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Freitag 24. Juni 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.?. Tel. Nr. 61. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gieße«. General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. ---------■. J'. Z. ■■1111 n........ -- --- - - ■ ■ ■ Ire heutige Plummer umfaßt 10 Seiten- Rechtsprechung. Als unantastbares Palladium hat die Rechtsprechung ehr hochmögender Herr aus der'ihm eingeräumten exklusiven Zurückgezogenheit heraustrat, um Zeugnis äbzulegen in dem Pommernbankprozeß. Die mehr wie in einer Beziehung überaus bedauerlichen Licht- reslexe, die der Prozeß auf mancherlei Verhältnisse warf, können hier unerörtert bleiben. Aber festgestellt muß werden, daß der O b er h o f m e i st e r der deutschen Kaiserin nicht etwa vom Gericht ausgefordert wurde, seine Aussagen zu machen. Nein, freiwillig trat er die Flucht in die Oeffentlichkeit an. Die an geklagten Bank- direktoren hatten eine halbe Million auf einem geheimnisvollen Konto „K" verbucht, die Banken verkrachten. Wo nxvr das Geld geblieben? Das Gericht hielt die Sache für erledigt, aber die Oeffentlichkeit fragte, bis Herr v. Mirbach erschien. So zeigte sich die Macht der öffentlichen Meinung in eklatantester Weise. Der Gerichtshof empfing den Hofwürdenträger in außerordent- : licher Weise, die Richter standen zur Begrüßung aus, der Vorsitzende soll sich verneigt haben. Die gesellschaftliche Behandlung der Zeugen mag der Courtoisie des jeweiligen Richters überlassen bleiben; eine Ausschaltung der öffentlichen Meinung gibt es trotz mancher gewichtiger Aussprüche nicht mehr. Das hat die Vernehmung im Pommernbankprozeß gezeigt. Diese öffentliche Meinung aber wird durch die Presse in Deutschland repräsentiert. Diese kann fid) nicht ihrer Pflicht entziehen, will sie anders ihrer kulturfördernden Eigenschaft getreu bleiben. Wir sind überzeugt, daß nach weiterer Durchdringung des allgemeinen Bewußtseins mit dieser Tatsache die teilweise verwunderlichen Auffassungen nrehr und mehr auch von den Richtertiichen verschwinden werden, denen wir heute noch röcht ost in den Berichten über Preßprozesse begegnen. "Der Chefredakteur der „Braunschweigischen Laudeszeitung", eines Blattes, dem selbst der Gerichtshof das Zeugnis der Achtbarkeit gab, wurde wegen Vereidigung einer Angehörigen des oldenburgischen Fürstenhauses zu v r e r M o n a t e n G e f ü n g n i s verurteilt. Der den Gegenstand der Anklage bildende Artikel war nach den Ausführungen des Staatsanwalts durchaus dezent ge- l)alten, sodaß weder Sitte noch öffentliche Ordnung gefährdet werden konnten. Der Staatsanwalt trat deshalb, entgegen bei" Meinung des Vorsitzenden, entschieden für die Oeffentlichkeit der Verhandlung ein. Dr. Sterke, der an- gcllagte Redakteur, übrigens einst Leiter der „Tägl. Rund- jchau", bis ihm von seinem „Freunde" Tr. Fr. Lange, dem späteren Begründer der „Dtsch. Ztg.", den ein ft Dr. Sterke zu sich in seine Berliner Redaktion gezogen hatte, höflichst bei Stuhl vor die Tür gesetzt wurde, nannte aber in Wahrung seiner journalistischen Ehrenhaftigkeit den Namen des eigentlichen Missetäters nicht. Dafür muß er nun die überaus schwere Strafe tragen. Ms besonders erschwerend hob L<.r Staatsanwalt ai der Begründung sLnes auf sechs Monate lautenden Antrages hervor, daß die Mitteilung von einem achtbaren Redakteur in einem anständigen Blatte gemacht worden sei, dessen Glaubhaftigkeit bekannt sei. Dabei habe sich ein jeher sagen müssen, wenn ein solcher Mann, wie der Angeklagte, in einem solchen Blatte so etwas veröffentlichte, so müsse etwas Wahres daran sein. Zugegeben wurde dem Tr. Sierke dabei, daß er in gutem Glauben gehandelt habe. Also die Achtbarkeit, der untadelige Charakter des Blattes ist in diesem Falle ein Strafverschärfungs- grund. Wie denn? Wurde nicht in zahlreichen Urteilen der letzten Jahre von norddeutschen Gerichtshöfen die angeblich zu Verleumdungen und Beleidigungen neigende Tendenz dieser oder jener Zeitung ebenfalls als strafverschärfend ins Treffen geführt? In dem Urteil, das vor einigen Tagen die Strafkammer zu Halle gegen einen sozialdemokratischen Redakteur wegen Beleidigung des Magistrats zu Halle fällte, heißt es: „Aus der wörtlichen Wiedergabe der Redewendung im Stadtverordnetensaal müsse nach der Tendenz des „Volksblattcs" das Bewußtsein der Beleidigung gefolgert werden. Der Angeklagte habe in der Absicht gehandelt, dem Magistrat etwas anzuhängen. Daß die Redewendung beleidigend ist, bedarf keiner Frage. Noch schwerer, als in dem ersten Artikel, liege aber die Beleidigung in dem zweiten Artikel. Tas Gericht habe nicht bloß angenommen, daß dem Magistrat in dem Worte Sch — wachen mit dem Gedankenstrich vorgeworfen werden sollte, er habe einen Schwupper gemacht, sondern er habe Schweinereien begangen." Also hier der entgegengesetzte Standpunkt. Die jedenfalls doch als „bösartig" angesehene Tendenz des Blattes läßt auf die Absicht der Beleidigung schließen. Und deshalb wird die Wiedergabe eines Gedankenstrichs mit sechs Wochen Gefängnis geahndet. Schwerlich wird auch das gutwilligste Menschenkind irgend einen verbindenden Zusammenhang zwischen der strafverschärfenden guten Gesinnung und der strafverschärfenden bösen Denkungsart in den beiden Prozessen finden. Unmöglich aber kann die Achtung des loyalen Bürgers vor der Rechtsprechung durch solche unbegreiflichen Divergierungen gesteigert werden. Im Braunschweiger Prozeß trat übrigens noch eine andere ganz eigentümliche und erstaunliche Austastung an die Oberfläche und wirkte erschwerend auf das Strafmaß ein. In den Urteilsgründen wurde nach der „Braunschw. Landeszeitung" u. a. hervorgehoben, ein Vorwurf, wie ihn der inkriminierte Artikel nach Ueberzeugung des Gerichts enthalte, treffe schon ein Mädchen niederen Standes und deren ganze Familie in unangenehmster Weise. Im vorliegenden Falle handle es sich um eine schwere Beleidigung einer Dame der höchsten Gesellschaftsstellung, und diese müßte vom Gericht in energischer Weise in Schutz genommen werden. Es fei oatjer im vorliegenden Falle um eine Gefängnisstrafe nicht herumzukommen gewesen. Das Strafgesetzbuch kennt unseres Wissens keinen Unterschied zwischen „Mädchen niederen Standes" und „Damen der höchsten Gesellschaftsstellung". Der Strafkodex spricht einfach von Beleidigungen, macht dabei aber keine gesellschaftlichen Unterschiede. Sollten hier Majestäts- beleidigungsideen ihre Schatten geworfen haben? Eine solche Anklage stand aber nicht zur Aburteilung, abgesehen davon, daß sich im Strafgesetzbuch keinerlei