oktober dem König von Rumänien in Bukarest einen Besuch abstatten werde, wird der „Berl. Ztg." bestätigt. Man weist darauf hin, daß der Kaiser dem ihm verwandtschaftlich nahestehenden König von Rumänien schpn seit Jahren einen Besuch zugesagt habe, weshalb die jetzige Ankündigung keineswegs überraschen könne. — Der Kaiser wird in der Mitte des September zu einem zweitägigen Aufenthalt in Eadinen eintreffen, um dort auf Rehböcke zu pirschen. — Der zurzeit hier weilende frühere amerikanische Kriegsminister Alger, Mitglied des Senats der Vereinigten Staaten und einer der hervorragendsten Führer der republikanischen Partei, erklärte in einem Interview mit einem Vertreter des B. T., er erwarte bestimmt, daß Präsident Roosevelt wiedergewählt werde. .Der ganze Wahlkamps drehe sich um die Frage des Zolltarifs, die indessen auf keinen Fall eine Aenderung der ganzen nattonalen Polittk der Vereinigten Staaten rechtfertige, die sich für das Land bisher so gedeihlich erwiesen habe. — In sechs sozialdemokratischen Versammlungen hat man gestern hier die Tagesordnung sür den Bremer Parteitag beraten und die Delegierten gewählt. Von bekannten Persönlichkeiten sind als Delegierte ernannt der ehemalige Privtadozent Dr. Leo Arons und der ftühere Abg. Antrick. In allen Versammlungen wurde beschlossen, die Schulfrage auf die Tagesordnung zu setzen. Weiterhin wurde in den Versammlungen gewünscht, daß die Alkoholsrage den nächsten Parteitag beschäftigen möge. Ebenso verlangte man, daß bei S t i ch w a b l e n zwischen gegnerischen bitt^gerlichen Parteien strenge Stimmenthaltung zu üben sei. Vielfach kamen die Redner zu der Ansicht, daß eine straffere Organisation der sozialdemokrattschen Partei zu wünschen sei, um Mißhelligkeiten vorzubeugen.__________ Kirche unb Schule. Die Jubelfeier deS Gymnasiums Carolinum zu Osnabrück, das nach der Tradition im Jahre 804 von Karl dem Großen begründet wurde, wurde am 24. d. Mts. gefeiert. Der Kaiser hat der Anstalt auS diesem Anlafle seine Marmorbüste gewidmet, die den Monarchen in der Uniform der GardeSdukorpS darstellt. Kultusminister Studt schenkte dem Gymnasium eine Büste Kaiser Wilhelms I. — Die Wormser Luther-Denkmal-Stiftung vergibt in diesem Jahre an zehn Kandidaten der evangelischen Theologie deutscher Nationalität, welche ihre Prüfung mit Auszeichnung bestanden haben, Stipendien auf ein Jahr im Betrage von je 870 Mk., damit sie die theologischen Studien noch ein weitere« Jahr auf einer deutschen Universität zur Erlangung eines höheren GradeS wissenschaftlicher Ausbildung sortsetzen können. Die Bewerber haben ihre Gesuche bis spätestens 1. September an die VerwaltungSkommiflion der Luther-Denkmal-Stiftung zu Händen des Vorsitzenden Dr. Goldbeck in WormS einzureichen. Die Benutzung des Stipendiums kann unA Belieben innerhalb der nächsten drei Jahre im Zeittaum vom 1. Oktober 1904 bis 1. Oktober 1907 stattfinden. Ausland. Ehristiania, 24. Aug. Die Norwegifch-Deuti sche Staatsbahnen-Frach tkonferenz trat heutei vormittag zusammen. Es lag eine Reihe von Fragen zur Beratung vor, u. a. ein Vorschlag der norwegischen Staatsbahnen um Einführung von Ausnahmefrachten für frische Heringe in ganzen Wagenladungen von Norwegen nach Berlin, Stettin, Rostock und Lübeck. Der Vorschlag wurde nach lebhafter Diskussion angenommen. Beschlossen nmrbe^ daß das Komitee am 12. September in München zusammen-' tteten soll, um die begonnene Tarifarbeit zu vol^nden^ vorausgesetzt, daß der neue Gütertarif sobald als möglich eingeführt werde. Paris, 24. Aug. Dem „Matin" wird aus Petersburgs telegraphiert, es gehe das Gerücht daß D u r n o w o zum' Pvlizeiminister ernannt sei. Newyork, 24. Aug. Generalpostmeister Payne kündigt eine eingreifende Postreform an. Danach seien Deutschlan d und England geneigt, auf dem nächstjährigen Postkongreß der Einführung des einfachen. Briefportos im Verkehr mit Amerika zuzustimmen, was die Union vorschlägt, ßepner an jedem Wochentag einen europäischen Postdampfer nach Newyork zu unterhalten. Petersburg, 24. Aug. Ein Blatt veröffentticht He Kopie einer geheimen Verfügung der Regierung zur Bekämpfung der revolutionären Propaganda in der Armee. Die Verfügung schreibt vor, daß in Zuürnst die Korrespondenz der Soldaten genau zu überwachen ist, und daß vor allen Dingen die Juden scharf zu beobachten sind. Briefe in Jiddisch dürfen nicht befördert werden, und jüdische Soldaten, in deren Besitz man Briefe in dieser Sprache findet, sind schwer zu be-'. str a fen. pernerstorffer in Kessen. Wir erhielten heute vormittag folgende Depeschen: fc. Offenbach, 25. Aug. Der hiesige Polizeikommiflar machte dem Vorsitzenden des hiesigen sozialdemokratischen Vereins die Mitteilung, daß laut Verftlgimg des Großh. Ministeriums des Innern der östreichische Reichsratsabg. PernerStorffer unter keinen Umständen in einem öffentlichen Lokale reden dürfe. PernerStorffer werde aus Hessen alsbald 'ausgewiesen werden, wenn er trotzdem versuchen wollte, znj reden. Die Versammlung der Sozialdemokraten findet trotzdem' am 28. d. M. hier statt, und zwar wird ein a n d e r e r auswärtiger Redner über „Russisches in Preußen und Hessel reden. fc. Darmstadt, 25. Aug. In einer am 23. d. M. abgehaltenen Sitzung der Großh. Hess. Regierung kam der Fall Pernerstorsser zur Sprache. Kie Regierung verttat den Standpunkt, daß es nid# angängig sei, daß der österreichische