154. Jahrgang Mittwoch 21. Dezember 1904 Erstes Blatt Q Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Pie heutige Wummer umfaßt 16 Seiten Gabbas entlassen. Die Stellung des Veziers Tast fei erschüttert. Dieser habe sein Sßennögen ins Ausland geschasst. Die Ulemas fordern den Sultan auf, Sliman und Gabbas wegen ihres Hinneiaens zu Frankreich zu entlasset. Das hiesige „Journal du Maroc" greift den französischen Gesandten scharf an, weil er den Seeweg nach Larache wählte und damit gewissermaßen die Befehle Raisulis ausführte. Frankreich, das sich verpflichtet, habe, für die Sicherheit der Europäer zu sorgen, treffe nicht einmal Maßregeln für die Sicherheit seines Gesandten, 30 Spahis wären wertvoller als der ganze unnütze Troß der Mission. Die Zeitung cheint hiermit der Stimmung der französischen Kolonie Ausdruck zu geben. Uebrigens wählte nie zuvor ein Ge- sandter den Seeweg. nenten Forts. Daher handelt es sich wohl nicht um bas eigentliche Fort Kikwanschan, sondern um ein vorgeschobenes vor der permanenten Anlage. Alle Karten der Befestigungsanlagen sind leider recht mangelhaft und nur nach Mutmaßungen unter Berücksichtigung des teilweise bekannten Geländes angefertigt. 1 Tie Berichte Admiral Togos über die Vernichtung Aus Südwekasnka General v. Trotha meldet aus Windhuk: Tie Maschinengewehrsektion Wossidlo überfiel auf dem Marsche von Grootfontein nach Namu- toni bei Hoais am 24. November eine Herero werft. 11 Hereros sind gefallen, darunter Kambazembis Bruder Kamarinebo und dessen Sohn. Am 29. November wurde Namutoni besetzt; die Station ist völlig zerstört. Am 30. November wurden bei Ghoachas, westlich von Namutoni, am 2. Dezember bei Onandowa, nördlich von Namutoni, Hcrerowerften überfallen und dabei 58 Stück Vieh, 7 Gewehre sowie Munition erbeutet. Mehrere Hereros sind gefallen. Unsererseits keine Verluste. Von den O y am- bos droht augenblicklich keine Gefahr; ihre Toten liegen vom Januar-Gefecht her noch unbeerdigt in Mengen um Namutoni. Am Typhus gestorben: Leutnant Werner Schenk Freiherr von Stauffenberg, geboren 1878 zu München, früher daher, erstes schweres Reiter-Regiment, , am 18. Dezember im Lazarett zu Owinaua-na.ua.; ferner die Reiter Schumann und Friedmann. Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Ueber den Umfang der Typhus-Epidemie in Deutsch-Südwestaftüka lagen bisher keine genauen amtlichen Nachrichten vor. Nach einer aus eine Anfrage ber den: Oberkommando der Schutztruppe.eingegangenen telegraphischen Meldung sind seit dem Beginne des Krieges bis Ende November von der Schutztruppe an Typhus erkrankt 977 Man st ; davon sind gestorben 184 Mann, in die Heimat gesandt 67 Mann, in Behandlung 441 Mann und dienstfähig zur Truppe entlassen 282 Mann. Dolillsche Tagesschau. Ein englischer Gast. -tt-. Berlin, 20. Dezember. In hohem Grade beachtenswert ist die freundliche Ausnahme, die die Negierung dem Londoner Handelskammerpräsidenten Sir Thomas Barklay bei seinem demnächstigen Besuch in Deutschland zu erweisen gedenkt. Man geht kaum fehl mit der Vermutung, daß hier ha nd e ls- politische Erwägungen eine Rolle spielen. Das Handelsvertragsprovisorium mit England ist bekanntlich vor Jahresfrist auf zwei Jahre verlängert worden. Es erscheint also immerhin an der Zeit zu vorbereitenden Schritten für die Erneuerung des Vertrags, an dec England kein geringeres Interesse hat, als Deutschland. Das mag wohl Sir Barktay erkennen trotz der Chamberlainschen Schutzzoll-Agitation, über deren schließlichen Erfolg ein Urteil auch heute noch nicht möglich ist. Tatsächlich schrecken gerade kommerzielle Kreise in England vor einem Zollkrieg mit Deutschland zurück, und bei ihnen ist die Mahnung des bekannten Nationalökonomen Schnwller wohl nicht ungehört verhallt, daß gegenseitige Duldung der wirtschaftlichen Fortschritte die Parole des deutschen und des britischen Volkes werden müsse. $ Gründung eines Bunde? der Landwirte Italiens. Aus Nom wird geschrieben: Die seit ein paar Jahren betriebenen Bemühungen, eine der deutschen und der ungarischen konforme Organisation der Landwirte in Italien zu schaffen, haben den Erfolg gehabt, daß sich die eine Anzahl (etwa 90) von lokalen und provinzialen landwirtschaftlichen Vereinen umfassende „Union? agraria italiana“ mit dem Sitz in Rom konstituiert hat. Die „Union?" will, zufolge ihrem Statut, alle organisierten und vereinzelten Kräfte zusammenfassen zur Verteidigung der geistigen, ökonomifchen und politischen Interessen des landwirtschaftlichen Grundbesitzes und der landwirtschaftlichen Industrie und sie zu einheitlicher und wirksamer Aktion leiten; sie will ferner die Verteidigung der Grundsätze, aus denen die Ordnung des Privateigentums ruht, fördern und zu gerechter Lösung der politisch-ökonomischen Konflikte zwischen agrarischem Kapital und Arbeit beitragen, sie will endlich die gesetzgebenden Faktoren zu denjenigen Maßnahmen ansporuen, die die friedliche Entfaltung und Fortbildung aller Energien sichern, die zum Wohle der nationalen Landwirtschaft beitragen. Ausland. Kopenhagen, 20. Dez.. Die Kronprinzessin von Schweden wird nach Weihnachten zum Besuch des. Herzogs und der Herzogin von Cumberland in Gmunden eintreffen. Es verlautet, daß bei dieser Gelegenheit die Verlobung des Prinzen Gustav Adolf von Schweden, des ältesten Sohnes des schwedischen Kron Prinz en-Paares mit der Prinzessin Olga voin Eumberland veröffentlicht werden wird. (Dann waren also die stolzen Pläne der stolzen amerikanischen Präsidententochter allzu eitel gewesen. D. Red.) Rotterdam, 20. Dez. Wie der „Nreuwe Rotter- oamsche Courant" aus Batavia meldet, haben alle Dongolafürsten, Mit Ausnahme von zweien, die sich weigerten, dem Gouverneur einen Besuch abmstatten, Verträge mit der Regierung abgeschlossen. Als man versuchte, die Widerstrebenden zur Unterwerfung zu zwingen, lies das Gesolge dier beiden eingeborenen Fürsten Amok. Hierbei wurden 43 derselben getötet, auf holländischer Seite 3 Mann verwundet. Eine