General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Eichen Die herrtrge Kummer umfaßt 10 Seite». IN bürg- ALe Ausweisung des deutschen Aeichstagsabge- ordneteu AeLsor aus Nrank.etch. Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Witiko; für den AnzeigeiUeil: H. Beck. Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unwersttätsdruckerei (Pietsch Erben), Greben. des Herero-Gebietes 1 Minen-Gesellschaft zu gühreu. . Grohsontein macht sich eine starke Unruhe unter den Ern- wohnern bemerkbar stens konnten wir am 5------n die neue russische Antwort die Fordermigcn Japans voll bewilligt haben soll. Tic Wahrscheinlichkeit für diesen kraste im fernen Osten dauernd heraLzummdern. Nach Lage der Tinge könnte solche Lösung freilich nicht von langer Tauer sein. Tie häufig von der rapanisä-en Regierung inspirierte Zeitung „Lokumin" bringt neuerdings einen kriegerischen Artikel und schreibt: Tie Ankunft oder Nicht-Ankunft der russischen Antwort berühre die Lage nicht. Alle Hoffnung Japans, durch diplomatische Mittel die Erfüllung seiner legitimen Forderungen zu erreichen, ser^ letzt aus- aeaeben. Tie Umstände zwängen zetzt ^apan, solche Schritte zu tun und sich solche Aktionssrmheit zu bewahren, die dauernden Frieden in Ostasten sichern wurden. Eine neue kaiserliche Verordnung, die forte» m Tokio bekannt geworden ist, regelt die KUsten- verleidiauna und verbietet unter Androhung bestimmter «Strafen die Schiffahrt und Fischerei an bestimmten Zeilen I der Küste sowie andere Arbeiten zur L>ee, die den japanischen Marin erntereifen feindlich _sem konnten. 1«ht oas piuuiuvt ou i w u4, lieber recht kriegerisch aus. Zunächst ilst es überflüssig, tsche» «l'° e it g e bersch ast die verschiedenen ™ L^euxgeruchte u e >. nationale Gesinnung ein Dein zu stellen. Combes hat tm Telsor das selbstverständliche Recht der Staatsgewalt . vertreten, die es nicht zu dulden braucht, daß ein Ausländer im eigenen Land die Regierung schlecht macht. Telsor hat kein Recht, in Luneville als Agitator gegen die französische Regierung auszutreten — denn so m u ß t e eine ,^Luneviller Mission" aufgefaßt werden. Bon unserem nationalen Standpunkt aus können wir uns freuen, daß der Anlauf der Nationalisten im Sande verlies. Dre Firma „Elsässer" war diesmal nicht zug- kräftig genug, um eine „nationale" Entrüstungslomodre mit Erfolg aufzusühren. Wäre diese Firma nicht in klerikaler Verpackung erschienen, lag die Sache freilich anders. Ter „Römer"' Telsor, wie ihn Eombes nannte, wäre niemals' ausgewiesen worden, wenn er Herrn Eombes und seiner Politik nicht auf die Hühneraugen getreten hätte; Herrn Eombes lag diesmal sein anti-klerikales Herz der Staatsgewalt näher, als der sonst so wirksame nationale Paris hatte api Freitag seinen „großen Tag"". In der Teputiertenkammer stand, wie wir am Samstag, wegen Platzmangels leider nur ganz kurz, berichteten, die Interpellation ob der Ausweisung des deutschen Abgeordneten Telsor zur Debatte. Telsor wollte bekannllich in Lunevelle eine Rede halten, in dec das Ministerium Eombes — nach einem bereits bekannt gewesenen Vortrag Telsors — nicht aut wegkommen sollte. Tie französische Regierung griff zu dem naheliegenden Mittel und ließ Telsor als,Lästigen Ausländer" ausweisen. Tarob in klerikalen und uatio- nalistischen Kreisen großes Halloh! Es war zu erwarten, daß bei der Besprechung der Interpellation die Gerster stark auseinanderplatzen würden. Das ist denn auch geschehen: der Kämpf war heftig; Eombes kam schließlich mit einem blauen Auge davon — er rettete sich mit der | nicht großen Majorität von 48 Stimmen auf das diesmal Fragen gründlich zu blamieren. Wie er stch lächerlich mackst, das kann er selbst in englischen Zeitungen nachlesen, die, obwohl lebhaft an deutschem Kvlonialmiß- geschick in Afrika interessiert, sich beeilen, die