154. Jahrgang Erstes Blatt Donnerstag 25. Februarl804 )fer des Kurs- en Krieges ist der Meyer ist mit einer Honen Mark ge« faltSort jod Son» nn Verdacht, seine M vchchert raar, dr. Jaeadsot>n m Letterdienst, rpler. ’djaben, der auf 6 Millionen geschätzt wird, sich genau veranschlagen läßt. qen. tzever Anzeigers, nisterialdirektor ;mng des Finanz« ltschen Offiziere, or v. Tettow, die m, sind hier ein« dwick aus die vom ,tQ96- erscheinenden § aufmerksam ge, ■r »wischen 10 unb 1 der deutschen See» t den MittagZzügen m Oberhessen noch st schon in der Zeit ine größere Anzahl rten durch Aushang m werden gebeten, ' der Erntezeit, die um unnötige 93er» Kirche unb bchule. — Zur evangelischen Kirche sind im letzten JuhrL im Großherzogtum übergetreten: von der katholischen Kirche 13 3, von anderen christlichen Konfessionen 42, Sonstige 13, zusammen 188; aus der evangel. Landeskirche sind ausgetreten: zur katholischen Kirche 14, zu anderen christlichen Konfessionen 54. Die Zahl der Kommunikanten war: im öffentlichen Gottesdienst 390 036, privatim 7191 oder 53,6 auf 100 evangelische Bewohner: in Starkenburg 35,9, in Oberhessen 81,9, in Rheinhessen 45,9. Auf 100 bürgerliche Eheschließungen kamen 88,3 kirchliche Trauungen durch evangelische Geistliche: in Starkenburg 90,1, in Oberhessen 96,8, in Rheinhessen 94,1. Die Zahl der durch Geistliche anderer Konfessionen vollzogenen Trauungen von Evangelischen, also namentlich von Misch- chen, ist hierunter nicht begriffen. Auf 100 Lebendgeborene kamen 86,4, von evangelischen Geistlichen Getaufte: in Starkenburg 87,6, in Oberhessen 92,3, in Rheinheffen 77,2. Auch hier 'fehlen die Angaben der von Geistlichen anderer Konfessionen Getauften aus Mischehen. Deutsches Reich. Berlin, 24. Febr. Der Kaiser sprach heute beim Reichskanzler Grafen v. Bülow vor, hörte im kgl. Schlöffe die Vorträge des Chefs deS Zivilkabinets Dr. v. Lucanus und deS HauSminisierS v. Wedel. Das Frühstück nahm der Kaiser beim Staatssekretär des Auswärtigen Amtes Jreiherrn o. Nichthofen ein. , — Der Kaiser ließ der gesamten Besatzung'des Panzerkreuzers „Prinz Heinrich" für ihr tatkräftiges Eingreifen bei der Aalesunder Hilfsaktion seine warme Anerkennung aussprcchen. — Zu dem heutigen parlamentarischen Abend bei dem Reichskanzler Grafen Bülow waren über 1100 Einladungen ergangen. Anwesend waren sämtliche Minister und Staatssekretäre, Mitglieder des Bundesrats, Vertreter der verschiedenen Reichsämter, zahlreiche Abgeordnete der verschiedenen Parteien des Reichstages und des Landtages und hervorragend-Persönlichkeiten der Kunst, Wiffenschaft und der Preffe. — Die Abendblätter melden, der Vorstand des Zentral- verbandeS der Deutschen Bank und des BankicrgewerbeS beabsichtige, einen allgemeinen deutschen Bankiertag zur Beratung der Börsengesetz-Novelle zusammenzuberufen, wenn die erste Lesung der Novelle stattgcfunden habe. Ko bürg, 24. Febr. Herzogin Marie gedenkt mit ihrer Tochter, der geschiedenen Großherzogin von Hcffen, bei denen bis zum Ausbruch des russisch-japanischen Krieges wiederum Großfürst Cyrill von Rußland weilte, bis Anfangs Mai in Nizza zu bleiben. Straßburg i. E., 24. Febr. In einer von etwa 400 Teilnehmerinnen besuchten Frauenvcrsammlung wurde nach einem Referate des Ehrenherrn Dr. Müller-SimoniS eine katholische Frauenzunft für das Elsaß inS Leben zu rufen beschloßen. .....■■■■■ ■" ■ ...iuuiiwjihu.jjl,. iwim!» — UJ--1 - Aus Stadt und Land. Gießen, den 25. Februar 1904. ** Schwurgericht. Vor dem anfangs März beginnenden Schwurgericht werden voraussichtlich 4 bis 5 Fälle verhandelt werden. Die Sitzungen werden in einer Woche erledigt werden. •* Das Schwurgericht und die Strafprozeß- resorm. Professor Dr. Mittermaier begann seinen gestrigen akademischen Vortrag mit einem Hinweis darauf, daß die Frage, ob das deutsche Schwurgericht beizubehalten, ob e8 zu ändern sei, zur Zeit von einer Kommission des ReichSjustiz- amteS beraten werde. Sie sei eine sehr schwierige und sehr bestrittene: drei Strafrechtslehrer der Ludoviciana haben sich in den letzten 30 Jahren in dreifach verschiedenem Sinn über sie geäußert. Auch an den Aufsatz deS Gießener Anzeigers aus dem Sommer 1903 erinnert der Redner. Er hofft, dartun zu können, daß das steigende Mißtrauen gegen die Schwurgerichte auf einem sehr äußerlichen Beobachten beruht; wer die Geschichte, die Erfahrungen bei uns und anderswo zu Rate ziehe und in den Geist der Einrichtung zu dringen suche, könne ihm nicht feindlich entgegenstehen. Seine heutigen Schwächen stammen aus Fehlern der Gesetzgebung, aus dem noch stark formalistischen Geist unserer Strafgesetzgebung und unserer Rechtswissenschaft her. — Nachdem kurz auf die Entstehung der Schwurgerichte in England aus einem alt- karolingischen Zeugeninstitut und auf ihre Einführung in Deutschland und Frankreich hingewiesen war, erörtert bet Vortragende das Wesen der Schwurgerichte. — Die Geschworenen sollen als Nicht-Berufsrichter die juristisch gebildeten Berufsrichter nicht ersetzen, sondern ergänzen. Denn die Rechtsprechung des Strafrechts muß, um wirksam zu sein, in enger Fühlung mit den Volksanschauungen bleiben. Der Richterstand ist aber bei unS noch nicht dagegen geschützt, daß er einseitig werde. Volksrichter sind das einzig denkbare ver- faffungSmäßige Organ, den Richterstand mit den Volksanschauungen in Fühlung zu halten. Sie nötigen Gesetzgeber und Juristen zu größerer Klarheit. Die Vorbedingungen zu einem guten Wirken dieser Einrichtung sind bei unS gegeben: genügende Bildung und genügendes Pflichtgefühl, auch daS entsprechende RechtSverftändnis fehlt nicht. Es ist unbewiesen, daß die Einrichtung als Last empfunden^ werde. Auch politisch wirkt sie gut. Deswegen wird |te von der Mebrhcit der Juristen für segensreich erachtet. — Schwieriger ist die Frage, ob