prt “ Giessen ***«^ Moller, Ihor ö. HoCn7 I & Bruch' tetB *u der r Mlnster all .$tlh zaccarl"ii' ‘ 3Äi. 3®th?, «»erä. S-AAM- l0--L,SchU'ken. «KZ^ a Blatt 154. Jahrgang Rotationsdruck und Verlag der Brühl'sehen llmversitätsdruckerei (Pietsch Erben), Gießen. Verantwortlich für den allgemeinen Teil: P. Wittko; sür den Anzeigenteil: H. Beck. Nr. 19 3t# Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Samstag Z3. 1904 Gießener Anzeiger Die „Gietzeuer Familienblätter" werden dem »Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der .hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt sür den Kreis Sietzen. Professor v. ZZehring über seine JuberKutose- Iolschungen. T^r bekannte Marburger Forscher Proiessar o.Bchri.ng sprach, wie ivir bereits lurz mitteilten am Montag abend int Berliner Verein für innere Medizin über den neuesten Stand seiner auf die Bekämpfung der Schwindsucht gerichteten Bestrebungen. Zu dem Vortrage waren u. a. erschienen: Kultusminister Tr. Studt, Ministerialdirektor Althvff, die Geheimrate Pistor und Schmidtmann vom Kultusministerium, Generalstabsarzt der Llrmee v. Leuö- chold, der ärztliche Direktor der Chaclls Generalarzt Schaper. Die medizinische Fakultät war durch ihre bekanntesten Mitglieder vertreten, die Professoren v. Leyden, v. Bergmann, Heubner, Rubner, Renvers und Ewald. Unter den Ehrengästen befanden sich ferner die Professoren B. Fränkel, Pannwitz, M. Wolf u. a. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Vorsitzenden nahm Pros. v. Behring das Wort. Er knüpfte zum Teil an feine bereits auf dem Naturforscher-Kongreß in Kassel gemachten Mitteilungen an, welche in der Säuglings- milch die Hauptquelle für die Schwindsuchtsentftehungsehen. Der Krankheitskeim dringt mit der Kuhmilch vom Darm des Säuglings aus in den Körper, zunächst in die Lyniph bahnen, dann in das Blut und in die Abmungsocgane, also die Lungen, ein. Wie bereits auf dem Kasseler Kongresse, so führte Behring auch jetzt wieder aus, daß er unter gewöhn licken Verhältnissen eine Ansteckung durch Einatmung für ausgeschlossen erachte. Die in neuester Zeit häufig. vertretene Auffassung, daß z. B. durch den Gebrauch von Lechbibliotheksbänden, Akten usw. Tuberkulose verbreitet werde, hält Behring für ganz unerwiesen. Auch von einer Disposition, einer Schwindsuchtsanlage in dem herkömmlichen Sinne will er nichts wissen. Zur Entstehung der menschlichen Lungenschwindsucht rst freilich eine gewisse Disposition erforderlich, aber nur im Sinne einer Disposition, die im Säuglingsalter durch den Genuß von Milch erworben ist. Die Bekämpfung der Tuberkulose muß daher schon beim Kinde einsetzen. Es muß alles geschehen, utn den Bazillenimport in den Mund des Säuglings zu verhüten. Wie soll man aber die Milch selbst behandeln?' Tas Abkochen hält Behring in der ersten Lebens- epoche für unzweckmäßig oder gar für schädlich; dagegen empfiehlt er, die Milche unmittelbar nach ihrer Gewinnung mit einem geringen Formalinzusatz zu versehen, welcher alle Batterien in ihrer Entwicklung hermnt, ohne die wirksamen Milchhestandteile zu zerstören. Dieses Verfahren hat sich, in der TierpraM bereits glänzend bewährt, und Behring