Quf8ow d 102.4 100.1 Ai 1( Iß M 1.1871 trie-AMie»; At SK’e'Ä K K 10.- li-:' i i anbbr. ?.25O soll 95: 96Ä Ä8 101.-!. 1(2- . 102 . . . . irg r. 103 . . . nt. v. Fraalsurt . A xir.io ;; SttlK" gi»4» S«L' öi'r! Obligationea. oo'::::: 02 . . . ‘ ist»! *■ sliehe Lose« . . . . ZTrJOOlld . . . . Er. 100(17, . . . .. r.fi.M! - öbr.I . . Ar.M!- II Dr.100 - . . Xfr.oO - . . WLlOOlß . . £(r. lOOiiy . . Nr. 50 . . Fr. N - . . Fr. 100 ü . . £lr.W- . . Lonv.N. - . . 5.fL500 !:ii . . Sir. 401* alt ft. «M. 100 S*- IAO 1 * fäStp- ■■ Ä*; ■_ ' alt.ft.«HK"’- -Graz . . . . ö.fl.15-' chemr..... nsliche Lose. t.,n ^•Hb.^ 1 K !•18 uni. b iqno ‘1 ?• " uni b IQin ■ 1011 ■Mi • x UN b. 1905: ft S®’ b-1908 * 24 uni b. 1919 ’ean unt 5. M ' nnl b. iso? W.9< b- 'l90ä J S tf.: • • -« ifj'X b.M’jW >7U'6’ 8etl‘utnt|^; itt.-ei' ' - . »• 1251 ‘ • ÜJ* *■ ““: &! ®nJ- b. 1909 £ < !• 1911 S ■ o uul- b. 1913 £■ ® uni b. 1905 4 uni b. 1907 Nuizial-gargnt. •«tr.Iu.Hunf 1909 l^trh.n uni 1909 • Q • . . . .; lo- -U-50.LLu.1M- . M. N. P. . . _ l $■ blttd.-Lnst. uuk. 1906 j 2.' Nr. 147 «erstes Blatt. 154. Jahrgang Samstag 25. Juni 1904 •r|*eint täglich aufeet Sonntag«. Dem Dieben er Anzeiger werben im Wechsel mit dem heMschen Landwirt die Gießener Familien- ölütter viermal in der Woche bergelegt. Rotattonödruck il 93er- *ag der Brü h I'scheu Untvers.'Buch-u. Steindruckerei. 8t Lange. Redaktion, (troebtttoe und Druckerei: Vchulstratze 7. ftldrefie für Depeschenr Anzeiger «tetzen. Fernsprkchanschlutz Nr. 51. GiehenerAnzeiger General-Anzeiger 87 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen BeangSprei»: monatlich 75 Pf^ ütertel- sSbrltch DL LLO; durch Aohole- u. Hrveigstellen monatlich 60 Pf.; durch biePost Mk.2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie LageSnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf^ auSwärlS 20 Pfg. Derantwortlich für den poilt und aUgem. Teil: P. Wittko: für „Stadt und £anb" und „Gettchtssaal^: August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Kur Kammerberatung über die Waylrechtsvorlage. Man schreibt uns: In der zweiten hessischen Kammer steht die abermalige Beratung des Wahlgesetzentwnrfs unmittelbar bevor; da mag es gestattet sein, derselben ein haar nüchterne Geleitworte mit an, den Weg zu geben. Tie Vorlage ist bekanntlich zu Anfang 1903 von der Großh. Regierung im wesentlichen nach den Beschlüssen der zweiten Kammer abgeänderter Form wieder eingebracht worden. Wie die Regierung selbst betont, hat sie an dem Entwurf diejenigen Aenderungen vorgenommen, „welche entweder von ihr während der Verhandlungen im Ausschuß vorgeschlagen und von diesem und der zweiten Kammer angenommen worden sind oder von dem Ausschuß oder der zweiten Kammer voraeschlagen, von letzterer beschlossen und von der Großh. Regierung nicht beanstandet worden finb'. Rach dieser ausdrücklichen Versicherung hätten optimistrsch veranlagte Naturen annehmen können, daß mit >em abermaligen Entgegenkommen der Regierung die Wahlrechtsfrage in Hessen so gut wie gelöst sei und die zweite Kammer schleunigst ihr Ja und Amen dazu sprechen würde. Es kam aber anders! Man hat es anscheinend gar nicht übel genommen, daß die mühsamen Ausflicker'eien der Art. 6, 7, 14 und vor allem die Artikel 9 a bis 9 f, welche die Einführung der Wahlpflicht, sowie die lebhaft diskutierten Strafen für deren Versäumnis enthielten, einfach wieder in, der Versenkung schwanden. Dagegen aber schlug zu höchster Flamme die Frage der Mandatsvermehrung und der neuen Wahlkreiseinteilung empor. In der ersten Lesung im Juni 1902 war entgegen dem Regierungsvorschlag, welcher die Abgrenzung der ländlichen Wahlkreise im Wege der Verordnung geregelt wissen wollte, beschlossen worden, daß diese Abgrenzung „im Wege des Gesetzes" mi erfolgen habe. Jetzt war man im Ausschuß einstimmig der Ansicht, daß es im Interesse des Landes liege, mit der vorge,chla- genen Abänderung des Wahlrechts auch gleichzeitig eine Neueinterlung der Wahlkreise vorzunehmen. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen und darüber wenigstens 'eine einstweilige Verständigung zu erreichen, hat aber der Ausschuß nahezu IV2 Jahre Zeit gebraucht und ist dabei mitten in die Heuernte hineingernren! Es wäre nun gewiß für alle Kreise von besonderem .Interesse aewesen, zu vernehmen, wie sich die einzelnen Parteien oder Ausschußmitglieder zu den hauptsächlichsten Streitfragen im Ausschuß gestellt Hubert. Der Ausschuß- be richt soll nach den verfassungsmäßigen Bestimmungen dazu dienen, die nicht dem Ausschuß an gehörenden Volksvertreter über alle Hauptpunkte aufzuklären und ihnen -Gelegenheit zu geben, sich ein eigenes Urteil über die Beschlüsse und Beweggründe desselben zu bilden. Aber ge- -,adc über die wichtigsten, im Ausschuß monatelang verhandelten Fragen schweigt sich der Ausschußbericht fast vollständig aus. Hatte man schon bei der ersten Beratung der Vorlage 1902 daran Anstoß aenommen, daß die Ein- sührung einer so tief einschneidenden Verfassungsänderung kurzerhand ohne eine sorgfältige Prüfung und Uebersicht des bezüglich der Materie vorhandenen Materials — etwa in Form einer Denkschrift — erfolgen sollte, so muß noch entschiedener dagegen protestiert werden, daß jetzt der Ausschußberichterstatter es schlankweg unternimmt, durch einfache Verschweigung der intimeren Vorgänge im Schoße des Ausschusses die große Mehrheit der Volksvertreter im Untlaren zu lassen. Die wenigen dürftigen Sätze, die man zur Erläuterung der Ausschußbeschlüsse für notwendig fand, sind so nichtssagend, daß sie für eine ernste Beurteilung nicht in Betracht kommen können. Den Kernpunkt ter ganzen Ausschu^öeratung hat zweifellos die Frage der W a h l kr e i s e in te rlu n g gebildet, und hier beschränkt sich der Bericht auf die Bemerkung, der Ausschuß habe sich im Interesse des Zustandekommens des Gesetzes bemüht, mit der Regierung in möglichst allen Punkten eine Uebereinstimmung zu erzielen; er sei auch der Ansicht, daß „keine prinzipiellen Fragen" zwischen der Regierung und der Ausschußmehrbeit „streitig geblieben lind". Wirklich nicht? Hat denn nicht erst vor einigen Tagen der klerikale Kammerpublizist in seinem Mainzer Moniteur erklärt, daß die Regierung dem Ausschuß atlsdrücklich mitteilte, sie werde sich ihre Stellungnahme zu der Wahlkreiseinteilung bis nach deren Erledigung in der Kammer Vorbehalten? Mer garantiert da für „prinzipielle Uebereinftimmung"? Mir fürchten vielmehr, daß die Frage der Wahlkreiseinleil- mnq nicht nur in der Kammer, sondern auch im Lande noch viel Staub aufwirbeln wird. In Rheinhessen gibt es sicht schon Protestversammlungen. Es ist auch in Darmstadt durchaus kein Geheimnis mehr, daß die dortigen Nationalliberalen über diesen Punkt den Part'i- Mnossen im Mahlrechtsausschuß ihre Meinung ausgesprochen haben. Die Aufstellung einer veränderten Wahlkreiseinteilung wäre nach unserem Dafürhalten über- hmrpt Sache der Regierung gewesen: der Ausschuß Hütte sie prüfen und auch die dabei beteiligten Gemeinden uisw. üm ihre Meinung befragen müssen, anstatt einfach üiber die Köpfe aller Interessenten hinweg verfügen zu wollen. Der strategisch sehr gewandte Ausschußpräsident W doch trotzdem und alledem noch kein Generalstabschef! Die tonangebenden Mitglieder des Ausschusses scheinen aber im den letzten Monaten ganz unter der Autosuggestion gestanden zu haben, daß sie unter allen Umständen „etwas st.rtio bringen" mußten, und nur so ist es wohl auch zu crklären, daß andere wichtige Punkte der Wahlrechtsvor- laroe, wie z. B. die vermehrte Berufung von Mit- gjsiedern zur ersten Kammer, die Ungleichheit d>er Wähler in den städtischen Wahlkreisen, die Mitberücksicktigung von Vertretern der beruflichen Interessen, wie sie in anderen süddeutschen Staaten so erfolgreich angestrebt wird, vom Ausschuß völlig außer Betracht gelassen worden sind. Es will uns scheinen, daß über der ganzen Ausschußberatung der Wahlrechtsvorlage kein besonders günstiger Stern gewaltet hat. Die jetzt um jeden Preis in der größten Hitze des Jahres anberaumte Plenarberatung mag ja in der einen oder anderen Richtung zu einer vorläufigen Entscheidung führen, im Interesse einer gesunden Weiterentwickelung der politischen Verhältnisse unseres engeren Vaterlandes muß doch hier die dringende Mahnung ausgesprochen werden, daß