Stütze dafür finden würde. Lag einmal die Beleidigung vor, so war es unseres Erachtens gleich, ob sie gegen ein Mädchen aus dem Volke oder gegen eine Dame gerichtet war, deren Wiege im Fürstenschlosse stand. Verläßt man dieses Prinzip, so eröffnen sich Ausblicke in eine Reihe von Abstufungen bei der Rechtsprechung, die wenig erfreulich sind. Es ist nicht daran zu zweifeln, daß in den erwähnten Fällen die Richter nach bestem Wissen und Gewissen ihr Urteil abgegeben haben. Auch der geringste selbstverständlich trügerische Schein, als wenn einmal die Tat vor der Person zurücktreten könnte, muß bei unseren Gerichten vermieden werden. In unerschütterlicher Weise muß stets und allwege der Wahlspruch gelten: „Gleiches Recht für Alle!" parlamentarisches. Berlin, 23. Juni. Das Herrenhaus nahm heute die Sekundärbahn-Vorlage in unveränderter Fassung an. Die Meliorations-Vorlage wurde einer Kommission von 15 Mitgliedern überwiesen. Berlin, 23. Juni. Die Kanalkommission des Abgeordnetenhauses setzte die Beratung der Vorlage betreffend den Kanal Dom Rhein nach Hannover fort. Von Seite der Regierung wurde ausgeführt: Hinsichtlich Bremens treten keine Anzeichen dafür hervor, daß Bremen von der Absicht der Kanalisierung zurückgetreten sei; eventuell würde aber die Herstellung von Talsperren einen Ersatz gewähren; diese seien für die obere Weserschiff- scchrt vielleicht noch besser. Der K'üstenkanal sei eingehend erwogen worden; derselbe würde aber nicht den gleichen wüt sch östlichen Nutzen gewahren und die Eisenbahnen nicht entlasten. Eine Schädigung der rheinischen Landwirtschaft )ei kaum zu blu6er dem König waren der Ministerpräsident Giolitti unix seinen Kollegen vom Aeußern, des Schatzes und des Unterrichts erschienen, ebenso Vertreter des Senats, der iLammer und der italienischen Künftlerwelt. Der deutsche Botschafter Graf Monts hielt folgende Rede: Aus Befehl des Kaisers Wilhelm, meines erhabenen Monarchen, habe ich die Eine, der Stadt Rom das Marmorbild Les größten deutschen Dichters als kaiserliches Geschenk M übergeben. Goethe verlebte vielleicht eines seiner glücklichsten sichre in den Mauern dieser Stadt. Unter diesen immergrünen Bäumen dichtete er die Iphigenie , eines seiner herrlichsten Merke. Möge das Denkmal, welches wir in der erlauben Gegenwart des Königs Vikwr Emanuel jetzt enthüllen, in ferne Beiten hinüberragen als Wahrzeichen, wie Oermnnienß Kaiser ^Deutschlands Dank zum Ausdruck brachte für die An- riegungen, die Goethes Genius schöpfte aus der Geschichte, Natur imü) Kunst .des Landes Italien. __ Der Bürgermeister Noms, Fürst Colonua, antwortete: Ter Akt erhabener Munifizenz des deutschen Kaisers, die Schenkung der Statue des größten deutschen Dichters an die Stadt illiom, die-Goethe darstelU, Mrd von der Bevölkerung Roms mit unauslöschlicher Dankbarkeit ausgenommen. Roms Bürger sind tief bewegt von dem neuen, zu ihrem Herzen sprechenden Psande seiner Sympathie, die mit auserlesener Courtoisie das teuerste cherausfindet, was die Seelen zweier Völker fest aneinander knüpft. Tie große Gestalt Goethes stellt in würdigster Weise das geistige Band dar, das das junge Tcutschland mit Der Größe Roms verknüpft. Es gereicht mir zur höchsten Ehre, in Anwesenheit des Königs namens der Stadt Rom das Marmorbild in meine Obhut zu nehmen. Es wird Rom immer an einen seiner grössten Adoptivsöhne und die Italiener daran erinnern, wie in genialer Weise von erhabener Stelle aufrichtige Freundschaft und geistige Brüderschaft zum Ausdruck gebracht .ist. Hierauf nafjm Unterrichtsminister Orlando das Wort zu einer Ansprache, worin er ausführte: Tas heutige Fest habe die Bedeutung einer historischen Tatsache. Ter Minister ging .dann ausfülstlich auf Goethes Entwicklung ein und schilderte, wie die Bewegung der Sturm- und Drangpcriode sich in Goethes Seele wiederspiegelte, eine Periode, in der das nationale deutsche Bewußtsein seine politische und intellektuelle Mission für eine neue ruhmreiche Kultur zur Reife braaste. ,Tiefe Kultur tonnte sich in dauernder, fruchtbringender Weise auf die nach deutschem Boden gebrachte grie- chisch-latentische Renaissance stützen. Goethe war der Vorgänger Savignys und Mommsens, der größten Forscher auf dem Gebiete römischen Rechts und römischer Geschichte. Die Ursache der Beziehungen zwischen Goetye und Italien blldet noch heute die unerschütterIcye Grundlage sties treuen Bündnisses beider Völker. Tie Poesie Goethes ist der goldene Reif, der die lateinische und deutsche Seele verbindet. Ter Minister schilderte dann den Aufenthalt Goethes in Rom und Roms Einfluß auf seinen Geist und fährt vann fort: In feinem Geiste oerschmolzen sich zu harnwnischem Akkord Wisfenicyast und Poesie, antikes und modernes Tenken, b;e deutsche und lateinische Seele. Tas Bildnch des großen Dichters wird in dem Herzen Italiens Zeugnis ablegen von dem Glück und der Größe dieser Vereinigung, quod bonum felix faustumque fit für die Mission des Friedens und der Zivilisation, welche die beiden großem Völker in der Welt erfüllen sollen. Tas war der geniale, tiefe Gedanke des erhebenden Spenders und das ist Ihr Gedanke, Sire, und der des italienischen Volkes. Ten Waffen Roms glückte es nicht, dauernd in den deutschen Wäldern das Heber» gewicht zu.haben. Ter Name Hermanns, den Tacitus ehrend erwähnt, hallt noch als Rächer der Freiheit wieder, aber die ewige, vielgestaltige lateinische Tugend eroberte die größten Geister Teutscolonds und dich insbesondere, o Goethe, du neuer Burger Roms! Möchten, wie der befreundete und Italien verbündete Souverän es gewollt, die beiden Völker in voller Harmonie der Geister und Bestrebungen in deinem Namen, o Dichter, zum Ideal der Schönheit und des Ruhmes, das dir hier strahlend erschien, vorgehen. Tie bcutfaje Nationalhymne ertönte darauf, Die Hülle fiel und darauf machte der König mit dem Botschafter,, dem von ihm mit dem Mauritiusorden ausgezeichneten Pros. Eberlein, dessen Gattin und dem Gefolge einen Umgang um das Monument, das offen gestanden, vielfach enttäus cht. * Es kann unerörtert bleiben, ob es nicht eher den Italienern angestandcn hätie, Goethe, der für die geistige Kultur der Menschheit im allgemeinen und für die internationale Geltung Italiens unb für desftm durch den gewaltigen und stetigen Zufluß wohlhabender Fremder entstehenden bedeutenden ökonomischen Gewinn so viel getan hat, in Rom ein Denkmal zu setzen, als den Deutschen. Wenn wir den Einfluß Italiens auf Goethes geistige Entwicklung hoch schätzen, so ist das eigentlich kein Grund, daß wir den Italienern Goethe demonstrativ vor die