Truppen ab teilung verbleibt vorläufig in Dongola. _ , . Paris, 20. Dez. Außer bei einer amerikanischen Ver- sicherungsgesellschast, welche die Versicherungssumme von 100 000 Francs bereits ausgezahlt hat, hatte sich S y v e t o u vor etwa 12 Jahren noch bei einer anderen Gesellschaft mit 150 000 Francs versichert. Es sind Schritte unternommen worden, um auch die Auszahlung dieser Summe herbeizuführen. Die Gesellschaft zahlt jedoch nicht aus, falls der Se'lbstmorb Syvetons bewiesen wird. — Der Senat nahm einen Gesetzentwurf an, nach dem, wenn der erste Weihnachtisfeiertag und der Neujahrstag auf einen Sonntag fallen, der darau folgende Montasg ein gesetzlicher Feiertag sein soll. i o Madrid, 20. Dez. Die Auslandsreise des K ö n i g s ist für Februar in Aussicht genommen. Der König wird auf der Reise Paris, Berlin und London besuchen und vom Kriegsminister, dem Minister des Auswärtigen und dem Ehef des Militärkabinetts begleitet sein. Wie der „Liberal" erfährt, beabsichtigt man, dem deutschen Kaiser die spanische Marschallswur.de zu verleihen; auch jglaubt man, daß die Reise gleichzeitig dre Braut'fahrt König Alfons' sein werde. Newyork, 20. Dez. Aus Guayaquil wird gemeldet: Der frühere Präsident der Republik Ecuador, Flores, wurde zum Gesandten in Berlin ernannt mit der besonderen Ausgabe, den d e u t s ch e n K a i s e r zu bewegen, dasSchieds- richtcramt im Grenzstreite zwischen Ecuador und Kolumbien anzunehmem T li n g e r , 20. Dez. In maurischen .Kreisen geht das Gerücht, der Sultan habe die Minister des Aeußern Abdeltrim ben Sliman und des Krieges Sid Mohammed Aus Stadt und Land. Gießen, 21. Dezember 1904. Personalien. S. K. H. der Großherzog haben dem Kammerdiener Pappert zu Darmstadt das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift „Für treue Dienste^ verliehen. — In den Ruhestand versetzt wurde der Weichensteller in der Hess. Preuß. Eisenbahngemeinschaft, Giar zu Gießen, mit Wirkung vom 1. Januar 1905. ** Riegel-Denkmal. Zur Errichtung eines Riegel* b en Em a l-3 haben her Reitor der Landcsuniversität, Geh.l M d.-Rat Prof. Dr. Vossius, der Teran der medizirnschew Fakultät P.os. Dr. Poppert, «der derzeitige Verwaltungsdirektor der neuen Kliniken Geh. Med.-Rat Prof. Psarmen- stiel, der derzeitige Leiter der medizinischen Klinik Prrvat- dozent Dr. Volhard sowie der 1. A s Mut der medizmrschenj Klinik Dr. v. Tabora einen Aufruf erlassen an dre Kollegen, Freunde und Schüler des Verstorbenen sowie au alle, die seiner ärztlichen Knust Leben und Gesuudherh verdanken. Es ist geplant, einen Felsblock mit mc!tetf in der Mitte der Gartenanlage vor dem H a u p t p o r t a L der medizinischen Klinik auszustellem. Verträge nehmen die Herren Dr. Volhard und Dir. v. tabora entgegen. ** Wegen Urkundenfälschung und Unterschlagung wurde ein früherer Student von hier verhaftet. ** Hur Hudde Verfolgung. Der flüchtige Hudde ist, wie wir von der hiesigen Staatsanwaltschaft erfahren, vorgestern in der 9tiehlmig von j^ranksurt nach ^^dstern gefahren. Dort soll er ausgestiegen, den Ort nicht berühr Kolonialpost. — Die „Köln. Ztg." meldet unter dem 20. Dezember: Ueber die näheren Umstände des Todes des Hauptmanns Thierry in Kamerun hat fein vor kurzem an der Küste aufgetauchter Hauptdiener folgende durchaus glaubwürdig erscheinende Mitteilung gemacht: „Thierry hatte eine Expedition gegen ein Eingeborenendorf unternommen, das sich den Ueberfall und die Beraubung der deutschen Postboten hatte zu schulden kommen lassen. Im Verlause des Vorgehens war er allein zur Beobachtung des Kampfes auf einem zurückliegenden hohen Punkt geblieben. Diesen Augenblick benutzte ein Eingeborener, um sich zwischen dem Felsgeroll dicht an ihn heranzuschleichen und ihn von hinten durch einen Pfeil- chuß zu verwunden. Lkm dritten Tage nach der Verwundung trat dann eine hochgradige, rasch um sich, greifende Entzündung ein, die schon am vierten Tage zu seinem Tode uhrte. 300 tvlftftni «LgNch aufcet Sonntag*. Dem Gießener Anzeige» werden tm Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siegener Kamillen» Hättet viermal in der Woche betgelegL RotattonSbrucf u. Verlag der Brühl 'ichen Un tverl.'-lBucb-u. Stern- bruderti. 81 fiangc Redaktion, »pebtttoa und Druckerei: Scholflraße 7. llbrefie ffir Devefchen: Ru-eige, »le&etu Hkrnivrlchawchluß Nr 61 Köl«, 20. Dez. Die „Köln. Ztg." meldet aus Berlin: Aus dem Süden des Schutzgebietes erhalten wir über Keet- mnanshoop die erfreuliche "Nachricht, daß der Ort Warmbad durch die dort vorhandenen Streitkräfte und Vorräte aus längere Zeit in der Lage ist, jedem Angriff der M or en g a-Banden erfolgreich Widerstand zu leisten. Aie Welageru'g von Wort Arthur. London, 20. Dez. Ter Korrespondent des Renterschen Vu- reans vor Port Arthnr meldet vom 19. Tez.: Tas Nordfort von T u n g r i k w a n s ch a n wurde gestern nm Mitternacht nach einem der erbittertsten Kämpfe während der ganzen Belagernngszeit genommen. Tie Japaner hatten seit Wochen einen 42 Fußlangen T u n n e l s ch a ch t mit vier Seitenarmen gegraben, in welchem sieben Minen gelegt waren. Ter eigentliche Angriff geschah durch Abteilungen Freiwilliger, die in den Wallgräben verblieben, bis die M i n e n explodierten. Tann ging die erste Abteilung zu früh zum Angriff vor und viele wurden durch die Trümmer von den Wällen an der Nord- und Ostfront, die die Explosion wegriß, getötet. Tie zweite Abteilung drang sodann durch z-wü ungeheure Breschen ein, welche die Erplosion in die Mauer geri'sen hatte. Tie Feinde, welckie die Gräben vor der Mauer beseht hielten, wurden getötet. .De übrige Besatzung befand sich im r ückwärtigen Teil des Forts hinter Sandsäckvexschlägen, hatte auch 'Geschütze und leistete hartnäckigen Widerstand. Nach z-hnstündigem Kampfe wurde das Fort genommen und die Besatzung nahezu aus gerottet Mit ber Erstürmung des Nordforts von Kikwnnschan haben die Japaner die Linie der permanenten Forts von Port Arthur im Norden durchbrochen, denn Kikwanschan ist das dritte