ttet inrefertift W diverse ä Stahle 614b lteigeruog. | ki 2i. N. ftt*,, . Ihr, bUen dahiv | N ur iMer ku Wfrrk ■u frkrtifori Äßiflgtn verte. :t *t>u4 '•■nbtl „ir wrl tonntn fce 'm nn Adln t» ftr. » a JÜI MM. <1, - ^.^Lvoü-Uda. Hobilien= mzrer- ziöcke tkp» «-U.ua Ärsvah^ l-klgrmg. t”v,ÄS ur2) “Ägg? “SS * Nru.f« ?* MiriCl ^7k'-wukdrg r^Vw^r. Nr. 171 Glichet»« «Laktch aufter Sonntags. Dem Grehener Anzetger werben nn Wechsel mit dem Kesstschen Landwirt die Siebener Zamiiien» llätler viermal in der Woche be,gelegt. Rotationsdruck u. Der- lag bet Brühl 'schen Umverl.-Buch-u. Steindruckerei. 0t Langs. Redaktion, Expedition und Druckerei: LrnulNrabe 7. Erstes Blatt. 154. Jahrgang Samstag 23. Juli 1804 veingstzeeiA, M0nall»ch7KP1^ vierteljährlich Mr. 2.20, durch Avhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Ps.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährt ausscht Beslellg. Annahme von Anzeige» für die TageSnumwer bi- vormUlag- 10 Uhr. LeUenpreis: lokal 12PL. auswärts 20 Pfg. verantwortlich füt den poltt und allgem. Teil U Wittko: für »Stadt und ßanb' und .GerichtSfaaf: August Goetz; für den Anzeigenteil: HanS Beck. (904 Monats-Beilage rum c a*. Dieses ging darauf am 21. d. M. nglische Kreuzer,93enu5* ist in und sofort in den Kanal eingelaufen telmeer-Geschwader ist in Alexandria erhaus erklärte, nach einer Londoner *Tt., auf eine Anfrage Premierminister ung habe keinerlei Mitteilung amt- e ^Malacca"-Angelegenhett zu machen, ich nach der neuesten Meldung deS >ch nicht geklärt. Wettere Nachrichten en. des Aeußern, Lord LanSdowne, .chmittagS Audienz beim Könige. heAllgemeineZeitung^ schreibt: des deutschen Konsuls in Aden Vorgang bei der Beschlags stücken auf dem ,Prinzen n „SmolenSk* folgendermaßen7 auf offener See auf der Höhe von 2 Offiziere und 20 Mann von dem ’ Bord. Die gesamte Poft wurde .äcke für Japan mitgenommen. Nach rpitänS des , Smolensk* an den Ka- Krüge iinb Kläser zum Konservieren von Höst, Kemüse, Aleischwaren etc. im Kausvalte. Von Obstbautechniker H. Wiesner-Friedberg. (Originalartikel für den Hessischen Landwirt.) Die Weck'schen Einrichtungen zur Frischhaltung aller Nahrungsmittel stellen ein eigenes System dar. Hiermit werden nicht nur Obst und Gemüse konserviert, sondern alleS: Wild, Geflügel, Fleisch, Fisch, Milch, fertig gekochte Speisen. Die eigens zu diesem Zwecke für den Haushalt geschaffenen Einrichtungen bestehen 1) in dem Apparat (Frischhälter) nebst Federn. 2) den Kochtopf mit Thermometer-Einrichtung. Suppe WMM; Fj eis eh.jij M.fehltk«,- L ' 3) den Deckeln ringen anderen Der Sterilisier- Apparat (F ris ch - Halter) ist verstellbar. Er besteht aud einer runden Platte mit vier Füßen. In der Mitte der Platte ist eine Röhre angebracht, welche mit _ vielen Löchern versehen ist und an der sich zwei Gläsern mit und Gununi- und einigen Hilfsgeräten. ■ Frischhalter mit verschiedenen Gläsern. ^uf- und abschiebbare Tellerchen befinden. Am oberen Ende befindet sich ein Griff, um den Apparat bequemer handhaben zu können. Ferner gehören zu dem Apparat 6 Federn. Durch die Stellteller wird erreicht, daß man