-E Mbtottith ®Sq 1904. *****&* *lnitr 7'MU Je9tn L> st-' S*MS*h ,a'nzer ÄL°AÄ ">i V» & 5S5«| W 5’>i ÄR-Ä «••“ft! [400] 643 778 Mä" 93 009 Ä! [1000] 6 74 6014 27 129 20811" 873 703342 m? 3 29 13000142 84 fc * J» «M4f400]||y 1®8U189Ä W] 42 512 66 tau 90 243 329 4961b 8 182 226 30 51[||j;' 00] 747 56866961 » W 82 [400] IU 0)984 88 ' 275 84 85 324 ]W’; 906 9 31 36 [400] ir 0) 40 46 400. 4)1 < JOJ 90 307 498 548 71 7Ö 668 738 19000(1 000 ) 88 817 3< D 7 816 28 [400]^ II 38 41 85 [490] 989 [i 2 [400] 79 91 634-1' 64150001 71 84 578 M » 87 242 W 4)2 Süll 12 68 [ion] pi n: 1573 91 [ION MO 65(400] 5)1 © 55 3 IG 10001 572 KW] 7« 0 800 [<««(« 574 (1000) waw 11 23 SHOW O] 61 219 72 96 V $201 5 Iß & V' [400] 913 28 7 19 Tfi 1400] 407 530 601 3 7484! 532 812 M 1 322 76 432 4^ ■ 3 516 617 [400'5 ’: 7 84 344 58 Ö # )] 272 99 329 35 (4* »g 1 72 4910957^-1 # 67 71 [400] 08 1 3 63 74 28i » 4 S81MJ«# t»n25 222 400 KZ 4160 .«M sSs *i«te u , ■$#' . Ä |OÖ° ,11Ä ■ ALÄ ZKl •19 jOjljyi 8L] M 154. Jahrgang ErfteZ Blatt Mittwoch 23. März 1804 EZ iNc. 70 »scheint täglich ii tiex Sonnlag-. £tn Biebener Anzeiger p6m im Wechsel mit Ir hessischen tandwlrl |[ kW ebener Jamillen» ! Ijl.lier viennal in der i kloche beigelegL istilaitonsdruck u. 93er- I* bet Brüh l'schen hDer Entfernung sehr gut ein. Gegen 10 Uhr früh titoi tiine Granate einen japanischen Panzer, der sich ent- sssÄnh Nachdem das Bombardement gegen 11 Uhr vor- tü-pg aufgehört hatte, entfernten sich die feind- LHdu -1 Schiffe, ohne unser 'Geschwader anzu- t!)' i en. — Nach einem weiteren Bericht des Gene- r: olf Stössel bestand das feindliche Geschwader, das vor Wort Arthur erschien, aus 6 Panzern unb 12 Kreuzern. (fWflin 9 Uhr früh teilte sich das Geschwader. Die Panzer rmud die Torpedoboote nahmen Stellung zwischen Liauti- f'!)f)cn Lind der Golobinabucht, während die Kreuzer in zwei (Stniptrn nach Süden und Südosten von Port Arthur gingen. U!m 9 Uhr 20 Min. eröffnete der „Retwisarr" das Feuer ilä5er liautischan hinweg gegen die feindlichen Panzer, welche cLTitroo: tefen und auf die Stadt zielten. Inzwischen ging bin? russische Geschwader auf die Außenreede und formierte sisÄ ir Linie. Gegen 11 Uhr schwächte sich das Feuer ab. Ii.o? jc panische Geschwader vereinigte sich, dampfte langsam nmifi r iidosten ab und war bis Mittag verschwunden. 5 r rj|[t|| ch e Soldaten wurden während der Beschießung gelötet, 9 verwundet, 1 leicht verletzt. Endlich schickte General Stössel noch folgendes Tele- gipftoim Um Mitternacht des 22. März erschienen im Lichte dem edrcintocrfer japanische Torpedoboote, welche von un- sexrm s^achtschiffen und Festungsbatterien beschossen wur- >cm. Tas Feuer dauerte 20 Minuten. Um 4 Uhr morgens rrmtlfc der Angriff wiederholt. Um 6 Uhr 30 Min. morgens rhm won Süden vier fei-ndliche Schiffe, darauf das ganze G^Icbwader, bestehend auf elf größeren Schiffen und acH 7crpedobooten. Unser Geschwader ging auf die Reede, ui n dein Feind zu begegnen. Um 9 Uhr feuerten die feind- i M Panzerschiffe auf Liautischan, begaben' sich hierauf ri'nlrr die Berge von Liautischan und nahmen von dort POm Arthur unter Feuer. Vom Kriegsschauplätze. (Hm Telegramm des Statthalters Alexe- . c'n? an den Zaren aus Mukden vom 22. März besagt: (i/rrcra!: Mischtschenko berichtet, daß am 17. März russische Pw ttcuiillen bei Annäherung an An d schu auf dem linken llf'Jeih:8 Tschintschanghang gegenüber der Stadt feind- l i ahe (i r d w e r k e bemerken. In Joengpjoeng ist der Feind i cid uiicht erschienen. Man glaubt, daß sich in Andschu eii i'tjuunische Division und in Pjoengjang der übrige Teil de »rnflittt japanischen Armee befindet. Als wir den Bericht übuA dile Ankunft zweier feindlicher Schwadronen in Pakts, 'icinN erhielten, schickten wir dahin 200 Reiter, um den . 'n mm Ueberschreiten des Paktschoenggang zu verhindern. UnH'e Reiter bemerkten auf dem linken Ufer drei Schwa- welche sich bei Ankunft unseres Detachements ohne Ges[i'ch nach Andschu zurückzogen. Tie Schwadronen der bestehen aus 190 Pferden. Nach einer Meldung vol'nlS'. d. M. besetzten an diesem Tage 300 japa - n i i'säe Reiter Joengpjoeng. Material für Feld- brvJit'r. ist südlich und nördlich von Andschu bereitgestellt. s'ch Informationen beim Generalstab hat die russische Iniü'" tl'ntur ihre Kontrakte für die Verpflegung der rn ssischen Armee hauptsächlich mit vier der Verwaltung 'Siir- mandschurischen Bahn und der russisch-chinesischen odÄ niahestehenden Personen abgeschlossen, die mit den C-1 n und wirtschaftlichen Verhältnissen der Mandschurei fc'i "V’rtraut sind. Die Abschlüsse sind, da sie sehr recht- zertÄz erfolgten, zu günstigen Preisen für die Krone gemacht wo Tib.n. Vieh und Getreide soll nach den Angaben anc trvselben Quelle ganz ausreichend vorhanden sein. Au'? allen größeren Stationen der mandschurischen Bahn sinkt [sspße Proviantlager angelegt worden. See bisherige russische Gesandte in Tokio, Baron R o fi'!n„ ist in Petersburg eingetroffen. Er erzählte: Seit ~ r • entfachten Studenten und kleine Be- i nn li bde Kriegslust im japanischen Volke. Tie Zivi.L'w im Kabinett suchten anfangs zu beschwichtigen, ber:' i e:gsminister und der Marineminister wußten jedoch ihres umlegen und die Hofpartei zu überreden, daß ein frieipsi^ees Einlenken dem Volkswillen entgegen sei. Mitte IarllM war der Krieg schon beschlossene Sache. Das Christentum in Japan. der letzten japanischen Missionsstatistik betrug im S'tifra 1!X)2 die Gesamtzahl der eingeborenen Christen in Ivp::m rmnb 130 000 Seelen. Davon waren 46 634 Pro- feftefto. 