Deutschen ihrer vollsten Sympathie bei Niederwerfung des gefährliche« Aufruhrs zu versichern. Bebel findet kein Wort für die Deutschen, der Herero hat es ihm angetan! Aus Swakopmund telegraphiert neuerdings der Kom- mandaitt des Kanonbootes „Habicht", dort sei ein Bote aus Okahandja eingetroffen, welcher den Ort am 20. Januar verlassen hat, mit der Meldung, daß die Expedition des Oberleutnants Zülow in Okahandja angekorn- rnen sei, und daß dieser Ort vorläufig uneinnehmbar befestigt sei. Bon Okasise ab sei die Bahn gänzlich. zerstört. Es finden fortwährend starke Zuzüge der Hereros nachOkahandja statt. Tie Lagesei ernst, aber vorläufig befriediaeud.—TerGouverneur für >> Fn r, fror ft 9 pii to ei n wird der Deut- tiruin, Richter, Volitische Wochenschau. Tem Ausgang der Aussperrung und des Streiks in Crimmitschau widmet das offiziöse Blatt der Reichsregierung, die „Norddeutsche", einen langen Rückblick, in dem man wohl die sozialpolitischen Ansichten irgendwelcher für die Reicl)spolitik maßgebenden Stelle zu erkennen hat. Ausgangsp-untt des Ausstandes war, so heißt es da, das an sich subjektiv erlaubte und objektiv bis zu einem gewissen Grade gerechtfertigte Stieben der Crimmitschauer Fabrikarbeiter nach Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen und Lohnverhaltnisse. Aber sie haben unter dem unheilvollen Einfluß der Generalkommission der sozialdemokratischen Gewerkschaften den Arbeitgebern ihren Willen ^bWIafidT ÄW -«en auswärtig fachem und rie»br unheilvollen Folgen bes Ausstandes zu zeihen haben, indem Rückzug Rußlands ist in folge der Überzeugung russucher taSmeäisÄO des politische- Kerns der Streitfrage Blätter gestiegen, Rußland h°b° ,eme Rüstungen noch aus dogumtischer Boreingcnomulcnheit und ohne praktische lange nicht beenset, es sei de-halb gewellt, Ko^a vor der^rimmitsHruer Industrie und ihrer Lebens, läuffg sollen zu lallen ch wvmvglich seme Seestre». ^^chgimgcn mit einigen billigen Schlagworten in diesem - ' ~*™ Streik eine Stellung einzunehmen sich vermaßen, die eine bedentliche Aehnlichkeit mit einer parteiischen Unterstützung der sozialdemokratisch-gewerkschaftlichen Machtprobe zeige. Diese hauptsächlich in dem früheren nationalsozialen Lager zu suchenden Politiker aus Liebhaberei, die gar oft ihre Stellungnahme in aktuellen! Parteiftagen mit einem christlichen oder wissenschaftlichen Mantel zu drapieren wissen, dürften sich drv:ch das jetzige, von ihnen so gar nicht erwartete Fiasw des Streiks in ihrer Eigenliebe besonders schmerzlich getroffen fühlen. Solche Kreise, die den Wirtschaftskämpfen praktisch ferne stehen und dabei weder etwas zu gewinnen noch zu verlieren haben, sollten sich immerhin besinnen, aus erner allgemein theoretischen Richtung heraus eine AutiritatiN eine der beiden Wagschalen zu werfen, dre sich m solchen Fällen, wie auch diesmal der Erfolg bekundete, oft recht wenig haltbar erweist. Die Sozialdernokra tre habe, so heißt es dann wetter, das praktische Solid arr- „.J. 1 Arbeitaeberbundes vom 17. Januar und Teilungsmodus von Korea zu Jinben, oem.Miser von schLßt dann mit einer Mahnung zur Mäßigung der zublaseu sich berufen.....-uhlcn. preußischen «bgr-rd^-nhans- sozraldemotiatischer Herrschaftsgeluste, sondern auch eme Samstag die Etatsberatung. Graf 1 positive Förderung sozialer Reformen er- Mn^ ^m den M. Richter, der ihn warten dürfen. hntt- vorher scharf angLgrl>fen hatte. Er >bedauerte dre Arr und Wie wenig sich die Cenossen auch zu ^?En tte i^ Weife, wie Wächter die Person des Kaisers bet Besprech- scher Ehre vor dem. Auslande eignen, dar, bewiesen ie un 1 Pferdezucht in die Diskusfton gezogen habe. -Reichstage bei der Besprechung des Her eroanlr uhrs ung > ^.