ebtschönsteWäsche ,uhns General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen I>ie heutige Yummer umfaßt 8 Seiten. die zum ist der ver- Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition u.Druckerei: Schulstr.7. Tel. Nr. 51. Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. treten, daß das, was dem Mel recht, dem Bürgertum billig ist, und das Verlangen stellen, daß auch das Bürgertum seine „groölf ausgezeichneten" Manner wähle, anstatt daß der Großherzog die Auswahl treffe. Und es ist dabei zu bedenken, daß das Wahlgesetz nicht für eine kurze Spanne Zeit, sondern für eine unabsehbare Reihe von Jahren geschaffen werden soll, daß es wie am Anfänge, auch noch am Ausgange dieses Jahrhunderts Giltigkeit haben soll. Darum hat ein Gesetz nicht mit gegenwärtigen Umständen, nicht mtt den Anschauungen und Charaktereigenschaften eines Wlonarchen zu rechnen wie des Großherzogs Ernst Ludwig, der seine Leute ganz gewiß bester zu wählen weiß als kleinliche Partei- cliquen in Stadt und Land. Wir reiften nicht, welcher Wind von oben her am Ausgange dieses Jahrhunderts wehen wird. Darum wäre es wahrlich nicht unbillig, wenn unsere heuttgen Gesetzgeber alles daran setzten, um zu erreichen, daß auch die .zwölf ausgezeichneten Staatsbürger" der Ersten Kammer Zweite Lämmer deu Antrag ihres Ausschusses Beschluß erhebt, anderer Meinung sein. Es aber sehr wahrscheinlich, daß schon im Plenum II. Kammer sich Stimmen erheben werden, die die Ansicht iu> * Schwesternhao; ,es?enHohaflDeMtrj. ' Mcheik- rHime in W. Artin in Sittzn Bleichstraße 8,f könnteM also auch die Oberhäupter der Städte Fried- L erg, Bad-Nauheim und Bingen, die schon eigene Vertreter in der Zweiten Lämmer hüben, vom Großherzog zu Gesetzgebern berufen werden, wenn auch naturgemäß die Oberbürgermeister der größeren Städte mehr An- loartschaft auf die Berufung zu Mitgliedern der Ersten Kammer hätten. Wahrend der Adel des Landes seine &toet Mitglieder zur Ersten Kummer wähl t, soll im übrigen dem Landes Herrn nach wie vor die Berufung in die (.ttste Kammer Vorbehalten bleiben. Die Erste Kammer in ihrer heutigen Zusammensetzung dürste im wesentlichen mit diesen Wünschen des Wahlrechtsausschusses der Zweiten Kammer wohl zufrieden sein; nur was die Kleinbürger uut) Arbeiter anbetrifft, wird sie woyl, wenn Sender asäSf-S steht das Ende nahe bevor. Die Ausreißer nehmen offenbar an, daß sie dadurch ihr Leben retten. Ein trügerischer Wahn! Ein Telegramm vom 21. d. M. meldet: Verstorben sind in Otjosondu am Typhus Leutnant Lutz aus Vilsech. Bezirksamt Amberg, früher im königlich bayrischen 16. Infanterie-Regiment, am 18. Juni, Reiter Ernst Heinrich Ba- ruffe aus Duchawe bei Militsch, früher Infanterie-Regiment Nr. 27, am 17. Juni. Swakopmuird an Herzkrankheit: Unteroffizier d. L. Wilhelm Harbecke aus Berge, Kreis Beesenbrück, am 10. Juni. Für die Mannschaften in Südweftafriia sind eine An* zahl Wachhunde bestimmt, die ihre Begleiter und Be- ichützer im Lagerleben sein sollen. Gerade in den Kämpfen gegen die Hereros, wo mit dem Anschleichen des Feindes^ gerechnet, werden muß. werden die Hunde sicherlich gute Dienste leisten. Es Und das nicht eigentliche Kinegshunde, die durch mühevolle Dressur auf ihren „Beruf" vorbereitet werden, sondern es handelt sich hier um Wachhunde, die den Lagerdienst versehen. Auf das Ersuchen von beteiligter Seite hat der „Deutsche Tierschutzverein" für die, Schutztruppe in Südwestafrika und zwar zunächst für die Feldartillerieabteilmlg eine Anzahl Hunde zur Verfügung gestellt. Der Kommandeur der 1. Feldartttlerieabteillmg' Major Freiherr v. Reitzenstein hat den Empfang des Transports in einem Schreiben bestätigt. Der „Berl. Lokalanz." meloet aus Okahandja: Gouverneur Leutwein geht anfangs August nach dem Südew des Schutzgebietes, um die Ansiedler zu beruhigen unty die Eingeborenen in Schach zu halten. Das Hauptquartier des Generals v. Trotha bleibt vorläufig in Okahandja/ Bei der alten Abteilung v. Estorfs und bei der b^ herigen Hauptabteilung sind bis zum 21. Juni zusammen 6-1 Typhusfälle vorgekommeu. von seinen Anfängen bis zur höchsten Reife veranschaulichen und uns gleichsam von der logischen Notwendigkeit überzeugen, daß der hartnäckige Kampf des zähen Schweizers zu seinem endlichen Triumphe rühren mußte. — Die Weltanschauungen der großen Philo- he n der N eu z e i t. Von Tr. Ludwig Busse, Professor der Philoiophie an der Universität Königsberg i. Pr. („Aus Sammlung nnssenschaftlich-gemeinoer- stLEcher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens, ob- Bändchen.) Verlag von G. B. Teubner in Leipzig. (IV und 164 S.) 8. Preis geb. L25 Mk. — Das Buch mW den Leser in allgemeinverständlicher Form mit den bedeutendsten Erscheinungen und Persönlichkeiten der neueren Philosophie bekannt Nach einer Einleitung, die über Wesen und Aufgabe der Philo- Mphie orientiert, wird der Rationalismus von Descartes bis Spinoza, der Empirismus von Baco bis Locke und die Gestaltung der Vtnwjophie un Jahrhundert vor Kant behandell, daraus die tritqche Philosophie tt'ants dargestellt. .Daran schließt sich eine Ueberilcht Wer die Philosophie des 19. Jahrhunderts: der Idealismus Fichtes, Schellings, Hegels, Schopenhauers und Hartmanns, der Realismus Herberts und Lotzes. Der Neukantianismus Alben Langes, der Posttivismus von Comte, Mill und Spencer werden dabei besonders berücksichtigt. Die Darstellung arbeitet die beherrichenden und charakteristischen Grundgedanken eines leben Systems scharf heraus. Gewicht ist darauf qeleat worden, den Fuiammenhang einzelner Systeme untereinander den Fortschritt der philosophischen Gesamtentwicklung er fennbar ru machen. Zn dreier Hinsicht sind die allgemeinen Charatte- ^süken ganzer Epo«hen unedle zusammenfassenden orientierenden Ueberblicke innerhalb der Systeme von besonderem Wert. TÄäfU Je'lhaber ^^yLerK' 1 Aie Ersten Kammern. Ein eigenartiger Zufall will es, daß