Reichsratsabg Pernerstorffer im Grotzherzogtum öffentlich als Redner auftrete, nachdem ihm öffentliches Reden in Preußen untersagt worden ist imb er den bekannten offenen Brief an den Kanzler des Reiches gerichtet hat. * Der Standpunkt der hessischen Regierung wird von denen, die wahrhafte Freunde des geeinten deutschen Vaterlandes sind, Freunde eines einheitlichen Rechtes und einheitlicher RechtSübung, gebilligt werden. Reckt lächerlich ist eS, wenn jetzt irgend ein wortgewandter Schwätzer von .russischen" Zuständen in Preußen und Hessen reden roiH? von denen er offenbar nichts andere? weiß, als was er mit vieler Mühe auS dem ^Vorwätts" und anderen .zuverlässigen" Organen gleichen Kalibers zusammengelesen hat. Man kann sich also auf ein erheiterndes unfreiwilliges Satirfpiel nr Offenbach gefaßt machen. Aus Stadt Md Land. Gießen, den 25. August 1904. ** LudwigStag. Aus Anlaß der Wiederkehr des Ludwigstages haben heute viele Gebäude geflaggt zur Hul-. digung für unseren allverehrten Landesherrn, gleichzeitig aber, auch zum Dank und als Beweis der Liebe, die ihm vom jedem Hessen entgegengebracht wird und soeben erst präg-- nanten Ausdruck gesunden hat in dem an anderer Stelle, dieses BlatteS wiedergegebenen Telegramm deS hessisch^ HailptvereinS deS evangelischen Bundes. In der Tat, wies nicht viele deutsche Fürsten hat Großherzog Ernst Ludwig in der zwöljährigen Zeit feiner segensreichen Regierung be-: tätigt, wie sehr eS ihm darum zu tun ist, sein Volk zu bc-v glücken, zu erfreuen und zu erheben. Seiner Jnitiattve ver* dankt Hessen daS nun seiner Vollendung entgegengehende bedeuttmgSvolle Werk eines wahrhaft liberalen Wahlrechts? Dem evangelischen Volke schenkte er erst kürzlich ein vortreffliches Gebetbuch, und die künstlerischen Anregungen, die von ihm anSgegangcn sind, haben nicht nur Hessen-, fenberw Deutschlands Architektur ganz außerordenNich und höchst wettvoll befruchtet, haben dem deutschen Kunstgewerbe zum Teil» ganz neue aussichtsreiche Bahnen gewiesen. GS woht em ungemein frischer, erquickender Hauch allgemeinen FottschtttttS durch unser ganzes Land, allenthalben entfaltet sich eure frfft Regsamkeit, um die uns mancher Nachbar bcneiben könnte: DaS hessische Volk weiß bal "nd erkennt e» an. indem e» seine ui angestammte Herrscher • tfror.c überträgt. Völkern lieht es seinem Herrscher, insonderheit nach dev schweren Schtckjal^lchlügen, bu? ihn betrafen, herzlich nahe. bc-5 Nkschiid-qt-'n über 50 000 Mark' unirrfebtagen zu haben. 36 000 Mark foutben in ihren Stoffrru gefunden und dem Ge- fcMbiqtnt zugestellt. Der StaatSanwqÜ bcmiiMflk 4^ Jahre • Essen a. Ruhr, 24. Aug. Im Meidericher Hafen griff daS Feuer deS brennenden Kohlenlagers auf ein weiteres Lager über, das jetzt ebenfalls in Flammen steht. • Hamburg, 24. Aug. Im Streiken Hotel wurde ein 15 jähriger Fahrstuhldiener namenS Hansen bei dem Ver- GcsäugniS, das Gericht erkannte mit Rücksicht aus die rassinlerteu Buckffälfchnnaen und mit Nücksicksi auf die Hälx der Untersa)lag- unffcit auf 2l/i Jahre Gefängnis und 3 Jahre C i)T» RMe des Sridatenstandes versetzt. , , „ Mainz, 24. Aug. Bor der Strafkammer hotte sich -heute die 30 Jahre alte, mit zwei Wachen OefÄ»g»kS wegen DnMahls txnMfraffe Kontoristin Else Frctwurst arrS Mecklenburg um- Berlin, 30. Mui 1904. Gin. Hochwohlgeboren! Ter beste Wunsch jede« treuen Hessen bleibt allezeit: ,®ot t schütze und erhalte unseren Grossherzog Ernst Ludwig! beiden ein Elmmmahl. Vermischtes Gefängnis verurteilt. — Der im Jahre 1902 bei der Aushebung in G i e ß e n zur reitenden Batterie deS Feld-Art. Regts. überwiesene Eisendreher Jac. Fried. Scheu rrg auS Hausen bei Offenbach wurde seinerzeit mit den militärischen Kon- trollvorschristm bekannt gemacht, mit einem Pah versehen, bis zur Einstellung in die Heimat beurlaubt. Er meldete sich aber! mir einmal an, ging dann nach Berlin und trieb sich zwei । Jahre lang dort meist in Verbrecherfreisen herum, besuchte Haupt" sächlich Kaschemmen und war bei dem Gesindel unter dem Spitznamen „Käse" bekannt. Da er sich einen falschen Namen beigelegt hatte, war der gegen ihn erlassene Steckbrief ohne Erfolgs fern Vater machte ihn aber ausfindig und bat ihn dringend, sich beim Militär zu stellen. Trotz Versprechens tat er dies aber nicht, angeblich, weil er keine Papiere mehr hatte. Bei seiner Festnahme gab er wiederholt den sasschen Namen Schneiderhan und werd heute wegen eigemueefatiger Entfernung und fort wahrer «der Führung । eines falschen Namens zu neun Monate n G e f ä n an i s in» ! zehu Tagen Haft verurteilt- auch loird er in die zweite (ine Der Kanzler stellt eine Menge feinster Betrachtungen art imb verblüfft durch sein Gedächtnis. Er dellamiert angesichts der wogenden See eine ganze Seite aus Homer vom Seefahrer Odtzsscus im griechischen Urtext. „Habrii Exzessen^, bemerft filier der Anwesenden, „sich das noch zu retten verstanden au» Tariffragen und Handelsverträgen, aus Gerstenzoll und Veteri- närmastregetn beraub?" ,^Ich muss wohl", erwidert der Kan;-- [er, „freilich darf ich Veterinärfragen und Odhssee nicht znsain- menwerfen. . . . Uebrigens", lächelt er, „sind die beiden Dingo nirbt so entfernt voneinander. Odysseus darf nicht zurückkehrem weil er die Ochsen des Apollo getötet. , . . Auch ich mutz dafür sorgen, dass mir die öftrrichischen Unterhändler nicht die vstsrie- sischen Ochsen vernichten. Nie kann ich mich genug an ihnen satt selien, so ost ich von Berlin nach Norderness fahre. Prachtkerle das", .sagt er mit einem Seitenblicke auf die Gräfin, „diese Rinder, die zwischen Emden und Norden weiden. Und wollen mit W Oestneicher sie texten, so muss ich", meint der Kanter, ,/Ven MissetStern die Rückkehr wehren". * Von Bienen überfallen. Ern böses Abenteuer harte die F«nllie des Enenhalmsekretärs B. in Berim zu bestehen, dir Familie des Eisenbahn stkretärs B. in Berttu zn bestehen, nach Saatioin/el und mürben in der Mi he der SOsi'sisckindv van uvuiR. Uiuivc IvuBllui U!,1|C ..............