,fle®en flutende. !tü M ^vBanstein. lädchen ribeiei ;eW iudn ß »ua Tip-kl, JEde Nordanlag» M,ehrl.Mä-ch^ 'ort gesucht. u Exped. d. vlttS. dermädchtn oder Kindern tagsüber seinstraße M, IL M°rz wird ein i >ur Küche und 1 Hausarbeit in kl. cht. 1654 16, unterer Stock. i i kW gutes HauS arbeit- iidcheu iber spater in (leint Ingebote unter 1764 .d. Bl. ,u gesucht. Vorm.2 §l. Ederstr. 5,1. WW 1763 irgifät Muit. Lage Srünbergö c.Mäbch.,i.Meu. , lucht Ltellg. öffentlicher Ankläger jeden Menschen, ob hoch ob niedrig, Bereitung. ltch gegeben werden. In ganz besonderem Maße ruht eine Verantwortung jederzeit in eine Untersuchung wegen M'oro unv Totschlag, Fahrlässigkeit, Beleidigung usw. verwickeln kann, ohne daß dem Betreffenden die Möglichkeit gegeben wäre, sich im Falle er unschuldig war, irgendwelche Genugtuung zu ver> chaffen. Eine Berufung gibt es nicht, verklagen kann man den in Ausübung seines Amtes handelnden Staatsanwall nicht und fordern natürlich erst recht nicht. Wohin sollte das auch führen? Ob hier eine Aenderung des bestehenden Systems Nicht vielleicht doch hätte erwogen werden sollen, mag dahingestellt sein. Auf jeden Fall wäre es gut, nicht alles, was von gegnerischer und speziell sozialdemokratischer Seite vorgebracht wird, kurzerhand mit überlegener Miene abzutun. Es ist Weniges auf Erden so gut, daß es nicht noch besser werden könnte. Vogelsberg. Ich gehe aber noch weiter und behaupte auf Grund meiner Studien im Vogelsberg, daß nur die Minderzahl der Kinder überhaupt für Lohn hütet. Der größere Bauer hat doch meist auch Kinder, seien es nun Schulkinder oder der Schule bereits entwachsene Mädchen, stellenweise auch Knaben. Wenn das Los ein so betrübendes wäre, dann würde der reiche Bauer seine Kinder nicht hüten lassen, was er aber in den meisten Fällen tut. Es kommt hinzu, daß die Bauernkinder doch auch lernen müssen mit dem Vieh umzugehen, und daß sie meist mit Stolz und Freude an das „Ausfahren" denken. Kleine Leute haben kein Vieh, für ihre Kinder, welche doch später Knechte und Mägde werden müssen, ist daher das Hüten die beste Vor- Kütekinder. Man schreibt uns von ärztlicher Seite: Wer von den Gießener Lesern des G. 2t. kennt aus eigener Anschauung den Vogelsberg? Wer hat ihn von Lauterbach bis Gedern, von Schotten bis SchlÜch- te rit, von Ulrichstein bis Birstein wandernd durchquert? Ich fürchte, nur wenige. Und das ist schade. Tenn was der nervös überarbeitete, erholungsbedürftige Städter braucht und heutzutage nur noch an wenigen Orten findet, das bietet das herrliche, waldreiche Gebirge mit seinen Miesen, Bächlein, Weihern, Basaltfelsen, Hecken und Hut- toeiben in reichem Maße: Gute, von rauchenden Schloten nicht getrübte, vom Pfiff der Lokomotiven und Geheul der Sirenen nicht durchschwirrte, durch ein Uebermaß von Lungenkranken nicht verseuchte Luft, ländliche Stille und sehr geringe Inanspruchnahme des Geldbeutels. Tort wohnt ein großer, starker Menschenschlag. Wenn die Gießener oder Darmstädter Leibkompagnie KW. oder 115 an der Spitze des Regiments mit klingenoem Spiel einherziehen sehen, dann wissen wohl die wenigsten, daß die langen Kerls zumeist aus dem Vogelsberg stammen. Trotz vielfacher Inzucht in den Dörfern und dürftiger Kost läßt ein arbeitsames Landmannsleben im Freien solche Gestalten heranwachsen. Tas muß toaljrlid)! als Beweis dafür gelten, wie vorteilhaft ihre Lebensführung für ihre Entwicklung ist. Und diese Lebensführung umfaßt z. B. im Steife Lauterbach fast durchgängig in den schulpflichtigen Jahren das Hüten. Wer die Kinder mit dem Ringelstecken und der Peitsche bewaffnet, vielleicht noch ein Schulbuch unterm Arm, mit munterem Zuruf die „Schweizern", „Blässe", „Schimmel", „Braunen" (Kühe), die „Mäntschchen" (Kälber) und die stets vorhandene „Goast" (Ziege) hinaustreiben oder auf den Hutweiden bewachen sieht, der glaubt gewiß nicht, daß ihr Los ein so schlimmes ist, wie jetzt vielfach behauptet wird. Hier studieren sie ihr Pensum, oder sammeln Champignons, die zahlreich auf bcu Weiden such finben, und verkaufen sie. Daß die Lehrer einen Nachteil von dieser Art des Lernens nicht gesehen haben, ist ja bezeugt. Nur das Schreiben muß zumeist im Haufe besorgt werden. Ist es nun nicht gesünder, wenn die Kinder in der frischen Luft sich auf halten, als wenn sie, kaum der Schule entwachsen, mit 14—15 Jahren in Fabriken sich die Lungen voll Eisen-, Tabak-, Woll- ober sonstigem Staub pumpen und in ihren, in der Entwicklung begriffenen Organismus früh den Todeskeim legen? Tenn verdienen müssen die Kinder kleiner Leute stets und überall, nicht allein im Staatsanwälte. Man schreibt uns ans akademischen Kreisen: Während die hessischen Stände über billige Sozialpolitik debattieren, hat der Reichstag den Etat beraten. Und wie dieses Kapitel stets ein Tummelplatz für die Sportsmen dar stellt, auf welchem die verschiedensten Vehikel vorgeführt werden, so hat es diesmal auch eine Debatte über die Staatsanwälte gegeben. Das Amt des Richters an sich stellt ungemein hohe An- fordemngen an den Charakter. Es ist klar, daß der Richter, welcher kraft seines Amtes dazu ausersehen ist, andere zu be- und zu verurteilen, in gewisser Weise seine Eigenschaft als Mensch vergessen, das Persönliche oblegen und gewissermaßen die abstrakte, personifizierte Gerechtigkeit sein muß. Ohne dem Stand an sich nahetreten zu wollen, muß man doch sagen, daß dies eine Forderung ist, der unmöglich alle Menschen, welche Richter werden, genügen können. Und es ist ein vielfach gehörtes Wort, daß Richter heutzutage auch Menschen seien. Ohne es als Beweis für diese Behauptung anführen zu wollen, muß man aber im Rahmen dieser Betrachtung unwillkürlich daran denken,, wie heutzutage Prozesse gegen hochstehende Personen mitunter geführt werden, die in ihrem Verlauf und Ausgang häufig Kopfschütteln hervorurfen. Wenn eine Gräfin ein unehelich geborenes Kind zum Fenster hinauswirft, so sollte man annebmen, daß sie, die gebildeten Kreisen Angehörende, sich der