26 680 griechische uub 55 824 römische Katholiken. Das' fitib keine großen Zahlen im Vergleich zu der auf 46 91'1 ir'5.eiiii berechneten Bewohnerschaft des Jnsclreichs. Aber das: ZiWltat gewinnt an Bedeutung, wenn man erfährt, da>'; ‘ ai vor 30 Jahren die Strafgesetze gegen die Christen auffi^fobom und die Tekrete gegen die „böse Sekte" von den öffentlichen Anschlagebrettern entfernt wurden. Cs ist bezeichnend für die japanischen Verhältnisfe, daß die gebildeten Schichten des Volks am ersten in Beziehungen zur christlichen Religion getreten sind. Die ländliche Bevölkerung hält sich fast ganz fern, dagegen soll die Hauptstadt Tokio nicht weniger als 14—15000 Christen unter ihren Bewohnern zählen. Aus den Gemeinden der verschiedenen Missionsgesellschaften sind bereits die Inhaber folgender angesehener Aemter hervorgegangen: ein Kabt- nettsminister (Graf Aoki); ein Präsident und ein anderes Mitglied des Reichsgerichts; zwei Präsidenten im Unter* Hause des Parlaments; zwei oder drei Vize-Staatsminister usw. Im ersten Reichstag saßen zwölf Christen. Im Heer sollen 155 christliche Offiziere sein; auch einige hervorragende Stellen in der Marine sind mit Christen besetzt. Aus den Universitäten und an den höheren Regierungs- fchulen findet man unter Lehrern und Lernenden die Christen in unverhältnismäßig großer Zahl. Dasselbe gilt von den Studierenden, die auf Kosten der Regierung ins Ausland gesandt werden. Drei ber großen Tageszeitungen Tokios stehen unter Leitung christlicher Männer. Von den Wohltätigkeitsanstalten, die aus christliche Initiative zurückzuführen sind, sei nur das treffliche Waisenhaus in Okayama erwähnt. „Dieses Hervorleuchten von Christen", lesen wir in Munzinaers Buch „Japan und die Japcmer", dem wir diese Angaben entnehmen, „ist nicht auf Rechnung des Zufalls zu setzen. Sie haben auf das Leben des japanischen Volkes einen tiefen Gndruck gemacht. Der Einsluß, den man ihnen zugestanden hat, is! ein Tribut, den man der Religion, die sie zu dem machte, was sie sind, unbewußt entrichtet." Chinas Vorbereitung. Gin eigentümliches Licvt auf die von China in aller Form und wiederholt gegebene Versicherung, strikte Neutralität im russisch-japanischen Ktnege beobachten zu wollen, wirft das vom Pekinger Auswärtigen Amt an die ausländischen Regierungen gerichtete Ersuchen, die Frist zur Bezahlung der Kriegskosten-Entschädigung zu verlängern, damit China in diesem Jahr die zu zahlenden Summen zur eigenen Verfügung habe. Es ist kaum anzunehmen, daß die Mächte, abgesehen vielleicht von England, auf diesen Wunsch eingehen. Aus Berlin, Paris, Petersburg ist bestimmt ein rundes Nein zu erwarten. Tenn be/ Zweck der Geldan- sammlungen kann doch nur der sein, China im gegebenen Augenblick das Eingreifen in den Krieg, zu Gunsten Japans, zu ermöglichen. Ter Einwand, daß China in den Stand gesetzt fein müsse, nötigenfalls die Respektierung seiner Neutralität zu erzwingen, ist bezeichnenderweise von Japan der Pekinger Regierung an die Hand gegeben worden. Wer glaubt im Ernst, daß Japans „dringendes" Ersuchen an China, neutral zu blewen und ihm nicht *ur Hilfe zu kommen, auftichtig gemeint fei? Natürlich, solange Javan China nicht braucht, solange es mit dem russischen Gegner allein fertig zu werden meint, ist Chinas Neutralität wünschenswert. Ter Grund ist einfach genug: Japan will möglichst allein die Früchte seines etwaigen Sieges ernten. Teilhaber an der Beute soll China nur bann sein, wenn alle Stricke reißen, wenn Japan in die Gefahr kommt, geschlagen zu werden. Mit China besteht also gewissermaßen eine Rückversicherung für den äußersten Fall. Tritt der ein, dann finden sich die Gelben gegen die Weißen zusammen. Es ist kein Geheimnis, daß am Pekinger Hof eine einflußreiche Kriegspartei be- tcht, die nur mit Mühe durch das Machtwort der Kai- erin-Witwe zurückgehalten wird. Es können aber auch apanische Siege den Chinesen derart zu Kopfe steigen, )aß die Bevölkerung mit unwiderstehlicher Kraft den An- chluß an Japan verlangt, um Rußland endgiltig zu vertreiben und anderen Mächten jede Neigung zu ähnlichen Aneignungen, wie derjenigen der Mandschurei, zu benehmen. In jedem Falle ist es ein bedenkliches Anzeichen, daß China die Kriegs-Entschädigungszahlung hinauszuschieben trachtet. ♦ Tie Zarin wird jedem Soldaten in Ostasien ein persönliches Geschenk verabreichen lassen, bestehend aus einem Kleidungsstück unb einigen Süßigkeiten. Tie Kosten hierfür sollen aus der Privatschaiulle der Zarin bestritten werden. Dcnllches Keich. Berlin, 22. März. Man meldet aus Po r t M a h o n: Ter Kaiser traf heute vormittag an Bord des „König Albers ein. Nachdem der deutsche Konsul und die spanischen Behörden sich gemeldet hatten, begab sich der Kaiser unter Salut an Land, um am Grabe des hier verstorbenen Kapitänleutnants von Bunsen einen Kranz niederzulegen. Tie Abfahrt erfolgte heute nachmittag fünf Uhr. Als ber „König Albert" durch die langgestreckte Einfahrt zwischen den alten spanischen Befestigungen hindurch den inneren £afen verließ, feuerte spanischer Kreuzer Salut, den der „Friedrich Karl" erwiderte. Tie Bevölkerung war in Scharen an den Ufern versammelt und umschwärmte die deutschen Schiffe in Booten. Ueber diesen wenig bekannten Hafen sind dem „Leuchtturm" folgende Mitteilungen zugegangen: Mahon bietet absolut nichts für den Vergnügungsreisenden. In Mahon ist ein leeres Arsenal vorhanden, sowie ein recht mangelhaftes Trockendock, ferner [ehr praktische Humm erreservoirs, und eine kleine Insel mit einem Tempelboden aus der römischen Zeit, ber in Mosaik hergestellt ist. Die Stabt ist reinlich, aber langweilig nnb hat als einzige allerdings sehr interessante Anziehungskraft in seiner Hauptkirche eine kolossale Orgel, wohl eine der schönsten der Welt, welche zu Anfang oes 18 Jahrhunderts durch -men Schiffbruch nach diesem entlegenen Orte verschlagen wurde. Tie gesamte Insel isk ein flacher, öder Felsen, bewachsen mit Kapernsträuchern und Mais, ohne jedwede landschaftliche Schönheit, belebt: von unzähligen Schaf- und Ziegenherden. Ter Export von Menorca-Käse, der dem Parmesan ähnlich ist, betrug) im Jahre 1903 über 300000 Mark. Wirtschaftlich fei diese, Insel in Teutschland zwar noch gar nicht bekannt, aber sie könne eine außerordentliche Bedeutung gewinnen. — Am heutigen Geburtstage Kaiser Wilhelms I. bildete das Charlottenburger Mausoleum das Ziel zahlreicher Verehrer des Verewigten. Eine große Anzahl von Kränzen wurde niedergelegt, so von dem badischen Großherroqspaar, dem