- -___________„ „„ ! eine« Dionenschwarm überfallen. Dor Schmerz schreiend, rotttkv her An klag' ui hrranhrxn-tfn, ihrem Prinzipal, dem Kognak- sich die Leute aus der Eiche, und machten auf sich nähernde Pastan.« Händler Heinrich Foff 3ROOO bis 40 000 Mark (nach Angabe ten zunächst den Eindruck, als seien sie insgesamt närrisch genwr- • • ' ' ' — 1 den. Es vergingen n ohl v l maainschast beisaminensartd, um den ftcuckeu. immer rmober vor' dringenden Schwarm zu verscheirchen. (Die das gelchah, urirb Mark als Darlehen zu geben; die Dar lehn sgober sind um diese Summe geschädigt worden. Er bestimmte ferner zwei ihm dienstlich untergebene Offiziere zur Eingehung von Wechselverbindlichkeiten. Blankowechsel der beiden füllte v. Hom nut einer höheren als der vereinbarten Summe aus. Endlich fälschte er auf 11 Wechseln die Unterschriften der beiden, eines Rittmeisters und eines Gutsbesitzers, und gab diese Wechsel in Umlauf. Im April v. I. erhielt Her Angeklagte, der ein Opfer seiner perversen Leidenschaft und einer Reihe von Erpressern und Wucherern wurde, wegen eines Nervenleidens einen zeitweiligen Urlaub, den er in Meran verbrachte. Dort wurde ihm klar, daß er \ feine finanziellen Verhältnisse unmöglich wieder in Ordnung bringen könne Er trug sich mit Selbstmordgedanken, tomle aber schließlich anderen S?nne,ö verließ seine An- <3 forigen und reiste nach Südwestafrika. Am 2*. Mai kam rr in Berlin an; von dort aus schrieb er an seinen eho ‘rrnfirrn 5b- gfment-Tom manbeur, der den Brief pflicht gemäss ibergdb. 31. Mai imrrbe Ätthnrifter von Hom in Berlin verhaftet. Fetzt hat ihn das ÄricgSgeriM sechs fahren Zuchthaus und zehn Jahren Ehrverlust nrb utz Entfernung aus dem Heere verurteilt. Der Brief des Angeklagten an feinen früheren Regi- H^A-eehrtc-ster Herr Olx-rst! Wenn ich eS I^ntc wage, mich an Ew. Hockmwblgeboren zu - Die Landesuniversität hat au5 Anlass deS wenden, so tue ich dies im Verttlmen .darauf, dass, so ü«>ss auch . .. q v .1, \r, hrisp« nhlirbr-n ^.'sUckiriiten I meine ^ocknlw ist, bvc ich nu| mich geladen Ivalu-, doch vielleicht heutigen LudwigStageS bte beiden üblichen MstschnNenIfin bou M Ismen für einen Unglücklichen vorerscheinen lassen: eine Monographie von Prof. D. Paul jst, dessen Leben, wenn auch mdenteilS durch eigene DrewS über die Ordination, Prüfung und Lehrwerpfiichtimg Eckmld. günzlich zer-stSrt ist. Als ick) daina^s in ?)!eran den Ent- der Ordmanden in Wittenberg 1535, und die akademische schloss fasste, anS dem Leben zu gehen, dies tatsächlich mein ~ rtv , c*-.... brr llninerfität am ernster und fester Wille, aber am gleick^en Nachmttage noch änderte Fesmde zur Lveiei deS IahreSf lteS der Unwert am mil, dass eS vielleicht doch möglich 1. Jult, gehalten vom Rektor Prof. Dr. Reinhard Braunsi ivcnigstens zum Teil zu sülmen, waS ich verbrockn-n. Mil über die Entwickelung deS mineralogischen Unter-1 wenigen Geldmitteln, und nur mit dein, waS ich auf dem Leibe rrcktS an der Universität Giessen. trug, kam ich nach London. Don Vier aus schrieb irb an meinen Schutzleuten - Wieseck, 25. Aug. Am nächsten Samstag ftnbct I entdeckte^nich ih:n^und"ba^üm die^Mitteh ! in^ein b/ndgemenge, ,wobei, wie seinerzeit gemeldet ist, von V( ^Hannover, 24. Aug. Bor dem hiesigen Landgericht wurde heute die Anklage verhandelt gegen den Leutnant a. D. Baron von Boden Hausen, Hauptmann a. D. ® e ff e r und Hauptmann Heye, sämtlich auS Berlin, wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Schutzleute, bezw. Bedrohung und Beleidigung derselben und wegen rupe* störenden LärmS. , Die Angeklagten waren am 31. Mar d. morgen» zwischen 3 und 4 Uhr, auS einer Weinstube kommend, wegen lauten Benehmens auf der Strasse — fic machten unter Kouimandoriifeii Parademarsch — nacheinander fron uulyreren I tnl0: r.™ iifi nnrf, S.ntbon. Bon Mr an» schrikb ick, an meinen I Sckmdleuten erWo6 »ur Rul^ v-ÄviMn worden. SchlErch cfteSnliecn Freund, den Wrofcn u. Veckendms!, r,°smorsckx>ll aenekn s,e. mÄ>e,andere nnt den^kle.tten ».ächsten Samstag findet . cy.ürnCIt 'T-.iri5 nttbcdtc mich ihm und lmt um die Mittel, in ein Handgemenge, nwbei, wie seinerzeit gemeldet ilt, von Nicr SemeinberatSroabt fintt. 911? finnbibaten Finb in Südasrlka gi-ln-n ,u kennen, ivo ick, m die engliM Armee B^Eusen durch S^elMbe "'°d^b°uen emm Dorschlnq nebrncht: Frirdrich Deibel. Writzdinber, Philwp cinlrrten wollte. Der Fürst sandte mir 1000 Marr, die »u,:9t«. SShS SSTeSS? »aTS II., Weibdinbernrerster. Die W «ÄiSÄlbÄ^^ n.’St.T »..ÄE BÄnfs « 8SS- ä kSäBä-S.’;!"» AM Metten? 