Nr. 2N4 Erscheint täglich mit Ausnahme der Sonntags. Die ^Gtetzeuer Familienblätter- werden dem „Anzerger otermal wöchentlich beigelegt. Der ^Hessisch« Landwirt- erscheint monaUich einmal. Rotationsdruck unö Verlag b« Brühl^ch« Unwersuaisdruckerei. 9L Lang«, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.?. Tel. Nr. 6L Telegr^Adr. i Anzeiger Gießen. Zweites Matt. 154. Jahrgang Freitag23. September 1904 Gießener Anzeiger General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Netzen. •> 5>ie Wirtschaftliche Hntwicklunq Deutschlands im 19 Iahrtzundert. Von dem Gesamtverlauf der Wirtschiaftsgefchnchte Deutschlands im letzten Jahrzehnt entwirft Prof. Pohle in Frankfurt a. M. in seiner frei B. G. Teubner erschienen en Schrift: „Die Entwicklung des deutschen Wirtschaftslebens im 19. Jahrhundert" ein besonders klares und übersichtliches Bild. Die deutsche Wirtschaf-Mfeschichte läßt sich in drei leicht und zwanglos von einander abzugrenzende Tlbschnitte zerlegen. Mein nur der mittelste der drei Abschnitte gehört ganz und gar dem 19. Jahrhundert an. Die erste Periode dagegen beginnt nicht unv die letzte endet nicht mit dem 19. Jahrhundert. Wie bei der ersten nur der Schluß ins 19. Jahrhundert fällte ihr Anfang dagegen weit zurückreicht bis ins 16. und 17. Jahrhundert, so liegt bei der dritten Periode nur der Anfang in dem abgelaufenen Säkulum; wann sie ihr Ende erreichen wird, darüber können wir heute kaum Vermutungen anstellen. Die drei Perioden, in welche die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands nn 19. Jahrhundert zerfällt, sind diese: die erste reicht bis zur Gründung des Deutschen Zollvereins im Jahre 1833, die zweite umfaßt die Zeit vom Abschluß des Zollvereins bis zur Meder au frichtung des Deutschen Reiches — die Gründung des neuen Reiches bedeutet also nicht nur in der politischen, sondern auch in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands einen wichtigen Einschnitt —, der dritten Periode endlich gehören die Jahre seit 1871 an. Obwohl die erste Periode in die Zeit fällt, die in politischer Beziehung zur neuen und teilweise sogar neuesten Zeit gerechnet wird, so gehört sie in wirt- schafilicher Hinsicht doch mehr noch zum Mittelalter als zur Neuzeit. Von einer einheitlichen deutschen Volkswirtschaft kann man beim Eintritt Deutschlands in das 19. Jahrhundert noch nicht sprechen. Deutschland setzte sich damals vielmehr aus einer ganzen Reihe kleiner Volkswirtschaften zusammen, die durch Zollschranken mehr oder weniger streng von einander abgeschlossen waren und dadurch nach dem treffenden Vergleich von Friedrich List das Bild eines lebendigen Organismus boten, dessen Glieder durch Bänder von einander abgeschnürt sind, sodaß keine freie Vlutzirkulati on zwischen ihnen statt finden kann. Wie das deutsche Wirtschaftsleben zu Anfang des letzten Jahrhunderts in bezug auf die Entwicklung der Produktionstechnik, der Betriebsformen und des Verkehrs in der Hauptsache noch durchaus mittelalterilche Verhältnisse zeigt, so trägt erst recht die Wirtschastsverfassung, die Rechtsordnung des Wirtschaftslebens einen ausgesprochen mittelalterlichen Charakter. Denn die Wirtschaftsversassung Deutschlands in den ersten Jahres des Jahrhunderts ist gekennzeichnet durch zwei Institute, die ihrem Ursprung und ihrem Wesen nach der ständisch gegliederten Gesellschaft des Mittelalters angehören, die Zunftverfassung auf gewerblichem und die Erbuntertänigkeit auf landwirtschaftlichem Gebiete. Erbuntertänigkeit und Zunftverfassung sind die beiden Einrichtungen, von denen sich Deutschland sehr früh im 19. Jahrhundert, noch in der ersten der drei von uns unterschiedenen Perioden emanzipiert hat. Die.Einführung der wirtschaftlichen Freiheitsrechte, die Beseitigung der Gebundenheit der Person und des Eigen- tuins genügten noch nich>t, um die moderne Technik und die neuen großgewerblichen Betriebsformen- die in England schon in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts das Wirtschaftsleben revolutioniert hatten, ihren Einzug in Deutschland halten zu lassen. Dazu bedurfte es vor allem der Herstellung eines einheitlichen Mrtschafts- gebiets und einer Umgestaltung des Verkehrswesens. In der Mitte der 30 er Jahve waren diese Voraussetzungen endlich erfüllt. Nachdem Preußen schon durch die Tarifreform von 1818 die Binnenzölle zwischen den einzelnen Teilen der Monarchie beseitigt hatte, wurde durch die Zollvereinsverträge von 1833 der größte Teil Deutschlands — 18 Staaten mit einem Gebiet von über 7700 Quadratmeilen und rund 23 Millionen Einwohnern — zu einem einheitlichen Zoll- und §>andelsgebiet zusammen-, geschweißt. Bei jeder Erneuerung erweitert der Zollverein dann später seine Ewenzen immer mehr. Ein bedeutsamer Zufall fügte es, daß das Jahr, das dem Inkrafttreten der Zollvereinsverträge folgte, den Beginn des Eisenfrahnbaues in Deutschland bedeutete. Im Jahre 1835 gelang es Friedrich List, das Aktienkapital für die Linie Leipzig-Dresden zusammenzubringen, und noch im selben Jahre konnte die erste deutsche Lokomotiv-Eisen- bahn Nürnberg-Fürth, die fteilich nur eine Länge von 6 Kilometer hatte, eröffnet werden. Dann machte der Eisenbahnbau schnell gewaltige Fortschritte. 1844 betrug die Vahnlänge schon über 2300, 1850 über 6000 Kilometer. Und waren bis zur Mitte des Jahrhunderts meist nur einzelne Linien gebaut worden, die noch der rechten Verbindung unter einander ermangelten, so kann man am Ende der Periode, mit der wir uns jetzt beschäftigen, bereits von einem svstematisch ausgebauten Eisenbahnnetz von etwa 20 000 Kilometer Länge in Deutschland sprechen. Mit der Herstellung der wirtschaftlichen Einheit und der Umgestaltung des Verkehrswesens waren die beiden Hauptbedingungen für die Entstehung einer modernen Großindustrie und einer starreren interterritorialen Arbeitsteilung gegeben.' Nun erst wurde das ganze Deutschland eine große Volkswirtschaft. Die einzelnen Landesteile rückten einander näher, ihr Zusammenhang wurde enger, ihre VerfleckMng mit einander immer inniger. Schon bald nach der Gründung des Zollvereins beginnt der moderne Kapitalismus in raschem Siegeslauf die deutsche Industrie umzugestalten. Hand in Hand mit der zunehmenden Verwendung des Dampfes als motorische Kraft vollzogen sich in der Industrie bedeutsame Betriebsverändernngen in der Richtung einer Rationalisierung des gesamten Arbeitsprozesses auf wissenschaftlichen Grundlagen. Von der rohen Empirie, mit der man sich bis dahin begnügt hatte, ging man zur wissenschaftlichen Beherrschung des ganzen Produktionsprozesses über. Das Aufkommen der Großindustrie stellte auch neue Anforderungen an das Bank- und Kreditwesen. Dem Bedürfnisse nach einer Vermehrung der Umlaufsmittel wurde, namentlich seit der Mitte des Jahrhunderts, durch Gründung zahlreicher Notenbanken entsprochen. Bei der Gründung des neuen Reiches zählte Deutschland mehr als 30 Banken, die daS Privilegium der Banknotenausgabe besaßen und davon auch in fast überreichem Maße Gebrauch machten. Auf den übrigen Gebieten der wirtschaftlichen Gesetzgebung wurde eine Vereinheitlichung erst erreicht, nachdem die politischen Einigungsbestrebungen zum Ziele geführt hatten. Die Einheit des Gewerberechts, und zwar auf dem Boden der Gewerbefreiheit, brachten, zunächst für den Norddeutschen Bund, Gesetze von 1868 und 1869, die Einheit im Geld- und» Münzenwesen wurde erst einige Jahre nach der Gründung des neuen Reichs hergesieüt (1873). Schon lange vorher (feit der Dresdner Münzkonvention von 1838) hatten allerdings die Staaten des Zollvereins, seit 1857 außerdem noch vereint mit Oesterreich, in den Zweitaler- und später auch den Eintaler> stücken einen wenigstens teilweise gemeinschaftlichen Geld-' umlauf gehabt. Die Einheit des Bürgerlichen Rechts endlich wurde erst erreicht, als schon wieder ein Menschenalter seit der Wiederauftichtung des Rcichß verflossen war, ganz zum Schlüsse des 19. Jahrhunderts. