Nr. IS Erscheint tSgltch außer Sonntag- Dem Gieyener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen tandwirl btc Siebener ^amiUen- blätter viermal in bei Woche beigelegL -totatwnLdruck n. Vertag der Brü h l'schen Nntvers.-Buch- »r. Stein- ^ruderet l Pietsch (fctbcn) SRebafhon. ttrpebUtoe und Druaeret: Schur st ratze Adresse füc Levescheni Anretger Gichcu ß-rant- surt °. M. trägt sich mit dem Gedanken, 'N Berlin ein neues Theater zu gründen, und diese Absicht hat bereits bestimmte Formen angenommen Zur Theater- gründung fei ein Platz zwischen der Weideudammer Bracke Parlamentarisches. Berlin, 21. Jan. In der Budget-Kommission deS Reichstages wurde heute die Beratung des Etats des Reichsamts des Innern fortgesetzt. Vom Abg. Singer ist eine Resolution beantragt, wonach 150000 Mark zur Beschaffung eines geeigneten Desinfektionsmittels gegen die Wurmkrankheit eingestellt werden soll. Graf Posa- dowskp erklärt, daß man die Ursache der Wurmkrankheit kenne, eine weitere Erforschung des Krankheiterregers sich daher erübrige. Das wichtigste Abhilfsmittel sei absolute Reinlichkeit. Seine Ausführungen werden durch den Präsidenten des Reichs-Gesundheitsamts Dr. Köhler ergänzt. Die Resolution führte zu eiper eingehenden Diskussion über die Bekämpfung der Wurmkrankheit. Sekretär von Stengel erklärte, daß die Schatzverivaltung sich gegen die Position nicht" sträuben würde. Die Mitglieder der Linken traten warm für die Resolution ein, während die Mitglieder der Rechten und des Zentrums erklärten, von einer Resolution Abstand zu nehmen, nachdem Graf Posadowsky erklärt hatte, daß die Reichsregierung alles zur Bekämpfung der Wurmkrankheit aufbiete und im Reichs-Gesundheitsamt etn besonderer Naturforscher mit der Frage der Wurmkrankheit beschäftigt werde. Die Resolution wurde schließlich auch gegen die Stimmen der gesamten Linken, Antisemiten und Polen abgelehnt. Außer einer Reihe von kleineren Titeln werden im Extra-Ordinarium 5 Millionen zur Herstellung kleiner Wohnungen für Beamte re. bewilligt. Die weitere Be- solution gestellt: Ter Reichstag wolle beschließen: m Erwägung, daß eine periodische Wiederholung der Berufszählung, neben den Volkszählungen in gesetzlich bestimmter Frist einem dringenden allgemeinen Interesse entspricht und für eine gedeihliche Lösung der Aufgaben der Gesetzgebung und Verivaltung unerläßlich ist, den Herrn Reichskanzler zu ersuchen: 1. sogleich eine Kommission einzuberufen, die aus amtlichen Vertretern des Reiches und der Bundesstaaten, aus Mitgliedern des Reichstags, Vertretern der Wissenschaft und Praxis, insbesondere auch der Organisationen der Unternehmer und Arbeiter sich zusammensetzt und den Auftrag erhält, die methodischen Grundsätze für eine im Juni 1905 anzuberaumende Volkszählung festzusetzen; 2. nach Vollendung der Arbeiten dieser Kommission und Veröffentlichung der Protokolle und Resultate ihrer Beratung womöglich noch in dieser Session des Reichstags einen Gesetzentwurf vorzulegen, der an Stelle des Verordnungsweges durch den Bundesrat sowohl für die Volkszählung wie für die Berufs- und Vetrrebs- zählung eine gesetzliche Grundlage mit dauernder Wirksamkeit schafft und den statistisch-methodpcheu Anhalt dcw Erhebungen regelt und beide so gestaltet, daß sie sich gegenseitig ergänzen und eine Vergleichbarkeit der wichtigsten Taten zulassen. und dem Bahnhof Friedrichstraße ausersehen. Tie crsvrder- licheu Kapitalien seien ihm von Frankfurter und Berliner Kapitalisten zugesichert. Dasselbe Matt bringt btc Nachricht von der beabsicktiaten Uebernahme des Orpheums durch Herrn Neumann-Hofer. — Man schreibt uns aus Berlin: Tas große Wohlgefallen an der farbigen Reproduktion seines Ers en- Walzwerkes hat bei unserm Altmeister A. von M e n z e l das Verlangen hervorgerufen, nech andere Merke seiner