D elze acKß' Platze. Die keutisi" Kummer umfaßt 8 weiten Mit bcr Ausführung des Gesetzes des lippe> Ernst Ludwig. Besten Dank für Glückwünsche. werden in beauftragt, den 23er# Bestimmungen zinsung usw. 20. Nov. Das Staatsministerium hat des Landtagsabg. Hug zum Gemeindefolgenden Bescheid erteilt: „Der vom zum Gemeindevorsteher gewählte Oldenburg, in betreff der Wahl Vorsteher in Bant Gemeinderat Bant § 3 der Finanzminister und der Handelsminister § 4 setzt für das Inkrafttreten des Gesetzes kündignngstaq feft. Detmold, 21. Nov. Die Vereidigung ** Das Großh. Gymnasium wird seine Philipp- feier, aus äußeren Gründen, am Vortage des landesherrlichen Geburtstags, am Donnerstag, dem 24. November, um 5 Uhr (pünktlich), in seinem Festsaale begehen. Die Feier ist für die Familien der Schüler und Freunde der Schule zugänglich, und wird, außer der Festrede des NeligionslehrerS der Anstalt, Professor D. theol. Stam m, aus Deklamationen der Schüler, Chorgesängen und Jnstrumentalvorträgen bestehen. Die Schüler nicht evangelischer Konfession brauchen der Feier natürlich nicht beizuwohnen. ** Sektion Ober Hessen der Gesellschaft für Soziale Reform. Der Vorstand setzt sich aus folgenden Herren zusammen: 1. Vorsitzender Frhr. v. Leonhards zu Groß - Karben, stellvertretender Vorsitzender: Pfarrer 1). Schlosser zu Gießen, Schriftführer Scherf, Sekretär des Schiedsgerichts für Arbeiterversicherung zu Gießen, Schatzmeister: Kaufmann Gg. Schuchardt zu Gießen, Vorstandsmitglieder: Bauunternehmer Winn zu Gießen, Privatdozent für Chirurgie Dr. Böttcher zu Gießen, Direktor Block zu Büdingen, Pfarrer Dörr zu Offenheim, Bürgermeister Kirche und schule. — Ein Disziplinarverfahren ist gegen eine Gemeindeschullehrerin in Spandau eingeleitet worden, die in der Frauenbewegung eine Rolle spielt. Auf einem Frauenkongreß trat sie f ü r E i n f ü h r u n g d e r G e s ch l e ch t s- lehre in den oberen Schulklassen ein. Zu dem Verfahren soll der Inhalt mehrerer von ihr gehaltenen Vorträge Anlaß gegeben haben. bis zu Mk. 691/2 Millionen zu verausgaben. Durch § 2 wird der Finanzminister ermächtigt, zur Bereitstellung der erforderlichen Geldmittel Staatsschuldverschreibungen außzuaeben, an deren Stelle vorübergehend Schatzanweisungen treten können. Weiter trifft § 2 die näheren über Fälligkeitstermin, Einlösung, Berschen Truppenkontingents auf den Graf-Regenten erfolgte heute vormittag. Oberst v. Strnbberg hielt eine Ansprache und (machte ein Hoch auf den Graf-Regenten aus. Der Graf- Regent telegraphierte an Oberst Strubberq: „In dem Augenblicke, wo ich in ein persönliches Verhältnis zu ben Truppen b'c<* Kontingents trete, ist es mir Bedürfnis, die Offiziere, die Sanitäts-Offiziere, die Militärbeamte und Mann» schaften h e r z l i ch st zu be g r ü ß e n, Aus treuem deutschen deutsches Reich. Berlin, 21. Nov. Der Kaiser ist um Mitternacht Kromm zu Schotten. •* Das Groß herzogliche Regierungsblatt Nr. 33, ausgegeben am 19. Nov. d§. Js. enthält: I. Nachtrag zu den Statuten d e r G r o ß h. V e r d i e n st in e d a i l l e für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Landwirtschaft. Die Verdienstmedaille wird in der bisherigen Form fernerhin nicht mehr verliehen. An deren Stelle treten zwei getrennte Abteilungen dieser Dekoration: a. eine Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft; b. eine Verdienstmedaille für Landwirtschaft und Gewerbe. Beide Verdienstmedaillen werden, ivie bisher entweder in Gold oder Soldatenherzen rufe ich mit Ihnen allen: (£§ lebe der oberste Kriegsherr, S. M. der Kaiser. Hurra! Leopold." in Silber verliehen und werden solche in Gold um den Hals, solche in Silber auf der linken Brust, an einem fünfmal poneeaurot und viermal weiß gestreiften Bande getragen. Die Medaille für Kunst und Wissenschaft trägt auf der Vorderseite cn von Kunst und Wiffenschast mit der per Krieg. Port Arthur Hat man vielfach die Lage Port Arthurs als verzweifelt angesehen und seinen Untergang schon seit einem halben Jahre als demnächst bestehend vorausgesagt, so hört man jetzt vielfach gegenteilige Schilderungen: man stellt die Verhältnisse als sehr günstig dar und meint, an den Fall sei in absehbarer Zeit nicht zu denken. — Ebensowenig