dieser Werke östlich der Eisenbahn: Sungschan- Erlungschan-Kikwanschnn. Ob sie die Stellung unter dem Feuer der Nebensorts halten können, wird sich bald zeigen. Es handelt 'sich aber, wie aus dieser wie der gestrigen Meldung hervorgeht, wohl nur um die Einnahme. eines vorgeschobenen provisorischen Werkes, nicht um die des eigentlichen Forts. In dem „Fort" wurden nach, der gestrigen Meldung fünf Feldgeschi'll nnd zwei Masthmen- g ein eil re vorgefunden. Das war also die ganze Armierung. Tas ist aber nicht die Armierung eines per moder Schiffe lauten vorsichtiger als die früheren aus Tokio. „Sewastopol" soll nach ihnen mehrfach von Torpedos betroffen sein. Von „16mal" sprach der Admiral vorsichtigerweise nicht. Desgleichen sagte er, andere Schiffe seien ebenfalls von Torpedos getroffen worden. Kanonenboot „Otwaschni" allein wurde genannt und „einiger Torpedobootzerstörer" Erwähnung getan. Der Verlust eines Torpedobootes japanischerseits wurde zugestanden, kurz -n so ganz vernichtet scheint die Flotte zu Port Arthur doch noch nichitzu sein,.wenn es auch ausgeschlossen erscheint, daß sie jemals wieder in See gehen kann. Ausfallen mußte die gestrige drahtliche Meldung, dast Admiral Togo den Kriegsschauplatz verlassen will just in dieser ungemein kritischen Zeit. Es wird wohl richtig! sein, daß, wie nach in London eingetroffenen Meldungen auÄ Tokio verlautet, der Admiral verwundet worden ist nnfy nach Tokio zurückkehren mutz. In Tokio wird ferner versichert, daß die Meldung, die Flotte des Admirals Togo sei nach den Sunda- 3nfein abgegangen, unrichtig sei. Sie befinde sich noch vor Port Arthur. Nur einige Schiffe seien nach Sasebo zurückgekehrt, um einige notwendig gewordene nribebeur, lende Reparaturen auszuführen. Tokio, 20. Tez. (Reuter.) Tas Hauptquartier veröffentlicht eine Liste von 26 in der letzten Zeit gefallenen und 44 verwundeten Offizieren. Man nimmt an, daß es sich um die Verluste bei den jüngsten Angriffen auf Port Arthur bandele. Ter Kreuzer „Tsuschima" beschlagnahmte gestern bei Ulsan (Koreaä den auf der Fahrt nach Wladiwostok benndüchen Dampfer Nigrecia. Bei der Untersuchung der Ladung wurde eine große Menge Kontrcbande gesunden. Ter Dampfer wurde nach Sascho gesandt, wo das Prisengericht über dre Beschlagnahme entscheiden wird .Tie Nationalität des Tnmpfers, sowie die genaue Schreibung seines Namens steht nicht fest. Tokio, 20. Tez. (Reuter.) Tas Wachtschiff „Asagrrr" nahm am 19. Tezember den englischen Dampfer „King Arthur" bei dem Versuche, Port Arthur zu verlassen, weg. Es verlautet, der Dampfer hätte Vorräte nach Porr Arthur gebracht und habe russische Marineoffiriere an Bord, welche zu der Baltischen Flotte zu gelangen suchren. Tas Schiff wurde zur Aburteilung durch das Prisengcricht nach Sascho gebracht. Mukden, 20. Dez. (Ruff. Tel.-Ag.) Eine von japanischen Offizieren befehligte, 10 000 Mann starke Chunchusenabteilung in! dem Tale des Laoheflusses nahm um zwei Drittel ab, weil die Japaner die Soldabmachungen ^nicht einhielten. Petersburg, 20 Tez. Ein kaiserlicher Ukas ordnet an, einige Truppenteile in den Militärbezirken von Warschau, Wilna, Kiew, Kasan, Petersburg, Moskau und Odessa behufs der Vermehrung der Streitkräfte im fernen Osten auf den Krregsfuß zu setzen Petersburg, 20 Tez. Die teilweise Mobilmachung erstreckt sich im Militärbezirk Warschau auf 29, im Bezirk Wilna auf 24 und in den Bezirken Kiew, Kasan, Moskau, Petersblrrg und Odessa auf 33 bezw. auf 38, 46, 44 und 42 Kreise. Auch sämtliche Reserveoffiziere der neu mobil gemachten Truppenteile wurden zu den Fahnen berufen. B r o d Y , 20 Tez. Infolge der amtlichen Bekanntmachimg, daß in den nächstm Tagen in den! Gouvernements Kalisch, Petrikau und Kielce die Mobilisierung beginnen werde, hat .sich der Uebertritt russischer Militärpflichtiger nach Galizien in enormer Weise vermelnt. Tie besser Situierten begeben sich nach Hamburg, die übrigen werden von den in Galizien bestehenden Hilfskomitees mit Geldmitteln versehen. Wien, 20. Tez. Wie man der „N. Fr. Pr. aus Francisco meldet, wird der Transport von amerikanischen Kriegsmaterialien, Lokomotiven und Bahnmatenal nncf) Japan ganz offen betrieben Qm Wen November fuhren allein mit den Dampfern „Mandfchuna", „Aztec , „Coptic" und „Corea" mit Waren im Werte von 25 Millionen Dollar nacb ? nPan b . V,»og*pr»tA< monatlich 76 viertel- jäbrhd) Mk. 2.20; durch vlbhole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Eck.L.—'»tertel- jährl. ausschl. Bestellg.' Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer! bis vormittags 10 Uhr. ZetlenpreiS lokal 12 auswärts 20 Pfg. verantwortlich ffli den polt! und allgem. Teil P. Wittkoi für .Stadt und Land^ und -GerrchtSsaal^: August Goetz, für den Anzeigenteil: HanS Beck. Auch andere abgegebene Wünsche berücksichtigt werden. Vornahme st rasgesetzlich zwei Tendenz : still. go/o Mexikaner . . 4i/an/n Chinesen . . Electric. RohuckoH . Nordd Lloyd . . Kredite ktlen . Diskonto-Kommnndit. DarniHtlidler Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsgoi. Oostorr. Staatsbuhn . Lombardei; . . . Gotthardhahn . . , LauraMtto . . . . Bochum..... Ilarponor . . . . Schatzschohie . . . 127.60 48.00 Schluß, daß die erfunden sind. Paris, 21. bürg: Während W/o 3Vi 8‘/.o/o 3°/o W/n Roiohsanloibe do. Konsuls . do . . liessen OborhosHon Dez. Der ^Matin^ meldet aus Peters» des letzten Ministerrats am 15. Dezember erklärte PobjedonoSzew, der Generalproku- 4l/n% Oesterr. Hitbcrronto 496 Ungar. Goldronto . . 40/ Italien. Rente , . . 4>/, % Portugieser , . . 0/ Portugiesen. . . . \% 0. Türken . . . I'ürkonloso .... 4% Griech. Monopol.