Hand und insbesondere daö Kolcssalgemülde „Friedrich und die Seinen bei .Hochkirch", welches sich im Besitze deS Kaisers befindet, in gleicher Meise farbig veröffentlicht zu sehen. Tiesem Wunsche des Künstlers ist der Kaiser 'dadurch entqegengekommen, daß er die Ueber- führung dieses, in seinem Arbeitszimmer im Neueii Palais in Potsdam aufgestellten Bildes nach Berlin zum Zwecke der Reproduktion gestattet hat. Nicht minder erfreulich ist es, daß auch Kommerzienrat Ravenö seine berühmte Galerie der die Farbenreproduktion von bedeutendeil Gemälden betreibenden Bereinigung der Kunstfreunde geöffnet hat. Und zwar ist es au erster Stelle wiederum ein Werk A. von Menzels, „König Friedrich auf Reisen", welches demnächst in farbiger Reproduktion erscheinen soll. sind? — Der Bundesrat hat in seiner heutigen Sitzung die Vorlage betreffend den Geschäftsbericht der Zentralauskunftsstelle für Auswanderer auf die Zeit vom 1. Oktober 1902 bis 30. September 1903 zur Kenntnis genommen. Ter Ausschußautrag bett's end die Aenderuug der Bestimmungen über die zollamtliche Abfertigung zur unmittecharen Durchfuhr durch das beutfdje Zollgebiet bestimmten Passagiereffekten würbe angenommen. ®bemo bte Ausschußberichte über bie Anträge ans Aenderung ber Anlage b. zur Eisenbahnverkehrsordnung und über den Entwurf des Gesetzes wegen F-eststellung des Lant es' aushalts- atats von Elsaß-Lothringeu für das Rechnungsjahr 1904. — Ter Verein Berliner Kaufleute und Industrieller feierte unter Teilnahme der hervorragendsten Vertreter der Politik, der Wissenschaft, des Gewerbes und der Industrie sein 25 jähriges Stiftungsfest. Minister v. Rheinbaben brachte das Hoch auf den Kaiser aus, Minister v. Podbielski das Hoch auf den Verein. — Im Reichstage wird, wie nach den ,^Serl. N. N." verlautet, beabsichtigt, erst alle ersten Lesungen der neu eingegangenen Entwürfe im Plenum zu erledigen, also nach den Kaufmännischen Gerichten den Entwurf betreffend den Servistarif und die Klassen- einteilung der Orte und den Gesetzentwurf betr. die Friedens Präsenz stärke des Heeres. Erst dann soll die zweite Lesung des Etats im Plenum begonnen werden. Stuttgart, 21. Jan. In einer großen sozialdemokratischen, sehr stürmisch Verla ufeueu Versammlung wurde eine scharfe Abrechnung über die Parteiparole bei den letzten Gemeinderatswahlen hier voraeuommen. Tem Redakteur Heymann wurde Lüge, Gemeinheit und Tenunziatiou vorgeworfen. Die Versammlung legte Verwahrung dagegen ein, daß in dem sozialistischen Wahlflugblatte die Sozialdemokratie als echte Vertreterin deS Kleingewerbes und des Kleinbürgertums empfohlen wurde. Tie Gmünder Genossen haben den ftüheren Landtagskanvi- daten Klaus aus der Partei ausgeschlossen. H a n n o v e r, 21. Jan. Ter Magistrat gab in der heutigen Stadtverordnetensitzung dem Anträge auf Errichtung eines Bennigsen-Denkmals statt und schenkte dazu einen Platz in dem Park vor dem Provinzialmuseum. Tem „B. T." zufolge soll das Denkmal ein monumentaler Ziehbrunnen mit dem Bildnisse Bennigsens werden. Vier welfische Stadtverordnete setzten dem Beschlüsse einen energischen Protest entgegen. Leipzig, 21. Jan. Aus Finanzkroisen ist dem Verband der Aerzte Teutscylands ein Kredit vonzwer M i l l i on e n M a r k in A"ssimt gestellt worden. reich an. „ — In der gestrigen EmpfangsaudienzdesPra- sidiumdespreuß. Abgeordnetenhauses hat der Kaiser die Herren v. Krocher, Dr. Porsch und Dr. Kaufe sehr leutselig empfangen und dabei die Mahnung ausgesprochen. daß das Abgeordnetenhaus sich fleißiger Arbeit hingeben möchte, da reichhaltiges Material vorliege. — Im preuß. Abgeordnetenhause werden btc beiden ft eisinnigen Parteien den Antrag auf fakultative Zulassung der Feuerbestattung stellen. Weiter ist die Frage erwogen worden, ob man in einer Interpellation die Regierung'betragen