glaubt, die Ergebnisse der tiercxperimentellen Erfahrungen auch, für menschliche Säuglinge nutzbar machen zu können. An den überaus beifällig aufgenommenen Vortrag schloß sich eine kurze Diskussion, an der sich die Professoren A Fränkel und Bagrnsky beteiligten. Beide wandten sich ig egen die von Behring ausgestellte Theorre der Schwinbsuchtsentstehung. Nach amtlichen statisiijchcu Angaben hat — so führte Professor Fränkel aus — die Tuberkulose in der letzten Zeit erheblich abgenommen, und das zeigt, daß die bisher geübte Vvr- beugungsrnethode auf dem richtigen Wege gewesen ist. Die Beh-rlugsche Theorie würde den Kampf in ganz aridere Lahnen drängen. Ter von Behring vertretenen Auffassung stehen gewichtige Bedenken gegenüber. Man findet gerade bei Kindern die Lymphdrüsen im Bereiche der Bauchhöhle ungleich! seltener erkrankt, als die im' Gebiete der Brusthöhe; das sprichst gegen die ausschließliche Infektion vom Darm aus. ' Prof. Fränkel hat im Verein mit Prof. Gurtstadt eine Statistik aus den letzten vier Jahren über die Ernährungsweise der in Berlin verstorbenen Säuglinge aufgestellt. Es ging daraus hervor, daß die Tuberkulose bei so kleinen Geschöpfen überhaupt selten vorkommt, daß aber jedenfalls etwa ebensoviele Brustkinder daran starben, als künstlichi ernährte — was gegen die Behringsche Annahme von der Gefährlichkeit der Kuhmilch im Säuglingsalter sprechen würde. Prof. Fränkel hält gleich! anderen hervorragenden Forschern an der sogenannten Einalimingstuberkulöse als der häufigsten Entstehungsart fest, Auch Prof. Baginsky bezweifelt aus Grund seiner langjährigen Erfahrungen als Kinderarzt die Richtigkeit dec von Behring aufgestellten Theorie. J-n feinem Schlußwort suchte Prof. v. Behring! die Einwände seiner Gegner in sachlicher Weise zu widerlegen. Tie Tatsache, daß Kinder in der frühesten Zeit ihres Lebens so selten an Tuberkulose sterben, erklärte er mit dem Hinweis, daß es oft Jahre und Jahrzehnte dauert, bis die im Säuglingsalter erworbene tuberkulöse Ansteckung zur offenkundigen Krankheit, zur Schwindsucht, wird. Nach! der Sitzung vereinte ein geselliges Zusammensein die Mitglieder. Amerikanische Professoren üöer Deutschland. Wenn einer eine Reise tut, so kann er wis erzählen Professor Small aus Chicago war mit zwei Kollegen letzten Sommer in Europa gewesen, um die Gelehrtenwelt für den mit der St. Louis-Weltausstellung verbundenen Gelehrtenkongreß zu mteressieren; er war^ natürlich auch in Berlin, um beim Kultusministerium engere Beziehungen zwischen deutschen und amerikanischen Universitäten anzubahnen. Tazu scheint er aber sonderbare Methoden anwenden zu wollen, denn, kaum daß er wieder daheim war, veröffentlichten Chicagoer Zeitungen eine Unterredung mit ihm, deren Inhalt in der Behauptung gipfelte: „Tie Deutschen lieben zwar die Amerikaner, aber trotzdem werden und müssen sie die Amerikaner bekriegen und zwar nicht nur in Handel und Industrie". Darob große Entrüstung in der deutsch-amerikanischen Presse. Prosesssor Small trachtete nun, sich zu rechtfertigen, indem er erstens' einen langen Brief an den deutschen Konsul Dr. Wever in Chicago und zwei Briese an die in Mllwaukee erscheinende „Germania", die ihn am energischsten angegriffen Halle, richtete. Aus einem der beiden letzteren Briefe sind folgende Sätze hervorzuheben: „Tie Deutschen haben uns als Individuen ganz gern und können sich nie genug tun, um ihrer Herzlichkeit Ausdruck zu verleihen; diejenigen jedoch. Sie überhaupt ihre Aufmerksamkeit auf internationale Beziehungen richten, sind der Ansicht, daß unsere nationale Politik im höchsten Grade egoistisch ist, und daß es daher tatsächlich zum Kriege kommen muß. Wenn es' auch im höchsten Grade unwahrscheinlich ist, so ist es doch keineswegs unmöglich, daß noch, ehe die mandschurische Frage gelöst ist, deutsche und amerikanische L> ch i f f e Schüsse wechsel n." Doch hoffentlich nur die üblichen Salutschüsse! Der Chicagoer „Record - Herald" brachte als Krllik die Behauptungen Smalls eine kräftige Aeußerung des früheren Botschafters in Berlin, Dr. Andrew White, der gerade in Chicago anwesend war und die Bemerkung des Professors Small als Unsinn bezeichnete, da dem deutschen Volke nichts ferner liege, als der Gedanke an einen Krieg mit den Vereinigten Staaten. Tie Lorbeern des Professors Small ließen seinen Kollegen, den Hilfsprofessor oer Soziologie an der Chicagoer Universität Herrn Raymond, der ebenfalls kürzlich von einer deutschen Reise zurückgekehrt war, nicht ruhen. Raymond hielt in Milwaukee einen Vortrag über das Thema: „Berlin — Militarismus und Sozialismus". Hatte Pros. Small nach der Ansicht des Ex-Botschafters Tr. White Unsinn geredet, so fehlt für diese Rede der passende steigernde Ausdruck. Tem Berichte der „Free-Preß" über den Vortrag ist zu entnehmen, daß Prof. Raymond unter anderem erzählt hat, unlängst sei den Soldaten gesagt worden, daß sie unter den gegenwärtigen unruhigen Zuständen Befehl erhalten könnten, aus Vater und Mutter, auf Brüder und Freunde zu schießen; wenn aber ein solcher Tag käme, so würden nach der Ueberzeugung des Prof. Raymond die Gewehre nach der anderen Selle schießen. Es sei heutzutage für jeden Deutschen gefährlich, den Mund zu öffnen und seine Ansichten auszusprechen; in keinem Lande der Well unterliege die Freiheit des Wortes und dec Tat so viel lästigen Beschränkungen wie in Deutschland, wo die Zahl der Selbstmorde sicb auf 11000 beläuft. Erfreulicherweise gibt es an der Chicagoer Universität auch verständigere Professoren, so Prof. Georg Edward, der in einem Vortrage seine beiden Kollegen gründlich ab- sertigte. Er sagte 'nach der „Illinois Staatsztg." ungefähr folgendes: „Bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wird der deutsche Kaiser als Bedrohet: des Weltfriedens hingestellt. Sie erinnern sich des törichten Gcreoes, daß er sich Hawaiis oder Porto Nicos oder der Philippinen bemächtigen wolle, und daß deshalb die Vereinigten Staaten jene Inseln annektieren müßten; ferner der kindischen Behauptungen, daß Amerika Venezuela gegen die Teutscheu beschützen müsse, daß die Spanier von oeu Deutschen zum Krieg angestiftet worden seien, daß Deutschland Sridbrasilien begehre usw. Nichts ist läppischer als solches Geschwätz. Ter hochbegabte deutsche Kaiser wird sich der großen, chm in Gestalt seines gewaltigen Heeres und seiner