± um Liebhaberei, sondern um die in Deutsch-Südwestafriia. Wie ein des hohen Wertes dieses Zwerges der Landwrtt- richt in Deutschland ein, daß b« Me »anaU im Zentrum unserer Kolonie vor der ^ormichtungstehü sch ft. 1 Regierung zu sprechen. Die Regierung habe Zu groß wohl war der Optimismus des SmwerneurL> ,c ucnt gehandelt und stets betont, daß nur der wirt- Leutwein der, ebenso wie das H'otonialamt, archt unter- f , z ^^dvuntt c,n Frage komme. Tie Regierung tichttt war über die erbitterte Mißstimmung die des Ostens in erster Linie den Hereros und den deutschenf Händlern bestand, und ' die Mehrheit die berechtigten Verkehrs- di« Stärke der Schutztruppe falsch ernschatzte, tzie für Sud- b^ünsche dä Osten- anerlenueu werde. Wenn bte Regwrung meitafrifa nötig ist. 800 deutsche Soldaten sind aus oem ^orhermiaen der M e Y r y e i t. n a a) g e b e, so sei sie Wege 'dorlhüftund schwimmen bereits aus dem Szean ^8^ oielSIa,C3:atcr und konstitutioneller als Herr Rich, dem Aufruhrlandc entgegen; 180 wettere Kann Se^e« s (SejteT[tU ) Dic Regierung burje keine tmisrcmdung Ende Januar, 350 Anfang Februar ab Lj den Parteien kintrclrn lassen welche die staatserhalten- nocki >u retten ist. Es war nicht das .Naß ö rI nren bilden hinsichtlich^ der Ban d els inler- ungen für die Hilfsexpedition - sie ^urde von allen den Ä^sster, daß der Abschluß der Handels- büraerlicken Parteien des Reichstages bmsnmmig bewilligt ss notweiidig sei. Darauf ging Redner emgehend - SbCm b« KibeTfVtn®. ®eb = U im R«° gall^ v^trage notwend^ , rechtfertigte die Mag. Nein in dem Kampfe zwischen Kannibalen un ■_ 1 I ^meu hxr großpolnischen Agftatlon, die emen immer fühlte er oas Bedürfnis, o.sen zu bekennen, daßJn A^antipreußischcu und untideufta^n Charakter augenom- nossen warm mit den De meri 1)01*6 Ausführlich betinchiete er noch die Verhält- Nr. 20 ' Zweites, Blatt. 154. Jahrgang Montag sü. ^annar 1904 Erschein tSgN6 mi' Ausnahme des Sonntags. ▲ aa ▲ ▲▲ Di. n6Wnu Zamilienblätter" werden dem I kW /W „Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der jäs ’&ik ® Lä E E JL, DM. H ^esfische Landwirt" erscheint monatlich einmal. y h Vilbel, 24. Ian. Hier wurde eine Frau Bind det» aftet, eine noch ,unge Frau, die sich seit mehreren Jahren von 18. scheint über dem Dom ein dauernder Unstern zu schweben. Berens um die vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts trat der erste Konservator der Kunstdenkmäler, v. Quast, mit aller Kraft für die damals schon als dringlich bezeichnete Rettung des Bauwerks ein. Und was war nach jahrzehnte» langer Vorarbeit das Ergebnis dieser Bewegung? Einige kümmerliche, künstlerisch unzureichende Arbeiten, die als neue Flicken auf altem Gewände häßlich hervorstechen und zur Erhaltung des Ganzen nichts beilcagen. Seit etwa vier Jahren hat der alle Dom durch einen herabgeschütteten Steinhagel eine neue Bewegung zu seiner Wiederherstellung eingeleitet. Aber noch sehen wir trotz mancherlei Vorarbeiten und wohlwollendster Erwägungen fein Ergebnis. Ob dem unschätzbaren Kunstdenkinal Rettung winkt, ob Untergang? Jedenfalls muß das letzte Stündlein seines jetzigen Zustandes bald schlagen, sei es im einen, sei es im andern Sinne. ALS ^lüöl und Land. Gießen, 25. Januar 1904j — Personalien. S. K. H. der Großherzog haben den Oberamtsrichter bei dem Anüsgericht Lich, Heinrich Gill er, unter Verleihung des Titels , Regierungsrat" zum Vorstand des Erbschastssteueramts ernannt und den Bezirks- kastier der Bezirkskajse Wöllstein, Wilhelm Müller, in gleicher Diensteigenschaft an die Bezirkskasse Bingen versetzt. ** ,Die Reform der Gemeindesteuern im Großherzogtum Hessen", herausgegeben von dem Vorstände des Bodenreform Vereins in Darmstadt, betitelt sich ein soeben im Verlage von Eduard Roether in Darmstadt er» chieneneS Schriftchen, eine zeitgemäße Arbeit, da Hessen vor einer gesetzlichen Neuordnung seines Gemeindesteuerweseus steht und deshalb dieser Gegenstand