91m Samstag war RrgreningSbaurat ^ran vonN'° ^ud , l dem Vcrbungcrn nahe; da- KSkververletzung i» sechs Monaten GefSngn.S, Besftrwegen tüt. Dresbadeii hier, um fest?.,stellen, welches tonfewatortMe ”;ch Fächer toSßÄ sehr her>mte?br'a-Südwcstasrika, aber auch hier war es mir nicht möglich, wegen groben Unfugs und ruhestorenden Lärms 3 Mark Geld tnrnri im Garten des Apothekers Stoll erhalten bleiben cingcr i^rt zu werdim. Ich erhielt endlich durch .stufall eine Stell- strafe. ~ —■ ■ —— müsse, da der Yesr^cr die Geimrhr der Erhaltung deS ung al« Manager in einer P-nswnSstallung, wo ick» wirNick» <.„nfl „nd WiHkNschast. cs,. ....3 fötahhnaner bis rum Hinter- verdieitte und Mir eirngrs ersparen konnte: aber nach 3 Monaten J ’ M . . - - L!.■ Ph-1 rfrnt merben baaeacii soll der kam ba8 Institut in Konkurs und ich sass wieder auf dem Hamburg, 23 Aug. Die Hauptvn^anml^« beG fandtorturm soll niedergelegt we , r unfmen. Da nahm ich das Anerbieten eines Minenagnaten an, Dentschen Apothekervereins blasste sich zuimchst nut Turm, wenn möglich, erhalten bleiben. Die ErhalNmg oej? Gquij)noCt mib Dienerschaft aus dem Wege der Frage d r Pension.;., Hinterbliebenen- und Kranken-Berstcher- nördlichen Turmes, der terlivcrse em gestürzt tst, sei gland als Aussicht zu begleiten. Und nun bm ich hier und ung der Apotheker. Der Vorstand nmrde beauftragt 1) dahtn.zu wünschenswert. Der BesirkSkonservator soll sich hierüber I tnir : WaS weiter beginnen? Ich habe keine einzige wirken, dass im § 1, 9lVsatz 2 bes annalidenveriick^erungsgefetze, noch Lüssem, speziell auch darüber, ob es sich empfehle, ben q?artyri(t7t aus der Heimat je erhalten seit meinem Abgang: ich statt „ausschliesslich der in Apotheken beschäftigten Juten uno q-yrrm als Ruine tu erhalten oder ihm seine ursprüngliche kein Dort über die Meinigen vernommen, — weiss nickrt Lehrlinge" gesagt wird: „einschliesslich der Mw, (Mtalt wieder m geben. F-ür die Kosten der Erhaltung einmal, wo sie leben: und ]o sehr ich mit ganzem Herzen an und Weit-rverflckxr'ng allen, der ^nMersicherung Nicht. me^ mReS mefc&lTung dieser Baudenkmäler würde meinen .ikind.-m hänge, so bin ich 'mir doch vollkommen Nar. untettvorsenen Fack^nossen dr.ngend u mpfeh^ und 3) sich h.*r ^'irk?'Nerl'and und das Kultusmini- dass ich für diese, nne überhaupt für meine ganze r§aniilie über- den Bestrebungen der Privatangestellten um Einfügung etn r. selb.^rstan^.ich d^. bautn tot und verschollen sein und bleiben muss: es ist dieS Zrtmngs-Alters- Invalid,tats- und Hmterbliebrnen-Ver-sicher g fterunn fvrgen. Die obere Hälste Stadtmauer, allein schon eine Strnse, die kein anderer zu würdigen ver- mit höheren Be trags- und Rentenllasien anzusMiessew ^rner der alte Totenhof grentf, soll strhen bleiben. Der alte weiss auch nicht, ob und wie meine Berhültniffe ge bei der Regierung die Aushebung der einer ^'^orisckien Kran- Totenbof, welcher seit 1886 nicht mehr benutzt wird, bietet rpgpIt nnirbni uttb jnlricrocit ich gerickrtlich verfolgt mürbe. In kemmrsichemng der Apothetergebilfen und -Lehrlinge entgegen- ernen schmerzlichen Anblick. Der heftige D nd trieb bxe meiner jetzigen Verlleidung und bei meinem jetzigen Aussel?en stehendm gesetzlichen Bestimmungeiii zu beantragen und alSoan Flanrrnen über die Ruhestätten der Toten und setzte die wird ja wobl ssnim jemand vermuten, wer und was ick einstens die Orimbung einer freiwilligen Hil^Skafse in die ege zu leiten, bölzernen Grabkreuze, Bäume und das trockene Gras in mor. Der Grund aber, warum id> mich überl-aupt an Ew. Hoch- Ter Mai 1904 ^hranb Ein brennender Friedbof - ein schauerliches Bild wohlgeboren wende, ist nicht die Bitte um eine pekuniäre Unter- der Apotheker und die PrÜsungsorbnunt^, mnn « ^henSanmt" linnen der Brandstätte mngen 554 Mark! stützen g u. dgl . son^im lediglich die Bitte um einen R a t. Angen om.neu wi.rde ein Antrag Borstandes, der d e U^ ~ ^ irfSAtna^aba ^r ^irFfiarbt 100 Mk. Sie nxiren stets so gütig gegen mich gewesen und ich weiss roobl, Zeugung ffit^uricfrt, dass Ne im GrtQb ,^CV;'sliin^her em. i^erchete Rn . g- g-^ - . Ober- schlecht ich es gedankt habe: aber ich kann nur sagen, ich 18. Mai 1.01 geforderte Vorbildung, hie Forderilng br . Oberprasident E^as v Zedli^ Lrützschlec ^0 -ck. und Ober schwerer gelitten und gekämpft unter brfer vor- für Prima, kemesivegSg^üat. um .^^l7rle,ungen der Uni- Präsident Dr. Wentzel o0 Mk. hüngnisvvNen Leidmschgsi und ihren Folgen a'S man mir glauben versitätslelrter mit vollem Erfolg Miufrn zu können, und in Wiesbaden, 24. Ang. Der Regierungspräsident der mag. und bleibe ein tiefunglücklicher Mann, wenn ich nur daran der Fordenmg der ^rimareire nur ein Uebe^anasltadium ervuat, -Provini Heffen-Naslau hat den Handelskammern seines denke, waS ich alles verickferzt und im Stiche gelassen habe und rvelcbem die Forderung der Reife eine- trnnianum5 'S ttnSTfie ÄÄ «ew« 3a»rf uÄ ^aSi :nuS SociWälrn für ine ?IrteitrT, das ^rbot br« TtTohrl^nuffcäwIrtnl. ^rfxit urb Tühgfnt n-aren Mir I°°uck, Mk »urirt "nabe s lpold r t e r'o k Mc Beruf«- »ne M «I ko Loli r'm u . ' ifcr -?nter^ tunmmben .Md Nickten wette. d«m'nie in «^-nnkdmlickkeiten %e v^emitta« nack elf «USVÄ SÄTsaF *" »’TtifÄreS “ÄÄÄ .K,%WäJiSSÄ SWL hing deS Deutschen PhotographenvereinS sind Meinigen. Und nun will ib schliessen. Auch wenn ich aus diesen und nach der Vorstellung, ftstsich bel^et ^n Mitglied des Vertreter auS allen Teilen Deutschlands erschienen. Bezüglich Bries k-'ine Antwort erhielte, werde ich nie vergessen, welch Kongretses pachte em Hoch am wKönigSPaar , ' ber vom Deutschen Vdotograpbenoereine beransgegebenen, gütiger Erinnerung