Sale»), 3E ? uiimmt 2595 lern Getollte ration. »i-M en sich über das bar apaner, welche plün- 46. selten et. traf' 8tg// sische Panzer- Mine aufgelaufen em in >16 Hat der Großberzog sich nicht fleffiflt, daß eine derartige AuSzeichnuns ---tL. . _ - barische Verhalten >ern, die Bevölkerung bedrängen, bezahlen und alles fortnehmen. bdnÜMtt Urthur am 16 .März der ru Itflg'jj jer B aj an auf eine japanische uniiin die Luft geflogen. Nur wenige von der M^^haft sollen sich, gerettet haben. Nähere Einzel- h^tul.i über das Unglück find noch unbekannt. w s Markts^ auii^-- roie &■<' ™h' IflMr empfiehlt in fltÖBlttte-. Chokolade-vasenuA Mer-Hasen nnd i Kartonagechascn n. t gefüllte Sörbtzn Biskuit-Hasen und 4 Marzipan-, Mandel Bonbon-Vier die Konditorei Ludwig Oie ___Will Ichofel benommen bat, die in so infamer Weise alles niederzureißen sucht, was dem deutschen Volke heilig und teuer ist, die in der gehässigsten Weise die Träger der Krone beschimvft, ihr Ansehen zu untergraben sucht, die nur darauf ausqeht, Thron und Altar um« zusturzeu, erhalten durch derartige Vorgänge eine Rückenstärkung, die das Heer von Mitläufern nur verstärken muß. Uns sind derartige Mißgriffe an den höchsten Stellen unbegreiflich. Diesem genugsam bekannten Blatte ist ja, wie man weiß, gar vieles unbegreiflich, so z. B., daß Israeliten auf allgemeine Menschenrechte Anspruch haben. Auf das un- nutzige Geschwätz im einzelnen zu erwidern, hieße jene Sippe ernst nehmen, die es sich herausnimmt, unserem Landesherrn Rügen und Lehren zu erteilen. Daß die hessische ,Bevölkerung, die auf monarchischem, christlichem Boden sieht", nichts weniger als „aufs tiefste befremdet und verletzt" ist durch so große Unvoreingenommenheit, sondern vielmehr darin einen echt fürstlichen Charakterzug unseres Großherzogs erblickt, der sich ganz außerhalb allen ParteigetriebeS stellt und jedermann aus seinem Volke mit gleicher Leutseligkeit und Huld entgegentritt, sei es wer es wolle, daS hätte man auch im Reiche längst merken können. Darum lasse man endlich derartig dummes Gerede! Auch die „Disch. Tagcsztg." erwähnt die Unterhaltung unseres Großherzogs und Ulrich und fügt hinzu: Ulrich war bekanntlich einer der wüstesten Lärmmacher bei den Zolltarif-Verhandlungen im Reichstage; der Präsident mußte wiederholt gegen ihn einschreiten. Daß diese Vorgänge den Gegenstand des Gespräches gebildet haben, ist wohl nicht anzu- nehmen. Diese Bemerkung soll wohl witzig sein. Auch in der Hauptstadt deS benachbarten Großherzogtums Vaden hat an demselben Tage ein parlamentarischer Abend stattgefunden, von den Mitgliedern deS Staatsministeriums veranstaltet. Es beteiligten sich auch die sechs sozialdemokratischen Abgeordneten. Der Minister des Innern, Dr. Schenkel, machte die HonneurS. Die „Disch. TgSztg." hält hier folgenden Zusatz für angebracht: »Die Beteiligung der Sozialdemokraten ist nicht nn mindesten auffällig. Der Herr Minister Schenkel will ja bekanntlich die Genoffen nicht in der Zweiten Kammer missen, er wird ihnen ßcher auch angedeutet haben, daß er sie bei dem parlamentarischen Abend nicht missen möchte/ Sollte sich der badische Minister vor den nach Bebels neuesten Versicherungen im Reichstage deutsch - patriotisch fühlenden Herren Sozialdemokraten ängstlich verschließen? •w 2236 Bit flu a sozialdemokratischer Führer durch ihn und das Ministerium die Bevölkerung, die aus monarchischem, christlichen Boden steht, aufs tiefste befremden und verletzen muß? Die Vertreter einer Partei, die sich so * aut «Mm uiüm [oi in bett 610' ' setzt, verlaust dil' Vt. Leo «ts Einem hartnäckig sich behauptenden Gerücht zufolge beabsichtigen die Japaner in Ga tsia (?) nördlich von Schanhaikwan Truppen auszuschiffen. Zahlreiche japanische Spione befinden sich in Schanhaikwan und längs der Bahn nach Niutschwang. — Tie Abteilung des russischen Generals Mischtschenko befindet sich wie bisher in Nordkorea, seine RekognoSzierunasabteilung vor Andschu. In den letzten Tagen fanden keine Zusammenstöße mit. den Japanern statt. — General Linewitsch bewillkommnete den General Kuropatkin, nachdem er dessen Ankunst in dem Transbaikalgebiet erfahren hatte, telegraphisch und fügte hinzu:' „Tie Truppen dürsten d a nach, sich an dem Feinde zu rächen, und erwarten ungeduldig Ihre Ankunft." Wie aus der Südmandschurei und aus Korea gemeldet wird, ist dort alles tUL Die Koreaner bekla Der ehrliche Makler. Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 24. März: Die Regierung hofft, daß die Borlage über die ost- afrikanische Bahn, Dar-es-salam-Mrogoro, für deren Bau das Reich die Zinsgarantie übernehmen soll, im Reichstag durchzuöringen sein wird. Abg. Dr. Spahn, der im Zentrum der Mittelsmann und Vertrauensmann in allen Verhandlungen mit Graf Bülow ist, entfaltet seit einiger Zeit besonderen Eifer, seine Frakrionsgenossen für das Projekt zu gewinnen. Es scheint, bafs trotz Herrn Müller-Fulda, der das Rechnen und Sparen ntajt lassen kann, Erfolg winkt. Die Vorlage ist ja nicht wehr dieselbe, die das Bedenken des Zentrums erregte. Durch Verringerung der Spurweite der Bahn sind bedeutende Abstriche an Baukosten itnb damit an der Zins garantie ermöglicht. Folglich kann auch die ausschlaggebende Partei irrre Haltuna einer Revision unterziehen. Graf Bülow wird es an Zureden nicht fehlen lassen. Kein Handelsgeschäft — oder „eine Liebe ist der anderen wert." Das Zentrum muß i)ie Rcichsmaschine im Gang halten: die Schutzgebiete bilden wich einen Teil dieser Marschine. Schließftch erscheinen im rechten Augenblick die katholischen Missionen auf dem Plan. Dies Zauberwort hat schon über so manche koloniale Schwierigkeit hinweggeholfen. Einspruch der Agrarier. Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns unterm 24. März: Gegen Zugeständnisse im neuen deutsch-russischen Handelsvertrag auf land Wirtschaf tlichem Gebiete, speziell in ^zug auf die Erleichterung der russischen Vieheinfuhr, erhebt die „Tagesztg." in ihrer heutigen Abendausgabe zornigen Einspruch DieLand- wirtschaft solle laut und vernehmlich der Reiibsregierung M erkennen geben, daß sie jedes Zugeständnis, das eine Gefährdung des Viehbestandes in sich schließt, als eine schwere Mißachtung ihrer Interessen empfinden müsse. Wir glauben, daß dieser Protest zu spät kommt. Um mit Rußland zum Handelsvertrag ztz. gelangen, bleibt nichts anderes übrig, als wenigstens die Viehzölle zu ermäßigen. Die Landwirtschaft hätte wohl eher Grund, der Reichsregierung Dank dafür zu wissen, daß sie bei den Getreidezöllen in den Verhandlungen mit Rußland fest geblieben ist An sehr kräftigen Versuchen, diese Position zu erschüttern, hat es nicht gefehlt. Es ist Piel «wert, daß diese hauptsächliche Schwierigkeit als beseitigt gelten darf. Erfolge des ZnsawmeuschlnffeS der Landwirte. .Vei den Zeu t ra l kr editg cn o ssen scha fterr b?s Rsichsverbandes der Deutschen landwirt- chaftlichen Genossenschaften stieg dvr Gesamtumsatz im Jahre 1908 um rund 100000000 M lich auf 1 700 000 OOO Mark, das Gssamtbetriebs! 