In vtl» Erstes Blatt Mittwoch 24. Februar 1904 GWimAnzeiger General-Anzeiger v 1<*z Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ES bsii letzten Teil der Mittelmeerrcise gemeinsam mit dem Kaiser unternimmt. Nach den bisher getroffenen Dispositionen un stets unterschreiben, daß sie sich von Verwaltung staatsfeindlichen ungen fernhalten wollen. 154. Jahrgang einige Zeit Aufenthalt im Süden nimmt, und deshalb istI und ladet ihre früheren Zöglinge zu den stattsindenden Feste neuerdings in Aussicht genommen, daß die Kaiserin den lichkeiten ein. dürfte das Kaiserpaar das Osterfest im Süden verbringen. Wann der Kaiser die Reise antritt, steht noch nicht genau fest, es können immerhin noch drei Wochen darüber hingehen. — Die „Verl. Korr." schreibt: Der „Vorwärts" vom 21. d. M. enthält einen in bekannter Weise durch besonderen Druck ausgezeichneten und reichlich mit den üblichen Schlagworten versehenen Artikel „(Ye h alt s au fb e ss erun g auf Umwegen". Darin wird behauptet, daß durch den dem Reichstage vorgelegten neuen Tarif eine allgemeine Einkommensverbesserung der Offiziere vom Hauptmann aufwärts angestrebt werde. Die Behauptung entspricht nicht den Tatsachen und ist frei erkunden, denn eine Aenoerung der schon seit langer Zeit giltigen Servissätze für die einzelnen Offiziersdienstgrade ist nicht in Aussicht genommen. — Die Zentralvertretung der tierärztlichen Vereine Preußens bat bei ihrer Plenarversammlung mit Bedauern und mit Entrüstung von den Aeußerungen Kenntnis genommen, welche der Abg. Tr. Arendt in der Vudget- kommission des Reichstages, nach den darüber veröffentlichten Berichten, gegen die Tierärzte gerichtet hat. Sie weist insbesondere die von ihm ausgesprochene Vehaupt- entschieden zurück, daß das Ansehen des Sanitäts- of^izierkorps durch S'e ausgeschissten Regimenter gingen bann über Soeul nach Norden. Kleine Detachements seien bereits nach Norden vorgeschoben, um Fourage-Mcigazine zu errichten. Der Korrespondent des „Matm" telegraphiert aus Miikden: Die japanischen Bomben seien schlecht. Dieselben explodierten nur schwer. Man habe sie auf den Mästen von Port Arthur unkrepiert aufgelesen. Mit dem deutschen Boot Stolberg in Nagasaki eingetroffene Passagiere und Mannschaften der Fakonoura- Mam berichten, daß in Wladiwostok Mangel an Nahrungsmitteln herrsche. Die Stolberg hatte auch die englischen Kolonialbeamten aus Wladiwostok an Bord. Nach em-w Meldung aus Tschifu berichtet der Kapitän des deutschen Dampfers „Prockto" folgendes: Am 10. Februar abends fuhren wir in den Hafen von Port Arthur ein. Gegen 1 Uhr nacht? Begannen russische Scheinwerfer zu spielen. Gleich darauf, ohne Warnung, schlug die erste Bombe in eine Offizierskajüte: eine zweite und dritte Bombe verfehlten ihr Ziel; eine vierte schlug Unweit der ersten ein. Endlick wurden unsere Signale bemerkt und das Feuer eingestellt. Unser Schaden ;st noch nicht festaestellt, er dürfte 50 000 Mk. betragen. Der in Wei-hai-wei von Dalnv angekommene englische Dampfer „C h i n g p i n g" berichtet, daß er v o n den Russen beschossen und siebenmal gegen die Wasserlinie getroffen worden sei. Das rufsische Lotsenboot, das die „Chingping" herausbrachte, sei auf eine Mine gestoßen und in die Lust gesprengt. Aus Tokio meldet Reuter: Die drei englisch enOssi- ziere, die die Kreuror „Nishin" und „Kasuga" nach Japan gebracht haben, wurden vom japanischen Kaiser in Audienz empfangen. Der Kaiser verlieh ihnen tue 4. Klasse der ausgehenden Sonne und prächtige Geschenke. E« ist dies eine ungewöhnliche Auszeichnung, da die 4. Klasse dieses Ordens japanischen Offizieren erst nach zwölfjähriger Dienstzeit verliehen wird. Nach der Audienz stat- teten die Offiziere dem Marineminister einen Besuch ab. Die Offiziere werden Kobe und andere Städte besuchen, wo die Japaner ihnen zu Ehren Festlichkeiten veranstalten wollen. , „ „ - Der Protest Rußlands gegen das Vorrucken von