Gläser der verschiedensten Höhen in den Apparat einstellen kann. An ihnen befindet sich ein Ansatz, der über die lange Röhre greift und der mit dieser überein- stilnmend durchlöchert ist. Es wird ein Stellstift eingesteckt, wodurch die Teller in jeder beliebigen Höhe festgehalten werden können. An den Stelltellern befinden sich Schlitze, in welche die Federn mit dein Ende eingesteckt werden, sodaß der Druckpunkt der Feder nach unten zeigt. Kochtopf mit Thermometer-Einrichtung. ÜUUVH tu/ inuo, um iHUfv t-tivu vn-fv«* 'x,v*',V**vc, aL1 kommen zu lassen, ausdrücklich sagen, daß es die unschuldigsten Gegenstände von der Welt waren: Blumen, Landschaften. Tiere und Menschen — sie vwren von solider Zeichnung und Ausführung und ruhig harmonischer Farbe — ein tiefes, sattes Grün mag vorherrscl?end gewesen sein. Ich sah ein. daß ich nicht länger in Karlsruhe bleiben durste; die Gesellschaft nannte einen gewissen Salat Tlwmasalat, ich wußte die Leichen der Zeit wohl zu deuten; wohin gehen, wußte ich—freilich jetzt wieder nicht. Sich welken gegen diese öffentlich Meinung wäre Unsinn ge.' wesen — dumm war ich gerade nie — und still ans dem Wege *) Das Heft enthält außerdem Beiträge von Carl Adolf und Hans Cornelius, Adolf Hildebrand, Felix Mottl, Paul Marsop, Friedrich Aaum^nn, Ailluckin n. Scherfs, HenrN Thode, Wilhelni Srübner, Lervold Weber. (Jahresabonnement Mk. 12, Quartals abonnemcnt Mk. 3.50, das Cinzelheft Mk. 1.50.) Verlag der Süddeutschen Mcnatsheste (Georg Müller) in Müncl-en und Leipzig. Die Gläser werden in der Art eingestellt, daß sie mit Deckel und Ring versehen (siehe weiter unten) derart in den Apparat gebracht werden, daß die Stellteller mit den Schlitzen ungefähr in der Höhe des Deckels vermittels des Stiftes fest- gestellt werden. Wenn nun die Federn in der oben angegebenen Weise eingesteckt waren, so werden mit der rechten Hand die gefällten Gläser unter die Federn gesetzt, so daß der Druckpunkt aus die Mitte des Deckels kommt, bei welcher Hantierung man die freibleibenden Finger der linken Hand zum Lüpfen der Federn benutzen kann. Der in dieser Form beschickte Apparat wird dann in den Kochtopf gebracht und hier der gehörigen Erhitzung ausgesetzt. Ist die Erhitzung vorbei, so läßt man den Apparat im Kochtopf noch einige Minuten zum Abkühlen stehen, nimmt ihn dann mit den Gläsern heraus und stellt ihn zur weiteren Abkühlung an einen zugfreien Ort. Man muß vermeiden, den Apparat auf den Boden zu stellen, zumal dann, wenn der Boden mit Steinfliesen gedeckt ist, auch deshalb, weil gerade am Boden vielfach der stärkere Zug herrscht. Sind die Gläser erkaltet, so werden sie aus dem Apparat herauS- genommen und aufbewahrt. Der Kochtopf wird, wie schon erwähnt, in Verbindung tnit dem Apparate benutzt, und dient die Thermoineter-Ein- richtung dazu, die Höhe der Erhitzung zu kontrollieren, sowie auch zur Kontrolle dafür, daß die gleiche Temperatur während der Erhitzung konstant erhalten bleibt. Bei Benutzung des Kochtopfes fi'illt man vor dem Einstellen des Apparates Wasser in den Topf, und zwar so viel, daß nach Einstellen deS Apparates mit