ist, meinen ^sten^auf bist arischen Fundstätten. Heute abend gibt ihnen die Stadt Schaff- Lebrverträge ist eine Eingabe an den Reichskanzler gemacht das Einzige, «S ickUnglücklicher^^. worden, welche auch dem Bundesrat, den einzelnen Regie- Freiherr v. Hom. rungen und dem Reichstage übersandt wurde-. In bezug auf Meine fertige Adr sie und mein Name ist: die Deutsche Photographenschnte sind weitere vorbereitende W-lb'lm Bollin. Berlin NW, Paulstrasso 34'3. Schritte getan. Nach dem Kaffenberichte balancieren die Ein- r’/UaGtrif nahmen und Ausgaben deS Vereins im vorigen Geschäfts- ®ma)i9|uai. fahre mit 9332 Mk. Gestern fand die Eröffnung der unter (fb.) Darmstadt, 24. Aug. Kriegsgericht. Gelegent- °.m »»»«.,- » «M WM. * ÄÄ K.ifi “/Ä.” S„............................... ... L,eufichen Photographenvereins ftatt. sehenden Dragoner E. E id m '. nn a u S Gi e ssen besohlen, beim I. Np,nea,ing befindlichen Oist beraußzusprinqen, - Transvort eines Brückenbockc. zu helfen, waS er erst nach mehr- s^' auS dem mBewegimg d-Nn^'qen^M yerausz , &nrti maligen Zurnfen tat, als er von Baunack mit einem MeterstabIzermalNit. — AuS dem Zcntralgesangm^ i k ^äuron von jOOin« auf die Bmst gerippt wurde. Eidmann spielte bann noch denl sind 4 Sträflinge auSgebrochen. München 24. Aug. Dummen und ging aus diejenige Seite zur Hille, wo schon » Stuttgart, 24. Aug. Die Oberamtsstadt Leon- , r . m M ; r,* « « huebr rtne hinreichend Leute waren. DaS Deuten mit dem Meter-1, M r in Flammen. Die Hälfte . Dte Verurteilung des Rittmeisters Maximilran ^ durch Baunack bat Eidmann als Misshandlung ausgefasst, berg sieht feit Mittwoch ^cachl in Yrhrn. v. Horn, Chefs der Eskadron Jager zu Pferde ^r dieserhalb unter Anklage Gestellte B. wurde nachdem Er- ist bereits niedergebrannt. s. . des 1. bayerischen Armeekorps, wegen Fahnenflucht, Betrugs, gfbms der Beweisaufnahme fteigesprochen. — In der am * Der neu e Ody sse uS. Die ^^ensw.ip, du o^.rteia> Missbraucbs der Di-nstgewalt und 11 Fällen der Privat- gleichen Nachmittag stattsindenden Instruktion durch den Unter- kanzler Graf Bülow in Nordeaiev eEitt, wiw rn emM .Urkundenfälschung wurde bereits kurz gemeldet. Jetzt be- offizier Wagner konnte ein Rekrut die Frage nach der Anlage Artikel der „Neuen Freien Prffs^ M dem Kmaler be- richtet bie _toln' ?,tq" baniber nähere«!. Wegen Verfehlung von «ockhetten nicht beantworten. .Ter nebenstehende Eltmann erster "E von (te ^aSta Ä int mVm hgÄÄSJ,Ü?Ä®. Ä«TÄ?S PÄWÄÄ’ÄÄJ» « ferne Vermogensverhaltnisse günstiger gcfcfnlbcrt, als sre B^m»en Vorhalt g-macht. und als ,r bann immer noch läckelle, die Shmwrist und narn rrennung lebte, und durch dieses sein Verhalten den Leut- ,wei Tage gelinden Nrrest. Eidmann wirb wegen lick in Äusik auherott^lich>Beschett .nnnt Bomharb des 2. Manenregiments und ben Arzt Dr. ^iwrsamsverweigerungund Achtungsverletzung vor versammelter »ar Ge^ächiE Me^?schch^ an «ofbrMl in Pasing veranlaßt, ihm 2S000 Mt unb 40000 Mannschaft in »wer Fallm zu »Wei Monaten 14 Tagen I arte. D«,Kantzler^NeM,eme^vten^ trfbCT nicht gesagt.) Auffallend Verschieden zeigte sich die Wirkung -eS Bienengiftes bei den Familienmitgliedern. Während die Frau iirnt) der ältere Knabe gegen das Gift fast immun schienen, bildeten sich bei dem jüngsten dicke Geschwülste, und der Familienvater jtocr durch zehn Mche so mitgenommen, daß er sich niederlegen mußte. Er klagte über Herzschwäche irr6> schweres Unbehagen. ♦ Der gelynchte Chauffeur. Eine Art Lynchgericht an einem gewissenlosen Antonwbilisten, deren es in Paris be- kanrrtlich sehr viele gibt, wurde dieser Tage auf offener ©trafec in Paris von einer empörten VolAmenge abgehalten. Der Mechaniker einer Automobilfabrik silhr mit seinem Selbstfahrer in rasend schnellem Tempo durch die Rue Montagne-Saint-Gene- ' triebe. Eine alte 60 jährige Frau vermochte dem Kraftwagen nicht schnell genug ausznweichen, geriet unter die Räder und wurde tödlich Verletzt. Als der Chauffeur sah, was er für ein Unheil angerichtet, wollte er sich durch eilige Flucht der Feststellung .entziehen. Sofort warfen sich mehrere Passanten vor den Motor und Verhinderten auf^ diese Weise das Entkommen des Nebeltäters. Bald hatte sich, üne größere Menschenmenge an der Unfallstelle angesammett, die den Mechaniker vom Wagen herunterholte, und so unbarmherzig durchprügelte, daß er besinnungs- los neben dem Fahrzeug liegen blieb. Andere nahmen ihre Taschenmesser und zerschnitten die Gummireifen des Automobils, und schließlich wurde der ganze Wagen zertrümmert. • Die Bevölkerung bc§ Deutschen Reichs wird im neuesten „Statistischen Jahrbuche* nach dem Stande um Dritte d. IS. auf 59 494 000 Personen geschätzt, während sie für Mitte 1903 auf 58 614 000 und für Mai 1902 auf 57 730 000 Personen angenommen wird. Es hätte hiernach seit einem Jahre eine Bevölkerungszunahme um 881000 oder 1,53 v. H. stattgefunden, während von 1902 zu 1903 eine Zunahme um 884 000 und von 1901 zu 1902 eine solche um 868 000 angenommen wird. Die Bevötkerungs- ziffern für 1904 und 1903 beruhen auf einer vorläufigen Schätzung auf Grund der bisherigen Bevölkerungszunahme, die für 1902 und 1901 auf einer Berechnung unter Berück- fichtigung des Geburtenüberschusses und der überseeischen Auswanderung. Bei der letzten Volkszählung, die am 1. Dezember 1900 stattgefunden hat, ist eine Einwohnerzahl von 36 367 178 Köpfen festgestellt, so