Strafbarkeit solcher Handlung in erhöhtem Maße bewußt sein müsse und daß ihr nur ev. die augenblickliche Erregung als mildernd zu gut kommen könne. Eine etwa gleichzeitig unehelich gebärende Dorfmagd, welche ihre Stelle verlieren mußte und nicht weiß, woher sie des Leibes Nahrung und Notdurft für sich und ihr unschuldiges Würmchen nehmen soll, die also aus Not einen ähnlichen Schritt tut, wäre wesentlich milder zu beurteilen. Wenn in solchen Fällen die Gräfin freigesprochen und die Dienstmagd ins Zuchthaus gesteckt wird, so könnte das wie ein Scherz klingen, wenn es nicht wirklich passiert wäre. Da bei solchen Verhandlungen meist die Oeffentlich- feit ausgeschlossen wird, so müßte wenigstens in der Urteilsverkündung Bedacht auf eine möglichst Kare. Darstellung der besonderen Gründe für die Entscheidung öffent- daran sind, als mancher oberflächlicher Beobachter ober eifrige Sozialpolitiker denkt, noch ihre Eltern, welche deren Tienste nickst gut ohne Schaden für ihren Beutel entbehren können, wollen, glaube ich, geholfen haben, und es ist dies ja in den Ausführungen des Bürgermeisters Weidner von Herchenhain in der Kammer zutage gekommen. Wie ich die Vogelsberger kenne, würden sie wohl eher sich durch ein Verbot vor den Kopi gestoßen fühlen. Ob es da nicht bester wäre, quieta non movere. Weder die Hütekinder noch die nach Nr. 32 projektierte „Klimaverbesserung" des Vogelsbergs erscheinen uns als geeignete Ausgangspunkte für eine Hebung dieses Gebirges. Wollte dagegen die Kammer noch einen senkrecht auf die Dahn Lauterbach-Gedern verlaufenden Schienenstrang bewilligen, damit die reichen Basaltlager, das Holz, das Vieh und die landwirtschaftlichen Produkte, welche jetzt stundenweite Landwege zu machen haben, leichter abgesetzt werden könnten, dann würde alles andere wohl von selbst kommen. Preussisches Abgeordnetenhaus. (Fortsetzung aus dem Morgenblatt.) Berlin, 22. Febr. Minister des Innern Frhr. v. H am me r st ein fährt fort: Jedenfalls sei weder ein Agent der preußischen noch der russischen Polizei bei der ganzen Affaire beteiligt. Der Minister geht sämtliche von sozialdemokratischer Seite angeführten Fälle durch und konstatiert bei jedem einzelnen, daß amtlich nichts ermittelt werden konnte. Der Vorwurf, daß das Briefgeheimnis von Post-oder Telegraphenbeamten verletzt worden sei, habe sich als unbegründet hercmsgestellt. Die Fälle unberechtigter Einbrüche zum Zwecke der Haussuchung in Wohnungen von Russen und Russinnen hätten sich zum Teil als unwahr herausgestellt, zum Teil liegen sie Jahre zurück, so daß Feststellungen unmöglich waren. Die Polizei gehe rein aus dieser Affaire hervor. Die Sozialdemokraten werden wir weiter mit allen gesetzlichen Mitteln bekämpfen. (Beifall rechts.) Abg. Oeser (fr. Vg.) bedauert, daß die Aufklärungen der Minister nicht schon im Reichstag abgegeben worben sind. Mit der Äusweisungspraris der preußischen Verwaltung gegen die Anarchisten könnte man einverstanden sein, wenn man nicht befürchten müßte, daß der Begriff Anarchist von der Polizei zu weit gefaßt würde. In Rußland wird jeder Oppositionelle als Anarchist bezeichnet. Die russischen Agenten haben kein Rechit bei uns ihre Tätigkeit auszuüben. Es scheine, daß Rußland mit. deutschen Detektivbureaux in Verbindung steht. Ter russische Auslieferungsvertrag vom Jahre 1885 erregte im Reichstag solche Entrüstung, daß er dann mit Preußen und Bayern, nicht mit dem Reiche allein abgefckstofsen worden sei. Preußen soll weiter als Rechts- und Kulturstaat dastehen. Abg. v. Heydebrand (kons.) ist mit der Regierung durchaus einverstanden. Er billige die Ausweisungspraxis völlig. Den Kernpunkt bilde die Ueberwachung von Anarchisten durch ausländische Agenten. Diese Ueberwachung sei an sich zweckmäßig, sie müsse aber im Rahmen der deutschen Gesetze erfolgen. Liebedienerei gegen Rußland sei nicht im Spiele. Es gebe im Auslande auch Agenten, die deutsche Anarchisten überwachen helfen. Abg. Peltasohn (fr. Vg.) schließt sich den Ausführungen des Abg. Oeser an. Justizminister S ch ö n st e d t erklärt: Die Mitteilungen Über den Königsberger Prozeß habe er aus der Notlage heraus gemacht, in Die ihn die Notwendigkeit versetzt habe, die vorliegende Sache aufzuklären. Er habe sich dabei die größtmögliche Zurückhaltung auferlegt. Aba. Frhr. v. Zedlitz (frt) schließt sich den Ausführungen des Abg. v. Heydebrand an. Es ist erwiesen, daß Zlriedrich Spielhagen. ß u sein em 7 5. Geburtstage, 24. Februar. Bon Tr. Alfred Semerau. (Nachdruck verboten.) Spielhagen, einer der wenigen noch lebenden Roman- -ichter, die wir der älteren Generation nicht nur nach den Jahren, sondern auch nach dem Charakter ihrer Werke zuzählen, hat einmal über die Geschichte seines Erstlingswerkes, der „Problematischen Naturen", an die wir zuerst, wenn toir seinen Namen nennen, denken, geschrieben: ,Die problematischen Naturen find wirklich mein erstes Merk, wenn auch in dem Katalog meiner Schriften einige frühere Nummern verzeichnet stehen. Mer die Novelle Klara Vera ist recht betrachtet nur eine Schülerarbeit, bei der mir freilich kein Meister über die Achsel gesehen hat, eine Probeschrift zu eigenem Gebrauch, mir selbst darüber Uar zu werden, wie weit ich es in der Einsicht des Weltgetrcebes und der Darstellung von Menschen ungefähr gebracht, alles in allem ein Produkt, in welchem ich eigentlich noch nicht ich selbst bin. Es wird in der Dämmerstunde eines Herbst- taaes im Jähre 1851 gewesen fein, als ich meiner Schwester die ich sehr liebte, und troti ihrer großen Jugend zur Vertrauten meiner seelischen Freuden und Leiden machen durfte, einen Roman erzählte, der im Grunde nichts anderes war, als die Problematischen Naturen; ich' sage: im Grunde denn hatte auch der erzählte Roman mit dem so viel spater geschriebenen, was die Fabel betraf, nur eine entfernte Aehnlichkeit, die Hauptsache, vielmehr die Hauptperson war da der Held, der, wenn er sich nicht metn Spiegelbild nennen durfte, doch mit dem Erzähler