den Gläsern dad Wasser im Kochtopf über die Gläser reicht. Ist der Inhalt der Gläser warm, nimmt man warmes Wasser, ist er heiß, nimmt man heißes Wasser, ist er kalt, natürlich kaltes. Man muß also darauf achten, daß die Temperatur des Wassers im Kochtopf beim Einstellen nicht zu sehr verschieden ist von der Temperatur des GlaSinhaltes. Allen Gläsern gemeinsam ist die Art ihres Verschlusses. Alle Gläser haben einen glatt geschliffenen ebenen Rand, auf welchen ein Gummiring zu liegen kommt, und auf diesem ruht dann der Deckel, welcher gleichfalls einen glatt geschliffenen Rand hat. Die Wirkung des Verschlusses beruht auf der Ausnutzung deS äußeren Luftdrucks. ES ist ein bekanntes Naturgesetz, daß sich alle Körper bei der Erhitzung ausdehnen und beim Wiedererkalten zusammenziehen. Füllt inan also ein GlaS mit irgend einem Stoff, z. B. Wasser, und erhitzt dieses, so wird man die Beobachtung machen, daß das Wasser im Glase steigt, solange rnie die Erhitzung andauert. Läßt man jetzt daß Glas mit Inhalt erkalten, so zieht sich der Inhalt wieder lanuv — oxc genmiermnßtm uoer mir iniwcüit um> uh uxt uv crft wieder dachte, als ich im Jahre 1899 gegen alles Erwarten und Denken als Direktor nach Karlsruhe berufen wurde. Davon vielleicht später einmal." Der Aar zu Kausc. „Mein Glück ward geboren tu Naclst, -7 nur im Dmxkeln hat es geblüht, — die Freude floh meine Schritte; — nun ipanble ick müde in Dämmerung dabin. — Die Seele tastet in trüben Träumen. — Durch ungewisse Nebel hin — und ruhelos irren meine Gedanken, — sic flehen und beten, nnd leiden und klagen - nnd finden auf Erden nickt Stätte noch Ruh." Diese Verse, die Zar Nikolaus II. selbst ^escln icbeu hat nnd die auch in der Uebcrsetzuns, den Sckmerz wiedcrspiegelu, der die Seele des Herrsckn'rs erfüllt, bilden den Schluß eines feite interessanten Artikels in „Cassell'S Magazine" über den Zaren. Der Bcrsasser gibt Auffchlüsse über daS Leben nnd die Gewohnheiten deö „Herrscher« aller Reußen". Der Zar hat n die einbehaltene Post zur Weiter- mrde, sind dieser Post zweiPackete den, die von einer deutschen ' an eine japanische Adresse zeben waren. ung der russischen Regierung e zu der Beschlagnahme der Postsäcke iegt zur Stunde nicht vor. .'ich, daß der deutsche Botschafter in Lambsdorff mündlich die Erklärung ff werde bei den in Frage kommenden die Angelegenhett so schnell wie mög- .-ichteten Kreisen gilt als wahrschein- ntschen Regierung wegen der Beschlag- ke an Bord des PostdampferS ,Prinzerhobene Beschwerde von russischer nde Lösung erhalten wird. Wie ie Durchsuchung deS deutschen Post- eutralen Zone, sondern auf hoher See .Nowoje Wremja^ vom 21. d. M. x Eindruck deS russischen Verfahrens öostdampfer ,Prinz Heinrichs abzu- aus die von Rußland zu Beginn deS der Zar -------------.......ndem er das russische Spiel ,.8Bint" spielt und dabei beständig sehr Hohe Einsal macht. Die Zarin arrangiert auch bisweilen musikalis^ Abende, und manchmal spielt das Zare^aar vierhändig Klavier. Um 11 Uhr zieht sich daS Herrscherpaar gewolwlich zurück. Die Zarin liest auch oft ihrem O^emahl vor aus der „Time S" oder sonst einer englischen Zeitschrift, einem englischen Roman. Sem- eng begrenzt sind die Handlungen, die der Zar ohne die SShireau- kratie, die eigentlich berrlcbt. vornehmen kann. „Der Zar ist nickt wie der Deutsche Kaiser der ei;7enlliche Leiter und Lenker seines Volkes, sondern er wird beständig b^inflnßl von mächtigen Ministern und ganzen Gruppen nmt Beamten' So wird Ntv\ Friedensmanifest dem entscheidenden Einfluß des Staatsrats Bloch zugeslwieb.