Augen stellen. Immerhin, der deutsche Kaiser hat das Deutmol geschenkt, und mau sollte meinen, daß die Italiener für em so großes,' Die Prüfung von zwei Kandidaten ist wegen Krankheit noch nicht zum Abschluß gelangt. Von den übrigen 26 Kandidaten 'haben 17 das Examen bestanden, und zwar 4 mit der Note „gut" 6 mit der Note ,im Ganzen gut" und 7 mit der Note „genügend". f Klein-Linden, 23 Juni. Ein schwerer Unfall trug sich heute mittag zu. Das Zi/rjährige Töchterchen des Schreinermcisters und Bauunternehmers W'. Jung imachte sich am Herd feuer zu schaffen. Plötzlich stand die Kleine in Hellen Flammen, ihre Kleider hatten Feuer Ncfangen. Zum Glüct waren Erwachsene in der Nähe, die dre Flammen erhielten. Das Kind hat schwere Brandwunden an Händen, Armen, Hals, Gesicht und Kopf erhalten. -s-Queckborn, 23. Juni. Mit dem letzten schweren Gewitter war ein orkanartiger Sturm verbunden, der vielfach Schaden anrichtete. Die Heulegel auf den Wiesen wurden teilweise fortgetrieben und durcheinander gejagt und Obstbäume stark beschädigt. Ein Mann aus Ettingshausen, der in Grünberg einen Wagen Heu holte, verunglückte ans dem Heimwege; sein Pferd scheute, ging durch und schleifte den Fuhrmann, der an Armen und Knien verletzt wurde und zwei Finger brach. In Stangenrod schlug der Blitz in die Wirtschaft Echter und in Hein men in das Wohnhaus des Landwirt Loos, beide, ohne zu zünden. § Nidda, 24. Juni. Vor gerade 30 Jahren büßten wir infolge der damaligen neuen Kreiseintcilung unser seit 1852 bestandenes Kreisamt ein. Ueber diesen Verlust haben sich seinerzeit die Bezirkseingescssenen in einer merkwürdigen, das Nebenzimmer des „Darmstädter Hofes" hier gierenden eingerahmten Todesanzeige beklagt, welche lautet: Todesanzeige. Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, daß es dem unersorschlichen Ratschlüsse des Ministeriums gefallen hat, unser einzig geliebtes Kreisaint, welches noch vor wenigen Tagen in den besten Blüten seiner Jahre zu den größten Hoffnungen berechtigte, abzurufen. Alle Mittel der Zweckmäßigkeit blieben erfolglos, bis es einem starken Gunstfehler erlag und dadurch aus seinem pral- tischen Dasein in das rätselhafte Jenseits versetzt wurde. Trennung ist unser Los, Wiederiehen uns're Hoffnung! Um gerechte Teilnahme bitten Nidda, den 28. Juni 1874. Sämmtliche Kreisangehörige. F rankfurt a. M., 22. Juni. Um eine „rasche Beilegung der in den Orten des Mittelrhcinischen Arbeitgeberverbandes Aschaffenburg, Darmstadt und Mainz bestehenden iMaurer- und Zimmerer-Ausstände herbeizuführen", hat der Mitteldeutsche Arbeitgeber-Verband für das Baugewerbe am Montag hier eine Versammlung abgehalten, in der folgender Beschluß gefaßt wurde: „Die dem Mittel- deutschen Arbeitgeber-Verband für das Baugewerbe angehörigen Verbände haben ihre Bedingungen, unter denen sie in den nächsten drei Jahren mit ihren Arbeitern Verein- Larungen treffen wollen, bis Donnerstag den 23. Juni an- Zugeben. Diese Bedingungen sollen dann von dem Verband den Vorsitzenden des Zentralvcrbandes der Maurer und Zimmerer in Hamburg zur Annahme vorgelegt werden. Erfolgt seitens derselben bis zum 2. Juli nicht die Annahme für sämtliche Verbände, dann wird die Arbeit seitens der Arbeitgeber des ganzen Mitteldeutschen Arbeitgeberverbandes, und zwar zunächst nur für die organisierten Arbeiter, am 18. Juli eingestellt." Verrnneytes. * B c r l i n, 23. Juni. Tie 25 jährige Virtoriakranken- 5 chw e st e r E l i s a b e t h M., die seit längerer Zeit im Krankenhaus Friedrichshain besänftigt ist, wurde am Morgen in ihrem Bett bewußtlos aufgefunden. Die sofort herbcigerufenen Aerzte stellten fest, daß Fräulein M. Morphium zu sich genommen hatte. .Tie Wiederbelebungsversuche waren von Erfolg ^begleitet ,Als "Ursache für ihre Tat gilt ein schweres Nervenleiden der Schwester. * Kiel, 23. Juni. Bei der heutigem Wettfahrt der ^Kriegs schiss boote kam es infolge einer außcrordentlu . . steifen Brise zu verschiedenen Unfällen. Mehrere Barkassen und Kutter stießen aneinander und kenterten, jedochwur- den die Insassen der Boote durch "Tampspinasfen gerettet. Von der gekenterten Gig der Kommandantur Friedrichsort werden zwei Mann vermißt. Gera, 23. Juni. Aus einem Ausflugsort im Königreich Lachsen wird gemeldet, daß ein Wirt und dessen Frau verhaftet sind, weil sie im Verdacht stehen, schwere Verbrechen verübt zu haben. Vor einiger Zeit mar tn der Nähe des Fichtel- berges ein Kaufmann erschossen auigesunden worden, und als vor einiger Zeit ein Radfahrer in dem Lokal des bclr. Gastwirts verkehrte und zur Nacht verbleiben wollte, sei von dem Wirt der Versuch gemacht worden ihn zu erwürgen. Durch zwei hinzu- gekommene andere Radfahrer wurde er jedoch gerettet. Wegen der Erschießung des Kaufmanns ist der Wirt auch in Verdacht gekommen. * Nach .dem Gordon Bennett-Rennen. Bei dem Städtchen Krrchberg, in der Nähe von Trier, erlitt ein französischer Automobilist, als er einem ihm entgegenkommenden Wagen ausweichen wollte, eine Fußverletzung, indem sein Automobils in einen Chausseegraben fuhr. Das Gerücht, daß T h e r y, der Sieger im Rennen, verunglückt sei, bestätigt sich "nicht. — Der Telegraphcnarbeiter Nickel aus Gräfenwiesbach ist gestorben, der am Tage vor dem Gordon Bennett-Rennen von einem der belgischen Automobilwagen bei Homburg überfahren und schwer verletzt worden war. Tie Zahl der löährend des Gordon Bennett-Rennens durch Automobil-Unfälle ums Leben gekommenen Personen beträgt nun mit diesem vier. Unglücks fahrt auf d e m R a d e. Ein schwerer Z u- sa mm en stoß zwischen einer Automobildroschke und einem Zweirad ereignete sich an der Ecke der Friedrich- und Mohrenftraße in 23 er Hn. Die 16 und 15 Jahre alten Schreiber Arthur Schimmelpsennig und Richter des Justtzrats.Bruck fuhren oeide zusammen auf dem Zweirade Schimmelpsennigs und trieben nach übereinstimmenden Bekundungen vieler Zeugen Allotria als der Automobildroschkenkutscher Wolf aus der Friedrich- in die Mohrenslraße einbog. Die Droschke warf das Zweirad um und fuhr es in Stücke. Tie beiden Fahrer flogen herunter. Schimmelpsennig fiel mit dem Hinterkopf auf die Bordschwellen, zog sich einen Schädelbruch und eine Gehirnerschütterung zu und blieb besinnungslos liegen, Richter fiel auf das Straßenpflasier und brach sich das rechte Bein. Wolf brachte die beiden Verunglückten mit seiner Droschke nach der Unfallstation 13 in der Kronenstraße. Dort starb Schimmelpsennig schon nach fünf Minuten unter den Händen der Aerzte. Seine Leiche wurde beschlagnahmt und nach dem Schauhauw gebracht. Richter erhielt einen Verband und wurde