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 22. Sept. Anwesend: Oberbgm. Mecum; die Beigg. Eursch- mann, Georgi und Heyligenstaedt unb die Stadw. Brück, Emmelius, Euler, Faber, Dr. Gutfteisch, Haubach, Heichelheim, Helftich, Huhn, Jann, Keller, Leib, Löber, Orbig, Petri, Schaffstaedt, Schiele, Schmält und Wallenfels. Oberbgm. Mecum eröffnet nach 6 Uhr die Versammlung und bemerkt, daß er mitzuteilen habe, daß die Familie Pirr der Stadtverordnetenversammlung Mitteilung von) dem Ableben des Stadtv. Pirr gemacht habe und daß er im Namen der städtischen Verwaltung deren tiefstes Beileid aus Anlaß des Trauerfalles den Angehörigen zum Ausdruck brachte. Weiter machst der Oberbürgermeister von einem Beschluß der Schlach th aus ko mmission Mitteilung, wonach man der Frage einer Kühlh ausanlage im Schlachthause, welche schon lange in Aussicht genommen war, nun näher treten wolle. Es sei beschlossen worden, daß eine Kommission am 3. Oktober sich nach Köln, Düren, Ohligs und Solingen begeben solle, um die bärtigen Kühlhauseinrichtungen, welche unseren Verhältnissen! en tspre chen, anzus ehen. Dortmund hat, so teilt OberbgM. Mecum mit, nach Plänen des Professor Dülfer ein neues Thle aterj errichtet. Auf Wunsch! des, Erbauers hat der Magistrat von Dortmund eine Einladung hierher ergehen lasten, benf Theaterbau und seine Einrichtungen am 25. September sich au zu seh en und gleichzeitig auch zu der an diesem Tage abends stattfindenden Opernvorstellung „Der Freischütz", eingeladen. Der Oberbürgermeister hat den Dort-, munder Magistrat verständigt, daß die Annahme der Einladung nicht eher als am 5. Oktober möglich sei, am welchem Abend im Dortmunder Theater wieder gespielt wird. Es ließen beide erwähnten Reisen sich miteinander verbinden. Eine weitere Mitteilung des Oberbürgermeisters betrifft die Schritte bezüglich der Abänderung der Poli- zeiv er ordnun g fretr. das Musmelken der Ksth« vor dem Auftrieb auf den Viehmarkt. Ämj Dienstag hat in dieser Angelegenh-ett im KreisanttS-Ge^ bäude eine Besprechung stattgefunden, wybei neben Provinzialdirektor Dr. Breidert und Oberbgm. Mecum zahlreiche Interessenten, Landwirte und zwei Vertreter der- geladenen Viehhändler anwesend waren. Die Verhand-^ langen dauerten drei Stunden, und man einigte sich, datz das Großh. Kreisamt beim Ministerium vorstellig werden wolle, um die Genehmigung zur Zurücknahme der bett. Polizeiverordnung zu erlangen. Der § 1 soll nach einer: neuen Fassung nur bestimmen, es genüge, daß die Kühe abends vorher, vor dem Auftrieb auf den Markt, auA-^ gemolken werden sollten. Provinzialdirektor Dr. Breidert war heute, Donnerstag, deswegen in Darmstadt imb hatte! mit Oberbgm Mecum verabredet, er wolle über den Ausgang seiner Verhandlungen mit dem Ministerium telegra^ phische Mitteilung machen. Das Telegramm, so sagt Cba> bgm. Mecum, ist bereits eingetroffen unb enthält die Nachricht, daß bte vorgeschlagene Aenderungab- gelehnt sei, da die Polizerverordnung fast im ganze» Lande und im Regierungsbezirk Koblenz seit längerer; Zeit Geltung habe. Weitere Mitteilungen, wegen der 9RiI* berung von Härten, sollen noch folgen. Darauf erfolgte der Eintritt in die Tagesordnung. Das Baugesuch des W. Wilke wegen einer Treib Hausanlage im Wiesecker Weg findet mit Bewilligung de§ Dispenses von § 5 des Ortsbaustatuts die Zustimmung der Versammlung. Auch das Baudispensgesuch des Louis Hellmold für die Weserstraße wird genehmigt. Die Erwerbung des Grundstücks Wolkengasse 1 („Auferstehung*) von Friedel L Asprion hat schon Kleims Aenisseto«. — Aus Frankfurt wird uns von Befreunbeter Seite geschrieben : Tas Schauspielhaus bereitet folgende Neueinstudierungen vor: Laubes „Karlsschüler" für den 1. Oktober, und Paillerons „Tie Welt, in der man sich langweilt" für den 7. Oktober. Am 15. Oktober, einige Tage nach dor Uraufführung im Deutschen Schauspielhaus zu Hamburg, findet die erste Aufführung von „Der tote Löwe" von Oskar Blummenthal statt. Der Autor kommt hierher, um die letzten Proben seines Stückes zu leiten. Es behandelt den B i s m a r ck st o f s (in Versen und im mittelalterlichen Spanien spielend). Das Buch hat nach einigen kleineren Aenderungen und Sttichen bereits die Zensur passiert. — Am 22. Oktober gibt es eine Neueinstudierung von A. Dumas Sohn „Vater und Sohn" („Le p6re prodigneu). — Ter letzten Dienstagnummer der „Weftl. Post" in St. Louis e ntnehmen wir: Am Kongreß der Zahnärzte nahmen etwa 1500 Zahnärzte teil, darunter 150 Ausländer. Auch Deutschland war gut vertreten. Der Preis für die beste wissenschaftliche Arbeit fiel einem Deutschen, Prof. Dr. Miller in Berlin, zu. Vorträge wurden gehalten von Prof. Dr. Miller, von Hofzahnarzt Pfaff-Dresden, der gleichzeitig seine Arbeitsmethoden zahnärztlicher Orthopädie durch eine große Zahl^ instruktiver Modelle zur Anschauung brachte, ferner von Dr. Schröder- GreisSwald. Tr. Rauhc-Tüssttdorf und Dr. Hoffendahl-Berlin, während von Tr. Römer-Straßburg, Tr. Röse-Tresden, Dr. Schrödce-Eafsel und Dr. Schäffer-Stuckert aus Frankfurt a. M. Vorträge eingesandt waren, die zur Verlesung gelangten. Der nächste zahnärztliche Kongreß wi-d in Berlin 1909 stattfinden. — Der Bismarck der Revolutionsjahre. Ter „Köln. Ztg." wird geschrieben: „Mein Vater war während der Revolutions'ahre Abgeordneter des preus-ischen Landtages, Steuer- Verweigerer, begeisterter Verehrer Waldecks usw. Nur feiten pflegte er von dieser interessanten Zeit zu erzählen; es war fast, n ls bedrückte es ihn, daß er, der begeisterte Fortschrittler und Abschasfer aller Orden, sich im Laufe der Zeit zu einem überzeugten Nativnalliberalen und iunrmcn Verehrer Bismarcks gewandelt hatte und mit dem Roten LLdlerorden geschenücktz war. Aber eine Gessbichte hat er mir ein paarnml erzählt: wie nämlich der Abgeordnete v. Bismarck-Schönhausen in einem Restaurant — leider ist der Name meinem Gedächtnis entschwunden — wiede-holl einen Stammliscu der Fortschrittler aufgesucht habe. Bälli'k verblüfst saß die Stammtisch-Runde da, als der „Junker" v. Bismarck sich eines Abende mit einem leicksten ,^Jst's erlaubt?" tu Uw setzte. Und er. erklärte gleich: ,Hch möchte ein wenig mit Ihnen plaudern, meine Herren, denn meine Fraktionsgenossen sind gute Leute, aber gor zu langweilig; ich öde mich da fürchterlich. " Das betonte er später noch ein paarmal. Bismarck eröffnete die Unterhaltung ungefähr mit den Worten: „Was Sie von mir denken, weiß ich natürlich ganz genau. Am liebsten hängten Sie mich an einen Laternen Pfahl." Mit cniftem Gesicht nickte der Königsberger Jacobi und wies mit der hageren Hand auf eine durch das Fenster sichtbare Straßenlaterne. „Na, so weit find wir ja Gott sei dank noch nicht!" meinte Bismarck ohne die geringste Spur von Befangenheit oder Aerger. Tie erst etwas stockend geführte Unterhaltung, meist ein Streit um Ansichten, kam bald in flotten Gang. Das wiederholte sich in der Folge noch öfters, und am Stammtisch der Fortschrittler freute man sich trotz aller Gegensätze und aller: inneren Grolls, wenn der urwüchsige Junker, der sich vermaß, Volksnot mit „Blut und Eisen" kurieren zu wollen, am Tische Platz nahm. Alle waren dann einer angeregten Stunde sicher. — Rheinhessen. Von Ächulrctt Brilmayer. Verlag von Emil Roth in Gießen. Vollständig in acht Heften ä 1 Mk. Eine lexikalische Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz. Vrilmayers Rheinhessen verspricht ein hervorragendes Werk auf dem Gebiete der lokalen Geschichtschreibling zu werden. Ausgehend von seinem ersten Auftteten in der Geschichte wird von jedem Ort seine politisck>e Zugehörigkeit im Laufe der Jahrhunderte bis zur Vereinigung mit Hessen erzählt, daran schließt sich eine Schilderung der lirchlicheir Verhältniss? des Ottes und anderer Merkwürdigkeiten. Besonders ausführlich sollen, die fünf Krsisstädte behandelt^ werden. Sehr wertvoll ist die Beigabe von Illustrationen, .Städteansichten, ehemaligen Wappen, alten Urkunden und Gettchtssiegeln usw. Somit empfiehlt sich daS Buch nicht nur für die Bewohner Rheinhessens, sondern wä ganzen Großherzogtums, und es wird wegen seines inter-- essanten Inhaltes gewiß ainfr weit über die Grenzen Hessens hinaus ftenndlicke Aufnahme finden. Heft 2 umfaßt Bingen bis Eppelsheim. •7- Hermann H ess es Roman „Pc ter Camenzind" ist binnen ganz kurzer Zeit in 5. Anftage erschienen. (E>eheftet 3 ^Nk., S. FisckDr Verlag, Berlin.) Der Ticltter gibt uns ein schönes und stilles Buch. Viilfach könnte man seine milde, gütige und treudeutsche Art umsckireiben, könnte sagen, daß es wie eine weiße Wolke sei, die still ihren frommen Weg geht, oder nrie ein Glocken ruf im Abend oder wie ein reines Gebet. Feinschmecker liebtm seine Weise so innig und versck)eu haben aber auch auf diesem Gebiiete alle Nationen. Einer weiteren Empfehlitng darf ein Werk wie das vorliegende nickst, es tvirb jedem mit Nutzen in die H'n, t- erschöpft. In der darauffolgenden g eher men Sitzung wurde oer Ingenieur Adolf Stotte aus Saarburg in Lothringen als Betriebsleiter für das Elektrizitätswerk ange- vuv ^V4lt4kVk stellt. Ferner wurde in der Sitzung der Techniker Karl wobei aber Ältvater beim städt. Gas- und aWsserwerk angestellt. Schwierigkeiten bereitet. 