25 000 000 Mark, nämlich auf 121 WO 000 Mark. Zuwacyö entstammt in der Hauptsache dem Zufluß von Einlagen aus dem Kreise der angeschlossenen Genossen- chaften. Tie Einlagen der Genossen betrugen nämlich am Ende des Jahres 1303 94 000 000 Mark ober 22 000 000 Mk. Vom Kriegsschavplahe. Tir Berichtdes japanischen Admirals Togo /'Ti" n(>er die Seeschlacht bei Port Arthur am 22. h ’ mit: Es manövrierte die vereinigte Flotte wie bot» g ligtrri in zwei Abteilungen. Tie Torpedobootzerstörer bett ■■■ui sich wie befohlen, vor Port Arthur von der Nacht d :s?:. März bis zum Morgen des 22. März. Obgleich u :nr e Torpedobootzerstörer in dieser Zeit dem Feuer des F > e? ausgesetzt waren, erlitten sie keine Beschädigungen. U w ■ Ihr morgens kam das Hauptgeschwader in Sicht von P ’cr Airthur. Am gleichen Tage wurde die Flotte nach der P ist nbay beordert. Die Linienschiffe „Fuji" und „Ja- feist erhielten Befehl, eine indirette Beschießung des irirttm Hafens vorzunehmen. Während der Befchießung fc'inn die feindlichen Schiffe nach und nach aus dem H r' heraus. Als die indirekte Beschicßuna aufhörte, etwa iirm2 llhr, waren fünf russische Schlachtschiffe und vier T Äudtobootzerstörer zu sehen. Wir waren der Ansicht, bcii::; )e$r Feind durch seine Bewegung den Versuch machte, uiiui m die Forts heranzubringen. Der Feind beschoß uns glM sa^lls indirekt von seinen Schiffen aus. Seine Geschosse finttlr Zahlreich in der Nähe des „Fuji" nieder, richteten aber oi c:j unseren Schiffen keinen Schaden an. Etwa mn drei c gen sich unsere Schiffe vom Hafen zurück. 'M einem Petersbn^er Briefe der „Schlest Ztg." ist Der Petersburger Korrespondent des „Echo de Paris" veröffentlicht ein Interview mit dem russisck^n Admiral Rogesiwenski, dem Chef des Generalstabes der Marine. Der Admiral sagte, es wäre ungerecht und ungeschickt, wenn man ben neuen r e s u l t a t l o s en Versuch ber Japaner gegenPortArthurals eine Narrheit bezeichnen wollte. Es sei wahrscheinlich, baß während des Bombardements die Japaner eine große Truppenlandung in Tschi- nampho ausgeführt hätten. Tiefe Landung und damit das BombardeTnent, das zur Deckung diente und das russische Oieschwader am Auslaufen verhindern sollte, erfolgte regelmäßig in Zwischenräumen von 12 Tagen. Jedes Bombardement kostet den Japanern 500000 Frcs. Die Japaner haben jeden verfügbaren Landungsplatz in Nord-Korea besetzt und koreanische Offiziere mit einem aus £*uH8 und Vorarbeitern bestehenden Stöbe errichten Landungsbrücken, bauen leichte Bahnen und befestigen die Küste. Ter „Daily Telegraph" meldet ans Söul vom 23. ds: Tie russischen Truppen in der Provinz Han- F o e'n fl (Norden Koreas" ziehen s i ch langsam hinter einen leichten Trusen-Schleier auf Wladiwostok zurück. Tie Japaner haben in Tschemulpo die von ihnen für Truppen und Bureaus gemieteten Häuser gekündigt. Ter russi sche^M i l i j^a r a t t a che e in Peking, der gleichzeitig Militäragent für Nordchina ist, bat um einen Passierschein, um die Orte Tschoengto'e und Tschau- iang besuchen zu dürfen, wo die Truppen des Generals 9D? a stationiert sind. Ter Attachee erbat noch einen besonderen Empfehlungsbrief an den General Ma. Tas chinesische auswärtige Amt lehnte das Gesuch a b. Tie Russische Telegraphen-Agentur meldet aus Liau- jana (Mandschurei) vom 24.: Nach Meldungen aus zu- verlässgier Quelle verlegte der (chinesische) General M a sein Quartier nach Tuntfclxm; seine Truppen sind nach Westen von der Hsinmintunbahn zurückgegangen. Ter Generalgouverneur Juanschikai weilt in Tientsin; seine Truppen sind nach Paotingfu zurückgekehrt, wo sie ftuher gestanden haben. Tie chinesische Regierung aing den Generalzolldirektor Sir Robert Hart um Rat an, da die russischen und japanischen Erklärungen über Kriegskontr ebande von einander abwichen. Hart empfahl der Regierung, jeden Beistand zu verhindern, der Japan gegeben werden könne, geftnäß der vussischient Bekanntmachung, und Rußland, gemäß der japanisck;en Bekanntmachung. In der Stadt wurde durch Anschläge bekanntgemacht, daß die Einwohner keiner der kriegführenden Parteien Beistand leisten dürfen. Ter russische Generalmajor Pflug telegraphiert unter dem 24. aus Mukden: Tie englische Meldung über den Uebergang der Japaner über den Tatungpaß, sowie Gefechte mit den Russen und daß den Japanern der Weg zum Vormarsch zum Motienpaß, wo sich angeblich eine starke russische Abteilung befinde, offenstehe, ist die reinste Erfindung. Ebenso sind auch die aus japanischen Quellen geschöpften Meldungen des „Taily Telegraph" über ein am 19. März angeblich bei Port Arthur stattgefundenes Gefecht und einen Zusammenstoß bei Soengtschoen erfunden, auch die Meldung des „Taily Chronicle", daß die Japaner Datungkau überschritten Hütten. Einer Tepesche ans Nagasaki zufolge hat das japanische Kri egsministerium jetzt einen detaillierten Kriegsplan zur Invasion der Mandschurei ertig gestellt. Eine große Truppenmacht ist bestimmt, von der Mündung des Dumen-Flusjes südlich der Poßjet-Bucht auf Charbin vorzustoßen. Starke Kolonnen sind nördlich von Pingyang für eine Offensiv-Operation aegen die Linie >es Jalu konzentriert. Tie vorderste japanische Front er- treckt sich von Andju nach Miokionsan, ungefähr 90 Kllo-- meter südlich vom Jälu. tot. 72 üfr | <$) ein t t-aNch ciuhex Sonntag». tru wie kenn Anzeiger »enden nn Wechsel mit t >ra htsfflchen Landwirt ke Sietztner ffamillen» Kälter viermal m der Woche beiqticflL üoinnonßörud u. Ber- li J bei Vrüh l'schen Hu; vöud)-u.