daß in den seitdem verflossenen 3*/2 Jahren eine Bevölkerungszunahme um etwa 5,31 Millionen oder 5,5 v. H. stattgefunden hat. Von 1895 bis 1900 hatte sich die Bevölkerung um 4,09 Millionen vermehrt. Seit Errichtung des Deutschen Reichs bis Mitte d. I. hat die Bevölkerung um rund 18,5 Millionen oder 45 v. H. zugenommen. * „Erstklassige Menschen*. Wie eine Dresdener Korrespondenz meldet, hat das Offizierkorps des Gardefüsilier- Regiments in Berlin gegen den Grasen Baudissin (Frhrn. v. Schlicht) wegen seines Romans „Erstklassige Menschen* Klage erhoben. In dem Werke beschäftigt sich der Verfasser mit einem Regiment, das im Volksmunde den Namen „Zitronenfalter* trägt. Das Ofsizierkorps des Regiments, das im Volksmunde „Maikäfer* genannt wird, soll nun aus verschiedenen Andeutungen des Romans zu der Ueberzeugung gelangt sein, daß es für letzteren als Modell benutzt worden ist. Gras Baudissin bestreitet das. Der Prozeß kommt vor einem Kriegsgericht in Berlin zur Verhandlung. * Ehemann und Zensor. Ohne Erlaubnis des Zensors dürfen die in Liaojang weilenden Kriegsberichterstatter nicht einmal geschäftliche Briefe oder Privatkorrespondenzen abschicken. Als ein Korrespondent seiner Frau nach Petersburg telegraphierte: „Liebe Mama, ich küsse Dich innig*, schrieb der Zensor darunter: „Ich erlaube. Oberstleutnant N.* * Auch eine Anknüpfung. Der „Kreuzztg.* wird folgendes Geschichtchen mitqeteilt: Ort der Handlung: ein großes Abendessen in einem Gelehrtenhause. Neuer Schulamtskandidat, der beklommenen Herzens neben einem rosigen Professortöchterlein sitzt, sucht lange vergeblich nach einem geeigneten Anknüpfimgspunkte. Endlich, als die Kartoffelschüssel herumgeht, beginnt er feierlichen Tones: „Mein gnädiges Fräulein, 330 Jahre sind es nun her, seit Francis Drake die Kartoffel nach Europa gebracht hat.* — Professortöchterlein antwortet bewegt: „Gott, wie die Zeit vergeht!" • Das vernewerte Alt-Heidelberg. Jetzt hat sich auch Thomas Theodor Heime im „Sim plic issimu s* über die Restaurierungsvandalen von Heidelberg hergemacht. Er zeigt im Bilde das hochelegant erneuerte Schloß. Nichts fehlt daran, auch nicht das Schilderhaus, wie es vor Schlössern zu paradieren pflegt. Alles ist aufs säuberlichste hergerichtet. Aber im Schloßhof erblickt man eine große Tintenflasche, vor der Perkeo, höflich sich verneigend, zum Publikum gewendet spricht: Stellt auf im neuen Schlosse Ein neues Riesenfaß, Gefüllt mit schwarzer Tinte, Mit Schretberseelennaß! Mit Tinte in den Adern Habt Ihr es auserbaut, Dem glüht fein Wein im Blute, Der Deutschland so versaut! ♦ Bilse s letztes Opfer. (Aus der „Münchener Jugend".) Ein Meineid — so will es das Recht und die Sitte — Bringt in das Zuchthaus den Leutnant Witte. Er schwor ihn, den Ruf einer Frau zu retten, Da mag mit der Strenge sich Mitleid verketten — Doch weil er wehrlose Soldaten geschlagen, Verdient er die Strafe und mag sie ertragen! — Auch dieses Opfer von Bilse's Roman Sei nun vergessen und abgetan, Er, rote die Andern! Im deutschen Heer Brauchts reiner Sitten und blanker Wehr! — Herr Bilse, der Alles an'S Licht gebracht, Hat sich ein nettes Vermögest gemacht, Piffein, in Lackschuh'n und Zylinder Stand er vor Witte, dem armen Sünder, Doch dachte sich Mancher hinterdrein • „Macht' lieber noch Witte, als Bilse sein!" Aröeittröewkffung. Frankfurt, 24. Aug. Die MehgeracYikfcn bielten mfern abend eine Versammlung ab, in der die von der Löhn- tkontmiffion ausgearbeiteten Forderungen an die Meister bekannt Mgeben wurden. ,öte verlangen: elfstündige Arbeitszeit, von IHjr morgens bis 6 Nhr abends, ?lbschaffnng des KosL und 2'ngisN'esens im Hanse der Meister, .einen Minimallolm Von Ml. 13 für Gestirn MS 18 Jahren, Mk. 15 bis 20 Jahren, Mk. 17 bis 24 Jahren und Mk. 20 für Gesellen Über 24 Jahren, itcn paritätischen Arbeitsnachweis und Kündigung nach gegen- ss'itigcr Vereinbarimg. Diese Bedingungen nnirbeit nach kurzer " 'ckussjon gutgeheißen. Sie sollen im Lause der nächsten Woche ben Meistern unterbreitet werden. Hierführ wurde eine fünsgliedrige irohnKommission gewählt. Die Stellungnalpne zu den beabsichtig' Lai Großschlächtereien in Frankfurt und Umgebung soll einer weiteren Versammlung Vorbehalten bleiben. — In einer von etwa 1000 Personen besuchten Maurerversammlung referierte Herr Hüttmcrnn über den Ausgang der Aussperrung. In der Diskussion wurde über die Maßnahmen des Vorstandes, den ledigen Arbeitern, die während der Aussperrung cchgereist snch, für die letzte Woche keine Unterstützung zu zahlen, Klage geführt. . Ein Vorschlag, zu diesem Zwecke eine Extrasteuer zu erheben, sand keine Unterstützung. Schließlich wurde eine Schlicht- ungskommission gewählt. Tendenz: behauptet. 201.20 220.25 141.50 210.30 218.90 Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guss . Harpen er Bergbau . 220.60 . 141.00 . 209.40 . 218.90 Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berliner Börse vom 24. Angust 1904. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und' Industrie, Gießen.) Privat-Diskont 2% Prozent. Anfangs- u. Schlußkurse. 