Erbgroßherzog und feinet Gemahlin. Im Auftrage des Kaisers legte um 12 Uhr General v. Hahnke einen Kranz von Lorbeer und weißen Rosen nieder. — Tie „National-Ztg." meldet: Der Staatssekretär des Innern Graf Posadowsky ersuchte die Bundesregierungen unter Hinweis auf die in Nordamerika beobachteten Erftankungen von Arbeitern in Betrieben zur Gewinnung oder Verarbeitung von Rohpetroleum, die diesbezilgl. Erhebungen in den einzelnen Staatsgebieten zu veranstalten. Außerdem wurde den Bu-ndesreaierungen anheimgegeben, den Gewerbeaufsichtsbeamten die besondere Beobachtung der Betriebe bezeichneter Art aufzutragen. — Gr a f Pückle r sprach gestern nach längerer Pause wieder vor einer Berliner Volksversammlung. Gr sprach ausfallend gemäßigt und forderte zur Bekämpfung des jüdischen Einslu sses nur mit den Waffen deS Geistes auf, Redakteur Kammer begrüßte die Ausweisung der russischen Studenten Mandel stamm und Silber- farb als den Beginn einer antisemitischen Erkenntnis in Negierungskreisen. — Die „Nationalztg." schreibt: Bezüglich der preuß. Wahlrechtsreform wurde innerhalb der national- liberalen Fraktion des Abgeordnetenhauses der Antrag formuliert, daß die anderweitige Feststellung der Wahlbezirke für das Abgeordnetenhaus unter Berücksichtigung der inzwischen eingetretenen erheblichen Vermehrung der Bevölkerung herbeigeführt werde, daß die Gesamtzahl der Abgeordneten und der Wahlorte neu bestimmt wird unb daß die Abteilungen derart gebildet werden, daß von der Gesamtsumme der Steuerbeträge aller Urwähler stuf Zwölftel auf die erste, vier Zwölftel auf die zweite und drei Zwölftel auf die dritte Abteilung entfallen; für die Wahlhandlung sowohl bei der Wahlmänner- wie bei der Abgeorbnetenwahi sind neue, dem Verfahren bei der Stadtverordnetenwahl in den östlichen Provinzen entsprechende Bestimmungen zu treffen. Kiel, 22. März. Die Ausweisung des österreichischen Arztes Dr. Fröhlich-Wien erfolgte, weil der Aus- gewiesene sozialdemokratische Agitation trieb. Dr. Fröh-c lich ist ein eifriger Parteigänger der Sozialdemokrat^ und veranlaßte durch feine aufreizenden Reden die Auflösung einer Versammlung in Breslau. Die dortige ßte» gierung verfügte daraufhin feine Ausweisung. Der Agp tator, der die Alkoholftage zu gunften ber sozialbemokrw tischen Bewegung auszunutzen verstand, entging bisher dadurch der Ausweisung, daß er bald in diesem, bald ini jenem Orte auftauchte unb ber Polizei unb ihrem AuA weisungsbefehl ein Schnippchen schlug. So hielt er feine Agitationsrede in über 50 deutschen Ortschaften mit starker sozialbemokratifcher Wählerschaft. Von Hamburg aus teilte Dr. Fröhlich „mit sozialbemokraüschem Gruß" ben Kieler Gsuossen mit, daß er in Kiel feine Ausweisung erwarte, Tie hiesige Versammlung wurde denn auch für den bevorstehenden Sensationsakt ausgebeutet und die „klassenbe- wußte Arbeiterschaft zum ftammenben Protest" gegen baS: Vorgehen ber kulturgegnerischen Negierung veranlaßt. Oldenburg, 22. März. Zum Zwecke ber schnellen; Verabschiedung des Erb folge gesetze s, das in zwei verschiedenen Landtagen genehmigt werden muß, toirb demnächst ber bis 1906 gewählte Landtag aufgelöst. Die' Neuwahlen finden im Sommer statt. Braunschweig, 22. März. Eine politisch bedeutungsvolle Meldung. ist der „Braunschtv. Landesztg." von durchaus glaubwürdiger Seite zugegangen. Danach war der Kaiser, als er zum Geburtstage des Königs von Dänemark in Kopenhagen ein traf und vernahm, daß der Herzog von Cumberland kurz vorher die Mckreise angetreteü hatte, sehr indigniert unb äußerte zu feiner Umgebung* „Nun lause ich dem Herzog aber nicht mehr nach!" Zeuge dieser Aeußerung war ein hoher Regierungsbeamter. Wie das genannte Blatt weiter meldet, hat in der Tat die Absicht bestanden, eine Vermählung des deutschen Kronprinzen mit einer Tochter des Herzogs von Cumberland herbeizufiihren. Diese Absicht ist aber gescheitert, weil eine von Hannover lerschienene Abordnung ben Herzog gegen eine solche Verbinbung einzunehmen gewußt habe. Marienberg, 22. März. Bei der Reichstagsersatzwahl im Wahlkreise Marienberg-Zschopau, «'Sachen 20) wurden im ganzen 20 608 Stimmen «abgegeben, für Pin kau (Svz.) 10277, für Zimmermann (deutsch- sozial) 59 9 8, für Schanz (Tonf.) 4325. Es Hat sonnt Stichwahl zwischen Pinkau unb Zimmermann stattzufinben. Koburg, 22. März. Eirre Konferenz sämtlicher thüringischen Staatsminister ist auf ben 12. April hier einberufen. Gutem Vernehmen nach handelt es sich um die BeschLuß- fass'-V-g über einen engeren Zusammenschluß der thüringischen Staaten in Bundesratsfragen. Wiesbaden, 22. März. Der König der Vel- gi er ist heute nachmittag aus Brüssel hier eingetroffen und hat im Hotel Wilhelma längeren Kuraufenthalt ge^ nommen. Leipzig, 21. März. Die heute abend aFgehaltene Aerzteversammlung wer außerordentlich zahlreich besucht. Die an den Bericht über den gegenwärtigen Stand des Streites mit der Ortskrankenkasse sich anschließende Aussprache zeigte die unerschütterliche Einmütigkeit der gesamten Leipziger AerKteschaft, die sich zuletzt auch in der einstimmigen Annahme folgender Resolution kundgab: „Tie versammelten Aerzte erklären einstimmig, daß ihrer Ueberzeugung nach die der Ortskrankenkasse am 1. April voraussichtlich zur Verfügung stehenden Aerzte weder der Zahl noch der Beschaffenheit nach genügen werden, das an sich verwerfliche neue Arztsystem durckMführen. Die Leipziger Aerzte sind nach wie vor einig und lehnen es auf das Bestimmteste ab, ihrerseits auch nur das geringste zur Durchführung dieses Systems beizutragen." Ausland. London, 22. März. Tie Beisetzung des Herzogs von Cambridge fand heute vormittag in der Westminster-Abtei statt. König Eduard, K migin Alexandra und die übrigen Mitglieder des Königshauses, Vertreter fast aller Staatsoberhäupter Europas und die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden nahmen an der feierlichen Zeremonie teil. . Rom, 22. März. Tie Affäre des Exministers Nasi (über die das Wesentlichste schon mitgeteilt wurde), ist in eine entscheidende