kaiserlich chinesischen Truppen im Gebiet des Liao- slusses bat anscheinend bereits seine Wirkung getan, da die chinesischen Tiwvpen nur mit der Bahn bis Lantschau halbwegs zwischen Tientsin und Schanhaikwan, fahren, statt bis in das Gebiet des Liao-Flusses. Diplomatisches. Rußland beschuldigt in einer Note an die Mächte F a p a n der V e r l e tz u n g d e s V ö l k e r r e ch t s ber Port Arthur und Tschemulvo und hält es für notwendig, die Aufmerksamkeit der Mächte auf die „Gewaltakte der jap^ nischen Negierung hinsichtlich Koreas" zu lenken. Nach ben bestehenden Verträgen hat Korea, das doch ern vollständig sechständiges Reich ist, volle Neutralität in diesem Kriege^ zu beobachten. „Da die russische Regierung der Ansicht ist, daß alle angeführten Tatsachen einen empörenden Bruch des geltenden internationalen Rechte s bilden, hält sie es für ihre Pflicht, ber allen Machten gegen die Handlungsweise der japanischen Legierung Protest einzulegen in der festen Ueberzeugung, datz alle Machte, die ihre Beziehungen garantierenden Grundgesetze wert smd, Rußland^ Standpunkt teilen werden. Gleichzeitig häst die kaiierl Regierung für notwendig, ber Zeiten darauf auf- merksam zu machen, daß sie, da Japan unrechtmäßigerweise die Mackit in Korea an sich gerissen hat, alle Verordnungen und Erk ürungen, die seitens der koreanischen Regierung erlassen werden könnten, für ungiftig erklärt. . -icipan seinerseits erklärt of,iziell, daß einerseits un Völkerrecht eine formelle Kriegserklärung nicht unbe- dina^ notwendig erachtet wird, andererseits aber die 92010° in ber Kurino dem Grafen Lamsdorff den Abbruch Srr ^rirrrhTunaen notifizierte, die Absicht Japans, Militär i s cbe Maßnahmen zu ergreifen, deutlich genug ausspricht." Aus Stadt und Land. Gießen, den 24. Februar 1904. ** Spar - unbLeihkasseGießen. Die o r b e n t • liche Hauptversammlung, welche am 19. l. MtS. im Saale ber höheren Mädchenschule stattfand, war sehr stark besucht: es batten sich 68 Vertreter eingefunben. Der Direktor eröffnete bie Versammlung mit dem Bemerken, daß ich bie Einberufung verzögert habe, weil man gehofft habe, zugleich die Beratung ber Satzung aus Grund des Spar- kasseugesetzes vornehmen zu können. Die Verhandlungen hierüber hätten sich aber hinausgezogen, sodaß auf deren Beendigung nicht gewartet werden könne. Der er^te Gegenstand der Tagesordnung betraf die Oberrevision ber Rechnung für 1901. Hierbei sei eine unwesentliche Bemerkung gemacht, im übrigen ober die Rechnung ohne jede Aenderung von Grosih. Ob^r-RechnungSkammer abgeschlossen worden. Bezüglich des »weiten Gegenstandes, V o r- Prüfung der Rechnung für 1 902, wurde mitge- teilt, daß diese Prüfung ohne jede Beanstandung erfolgt sei. Dem Rechner wurde hierauf Entlastung erteilt. Zum dritten Oiegcnrtanb der Tagesordnung bemerkte der Direktor, daß die im Juli v. F. stättgebabte Kassenrevision keinen Anhand ergaben habe. Kasse und Wertbestände vielmehr in bester Ordnung befunden wurden. Was nun den 4. Punkt der Tagesordnung betrifft, so wurde der Antrag des Vorstandes und Verwaltungsrates fast einstimmig angenommen, ber dahin ging, von dem 31 486.91 Mk. betragenden Reingewinn zu verwenden: a. zur Erhöhung des Reservefonds in satzungsmäßiger Weise 24 395.97 Mk., v. zu Unterstützungen 6190.94 Mk., c. zur Prämiierung von Dienstboten 700 Mk., b. deSgl. von Sparern 200 Mk. Dabei würbe bemerkt, daß die Unterstützungen für Anstalten rc. im Sparkassebezirk zumeist auf die Hälfte der seitherigen Beträge ermäßigt, manche aber auch, wie alle au § lu är ttgen Unterstützungen, ganz gestrichen werden mußten, neue Gesuche aber ganz unberücksichtigt hätten bleiben müssen. ?sts Ursache dieser Erscheinung wurde die Ermäßigung des Zinsfußes bezeichnet, wodurch die Kasse ein halbe? Jahr Tang mn mit einer Zinsspannung von i't Prozent gearbeitet habe, was einen Ausfall von 12500 Mark verursacht habe Für die Pfennigsparkasse (5. Punkti wurden diesmal nur 900 Mk. (gegen sonst 1100 Mk.) bewilligt, mit Rücksicht auf den ungünstigen Mscbluß ber Rechnung. Der Betrag wird zur Remunerierung der Verwalter von Pfeiinigsparkrssen verwendet. Der Voranschlag für 1 904 (Punkt 6 ber Tagesorbnung), welcher in Einnahme und Ausgabe mit 3 360 695.21 Mk. abschließt, wirb einstimmig angenommen, nachdem er sämtlichen Vertretern gedruckt zugegangen war. In den Verwaltnngs- rat sind die durch bas Los ausgeschiedenen Herren: Stadtv. Emil Schwall, Bürgermeister Horn in Annerod, Dekan Strack in Leihgestern, Plärrer Ccriba in Alten-Buseck und Professor Dr. Buchhold in Gießen einstimm'g wiedergewählt worden. Als Sparkassenvertreter sind durch die einzelnen Gruppen an Stelle der durch Tod oder Wegzug abgegangenen Herren: Direktor Bansa, Fabrikant Klingspor [en., Baurat Stahl, Oberlehrer Fuhr und MtbürgermeisterBrückel in Lang-Göns, gewählt worden: Buchhändler Emst Balser, Kaufmann Friedrich Habenicht in Gießen, Lehrer Wagner in Großeu-Buseck, Heinrich Haas 13., Gemeinderatsmitglied in Steinbach und Jobs. Weber V. in Lang-GönS. Zum ("tzten Gegenstand der Tagesordnung: Beteiligung der Sparkasse als Aktionärin bei der hessischen Landeshvpothekenbank machte der Direktor die Mitteilung, daß Vorstand und Verwaltungsrat beschlossen hätten, der Hauptversammlung die Beteiligung mit 45000 Mark vorzuschlagen. Nach längerer Debatte, in ber auf bie Konkurrenz, welche bie genannte Bank ben Sparkassen mache, hingewiesen worben war, was aber vom Regierungsvertreter widerlegt wurde, wurde der Antrag der genannten Verwaltungsorgane angenommen. — Hiermit war die Tagesordnung rrTebigt und ber Vorsitzenbe schloß die Hauptversammlung. ** Die Lahn ist nun zum dritten Male in diesem Winter weit über ihre Ufer getreten und überschwemmt das Lahntal. ** Zigeunerkonzerte. Ueber die am nächsten Sonntag im Neuen Saalbau nachmittags 4 Uhr und abends R Uhr ftattfinhenbe Zigeuner-Konzerte schreibt die Regensburger Volksztg " u. a.: Besonders hervorzuheben ist das seelenvolle, weiche Spiel, welches vorherrschend bei den ungarischen Weisen und der leichteren Wiener Musik hervortrat. Sehr angenehm berührte auch das taktvolle, anspruchslose Auftreten der Künstler und Künstlerinnen, die in ihrer kleidsamen Nationaltracht die kräftigen Männergestalten und anmutigen Damenerschein - ungen so recht zur Geltung brachten. ** Silhouetten. Tie Kunst des Silhouettenschneidens, die seit vielen Jahren vernachlässigt worden ist, hat neuerdings in der Person einer jungen Künstlerin, Hildegard Rampelmann in Weimar, eine höchst talentvolle Vertreterin gesunden. Ihre Silhouetten zeichnen sich durch glänzende Detailarbcit aus. Alle Figuren atmen Leben und Bewegung, man vergißt vollkommen die Silhouette und sieht überall Licht und Farben. Tie erste Kollektion ihrer Silhouetten hat Hildegard Rampelmann im Verlage der „Illustrierten Ztg." erscheinen lassen. Am besten gelungen sind offenbar die Kinbersilhouetten, die in ihrer lebensvollen Wiedergabe die Kompositionen de^ Oskar Pietsch übertreffen. ** Einen schweren Kellner hat die Restauration zum Perkeo für einige Tage engagiert. Er soll 472 Pfund anh. 5t£ae ,ufc"Us. hl. De? 3 Sonn, M den uni? WO Mr S’ä:: erh*ut wurden, be- ,M°n Se§rei. Mung begonnen Erziehen. Die seier- ^Wesenheit des Lehrerseminars. t"?1161.. Schwertern" * viel junge M dritte Klassen. Tie kaum zurück- nnd horloss beginnen enwetter herrscht en für die Windle große Kälte md ebr. Kürzlich gingen nach Lrandan. Ter er jprang plötzlich in fürchterlich zu heulen, und zerfleischte :e dem Raubtier durch en Tuchs brachte man burschen, als sie bald vor Gericht geladen tbr. Einen tollen jähriger Bursche au- letzten Zuge um 10 r Zug in Unterliederährend der Fahrt aus Dieter iveit ins Feld, Ti. Das Gesicht War Deutsches Reich. Berlin, 23. Febr. An der Mit le lrneer r e i s e des Kaisers w-cd sich voraussichtlich die Kaiserin nun doch zum Teil beteiligen. Es ist der dringende Wun,ch der Aerzte, daß dresewe zur Kräftigung ihrer Gesundheit VerugSpreiSr mona lllch 75 Pi., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Post Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS: lokal 12Pf^ auSwärtS 20 Pfg. Verantwortlich füt den poltL und allaem. Teil: P. Witt ko:' stir „Stadt und Land^ und „Genchtsiaal*: August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Sir. 40 Erscheint täglich außer Sonntag«. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechiel mit dem krsslschen Landwirt die Glehener KamiUen- hlätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Uiiiveri.-Buck-u.Stein- bruderet. 9L Lange. Redaktion, ErpedUion und Druckerei: Schul st ratze 7. Adr eße für Devejcheu: Anzeiger Gictzerr. FernlvrkchanlcbInßNr.51. arthe steigt und ha' Meter erreicht. Aus emelbet Dir dortige 7 Meter). ■ In Dürkheim er* >auter die Dienst' elbst, weil das Mad- en hatte. lsinanfu wird gemeldet chen 'st. Hund"!- ,n. MehrereDörfer tam M b« && ei" „ d-s ßoiels i** Wt und h-tt-d-" .MftJ i't Un< da«-»-- Warnung - fnfüjaft 3ilb^ueri । oerilorbv'k" ieüier ichen ®otr S ben :n '-ßttlC8»n0eburtSio9.hZ ' ^LAnerk-"N-^' en übtt- rokW DtW Bekanntmachung. ES sollen im lausenden Jahre wieder eine Anzahl scro- phulöser Kinder auf Kosten der Sparkasse im Kinderhospital Bad-Nauheim behufs Gebrauchs einer Badekur untergebracht werden. Anmeldungen sind alsbald durch Vermittlung der 'Pfarrämter oder Bürgermeistereien unter Beischluß von Attesten über Krankheitszustand und Vermögensverhältnisse hierher einzureichen. Da diesmal nur die Hälfte der seither alljährlich bewilligten Summe zur Verfügung steht, kann auch nur eine dementsprechend geringere Zahl von Kindern Aufnahme finden. Es wird daher gebeten, nur solche Kinder anzumelden, die dringend einer Badekur bedürfen. 1845 Gießen, den 20. Februar 1904. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. RcalZymnafium und Realschule zu (tzietzen. Die Anmeldungen der für das Schuljahr 1904/05 neu aufzunehmenden Schüler werden an folgenden Tagen, jedesmal vormittags 10—12 Uhr, in dem Schulgebäude ent- gegengenommen: a) für das Realgymnasium und die Realschule: Donnerstag den 3., Freitag den 4., Donnerstag den 17. und Freitag den 18. März, b) für die Vorschule: Donnerstag den 10. März. Bei der Anmeldung sind Geburtsschein und Impfschein (bei Knaben über 12 Jahren die Bescheinigung der zweiten Impfung) und von Schülern, die seither eine andere Schule besuchten,ein von dieser ausgestelltes Abgangszeugnis vorzulegen 1831 Grofih. Direktion: Dr. Rausch. KjtßkNkrVo!llsdad,Mllllgch»slh. Die Aktionäre werden hiermit eingeladcn zur Teilnahme an der ordcnWen KencrMttMnlW Dienstag den 15. März 1904, nachmittags 5 Uhr, im SitznngSsaate der Bürgermeisterei in Gießen. Tages-Ordnung: Geschäftsbericht, Rechnungsablage und Entlastung des Vorstandes. — Wahl von Mitgliedern des Vorstandes und Auffichtsrates. — Vergleich über Grenzregulierung. Bilanz pro 31. Dezember 1903 und Geschäftsbericht liegen m SamStag den 27. Februar d. I. 14 Tage lang aut der Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Aktionäre offen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße 2 tBürgermetsteretgebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten nud Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bU8 6 Uhr geöffnet. ES können eingestellt werden: 1860 1 landwirtsch. Knecht, 1 landwirtschastl. Magd, 4 Schmiede, 1 Schlosser, 1 Tapezierer, 1 Küfer, 3 Schremer, 1 Friseur, 2 Schneider, 8 Dienstmädchen hier und auswärts. Lehrlinge: 1 Spengler, 3 Schlosser, 1 Feinmechaniker, 1 Buchbinder, 1 Tapezierer, 4 Schreiner, 3 Bäcker, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Weißbinder und Lackierer, 1 Kaufmann. ES suchen Arbeit: 1 landwirtschastl. Knecht, 4 Schremer, 1 Wäscherin, 2 Lackierer, 4 Hausburschen, 4 Fahrburschcn, 4 Laufsrauen, 3 Bilreaugehilfen. Bekanntmachung. Die Rechnimg der Armenkasse Gießeit für 1902'03 liegt acht Lage lang zu Jedermanns Einsicht auf dem Annenaiitt, Nenen- bäue 25, offen. Gießen, den 23. Febrttar 1904. 