201.00 Märkte. mk. Groß-Umstadt, 24. Aug. Der große Erfolg, welchen die mit der glänzend verlaufenen landwirtschaitlichen Ausstellung im vorigen Jahre verbundene Ausstelltmg von Pferden und Fohleit hier zu verzeichnen hatte, gab Veranlassung zur Einrichtung eines ständigen Pferde - und Fohlen Marktes. Dieser Markt findet zum er st en Mal am 15. September hier statt. Der Herb st- Fasel- und Zuchtvieh markt wird auf denselben Tag verlegt. Eine große Verlosung von 10 000 Losen unb 300 Gewinnen gewährt reiche Mittel zum Ankauf von lebenden Gewinnen. Zur Prämiierung der Pferde stehen außerdem 1450 Mk. zur Verfügung. Man rechnet auf einen starken Besuch des Marktes aus der näheren und weiteren Umgebung. Limburg a. d. L., 24. Aug. Frachtmarkt. Durchschnittspreise pro Malter. Roter Weizen, neuer, 15.00 Mk., weißer Weizen 00.00 Mk., Koni, altes, Mk. 0.00, neues 10.60 Mk., Gerste 0.00 Mk., Haier 7.00 Mk., Erbsen 0.00 Alk., Kartoffeln 0.00 Mk. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. August 1904. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luit Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 24. 2* 744,5 17,0 8,1 56 N. 2 Bed. Himmel 24. 9’6 744,9 13,4 8,8 77 — Still. 25. 7-b 747,2 IM 8,5 85 N. 2 v u Höchste Temperatur am 23.-24. August — 4- 17,4ü C. Niedrigste „ , 23.-24. „ = 4- 8,6 °C._______ Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hoffen für Freitag, den 26. August: Zunächst noch zeitweise heiter und trocken, später zu- itehmende Bewölkung und tteuerdings Regenfälle, besonders im Süden Hessens, tagsüber etwas wärmer bei kalter Nacht. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Familien Nachrichten. Gestorben. Herr Emil Böhr in Worms. — Heinrich Liebegott, Büdingen. — Toni Balser, Darmstadt. — Ober-Post- direktor i. P. Gottlieb Deininger, Darmstadt. Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgesellschaft. Gottesdienst. Sabbathieier am 2 7. August 1904. Freitag abend: 6.55 Uhr. Samstag vormittags: 8.00 Uhr. Nachmittags 4 Uhr. Sabbathausganq 8.10 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.30 Uhr, abends 7.00 Uhr. Schisssnachrichteil. R ed Star Linie, Vertreter Carl Retter, Gi eßen, Bleichstr. 8. Der Postdampfer „Vaderland" der Red Star Linie in Antwerpen, ist laut Telegramm am 22. Aug. wohlbehalten in New- Port angekommen. ___________________ Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 25. Aug. Es bestätigt sich, daß im Reichs- schatzamt ein Gesetzentwurf betreffend Aenderung des Brausteuergesetzes vorbereitet wird. Die Vorlage bezweckt eine Entlastung der kleinen und mittleren Brauereien auf Kosten der großen, ohne Mehrer träge in Aussicht zu nehmen. Jedoch wird es in Regierungskreisen nicht als ausgeschlossen betrachtet, daß der Reichstag die neue Grundlage benutzen wird, um der Reichskasse vermehrte Einnahmen zuzuführen. — Staatssekretär Frhr. v. Stengel wird am 1. September aus seinem Urlaub zurückkehren. Berlin, 24. Aug. Das Königl. Polizeipräsidium teilt mit: In neuerer Zeit entfalten die ausländischen (besonders Amsterdamer und Kopenhagener) Serien- und Pramien-- Los-Banken wieder in Deutschland eine rege Tätigkeit und machen, trotz wiederholter amtlicher und außerordentlicher Warnungen in der Presie, scheinbar recht gute Geschäfte. Es sei deshalb erneut darauf hin gewiesen, daß die Teilnahme an den von jenen Bankinstituten gebildeten Serienlosgesellschaften nicht allein äußerst geringe Gewinnchancen bietet, sondern amch die Veranftalsirngen selbst die Straft bestimmungen des § 7 des Reichisgesetzes vom 16. Mai 1894 betr. die Abzahlungsgeschäfte verletzen. Es ist außerdem schon vorgekommen, daß solche Bankinstitute die Serien lose, auf welche sie Anteilscheine ausgaben, gar nicht in ihrem Besitze hatten und sich weigerten, die Gewinnanteile auszuKahlen. Aus diesen Gründen kamt nicht dringend genug vor der Teilnahme an solchen Seriettlosgesellschaften gewarnt t werden. Für ein gegen den Berliner Vertreter Dom- nick Kommercebank in Kopenhagen beim Berliner Polizeipräsidium anhängiges Ermittelungsverfahren wegen Bei- Hilst: zum verbotenen abzahlungsmäsiigeu Verlaust von Pninnenlostn ist es ferner von Wichtigkeit, daß diejenigen Personen, welche dem bon der genannten Bmrk gebildeten Pränrienlvsverein beigetreten sind, sich bei der Berliner Kriminalpolizei zu den Mten 6082 (4) 3. 04. als Zeugen melden. Eleve, 25. Aug. Wegen zahlreicher Mißhandlungen int Dienst wurde der Kapellmeister des 56. Infanterie- Regiments in Untersuchung Sha ft genommen. London, 25. Aug. Wie die hiesigen Blätter aus Rewyork vom 24. d. M. meiden, beschlossen säuttliche Baugrnr-et'kveremr, deut Ausstande der Banhandloerker beizutreteu. 30000 Ar beiter sind bereits ausständig, ivtüere 21 000 bereiten sich dazu J*9, Ausstandes ruhen die Bauten von 65 Sch-ch. »ÄtÄ? 100000 Ki-Wer am Schulbesuche WowfrJ?011' Dn „Times" geht aus Rewyork Astern die Arbeiter Meier großer Stahlgesell- den Ausstand getreten sind. Man A^Eand sich auch auf andere Stahlwerke aus- dehnen werde. Paris 25. Aug. Wie dem „Statin' aus Marseille qemelbei rcnrb, sollen die Zuckerraffinerien und andere größere Fabriken beschlossen haben,' wegen der der Industrie durch den Ausstand erwachsenen Schwierigkeiten die Arbeiter zu entlassen und chre Werkstätten von Montag ab zu schließen. Wien, 25. Aug. Von informierter Seite wird gemeldet, der Botschafter von Szögyeny habe gelegentlrch seiner jüngsten Anwesenheit in Berlin das Reichskanzleramt verständigt, daß die Wiederaufnahme der Handelsvertrag s verh an d l un g en mit Deutschland infolge einer Verzögerung der Verständigung mit Italien kaum vor Ende September möglich sein werde. Der Botschafter hatte