in diesen Tagen die ersten Kummern mehrerer deutscher Staaten einen besonderen Einfluß auf den Gung der Gesetzgebung ansgeübt haben. Noch ist die sehr prononcierte Stellungnahme des preußischen Herrenhcmses gegen die innere Regierungspolitik im Gedächtnis aller pvlitffch Interessierten, die den Grafen Bülow zu einer scharfen Abwehr veranlaßte. Jetzt stehen die wür t t ember g is ch e M ag n a t en k amm e r und das bayerische Oberhaus im Vordergrund des Tagesinteresses, dort wegen der Verwerfung des Vvlks- schulgesetzes, hier wegen der Stellungnahme in einer wichtigen Steuersrage. Auch die badische erste Kammer hat wegen ihrer Haltung zu der im Gange befindlichen Revision der Verfassung in Baden von sich reden gemacht, und wenn dieser Sommer zur Rüste geht, wird ivohl unsere hessische Erste Kammer zu den Beschlüssen Stellung zu nehmen haben, die unsere Zweite Kammer fassen wird über die Wahlrech ts- und die Gemeinde- fteuergefetzvorlage. Daß da eine Uebereinstimmung zu stände kommen wird, mit der sich die breiten Kreise werden befreunden können, scheint uns sehr fraglich. In weiteren Volkskreisen ist man geneigt, ein Anathema gegen die ersten Kammern auszusprechen und wohl gar ihre Existenzberechtigung anzuzweiseln, wenn sie gelegentlich einen von den allgemeinen Volkswünschen abweichenden Standpunkt im politischen Leben einnehmen. Das preußische Herrenhaus hat such oft im Parteisttett nachsagen lassen müssen, baß es sein Dasein eigentlich gar nicht auf ein besonderes Staatsarundgesetz, sondern nur aut eine einfache königliche Verordnung zurückführe. Jetzt ist man in Württemberg auf dem besten Wege, den Widerspruch der ersten Kammer gegen ein volkstümliches Gesetz durch einen kurzen Eingriff in ihre Existenzbedingungen zu besettigen. Bei uns in Hessen wünscht der Wahlrechts- ausschilß der Zweiten Kammer eine auf breiterem Boden erwachsende Zusammensetzun g der Ersten Kammer, die Berufung von Kleinbürgern und Arbeitern in die Erste Kammer, sodaß sich das Gremium dieser gesetzgebenden Körperschaft in seinen Wünschen und Neigungen und Entschlüssen den Lüi- und Absichten der Zweiten Kammer nähern würde. Auch sollen außer „12 ausgezeichneten Staatsbürgern", drei Bürgermeister von Städten mit Städteordnung Mitglieder der Ersten Kammer werden. So iN*' (lernet cergM Qe verloren- . ßM WK Jldüien , * Kitteratur. — C l. Na st. Familie Swetzow. Verlag von Adolf Bonz u. Cv., Stuttgart. — Frau Clara Nast, die Gattin eines Tilsiter Gymnasialprofessors, führt uns nach Russisch-Polen. Das Milieu sind eine Heine Landstadt und ihre Bewohner. Im Mit- tetiiuntt der Handlung stehen die Swetzows, eine verkommene, zi- ^unerhafte Künstlerfamilie. Faulenzend, prahlend, Schulden machend ziehen sie von Ort zu Ort, getragen von einer zähen Äibensenergie, von einem unzerstörbaren Selbstbewußtsein, der iia am völligen Versinken hindert und allen kritischen Betrachtern schließlich immer eine Art Bewunderung abnötigt. Besonders 'ljiegt diese der ältesten Tochter des merfivürbigen Ehepaares, ber libnen, milden Anninka zu, bie sich wie eine Klette an alle Mmier hängt, alle ausnutzt und alle auslacht. Der reiche, jumge Gutsbesitzer ist ebenso in ihrem Bann wie der fesche Q'lfizier und der armselige Schreiber, der sich die Schwindsucht cmbuiigcrt, um ihr Geschenke und Süßigkeiten zu bringen. Trotz alber frivolen Genußsucht bewahren sie ihr Stolz und ihre eg oistiscl-e Kühle davor ganz zur Dirne herabzusinken. Es ist das alle Poleutmu, das sich auf Lumpen und Trümmern noch sioolz geberbet. Aber wo solche Sumpfpflanzen gedeihen, entziehen sie allen gesunden Gewächsen in der Nähe den Lebens- iröt Die arme Waise Inna, die im Hause des trefflichen Onkels rttvetzow auswächst, wird von den Verwandten einfach aufgebraucht, umo der arme Schreiber Burmin ist ebenfalls ein Opfer Anninkas mutt, seines gaunerischen Hauswirtes. In diesen beiden ist die unsere en letzten Vieldungen nicht mehr aufrecht zu erhalten, die bedeutendsten Häuptlttige suchen sich mit chren Leuten nach ihrer Heimat zu entfernen. Darin liegt ein deutliches Zeichen dafür, daß nicht allein Samuel Maharero, sondern auch die meisten anderen Häuptlinge kein rechtes Vertrauen mehr in den Sieg ihrer Sache haben. Wenn der moralische Mut erst gesunken ist, dann Nr. 145 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Donnerstag 25. Juni 1804 Erscheint tSglich mit Ausnahme des Sonntags. /J» J* Die „Siebener Zamilienblätter" werden dem fl S BH Sj B sl WW Jk 0 O jgJr .Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt. Der W1P M M WL 8||ä Q SB «L . ja Ü sl Ijö L; O ¥1 „hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. W ■ ™ w H 'tr w XHq rechtMIT ROTBAIU Gauner an- Verbrennung dieser 3 000 Mark als Sicherheit dem vertraute. * Gelsenkirchen, 22. Juni. Bei der Schutz der ländlichen Kinderarbeit. Man schreibt uns: Mißbehagen ruft in agrarischen Kreisen der Beschluß des Bundesrats hervor, der Reichstagsresolution be- Itreffenb Erhebungen über die ländliche Kinderarbeit Folge an geben. Die Umfragen seitens der Einzelstaaten werden Ifreilich geraume Zeit in Anspruch nehmen, und es ist sehr fraglich, ob sie bereits für die nächste Session zu einem Gesetz- jentwurf sich verdichten werden. Aber für die Ausarbeitung ' dieses Entwurfs ist das Reichsamt des Innern zuständig, -und dessen Leiter, Graf Pofadowsky, ist des Vertrauens der Agrarier verlustig gegangen. Man erkennt ihm hinreichendes Verständnis in landwirtschaftlichen Dingen ab. Immerhin 'ist Graf Posadowsky jahrzehntelang Landrat eines ackerbau- itreibenden Kreises in der Provinz Posen gewesen und hat 'sich dort mit dem Wesen des landwirtschaftlichen Betriebes und besonders auch mit Umfang und Art der Kinderarbeit auf dem Lande vertraut gemacht. Vielfach werden die Kinder, oft unvernünftiger Weise von den eigenen Eltern, in einem Maße zur Feldarbeit herangezogen, daß zum Besten von