im Schwurgericht die nötige Verbindung zwischen den zwei Richterelementen hergestellt ist. ES dienen ihr nur die Fragestellung und die rein theoretische Rechtsbelehrung. Beide aber sind nach Gesetz und Praxis bei uns vielfach ungenügend. Auch ist der Einfluß der Geschworenen auf die Verhandlung nicht genug gesichert. Zu einer Verbefferung müßte vor allem der Geist unserer Gesetzgebung und unseres Rechtes sich ändern. — Wenn man aber den Mangel der Kontrole am Schwurgericht tadelt, so muß man beachten, daß es richtiger ist, die Vorbereitung des Spruches genügend zu gestalten, als ihn hintenach beaufsichtigen zu wollen. Wir dürfen auch nicht jeden von uns nicht verstandenen Spruch einen „Fehlspruch^ nennen. Und wenn man der Zahl der Freisprechungen nachgeht, so findet man, daß in mehreren Bezirken diese Zahl geringer ist als der Durchschnitt der Freisprechungen bei den Strafkammern. — Danach wäre c5 verkehrt, ohne weiteres statt der Geschworenengerichte Schöffengerichte einführen zu gebiete h Berlin, 24. Febr. iic Pent.v .I mmission des Reichstages behandelte 'heute mehrere Bittschriften, lieber die Eingabe betr. Einft^rung des Befähigungsnach- weises für tzanowerker im allgemeinen ging die cebnicir ig04 dieser'^ General-Ver- '"»«•eiten Ä ’ ®to^er|ojs Sie bie L «Men 4etonberung (Xx\. Genien ^l>e ^«L^e "men aI, '.t 4 fir „l°sse 4 ‘ 1Qffe fej 1 werden Politische Tagesschau. Bismarck «ad Aftika. „Vom Fürsten Bismarck und seinem Hause", unter diesem Titel veröffentlicht Eugen Wolf in der Märznummer von „Velhagen und Klasinas Monatsheften" eine Anzahl Taaebuchblätter, in denen er eine Begegnungen mit dem ersten Reichskanzler schildert. Aus der Fülle der Mitteilungen, die ein Bild des ungezwungenen Verkehrs in Bismarcks Hause geben und namentlich auch Aeutzerungen des Fürsten über die deutsche Kolonialpolitik und damit verknüpfte Fragen enthalten, seien einige Episoden wiedergegeben. Wolf kam mit dem Reichskanzler im Jahre 1868 in persönliche Beziehung, als er von Leutnant Wißmann aufaef ordert wurde, ihn bei der Emin-Pascha-Expedition zu begleiten, und in dessen Gesellschaft nach Friedricksruh reiste. Im Verlauf einer Unterhaltung über die Expedition Wißmanns machte Bismarck Wolf gegenüber eine charakteristische Bemerkung. ,Lch setzte", schreibt Wolf, „dem Fürsten die Pläne Wißmanns, soweit er mich in dieselben eingeweiht hatte, auseinander. Emin Pascha kenne ich nicht; seine Befreiung hielt ich aber für eine Kulturaufgabe, der nebenbei auch ein politisck>es Ziel nicht abzusvrechen fei. Wir könnten dort eine deutsche Interessensphäre gründen; die Stanley- Expedition verfolgte gewiß nicht nur philanthropische Zwecke. Ter Fürst hörte mir aufmerksam zu; als ich bei der Entwicklung meiner Ansichten immer wärmer und wärmer wurde, unterbrach er mich nicht ein einziges Mal. Nachdem ich geendet, trat eine peinliche Pause ein; der Fürst rückte sich im Wagen etwas herum, nach mir zu, und sagte nach tiefem Atemzuge: „Sie kennen Emin Pascha nicht und ich auch nicht. Ist der Mann Mohammedaner, ist er Christ? Ist er Deutscher geblieben ober nicht? Will er überhaupt gerettet werben? Schicke ick» einen preußischen Leutnant da hinein, so muß ich unter Umständen noch mehrere nachsenden, um ihn herauszuholen. Tas führt uns &it weit. Tie englische Interessensphäre geht bis zu den Quellen des Nils, und dus Risiko ist nut zu groß. Ihre Karre von Afrika ist ja sehr schön, aber meine Karte von Afrika liegt in Europa. Hier liegt Rußland und hier" — nach links deutend — „liegt Frankreich unb wir sinb in der Mitte; bas ist meine Karte von Afrika." Konfesfiovalisicrnng des Genossenschaftswesens? Der bekannteZenrrumSmann Dr. Heim hat seiner landwirtschaftlichen Zentralgenoffenschaft christlicher Bauernvereine bei ihrer Generalversammlung vorgeschlagen, mit ihrem Geschäftsgewinn ein landwirtschaftliches Gut zu erwerben, welches von Trappisten bewirtschaftet werden und Bauernsöhne zur Ausbildung aufnebmen soll. ES ist dies insofern ein Novum in der ländlichen Genoffenschaftsbewegung , nls hier genossenschaftliche Gelder zu Ordensniederlassungen, also zu kirchlich-konfessionellen Zwecken verwendet werden, wenn auch diese wieder landwirtschaftlichen Dingen dienen sollen. §er Krieg zwischen Japan und Außland. Während von allen anderen Teilen des Kriegsschau- vlahes, oder vielmehr der Gegenden, die gegenwärtig unter dieser Bezeichnung verstanden werden, Nachrichten fehlen, und man nur kleine belanglose Einzelheiten über die Einrichtungen des russischen Hauptquartiers erfahrt, trifft unerwartet eine amtliche, an den Zaren von Admiral Alexejew gerichtete Nachricht aus Petersburg ein, die von einem neuen Gefecht vor Port Arthur berichtet. Nach der völligen Passivität beider Flotten in der letzten Zeit war ein Angriff der Japaner auf Port Arthur kaum zu erwarten. Die erste Nachricht, die wir gestern abend bereits bekanntgeben konnten, war freilich übertrieben. Einen gar so gewaltigen Erfolg haben die Russen nidyt davongetragen. Nicht vier Panzerschiffe, sondern vier Torpedodampfer der Japaner sind zerstört worden. Aus der ausführlichen Depesche in unserem heutigen Morgenblatt erfährt man auch, daß der am 9. Februar so arg beschädigte russische Panzer „Retwisan" wieder ganz gefechtsfähig ist. Eine Bestätigung der russischen Siegesmeldung giebt auch ein Telegramm aus Tschifu vom 23. d. M., wonach der russisch« Konsul meldet, daß die japanische Flotte Port Arthur nach Mitternacht angriff, wobei 4 japanische Schiffe zerstört wurden. Die in Tschinwautau mit dem deutschen Dampser ,.Haischike" angekommenen Passagiere melden ebenfalls, daß zwischen ein und vier Uhr nachts dauerndes Ge- schützfeuer von Port-Arthur gehört wurde. Der „N. Fr. Pr." zufolge ist die Ueberschtenung des Baikalsees beendet. In der