Phase getreten. Abg. Saporito, Vorsitzender des Ausschusses der Budgetkommission, verlas vor diesem heute seinen Bericht über die Amtszeit Nasis als Unterrichtsminister. Ter Bericht enthüllt eine große Korruption in der Gewährung von Unterstützungen und Verschleuderung großer Summen. U a. brauchte Nasi in zwei Jahren 54 060 Lire für Reisen. „Giornale d'Jtalia" sagt, ein Kommentar sei überflüssig, der Eindruck des Berichts sei der, daß es sich nicht um die Taten eines Ministers, sondern eines Feindes handelt, der ein erobertes Land durchzieht. Man müsse gegenüber den fast unglaublichen Tatsachen zweifeln, ob Nasi nicht g e i st e s g e st ö r t sei. Palermo, 22. März. Chamberlain und Gemahlin weilen augenblicklich hier; es heißt, er treffe Vorkehrungen, um eine Begegnung mit Kaiser Wilhelm herbeizuführen, wenn dieser Palermo passiert. Aschab ad, 23. März. Hier geht das Gerücht um, der <§mir von Afghanistan sei vergiftet worden. Aus Stadt und Land. Gießen, den 23. März 1904. und begründete Aussicht auf Erhaltung des Lebens vor- Händen fein/ (b.) M ainz, 23. März. Ter Entwurf des Gemeindesteuergesetzes beschäftigte eine gestern abend im „Kötherhof" vom Schutzverband der Hauseigentümer und Verein für selbständige Gewerbetreibende einberufene Protestversammlung. Rechtsanwalt Gries er hielt einen Vortrag, worin er ausführte, der vorgelegte Steuerentwurf entspreche nicht dem humanen Gedanken der Gegenwart, er erinnere an die Lehnsperiode, in welcher der wirtschaftlich Starke die Lasten auf den wirtschaftlich Schwachen abgewälzt habe. Es sei eine schreiende Ungerechtigkeit, daß der Schwache auch noch die Schulden besteuern soll, während der Starke solche nicht habe. Schließlich wurde vorgcschlagen, daß der Vortrag zu einer Tenkschrift ausgearbeitet und mit einer zu fassenden Resolution der Regierung und den Landtagsabgeordneten übermittelt werde. Auch den Vereinen in Tarmstadt, Bingen, Worms und Gießen soll die Resolution unterbreitet werden. Eine längere Resolution fand einstimmige Annahme. Mainz, 22. März. In der gestrigen Sitzung des Kreistages des Kreises Mainz wurden an Kreisausgaben für das Jahr 1904 05 540 895 Mk. bewilligt; ferner genehmigte der Kreistag einen jährlichen Zuschuß zu den Kosten des ObstvcrwertungSbureaus in Frankfurt a. 9)L, welches von den Obstzüchtcrn des Kreises in so bedeutendem Maße in Anspruch genommen werde, daß alljährlich zwei Drittel des erzielten Obstes durch das Bureau in Frankfurt a. M. zur Verwertung käme. — In geheimer Sitzung der Stadtverordneten-Versammlung wurde das mit der Süddeutschen Eisenbahn-Gesellschaft getroffene lieber- einkommen genehmigt, nachdem die Pferdebahn bereits am 1. April in das Eigentum der Stadt Mainz übergeht. F r a n k f u r t, 22. März. Die e l e k t r i s ch e B e l e u ch t u n g im Opernhause soll nunmehr mit einem Kostenaufwand von 400 000 Mark in§ Werk gesetzt werden, deren Bewilligung der Magistrat soeben von der Stadtverordnetenversammlung verlangt. Da? Amt hat durch Umfragen bei elektrotechnischen Fabriken festgestellt, daß die Anlage noch in diesem Sommer hergestellt werden kann, wenn die Installation des Hauses in denjenigen Räumen, in welchen es der Betrieb während der Spielzeit zuläßt, baldmöglichst begonnen werden und wenn das Haus vor Beginn der neuen Spielzeit sechs Wochen hintereinander zur Verfügung gestellt werden kann. — Der Großherzog von Hessen hat heute nachmittag die Automobil- ausstelluna besucht und ist abends nach Darmstadt zurück- L. U. S e. Exz ellenz der Groß herzoglich Hessische außerordentliche Gesandte und bevoll- mächtigte Minister am Königlich Preußischen Hofe, Bevollmächtigter zum Bundesrat, Wirklicher Geheimerat Dr. oon Neidhardt in Berlin begeht morgen die Wiederkehr des Tages, an dem er vor 50 Jahren an der Universität Gießen zum Dr. juris. promoviert wurde. Die juristische Fakultät hat ihm zu diesem Tage, unter Ueberreichung eines Glückwunschschreibens, das Diplom erneuert. ** Hessisch-Thüringi sch eStaatSlotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klaffe fiel ein Gewinn von 20 000 Mk. auf Nr. 7759 (nach Mainz'), zwei Gewinne von je 10 000 Mk. auf Nr. 76159 (nach Dessau), 87886 (nach Altenburg), ein Gewinn von 5000 Mk auf Nr. 99371, Gewinne von je 3000 Mk. auf Nr. 4571 15314 19631 20977 42631 43751 59133 60196 82628 82642 89337. (Ohne Gewähr.) ** PassionSspiele. Ein sehr intereffanteS Schauspiel wird heute abend 8 Uhr im Neuen Saalbau geboten werden. Nach dem Muster der Bauernspiele, wie sie in Oberammergau und einigen anderen Orten von den Dorfbewohnern aufgeführt werden, finden Aufführungen der Passionsspiele unter der Leitung des bekannten Christus- darstellers Leopold Peterka statt, dessen Spiel von allen Hamburger Blättern, wie wir uns überzeugen, sehr gelobt wird. Schade, daß für das Bekanntwerden dieser interessanten Darbietung, die gerade jetzt, kurz vor Ostern, jedermanns Interesse erwecken muß, wie es scheint, von der Geschäftsleitung des Unternehmens nicht genügend gesorgt worden ist. Möge heute abend trotzdem, wer irgend kann, den Besuch der Spiele nicht versäumen. Es hat ja nicht jedermann Gelegenheit, die Oberammergauer Passionsspiele, die nur alle zehn Jahre stattsinden, sich anzusehen. Wie wir aus Zeitungsberichten entnehmen, wird zuerst ein Prolog gesprochen, dann erfolgt das Vorspiel »Der Einzug Christi in Jerusalem" und eine Anzahl von Bildern aus der Leidenszeit Christi. Morgen abend wird, wie auch aus Inseraten hervorgeht, eine zweite Aufführung der Passionsspiele stattfinden. ** Ter verstorbene Kunstmaler Otto Fritz hat eine Anzahl beachtenswerter Gemälde hinterlassen, die zurzeit bei dem Kunsthändler Hochstätter am Seltersweg zu besichtigen find. Es sind zumeist Genrebilder von ansprechenden, heiter gefälligen Motiven, ausdrucksvolle Studienköpfe und farbenftohe Landschaften, Werke respektablen Kunstfleißes. Tie Witwe sieht sich genötigt, zu den niedrigsten Preisen diese gefälligen Gemälde rum Verkauf zu stellen, und es ist anzunehmen, daß