Eltern und Kindern, die auch einst Eltern werden sollen und in ihrer Jugend nicht überanstrengt werden dürfen, auch im Interesse der Erzielung eines kräftigen Geschlechts der Zukunft, ein gesetzlicher Schutz notwendig wird, wenn er auch nicht durchrveg unter dieselben Gesichtspunkte zu fassen ist, wie der Schutz gewerblicher Kinderarbeit. Vermischte». * Eschwege, 22. Juni. Heute nachmittag entgleiste bei Homberg auf der Strecke Leinefelde—Treysa ein Güterzug. Maschine und Packwagen rutschten den Damm hinunter. Acht Wagen schoben sich ineinander und legten sich aufs Gleis. Em Heizer ist tot, ein Maschinenführer schwer verletzt; er dürfte kaum mit dem Leben daoon- fommcn. Das übrige Personal konnte sich durch Abspringen vom Zuge retten. Die Strecke ist auf ungefähr hundert Meter aufgerissen. Der Verkehr wird durch Umsteigen aufPolitische Tagesschau. König Eduard in Hamburg. Die Freie und Hansestadt Hamburg kommt aus den Fest- Feiern nicht heraus. Sie wird am 30. d. 2)L den König von England begrüßen. Es ist das erste Mal, daß ftönig Eduard -als Gast der Hamburgischen Regierung in den Mauern der ^Hansestadt weilt. Bisher berührte er Hamburg nur inkognito Jauf der Durchreise nach oder von Kiel. Die Hamburger ^Bürgerschaft und besonders die Handelskreise werden es sich nicht nehmen lassen, ihrem Gaste einen glänzenden Empfang zu bereiten. König Eduard kommt in die Hansestadt nicht nls Repräsentant einer Staatshoheit, sondern als Oberhaupt einer Ration, die mit Hamburg einen überaus lebhaften Handel treibt. Und Hamburgs Regierung wie Bürgerschaft fönneu nichts sehnlicher wünschen, als daß König Eduard, was an ihm ift, tut, um die fiskalischen Pläne Chamberlains zum Scheitern zu bringen. Denn diese Pläne zielen auch gegen den Ausfuhrhandel Hamburgs, wie im letzten Jahresbericht der Hamburger Handelskammer des Näheren dargelegt ist. Das englische Geschwader, das den König nach Deutschland.begleitet, ist in Sheerneß versammelt und hat ferne Vorbereitungen für die Reise beendet. Das Geschwader besteht aus den Kreuzern „Redford", „Essex", „Dido" und „Juno" und den Torpedobootzerstörern „Cherwell", „Grey- chound", „Racehorse", Roebuck", „Dove" und „Falcon". Militärische Wandlungen. Bon besonderer Seite wird uns geschrieben: Die Schranken zwischen den verschiedenen Waffengattungen in Deutschland sinken mehr und mehr. Als bemerkenswert seien hervorgehoben die Abkommandierungen von Offizieren der Armee zur Marine, und die von In fanterie-OssiLiercn und -Mannschaften zur Kavallerie. So find zur Teilnahme an den diesjährigen Flottenmanövern Stabsoffiziere von in Süd- deutschland garnisonicrendeu Armeekorps beordert, und mau darr wohl annehmen, daß diese Maßregel zur Einrichtung eines „Marine-Kursus" führt, den eine bestimmte Anzahl von Offizieren der Armee alljährlich zu absolvieren hat. Eine Kommandierung von Seeoffizieren zum Heer erübrigt sich, weil die infanteristisch durchgebil- deteu Seebataillone hier die Lücke ausfüllen. Was sich durch planmäßiges Zusammenwirken von Marine und Landtruppe erreichen läßt, zeigt die erst wenige Tage zurückliegende Schlacht bei Ki n r s ch au. Der entscheidende Sturmangriff der Japaner wäre erfolglos gewesen, wenn er nicht durch das Feuer der japanischen Kreuzer reck)tzeitig unterstützt worden wäre. Die Formation „Berittene Infanterie" ist deutscherseits zum elften male gebildet worden bei der Mobilmachung für Süd - westairita. Im Bereich der Armee daheim gab cs bislang nur eine berittene Spezial-Fußtruppe: die Jäger zu Pfeide. Zur Bewilligung dieser Neuerung nmr der Reichstag nur schwer zu bewegen, und die Militärverwaltung dürfte sich von weiteren Forderungen dieser Art kaum Erfolg versprechen. Andererseits hält man es offenbar für geboten, die Infanterie wenigstens teilweise mit den Besonderheiten des Kavalleriedienstes vertraut zu machen. Eine ostpreußische Zeitung weiß zu melden, daß Jnfante'rie- regimenrer Kommandos der besten Leute in Kavallerie- Garnisonen entsenden, damit sie dort in einem mehrwöchigen Kursus das Reiten und die Pferdepflege erlernen. Die Infanterie wird also jetzl nicht nur auf die Kavallerie ausgÄildet, sondern in gewisser Begrenzung auch als Kavallerie. Mit dieser Ausdehnung der dienstlichen Obliegenheiten wachsen natürlich die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit von Offizieren und Mannschaften, lieber Wandlungen auf dem Gebiete der Artillerie soll bei nächster Gelegenl)eit gesprochen werden. recht erhalten. Von Elchwege tit em pllsszag aogegangen. Die Ursache der Entgleisung ist noch nicht bekannt. * Köln, 22. Juni. Ein amerikanischer Geistlicher ist das Opfer eines geriebenen Bauernfängers geworden. Im Dom schloß der Gauner, der sich als Amerikaner vorstellte, Freundschaft mit dem Geistlichen, verpflichtete «ich, 10 000 Pfund Sterling für amerikanische Arme zu ftiften'unb händigte dem Geistlichen gefälschte Banknoten ein, wogegen alter Dynamitpappschachteln erfolgte auf den Schlaker Hüttenwerken eine heftige Explosion. Der Schießmeister und ein Arbeiter wurden schwer verletzt. * Bremen, 22. Juni. Der amerikanische Passagier Kent Loomis, der sich auf dem Schnelldampfer Kaiser Wilhelm II. nach Europa eingeschifft hatte, wird seit dem 20. Juni vermißt. Die bislang angestellte Untersuchung hat nur das Resultat ergeben, daß Loomis am 19. Juni 12 Uhr nachts noch in Gesellschaft eines anderen Passagiers gesehen worden ist, einige Stunden später aber kurz vor der Ankunft des Dampfers in Plymouth vermißt wurde. * Berlin, 22. Juni. In einem Sanatorium mußte sich heute der jugendliche Geigenkünstler Franz von Veszy einer Blinddarm-Operation unterziehen, welche von Professor Dr. Sonnenburg vorgenommen wurde und einen glücklichen Verlauf nahm. * Breslau, 22. Juni. Gestern abend war in Chai» lottenburg ein Ballon des Vereins für Luftschifffahrt m Berlin aufgefiiegen und schwebte heute früh über den Häusern