wie die abfällige Kritik der verflossenen Monate auf guter Basis beruhte, ist das wohl der Fal'l bei der jetzigen günstigen Beurteilung, der Lage der Belagerten. General Stössel und seine Festung sind zweifellos sehr hart bedrängt, und trotz heldenhafter Verteidigung und ungebrochenen Mutes rückt ihnen der Angreifer mit seinen bedeutenden, weit überlegenen Machmitteln täglich, ja stündlich näher. Auch Port Arthurs Stunde wird schlagen, wenn es Kuropatkm nicht gelingt, dort oben in der Mandschurei einen entscheidenden Schlag zu führen. Denn darüber sei man sich klar. Auch das Erscheinen der Ostseeflotte in den japanischen Gewässern und selbst ein eventueller Sieg derselben kann das Schicksal Port Arthurs nicht wenden, wenn die Japaner noch weiter den hohen Wert auf dessen Besitz legen wie bisher. Heute liegen folgende Meldungen über Port Arthur vor: Tokio, 21. Nov (Reuter.') Zuverlässige Quellen berichten, die Japaner bei Port Arthur hätten die Kontrescarpe Buchdruckereibesitzer P. Hug kann nicht bestätigt werden, weil er Sozialdemokrat und als solcher Gegner der be- üebenden Rechts-, Staats- und Gesellschaftsordnung ist/ Hier ettzälstt man sich, daß bei den Verhandlungen hinter den Kulissen an maßgebender Stelle ausdrücklich zwei Gründe als stichhaltig für die Nichtbestätigung geltend gemacht worden feiert: „Maßgebend wäre, daß Hug die Einladung de§ Groß Herzogs zu einem parlamentarischen Diner ab gelehnt, und daß er sich bei der Beratung der Thronfolge-Vorlage in demonstrativer Weise als Republikaner be- I U^nct habe." von Kiel nach Schlesien abgereist. — Im preußischen Abgeordnetenhause kam heute u. a. zur Beratung der Antrag Keruth (freis. Vp.) betr. Erhöhung des Gehalts und Einführung der Richter und Staats an wälte und die Vermehrung der Nichterund Staatsanwaltsstellen. Die Justizkommission schlägt an Stelle dieses Antrages vor, für alle Richter und Staatsanwälte das Dien st alters stufen-Sy st em einzuführen, in den Etat der Justizverwaltung für das Etatsjahr 1905 eine der Bevölkerungszunahme und der Steigerung der Geschäfte entsprechende Anzahl von Richter- und Staatsanwaltsstellen und den hierzu erforderlichen Mehrbedarf an Geldmitteln einzustellen. Abg. Viereck (frf.) empfiehlt als Kommissionsreferent diesen Beschluß. __ Dem Abgeordnetenhause ging ein Gesetzentwurf zu betreffend die Beteiligung deS Staates an der Bergwerks- ncfpOfchnft föibernia in Herne. Nach § 1 wird die Staatsregierung ermächtigt, von der Dresdner Bank in die allegorischen FuMeu von Kunst und Mstenschast mtt der Berlin Hi bernia-Aktien im Nominalbeträge von Unterschrift: „Kunst und Wissenschaft , aus der Kehrseite em Mark 27 552800 zu erwerben und zu diesem Zwecke Schild mit der Krone, darin K L., mit der ^nschnstr »Dem Mukden unerhörte Preise gefordert werden. Petersburg, 21. Nov. General Kurovatkm meldet dem Kaiser vom 20. ds.: Ick der Rackst zum 19. ds. sprerig- ten Freiwillige ein eiuzelstehendes, den: linken russischen Flügel gegenüberliegendes HauS in die Luft, in dem sich eine 25 Mann starke japanische Feldwache befand L- Wie Kuropatkiu dem Kaiser unter dem ßeftnaen Tage meldet, sind in der Rackst zum 20. NoD. keine Meldungen über Kämpfe eingegangen. Von der baltischen Flotie. London 21. Nov. Dem „Daily E prcS" >v!rd ans C a n e a depeschiert: Während bc» Ansenlh^teS but baliifd/ut Flotte sanden fernen Osten in See gegangen. Ein deutscher Dampfer v»n den Japanern besAarnahmt! Tokio, 21. Nov. (Reuter.) Te.S Marineamt gibt bekannt: Am 19. November um brei Uhr früh sichtete ein auf der Höbe von Jantas kreuzendes Geschwader das deutsche Dampfschiff ,.Batelan", das in bcr Richtung auf Port Arthur fuhr. Tas Kanonenboot ,.Tatsuta" verfolgte und überholte um fünf Uhr früh den „Batelan", der eine große Menge Winterkleider. Decken, Medizin mb konserviertes an Bord hatte. Der Kapitän erklärte, er gehe nach 'NiutschwaTM.. doch wurde die rm ihm verfolgte Route und die Art der Schiffsladung als Verdacht erregend angesehen, und das Schiff wurde beschlagnahmt und nach Saseho gebracht. Au§ dem Haag. Köln, 21. Nov. Tie „Köln. Ztg." meldet aus Berlin vom 21. November: Die von Amerika ausgegangene Einladung zu der Haager Konferenz hat wohl überall