eine ausgeprägte ^arnmenälÄ aufwies. Und nicht er allein erschien mit voller Deutlichkeit auf der Bildfläche, in fernem Infolge befanden sich verschiedene Gestalten, schon nicht mehr LriSnYifotih vielmehr in klaren, scharfen Umriffen, die Ge- Ratten derjenigen meiner 3«un6e, welchen ich den ftärtften Uinflufi auf den Gang meiner Entwicklung zusprechen mußte und d e denn auch wie sie dama s fest vor mernes G-iftes Auge standen, in den Roman ubergegangen sind/' Der Gesichtswinkel, unter welchem der iunge Poet das Welt, fragment sah, das er zu schildern gedachte war m dem erzählten Roman der nämliche, welcher m dem geschiebenen zur Anwendung tarn. Mr ganze Unterschied be- stand darin, daß das betreffende Weltfragment im Lauf der Jahre naturgemäß an Weite und Breite gewann und Raum gewährte für eine Fülle von Personen, deren Bekanntschaft er noch zu machen hatte. Im Jahre 1854 begann Spielhagen an dem Roman zu arbeiten, doch die Arbeit ging nur langsam von statten, weil so manche Zwischenfälle den Zauber, der die völlige Hingabe des Beschwörers an die Sache, die straffste Sammlung seiner Geisteskräfte und auch die tiefe Stille, die für jede intensive Arbeit notwendig ist, erforderte, auf unliebsame Weise störten. Damals war Spielhagen Lehrer und hatte Tag für Tag im Leipziger modernen Gesamt-Gym- nasiurn Jungen in die Geheimnisse der deutschen und englischen Grammatik einzuweihen oder in der dem Gymnasium angeschlossenen höheren Töchterschule den Mädchen die französischen Konjugationen beiAubringen. So erklärt es sich, daß die Arbeit an diesem Erstlingswerk nicht sehr gefördert wurde und manchmal monatelang überhaupt liegen blieb. Endlich schloß er mit der „Zeitung für Norddeutschland" in Hannover einen Kontrakt, nach dem er ihrem Feuilleton, ohne daß eine Unterbrechung am Truck stattfände, einen Roman von vier Bänden zu liefern hatte, von denen höchstens einer fertig war und die drei anderen im Wettkampf mit der Truckerpresse geschrieben sein wollten. Später, nicht lange danach^ wurde er Redakteur desselben Feuilletons, in dem die erste Abteilung des Romans — weiter war er in den vier Bänden nicht gelangt — erschienen war, und schrieb als solcher die zweite, abermals in vier Bänden, so feine große Beichte absolvierend, eine achtbändige Beichte, in der zehn Jahre feines Lebens steckten. Spielhagen sagt, eines wahren Dichters Erstlingswerk wird immer eine Beichte fein. Die Problematischen Naturen enthielten aber feinen eigenen Worten gemäß wicht nur eine Beichte, sondern die Quintessenz seines ganzen bisherigen Lebens, nur die Quintessenz. Von feinen tatsächlichen Erlebnissen waren nichts als Fragmente in den Roman verarbeitet, und auch sie hatten es sich gefallen lassen müssen, im Tiegel der Phantasie um geschmolzen und dann in die Form gegossen zu werden, in der sie sich dem übrigen Körper des Romans harmonisch angliederte. Spielhagen ist, wie man einmal richtig gesagt hat, gleich Gusikow und Freytag der T'.'pus eines Schriftstellers, im Gegensatz zu dem des Dichters, eines Schriftstellers, dessen mehr nachbildendes als selbstschöpferisches, mehr [am*- melndes als inruitives Vermögen an das Wesen des dich>- terischen Jpgeniums riihri, ohne doch mit der siegenden Glut, mit der elementaren Triebkraft des Dichters erfüllt zu fein. Zwischen Gutzkow und Freytag hat man Spielhagen gestellt. Wir haben von ihm eine ganze Reihe interessanter und geistreicher Bücher, denen wir aber doch bert Titel Roman im höchsten Sinne des Worts nicht zuerteilen können, wie er sich uns im Cervantes, Don Quichote be la Mancho, Fieldings Tom Jones unb Dickens Romanen zeigt, um nur einige herauszugreifen. Niemals hat Spielhaaen, wenigstens in feinen Romanen, uns ein reines Gebilde der Dichtkunst gegeben, immer finden wir in ihnen Didaktik, Tendenz, die uns stören und im Genuß seines Werkes beeinträchtigen. Wer die „Problematischen Naturen", „Hammer und Ambos", „In Reih und Glied", „Sturmflut gelesen hat, wird das ohne viele Schwierigkeiten herauserkennen. Eine gewisse Lehrhaftigkeit mackst sich, hier versteckt, dort offener, aber doch nirgends so, daß sie nicht zu erkennen wäre, bemerkbar. In „Reih und Glied" zeichnet Spielhagen einen Helden und konstruiert eine Handlung, um durch beides den Gedanken auszudrücken, daß der heutige Mensch in Rech und Glied kämpfen muß, will er das Wohl im allgemeinen fördern, und daß er zu Grunde gehen muß, wenn er sich allein stellt. Nun ist es natürlich am Leser, nachzuprufen, ob der Beweis geführt ist, wie am Dichter seine ganze Aufmerksamkeit darauf zu verwenden, daß seine Geschichte eben diesen Gedanken vollkommen ausbrückt. Spiechagen, möchte man sagen, stellt gewissermaßen einen Satz auf, um ihn nachher zu beweisen, er will dem Leser seine Anschauungen, welcher Art sie auch immer sein mögen, insinuieren. Ter Leser soll sie nicht den Geschichten direkt entnehmen, sondern Spielhagen stellt sie chm fertig unb unabänberlich hin. Tie Lehren, die er vorträgt und zu erweisen sucht, läßt er buch den Mund seiner Personen Vorbringen. So ergibt sich die Tendenz des Romans „In Reih und Glied" durch den Mund Walters: „Wenn nicht alle Zeichen trügen, so ist die Zeit des Herrentums vor- Ü6er — vorüber die Zeit, wo die H>elden auf ihren Streitwagen das Blachfeld durchdonnerten und die köpf- und herzlose Herde schreiend tatenlos hinterdrein zog. Das Feldgeschrei heißt jetzt nicht mehr: einer für alle, sondern Anfangs- u. Schlnßkurse. am Sonntag ge- Wetter 9 alle für »lle. Tas ist der große demokratische Gedanke, breche, in welche r'es dem Braven unheimlich und dem der freilich schon mit der Menschheit geboren wurde, aber Schlechten heimlich war, durch deren dunNe Schattenso doch erst mit dem Christentum die rechte Weihe empfing, viele romanUM Larven uub ^antaftifdie der dann scheinbar wieder verloren ging, bis er in unseren ten; die Nacht, die so arm war an ge,unden Menschen und Tagen aus der Asche des Mittelalters wie der Phönix so reich an probtemati.chen Naturen; die lange, Mmach- 87 93 86 *8 - & 9 n 9" rjli 740,5 742,5 747,7 + 6,8 + 5,9 + 1,6 4 2 4 6,4 6,4 4,4 Februar 1904. . 