7hm wird eS die Stadt für 15 000 Mk. kaufen. Oberbgm. Mecnm fügt hinzu, daß btt Verkäufer sich ausbedungen haben, noch 5 Jahre lang dort Ausschank zu betreiben. Die Stadt schließt darum einen Vertrag ab, wonach die früheren Besitzer noch bis 1. Oktober 1909 gegen eine jährliche Miete von 600 Mk. an die Stadt die Echankwirtschaft betreiben dürfen. Für den Fall, daß die Konzession zum Ausschank nicht erteilt wird oder erlischt, wird der Vertrag hinfällig. Die Stadtverordnetenversammlung ist mit dieser Erledigung einverstanden, ferner auch mit dem Kaufvertrag mit L. Walther Eheleuten, wonach die Stadt das Grundstück zwischen Markthalle und Schloßgaste für 8000 Mk. erwirbt. Bei der Vergebung von Arbeiten und Lieferungen für den Neubau der höheren und erweiterten Mädchenschule werden die Arbeiten an Birkenstock u. Schneider, die Kalklieferungen an HaaS und die Feldbrandfteinlieferungen an Braun vergeben. Dec Neubau des Geräteschuppens des Tref- - Dynamit. In Melrose (MastachusettS) fiel aus einem Waggon ein mit 50 Pfund Dynamit g e- füllteS Packet. Ein mit 32 Fahrgästen besetzter Wagen der elektrischen Straßenbahn stieß auf der Fahrt dagegen. Infolgedessen explodierte daS Dynamit, wodurch der Straßenbahnwagen vollständig zertrümmert, neun Personen getötet und 19 Personen so verletzt wurden, daß sie ins Krankenhaus gebracht werden mußten. — In der Grube von GeourriereS (Frankreich) fand eine Dynamitexplosion statt. Zwei Minen explodierten zu gleicher Zeit, wodurch ein Grubenarbeiter getötet und drei andere schwer — Der „NeichLcmz." enthält eine Zusammenstellung über die Anbaufläche der hauptsächlichsten Fruchtarten in Deutschland im DermijcbM* * Berlin, 12.Sept. Eine Erkrankung an schwarzen Pocken ist hier festgcstellt worden. Es handelt sich um einen Schlosser, der vor einem halben Jahre von einer Leipziger Firma zur Montage nach Warschau geschickt worden war und der vor acht Tagen hierher zurückkehrte. Der Kranke wurde in die Charitee überführt und in einer Baracke abgesondert. • Hannover, 22. Sept. Gestern abend gegen 5 Uhr wurde iir benachbarten Recklinger-Hölzchen an einem zwölfjährigen Knaben ein L u st m o r d v e r s u ch unternommen. Der Knabe, der Sohn eines Invaliden, hütete in der Nähe des Hölzchens Kühe, als ein gut gekleideter junger Mann nahte und chn in ein in der Nähe liegendes Häuschen schleppte. Dort warf er ihn zu Boden und versuchte ihn zu verstümmeln. Er brachte dem Knaben mehrere schwere Schnittwunden nm Unterleib, und da sich der Knabe wehrte, an den Händen bei. Auf die Hilferufe des Knaben eilten Dorfbewohner herbei, woraus der Täter die Flucht ergriff. Der Knabe wurde ins Krankenhaus gebracht. Eine Verhaftung wurde bereits vor- genommen. • Brände. In Leyden (Holland) verbrannten bei einem Brande in einer Bäckerei 3 Personen. — Die kleine Bürgermeister von Bensheim, beiwohnte. Verbandsdirektor Grctzschel leitete die Versammlung. Er betonte den günstigen Stand deS BauvereinswesenS in Hessen. Allerdings käme die Tätigkeit der Vauvereine nur wenig den landwirtschaftlichen, fast ausschließlich den gewerblichen Arbeitern zu Gute. I. Nitsert-Gießen sprach über Zweck und Wesen der Spar- und Lebensversicherung. Die Beratung des Entwurfs zu einem Miet- und Kaufvertrag bildete den Schluß der Tagesordnung. Im nächsten Jahr wird die Versammlung des Verbandes in Mainz stattfinden. Homburg v. d. H., 22. Sept. Der Reichskanzler Graf Bülow, der heute früh von Friedrichsnih hierher zurückgekehrt ist, empfing heute den hier eingetroffenen rumänischen Ministerpräsidenten Sturdza. Auch der für bte deutschrumänischen Handelsvertrags-Unterhandtungen delegierte Generalkonsul Stemrich ist heute in Homburg eingetroffen. ^Kettenglieder*, Blumenthals „Wenn wir Ferner sind in Vorbereitung Einstudierungen verletzt wurden. * Eine siebzehnjährige Mörderin. In dem Orte Ehatain beiSaint-Yrleix wurden seit längerer Zeit furcht- bare Schandtaten an Kindern verübt, ohne daß man den Täter zu ermitteln vermochte, so daß eine wahre Panik in dem Dorfe herrschte. Ein kleines Mädchen war durch eine Kartoffel, die ihm in den Hals gesteckt worden war, erwürgt worden, mehrere kleine Kinder fand man tn Brunnen gestürzt, tot oder schwer verwundet u. s. w. Jetzt endlich ist es gelungen, den Urheber oder vielmehr die Urheberin dieser Verbrechen zu entdecken. Es ist das ein 17jähriges Mädchen, Ieanne Bonnaud. Sie hat bereits eingestanden, zwei Kinder in den Brunnen geworfen, ein kleines Mädchen erivürgt und sein Schwesterchen vergiftet zu haben. Mehrere andere Schandtaten, die in dem Orte an Kindern begangen wurden, leugnet sie noch ab. Das verworfene Geschöpf suchte, nachdem es im , Arrestlokal untergebracht worden war, zu entfliehen, wiirde ' aber cingeholt und nach dem Gefängnis übergeführt, um der Wut der Bevölkerung entzogen zu werden. * Schießaffären. Der Arbeiter Simon in Metz stellte sich der Staatsanwaltschaft mit der Angabe, sein zweijähriges Kind ohne seinen Willen erschlagen zu haben. Als er in der Nacht von vorgestern zu gestern nach Hause kam, geriet er mit seiner Frau in einen Wortwechsel. Als er mit einem Schöpflöffel nach seiner Frau schlagen wollte, traf er in der Dunkelheit das zweijährige Kind, daS die Frau an sich hatte und welches der Vater nicht sah, so schwer am Hinterkopse, daß das Kind gestorben ist. Simon wurde einstweilen auf freiem Fuße belasten. — Das „Hamb. Fremdenbl.* meldet aus Neapel: Als sich der Dampfest' „Prinz Oskar" der Hamburg-Amerika-Linie aus hoher See befand, feuerte der an Bord befindliche Mexikaner Remolo Alicvar mehrere Revolverschüsse ab und verletzte den Kapitän des Schiffes Max Dugge und einen ameri- lanischen Staatsbürger. Beide Verletzte sind außer Lebensgefahr. Der Täter wurde beim Einlaufen des Dampfers in den Hasen von Neapel festgenommcn. Adolf-Kinderfesten empfehlen und endlich eine jährliche Gustav Adolf Kinder^abe sammeln will. Sodann referierte Pros. Lic. Rendtorfs-Preetz über die drei, zum gemeinsamen LiebeÄverk Vvrgcscklagenen Gemeinden: Tirschenreuth in Bauern, Wünsckolburg in Schlesien und Znaim in Mälwen. Tirsänrnreuth in der bäuerischen Oberpfalz, eine Fabrik- arbeitergemeinde von 300 Seelen, 40 Jahre lang auf ein Betzimmer beschränkt, hat soeben die städtische Turnhalle zu einer würdigen Kirche unrgebant, bedarf nun zur Tilgung der Bauschulden (über 18 000 Mk.1 und zur Erreichung der kirchlichen Selbständigkeit bringenb kräftige Hilfe. Wünschrlburg, eine arme GeknrgKgenternde der schlesischen Grafschaft Glatz, muß, da ihr kürzlich ihr bisheriger gotteMenstlicker Raum, ein ehemaliges Ratsdienerzimmer im Rathaus, gekündigt ist, eine eigene Kirche batten. Znaim, eine sehr alte deutsche Stadt im Herzen Mährens, batte bisher für die dort gesammelte, lebhaft ausblühende deutsche evangelisch^: Gemeinde — die einzige zwischen Wien und Brünn — mir eine alte, baufällige Begräbniskapelle, die jefot zu einem städtischen Museum umgebaut werden soll. Mit überwältigender Mehrlxnt wird sodann Wünschelburg gewählt, während Znaim und Tirschenreuth den zweiten und dritten Platz erhalten. Nacl^m die Vertreter der Gemeindett ihren Dank ausge- sprocken haben, beginnen die Einladungen für daS n äch ste Jahresfest. Konsistorialral Sckmetzer-Ansbach tobet den Gustav Mols-Verein nach Erlangen, Snperintendent Sengel- Stettin bringt eine Einladung nach Stralsund, Generalsuperintendent Dr. Hesekiel ladet nab Brom berg ein. Die Einladung Sudermanns .Johannes", Mens .Wa- gWft nn Staate Mwyott wurde durchB-.tz. der Gesellschaft-, Grillparzers .Des Meere? und de-, LiebeFniedkr. Wellen", Jordans »Durchs Ohr", dann »Romeo und Iulte öauamts hat im Plane den Stadtverordneten schon vorgelegen und ist bereits genehmigt. Rach einer Ortsbesichtigung an den Mühlen hat sich eine kleine Verlegung empfohlen, die an den Kosten nichts ändern wird. Es wird ______________________________ dazu ein DiSpenS von § 5 genehmigt; da das Projekt im mth -TtHih UeberschwemmungSgebiet der Lahn liegt, bletbt noch dte Ge- man nicht einen besseren Platz für den Schuppen hatte »Das Stadttheater eröffnet, wie mir schon mit. auSersehen können. D,e Versammlunq bleibt bei dem früher Li(te am 4. Oktober seine Pforten. Der erste Abend bringt genehmigten Projekt und genehmigt die kleine Verlegung emem Prolog FnldaS sinniges Mörchenspiel .Tal iS' k ’oaC,;ooSW Ve^IIiat Ü ,nan'- der zweite Abend Gustav Frei,tags unsterbliche das Schlachthaus werden 80 100 tk. bewilligt. ,,3ourna[iftcn*. Die erste Novität wird voraussichtlich Die Abstimmung über d,e Umpflasterung der sud-I y; enei n a n d er», Schauspiel von Georg Hirschfeld, sein, restlichen Gosse in der —, lhelmstra tze, we ch fonfttgen Novitäten sind noch, wie wir hören, 11. a. m 550 Mk. erfordert, wird ausgesetzt. Aussicht genommen Hauptmanns .Rose Bemd-, Björnsons Der Anschluß, der neuen katholischen Kirche ^rda-, Schnitzlers .Einsamer Weg-, SkowronnekS an das Elektrizitätswerk der von der D-,lhelm^ahe das neueste Drama von Otto Erich Hartlebe», Liebigstraße aus gelegt werden soll und d,e ^tad Studentenstnck sein soll, Otto Ernsts .Bannermann', 3öS M. kosten wird wird genehmigt D't katholisch Kirche n§, K^tenglieder', verpflichtet sich, für den Verbrauch jährlich 40 Mk. auf \ > ' Jahre hinaus an die Stadt zu zahlen. , Die Umlegung und Auswechselung der GaS-> Zeitung in der Marburgerftraße von der Steinstraße bis zum Hause Nr. 30, die durch Senkungen der Leitung erforderlich geworden ist, erfordert 1100 Mk., die aus dem l ' Nam kau (Westpr.) sind 6 Gehöfte mit 21 Gebäuden nieder- «x c m 7 i (Tfnninn* w gebrannt. Sämtliche Erntcvorräte wurden zerstört. ^**n»*«* NW* — Mm. »»m Äl! "»!»