von der Station dem Kraukenhause am Urban zugeführt. " Gemütlich. Ter „Münch. Allg. 3tg." schreibt ein Leser: Ort der Handlung: Bahnhof Neuffen am Hohenneuffen. Zeit: 20 Minuten nach der vorgeschriebenen 2lbfahrtszeit des Zuges. Ter Zugführer hat schon zweimal „Abfahre" gerufen; die Lokomotive stößt unaufhörlich kurze grelle Pfiffe aus, bewegt sich aber nicht vom Fleck. Endlich reißt zweien der drei anwesenden Passagiere die Geduld, und entrüstet wenden sie sich an den Schaffner: „Warum fahrt's Zigle nct ab?" — „Warum pfeifet fe denn so?" — „Ja, wir müsse auf de Lokomotivführer wurde; der sitzt noch beim Veschbere; drum weise wir em jctz, daß Zeit isch." Getreidelagerhäuser. Eine Nachweisung über die bis Ende Tezember 1903 zur Errichtung .landwirtschaftlicher Getreidelagerhäuser bewilligten und verwendeten Beträge, sowie über den Fortgang und den Stand dieser Bauten in Preußen ist dem Hcrrenhause zugegangen. Im Jahre 1903 ist der Bau der Getreidelagerhäuser in Rajten- burg (Ostpreußen), Münster (Westfalen), Fulda (Hessen-Nassau) beendet worden. Es sind nunmehr v6 Getreidelagerhäuser mit Mitteln des Kornhanssonds errichtet worden. Für den Ban der Getreidelagerhäuser sind 4 563 552 Ml. 72 Pfg. bereitgestellt und 4 347 566 Ml". 36 Pfg. bisher verwendet worden. Nach den neueren Feststellungen beträgt der Fassungsraum der Getreidelagerhäuser 47 658 Tonnen. Tie Zahl der Lieferanten ist gegen das Vorjahr gewachsen, die e i n g e l i e s e r t e n Mengen sind aber zurückgegangen. Im allgemeinen werden auch diesmal die günstigen Erfolge bei der Bearbeitung der Erzeugnisse, bei der Herstellung und Verwertung einer marktgängigen Ware anerkannt, vereinzelt aber, wie wir der „Tisch. Tagesztg." entnehmen, darauf hingcwiescn, daß nicht immer aus dem feucht angelieferten Getreide eine gleichmäßige, allen Anforderungen entsprechende marktgängige Ware hergestellt werden konnte, und daß die Kosten für die Bearbeitung des feuchten Getreides mitunter niaft durch seine Wertsteigerung gedeckt wurden. Andererseits wird aber auch hervorgehoben, daß das in den Getreidelagerhäusern bearbeitete Getreide von Mühlen besonders in Kahnladungen bevorzugt und zu höheren Preisen angekauft wurde. Von den in Betracht kommenden 32 Betrieben arbeiteten 16 mit Gewinn, 13 mit Verlust, 3 ohne Gewinn unb .23 er lüft. Tie Betriebsunternehmer sind im allgemeinen der Ansicht, daß sich die gemeinsame und genossenschaftliche Verwertung der landwirtsckwftlichen Erzeugnisse bewährt hat und im Wesentlichen die Vorteile, welche davon erwartet wurden, brachte. Finanziell haben allerdings manche Betriebe ans oerfdjicbenen Ursachen nicht erfolgreich gewirtschaftet. Ist es ohnehin für den Staat nicht leicht, aus den in Betracht kommenden verwickelten wirtschaftlichen Verhältnissen heraus zu einem zutreffenden Urteile über die Ursachen einerseits der Erfolge, andererfeits der Mißerfolge eines Teils der KorilhauSgcnossenschaften zu gelangen, so ist dazu der gegenwärtige Zeitpunkt, wo überall die Verhandlungen über die Weiterverwerlung der Kornhäuser schweben, um so weniger geeignet .Tas Urteil über den Erfolg des ganzen Versuchs wird noch ausgesetzt bleiben müssen. Immerhin verdient s hervorgehoben zu werden, daß anscheinend im allgemeinen diejenigen Kornhäuser, bei denen das Risiko des Staats verhältnis- mäßig gering war, wirtschaftlich bessere Erfolge aufweisen, als diejenigen, die nur auf fünf Jahre vermietet waren und demnach die Genossenschaft nur mit einem zeitlich begrenzten Betriebsrisiko belasteten. Letztere . an sich dem Versuchscharakter des staatlichen Vorgehens am meisten entsprechende Vetricbs- sorm scheint also — und darauf deutet auch der Wunsch fast aller Genossenschaft m nach käuflichem Erwerb der Kornhäuser hin — dem geschäftlichen Bedürfnisse der vollen Selbstverantwortlichkeit des Betriebsunternehmers nicht genügend zu entsprechen. .Andererseits ist festzuhalten, daß trotz der Fehler die meisten .Kornhausgenossenschäften nicht nur mit dem gewünschten Erfolge der Verbesserung .des landwirtschaftlichen Getreideabsatzes, sondern auch finan--i zielt befriedigend gearbeitet haben. Flniversitäls-Machrichten. Ter ordentliche Professor, Geh. Medizinalrat Tr. Bumnt in Berlin ist .zum ordentlichen Mitgliede der Königlichen Wissenschaftlichen Deputation für das Medizinalwesen ernannt worden. — Der etatmäßige Professor an der Technischen Hochschule in Aachen Geh. Regierungsrat Professor Tr. v. Man. goldt ist in gleicher Eigenschaft an die Technische Hochschule in Danzig versetzt worden. tzljeavayn-AdltMig. München, 23. Juni. Gutem Vernehmen nach beabsichtigt die Regierung, demnächst neue Verhandlungen wegen V e r st a a t l i ch u n g der Pfälzischen Eisenbahnen einzuleiten. Gingejanöt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktton dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) In Nr. 138 Ihres Blattes brachten Sie einen Artikel der -tarinftäbter Zeitung, der die Freude ausspricht über das Verbleiben des Herrn Prof. Pfannenstiel an der Universität Gießen dem stimmen wir von Herzen bei! Wir möchten nur bemerken baß die Gießener Frauenklinik schon zu Zeiten des Herrn Geheimrat Tr. L ö h l e i n_ sich eines guten, weitklmgenden Rufes erfreute bZs bezeugen gewiß gerne feine einheimischen uud auswärtigen' Patientinnen. Dem Verstorbenen, der 14 Jahre sein Wissen und Können der Anstalt widmete, der Gesundheit und Leben feinem Berufe opferte, gebührt diese Anerkeummg! Herr Pros. Pfannen- stiel hat es verstanden, auf das gute Fundament, das er fand, aui= zubauen und wir freuen uns, daß ihm dies so wohl gelang. E i n c f u r V i e I c, Handel und Verkehr. Dolkswnlj'chast. Russische Staatspapiere. Man muß es als erstaunlich bezeichnen, daß trotz der großen Opfer, die Rußland bis jetzt gebracht hat und trotz der großen Verluste an Mann- Ichaften, Schissen, Kanonen, Pferden, Munition und Proviant der Kurs der russischen Staatspapiere sich immer noch auf einem hohen Niveau halt. So sind die 4 o/o Russen von 1880 seit Gnde Mat, wo dieselben 89.75 notierten, bis 91.30 gestiegen und die Russische Staatsanleihe von 90.25 bis 91.50. Es ist sehr gefährlich, daß die deutschen Kapitalisten, anstatt sich ihrer russischen Papiere zu erledigen, noch immer zukaufen um sich ihren Besitz etwas billiger zu machen. Man müßte sich sehr täuschen, wenn man jetzt nicht annehmen könnte, paß Rußlands Macht gebrochen ist und wenn es militärisch gebemütigt ist, kann es. leicht nachher zu recht erheblichen sinanziellen Schwierig, keifen, comnten, da größere innerpolitische Unruhen durchaus