€>lcin- liudtvei. R. Lang«. kMltion, Q-rrxbtium unb Druckerei: r-chalprab« 7. für Devot ch«: Amzetger (Ätetzea. Kese Frage zu bejahen, soweit zunächst Deutsch-Süd- "■ tafrifa in Betracht kommt. Es wird da ausgesührt, lei bie .schwarze Gefahr" im Norden deS Drange- iLiIff6 ständig wachse, und daS es unerklärlich sei, wie ser Wilhelm, der doch s. Zt. ein starkes Truppen- 01 -boi nach China entsandt habe, verhältnismäßig geringe Gin itfräfte für Afrika mobilisiere, wo eS sich um mehr als Uta die Bestrafung eines Gesandtenmordes und wo eS sich cor allen Dingen um deutschen Kolonialbesitz unb desien kickserung gegen die schwarze Gefahr handele. Diese Nutzst T ngen sind ja Röchst bemerkenswert. Also die schwarze flefe hr konzentriert sich im Norden deS OrangeflufleS. Dort litgi ober nicht nur deutscher, sondern auch britischer Besitz, Jülich daS Betschuanaland. Wie kommt eS, daß in auf dieses von einer schwarzen Gefahr nicht die Rede ill? lind wie ist es zu erklären, daß den in Afrika koloni- kbroifd) tätigen Weisen anderer Nationen, den Portugiesen, fror, ^ofen und Belgiern, solche Gefahr nicht signalisiert wird? grausame Behandlung d er Eingeb orenen ' rt deren sich einige Deutsche schuldig gemacht haben, k iebt doch fest, daß besonders von Bel giern und 3ti. teuern ungleich schlimmere Verbrechen, viel- ■ad. jsystematisch, begangen worden sind. Zu st heute veröffentlicht der Brüffeler „Peuple" eine ßtw.altiges Aussehen erregende Notiz über denKongo- fiaati. Danach wären englische Missionare, die Aru- roinu bereisten, zu Staatsposten gekommen, wo unter den lupien eines italienischen Offiziers und eines dklc isehen Unteroffiziers Soldaten ein Festgelage non Menschenfleisch abhielten, während sie Weiber und wr andere Schwarze umtanzten, die ebenfalls dem Tode c'weiht waren. Der italienische Offizier erklärte, als er von bin Missionaren zur Rede gestellt wurde, bei der Rückkehr ton "inec Expedition gegen Eingeborene habe er die Soldaten nfrl hindern können. Gefangene aufzufressen. Ein Missiunar eilte nach Borna, wo er dem englischen Konsul lüiltiidung machte. -Die Engländer selbst sind ebenso wenig zart- ,ii;blienb gegenüber den Eingeborenen, wofür «sich Beispiele hifr'üe bringen lasten. WaS in aller Welt also sollte die »k-ircarzen bestimmen, ihren Rastenhaß gerade und cms- ffiliet lid) in der Richtung auf die Deutschen zu entladen? Mn, die ganze Darstellung deS „Globe" ist nur geeignet, äm erdacht zu bestärken, daß gewiße, Deutschland übel- ir lexibe Stellen darauf auS sind, ihm die Kolonialsuppe in Mo, gründlich zu versalzen. Und diese Arglistigen sind (fiirerhd) anderswo zu suchen, als auf englischem Boden. Bnr. in der Tat durch die Bewegung der HereroS ein . nm:e;ne schwarze Gefahr hindeutender großer Zug geht, dann iii|ur von außen hineingetragen worden, und es wird wohl > cntii i»on außen dafür gesorgt werden, daß Deutschland dieser .' ffli!oniin(forge sobald nicht überhoben ist 6)ouoemeur Leutwein telegraphiert vom 24. März co:iti23tnbbuf: Major Glasenapp bleibt nach Meldung t tii; jf). Marz in Onjatu, zum Angriff bereit, dort stehen. 2 M-L Meldung eines UeberläuferS sitzt die Maste der HereroS i lush Übei Onganjira und am oberen Swakop. Sim 24. abends fuhren in Berlin für Südwestafrika 16 £ COriifte und 400 Mann unter Major Heyde ab. Zum Ab- f ff erschienen der Kronprinz und die Prinzen Eitel-Friedrich r rat Adalbert auf dem Bahnhofe. Per Krieg zwischen Japan und Rußland. GrfteS Blatt. 154. Jahrgang Freitag 25. Matz 1 «04 ® Wf BezngSptetSr KichknerAnzeiger w Eeneral-Anzeiger & Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW -- zeigenteil: Hans Beck. Volttische Tagesschau. Großherzog unb Sozialdemokrat. Auch der diesjährige parlamentarische Abend bei Sr. Exz. dem Staatsminister Dr. Rothe diente wieder einer gewissen Sorte von außerhesfischen Blättern zur Verübung so ungehöriger als törichter Glossen. Se. K. H. der Groß- herzog hat auch diesmal ein paar Worte an den Abg. Ulrich gerichtet und wieder fällt eine wilde Meute mit blödem Gekleff darüber her. So schreibt die „Staats- bürgerzeitung": Kräfte ist auch ein bedeutender Salon-Humorist von äußeres an Unterhaltung Für das der Witwe 28 gelegene An Croßmanns Leiche wurde eine Anzahl Briefe vor. stattgehabten Schlußfeier unserer Gewerbeschule, welche wurde in Zement eingegossen eine zerstückelte weibliche Leiche mit zerschlagenem Schädel gefunden. Die Polizei sucht nun unter Fußboden und im Garten des Haus«! Besuch von Frauen, die längere oder kürzere Zeit bei ihn, blieben. Croßmann hat wegen Bigamie fünf Jahre Zucht- haus verbüßt. Er soll sich am 24. Januar unter falschem Namen mit einer Frau verheiratet haben, welche 58 Pfund Sterling in der Postsparkasse hatte. Dieses Geld soll er unter Fälschung ihres Namen? fast gänzlich abgehoben fjaben. Diese Frau wurde von Croßmann mißhandelt, sie tief mg zu ihren Eltern und eine andere Frau Croßmann erschien dann im Hause. Der Mieter, welcher bas Verbrechen entdeckte, war am 8. Februar eingezogen und hatte sofort den üblen Geruch bemerkt. Wiederholt nächtliche AuSgänqe des Kreise Gießen der Zimmermann Christian Nieker aus Ober- Bessingen bei Lich und der Maurer Adolf Numrich von Forsthalls Glaubzahl bei Rodstein. Den Schülern wurde überhaupt daT Lob großen Fleißes und rechten Wohlerhaltens gegeben. Nachdem den Lehrern und dem Aufsichtsrat der schuldige Dank ausgesprochen worden war, vereinigte man sich noch zu einen, gemütlichen Zusammensein, wobei noch manches ernste und heitere Wort gesprochen wurde. ES wird unmittelbar nach Schluß der Schule noch ein Kursus im Croßmann erhöhten den Verdacht de§ Mieters. Montag nicht fehlen I obend bemerkte der Mieter, daß Croßmann eine Stlinde lang in einem dunklen Verschlage unter der Treppe bei Kerzenlicht des Kupfer- hämmerte. Er fragte ihn direkt, ob er eine Leiche dort habe. fortgesetzt und nehmen jedesmal nieim u* Stunden in Anspruch. Mit immer größerer Bestinulltheit sott sich Herausstellen, daß Stafforst einen nlindestens ebenso großen Anteil am Mord hat, wie sein Genosse. Die beiden Naubmörder sind sehr niedergeschlagen. Stafforst, der nicht bloß an Willenskraft, sondern auch an Körperstärke dem Groß nachsteht, bricht immer n,ehr zusamnlen. Dieser Tage slattsinden, der im Feldmessen und Nivellieren Winter nicht abgehalten werden konu •. Franks urt, 24. März. Tie Groß und Stafforst werden na. nach etwaigen weiteren Leichen. Croßmann hatte öfters Vorstellung, das Benefiz unserer beliebten, humorvollen und gesangbegabten Frl. Lembach, wird sicher noch einmal all diejenigen versammeln, die Sinn für Heiterkeit und Humor