ganzen Mandschurei wurde eine vom Statthalter Alexejew unterzeichnete Proklamation veröffentlicht, in der die Bevölkerung aufgefordert wird, den russischen Truppen zu helfen und mit ihrer Vernichtung gedroht wird, für den Fall, daß sie nicht gehorchen. Nach einem bei der Schantung-Eisenbahngesellschaft eingelaufenen Telegramm aus Tsingtau ist am 23. o. M. der erste Bauzug auf der Schantung-Bahn in Tsinanfu-Ost angelangt. Damit hat die deutsche Bahn in Sch a n- tung die 388 Kilometer von Tsingtau entfernte Hariptstadt her Provinz erreicht. Ts in an fu-West, die Endstation der ganzen Bahn, welch« 6 Kilometer von dem zur Erleich? tcrung des Verkehrs eingerichteten Ostbahnhof von Tsinonfn entfernt ist und zugleich den Durchgangsverkehr der chine- sischien Staatsbahnlinie Tientsin-Tschingkiang aufnehmen wird, ist in der Errichtung begriffen und wird voraussichtlich spätestens am 1. Juni dem Betriebe übergeben werden. Petersburg, 24. Febr. Die Ernennung des Ministerpräsidenten Witte zum Reichskanzler mit fast unumschränkter diktatorischer Gewalt steht unmittelbar bevor. <15 des ganzen Erbes X keine Teilung tor IN ÄedjtoSht» MlichenEmszu >dervorteiler,M^ das Geheimnis AW bVniir Hildes ,,re »rbS stärker er- KL L ei«« 6,8 tieil««; ine des bie gan «scheint A i. der aus * M I und ’KSt viel -Mr Kommilston zur Tagesordnung über. Eine Emgabe wegen Einführung derVersicherunggegenArbeits- lo si gleit soll dem Reichskanzler als Material über- wiesen werden. S,er und Alotte. — Tas „Militärwochenblatt" meldet: Der Major vorn Stabe des Leibgrenadierregiments Nr. 8., v. Förster, ferner der Militärattachee in Tokio, Major v. Etzel, der Hauptmann des Generalstabes der Armee, Hoffmann, sind zur Beiwohnung des Krieges zur japanischen Armee kommandiert. Runkel, Leutnant des Infanterieregiments Nr. 152, wurde in der Schutz truppe in Südwestasrika an- gestellt. ____ Nr. 47 Erscheint täglich außer SonnlagS. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kessischen Landwirt die Lietzener Kamillen« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Univers.'Buch-u.Stem- bruderet. R. Lange. Redaktion, Erpedition und Druckerei: Schul st ratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FrrntprechanIchtiißNr 51. Der Ausfland in Deulsch-Südwestasrika. Aus der Mission. Ta die traurigen Ereignisse in Deutsch-Südwestafrika kmmer noch im Mittelpunkte unseres Interesses stehen unb für lange Zeit stehen werden, dürfte es angebracht fein, etwas über die dortige evangelische Mission in Kürze mit» zuteilen. Bekanntlich ist dieses Schutzgebiet, an Flächeninhalt etwa anderthalbmal so groß wie Teutschland, sehr dünn bevölkert. Ter größere Teil der Einwohner, die jetzt o viel genannten Herero, gehören zu den Dantunegem, inb ein nomabifierenbe§ Hirtenvolk. Im Süben wohnen )ie No.ma-Hottentotten, int Norden bie Ovambo, dazwischen zerstreut bie alten Ureinwohner, bie Tamara, mancherlei Mischl'ngKvolk. Alle zusammen zählen kaum mehr at§ 200 000 Seelen. Seit 60 Jahren steht bie Rheinische (Barmer) Misiionsgesellschaft bort in unermübl'.cher Arbeit. Tie bei dem Aufstanbe so häufig genannten Orte im Herero- fnnhe wie' Windhuk, Okahandja, Omnruru, Dtjimbmgue und andere sind sämtlich Äissionsstationen Ueber 11000 Einwohner sind getauft, bie Bibel iss« in der Nama- unb Herero-Sprache übersetzt. Ein Seminar ln Okahancha bildet eingeborene Gehilfen aus, von denen 1901 bereits 37 tm Tienite standen. Obwohl durch die häufigen Kriege zwischen Lereros und Nama-Hottentotten die Misstonsarbeit sehr er- schwert war, fand letztere selbst doch günftige Aufnahme. Selbst die heidnischen Hereros sahen bis jetzt in den Misiio- naren ihre Freunde, und es ist deshalb begründete Hoffnung vorhanden, daß eine unmittelbark-Lebensgefahr-für sie auch unter den jetzigen Stürmen und Greueln nicht besteht, wenn natürlich die blühenden Missionsstationen und bie MMw- üarsfamilien durch ben Aufstand in harte Bebrangms ge- :atC$erqebgentoärtigen wir uns bas Urteil unseres früheren KoloniattwOamten H. v. Francois, der übrigens ber Mission mit kritischem Auge gegenüberftanb, welcher einst schrieb: Ohne bie Pionierarbeit ber Missionare wäre die Besitzergreifung bes Lanbes ein völlig illusorischer Akt auf dem Papier gewesen. Was Händler, Industrielle unb.p^:9fT0t^1?lQlu^b9L^it^ den pöfitäen Ergebnissen der Mssionzarbeit--, Jo dilrsen w>r im Bl ck auf bie ilukunsi bie idelmßheit haben, baß bie evangelisch" Mi i°n in Teutscb-Siibwestasrila an ihrem Tette redlich in Helsen wirb, die Wunden zn beiten unb bie (svnen Qhe iu mildern. Ueber bie Ursachen des Aus. flanb^0 Standpunkte der Mission aus betrachtet, em ander Mal. * Wie man ans Berlin mitteilt, soNe» ^nächst vom Reichs ag zur En t sch i d i g n n g nr dieVermogensvc.luste in Idwessasrika 3 M i l l. M a r k gefordert werden. Wer ere Summen sollen erst verlangt werden, fobald der Ge>amt- GletzemrAnzelger M V! — r M Zeilenpreis: lokal I2Pf^ ** General-Anzeiger v v den pollt und allgem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW " zetgentell: Hans Beck. Markte. Viehmarkt batte ent- . 98.00 . 99.90 . 67.60 . 56.90 meinden die Errichtung einer Kornhausgenossenschaft geplant. 8*V/o R"/, 3‘/?/0 3°/b WA, RefchsanlBihe do. Konsols do. . . Hessen Anfangs- u. . 198.00 . 213.60 . 132.90 . 182.90 . 185.90 Ruhig. 