nicht ausgeschlossen sind. ^Noch "hat das bekannte Bankhaus Mendelssohn u. Eo. in Berlin nach jeder verlorenen Schlacht Jnter- venttonskäufe vorgenommen. Wenn es nur nicht zu spät einsieht, daß alle Opfer vergeblich waren und Rußland vermutlich gezwungen sein wird, wieder voll zur Papierwährung bei seinen Zinszahlungen zurückzukehren; zumal auch Frankreich kaum im >fände fein dürste, den Russen weitere Milliarden Gold vorzustrecken. Die Bewegung auf dem Berliner Grundstück- M a r k t. Seitdem die Großbanken mit ihren enormen Kapitalien auch am Grundstück-Markt erscheinen, um für dieselben Unterkunft zu finden, herrscht auch auf diesem Gebiete außerordentliches Leben In der letzten Zeit haben bedeutende Transaktionen stattgefunden. .Erst ganz vor kurzem ist ein, dem Fürsten Henkell von Donnersmarck gehöriges, am Berliner Zenttalviehhof gelegenes Terrain im Umfange von ungefähr 35 000 Quadratmeter von Herrn Max Gutmann in Firma B. Gutmann in Dresden erworben worden. An der Transaktion sind die Dresdener Bank und der A. L-chaaffhausensche Bankverein hervorragend beteiligt. Zum Zwecke alsbaldiger Verwertung des Terrains soll schon in den nächsten -vagen eine Aktiengesellschaft gegründet werden. etc. 245 Hervorragend bewährt bei echdurchfali, kDarmkatarrh, £& Diarrhoe ! Oie Kinasi g*«2ihen vorzüglich dabei & leiden nicht an A Verdauungs^§| Störung. gT* A. Grünebaum 1914 Bahnhofstr. 35 Giessen Bahnhofstr. 35 Telephon 441. 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Der P l a tz, den das Denkmal in der Villa Borghese nun hat, nämlich in der Gegend ber Kinderspielplätze, der Milchwirtschaft und in der Höhe der Fahrstraße, ist aus jedem Gesichtspunkte so ungeeignet und gesucht c i; i w ü rdi 5 erid, daß an der Gesinnung derer, die diesen Ort erwählt haben, um so weniger ein Zweifel sein kann, als man in Rom in derlei Dingen wahrlich geschult und feinfühlig genug ist. Zum Ueber- fluß bringt ein auf den Sinn und die künstlerischen Qualitäten des Denkmals bezüglicher Artikel der „Tribuna" jüngsteii Datums soviel Malitiöses — angeftrngen mit der Bemerkung, ob etwa die Inschrift auf dem Denkmal „Kaiser 'Wilhelm 11." besagen oder wenigstens dahingestellt sein lassen wolle, daß Wilhelm II. „römischer Kais e r"^iei, — daß die Stimmung eines patriotischen Deutschen wegen des Denkmals kaum gedrückter sein kann als s ie ist. Dem Denkmal des französischen Dichters Victor Hugo kommen die Italiener ganz anders entgegen. Es ist ein gut Ding, wenn die Diplomaten, wie sic cs in ihren schönen Reden getan haben, nngünsttge Gesühlsdispositionen der Rationen gegeneinander im Jn- /teresse des F-riedens und der humantt-rren Ideale nach Kräften auszstheben sich bemühen. Aber dieses Bunühen darf nicht den Erfolg haben, daß es rnißdeutet wird und das Gegenteil, dessen bewirkt, was es bezweckt. Daß die Italiener und die Romanen überhaupt mit den Deutschen und dem Deutschtum nicht spm- pathisicren, ist eine alte Erfahrung! was wie Sympathie aussieht, ist doch nichts anderes, als Berechrrurig des Nutzens oder freudige Genugtuung über günstige E!eschäfte. Den f^ralienern unsere kulturellen Erruiigenschaften zu empfehlen, habeii wir keine Ursache; sie kommen schon von selber, um sie sich möglichst zu eigen zu machen. Lassen wir uns voll Wohlwollen gegen sie leiten, so ivird uns dieses Wohlwollen nicht als solche^, sondern als Schwäche und Geschäftsknifs ausgelegt, sintemalen der Eigenart des Italieners ein derartiges Wohlwollen ganz unverständlich ist. Die Würde des Deutschen Reiches ist Politik der realen Interessen und Härte in Wahrnehmung dieser Interessen einzig angemessen. — WilhelmJordan, der greife Tichter der „Nibelunge", liegt irn Sterben. Aus F r a u f fu r t a. M. wird uns geschrieben: Schon seit Wochen nahmen die Kräfte zusehends ab, feit Mittwoch aber ist ein Zustand eingetreten, der eine baldige Auflösung erwarten unb jetzt auch hoffen läßt; denn das Dasein ist nur noch Qual für den Leidenden. Am Mittwoch hatte der 85 jährige zwei heftige Anfälle von Atemnot, gestern war er ruhiger. .Tie Aerzte meinen, es könne dmmer noch einige Tage dauern, bis die kraftvolle Natur ganz unterliegt. — „M eisterbilder fürs deutsche Hau 5", hcraus- gegeben vom Kunstmart 16. und 17. Folge, Blatt 97—108. Verlag von Georg T. W. Callwey, München. Preis jedes Blattes 25 Psg. — Mit den vorliegenden Folgen legen die vom Knnst- wart IjeraitSgeg:urneu , Meisterbilder" auf den Tisch des deutschen Hauses ihr undcrtstes Blatt — das bedeutet, von altem übrigen abgesehen, auch rein als Arbeitsleistung etwas, denn anders als ihre Nacha,,mer reprcduzieren die KuusNvart Meuicr bilder nicht ettva Bild auf Bild mechanisch in gleicher Xocue. Sie verzichten auch nicht auf das, was die meiste geistige Mru|i verlangt, auf die Texte — hiurdert Texte, auch daSZvilt cii'.-uo sagen! Was gab's für ein Staunen, als vor zwei Jahren die ersten „Rteisterbilder" erschienen: Folioreprodukttoii.il in 1111 schlag mit Text nach den alterherrlichsten Werten der giiamica bildenden Kun ft — jedes Stück einzeln käuflich für jage uno schreibe fünfundzwanzig Pfennige! Tie Meuurbiioer sind mit Begeisterung begrüßt worden. Tann tarnen a:;cb andere Leute dahinter, dai; d.e bisherigen Bilderpreise zu hvai ie.cn eine neue billige Bilderpubttkation ähnlicher Art folgte in nm liebem Wettbewerb der anderen, unser ganzer Kuw'.verlag ) ch-n sich auf neue Preise einrichten zn wollen. Tcr Kunstmart aoe. verlangsamte das Tempo tm Erscheinen der „Metstervuoer, um mit „Vorzugsdruaen" und „Künstler-Mappen' feine po^u- larisierungs-Arbeit zugleich zu ergänzen und auszudehnen. die neuen „Meisterbilder", die er herausgab, ze.gten, daß e. von der Unterstützung seines UnternelMens durea ben lerroüJ Nutzen zog: Lichtdrucke und Drucke mit mchrerut Platten U'urm- eingesührt. Blatt 108 ist nun das neueste, es wewcit tyn immer noch weitere folgen. Die 17. Folge enthält: . Rembrandt, Hettdrickje Stoffels. 98. E ra na d), er y- > Hieronymus. 99. H o l b e i n d. I., Bildnis eines alteren .^rri.. 100. Rembrandt 'Selbstbildnis von 16u8. 101/102. X u ' Himmelfahrt der Maria und Teil daraus. 2/tc 18- ttolg hält: Blatt 103. Hans Thoma, Endymton. 104. L.stao , Die Künstlerwerkstatt. 105. van Dyck, Sog. van der u.ia- 106. Mttri11 o, Tie unbefleckte Empfängnis. 107/ Wb. L a i- £ o r r a i n , „Ter Morgen" und „Der Abend". * Paris, 23. Juni. Die G a 11 in Em i le Z o 1 ad bat bu gesamten Werte ihres Mannes der Nattonal-Bibl thek zum Geschenk gemacht. Russen von zssHk «st :M9 gebemiihgt ist, "Wellen SäS :nkCÄbutl^u^ "l! i ?e Bankhaus WenK ’■ l°men Macht M nicht zu spät ct UE? Rußland vernuL - Mmahrung bei fQurnt- i uilharben Gold fe ■ **ä8V*j i, e. . “ k"tttih ber SLbd 'sehen »uh '5 CtHeui> ?.5?6rt frÄ** b«i un ^‘iinahA« ~ ilinet ©lunbfti; I Mn enormen Kapitale ! ‘für dieselben Unteck.