210.25 . 132.40 . 179.60 . 184.00 Ruhig. Grund einer 196.37 210.H7 132.75 179.25 184.— Regen Bed. Himmel Bed. Himmel ■"C Februar + 7,50 C. „ + M ’C. *$> alg hervorragend wohltuendes nnd leicht verdauliches Kräftigungsmittel von mehr als 10 000 Aerzten ständig verordnet. Nur echt in blauen Kartons ä. 1 Mir., niemals lose. 753 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 22. 22. 23. WNW NW. N. l. Herb st ein, 22. Fevr. Vor einiger Zeit wurde uns durch Zeitungsberichte bekannt, daß Gadern und seine Nachbarorte bei der zweiten Kammer der Landstände um Errichtung eines Amtsgerichts in Gedern eingekommen seien und die Angelegenheit noch kurzer Debatte in der Kammer dem zu- tändigen Ausschuß überwiesen worden sei. Mit solchen Zukunftsplänen haben sich schon längst mehrere Orte in unserem Amtsbezirk getragen, da ja schon längst bekannt ist, daß der Amtsaerichtssitz geteilt werden soll, ohne nur irgend einen Schritt weiter zu ihrem Ziele zu gelangen. Ter frühere Landgerichtssitz des jetzigen Herbsteiner Bezirks befand sich von 1848 an in Altenschlirf, welcher Ort o ziemlich der Mittelpunkt war, wurde aber nach dem Jahre 1848 durch besondere Gunst Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs Ludwig III. na< Herbstein verlegt. Herbstein liegt von sämtlichen Orten des Bezirks mit Ausnahme eines einzigen, nämlich Rixfeld, 5 Kilometer, weit entfernt. Ten ganzen Amtsgerichtssitz wie seither in Herbstein zu belassen, ist den heutigen Zeitanforderungen und Verkehrsverhältnissen nicht mehr entsprechend. Es wäre Sache der Regierung, zu erwägen, welcher Platz am passendsten zur Errichtung eines neuen Amtsgerichts wäre. Man sollte nicht immer alles den Städten zuweisen, sondern sollte auch dem Lande etwas zu Gute kommen lassen. *8" •c Wie Spielhagen den Leser über das, was er schildern und berichten will, durch den Mund seiner Personen schon nicht im Unklaren läßt, so gibt er auch noch am Schluß seiner Romane in einer Leichenpredigt, wie man es witzig genannt hat, die Tendenz seiner Romane, eo am Schluß der Problematischen Naturen, wo es heißt: „Und einer aus dem Volk, ein langer, schvarzbärtiger Mann erhebt feine Stimme und spricht: „Für wen beten wir, lieben Brüder? F-Ür die Toten? Sie bedürfen der frommen Wünsche nicht in ihrer kühlen Grabesruhe, in ihrem ewigen Schlaf, aber wir, die Lebenden, uns ist nicht das schlechtere, doch das schwerere LoS gefallen, wir sollen wirken und schaffen in dem heißen Staub der Alltäglichkeit, raftlos, ruhelos, denn nimmer schläft die Tyrannei. Wir sollen aroeiten und schaffen, daß die Nacht nicht wieder herein- wird Hausens Kasseler Hafer-Kakao Bei Magen- u. Darmleiden Tagen aus der Aschss des Mittelalters wie der Phönix verjüngt sich erhoben hat, um nun und nie wieder verloren zu gehen. . . Wir wissen jetzt, daß alle Länder gute Menschen tragen, und die guten Menschen bilden eine einzige große Armee, der einzelne ist nichts weiter als ein Soldat in Reih und Glied." Und wie in diesem Roman Malter Gutmann die Tendenz der Geschichte erweist, so löst dieselbe Aufgabe in „Hammer und Ambos" der Zuchthausdirektor von Zehren: „Ueberall die bange Wahl, ob wir Hammer sein wollen oder Ambos. Was man uns lehrt, was wir erfahren, was wir um uns her sehen, alles scheint zu beweisen, daß es kein drittes gibt. Und doch ist eine tiefere Verkennung des wahren Verhältnisses nicht denkbar, und doch gibt es nicht nur ein Trittes, sondern es gibt dieses Tritte einzig und allein oder vielmehr dieses scheinbar Tritte ist das wirklich einzige: sowohl in der Natur als im Menschendasein, das ja auch ein Stück Natur ist, nicht Hammer oder Ambos — Hammer und Ambos muß es heißen —, denn jedwedes Ting und jeder Mensch in jedem Augenblick ist beides zu gleicher Zett, mit derselben Kraft, mit welcher der Hammer den Ambos, schlagt der Ambos wieder den Hammer." daß die Tatsachen eine ganz andere und sehr ernhafte Sprache überden Einfluß des übermäßigen Trinkens auf die Gesundheit reden, und jeder, der sich seiner sittlichen Verantwortlichkeit bewußt ist, sollte s'ck hüten, den Ernst dieser Tatsachen abscywächen oder verschleiern zu wollen. Es braucht übrigens niemand zu fürchten, daß die Anhänger der Mäßigkeitsbewegung nun ein sauertöpfisches philiströses Geschlecht erziehen wollen. Sie wissen auch, daß, recht gebraucht, der Wein eine gute Gottesgabe ist, und wollen niemand seine Freiheit darin wehren. Im Gegenteil: ihr Kampf gilt der Alkoholtvrannei, die den Ein- z e ln e n seiner Freiheit beraubt. An der Spitze dieses Kumpfes stehen heutzutage die Vertreter der medizinischen Wissenschaft, die doch wohl in erster Linie berufen ist, zu sagen, was der Gesundheit unseres Volkes frommt, und was nicht. Tr. Schlosser. geistige Interessen auf dem ererbten Vätergut leben; als Beispiel hierfür mag der Baron Oldenburg und Cloten gelten. In diesem Kreise ist überhaupt Spielhagen am besten zu Hause und ihr Leben und die Eigenart dieser Kreise finden wir bei ihm ausgezeichnet wiedergegeben. Wenn man fragt, ob Spielhagen ein Realist tst, so lautet die Antwort auf diese Frage streng genommen: nein ; er lehnt sich wobl an die Wirklichkeit an, aber er nimmt sie doch nicht ganz auf, um sie phantasieverklärt wiederzugeben, er nimmt nur Einzelnes, wie es seinen Zwecken entspricht und für die Idee, die er durch einen Roman ausdrücken will, dienlich ist. Er gibt Bilder aus der Zett geschichte, ohne daß er doch uns diese Zeit völlig zur Am chauung bringt, und im Grunde genommen handelt's sich fast immer um die politische Geschichte. Realist ist er auch insofern nicht, als seine Menschen nicht so sprechen, wie sie es in Wirklichkeit tun müssen. Von einem Inspektor sagt er z. B., er rede immer platt, bei Spielhagen aber spricht er ein gutes Hochdeutsch. Ein Oberwerkmeister verwechselt, wie er sagt, mir und mich, bei Spielhagen