unsere Volksvertretung ernstlich den Grundsatz unseres größten Strategen beherzigen möge: Erst wägen, dann wagen! Pie Insel Ka'i'ti macht wieder einmal von sich reden. Wie wir gestern schon nach einem Telegramm aus Port-au-Prince meldeten, wird die französische Regierung für einen auf ihren Gesandten verübten Angriff von Haiti Genugtuung verlangen, bei dem der Gesandte von einem Palastwächter durch einen Stein- wurf verletzt worden sei. Heute liegen uns nun folgende Depeschen vor: Port-au-Prince, 23. Juni. (Havas.) Als der deutsche und der französische Gesandte beute eine Spazierfahrt in der Stadt unternahmen, wurden gegen den Wagen Steine geschleudert. Keiner der beiden Diplomaten wurden verwundet. Paris, 24. Juni. Der französische Gesandte in Port-au-Prince, Deprez, ist nach einer halbamtlichen Meldung bei dem vorgestrigen Angriff von einem großen Stein am Bein getroffen worden und hat eine Quetschwunde davongetragen. Paris, 24. Juni. (W.-B.) Die Regierung beschloß, ein Kriegsschiff nach Haiti zu entsenden, um Genugtuung für den Angriff auf den Vertreter Frankreichs in Port°au°Prince zu fordern. New y ork, 24. Juni. (Reuter.) Nach einem Telegramm aus Port-au-Prmce erhielt der französische Gesandte, gegen deffon Wagen bei einer Ausfahrt mit dem deutschen Gesandten ein Stein von einem Palast Wächter geschleudert wurde, wodurch der Gesandte getroffen wurde, ein Entschuldigungsschreiben. Ter Zwischenfall, so heißt es in dem Telegramm weiter, sei damit als erledigt anzusehen. Wie wenig die amerikanische Austastung zutreffend ist, daß die Angelegenheit von Frankreich als erledigt betrachtet werde, ersieht man aus der Pariser Meldung der bevorstehenden Entsendung eines strafenden Kriegsschiffes. Merkwürdigerweise scheint sich die deutsche Regierung gar nicht zu regen! In Paris erregt die den Gesandten zugefügte Unbill besonders deshalb große Entrüstung, weil der Angriff von regulären Soldaten verübt wurde. Der französische Gesandte in Port au Prinee hatte übrigens vor einiger Zeit einen anderen Posten erhalten und sollte Haiti demnächst verkästen. Sein Nachfolger Descos, bisher erster Legationssekretär in Tanger, befindet sich bereits auf der Reise nach Port au Prince, wo er in einigen Tagen eintrifft. Jedenfalls ist diese ein Ausfluß der in Haiti herrschenden remden feindlichen Stimmung. Die Eingeborenen machen die Ausländer für die traurige finanzielle Lage verantwortlich. Die an der Nationalbank beteiligten Finanzhäuser haben gegen die lange Gefängnishaft gewißer deutscher und französischer Bankbeamten Einspruch erhoben, die der Beteiligung an der Ausgabe gefälschter Staatspapiere im Jahre 1903 beschuldigt werden. Die Newyorker „Tribüne" erklärt, der Zwischenfall sei darauf zurückzuführen, daß auswärtige Regierungen diebische Bankbeamte in Schutz genommen haben. Die „World" meint, die Monroedoktrin werde bie Diebe nicht vor der Strafe schützen. Deutsches Reich. Berlin, 24. Juni. Ter Kaiser empfing gestern in Kiel den Prinzen Wilhelm von Schweden und Norwegen, welcher auf der „Freya" hier eingetroffen ist. Der Prinz ist eingeladen, an Bord der „Iduna" an der Regatta teilzunehmen. — Bei dem gestrigen Sttirme kenterte auch die Barkasse „Mecklenburg 1". Dabei ertrank ein Obermatrose. — Der Kaiser segelte heute auf dem „Meteor". Zur Teilnahme an der Regatta auf dem „Meteor" waren geladen: Der Earl of Lonsdale, Earl of Mar, Mr. Riggs, Mr. Goelei. Vanderbilt, Perecval und Parlv, owie die Admirale von Köster, und von Hollmann. — Fürst Albert von Monaco ist heute an Bord seiner Jacht „Prin- cesse Alice" hier eingetroffen. — Zur Abendtafel Bei den Majestäten waren in Kiel geladen, außer den Herren und Damen der Gefolge: Der Kronprinz, Prinz Eitel Friedrich, der Fürst von Monako. Prinz Wilhelm von Schweden-Norwegen, der Kommandant der schwedi- chen Korvette „Freya", Prinz und Prinzessin Adolf von Schaurn- burg-LiPve, Oberstkämmerer Graf 'Solms-Baruth, Admiral von Knorr, der heute sein 50 jähriges Dicnstjubikäum feiert, und Gemahlin, Botschafter Gras Wolff-Metternich, .der Herzog von Ratibor, Baron van Zuylen vom französischen Automobilklub, Gesandter Schoen (zur