-n Die Vorsichtsmaßregeln ae^en Atien'ate n-.u denelt der Zar forill^hi-eud umgi-ben wird, bedrücken irnrr Stimmung und sichren zu einer solchen Umdusteruna des OV müteS, wie sic sich in den angeführten Versen au-lpricht. (Dtsche. fc fle 26 Kaplan Die verehrliche Kundschaft Franko-Ldefer. NB. Ein grosser Teil dei dritten: daß (Wnje bei Wasser unb le ter, gesünder und leist- Weide viel abgeh t 1 Ganz besonders wird darauf e Divans, Sophas, Verti Kckannlmachu Wegen Vornahme von Kanalisati Neustadt zwischen Tiefenweg un von heute an biß auf weitere- für Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 22. Juli 1904. Grötzyerzog^iu c? Herberg. Dir und iqr< Z cht von Eduard Opprl, Frankfurt o. M. Schlub.*) § 2. Zuwiderhandlungen werden nach Neichsstrafgejetzbucheö mit Geldstrafe bit Hast bis zu 14 Tagen bestraft. Gießen, den 13. jjuli 1904. Groß he rzoglicheS Polizei, Herberg. werbe. Damit besonder« tn jedem kinderreichen Haushalte ein Schrank mit hundert selbstgeMten Konservengläsern al- beste Hausapotheke seinen Platz erhalte. Wer nicht Gelegenheit nehmen kann, einen der drei, tägigen .ObstverwertungSkursuS sllr Damen' an bet Groszh. Obstbauschnle in Friedberg zu besuchen, bie alljährlich im September stattsinden, der lasse sich doch eine Partle Gläser von einem ober mehreren der genannten Systeme kommen. Die Fabrikanten geben belehrende Gebrauchsanweisungen über die richtige Verwendung, die Kochzeiten, da« ?lns» bewahren u. s. w. gratis und — Probieren geht anch hier über Studieren! Damit glücklichen Erfolg allerseits! Bckannlmachll Nachstehende Polizeiverordnung b iichen Kenntnisnahme. _____ Aolizeiverordn bttreffaib das Vefahrcu des Gäs Häuser» 17 und 19 der f Auf Grund des Art. 66 der Sta Anhörung der Sladtoerordneten-Verjo migung des Großh. Ministeriums des ; 1904 zu Nr. M. d. I. 19194 für bi Gießen verordnet, roic folgt: § 1. TaS zwischen den Hausern Nr. 1 Anlage hinziehende Gäßchen darf nur höchstens 1,7 m Brette einschließlich werden. Bekanntmach Tie Einteilung der zum Jugendfcft ang der höheren und erweiterten Mädchensch. führenden Damen findet Samstag den 23. Juli, nachrr. tot tzof der höhere« und erweiterten L Tie Elterii dieser Rin ö er werden geb zur angegebenen Zett zu veranlassen. Gießen, den 22. Ktti 1904. Großherzocru^ Bürgermeister I. V.: Eurschmanr " K* .'s L ^Der Gänseall ist ebenso wie der Hühnerstall sehr rein zu halten. Gänsekot ätzt und riecht scharf, muß also sorgfältig entfernt werden. Der Stall darf weder dunkel, eng und nieder, noch luftdunstig feucht und kalt sem. Ratten dürfen nicht in den Stall eindringen; sie sind tue gefährlichsten Nückenräu-er. Im