aber spricht er äußerst korrekt. Bei ihm erzählt auch eine Bauersfrau die Geschichte des Barons Harald in den Problematischen Naturen auf vierundzwanzig Seiten, nicht wie es eben eine Bauersfrau erzählen würde, sondern wie Spielhagen selbst es nicht anders getan hätte. Alles in allem genommen, verdienen Spielhagens Novellen, zu denen man ja wohl auch seine kleineren Romane rechnen kann, vor den Romanen bett Vorzug, da sie entschieden frischer geschrieben sind und in ihnen auch mehr der Dichter Spielhagen zur Geltung kommt. Trotz alledem aber, was wir an spielhagens Werken als nicht rein dichterisch empfirtden, nehmen sie doch tu der Geschichte des Romans eine hervorragende Stelle ent. Schon rein historisch genommen bedeuten sie einen Fortschritt. Spielhagen strebt danach, die Welt realistisch dar- zustcllen, er ist ein nationaler und moderner Schriftsteller. Er suckft das Leben seiner Zeit wiederzugcben, wie es sich thnt dargestellt hat, und als Schilderer seiner Zeit hat er seine Bedeutung. volle Nacht, aus welcher nur der Donnersturm der Revolution durch blutige Morgenröte hinüberführt zur Freihett und zum Licht." Und ähnlich wird die Tendenz tn „Sturmflut" und „In Reih und Glied" erbracht. Daß Spielhagen eine Tendenz in seinen Romanen befolgt, ist bekannt genug. Freilich zeigt er sie nickt so offen, wie sie uns in den Werken des jungen Deutschland entgegentritt. Die Bestrebungen, die er für die richtigen hält, laßt er nicht nur und nicht immer durch edle Menschen vertreten, aber wir merken doch aus welcher Seite seine Sympathien sind, und es gelingt ihm niemals, seine Tendenz so tief, so gut zu verbergen, daß wir sie nicht doch bald erkennen. In seinen theoretischen Schriften betont Spielhagen, daß der Nomandichter äußere wie innere Objektivität streng zu wahren habe, und er selbst bemüht sich aud)> diese Forderung streng zu erfüllen. Der äußeren Objektivität nachzukommen, gelingt ihm ja wohl auch meistens, aber dort, wo es ihm nicht gelingt, die innere Objektivität zu wahren, verletzt er auch die äußere und verstößt so selbst gegen seine For- ung. Spielhagen ist im Grunde genommen ein subfektiver Schriftsteller, und wie die Tendenz im Stoff und tn der Handlung hervortritt, so zeigt sie sich auch in der Charakteristik, und so finden sich in seinen Romanen, man mochte sagen, einander oft gleichgeartete Menschen toieber. So gleichen sich die Tanten in den Romanen „Dte von Hohenstein", „In Reih und Glied", „Sturmflut", so findet man in den Romanen die Witwer, die Spielhagen überhaupt zu sckstldern liebt. So findet man auch die sinnlich leidenschaftlichen Frauen, wie die keuschen, die seltsam genialen Weiber immer wieder. In Spielhagens Romanen wird mcrst das Gegenspiel zweier Familien, einer adligen und einer bürgerlichen, geschildert. Wenn wir sie überblicken, so lernen wir aus ihnen den Adel, vor allem den pommerschrn, das Bürgertum und den bürgerlichen Mittelstand kennen. Besonders aut weiß er die Vertreter des Lldels darzustellen, ■ sowohl dte geistig bedeutenden, wie die, die ohne große — Zur Börsenlage. Aus uivi uuuuui I gebenen Anregung sand gestern eine Besprechung von Vertretern Kessel zu früh abge- der Berliner Haute-Bangue über die Börsenlage statt. Der Konserenz wohnten auch Maklerbanken bei. Es wurde konstatiert, dap kein Grund zu besonderen Besorgnissen für den Berliner Vlatz vor- liegt, da derselbe gesund ist, was durch die außerordentliche Geldflüssigkeit verstärkt wird. Irgendwelche Restriktionen bei Reports seien ausgeschlossen; im Gegenteil werde man bemüht sein, die Börse zu unterstützen. Jedenfalls wird man bestrebt sein, das Publikum nicht zu beunruhigen und aufzuklären, daß es mit Angstverkäufen vorsichtig fein soll. — Deutsche Petroleum-Akt.-Ges. Berlin. Von den 20 Mill. Mark Aktienkapital dieser Gesellschaft besitzt die deutsche Bank 11 100 000 Mk., der Wiener Bankverein 5 Mill. Mk, die Darmstädter Bank 1 250 000 Mk., die Nationalbank 1 Mill., die Mitteldeutsche Kreditbank 900 000 Mk. und das Bankhaus S. H. Stern 750 000 Mk. Von dem Gesamtbetrags wurden 8 Mill. Mk. voll eingezahlt und auf den Nest zunächst 25 pEt., sodaß die Gesellschaft mit 11 Mill. Mk. flüssigen Mitteln ihre Tätigkeit aufge- „Ritten chruß von meiner Mutier und ich hätte nicht in die Schule kommen können, weil ich ganz heiser war und stark hustete.,, »So," meint der Lehrer, „nun sag deiner Mutter wieder einen Gruß und sag ihr weiter das wäre keine Entschuldigung mehr. Seit Fays ächte Sodener Mineralpastillen existieren, braucht sich kein Mensch mehr nut Husten und Heiserkeit und wie die schönen Dinge alle heißen, abzuplagen. Da kauft man sich für 85 Pfg. einfach eine Schachtel Pastillen und die Erkältung wird schnell vorüber sein. Das merk dir für die Zukunft und ihr anderen merkt's euch auch, damit die ewigen Schulversäiim- nisse wegen Husten und Erkältung einmal ein Ende nehmen. die deutscheSozialdemokratie mit diesen russi-ides Verkehrs erscheine daher wohl angebracht. Als Der» schen Anarchisten fraternisiere. Es sei ihr zuzu- walter des größten Staatsbahnbesitzes glaubte der Minister trauen, daß sie in Zeiten nationaler Gefahr ihre revolu- die Anregung zu einer solchen gemeinsamen Prüfung tionären Ziele zu verwirklichen suchen werde. über eine wirtschaftliche, allgemein nützliche Verkehrsführung Abg. Dr. Friedberg (nl.) nimmt an, daß es der I bcn deutschen Bahnen geben zu sollen. Die Unter- Regierung gelungen sei, alle Vorwürfe zurückzuwen-n. Die b- werde darauf zu richten sein, ob nicht unter Ein- Sozialdemokratie verdächtige, werde sie aber Mchg^orbert^ ^^mg des Wettbewerbs durch eine planmäßige Zusannnen- Beweise zu crbr-inqen, so verdunkel- d z meliach zersplitterten Verkehrs und dnrch Aus. M »« leistrÄ-Mten Linien eine wirtschas.lichere Er schließt hi-rmtt " Betriebssührung im Interesse oller Bete,legten sich errnög. Es folgen die Einnahmen. Bei Titel 1: Kasten, erklärt lichen laste. Iustizminister Schönstedt, er sei nach Kräften bemüht, --------- . . für eine VermehrungderN i ck t e r st e l l e n zu sorgem UllL IJf lUlt. UMbUMtschafl. Der Finanzminister sei seinen Wünschen tn dieser Hmstcht > 1 in weitem Maße entgegengekammen und habe thm auch dte Berliner Börse vom 21 Februar 1904 ttufickoruna erteilt im nächsten Jahre der notwendigen (Mttaetestt von der Bank für Handel und Jiiduswie, Gießen s Zusicherung erreiir, tm naa^rn ,u Wie wir bereits am Sonnabend an dieser Stelle hervorhoben, Vermehrung der Nichterst l f der Gericktskasten und wurden die scharfen Kursrückgänge großenteils lediglich durch die wollen. In Bezug aus die Erhöhung der Gerichtsiosren uno Rop?