solle, ob sie,beabsichtige, auf den natürlichen W a s s e r st r a ß e n S ch i f f s - abgaben zu erheben. Voraussichtlich wird aber keine Interpellation eingebracht werden, da die Frage eingehend bei Beratung der wasserwirtschaftlichen Vorlage erörtert werden kann. — Zur mehrfach erörterten MisstondesKultus- min istersStudtnach Weimar und zu den Dementis der „Nordd. Allg. Zta." schreibt die Weimarer Zeitung Deutschland": „Gut, Minister Studt kam aus einem andern Grunde' an den Großherzoglichen Hof, gut, er sprach nicht zu dem Großherzog über künstlerische Fragen. Aber der Minister, so ssut wie fein Rat, benutzten doch ihre Anwesenheit in Weimar, um über den Bund zu reden, sprachen zu diesem Zwecke mit den Beratern Sr. Königl. Hoheit und warnten eindringlich vor den Folgen der Gründung de s Künstlerbundes. Das ist aus unzweifelhaft sicheren Quellen von uns in Erfahrung gebracht. Politische Tagesschau. Eisenbahnminister v. Maybach f. Am Donnerstag ist in Berlin der preuß. Staatsminister Albert von Maybach im Alter von 81 Jahren gestorben. Aus seinem Leben seien kurz folgende Daten in die Erinnerung zurückgerufen. 1822 in Werne in Westfalen geboren, hat Maybach nach Ablegung der juristischen Prüsungen als einer der ersten unter den juristisch vorgebildeten höbern Beamten die Eisenbahnlaufbahn angetreten. Er arbeitete einige Zeit im preuß. Handelsministerium, zuletzt als Vortragender Rat, und wurde nach der Einverleibung Hannovers 1867 der erste preußische Vorsitzende der hannoverschen Staatsbahnen. Nachdem er 1874 Ministerialdirektor im .Handelsministerium gewesen war, wurde er zum Präsidenten des Reichseisenbahnamts ernannt. Ta diese Institution durch den Widerstand der einzelstaatlichen Regierungen nickst zu stände kam, trat Maybach in das Handelsministerium zurück, um als Unter« staatssckcctär und seit 1878 als preußischer.Eisenbahnminister seine erfolgreichste und dankenswerteste Aufgabe, die Turchführung des preussischen Staatsbahnsystems, zur Ausführung zu bringen. Euoe ber Jahre 1878/79 gab es in Preußen 18537 Kilometer Eisenbahnen, darunter 5255 Kilometer Staatsbahnen, 3852 Kilometer vom Staat verwaltete Vrivatbahnen u;:d 9430 Kilometer Privatbahnen. Ws Maybach im Sommer 1891 sein Amt niederlegte, hatte das preußische Eisenbahnuey eine Ausdehnung von 26154 Kilometev, darunter 24 708 Kilometer Staatsbahnen, 52 Kilometer vorn Staat betriebene nud 1394 Kilometer in eigener Verwaltung stehende Privatbahnen. Heute, wo die preußischen Eisenbahnen ber Träger bes ganzen preußischen Etats geworben sind, läßt sich bie außerorbentliche Be- beutung des Maybachschen Lebenswerkes erst völlig ermessen.' Toch hat es ihm auch mitten im Schaffen nicht an ber Anerkennung feiner Tätigkeit gefehlt, namentlich zeichnete ihn ber alte Kaiser mit feinem Vertrauen aus, unb Kaiser Friedrich ehrte ihn durch die Verleihung des Schwai-zen Adlerordens und des Adels. Von 1882 bis 1892 gehörte Maybach dem preuß. Abgeorduetenhause an, wo er zuerst den Wahlkreis Guinmersbach-Walbbröl, bann von 1888 ab Saarbrücken-Ottweiler-St. Wenbel vertrat. Feuilleton. Ein Bayreuth des Schauspiels. Sn s mar geht eine Gruppe moberner Literaten unb Künstler, tote wir bereits mitteilten, mit ber Absicht um, tn der Residenz an der Ilm ein modernes Theater zu gründ en. Tie „Weim. Ztg", das Amtsblatt der Regierung, bekämpft diese Idee und hat ber Meinung Ausdruck gegeben, Weimars künstlerisck)e Aufgabe bestehe darm, em Bayreuth des Schauspiels zu werden. Nun stellt sich heraus, wie das „B. T." bericktet, daß auch jene Knnstler- gruppe beabsichtigt hatte, und noch beabsichtigt, aus Weimar ein Bayreuth des Schauspiels zu machen. Tas geht hervor aus einem Briefe, welchen Pros, van de Velde an den Oberhosmarschall v. Palezicux m Wermar gedichtet hat In diesem Briefe heisst