Winter soll der «Vtall möglichst gleichinäßig trocken und warm sein. Locher und Ritzen an Wänden und Dach sind mit Lehm zu verstopfen. Schilf, Stroh, Schichten von Pferdedünger oder Laub schützen gegen ben TVroft. Den Stallboden aus hochkantig nebeneinander stehenden Backsteinen, Lehm- oder Tannenschlag überdeckt man mit Torsstreu und Stroh, das man alle acht Tage erneuert. Zugluft ist gefährlich Jede GanS beansprucht we- iligsteus eilten halben Quadratmeter Platz. Zur Zucht sind — einerlei, welchem Gäuseschlag man den Vorzug geben will — vornehmlich nicht einander ver- ♦) Bgl. Nr. 6 des „Hess. Landw." 1 (Orig.^lrtikel des „Hess. Landwirt".) Die Karinalbedingung für eine erfolgreiche rentable Gänsezucht ist das Bor yan den sein guter Weideplätze u u d natürlicher Gewässe r. Bor Durchführung der Grundstücks-Sepaia! ionen war in Deutschland wie in Frankreich die Gänsezucht weit allgemciner. Je mclir durch die Gruudstuckoregulierungeii Weiden, Anger, Raine, Triften, Brüche uilv. verschwanden, wo die Gänse früher bis Aiir Ab.r.utung der Getreide-, Futter - und Rüben^ selber reichliches G'nnfulter und qutert Auslauf hatlen, je mehr Teiche und Gräben und andere natürliche Gewässer trockengelegt wurden, umsomehr nahm die Gänsezucht an Ausdehnung ab. Ausgiebiger Werdegang fördert Wohlbe- finben und ProduktiouSvermögen der O^auS in jeder 2Äei,e. Ohit ist es deshalb, die CKinfe aus die Weide zu treiben. Läßt man während der etwa 6 bis 7 Monate dauernden Weibeperiode SO bis 100 Gänse von einer Hirtcnper.on zusammen hüten, so wird gewiß kein großer Kostenaufwand erwachsen Okljutet müssen die Gänse werden, weil ste sonst in die Gärten gelangen, Saat- und Pflanzbeetbestande verwüsteii, junge Feldsaaten und KUnstlvteswachs bcfilid- t>i($en, aiich größere 0>wächse and dem Boden reißen usw. Auch die scharf ätzendeu Exkremente werden dem Gepslänz oft schädlich. Jrn Mittelalter war es deshalb verboten, Otänfc aus Weiden zu treiben, die auch von anderem Vieh benutzt wurden Wo das natürliche Ckuxiffer fehlt, muß den Gänsen umsomehr reine« Sausn»asser gegeben »veroen, am besten in einem möglichst großen, in bin Erdboden des Gänse Hoss eingegrabeuen Bottich. Jedenfalls wird durch das Vorhandensein naküriichcn (Gewässers unb reichen Weiüe. auölauss die Zucht wesentlich g-sürdert und wesen tl'ch billiger. Es ist nach langen Beobachtungen cnuittelt worden, daß zum ersten: vorzugsweise aus grüner, auf Stopp^'lweide, sowie auf Wasser gehaltene und speziell groß- „erogene Gänse schon nach dem erste» Lebensjahr sich uter bis zehn P sund im Durchschnitt schwerer und belfer in den Federn zeigen, als Gänse, die ohne Wasser imb A^idcgang ausgewachsen sind; zum zioeiten: daß bi» von Gänsen nut Vorliebe auf dem Wasser vorgenommenen Begattungen weit fruchtbarer sind als die zu Lande I ausgesuhrtcn, und zum dritten: daß Gänse bei Xii,a|[er und zusammen. Ist nun ein derartiges Glaß mit Deckel und | i Gummiring versehen, fo würde bie Erscheinung die gleiche < fein nur daß dann die über dem Inhalt befindliche Lust I beim Erhitzen zwischen Teckel unb Ring mißtreten unb beim