wachsenden Kriegsflotte zu Gebote stehenden Macht niemals bedienen, so lange er nicht durch Herausforderungen dazu genötigt wird. Ich weiß aus allerbester Quelle, daß er von den freundlichsten Gefühlen gegenüber unserer Republik beseelt ikt. Uni) die Vereinigten Staaten werden wahrlich nichts dabei verlieren, toenn sie diese Freundschaft erwidern. Tie Vorhersage eines Krieges zwischen diesen beiden Völkern ist daher ein Verbrechen." Mas für ein Beweggrund aber steckt hinter jenen unsinnigen Prophezeiungen? Professor Small verrät chn: „Amerika soll unter allen Umständen schleunigst seine Kriegsflotte vermehren." Tas ist des Pudelss Kern. Tie ganzen Reden laufen nur darauf hinaus, dem Kongreß Angst einzujagen, damit er für neue Kriegsschiffe ohne Widerrede unzählige Millionen bewillige. Warnung£ Die meisten Nachahmungen von l),. üommels Haematogen werden, um das D. K. P. No. 81,391 zu umgeuen, mit Zuiulienanme von Anher bereitet, ein Zusatz, der insbesondere für Kinder und Nervöse direkt schädlich ist. Um sicher zu sein, das aetb er freie Uriginal-Präparat zu erhalten, verlange man stets ausdrücklich Dr. llommel’s Haematogen und achte aul die Schutzmarke „Saugende Löwin.“ 92 . Könlgl. Preues. 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Wechselbank . 102.90 104.80 SchatlerGrnben 424.— 46a.— 4 ^ux-Boüenvach 101.10 102— Madrider . . — — Ausländische. D.Äenosj.'Bank MMetd. Kredit 100.- 114.— 99.80 115— Buderus. Deutfch-Luxemb 116.50 . 91— 111.50 8u.9O 4 von 1891. . Ettiab. steuerst. 101*20 4 Hieuigr. Pram.. 'Hfoor. ^lhlr. 5 4'/, Bulgar. Tabak Bosnier. . . Grrech.E.B. von 1890 . . . Grrech. Monop. Italiener Rente do..... Oeiier.Silberrte Oester, tsoldne. 84.75 100.80 87.40 101.90 3 M 4 3^ öy» 3)4 4 3/4 4 32 31, 4 3V, Starkenburger. Gießener. . . 98— 102.50 1GÜ.— 99.70 99.75 Pfalz. Bank . Preust. Hhpoth.» Ulteen-Äank. 106.40 109.40 106.40 111.80 31/, Pfandbriefe. Hcff.Hypolh.'Bk. 99.50 100.40 4 1 5 ärauz Zoiepy ^afchau-Ldcrbg. uciiect. ’Jiotö» 100— 99.70 lol. - 10U.6O 4 100 ... Oeucrr. v. 1860 00. v. 1854 135.10 152.90 135.90 156.— ll/s 3 47s 4 43*30 102,80 100*10 101.80 40.20 43.70 101*. 10 102.80 Frankfurter. . Larmimdler . Babenhausen Mainzer. . . Offenbacher. . Wormser . . 99.30 99.80 98*80 101‘bO 100 w 99.80 99.50 99*20 102.50 99 90 Berl.Hhpoth.-B. Oest. tLrcd.-'Ukt. Industrie -Aktien Farbw. Höchst. do. Griesheml 201*90 378.50 234.— 125.50 370.50 231— 4 3'/s 4 3H, 4V‘ 4 öranti.Pypotdk. Ser»c 14 do. Sern 19 Frkf.Hyp.-Cred.. er em 1905 . do. 19u6. do. tilgbare 101.10 98.30 101.40 98 - 9b— 101.30 96.30 100.80 97.30 97.30 5 4 3 3 westvahn b. . do. Sudbahn lUombj do..... do..... Raab-Oedcubg. Co,. . . . 106— 105— 93.20 u4.90 77.25 106.30 106.90 94— o5.7o 78.20 3 Oldenb. Tytr.4^ Lurk. Frs. 400 llnverjtuöltche pr. Srud u. Mk. Ansbacher ft. 7 130 60 138— 4^ 3 5 Poriug. Staat abgest. . . do. abgcst. . Rum. am. Ate. 50.45 31— 98.10 52.20 32— 99.85 Heidelberger Dittnuljetmcv . Bao Nauheimer 102.20 99.40 102.50 99,50 99.50 99.80 95.30 82.- 95.30 101.70 44.10 BrauereiKempff „ Vlnding „ Heninnger „ Nenenmeyer „ Siern. . „ KiclerSchlost Eleltr.^ahmeher „ Schuckerl 133.— 247.— 167— 123.— 137.50 2o2.