in der Welt sympathischen Widerhall gefunden. Wie wir hören, hat sich die englische Regierung im Grundsätze mit der Einberufung der Konferenz einverstanden erklärt, unter dem Vorbehalt der genaueren Feststellung des Zeitpunktes und des Programmes der Verhandlungen. Tie deutsche Negierung hat z u g e st i m m t, ohne schon jetzt auf Einzelheiten einzugehcn. In dem Sinne, wie Deutschland und Erigland, haben bereits die meisten Staaten geantwortet. Auch Rußland ist zur Teilnahme an der Konferenz bereit, fals die Verhandlungen auf einen Zeitpunkt nach der Beendigung des Krieges angesetzt werden, lieber Stellungnahme derIapaner ist noch ni-r-ts sicheres zu erfahren gewesen. II IUI 11 ........... II.■■ lUirpi—2~T~:~~ §er Aufstand in Irutsch-Hiidryestasrika. Ein Dampfer qestrande Hauptmann v. Hahnke, Führer des Transportes L., meldet in der Nacht vom 20. zum 21. Nov. aus Swakop- mund: „Gertrud Wörmann" 15 Kilometer nördlich Swakopmund bei Nebel gestrandet. Wetter ruhig. Mannschaften größtenteils in Sicherheit. HoffePferde und Ladung zu bergen. An Bord der „Gertrud Wörmann" befinden sich: Feldvermessungstruppen, 4. Ersatzkompagnie, 2. Ersatzbatterie, zusammen 24 Offiziere, 382 Mann, 300 Pferde. Der Kommandant der „Vineta" meldet über die Hilfeleistung bei dem Transportdampfer: Die Passagiere sind von S. M. S. „Vineta" an Bord genommen, desgleichen Aus Stad! Md Land. Gießen, 22. November 1904. ** Der Garde-Verein Gießen sandte gestern an Se. Königs. Hoheit den Großherzog folgendes Glückwunsch- Telegramm : Se. Königs. Hoheit den Großherzog von Hessen Lich. Die untertänigsten Glückwünsche dem Allerhöchsten und Durchlauchtigsten Brautpaar sendet in tiefster Ehrfurcht Garde-Verein Gießen. Hieraus traf folgendes Telegramm von Seiner Königs« Hoheit heute ein: Garde-Verein Gießen. das Expeditionskorps. Sie sind nach Swakopmund gebracht. Es wird versucht, zunächst die Pferde, dann die Ladung an Land zu bringen. Leichter und Dampffahrzeuge sind in genügender Anzahl vorhanden. Wenn das Wetter gut bleibt, kann voraussichtlich der größte Teil der Ladung geborgen werden, während der Dampfer selbst wohl verloren sein wirb. Innerhalb weniger Wochen ist dies der zweite Verlust eines d e u t s eh e n D a m p f e r s in den afrikanischen G-wassern. Am 3 d M. strandete der gleichfalls nach Swakopmund bestimmte, mit Eisenbahnschienen, Lokomotiven und Brückenteilen beladene Tiampfor „Edith Heyne" an der liberischen Küste und wurde gänzlich wrack' die aus 28 Mann bestehende Besatzung wurde gerettet, die Post wurde jedoch geraubt, und vom Schisfsgut konnte nicht geborgen werden. Tie Gertrud Wörmann" v ar am 26. Oktober mit 25 Offizieren, 375 Unteroffizieren und Mannschaften sowie 375 PstrdfN oon Hamburg nach Südwest-afrika abgegangcn. Es handelt sich bei diesem Transport hauptsächlich um Ersatz von ArMerietruPpen. Taß der große Kreuzer „Vineta" seine viels eckigen Hilfsmitteln an Personal und Booten usw. in den Dienst der Bergungsarbeiten stellen konnte, ist als ein besonders glücklicher Zufall anzusehen, denn eigentlich ist die „Vineta" Flaggscknft auf der ostmn-erikanisckvn Station, und sie hat die letztere nur verlastm, um auf dem Wege über Westafrika die Heimat aufzusuchen. Hrer sotten die seit längerer Zeit scksn hinaus geschoben en Reparaturen am Schiffskörper und an den Kesseln bnrgenommen werden, nach deren Erledigung das Schiff voraussichtlich den Tcknst auf ferner Station wieder übernimmt. Kommandant des Kreuzers !^d" gleick^eitiger Chef der KreuMdivisi^n, dnii auch noch die Kreuzer Bremen", „Falke" und dos Kanonenboot „Panther unterstehen, ist Kapitän zur See Ludnng Schröder. I dort furchtbare Szenen statt. Offiziere wie Mannschaften waren fortwährend in betrunkenem Zustande und trieben sich auf den Straßen herum, wo sie die Einwohner insultierten und tätlich angriffep. Wenigstens 5 Versonen sollen dabei getötet worden fein. Etwa 40 Matrosen desertierten und erklärten offen, daß sie kein Vertrauen zu ihren Offizieren hätten. Tie Disziplin ist auf allm Schiffen äußerst mangelhaft. Tie Schiffe sind von veraltetem Tpv und reparaturbedürftig. lNa, na!) Canea, 21. Nov. Tie unter dem Befehle d"s Admirals Fölkersahm stehetide Abteilung