-Aul. 4l/»% ilussevo Argentinor Firmen auS Berlin und Potsdam werden bei Einkäufen des HoseS zum Zweck der Weihnachtsbescheerunq bedacht. Es werden diesmal namentlich viel Kunstgegenstände zur Zimmer- dekoration eingekaust. Tie Kaiserin sorgt zum WeihnachtSfeÜ auch für verschiedene Waisenhäuser, Kinderheime und andere Wohltätigkeitsanstalten und läßt große Einkäufe an Tuch- fachen, Woll- und Lcincnwaren zur Bekleidung der Kinder machen. Auch diese Spenden sind bereits an die Empfänger abgefandt worden. • Konstantinopel, 19. Dez. Die „Agence Konstantinopler bezeichnet auf Grund authentischer Informationen die Konstantinopeler Meldungen verschiedener Pariser Blätter über die Ursachen der Verhaftung der Aerztin Siebold als Phantasiegebilde. Sie stellt fest, daß Frau Siebold wieder zu der Familie des früheren Sultans Murad in irgend welchen Beziehungen gestanden, noch jemals die Residenz deS letzteren betreten hat. Die gerichtliche Ver- Eingris sc. * Kleine Tagcschronik. 23ei Essen wurde der Weichensteller Michael .QnipD in seiner Bude am Sckwcht Fritz mit einlM'chlagenem Schädel ausgcnmden. Ter Verdacht, den Mord begangen zu haben, richtet sich gegen seinen Schwager. — In Comviögne (Frankreich! brach im Hause des Kaufmanns Dsmont Feuer aus, das sehr schnell um sich griff und das ganze Haus in Asche legte. Tas E b e p a a r T 6 m 0 n t, ein 72 Jahre alter Mann, und eine 67 jährige Frau, wurden ein Opfer der Flammen. — In der irischen Grafschaft Roscommon hat sich der tnebrcrc Kilometer große Sumpf Cloonsheiver in Bewegung « esetzt. Fast das ganze Torf Cloonsheiver ist v e r sch langen tinb auch dieStadt Eastlcrea ist bedroht. Tie Bewohner deS Torses flohen entsetzt und sind zum größten Teil obdachlos. Tie Behörden lassen Abzugskanäle graben, wodurch mau weitere Gefahr abzuwenden hofft. - Ter „Riederschles. Ztg." zufolge wurde der kaufmännische T ire kt or des Bergwerks „Glückauf" in Licht en au bei Lauban, Fuegcncr, verhaftet und in daS GöNitzcr Gefängnis übergeführt. Er soll im Verdachte stehen, mittels eines Nachschlüssels den Geldschrank des Bcrgiocrks- kontors erbrochen zu haben. — Eine ungeheure Lawine, die oberhalb Perra im Fassatale (Südtirol 1 niederging, zerstörte einen ausgedehnten Waldbestand und tötete einen Mann, namens Lonaaria. Alvenver'-insträaer bargen die Leiche. oSantwirtfdjiift. Marb urg, 18. Tcz. In der am 17. hier stattgehabten Hauptversammlung des Bundes der Landwirte wurde olgende Resolution angenommen: . ,,Tie Hauptversammlung des Bundes der Landwirte ni Marburg erachtet: h. Tie Kanalvorlage auch in der aus der Kommission bervorgegangenen Gestalt für unsere allgemeinen. Volkswirtschaft st ben Verhältnisse nicht für zweckmäßig, aber für unseren heimischen Bezirk geradezu schädlich. 2. Aie Regelung des in Kurhesseu sehr nachteilig wirkenden alten Wasserrechtö a^s eine weit notwendigere und wichtigere Aufgabe unserer Siaatöreaierung als die kostsvieligen, unsere.Finanzen feirr gefährdenden Wasserbauten. Tie sofortige K ü n- digung der Handelsverträge für unbedingt geboten. Tie Versammlung bittet bes nderS die h'fs scheu Abgeordneten, der wasserwirtschastlicl>en Vorlage in ihrer jetzigen Verfayung ilne Zustimmung zu versagen." . 82 65 . 92.15 . 124.00 . 103 80 . 211 90 192 10 . 142.90 . 157.70 . 164 00 . 138 90 . 17.70 . 193.50 . 258.50 . 232.50 . 215.20 . 101.70 . 89.95 . 101 <•„> . 89.95 . 100.10 . 98.80 . 101.60 100.30 . 99.60 . 104.40 . 63.00 vermischtes. • Die Weihnachtsgeschenke deS Kaisers und der Kaiserin an die Mitglieder der deutschen Fürstenhäuser sind bereits versandt worden. Cie bestehen größtenteils auS wertvollen Kleinodien, die von einem H 0 f- jurocHer auS Frankfurt a. M. angekauft werden. Der Ehef der Firma trifft einige Wochen vor Weihnachten mit wertvollen Kunstwerken in Berlin ein, von wo er nach dem Reuen Palais ober nach dem Berliner Schloß befohlen wird. Der Kaiser und die Kaiserin treffen dann ihre Auswahl an Geschenken, auch für die Jlügeladjutanlen, Hofdamen, Kammerherren, Hofbeamten re., wobei deren vorher diskret Aieflmsten der Redaktion. (Anonyme Auslage» bleiben uubcrttckuchngt.l oben, und auf Feld- und Waldwegen weiter geflüchtet sein. fehlt von ihm jede Spur. Hudde soll ein größeres Paket tiit sich führen. ~ Brand einer Feldscheune. In der verfloffenen Nacht hii3 nach 1 Uhr gab eS Feuerlärm. Es brannte eine bem Oefonomen Kitz gehörige und an den Oekonomen Preist verpachtete Feldscheune am Rodberg. DaS nur leicht auS Holzwerk hergestellte Gebäude, das mit Stroh gefüllt war, brannte vollständig nieder. Brandstiftung liegt sicher vor, eS fehlen aber bis jetzt alle Anhaltspunkte für die Täterschaft. Kaum war die Feuerwehr auSgerückt, als auch der Türmer einen zweiten Brandausbruch meldete. AuS dem Schornsteine der Metzger Euler'schen Schlächterei aus der MäuSburg drang dicker Rauch und auch auS der Türe und den Fenstern der Wurstküche drang Qualm hervor. Die Ursache war, daß sich daS in der Rauchkammer befindliche Fleisch entzündet und sich daS Feuer auch durch die Türspalte der Räucherkammer nach der Wurstküche ausgcbreitet hatte. Der Brand war bald gelöscht. RB. Darmstadt, 20. Dez. Der Finanzausschuß der II. Kammer ist heute vormittag wieder zusanunengetreten, um die Etatsberatung noch vor dem Jahresschluss nach Möglichkeit zu fördern. Den sehr ausgedehnten Verhandlungen am Vor- und Nachmittag wohnten Staatsminister Rothe, Finanzminister Gnauth und Justizminister Dr. Dittmar, sowie eine Anzahl Ministerialbeamten bei. Die Etats deS Ministeriums des Innern und der Justiz wurden ohne besondere Anstände erledigt, doch beschloß die Mehrheit deS Ausschusses, beim Kammerplenum die Streichung der im Etat vorgesehenen zwei OberlandeSgerichtSratSstellen 31t beantragen, da man sich in juristischen Kreisen durch die Vermehrung dieser Richter von 8 auf 10 eine wesentliche Beschleunigung der Prozeffe beim Oberlandesgericht nicht verspricht. Die Beratungen deS Finanzausschusses werden morgen festgesetzt. Kleine Mitteilungen auS Hessen und den Nachbarstaaten. In Steinberg feierte am SamStag, dem 17. d. M. der Gesangverein Eintracht fein 35jährigeS Stiftun gsfesl. Lriginaldrahtmcldrmgcn des lttießener Anzeigers. Wilhelmshaven, 21. Dez. Der an der Oberreal. ~ . Daniel er. halten. Rochefort veröffentlicht im „Jntransigeant" einen Brief der Frau Menard, der