(oriflfeit des Pariser Platzes, welcher ohne Besinnung zu jcbem Notariatsgebühren werde dem Hause tm nächsten Zayre auf den Markt warf, hervorgerufen. Das Znsammen- eine umfangreiche Statistik zugehen. treten der Pariser Haute-Bangue, sowie in erster Reihe die besseren Ein Regierungskommifsar macht nähere Mitteilungen t ber politischen Nachrichten aus Konstantinopel flößten dem Markt die Vermehrung der Richterstellen. Hierauf vertagt ba» eiiüfleriiia6en f8eni()icituiq ein, und infolgedessen wurden bei dem Haus die Weiterberatung. außgergewöhnlich niedrigen ^u^niöPa,“c ^61(111^6111)6 9)^1™^- 72__—te — - — — kaufe vorgeuommen. Die weltlichen Börsenplätze verkehrten eben- rVrmiiebtCft. falls in besserer Disposition, wodurch wiederum unser Markt eine ™ nn >> k AUSur* bn8 weitere Unterstützung fand. Unter kleinen Schwankungen bewegte • Berlin, 22. Febr. Gestern wurde durch das ber ()eutjge yerfehr jedenfalls in bei weitem ruhigerer ^ronprinzliche Gefährt am Lustgarten em Mann Stimmung, und die Kurse konnten gegen Börsenschluß annähernd überfahren. Der Kronprinz stieg sofort aus und über- den höchsten Tagesstand behaupten. zeugte sich, daß der Ueberfahrene keinen erheblichen Schaden Privat-Diskont 3 Prozent, erlitten habe. Er winkte dann einem Schutzmann und ließ Ceft ^rebit . den Verunglückten nach der nahen Unfallstation bringen. Deutsche Bank '. Auf Befehl des Kronprinzen wurden ihm alsbald 50 Mark Darmstädter Bank * Irl I Bochumer Guß . Posen, 22. Febr. Am Samstag abend wurden in ^ner Bergbau^- der Präparierkammer der chemischen Fabrik A.-G. vorm. A.' Moritz Milch ein Arbeiter getötet, drei betäubt aufge- ebenen Anregung fand'gestern funden. Als Ursache werden aus einem *;* £~'IC "^7" *" " " ' m lästerte Dämpfe bezeichnet. Untersuchung ist eingeleitet. • Der Selbstmord eines Kavallerieoffiziers wird aus Berlin gemeldet. Dort wohnte der 27 Jahre alte Oberleutnant v. Wentzky und Petersheyde, der vom Magdeburgischen Husarenregiment Nr. 10 in Stendal zu einem Kursus der Kavallerieabteilung in der Militärtelegraphenschule nach Berlin abkommandiert war. Herr v. W. besaß eine Fuchsstute, die sehr schwer zu reiten und namentlich beim Springen sehr unruhig war. Diese ritt Herr v. W. Mittwoch im Luisen-Tattersall, stürzte, fiel gegen eine Säule und wurde ohne Besinnung hinausgetragen. Obgleich er eine Gehirnerschütterung erlitten hatte, erschien er später wieder im Hörsaal der Telegraphenschule. Dieser Sturz hat nun zweifellos zu einer geistigen Umnachtung nommen Märkte, des Offiziers geführt. Als seine Angehörigen ihn auf- Gießen, 23.Febr. Marktbericht. Auf heutigem Wockenmarkt suchen wollten, war er nirgends zu finden, sodaß die Mutter kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90—0,95 Mk., Hühnereier 1 St. 6—7 Wo. N°ch einen Brie, in seiner Wphnnng an ihn zuEieß In ; dieser Zett hat v. W. den Revolver gekauft und sich danut pr. Liter 32 Pfg., Tauben pr.Päar 0,80—l,00Mk., Hühner pr. St. vor dem Spiegel erschosten. Andere Gründe sind auSge- 1|30-i,40 Mk., Hähne pr. Stück 0,80—1,70 Mk., Enten pr. Stück schlossen, zumal da Herr v. W. in vorzüglicher Vermögens- 1,70-2,20 Mk., Gänse pr. Pfd. 00-70 Pfg Ochsenfleisch pr. Pfund fphr ansnrnckslos war 68-78 Pfa,, Kuh-und Rindfleisch pr. Pfund 62-66 Pfg., Schwe me- läge lebte und sehr anwrncystos war. ---------- .I gestch pr. Pfund 60—70 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 80 Pfg., Kalbfleisch pr. Psd. 64-76 Psg., Hannnelfleisch pr. Pfund Glsendann-Zeltung. 165-74 W, Kartoffeln pr. 100 Kgr. 6,00-0,00 Mk Weißkraut per r . r Stück 9—12 Pfg., per Zentner 1.30—1.60 Mk., Zwiebeln pr. Zentner Berlin, 22. Febr. Dte ,Nordd. Allg. Ztg." meldet: 7,00—10,00 Tlf., Milch per Liter 18 Pfg., Aepfel per Zentner 20 Auf Einladung des preuß. Ministers der öffentlichen Arbeiten | bis 25 Alk., in Körben 00—00 Pfg. Nüsse 100 St. 35—40 Pfg. traten heute Kommissare der süddeutschen Bundes- .... r"~sÄ~ regierungen und der sächsischen Regierung mit Ver-I Qjyinߣ|HllvI* tretern der Reichs-Eisenbahnverwaltung zur Ve- Form und Inhalt uiiei unter dieser Rubrik stehenden ratung über Vereinfachungen in der Leitung des Güter-1 Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikttm gegenüber verkehrS zusammen. Im Auftrage Budde's begrüßte keinerlei Verantwortung.) Unterstaatssekretär Fleck die Erschienenen und legte die Ver- Durch die Zeitungen macht eben wieder eine Statistik anlastunq und das Ziel der von Preußen angeregten Ve- die Runde, durch die nachgewiesen werden soll, daß tüch- SE * KÄ.Stti'VÄ S.» WS l"?«'” «'ES.M JK'Ä'Äa'ÄWS.K losen Wettbewerb zwischen den Staatsbahnen ia über Ver-I H eine ^t Fastnachtsscherz, und kernes- gewaltigung der Schwächeren durch die Stärkeren. Wenn to § ernsthaft zu nehmen ist. Sie taucht feit auch solche Vorstellungen übertrieben seien, so werde tnan I ^a^ren immer wieder in den Zeitungen auf, wenn es doch nicht verkennen können, daß eine Vereinfachung, ja I g^abe an anderem Stoff mangelt, und wird dann wohl auch Verbefferung auf diesem schwierigen Gebiete sich erzielen I einmal auf gegriffen, um die Mäßigkeitsbestrebungen in laste. Eine Nachprüfung der Vereinbarungen über die Leitung, Mißkredit zu bringen. Jeder Arzt und Hygieniker weih, Höchste Temperatur am 21.—22. Niedrigste „ , 21.