>!? ^§»"2 Imtg genehmigt wird, wird auch die Leitungsverhältnrffe q^effar der Forstwissenschaft an der Landcsuniversität battererrates^^r. Wagner rn Graz, Mut^ des . che des großen Steinwegs zu deren Gunsten in Mitleidenschaft als Oberförster des Forstreviers Gießen ^ldhauers Dr. Ernst Wer, ^at fidb M 2 ziehen, da durch die Verbindung beider Leitungen etne ^wirkt hat. Er wurde wegen seiner Verdienste um den e r trank t. — der Rückkehr Es Prlgrn^ g bessere Zirkulation erreicht und bte Qualität des Lett- Offener Stadtwald, den er, wie Professor Richard Heß, aus Rotredante de la Salett skürM m^Gr ungswassers besser wird. Stadtv. Lob er fragt an, ob feiner Darstellung des forstlichen Unterrichts an der Dagcn um, in dem fic^ 36r hr die Durchführung derRoonstraße der Grmi- ^versität Gießen schreibt, „mit Sachkenntnis und Um- fassen »vurderischtveriverletzt. .^lgroßh bergerstraße nickt bald vollendet würde. Oberbgnt. Me- verwaltete und der noch heute die Spuren seiner Äreber aus Lobau (Sachsen) stieß mtt - cum erwidert darauf, daß, falls es nicht in Kürze ge-1 ^olare^ Tätia^t auS', am 23. März 1853 von>nrob il in voller Fahrt gegen die vor einem Ba^reigrtmd- lingcn sollte, das notige Gelände zu annehmbarem Preise Stadt Gießen zum Ehrenbürger ernannt. Er sturb leider Mck befindllchen Stetnsüfen zu erwerben, zu Enteignungen geschritkn werden würde. am 7. März 1854 im besten Manncsalter nafy nur obn^ das Be- Die Versicherung d e r st a d tt schen M a s ch tn en- Rankheit. Sein Grab auf dem alten Friedhof geschaudert. Kürze Zett dcwaus starb ex^o hue da anlagen, die von einer Stuttgarter Firma angeboten \^t bie Inschrift: „Die Stadt Gießen ihrem Ober- wußtsetn wiedererlangt zu haben- k^r^ten Gourde wurde, wird im Sinne der Komrntssion abgelehnt. förster Professor Dr. F. K. H. Zimmer, geb. den 19. Aprtl ^nem brenn enden H ^te?ae lElfafi) von ^•anrn-.rung HM es E für -mgebr-cht, etnen Ber-7 1854" / . V« 7’ÄnÄfl2X 6eU® t Ä °" ch^n roärter Heinrich Jost und St>er-Lagen i^e'isstr'asien Meßen-Mdheim" mn-Sinbcnd bramtt^ SKuf lrng sind um Scfferung ihrer Dtenst und n k o m - o-roßen - Linden, Klein-Linden - Dutenhofen stattgehabten st? VerM^e^ mensverhältnisse emgekommen. Da dte allmahltche Ohstv-Meiaerungen ergaben ein über El.'warten günsttges Uch, zwei wtaMr verirr. Gewöhnung des Publikums an die Institution, die erst! Resultat. Trotz des großen Obstreichtums in der ganzen I Dynamit. jjceiroie seit einem Jahre besteht, von selbst die gewünschte Besser-' ~ p- --------xrijr- ung in Aussicht stellt, sieht die Versammlung von einer Aenderung der seitherigen Verhältnisse ab. Damit war die Tagesordnung der öffentlichen Sitzung Gegend war der Andrang von Käufern, namentlich auch von Gießen selbst, sehr groß. Außerdem hatten auch .Händler, sogar ein solcher von Düsseldorf sich einge- j unten. Der Erlös war demnach auch gut Er stellte sich wesentlich höher als der von 1902, wo der Ertrag an Obst ebenfalls sehr reichlich war. Unter Zugrundelegung der Schätzungen an den einzelnen Straßen stellte sich der Zentner Äepsel am Baum auf ca. 4.30 bis 4.50 : zu berücksichtigen sein dürste, daß in Wirllichkeit der Preis sich ziemlich niedriger stellte, da die Schätzung meistens unter dem wirllichen Ertrag 57. Hauptversammlung I blieb. An den genannten Straßen wurden außerdem auch . ff rz ca. 100 bis 120 Zentner Aepfel gebrochen, welche zentner- des Kustav-Adols-Iererus. ^ise verkauft werden. Heidelberg, 22. Sept. ** „Vriefiallen". Drucksachen werden häufig zu Brief- Ter genttatoorfantfr fcett um 5% Uhr eine nichtöffentliche Uallen. >oenn zur Verpackung nur ein lofeS etreiibnnb ober eni geschäftliche Versammlung ab „Sotten die Vorschlagssummen auf ungeeigneter Umschlag verwendet wird. In die wett geoffnetrn dein Unterüntzungsvlan des Zentralvereins beibehalten werden?- stascheniörmigeii x^erartl^crSHre^banbfenbu^flen lieber diese Frage referierte der Schriftführer, Superintendent und in die auseinanderklaffenden U msch l ag c m 11 n aci) _ in neu em Dr. Hartung, unv empfahl die Beibehaltung der bisherigen Praxis, geiiecktcr Derschluullappe "^säneben sich unbemerkt Briefe, beson nur sott itatt „UnterMtzungsvorschlag" ein anderer, bereich- ders solche kleineren tformaU Postkar^en und andere kleme Eegen nenderer Ausdruck gewühlt werden. Die Versammlung beschließt stände und gelangen 10 an eine fa sche ^dreff^ GunsNgen Falles demgemäß. werden sie von einem Postbeamten oder dem Empfänger der Heber „die Behandlung von Gesuchen um persönliche Unter- Trucksache entdeckt und dann mit erheblicher Perspatung den stütznngen" referiert Hosprediger Dr. Rogge- Potsdanr. Seine Adressaten ausgehandigt. Tit genug aber wandern sie mtt den un-1 Theisen, die hauptsächlich der ost bettagten, regellosen Unterstützung eröffneten und unbesehenen Lrucksachensendmigen in den Papie^ Einzelner steuern .wollen, werden ohne Debatte einstimmig an- korb oder ins Feuer. Zur Vcroackuug von Drucksachen eignen sich genommen. Ein Antrag ans Versagung von 23 e r ei nsb ei-! am besten Kreuzband er, euüache Strcübanber, die noch mtt Hilfen zu kostspieligeren Kirchbauten findet die prin- Bindfaden kreuzweise fest umschnnrt zielle Zustimmung aller Abgeordneten. schlüge mtt seitlichen Verstlstußklappen die einen zungeiiartigen, Inzwischen hatte bt£ zweite volkstümliche Abendversammlung I zum Einschieben in einen Schlitz des Umschlages betzimmken An- unter Leitung des Profrisors Hoffmann-Stuttgart begonnen. Rach- I satz haben. dem Stadtpfarrer Zandt-Lahr den von Dr. Zäringer gestifteten f) Mainzlar, 22. Sept. Unseren Gemeindever- Gnstav Adolf-Becker in Umlauf gesetzt hatte,^sprach Fuhrhalterei- waltungen macht z. Z. die Wasserpest der Lumda ^a2oca ^bi 'Mtmo im ^Staate Santa Katba- Sorge. Gestern bereiste eine Kommission aus Gießen rina OBraiilten) über bne evangelrsche ttrchlicke Rot der dentscyen!. , ’ yo . , r sPr Protestanten in Brasttien. Andere Reden folgten 1^8 ganze Lumdatal zur Untersuchung der Ursachen der Der Vorsitzende teilt mit, daß der Großherzog und die Groß- Wafferkrankheit und zur Ermittelung von Maßnahmen, um Alcken dem Gustav Adolf-Verein eine Festgabe von sie einzudämmen. Vorläufig hat man noch nicht erfahren, L8L«SÄÄfig£■ iÄ ««= «**«"»• »»“S'E sodaß die Festgaben zusammen ca. 28 000 Mk. betragen. nicht tm mindesten unter dieser Krankheit des WasserL, ftnden Sodann hielt Pmwr Braunschweig-Leipzig einen Vor-! vielmehr Schutz in dem hohen Kraut, das weite Strecken deS /rag über „Arbeit und Ausgaben des Gustav Adolf-Vereins im Flusses überwuchert, an anderen indes seltsamerweise gar ■Orient". .Als besonders dringliche Aufgaben wurden bezeichnet: ernte stärkere Unterstützung der Lchülerpenfion in Alexandrien: auJ;r!tS x er- c r ■ .rAnNirtn ht Kairo der Schulbau uno die kirchliche Versorgung der deutschen B u d in ge n, 21. Sept. Die Ap f e lw e inp r o dukN o n Vrotestanten in Obereghpten, namentlich in Assuan^ der Kirchban l in unserer Stadt und Umgegend hat nun begonnen. Täglich jn S^rut: die ^E^Aug eines Reisepredigers in Konstantinopel. I kommen Wagenladungen von Keltetobst von den Pachthösen intb Hospitäler — überall hin streckt der Gustav Adolf-Verein von vier Wochen ungefähr 200—300 Malter Obst täglich helfende .fybtbe aus. . verarbeitet. Während in 1903 der Absatz des Apfelweins Zmn vi-rten Geaenstand der Tagesordnung sprach Pastor durch den kühlen Sommer zu leiden hatte, ist man dieses Z«ul-ck Wr sehr zufrieden. - Der Schlossermeister Hnrnisch wurde Tugend für den Gustav Adolf-Verein zu beim Obstbrechen durch unvorsichtiges Handhaben einer Stange ;?r? will man in Bremen eine Leitung der