8o/q Mexikaner 4'1^'h Chinesen . . Electric. Seb ackert . Nordd. Lloyd . . Kreditektien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gottharilbahn . . . Laurahötte . . . . Bochum..... ffarpener . . Tendenz: still. Ausblick. O alte Mädchen-Herrlichkeit, Wohin bist du entschwunden! Nie kehrst du wieder, fade Zeit, So sittsam und gebunden. Vergebens spähe ich umher, Ich finde deine Spur nicht mehr. Uns lachen gute Sterne, Ein Vivat der Moderne I Das gute Spinnrad deckt der Staub, Der Nähtisch sank in Trümmer. Der Fingerhut des Rostes Raub, Erblichen ist sein Schimmer. Stopfer und Staubtuch fort mit euch, Tie Frauen sind den Männern gleich. Wo sind sie, die vom beißen Herd Nicht wankten und nicht wichen, Tie sogenannten „Herr'n der Erd' Bedienten in den Küchen? Ja, ja, vorüber ist die Zeit Der unterdrückten Weiblichkeit. Beut' schreibt mit sinsterm Amtsgesicht Tie eine Relationen. Die andere seufzt beim Unterricht, Und die macht Rezensionen. Tie schilt die sünd'ge Seele aus Und die flickt ihr versall'nes Haus. Heut' ist das Weib die Frau der Welt Und steht in Rang und Titel: Bewilligt in dem Reichstag Geld, Versagt dem Landtag Mittel. Nichts ahn' der Frauen weisen Rat, Tie Frau regiert den Mann und Staat. So wirst du doch genommen. Wer kocbt und gut die Wirtschaft treibt, Gewiß so leicht nicht sitzen bleibt. — Zag' nicht, o einst'ger Herr der Welt, Es wird so schlimm nicht kommen. Denn bist du hübsch und hast du Geld, werden. ? Lich, 24. Febr. Gestern abend um 6 Uhr füllte sich der Saal im Holländischen Hofe bis auf den letzten Platz, als man sich zusammenfand, um dem scheidenden Qberamts- richter Regierungsrat Giller Lebewohl zu sagen. Die zahlreiche Tischgesellschaft aus allen Kreisen der Bevölkerung, die Worte, die dem Scheidenden gewidmet waren, zeigen deutlich, welche Sympathien sich Negierungsrat Giller durch seine Pflichttreue und Liebenswürdigkeit erworben hatte. )( Grünberg, 24. Febr. Der Gemeinderat beschloß in seiner heutigen Sitzung, die vom Großh. Kreisamt angeregte Gehaltserhöhung der Feldschützen zu Unterlasten, da sie seit 1900 jährlich 450 Mk. beziehen. — Bezüglich der schwer heimgesuchten Stadt Aalesund genehmigte der Gemeinderat einen Beitrag von 1 Pfg. pro Kopf der Bevölkerung, also ca. 20 Mk. f. Gedern, 24. Febr. Die bei den letzten Versteigerungen erzielten Holzpreise im Fürstlich Stolbergschen Walde bei Gedern sind, wie man uns mitteilt, von einem Berichterstatter falsch angegeben worden. Es wurden erzielt! für Buchenscheit 1. Klasse im Durchschnitt 5.60 Mk., 2. Klasse 3.80 Mk., Buchen-Knüppel 3.10 Mk., Buchenreiser 0.40 Mk. pro Raummeter. 0 Aus dem Kreise Marburg, 24. Febr. Ein älterer beim Bahnbau Marburg.Süd —Dreihausen beschäftigter Arbeiter wurde gestern zwischen Cappel und Ronhausen durch stürzende Erdmassen verschüttet. Da alsbald Hilfe zur Stelle war, gelang es, ihn aus seiner gefahrvollen Lage zu befreien, doch mußte er sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. . 101.15 . 89.15 . 101.35 . 89.20 . 100.30 Ceft. Kredit. Deutsche Bank Darmstädter Bank . Bochumer Guß . . Harpener Bergbau Tendenz: ein gerichtliches Nachspiel haben. Kleine Mitt • i u ■. ■ aus B essen und den Nachbarstaaten. Am Samstag wurde in Arnsburg in einer Versammlung von Vertretern der angrenzenden Ge- . . 25.90 . . 84.80 . . 98.20 . . 102 50 , . 198.50 . . 183.20 . 133.20 . . 144.80 . . 148.80 . . 134.10 . . 14 10 . . 187.00 . . 216.50 . . 181.50 . . 185.50 i. Schlußkurse. 197.75 214.62 133.25 182.10 185.30 Meteorologische Beobachtungen der Station Gieren. 118.60 41.20 00 001 130 Schweinen Es fehlte nicht * an Käufern für Milchviehware, welche in mittel- und geringer Ware über den Bedarf hinaus auf- getrieben war. Bessere Qualität Milchkühe waren schon zu hohen Preisen am Vormarkt stark verkauft worden. Seit Jahren das erste mal wieder waren auch Käufer aus der Provinz Sachsen am Markt welche 60 Stück Milchvieh ankauften. Tie Preise für gute Milchtiere waren hoch f nur mittlere und geringere Kühe wurden zu weichenden Preisen verkanft, weil da? Angebot dieser Sorten die Nachfrage bedeutend überstieg. Der Handel in Fettvieh war flau: es fehlte der rechte Zug, doch konnten sich bei dem knappen Vorrat die allerdings nicht hohen Preise des letzten Marktes behanvten. Der Qchicnmarkt, der wenig befahren war, zeigte in der Hauptsache nur schwere Gangware, welche zu hoben Preisen verkauft wurde. Der Kälbermarkt zeigte, was gute und mittlere Ware angeht, eine lebhafte Nachfrage. Außer Frankfurt und Wiesbaden waren nufere Gießener Metzger zahlreich am Platz und die Ware war verhältnismäßig sehr hoch im Preise. Der kleine Vorrat in Schweinen war, ohne daß darum ein eigentliches Geschäft sich entwickelte, sehr bald geräumt. Gehandelt wurden per Stück: Kühe frischmelkend und tragend l.Qnal. Mark 430 -480, einzelne Tiere bis Mk. 500, 2. üun(. Mk. 325 — 380, 3. Qual. Mk. 260—300. Verkauft wurden der Ztr. Schlachtgewicht: Fette Rinder 1. Qual. Mk. 63-65, 2. Qual. Mk. 59-61, fette KÜHe Mk 48-52, Kälber 1. Qual. Mk. 74—78, 2. Qual. Mk. 68 bis 72 3. Qual. Mk. 60-64. Gangvieh wurde gehandelt per Paar, schwere Ware: Mk. 850- 900, einzelne Paare bis Mk. 1000, mittlere Qchsen Mk. 760 820, leichtere Tiere fehlten. Milchkühe blieben in geringerer Ware erheblich überständig, sonst wurden alle Gattungen Vieh geräumt. Nächste Markttage 15. März (Zuchtvieh und Kälbermarkt), 16. März Ochsen- und Schweinemarkt sowie auf Oswaldsgarten der erste K r ci m e r m a r f t in diesem Jahre. Vermischtes. ♦ Straßburg, 24. Febr. An epidemischer Hirnhautentzündung, von der mehrere Soldaten des 14 Pionierbataillons in Kehl befallen wurden, Ht em Mann gestorben. Das Befinden der übrigen ist zu- sriedenstellend. - Auf der Veste „Kaiserin" bei Meß erschoß ein italienischer Arbeiter den Schachtmmster Thomas aus Roche für Dienstentlassung Der Mörder entkam. • Patras, 24. Febr. Der 60jährige Mönch Giano- pulos versuchte wegen geschäftlicher Disterenzen den Advokaten Dudcemis mittels einer Dynamitpatrone zu nehmungsliist fehlt. Unter Kassaindustriemarkt verkehrte infolge umfangreicher Anlagekänfe in ganz besonders fester Haltung. Privat-Diskont 3 Prozent. Oberhessen . . . 00 00 4% Oesterr. Go'drento . . 100.40 Höchste Temperatur am 23.-24. Februgr 4- 2,40 C. Niedrigste .. 