von Gräbchen bei Breslau. Aus der Gondel ertönten plötzlich Hilferufe, da das Schleppseil sich an den Drähten der elektrischen Straßenbahn verfangen hatte und die Landung im ersten Augenblick sehr gefährlich aussah. Schließlich gelang der Abstieg ohne Unfall für die vier Insassen. * Prag, 22. Juni. Heftige Gewitter mit Hagelschlag haben in ganz Ostböhmen die Ernte vernichtet. * Brisbane, 22. Juni. Der Oberrichter von Britisch-Neu-Guinea, Robinson, erschoß sich am 19. Juni nach einer langen Unterredung mit dem neu ernannten Administrator auf Neu-Guinea. Robinson war stellvertretender Administrator, als der Regierungsdampfer „Mercy England" von Goorabi-Eingeborenen angegriffen wurde. Der Angriff, der am 3. März stattfand, wurde zwar zurückgeschlagen, aber auch auf englischer Seite waren einige Verluste zu verzeichnen. * Tarent, 22. Juni. In der letzten Nacht stießen in den hiesigen Gewässern das Torpedoboot 68 und ein Torpedofahrzeug dritter Klasse zusammen. Letzteres, ein zwanzig Jahre altes, nur für Hafenzwecke dienendes Boot, sank. Von der Besatzung ertrank ein Matrose. Die Bergungsarbeiten sind im Gange. * 3u Lauterbach hab' ich mein’ Strumpf verlöre n", die schöne Volksweise summt mancher in heiterer Stunde vor sich hin, ohne zu wissen, wo man diesen Ort auf der Landkarte zu fliehen hat. Zn den Vogelsberg führt ein fesselnd geschriebener Aufsatz, den Paul Heidelbach in der letzten Nummer des „Tourist", des offiziellen Organs des deutschen Tourisien- vereinsbundes verösfenllicht. Sehr hübsche Genrcbildchen unterstützen die lebhafte Darstellung. Vom Vogelsberg hinab über die Mainlinie zum schönen Frankenland geleitet em weiterer Aussatz der Nummer, aus deren Inhalt wir noch einen „Ausflug nach Skandinavien", sowie den Schluß eines Artikels über „Kartenlesen" von Landmesser Schoppmann in Arnsberg hervorheben. Abonnements für den „Tourist" kosten für die gewöhnliche Ausgabe 5 Mk. und werden von allen Buchhandlungen entgegengenommen. * Unerwarteter Ausgang eines Duells. In Osimo in Italien hat soeben ein Pistolenduell stattgefunden, das vom Standpunkt aller Tierschutzvereine aus aufs tiefste zu beklagen ist. Ein Graf S. und em Hauptmann D. N. standen sich — weiß der Himmel wegen welcher Brettelschönheit — gegenüber, beide voll Grimms und entschlossen, sich gegenseitig zu töten. Das Kommando erscholl — da — paff — lag der Hund des Grasen zappelnd am Boden. Tas arme Tier hauchte als erstes und einziges Opfer des Pistolenduells feine treue Hundeseele aus, wahrend die Gegner sich tiefbeivegt die Hände drückten und versöhnten. So erfreulich^ dieser Ausgang nun für die beiden Duellanten war, so sehr ist es andererseits die Pflicht der Tier- schutzbewegung in Italien, den merkwürdigen Fall im Auge zu behalten. Denn wenn die Geschichte bekannt wird, so werden künftig .alle Duellanten ihre Hunde auf die Mensur mitnehmen. *„Mörber" ausfreienStücken. Unter der S el b ft- beschnldigung einer m Berlin verübten Mordtat hat sich in Philadelphia der Maschinist Wilhelm Gerstermeyer der Behörde gestellt. Der angebliche Mörder will feine un Hochbahnrestaurant beschäftigt gewesene Geliebte, die Kellnerin Klara, getötet und den Leichnam zerstückelt in die Spree geworren haben. Die Berliner Polizeibehörde steht der Selbstanzeige sehr mißtrauisch gegenüber. Die Nachforschungen haben keinerlei Anhaltspunkte ergeben, daß zu der in Frage kommenden Zeit, im Februar 1901, eine Kellnerin, die in dem erwähnten Restaurant beschäftigt geivefen iväre, spurlos verschwunden ist. Es sind auch keine Leichenteile in der Spree ui Berlin oder Umgebung gefunden worden, ivas unbedingt hätte der Fall sein müssen, wenn Gerstermeyer in Wirklichkeit die ^1010101 verübt hätte. Warscheinlich will G. nur unentgeltlich nach Deichch' land zurückbeiördert iverden, ein Wunsch, auf dessen Erfüllung er nach den Ergebnissen der bisherigen Ermittelungen kamn rechnen kann. * Krankheitsübertragung durch Bücher und Zeitschriften. Sanitätsrat Tr. Fürst-Berlin samibt uver dieses Thema in dem „Börsenblatt für den deutschen • Wiederholt ist von ärztlicher Seite (erst jüngst durch, Tr. Mutuescu in Koch-Flügges Zeitschrift für Hygiene) die Wahrscheinlichkeit 0^ Uebertragung von Bazillen durch Bücher und Zeitschriften, die vo Haus zu Hans, von Familie zu Familie wandern, als ieyr er, bezeichnet worden. Namhafte Hygieniker haben daraus hingcwieu , daß Leihbibliotheken und Lesezirkel in dieser Beziehung eine e hebliche Gefahr mit sich bringen. Aese viel zu wenig beacht 1 Warnung hält Verfasser für ungemein wichtig. Es ist bctiin , daß Mitulescu in mehr als 30 Prozent der untersuchten Tuberkulosebazillen sand. Ferner, daß der Vorstand des 3nst>tul» für Infektionskrankheiten, Geheimrat Prof. Tr. cuv » den Büchern anhaftende Jnfektionskeime nickst für unichadlich Y - und daß erden Kuratorien der städtischen Bibliotheken Bors 0 zur Abhilfe unterbreitet hat. Dies bestärkt den Becsafser 11 Ueberzeugung, daß zirkulierende Lektüre unter Umstanden doch Zwischenträgerin von Jnsektionskcimen anzusehen ist- auch besonders für Swulbibliotheken sehr wichtig. Was sp j die Tuberkulose anbetriftt, so hat Geheimrat Prof. v »W (Breslau) schon seit Jahren auf die Gefahr der I ■ n hingewiesen Man versteht darunter die kleinen ba)Ul nhalngen Schleimpartikelchen, die Lungenkranke bei jedem ©ultail b, 1 sie nicht ein Tuch vor den Mund halten, m ihre UmgebuU verstreuen. .So kommt es, daß Blätter oder Buc^r i den an ihnen lose haftenden Tuberkulosebazillus, Hustentröpfchen eines Schwindsüchtigen tstrruhrt, aus nachher dieselben Blätter oder Bumer zur tcriurc 1 v bekommen, übertragen. Man hat diese oorm1 der ti als „Librogene Infektion" bezeichnet.tz-^hrmg. 0 bibliotheksbuch oder eine Leiezirkelzeftschnfl anI dem rate würden ähnliche Firckllionen, tote dem Lcrndeseisenbahu- rate zu übertragen sein. Es wurde daraus beschlossen, Zunächst in eine kurze