Stieftochter Syvetons, in bem fiel) biese sehr liebevoll über ihren Stiefvater ausspricht und bitter über ihre Mutter klagt. Rochefort zieht hieraus ben gegen Syveton erhobenen Beschulbigungen folgung ber genannten Aerztin geschah lediglich wegen der verbotener ärztlicher 18 Fischer von der Figueira da Foz umS fieben, 600 befinden sich in Rot. Eine Fähre an der Mündung des Mondego schlug um; 14 Personen ertranken. In der Nähe von Qporto sanken 5 Boote, wobei 5 Mann 11 mS Leben gekommen sind. Wien, 21. Dez. Adolf Ritter v. Sonnenthal begeht heute seinen 7 0. Geburtstag. Allen Ovationen ist er ausgewichen. Kapstadt, 21. Dez. Die Hereros griffen Warmbad an, wurden zurnckgefchlagcn und verloren 50 Mann. Tote und Der» mundete. Die Deutschen hatten 14 Tote und 14 Verwundete. Vom Kriege. L i v e r p 0 0 l, 20. Dez. Rach hier eingegangeueu Nackirichten soll in der letzten Woclst' eine g a n z e F l 0 t tit l e von Dampfern Wladiwostok erreicht haben Tie meisten kamen von Schanabai. Zu der findung dieser Schiffe gehörten auch Kohlen. Tie Kriegsgefahr begann erst von Schanghai an, da die Dampfer bis dabin Schanglxn als ihren endgiltigen Bestimmungsort angegeben hatten. Namen und ntionntitat der öctjine sind nicht bekannt. M v _a . . . t. Schanghai. 20. Dez. (Reuter.) ES wird nicht daran ge- »wriselt, das, derKaPit kn des rujsischen Zerstörers „srossawo, auf dem »on den Japanern gefangenen Dampfer „Nigreem sich befunden habe. Ter Kapitän |olt wertvolle Doku- m c ii t e und Karten bei sich haben. ... Tokio 20 Dez. (Reuters Tie „Sewastopol" zeigte eine Neigung 'von 10 Grad, wahrscheinlich infolge der letzten Tor- Vldoangriffe. „Daily Mail" meldet aus Schanghai von gestern ans ' zuverlässiger Quelle, daß ein mächtiges japanisches Geschwader aus Linienschiffen und Panzer- kreuzern in Begleitung von 20 Kohlenschiffen und von Torpedobooten auf dem Wege nach'dem Süden begriffen sei, um die Baltische Flotte anzugreifen Ties Geschwader wird von den Neutralen dasselbe Entgegenkommen bean- i brachen, wie es den Russen bewiesen wurde. London, 21. Dez. „Tally Mail" meldet mis Smgapore von gestern: Der Russe Ginzbnrg, der Ko hl en v e r t r ii g e f ii x de n fernen O ft en abschließt, ist in Singapore eingetroffen, um die Liefennig von Kohlen abzuschließen. Man glaubt, daß die Schiffe des Baltischen 6>eschwadcrs sich bei Su- matra sammeln werden, um dann gemeinsam die. Sunda- straße zu passieren. Tie englische Regierung warnt die Kaufleute von den Ostfahren der Lieferiing an Russen. London, 21. Dez. „Morning Post" berichtet aus Tschisu: Ein russischer Offizier, welcher aus Port Arthur gekommen ist, teilt mit, daß die Garnison v o n Port Arth n r etwa 16000 Mann umfaßt. 8000 Maim liegen in Spitälern. Biele Kämpfer seien verwundet. Der Kampf um den 203 Meter-Hügel dauerte 14 Tage. Die Russen verloren 2500 Mann. Ter Offizier be- bestätigte, daß alle. Kriegsschiffe, mit Ausnahme des „Sewastopol" d e s a r m i e r t feien. Tie Geschütze seien zu Land-' Batterien formiert worden. schule zu Baut onßeftedte Oberlehrer Dr. choß sich. Das Motiv ber Tat ist nicht bekannt. Der G. Sch. Zur Vertilgung ber Schwaben kann inan .. Mittel anwenben: 1) 500 Gramm recht fein gepulverte Angelica soll einmal 69 Schläge mit bem viereckigen Stäbchen aufs Gesäß und vielfach in die Kniekehle erhalten haben, dann habe ihn ber Lehrer mit dem Rufe: „Krüppel, ich mach dich kalt", zu Boden geworfen und ihm heftige Stöße auf Brust und Kreuz gegeben. Der Junge ist einige Zeit darauf g e st o r b e n , doch konnte kein ursächlicher Zusammenhang des Todes mit den Mißhandlungen nachgewiesen werden. Die Dtädchen zerrte der Erzieher ost an den Haaren in der Stube herum, ober er schlug ihnen die Zähne locker. Weiter hieß cs, der Lehrer soll in den Scbulznnmern mit Zimmerstutzen Schießübungen nach Olläsern veranstaltet haben, so baß den Kindern die Kugeln über die Köpfe hinweggefloaen seien. Der Angeklagte gab einen großen Teil der Verfehlungen zu und kam auffallend gelinde mit einer Gcldstrase von 200 Mk. davon. Russische B e a m t e n m ü r d e r. Am 19. d. M. wurde in Iclisawetpol im Kaukasus das Urteil des Kriegsgerichts gegen die Mörder deS Vizegouvenieurs von Iclisawetpol, Andrejew, der seinerzeit aus offener Landstraße auS politischen Offünden erschossen wurde, gefällt. Von den drei Angeklagten wurde einer zum Tode, einer zu lebenslänglicher Zwangsarbeit in den ssbiri- jchen B''rcwerk'n verurteilt, der dritte wurde freigesprochen. in ZarSkoje Selo , „ rator deS Heiligen Cynod, die Abschaffung der Autokratie in Rußland fei eine Versehlung gegen daS göttliche Gesetz. Hierauf erklärte Herr von Witte, falls bekannt würde, baß bie Einführung ber Reformen sowohl auS rechtlichen und religiösen Gründen für unmöglich erachtet werde, so würde wahrscheinlich ein Teil deS Volkes in der Annahme, baß diese Reformen nur auf gewaltsamem Wege erreicht werden könnten, eine Revoluti on beginnen. Der Zar sei sehr unentschlossen gewesen und habe keine Antwort gegeben. Hierauf wurde die Sitzung aufgehoben. Lissabon, 20. Dez. (Reuter.) Infolge eines heftigen Sturmes an ber Nordküste Portugals kamen gestern unb Acrkelir. fmft Budapest, Dez. Wie da- „Itnq Eorr 'hir" vernimmt, b abfichtigt bi< Un mit der Triester Allgemeiu n V .sicherungs.nrtalt, mit per Ung. Agrar- und Rentcnbank, der Ung. Escomptebank und ber Ung. ein In ’ Akffenkapllal inS Leben zu rufen, welches unter d-r Firma „Ungarische Ansieblungs- und P a r z e l l i e r u n g S b a n k" berufen sein nird, die Bssstdelung und Parz.llierung von Grundkomplexen vorzuncbmen. Tie konstituierende Generalversammlung nnrd in den nächsten Tagen stattsinden. , Trieft, 20 Dez. Hiesige Kapitalisten vereinigten s>ch nut dem Schweizer Bankverein und der Unionbank zur Gründung einer östreicluschen K o l o n i a l g e s e l l s ch a f t unter dem Rainen ,,Societa Anonima Coloniale di Triefte , um Massen im vorte, die bibber durch nglssüe Riederlassungen besorgt werden, über Triest zu leiten und den Export heimischer Erzeug« nisse nach überseeisclwn Ländern zu übcrnelnnen. Konstantinopel, 20. De',. Tie EinnalMen der 4 iirti* schen Tabakregie - Gesellscbast betnigen im Monat o- oembev 17 500 000 Piaster gegen 17 400 000 im gleichen Monat des Vorjahres. _ Russische Wirtschaftslage. Im Gegensatz zu den ii Mitteilungen, laut welchen sich Wirtscliaftslage infolge des Krieges fortgesetzt schlechtere, weiß die „Petersb. Tel.