23,-24. . - 1.0 °C. töten, wobei beide schwer verwundet wurden. • ßur Duellstatistik. Wie and der neuesten Nummer der „Mitteilungen der Deutschen Anti-Duell-Liga" zu nehmen ist, sind im Jahre 1903 allein in Deutschland und Oesterreich-Ungarn 150 Duellfälle bekannt geworden. ♦ Studentinnenlieder. Ans einem Kommersbuch für die studierende weibliche Fugend, heransgegeben vom E. E. der Modernia, 1950, teilt die „Nat.-Ztg." Proben mit. Im Vorwort des Zu- kunftskommersbuches heißt es: ... . Tie gemachten Erfahrungen haben uns gelehrt, daß es sich nicht empfiehlt, ganz neue Lieder nach Text und Melodie einzuführen. Die Weisen der Studentenlieder sind in die breitesten Schichten der Bevölkerung gedrungen, und wir tun gut daran, sie soweit als angängig beizubehalten (mitgeteilt im „Sammler"). Ein Lied lautet: 40/■ Italien. Rente . . 4% Portugieser , . ^0/ Porhigiesen. . . . . 1 % C. Türken . . . Tftrkenlose ..... 4% Gfieoh. MonopoL-Anl. 4V. % Süssere ArgenHner Neueste Weliruuue». Orisinaldrahtmcldttttgcn des Gießener Anzeigers. N. B. D a r m sta d t, 35. Febr. In der heutigen ung der 2. Kammer sprachen bei bet fortgesetzten Beratung des JuftizetatS die Abgeordneten Molthan, Dr. Duff, Hirsche>, ^enßfelder, Damm-Friedberg, Ulrich u. a. Der Justizmi ..ster erwiderte nochmals, sagte eine Verbesserung des Zustandes auf dem Friedberger Aahnhof zu und totes Tie besseren Nachrichten über die Sage auf dem Balkan, und das Fehlen irgend welcher ungünstiger Berichte cuis Ost-Asien flößten dem Markt etwas mehr Beruhigung em. Hierzu kamen noch die festen Schlußnotizen der westlichen Börsenplätze, sodaß man heute in fester Tendenz eröffnete, ^m weiteren Vertäu' konnten jedoch nicht auf allen Gebieten die höchsten Kurse behauptet werden, da die von dem gestrigen Falliment übernommene Ware bei hoben Kursen realisiert wurde. Tas Geschäft bewegte sich angesichts der Ultuno-Liguidation in kleinen Grenzen, da es der Spekulation vor Beendigung der Liqmdalwn an neuer Unter- v. Gießen, 24. Febr. Der dieswöchige V .. .......... einen Vorrat von 1567 Stück Großvieh, ca. 300 Kälbern und 4'/«% Oesterr. Silberrento 100.05 4% Unrar. Goldrente Telephonischer Kursbericht. IPrnnkfnrs a 25. Februar. wollen, da wir deren Wirken noch gar nicht für schwere Fälle erprobt haben, und da bei ihnen sicher das Iuristen- element das Uebcrgewicht hätte. Es ist viel mehr zu hoffen, daß daS Schwurgericht bleibt, und nur verbessert wird. **„Es werde Recht/', das neue Drama von Walter Bloem, das seit seiner Uraufführung im Kölner Stadttheater schon auf allen Bühnen Rheinlands und phalens, in Darmstadt und neuerdings auch im Osten, Leipzig usw., überall mit außerord"ntlich?m B?ifall gegeben wurde, wird als 8. Theatervercinsvorstellung am nächsten Montag, den 2 9. d. M., auch hier zur Aufführung gelangen. Besonderes Interesse wird dem Drama m iurrsti- schen Kreisen entgegengebracsist da es aftucHc Rechtsfragen mit Sachverständnis — der Verfasser war bis vor kurzem Rechtsanwalt — behandelt. In dem außerordentlich figurenreichen Stück ist das ganze Personal des Stadttheaters beschäftigt, außerdem ist noch Herr Loehr aus Darmstadt für die sehr große Hauptrolle als East zuge- zogen. Das interessante Stück, des die „Franks. Ztg' jungst als den „Juristischen Z a p f e n st r e i ch" bezeichnete, und die große Beliebtheit des denn Loehr durften der Direktion, zu deren Benefiz auch diese Theaterveremsvor- stellung ist, ein übervolles Haus gewährleisten. V Zu den diesjährigen Gesellenprüfungen im Bezirk Gießen haben sich 73 junge Leute aus 17 verschiedenen Berufen angemeldet. Die am Dienstag stattgehabte Sitzung des Prüfungsausschußes hat für die sämtlichen Berufe je eine Anzahl Gesellenstücke und Arbeitsproben festgesetzt und es wird nun in Kürze die Ausführung der praktischen Prüfungen in die Wege geleitet werden. Die theoretischen Prüfungen sollen Ende April vorgenommen Frankfurt a. M., 24. Febr. Der Deutsche Verband kaufmännischer Vereine, der Verein für Handlungskommis von 1858, und der Verband deutscher Handlungsgehilfen, haben an den Reichstag die Bitte gerichtet, den vorliegenden Gesetzentwurf dahin abändern zu wollen, daß ,1) die Er-1 richtung von Kaufmannsgerichten überall zu erfolgen Vj>ruUJL:>|UUl. hat, ohne weiteres in allen Gemeinden von mehr als 20 000 Göttingen, 24. Febr. Das Drama der Ermord- Einwohnern und für die kleineren Gemeinden aufAnordmtng ung u n d B e r au b u n g des V i e h h ä n d l e r s Du st aus der Landes-Zentralbehörde durch Zusammenfassung mehrerer Hollenbach endete mit der Verurteilung des Ange klag- NM. IN ,U» -> «■«-«««-- •» «Kl" •£ ’„"SU S «n» aus der Konkurrcnzklausel ebenfalls zur Zuständigkeit der ßJbringen. Feige und hinterlistig hat er Kaufmannsgerichte gehören, 4) als Wertgrenze für die Zu- k Ahnungslosen getötet und im Düngerhaufen versteckt, lässigkeit der Berufung gegen die Urteile der Kaufmannsge- na^cm er die Leiche ausgeraubt. richte die Summe von 50.0 Mk. festgesetzt wird, 5) Schieds- Brieg, 24. Febr. Das Schwurgericht verurteilte den Verträge, durch welche die Zuständigkeit der Kaufmannsge- früheren Hilfseisenbahnarbeiter Tara buch wegen vorsatz- richte für künftige Zeit ausgeschlossen wird, unzulüssiq unb l i d> ” ®« 611> “ M, e. n = s ®. f e n b a 6 n, u g = § »uv,er rechtsunwirksam sind, 6) die Altersgrenze auf 25 Jahre für Ulm, 24. Febr. Die Strafkammer des hiesigen Land- das passive, 21 Jahre für das aktive Wahlrecht festgesetzt gerickcks verurteilte den Arzt Dr. med. H ar tm a nn, Be- und, falls die Uebertragung des Wahlrechts an die Gehilfen- sitzer einer Natur hei laust alt, wegen fahrlässiger verbände nicht angenommen werden sollte, die Bestimmung Tötung zu dreiMonatenGefängnis. Dr. Hartaufgenommen wird, daß die Wählerlisten von Amts wegen manu hatte im April