haben. Bekanntlich wird heute, Freitag, »Papageno" wiederholt werden. *• Gießener Ruder-Gesellschaft. Wir machen auch an dieser Stelle die Mitglieder der Gießener Ruder- Gesellschaft aus den am SamStag abend im Cafä Ebel anstehenden humoristischen Herrenabend aufmerksam. Außer der 1. Gießener Bumbaß-Gesellschaft und geschätzter hiesiger Sonntag den 27. März finden die beiden letzten Vorstellungen erfaßt wurde, durchschnitt sich Croßmann den Hali dieser Spielzeit statt. Da laut gesetzlicher Verordnung an | mit einem Rasiermesser und starb sofort. In der Blechkiste diesem Tage nur ernste Stücke gegeben werden dürfen, findet nachmittags zu den Preisen der Volksvorstellung (40 und 20 Pfennig) eine Aufführung von Anzengrubers „Pfarrer von Kirch selb" statt. Am Abend wird Sudermanns „Glück im Winkel" gegeben. — Die heutige Freitag- chmiedes Heinrich Vogt gehörige, Westanlage 28 gelegene An Croßmanns Leiche wurde eine Anzahl Briefe vor. Besitztum blieb bei der Versteigerung auf dem Ortsgericht Damen gefunden, die auf Heirats-Annoncen geantwortet Carl Loth für einen auswärtigen Reflektanten mit Mk. 37 550 hatten, ferner Pfandscheine über versetzte Schmucksachen. Ter e h m un q e n von . „Kl. Pr." täglich halb engagiert, so daß wird. — Besitzwechsel. Deutsches Reich. Berlin, 24. März. Gegenüber dem Artikel der „Braunschw. Landesztg." betitelt: „Der Kaiser und der Herzog von Cumberland" worin behauptet wird, Kaiser Wilhelm habe, als er sich im April 1903 uach Kopenhagen begab, mich eine Annäherung an das Cum- berlanoscheHaus angestrebt, wird mitgeteilt, diese Mitteilung und alle daran geknüpften Folgerungen seien durchaus unzutreffend. Nachdem der dänisch? Kronprinz am 27. und 28. Oktober 1902 dem deutschen Kaiser einen Besuch abgestattet hatte, machte Kaiser Wilhelm dem König Christian einen Gegenbesuch Bei diesem kam in keiner Weise in -Betracht, ob die herzoglich Cumberlandsche Familie sich am dänischen Hofe befand oder nicht. — Der Bundesrat überwies in seiner heutigen Sitzung den Antrag Preußens betr. die Entwürfe von Mili- tärpensions-Versorgungs gesehen, dritter Teil: kaiserliche Schutztinlppen in afrikan's^n Schutzgebieten, den zuständigen Ausschüssen. Den Ausschußberichten über den Entwurf von Gesetzen wegen Abänderung des Neichs- stempelgesetzes, wegen der Bekämpfung der Reblaus, wegen Aufnahme einer AnleihefürdasSchutz- gebiet Togo wurde zugestimmt, ebenso den Ausschußberichten über die Vorlage betr. Aenderring des § 21 der Eisenbahnverkehrsordnung, über die Beschlüsse des Landesausschusses zum Entwurf eines Gesetzes wegen Feststellung des Landeshaushaltsetats von Elsaß-Lothringen für das Rechnungsjahr 1904, über die Beschlüsse des Landesaus- .schusses zum Entwurf eines Gesetzes für Elsass-Lothringen 'über die Besoldung der Lehrer und Lehrerinnen an öffentlichen Elementarschulen. — Der „Nationallib. Kvrr." zufolge ist die Einbringung eines Gesetzentwurfes über den Versicherungsvertrag im Reichstage vor nächsten Winter nickt wahrscheinlich, da die von den Einzelregierungen und Interessenvertretungen eingegangenen Abänderungsan trage die Neuredb- gierung verzögerten. — Die „Derl. Pol. Nachr." melden, die wasserwirtschaftliche Vorlage werde dem Abgeordnetenhause unmittelbar nach der Osterpause zusammen mit der Sekun- därbahnvorlaae zugehen. — Der mexikanische Zuckerzoll, der bisher 15 Centavos für ein Kilogramm betrug, ist auf 21/2 Pesos für hundert Kilogramm ermäßigt worden. Hannover, 25. März. Bei derReichstagsersatz- stichw ahl im Wahlkreise Lüneburg-Winsen-Dlek- kede (16. Hannover) erhielt Welse von Wangenheim 11655, der nationalliberale Dr. Janecke 10139 Stimmen. Mehrere Orte fehlen noch. Da? Resultat wird dadurch, nicht beeinflußt, v. Wänaenbeim ist gewählt. mehr, als am Ende des Vorjahres. Tas gestattet einen Schluß auf die Erstarkung der örtlichen Spar- und Tar- lehnskassen, welche ja die Grundlage der Zentralkredit, qenossenschaften bilden. Recht erfreulich haben auch bie Zentral-Ein- und Verkaufsgenossensckaften des Reichs Verb an des sich entwickelt. Der Bezug landwirtschaftlich rB da f?er ikel wuchs nämlich von rund 19 500000 Zentner (im Werte von 51 000 000 Mk.) im Jahre 1902 auf 25 000 000 Ztr. (im Werte von 60000 000 Mk.) im Jahre 1903, der gemeinschaftliche Absatz von Getreide von 900 000 Ztr. (im Werte von 6 400 000 Mk.) im Jahre 1902 auf 1400000 Ztr. (im Werte von 10200000 Mk.) im Jahre 1903, der Bezug von landwirtsck-aftlichen Maschinen von 620 000 Mk. im Jahre 1902 auf 740 000 Mk. im Jahre 1903. Ter Reichsverband der deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaften selbst erfuhr im Jahre 1903 eine Zunahme um 1277 Genossenschaften, oder um 14 Prozent. Er umfaßte nämlich am 1. Januar 1903 9123 Genossenschaften, am 1. Januar 1904 aber deren 10 400. Allerdings ist dabei in Betracht zu ziehen, daß rm Jahre 1903 der große Verband rheinischer Genossenschaften in Köln beitrat, der allein 575 Genossen,chaf- ten mitbrachte. Aber auch die schon früher angcschlosseuen Verbände erfuhren starken Zuzug neuer Genossenschaften, namentlich der Bayerische Landesverband land- wir.sch^ftlichcrDarlehuskassenvereine und Molkereigenosscn- schaften (der um 138 Genossenschaften zunahm), ferner die Verbände in Neisse (Zunahme um 92 Genossenschaften), in Halle a. d. S. (64), in Darmstadt (59), in Hannover (54), in Stettin (51), in Münster (44), in Mel (40). Aber auch bei fast allen übrigen Verbänden ist eine erhebliche uZnahme zu verzeichnen, sogar in Gebieten, wo, wie in Westfalen und Hessen, das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen schon auf eine längere Entwickelung zurückblickt. _____________________________________________________________ Ausland. Haag, 24. März. Tie Zweite Kammer nahm mit 56 gegen 41 Stimmen das Gesetz an betr. den höheren 'Unterricht, nach dem den Privat Universitäten, in erster Linie der kalvinistischen, sogenannten „freien" Universität Amsterdam, dieselben Rechte zur Ausstellung von Tiplomen für Aemter und sonstige Anstellungen gegeben werden wie den staatlichen Universitäten, Gunter der Bedingung, daß die Privatuniversitäten drei Fakultäten enthalten, nach 25 Jahren vier, nach 50 Jahren fünf Fakultäten. Tie ganze Linke stimmte, weil sie die Garantien für den wissenschaftlichen und un- varteiischen Unterricht für ungenügend hielt, gegen die Vorlage. Poris, 24. März. Tie gestrige