Begründung der 22 vorliegenden Anträge auf Materialbeschaffung einzutreten. Nach Begründung der Anträge auf die Materialbeschasf- img erklärte der Minister, daß die Regierung alle Anträge und Anfragen sorgfältig prüfen und bis zum Wieder- gufanunentritt der Kommission ihre schriftlichen Erklärungen zu derselben abgeben werde. München, 22. Juni. Abgeordnetenkammer, pjicmininger und andere Mitglieder der freien Vereinigung brachten den Antrag ein, an die Krone die Bitte zu richten, -eine Aenderung der Verfassung in der Richtung !her-eizuführen, daß die Regentschaft auch bei Lebzeiten des andauernd willenlosen Königs sthr Ende finden kann. — Die Kammer nahm das Kokäloahngesetz an. Durch das Ersetz werden 30neue Lokalbahnen mit einem Gesamtaufwand von 8 700 000 Mk. bewilligt Aus Stadt und Kaud. Gießen, 23. Juni 1904. ** Pölizeibericht. In der verfloffenen Nacht wurden an dem Schulgebäude in der Nordanlage drei Fensterscheiben und an einem Hause in der Löberstraße eine Fensterscheibe eingeworfen. Auch wurde in der Johannesstraße an dem Kanalbau eine dort angebrachte Sicherheitslaterne zertrümmert. In den drei Fällen wurden die Täter bei der Tat erwischt und zur Anzeige gebracht. ** Bon am ts wegen. Zu einer Frau in M ainz kam, so erzählt des „M. Tgbl.", dieser Tage ein Schutzmann und brachte ihr einen Steuerzettel für ihre Tochter. Als man ihm mitteilte, daß das Mädchen, das nebenbei bemerkt, schon jahrelang in kein Geschäft mehr gegangen war, seit etwa zehn Monaten verheiratet ist, zog der Schutzmann wieder ab, und die Steuerbehörde wurde von den Verhältnissen in Kenntnis gesetzt. Wenn man nun glaubt, daß die Steuerbehörde, wie es einzig richtig gewesen wäre, den Zettel in den Papierkorb geworfen und den Posten in ihren Büchern wieder getilgt hätte, so irrt man sich gewaltig. Dieser Weg wäre ja auch zu g_att gewesen und hätte dabei viel zu schnell zum Ziel geführt. Man schrieb jetzt auf den Steuerzettel im schönsten Amtsdeutsch mit roter Tinte den Vermerk: „Zu Händen des Herrn X. zwecks Reklamation." Wieder muß ein Schutzmann den Briefträger spielen, um dem Ehemann der jungen Frau den Steuerzettel zuzustellen; der Ehemann, der, wie anzunehmen ist, auch einen Beruf hat, der seine Zeit in Anspruch nimmt, muß fein säuberlich eine Reklamation schreiben, und, wenn er den weiten Weg bis zum Steuerbureau nicht machen will, außerdem Geld für Porto ausgeben. Dann wird dte Reklamation genau und lange geprüft, vielleicht auch noch einige Verhöre verfügt, bis endlich ein Beamter beauftragt wird, in einem gewichtigen Aktenstück die Streichung der Steuern zu erklären. Davon wird der Ehemann in Llennt- nis gesetzt, und ihm „anheimgegeben", von der Kasse die Steuern zurüazuholeu, die er selbstverständlich für seine Frau inzwischen bezahlen mußte, wenn er sich keiner Pfändung ausfetzen wollte. Außerdem müssen Zahlung und das Zurückholen der Steuern natürlich lvährend der Bureausrunden geschehen, wodurch von neuem Zeitversäumnisse verursacht werden. — Der ganze Vorfall erinnert stark an ein anderes Steuerkurioslun. Eine junge Dame war als Kontoristin zur Steuer herangezogen worden, obgleich sie noch nie in einem Geschäfte oder auch nur in einer Handelsschule gewesen war. Aus ihre Reklamation erließ man ihr nach langem Hin und Her zwar das tine Ziel, forderte sie aber aus, vor jedem Ziel durch neue Reklamation nachzuweisen, daß sie immer noch teme — Kontoristin wirre. Da beide Fälle in einer Familie und binnen Jahresfrist bat lauten, so ist anzunehmen, dgß sie keineswegs vereinzelt dastehen. Cronberg, 22. Juni. Die Kronprinzessin von Griechenland ist mit ihren Kindern heute nachmittag hier eingetroffen. Der Kronprinz von Griechenland, der sich von Verona zunächst nach Paris begeben hat, dürfte in etwa zehn Tagen hier emtreffen. Wiesbaden, 22. Juni. Heute nachmittag traf König Christian von Dänemark zu mehrwöchentlichem Kuraufenthalt hier ein. In seiner Begleitung besindcn sich die Adjutanten Kammerjunker Hauptmann v. Kaufmann und Fregattenkapitän v. Bardenfleth, sowie der Leibarzt Lemaire. * * Biedenkopf, 22. Juni. Vom frühen Morgen bis zum Mittag strömte am Sonntag zum Kreiskriegeroerbandsfeste eine solche Menge Menschen in unsere Feststadt, wie sie wohl hier noch nicht gesehen worden ist. Der Festgottesdienst in der Kirche begann um halb 10 Uhr, und eine Stunde später wurden die mit der Bahn kommenden Vereine abgeholt. Um 11 Uhr fand eine Sitzung des Kreiskriegerverbandes statt. Aus den Mitteilungen des Vorsitzenden, Landrats v. Heimburg, ist zu ermähnen, daß die über 14000 Mk. betragenden Kosten des Denkmals bis auf etwa 4000 Mk. aufgebracht sind. Die verstärkte Henkel'sche Kapelle von Weifenbach konzertierte während der Verhandlungen auf dem Marktplatze. Der Festzug nahm gegen 2 Uhr auf der Straße nach der Ludwigshütte Aufstellung. Außer den verschiedenen Vereinen Biedenkopfs und Gruppen von Jungfrauen nahmen an 70 Kriegervereine daran teil. Am Denkmal machten die Vereine Halt. Von der Kapelle und einem Sängerchor von Biedenkopf ertönte am Denkmal die Motette: „Wir treten zum Beten vor Gott den Gerechten." Darauf hielt Landrat v. Heimburg die Festrede. Auf einer Gruppe von Grünstein erhebt sich in natürlicher Größe ein Krieger, gewillt, dem Feinde seine Lanze in die Brust zu stoßen, während zu seinen Füßen sein verwundeter Kamerad auf fein Bajonnett tot niedefsinkt. Zwei Tafeln an der Selle der Gruppe, umspült von dem aus vielen Röhren sprudelnden Wasser, geben die Namen der 56 gefallenen Krieger an. Fräulein Hahn begrüßte das Denkmal in einem Prolog, worauf Gesang des Liedes „Deutschland, Deutschland über alles" folgte. Bürgermeister Grünewald nahm sodann das Dsnkmal m Schutz der Stadt Biedenkopf. Nach weiterem Gesang brachten Vertreter des Krieger-Verbandes Wiesbaden-Land herzliche Grüße und Wünsche. Nachdem einige Kränze am Denkmal niedergelegt waren, schritt man zur Weihe der neuen Fahne des Kriegervereins. Eine Festjungfrau sprach einen Prolog, wonach Landrat v. Heimburg die Weiherede hielt, die Fahne enthüllte und sie mit der vom Kaiser gestifteten Schleife zierte. In musterhafter Ordnung begab sich nun der lange Festzug nach dem Festplatze außerhalb der Stadt. Zehn Wirte hatten zu tun, um Durst und Hunger der Festbesucher zu stillen. Durch das herrliche Wetter begünftigt, verlief der Festttag auf die angenehmste Weise. Am 2)lontag fand diese Feier durch Konzert, Tanz und Volksbelustigung auf dem Festplatz ihren Abschluß. 