v. I. einer Frau Autenrieth von z-Ä auch auf das Verfahren vor den Kaufmannsgenchten An- sich kalt abdouchen und dann nach Hause wendung finden, 8) § 17 des Entwurfs, betreffend das Ver- 6ege6en ^tls Dr. Hartmann nach einer Stunde wieder in fahren vor dem Gemeindevorsteher, gestrichen wird, 9) den bcn Baderaum kam, fand er die Frau noch im Schwchkasten Kaufmannsgerichten die Befugnis, als Einigungsamt zu bor. Sie war schion eine halbe Stunde tot Bei der Sektion wirken, beigelegt wird, 10) die Wertbemessung der Zeugnisse wurden schwere Brandwunden am Gesäß und an in der Weise erfolgt, daß der Wert eines Zeugnisses für die den Schenkeln festgestellt. Nach Ansicht der als Sacbver- Handlungsgehilfen auf den Betrag eines Monatsgehaltes, ständige vernommenen Aerzte muß die ^emperatur imKasten "id)t Tbt 300,ÜC biC H^d-ungs-ehrlinge auf 50 TÄWA, 23. Febr. Nach einer m der «r. gangenen Woche zu Altrip stattgehabten Beerdigung zog erfolgt. Als Todesursache wird langsam eingetretene Herzlich der Bäckerbursche Max Hellert aus Lindach in Baden die unb Lungenlähmung angenommen. Dr. Hartmann ist eigens zu diesem Zwecke hergerichtete Amtstracht eines schon zweimal wegen fahrlässiger Tötung mit protestantischen Geistlichen an und veranlaßte einige Gefängnis vorbestraft; die geringe Strafe erregt übelbeleumundete Burschen, sich zu einem Leichen- allgemein Aufsehen. Außerdem hat Hartmann noch Bezug zu formieren. Für einige Glas Bier fand ntan auch s rusung eingelegt einen „Toten" in der Person des Michael Schneider nu§----- ~ . Altrip. Dieser wurde in einer Backmulde, die als Sarg UNd Vai!tSwlr1schafl< diente, einhergctragen und so durchzog die Rotte unter Ab- ® hnttl 24 Gießen, 25. Februar. Seit länaerer Zeit heult in beruerreiftenber Weise ein Hund an der Nordanlage in der Nähe des Wallthores wahrend der Nachtstunden. Es wäre wüiischenswert, wenn die Nachtschutzleute einmal der Ursache nachgingen und veranlassen könnten, daß die von der ganzen Nachbarschaft höchst lästig empfundene Ruhestörung unterbleibt. _____________A—, Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Shnagoge, Südanlage. Samstag, den 27. Februar 1904. Vorabend: 5.45 U hr. Morgens 9.00 Uhr. Haphtarah-Erklornng. Nachmittags 3.30 Uhr. Sabbathausgang 6.50 Uhr. ^offpsbtmÜ brr israrlitischrn Religionsgeskllschast. Sabbathfeier am 27. Februar 1904. Freitagabend 5.30 Uhr. Samstag Vormittag 8.80 Uhr. Nachmittag 4.00 Uhr. Sabbathausgang 6.55 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7.00 Uhr, abends 5.30 Uhr. MLMMIW TOILETTE-FETT-SEIFE Uiübertrotlte für Bant- u tetotpflege t Rein. »NL. spana*. C. Naumann.Seifen-u.Parfämeriefabrik,OHenbacbaJVL Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke 1 Wetter Februar 1904. Barometer auf 0° reduziert 24. । 2” 750,2 + 1,9 3,5 65 ENE. 4 Sonnenschein. 24. 9" 750,7 - 0,4 3,6 81 ENE. 2 Bed. Himmei 25. 725 i 751,0 — 1,3 3,5 84 NE. 4 n « OPEL 1869 1798 0930 Konzert, MMren unb thelltrotischen Slup^rnnncn, Ter Vorstand wozu ergebens! einladet B. Gemeindewald Cleeberg: Aus stamme mit 77,08 fm. 1878 365 Stangen IV. bis VI. Kl. 1877 Gesellschaft für W- und Völkerkunde Giehcn 27. 28. 40. 50. 55. Nicht mitkochen! Erst beim Anrichten beizufügen ist in p Welter 1 do. sein, 1857 2. Spezialität Hmtii- und Daiiica-Ztiifi'l 1865 in allen FaconS in Kalb-, Boxskals- und Chevreauxleder. 1885 in großer Massenauswahl MAGGI Telefon No. 505 ruat 1904. mnittag 8.80 Ufa Achtungen ren. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ s Z 1904 ausgelost: 1) Von Bit. A L Mk. 50.— : 87. 88. 89. 95. 98. 118. 205. 206. 212. 347. 2) Von Bit. B ä Mk. 200.— Wen. cmeinde. , Lüdanlage. runr 1904. itS 9.00 Uhr. >g. t io'c erbeten. Bad-Nauheim, den 22. Februar 1904. Großh. Ticfbauamt Bad-Nauheim. I. V.: Kaibel, Großh. Bauinspektor. Mainz, den 22. Februar 1904. Großherzogliche Provinzial-Direktion Rheinhessen, v. Gagern. geben werden. Gießen, den 24. Februar 1904. Armenamt Gießen. Curschmann. 18. E. ''er Mnl stehenden Publikum fleqenüber ito.) , 25. ssebniar. ienber Weiie ein 6unb l'ltthore? während der mn die WiMeute laßen konnten, dnh die mviundene Ruhestörung 4. 23. 27. 39. 41. 65. 120. 132. 186. 189. ca. 28 Stangen, 2 Md. 1,70 Mk. Gebrüder Berdux Bahnhofstr. 27. Lindenplatz 12. Sechster Vortrag- Dienstag den 1. März 1904 der großen Aula der Universität (Kollegiengebäude). Herr Prof. Erich von Drygalski: im Ministerium des Aeußern, noch auf der russischen Botschaft etwas bekannt. Ter „Ternps" bemerkt, daß Graf Lamsdorff allerdings seit langem etwas ermüde t sei, daß er aber das volle Vertrauen des Zaren besiße und daß von einer Ersetzung durch Witte schwerlich die Siebe sein könne, obwohl es richtig sei, daß Witte die volle Gunst des Zaren wieder gewonnen habe. B u d a p e st, 25. Febr. Die Lokomotivführ e r der ungarischen Staatsbahnen beschlossen, falls ihre Forderungen nicht bis zum 5. März bewilligt werden, den Dienst auf offener Strecke einzustellen. Kischinew, 25. Febr. In dem heute eröffneten zweiten Teil des Krawall-Prozesses sind 67 Personen angeklagt, acht jüdische Einwohner von Kischinew ermordet zu haben. Gestern beschied der Gouverneur die Vertreter der I u d e n g e m e i n d e zu sich und belehrte sie, es sei ihre patriotische Pflicht, sich mit großen Geldspenden an den Sammlungen für militärische Zwecke zu beteiligen und chre Guthaben in d e r N eich sb a n k n ich t z u kündigen. Die Juden hielten einen großen Bittgottesdienst für den Sieg der russischen Waffen ab. Icfiiiitiöe AHtllW eines Ticsbu'ckAikcrö. Bei unterfertigtem Amt ist die Stelle eines definitiv anzustellenden Tiesbautechuitcrs zu besetzen. Bewerber sollen im Wasserleitungs- und Kanalbauwesen, sowie insbesondere im Wege- und Chaussierbau vorgebildet und praktisch erfahren sein. Da außerdem für die hierbei vorkommenden Geometer-Arbeiten keine besondere Kraft zur Verfügung steht, so wollen sich nur solche ältere Bauaufseher- Aspiranten melden, welche auch das Patent eines Geometers II. Klasse besitzen. Die Besoldungsfrage ist nach dein Gesetz vom 9. Juni 1898 und Anhang D. Nr. 26 (Reg.