Meldung', ferner von der Jacht „Carriad" Earl of Dunraven. von der Jacht „Brynhild" Sir I. Pender und Duke of Sommerset. von der Jacht „Warrio" Mr. Frederick W. Vanderbilt. von b?r Jacht „Vanity" Baron de Rhecdtz-Thott, von der Jacht „Ar'.cdnc" Baron v. Blixcn-Fincke, von der Jacht „Clara" Konunerzieurat B. M. Guilleaume. — Ter Staatssekretär des Innern, Gras Posadowsky, hatte gestern eine Reihe von Arbeitern zu sich geladen, die gegenwärtig einen sechswöchentlichen Ausbildungskur- us in Berlin besuchen. Ter Kursus war vom Gesamt-Verband evangelischer Arbeiter-Vereine Deutschlands mit Unterstützung der sozialen Geschäftsstelle für das evangelische Deutschland, des Bureaus sür Sozialpolitil, .des evangelisch-sozialen Kongresses und der freien kirchlich-sozialen Konferenz veranstaltet. — Wie das „B. T." erfährt, ist bezüglich der deutschbelgischen Handelsvertrags-Verhandlungen auch weiterhin strenge Geheimhaltung beschlossen. Posen, 24. Juni. Heute wurde in dem früheren Vororte St. Lazarus der Grundstein zu der ersten evangelischen Kirche gelegt, die unter dcm Protektorate der Kaiserin erbaut wird. Anwesend waren der Oberhofmeister der Kaiserin, Frhr. v. Mirbach, sowie l>ie Spitzen sämtlicher Militär- und Zivilbehörden. Tie 'Weiherede wurde von dem Ge- meindeaeistlichen, oas Schlußgebet von Generalsuperintendent Hesekiel gesprochen. Düsseldorf, 24. Juni. Der Frauentag nahm nach den Referaten über die Beziehungen der Frau zur Kunst folgende Resolutton an: „Tie auch zum Frauentag in Tüsseldorf versammelten 'deuftchen Frauen hatten die Eröffnung der. st a a t 1 i ch e n K u n st a n st a 1 t e n für die Frau für dringend notwendig, da die jetzige private künstlerische Ausbildung den Frauen das Studium unverhältnismäßig verteuert und erfdjroert". Eine weitere Resolutton fordert von den Regierungen die Einrichtung von Schulgärten. Karlsruhe, 24. Juni. Wie verlautet, .hat die Ve r - fassungskommission der ersten Kammer heute über die Verfassungsrcsormvorlage Beschlüsse gefaßt, die eine Verständig- ung der gesetzgebe^n Faktoren über diesen Gesetzentwurf erhoffen lassen. — Tie Regierung hat heute der Kammer einen neuen Entwurf einer Wahlkreiseinteiluug für die Wahlen zur zweiten Kammer vorgelegt. Derselbe enthätt einige.Abänderungen für einzelne Bezirke. preußisches Kerrenhaus. Berlin, 24. Juni. Der Erttwurf eines Wildschongesetzes wird mit Mwher Mehrheit angenommen. Es folgt der mündliche Kommissionsbericht überden Entwurf eines Gesetzes bett, die Verpflichtung zum Besuche ländlicher Fortbildungsschulen in der Provinz Hessen-Nassau. — Prof. Dr. Küster- Marburg tritt filr möglichst große Bewegungsfteiheit der Gemeinden in der Festsetzung der Unterrichtsstunden ein. Bei der Abstimmung wird der Abänderungsantrag der HerrenhauSkom- mission mit großer Mehrheit abgelehnt, das Gesetz in der Fassung des Abgeordnetenhauses angenommen. Ausland. Amsterdam, 24. Juni. T-as „Hcmdelsblad" meldet anS Batavia: In Tjokjokamta wurde eine Verschwörung entdeckt. Auf einem Gute -sind drei Personen verhaftet worden, die den heiligen Krieg predigten. Man befürckftet, daß die Verschwörung weit verzweigt sei. Paris, 24. Juni. Der Kommandeur der 34. Infanteriedivision General Bonnet hielt auf einem von der Toulouser Unterrichtsliga veranstalteten Bankett eine Rede, worin er erllärte, die Schullehrer würden ein gutes Werk ausüben, wenn, sie die chri stli ch e n Idc en fo rtp fl a n zt e n. Bonnet kant alsdann auf den Krieg zu sprechen, den er als das größte Hebel bezeichnete. Er fügte Isinzu, die Schullehrer dürften nicht mehr als notwendig auf die Nachteile der Ausübung der Militärpflicht in den Schulen Hinweisen, denn die großen Milttäv- mächte reichten Frankreich nur die Hand, weil cs stark sei. Der Redner schloß mit den Worten: Wir wollen unsere Pflicht tun, aber den Krieg verdammen, dies soll unsere Devise sein! Konstantinopel, 23. Juni. Tie infolge der Gerüchte von einem bevorstehenden Anschlag in Saloniki und anderen Orten durchgeführten strengen Haussuchungen und archeren Nachforschungen sind bisher erfolglos geblieben. Den infolge von Soldrückständen jüngst in Saloniki und