Gustav von feiner Frau an dem einen Auge schwer verletzt. Bensheim, 22. Sept. Hier hielt der Verband der ____ .....m- nckrl-ib'n wir^atlfWtMtoe* »ur Unterw!isÄä Bauverein« im Großherzogtum dieser Tage eine Verbands- der Zyuflcno m dieser Ärchc anregen, die Errichtung von Gustav । Versammlung ab, der u. a. LandtagSabg. Dr. Frenay, der Jahre 1904. Wir entnehmen daran?, daß die Fläche des Sommergetreides gegenüber dem Vorjahre nicht unwesentlich zurück- gegangen ist, wogegen Winterweizcn und Winterroggen, nebenbei auch Kartoffeln, Raps und Hopfen ihre Anbaufläche vergrößern konnten. Im einzelnen sei bemerkt: Die mit Winterweizen bestandene Fläche hat sich seit dem Vorjahre von 1 557 227 Hektar aus 1760 317 Hektar, also um 203 090 Hektar oder 13,0 v. H. erhöht, ist aber hinter der Fläche von 1902 und ebenso hinter der von 1896 bis 1900 zurückgeblieben. Die Fläche des Sommerweizens betrug nur 157 975 Hektar gegen 253 465 i. I. 1903, also jetzt 97 490 Hektar oder 38,2 v. H. weniger. Der starke Rückgang hangt damit zusammen, daß im Jahre 1904 weit weniger Wintergetreide ausgewintert und nachträglich mit Sommerung bestellt ist als im Jahre 1903. Die mit Winterroggen bestandene Fläche belief sich auf 5 970 247 Hektar gegen 5 878 630 Hektar i. I. 1903, hat also um 91 617 Hektar oder 1,6 v. H. zugenommen, wogegen die Fläche des Sommerroggens von 146 394 Hektar auf 128 831, also um 17 563 Hektar oder 12,0 v. H. zurückgegangen ist. Auch die Sommergerste zeigt eine Verminderung der Anbaufläche von 1 705 312 aus 1 627 430 Hektar, also um 77 882 Hektar oder 4,6 v. H. Die Fläche war so klein, wie seit 1894 nicht mehr. Die Anbaufläche des Hafers ist von 4 301067 auf 4189 535 Hektar, also um 111 351 Hektar oder 2,6 v. H.„ zurückgegangen, war aber immer noch grober als in allen früheren Jahren mit Ausnahme doh 1901. Die Kartoffeln haben eine Anbaufläche von 3 287 753 Hektar gegen 3 251 507 Hektar im Jahre 1903. Auch hier hatte nur das Jahr 1901 eine größere Anbaufläche als das Berichtsjahr. Die mit Klee bestandene Fläche ist von 1887 684 auf 2 034376 Hektar gestiegen und war damtt größer als in einem der Vorjahre. Mit Luzerne waren 227 906 Hektar bestanden gegen 226 203 im Vorjahr, mit Raps 84 028 gegen 79 967, mit Hopfen 37 888 gegen 36 688 Hektar. Die Wiesenfläche ist von 5 950178 auf 5 947 407 Hektar zurückgegangen Mft Reben waren 119 873 Hektar bestanden. 225 Hektar mehr als im Jahre 1903. An dem Zuwachs ist das Rheinland mit 230 und Hessen mit 169 Hektar beteiligt, während Elsaß-Lothringen einen Rückgang um 106 und die Provinz Sachsen einen solchen um 83 Hektar hatte. Kandel und DerKehr. Iolkswirischaft. Darmstädter Bank. Die Transaktion mit Robert Warschauer gibt zu vielen Erörterungen Anlaß. Es wird mitgeteilt, daß die Gesamtaktiva, die der Darmstädter Bank zufließen, 30^2 Millionen Mark betragen. Die Zahlung erfolgt mit 8.775 Mill. Mark 5 120 Proz. gleich 10y2 Mill. Äk. bar und mit 20 Mill. Mark, die durch die Auflösung des Konrmanditverhältnisses verrechnet werden. In die Bilanz der Darmstädter Bank gehen also 30i/r Mill. Mk. Aktivwerte von Warschauer über, dagegen verschwindet laut „B. T." der Aktivposten Kommanditbeteiligung von 20 Mill. Mk. Die 20 Proz. Agio auf die 8.775 Mill. Mk. Aktien fließen gleichfalls in die offenen Reserven, sodaß sich die letzteren auf ca. 25 Mill. Mk. erhöhen dürsten. Das ganze Arrangement soll dem einer engen Interessengemeinschaft entsprechen. Der größte Tell der Aktien, die Warschauer bekommen hat, sind mit langjähriger Sperrverpflichtung versehen, während der andere Teil mobilisiert werden darf und etwas unter dem Tageskurs von demselben Konsortium (Leitung Darmstädter Bans) übernommen wird, das die 13.2225 Mill. Mk. jungen Aktien den Besitzern der allen anbietet. Für die nächste Zeit ist, wie schon gesagt, die Verbindung eine Art Interessengemeinschaft, doch ist dies nur ein Provisorium. Die Firma Warschauer wird nur so lange bestehen, als sie sich als rentabel erweist. Das genannte Blatt erwähnte auch, daß die Inhaber der Firma Warschauer il Co. der Entwicklung der Dinge mit dem Gefühle der Enttäuschung und des Schmerzes gegen Werstehen. Berlin, 22. Sept. 1904. An die Dresdener Bank, Herrn Geheimen Oberfinanzrat a. D., D. W. Müller, und Herrn Rechtsanwalt Dr. Bondi zu Händen der Dresdener Bank, Berlin. Auf Ihren Antrag voin 12. Sept. 1904 an unseren Vorstand und die Mitglieder unseres Auffichtsrates auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung erwidern wir ergebenst, daß in der heutigen Sitzung des Auffichtsrates beschlossen worden ist, Ihrem Anträge gemäß eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen. Auf die Tagesordnung dieser Generalversammlung werden wir folgende Punkte setzen: 1. Nochmalige Beschlußfassung Wer das Angebot des königlich preußischen Ministers für Handel und Gewerbe vom 29. Jull 1904 und vom 2. Sept. 1904. Vorstand , und Auflichtsrat sehen das Angebot bereits durch die Beschlüsse vom 27. August 1904 als erledigt an, entsprechen aber dem Ansuchen einiger Aktionäre, die Beschlußfassung zu wiederholen. 2. Mändernng des ersten Satzes von § 16 des Gesellschaftspertrages durch Erhöhung der zulässigen Höchstzahl der Äuf- sickstsratsmitglieder und Feststellung dieser Höchstzahl. Den von Ihnen vorges.t agenen Punkt 2. .Beschlußfassung auf Aufhebung sämtlicher in v?r Generalversammlung vom 27. August 1904 gefaßten Beschlüsse, lehnen wir ab, auf die Tagesordnung zu setzen, da Sie inzwischen den Weg des Rechtsstreites zur Anfechtung der Beschlüsse beschritten und deren Rückgängigmachung auf diesem Wege eingclellet haben. Die auf 'Ihren Antrag einzuberufende neue Generalversammlung würde überdies nicht in der Lage sein, die beschlossene Kapitalserhöhung wieder aufzuheben, da bereits die Begebung der 6 500 000 Mk. Aktien stattgefunden hat und dadurch auf Grund jenes Beschlusses die Rechte von Dritten erworben worden sind. Ihren weiteren Antrag, die Wahl der neuen Auffichtsratsmitglieder in der Versammlung selbst 'vorzunehmen, lehnen wir gleichfalls ab, weil diese Wahl bei Meinungsverschiedenheiten der Aktionäre erst stattftnden kann, wenn eine durch Eintragung in das Handelsregister rechtswirksam gewordene Abänderung des Statuts vorliegt. Hochachtungsvoll Bergwerksgesell- schaft „Hibernia". Der Vorstand. Der Aufsichtsrat. Die B ergwerks g ese'llschaft Hibernia hat an die Dresdener Bank und Genossen in Beantwortung des Antrages derselben vom 12. Sept. d. I. nachfolgendes Schreiben gerichtet: Am 17. Oktober wird in B e ckum (Wests.) eine von der Reichsbankstelle in Hamm (Wests.) abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Märkte. § Gedern, 21. Sept. Gestern und heute fand unser „Herbst- mar k t" statt. Der Schweinemarkt war überaus stark befahren, jedoch der Handel etwas schleppend und viele Verkäufer kehrten unverrichteter Sache wieder heim. Die beffere Qualität der Mastschweine hatte noch immer ihren hohen Wert; so wurden gute Läufer mit 60—65 Mk. per Paar, solche minderer Qualität mit 30—32 Alk., Ferkel, 8—10 Wochen alt, mit 20—28 Mk. im Durchschnitt verkauft. Tie letten Schweine kosteten per Pfund Lebendgewicht 40-41 Pfg., Schlachtgewicht 51 Pfg. Rindvieh war nicht aufgetrieben. — Der heutige Krämermarkt war unbedeutend und der Herbstarbeiten wegen schlecht besucht. Besonders stark waren die Schuhmacherstände vertreten. t Schotten, 22. Seist. Ein Ziegenmarkt mit Prämiierung fand heute hier statt. Der hiesige Zuchtverein ist noch jung, der Antrieb reinrassiger ^aaner-Ziegen war demgemäß auch nur auf ca. 30 Stuck beschränkt. Doch ist nicht zu verkennen, daß behördlicherseits dar Zucht reinrassiger Ziegen Interesse ent- gegengebracht wird. Vor Jahren, als noch das Horn des Geishirten ertönte, mögen in Schotten wohl 100 Ziegen gehalten worden sein, doch konnte von eigentlichen Zuchtbestrebungen zu damaliger Zell noch keine Rede sein. Die Ziege gehört auf die Weide, und es dürfte eine Aufgabe des Vereins sein, durch- zusetzeu, daß dies wieder ermöglicht wird; geeignetes Gelände gibt Kögelsberg genug. .Das Ergebnis der heutigen Prämiierung Schotten 2 Preise 17 Mk.; Ziegen: H. StrmI 10 Mk.. Konr. Lang. Göden 7 Mk., K. Mehrer, Michelbach 7 TO., FJ2r°Änra’.c 7 Mk., I. Wedler, E. Fischer, &. Mwlf, I. Frank y ? Aberkennungen ä 3 Mk.; Ziegenlämmer: Th. Grandhomme 4 Mk., 5 Anerkennungen ä 2 Mk. „ Darmstadt, 22. Sept. Vom 15. bis 17. Oktober b. I, ftudet rn Darmstadt im 'Saale und Gartenraum der „Stadt Pfungstadt" wiederum ein Obst-, Gemüse- und Kartoffelmarkt, verbunden mit Obst- und Gemüseausstell- u n g, statt. Ter Zweck der Veranstaltung ist, gute und preiS- wurdige Produkte, lohne hervorragende Äisllrngen zur Anschauung und zum Angebot zu bringen, den Konsumenten Gelegenheit zu geben, gut und zu annehmbarem Preise einzukaufen. Der Obstmarkt nebst Ausstellung insbesondere bezweckt, das Interesse am Obstbau, Obstgenuß und an der Obstverwertung zu fördern und solche in wettere Kreise auch der städttschen Bevölkerung zn tragen. Gerichts saal. Stade, 22. Sept. Wegen Mißhandlung von Unte-v» gebenen in fünf Fällen wurde der.KapellmeisterHenckel von dem hier garnisonierenden Füs.