Dauersitzung der Kammer hatte die Mitglieder so ermüdet, daß die Sitzung auf heute mittag vertagt wurde. In der Sitzung kam es zeitweise zu argen Szenen. Ter Kabinettschef beklagte sich darüber, daß seitens der Obstruktion fortgesetzt Anträge gestellt würden, um die Arbeiten der Kammer zu verhindern. Ter Abg. Baudri-d'Asson wollte sich auf den Kabinettschef stürzen, als dieser sich *u einer Rede erhob. Ter Marquis de Diol intervenierte jedoch und verhinderte so ein Handgemenge. Zur Verhandlung steht das Gesetz betr. Beseitigung des Unterrichts durch Ordensmitglieder. Rom, 24. März. Deputiertenkammer. Der llnterstaatssekretär des Deußeren, Fusinato, erklärte auf 'eine Anfrage Santinis, die Regierung werde gelegentlich der Reise des Königs Alfons ein Geschwader nach 'Barcelona schicken; Marineunterstaatssekretär Aubry bestätigte dies. Santini drückte seine Freude über die Erklärung aus und begrüßt diesen Akt der Freund- ichaft gegen die Nachbarnation. Tie Kammer beschloß, daß eine Kommission von fünf Teputierten eine Unter» juchung über die Geschäftsführung des Erunterrichts- ministers Nasi anstellen und der Kammer bis zum 31. Mai berichten soll. Nasi erklärte sich mit der Einsetzung des Ausschusses einverstanden. nnh 4Tnn?L «ging sogar das falsche Gerücht, er liege tm Sterben. Sr JJlUUl UHU ^UHU» mird täglich vernommen und gibt erschöpfende Auskunft. Gießen, 25. Marz 1904. Mit den Zeugenvernehmungen ist die Untersuchung in ihr * » An der Landesuniversität sindet im Mai auch letztes Stadium eingetreten. Der Tag der Schwurgerichts- diese? JabreS wieder ein Fortbildungskursus für Volks- Verhandlung ist noch nicht bestimmt. schullehrer statt. Der vorjährige Kursus hatte nahezu 200 Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Teilnehmer, die auS allen Teilen Oberhessens und den preußi- Nachbarstaaten. Der Jagdaufseher Weigand aus chen Kreisen Marburg, Wetzlar und Biedenkopf sich einfanden. Mingolsheim i. Odenwald gmg mit fernem Sohne auf Dieses Jahr lesen Prof. Sauer: »Bilder aus der deutschen die ^agd, wahrend welche^ sich tue Morden auf kurze Zeil « r? S Mri » Gi-nns- von einander trennten. Ler lungere Weigand traf auf ?b^ch'ch b. (Architektur, d o.s n» ° &ie f^nem Gange mit einem früheren Wilderer zusammen, „Emlestung in die Philosophie und Dr. Hansen, ,-iel £em er in einen heftigen Wortwechsel geriet. Vegetation der Erde." . Nach kurzem Streite stieß ihm dieser das Messer wiederholt * * Die Passionsspiele im Stile der Oberammer- lh^n Unterleib. Ter Verletzte wurde später von seinen gauer, die vorgestern abend wegen technischer Schwierig- zz^er aufgefunden. Er liegt min tödlich verwundet im leiten nicht stattfinden konnten, versammelten gestern abend Heidelberger Uuiversitätskran'enhaus. Ter Strolch ist leider ein ansehnlick>es Publikum im Neuen Saalbau. Tue entfommen. — Tie 65 jährige Frau Benz aus Bingert bietungen erfüllten zum größten Teil ihren Zweck, waren sollte in der Nähe der Station Planig aus dem bereits anregend, stimmungsvoll und auch von künstlerischem Lm Fahren begriffenen Zug aussteigen, stürzte aber so teresse. Zwar erwies söchi der musikalische Teil, die 23e- ung[ü(fti(fl aus dem Zuge, daß sie einen Schädelbruch er- gleitung auf einem Harmonium, als etwas aufdringlich l UTlß sofort verstarb. und nicht ganz im Einklang mit den Empfindungen, die —------- 1 —'' — beim Anblick so denkivürdiger Begebenheiten und bei der Hin- veriNlscyte». gäbe an historisches, farbenreiches Leben uns warm bewegen. »Marienburg, 24. März. Der Rentier Wals, Es ist ein Gottesdienst eigner Art, den wir ber diesen Elbing wurde verhaftet unter dem Verdacht der Brand- Bildern aus einer längst entschwundenen Zeit verrichten. p bicfinen Laubenhause Bei diesem Einzug in Jrusalem, der gestern in einem wirk- 'N st un g m )emem yiepgen ^auvenyau e. lich prächtigen Gruppenbild mit Christus auf einer Esel m ? , ^rz. ^m Walde von reitend dargestellt wurde, möchte bei aller Ehrfurcht vor Lawek bet Pietz wurde em Waldheger erschlagen atyge- der religiösen Bedeutung dieses Ereignisses etwas von der fanden. Von den Tätern, vermutlich Wilddieben, fehlt jede Zoesie der staubigen, heißen Landstraße in uns erklingen, Spur. die auch Chvistus selbst nicht fremd gewesen sein mag. Malaga, 24. März. In Cuevas entstand gestern Aber der Veranstalter und Leiter der Spiele muß erst infolge anhaltenden Regens ein Erdrutsch seine technischien Erfahmmgen in unserem Neuen Ertalbau Menschen wurden dabei verschüttet. Man glnubt machen,und wenn am Sonntag die ^arbretimgen wiederholt aQc tot sind. Es wurden bereits mehrer- Leiche» werden, wird auch in der musikalijchen Begleitung eine Besserung eingetreten sein. Der Darsteller des Christus, üevorgen. . . Herr Peterka, hat eine sehr geeignete Erscheimtng und besitzt J8” Einem " rkanartlgeii nicht unbedeutendes mimisches Talent. Besonders das Sturm fand hier heute früh 4 Uhr em heftiges Erd- Spiel der feinen Hände, die vornehme Haltung, erregen Be- beben statt, dem später ein schwächeres folgte. wunderung. Das Llbendmahl wurde ein äußerst eindrucks- 'Ein furchtbares Verbrechen wurde in der volles Bild. Die rote bengalische Beleuchtung war wohl Londoner Vorstadt Kensal Rise entdeckt. Ein Mam etwas zu abenteuerlich und hätte entbehrt werden können, ^on 35 Jahren, Georg Albert Croßmann wollte eine Blech- Die übrigenBilder: Christus-am Oelberg, die Geißelung, die f-bie ^rocr war unb ou§ der eine Flüssigkeit Krönung, ber ^erau§f^o6, non einem Fuhrmann weqfahren lassen. Ta Di- Sämann schöpft- Verdacht. Ein Mieter beS ero6mm Wiederholungen, im Sonntag nachmittag und abend ver- hatte schon feit einigen Tagen Verdacht geschöpft. Sie dienen einen guten Besuch. 1 holten die Polizei; Croßmann ergriff eiligst die Flucht, wurde * * Aus dem Bureau des Stadttheaters, aber von der Polizei erfaßt. In dem Augenblick, da er was die rechte tut/ — * T ie verbummelten Junggesellen „Frankfurter Oderzeitung" erzählt: Ter .