Monastir stattgehabten Wilkelm Jordan Wir erhielten heute vormittag folgendes Telegramm: Frankfurt a. M., 25. Juutt Der Dichter Wilhelm Jordan ist heute vormittag 9 Uhr 35 Min. sauft entschlafen. Als letzter jener kraftvollen deutschen Poetengestalten, die im Jahre 1819 das Licht der Welt erblickten, ist Wilhelm Jordan, der Nibelungensänger, ins Grab gesunken. Ihm voran gingen in den Tod bereits vor ein paar Jahren die um wenige Monate jüngeren Theodor Fontane- Gottfried Keller und Klaus Groth. An seinem 80. Geburtstage vor fünf Jahren hatte Wilhelm Jordan noch, rüstig wie ein Sechziger, eine geistvolle Theaterrede gehalten vor einem überaus zahlreichen Publikum, das sich im Frankfurter Schauspielhause zur Feier seines Ehrentages festlich versammelt hatte, und von seinen vom Weißbarl umrahniten Lippen brauste das Wort bis in die entferntesten Winkel des großen Thcatersaales. Im Jahre darauf aber warf ihn, den knorrigen riesigen Recken, ein schwerer Schlaganfall aufs Krankenlager. Er erholte sich zwar wieder, doch die alte kernige Frische des Körpers und des Geistes hat er nicht wieder errungen. Nrn hat seinem taten- und ereignisreichen Leben der Tod, als Erlöser von schwerem Siechtum, ein Ende gemacht. Wilhelm Jordan hat sich als Wiedcrcrwecker der nordisch-germanischen Nibelungensage für das Leben der deutschen Dichtung Weltruhm erworben. Indem er die uralten Sagenreste aus der Ultima Thule wieder ans Tageslicht brachte, indem er auf der Trümnierstätte altnordischer Dichtung die kostbarsten Schätze sammelte und zu einem neuen Juwel deutscher Poesie fügte, ward er der deutsche Homer. Und indem er sein von deutfchnationalen Gedanken flammendes Herz auffchreien uird aufjubeln ließ in seinem grandiosen Epos, ward er zugleich der Herold des neuen deutschen Kaisertumes, dessen Wiederkehr er schon in seinem „Demiurgos", einem gewaltigen poetischen Mysterium aus den „tollen^ Jahren 1848/49, geweissagt hatte. „Er war ein Mann, nehmt alles nur in allem, Ich werde nimmer seinesgleichen sehn." P. W. militärischen Demonstrationen ist keine besondere Bedeutung bei» zumessen. Indianapolis, 24. Juni. In diesen Tagen wird der Deutsche Männerchor von Indianapolis sein goldenes Jubiläum feiern. Ter Präsident hat von dem deutschen Botschafter in Washington eine goldene Gedächtnismedaille erhalten, welche von dem deutschen Kaiser gesandt wurde und dem Verein am Festtage überreicht werden soll. Der Männerchor von Indianapolis ist der erste Gesangverein in den Vereinigten Staaten, dem bis jetzt ein solches Erinnerungszeichen verliehen wurde. Washington, 24. Juni. Präsident Roosevelt nahm das Rücktrittsgesuch des .Handelsministers Cortelhou und des Generalstaatsanwalts Knox an. Ferner wird gemeldet, daß der bisherige Marinesekretär Moodh zum Generalstaatsanwalt, Viktor Metcalfe zum §) a nd e l s m i n i st e r ernannt werden sollen. Ten bisherigen Posten Moodvs zu übernehmen, erklärte fick Paul Morton bereit. Der amerikanische Generalkonsul in Tanger, Gummere, .meldet, er nehme an, daß P er- dicaris und Barley heute abend in Tanger eintreffen. Er habe Nachricht von ihnen erhalten, worin sic mitteilen, daß sie sich nach Lasculp begeben. Aer Krieg zwischen Japan und Rußland. Eine neue Schlacht bei Port Arthur. Wir erhielten heute vormittag folgendes Telegramm, das wir sofort durch Extrablatt bekannt gaben. Tokio, 25. Jnni. (Reuter). Admiral Togo meldet: Am Donnerstag fand bei Port Arthur ein Gefecht statt. Ein Schlachtschiff vom „Pereswjet"-Typns ist gesunken, ein Schlachtschiff vom „Sewastopol".Typns und ein Kreuzer vom „Ciana"-Typus wurden gefechtSunfähig gemacht. Die japanischen Schiffe sind im wesentlichen unversehrt. Aus Tschifu kommen schon wieder Meldungen von von einem neuen Angriff zur See und zu Lande auf Port Arthur. 