-Bl. Nr. 24) geregelt. Vorlage von Zeugnisabschriften und Probezeichnungen 98.20 10250 , 19850 ,183.20 13320 ,144.80 148.80 134.10 1410 18700 , 216-5° 181.3° 185-5° den Distrikten Kühunner, Altewald, Mohrswald, Markwald sowie Tot.: Eichen: 168 Bau- und Werkholzstämme II. bis V. Kl. mit 86,68 fm, 45 Stangen I. Kl., 29 rm Nutzscheit und Knüppel, teils 2,4 m lang. Buchen: 5 Stämme mit 3,57 fm. Weichholz: 2 Stämme mit 0,32 fm. Nadelholz: 187 Stämme mit 56,07 fm, 263 Stangen I. bis III. Kl., kaukin. ii. ionst. A'uck- iacScu, Broschüren u. Werke liefert prompt und billig die best- eingerichtete __________ 23mfiörurfkrei von GSE3223 £onrai> & Ko jiager 1230| in Kungcu. D Alan verlange untere Preise. D eichen poliert und tannen lackiert, hell unb schwarz, in ieder Preislage. Kinder särge. Mitzljotz-AerKauf in der Obersörfterei Brandoberrrdorf. Samstag den 5. März er., vormittags 10 Uhr, auf dem Rathause zu Cleeberg: A. Staatswald: Distrikt Sank- hard und Gönsrod, Schutzbezirk Hasselborn, Distrikt Streitwald und Einhäuserfeld, Schiitzbezirk Cleeberg, Eichen: 79 Stämme II. bis IV. Kl., Schneide-, Bau- und Werkholz- rri^: bann besonders die Angriffe der Sozialdemokraten auf die Staatsanwaltschaften wegen der Erhebung öffentlicher An- klagen zurück. Nach 1 Uhr wurde die Sitzung abgebrochen, die heute nachmittag 4 Uhr wieder ausgenommen werden soll. Nach Erledigung des Justizetats soll heute auch die Besprechung der Interpellation Reinhardt in Sachen des Bahnbaues Butzbach- Li ch stattfinden. Berlin, 25. Febr. Der Kaiser wird, wie die „Post" 4us bester Quelle mitteilten kann, seine Mittelmeerreise keinesfalls vor dem 10. März antreten. Kiel, 25. Febr. Auf dem in der Kaiserwerft liegenden Linienschiffe „Kaiser Karl der Große" brach in dem Vorraum der Munitionskammer Feuer aus. Tort war mit Teer imprägnierte Korkmasse, die zum Verkleiden von Röhren gebraucht wurde, in Brand geraten. Ten an Bord zurückgeblieben"u Mannschaften gelang es in kurzer Zeit, das Feuer zu löschen. Tilsit, 25. Februar. Im Kurpfuscher Prozeß wurde beschlossen, eine Reihe medizinischer Kava-itäten zu laden, darunter Prof. Schweninger-Berlin, Jäger-Stuttgart, Sanitätsrat Bil'inger-Kassel, sowie den Magnetiseur Seos’gg Mami 9 Franksurterstr. 9. k38 hervorragende Neuheiten m Tapeten von den allerbilligsten Naturell-Tapeten bis zu den hochfeinsten Spezialitäten wie Ingram-, Velour=j* 4*4* 4*4*4* ^j*j*4* und Leder-Tapeten Tekto, Ersatz für Seidespannung 5a!ubra, abwaschbare Stosstapeten Dekoralions-Znese in jedem Genre Lincrusta und Anaglypla, Rettef- Tapeten für Sockel, wand und Decke empfiehlt in größter Auswahl Heinrich hochstätter Tapeten-Zpezial-Geschäft Schlohgasse 19 — am Vrandplatz Bekanntmachung. Tie Rechnung der Armenkasse Gießen für 1902'03 liegt acht Tage lang au Jedermanns Einsicht auf dem Armenamt, Nenen- bäue 25, offen. Gießen, den 23. Februar 1904. 1825 Tic Armen-Depntation der Stadt raipfoeru Enrf chmann. MlWscher Verein für innereMWn. Bei der heute vor Großherzoglichem Polizeiamt vorge- nommenen Auslosung von Schuldverschreibungen des zum Bau hiesiger Herberge zur Heimat aufgenommenen Darlehns wurden folgende Nummern zur Rückzahlung am ersten März Bekanntmachung. Tie Brotlieferung für die Stadtarmen soll nu' Beschluß der Armendepntalion nicht für die Zeit vom 1. April 1904 bis zum 31. März 1907, sondern für daZ Rechnungsjahr 1904/05 ver- tö*c,iC SJf «stet \0' tri"*' irgbericht Bekanntmachung. Betreffend: Stiftung für arme Saldierende; hier das I. Stipendium» Aus der Stiftung für arme Studierende ist das I. Stipendium mit einem Jahresertrage von Mk. 145.— ab 1. November 1903 an bedürftige und würdige katholische Schüler des Gymnasiums oder Realgymnasiums in Mainz, und Studierende der Universität zu Gießen, oder der technischen Hochschule zu Darmstadt, hessischer Staatsangehörigkeit, neu zu vergeben. Bewerber wollen ihre Gesuche, welchen ein selbstgeschriebener Lebenslauf, ortspolizeiliche Bescheinigung über Familien- und Vermögensverhältnisse, Originalstudienzeugnis und Erklärung, ob noch andere Stipendien bezogen werden, beizufügen ist, bis spätestens 1. April bei der unterzeichneten Behörde einreichen. für Jamm Mk. 7. für Serien Mk. IO bietet daS Schnhlagcr 2D Sonnenstrass^ M JFrmiz Senmeier. HU- Reparaturen sowie Maßarbeit prompt und billig. Ste:-. $6t m;., cn‘ 80,')ä2Lötft ' für unb »flren '■ Test Htit ber qVL'-bar wk»ici befahren w? ne. 9|nü., ^u,e unb iehrl? '7 boch Greife dan.m ein ttrmuni. Ofehanbest r?f • ^ual. 'Blatf ?■ ^-325-880, 3. « ?'?-61, fette 781 Dual. Ms. 68 ie$°M ver Paar C 1000, S c,\ Milchkühe blieben ' ,7"^ würben alle e 15. Marz lZuchtvieh iroeinemartt sowie aus ' 1 'n diesem Die ^euWe ^übpoltircjpebition 1901|03 (mit Lichtbildern). 