voraussichtlich die öffentliche Meinung demnächst eingehender beschäftigen dürfte. Die vorliegende Schrift befaßt sich nicht — wie man aus der Bezeichnung des Herausgebers vermuten könnte — ausschließlich mit der Bodenrente und ihrer Besteuerung, sie geht vielmehr auf das Gemeindesteuerwesen im ganzen ein und bringt neben einer eingehenden Kritik des derzeit bestehenden Steuersystems umfassende und ausführlich begründete Vorschläge für die Gestaltung der künftigen Gemeindesteuern. Ein ausgiebiges Zahlenmaterial dient zur Unterstützung und Beleuchtung der theoretischen Ausführungen. Da unseres Wiffens weitere Litteratur auf dem Gebiete des hessischen Gemeindesteuerwesens nicht vorhanden ist, so ist das vorliegende Schrfftchen allen Personen und Vereinen, die sich mit diesem Problem beschäftigen wollen, zu empfehjeu; es bietet auch denen, die auf einem gegnerischen Standpunkt stehen, ein erschöpfendes Material zur Beurteilung dieser Frage, wie auch zur Prüfung chrer eigenen Anschauung. - Beinaheertrunken. Beim Schlittschuhlaufen auf der Lahn wäre dieser Tage ein Knabe verunglückt, wenn nicht, wie uns ein Augenzeuge mitteilt, ein Taglöhner mit eigener Lebensgefahr denEmgebrochenen gerettet hätte. Es dürfte sich wohl empfehlen, bei Strafe das Betreten der Eisdecke des Fluffes zu verbieten. •* * Die Rezitation zum Besten des Theater- Neubaus am kommenden Mittwoch beginnt auf Wunsch des Fräulein Triesch um 6 Uhr (siehe Anzeigenteil), nicht um 7 Uhr, wie anfänglich bestimmt war. — Es wird übrigens das Gerücht verbreitet, es seien fast alle Plätze schon vergeben. Da« fft durchaus falsch, es sind vielmehr noch in großer Zahl Plätze vorhanden. Daß sie aber am Mittwoch abend alle, bis auf den letzten, besetzt sein müssen, betrachten wir als selbstverständliche Psticht der Dankbartett gegen Frl. Triesch, dir ihre Kunst dafür einsetzt, um den so notwendigen Bau eines neuen Theater« in Gießen zu fördern. Der gestrige Maskenball des Fechtverbandes Gießen—Lahr im Lass Leib hatte sich eines nngewöhnlich zahlreichen Besuches zu erfreuen. Zu Beginn waren Galerie und Logen dicht mit Zuschauern besetzt und im Saale selbst wogte ein Meer kostümierter Paare, die ängstlich bemüht waren, auf jede Weise chr Inkognito bis zum letzten Augen- blick zu bewahren. Ein hübscher, gut eingeübter Reigen, der sich einem magisch beleuchteten Märchenbüde anschloß, zwang die Besucher zu lebhaftem Beifall. Im übrigen machte der Tanz den größten Teil des Abends aus. Alles amüsierte sich vor wie nach der Demaskierung gleich gut und so nahm man einen recht angenehmen Eindruck von diesem Abend mit Vermischtes. * Montreal, 23. Jan. Der Erforscher Hubbard dem amerikanischen Sportblatt yDuting" starb am Oktober in der Wildnis Labradors infolge von Ent- mit der Kartenschlägerei und Wahrsagerei befaßte und Zuspruch aus allen Kreisen hatte. Auch in Frankfurt hatte die Frau zahlreiche Kunden, denen sie aus den Karten die Zukunft vorhersagte. Der Grund zu ihrer Verhaftung war die nahezu völlige Ausräuberung einer Vilbel er Familie, Mutier und Tochter, die seit Jahren zu der Bind kamen; der Tochter hatte sie „einen reichen Baron" prophezeit, der sie heiraten werde, und sie hatte den Leuten nach und nach nicht nur etwa 2000 Mark bar, sondern auch eine Menge Hausrat und Kleider abge- chwindelt. Dieser Tage sollte das Mädchen in Frankfurt den Baron treffen, und als sie sich getäuscht sah, ging sie endlich zur Polizei. Eine ganze Wagenladung von Hausrat rc. wurde bei der Bind beschlagnahmt und diese selbst estgenoniinen. Das Geld hatten sich die Betrogenen meist usammengeborgt und die Angepumpten haben zum Schaden nun noch den Spott. Darmstadt, 23. Jan. S. Königl. Hoh. der Groß- )erzog haben die gemeldete Reise nach London zum Besuche Ihrer Großherzogl. Hoheit Prinzessin Ludwig von Battenberg heute