es, daß gelegeittlich des im Dezember stattgehabten Gastspiels von Luche^n- mont Mischen ihr fint) van de Velde eine eingehende Besprechung ber Frage, ob es möglich sei, rn Weimar em Nationaltheater für bas Traina zu „bauen, stattgefunden dabe In dieser Unterredung hat Fraulem Tumont einen Plan entwickelt, der, wie die Künstlerin verftc^rt, bereits zur Bildung einer Griippe kapitaltrasttger Leute m Berlin Darauf aNeiu kam es bei der ganzen Frage an, das hatte Herr Studt sofort zugestehen sollen." — Tem Hofb errcht über die gestrige De silier- cour entnehmen wir, daß eine Anzahl mit Namen bezeichneter ausländischer Herren vorgestellt wurden, und zwar von Italien, Oesterreich-Ungarn, R.'ßland, Großbritannien, der Türkei, von Amerika, Frankreich, Hessen, der Schweiz, von Bayern, Sachsen, Belgien, Württemberg, Rumänien, Schweden und Norwegen, China, Dänemark und Baden. Sollte es nicht an der Zeit sein, daß bie zustänbigen Berliner Hosämter von ber vor etwa 33 Jahren erfolgten Begründung des Deutschen Reiches endlich Notiz nähmen, worauf sie übrigens aus ähnlicher Veranlassung schon öfters aufmerksam gemacht worden nach welchem derDesuch dicsesTheaters fürMi- litärpersonen überhaupt verboten ist. Tie Truppenteile sind angewiesen, sämtliche Abmachungen, das Abonnement von Plätzen und die Mitwirkung von Soldaten in den Vorstellungen als Statisten betreffend, un- verzüglich nr lösen. Ausland. Stockholm, 21. Ian. Die Feierlichkeiten anläßlich -es 7 5. Geburtstages des Königs Oskar wurden heute durch Gottesdienst in den Kirchen der Hauptstadt eingeleitet. Die Stadt ist reich mit Flaggen geschmückt. Heute vormittag empfing der König die Glückwünsche der königl. Familie. NamenZ des Hofperfonals überreichte Reichsmarschall Freiherr v. Essen eine goldene Medaille, die schwedischen und norwegischen Minister überreichten Adressen. Der König empfing ferner die Glückwünsche des Reichstages und der Kommunalverwaltungen, welch letztere 200 000 Kronen für einen KönigS-JubiläumSfondS für unbemittelte Tuberkulose-Kranke in Stockholm gestiftet haben. Das norwegische Storthing schickte ein Glückwunsch-Telegramm. Am Abend brockte ein auS 1300 Sängern bestehender Männerchor eine Huldigung dar. Später war Hofball, zu dem 2000 Einladungen ergangen waren. London, 21. Jan. Der verstorbene Admiral Keppel wurde heute nachmittag in Winkfield (Berkshire) beerdigt. Als Vertreter des deutschen Kaisers legte der Marineattache der deutschen Botschaft in London, Korvettenkapitän v. Cotzhausen, einen Kranz an der Gruft nieder. Paris, 21. Jan. Die sozialistische Gruppe der Kammer faßte eine Resolution, in welcher der von dem sozialistischen Verbände des Seine-DepartementS gegen Mill er and erhobene Vorwurf der Verletzung der Partel- disziplin als unbegründet zuückgewiesen wird. Konstantinopel, 21. Jan. Am Sonntag fand zwischen einer türkischen Patrouille und einer serbischen Grenzwache bei Malarastica in der Nähe von Breetina ein Zusammenstoß statt. Es entwickelte sich ein Gefecht, wobei beide Teile je einen Toten und Verwundeten hatten. Der serbische Tote wurde angeblich auf türkischem Boden erschossen. Beiderseits wurde Untersuchung eingeleitet. — Infolge aus Ochrida einlaufender Alarmnachrichten, welche den Ausbruch eines allgemeinen Aufstandes ankündigen, wies die Pforte die dortigen Militär- und Zivilbehörden an, die Aufstandsgelüste rücksichtslos zu unterdrücken. Damali (Somaliland), 20. Jan. Major Kenna überraschte am 17. Januar einige Dörfer der Eingeborenen in der Nähe von Eilinaada. 