9hm erhalten diese Nachrichten ihre Bestätigung durch 'dieses Telegramm, das uns Kunde gibt von einer neuenschwerenNiederlagederRussen. Weiteres vom Kriegsschauplätze. Die Japaner sind in vollem Vorrücken nach Norden begriffen. Ihr Aufmarsch am linken Flügel scheint sich durch die schweren Kämpfe mit dem Armeekorps des Generals Stackelberg um einige Tage verzögert zu haben, nun aber dringen sie mit großen Truppenmassen vor und haben die Russen bereits bis Kaitschou (Kaiping) zurückgetrieben. Tort sind weitere Zusammenstöße zu erwarten. Man erwartet, nach einer Privatmeldung, eine schwere Schlacht in der Nähe von Kaiping, wohin starke russische Truppenkörver von Haitscheng unterwegs sind. Kuro- patkin ist mit dem Generalstab südwärts abgegangen. Viele Chinesen fliehen nach Mngkow. .Die russische Garnison von Niutschwang ist inzwischen nach Kaiping abgezogen. Erne andere Privatmcldung besagt: Die Japaner setzen den Vormarsch von Süden und Osten fort, um Daschitsao von zwei Seiten anLugreifen und dre Russen zurückzudrängen. Beim Gelingen dieser Operation verliert Korea jede Bedeutung als Kriegsbasis, die dann nach Jnkau ^der Hafenstadt von Niutschwang) übergeht. Die Schartrrützel bei Daschitsao dauern fort Sobald Sie Vereinigung der Armeen Kurokis und Okus vor Daschitsao erfolgt ist, dürfte eine größere Schlacht auf einer Front von 50 Kilometern erfolgen, falls nicht Regenwetter die Operationen der Japaner lahm legt. Die Russen schicken Verstärkungen vor. Die Divisionen Rennenkamps, Misch- ffchenkos und Samsonows werden den ersten Stoß auszu- yalten haben. Ein Telegramm des Generals Sacharow au den ^eneralstab vom 23. Juni meldet: Gegen abend des 22. Juni crstrcate sich die Linü der japanischen Sicherheitswachen etwa sechs Werst nördlich von Sen- jutschen von der Küste bis zum Fuße der Berge. Sie berührte die Dörfer Siamaiji, Danzyn, Litziatun, Jaman- jatun und Wansiaoschan. Auf der Höhe bei Litziatun war eine heliographische Station in Tätigkeit. Auf dem linken Flügel bemerkte man Jnfanterieketten und Maschinengewehr'' Lauf br.1 22. Juni versucht« v. ] atz arische Streifwachen von den Flügeln aus die Linien unserer Wachtposten zu durchbrechen. Die Versuche waren aber vergeblich. Die Nacht verging ruhig. AM Morgen des 23. Juni erneuerte der Gegner seinen Singrif f. An der Küste zwischen Tawaga und dem Flusse Kantache wurde die Anwesenheit feindlicher Schiffe auf hoher See bemerkt. Auf den aus Suijan nach Haitscheng führenden Wegen wurde der Vormarsch des Gegners am 21. Juni und 22. Juni von Abteilungen unserer Vorhut aufgehalten. Ein Offizier und drei Mann wurden verwundet. Am 22 Juni blieben die Japaner auf dem Tschapanliupaß, ohne wcitcre Bewegungen zu unternehmen. In der Umgebung von Föngwangtschöng sind keine besonderen Veränderungen eingetreten. Nur in der Umgebung von Chabalin, wo die Japaner Feldbefestigungen errirhtcn, ist eine geringe Verstärkung der fernd- lichen Truppen zu bemerken. Auch wird von ihnen der aus Föngwangtschöng nach Selutschan führende Weg ausgebessert. Auf dem Wege von Saimatsi nach Liaujang zogen sich Sie Japaner am 21. Juni bis hinter Aianjamyn zurück. In einem Scharmützel mit ihnen wurden ein Offizier und zwei Kosaken verwundet._________________________________ sAkö Stadl und Land. Gießen, den 25. Juni 1904. " Personalien. S. K. H. der Großherzog haben Aon evangelischen Pfarrer Dr. Karl Eigenbrodt zu Auerbach, Dekanat Zwingenberg, auf sein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen und treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober 1904 in den Ruhestand versetzt. ** Das Promenadenkonzert findet morgen, Sonntag, um 12 Uhr in der Südanlage mit folgendem Programm statt: 1. Krönungsmarsch, von Meyerbeer. 2. Es sang ein Vöglein im Lindenbaum, von Eberle. 3. Venus auf Erden! Walzer von Lincke. 4. Der Torgauer! A. M. Nr. 27. *• Einen Vortrag für Hausfrauen wird am nächsten Dienstag oder Mittwoch Herr H. G. KlakSbrunn, Fachlehrer für Haushaltungsschulen aus Wien über ein neues praktisches Verfahren des Glanzplättens halten. Es ist gewiß von Interesse, die Alisführungen eines Fachmannes über ein so besonderes weibliches Arbeitsgebiet zu hören. Der Redner wird seine auf 22jähriger Praxis beruhende Methode erklären, indem er bereits cingestärkte Wäsche mittelst praktischer Handgriffe rasch und tadellos bügelt und diesen Wäschestücken zugleich blendenden Glanz verleiht. Daß selbst mit den primitivsten Werkzeugen reizende Arbeiten, z. B. niedliche