Erkalten wieder eintreten würbe. Daß Letztere wirb aber bei I her Handhabung unserer Einrichtungen verhindert unb soll I verhindert werden, da der Inhalt eben unter Luftabschluß I auf bewahrt werben muß. Hier greift nun der Apparat ein in Verbindung nut dem I Verschluß.' Die gefüllten Gläser kommen unter Jederdrnck, I rote schon auSgeführt, in den Apparat. Bei der Erhitzung I bebnt sich der Glaßmhalt anß, durch ben entstehenden Druck I wird der Druck der Feder aufgehoben, und die über dem I Inhalt befindliche Lust entweicht. In dem Augenblick aber, I ivo bie Spannung zwischen Glaßinhalt und Feder aufgehoben I ist, wirkt der Federdruck in Verbindung mit dem Glasverfchluß I als Rückschlagventil, drückt ben Deckel wieder aus den Gummi- I rin# und verhindert so daß Wiedereindringen der Außenlu't I in die Gläser, und zwar soll er dieß so lange tun, biß an I Stelle deß Federdruckß beim Erkalten der Gläser der äußere I Luftdruck tritt. Beim Erkalten kann keine Außen lüft eintreten, I da die Glaser unter Federdruck, wie geschildert, stehen, der | Glaßmhalt zieht sich zusammen, über dem Glaßmhalt entsteht I ein luftleerer ober boch annähernd luftleerer Raum, und neben I dem Federdruck unb später statt ferner arbeitet dann nach dem | bekannten Naturgesetz der äußere Luftdruck, fo daß bie Gläser I ruhlg anß dem Apparat heransgenommeu werden können, I ohne daß man befürchten muß, daß der Deckel sich lockert. I Allen Gläsern ist auch die Art deß Ccffnenß gemeinsam. I Die Gummiringe haben einen Ansatz, der die Oeffniing | der Gläser erleichtert. Man zieht an Öhr des Ringe«, bis I bie Außenluft ins Glaßmnere dringt. Dann ilt daß Glas osten. I Die verschiedenen Bedürfnisse der Küche haben zur Her- I stellung sehr verschiedener Gläjerformen und Gläsergrößen I geführt. Es gibt Gläser mit enger unb weiter Oesfnnng, I Glaser konischer Form, namentlich für GelLe, Flaschen mit I Psropfendeckel u. f. w. Neuerdings ift auch daß Thermometer mit einseitiger Gradskala und gegenüberstehendem Verzeichnis der wichtigsten unb am häufigsten zu sterilisierenden Nahrungsmittel, deren Namen bei den für ihre Sterilisierung durchweg richtigen Gradzahlen vorgedruckt worden. Apparat und Topf sind für alle Zwecke verwendbar, eß bedarf daher nur einer einmaligen Anschaffung. So kostet beispielsweise em Apparat mit Kochtopf für Obst, Gemüse, Eäfte, nebst 9 Gläsern, Veilchlußdeckeln und Dichtungsringen Ml. 19,50. Interessierte Einlegerinnen wollen Prospekte und Preislisten von der Firma verlangen. Diese werden viel Neue- und Lehrreiches bieten. Die Gesellschaft gibt and) eine monatlich erscheinende Zeitschrift »Die Frischhaltung* heraus, welche auS der Praxis für die Praxis tätig ist. Weck-Apparate werden bei fall allen, jetzt üblichen Obst- verwertnngskurfen, schon ihrer einfachen Inbetriebsetzung halber, benutzt. Konservenglas Westfalia, miß der Glasfabrik Marschallßhagen, Post Lichtenau, Westfalen (Inhaber Victor Breustedt), ist ein weiteres empfehlenswertes Fabrikat der Glasindustrie. Der Verschluß ist garantiert luftdicht. Da durch Nachgeben der doppelten Feder die i Dämpfe