mittag 2 Uhr 25 Mm. angetreten;' em Sonderzug brachte den hohen Landesherrn nach Bingen, wo die Weiterfahrt mit dem fahrplanmäßigen v-Zuge 3 Uhr 9 Min. stattsindet. In Begleitung befindet sich Flügeladjutant Rsttmeister Kraemer. Wiesbaden, 24. Jan. Der Bund deutscher Frauenoereine hat zwei Petitionen betreffend die Eröffnung der landwirtschaftlichen Schulen fürFrauen owie die Anlegung von Schulgärten an die landwirtschaftlichen und Kultusministerien der Bundesstaaten Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, die letztere Petition auch an die Kultusministerien von Baden und Hessen abgesandt. Dillenburg, 24. Jan. Hier wurde in feierlicher Weise die am Kurhause angebrachte Gedenktafel für den verstorbenen Stifter des Kurhauses, Lederfabrckanten Friedrich Schramm, enthüllt. Nach den Weiheworten des Bürgermeisters Gierlich fiel die Hülle der schön gelungenen Tafel, welche durch das Stadtwappen bekrönt wird. Ein gemütliches Beisammensein im Kurhause schloß die Feier, bei welcher unter Leitung des Herrn C. Dönges der Männergesangverein „Liederkranz" besten langjähriges Mitglied Friedrich Schramm gewesen war, einige paffende und wohl- gelungene Ehöre vortrug. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbar st aaten. Beig. Dr. Glässing in Darmstadt hat sich definitiv entschlostcn, in seiner Stelle dort zu verbleiben. Nach dem einstimmigen, durch die Stadtverordneten-Versammlung erklärten Ehren- und Vertrauensbeweise hat Dr. Glässing nach Eisenach mitgeteilt, daß er für die durch den dortigen Wahlausschuß beschloffene engste Wahl zum Ersten Bürgermeister der Stadt Eisenach nicht mehr in Frage komme. Aus dem gleichen Grunde kommen die Besprechungen über die neue Stelle in der Bürgermeisterei Mainz nicht mehr in Betracht. — Der Prozeßagent und Konkursverwalter Kauß aus Biedenkopf, der in seiner Eigenschaft als Konkursverwalter einen namhaften Geldbetrag unterschlagen hatte und flüchtig gegangen war, wurde in Zürich festgenommen. behrungen. Die Leiche wird auf Hundeschlitten nach Quebec gebracht. • Innsbruck, 23. Jan. In Vols bei Innsbruck wurde ein heftiges Erdbeben verspürt. — Im Innern des Weißenbachtales und am südösllichen Abhänge der Zillertaler Alpen gingen mächttge Lawinen nieder. Zwei Bauern konnten sich nur mit großer Mühe retten. • Esseg, 24. Jan. Der Ehrenrat hat das Vorgehen des Artillerie-Leutnants Roda gebilligt, der die Forderung eines serbischen Hauptmanns mit der Begründung ablehnte, daß serbische Offiziere nach dem Königsmorde nicht satisfaktionsfähig seien. • Budapest, 24. Jan. In Schikaly-Zseh stürzte die 400 Jahre alte evangelische Kirche ein. Menschen wurden nicht verletzt. • Petersburg, 23. Jan. Aus Dobrjanka im Gouver- nement Tschernikow wird gemeldet, daß nachts vermummte Männer in das dortige Bankgebäude emdrangen, drei Wächter ermordeten, den Geldschrank erbrachen und 56000 Rubel in Papier, Gold und Silber raubten. Die Raubmörder sind noch nicht ergriffen. * New-York, 23. Jan. Der Schooner „Augusta" strandete im Nebel an der Küste von Long Island. 18 Personen sind ertrunken. ----- In Chicago brach in dem zwanzig stückigen Geschäftsgebäude „Masonic Temple", das tagsüber 5000 Personen beherbergt, ein Brand aus. In wilder Flucht suchte man das Freie. Es wurden alle gerettet. Manche erlitten leichte Verletzungen. ' Eine Bluttat. Ein Leser des „Gieß. Anz." meldet un§ aus Erlangen: Der ledige Bierbrauer Georg Riegel aus Diepersdorf erstach seine 23jährige Geliebte, die Dienstmagd Eva Niersberger von Kornhöfstädt. Riegel unterhielt mit der Niersberger schon seit längerer Zett ein Liebesverhältnis, das nichl ohne Folgen blieb. Dieser Umstand soll den Burschen dazu veranlaßt haben, seine Geliebte aus nach Hause. Wetzlar, 24. Jan. Da« Schicksal des Wetzlarer Domes, von dem wir schon ftüher eingehend berichtet