Blumen-Saum- und Schnürchendessins an Herrenvorhemden und Manschetten, hergestellt werden können, wird Herr Klaksbrunn mit Hilfe eines kleinen, zangenartigen Instruments und eines einfachen Lineals ebenfalls beweisen. Auch wichtige und praktische Winke über Reinigung von Woll- und Seidenstoffen, sowie Filzhüten wird der Redner geben. Herr Klaksbrunn ist im Besitz von Empfehlungsschreiben des Hausfrauenvereins Berlin und weiterer solcher Vereine, sowie einer Reihe von Fortbildungsschulen. Seine Vorträge wurden in Berlin, Breslau, München, Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim und Ludwigshafen, sowie Mainz und Wiesbaden mit besonders starkem Beifall ausgenommen. Eintritt für die Lehrerinnen der sämtlichen Schulen, für die Schülerinnen der oberen Klaffen der höheren und erweiterten Mädchenschule, die Schülerinnen der Alieeschule und für die Schülerinnen im letzten Jahrgang der Volksschule frei. Für anSere Frauen 30 Pfg. Ort und Zeit wird am nächsten Montag bekannt gegeben. rv. Heuchelheim, 24. Juni. Die Submissions- Resultate für das Pfarrhaus in Heuchelheim sind folgende: Maurer- und Erdarbeitcn: Gorr 5 p(St. weniger, H. W. Rinn-Gießen 20 pEt. mehr, W. Rinn VIII. 16 pEt. weniger, Neffeldreher 8 pEt. weniger als der Voranschlag. Zimmerarbeiten: Volkmann 7,8 pEt. weniger, Schuhbecker- Gießen zum Voranschlagspreis. Glaserarbeiten: Schmidt- Gießen 6 pEt. weniger, Hahn zum Voranschlagspreis. Schlofferarbeiten: Stcinmüllcr 16 pEt. weniger, H. Schmidt zum Voranschlagspreis. Wo nichts bemerkt ist, haben die Submittenten ihren Wohnsitz in Heuchelheim. § Klein-Linden, 24. Juni. Sein 50jährige§ Jubiläum feiert am 31. Juli der hiesige Posaunenchor und der evangelische Missionsverein. Zu Festpredigern sind die Pfarrer Kabeffer aus Pfiffligheim und Weber-Lich gewonnen. Die Posaunenchöre von Gießen und Umgegend sind zum Feste eingeladen. Av. Bad-Nauheim, 24. Juni. Bis zum 23. Juni sind 10728 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 6028 anwesend waren. 119 799 BäSer wurden bis zum 23. Juni abgegeben. R.-B. Darmstadt, 24. Juni. Die Beratung der Wahlrechtsvorlage im Plenum der Zweiten Kammer beginnt am nächsten Mittwoch den 29. Juni. Man sieht den Debatten darüber in politischen Kreisen mit großer Spannung entgegen und erwartet namentlich bezüglich der Wahlkreiseinteilung sehr lebhafte Auseinandersetzungen. 9(m Dienstag finden bei fast allen Parteien noch nähere Vorbesprechungen über die bei der Plenarberatung zu beobachtenden Maximen statt. R. B. Darmstadt, 25. Juni. Der große Bazar und das Wald fest, das von den hiesigen studentischen Korporationen zum Besten des BismarcksonSs von Dienstag bis Donnerstag auf der Wiese beim Oberwaldhaus stattfand, dürfte abzüglich aller Unkosten ein Gesamtertragnis von etwa 8000 Mk. ergeben. Mainz, 24. Juni. Die Eröffnung der elektrischen Bahn M a i n z - M o m b a ch ist (ruf den 15. Juli festgesetzt. — Die Unterschlagung eines Wertbriefes brachte die 30 Jahre alte Kontoristin Elise Fretwurst in das Gefängnis. Die Fretwurst, die zu heiraten beabsichtigte, war hier bei d'r Firma Fett ir. in b?r Neckars!raße -rnaestellt, Sic wieder mit einer Firma Megcrlee in Friedberg in Geschäftsverbindung stand. Diese Firma schickte an Fett am 26 Mai einen Wertbrief mit 2461 Mck, den die Fret- wurst am Tage daraus in Empfang nahm und unterschlug. Die Postguittung unterschrieb sie, um die Unterschlagung zu verdecken, kopierte sie im Kopierbuch einen Brief, in welchem der Friedberger Firma Sie Ueberweisung des genannten Betrags an ein hiesiges Bankhaus angezeigt und ihr die Summe gutgeschriebcn wird. Diesen Brief vernichtete natürlich 'die Fretwurst und schickte heimlich eine richtige Empfangsbestätigung nach Friedberg. Durch dieses raffinierte Vorgehen gelang es ihr auch, die Entdeckung der Unterschlagung eine zeitlang zu verhindern. Schließlich fielen aber doch ihre unverhältnismäßig orJnrn Ausgaben auf; man ermittelte u. a., daß sie in einem hiesigen Geschäft für 800 Mk. Wäsche gekauft hatte, und daraufhin nahm sie ihr Prinzipal vor. Nach anfänglichem Leugnen legte sie auch ein volles Geständnis ab und wurde dann sofort entlassen. Am nächsten Tage schickte sie an die Firma Fetr Sie Summe von 2359 Mk. Gestern abend wurde das unehrliche Mädchen durch Schutzleute vom 6. Polizei- bezirk verhaftet und in das Gefängnis gebracht. Die ein» geleiteten Ermittelungen r ässen ergeben, ob \V.