— 174.50 128.70 Frkf.Landwtfch. Hamburger Hy' pothekell-Bank Ser. 141-250 99.40 100.20 99.20 100.70 4 2‘-w gtudolibahn. . Jtat. flaaN. gar. E. B. . . . 99.1-0 71.30 102.20 Augsvurg. st. 7. Brichw.Thlr.2o örnmdr.Lytr.lo 2>^aitand.t5rS.4d 59 — 3o 30 Illi 1 f 1 \ 4 4 %ya Rumcin. v. 1890 Gold'Russen v. 1880 . do..... 85.30 89.10 98.60 91.50 3/4 3 >4 4 4 Lahr .... Wiesbaden . . Bukarest. . . Lrssaboner . . 99*50 79*50 95— 100.70 42.40 232.- 83*30 96.40 240— 92.25 103.60 4 37. do. unkündvar bis 1910 do. Sern 46 blL 190. 102.75 96.10 102.40 96.1( 4 3V? ihvorneser . . Sard. Scc. stfr. gar. . . . Goill)ardbahn . 72.60 102.70 100.50 73.40 103.20 100.75 00. (jrS. lo Oesterr. st. lüo von 1864. . Pappenh. st. 7 421— 41.80 19.60 444— 39.80 4 Russen v. 1902 99.45 98.55 1 Moskau . . . 37, 37. do. Seric301 4 KnrSt Kiew. stfr. ^icmmgcr ft. 7 —.— 33.40 4 1 Serben v. 1895 flirten Lit. B. 70.- 74.50 62.80 •1 6 Wiener 1902 . Buenos'Aires . u. Halske Adler Meyer . 129.20 196.70 140.20 236— bis 310. Preuß. Pfand« 97.50 97— 4 gar. . . . Rufs. Südost 97 Ungar. Staats fl. 100 . . 341.50 356.75 1 do. „ C. 34.95 4Vi do..... Bad. Anilin . 448— 428— dries.Bank . 100.60 100.60 stst..... —,— —.— Penenaner L.3O 1 do. , v. —.— Brauer-Akademie « Begi“des , 726 wauuva uuuuvumv Sommer - Semester« Worms a. Rh. am 8. April 1904. Programm durch E. Ehrich. 27. Januar cm Durchm. 13 cm Durchm. 6 191 343 Ferner Freitag den 29. 1904, vormittags Januar rm V Die Zusammenkunft ist an Tagen am Langsdorf- 814 den Länge 6 in Länge 5 m Länge 51 m Länge 132 m 5 870 575 Krämer. 805 nachver- 59 6—12 m 301 6—20 m Durchm., 157 rm Die Zusammenkunft ist zur beftimmitx Stunde ans dem 774 Buchen-Scheitholz, Buchen - Prügelholz, Eichen-Prügelholz, Buchen-Stockholz, Buchenstöcke, Eichenstöcke, Nadelftöcke. Eichen-Stockholz, Fichten-Stockholz, Buchen-Reisig, Eichen-Reisig. 31 : 18 270 114 beiden cm miitL trn. Es sollen versteigert werden Mittwoch deu 1904, von vormittags 10 Uhr an: Buchenwellen, Eichenwellen, Nadelwellen, wald in den Distrikten Kreuz, Holz und Buchwald zeichnetes Holz versteigert werden: 90 16 14 122 10 30 90 bis 35 cm Durchm., 5—12 fm, bis 37 cm Durchm., 5—21 fm, Distrikten Helgemvatd, Gesäng, Embach und Ameisenkops versteigert rvecbea: rm e Leich nach Lich, an den Fichten-Stangen, welche sich mehren- teils zu Leiterbäumeu und auch Weißbinderstangen eignen. Die Buchen-Stämme kommen auch noch vormittags zum Ausgebot; nachmittags 2 Uhr Fortsetzung an der Kreisstraße Steinbach-Oppenrod. Steinbach am 20. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Steinbach. . b> Buchenscheiter, Birkenscheiter, Eichenscheiter, Buchenknüppel, Birkenknüppel, Eichenknüppel, Nadelknüppel, 10 Uhr: 111 rm 85 , 31 , 57 , Eichen-Stämme, = 19,79 Nadel-Stämme, = 46,47 a) Bau- und Nutzholz. Eichenstämme von 13—36 cm mittl. Durchm., Länge — 22—25 trn, Nadelstämme von 13—31 cm mittl. Durchm., Länge — 135 fm, Brzinalweg Albach-Hattenrod, am Eingang de« Walde«. Bemerkt wird, daß am ersten Tage da« Brennholz und am zweiten Tage das Bau- und Nutzholz zur Versteigerung fcmmt. Das Holz liegt größtenteils ** chaussiertcs Wegen. Al dach, ben 19. Januar 1904. Hroßh. Dürgermeisle«i Illbach. Balser. Eichen-Stämme, 