des b a l t i s ch e n Geschwaders, b-stehend aus 2 Panzerschiffen, 3 Kreuzern. B TorpedoboMszer- störern und 10 Transportschiffen, ist mit der Bestimmung nach dem von Erlungshan besetzt. Tschifu, 21. Nov. (Reuter.) Nach Aussage der aus T-alnv kommenden Passagiere würde der allgemeine Angriff auf Port Arthur am 18. oder 19. Nov. wieder aufgenommen. Tschifu, 21. Nov. (Reuter.) Ein mit den Passagieren aus Talny hier cingetroffener japanischer Beamter, bat positiv erklärt, der allgemeine Angriff auf Port Arthur fei nicht wieder a u f ö c n o m m e n worden. Tie bezüglichen Nachrichten aus Talny seien dadurch entstanden, daß frische Truppen, darunter die jüngst gelandete siebente Division, zur Front gesandt werden. London, 21. Nov. Der Korrespondent des Neuterichen Bureaus in Tschifu berichtet vom 20. November: Ein an mich persönlich gerichteter Brief des Generals Balaschow, des Chffs des Roten Kreuzkorps in Port Arthur, wurde durch ben Torpedobootszerstörer „N a st o r o p n y" hierher überbrad}t, aber infolge eines Irrtums mir erst jetzt ausgehändigt. In diesem bittet der General, an die Oeffentlichk-it gewifse Vorwürfe zu bringen, die er gegen die Japaner erlebt. Er sagt, die Japaner mißachteten die in der G e n f e r Kon v en t i o n und in der Haager Konfer en z aufgestellten Grundsätze, und hätten die Russen dazu gezwungen, drei deutlich als Hofpitalschiff e markierte Schiffe, aus denen Verwundete waren, im Stiche zu lassen. Schiffe ankerten, an Stetten, wo sie das gegen die russischen Kriegsschiffe gerickstete Feuer nicht berührte, aber die Japaner, die Luftballons verwendeten, um das Artitteriefeuer zu dirigieren, schossen Granaten mit großer Genauigkeit aus diese Stellen des Hafens. Sie^ hätten die Hospitalschiffe unmöglich als Schiffe der Kriegsflotte ^hacken könnm, hätten aber absichtlich die Verwundeten von den L-ckiffen getrieben, dem Anschein nach zu dem Zwecke, die eomiste 5um Sinken zu bringen. Ties fei jüngst geschehen. Eine frühere Periode der Belagerung sei gekennzeichnet durch mehrere, Fälle, wo oa^ japanische Feuer auf Teile der Stadt konzentriert wurde, wo fast ausschliestlich Hospitäler standen. Balaschow sagt am Schlusle feines Briefes, er könne zahlreiche andere Fälle, anführen, wo die Japaner gegen die Regeln der zivilisierten Kriegftihrung verstoßen, er habe aber keine Zeit zum Schreiben, kaum Zeit zum Essen und Schlafen, bitte jedoch, daß sein Vries als Protest an die Welt veröffentlicht werde. Tiefer „Rastoro.pny" hat wirrlich-e Wunder geleistet. Ter Torpedobootzerstörer ist mit genauen Berichten über die Lage von Platz und Flotte von Port Arthur bei Schneegestöber durch Tschifu abgegangen. Er hat mühelos die Blockade gebrochen und ist z-um Entsetzen der chinesischen, zum Erstaunen anderer Behörden und zur Freude der Berichterstatter in Tschifli eingelaufen. Ter rnssische Kon,ul hat sich an Bord begeben und die für ihn befl-immten Sachen in Empfang genommen. Damit war die Ausgabe des ^or- pedobootszerstörers vollständig gelöst, und um nun allen Weiterungen aus deni Wege zu gehen, senie Mannschaft Nicht nutzlos zu opfern und sein Fahrzeug nicht in die Hanoe der Japaner fallen taffen, die bekanntlich! die Neurran- tät Tschiflis schon einmal verletzt haben, so sagte der Kommandierende den drängenden, ängstlichen chinesischen Be- Erlediai Hürden die Tesarmierung zu und — spr^gte fern Fahr^ug zwar nicht „in die Luft", sondern versenkte eA rn seichtem unh aleicbrckt Wasser des Hafens, wo es die Japaner nicht herausymen können, ohne daß sie die Neutralität auf das gröbste mißachten. Was sie vielleicht dennoch tun werden, wenn m den Klagen des Generals Balaschow Glauben schenren d Aus der Mandschurei , Petersburg, 21. Nov. Die „Virshewiia Wledomosti meldet aus Mukden von gestern abend: Aus den ^ren- ungeit ist alles ruhig. Ter Ar tilleriek am Pf dauert seit vorgestern fort, wird aber nachts eingestellt. Das -wette hat sich verschlechtert. Die Truppen erwarten einen neuen ernsteren Angriff. Ein Offizier, der von der .^utzersren linken Flanke der Russen hier eingetroffen ist, berichtet, datz die Japaner kleine Abteilungen an die Jaluquellen bis nach Tunghuansian entsenden, um sich zu verproviantieren. ^>as Land ist dort bisher noch verschont geblieben; es ist reist) a u B o r r ä te n, die billig verkauft werden, wahrend m Air. 275 V-IHetnl tSglich außer Sonntagü. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessische» SantKüirt die Gießener Kamillen» Mähet picrmal in der Woche de,gelegt. Notatwnddr-llck u. Verlag bei Brüh l 'ichen Llnivers-'Buch-u. Drein» brueferei. R. Lang«. Mrdtikrwn und Trurfpxtt; Tchorsteotz« 7. Adresie M» Depeschen! TLuzetger Wtetzerr. Fn-niprfchanlÄlullNr 51 154. Jahrgang Dienstag ÄS. November 1V04 Erstes Blatt General-Anzeiger AMis- und Anzeigeblatt fir den Kreis Eichen iafliprel»t monatndi 76 Pt., viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.: durch die Post M.7.—Bieriel» jährt, ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpreiS lokal 12Pf^ auSwärtS 20 Pfg. Verantwortlich ’üi den polit und aUgem. Teil P. Wittko: für .Stadt und Land^ und „Gerichtssaal*: A uaust Goetz, für den An- Aetnentetl danS Beck. Todes-Anzeige U in NB.j Eigene S in sreun U- ab ein J Weitere r $ heb ♦* Tendenz: fest. [QUAKER OATS KDCHg, den Ruhestand gegeben sei. GRATIS ’/a WO Um deutliche Ang .be des Namens und Adresse ZuntzTee Eigene Einfuhr. Ernte 1904/05. Giessen (Oötanlage 36), den 22. November 1904. THE AMERICAN CEREAL COMPANY, Kaiser Wilhelmstrasse 82, Hamburg. 3ü/o Mexikaner 4,/8q/n Chinesen Electric. Schuckert Nordd Lloyd . . Kreditaktien Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelspes. Oosterr. Staatsbabn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurabütte . . . Bochum ...» Ilnrpener . . . Schatzscheine . . Carl Seibel, Frankfurter Strasse 76. J. M. Schulhof, Marktstrasse. Ad. Lenhardt, Kolonialwaren. Wilh. Mayer, Grttnbergerstr. 27. Jos. Seeler. lleiohRanleiho do. Konsols . do . . Hoesen Oberhesson um ein Er stürzte über einen Graben, wobei sich bas Gewehr entlud und ihn ein Schuf; traf, an dessen Folgen er bereits gestorben ist. — In Münster i. W. feierte dieser Tage bei ziemlicher Rüstigkeit die Frau Wwe. Landrat Elisabeth Eörmann ihren 10 2. Gehn r t s t a g. — Bei dein elsässischen Torfe Gei Pols heim erfolgte e in Zusa in in enst 0 ß zwischen I a g d h ü t e r n und e ch s Wildere r n. Die Jagdhüter schossen. Z w e i Wi Iberer blieben tot, ein dritter wurde schwer verletzt nach Straßburg ins Spital geschafft, wo er gestorben sein soll. Tie anderen drei Wilderer wurden ebenfalls leicht verletzt. — In einer Gold- w a r e n s a b r i k in K ö l n wurde ein Einbruch verübt. Es wurden Brillanten im Werte von annähernd 20 000 Mk. geraubt, über den Täter ist nichts bekannt. — In St. Lonis ist das Ge- bditbe des Staates Missouri aus der Weltausstellung abgebrannt. 11. a. wurde eine Reihe wertvoller Gemälde vernichtet. Auch sonst ist der Schaden bedeutend. — Nach einer Meldung aus Batavia verursachte ein Orkan auf den Talaoet, nordäülich von Eelebes, eine große U e b e r s cki w e m m u n g. 30 000 Einwohner sind obdachlos. Häuser und Schiffe sind zerstört. Tie Pflanzungen sind vernichtet. — In Teschcn erschoß der Feldwebel Schwab vom 54. Infanterieregiment meuchlings den Leutnant 6) r u ß und hierauf sich selbst. — Der ehemalige Professor der Augenheilkunde an der Wiener Universität, Hof- re t Tr Stel l 1 n a a von arum, ist g e st 0 r b e n. wird höfl. gebeten. ABTEILUNG: E. T. Die Beerdigung findet Donnerstag den 24. November, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes aus statt. 8513 . 129.00 48.00 45.20 4% Ocsterr. Go’dronto 4' Oestorr. Silborronto 4 % Unsrar. Goldrnnto . 40/ Italien Rente . . , 4I'ortngiesor , . . '0/ Portugiesen, . . . 1 % C. Türken . . . I’ürkenlose .... 4°/q Uriech. Monopol -Anl. 4\t% äussere Argentiner was wir Freunden und Bekannten mit der Bitte um stille Teilnahme anzeigen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen! Emil Schmall, Fabrikant. . 101.95 101 30 . 99.90 . 104.10 . 63.60 . 62.90 33.50 . 90.30 . 121.00 . 108 70 . 211 70 193 20 . 141.30 . 156.80 . 163 75 . 138.75 . 17.50 . 191.75 . 258.75 . 228.20 . 219.40 . 101.45 . 89.25 . 101.35 . 89.50 . 