haben, muß jeden Kunstfreund mtt banger Sorge erfüllen. Bon der Westfront, von deren gefahrdrohender Nähe rohe Holzschranken den Verkehr fernhalten, prasseln von Zett zu Zett die verwitternden Brocken des Sandsteinzierwerks herab, mehrfach auch muffen größere Werkstücke, die herabzufallen drohen, besettigt werden. Ganz unvermutet erfolgte vor einigen Monaten ein bedeutenderer Absturz vom Heidenturm, dem ältesten, aus der romanischen Zett stammenden Teile des Domes, der das daoorswhende starke eiserne Gitter in Trümmer schlug. Zur Rettung des Heidenturmes ist mm zwar der Dompauvcrein emgeketen, weiter aber reichen seine Rüttel nicht. Und dabei bilden fast alle Außenteile des DomcS ein Bild trostlosen Verfalles und eine ständige Bedrohung der Vorübergehenden. Es Aalesund ab, um dort gleichfalls am Iiettungswerke behilflich zu sein. Aus dem Dampfer „Pbönicia" werden 2500 Kojen an Bord eingerichtet, Kohlen gebunkert, Proviant, Betten, Zelte usw. geladen. Ter Dampfer wird als Hotel- sichiff für 4l0u Personen eingerichtet. 40 Krankenpfleger und Pflegerinnen sind an Bord. Der Dampfer „Weimar", der sogleich nach Eintreffen der t von der Feuersbrunst in Aalesund vom Norddeutschen Lloyd in Bremen in Betrieb gestellt wurde, uni der von der Katastrophe heimgefuchten irinwohnerfchaft Hilfe zu bringen, ging auch am Sonntag nachmtttag nach Aalesund in See. In fieberhafter Ette waren wahrend der lebten Nacht mehrere hundert Arbeiter auf dem Darup,er und in den Provianträumen des Lloyd beschäftigt, um das Schiff so schnell wie möglich fertig zu teilen. Ter Dampfer ist mit großen Mengen frischem und nderem Proviant zur Verpflegung von mehreren tausend Personen, mit Betten, Kleidungsstüaen uns nauienLid) auch mtt allen ersoroerrichen Medikam.nten uno 23. roanuftoficn usw. ausgerüstet. Außerdem befindet fich ein größeres Sanitatstorps aus Aerzten, Krankenwärtern, Schwestern und Stewardessinnen an Bord. Die Entfernung von Bremerhaven nach Aalesund beträgt etwa 600 Seemeilen, sodaß der Dampfer am Dienstag vormittag an seinem Bestimmungsort ein treffen dürfte. Bier in Stockholm ansässige Norweger stellten dem Staatsminister Hagerup je 5000 Kronen zur Abhilfe der dringendsten Not in Aales und zu. Ter König und die Königin von Schweden-Norwegen haben je 6cOJ stronen, der . Kronprinz und die Kronprinzessin je 1000, die Prinzen Gustav Karl und Eugen zusammen 1000 Kronen gespendet. Auf Aufforderung der Königin nahm Oberhofmeisterin Loevenskiold die Bttdnng eines Damenkomitees in Angriff, das Betträge für die Notleidenden einsammeln soll. Ferner ist in Chrisliania ein Hilfskomitee zusammengetreten, das direkt einen Dumps er mit Lebensrnitteln und Geld nach Aalefund fdjidtc. Die norwegischen Eisenbahnen übernahmen i)ie Beförderung von Unterstützungen nach Aalesund fracht- rei während der man anfangs versuchte, etwas zu retten. Vieles wurde auf die Straße gebracht, aber die Schneiiig- leit des Feuers war so rapid, daß man alles liegen lassen mußte, um nur das Leben zu retten. Wie der Ma- I giftrat von Aalesund mitteilt, befinden sich zehn- bis ' elftausend Menschen halbnackt aui Den Feldern ' vor der Stadt. Die Kinder sind vorläufig in einer Kirche i einquartiert. Ein Teil der Erwachsenen ist zunächst bei der Landbevölkerung unlergcbracht. Einen liebe.5 ia über 1 die Situation kann man sich bisher nicht bilden. Der Ma- > gistrat tettt mit, daß die Panik und Verwirrung so , groß waren, daß an eine Leitung überhaupt nicht zu » denken war. Ausschreitungen tarnen nicht vor. Ter B.irger- i meister konnte vom Amtsarchiv mir das Notwendigste 1 retten. Wahrend des Brandes flüchteten die T.llg.aphen- t beamten von Ort zu Ort, unaufhörlich vom Feuer gejagt Von den kleineren Fahrzeugen im Hasen weiß man mit Sicherheit, daß zwei kleinere Dampfer verbrannt find. Ferner