3—4 m lang, 33—52 = 6,45 fm, Buchen-Stämme, 5—7 m lang, 42—47 = 5,55 fm, Fichten-Stämme, 12—18 m lang, 14—20 cm Durchm. = 53,20 fm, Fichten-Derbstangen, 12—18 m lang, 9—14 cm Durchm. — 31,00 fm, zu Leiterbäumen, Rüststangen und Sparren geeignet. Nadel-Derbstangen von 9—12 8—17 in Länge = 17,92 dahier übertragen. Gießen, 15. Januar 1904. Die städtische Pserdemartt-Kommistiou: Jean Kirch, Stadtverordneter. Nonnenrother Weg. Hungen, den 21. Januar 1904. Fürstliche Oberförsterei. Holz - Versteigerung. Montag deu 25. und Dienstag deu 26. d. MtS., vormittags von 9*/2 Uhr an, soll im Albacher Gemeinde- Holz-Versteigerung im Steinbacher Kemnudervald. Nächsten Mittwoch deu 27. d. Mts. sollen in Bai-, Atz- nni) Breaahalj-Berßeigemg der köstlich Zolms-KraMftls'lchrll ©brrfirfimi Zusgra in den Distrikten Schweinahl und Klafterschlag. Buchen-Stämme, 46 em Durchmesser. 4—10 = 5,26 fm, Eschen-Stämme, bis 23 cm Durchm., 4—6 ---- 0,74 fm, Brennholz. 1500 700 1700 50 22 52 - Eschen-Derbstangen, bis 12 cm Durchm., 4—5 m Länge ----- 0,19 im, । Nadel-Stangen, bis 12 cm Durchm., bis 16 m Länge = 50,12 fm, Nadel-Reisstangen, bis 8 m Länge. Der Anfang ist morgens 9*/, Uhr am Weg von Garben- FriiWrs-PfeckiMkt __ zu Gieße». Am Mitttvoch, deu 16. März 1904, vormittags, findet auf den städtischen Marktanlagen nächst der NodHeimerstraße Pferdemarkt statt. Für Stallungen in der Nähe des Marktes ist ausreichend Sorge getragen; wegen derselben wolle man sich an Herrn Hoflohnkutscher Huhu dahier wenden. Auskunft über sonstige Marttangelegenhenen erteilt Herr Weruhäudter August Schwan dahier. Tiit dem Pferdemarkt ist eine Prämiierung verbunden, für welche 1585 Akt. xur Verfügung stehen. Der Prämnerungsplan ist von Herrn Oekouomierat Schleuke-Hardthos bei Gießen oder von Herrn Weinhäudler Schwan-Gießen zu beziehen. Die Preisverteilung erfolgt im Anschluß an die Prämiierung um 12 */2 Uhr. Bon 11 Uhr ab Konzert auf dem Marktplatz. Omnibusverbindung von dem Bahnhof nach dem Marktplatz unO zurück. Am 17. März, nachmittags 2 Uhr, findet in der Turn- Halle der Stadlkuabenfchule eine Verlosung statt von Pferden, Wagen, landwirtschaftlichen Maschinen und Gerätschaften, Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Ter General' vertrieb der Lose i 1 Mark ist dem Herrn Richard Buchacker fm Inhalt, mit 746 Gr.-Rechtenbach, den 18. Januar 1904. 748 Das Bürgermeisteramt. 113 Distrikt 750 776 Länge zu Pfosten. rm Buchen-, 18 Eichen-, 10 Birken-Scheiter, 820 Nadel- und 256 Weich- 73 Der Anfang ist im 813 264 110 2230 280 18 11 1018 165 16 60 108 39 60 106 71 4790 75 1 13 Fichten-Stämme Kiefern-Stämme Eichen-Stämme Fichten-Derbstangen Fichlen-Reisstangen 95,00 6,37 7,14 54,25 0,94 Eichen-, 46 Nadel-Stöcke. Rchtränksberg. Zusammenkunft an Großh. Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. Die Zusammenkunft ist vorntittags 9 Uhr im Mühlwald, bei der Haltestelle Friedelhausen. Das Stammholz kommt zuerst zur Versteigerung. Staufenberg, den 18. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. der Hattenröder Straße, an der Grenze. Lich, den 21. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei. Heller. Mrennyolz - Iersteigerung der Gräflichen Oberförsterei Arnsburg. Mittwoch den 27. Januar, nach Zusammenkunft 10 Uhr vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Ham, Kalkofen, Wetterbcrg, Seewald, Lauterbachs-, Muckenwäldchen und Nutzgarten versteigert: Scheiter rm: 108 Buchen, 6 Eichen, Prügel rm: 96 Buchen, 172 Eichen, 25 Nadel, 33 Weichholz, Stöcke rm: 24 Buchen, 100 Eichen, 23 Nadel- u.Weichh., Stamm reifer rm: 548 Buchen, 555 Eichen, 67 Weichholz, Astreiser rm: 184 Buchen, 594 Eichen, 196 Nadel- und Weichholz. Unter den Nadelprügeln befinden sich 6 rm von 3 m Holz-Versteigerung. Im Licher Stadtwald, Distrikte Rchtränksberg, Dickestall, Langebuchen und Eisenkaute werden versteigert Donnerstag den 28. Januar, vormittags 10 Uhr anfangend: im K memdiwald Koinyolzßau-en Dienstag den 26. d. Mts., Beginn vormittags 9 Uhr, Distrikt 3a Kuhheck, unweit des KnorrhofS. Eichen: 6 Stämme III. Kl. = 3,96 fm, 3 rm Nutzholz (3 m lang), und 6 rm Derbholz. Buchen: 140;5 rm Derbholz, 24 rm Stockholz, und 119 rm Reiser. Weichholz: 71 rm Reiser. Nadelholz: 29 Stämme III.—IV. Kl. — 11,85 fm, 35 Stangen I.—III. Kl., 64,5 rm Nutzholz (3 m lang), 154,5 rm Derbholz, 27 rm Slock- holz und 315,5 rm Reiser. rm Buchen-Scheitholz, , Buchen-, Elchen- und Nadel-Knüppelholz, , Buchen- und Erchen-Reisig, , Buchen-Stammreisig in Schichthaufen, Holzversteigcrung. Montag den 25. Januar L I., vormittags 10 Uhr, soll im Ruppertöburger Gememdemald, Distrikte Röden und Buchwald, folgendes Holz versteigert werden: , r 27 Stück , 3140 Holz-Wellen, rm Buchen-, 135 Lahnkopf und Mühlwald versteigert werden: Eichenstämme bis 55 cm Durchm., 46,72 fm (darunter Holzversteigerung. Montag den 25. Januar 1904 sollen in den Waldungen der Stadt Staufenberg, in den Distrikten Gemisch, 37 Stämme Schnittholz), Lindenstamm, 30 cm Durchm., 0,53 fm, Kiefernstämme bis 36 cm Durchm., 7,18 fm (darunter 7 Stämme Schnittholz), rm Buchenscheit, „ Eichenscheit (darunter 10 rm Küferholz), „ Buchen-, Eichen- und Nadelknüppel, Buchen-, Eichen- und Nadelwellen, rm Buchen-, Eichen- und Nadelstöcke. Ernst Challier (Rudolphs Nacht) Giessen. SjmI-GiscH ft Msiirani aller m Aa*wahl, solide Preise. IHustnerte Preisverzeichnisse gratis and franko Musikalien-Hnndlung und -Loibanstalt Spezialität: Billige Ausgaben. Bekanntmachung, Schreibgehilfenstelle für einen 16 Jahre alten -jungen alsbald gesucht. Näheres auf dem Armenamt, Vieuenbäue 25. Gießen, den 19. Januar 1904. 810 Armenamt Gießen. v Knüppel, 36 „ Buchen- und Nadel-Stöcke, eine g?oßc Quantiät Nadel-Reisig in Abteilungen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Rüden, an der Abtriebstelle. Das zerstreut sitzende Brennholz im Distrikt Buchwald wird nicht vorgezeigt und kommt Mittags bei dem Feuer zum Ausgebot. Nähere Auskunft erteilt Forstwart Steinbach dahier. Ruppertsburg, den 16. Januar 1904. KunK-Ausftcllunq. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich mit Ausnahme Samstags von 11 bis 1 Uhr geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmtttags. An Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder des Kunstvereins an Wochentagen 50 Pfg., an Soun- und Feiertagen 20 Pfg. 36 Französische Vorträge Aula der Universität. Freitags, 8 Uhr abends. 