1825 Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. E iirschniann. toteren und jedes seiner Beine soll einen Umfang von 1 Meter 20 Zentimeter haben. Zum Sitzen soll er stets 2 Stühle benützen. , Nauheim, 23. Febr. Im Sprudel-Hotel fand am Sonntag die Generalversammlung des F i scher ei - vereins für das Großherzogtum Hessen statt. Ter Vizepräsident, Stadtverordneter Hartmann-Worms eröffnete die Versammlung, entschuldigte das Nichterscheinen des Vorsitzenden, Frhrn. Heyl zu Herrnsheim, sowie einiger Mitglieder und begrüßte die Erschienenen. Unter den Anwesenden waren u. a. Oberforstrat Heyer-Gießen, Erlaucht Graf Elias zu Erbach-Fürstenau, die Forstmeister Müller zu Isenburg-Büdingen und Mudra zu Jsenburg- Mächiersbach u. a. Schriftführer Gilmer gab einen kurzen Jahresbericht über die Tätigkeit des Fischereivereins im abgelaufenen Jahre. In umfassender Weise berichtete Herr Gilmer über die stattgehabten Aussetzungen von Fischen und K'rebsen, ferner über Unterstützung von Gemeinden bei Teichanlagen. Mit den Beiträgen des deutschen Fischereivereins und des hessischen Staatszuschusses betrugen die Einnahmen 9606,56 Mk., die Ausgaben 9229,84 Mk., sodaß ein Kassevorrat von 377,72 Mk. verbleibt. (W. A.) 88 Friedberg, 23. Febr. Ter Kaiser hat der renovierten Stadtkirche ein Kirch e n f en st er mit Glasmalerei gestiftet. Tas Gemälde wird die Geschichte des Hauptmanns von Kapernaum darstellen. — Ter hiesige Detaillisten- v er ein hat sich mit einer Vorstellung betreffend Besteuerung des Filialsystems der Warenhäuser an die Handelskammer gewandt. Bekanntlich ist hier vor Weihnachten ein Filialgeschäft des Warenhauses „Schade und Füllgrabe", Frankfurt a. M., eröffnet worden, durch welches die hiesigen Klein Geschäfte, ja sogar die der Nachbarorte, erheblich geschädigt werden. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Wiesbaden ist am 23. d. Mts. der Geh, Negierungsrat a. D. Ernst von Bertouch im Alter von 83 Jahren gestorben. Der Verstorbene war Kammerherr Kaiser Wilhelms I. und wollte just gestern mit seiner ebenfalls 83 Jahre alten Frau das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Vermischtes. • Berlin, 23. Febr. Ein blutiges Liebesdrama hat sich heute vormittag in einem Gastbof der Breslauer Straße abgespielt. Dort tötete der aus Königsberg in Pr. zugereiste, 24 Jahre alte Kaufmann Gustav Margraff ein um 2 Jahre jüngeres Mädchen, daS er als seine Ehefrau in das Fremdenbuch eingetragen hatte, durch einen Revolver Schuß. Darauf versuchte er sich selbst zu töten; er wurde noch lebend in ein Krankenhaus gebracht. • Dresden, 23. Febr. Der frühere preußische Rittmeister Hachnel in London, der nach Begehung von Wechselfälschungen in Höhe von 2 00 000 Mark geflohen war, ist jetzt festgenommen worden. • München, 23. Febr. In Oberdorf bei Augsburg wurde bei einem in der Nacht entstandenem Brande ein Bauernmädchen von einer einstürzenden Mauer erschlagen, ein Bauerssohn lebensgefährlich verletzt. • Petersburg, 22. Febr. Maßregelungen der Intelligenz dauern fort, insbesondere der Versuch der Terrorisierung. Der Moskauer Rechtsanwalt Stahl, der im Prozeß wegen der armenischen Unruhen die Angeklagten teidigte, wurde verhaftet, ebenso der Statistiker Anne,, ein 6bjähriger Mann. • Cairo, 23. Febr. Durch einen Unfall bei einer Automobilfahrt auf dem Wege nach den Pyramiden wurde Prinz Borg Hirn, ein Onkel de8 Sultans, schwer verletzt. Während die Gattin eines Konsuls, die sich mit einer anderen Dame in dem Automobil befand, einen Schädelbruch erlitt, trug ihre Begleiterin innere Verletzungen davon. Der Mechaniker des Automobils schwebte in Lebensgefahr. Ein Araber kam bei dem Unfall ums Leben. ~@Trii6t$faaI7~" Gießen, 24. Febr. Gestern verhandelte mehrere Munden unter Ausschluß der Oeffenllickikeit unsere Straf- (amnier gegen den 38 Jahre alten vorbestraften verheirateten Friseur M. Rgr. aus Gießen wegen SiltlichkeitsvergehenS au? 8 182 des R.