mußte man 2 3 Fischersahrzeuge Der- \ senken, um sie zu retten. Alle öffentlichen Ge- i bäude sind niedergebrannt, ebenso die betten i Kliniken, Dagegen nicht das Lazarett. Während des Brandes wurden die Kranlen auf Wagen fortgeschafft Ein Pa- i tient starb unterwegs. Die Kirche, in deren un- l mittelbarer Nähe das Feuer entstand, war eines der ersten ' G ,** &31119 ieibtflUeI liebte, D blieb- Axiiebt^ **f*e u. Pars. mit Temperatur am 2 2 2 2 Januar 1904. Bed. Himmel Sonnenschein Heller Himmel Bed. Himmel E. NE. NE. E. Meteorologische -Veovrrchtungen der Station Gießen.________ qj 16_ ^nnuar. Karl^^ßch^o^löhner dahier mir Emilie Blieder hierse^st. Am 19. Januar. Ludwig Henkel, Schutzmann m Worms mit Marie Hahn dahier. Am 12. Januar. Dem Fuhrmann Johannes Rausch ein Sohn, Friedrich Ludwig. Dem Schlößer Karl Wilke em ^ohn, Aomrich Otto Am 14. Januar. Dem Kausmann Heinrich Innrer kin Sobn Dem Barbier Adoli Langsdorf eine Tochter, Karolme J^hamttu' aT15. Januar. Dem i>Uisg°rrchS,chr°ch°r H-umch ^nldratb eine Tochter. Dem Generalagent Konrad Peter Mohr Z7- Lcht-r' M°r'° Helen- Sophie. ^Am.17. Januar. D^, btt Welt zu schaffen. Segen 8 Uhr abends bewog er diese, 1 mit ihm spazieren zu gehen und er führte sre m den nahen Buckenhofer Wald. In der Nähe des Artillerle-Exe^rcrplatzes • versetzte er plötzlich der Ahnungslosen mehrere Messerstiche m den Hals, worauf sre flüchtete; der Unmensch holte sie jedoch wieder em und stach so lange auf sein Opfer em, bis es erschöpft zufammenstürzte. Em dazu kommender Arbeiter versuchte, dem Menschen sein Opfer zu entreißen, mußte ;edoch hiervon abstehen, da der Verbrecher auch auf ihn ruck dem Messer emdrang. Der Mann lief sofort nach Buckenhof und verständigte telephonisch die s-ndarmerw und Pvlizeu Trotz der absolut tötlichen Verletzungen schleppte sich das Mädchen bis in die Nähe der Infanteriekaserne, wo es bewußtlos zu- larmnenbrach. Hier wurde ihm von ernem ^ahrrg-frer- willigen Arzt des Artillerrereglments die erste Hilfe zu teil, der die sofortige Unterbringung m das Unwersitatskranken- häus anordnele. Unterwegs verstarb die Arme, nachdem ste noch ihren Mörder bezeichnet hatte. Die Spuren am Tatort? ließen erienuen, daß das überaus-kräftige Diadchen^ernen verzweifelten Kampf mit dem Unmenschen gekämpft hat. Au eine Entfernung von über 200 Metern war der Fußweg mit Blut übenpritzt. Riegel wurde in feinet Wohnung, wo er im Bette lag, ’/. Stunden nach der 'Diorbtat verhaftet. Da- bei hatte der Kerl die Frechheit, den ihn verhaftenden S chu tz. Unten die ausgiebigsten Grobheiten zu machen, weil sie ihn ,m Schlafe störten. Die blutbefpritzten Hände zu reinige», hatte er nicht für nötig 3°h°Uen, und ° wurde er, blutbefleckt von oben bis unten, m das Gefängnis eingetiefert Reue über feine fcheußliche Tat r-tgte er auch bet9ber Sektion nicht im geringsten. D,e Unglückliche wird von ihrer Dienstherrfchast als em fleißiges, treues und braves Dörliier dahier. Am lö. Januar, ovuiiivin. «y ♦ •» Ä L J Ehefrau des Rentners ^ui5 KaUrein dahier. Am 19. ^cmuarst^ Kalharme Otter, geb. Haas, 59 Jahre alt, Ehefrau des Schaffners Karl Otter dahier^— niemuorno, 2-L 3==- Das Kriegsgericht verurteilte ben ® e = ^^b’tuT^ÖÄ^Ä^t.n jh einem Jahre Gefängnis. _ W6£“e&»t in Stuttgart Maurice ®a£ ter 1 in d der Dichter der ^Monna Vanna , verossentllchte Mrzlüh Ä ^n^englischen Blatte eine Studie teu c...