5461 Gießen, den 22. Juni 1904. Die glückliche Geburt eines Söhnchens zeigen hiermit hocherfreut an Paul Eim und Frau Kälbchen geb. Baubel. K 8 A g I ®eifii3 3 ols Sim tifa'?016"! He», D JqtQnet ö ’ontnot,, ^.c* der merf.r s °nge,tellie uj. de» lnes anser,h 3unt iPätet aber •Mt 2 * *" saad ’ «tab w« in 6jtu ;W55 . Langen HM ir e ! jährlich au5jüi Untall für die Dicl Zwitter mit Mnte vernichtet. ■r Oberrichter n sich am 19. ,cm neu ernannten K | on war slellvertrM- i npfer.Mercy Lnglar!^ n wurde. Der Anzr" i zwar zurückgejchlagL ’■ einige Verluste zu k | ' letzten Nacht stietzi peboboot 68 unb■ usammen. Letzteres, a nzwecke bienendes &: uk ein Matrose. L rein' Strumpf tw räucher in heilem Schiefen Ort auf bei £s sberg führt ein fest ich in der legten Nim i des deutschen Touri sche Geiirckilöchen inr ZvgelÄmg hinab über ,eleitet ein rotiurei noch einen „Ausslij u S Äckkels über n Arnsberg hervL > ii die gewöhnliche ungcn entgegengenrs- cines Duell- ; lenbuell itattgefimbt: : aus aufs tiejße p r jtmann D. 1 ittelschönhell - g^- gegenjeitig zu M» ig ber öunb de-r- r hauchte als eriiti • s seine treue t’p lt die väude, drüLu - lang nun fm te seitS die Michl k ; itbigen Ä ® bekannt mck » r is die Meuiur Binden. Unierberer . ibten MorblalP' 1 ne tnt ren N>e,L J'Ljf. : hr mißtrau^ l Wirklich > auf „tungnt« , i durch 'LE itfli r-W ijrtC« * i>> Itl ich lasse mir darauf den Kops abhacken Erich Schmidt.' dieser Aendcrung ist nicht zu zweifeln. n e beratenen Acnderung der Betriebsordnung soll vom k Januwv . I. ab die Schnelligkeitsgrenze für Schnellzüges ach oben hin, die jetzt 100 Kilometer pro Stunde beträgt, fort- f all en. Auf den Nebenbahnen soll sie statt 40 50 Kilometer betragen. An der Zustimmung des Bundesrats 'zu Westrumit zur Beseitigung des Staubes erwähnt worden. Jetzt erfahren wir über die Besprengung des Homburger Rennweges mit Westrumit — einem wasserlöslichen Oel — Näheres. Sie begann schon am 11. Juni uuv wurde am 16. Juni beendet, und zwar wurden die Straßen zweimal mit je 10 prozenttger Westrumitlösung besprengt. Es wurden dabei 49 Sprengwagen, 150 Wasserwagen und 250 Doppelgespanne und rund 350 Mann verwendet und 1500 Doppelzentner Westrumit und 1500 Shibif» meter Wasser verbraucht. Das Wasser mußte teilweise mehrere Kilometer weit aus den Talern herbeigefahren werden. Trotz eines am 15. eiusetzenden, sehr heftigen und andauernden Regens, von dem befürchtet wurde, daß er einen großen Teil des Oeles wegwaschen würde, was aber nicht der Fall gewesen ist, jnar die Wirkung der Besprengung eine ausgezeichnete. hohen Unkosten zu decken. — Zn unseren Spezialberichten über das Gordon Benennen ist die Besprengung der Rennstrecke mit Spart. (m.) Gießen, 23. Juni. Zu dem am kommenden Sonntag auf Pern hiesigen Sportplätze ftattfinbenben großen Rad- und Motor-Wettfahren sind die Meldungen so zahlreich 'eingelaufen, daß in den einzelnen Rennen Vorläufe stattfinden müssen. Unter den 'GemeDeten und sicher Startenden befinden sich Pie Meisterfahrer von Europa, von'Deutschland, von Hessen und vom Rheinland, ferner der Sieger des Gordon Bennett- Preises, welcher am 12. Ium in Mainz ausgefahren wurde. Für das Motorfahren für Fahrer aus Gießen sind sieben bekannte Gießener Herren eingeschrieben; gerade dieses Rennen wird hoch.interessant werden. Die schönen Preise, welche morgen zur Ausstellung .gelangen, werden sicherlich großes Aussehen erregen. Hoffentlich ist auch 'der Besuch ein guter, um die enorm Brustkranken gelegen, hat er jte vor sich gehalten, auch wenn er außerhalb des Bettes sitzt, so ist der folgende Leser, der dieselben Blätter mit befeuchtetem Finger umschlägt, von denselben immer wieder die Finger an die Lippen führt, die Bazillen beim Umblättern der Atmungslust mitteilt, vielleicht auch mit derselben, bereits infizierten Hand Speise und Trank zum Munde führt, meines Erachtens gefährdet. .Gerade jüngere Individuen und speziell Kinder, die sich „die Bllder besehen", sind schon dadurch der Tuberkuloseinfektion ausgesetzt. Was von den Krankheitskeimen der .Tuberkulose gesagt ist, gilt ebenso von denen der Diphtherie, des Sckwrlachs, der Masern, des Keuchhustens, der infektiösen Mandelentzündung. .Jeder würde nur ungern Kleider und Wäsche von anderen tragen, die ihm ganz unbekannt sind, von denen ec nicht einmal weiß, ob sie an übertragbaren Krankheiten gelitten haben. .Bor schmierigen Maskenkostümen hat man mit Recht Ekel. Gebäck, was von anderen betastet wurde, weist man zurück. .Ja selbst von dem gemeinsamen Abendmahlskelch befürchten ängstliche Gemüter neuerdings eine Krankheitsübertragimg. Wer das viel näher Liegende und viel Bedenklichere vergißt man. Ich will hier gar nicht von ber ethischen Seite reden, ich meine von ber Freude am eigenen Besitz eines Buches, das man mit Muße Kefen kann, nicht von dem heute so ungemein billigen Preise guter Lektüre in neuem Zustande. Ich will auch nicht von der Anstandspflicht sprechen, die man gegen Autoren hat, deren Werke zu kaufen, anstatt sie sich — was leider auch die reichsten Leute tun —_ auf ein bis zwei Wochen zu leihen. Hier soll nur die hygienisck-e Seite berührt werden. Nicht Desinfektion ist das erste Gebot der Gesundheitspflege, sondern peinliche Sauberkett des Körpers und jedes Gegenstandes, der mit ihm in Berührung kommt. UniverstMs Nachrichten. Die Leitung .ber Königsberger Sternwarte, deren Leiter Prof. «truüe_ als Nachfolger Försters nach Berlin geht, ist ■bem feiten Observator an der Berliner Sternwarte, dem Privat- Dozenten und Titularprofessor Dr. Hans Bat ter mann über> tragen worden. „Der eilige Verkehr durch die Rohrpost gestattet mir nur das bündigste Volum. Wgesehcn von der bedenklichen Provenienz sind Form und Inhalt so unschillerisch, daß ich einen von Hermann Grimm im Streit gebrauchten Liedlingsausdruck anwenden möchte: Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Aktien-Gesellschast Zuckerfabrik Maingau Hattersheim-Frankfurt a. M. Die Gesellschaft, berat schwierige Lage schon seit längerer Zeit bekannt ist, hat nunf beim Amtsgericht Höchst den Konkurs angemeldet. Sie hat iw den letzten neun Jahren trotz wiederholter Sanierungen Divi^ benben nicht mehr verteilt. Tie Deutsche Genossenschaftsbautj ist als Hauptgläubigerin beteiligt. Tie Lbligativnenschuld beträgt 312 000 Mark, die übrigen Verpflichtungen betragen nach dem Abschluß per 30 Juni 1903 871344 Mark. Märkte. Limburg a. d. L., 22. Juni. F r u d) t m a r f t Durchschnittspreise pro Malter. Roler Weizen 14.40 Mk., weißer Weizen 14.25 DU., Korn 9.80 DU., Gerste 0.00 DU., Hafer 9.38 Dik., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 DU. Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) G. Sch., Gießen. Die Sache ist für uns erledigt. H. B., Rodheim a. B. Berichtigungen dessen, was andere Blätter bringen, können wir nicht aufnehmen. Hautunreinbeiten lichen Gebrauch der an Milde und Feinheit unübertroffenen, seit vielen Jahren bewährten M vrr hnHn.Äoiftx Myrrholin-Glycerm Tube 50Psg., 111101111-00110. bester Hautcreme, nicht fettend. Myrrholiw-Puder M. 1 bewährt bei wunden Füßen. 4844' Gerichtssaal. Braunschweig, 22. Juni. Vor dem hiesigen Landgericht stand heute die Klage des Leutnants Bits e gegen den V e r- leger .Sattler. Bilse behauptete, Sattler habe von seinem Roman „Aus einer kleinen Garnison" eine größere Auflage drucken lassen, als verttagsmäßig festgelegt war. Er fordert die Summe, die Sattler für das östreichffche Verlagsrecht bekommen hat. Der Termin ist auf den 5. Oktober vertagt worden. Gisendahn-Zeitung. Fahrgeschwindigkeit auf ben Eisenbahnen. Nach der im .Eisenbahnministerium mit süddeutschen Vertretern Borsicht beim Einkauf! Von den Kaffee-Präparaten Tie den Markt heul überschwemmen. Ist dem Publikum zu raten Pfeiffer & Diller's nur zu nehmen! Die Essenz ist ohnesgleichen, Wird in Dosen fabrizieret Dtst dem „Kaffee"Onkel"-Zeichen Ist die Echtheit garantieret! Doch auch in Gläser, Tönnchen, Taffen, Kaffee-Essenz wir packen lassen, yhe aber Kaffee-Zusatz offen Läßt gute Qualität erhoffen! Die beste, von Horchheim bei Worms am Rhetrr Ist Pfeiffer & Diller's Essenz allem I Kunst und Wissenschaft. Der preußische „Staatsanz." veröffenllicht ein Preisausschreiben für wissenschaftliche Arbeiten über die chemischen Vorgänge beim Erhärten der hydraulischen Bindemittel, insbesondere des Portlandzementes. Ausgeschrieben ist dasselbe vom Dlmister der öffentlichen Arbeiten in Gemeinschaft mit dem Kriegs- mmifter, dem Landwirtschastsminister, dem Kultusminister, dem Handelsminister und dem Staatssekretär des Reichsmarineamtes. Die Preise können einen Gesamtbettag von 15,000 Mark erreichen. — ProfessorErichSchmidt über denSchiller- F un d. Das B. T. hat sich an den bekannten Berliner Sittcratur- Historiker Professor Dr. Erich Schmidt gewandt um dessen Ansicht über die im Fremdenbuch der Wartburg entdeckte, angeblich von Schiller gedichtete Charade zu erfahren. Die Antwort lautet: erteilt. 5459 Gießen, am 14. Juni 1904. Großherzogliches Amtsgericht. seltene Briefmarkeni t.. EhiU.i, Hain, Kongo, Korea, Krera.Pcrs., Stam Sudan rc.- c.QcDcricf) —gar. ecfrt—nor2 mH Vrtia.6taLE.Hayn/laum6iroa/S Bekanntmachung. In bas Handels - Register wurde heute eingetragen 1) die Firma , Christian Faber", Leihgestern; Inhaber Christian Faber, Ziegeleibesitzer in Leihgestern; angegebener Geschäftszweig : Ziegelei mit Ringofen- betrieb. 2) Die Firma „Jean Faber" in Großen - Linden; Inhaber Jean Faber, Kaufmann das. Der Auguste Faber geb. Jung wurde Prokura HMÄligS.Ll.MM nachmittags 3 Uhr, wird auf hiesigem Ortsgerich.t das vor dem Namen des Carl Auß und Ehefrau geb. Rumpf flehende Grundstück der ®emar- Lung Gießen 1/516 — 243 qm Hoftatte auf dem Marktplatz Äffeiitlich meistbietend üerfteigert Werden. . Gießeii, den 6. Ium 1904 Oöroßherzogl. Ortsgericht Gienen. 7 0 Gros. 5067 Arüeitsvergebung Die Weißbinder- und Glaferarbeit für die laufende Unterhaltung der Stadtknaben- fchule soll Mittwoch, 29. Juni d. I., vormittags 11 Uhr, öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur «Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsftist 14 Tage. Gießen, am 23. Juni 1904. Städtisches Hochbauamt. I. A.: Altvater. Verdingung von Nrönwn.uMrtieiten Die zur Räumung der Horloff von Hof-Graß bis zum Abschlag an der Utphe—Berstädter Gemarkungsgrenze, sowie des L'ehn- unb Riedgrabens erforderlichen Arbeiten, veranschlagt im lanzen zu rd. 6800 Alk., sollen in Liner größeren Anzahl Lose durch wffentliches Ausgebot an Ort unb Stelle vergeben werben. Zusammenkunft Moutag deu 27. Juni, vormittags 71/, Uhr, frei Hof-Graß. Gießen, ben 20. Juni 1904. lhrotzh. KukturiuspeKttou Kietze«. Witz mann. 5393 R8D0LFS0SSE-6IESSEB SCHULSTRASSE 7 SCHULSTRASSE 7 Annoncen-Annahme für alle Zeitungen und Zeitschriften alleinige Inseraten-Annahme übertragen: Giessener Anzeiger Die Bahnhofswirtschaft Deutsche Juristen-Zeitung Deutsche landwirtschaftliche Genossenschaftspresse Berliner Illustrierte Zeitung Bank-Archiv Pri vat-Bea mten-Zei tu ng Deutsche Eisenbahnbeamten-Zeitung Allgem. Zeitung des Judentums Fliegende Blätter Kladderadatsch Lustige Blätter Gartenlaube Ueber Land und Meer Westermanns Monatshefte Bazar Elegante Mode Wiener Mode Neue Musik-Zeitung Berliner