100.20 proben. Am Samstag unternahm er einen x>er|itci) im Großen. Er benützte hierzu ein Tongesätz. Bald beobachtete er, daß Gase ausströmten. Um das zu verhindern, ließ er einen schweren Stein aus den Deckel legen, und als auch das der Gewalt der ausströmenden Gase keinen genügenden Widerstand bot, beauftragte er zwei Arbeiter, den Teckel mit den Händen nieder zudrücken. Lchon nach kurzer Zeit wurden die beiden Leute durch das Einatmen der entweichenden Gase bewußtlos. Als Lebach zu Hilfe eilen wollte, wurde er selbst von den setzt ungehindert ausströmenden Gasen betäubt. E r st a r b schon nach loenigen Minuten. Der eine Arbeiter namens Renaud erholte sich nach kurzer Zeit: der andere, Schäfer mit Namen, mußte gestern ins städtische Krankenhaus ern- geliefert werden. Bei ihm ist die Gasvergiftung so stark gewesen, daß er heute noch bewußtlos war. Ter unglückliche Chemiker wohnte hier bei seinen Eltern im Hause Rothschildallee 48. Kleine Mitteilungen aus Hcs' cn und den Nachbarstaaten. Nun hat auch die Affäre deS Amtsrichters Eckstein in Ulrichstein ihr Ende gesunden. Das Oberlandesgericht hat gemäß 9(rt. 64 des hessischen Nichter- gesehes erkannt, daß der Fall der unfreiwilligen Versetzung in 3‘V/o 3 . ■;1 / 01 8°'n - m°; 3' vermischtes. • Kiel, 21. Nov. Heute mittag ließ sich der Kaiser den mit einer neuen Kohlengasmaschine betriebenen ^GaSschlepper 1* im Bassin der Kaiserlichen Werst vom Erfinder Emil Capitaine aus Frankfurt a. M. vorsühren, im Anschluß an den vor letzterem in der Schisf- bautechnnchen Gesellschaft über die neue Betriebskraft gehaltenen Vortrag. Der Kaiser äußerte sich sehr befriedigt über das Funktionieren der neuen Schiffsgasmaschine und sagte, er hoffe, daß bald hinter der „1" deS Gasschleppers noch einige Nullen folgen würden. Jnbetreff der Bedenken, deren bei der Diskussion in der Schiffbautechnischen Gesellschaft seitens einiger Anhänger der Dampfmaschinen Ausdruck gegeben wurde, sagte der Kaiser zum Erfinder: „Lassen Sie sich nicht beirren, das ist stets so bei einer neuen Cache*. Ter Zstpferdige Schlepper zeigte eine überraschende Manöveriersähigkeit und konnte bei vollster Fahrt aus Bootslänge zum Stillstand gebracht werden. Dieser Erfolg war neben der sicheren und konstanten Kraftleistung der Maschine durch eine Schraube von Meißner-Hamburg erzielt worden. * K l e i n e T a g e s ch r 0 n i k. In Karlsruhe beging ein Privatmann Selbstmord in d r e 1 s a ch e r W e 1 s e Er öffnete in seiner Wohnung zunächst den Gashahn, irbmtt sich dann mit einem Rasiermesser die Pulsader der linken .Hand durch und er- bänate sich schließlich. — In den Isolierbaracken der akademiUgen Heisim statt in Kiel ist ein Student,der Medizin welcher zu Studienzweüen eine kranke Frau auffnchte^ ebenfalls an den Pocken erkrankt. Die umfangreichsten Lick-erh'itsmastrcgeln wurden getroffen. — Bei Mtmünster in Bayern ist der Expeditor Grimm aus München auf der Jagd tödlich verunglückt. Petersburg, 22. Nov. Ein kaiserlicher Erlaß beruft den Statthalter Alexejew in den Reichsrat und ernennt ihn zum Mitglied de§ Min ist er ko miteeS. Vom Kriege. London, 22. Nov. „Daily Expreß" will duAhauS zuverlässiger Quelle aus Nagasaki von gestern erfahren haben, daß 2 Tage vor der Absahrt des „Nastoropny" drei a n b c r c Zerstöre r Port Arthur verließe n. 2 derselben hatten schwer verwundete Offiziere an Bord. Die Schiffe trugen Duplikate von Stössels Meldungen. Sie fuhren bei heftigem Sturme aus. Der Kreuzer .Kasuga" holte den ersten Zerstörer ein. Nach c i n- st ündige m Kampfe sank der Z e r st ö r e r. 4 M a n n w urde n a u f g e f i s ch t. Der zweite Zerstörer wurde von der „Matsu Shima 26 Meilen von Port Arthur in den G r 11 n d gebohrt, nachdem er sich geweigert hatte, zu halten. Die „Masu Shima" würbe von einem Torpebo getroffen, konnte aber in Dienst bleiben. Der b ritte Zerstörer würbe von 2 Torpebokanonenbooten verfolgt und ourch 2 Torpebos gleichzeitig getroffen. Er erlitt einen Maschinenschaben und gab ben Kamps auf unb sank sofort mit ber ganzen Mann- s ch a f i. Die japanischen Offiziere finb einstimmig im Lobe ber Tapferkeit ber russischen Seeleute. Mukben, 22. Nov. (Reuter-BureauO Die russische Nesatzi ug des P u t i l e w - H ü g el s wirb unter bestänbigem Artillerie- und Iufauteriefeuer gehalten. Sie fühlt sich dabei aber in ihren Erdhöhlen durchaus wohl. Das Wetter ist kälter als je seit Beginn des Krieges. 