auch Gelegenheit, mit Kaiser Wilhelm hierüber zu sprechen, der den Wunsch äußerte, daß der Handelsvertrag zwischen Deutschland und Oesterreich bald zum Abschluß gelange. Wien, 25. Aug. Wegen der in Teschen und Um- gebung herrschenden Typhus-Epidemie und wegen des dortigen Wassermangels wurden die Divisionsmanöver in Oesterreich-Schlesien abgesagt. Baku, 25. Aug. Wie hierher gemeldet wird, nimmt die Cholera in Rescht zu. Aus Enseli werden Todesfälle berichtet. In Merv sind am 23. August 61 Personen erkrankt und 13 gestorben. Sewastopol, 25. Aug. Gestern wehte hier ein hastiger Sturm, der viele Beschädigungen anrichtete. Zahl» reiche Schiffe sind auf dem Meere verunglückt. Bom Kriege. Shanghai, 24. August. Trotz der MversichMchen Sprache des Generals Stössel wird hier die Lage betreffend PortArthur für sehrernst gehalten. Die permanenten Forts der Ostfront sind seit dem 11. August unter ständigem Feuer. Die japanischen Batterien sind feit' diesem Drge auf den Ta^ischan-Hügeln, die am 10. August als letzte vorgeschobene Position verloren gingen. Man erwartet bett japanischen Sturmangriff auf die Ostfront schon für frfe nächsten Tage. Der russische Verlust seit Beginn des August beträgt 6000 Mann, also über ein Fünftel der Garnison. Petersbur g, 25. Aug. lieber die Rüäkckehr de- ,,Gromoboi" und der „Rossija" nach Wladiwo- st o k wird telegraphiert: Tie Trauerkunde über den Untergang des ,Fturjik" hatte sich längst vor hem! Wiedereintreffen der beiden übrig gebliebenen Schiffe des Mlcckiiwostok-Ge- schwaders in der Stadt verbreitet. Namentlich die Ver- z-weiflung der Fran und der Tochjter deS Kapitäns der „Rurjik", Trussow, kannte keine GretiFen. Die ganze Bevölkerung stand am 19. August am Ufer, als die Kreuzer „Gromoboi" und „Roffijctt^ wieder in den Hafen einliestn.« Alles war bereit, um die Verwundeten sofort ans Ufer- zu bringen. Admiral Skrydlow besichtigte die Kreuzer sofort nach ihrem Einlaufen nnh sprach den Mannschaften feinen Dank für ihre ausgezeichnete Haltung aus. Auf dem Dech des „Gromoboi" saß dessen Kommandant, Kapitän' Dabitsch, schwer verwundet in einem Sessel Furchtb ar waren die Verwüstun gen, welche die japw-^ nischen Geschosse auf dem ungeschützten Oberdeck der „Rossija" anrichteten. Ein Geschoß schlug in die Messe des. „Gromoboi" ein rurd zerstörte ote gesamte Einrichtung/ Auf der „Rossija" errtstand durch Einschlagen eines Geschosses ein Brand, bei dem acht Matrosen lecben'dlg? verbrannten. Ms dem WmmanÄanten der „Rursik'. gemeldet wurde, daß von 20 großen Kanonen nur noch drei brauchbar seien, befahl er Sprengpatronen zu legem und alles zur Versenkung des Schiffes vorUrberetten, damit die Japaner es nicht erbeuten sollten. Petersburg, 25. Aug. Durch» einen Tagesbesthl vom 24. d. M. ftuTbe Kontreadmiral Jefsen vom Wladiwostok-Geschwader ä la suite des Kaisers gestellt, der Kapitän des Kreuzers „Gro-^ moboi", Dabitsch, zum Flügeladjutanteu de? Kaisers emmtnt. London, 25. Aug. „Daily Telegraph" berichtet, der Kommandant der Port Arthur-Flotte habe Befehl, falls er mit seinen Schiffen nicht ssüchten könne, otefe tn die Luft zu sprengen. Die 6000 Mmm betragende Besatzung dieser Schiffe soll alsdann rn die FestungStruppeu ein gereiht werden. Paris, 25. Aug. Die GerülWe über eine Bar mitt* lung zw ischen Rußland und Japan treten Iner immer ernsthafter auf. Die Blätter zeigen sich dem Plane günstig. Aus guter Quelle wird berichtet, Italien werde Frankreich auffordern, dte Initiative zu einem-solchen Schritte zu ergreifen. Tschifu, 25. Aug. Der japaussche Kreuzer ,Mschi Kasuga" habe die Forts östlich vom Goldenen Hügel bmn- bardiert und die dortigen Geschütze z^mr Sä^veigen gebracht. — Aus ^>ort Arthur tvird berichtet, baS vergangene Nacht ausgebrvchene Unwetter habe die schwimmenden Minen zum größten Teile z e r st ö r t. Er herrsche große ^fahr für die Schiffahrt Flüchtlinge aus Port Arthur berichten, daß sich im Hafen kein einziges Schiff mehr befindet, welches den Kampf aufnehrnen körrnte. Sie seien sämtlich beschä d"igt. London, 25. Aug. Nach einem Telegramm ans Lian- jang vom 23. d. M. sollen mmmehr sämtliche russischen Schiffe nrit Ausnahme d0 . 155.20 150 20 . 135.10 19 10 189.50 . 254.60 . 210.70 21W . 102 70 . 89.80 102 30 89.90 . 100.80 Frnnlitnrt n.. 25. Ang'nst. Harponor T ondene Frau J^Iarie Erb, geb. Scheuermann 7025 Giessen, den 23. August 1901 abzurujes. 1. 6tod, freundliche ö-Z immer- 7013 Tießen (Marburgerstraße 40), den 25. August 1904. Telephon 2743. 1 04814 Burkhardsfelden, den 26. August 1904 Die Beerdigung findet morgen nachmittag Uhr statt. Da» Siestaurant ö.l.crpt. 1901itön ^^uai9ttUaa 2 Zimmer Gros. BM/ 11 U Zimmer | bei bei Duill. Wmdhoi. 7019 -uü $1cllcu=(6efm1)f (Offene. Stellen llcrfdjicbrncii Zn uerluuifcn rmnf-O)clnii)c n gesucht 6756 ^Lellersweg 14._ wohnung und v ivobnunq mit Küche und Zubehör per 1. Oktober zu vermieten. Liebmann Bär. Die Beerdigung findet Freitag den 26. d. MtS., nachmittags 6 Uhr, vom Portale des neuen Friedhofes auS statt. Student fuchl per 1. Septemb. möblierte» Zimmer in der Nähe der UniöerfitdL Off. »lebst Preisanaabe unter 70o6 an die Exp. d. Bl. erbeten. Tie trauernden Kinder: Heinrich Lenz. Mathilde Lenz. 1000 Mark a. h. Z. u. g. S. bald. leiben geh Off, u. 04781 a.d. Exped. d.Bl. erb. 6609] Schöne S-4-Zimmer- wolmung zu verm. 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