-Bat. Rr. 76 seitens des Kriegsgerichts zu 'drei Wochen Gefängnis verurteilt. Der Angeklagte pflegte die Leute mit den Füßen in die Kniekehlen zu treten. Göttingen, 20. Sept. Als Berufungsinstanz verhandelle gestern das Oberkriegsgeriwt gegen den Leutnant der Reserve Schultze-Göttingen, der wegen Herausforderung zum Zweikampf vom Kriegsgericht zu einem Monat Festungshaft verurteilt worden war. Das Oberkriegsgericht hob das Urteil auf und setzte gegen den Angeklagten eine Festungshaft von nur drei Tagen fest. Das Urteil ist damit begründet, daß Schultze durch das Benehmen des Geforderten (Student Nattat) nach den Anschauungen Wer Standesehregezwungen war, eine Herairsforderung zu erlassen, und daß er sich als früherer aktiver Offizier und jetzt als Student in einer äußerst schwierigen Lage befand. , London, 22. Sept. Der Richter Cluor verurteilte zwei Israeliten wegen der Angriffe auf die freidenkenden Inden zu Geldstrafen, er rügte die orthodoxen Juden und sagte, sie sollten sich erinnern, daß auch sie einst berfolgt worden sind. Sie sollten das in England bestehende Prestige der Glaubeus- freiheit achten und jedem seinen Glauben lassen. Arbeiterbewegung. B u d a v e st, 22. Sept. Der Ausstand der Großwardeiner Bailarbeiter führte gestern zu großen Demonstrationen. Die Streikenden versuchten die bei der Arbeit Verbliebenen mit Gewalt an der Arbeit zn verhindern. Die Polizei war ohnmächtig. Der fich entspinnende Kampf dauerte mehrere Stunden. Zahlreiche Personen wurden verletzt. In der Angelegenheit der auSgesperrten Bauarbeiter Budapests will der Handelsminister noch einen gütlichen Ausgleich versuchen, weil er sonst zu einer radikalen Lösung fich entschließen müßte. lFrll. Ztg.s Lamilstn-Nachrichten. Gestorben. Herr Heinrich Henkel in Hnngen. |err Med.-Rat Prof. A. Krankenh. schreibt: In Fällen von chronischen Ekzemen und Wundsein von Kindern hatte ich mit Obermeyer's Herba-Seife sehr gute Erfolge gehabt. Herba- Seife z. h. in all. Apoth., Drog.u. Parf. p. Stück 50 Pfg. u. 1 Mk. se”/ Samstag den 24. Sept., von vormittags 9 Uhr ab: Fortsetzung des Verkaufs der zum Nachlaß Kühne, Asterweg 2, gehörigen Waren: Kinderwagen, Koffer, Lederwaren u. s. w. [7517 Der Nachlaß-Verwalter: I. Löbermann. Fmtosich in vorzüglicher Qualität, prima neue Thüringer Wer-Wn find frisch eingetroffen bei 7511 ChristianWallenfels 17 Marktplatz 17 Telephon 262. Gegründet 1826. I 1 neuer eleganter Landauer 1 neues, leichtes Coup^-Landaulett sehr geeignet für Landtouren 1 neues Halbderdeck 1 neuer 4sitziger Korb-Pürschwagen 1 leichter, sehr gut erhaltener 4sitziger 7512 Kutschierwagen billigst zu verkaufen. A. Kilbinger. Tiitzer AeMmft täglich zu haben in 7461 Lonhs Bierkctlcr. ssll/6 k IV. Kesstsch-Würingische Staatslotterie g 5 ö o sU=Ss u V s Ziehung VL Klaffe. (3. Tag.) 22. September 1904. Alle Nummern, neben welchen nihts bemerkt ist, ftns mit 200 Mark gezogen. (Ohne Gewähr.) 17 53 67 84 [400] 93 214 47 343 [400] 503 70 604 39 [400] 90 724 30 [400] 52 84 803 6 [ 20001 26 [2000] 32 1016 [400] 39 188 [400] 210 21 28 59 343 55 [400] 423 [10001 33 63 93 537 81 619 735 836 66 [4001 903 44 82 2061 93 [100 01 148 296 318 [1000] 415 75 [ 400] 93 527 50 62 819 61 [2000| 64 66 [400] 912 3031 89 146 [2000] 58 62 263 362 416 67 [400] 550 72 [4001 642 66 81 87 708 93 97 821 63 932 34 75 [10001 99 [400] 4053 59 [1000] 76 80 206 [400] 341 [400] 68 80 439 55 64 [400] 544 603 94 748 63 811 [400] 928 33 36 48 65 5122 51 248 92 380 411 532 84 91 702 1400] 864 [1000] 934 69 98 6027 [400] 55 82 206 94 347 66 401 508 13 [10001 29 51 91 699 [400] 768 830 (2000] 47 927 99 7029 128 38 39 82 224 [400] 51 69 301 419 549 97 648 61 [2000] 70 [400] 761 824 41 92 945 1400] 8043 72 113 [1000] 24 [400 | 56 [ 400] 73 11000] 83 97 [1000 ] 228 51 364 400 16 19 37 57 87 510 13 15 [400] 44 665 740 67 981 9218 60 86 315 78 84 89 404 29 575 [400] 607 48 90 91 896 962 75 [1000] 10041 [400] 49 74 107 85 63 224 25 27 322 467 68 501 12 70 78 90 628 90 91 724 46] 400] 822 996 [1000] 11002 35 [400] 89 104 22 [400] 219 27 306 30 94 451 519 [400 ] 46 47 73 80 [400] 638 706 16 [10001 68 81 92 804 18 1 2003 15 [400] 37 [400] 65 [400] 83 [400] 84 145 [1000] 64 273 74 76 [400] 310 70 441 772 79 82 952 91 13017 51 60 [400] 114 22 32 [2000| 54 428 68 [1000] 518 28 772 809 [1000] 35 909 77 14033 108 39 43 204 9 16 24 92 486 567 77 [400] 630 724 [400] 37 49 80 839 49 52 58 68 81 85 992 15050 121 275 81 [1000] 94 313 21 60 82 548 61 [400] 657 [400] 65 92 94 705 [400] 33 59 82 [400] 825 61 901 [400] 5 28 45 50 51 10003 11060 ] 53 54 71 219 54 [4001 90 384 433 88 505 31 43 [400] 79 90 670 87 89 803 53 62 936 53 71 93 17005 161 [1000] 237 78 419 36 503 28 57 674 [1000 ] 725 74 [ 400] 845 58 60 918 29 85 18274 [400] 93 540 51 754 69 80 [10001 838 [ 400] 940 10096 186 257 60 96 [10001 326 57 73 400 1400 [ 33 38 80 [400] 88 502 23 39 [1000] 91 706 38 806 65 [1000] 93 937 91 " 20022 69 87 121 222 65 84 95 [400] 336 72 452 [1000] 573 77 614 42 47 52 |400] 72 76 716 [1000] 18 49 52 64 831 919 26 33 21084 171 220 [1000] 69 97 303 [1000] 48 (4001 99 [400] 447 608 822 44 56 974 22012 15 28 71 [400] 208 366 529 12000 ] 65 623 27 60 [400] 700 [2000] 850 95 917 25 54 23082 [400] 107 19 27 74 220 59 1400 ] 312 49 55 [400] 75 99 422 [400] 58 515 77 82 [400] 99 660 72 [400] 711 853 [1000] 970 71 [400] 24038 57 81 104 [400] 11 12 92 305 51 59 495 [400] 508 35 638 47 (400J 717 41 54 68 899 931 34 46 89 25009 47 217 321 92 553 70 605 1124 797 843 [1000] 70 82 982 96 26032 47 51 186 309 33 51 [400] 78 456 519 [10001 52 [400 ] 62 646 94 716 57 889 [400] 932 84 27032 1400] 118 55 86 232 61 856 414 25 83 [400] 78 86 536 47 615 798 812 14 958 [400] 28101 [10001 57 77 [401] 222 45 53 83 97 318 431 97 563 622 39 48 [400] 743 93 926 47 69 29033 137 48 269 387 466 [400] 512 74 683 793 828 73 929 94 [400] 80042 154 [1000] 310 [400] 50 54 66 [400] 433 77 502 [ 2000] 726 29 48 869 925 33 36 [5000] 51 [400] 54 [400] 96 3 1009 16 109 [400] 47 95 348 62 [1600] 80 402 46 71 515 689 732 88 801 3 [2000] 66 951 90 32012 24 142 [1000] 96 206 64 I400I 80 328 440 68 538 81 93 609 49 709 13 35 69 821 49 51 905 11 21 [400] 39 68 [400] 74 85 33035 [400] 245 68 91 326 74 435 63 [4001 509 83 606 71 747 59 870 94 041 60 78 82 34037 144 72 202 [1000] 5 62 77 326 [400] 61 [400] 435 [1000] 56 [400] 77 567 1400] 668 80 774 837 55 56 942 35007 278 1400] 408 [400] ‘21 31 34 36 73 76 87 1400] 621 44 [400] 97 800 1 [400] 51 62 36031 86 134 [400] 228 92 400] 343 444 82 565 [400] 613 709 79 3 7065 [1000] 70 148 460 67 j 400] 663 65 809 [400] 18 67 99 [1000 | 907 42 70 73 78 3 8056 105 21 [400] 256 58 78 82 92 [2000] 305 9 27 522 79 698 702 66 84 94 [1000! 826 46 91 [400] 39012 28 100 15 24 [400] 39 [1000] 292 383 454 [1000 ] 79 [2000 ] 614 16 [1000] 22 86 703 16 [400] 28 46 58 81 863 93 [400] 906 29 78 12000] 90 40030 88 [1000| 123 27 255 844 [1000] 427 49 | 2000 | 56 87 552 92 619 [4001 717 31 55 72 [1000] 87 836 [400] 980 4 1 217 [400] 39 92 815 25 38 516 64t 66 [400 ] 89 1400] 970 79 42010 [400] 53 116 17 272 305 [2000] 13 434 86 511 [4001 35 88 [400] 93 647 52 60 81 832 33 903 21 73 43089 |1000] 135 96 249 [1000] 98 372 90 [1000] 400 ]400] 6 [400 21 42 46 59 584 [400] 615 1400 ] 59 69 89 735 52 876 I 2000] 925 59)1000 66 72 85 44018 159 216 302 82 91 429 676 750 [400] 62 846 49 [1000 93 945 71 45123 38 61 [400] 98 310 68 449 59 87 538 [1000] 601 721 28 31 1400] 45(400] 7012000] 813 68 68 902 9 81 4600414001 7 35 66 88 134 43 62 82 237 57 345 12000] 54 411 22 34 570 97 603 70 [4001 722 39 53 838 [400] 63 68 95 989 [1000[ 47086 96 181 [1000] 221 [400] 91 [1000] 305 6 28 [1000] 69 [400] 87(1000 ] 409 54 68 546 52 62 91 [1000] 668 727i 46 85 859 48091 [400] 109 44 81 [2000] 95(400] 275 318 431 78 94 530 53 614 69 747 870 74 1400] 86 [1000 ] 910 32 41 71 87 49005 [1000 ] 27 58 98 138 42 55 75 236 56 74 461 66 83 97 568 80 658 [400] 87 730 71 993 50002 10 18 56 [400] 68 117 84 264 335 91 408 49 538 645 88 93 743 62 876 [400] 51124 39 201 15 55 [4001 86 87 335 83 [4001 90 430 [1000] 52 87 99 [1000] 507 30 89 612 [1000] 725 833 84 52012 16 [1000] 22 30 37 130 52 267 [1000] 76 385 486 566 691 [400] 709 838 48 75 903 75 5.3130 209 49 85 315 19 [400] 45 450 605 44 58 69 607 18 19 759 63 883 (400] 54025 [400] 33 137 71 277 85 87 312 85 [1000] 412 17 55 94 529 [1000 ] 644 751 56 78 95 867 82 935 [400] 88 51 89 [4001 55081 85 258 11000] 84 334 95 438 75 [400] 669 720 817 67 939 47 50 80 90 56013 [ 5000 ] 44 151 87 311 34 402 31 44 67 [10001 72 (400] 530 75 606 51 54 713 68 828 53 [400] 75 78 5 7068 85 [400 ] 232 47 302 [1000] 19 78 79 487 98 [400] 522 39 91 609 10 [400] 728 80 [1000] 812 15 70 83 9 >2 88 5 8085 139 72 247 92 359 463 518 662 82 99 750 5 9004 25 144 88 210 348 409 61 563 749 59 84 819 39 [400] 45 [4001 96 921 60034 174 80 [400] 293 327 [400] 59 417 28 40 49 545 [400] 64 619 23 706 21 27 805 31 63 [1000] 902. 