sie binnen kurzem Käufer finden werden. *• Die Betriebs-Eröffnung der Bahn Butzbach- d) findet am 24. März statt, lieber den aufgestellten Fahrplan ist man, so schreibt die „H. L. P.", in Lich und Umgegend nicht sonderlich erbaut und es scheint dabei mehr darauf Bedacht genommen zu sein, den Verkehr nach Butzbach zu lenken. Man erklärte sich dies namentlich auch damit, daß der Zug, welcher in Butzbach 7.30 abends abfährt, gar nicht bis Lich gelangt, sondern in Muschenheim, wo er um 7.58 Uhr ankommt, 8.08 wieder Kehrt macht und nach Butzbach dainpft. *• Eisenbahneinnahmen. Im Februar betrugen die Einnahmen bei der Preußisch-Hessischen Eisenbahn-Gemeinschaft Mk. 1 095 570 000, also Mk. 9 045 000 mehr wie im Vorjahre. Die Haupt-Mehr- gekehrt. Frankfurt, 22. März. Als vor einer Reihe von Jahren die Goethestraße gebaut werden sollte, schwebten Verhandlungen mit den Anliegern der Kalbächergasse, die event. erbreitert werden sollte. Das Projekt scheiterte damals an der Höhe der Forderungen für die Häuser. Inzwischen haben sich die Jntereffenten anders besonnen und dem Magistrat für die Freilegung der verkehrsüberlasteten Gaffe 216 000 Mark zur Verfügung gestellt; jetzt kann die Freilegung durchgeführt werden, welche dis Stadt 600 000 Mark kostet. Kleine Mitteilungen aus Hessen uno den Nachbarstaaten. Unter den aus dem Klapperfeld- gefängnis in F r a n k f u r t entflohenen UntersuchllngSgefangenen befindet sich auch der kürzlich verhaftete Reisende Max Niethe aus Berlin, der sich in verschiedenen Fällen des Verbrechens gegen das keimende Leben schuldig gemacht hat. Niethe ist noch nicht wieder ergriffen, außer ihm fehlen jetzt noch vier der Entflohenen. — Die Frühjahrsmeffe in Frankfurt nimmt Mittwoch, den 23. März, ihren Anfang. Sie dauert drei Wochen. — Sonntag, den 27. März, eröffnen die Niederwaldbahnen den Betrieb, der bis zum 30 September dauert. Seit dem vorigen Jahre ist eine direkte Dampfschiffverbindung von Rüdesheim-Bingen nach Schloß Nheinstein eingerichtet. — Im Magen eines in Gaulsheim verkauften Fisches wurde ein goldener Ring im Werte von 40 Mk. gefunden. — Ein Landwirt von Gau-Wein- Heim machte dieser Tage beim Roden bedeutende Funde in Tongefäßen, Halsspangen, Brachen nnd dergleichen. Die Gegenstände scheinen aus sogenannten Brandgräbern herzurühren. Vermischte». • Berlin, 22. März. Der vielerörterte Baudissinsche Roman „Erstklassige Menschen" wurde heute in Berlin in den Buchhandlungen beschlagnahmt. * Budapest, 22. März. Die Polizei hob in dem größten Cafö eine unter dem Schutze des Cafetiers stehende Falschspielerbande aus, der die Fremden ihrer Barschaft beraubte. Es kam zu einem förmlichen Kampfe mit dem Cafetier und seinen Spießgesellen. 20 berüchtigte Falschspieler wurden verhaftet. • (Sofia, 22. März. Hier wurden die Urheber des in der Brüsseler SocietH coloniale industrielle verübten Diebstahls von 1 30000 Frcs. verhaftet und zwar zwei Beamte der Gesellschaft. • Die „Gewissens - Ehe". Zwei Studidrende an der Gothenburger Hochschule, Herr Frithjof Palmer und Frl. Garling, machen, wie man den „Münch. Reuest. Nachr." aus Kopenhagen schreibt, in den Lokalzeitungen bekannt, daß sie eine „Gewissens-Ehe" eingegangen haben, d. h. daß sie ohne irgendwelches Zutun der weltlichen oder geistlichen Behörden des Landes einen Ehebund geschlossen haben. Die kleine Nachricht hat natürlich die Stadt und nicht zuletzt die akademische Welt in Aufregung versetzt. Die Familie der jungen Frau verstieß sie und der Rektor der Hochschule sandte dem Paare eindringliche Vorstellungen und Warnungen. Eine solche Ehe wird in dem Schriftstücke des Rektors als ein „ärgerlicher Wandel" bezeichnet, aus welchem Grunde das eheliche Verhältnis der beiden Studenten als ein „Vergehen ernster Natur" gegen die Statuten der Schule angesehen werden müffe. Auch heißt es, man habe von dem Paare einnahme entfällt auch diesmal wieder auf den Güterverkehr verlangt, daß es sich bürgerlich trauen laffen solle, was mit einer Summe von Mk. 6 492 000, wahrend der Per- passend in Kopenhagen hätte geschehen können. Natürlich sonenverkehr eine Mehr - Einnahme von Mk. 3 129 000 wird der Fall in allen studentischen Kreisen mit größtem aufweist. Interesse besprochen. Etwa 400 Akademiker von der Universität ** Zu dem Unfall von Allendorf a. d. Lahn zu Upsala, darunter mehrere jüngere Universitätslehrer und wird uns heute mitgeteilt: „Dem in der Klinik befindlichen eine große Anzahl weiblicher Studierende, haben der Gothen- Rangierer Luh aus Allendorf a. d. L., welcher vor einigen burger Hochschule ein Schreiben übersandt, in dem sie gegen Tagen durch unvorsichtiges Rangieren überfahren worden ist, den Verweis des Rektorates kräftig protestieren und das Vorsoll es, den Verhältnissen entsprechend, ziemlich gut gehen gehen der UnioersitätSbehörden scharf kritisieren. Die Kollegen von Upsala suchen zu beweisen, daß eine Verbindung diese, Art nicht für strafbar angesehen werden könne. — Bei uivi heißt man solche „Gewissens-Ehen" sehr prosaisch wilde Eher, Allerdings pflegen die „wilden Ehegatten" ihre Verbindung keineswegs in den Zeitungen bekannt zu machen, sonder» blühen meist sehr im Verborgenen. Ansanas- u. Schlußkurse. Port angekommen. Telephonischer Kursbericht. I. März. 33. Frnnktnrt » " 101.80 4% Oosterr. Goldrente . . 101.90 . 89.80 . 101.85 . 89.95 . 100.40 . 102.00 . 59.60 . 58.85 124.80 43.40 40.15 4% Ungar. Goldrente . . 4"/ Ifaben. Rente , . 4’ Portugieser , . . h6/ Portugiesen. , . . , 1 % C. Türken ... Türkenlose . . . . 4% Uriech. Monopo’.-Anl. 4%% äussere Argentiner Reicheanleihe do. Konsole do . . TT<*8son Oherhessen 31/o ■W,o/B 3»/n «l'/.O/q Vl,% 8**/n Mexikaner 4*/j% Chinesen Electric. 8ot uckert . Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank Dresdener Bank . . Ber iner Handelsgee. Oesterr. Staatxbahn . Lombarden . • » Gotthardbahn • • - Laura'ifltte . . . • Bochum..... Harp-ner . . • Tendenz: fest. 261' ' .1025 ]06 C? ' 203*' ' .1360 . .1^9 154 S • .130.? . u? 193 r» ' 234.0’- ' ' J9L* ' ' 194S ZLniversiläts-Machrichten. — 3um Jenenier Studentenstreit. In der,®et mania" richtet ein katholischer Student aus Anlaß der jünqftf-, Vorgänge eine Anzahl offener Fragen an den „hohen fiölene Seniorenkonventsverband der Korps", in der er sich für dH „Sygambria" ins Zeug legt. Es mag genügen, eine der Frager heranszugreifen; sie ist bezeichnend für das Ganze: „Soll es eine: maßlos verhetzenden nnd skrupellos hetzenden Stndeutenscha: ungestraft gestattet sein, ihre intoleranten und dem ®runb satze der Gleichberechtigung aller Staatsbürger widersprechende: Anschauungen und Prinzipien in weitere Kreise unserer deutsche Studenteuschast zu tragen und so zur Verschärfung der f on. fessionellen Gegensätze in unverantwortlicher Weise bei zulragen?" Die „Germania" stimmt in die Frage des katholische: Studenten ein und meint, sie wolle abwarten, was der „hob; Kösener Seniorenkonventsverband der Korps" darauf ontrooner wird. Wir glauben, daß sie da lange warten kann Privat-Tiskont 3 78 Prozent. Oest. Kredit . Deutsche Bank Darmstädter Bank Bochumer Guß . Harpener Bergbau Tendenz: Fest. An der heutigen Börse standen wiederum Eisenaktien im Vordergrund des Interesses, und namentlich wurden Oberschlemw k Werte aus die anhaltend glänzenden Berichte hin besonders vevar - zugt. Von Kohlenaktien, welche ebenfalls recht fest lagen, erfreuter sich Gelsenkirchen einer besonders regen Nachfrage seitens der kannten Seite. Der Bankakttenmarkt verkehrte ebenfalls m refl». gut behaupteter Tendenz, wenn auch die Umsätze ganz minim» waren, und von sonstigen Werten sind noch, wie bereits neu um erwähnt, Dynamit Trust Shares und die diesen lloncem anq hörenden Werte anhaltend gefragt, wobei die Qualität der.nan • eine nicht zu unterschätzende ist. In österreichischen Wertenlo” _ heute ziemlich umfangreiche Deckungen statt, die eine nicht \m deutende Steigerung vor allem in Kreditaktien nut sich vE Auswärtige Renten, die anfangs für Pariser Rechnung fl?r wurden, gaben späterhin auf Abgaben desselben Platzes wi r nach, und amerikanische Werte tendierten im Einklang mit - Port ebenfalls leicht abgeschwächt. Gegen Börsenschluß t«i - allen Gebieten ein unbedeutender Rückgang ein, ber wollt ieo g auf die Geldsteifheit für den bevorstehenden Ultimo zuruazu n fein dür'tc. Krieskallen der Redalttivn. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.! K. Im 10. Tienstjahre beziehen die Dolksschullebrei: Baden 1250, in Anhalt 1395, in Hessen 1400, in BraunM 1500 Mk. Gehalt. _____ Schiffsnachrichten. Red Star Linie, Vertreter Carl Retter, Gießen, BleW • Der Postdampfer „Zeeland" der Red Star Lime werpen, ist laut Telegramm am 21. Marz wohlbehatte 4* .% Gestern Silberrente 100.50 - -- 99.20 Gerichtssaal. Ein Gutsbesitzer von seinen drei Töchterner- mordet. Vor dem Schwurgericht von Lucera in Italien hat der Prozeß gegen die drei Mädchen Caterina. Ester, Berenice b e Francesco begonnen, die des Vatermordes überführt sind. Vater, ein alter Lebemann, hatte nach dem Tode der Mutter feine Mätresse Marianna Romano in seine Villa bei Bari genommen, und die Töchter waren der Willkür und Bevormundung dieser Person unterstellt. Das gespannte, Verhältnis zwischen Achlrei und Vater nahm noch zu, als die älteste, Caterina, sich gegen de» Alten Willen mit einem jungen Landwirt verlobte. Was in der einsamen Villa alles vorging, ist unbekannt; kurz, als eines TaqeS die Romano aus einen Tag in die Stadt ging, geschah das Unerhörte. Während der Vater seinen Nachmittagsschlaf hielt, schlich Caterina an das Sofa und gab auf den Schlummernden einige Revolverschüsse ab, die ihn sofort töteten. Tann trugen die drei Schwestern den Leichnam des Vaters in einen Schrank, wo sie Ibn verbargen, und flohen nach Bari zu einer Tante. Tie Heimkehr erbe Mätresse entdeckte das Verbrechen, und die drei Mädchen, die im Hause der Tante sestgenommen wurden, gestanden die Tat ohne jedes Zeichen von Neue ein. Caterina, die älteste, ist eine bestrickende junge Schönheit. Ihre Aussagen lauten für den Toten vernichtend. Der einst reichbegüterte de Frances-o hatte zuerst Haus und Hof, brachte aber ohne Rücksicht auf Frau und Kinder alles in liderlicher Gcsellsch.fi durch und mußte schließlich mit den Seinen nach einer fleinen Villa vor der Stadt übersiedeln. Mutter und Töchter wurden fon- während grausam mißhandelt, bis die Mutter vor Gram starb. Tann nahm der Vater seine Geliebte, eine Lehrerin, die bereit« tm Kind von ihm hatte, zu sich, und das Haus ward den unglückliche Wesen, die nicht einmal genug Nahrung erhielten, vollends ju: Hölle. Mit Tränen gestand Caterina schließlich, daß der Vater ü: unter Todesdrohungen und Schlägen vergewaltigte. An dem verhängnisvollen Tage — wo des Vaters Mätresse nach der Stad: gegangen — wollte der Elende das Verbrechen wiederholen, aber außer sich vor Verzweiflung, griff das gequälte Mädchen M Waffe und tötete das Scheusal, das sein Vater war. Allgemeine Bewegung bemächtigte sich des Publikums rote des Gerichtshöfe; bei dieser Schilderung. — Ester sagte in demselben Sinne aut Berenice aber — die geistesschwach ist — fiel in epileptische Krämpfe und wußte sich auf nichts mehr zu erinnern. Auch die Aussage» des Bürgermeisters und anderer Augenzeugen^ stimmten überein, daß in der Villa de Francesco unerhörte Zustände herrschten, mit die Töchter unter dem gänzlich verkommenen Vater schwer erleiden hatten. Natürlich ruft dieser Prozeß in ganz Italien bn - denkbar größte Aufsehen hervor, und man erwartet das Urteil mit begreiflicher Spannung. ____________ Handel und Verkehr. Volkslvirlschast. Berliner Börse vom 22. März 1904. (Mitgeteilt von der Bank für Handel und Industrie, Gießen.) . 202.20 203.75 . 220.25 221.12 . 185.25 135.62 . 192.00 191.50 * . 193.40 193.40 Cavete 2801 Nähere Auskunft erteilen bereitwilligst: 2825 Dr. Korman, Leipzig, Dr. Dippe, Leipzig, Dr. Götz, L.-Plagwitz, Dr. Koeppe, Gießen Alicestraße 3. 2790 Telephon 401. Waschkkbe, rnni) uni) mal ausgezeichnet. 