\, d - ?rung von 2 Mark voi: dort bezöge»: werden. Angebote sind bis zun: Eröffnungstermin am 9. Juli 1904, vormittags 11 Uhr, postfrei und versiegelt einzuje»:den. 5518 Zuschlagsfrist 3 Woche,r. Gießen, den 24. Juni 1904. Gr. Eifenb.-Betriebs-Inspektion 1. Jagd Verpachtung. Zur anderweitigen Verpachtung der der Gemeinde Sichertshausen bei Fronhausen M. W. B. zustehenden Feldjagd und der den Interessenten daselbst zustehenden Waldjagd wird Termin auf Mittwoch Len 13. Juli, nachmittags 3 Uhr, in der Wohnung des ( Unterzeichneten anberaumt. ' Sichertshausen, 24.Juni 1904. Der Bürgermeister. Bierau. 5508 454766.02 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1902 208 Während 1903 gingen zu 208 „ 1903 „ ab . . . 4 Daher Stand der Mitglieder Ende 1903 204 Allendorf, den 25 Juni 1904. 5538 Spar- und Dorjchu/-Herein Eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Direktor: Der Rechner: Der Kontrolleur: Wallenfels. Rein. Wagner. ■ irre »atm» mott.Rad-»iMotor-Wdtfahr« m Sonntag den 26. Juni d. I., nuchnnttG 3^ Uhr präzise, auf dm Lportplatze an der Haardt zu Gießen, veranstaltet von „Wanderern“ G. R. G. Zeck ltocklalerezzsate Hennen. Zsnerrenne« mit Morzckrittmcdni! Es starten u. A.: Die Meisterfahrer von Europa, von Deutschland, von Hessen, sowie das beste Amateur-Tandempaar. Während der Rennen: Grosses Konzert. Eintrittspreise: Tribüneukarte: Sperrsitz . . . Vorverkauf Mt. 2.20, do. num. Bankplatz . „ „ 1.20, Sattelplatz. ........ „ „ —.80, Erster Platz, numeriert .... „ „ —.80, Zweiter Platz ............... Stehplatz und Terrasse ............ Nach dem Rennen: Preisverteilung, an der Kasse Mk. 2.50 „ „ „ „ 1-50 ff ff ,, ff 1. •f ff ff ff 1. ff ff ff ff —-40 „ „ „ „ —.20 Vorverkaufsstellens Eaf6 und Conditorci Hettler, Südanlage. — Gebr. Berdux, Bahnhofstraße. - Hotel Viktoria. Die Mitglieder des Rennbahn-Kuratoriums wollen die Freikarten bis Sonntaz den 26. Juni, mittags 12 Uhr, im Eaf6 Hettler in Empfang nehmen. großes Konzert mit Tanz auf Textors Terrasse bei freiem Eintritt Omnibus-V erbindung. 551t Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden :md Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere Hebe Tochter, Schwester und Braut Luise Lercra nach kurzem aber schweren Leiden gestern abe»:d 9 Uhr sanft entschlafen ist. 03604 Gießen (Rittergaffe 23), den 25. Juni 1904. Die trauernde»: HinterbHebenen: Frau Katharina Lerch Wwe. Heinrich und Augnst Lerch. Bräutigam Otto Uhlcnhaut. Die Deerdig:mg findet Sonntag nachnnttag 6 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. UMchiedencs Eu: gebraucht., noch gut erhalt. Pianinn sofort zu raufen riaulliU gesucht. 103540 Seltersweg 2, iin Uhrenladen. werde,» schnell und billig gestochten. 03555 f. Parthier Wwe., Seltersweg 81. 03580) Halte mich im Waschen und Bügeln int Hause bestens empfohlen. Fr.Otto,L»ebigstr.63. größeres Anwesen :»: günstig. 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Wißmann. 5393 Emil Fischbach Versteigerung. Montag den 27. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Marktplatz 20 im Adler 1) Haus und Küchengeräte aller Att, 2) zwei Pferde, 3) eine Ladenkasse u. 2 Mille Zigarren, 4) eine Ladeneinrichtung, 5) drei Nähmaschine»:, 6) versch. Farb- waren, 7) eine Partie Schuhwaren, 8) ein Kanarienvogel mit Käsig u. v. A. gegen bar versteigert werden. Gießen, den 25. Juni 1904. 5535 Seipel, Gerichtsvollzieher. Walz-Hreber täglich frisch, per Zuber 38 Pfg. bet 5517 Aktien-Brauerei Giessen. Prima I Prima! schwarze und weiße Spinnwolle au haben bei Carl Rotzmaun, Werkmeister zu Grvßen-Linden, Jungergasse.5505 Matzen enp)siehll 5462 J. M. Schulhof. Zöpfe!!! r^d_3 Dreher Haaruhrketten, Toupe-Scheitel u. Per- V rüden »verbeit billigst f angefertigt Spezialität in grauer: und »veißen Haaren. H. Tichy, 833 Seltersweg 43, Ecke b. Goethestr. 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