—22. n. h6«q8* Or yert™* wffM. >«.tei Bilgen '. *$• Fevr. ^"Hsberichte ^Amtsqe. mb die Ange. ,tn^bem ;u> Elchen ?re Cite in y?efannt löu, ohne nur öu. gelangen. Idsteiner Bx, rj- welcher Ort «noch iim >l- Hoheit des Egl, Herbstein llrt Ausnahme - weit entfernt n Herbstein ru ' und Verkehrs- wäre Sache der passendsten ^ur :c- Man sollte sondern sollte lssen. I Wetter i । Regen r Seb. Himmel t Seb. Himmel + 7§°6. + 63*0. sr S et «n P - C vO (tit X> <-o kC> e» E Cu M C öS q _c <2 3 ui Ö o — - ~ ^toGtSZK iS' s » 2 o o» 2 3* 3 «> c O Ö M 3 c 2 4G | Cu 3 ü -3 Z 3 >b E 3 -O o^3 .p £j _o_ <5^-0 o CT> 22 c 3 -3- ö ai> c - p- 3 c T a C 3 LI •O ö 3 <5 S ,y VD iO e 2.^3 5 « «o eo^." = « = 3 o -4-. _J O CK £ o 60 Lo c o jJ-JO --> L 3 Q tj 3i >b s L c — x> i-> ’S C -3 © o - 3 SS 2 a o * 3 “ d •£> TS» ** tos'» E E E E 3 3 3) 3) o kO 3 o rO en 3 s £ >o jQ »3L O =s -22 3 c «o S 's lö " >3 i~a. S - o 3 - 3 -2 S jo 3 3 .3 3 J-, 3 3 ö J kO 3 3, o .<» — 3 <31 3 " rH w k2i *q" „ P O o EJ- 3 4> P ö <7*^ _ 3 3 — ö-° Ö en S 3 K. (£) i3 u «> >b s; cb O 3 o C ;J£.p‘CW:QU3gW - S? >□ ~ P-W x> P- 3 x> S ^7 0-1 O--5- K 3 LQ I = Q 5 o .22 xr -O r3 O 3 o »S3 S . 32 «3 -O o y CQ . ELS VD 3 's 2 3 to 2 >8-3 O -3 32« -£ 3 3Z un VD — «S> 3 o^5 o> -O ^> £3- jQ —- O .3- 3 ft» -3 *s == rs1 o ö T— _3 — 5 p o = Z Z S 3 ® LL " S ä 2 .1 • 3 *" "Z V rä ä E . 3 vQ -- *3 p 2 — 4> «55-3 5 = e£s=.£3«S? I-KL 3 „ LS 'f' to c 3 3 S.^®” s o Sss.Ä.. ®*2J.İ'g<»»g o ä 3 3 E 5 Ä ra v 6 A — -22 __ 32-3 izr . >° _. 3 _ 2 g = LKZ^-LV L - Z @"S ---L LKs -LUKRZK Ä 3 «» TT N Q 2 3 -E vQ O ^E'^S «2 E ° .5 O ® 4. $> *3 ’S -'e - e ° *3 5 c£? 2 er DZ. L— kO SQ te/tr ■Ito Mes Kräftigung?- ordnet. Nur echt in 753 tr Mttek neu können, weil A So,' meint der nieder einen GM 'eine @nl|d)uW . MueralpaMn ' mehr mit Husten Tinge alle heißen, mr 85 !> .«*} kältung w>rd schnell Qufun't und thr ^enSchulversaum- ttitkin önde nehmen. Mrg unn gs# l«S' «mm! Qtne^e« es leine" 3 urch emen itä Zeit öomf§ ^ch wwen ^ft auch n wie pe so >pE |aQtet ew 3n'^ sprichtcr agen aber h st--°SZi*s Kauerssrau ileinattich^ V «"* ,i inan i -«Mauen Lsi-b^ aeE Altung Mgen 8u n, zzerlen W» Kassenbestand 863.70 Warenvorrat 4298.72 Dtobiliar nach 10% Abschreibung 332.26 Äusslände 500.99 Passiva. JL £ Geschaftsguthaben der Mitglieder 8C3.82 Eintrittsgeld 2.50 Anleihe-Konto 2000.— Lieferanten-Konto 990.86 Reservefonds 150.90 WarenvorschußfondZ 192.01 Kapital-Konto 98.30 Rückständige Verwaltungskosten 534.89 Reigewinn 1225.39 5996.67 Die Zahl der Mitglieder Während 1908 ginge 1799 W ■ » Daher Stand der Mitgli 5995.67 betrug Ende 1902 47 n zu . . 8 55 ab . . . 1 eder Ende 1903 54 Zahl der Geschästanteile Ende 1902 47 Zugang in 1908 8 Abgang in 1903 1 Stand Ende 1903 54 Höhe der Geschäftsguthaben Ende 1902 5'25.— Mk. Zugang in 1903 275.82 w Abgang in 1903 — w Stand Ende 1903 800.82 w Gesammt-Haftsumme Ende 1902 1410.— ■ Zugang in 1903 240.— w Abgang in 1903 30.— ■ Stand Ende 1903 1620.— ■ Steinberg, den 17. Februar 1904. 1799 Konsum-Derein Einaetr. Genosiensch. mit unbeschr. Haftpflicht. 58, Hirz V. L. HaaS II. B. Häuser XIV. Holzversteigerung am Samstag den 27. Februar 1904, von vormittags 10 Uhr an im Gemeinde-Rathaus zu Krofdorf aus dem Gememdewald Krofdorf-Gleiberg, Distrikte Erlenschlag 18 c, Bruch 23 und 24, Schinnhecken 22 a, Krbckelberg 8d, Etch- wald 10a, Heide 17b, Dre,koppel 17e: GiÄCir 19 rm Scheit, 31 rm Knüppel, 972 rm Reiser, 19 rm Stöcke, Buchen: 132 rm Scheit, 117 rm Knüppel, 383 rm Reiser, 7 rm Stöcke, Nadelholz: 18 rm Knüppel, 235 rm Reiser, 11 rm Stöcke, 4 rm Scheit und Knüppel, 26 Stangen I. Kl., 26 Stangen II. Kl., 80 Stangen in Kl., 45 Stangen IV. Kl., Totalität Eichen: 2 rm scheit und Knüppel, 8 rm Reiser, Buchen: 14 rm Scheit und Knüppel, 34 rm Reiser, Nadelholz: 2 rm Scheck und Knüppel, 15 rm Reiser. Krofdorf, den 22. Februar 1904. 1791 Der Bürgermeister. I. V.: Leib. Desillitive AllstellNg eitles Tiesblllltechllikers. Bei unterfertigtem Amt ist die Stelle eines definitiv anzustellenden Tiefbautechnikers zu besetzen. Bewerber sollen im Wasserleitungs- und Kanalbauwesen, sowie insbesondere im Wege- und Lhaussierbau vorgebildet und praktisch erfahren sein. Da außerdem für die hierbei vorkommenden Geometer-Arbeiten keine besondere Kraft zur Verfügung steht, so wollen sich nur solche ältere Bauaufseher- Aspiranten melden, welche auch das Patent eines Geometers II. Klasse besitzen. Die Besoldungsfrage ist nach dem Gesetz vom 9. Juni 1898 und Anhang D. Nr. 26 (Reg.-Bl. Nr. 24) geregelt. Vorlage von Zeugnisabschriften und Probezeichnungen erbeten. Bad-Nauheim, den 22. Februar 1904. 1798 Großh. Tiefbauamt Bad-Nauheim. I. V.: Kaibel, Großh. Bauinspektor.__________ Holzversteigerung in den Waldungen der Gemeinde Wicseck. Freitag, den 26. d. Mts., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen aus den Distrikten Schrei, Klause und Dürrloch nachverzeichnete Holzsortimente versteigert werden: a. Bau- und Nutzholz: 69 Fichten-Stämme mit 12,39 tm 61 Eichen-Derbstangen mit 2,65 fm (Wagnerholz) 900 Fichten - Derbstangen, von 6—11 cm mittleren Durchmesser und bis 18 m Länge, zu Sparren, Rüststangen und Leiterbäumen geeignet, mit 62,20 tm 25 Fichten-Reisstangen. b. Brennholz: 3 rm Buchen-Scheitholz 4 , Eichen-Scheitholz 10 , Nadel-Scheitholz 10 „ Buchen-Knüppelholz 44 „ Eichen-Knüppelholz 122 „ Nadel-Knüppelholz 200 Wellen Buchen-Reisig \ 1860 , Eichen-Reisig j IL Durchforstung 1130 „ Nadel-Reisig 12 rm Nadel-Stockholz. Die Zusammenkunft ist am Distrikt Schrei, oberhalb der Sandgrube. Wicseck, am 19. Februar 1904. Großherzogltche Bürgermeisterei Wicseck. Sommerlab. 1741 Akademische Vorträge Mittwoch den 24. Februar 1904, pünktlich 8 Uhr abends in der Universitälsaula. Herr Professor Dr. Mittermaier: Die Frage der Schwurgerichte in der Strafprozeßresorm. Eintrittskarten sind in der Ferber'jchen, Frees'schen und Ricker'schen Universitäts-Buchhandlung, Studentenkarten bet Herrn Verwalter Stork zu haben. 