61010 27 73 261 83 385 402 560 80 [400] 98 [2000] 678 782 850 79 84 906 88 62044 77 101 3 42 56 76 77 249 98 412 48 53 517 18 22 (1000] 62 83 750 [400] 55 803 4 7 20 40 62 66 [2000 ] 75 906 24 71 [400] 63045 [1000] 127 49 [400] 70 78 221 309 24 [400] 49 73 474 529 624 [400] 814 [400] 940 41 77 91 64022 [4001 63 105 22 213 22 [400] 344 435 [400] 585 676 80 [400] 90 747 75 [400] 89 816 82 95 931 56 6 5001 213 21 88 359 [400] 408 57 [400] 502 622 75 88 744 61 75 806 [1000] 33 6 6040 65 90 95 170 77 246 [1000] 53 83 93 310 [400] 30 534 [2000] 49 54 [1000] 654 94 713 21 [400] 816 935 [10001 67005 [400] 7 67 105 24 23 1 47 57 89 324 91 411 76 552 [400] 94 659 75 81 [400] 727 819 60 72 91 93 964 68066 84 150 344 84 [1000] 97 [4001 416 23 24 46 94 95 501 605 27 30 31 705 43 [400] 77 806 71 907 22 97 69013 85 160 [400] 64 70 240 60 339 [1000] 476 616 662 99 744 [2000] 844 54 70 82 7 0040 128 93 260 85 373 420 [1000] 44 96 537 47 620 37 725 41 812 944 [1000] 99 [400] 71019 31 51 177 [2000] 326 [400] 546 [4001 71 [1000 ] 690 766 67 812 34 7 2039 [400] 77 227 50 310 476 522 617 27 [400] 48 99 7 3078 200 2 4 37 [400] 350 449 50 55 [1000] 525 60 [4001 81 622 [1000] 60 705 17 32 56 822 72 [400] 971 74002 [400] 271 73 314 38 418 [400] 99 580 600 706 57 820 51 64 84 75022 67 138 82 216 89 92 318 80 88 [400] 404 528 647 82 829 84 87 924 45 79 [400] 76175 223 56 315 [400] 25 31 36 78 414 575 99 601 2 50 [400| 95 771 820 68 69 974 92 7 7050 87 156 (1000] 72 85 241 [400] 49 (10001 61 306 48 73 411 34 66 70 595 600 4 29 [400] 46 75 700 13 868 955 78028 56 146 216 573621 86 712 50 90 [460] 98 802 28 57 71 94 951 [400] 58 69 [400] 87 7 9038 172 238 54 [400] 65 355 491 580 88 709 28 56 75 857 84 901 94 85023 52 166 [1000] 204 8 [400] 373 494 513 43 [1000] 53 641 94 718 [4001 40 [400] 803 [1000] 14 [400] 57 71 [400] 943 98 86042 61 156 78 88 252 352 528 624 788 94 808 18 941 84 8 7007 29 52 54 167 75 408 [400] 18 41 52 44 77 94006 10 25 207 86 93 (400' 307 80 572 629 804 22 76 87 910 8 8013 83 290 300 33 45 59 83 457 568 642 706 32 60 [400)90 91 820 35 [1000] 914 (400] 26 48 89050 [2000] 206 11 357 89 428 45 98 508 40 42 57 [1000] 74 624 73 80004 [400] 19 32 52 88 142 51 58 75 84 92 213 18 64 316 39 421 33 57 67 70 97 633 700 14 886 [400] 81072 76 81 154 77 87 [5000] 299 11000] 301 [2000 , 90 417 43 45 500 46 91 612 [400] 770 825 43 46 [2000] 94 920 26 120 0 0] 82063 64 254 93 312 22 645 759 63 [1000] 862 80 94 920 26 120 0 0] 82053 64 254 93 312 22 645 759 63 [1000]----- ^ 98 949 58 83034 35 [400] 75 111 40 206 55 67 [1000] 369 507 51 . (400139 50 68 806 26 59 933 [400] 86 84006 148 [400 275 94 309 [400] 95 423 [400] 27 40 536 48 623 45 49 54 759 836 [400] 72 [400] 80 959 63 [400] [ 1000] 319 22 1400f 538 (1000 i* 670 728 86 805 [1000] 89 906 15 65 77 146 [400] 268 97 [400] 98 854 [400] 84 90 [1000] [400] 817 ( 4001 960 66 75 269 308 410 29 38 76 83 8b 605 49 <73 [400] »6022 121 84 8K 4» [M014i81 ^1» »Sin 488 50 11000] 582 704 ( 400] 95057100[2000] 41 2 77 [400] 860 73 77 9:33 Guu« r4nm ... rdnm 771 803 17 40 82 904 47 67 97140 75 86 203 420 4Ö*M] 767 870 89 904 84 [400] 98159 222 [400] .1 78 [4001 86 ( 400 93 .15 50 441 64 88 508 10 30 53 682 773 91 12000] 841 tS 7M [10006] 63 361 73 [400] 404 77 537 619 2b [400] 86 ,400] 63 «es dv U 839 59 80 925 85 [1000] 700 5 [1000] 23 809 [1000] 93 995 OK 00008 40 41 110 200 351 [1000] 80 96 440 546 96 602 (10001 n 84 91 94 99 746 47 01030 157 [400] 204 20 22 [400] 83 353 486 619 40 67 [ 1000] 96 740 1 400 ] 819 47 900 14 92007 71 |400] 101 55 70 241 75 309 [400] 71 84 4:35 582 609 708 110001 13 16 41 53 55 845 72 921 41 93008 1400 ] 23 46 53 93 119 73 210 1400) ^ ’0°0| 31J - 23. September 1904. Kursblatt des Gießener Anzeigers ä? Bank für handel und Industrie t>em 22. Septeinbev Depositenkasse Eiesien. ___I____l——LL-Hiui—HIMW .11 1 . । - ■*■■ "■“.-,*-iCTi^wMwrigwi?nMrM3roiinn!rw«iMmrtiiii i■mii»wn»MM— Staate-Anleihen. tu deutsche. 31L Deutsche Reichs-Anleihe abgest. . . . 31/, do. do. ...... 3 do. do. ...... 3*/t Preußische Consatt abgest...... Sl/t do. do........ 3 do. do. ....... 4 Badisch« Anleihe v. 1901 unk. 1909 3’4 do. do. von 1S92 u. 94 . . 31/* do. do. v. 1902 unk. b 1910. 3 do. do v. 1896 ...... 4 Bayr. S.-B.-Anl unk. b. 1906 . . . 37, do. E.-B. u. Allq. Anl...... 31/, do. LandeSkultur-Rente..... 3 do E-B-Anl......... 37, Bremer St.-Anl. v. 1888..... 37, do. do. v. 1892 ..... 3 do. do v. 19o2 unk. b. 1912 4 Hamburger St.-Anl. amrt. 1900 n. 1909 37, do. do. do. v. 1899. . 3 do. do. do. v. 1902. . 4 Hessische St.-Rente....... 4 do. St.-Anl. v. 1899 ..... 87, do. Anl. abgest........ 37, do. do.......... 3 do. do.......... 3 Sächsische Rente........ 37, Württembg. v. 1875—80 abgest . . . 37, do. v. 1900 ....... 37, do. v. 1903 ....... 3 do. v. 1896 ....... 101.80 101 8'1 89.70 101.75 101.95 89.90 104.50 100.10 10010 90.30 10370 100 15 89.8< 87 40 103.50 10165 104.90 99 90 100 - 87.60 8860 100 70 100.70 100.70 b. Ausländische. L Europäische. 47, Bosnien u. Hercegov. v. 1902 unk. 1913 Kr 4 do. do. ..... 5 Bulgar. Tab. Anl. v. 1902 i. G. . M.! 1«/M Griech. E.-B. v. 1890 ficiierfr. . Fr. l*/4 do. Monopol-Anl. v. 1887 . . w | 4 Italienische Rente......Lire 2*/.e do. do. i. G...... 47« Deft Silber-Rente......ö. fl. 4% do. Paprer-Rente...... 4 do. Gold-Rente.......öfl G 4 do. ernbeirl. Rente (conv.) ... Kr. 4 do. Staats-ReMe....... 4 Oe st. E.-B. Et. Sch.'Dersch. (conv. Elisab. CbL) i. G. steuerfr. . . öfl.® 57« Oest. E.-B. St. Sch.-Bersch. (cont. Franz-Josef) i. Silb. steuerfr. . ö. st.i 3 Oesterr. Lokalb. (verstaatl.) . . . ftr do. do........ 5e/< do. E.-B. St. Sch.-Versch. (abgest. Elisab-A.) t steuerfr. Pp . . 3 Portug. unifiz. v. 1902 Ser. I . . „ do. nnifiz. v. 1902 Ser. HI . . , do. Spezifiz......... 5 Rum an. am ort. Rente 1881/88 . . M. 5 do. do. Rente i. ®. v. 1893 „ 4 do. do. do. t G v. 1891 , 4 do. amort. Rente v. 1894 . .' M. 4 do. amort. Rente v. 1898 . . „ 4 Rufs. Consolid.-Anl. v. 1880 . . „ 4 do. Gold-Aul. v. 1889 . . „ 4 dg. Eons. E. B. Ser. I il II 89 „ 4 do. Gold-Anl. Em. m d. 1890 . 37^ do. StaatS-Rente v. 1894 . alt. ftr. Rbl. 4 do. do. v. 1902 steuerfr. M.I 37, do. Gold-Anl. v. 1894 steuerfr. . „ \ 3 do. do. d. 1896 steuerfr. . , 31/, Schwedische v. 1880 abgest..... 37, do. v. 1890 .... „ 37, Schweiz. Eidg. (A.-G.) unk. b. 1911 Fr. 4 Serb. amort. . 1895 (405) ... 4 Span. auSl. Rente v. 1882 abgest. Pes. UV. V. 1904 IHUJL uuycfl. „ 31/, Türk.-Egypt. Tribut.....Lftr. 4 do. pnv. v. 1890 steverfr. 20/10m M. 4 do. cons. v. 1890 steuerfr..... 4 conv. unif. v. 1903 ......Lstr. 4 Ungarische Gold-Rcnte 2025 r . . M. 4 do. Staats-Rente .... Kr. 37, do. do. d. 1897 steuerfr. „ 3 do. (Eisern Thor) Goldstfr. . M. 101.45 96.10 90.45 44.80 48.— 104.20 10045 100 45 101.65 99^80 82.70 82.70 61.70 62.90 12 60 100.— 99.70 8670 86 90 91.75 9190 91'10 91.60 83.50 99.50 100.80 75.95 97^50 85.05 100.- 97.70 89 — 83.30 II Außereuropäische. 5 Argent. tnn. ®.-Anl. v. 1887 . . 5 do. do. abgest. 5 do. äuß. E.-B i. G. v. 1890 . 47, do. innere v. 1888 ..... 47, do. äußere Gold-Anl. v. 1888 . 4 do. do. do. v. 1897 . 47, Chile Gold-Anl. v. 1889 .... 6 Chinesische StaatS-Anl. v. 1895 . . 5 do. do. v. 1*96. . 47, do. do. v. 1898. . 4 Egqptische unifizierte..... 3*/, do. vrivil........ 3 do. garantierte..... 5 Mexik. amort. innere Ser. I—IV 5 do. cons. äußere v. 1899 steuerfr. a do. cons. innere...... Pes- Lstr. Lstr. 97.20 97.— 91.70 M. 83.50 Lstt. Fr. Lstr. 95.— 103.- 99.40 90.10 106.80 i 101.70 I 97.50 Pes.! 45- Pes ! 28.55 Eisenbahn-Prioritäten. Inländische. 4 Braunschweig. LandeS-E.-B. n E 31/, da. do. I E abgest. 37, do. do. IIIEunf. b.1905 4 Pfälzische........... 3V, do............ 37, Südd. Eisenbahn-Ges....... 100.20 96.20 I 101.60 95.80 4 4 4 4 4 4 4 5 3 Ausländische. Elisabeth steuerfr. i. G. . . 