-Ag." aus dem Bezirk Rostow am Don zu melden, daß dort die letzten drei Monate für Industrie und Handel günstiger als die drei vorh.'rgcgangenen waren. Es wurden die bedeutenden Kreditansprü he olyue besondere Schwie rigkciten befriedigt. Besonders wird dies dem lebhaften Handel mit Getreide zugffchrieben. welcln'r den Banken einen reichlichen Gcldzufluß brachte. Die Haoptgrundlage des bebrutmben Handels nar die große ^Getreideernte int Hinterlande Rostows und deren guter Verkauf zu ziemlich hohen Preisen, Auch die Erzeugnisse ber Schafzucht haben nicht nur wesentlich zugenommen, fonderti auch recht guten Gewinn gebracht. Es erreichte die Ausfuhr die bisher noch nicht dagewesene Ziffer von 90 Mill. Pud im Werte von 70 Mill. Rubel. . „ Wechsel a u f Niederlahnstein können von jcht ab angekauft werden: sie sind an die Neichsbanknebenstelle in Ober- lahnstein zu girieren. Markte. le. Frankfurt a. M., 21. Dez. 'Orig.-Telegr. deS „Gieß. Anz.") S ch w e i n e rn a r k t. Zum Verkauf standen 1546 Schweine. Schweine: 1. Oualitat 58—59 Pfg., Lebendgewicht 46— 00 Pig., 2. Qual. 56-00 Pfg., Lebeudgewicht 45- 00 Pfg., 8. Qualität 50—52 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. Geschäft gut, llcbcr- stand unbedeutend. Telephonischer Kursbericht. I nnkfnrt a. VI., 21. Dezember. ltzerichtslaat. — 6$ v o b e 11 c b e r f d) r e 11 it n 6 e n des Z ü chtigupgs- rechte- n rn ben bem Cchulverwefer Karl Wolfru m aus Mechlenreuili, bei al. Hilfslehrer in Hüttuug angestellt ist, zur "ast gelegt । batte fid) vor bem Landgericht in pof zu verant- üicrerftqen Stäbchen oder mit einem längeren Lineal. Ein Schüler Kunst und Missenslffast. — Ter Kampf um den Südpol, der mehr und mehr das allgemeine Zntcresse der Völker von dem nördlichsten Punkte der Erdkugel ablenkt, ist keineswegs ein Problem der neuesten Zeit, aber dem 19. Jahrhundert blieb es Vorbehalten, nicht weniger ialls vier Expeditionen gleichzeitig in die von rasenden Stürmen durchbrausten Eiswüsten der Antarktis zu entsenden. Erst vor wenigen Tagen hat Otto Rordenskjöld, des großen Polarforschers großer Solm vor einer aufs Tiefste ergriffenen Hörerschaft Bericht erstattet über die beispiellosen Schrecknisse der südlichen Polarwelt und über die anscheinend geringen und doch so bedeutsamen Ergebnisse seiner gefahrvollen Reise. Tenen, die von den packenden Schildeningen zu Rückblicken auf frühere Expeditionen zur Entdeckrmg des Nord- und Südpols angeregt toftben, bietet sich gerade im Augenblick eine treffliche Gelegenheit in den neuesten Lieferungen (69—73) der Publikation Hans Kraemerö „Weltall und Menschheit" (Deutsches Verlaashaus Bong u Eo.. Berlin W. 57), deren vierter Band die (beschichte der Ersorichuna d- r Erdoberfläck.e und des Meeres umschließt. Zahl» los- historische and modenie Bilder aus der Cdesclnchte der Polar- sors^u'ig l-rg^u' n ben sesstlnden Tert in wirksamst, r Weife. wurzel werden mit 10 Gramm Eucalyptusöl tüchtig vermengt. Dieses Pulver streut man abend» in den Räumen, in denen sich die Schwaben gezeigt haben, aus. 2hn anderen Tage wird man eine Menge der Käfer tot uorfinben. Dieses Ausstreuen des Pulvers einige Tage nodieinonber fortgesetzt, wird bald alle Schwaben vertreiben. 2) Sie können auch rohe Karbolsäure oder eine Lösung von 250 Gramm gepulvertem Alaun und 125 Gramm Karbolsäure nehmen. Die Schlupfwinkel der Tiere spritzen Sie damit aus. H. N. Lollar. Unterhaltspflichtig auf Grund des Verwandt'' fchaftsverhältniffes sind nur Verwandte in gerader Linie; unter Leitenverwandten, zu denen auch Stiefeltern und Stiefkinder gehören, besteht keine gesetzliche, nur eine moralische UmerhaltungS- pflicht. Die gesetzliche Unterhaltrngspflicht der ehelichen Kinder richtet sich nach der Bedürftigkeit des Unierhaltsberechtigten und der Leistungsfähigkeit der Unterhaltspflichtigen. Unterhaltspflichtig ist nicht, wer bei Berl-cksichtigung feiner sonstigen Verpflichtungen außer Staude ist, ohne Gefährdung seines standesgemäßen Unterhalts den Unterhalt zu gewähren. Die Unterhaltspflicht der Armeu- verbände wird hierdurch nicht berührt; sie haben eventuell ein Rückgrisssrecht gegen b»e Unterhaltspflichtigen. H. M. Wir toc ben daraus aufmerksam gemacht, daß in dem Vorworte des kür lich in Mainz erschienenen 1. Bandes der hessischen lvesetzsammlimg die Herausgeber das Erscheinen eines ausführlichen Sachregisters in einem besonderen Bande ausdrücklich angekündigt haben. Sie haben eben, wie gewiß sehr viele andere Bezieher der Gesetzsam'iilmtg und wie wir auch, sich begreiflicherweise nickst die Mühe genommen, das Vortvort zu lesen. Herausgeber und Verlag sind also von dem Vorwurf, daß sie ein praktisch schwer verwendbare.-« -Berk zit schassen int Begriffe stehen, entlastet. Hoffentlich stehl da ■ Erscheinen dieses Registerbandes für die nächste Zukunft schon h\ Aussicht. 