25 Grab finb sestgestellt worben. Auch Staubstürme sauben statt. L 0 n b 0 n , 22. Nov. Die Blätter veröffentlichen eine Drahtung aus Milkdeu, besagenb, baß Anzeichen baiür vorhanden finb, baß Oyama eine großartige Offensive zwecks B e s e tz u n g Ni u k b c n 3 entwickele. Die gegenwärtigen Scharmützel feien nur die Vorläufer einer bedeutenden Schlacht. Den Japanern sei es gelungen, alle russischen Angriffe znrückzuschlagen, während die Muffen ebenia erfolgreich alle Versuche der Japaner zurückwiesen. 9lber am 17. November fand am öitnbo ein schwerer blutiger Kampf statt, wobei die Russen starke Ver- l u ft e erlitten. M nuffti klürten fjausfrnnrn sollten nur Rekord - Seifenpulver verwenden, weil es die Wasche schont, sie blendend weiß macht und außer- deut durch die Sparmarke Vorteile bietet. 8397 Heute morgen 9J/2 Uhr entsrhlmf tauft nach schwerem Leiden unsere liebe Gattin, Matter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Elise Sannes llrnrltr Itlfliiinu'cn. R. B. Lich, 22. Nov. AlS gestern abend daS von Amts» richtet Rausch auSgebrachte Hoch auf das fürstliche Brautpaar verklungen war, sprech S K. H. der Grast Herzog, der an die Seite I. D. der Prinzessin-Braut getreten war, folgendes: „Sie sehen jetzt hier zwei glückliche Kinder des Heffenlande? vor sich, die treu verbunden sind fürs Leben und sich wirklich einander lieb haben; wir hoffen unser Glück zn finden." Don diesen aus dem innersten Herzen entquollenen Worten wurden alle Anwesenden tief gerührt und so mancher thränenfeuchte Blick richtete sich nach oben zum Allmächtigen, seinen Segen für den jungen Herzensbnnd zu erstehen. Die Mitglieder des Gesangvereins der am Fackelzug beteiligten Vereine, und die Honorationen der Stadt fanden sich später noch zu einem festlichen Kommers zusammen, bei welchem die Kapelle d's 116. Inf.- Negts. aus Gießen unter Leitung des Musik- direktors Klanße seine schönst n Weisen ertönen liest und bie „Gäeilia" noch mehrere schwungvolle Chöre zum Besten gab. — Am Donnerstag soll noch ein allgemeines Festesten stattfinden. R V. D a r m st a d t, 22. Nov. (Eigener Draht- bericht.) In der heutigen Kammersitzung hielt Präsident Haas vor Eintritt in die Tagesordnung eine Ansprache an das Haus, worin er des freudigen Er- eginisses der Verlobung des Groß-herzogs gedachte. Tas Haus ermächtigte darauf einstimmig das Präsidium zur Nebermittelung der Glückwünsche an das hohe Paar. Tic Sozialdemokraten waren sämtlich abwesend. Zur Beratung gelangten heute und- schließlich oberhessische Angelegenheiten. Die Anfrage des Abg. Weidner über den Kulturplan für den oberen Vogelsberg beantwortete Staatsminister Rothe dahin, daß der Kammer noch in dieser Zession eine V0rla ge darüber zuaehen würde. Eine lange Tebatte entspann sich über den Antrag Köhler bctr. die Einrichtung von landwirtschaftlichen llnterrich-tskursen für Lehrer an ländilichen Fortbildungsschulen. Tie Rcaierung nahm . entschieden St lsiing dagegen Bctr fs> d s landwirtschaftlichen Instituts der Landes-Universi- t ä t sagte Staatsminister Rothe Entgegenkommen zu. Tie Sitzung wurde nm halb 2 Uhr abgebrochen und wird morgen um 9 Uhr fortgesetzt. Quaken Oats wird am besten und vorteilhaftesten in einem Quaker Oats Kocher zu bereitet. Wir senden Gratis einen Quaker Oats Kocher an jede beliebige Adresse in Deutschland falls uns die unten angegebene Anzahl [r~ Schutzmarken, die aus der Vorderseite der Packete zu schneiden sind und so aussehen, franco in einer Send- 'n ung und vor dem 31. Dezember 1905 * zugehen. 50 Schutzmarken von Pfd. Packeten oder V^dienste*. Die Umschrift der Kehrseite lautet: „Viele 'ind berufen aber wenige sind an Serwählct." Die Medaille für Landwirtschaft und Gewerbe trägt aus der Vorderseite ein allegorisches Bild von Landwirtschaft und Gewerbe mit der Unterschrift: ,Landwirtschaft und^Gc- werbe": aus der Kehrseite ein Schild mit Krone, darin E. L., mit der Inschrift: .Deni Verdienste". Die Umschrift der Kehrseite lautet: »Im Anfang war die Tat." Ferner enthält das Regierungsblatt eine Bekanntmachung die Zu- laffung zur Prüfung der Apothekergehilsen betreffend. 