-Str.-G. Der Gerichtshof verurteilte den Angeklagten zu einer Gefängnisstrafe von 6 Atonalen. Aus der öffentlich erfolgten Begründung des Urteils ging hervor, daß er ein mindersährigcS Mädchen verführt hat. r ] Marburg, 23. Febr. Die Strafkammer beschäftigte sich heute im Wiederaufnahme-Verfahren mit dem schon mehrer- wähnten AuStragen sozialdemokratischer Flugblätter burcf) zwei Arbeiter aus Cassel an einem Sonntag vor der Reichstagswahl in Frielendorf im Kreise Ziegenhain. Tie Betreffenden waren vom Schöffengericht in Ziegenhain wegen Vergehen gegen die Sonntagsruhe, das in dem öffentlichen Austragen der Schriften zu erblicken sei, verurteilt worden. In der Berufungsinstanz erkannte die Strafkammer hier auf Freisprechung, weil sestgestellt wurde, daß die Betreffenden die Flugblätter nicht öffentlich und sichtbar getragen, sondern nur in den Häusern abgegeben hatten. Das Kammergericht verwies dann die Sache zur nochmaligen Verhandlung zurück und heute kam die Strafkammer nach eingehender Verhandlung abermals zu einem sreisvrechendeu Erkenntnis. Auch vier weitere Arbeiter aus Cassel, die wegen Flugblattaustragens an Sonntagen im Kreise Ziegenhain bestraft worden waren, erzielten au8 denselben Gründen Freisprechung. Diese Gerichtsentscheidungen dürften allgemein intereffieren. EinsozialdemokratischerPo st beamte r. Vor dem preußischen Tisziplinarhofe, dem höchsten Gerichtshof für Beamte, wurde, wie schon nritgetcilt, unter Vorsitz des Präsidenten des Reichsgerichts, T-r. Gutbrod, der Fall verhandelt, welcher den Oberpostpraktikanten Richard Wagner aus Hanau betraf und seinerzeit viel Aufsehen verursacht hat. Wagner, welcher 1868 in Olhausen, Kreis Gießen, geboren ist, widmete sich dem Postdienste und war in Offenbach, Konstanz, Kassel und zuletzt in Hanau tätig. Während er in Kassel Beamter war, hat er ein Gedicht „Evangelium der Arbeit" herausgegeben, auch ist noch ein anderes Werk „Aether und Wille" von ihm erschienen. Wegen der in diesen Schriften ausgesprochenen sozialdemokratischen Tendenz wurde Wagner von seinem Vorgesetzten zur Rede gestellt und ihm mitgeteilt, daß er von einer weiteren Beförderung ausgeschlossen werde, auch wurde ihm anheimgegeben, um eine Versetzung einzukommen. Ties geschah, und Wagner kam nach Hanau. Dort hat er in der Nacht zum 26. Juli 1903, als das Resultat der Reichstagswahlen bekannt wurde, in einer Wirtschaft ber „internationalen revolutionären Sozialdemokratie" ein dreifaches Hoch! ausgebracht. Wegen dieses Vorkommnisses hatte sich Wagner vor der Tisziplinarkammer in Kassel zu verantworten, und es wurde gegen ihn auf Dienstentlassung erkannt, weil er, wie das Urteil sagt, „sich der Achtung unwürdig gemacht hat, welche die Stellung eines Beamten bedingt". Gegen'dieses Urteil legte Wagner Berufung ein, welche sich hauptsächlich gegen die Versagun g einer Pension richtete. Wagner, der jetzt in der „Leipziger Volksztg." als verantwortlicher Redakteur tätig ist, war persönlich zur Verhandlung erschienen. In längerer Ausführung suchte er darzulegen, daß er sim keineswegs gegen den § 10 des Beamtengesetzes vergangen habe. Er habe aber 15 Jahre der Post gedient, und zwar die besten Jahre seines Lebens, er habe deshalb ein Recht auf eine Pension. Des weiteren sagte er, daß er die dem Könige von Preußen geschworene Treue nicht gebrochen habe, er habe sich keineswegs eines Beamten unwürdig gezeigt, man hätte ihn erst bestrafen können, wenn er dem König die Treue gebrochen habe. Auch habe die Tisziplinarkammer durch ihr Urteil zwei zwei Sorten von Achtung konstruiert und dem Beamten eine besondere Achtung zuerteilt. Tie Redewendungen W's. nahmen eine