Architekturwelt Architektonische Rundschau Giesserei-Zeitung Württembergische Bauzeitung Sondags-Nisse, Stockholm De Hollandsche Illustratie De Amsterdamer, Weekblad vor N. Magyar Salon-Otthon, Budapest Nova, St Petersburg etc. etc. Berliner Tageblatt Berliner Neueste Nachrichten Berliner Morgen-Zeitung Augsburger Abend-Zeitung Neue Züricher Zeitung Schweizerisches Handelsamtblatt Technische Rundschau Mitteilungen a. d. Praxis des Dampfkessel- u. Dampfmaschinenbetriebes Schweizerische Bauzeitung Zeitschrift des Österreich. Ingenieur- und Architekten-Vereins Der Kompass Münchener medizin. Wochenschrift Deutsche medizinische Wochenschrift Aerztliches Vereinsblatt Zeitschrift für diätetische und physikalische Therapie Medizinisches Korrespondenzblatt Hospitalstitende Kopenhagen Tidsskrift for d. Norske Laegeforening Apotheker-Zeitung Deutsche Kolonialzeitung Mitteilungen des Deutschen und Oesterreichischen Alpen Vereins Haus, Hof, Garten Wochenblatt des landwirtschaftlichen Vereins in Bayern —, Nachstehende Zeitungen und Zeitschriften FZZ ; I haben der Firma RUDOLF MÜSSE die [j Hochachtungsvoll empfohlen Elise Rühl 25 Seltersweg 25. 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Schmeling, welcher meinen Sohn roegeit Stotterns unterrichtet hat, kann ich als praktisch und leicht faßlich bestens empfehlen. 03440 Schwerin L M. Dr. v. Platon, Oberstabsarzt. Vorjährige Bamen-Blasen ™ dem Bemerken zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Einlösung dieser Schuldverschreibungen und zwar vom 1890er Auleheu Lawn Hennis Tournier Hießen Der rNeldeschlntz ist bis Samstag den 25. d. Mts., nachmittags 6 Uhr hinausgeschoben. Die Herrschaften, welche ihre Beteiligung mündlich zugesagt haben, werden gebeten, sich in die aufliegenden Ästen einzuzeichnen. Die Listen liegen auf: im Offizierskasino, im Lesezimmer des Gesellschaftsvereins, in der Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers, beim Hausverwalter der Universität und beim Hausverwalter der chirurgischen Klinik. tesverltauf. Damen-Blusen, Kinder-Kleidchen, Knaben-Blusen verkaufe wegen gänzlicher Aufgabe zu bedeutend herabgesetzten Preisen. Der Hournier-Ausschuß In Auftrag: Lit. F • G , H . 3 , K Es wird dies mit von 8 bis 12 Uhr vormittags, taS1,Ch „ 2 „ 6-/, „ nachmittag Samstags nur bis 4 Uhr. Ächtung für Motorfahrer und solche, die es werden wollen I Progreß-MmÄtt! sind die einfachsten, billigsten unt> zuverlässigsten im Betrieb. Ber den Zuverlässigkeitt'iahrten nn Taunus, auf dem Feldberg (E w> Berltn—Leipzig, Frankfurt a. 1 >- Berlin mit ersten Prcneu doucrl. Empfehle 3 HP mu Elektro- Magnetzündung zu Mk. ooO. . alle Ersatz- und Zubehörteile, sowie Ausrüstung-.) • biegcnimnia. Man verlange Katalog von dem General-Vertreter Job. Häusler Frankfurt a. M., Opernplatz 14. Telephon 20oo. Bank für Handel und Industrie Depositenkasse Giessen (Darmstädter Bank) Giessen Eingezahltes Kapital 132 Millionen Mark Gegründet im Jahre 1853 Bankgebäude: Johannesstrasse 1. — Telephon 120. Hauptgewinne: Mark A ^100,0001 * »0,000 A 10,000 Telegramm! Aus zsill Glljlhallie zur ulten Pos!, WMorstr. 24. Inhaber: Wilh. Schneider. Mache die geehrten Einwohnern oon Gießen und Umgegend aufmerksam, daß ich von Mittwoch, ben 22. Juni bis Dienstag, den 28. Juni tm Hofe des Gasthauses zur alten Post zwei Waggon- ladungen Emaillewaren, bestehend aus sämtlichen Haus- und Küchengeräten, zum Verkaufe ausstelle. Zum Beispiel ein großer Posten Spülwannen 70 cm 4 Mk., 65 cm 3,50 Mk., 60 cm 3 Mk., 55 cm 2,50 Alk., 50 cm 2 Mk., 45 cm 1,50 Alk. pro Stück, ferner Teigschüsseln mit Griffen das Stück von 1 Mk. an und höher. Kaffeekannen, Teekannen von 20 Pfg. an und höher. Wasserkannen von 20 Pfg. an und höher. Eßteller 3 Stück 20 Pfg. Schwere Wasser- Eimer 90 Pfg. 28 cm. Tollett-Eimer mit Holzgriff 2 Mk. Nachtgeschirre von 30 Pfg. an bis 50 Pfg. Schaum- und Schöpflöffel von 10 bis 20 Pfg. Kerzenleuchter 20 Pfg., 3 Stück 50 Pfg., ferner einen großen Posten Wasserkessel, Sticlkasserollen, Bratpfannen, Suppen- und Gemüse-Schüsseln, Kaffeetassen, Kmnpen, Salz- und Mehlsässer, Rodonformen, Reibeisen, Trichter, runde und ovale Waschbecken, Fischkocher, Spargelkocher, Kochtöpfe. Sämtliche Artikel sind von jeder Größe und Farbe vorhanden. Deshalb versäume niemand, seinen Bedarf gut und billig zu decken. Ich sehe einem geneigten Zuspruch entgegen Weder« «n Panne« §er Mo ■ to1e, die »»j London, LianMg vom^- | sönlich die Fuhr» Peiersbur» des w 22. t>- I em der SM bis« ssegend CH der aus dichten KovM wachen Die Pas sei Remter ebenfalls f um h Uhr nachnnt Kavallerie- und Fr Kavallerie borrlieft keine Verluste. Auf getötet und vcrwu der japanische Wannianpudfc dem T-cae von Ssn ausgeführt. Äns de Straßen besetzte t auf der nördlichen tz'chm, 15 Werst o lief)en Sttaße den Siahotfan. Gin weitere den Kaiser vom ! Ä r m e e, die von marsch nach 9? Kurokis habe ih anscheinend, um bic ’.'i eine Pinie gu l der feindlichen Vorh ungefähr eine Divi zahlreiche Jnsanter Sainmtsi errichten diansien Befestigun schütze ausgestellt, wache das^Dorf § mulsi, besetzt, das Petersbure des Generals Saö besagt: Am 21. I, Uhr morgens unse von Sseniutschen 'landen. Unsere b bem Andrange des weiter nach Kaitscl gegen neun Eskadr onsanterieobteilun den nach unh na unb gegen abend lapanischen < die aus Ml Angabe KavaUerj. Ein ttgr entwirft der englifr » °°s AntU ?wlacht von Ki der Schlat ;-ite iMnische AS * Stt< Es Ä“?. Zeit, die nn D 'Edei | MV • Andere ™ t.' de I mtr ; 's*'« . 4? * && r,'" hi do> Auleheu: zu 2000 Mk. „ 1000 v , 500 , „ 300 , v 200 „ Neuheiten. Sirohhdten für Herren, Knaben und Kinder. Sommermützern in weiss und farbig. Grösste Auswahl, billigste Preise. 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Philipp Schwager Wwe., (Inh.: Carl Haas jr., Gießen) Ringofen-Kalkwerke. 8m- ui WchWkÄ - ÄM stets vorrätig. 785 Telephon: Kalk werke 9lr. 200, Kontor Nr. 282.