2670 Fr. Krogmann, Bahnhofstrasse 30 WasWtlen Büreau 2760 GLOBDS> M Goto PUTZ- Putz-EM Das Bürgermeister-Amt. 2661 putzt besser als jedes andere Metall-Putzniittel. 4 Plockstratze 4. 4 Plockstraße 4. Spezial-Niederlage in Schokolade, Kakao, Defierts, Bonbons, Tee rc. Diskussion. 01506 Ulimrod-Drillinge mit und ohne Hähne, VMe«nuinflc mu uno onne payne, KI I- »VN „FK -Doppelflinten, BüchSfliuteu. Doppelbüchsen rc. mit und ohne Hähne, Sterbeiällen mit übernommen. 1916 Hochachtungsvoll Georg Schmitt, Glasermstr Vertreter 18527 Hier Nimrod-Gewehrf abrit Thieme & Schlegelmilch, Suhl. 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Der Vorstand deS 2827 Spar-u.Vorschuß-VcreinsTreis I. Becker XII., Rechner. 1W04, vormittags 11 Uhr, auf dem erwähnten at'zugeben. Der Zuschlag erfolgt am 29. März 1904. Gießen, den 21. März 1904. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. binnen 14 Tagen bezahlt werden können. Ettingshausen, den 21. März 1904. Großh. Bürgermeisterei Ettingshausen. Keil. Das Gießener Sargmagazin befindet sich Kaplansgasse 27, Ecke Bahnhofstraße und empfiehlt seine Tannen lackierte, Sichen Polierte, Metall-, Kinder- nnd BerbrcnnungS - Särge zu den billigsten Preisen. Auch werden daselbst sämtliche vorkommenden Arbeiten bei ff ff I>«r» ° . Bekanntmachung. Das sechste Ziel Gemeindesteuer für 1903/04 ist innerhalb acht Tagen bei Meidung des Beitreibungsoerfahrens z^ir hiesigen Stadtkasse zu zahlen. Zahlstunden: täglich 8—12 Uhr vormittags. Gießen, den 23. März 1904. Martin wird nach Cherbourg gebracht, wo er demnächst vor ein Marinekriegsgericht gestellt wird. Madrid, 23. März. In Juarez wurde der berühmteste mexikanische Stierfechter im Stiergefecht von einem wilden Stier getötet. Er glaubte, das Tier bereits getötet zu haben, und wandte sich gerade dankend dem applaudierenden Publiktlm zu, als er unvermutet von dem Stier, der sich wieder aufgerafft hatte, einen derartigen Stoß gegen die Brust erhielt, daß er tot hinfiel. M a d r i d, 22. März. (Senat.) Der Republikaner Labra brachte eine Interpellation ein, in welcher die Regierung um Auskunft über das Zusammentreffen!' zwischen dem König und dem deutschen Kaiser in Vigo ersucht wird. Dorpat, 23. März. Wegen Verbreitung von revolutionären Proklamationen wurden bei sämtlichen hiesigen Universitäts Hörern Haussuchungen Vorgenommen. Mehrere hundert Studenten wur-' den verhaftet. Kartoffeln Späte und Frühe, verseitdet [2802 J. WerthcJmeB* Friedberg (Hessen). . 202.20 . 220.25 . 135.25 . 192.00 . 193.40 ;nz: Fest. Nimrod-Birsch- und Schcibenbüchseu. Aluf Wunsch Ansichtssendung, Preislisten und nähere Auskunft. August Oickore ßund deutscher Dodenresormer Freitag den 25. März, abends 81/, Uhr, im unteren Saale des Cafe Ebel: Beffentlicher Vortrag von Professor Dr. Staudinger aus Darmstadt über das neue hessische chemeindegeuer-Heseh. Gebote auf die diesjährige Lohernte err Gemeinden Dornholzhausen ----- 69, EberSgönS — 110, V oß-Rechtenbach — 105, Hochelheim — 30, Hörnsheim — iß*, Niederkleen — 120, Oberkleen — 600, Reiskirchen — 90, ^.-'llnkirchen ---- 120 und Volpertshausen — 90 Zentner sind ^..schloffen und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis i n 26. d. M., vorm. 10 Uhr, zu welcher Zeit Eröffnung zrfolgt, hierher einzureichen. Verkaufsbedingungen, Karte ::6'?r Lage pp. der Schläge können hier eingesehen werden. Groß-Rechtenbach, 17. März 1904. sind an Eleganz und gediegener, bewährter Konstruktion wiederum unübertroffen. Die seit 2 Jahren eingeführte Neuerung der Doppel Übersetzung mit Frei lauf und Rücktrittbremse für Maschinen mit und ohne Kette hat das Lob aller Kenner gefunden. Die „Wanderer-Räder“ wurden auf der letzten Weltausstellung in Paris mit dem Grand Prix Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die Rechncrstelle der Gemeinde Ettingshausen durch den Ämdwirt Heinrich Hahn wieder neu besetzt ist und sämt- !ilhe rückständigen, auf Martini 1903 fällig gewesenen Gelder 1< »SO *1)0 »J» Submission. Für die psychiatrische Klinik Gießen soll die Lieferung der Backwaren für das Rechnungsjahr 1904 auf dein Wege öffentlicher Submission vergeben werden. Die für diese Lieferung giltigen Bedingungen liegen an bttn Wochentagen, nachmittags 3—6 Uhr, auf dem 93er» nMltungsbüreau offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Auffchrift onrsehen bis zum EröffnunqStermin, Montag den 28. März Wastseile, Waschllamern in großer Auswahl empfiehlt Carl Müller Blockstraße 12. 2815 Erbteilungshalber soll den testament. Bestimmungen gemäß' das altrenommierte und bekannte Gasthaus zur Burg Münzenberg in Münzenberg (Memii) (Bahnstation der Linie Butzbach— Ltch) unter günst. Beding, mit oder ohne Inventar und Mobiliar verkauft ohr verpachtet werden, auf Wunsch mit einem gr. Posten wetterauer Ländereien und Privatwaldungen. Infolge der gesunden Höhenlage inmitten schöner Obstgärten auch für Luftkuranstalt, Sommerfrische. Erhol- und Genesungsheim geeignet. — Bel. Ausflugsort von Bad-Nauheim, Butzbach, Gießen. Besichtigung jederzeit gestattet. Näheres durch' Gilbert Jäger, Frankfurt a. M., Querstr. 9. 2303 ’11 « Her •i*^ GflrI*e0 sifltX am 21-9 - »SlNI«-'. ■ B«r" . für die Hem» Ml! In Jagdwaffen stehen auf der Hohe: Noßplatz 8. Promenadenstraße 12. Friedrichstraße. MMUMM- Schirm große Auswahl in allen Preislagen. 2795 Nur eigenes Fabrikat. Casseler Schirmfabrik Gießen. Seltersweq 9. yallism om 22. März 1901 Handel und 3nbute i °ertL Anians u.A^ la. hochfeine blutfrifche Schellfische, Kabliau, Zauder, Heilbutt. Seezungen, Rotzungen, Flutzhecht, Salm, täglich eintreffend bei C. G. Kleinhenn. Bahnhofstraße 69, Telephon 66. Fst. getväfferten Stockfisch, la. Mast-Geflügel aller Art. Promptester Versand nach auswärts, da nur 4 Minuten vom Postamt und den Bahnhöfen. 01515 standen roieberum ® C nb namentlich enden Senchte e ebenfaas re*t' • :fi nmartl vttke^. n auch d'- den und noch . _v «s und bie ragt, wobei bie^ t ^n oitrrre:*,.. trfunQt" ’101*' ‘ , ;* nin ^'5^; inqS wr $Är W i Mnben e tendierten un L-S :<ä.« mW , * e >cn. iU Ntachrn, «« ÄÄ ,Tw ' in b(r ?