50 feindliche Speerträger wurden getötet, 3000 Kamele und mehrere tausend Schafe wurden weggenommen. Kalkutta, 21. Jan. In Dardjeeling find verschiedene Meldungen eingelaufen, welche besagen, daß die Tibetaner sich in aufgeregter Stimmung befänden. Die Lamas hätten erklärt, sie würden sich an Rußland um Hilfe wenden, wenn die Engländer weiter vordrängen. Man glaube vielfach, daß es wahrscheinlich in nächster Zukunft zum Kampfe kommen werde. Außlaud und Japan. Ein Telegramm der „Associated Preß" aus Tokio meldet, die Annahme, daß der Konflikt friedlich beigelegt werde, veranlaßte ein Steigen der Kurse. Indessen werde erklärt, daß die bloße Annahme der Vorschläge von feiten Rußlands nicht ausreiche. Japan bestehe unzweifelhaft darauf, daß Rußland mit einer Herabminderung seiner Flotte in den japanischen Gewässern vorgehe. Tie Regierung ziehe die Notwendigkeit einer Einmischung in Korea in Erwägung, zögere aber mit derselben auch mit Rücksicht auf die heikle Lage. In London liegt eine Meldung der „Taily Mail" aus Soeul vor, wonach im Kaiserpalast große Aufregung herrscht. Diener und Leibgarden desertieren, obwohl oie T o d e s st r a f e daraufsteht. Ter Kaiser habe völlständig den Kopf verloren und soll geäußert haben, lieber unter chinesischer Souzeränität, als unter russischer oder japanischer stehen zu wollen. Ter russische Gesandte Pawlow habe die koreanische Presse bestochen, damit sie gegen die Fremden hetze. Pawlow suche auch den Küster und den Kronprinzen zur Flucht auf einem russischen Kreuzer zu veranlassen. Auf Wunsch des Kaisers sollen zwei chinesische Kreuzer in die koreanischen Gewässer gelangen. — Nach einer über Paris eingehenden Meldung aus Soeul, wurde shimanesi, das Hauvt der Partei, die angeblich den in Washington weilenden Prinzen Euischa auf den Thron bringen will, verhaftet. Ter russisch gesinnte Günstling des Kaisers, Rjiyougik, ließ an die kaisertreue Garde 500 Revolver und ebensoviele Säbel ausfolgen. In holländischen Regierungskreisen ist man über die Lage in Ostasien nicht wenig beunruhigt. Die auf Java lebenden Japaner sollen Andeutungn gemacht haben, daß diese Kolonie Holland entrissen werden solle. Man befürchtet daher, daß, falls Japan eihflh me>: ar1 benen der Glaube hängt, in ihnen fortwacksen, daß namentucy 0 e gerion Daß u^re jungen Theo-^ ’Ä’SS » Indern sind auch alle evangelischen Gemeinoen Landes bernten. . _ ■ —- BC !»"&■ fei« te(n -Ichrr ■Sletfr b-hii-z (J • rsftt"ibe‘ !('S‘ immu"9 in u wurden in Untersuchung gezogen. < b Krofdorf, 21. Jan. Gestern und heute fanden , hier im Geineindewalde und Königlichen Forste die ersten diesjährigen Holzversteigerungen statt. Bekanntlich . werden alljährlich in unseren ausgedehnten Waldungen un- geheure Holzmengen gefällt; und zu den cmberaumten Versteigerungen finden sich viele Käufer aus der ganzen Umgegend ein. Selbst die Gemeinden lensests der Lohn, wie Kleinlinden, Dutenhofen und Garbenheim, beziehen größtenteils ihren Brennbedarf aus den hiesigen Waldungen. Die Preise für Brennholz hielten sich auf beiden Verstergerrmgen so ziemlich auf derselben Höhe wie im Vorjahre indem der Nauinmetcr Buchenscheitholz durchschnittlich mit 8 Mark bezahlt wurde. Bei der heutigen Domänenversteigerung gestalteten sich die Preise für Hartholz und Reiser im Verhältnis sogar etwas billiger als bei der gestrigen Gemeinde- Versteigerung. Offenbar hat bi- seit °°rMM Jahre emge- führte Bestimmung, wonach ba? im Herrschaftlichen Wald- aesteigertc Sol, schon vor der Abftihr bei der KSmgl. Forst- fasse bezahlt werden muß, den gewohnten Besuch und somit auch die Preise beeinträchtigt. Die Gemeinden hingegen stellen nach wie vor weit günstigere Bedingungen^mdem den Käufern bis zum Herbste Zahlungsausstand gewahrt wird. | Kleine Mitteilungen aus Hesfen und den, Nachbarstaaten. „Vandalen" zündeten die bei Hassenhausen stehende 100jährige Eiche an. Der mächtige Baiim verbrannte vollständig. — In Frankfurt a. _l. wurde der 30jährige Kaufmann Emil Dickhaut von «mein Straßenbahnwagen erfaßt und so unglücklich gegen die Trottoir-Kante