- - vebitte außerordenlliL. ; -deutende Lransaktio: !in, dem Fürsten ; inet Zenttalviehhos: j' fr 35000 Quabratniit.: " Äutmann in Tresden <; j die Dresdener Bmk>^ I orragend beteiligt. 3? I rains soll schon in k W Itgrünbet werden. torragend bewährt bei kBrechdiirchfaü QkDarmkatarrh, Kä Diarrhoe BCL UU 1511 aum L Bahnhofstr, 2: Bezugsquelle einrichtungen. 1 angenehm port, Reise, sowie ' iten, wetterfesten n-Fabrika! >rkragen eifechlitz) x&W „n Länge wfwiiti mlstrasse 6. ntsle'W^l'. Y. die w;jr.. „■ andi 115 vor il- »s-Ftzi-i- : n lgc- ' 2onn k-C l{,‘ lCV( ÄL^I«' . tn vcr;in; <*> ti Ei is- L ä t':C «ft '- r"1 E u I n 3 -r. «-L » 5 CO o w CZ .ZS. ft o r 3 S ft ■Ul’ s tS 3 O CD j»2 a« z: <70 0= - = O S ■ c=,='3,o C- txi« - - " O 3 Qto to=a 3 _ er S 5 O CZ 3 ft <70 2 ff - ss sr § tt « s$ = t» CQ r-t 3 w r*. er 3 « CP SS O- 3 =3» Is: er 7. W ISH ~ > o "CD o @3 = « o de-0' § ft" ft 3 (X) WM». E C rrz »■■ I 11 IKf^’ffr-TlMnwmMnMgMMMmMMMmWMMiMMMWMawmMMWMMMgMMiiamMPW^aBgnrrTOrTO-TOniroTTffyrma | Kinder-Betten in grosser Auswahl. 0. Röhr & Co. 44 Bahnhofstrasse 44. 5289 Vergebung m Rchbunlieferungeu. Zur Erbauung -einer Chirurgischen und einer Augen- tklinik zu Gießen sollen folgende Rohbaulieferungen auf «Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich vergeben werden. I. Trägerlieferung und ^-Cisen Los III: Chirurgische SUinik 207470 kg Los IV: Augenklinik . . 162130 „ IE. Steinhnuerarbeit; Basaltlava (Lungsteine) Los V: Chirurg. Klinik 45 cbm Fensterumrahmungen, Stufen usw. Los VI: desgl. 38 cbm Los VII: Augenklinik 21 cbm Los VIII: desgl. .- 36 cbm III. Steinhauerarbeit (rote Sandsteine) Los IX: Chirurgische Klinik 430 cbm Los X: Augenklinik 241 cbm. Die Verdingungsunterlagen liegen von Montag den 27. d. Mts. an auf unserem Amte, Wilhelmstraße 21, zur Einsicht offen und können von dort, soweit der Vorrat reicht, xum Selbstkostenpreis bezogen werden. Angebote mit genau ldezeichnender Aufschrift sind bis Montag den 11. Juli 1904, vormittags 11 Uhr, dem Eröffnungstermm, bei uns einzureichen. — Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 23. Juni 1904. 5486 Großherzogl. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. Becker. Hengrasverfteigerung. Donnerstag den 30. Juni l. I., vormitt. 8 Uhr amfangend, wird das-Heugras von den hiesigen Gemeinde- wviesen und verschiedenen Privatwiesen versteigert. Die Dörnbachswrese und das Baumstück vor dem Berg mird bei der Versteigerung nicht vorgezeigt, und bei Beginn b:er Versteigerung versteigert. Zusammenkunft an der Ziegelhütte. Allendorf a. Lu.nda, am 23. Juni 1904. Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda. Rein. 5484 Der Schwarzwaid. Gebirge mit Höhen bis zu 1495 Meter. Unvergleichliche Fernsichten über einen großen Teil von Süddeutschland und auf die Alpen. Prächtige ausgedehnte Hochwälder, romantiscl)e Täler und Fels- partien, viele Gebirgsseen, Wasseriälle, Wildbäche und Quellen. Jagd und Fischerei. Interessante Gebirgsbahnen. Weltberühmte Badeorte mit heißen und kalten, mineralischen und säuerlichen Wassern. Sommersrischen in allen Höhenlagen. Heilung sürKranke. Erholung für Ermüdete. Geeignet zu kurzen Wanderungen wie zu längerem Verweilen. Vortrefflicher Aufenthalt als Uebe'rgang zum Hochgebirge, sowie als Nachkur bei der Rückkehr aus dem Süden. Mildes Klima bet geschützten Täler, das auch im Frühjahr und im Herbst eine Erholungskur ermöglicht. Bequeme Reiseverbindungen, gutgehallenc Straßen und Fußwege. Zahlreiche Aussichtstürme und Rasthäuser. Intelligente, gutmütige und fleißige Bevölkerung. Zahlreiche Hotels für bescheidene und weitgehende Ansprüche. — Verein Schwarzwälder Gastwirte, der allen Besuchern zu entsprechenden Preisen eine gute Verpflegung sichert und durch seine Geschäftsstelle in Hornberg (Schwarzwaldbahn) die Liste seiner Alitglieder mit Orienlierungskarte des badischen und württembergischen Schwarzwaldes unentgeltlich versendet. 4378 ist ernarzer r* ■ Blasen- und Nierenkranken dringendbt za empfehlen der Bernlcu des Kgl. Mineralbades ESrückentiu, sowie zur Trinkkur das 1028 | Kgl. Bayr. 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Preußische ConsolS abgest. . H Badische Anleihe v. 1901 unk. 1909 ö-fl- Lire 90.10 500 1912 4 i. G. do. St.-Anl. amrt. 1900 u. 1909 Schweiz. Central v. 1880 . Russische Südost 97 steuerfr. gar Sächsische Rente 92.20 Ausländische b. K. Kr. do. do. Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. Lire L ®. . . S-fl. (conti.) öfl.G. 3% Hess. Provinz Öberhessen 81.80 &7< 99.40 3 M. 98.30 M. Ruff. Cousolid.-Anl. ti. 1880 n 91. 37, do. 1898 M. amort. ab 1907 103.20 4 Erlangen v. 1900 unk. b. 1911 . Fr- 4 Freiburg P-s- Fulda ti. 1901 Ser. I unk. b. 1901 . 99.50 II. Außereuropäische. inn. G.-Anl. v. 1887 Pes. abgest. do. 1904 4 do. 1890 Lstr. . Fr. 98. . Lstr. do. cons. innere . . . . Pes. 26.40 Mainz ti. 1899 unk. b. 1904 . do. Eisenbahn -Prioritäten 4 Mannheim 4 Pfälzische . . unk. b. 1903 Metz ti. 1903 unk. b. 1912 . . 101.55 101.80 1903 1887 stf. gar. . . i. S. 200/1000 Kaschau-Odrb. v. 1889 100. v. 1902 unk. b. 1913 47. Offenbach 400 105.60 Fr. 64.10 do. E. ti. 71 i. G. 3 do. do. do. do. do. do. do. do. 87.20 85.90 4 5 3 5 5 3 4 37, do. do. ti. 1889 v. 1891 do. do. 1888 . 1897 . 500 500 M. Fr. 89.40 103.65 99.95 90.50 91.80 82.70 85.50 85.50 91.10 37, 37, 4 4 4 3 3 3 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. (Ergänzgs.-N.) v. 1895 stf. i. 1899 1900 1901 1895 S. S. 1904 1905 1906 1889 1891 500 200 102.50 101.50 101.20 99.70 4 4 4 4 do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. 99.40 100.90 74.90 85.60 99.70 97.30 89.70 82.80 4 4 4 4 4 4 4 4 4 4 5 5 5 5 3 4 37, 4 4 37, 4 37, 3 do. do. do. de. ti. 1890 ti. 1893 ti. 1896 ti. 1897 ti. 1903 1899 1900 1901 1888 1895 1898 unk unk. unk. b. b. b. G. G. G. G. S. ti. ti. 1000 500 1000 500 500 500 500 98.50 99.40 101.50 98.50 99.60 99.60 99.40 Lstr. M. 5 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 do. do. unk. b. 1902 unk. b. 1908 unk. b. 1906 98.10 99.— Mexik. amort. innere Ser. I—IV . Pes. do. cons. äußere ti. 1899 steuerfr. Lstr. öfl.G Kr. 4 4 37, 37= 37, 37, unk. b. 1905 u. 1884 abgej 100.60 101.30 99.30 3 3 37, 37, do. einheitl. Rente do. Staats-Rente ti. 83 Em. Em. 1885 do. do. Rente Rente do. Rente Rente I E abgest. IIIE unk. b. 1905 Fr- M. Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Elisab. Obi.) i. G. steuerfr. . o. 1888 convert. v. 1897 ti. 1902 unk. unk. 37, 37, 37, Staatsb. I—vni do. do. do. do. ti. 1900 unk. b. 1906 v. 1896 .... 400 400 400 5 5 '■5 do. do. Oest. Süd do. do. do. Argent. do. do. do. do. do. ti. 1896 ti. 1898 Lstr. M. Lstr. M. ö. fl. M. 22 u. 23 .... 10, 12.16 u. 24-26 M. Tlr. M. Fr. do. do. do. do. 98 unk. 1909 stfr. gar. do. 1901 unev.b. 1915 stf. g. u. 1894 . . ti. 1891 Lit. H Rumän. do. do. do. do. ti. 1903 unk. a. b. 1808 ti. 1879 ...... ti. 1900 mit. b. 1906 . ti. 1891/92 (abgest . . v. 1898 ...... v. 1902 unk. b. 1908 . 37= 37, Fr Fr. 1881/88 . i. G. ti. 1893 i. G. ti. 1891 ti. 1894 . . ti. 1898 . . ti. 1889 I. Rg. v. 1889 II. Rg. 37, 3 Ungarische do. do. do. do. von 1892 u. 94 do. ti. 1902 unk. b. 1910. do. ti. 1896 ..... ö.fl- Kr. 103.50 99.30 98.60 99.50 99.50 103 — 104.60 98.30 88.50 102.05 102.25 90.30 101.80 101.85 90.25 103.90 99.85 (Lomb.) stf. do. „ d°. do............ Allgemeine Deutsche Kleinbahnen abg. 60°/, 37, 37, 37, 37, i. S. . G. . G. L G. i. G. i. G. 4 37. 37, Rudolf .... „ i do. (Salzkgtb.) stf. i. G. Ungar.-Galizische . stf. i. Vorarlberg ... „ i. 4 37, 37= 37= d. 1900 unk. b. 1910 . abgest. 1878 u. 83 . . abgest. Lit. J 0. 1884 . v. 1886 u. 88 . . . . abgest. Lit. M ti. 1891 . ti. 1894 ...... Starkenburg . . . a. M. Lit. N u. Q abgest. „ R abgest. . (Straßenbahn) v. 1899 ti. 1901 Abt. I. . . v. 1901 Abt. H. u. in 37, 37, 37, 37, 4 37, 98.50 102.70 do. prw. ti. 1890 steuerfr. 20/10 m do. cons. v. 1890 steuerfr. . . conv. unif. v. 1903 ...... 99.90 100.— 100.80 99.15 99.70 92.40 99.— 92.20 103.25 101.60 83.20 104.90 77.10 74.- 73.60 100.- 101.25 110.50 99.90 71.15 96.- 95.60 89.— 88.20 80 — 93.- 102.90 98.40 88.80 106.- 101.- 97.50 42.85 87.50 103.50 101.50 88 30 102.20 105.10 99.85 100.- 88.10 88.85 100.80 100.80 100.80 90.40 5 47, >5% Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (conti Franz-Josef) i. Gilb, steuerfr. 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . 4 4 4 4 4 7- 4 4 .4 4 4 4 4 5 4 Lstr. M. Kr. n M. 87- Neustadt a. b. H. ti. 1889 . . 37' do. ti. 1903 unk. b. 4 Nürnberg ti. 1899-1901 . . . 4 Sard. See. stfr. gar. I u. II 4 Sicilianische steuerfr. i. G. 3 37, 3*4 3 4 37, 3 4 4 3V, do. do. Franz-Josef 127.70 60.35 61.— 12.— 99.40 99.60 101.30 96.— 88.60 45.50 49.50 115.50 103.30 100.— 100.30 99.60 104.80 do. do. Hamburger a. Deutsche. ($% Deutsche ReichS-Anleihe abgest. do. ti. 1899 do. ti. 1902 3 37, rz’ 4 31/, \&L 3 4 ;?7, Württembg. do. do. dö. do. do. do. unk. b. 1904 . . unk. b. 1905 . . unk. b. 1906 . . 73.35 102.50 102.20 103.20 St.-Rente . . St.-Anl. v. 1899 Anl. abgest. . . do..... do..... 100.80 98.20 100 — 100.05 101.50 98.90 90.- Gießen do. do. do. do. fl’/io Griech. E.-B. ti. 1890 steuerfr. l*/4 do. Monopol-Anl. v. 1887 . 4 Italienische Rente..... Gold-Anl. v. 1889 .... „ Cons. E. B. Ser. I u. II 89 „ Gold-Anl. Em. VI v. 1890 . „ Staats-Rente v. 1894 . alt. Kr. Rbl. äuß. E.-B. i. G. ti. innere ti. 1888 . . äußere Gold-Anl. v. do. do. ti. Salonique-Constant. Jonction . . do. Monastir . . 2020/4040 24/,0 Jtal.stl.gar.E.B.Ser. A-E.i.®. 4 Jtal. Mittelnieer steuerfr. i. G. 2*/l0 Litiornes. Lit. C. D. u. D/2 Gold-Rente 2025 r . . Staats-Rente . . . . do. ti. 1897 steuerfr. (Eisern Thor) Goldstfr. . M. ö.fl. do. do. Hessische do. do. do. do. do. do. ti. 1899 unk. b. v. 1900 unk. b. 1905 ti. 1903 nnk. b. 1908 v. 1897 ..... 37i Kassel abgest........ 3*4 Kissiugen ti. 1886, 1888 u. 1903 4 ' Köln ti. 1900 ...... 37, Kreuznach v. 1898 ..... 37, Lahr v. 1889 ...... 31/, do. d. 1902 ...... 37, Limburg abgest....... 4 Ludwigshafen ti. 1890 u. 92 . 31/, do. v. 1890 ..... 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Ä ©erb. amort. . 1895 (405) . . . 4 Span. ausl. Rente v. 1882 abgest. 4 do. ti. 1882 nicht abgest. 37, Türk.-Tgypt. Tribut..... r. 1903 unk. b. 1908 27«)Südital. (Merid.) auf 80% abg. do. do. HYP. B. Zf. 4% gar. v.d.G. b. 1904 4 do. ti. 1901 unt. b. 37, do. ti. 1883 abgest. . . 4 Stuttgart ti. 1895 unt. b. 1905 37, do. v. 1899 ...... 4 Wiesbaden ti. 1900 unt. b. 1905 4 37, 37, Bank für handel und Industrie Deposttenlasse Eietzen. 5 do. do. i. P..... 4 do. v. 1898 unt. b. 1908 4 do. Jnvest-Anl..... 37z Zürich v. 1889 ...... 6 " Stadt Buenos-Aires ti. 1892 i. P. 47, do. do. ti. 1888 i. G. ö-ft. Kr. -.— M. 100.50 Fr. 99.- Pes. 44.— Lstr. -.- Aktien ausländischer Transport- Oest.-Ung.Staasb. Oest.Sübb.(Lomb) Oest. Nordwest . do. B . Naab-Odenb. . . Anstalten. 137.30 17.15 Gotthardbahn. . Jura-Simpl.Pr.A Jtal. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . 86^50 Prince Henri . . j 102.70 Standesherrliche Anleihen. 47, Grf. Henckel Hg. ti. Dann. r. ä 105 v. 84 4 do. do. 00. „ . . 4 Fürst!. SolmS-Braunsels ti. 1880 . 37. do. do. ti. 1886 . 37, Gräfl. Solms-Laubach abgest. . . 37, Fürstl. Solms-Lich...... 3% Gräfl. Solms-Rödelheim . . . . 4 Fürstl. Wittgenstein-Hohenstein . . 4 do. Dsenburg-Büdingen . . 37, do. Iscnb.u.Büb-Birstein v.1887 Ml s-fl- M. 105.— 100.— 99’50 98*50 4 do. bo. 4 do. bo. 37, bo. do. 37, do. do. do. Ser. 6 do. Ser. 7 do. S-r. 3 do. Scr. 4 unt b. 1911 unk. b. 1913 unk. b. 1905 unt. b. 1907 Staat!, oder provinzial-garant. 37, Hess.Landcs-Hyp.Bt. Ser.I u.II unt 1909 37, do. do. Kommunal Ser lu.II unt. 1909 4 Nassauische Landesb. Lit. Q..... 37, do. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 Sachs.-Meining. Landtred.-Anst. unt. 1906 102.30 102.80 96.30 97.40 99.60 99.60 102.- 99.70 99.70 Diverse Obligationen. 4 Budcrns r. 103....... 5 Dtsch. Luxemb. r. 100..... 47, do. r. 102..... 47, Eisenb. Rentenbank...... 4 do. do. ...... 4% Eisenwerke Lollar r. 102 .... 4% Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . 4 D. Atlant Telegraf...... 4 Franken-Allee, garant. ti. Frankfurt . 4 Franks. Hof r. 105...... 4 Neue Boden r. 102...... 37, bo. do. r. 101...... 100.70 99.60 101.60 102.20 100.- 101.70 99.90 101.10 102.50 100.- Verzinsliche Lose. Bank-Aktien. Rcichsbant . . . M. 1000/3000 Frankfurter Bank . . M. 1000 Badische Bank . . . Tlr. 100 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wcchselbk. s. fl. 500 Berliner Bant . . . M. 1000 do. Handelsg. . M. 500/1000 do. Hyp.-Bk. Lit. A M. 1000 do. do. Lit. B M. 1000 Brcsl. Distontobant Mk. 600/1200 Darmstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel u. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt.- u. Wechselb. Tlr. 100 Genoffenschftsbk. M.600/1200 Vercinsbank . . . M. 600 Diskonto-Gesellschaft M. 600,1200 Dresdner Bank . . M.600/1200 Dresdner Bankverein . M. 1000 Eiscnbahn-Renten-Bt . M. 1000 Franks. Hypothek -Bank M. 1000 do. Hyp.