2000 ft. Ferd. Nrdb. 1887 stf. i. S. . . do. do. 1887 stf. gar. . . Franz-Josef . . 1. S. 200/1000 ftalchau-Odrb. v. 1889 t. S. . . do. do. v. 1889 i. ®. . . do. do. v. 1891 i. ®. . . Oest. Süd Oest. Nordwest . do. B . Naab-Odenb. . . 138 8/ 18.20 104 25 107.40 32.7t Gotthardbahn. . Iura-Simpl.Pr A Jtal. Mittelmeer . Anatol. Eisenb. . Prince Henri . . 92.50 97- 105.80 Stan desherrliche Anleihen. 47, Grs. Henckel Hg.v.Tonn. r.L105v.84 M. 00. Fürst!. SolmS-BraunfelS v. 1880 100.80 v. 1886 do. do. f. fl 98. 4 do. M. 98.20 37, do. RcichSbank M. 1000 Berliner Bank . . . M. 600 BereinSbank . DiSkonto-Gesellschaft M. 600 1200 M. 600/1200 Natlb. f. Dtschl. S. I-V M. 300/1200 -flUUU. |. l"> 4/I.UVV/J4W Nürnberger Bank . . . M. 1000 Nürnberg. PereinSbk. M. 300/1200 Vcreinsbank do. 99.50 abgest. 1910 11. 17 unk. unk. b. 1905 37. do. Dresdner Bank . . Dresdner Bankverein do. do. do. do. do. do. 00. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. do. S. 0 0 4 6 101.70 140.90 149.10 150.90 142.50 117.10 14195 Elsenbahn-Renten-Bk. . Franks. Hypothek-Bank 31 40 43 46 44 57, 5 47, 10 0 4 5 8% 4 7 0 7° 5 8 87, 67, 0 7 7 7 186.60 192.50 ö. fl 200 ö fl 200 M.1000 ö. fl. 200 . M. 600 . s. st. 350 Grast. SolmS-Laubach abgest. Fürst!, Solms-Lich . . . M.1000 Tlr. 100 Frankfurter Bank Badische Bank . 4 4 37, 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 4 M.1000 Kr. 1400 ß. fl. 200 ö. fl. 260 M.1200 Tlr. 200 Bayr. Bank (Münch.) abg. M. 1000 do. Hyp.- u. Wecl;selbk. s. fl. 500 2 IS.SS 4 8 0 0 67, 6 Ungar. Kreditbank . Unionbank (Wien) . Westdeutsche Bank . Wiener Bankverein. Württbg. Bankanstalt do. Ser. 14 Ser. 16 Ser. 18 80°/c 807 11 4 4 6 87', 6 5 67. 9 LeteU DIt. 6.18 87, 4 4 37, 3 V. 37, Ser. 12, 13..... Ser. 15 unk. b. 1906 Ser. 19...... Kommunal Ser. 1 unk. 1910 37, Grafl. SolmS-Rödclbeim . . . 4 Fürst!. Wittgenstein-Hohenstein . S. 341*400 unk. b. 1910 S. 401-420 unk. b. 1913 abgest. u. Ser. 1—45 . HandelSg. . M. 500/1000 Hyv.-Bk. Lit. A M. 1000 do. eit. B M. 1000 do. bo. Oberrhein. Bank . . Oeft.-Ung. Bank . . Ocst.-Länderbank . . Oest.-Kredit-Anstalt. . Pfälzische Bank . . . Preuß. Bodenkreditbank M. 1000 M. 1000 M. 1000 Bank-Aktien. . M. 1000/3000 Pfandbriefe. > (vr. Pommr.) abgest. VorL । Dir. 5.47 87, 5 2 12.95 87. Elenburg-Büdingen . . Äsend, u. Büd -Btrstein v. 1887 153.65 198.— 124.60 72.- 295.- 83.90 160.80 37, 37, 37, 4 4 4 4 4 4 37. Landw. Kreditbank Lit. D-J do. Lit. N-P .... Hambg. Hyp.-Bk. Ser. 141 -250 . . . S. 251-340 nnk. b. 1903 28, 30, 32 u. 38 (tilgb 29 unk. b. 1906 . . 45 (tilgb.) .... 100.80 102.60 101.20 97.50 97.50 98.- 99.80 105.— 100.10 100.40 101.— 101.60 102.30 101.50 100- 97.20 97.20 98,— 99.— 99.10 100.70 100.70 101.90 103.- 95.30 225.30 105.80 114.70 127.- 191.60 156.80 102.50 11280 206.— 15260 90.40 117.10 124.90 107.— 220- 97.- 116.— 113.40 206.75 103.30 148.50 119.20 138.50 196.50 u. 41 unk. b. 1910 unk. b. 1913 . . unk. b. 1908 . . unk. b. 1913 . . BreSl. Diskontobank Mk. 600/1200 Tarntstädter Bank . . M. 1000 (Bank f. Handel il. Industrie) Deutsche Bk. S.I-VH M. 600/1200 Effekt - u. Wechselb. Tlr. 100 Genossenschftsbk. M.600/1200 bo. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. bo. do. do. do. do. do. do. Hyp.-Akt.-Bk. M.600/1200 Nhecn. Kreditbk. M. 600/1000/1200 Rhein. Hyp.-Bank M. 600/1200 Schaffhaus. Bankver. . M. 1000 Südd. Bodenkredit°Bank . M. 600 11 47, 0 6 7 5 0 9 7’ 57, 5 5 10 17, 5 87, 4 7 47, 672 9 6 8 9 7 7 7 7 4 Berl. Hyp.-Bk. 37, do. 4 Frk., Hyp.-Bk. do. Hyp.-Kred.-V. M. 600/1200 Mitteld. Bdkr. (Greiz)Au. B.M. 1000 Mitteldsche. Kreditb. . M. 300/1200 Hyp.-Kred.-Ber. abgest. r. ä 105 do. S. 15-19, 21-26, 35, 36 u. 38 do. S. 27, 37, 39 11. 42 unk. 1905 u. 34 unk. b. 1907 . 37,Hftnbg. Hytz.-Bk. Ser. 46-190 unk. b. 1905 31/, do. do. Ser. 301-310 unk. b. 1908 379 bo. bo. Ser. 311-330 unk. b. 1913 41/, Mecklb. Hyp. n. Wbk. Ser. I verl. L125 37, do. do. Ser. 3 abgest...... 37s do. do. Ser. 2 u. 3 unk. b. 1905 . 4 Meininger Hyp.-Bk. Ser. 2 .... 4 do. do. Ser. 6..... 4 do. do. Ser. 7 nnt. b. 1906 . 4 bo. bo. Ser. 8 nnk. b. 1911 . 87, do. do. abgest...... 37, do. unk. b. 1905 u. b. Berl. umtschb. 37, bo. nnk. b. 1907 ....... 3«/^"”06; \ auf 80«/, abg. — do. do. 4 do. Hyp. B. Zf. P/o gar. v. d. G. b. 1904 37, bo. do. do......... 4 bo. Psdbr. Bk. E. 18 unk. b. 1908 . 4 do. do. E. 19 nnk. b. 1909. 4 do. do. E. 22 unk. b. 1912 . 3’/4 do. do. E. 23 unk. b. 1912 . 37, do. do. E. 17 nnk. b. 1905 . 87, do. bo. E. 18 unk. b. 1908 . 37, do. do. G. 24 nnk. b. 1912 . 4 Rhein. Hyp. Mannheim unk. b. 1902 . 4 do. do. do. unk. b. 1907 . 31/, do. bo. ......... 31/, bo. bo. Ser. 69-82 unk. b. 1904 . 37, bo. bo. Kommunal...... 4 Westd. Bdkr. Hyp. (Köln) S. 1 unk. b. 1904 4 do. do. do. Ser. 2..... 4 bo. do. do. Ser. 5 unk. b. 1909 4 do. do. do. Ser. 6 unk. b. 1911 4 do. do. do. Ser. 7 unk. b. 1913 37, bo. do. bo. S-r. 9 unk. b. 1905 37, do. do. do. Ser. 4 unk. b. 1907 Staat!, oder provinzial-garant. 31/, Hess.LandeS-Hyp.Bk. Ser.I u. II unk 1909 3*/, bo bo. Kommunal Ser lu.II unk. 1909 4 Nassauische LandeSb. Lit. Q..... 37, bo. do. Lit. F. G. H. K. u. L. 37, do. do. „ M. N. P. . . . 4 Sachs.-Meining. Landkred.-Anst. unk. 1906 95.30 96.30 97.- 100*50 100.50 101.— 102.20 96 50 96.50 96.50 100 60 94.20 89*75 95.50 101.50 101.50 102.50 100.— 94.80 9550 96.50 100.75 102.— 96.70 96.70 98.— 101.— 101.20 101.70 102.10 102.60 96- 97.- 99.80 99.80 102.- 99.70 99.70 102.— Diverse Obligationen« 4 BuderuS r. 103........ 5 Disch. Luxemb. r. 100..... 47, do. r. 102...... 47, Eisenb. Rentenbauk....... 4 do. bo. . ...... 41/, Eisenwerke Lollar r. 102 . . . . 47, Elektr. Werk Homburg r. 103 . . . . 4 D. Atlant Telegraf....... 4 Franken-Allee, garant. v. Frankfurt . . 4 Franks. Hof r. 105....... 4 Neue Bobeu r. 102....... 37, do. bo. x. 101....... L 101.50 100.50 102.20 102.20 100.— 101 90 100.— 101.10 IC < Verzinsliche Bose. 4 Badische Prämien.....Tlr. 100 4 Bayerische Prämien .... Tlr. 100 5 Donau-Regulierung , . . . ö. fl. 100 3*/,Gothaer Prüm. Psandbr. I . . Tlr. 100 37, do. do. n Tlr. 100 3 Hambirrger v. 1866 .... Tlr. 50 3 Holländische Komm. v. 1871 . . h. st. 100 37,Köln-Minbener..... Tlr. 100 3V,Lübecker v. 1863 .....Tlr. 50 2*/,Lütticher v. 1853 ..... Fr. 80 3 Madrider abgest......Fr. 100 4 Meininger Präm. Psandbr. . . Dr. 100 4 Oesterr. 0. 1860 .....b. fl. 500 3 Oldenburger.......Tlr. 40 5 Russische v. 1864 . . . alt. ft. Rbl. 100 5 Russische v. 1866 ... alt. K. Rbl 100 27,Stuhlweißenb.-Raab-Graz . . ö. fl. 150 27, do. do. . . S. st. 150 do. Anrechtscheine..... 135*35 49 70 136.60 1 1.85 127.20 385.— 109*.— Unverzinsliche Lose. AnSbach-Gunzenh........fl. 7 Augsburger.........fl 7 Braunschweig .......Tlr. 20 Finnländische ....... Tlr. 10 Freiburger.........Fr-15 Genua ..........Lire 150 Mailänder ........Lire 45 Mailänder ........Lire 10 Meininger .........J- J Neuchateler........ Fr» 10 Oestr. v. 1864 .......2. ft. 100 Oestr. Kredit v. 1858 .....ö.fl. 100 Papenh. Grafl.........f. fl- 7 RudolfS-Stiftung......v. fl. 10 Türkische .........Fr. 400 do. .........Fr. 400 Ungar. Staats.......ö. fl. 100 Lenctianer...... . Lire 30 36? 3570 445* - 402. - 131*40 131.15 354.- Industrie Aktien. frfluhfnrtfr Aörse Äschaff.Mafch.Pap Neue Boden A. G. Brauerei Binding ,, Henninger . „ do. Pr.Akt. „ Kempff . . w Mainzer Akt. „ Rcttenmeyer „ Stern(Oberr.) „ Werger . . Zements. Karlstadt Chem.Bad. Anilin Bleiu.Silb.Br. „ Gries h. Elektr. „ Albert . . . Elektr. Böse . . „ Allgem. Berlin „ Lcchmeyer . . „ Schurkevr . . w Sleui. L HalSke „ Untern. Zürich KttiistseideFft.a.M. Masch. Kleyer. . „ Gritzner . . „ Fab.LSchleich. Hamb.-Am «Pcktst. Nordd. Lloyd . . 176.50 158.6p 260.50 174.- 178.- 136.80 296.- 133.50 242.20 109.- 110.- 460.— 130.20 260 — 287.- 66.80 224.80 113.- 117.30 158.- 503.- 283.75 221.50 201,50 115.— 106.25 Kkrltnkr §örse. BliesenbachBergw. Bochumer Guß . BuderuS Eisen . Concordia Bergb. Dt. Luxemb. Bgw. Elcktr.Lichtu.Kraft Tschweiler Bergw. Fa^on Dkannstädt Gelsenkirch. Brgw. Harpener Haspcr Eisenm. . Hemmoor Zement Hibernia Bergiv. HörderBorz.Bgw. Hösch. Eisenw. Humbold Masch. . Laurahütte. . . Massen Bergbau. Mülhemter Bergw. Nordd. Wollkämm. Nordstern Kohle . Oberschlcs.E.-Jnb. Phönix Bergw. . Rhein-Nass.- Rhein. Stahlwerke Riebcck Montan . Skt)öfter Gruben Schles. Berg- Wegelin & Hübner Westeregeln Alkali 55.76 206.25 108 30 303.50 91.50 119.90 254 25 174.60 220.50 214.10 200 25 118.80 257 — 146.90 216.25 113 — 249.60 119.- 193.25 159.40 289.75 107.60 159.80 286. - 185 - 219.75 526.— 380.— 137.25 264.80