geschleudert, daß er das Genick brach und auf der Stelle tot war. _______ ——----- 3« der Johanneskirche. Äu Uhr:: Nack st folgenden Sonntag, den 31. Januar, Beichte und heiliges Abendmahl sur die Lukas- und die Iobannesgemeinde im Abendgottesdienst. -'nmeldungen vorher bei dem Pfarrer ,eder Gemeinde erbeten. Kreditaktien . Diskonto-Kommandik Darmstädter Bank Dresdener Bank . Ber iner Handelsges Oeeterr Stoatatonhn Lombarden . . Qcith ar -bahn . . Laura’ Otto . . . Bochum .... Uarpener . . Tendenz: Umverlitäts Nachrichten. für den Kaiser v 0 n K 0 r e a. Nach einem Anschläge, ber Jich feit heute Pv schwarzeii re er . AuSteuung oer ueu. .............. Serlinet Universität befindet, deabsichtigt r I 8 zweite heilige Messe. ^Ä7b"'^Lbkv7ist''bl?«u7üb7ng°v^ -um ^.UHr:M,iwmott--d.-nsr. __ Di- B-Herrschnng ber englischen ober französischen Sprach Aermlschiec, . fi8(n, 31. Jan. Aus ber Strecke Mehlem-Rolanb-eck wurden heute nachmittag bei Kilometer 45 zwei Reichs- »trat Geschenk anaebotcn, darunter eine Anzahl Steinbeile t M arfflen bie auä Piahlbaut-n am Bodensee her- , Eren w^nn eckst einen ganz enormen Mert ^Prosen- tteren mürbe". Während diese Altertümer aber von j dem Assistenten der archäologischen Mteilung als imi- ? 7rt und deshalb z i e m l i ch w er tl - s iX ben hpilidicrte Levsius in feiner Eigenschaft als Jn- spettor der aeologisch-mineralegischen Abteiluna und Lfseineg?oßen^fahrungen die Echth ettBie^rW nnh auch die Erklärung ab, daß sie einen Wert voni etwa 12 000 Mark besäßen. Tie Geschenke tou^nh^tr°(^ mit Dank angenommen und der Münchener Spender von Se Kal. .Hoheit dem Großherzog mit einem Orden aus- aeLeichmet. Als dann später derselbe Herr emige weitere I Mundstücke wm Geschenk anbot, wurde ibm von der Mu- l seumsVerwaltung geantwortet, daß man für wettere Stricke, die sich als Imitationen erwiesen hatten, dankend den-a tt erwiderte Stützet mit Entrüstung, er habe dem Geh^ Nat o e p s i u s ausdrücklich m i t g e t e i l t, daß es sich bei den Steinbeilgvissen und Montierungen um Ergänz, unaenresv Rekonstruktionen handele, d,e mitbe- ^kerer Zustimmung und nach den Angaben des tzerrn Levs us angesertigt wurden. Dieser b e st teile? dagegen ganz entschieden, eine der- artiae GrHärunq von Stühel erhalten zu habest.. llrn di EIS SÄ"«« »«S SÄ b”f d Verhandlung und Entscheidung zu unterbreiten. Die öffentliche Verhandlung vor diesem Gerichtshof steht auch, wie wir schon mitteilten, in wenigen Wochen bevor - Ter Wncnrhtiete Tr Glässin g wird Darmstadt nicht, wie genommen wurde, verlassen, sondern wird ebenso wie dei?Beigeordnete Jäger der Stadt auf eine Reetze wer-I terer^ahre mit Gehaltserhöhung verpflichtet. Die Stadtverordneten werden beim Großherzog fur beide Lerreu den Bür q er m eist er tit e l zu erwirken suchen. -In der heutigen Sitzung der Stadtverordnetenverfamm- lung wurde die^Verkaufszeit an Sonntagen sur all- Branchen des Handelsgewerbes aus die Stunden von 11 Bfc. Vainal.'’3««. Im Rochusspital verübten zwei Unterossiziere eines hiesigen Jnsantene-Regiments, denen man den ZutM zu einer dort untergebrachten Prostituierten verweigerte, einen groben Exzeß. Sie zogen blank und drohten Jeden, der ihnen zu nahe käme, zu erstechen. Auch beleidigten sie die Krankenschwestern. ^ie Lcke am ZonnLzu 180 W Geldstrafe verurteilt. Ruhland wiederum batte nn Bemg auf das r^eitunasunternehmen Manckes in einer Anzeige an das Börsen Ehrengericht von einem Verfahren, das mit Treu und Glauben nicht zu vereinbaren sei, von & 9 nhu öffentlichen Meinung", von häßlicher und schlechter Ubstenl um. aefprochen Mancke erklärte am Donnerstag vor Gericht, daß das Börsen Ehrengericht die „Denunziation glatt iii den Papiettorb qe- marfen babe".