^aatsl Kraetke bereist mit einem seiner Räte ^nen O direktionsbezirk, und der Oberpostdirektor schließt den an. Alle drei sind Junggesellen, dluf einem 1 fragt der Staatssekretär einen jungen.Deamlen. „ ich sehe, sind Sie schon verheiratet? Sie sind 6 ) recht jung!" Treuherzig antwortete der Angered■ • als Junggeselle verbummelt man zu sehr. Herren laasten recht ber^lick imd fuhren^v^NEd^^^^ Nniverfltäts-Dulhrichtell. — Geh. ObersuMzi-at Dr. Bierhaus in B e r1 $ £ b£E kicher Honorarvrokessor und bisheriaer vortragenoe künjtige OberlandesgerichtspräsideiU in Kiel, iß 016 Höchstbietender. Totenschein einer 1897 verstorbenen Frau ErotzmannS, em )( Der Vogelsberger Geflügel- und Vogel- Damenring und ein Pfund Sterling sowie einige zuchiverein wurde auf der Landesausstellung in Offenbach Schillinge Bargeld. Außerdem fand man Quittungen über in der Punktzahl als der zweithöchste (283 Punkte) bewertet. Möbel in den Taschen. Es scheint, daß Eroßmann öfter Die höchste Zahl erreichte der Darmstädter Geflügelverein Möbel hat versteigern lassen. ,Odins" mit 306 Punkten und diesem fiel auch der Sieger- ♦ Drahtlose Telegraphie Helgoland- preis zu. Amsterdam-Hambu r g! Bon der feit Jahr und Tog. (!) Ettingshausen, 24. März. Unter großer Be- im Betriebe der deutschen Marine befindlichen Funksprncv- teiligung der Gemeinde wurde gestern der erst 32 Jahre alte Helgoland aus. einer Station, welme durch nc- Bergmann Johannes Repp beerdigt. Er war 8 Jahre ersten Versuche Professor Br°uns eine auf^dem Brannsteinbergwerk Jernie bei Gießen beschäftigt. Bedeutung ber (cfer Am Freitag kehrte er schwer krank zurück. An einer Lungen- ^ten im Hamburger Hafen liegenden neuen Schr-N- cntzündung erlog der fleißige Arbeiter am Sonntag. dumpfer „Cap Blanco" der §>arnburg-Südamerikamschem )( Grünberg, 24. März. Der heutige Vieh- und Tarnpfschiffahrts-Gesellschaft wie auch nach einer in Amster- Krämermarkt, verbunden mit Schafmarkt, bot ein ziemlich dam innerhalb der dortigen Werft errichteten hvua'ioi- flottes Geschäft. Schweine waren angefahren 903 Stück, scheu Station Zeichen und Telegramme mittels drahMI Ferkel bis zu 14 Wochen kosteten 65—70 Mk., Mittelsorte Telegraphie mit absoluter Klarheit und fehlerfrei uve 35-40 Mk., kleine Ferkel 25-30 Mk. tragen. Tiefer von der Gesellest für drahtlo° rr. Nidda, 23. März. Bei der heute im .GambrinuS- 3^^° Snstem -Telefnnken" grtteserte 0 - - - - - - - - 1 gen technischen Könnens ist umso bemcrlenswerier, »^ c... .1 icfj- hier um eine Entfernung von 300 Kilometer hano . sehr zahlreich besucht war, wurde von Hauptlehrer Höhn ber ^ unter erschwerenden Verhältnissen mit den Hüfsmst ganze Unterrichtsgang der Schule von unten an an der Hand telu einer normalen Marine-Funkspruckstation vewäm^ der sehr reichlich ausgestellten Schülerarbeiten erläutert. Bei wurde. Von der Marconi-Gesellschaft sind ’^ar berni- ber PreiSvkrteilung für von ben Schulen selbständig zu Hause größere Entfernungen mittels Well n e(egrapli' überor — angefertigten Arbeiten erhielten aus ben 3 Kreisen Büdingen, worden, doch mußten stets Stationsanlagen von gera ,,^ Schotten und Gießen je 2 Schüler Preise, und zwar aus dem ungeheuerlichen Timensionen zu diesem Zwecke erncyre gr ' - zur Hilfe genommen werden. , ..tu • Eine Pianistin, wie sie in ber Bibel st In einer Pariser Gesellschaft ermüdet eine an sprach do Pianistin bie Zuhörer burch ihr jamnierlickes Spiel. ’ ist eine Pianistin wie sie in ber Bibel steht*, bemerkt Ist"" .Was meinen Sie damit? „Nun, ihre linke Hand weitz mq - ®ie6e" loßen- ^6« WÄ Sri« SÄ' Äh Darlegung stS punkt, bae mnn behandel" muß- emen anderen S starke? 5Prenflpl das Urteil m« würben 2«bn ® uelchossen, was Anderem 3nteteS vainpl lullte. Oldenvt sldenburg'iche" dicht >md des .r Parteilichkeit roi Prozeß Biermai zu drei Man «ruses, em Rec aendeS: In Laturnus etlffl" mehrere Jahre gewesen iei, >o Resiau'-ant ieier für Julien un daß ir dem fl( wesen ei, denn Lustige Sieben, der damalige schiedentlic sehr hoch, lande anderen 2! i schoppen kamen sagte, er habe dulde. Minis einen Heim Zuhorerraum.l Zur An Kinder schrei! zehn Jahre alle jn Türen dadur Acfjn Jahre alte spannten Ghimr schnellte und ihn des Cehoermöge als dessen gesetzt Gnind des § 382 sowohl von deni CberlanbeSgerirfit erfannt. Tas Cbe Mauel auf @runb ÖallpM al? Antz daß sich sein Sohn verbotenen Syiclu kann er srch nich der niorberlichen habe schien lasse Betragen autroei1 vertritt das Neiä des Tberlandesq, ans: Tie AM reichender Weise Sorge getragen ■ dem wirtlich D Reichsgericht es hindem konnte, i letzte. -DieO ^903 von b Zollgebiet * ö vvelwagc =8 »im;;*, oemnotfi m eine: W Slepfel fomi 13 297000 Mk 4 866 000 Mks » Werte 'vo Kirschen, SBeeren w" 7500000 $ Leiber steht ^°pvelwag, Een L 1902 wurden mr sää iiiid ,, dcrli ®l,9etei(t von Privat-DiZ, Uk-Kred Sa2"6äbt ?°kh"wer Zarpener1 Unö .v. dort durchfahrende Bersin-Frankfurter D-Zug, tva? einen bedeutenden Materialschaden und geringfügige Verletzungen einiger Reisenden zur Folge hatte. Wegen dieses Umstandes hatten sich vor der Strafkammer zu verantworten der Bahnmeister Heyer aus Hailer, der Stationsverwalter Neumann von Langenselbold und der Stcllwerkfchlosser Hell- Win g von Gelnhausen. Heber wurde zu 100 Mk., Hellwing zu 60 Mk. Geldstrafe verurteilt und Neumann freigesprochen. Berlin, 25. März. Der hiesige Arzt Dr. Heinrich Levi ist vom Monte Telegrafo bei Eapra abgestürzt. Seine Leiche wurde von mehreren Freunden aufgefunden. Ter Verunglückte, dessen Eltern in "r'edenau wohnen, stand im 28. Lebensjahre. Er war als Assistenzarzt im städtischen Krankenhause am Urban in Berlin tätig. Er befand sich seit dem 1. März auf einer Urlaubsreife in Italien. London, 25. März. Tie „Times" meldet aus Tokio : Aus den Dokumenten, welche dem Parlament vvrgelegt worden sind, gebe hervor, daß Japan in der letzten Mote «an Rußland sich bereit erklärt hat c, die Mandschurei als außerhalb seiner Interessensphäre zu erklären, falls Rußland einwi^l-ge, aus jeden politischen Einfluß in Korea zu verzichten. Diese wichtige Konzession«, scheint Rußland in dem Glauben bestärkt zu haben, daß Japan bereit sei, noch weitere Zugeständnisse zu machen, um den Krieg zu vermeiden. Paris,25. März. Nach einer Petersburger Meldung des „Herald" widmen die russischen Militärkreise den unausgesetzten Waffeubestellungen Chinas besonders in Oesterreich ihre Aufmerksamkeit. Man kennt in Petersburg die chinesischen Groß-Funktionäre, welche ihren Einfluß gegen die Fortsetzung der neutralen Haltung Chinas aufwenden. — Tie Kosten der nahezu vollendeten Baikalbahn belaufen sich bisher auf 531/2 Millionen Rubel. Rom, 25. März. Im Vatikan verlautet, der Papst beabsichtige, den Kaiser anläßlich seinerMiltelmeerreise in irgend einer Form begrüßen zu lassen. Rom, 