1600 Mm Hili) Erweiterte McheiMe zu Hießen. Die Anmeldungen neu eintretender Schülerinnen -~ einerlei welchen Alters — sollen in Zukunft nicht mehr bei Beginn des neuen, sondern vor Ablauf des alten Schuljahres erfolgen. Die diesjährigen Anmeldungen haben bis spätestens zum 20. März zu geschehen und werden im Schulhause, Schillerstraße 8, an folgenden Tagen von dem Unterzeichneten entgegen genommen: Dienstag, 8., Samstag, 12., Dienstag, 15., und Samstag, 19. März, jedesmal von 10 bis 1 Uhr. Vorzulegen sind: Impf- und Geburtsschein, letzterer mit unterstrichenem Rufnamen; bei Kindern, die über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung über geschehene zwecks Impfung; bei Kindern, die aus einer anderen Schule kommen, ein Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, ind bei der Anmeldung vorzustellen. Gießen, den 16. Februar 1904. 1584 Der Direktor: Dr. Stoeriko. Ver$tdgeraejs-Aizei|e. Montag den 29. Februar l. I. und folgende Tage, jedesmal um 11 Uhr vormittags beginnend, wird das ge- fammte tote und lebende Inventar des Rittergutes Goddelsheim (Waldeck, Station Eorbach) gegen Barzahlung oder bei genügender Bürgschaft gegen 3 Monate Ziel an den Meistbietenden öffentlich versteigert. Dasselbe besteht in: 17 Pferden, ca. 40 Kühen und Bullen (Friesen), ca. 22 Stück Jungvieh, ca. 130 Stück Schweinen (darunter 19 Zuchtsauen und 2 Eber), Federvieh, Oekonomie-Gerätschaften und landwirtschaftlichen Mafchiuen, großen Vorräten von Heu, Stroh, Ruukeln rc. rc. und kommt in vorstehender Reihenfolge zum Ausgebot. 9iähere Auskunft erteilt die unterzeichnete Verwaltung. Schönberg (Hessen), den 18. Februar 1904. _______Fürstlich Mch-WnberMe Vcmltmig. ^eignerem um Ruten Kreuz. (Hilfsverein für die Krankenpflege und Unterstützung der Soldaten im Felde. Die verehrlichen Alitglieder des hiesigen Zweigvereins vom Roten Kreuz werden zu der Mittwoch den 24. Februar l. I., abends 8 Uhr, im Lokale des Cafe Ebel dahier stattsmdenden ordentlichen Sanpt-VerMinlnng 4. Vorstandsivahl. 136? Gießen, den 6. Februar 1904. Der Vorsitzender Wiener. ergebenst eingeladen. Taacs-Hrduung: 1. Bericht über die Thätigkeck des ZweigveremS. 2. Rechnungsablage. 3. Bejchtuüjassung über Anträge von Seiten des Vorstandes oder eiirzelner Vereursinirglreder. Todes-Anzeige Heute nachmittag 4 Uhr entschlief nach kurzem Krankenlager unser lieber, unvergesslicher Vater, Schwiegervater und Grossvater im 77. Lebensjahre. Birklar, den 22. Februar 1904. Die Beerdigung findet Donnerstag den 25. Februar, nachmittags 2 Uhr, statt. Danksagung Han Ludwig Schadeck II 1810 Die trauernden Hinterbliebenen 1821 Lollar, den 22. Februar 1904. Bä ■B Q Die Geburt einer Tochter zeigen an H. Bothscbüd und Frau. 0892 Bahnhofstrasse 64. 1809 Wieseck, den 23. Februar 1904. Preis Mark 325 Obiges Zimmer ist in einem meiner Schaufenster ausgestellt. 1545 MW 10 140 12 8000 22 330 6 sagen wir allen, insbesondere Herrn Pfarrer Gußmann für die trostreichen Worte am Grabe des teuren Entschlafenen, sowie für die zahlreichen Blumenspenden unseren tiefgefühltesten Dank. 2 Bettstellen, glatte Form, 1 Spiegel-Schrank mit la. Fa$ettenglas, 1 Wasch-Kommode mit Marmor-Aufsatz, 110x60 cm, 1 Spiegel-Aufsatz mit la. Fapettenglas, 2 Nachtschränke mit Marmorplatte, 1 Handtuchständer, rm u . L: Ausnahme-Offerte^ Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben VaterS und Großvaters Buchen-, 5 rm Eichen-Scheiter, , 70 „ , 8 rm Weichholz-Knüppel, Die trauernd Hinterbliebenen. 1820 Fritz Nowack Grösstes Spezial-Geschäft für Betten und Schlafzimmer-Einrichtungen am Platze, „ Nadel-Stöcke, 600 Nadelwellen, , 24 , , 4 Stück Buchen-, 3000 Eichen-, Dasselbe Zimmer mit 2 prima Patent-Matratzen mit Gegendruck-Federung, 2 dreiteiligen Kapok-Matratzen mit Keilen aus la. rotem Dren mit bestem Kapok Preis Mark <25.- Holz - Versteigerung im Sicher Stadtwald. Montag den 29. Februar, vormittags 10 Uhr be» ginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distritte Kleinhäuserberg und Ettingshäuserkopf, versteigert werden: für 2 gute Teller ausgezeichneter Suppe. Viele Sorten, wie Reis-, Erbs-, Gemüse-, Tapioka-Suppe usw., bieten reiche Abwechslung. Stets zu haben bei Johann Seibel. Ludwigsplatz 13. K Komplettes Schlafzimmer in Satin-Nussbaum bestehend aus: Danksagung. Allen Setten, die uns bei der Krankheit und dem Verluste unserer nun in Gott ruhenden teueren Gattin, Mutter, Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin und Tante Fm Marie Seibert tröstend zur Seite standen, besonders Herrn Pfarer Helbig für die trostreiche Grabrede, sowie für die vielen Kranzspenden unseren tiefgefühlten Dank. Die tieftraueruden Hinterbliebenen: Karl Seibert H und Tochter. Johannes Müller V Grossh. Bürgermeister Probieren Sie bitte 'MAGG/’\ flssgra BersicheruugSstand ca. 46 Tausend Polizeu. mro Allgemeine Renten-Anstalt | gegründet 1833. zu Stuttgart Aeorganistert 1855. ■ Lebens- und Rentenvcrstcherungsvereiu auf Gegenseitigkeit. Neue BersicheruugSbedtugungen vom 1. Jannar 1904 B Aeutzerst ltverate Bestimmungen In ZZezug auf AnanfechtSarKeit g und AuverfaäöarKeit der ^e0eusverstcheruugrpoliceu. B Anerkannt SiMgst Verechnete Arümteu öei frühim me s Zrividcudenöezng. ES B I Neue, für Männer u. Frauen gesonderte Rententarife. B I Außer den Prämienreserven noch bedeutende, besondere & Sicherheitsfoiws. Nähere Auskunst, Prospekte und Antragsformulare I kostenfrei bei der General - Vertretung für Hessen und J Hessen-Nassau: August Berbenlch in Darmstadt, M Waldstr. 20; in Gießen: Hanptageut Albert Wallen- | lei#, i. Fa. Christian Wallenfels; Sally Loeb, Süd- I anlage 7, Hanptageut, und Louis K-inkel, Frank- D furterstr. 25; tn Grotzen-Ltuden: Heinr. Weiss, Bau- g Unternehmer; in Grotzeu-Buseck: Salomon Berlin; g in Wieseck: Ludwig Kirchner, Kaufmann; in Stein- I berg: Barl Hlnkler, Werkmeister. 1137 g Schweizer Stickereien empfiehlt 1856 in größter Auswahl tn prachtvollen Mustern in vorzüglichster Qualität zu billigsten Preisen J. Elfsen Kreuzptah. Fichten-Derbstangen mit 1,33 fm, „ Reisslängen „ 1 n3 „ Hainbuchen, Langwieden.