^ Das Schöffengericht erkannte aber in der Wiederklage Manckes aus Freisprechung des Pros. Ruhland, dem der Schuh be§ § B^u ^hen,^21. Jam ie Strafkammer verurteilte den Saus- ! besiher Pogrzeba aus Kars, der Mitglied patriotischer Bereme ist, ,negen M a j e st ä t s b e l e i d i g u n g zu 3 Monalen^Gctcmgni^ Zum heutigen 90. Geburtstage des Geheir^ats Prof. Dr. Eduard Zeller sind von den Universitäten Berlm, Tübingen, Heidelberg und Bern sowie von der Akademie Abordnungen erschienen, umbem der c eutschen Philosophie ihre Verehrung darzubnngen. Tre Universität Bonn hat eine Adresse übersandt. w.rT„ Ter Kaiser hat Prof. Zeller dem Schwab Merk zufolge sein Bildnis mit eigener Unterschrift nnd folgendem Handschreiben übersandt: „Mein lieber Professor Zeller! Am heutigen Tage, an welchem Sie auf 90 Jahre Ihres arbeitsreichen er^o g- gekrönten Lebens mit Befriedigung zuruckblrcken können vereinige ich mich im Geiste mtt den ^11:6^^11. unb Jüngern der, Deutschen Wissenschaft, um ^gnen zu !diese> bedeutungsvollen Lebensabschnitt aufrichtige Gluck- mti) Segenswünsche darzubringen. Meine Wrmsche und Gießen, 22. Januar. ES war nicht rooMgetan, bah berSerfaffer des Pa tr ona t und Theologie" überschriebenen Artikels m Nr. 16 d. Dl. zu vettteben nab daß seine Gegner „rückständig seieii. Aobm sichren solche Belchi.ldigungen? Die Gießener Theologie 'st em nilfpa Stück hinter den Ausstellungen anderer noch modernerer -icheo mrück also rü ckständi g i>n Vorgleich mit diesen; und auch diele wieder' sind in den Augen derjenigen Gelehrten, für welche das aame Gebiet des Glaubens als Phantasieerzeugms verstnkt, r tkck N Sn bi°. In Wirklichkeit ist die cb r i ft l iche Wah rhe, Arf.n Vhmfnnieen den modernen und den posttiveii, u n e ir d l i cb meU vora s ' wie sie jederZeitweisheit unendlich we.t voraus m , d nuch t^rin ihren Oi i en b aru n gs ch ar a kt e r zeigt. Die Sache steht nicht so, daß eine theologische Schicke die andere hpr Nückstandigkeit bezichtigen dürfte, obwohl ;ede -rheologie, die stch selbst etwas zutraut glaubt, daß ihren Auffassungen die Zu- k ne röre weil ste weiter und tiefer blicke als die a'ideren theo-. WMLMZW teteqrapbenarbeiter vom Zuge Nr. HO üb erfaßen. ®tner war sofort tot, der andere ist schwer verletzt worden. • Düsseldorf, 21. Jan. Hier hat stch der Geschäftsführer des Kunstvereins Nheinland-Westfalen, Max Sandt, eines nervösen Leidens wegen erschossen. • Münster L W., 21. Jan. Auf der westfalischen Station Hengstei stießen zwei Güterzüge zusammen, | wobei mehrere Bahnbeamte verletzt wurden. . Pirna, 21. Jan. In der aufsehenerregenden Du eil- asfäre hat das Ehrengericht gegen die schuldigen 4 Ossi- ziere Di-nst-ntlafsung beantragt. Di- V-rs-hlungen der Offiziere sind zur Fähnrichzeit begangen. "Augsburg, 21. Jan. In der vergangenen Nacht ist das Spielwarenhaus Werner u.Farnbacher durch Feuer herftßrt roorben. Der Schaden ist bedeutend. ! ^^-»^IpMcha'?zur Frankfurter Börse beantragt, zerstört warben. $er hiesige türkisch- St on.- Die-7 Mill. Mk ber g .pra, (ut würbe van seiner Maitreffe mit Vitriol übergossen, I Zwbmnleibe von ^003 wirb nnier Beircnmg vamProspektzwlmg rbt- Matta„TÄnT11^ "tzt-rNacht Kirchliche Nachrichten. ~ Ibrotlos. c ' Gottesdienst. • ^ohnStoron (Pennsyloanien), 21. Jan. Der-^ampf- der Stadtkirchc. «TS teSM'Ä’VÄ-gÄ. 1 nerleht worden sein, darunter viele lebensgefährlich. qr,ol c2 ' nr.r. mtarrcr v. Schlosser. • Newyork, 21. Jan. Unweit Watertown im Staate Beichte und heiliges Abendmahl für ^^tthäus-undMarkus- New-Bork sitzen 250 Paffagiere m v,er auf den Gleisen ^meinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer,eder Ge c r4. Qn nen Eine Hilfserpedition ist auf! meinde erbeten. • 1? at/ it • ! „zählt Bevor bi- Prinzen baS elterliche HauS °-rl>-b-n. würben bi- Mahlzeiten meistens gemeinsam e.ng-nomm-m Bekanntlich liebt -S bic ßaiferin, ä™'11'" .TftbC.f° Li-blingSgericht ihres