25. März. Sämtlick)e neapolitanischen und Mailänder Blätter weisen auf die Bedeutung der für Samstag geplanten Zusammenkunft zwischen Kaiser Wil- he lm und König Viktor Emanuel hin und sprechen die Vermutung aus, daß die Balkanfrage den Hauptgegenstand der Erörterungen bilden wird. In den politischen Kreisen Italiens wurde die überaus herzliche Form der Begrüßungstelegramme der Monarchen mit lebhaftem Interesse und hoher Genugtuung bemerkt. Triest, 25. März. Die sozialdemokratische Führerin MarieJamnik hat sich in selbstmörderischer Absicht bei Barcola ins Meer gestürzt und ist ertrunken. Wien, 25. März. In der Affäre des flüchtigen Universitäts-Professors Beer veröffentlicht Regierungsrat Stöger eine Zuschrift an die Zeitungen, in der er per- sichert, gegen Frau Beer wegen des Ueberfalles keine gerichtlichen Schritte unternehmen zu wollen. Gleichzeitig hebt, er im Einvernehmen mit einem Kollegen hervor, daß beide von den dem Beschuldigten zur Last fällenden Delikten erstem Januar 1904 Kenntnis erhalten und bis dahin gute Beziehungen zur Familie Beer unterhalten zu haben. Petersburg, 25. März. Ter „Regierungsbote" ver» öffentlicht die Ernennung des Generalstabschefs Generaladjutanten Ssacherow zum Kriegsminister und des Großfürsten Cyrill Wladimirowitsch zum Cbes der Marineabteilung im Stabe der Flotte im Stillen Ozean. (L) Newyork, 25. März. Ter frühere deutsche Offizier Otto Suermondt traf auf dem Dampfer „Kaiser Wilhelm der Große" hier ein, um dem Präsidenten R 0 0 s e- beit ein Handschreiben Kaiser Wilhelm? zu überbringen. Ter Inhalt des Handschreibens ist unbekannt. Tie Blätter melden, der Kaiser habe an die amerikanischen. Zollbehörden geschrieben und gebeten, den Ueberbringer des Briefes besonders fteundlich zu behandeln. Irgend' ein untergeordneter Beamter habe diesen Brief g e st 0 h - len, um ihn als Andenken zu behalten. Tie „Newyork Times" versichert, die Zollbeamten seien Über den Wunsch des Kaisers hinweggegangen und hätten den Offizier a. D. der Üblichen strengen Durchsuchung unterworfen. -aubenhause. 6uro«S 1*1 u Asiens ein Ul. °"schüttet Mn'.'. ltben b-reits $ci einem oik^,, * w ein heftig!:".' ^wachere? folgte, ^brechen rourbe > Risr entdeck!, (h rt Großmann wollte w-' unb aus der eint innonn wegsahren km - Ein Mieter des Jen Verdacht gefdjc; n ergriff eiligst die ssch - In dem Augentlit sich Croßmann be: starb sofort. eine zerstückelte ntn em Schädel gtfunba, loben unb im ©ortend ichen. Croßmomt liott! gen ober kürzen fyil bt en Bigamie AM'- am 24. Jammter fo/fi heiratet Holm, M W? batte. jft gänjlid) abqlhon norm mißhandelt, st bere Frau Ervßtr meldet ba§ Vc: mge;ogm und Hoti! 'bertjolt nächtliche U- Obacht des W dah Croßmann eine- ; unter der Treppe t >irekt, ob er eine W; be eine Anzahl Ini if Heirats-Annoncr- über versetzte W-;-' ftorbenen Frau V- ßfunb Sterling I* -dem fand man W- scheint, baß wP «feine W*^v SÄ' L Werft tnEte tu" stzG M ;n bet » wir I* . । (ine lick» Überhaupt keine haben wird, so sah sich doch die Spekulatton ,u Gewinnrealisationen veranlaßt. Die Gründe der Geldverstei- fung liegen hauptsächlich in dem außergewöhnlich ungünstigen VierteljahreSschluß, da er unmittelbar vor den Feiertagen liegt. Daß die Geldversteißing anhalten wird, ist um so unwahrscheinlicher, weil die ausländischen Geldmärkte sehr willig sind. Lederindustrie. In einer in Magdeburg abaebaltenen Versammlung der freien Vereinigung von Lederiabrckanten Mitteldeutschlands wurde einstimmig eine vorläufige weitere Preiserhöhung für Leder und Abfälle von 5 Mk. pro Zentner und für CrouponS von 10 Mk. beschlossen. Eine demnächst stattfindende Versammlung sämtlicher deutscher Lederfabrikanlen soll weitere Preiserhöhungen beschließen. Köln, 24. Mär^. Die Abrechnungsstelle für Ausfuhr in Düsiel- dorf teilt der „Köln. Ztg/ mit, daß das Rheinisch-Westfälische Kohlenspndikat in Essen a. d. Ruhr, das Roheisensyn- d i k a t in Düffeldorf, der Verein für Verkauf von Siegerländer Roheisen in Siegen und der Stahlwerkverband in Düsseldorf sie ermächtigten, für die im zweiten Viertel d. Js. zur Ausfuhr gelangenden Waren Ausfuhrgütungen bis zu nachstehenden Maximalsätzen zu bewilligen : Mk. 1,50 für 1000 Kilogramm Kohlen ufw., Mk. 2,50 für 1000 Kilogramm Roheisen, ausschließlich Vergütung auf Kohle und Roheisen, Alk. 20 für IWO Kilogramm Formellen einschließlich Vergütung auf Kohle und Roheisen. Eine 2lusfuhrvergütung auf Kohle, Koks usw. kann nur in grundsätzlicher Uebereiuslimmung mit dem Stahlwerkverband und den beiden Roheifenfyndikaten bewilligt werden. Es bleibt daher in allen Fällen die Entscheidung darüber, ob eine Vergütung gewährt wird oder nicht, vorbehalten. New-Aork. 24. März. Die Passiven des f all i ten Baum wo ll-Spekulanten Sullys belaufen sich auf 4 Millionen Doll. Seine Gattin hatte ihr Haus sowie ihre Juwelen im Werte von 7« Millionen Dollar zur Verfügung gestellt, damit er sein Geschäft ausbreiten könnte. Sie zog jedoch dieses Anerbieten zurück, nachdem über das Vermögen Sullys der Kon- kurs verhängt wurde. Sport. — Fern fahrt Frankfurt a. M.-Berlin für Motorzweiräder. Für diese vom Deutschen Raü- fahrerbunde aut 4. und 5. Juni zu veranstaltende Fernfahrt ist soeben die Ausschreibung erfolgt. Die Fahrt geht über die Strecke Frankfurt a. M.—Gießen—Marburg— Kussel — Münden — Göttingen — Northeim — Elze — Hannover — Peine — Braunschweig — Helmstedt — Magdeburg —Burg—Brandenburg—Potsdam—Berlin. Sie wird zum Zwecke der Nachtruhe in Hannover unterbrochen. Tie Abfahrt in Frankfurt a. M. und Hannover erfolgt 5 Uhr vormittags. In Frankfurt a. M., Hannover und Berlin, sowie an mehreren weiteren Orten der Strecke werden Kontrollen eingerichtet. Dort sind Listen aufgelegt, in welche sich die Fahrer persönlich einzuzeichnen haben? Radwechsel ist nicht gestattet. Nur derjenige hat Anspruch auf Auszeichnung, der die Strecke mit dem von ihm gemeldeten, in Frankfurt plombierten Rad und auf dem vor geschrieben en Weg von Anfang bis zu Ende innerhalb der noch festFusetzerrden Zeit ^11^* legt. Nc"nn-!'uasschs"ff g'^ 10 ^-<7 n'~^ lIfir. |u i)üren dadurch das rechte Auge verletzt, das; der damals brei- lkhr Jahre alte Gymnasiast Ludwig Mauel mittelst eines ge- M! nten Gummistreifchens einen Papierstreifen gegen ihn ab- schwellte und ihn dabei so unglücklich traf, daß eine Minderung des > Sehvermögens eiutrat. Tie von der Mutter des Verletzten, alslveffen gesetzliche Vertreterin, gegen den Vater Mauels aus Sarnb be§ § 382 bes B. G.