1886 Robert Stuhl Neustadt 23 empfiehlt: 788 Eicrgemüsenudclu Gemüsenudeln Maccaroni, ital. Maccaroni, Bruch Zwetschen, türt Zwctschen, calif. Apselringe, amerik. Apselschnitzen, amerit. Es werden versteigert: „ Montag den 29. Februar d. I. aus den Distrikten Atzwald,' Beltenwald, Niederholz, Krummstrauch, Klösgesrod, Breiteloh. Grauwinkel, Zuhaag, Koppe und Pfaffenloch der Forstwarlei Harbach, Scheiter Rm.: 199 Buche, 30 Elche, 38 Fichte, 21 Kiefer;, «nüppel Rm.: 148 Buche, 189 Eiche, 40 Fichte, 42 Kiefer, 2 Lärche, 18 Aspe; Reisig Rm.: 320 Buche, 679 Eiche, 20 Fichte, 20 Kiefer 58 Aspe; Stöcke Rm.: 41 Buche (hierunter 6 Rm. | brennklcin), 39 Eiche, 61 Fichte, 12 Kiefer. Zusammenkun'l, vormittags 9 Uhr im Tistrikt Atzwald bei Harbach bei Brenn-! hok Nr.'253. Nur das Holz in dem Distrikt Atzwald und dem arößten Teil des Distrikts Bettenwald wird bei der Versteige-1 runq vorqezeigt, der Rest des Holzes wird von ungefähr 11 Uhr; vormittags an bei Herrn Wirt Heinrich Schepp V m eocticu I verkauft. Die Nummern des zur Versteigerung kommenden! Lolies sind blan unterstrichen. Am Schluß der Versteigerung kommt das in verschiedenen Schlägen liegende unaufgearbeltete । Dienstag" den'^März d. I. bei Herrn Wirt Heinrich' Schultheiß in Lumda von vormittags 9 Uhr an ans den Distrikten Oiberg, Winkelrain, Hinterster Winkelkopf, Trankkopf, Linterster Huck, 'Dingerwald, Buchwaldskopf, Bilsberg, Kaspers-, bera Heiliqenberg, Ge.selstrauch und Birk.vald der Forstwarte,: «umba sowie aus den Distrikten Tinnnelberg, Stre.thamskop', Schmidtbusch, Heegberg, Seilbach, Bornberg, Großer Fniken- wald Lichterwald und Jgelsham der Forsiwarte: Atzenham, Stämme: 13 Eichen = 5 Fstm., 30 Fichten = 20 Fstm, 2 Riefer« — 1,35 Fstm., Scheiter Rm.: 276 Buche, 102 Eiche, ; 71 Fichte, 95 Kiefern, 16 Aspe, Knüppel Rm.: 111 Buche,, 115 Eiche, 78 Fichte, 89 Kiefern, ,51 Aspe re Reisig Rm.: 710 Buche 199 Eiche, 354 Fichte (hierunter 250 Rm. in ganzer ' Lchwe eingesetzt), 43 Kiefer, 158 Asve re., Stöcke Rm.: 98 Buche ttsienmter 12 Rni. brennklein), 56 Eiche, 195 Fichte 28 Kiefer. Die Nummern des zlir Versteigerung kommenden Holzes sind blau unterstrichen. Am Schlug der Versteigerung kommt das in verschiedenen Schlägen liegende unaufgearbeltete Reisig zum Ausgebot. ... Grünberg, den 22. Februar 1904. Großh. £)berforderet Grimberg. Schöbe r. 4 Sonnenschein 2 Bed. Himmel 4 i . . la. Braunschweiger Gemüse-Konserven la. junge Schnittbohne» per 2°Pfd.-D. 29 Pfg. u ii ^5 „ la. junge Wachsbohneu 2°Pfd.°D. 43 Pfg. la. junge Brechbohueu 2-Pfd.°D. 32 Pfg. Suppenerbsen) » Md 45 Vfa Gemüseerbseu | & 45101 40 w junge Gemüse-Erbsen 2 Pfd. 55 Psg. junge Erbsen 2 Pfd. 65 Pfg. la. do. do. fein 2 Pfd. 95 Pfg. la. do. extrafein 2 Pfd. 1,30 Mk. la. Kaisererbseu, feinste Siebung 2 Pfd. 1,50 Mk. Stangenspargel, dünn, ca. 40 Stangen, 2 Pfd. 1,10 Mr, Stangenspargel ca. 34 Stangen, 2 Pfd. 1,35 Mk. i’S ißheMTA In Originalflaschen WelllZß 11 • nachgefüllt bestens »w&ia empfohlen von Jacob Häuser, Ludwigstr. 36. Kupitalien-Ausleihung. Aus unserer Kirchenkasse sind an Kirchen- und Psurr- besoldungSkapitalien gegen 80000 M. °uch m Emze. betragen, uuszuleihen gegen Hypetheken ,u 60°/„ des Schätzungswertes der zu nerpsgndenden Hau er und Euter. Man wolle sich baldigst an den Unterzeichneten wenden. Gießen, den 19. Februar 1904. 1697 Der Evangelisch- Kesamt-Kirchenvorstaud. Dr. Naumann. Hansen-Berlin. Im Laufe der Verhandlungen soll der Angeklagte mehrere Kranke des Lazaretts in öffentlicher Sitzung diagnostizieren unb magnetisieren. London, 25. Febr. Aus Suakim wird berichtet: Tas russischeGeschwaderbeschlagnahmtedreieng- lische Schiffe, welche Kohlen nach Japan bringen sollten. Paris, 25. Febr. Aus einem Gespräch des 6>rafen Bülow publiziert, der „Petit Parisicn" folgende Aeußer- ungen des deutschen Reichskanzlers: Tie Fortdauer der guten Beziehungen Deutschlands zu Rußland entspreche den deutschen Gewohnheiten und habe keine Spitze gegen England und hindere Deutschland nicht, den bemerkenswerten Elan der Japaner anzuerkennen. Deutschland habe volles Interesse daran, daß das den Status quo in Europa garantierende Nebeneinander des Drei- und Zweibundes erhalten bleibe. Unter den Morten: „deutsche Welt Politik" sei fälschlich deutsche Eroberungspolitik verstanden worden. Deutschland sei neutral und werde es bleiben. Paris, 25. Febr. lieber eine T e m i s s i o n des Grafen Lamsdorff, die bevorstehen soll, ist hier weder Samstag den 27. Februar, abends 8 Uhr, im Saalbau des Gastwirts Ernst „Znr Linde" Winterfest verbunden mit Wegen Ausgabe meines Ladengeschäftes grHkl Rämugs-Nkrlius in Porzellan-, K"as-, Steinqut- u. HSpferwaren rc. zu bedeutend herabgesetzten-Preisen, woraus ich ein geehrtes Publikum aufmerksain mache. Sonnenftraße 5 ©= am Kanzleiberg. NB. Schöne, praktische Laden-Einrichtung, fast wie neu, ist billig abzugeben. 1819 Sarg-WiMM m Karl LranKaer Maigasse Schreinermeifter Maigasse ernpsiehlt sein Lager in 583 “'S? 214.62 133.25 132.10 185.30 »ikanpr Chinesen • • 6i getuckert. Lloyd . - Wien • ' fo-KoromandJl tädtFT Bank - uer • • >r Handelte’- f staatebahn - irder. • ' j.lbahn ■ • * -fltte. - ‘ * m • • ‘ Jndenrji 60. 81. 84. 102. 103. 112. 113. 114. 120. 122. Die Besitzer dieser Lose werden hiermit anfgefordert, den Betrag gegen Rückgabe der Schuldverschreibung mit Coupons vorn ersten März' d. I. an bei dem Bankhaus Aron Heichelheim dahier zu erheben. Gießen, 24. Februar 1904. 1880 Prof. I). Stamm. Pfarrer v. Schlosser.______ Holzversteigerung. ! Versteigerung. SamStag den 5. März L I., vormittags 11 Uhr, wird ein zürn Gendarmeriedienst untaugliches Pferd im Hofe der Gendarmeriekaserne zu Gießen gegen gleich bare Zahlung öffentlich versteigert. 1891 Gießen, den 24. Februar 1904. Grobherzoglicher Gendarmerie-Distrikt Oberhessen. Zahn, Major und Distriktskommandeur. Stadt. Schlachthaus. %reebanf Henle und morgen: 1814 Stifrflnfd|,gf(al{ni,40pfg. Morgen: falrl8d)frnflrifii| 40 M $t»ritiffiriliij 47 Ufg. KGTGSGSGST Nudeln la. G müse-Nndeln per Pfd.'28, 32, 40,^50, 60 Pfg. la. Genius -2Ä«6 jjj.i ii ^lirai,,8 "n« m Willigeres MöAn für leichte Stunden-Arbelt gesucht. 0934 Earlenstraße 3, HL Bad-Nauheim. 1785 Köchinnen, Zimmer-, Haus- und Küchenmädchen in großer Anzahl jucht für die Satsoil Bureau M. Pitzer, Lutherstr. 15, II. 0927] 1 bis 2 Lehrmädchen für Damenschneiderei sofort ge- sucht. Walltorstraße 15, II. 173) Schöne 5-Zimmerwohn., inittl. Stock, in freier Lage mit Bleichpl., Heizgas re. per 1. April au vermieten. Ludwigstraße 57. 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