“)/ in der er ganz in ferner charakteristischen Art üb^'diAs einzige das der Mensch »um »teunbe bat üländert. Er findet nicht genug Worte des Lobes ttrr' den Lund. ^Ter Mensch uebt den Hund"", so führte aa enxgx Stelle aus, „aber wieviel mehr mußte er chu lieben, wenn er in Betracht zöge, daß es ru ter uugestür^ Harmonie der Naturgesetze diese einige Ausgabe gibt, Lieb^^nes Wesens, ter esgelmgstd«e so oft- un ub^ toinMiduen Schranken zu durchbrechen, dre die Arten trennen und dieses nur, um uns näher zu kommen. Ach wenn auf die hochwohllöbliche Polizei ui Schwabens 5oaavtitadt doch nur ein ganz klein wenig von der milden Weisheit und Hundefreundschaft des belgischen PoeWn chw- üb^löfte WLr nein, die grausame ist gar^ anderer A^ung. Aus Stuttgart schickt ein alter .Freund des Giepener Anzeiger" einen langen - Schreibebries, vx a anschaulich erzählt, wie sehr dort die armen Hunde ^uf den Hund" Summen fM hem fettaestellt worden ist, daß am 4. d. M. dort e in Der Tollwut verdächtiger Teckel "^Hergelaufen if. meiste Interesse an dieser Maßnahme teben die Sat^ lermeifter Stuttgarts. Sie lachen sich -ms Fäustchen, denn die Maulkörbe gehen je^ bei chnen ab wie die gesullten Äieroelu in den Fastuachtstagen. Draußen und drinnen, Nacht sollen sie ihren Maulkorb tragen, und aus te/Straße dürfen sch nur an einer Leine sparen gehini. Und außer den Hunden bedauert man dort die Schutzleute. Wiübolde gibt es überall, also auch in Schwaben. , So fch^ man 9tenn jetzt in Stuttgart manches winzige Hund- lein in Westentaschenformat einen rieser^ß^ Maulkorb tragen und das Tierchen an emem Schiffstau fernem £enm zur ©eite durch die Straßen hüpfen. Em anderer chägt ein Hündchen auf dem Arm, jedoch ohne Maulkorb. Er wurde natürlich von einem Schutzmann zur Rede gestellt und vor den Revchrmeister zitiert, vor dem er harmlosen Antlitzes das Hündchen auf den Boden stellt, um zu zeigen, daß es — aus gestopft ist! lieber die Entstehung der „Tollwut" erzählt mau auch daß Studenten m einem Mstaurant einem kleinen Hunde so viel Alkohol und Süßigkeiten verabreichten, daß der Hunde, aus Die —rra-v SckmbmaHermemei. -cuuiuig uu« vi,,v ~zQ„hinin 3“ feinem f art berauschten Zuftan^ emen Helene. Am IS Januar. Dem Dachdecker Ludwig ^acdshuud aufiel ur.d biß. Die hierauf bei dresem em- II. ein Sohn, Otto Ludwig. tretenden Erscheinungen wurden als Tollwut feftgestellt, % ^hre alt Restaura» was dann die weiteren Maßregeln zur Folge hatte. T-n Am lb. J^uar. ^^bech Ärmer, geb. Reger, Huntesperre erstreckt sich auch über Cannstadt und soll teur^^^dahier AmUniversüäMorstgärtners i. P. Karl bis aus weiteres be-stehen bleiben. Törmer tehilr. Am 18. Januar. F^nzista Kattrem. geb. Rmu, Apoth., Drog. 487 24. Januar - 1,8‘C. 23. „ 24. , — MA. AvMtz MS de» LLMdessvtsrrglstnv der Stadl Hietze». ««fgebote. Am 16 Januar. Heinrich Gröninger, Maler und Lackiwr ] tiÄ KÄS ttÄS 5^20dahier SSMSZS Emma Gerberding in Lünmer. Höchste Stiedrigste ____ Keine lautausschläge örtlichen Gebrauch _von O be r meyers Herba-Seife, zu h. ui allen Kunst und Wistenschast. In d« Sb.qcf. "e!cheü° ^-hlaUahE ' d!s ^SimpÄ^ I' m M KjrchtvbÜtzttll dkl St»üt Mtztv. Zentrums-,iu.ru.ier) hatte der nach Stuttgart gekomnielie Ober-I & i 9 K-nanaeliscbe Gemeinde. P t 'ch-ü Dem WcktteÄ^MG-E K LKM d!7 Auch M^e^ächL' Pau'i.mLiihe Marie g-b^enöDeze^r. WWWWMWWWHWs- rWWMMWZ MMZZWMW L7L'starb Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feilchtigkett Relattve Feuchttgkeit Windrichtung Windstärke Wetter 24. 724 758,2 - 6,2 2,8 91 24. 2“ 755,9 — 2,1 3,0 74 24. 9" 754,1 — 4,4 3,1 92 25. 7“ 752,7 — 7,7 2,2 91 ■3 H s 3-S _ L or 2 68 & IQ ’S s« Zs- 8 8 s Z Z • *Q -J C 13*6 KK6^ t/> 8) E E H «: S o % ,E cn Zs s 5» s e* sGrsA £ ^5- Ä 8 •o OG« c; ’E 'S St LZ ZZsZMLZZLsLZs-HLLNZN e -§■-§' i3 *8 6tfci(S)6iGlO& "bckO.L yo « « e q ^5 ck. *ti 8 L B E £.5 Oft ©2% Nu° £ £ >9^ tz)r8 L T5 " tt= R 4SZ E E ff 2 -K c c-^ E 8 «« 8*0 NGGN-Ä an es . «3 xr o ö 3 >jp ä «s» C K a CQ ■8,8 • - CQ jq CO o' ao* a> o oi eo o co ä o »§o* E 01 E-o £e .K gE ZÄKZMIsK§IZZ§U§SN§ALüKZZKKZsssZKKKÄN £ E 8 - 8 £ c E weg 43, EckeGoechestr. Qual. I pr. Mir. 1,20 bergerweglb, unt. Stems Garten. Als 0394 gesucht. 0396 A. Grüucüaum, Bahnhofstr. 3d. 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