solche Richtung an, daß der Vorsitzende sich genötigt sah, ihn zur Mäßigung zu ermahnen. Reichs- anwalt Zweigert, welcher die Anklage vertrat, beantragte, -ie Berufung zurückzuweisen. Jemand, der sich offen zur Sozialdemokratie bekenne, könne nicht mehr Beamter sein. Eine solche Gesinnung wie Wagner sie bekundet, sei mit den Pflichten eines Beamten unvereinbar. Es wurde dann noch auf zwei ähnliche Fälle, die früher den Tisziplinarhof beschäftigt hatten, hingewiesen. Ter Tisziplinarhof erkannte dem Anträge des Reichsanwalts gemäß, indem er unter Zurückweisung der Berufung das Urteil der Tisziplinarkammer bestätigte und Wagner die Kosten auf» erlegte. Neueste Meldungen- R. B. T a r m st a d t, 24. Febr. (Eigener Drahtbericht.) Tie 2. Kammer beriet heute wegen Abwesenheit des Präsidenten Haas nicht den landwirtschaftlichen Etat, fon- bern den Justizetat in Verbindung mit Kap. 130, die Anlegung neuer Grundbücher betr. Nachdem der Dbg. Gutfleisch als Ausschußberichterstatter kurz referiert hatte, entspann sich eine lange Debatte über die verschiedenartigsten juristischen Fragen, besonders über die Vorbildung der Juri st en, an welcher Aender- ungen vorzunehmen der Justizminister entschieden ablehnte. Tie humanistische Vorbildung habe sich auch in Hessen als die beste bewährt und eine Erweiterung der Zulassung zum juristischen Studium würde nur geeignet sein, das Gelehrtenproletariat noch mehr zu verstärken. Von mehreren Rednern wurde dann der hessische Antrag auf Entschädigung unschuldig Verhafteter, dec nach der Ansicht des Justizministers Aussicht auf Annahme hat, freudig begrüßt. Tie Sitzung wurde nm Vs2 Uhr abgebrochen. Morgen um 9 Uhr wird sie fortgesetzt. Berlin, 24. Febr. Zu der Flucht des Bankiers Meyer rotrb noch gemeldet, daß bisher jede Spur des Flüchtlings fehlt. Ein Anhaltspunkt dafür, daß er beabsichtigte, sich das Leben zu nehmen, liegt nicht vor. Die Höhe der Engagements beziffern sich auf 2 7 Mi llion en Mark. Von eigentlichen Veruntreuungen von Depots sei wohl nicht die Rede, da die Wertpapiere, welche Verwandte in das Geschäft gegeben hatten, angeblich dem Fälscher zur freien Verfügung standen. London, 24. Febr. Sämtliche Morgenblätter veröffentlichen Telegramme aus Petersburg, wonach Graf Lambsdorff beabsichtige, seine Demission als Minister de8 Aeußern einzureichen. Die Blätter fügen hinzu, daß seit längerer Zeit der Minister mit seinen Kollegen sich nicht mehr in gutem Einvernehmen befindet. Man glaubt, daß Lambsdorff durch den früheren Finanzminister Witte ersetzt wird. Dieser würde die agressive Politik, deren Vertreter Alexejew ist, beseitigen. Einem anderen Gerüchte zufolge soll Kuropatkin das Oberkommando über die Landtruppen nur unter der Bedingung übernommen haben, um von Alexejew unabhängig zu sein. • Prag, 24. Febr. Narodni Listi meldet auS Petersburg, daß infolge der feindseligen Haltung Englands die russischen Truppen in Turkestan Chiwa und Buchara mobilisiert werden sollen. Weiter zirkulieren Gerüchte, daß der Großfürst Nikolajewitsch zum Nachfolger deS Admirals Alexejew ernannt werden soll. Der Letztere sei für den Posten des Ministers des Aeußern ausersehen. Petersburg, 24. Febr. Ucber Alexejew herrscht hier Verstimmung. Man erwartet die Einreichung seines Abschieds „krankheitshalber". Der Zar ist verstimmt und ärgerlich, daß sein Vertrauen von verschiedenen Seiten mißbraucht worden sei. Sämtliche Extra-Kredite sind sistiert. Das Budget ist auf eine zweijährige Kriegsführung eingerichtet. In nächster Zeit steht die Emission einer Anleihe von 300 Millionen Rubel bevor. Telephonischer Kursbericht* 3*/e% Reichsanleihe . . 101.10 3% do. ... 89.05 8«/,% Konsols . . . . 101.85 8% do.....88.95 3*/«% Hessen .... 99.90 S*/?% Oberhesson . . . 00.00 4% Oesterr. GoMrente . . 100.10 4XI.% Oesterr. Silberrente 99.50 4% Ungar. Goldrdnte . . 97.70 40/ Italien. Rente . . . 100.25 4y,-6 Portugieser , . . 