• f «IW ,n “««rantnorirl1 l,'l »W in bieS" 1 Q* i«. Srrtb;s w dem Tode bet t Z- D,lla beiN^ '"kur und devormn/ te.;5er()nltni§ ?0Qt'efle, CotttiiirI?;- Landwirt verlobte. V unbefannt; kurz, olsj.’ iien mta? ■flinq- llcn Nachmittagsschia! 1 a» den Sd)himmm>. lo-ei-n. tonn fe. lttr5 'n einen Scbranf\- iu einer Tante. Tiefe n, und die drei Nab'/ Wurden, qestanden bi. ■ raierino, die altefte, tf; Ihre Anssaqen lauten • st reichbegüterte bt brachte aber ch, alle? in liberlitbet ? t den Seinen nach einr Mutter und Töchter irert bis die Mutier eot 6rr iebte, eine Lehrerin, bie v.r b das Saus ward den r ' Nabnmg erhielten, r.v erina schliehlich, bajbeil: ägen vergewaltigte. Sn Paters Mätresse nni k: das verbrechen ntieierfc'r griff das gequälte Mte dos sein Dater:n D Publikums m? M öera:: : iaqte in beri-'.en Sinne ich ist-fiel zu erinner. W ■' • '■ er AuqenzeM mtrbörte Aistönde hrii' vtrfomncntn fflte' iefer Prozeß in m unb man exroattet l Er bemerkte, daß Herr Köhler heute wenigstens seine Antisemitenrede gehalten habe; seine frühere antisemitische Rede habe er vielleicht halten wollen, in Wirk» lichkeit aber nicht gehalten, sondern nachträglich erst in das Sitzungsprotokoll der Kummer hineingeschrieben. Diese Enthüllung erregte im ganzen Lause große Heiterkeit und Bewegung. Beide Kammern treten morgen um 10 Uhr wieder zusammen. Braunschweig, 23. März. Zwischen den hiesigen Aer z ten und den Kr an ken lassen ist eine Einigung auf Grund der freien Aerztewahl zu stände gekommen. — Die obersten Kirchenbehörden des Herzogtums haben die evangelisch-lutherische Geistlichkeit angewiesen, sich auch künftig beiFeuerbestattung jeder amtlichen Mitwirkung zu enthalten. Nur die Abhaltung einer einfachen Trauerandacht im Hause vor dem Sarge ist gestattet. Osnabrück, 23. Marz. Der evangelische Bund veranstaltete eine sehr eindrucksvolle Kundgebung gegen die Aufhebung des § 2 des Jesuitengesetzes. Eine Erklärung wurde angenommen, in der das Verhalten der Negierung deutlich kritisiert und die Protestanten auf sich selbst angewiesen werden. London, 23. März. „Daily Telegraph" meldet aus Shanghai: Nach Meldungen, welche Beamte erhalten haben, sollen die Russen im Begriffe sein, Port Arthur zu verlassen, nachdem sie Minen gelegt haben. Die Vorräte sollen geyebenenfalls in Brand gesteckt werden. Paris, 23. März. Ter wegen Spionage verhaftete Pmelle Meldimqen. Originaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers. R. B. Darmstadt, 23. März. (Eigener Draht- Bericht.) Heute tagten beide Kammern des ^ess. Landtags. Tie erste Kammer erledigte in Sr/2 stündiger Sitzung den Hauptvoranschlag für 1904 nach den 'teschlüssen der 2. Kammer, lehnte jeooch den von dieser Kammer angenommenen Antrag, daß die Regierung im Bundesrat für die Bewilligung von Anwesenheits- Zeldern an die Reichstagsabgeordneten eintrete, ab, ebenso den Beschluß der 2. Kammer, daß die Gehälter für die drei obersten Gendarmerieposten nur aus die Juhaber erfolgen sollten. — Tie 2. Kammer besprach zuerst sehr ausführlich die Anfrage des Abg. Weidner über die Kosten für tierärztliche Ueber- wachung der Viehmärkte und dann den Antrag Breimer auf Besteuerung des im Rhein und Main lagernden Baggerungsmaterials. — Eine sehr lebhafte Debatte tief darauf der Antrag Ulrich und Gen. im Betreff der amtlichen Bekanntmachungen her- r«or. Abg. Köhler erging sich dabei in seiner bekannten Nleise gegen die Kreisblätter und besonders b-e n „Gießener Anzeiger"' und wünschte die Schasf- 1 nq eines amtlichen Zentralannoncenblattes für das ganze (ü oßherzogtum, wobei er auch seiner bekannten Gegnerschaft gegen die Juden in drastischer Weise Lust machte. Ihm trat in scharfer und humoristischer Weise der Abg. Dr. Gutfleisch entgegen. Zur Konsirmation empfehle mein großes Lager in Herren-, Damen- °°a Kinderstiefeln in hocheleganten Fapons in Kalb», Boxcalf- und Chevreauxleder zu sehr billigen Preisen. Reparaturen, sowie Matzarbeit prompt und billig. 2791 H. Nicklaus, MchslW 15. 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Einwendungen gegen den- sllben sind binnen der gleichen Frist bei Dleidung des Ausschluffes fei uns vorznbringen. Gießen, den 16. März 1904. 2782 Großherzoglicye 'Bürgermeisterei Gießen. Mecum. IdFdr teilte Inf uMbhi rirmi rdiie Die r trnnaoRfl übt 2828 Danksagung Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: 2808 Grossen-Linden, 23. März 1904. G 01498 zapft Schul 2796 Anzeiger, Wetzlar. 2784 18 Monate aller er fi: ■ liiinf-01cfnd)c Zn ttehmpfcn Zu verkaufen Louis Schäfer Louh'S Bierkeller. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem schweren Verluste, auch für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Heine- bach und die Beteiligung des Veteranen- und Kriegervereins sagt innigsten Dank H Donnerstag den 24. d. M., mittags l/,12 Uhr, soll ein herrcn- los eingefangenerHnnd (Pinscher) aus der Polizeiwache meistbietend versteigert werden. 2812 TerPotizciivachlmeister: Kasper. Zuchtbulle zu verkamen. 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Hierdurch die traurige Mitteilung 'von dem Ableben unseres Mitgliedes ' Jakob Schmidt, Pedell. Die Beerdigung findet Donnerstag den 24. März, nachm. 2 Uhr, von der Kapelle des neuen Friedhois aus statt. Wir bitten um zahlreiche Beteiligung. Der Vorstand. Gebrauchtes, ■»♦ <> n f gut erhaltenes v v w » sowie ein aebr.Kastenwagcn (einspännig) sehr billig zu verkaufen. 2614| ähr.Reiber, Bahnhossrr.63. i Hengst-Fohlen 12 Mon. alt, braun, Stern, zwei weiße Hinterieffeln, zu verk. ob. äh vertauschen auf MiltelschwereS Wagenpferd. Knizenbacher Mühle. Mittwoch und Donnerstag lebelidfrisch eintreffend: 2824 LMM, CMiau rc. Cabliau oyue ^opf im gz. Fisch p. Pfd. 22 Pig., , Ausschilitt , „ 27 „ • Gebrüder Berdux Bahnhoistr. 27. Lindenplatz 12. TurvorUigeu Bürften Hub Besen Najfiabast Kokosfaserstricke in reicher Auswahl empfiehlt [2817 Carl Müller Plockstrasie 12. ibüuj Slic seither von JÄe- gierungsral Tr. 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