2 den Raubmord bei Aschaffenburg scheint nun endlich Licht zu kommen. Aus Stockheim bet Vilbel wird der „Offenbacher Ztg." unter 11t 20. November berichtet: (Astern wurde hier durch die Gendarmerie Ortenberg der hier beschäftigte SchreincrgeseUe sticket, aus Stuttgart verhaftet. Er ist dringend verdächtig, den Raubmord an der Telephonistin Josefine Haas bet Aschaffenburg begangen zu haben. Vor kurzem bat er eine goldene Tamenuhr seiner Schwester geschenkt. Es dürfte dies die der Gemordeten geraubte sein. Er gibt zu, in die -^oid- geschichte verwickelt zu sein, leugnet aber eine aMve Beteiligung. Verraten hat er sich durch lebhaftes Traumen von dem Morde, das einem Mitgesellen, der bei ihm Vorzügliche Mischungen ä, Mk. 2.50, 3.—, 3.60, 6.—, 4.— per 1/9 Kilo. Käuflich in Giessen bei: Da7/ü schlief, verdächtig vorkam. a. Leihgestern, 21. Nov. Die hier bcüoriicbcnbc Bürger m ei st er wähl ist auf nächsten Freitag, den 25. d. Mts. festgesetzt. Die Wahlagitation ist gestern abend eröffnet worden, indem man bis jetzt 2 Kandidaten vorschlug: Johs. Heß und Jobs. Heß XXIV. Es gibt hier noch viele Wähler, die auf der Suche nach einem dritten Kandidaten sind. Frankfurt, 21. Nov. Ein schwerer Unglücksfall hat sich nach der „Kl. Pr." am Samstagabend im Taunusvorland bei Weißkirchen zugetragen. In der Bronzesabnk von Julius Schopflocher, die in Frankfurt ihr Kontor bat, war der 27 Jahre alte Kandidat der Ehemie Gustav Lebach seit einigen Wochen mit chemischen Versuchen beschäftigt. Er arbeitete mit Schwefelwasserstoff, bisher ' nicht angewandtes Verfahren zu er- Am Samstag unternahm er einen Versuch im Hrrichtsjaal. d. Mainz, 21. Nov. Ti" Affäre des LotteriekollekteurS Salomon Adolf Töblin fbicite sich heute üor der Straf- kamin r ob. Außer des Betrugs (es handelt sich um 50 und 150 Mk.) ist Töblin angeklagt, als Aoent der Allgemeinen R-nt-nonstatt in ^f’ittgnrt, besi ffungsweisc deren Gcneralag»mt in Tarnttwdt 941 Mk. unterschlagen zu haben. Tas Gkrirbt vermiete den Nachn^is der Rechtswidrigkeit in dem sandeln des Angesiagten und sprach ihn Qci. Ter Angcllagte hatte längere Zeit in Untersuchungshaft zugebracht, zuletzt wurde er gegen Stellung einer kleinen .ilaution auf freien Fuß gesetzt. Ter durch das Kriegsgericht Gießen verurteilte Wischmann vom Jul-Regt. Nr. 115 war nicht Zahlmcisteraspirant, sondern 1 lntere sijzicr. TeBephonischer Kursbericht. F nnldnri a 22. November. Arbeiterblwesinnq. Königsberg i. Pr., 21. Nov. Tie Mitglieder beider hiesigen Ma urerorganisatione 11 des Zentralverbandes der Maurer Deutschlands, Ortsgruppe Königsberg, und des Vereins zur Wahrung der Interessen der Maurer Königsbergs und Umgegend, wurden heute den Abendblättern zufolge durch den Arbeitgeberbund für das Baugewerbe von allen Arbeitsstellen aus- gesperrt, da sie sich weigerten, den in der Zeit des letzten Streiks vom Ortsverband der Arbeitswilligen mit dem Arbeit- gcherb nd abgeschlossenen Vertrm anzuerkennen, bezw. Telegierte zu ein'r gemstns^wn K^mniissi^n zu ernennen. (S*ifcnßaf)n-3,ifunfl Danzig, 21. Nov. Aus dem sröheren Stiftsgut Jenkau wurde ein großes I n v al i d e .1 he im für Eisenbabnbeamte mit sinterst'"'tz mg deS Kiskus durch die Tonf:'*nÄf''ffe dw prenßisch- hessischen Eisenbahngemeinschaft eingerichtet und eröffnet. , ' Zu belieben durch alle feineren Uhrengeschäfte. 28 Präm. Präcisions-Taschenuhren A. Lange \ Söhne,filasbiilte‘Sa. ■ Danksagung. ■ Für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Teilnahme bei unserem MW unersetzlichen Verluste sagen wir auf diesem Wege innigsten Dank. H Hl ■ Familien Eifert und Bänder. ■ Gießen, Frankfurt a. M., den 21. November 1904. 8493 W WmM m „litö“ Meinen verehrten Gästen und Familien die ergebene Mitteilung, daß ich von heute ab ein hübsches FamiLienrestaurant in 1. Etage gelegen, für Sonntags eröffnet habe. Zugleich bringe meine anerkannte vorzügliche Küche mit sämtlichen Saisonspeisen in freundliche Erinnerung. Uebernehme ferner Arrangements von IW* Hochzeitstafeln and Lieferung kalter Platten in und außer dem Hause. 07048 NB.: Jeden Mittwoch MeHelsuppe. Eigene Schlachterei. Nur eigene Fabrikation. — Spezialitäten. — Hochachtungsvoll Carl Lampert Restaurateur. 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