58.30 30/ Portugiesen. .... 57.75 1 % C. Türken .... —.— rürkenlose......119.20 4% Griech. Monopol.-Anl. 41.10 41 /„ % äussere Arirentiner 42 70 8% Mexikaner .... 26 00 4WA Chinesen .... 84.80 Electric. 8chuckert . . . 95.00 Nordd Lloyd . . . . 101 70 Kreditaktien ..... 198.50 Diskonto-Kommandit. . . 182.40 Darmstädter Bank . . . 184.20 Dresdener Bank .... 144.70 Berliner Handelsges. . . 149 00 Oesterr. Staatabahn . , . 134.00 Lombarden .....14 00 Gotthardbahn.....186.00 Laurahütte......216.70 Bochum.......181.90 Harpener......185.60 Tendenz: ruhig. Kathreiners Walzkaffee ist der beste und nützlichste Hausfreund, der in unzähligen Familien gern gesehen und hoch geschätzt ift 666 Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kennmis gebracht, daß wieder eine Prämiirung von Dienstboten des Sparkastcnbezirks stattfinden soll. Prämien können von 5 zu 5 Jahren solche Dienstboten im engeren Sinne erhalten, welche bei der Herrschaft Kost und Logis haben und sich darüber, sowie über gute Führung durch Zeugnisse ausweisen können. Von Vollendung der 5 Jahre kann nur dann im letzten Dienstjahre abgesehen werden, wenn der Dienstaustritt durch Einberufung zum Militär, durch Auflösung des Haushalts oder durch Gründung eines eigenen Hausstandes erfolgt. Es werden hiernach alle diejenigen Dienstboten, welche nach diesen Bedingungen auf eine Prämie glauben Anspruch erheben zu können, aufgefordert, sich unter Vorlage der Dienstbücher, eines Zeugniffcs der Herrschaft über gute Führung, sowie eines etwaigen Sparkassenbuches bei unserer Kaffe oder der Bürgermeisterei des Wohnorts bis zum 5. Mürz l. F. zu melden. 1846 Gießen, den 20. Februar 1904. Der Direktor der Spar- und Leihkaffe Gteßcn. Wiener. lUrin=lktlkui kling v! K>«ge» -M lilittwoch den 18. März d. J., vormittags 1112 U-ir im „Englischen Hofe" zu Bingen läßt Herr Hauptmann n. 1>. und Kommerzienrat H. Avanarius Mkngulskcjlhcr in HkiuasgevKeim, Snqcfßcim u. (Mrnficittt sRheinh.) 13 t und C> 2 1901 er ) GanalgeShcimer, Ockenheimer und 12 1 „ 3 2 1902er f Niederheimbacher Weißweine; 22 2 „ 4 4 1901 er 1 GaualgeShcimer und Ingelheimer 20 2 „ 4 4 1002 er / «otweine, worunter feine AnSle-en, öffentlich »ersteigern. Probenahme Hit die Herren flommnfioimre an den Fässern in GanalgcShcim ain 29. Februar und 1. Marz. Allgemeine Probetage: In der Kellerei des Versteigerers gegenüber der Station Gaualgeslieün am 9., 10., 11., 12. nud 14. März, sowie m Bingen im Versteigerungb lokale am 10. März vor und ivährend der Versteigerung. 1834 Der Borstand: 1828 Th. Haubach. Hrch. Schaffstädt. Mhor'slhcMme HandMehlNAalt in ßerü (Reich), gegründet 1849, nach Gera verlegt 1854, daher am 1. pJTnt 19<>4: Keier des üOjäyrigcn D-itthcns in Gera. Ehemalige Schüler und Freunde sind emgeladen. 1830 3 Abteilungen: ea. 180 Zöglinge. Zeugnisse berechtigen sunt EiniLbrig-Freiw. Militärdienst. Prospekte durch die Drrektion. ?? dn B, Kdnz üb'e »tr. ’Ä*S h>«rb"°b*Nt ät st öpuc d-S 2.6 " b--b. »«ä »< ■;-ä; "*$eron„ 1 bt” 85* iüt ^Wlitter «°»°ch Er«, „f „on «l6$imiter ““'9'" Üch nijjt ™" *6t, d°° *®itU ,chh, .dm» SJettattt *ge j«a ' '•"Mappen nut 1 um von Alexejew meldet aus Peters^ 'Haltung Eng, Turkestan Chiwa >llen. Weiter zirku. Nikolajewitsch Alexejew ernannt ten des Ministers Alexejew herrscht e Einreichung seines ist verstimmt und verschiedenen Seiten Extra-Kredite sind ihrige Kriegsführung e Emission einer el bevor. sbericht enz: ruhi». :aner , lesen . Gackert rd . , -Hausfreund, der t g-I-h-»anb s oob . 2600 . 84.80 . 95.00 ,10170 198.50 182.40 MLV . U4.10 . 14900 . 184.00 . 1400 . 186.00 . 216.70 . 181.90 .185.60 ■Wi . Btok . . anie\^«. toatebahn . in . . iahn . . ts. . . w vtkleg' „ in S‘6- 1904/05 neu Ls» issss 1 10. Mi stag ^fschem 9<" pr e- liciu - Ratten kochen, ich habe damit ganz vorzügliche Resultate erzielt. 1649 Breznigkb.Forst,8.11.01. A.W. 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