29. Januar: Emile Alitier 5. Februar: A. Duma* lils 12. „ La rue ä Paris (mit Lichtbildern) 19. „ JB. Pailieron 26. „ £. Kostand Cykluskarten zu 5 Mk., Tageskarten zu 1 Mk. 50 Pfg. in den Buchhandlungen von Frees und von Ferber, sowie beim Verwalter Stork. 638 Lector tioetseby. Katifmäubcte Verein und Ort?gewerbeVerein Giessen. IV. Vortrag Montag den 25. Januar 1U04 abends S',2 Uhr pünktlich im Heuen Saaliiau. Herr FSigdoäf Cronau, Ncw-Wrk: Die Vereinigten Staaten v. Nordamerika und ihre Kemohnrr . (mit Lichtbildern). Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind zu 50 Psg. abends an der Kasse zu haben. “ 781 Die Borstände. Evangelischer Arbeiter-Verein. Zu dem am Montag deu 25. Januur abends 81/. Uhr im früheren Steins Garten stattfindenden Vortrag des Herrn R. Eronau aus New-Port: „Die vereinigten Staaten und ihre Bewohner" hat der kaufmännische und der Orls-Gewerbe- Berein tn dankenswerter Weife unseren Mitgliedern freien Eintritt bewilligt. Es wird gebeten, sich an der Kasse durch Bor- zeigung der Mitgliedskarte oder der letzten Beitragsquittung auszuweifen. 794 Der Borstand. kMShMHS-Pnsmiil Saniitt Gießen, Stephaustraße 29. HäuSl., wissenschaftl., gesellschaftl. Ausbildung. Französin im Hause. Vorzügliche Referenzen. Prospekte durch die Vorsteherin 624 Toni Sander. Fräulein Olga Theiss, Kreu;pl. 10 fmpßehlt fiä) zur 9tn[emquwg künstlicher Gebiße in Gold und Kautschuk, Kronen- «rückenarbeiteu, Viu“»?1»Ä LWerzlsfrs MMen. Umarbeitung schlecht sitzender Gebisse; Neparatnrcu äußerst fchneU nut) billig. Schonendstc Bchanolung. Prompte Bcdiemmg. Preise. — Sprechstunden 9—12, 2—6. 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Zauöerreigcn in hochfeinen Königs-Kostümen aufgeführt im Saale. Zither-Gkuö Verein). Lmtag len A. Zmir, M 8 iljr zum ©afe Leib. jüT’ Gkotze Gvnppen-Aufführ'rrngen (aus der Märchenwelt). öle verzauberte PriBizessiis (zum ersten Male anfgeführt). Lebende Bilder, dargestellt auf der Bühne von 3Ö Personen mit großartiger Beleuchtung. ystaits panoplicum Vt. - M r . ~ ____ 1. a) Sonate C-rnoU, op. 111 L. van Beethoven. (Wohltätigkeit?- Löilllilill dkn 31. KlMilt Es wai Enttvur Versam sammln Entwur neuen (■ Ständer In der Lekonon neue get omini bei der welche c »MVoo Wllerrenkarten 1 Mk-, an der Kasse 1.20 Mk., Damenkarten 50 Psg., an der Kasse 60 Pfq., Gallerte 30 Pfg., Logenplähe 1 Mk., Logenstchplah oO Pfg. Kaslenostnung 7 Uhr. LNT" Vorverkaussstellen in allen Geschäften, in welchen Plakate ausgehangt sind. , Verein „Kanada“ für Giesse« nii Umgegend Zjk. Vom 22. bis 24. Januar 1904: ff Erste grosse allgemeine Ausstellung edler Kanonen, Kröten, Sing- und Ziervögel verbunden mit E Prämiierung und Verlosung in den SRinnifn -es Restaurant Postkeller. Eintritt 20 Pfg. Kinder 10 Pfg. Lose ä 50 Pfg. sind in den durch Plakaten erkenntlichen Berkaufssiellen zu haben. Vitl trittst artPll llir Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhand- 11111 lung von Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger) und abends an der Kasse, für 633 Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Oeffnuug des Saales 4? /, Uhr.