-B. erhobene Schabenersatzklage würbe loio.'obl von dem Landgerichte zu Aachen, wie auch von dem Kölner lbmlandesgericht in der Berufungsinstanz als gerechtfertigt an- erfciiint Tas Oberlandesgericht ist der Ansicht, daß der Vater des Maciel auf Grund der ihm nach $ 382 des B. G.-B. Obliegenheit ülifHsiicht als Aufsichtsperson dafür verantwortlich zu machen fei, doßs sich sein Sohn im Besitz eines gefährlichen und in der Schule verbotenen Spielzeuges befunden habe. Von feiner Haftpflicht laut er sich nicht durch den Nachweis befreien, daß er es an der erforderlichen Aufsicht und Erziehung seines SohneS nicht 6abr fehlen taffen, und daß dieser auch in der Schule gutes Sehiagen aufweise. Eine vollständig entgegengesetzte Auffassung wrt itt das Reichsgericht, das am 11. Februar d. I. das Urteil de? iLberlandesgerichtes aufhob und die Klage abwieS. Es fiihrt au8: Die Aufsichtspflicht der Eltern über ihre Kinder ist in aus- reichender Weise erfüllt, wenn für eine gute Erziehung der letzteren Soriqe getragen wird; andererseits findet sie auch ihre Grenze in wirklich Möglichen. In dem vorliegenden Falle hält das Hcichsgericht es iticht für möglich, daß der Vater des Mauel ver- jintm-n konnte, daß sich sein Sohn in den Besitz des Spielzeuges Wc. Kerichtssaal. s. Gießen, 24. März. Vor dem Schöffengericht torn'effem waren die Kausieute F. und Kons, angeklagt, well sie p:en den § 26 der V -O. vom 8. Nov. 1903, den Verkehr mit kvreng stossen bett. § 367 2 R.-St.-G.-B. gehandelt haben sc len. AIS Zeugen waren zahlreich Schuler und Schutzleute er- kihenen. Das Gericht hatte Büchsenmacher A. Tickors-Gießen und rrchbindermeister Ad. Bourgeois-Gießen als Sachverständige, die tu geklagten den Pyrotechniker Geschäftsführer W. Grünewald vom fenüe W. Weiffenbach Stuttgart-Höchst-Unterliederbach geladen. -?ie Angeklagten wurden, weil sie in den letzten Tagen vor dem 8L. Dezember 1903 an verschiedene Personen, zum Teil auch an solche unter 16 Jahren, Lady Brekers, Frösche, Schwärmer derlauft hatten, mit Strafbefehlen bedacht, gegen welche sie Einspruch erl eben. Tie Angeklagten stützten sich auf eine Erlaubnis von der Vollizei, sowie auf die von verschiedenen Gerichtshöfen gefällten llrtieile, daß Lady Brekers, Frösche rc. nur als Spielwaren zu betrachten feien und das Abbrennen ausschließlich dem Zwecke ber Belustigung und Unterhaltung Unerwachsener und Erwachsener bienen solle. Ter Sachverständige steht nach einer genauen Ve rlegung de8 Sachverständigen Grünewald auf demselben Staud- pumft, da» man diese kleinen Feuerwerkskörper als Spielwaren behandeln muß. Der Sachverständige Bourgeois stellt sich auf euren anderen Standpunkt; er meint, daß diese Feuerwerkskörper siai ke4 Sprengpulver enthielten. Ter Vorsitzende verkündete, daß baü Urteil in 8 Tagen gefällt werde. Während der Verhandlung wurden Lady Brekers rc. abgebrannt, sowie mit Cracer Cauonen aeschossen, was von dem zahlreich anwesenden Publikum mit be- soMerem Jntereffe verfolgt wurde und den Sitzungssaal mit Pulve-- bampf füllte. Oldenburg, 23. März. Wegen Beleidigung des oltanbiirgifdjen Justi^ministerS R u h st r a t durch ein Ge- bidot und des Amtsrichters Bolte durch den Vorwurf der ?a-rteilichkeit wurde der Redakteur des durch den vorausgegangen $rr-ue6 Biermann bekannten ,R e s i d e n z b 0 t e n", Paul Kruse, 111 drei Nlonaten Gefängnis verurteilt. Ter Verteidiger nruses, ein Rechtsanwalt auS Bremen, erzählte dabei u. a. fol- fleTubeS : In einem Bureau in Bremen fei eines Tages ein Kellner rcnuniuS erschienen und habe dort folgendes angegeben: Da er wenrere Jahre in Oldenburg im Ellersfchen Restaurant in Stellung oen'-efen fei, könne er folgende neuen Angaben machen: in dem iRetiauront feien drei Lokale, und zwar: eins für Offiziere, eins für Juristen und ein* für Privatleute. Ihn wundere am meisten, bas in dem ganzen Prozeß nie die Rede von diesem Lokal ge- weem sei, denn hier wurde auch sehr hoch gespielt, und zwar die Lustige Sieben, und der toll ft e Spieler war auf alle Fälle ber damalige Oberstaatsanwalt Ruhst rat, dem ich ver- schriedentlich Geld geliehen habe. Es wurde nicht nur seh! hoch, sondern auch sehr lange gespielt: oft bis zum a nBb e r e n Mittag, wenn schon die anderen Gäste zum Früh- schlvppen kamen. Ich muß entschieden bestreiten, wenn der Minister Ingi?, er habe nie geäußert, daß er kein Silber auf dem Tische bu tue. 9)1 i n i ft e r Ruhstrat schuldet mir sogar noch e r en kleinen Betrag. (Lebhafte Bewegung im überfüllten Zwü-örerraum.) Die f riMffSg unseres E ' Eiofstrasse 44 Unser Lager in in Betten und vollständigen Oe olii* "W Bcmögtils-Billttiz M 31. Iczembtr 191)3.1 Gewandter Kellner | c . ,, _ ... „ . für Sonntag nachmittag gebucht. c/ft £ Ptifsipg. «vft «A Näh. in der Exp. d. Bl. 12836 Näh. in der Exp. d. Bl. >2836 2861.36 2652 — 57230.14 46035.62 10203.70 I Haspel. 01540 66 2870 ^Uoljimng, 2 Zimmers Kammer, Küche, Zubehör zu vermieten Niäusburg 16. 26311 E*ranz Bell später zu vermieten. 01364 2871 Eijengrobhandlg. 2785 Leipzig. 2877 2880 3869 Nachm. 2—4 Uhr. 2541 zu vermieten. MM Ilerl'chiedems MUWWW Offeilt S'tcllrii 70721.69 . 68 2772.— 17800.— 1069 — 145.89 1.40 123.— 120.40 245.16 Starten Znzhnvii verkauft Karl Euter, Hammsiraße 5. Die Beerdigung findet am Samstag den 26. März, «achrn. 8 Uhr, vori der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Kassenbestand Guthaben in laufender Rechnung bei Genossen Darlehne auf Schuldscheine Hypotheken Kaufjchillmge Rückständige Güterkaufund Pachtgelder . Rückstäiidige Zinsen Utensilien Ei« KiicheimW sofort gesucht. [2834] ÄU< ÄUeit. Die Beerdigung findet Sonntag ben 27. März, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. Privatier geziemend in Kenntnis zu setzem Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 01535] Ein braves, jüngerer Dienstmädchen ges. Steinst!. 72. Täglich frische Süßrahmbutter per P'und 1,20 Älk. Dampfmollerer Gießen, Schanzenslraße 4. >01418 ßthrolk, Slnjng nnö Palctst sehr wenig gebraucht, zu verkaufen 01547 Älordanlage 13. Äircheuplatz 6 2-Zimmerwohiiung mit Küche und allem Zubehör per 15. April oder Actrat w. bald sch- »m». T-m- m. strebs., wenn auch vermöge los. Herrn. Näh. Ausk.u.Mb alück",Berlin3.0.26. 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