3‘/,% 4 9o Ocstorr. Goldronto Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dics c Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) G i e ß e n, den 21. Dezember. Während der gestrigen vortrefflichen Aufführung des „B i b e r p e l z" herrschte im Theatetsaal wiederum eine Eiseskälte, sodaß mancher eine Erkältung davongetragen haben mag. Neben mir saß ein Herr aus dem Rheinland. Der sagte, er komme sich vor, als sitze er auf der Straße, er habe selten einen schreienderen Gegensatz emvfimden: Dies vortreffliche Schauspiel-Ensemble und ein so unwürdiges Lokal. Ich antwortete ihm, in unserer guten Stadt gäbe es noch viele Leute, die von der Nmvürdigkeit dieses Lokals durchaus noch nicht überzeugt seien und durch nutzlose Debatten und Reibereien dem geplanten T h e a t e r n e u b a u S ch w i e r i g k e i t e n bereiteten. Ich glaube, ich habe der Wahrheit damit die Ehre gegeben. x Familien Nachrichten. G ebnrten: Dein Herrn Isidor Mann und Frau in Darm- tadt eine Tochter. Gicsrcncr landwirtschaftlicher Wetterdienst. «voraussichtliche Witterung tu Hessen für Donnerstag, den 22. Dezember 1904: Heiter, Frost noch etwas zimehmend. Auch für die Tage bis Sonntag fortdauernd trockenes Frostwetter. Näheres durch die Gießener Wetterkarte. HHielte WeümnlU'n. Verstorbene war unverheiratet. Ehristiania, 21. Dez. In Hendrik Ibsens ch w e r e r Erkrankung ist abermals ein Stillstand ein- gctreten. Cs liegt augenblicklich feine Gefahr vor. Ter Sohn des Dichters, Staatsmiuist.'r Sigund Ibsen, ist einstweilen auf seinen Posten nach Stockholm ?,urückgekehrt. London, 21. Dez. Die „Morning Post" meldet aus Ottawa: Tie Regi?. ungsblätter betätigen, daß die nächste Legiölaturperiode sich nit einem kanadischen Flotte n - P r o g r a m m beschäftigen werde. Paris, 21. Dez. Der Vater deS gestorbenen Deputierten Syveton wird heute an den Staatsanwalt eine Strafanzeige gegen einen „unbekannten Ue beltät er wegen Ermordung seines Sohnes Gabriel Syveton" richten. Die Vertretung dieser Strafanzeige hat der Rechtsanwalt Josef Menard, nationalistisches Niitglied des Pariser GemeinderateS, übernommen. Die nationalistischen Blätter deuten unverhohlen an, daß sie eine dem Verstorbenen „sehr nahestehende" Person für den Mörder ben be§ tzlltcestrc Am nörk Auf der Lahnho' 1\tV Ml ®ra Sergt-ro Bismorc gleichslrc öraiic'^ flranOPL6 öraugaN' Bruchirro 8urflfltal Lrednew Tamnm' M weil Diezslrai 5)reil)äu' ü;bel|ira| (iöeriira ti:id)iveg tzrteiigai grantnn ©artenll Si'il Vui) Goethe sl Grobem Große i Großer i Gründer, Gutenber pammsir pesienim pillebran pintet poimann vlmdsqa An rröve Johanne Ntiiijleibi Maphmet Miiplanflt Mntijann üiccheiip! '\int)|iro 'deine H ttanililrc iiouibliu i'.veiijplfl vroiöorft i'.iimi'irai "midgra' xiiiibijraj IWnaiu geltem lücheyuaf W\ ijvanlhin '4uöj -inbenqd vnibenpi "oberstrc -owengo "onysim Ludwig- "udivigü •■iäiisbm 0ta>gasse ^tardur, -InrhiQi fcftpk •’iövftftri ■Itueiiut toltkeitl »enen y •i’iiemuf, '»nstadt' •"•lönnin UiaiKaqt ^lockitrntz ^dheinic ^Wlle Wissende v 'ütiu ^chotislr W|ir( celiei6n ccncteiU Cünneii| cioilßurchstraße 10-12 kleine Mühlgasse Klimkstraße 3—6 10- 12 .^ornblumengasse 3-6 ^reuzplatz 3-6 Xrofdorferstraße Lahnstraße 3-6 1-3 Landgraienstraße 6-8 Landgraf Philippsplatz 10-12 Landmannnraize 8-10 Leihgeslernerweg 6-8 Licherslraße Liebigstraße 8—10 Eisenbahn—Frankfurterstraße 10-12 Frankfurlerstraße-Ludwigslraße 6-8 Ludwigstrasze—Querstraße Lindengasse 6 8 3-6 Lmdenplatz Löberslraße 1-3 1—3 ^Üwengasse Lonystraße LudwigSplatz Ludwigslraße 3-6 1-3 8-10 10-12 Li aus bürg 3-6 Ataigasse 3—6 6 8 .Aarburgerstraße • Llarktlaubenstraße Alarktplatz 10-12 1—3 lRarktstraße Jiueliueg 1-3 10-12 stoltkesträße 6—8 teilen Bäue euenweg 1-3 10—12 wustadt 3—6 .iordanlage Oiianlage 8-10 6-8 plockstraße /Uttei^afje 1 — 3 1-3 .nodheimerstraße 3—6 6-8 Roonslraße Sandgasse 3—6 Schanzenstraße Schiffenbergerweg Schillerslratze 6-8 8 10 3—6 Asterweg — Nordanlage ivestlich der ^)tordanlage 6—8 Schloßgasse Schottslraße 6-8 1—3 Schützenstraße 3—6 10-12 Schulslraße Seliersweg Senckenbergslraße 3—6 10-12 Sonnenslrage ^tallgajie 3-6 Slemslraße 6-8 Stephannraße Lüdanlage 10 12 Ganenstraße—Bleichslraße Bleichsirage—SelterSlor 1-3 8-10 Leuselslustgärtchen 3-6 Liefenweg 1—3 10-12 3—6 10-12 LLagengaffe Walltoriiraße Weidengajse 6-8 Wejerstrage q p. Weslanlage Weltergage Wetzlarerweg Wetzlleingasse 10-12 8-10 o—u 8-10 Wetzsleinnraße 6—10 e a Wieseckerweg o — o R ft wiesenstlage Wilhelmilraße v — o Frankiurterstroße—Ludwigstratze Ludwigslraße —Ebelstraße 8-10 6—8 8-10 Wolfstraße Wolkengasse 8-6 Zozelsgasse 3 — 6 Wir mache» aanz besonders darauf aufmerksam, dah es im Futeresse der Beteiligten liegt, den HauSkeyiilyr zu deu oben anacaebencn Zeiten an den genannten Wochentagen bereit -u stellen und damit nicht bis Ende der Woche zu warten. Andernfalls ist eine Pünktliche Durchführung der Abfuhr nicht möglich, uud die Beteiligten haben es sich selbst zuzuschreiben, wenn die Abfuhr unregelmäßig erfolgt. Gießen, den 17. Dezember 1904. B“/u Großherzogluhe Bürgermeisterei Gießen. M e c u w. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Rödgen pro 1905/06 liegt vom 24. Dezember d. Js. ab acht Tage lang aui Großh. Bürgermeisterei Rödgen zur Einsicht der Interessenten offen. Rödgen, den 21. Dezember 1904. Großherzogltche Bürgermeisterei Rödgen. Achtung! Achtung? Aestaurant zum Treppchen (Ferd. Kreiling) Heuchelheim. ====== Donnerstag den 22. Dezember ===== Up Großes Familien-Konzert ^8 der überall beliebten und vorzüglichen Garnen - Orchesters „Familie Beck66 (5 Damen, 2 Herren.) Der Eintritt ist gering! Der Genuß größt Um recht zahlreiches Erscheinen bitten 07622 Stein. 8906 Becker. B51A 8912 Gießen, den 21. Dezember 1904. V2,/12 in unserem Beremshaus ein: SGlle Wpmie!! Kaf fee Mk. 1 — bis Mk. Ä.— & Lchweincsteifch 45 Pfg. B21.' rmisc^-Essenzen ßrak taaid Liköre Rum, an/] in großer Auswahl. '< Marktplatz 17 «Mtcho 7990 950 1420 750 18 6 6 12 10 Eichen- Rndel- Aspen- Weichholz Eichen- „ Buchen-Knüppelholz Elchen- „ Buchen-Stockholz TSwe, neuester Ernte per Pfund voll Mk. 2®— ab. Die trauernden Hinterbliebenen: Kamille Georg Wuthsah S^eaES^oh kauft Frankfnrterstr. 29. [8892 Geschäftsbeteilaguog. Einem tüchtigen Kaufmann oder Techniker mit Kapital ist Gelegenheit geboten, sich an einem guten Geschäft zu beteiligen. Es wird aus tücht. Arbeitskraft reflektirt. Offert, unter Nr. 07532 an die Erpedition dieses Blattes erbet. eigener Röstung in hochfeülen Qualitäten und sorgfältigst zu- saimnengestellten Mischungen per Pfund von 7/isitenkarten liefert rasch und billigst Briihl'sche Univ.