beim Kochen entweichen können, ift ein Platzen der Gläser ausgeschlossen. DieVerschluß- febern finb miß vernickeltem Stahlband gefertigt. Die Gläser, miß beftgeglühlem Glase hergestellt, können bei guter Haltung Jahrzehnte ihren Zweck im Haushalte erfüllen. In paßenden, einfachen Kochgestellen in ein Kochgefäß gestellt, geht daß Erhitzen bequem vor sich. Komplette Gläser kosten je nach Größe 86 biß 64 Mark per 100 Stück. Unb nun frisch cm'S Werk! Damit eine so einfache und schöne Sache, eine fo vortreffliche Kunst immer mehr allgemeine Verbreitung finde, und daß Konservieren von Obst und Gemüsen in guten, luftdicht schließenden Gläsern auch bei unseren sorgsamen Hausfrauen auf dem Lande mehr Brauch Die » Wieder-Eröffnung« des Ughglfghrilffanarc * Alioofatfiinnonaonknffno 9lr.1 »sndtt - FR fr! utr, m vctbci str x 3» ir.i- S:l l- ßspl unfi 6 Sol? nicht brni IN i Etüt Teil tngi ferr iuu ti« odei kni E* mit Tie PuL-I bifr trnrr ttuti xii ttber bw toi bn 3 - foi? btoi e<*L bari es i M Sio b Ci'u: dewen iß nir toern; Q1 Üh,; Irooin Arbe Die« Zubmission. Ter Transport der Wäsche von der chirurgischen unb Augenklinik in bie Zentral* Waschanstalt für die Gr. Um- verfitätsklmiken unb zurück soll auf dem Submissionsweg vergeben werden. Angebote sind mit entsprechender Aufschrift, verschloßen, bis 80. Juli 1904, mittags 12 Uhr, an die Verwaltung der neuen Kliniken emzureichen, wo auch die Bedingungen emzufehen find. [8zn ^itfertn, ben 21. Juli 1904. Großh. DerwaltungSdirektion der neuen Kliniken. laufenden Unterhaltung oer Aliceschule soll Mittwoch ben 27. Juli d. I., vorm. 11 Uhr, östentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei unS zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind biS zum genannten Zeitpunkt an unß einzureichen. — Zujchlagsfrist 14 Tage. [62$1 Gießen, den 21. Juli 1904. StaduscheS Hochbauamt. I. D.: Altvater. Betreffend: Wie oben. In der Zeit von Toniierstag den 21. d. Mts. bis Mittwoch den 27. d. Mts. einschließlich liegen auf der Großherzogl. Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen; 1. Die Entscheidung des Schiedsgerichts vom 28. v. Mts. über die Einwendungen gegen die Arbeiten des zweiten Abschnittes in dem zur Feldbereinigung Gießen, rechts der Lahn zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim, 2. diejenigen Bonttierungskarten, in denen nach schiedsgerichtlicher Entscheidung eine Aenderung der Bonitierung eingetreten ift. Diefe Offenlegung ersetzt zugleich die besondere Zustellung der Entscheidungen des Schiedsgerichts an diejenigen von den Ent» scheidungcn betroffenen BeieUigien, die gegen die Arbeiten beü zweiten Abschnitts nicht reklamiert haben. Friedberg, den lö. Juli 19u4. Der Großherzogliche FeldbereinigungSkommifsär: gez. Spam er, Kreisamtmann. Die Verdingungsunterlagen liegen bis zum genannten Termin auf Großh. Bürgermeisterei BerSrod offen. (6200 Grünberg, b. 17. Juli 1904. I. A.: Förster, Kreiöstraßenmeister. Karloffcln. Größte AuSivahl. Beste Sorten. Billigste Preise. 6214 100 (Timm feinsten tlfal-Honlg Millionenfach brwlhrte Reiepte rretie von den beeten G«»chlhe»