-Kred.-D. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz) Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M.300/1200 Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. Vereinsbk. M. 300/1200 Oberrhein. Bank . . M. 1000 Oest.-Ung. Bank . . Kr. 1400 Oest.-Länderbank . . ö. fl. 200 Oest -Kredit-Anstalt. . ö. fl. 260 Pfälzische Bank . . . M. 1200 Preuß. Bodenkreditbank Tlr. 200 do. Hyp.-Akt.-Bk. M. 600/1200 Rhein. Krcditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit-Bank . M. 600 Ungar. Kreditbank . . ö. fl. 200 Unionbant (Wien) . . ö. fl. 200 Westdeutsche Bank . . M. 1000 Wiener Bantverein . . ö. fl. 200 Württbg. Bankanstalt . . M. 600 bo. Vereinsbank . s. fl, 350 V»rL Dir. r 0 12.95 % 0 0 4 6 Letzte Dlv. 6.18 87, 57, 2 12.96 4 8 0 0 5% 6 153.10 194.10 124.50 72.50 290.— 84.50 152.30 126^50 112.60 137.10 11 4 0 6 8% 6 5 7- 4 57, 5 47, 10 0 4 5 87. 4 7 0 7’ 5 4 87, 67, 0 7 7 7 11 47, 4 6 7- 5 67. 9 57, 5 5 10 4.30 5 7 7 47, 672 9 6 5 9 7- 7 7 7 219.70 103.50 106.10 126.80 187.25 150.75 103.— 112.80 208.50 148.70 90.50 113.50 119.80 107.— 216 50 91.50 116.30 107.25 202.10 103.— 147.— 113.85 138.20 193.80 145.80 182.50 97’— 129.55 148.50 150.10 Pfandbriefe. 4 Ser!. Hyp.-Bk. (tir. Pommr.) abgest. 80% —— — 37z bo. bo. abgest. 80% 93.30 4 Frk., Hyp.-Bk. Scr. 14...... 100.80 4 bo. bo. Ser. 16 u. 17 unt. 1910 102.60 4 bo. bo. Ser. 18 nnk. b. 1905 101.20 37z bo. bo. Ser. 12, 13..... 97.50 37, bo. bo. Ser. 15 unk. b. 1906 . 97.50 3% bo. bo. Scr. 19 98.— 3% bo. bo. Kommunal Scr. 1 unk. 1910 99.80 4 bo. Hyp.-Kreb.-Ver. abgcst. r. L 105 105.20 4 bo. bo. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 100.10 4 bo. bo. S. 27,37, 39 u. 42 unt. 1905 100.50 4 bo. bo. S. 31 u. 34 unk. b. 1907 . 101.- 4 bo. bo. S. 40 u. 41 nnk. b. 1910 . 101.60 4 bo. bo. S. 43 unk. b. 1913 . . . 102.30 4 bo. bo. S. 46 unk. b. 1908 . . . 101.50 3% bo. bo. S. 44 unk. b. 1913 . . . 100.30 37, dv. bo. S. 28, 30, 32 n. 33 (tilgb.) 97.20 3% bo. bo. S. 29 unk. b. 1906 . . . 97.20 3% bo. bo. S. 45 (tilgb.) . . . 98.- 4 bo. Lanbw. Krebitbank Lit. D-J . . . 99.10 4 bo. bo. Lit. N-P....... 99.10 4 Hambg. Hyp^Bk. Ser. 141-250 . . . 100.50 4 bo. bo. S. 251-340 unk. b. 1905 100.50 4 bo. bo. S. 341-400 unk. d. 1910 102 - 4 bo. bo. S. 401420 unk. b. 191.'» 103.- 3% bo. bo. abgest. u. Scr.'l—45 . 95.95 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Regulicrung . . . . ü. fl. 100 37,Gothaer Präm. Pfandbr. I . . Tlr. 100 37, do. do. II Tlr. 100 3 Hamburger ti. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . h.fi. 100 37,Köln.Minbener......Tlr. 100 37,Lübecker ti. 1863 .....Tlr. 50 2% Lütticher v. 1853 .....Fr. 80 3 Madrider abgest......Fr. 100 4 Meininger Präm. Pfandbr. . . Tlr. 100 3%Oesterr. v. 1854 ö. fl. 250 . . Conv.M. 4 Oesterr. v. 1860 .....ö. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische ti. 1864 . . . alt. K. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 . . . alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. . . ö.fl. 150 do. Anrechtscheine..... 146.90 17160 10240 134.30 48^65 135- 15236 128.20 385- 309.- 111-30 Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gunzenh........fl. 7 Augsburger.........fl. 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnlandische .......Tlr. 10 Freiburger.........Fr. 15 Genua..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........s. fl. 7 Neuchateler.........Fr. 10 Ocstr. ti. 1864 .......ö. fl. 100! Oestr. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 1001 Papenh. Gräfl.........f. fl. 7 Rudolfs-Stiftung......Ö. fl. 101 Türkische.........Fr. 40' do..........Fr. 400 Ungar. Staats.......6. fl. 100 Venetianer........Lire 30 149.25 86.- 36.70 19- 34.90 41.- 404^60 128.- 128.20 353.50 Industrie-Aktien. frnnhfnritr fiörse Aschaff.Masch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding „ Henninger . „ do. Pr. Akt. „ Kempff . . „ Dkainzer Akt. w Rcttenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Wcrger . . Zements. Karlstadt Chcm.Bad. Anilin „ Bleiu.Silb.Br. „ Griesh. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgcm. Berlin „ Helios . . . „ Lahmeyer . . „ Scimckert . . „ Siem. & Halske „ Untern. Zürich KnnstscideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Grchncr . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am.-Pcktst. Nordd. Lloyd . . 163.- 148.- 257.- 179.— 181.— 136.50 300.— 129.- 245.- 114.- 127.- 437.- 113.50 248.- 207.50 65.— 217.20 91*90 103.80 140.- 129.30 515,50 259.50 206.- 178,— 105.70 101.— pfrliner Klirsk. BliesenbachBcrgw. Bochumer Guß . Buderus Eisen Concordia Bergb. Dt. Lnxemb. Bgw. Elektr.Lichtu.Kraft Eschweiler Bergw. Faeon Mannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpcner Haspcr Eisenw. Hemmoor Zkincnt Hibernia Bergw. Härder Vorz. Bgw. Hösch. Eisenw. . Huinbold Masch.. Laurahütte. . . Mafien Bergbau. Mülheimer Bergw. Nordd. Wollkömm. Nordstern Kohle . Oberschlcf.E.-Jnd. Phönix Bergw. . Nhein-Nasf.- Rhcin. Stahlwerke Ricbeck Montan . Zchalkcr Gruden Scliles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 62- 191.25 1109.- | 320.- 85.— 109.- 248.75 184.50 218.- 202.75 214.80 109.10 206JO 142.50 221.25 11210 1 247.— 117.90 I 180.10 1146.50 I 282.10 ■ 109P0 i 161.10 | 257.— 181 10 216.40 618.— 357.- , 131.— 231.- sstr.147 e»oi»eal‘ v>nß- «ür DM Man e In der zwe akennasifie Derat bevor: da mag es Geleitworte nut bekanntlich M J- im wesentlichen n AegierMg Mst 0 Tenderungen vorg ICnb der Verhan. von diesem und d sind oder von de voraeschlagen der ®rof£'. Regien dieser aL?brüdud1 anlaqte Naturen maligen Entgegen! ftagc in dessen Kammer schleunigst Es kam aber and« übel genommen, Art. 6, 7, 14 und ! die Einführung der kutierten Sttafen fach wieder in de aber schlug zu Höch Vermehrung u ung empor. In entgegen dem Rea ung der länd DerordMNg gereg diese Abgrenzung habe. Jetzt war n daß es im Intern gen en Abänderun Ncueinterlun dieser Erkenntnis eine einstweilige! Ausschuß nahezu mitten in die Es wäre nm Interesse aeweien Parteien oder Au Streitfragen im ü be r i ch t soll nad dazu dienen, die Vertreter über a Gelegenheit zu ge schlüsse und Bew rade über die w handelten Fragen ständig aus.. Ha der Vorlage 1902 Ehrung einer so kurzerhand ohne des bezüglich der m Form einer D entschiedener daac l^^erichterstatti sache^ V e r s ch w e n» Lchoße des A- ^treter im Un] die man m ^wendig fand, Beurteilung •?en ^ernpi'- Wllos die Fr b^det, und hier ".erkung, der A, standekommens b ^Wft allen Pi auch der), Elchen der e ,gebIie: ieinem SÄ jJL» kreise^"oen.