Gemahls selbst »u bereite». SUS bieS einmal wieber geschehen war, stellt- -S sich h-ränS, baß ber Kaiser zusällig ahn- Appetll war, nnb baS von ber Kaiserin bereitete Gericht blieb fast nnberuhrt. Nieberqeschlagen meinte sie: -Schabe, ich tjabc mn bam t i viele Mühe gegeben, bi- war nun ganz vergebens. ,^a , Faste b-r Kaiser lächelnb, ,All°S ist eite I nnb b.de auf ben stets mit einem dcneibenswerten Slppetit a»Sgerusteten Prinzen Eitel. Derselbe nahm sich sofort d-r leckeren Speisan. Im Hanbumbrehen war bi-selb- verzehich -Hab- ich- nicht aesagtl' lachte ber Ka>s-r: »All-S ißt Eitel! »Ermorbung einer Kellnerin. In Nürnberg wiwbe ein- stellenlose Kellnerin ermarb-t ausgefunben. Mehrere Nachmittags um ocrbächtige Mannspersonen wiirben varlSusig verhaftet.^ K?" 8" e.ungs. sschulen. tb.1- hcst 1. erfnnim(intg des ^emfferTeuls^- ?U"sgerichte. 'krbunbe§, he*\ ton Kautionen und betr. die sÄrijtltte erbe, $eii^ei3 ^nifiten nasstui- en am 3. Tezbr. dels^ammer Mit« nssebmegung an ^n Gcscbästsver- to- Tabakernte Jen Verkehr mit Möglichkeit einer rto Alegrp, Ans- in Bolivien, die 'en in Szechuan, W- den Export ientsin, die wirt- üöer zweifelhafte Madrid, Budapest, bltckien ^shäfts« i'b"n n eiden. m6. Januar 19041 mg am Brand JorfroitS von einer Ausstellung. Wir ! Bilder anzusehen, t aus den höheren S,Damenpockaitt ^tt*Tlünd)en neu sMÜlvs, To\d* । ßandelswclt zur d Waren zu Gebote weiten Gebiete des i Zweckmäßige zu j besonderem Werte, zur Verfügung zu jcrnM Zcitungs- f Nasse ist, der m wackvollster äußerer Form der Schreib- .halten morden - 1 dem neuesten von Fristen gelieferten 5 Zeitschriften, für Nasse Anzeigen ent- sich alle dieiemgen er Linie missensweck MS !bcr Beigabe von öö.“ aShWp* " . ®et M Slijt eiafä gSfeP ” 50 auf W’j# singen avö ^^nt- .ibt--^/,pr-if° aii bi« i« ss-s ift eri^^ Agt inr 4*/( (’iv:i*rU Monopo1 -AnL 41 , % N'i«k>or«' Arr«nt>n«r . . 101.40 . . 99.50 4% Öostorr. Go’dronte . 102 80 4*'B% Gestern. Silbr»rrento 101 .Oo 4% Uncar. Goldrento . . 100.3o Neueste Metdnnnen. Berlin, 22. Jan. Der Kaiser wohnte g-st-m abend ÜNnrid'tctsaal sb-m von dem ForschnngSreisenben Dr. Thi-rsch ans Dr Wal.er Wan ck° verklagt und ist von d,-I-m wegenB°l->b>g- P^j„ lur Bekämpfung der Tuberkulo - sprach W ' unn nnqefioqt roorben. Ju einem Prozeß negenProlefforBtermer Fränkel über die Verbrettungswerfe der Tuberkulofe. rührung zu konrmen und vor allem das Zusammenschlafen m einem gemeinsamen Raume vermeiden. , a isässs » Johann Knapp von Hettesheim, welcher rm Oktober v um Alimentations-Verpflichtungen zu entgehen, stme hochschwangere Geliebte, eine Dienstmagd, ermordete, wurde nach 13stündiger Verhandlung vom Schwurgerrcht rum Tode verurteilt. Der Verurteilte trug wahrem der Verhandlung einen an Eynismus grenzenderGleichmut ziir Schau. Auch der Urteilsspruch ließ ihn völlig gleich $^$201 en 22. Jan. In Ueskueb ist ein Dulgare am hellen Tage erschossen worden, was auf einen Racheakt des mazedonischen Komitees zuruckgefuhrt wird, weil der ^Erschossene seinerzeit als Teilnehmer am makedonischen Aufstande verhaftet, spater aber wieder m FrMett gescht worden war, da er der Behörde wichtige denA stand betreffende Pachere ansgettefert, und dw Bewegiing beteiligten Personen denunziert hatle- Wien, 22. Jan. Tie amtliche „Wiener Zta. verEr licht die Ernennung des Professors^der Tyeolog. - b1 i c‘e |>«« ÄwtoW ba-3 biplo- matische Korps ersucht, bei allen Empfangen rm W e?ß en H aus e striktes Ho fz er em oniell anzu- Danksagung Im Namen der trauernden Hinterbttebeiterr: L@uis SCaitrem Gießen, den 22. Januar 1904. 818 0353 0349 Gießen (Nordanlage 1), den 22, Januar 1904. Neu eröffnet! Neu eröSnst! Filiale Giessen Mäßigung. 806 Als besonders preiswert empfehlen: "lWZ . ä Psd. 1,20 Mk. 1,00 . 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