-Druckerei. Sin ÄOMarkftück ln meinem Laden gefunden. Die mir unbekannte Dame kann dasselbe gegen Erstatt, dieser Anzeige ln Einpiang nehmen. A.Docter. 07530 Die Zusammenkunft ist aui der Licher Straße an der ersten Schneise. Bl7/12 Gießen, den 16. Dezember 1904. Großh. Bürgermeislerel Gießen. I. V.: 'Eursch mann. Lieferung eines Wäfchewagens. Die Lieferung eines einspännigen Wäschetransportwagens ür die Zentralwaschanstalt der Universitätskliniken wird hierdurch öffentlich auf Grund des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 ausgeschrieben. Beschreibung und Bedingungen liegen auf unserem Amte, Wilhelmstraße 21, zur Einsicht offen und werden, soweit der Vorrat reicht, gegen Selbstkostenpreis abgegeben. Die Angebote find verschlossen mit entsprechender Auf- chrift bis 3. Januar 1905, vormittags 11 Uhr — dem Eröffnungsterinin — bei uns einzureichen. Zltschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 19. Dezember 1904. Großh. Baubehörde für die Universitäts-Neubauten. alle traufü ännijch Angestellten auf Mittwoch den 28. Dezember 190-1, abends 9 Uhr, alle selbständigen Kaufleute auf Donnerstag den 29. Dezember, abends 9 Uhr. Im Interesse der Sache bitten wir um allseitige Beteiligung. Ler Mslaiid M Suiimiföm Vmins. Hochachtungsvoll Jos. Beck, Kapellmeister. Ferd. Kreiling, Gastwirt. Entree nnr 30 Pfg. ä Person. Chocolade und Kakao garantiert reut in diversen Sorten. 17 Marktplatz 17. 2«. Weiss- und Rotweine, sowie Sc fumw ire Südw^me. cv,tcv ^luncn* Cliiisiian Wallenfels Fr 11 ösisclier Kognak per Flasche voll Mk. 8.— au. 16 „ Eichen-- 3180 Wellen Buchen-Reisig Danksagung. Für die uns aus Anlaß des Ablebens unserer unvergeßlichen Mutter Am Juliane Becker geb. Kaspari erwiesene Teilnahme sagen wir unseren tiefgefüllten Dank. in 8620 Packkordefl und Bmdfaden. Louis Lo> y Baünbosstraße 27, L Stoll. Hül^versteigcrung im Gieszeuer Stadtwald. Donnerstag den 22. Dezember 1904, vormittags 9'/, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadlwald in den Distrikten Oberhag, Wanne und Waldshnt versteigert: rm Buchen-Scheitholz Zwecks Aufstellung eines gemeinsanten Stimmzettels für die Wahl der selbständigen Kaufleute und der Angestellten zum Kaufmanns-Gericht laden wir zu einer Besprechung* Iu bevorstehenden Iestlagen empfehle Hund entlaufen. Brauner Hühnerhund „Reno". Gegen Belohnung abzugeben Großer Steinweg 11.8907 J^oit Gießen nach Lollar ein -O PallLeder verloren worden, ders. nl. d. Namen Ludw.ZecherV., Schuhlltach., Slauferlberg, verseh. Ter ehrliche Finder lvird gebet., dens geg. Belohn, all den Unterzeichn. abzug. Ludwig Zecher V., Stallfenberg.07531 Vortreü.ich hat Ihr Dcflicia- Itatten- kucheia geivirkt. Bme noch um 2 Dosen. D'6/6 Beckem b. Slriegen,29.1.01. A.G Dose 0.50, 1— ll. 1.50 Mk. Zu haben m der Hirschapotheke und bei Otto Schaaf. Deutscher Kognak per Flasche voll Mk. an. Gemüse- und Obst-Konserven FQeösch- und Fisch-Konserven Almeria-Trauben, Taiel-Rosinen, Datteln, Feigen, Prinzess-Mandeln Wallnüsse, Haselnüsse, Kokosnüsse und Paranüsse. Nürnberger F^bkuchen. Auls und Auitergeöäck. Oran r;en Un J C8 br Onen in mehreren Sorten Absolut masscrdilhte Llikielslhmiere Dose 50 Pfg. 8675 Adler-Drogerie Otto Schaaf. Be gische diesen, 0,1. 5 Monat alt 6 Mk., 5 bis 8 Wochen alte ä 3 Mk., Mutter mit 2. Preis prämiert. Slbxu- geben Wallthorstr. 35, III. |07Ma Zm Slaiitr|ie«ei empfiehlt sich 8434 Herm. Bauer, Dammstr. 34, III. Hohe Provision I für Vermittlung von Feuer-Vers, zahlt die General = Agentur, Ebelstraße 14. Vertreter gesucht. Für Zigarrellsübrikatioll geeign. Lokalitäten in der Umgeg. v. Gießen (Bahnstation) zu mieten gejucht. Arbeiter müssen am Platze in Ueber- zahl vorhanden sein. Off. sub. Ehiffre 07533 an die Expedition dieses Blattes.____________________ Weihnachtswuusch! Jg. Witwe, 22 I., tlnderl., ohne jed. Anhang, l. Bes. v. über 500 000 w. Heirat m. sollMann. Verm. nicht eriorderl. Ehrh.Bew.u.„V«rilL8'Aer!illLI.3S erb. 81'0/'' Letzte Sendung trifft Donners-' 2 gckMchte Pjerüe tag em bei Ferber, Brandplatz Iverkaufen. 8908 Ecke Senckenbergstraße. 075281 Frankfurterstr. 52. Oaus mit Hof uud Hintergebäude, neuem großen Laden, zu jedem Geschält geeignet, im Mittelpunkt der Stadt, zu verkaufen, oder das Ganze zu vermieten. Näh. Engel- Apotheke. ____________8602 Kanarienvögel feine Sänger (Stamm prämiiert) zu verkaufen. 07009 Wilh. Leichtweitz, Sonnenstr.18. Ka narren Hähne fleißige Sänger, zu verkaufen 07487s Schiffenberger Weg 69, pt. An jwiriiil. tai’ii verkauf. Fraul-urierstraße 11.07498 Ziihesr fast neu, mit Schule billig zu verkaufen. Lieblgstr. 31. 8894 Hiesige, ältere, gut eingeführte bigerrtnjihif ist wegen vorgerückten Alters des Besitzers zu verlaufen. Gefl. Anfragen unter Nr. 07524 an die Exped. dieses Bl. erbeten. WeAnilüniaiHine verkaufen. Stephanstr.30,11. [UlU~b Für Weornetec und Bttttur cL uehmcr. Eine Kreuzscheibe billig abzug. Stephanstrage 30, II._______[07627 Eiuslammige Zuglampe, Gas- Glühlicht, zu verkaufen. 8909 Walllhorftraße 48, I. We 11 Inhaber: Louis Weil. Durch Oelesfenheitskauf sind wir in der Lage, einen grossen Posten Kemden'Flanelle und Bettzeuge w weit weit unter Tagespreisen so lange der Vorrat reicht, abgeben zu können. Es sind dies alles nur erprobte erste Qualitäten und nur reguläre (keine sogen. Ramsch-) Waren. Wir bitten geehrtes Publikum, sich diese günstigste Gelegenheit, seinen Bedarf zu decken, nicht entgehen zu lassen. 4 ■v L ,_.r ■fit V Eberhard Lletzger Beste Bezugsquelle für nr >• ü VL'eme Liköre Delikatessen D„, u Ixi i~":..... zj Cigarren Cigaretten Delikatesskorbchen in geschmackvoller Ausstattung 'I. Zu uer mieten < frankfurter Straße 27 ist eme 6-Zimmer-Wohnung im Lbergeschotz zu verm. [7891 I Näh. Frankfurter Straße 29. 5-ZiiNlNkrmhnllllg im 1. Stock mit allem Zubehör, Wartenantell in ruhigem Haufe Kr zu vermieten. Näh. Itzbelstrahe 13, pari._________8863 I Ebelstrasse 14 $auertefü>d, 5 Zimmer, 1 Mäd- Leutammer, Heizgas tn der Küche JLr per 1. April 1905 zu ver- stneten. Näh. Liebigstr. 66, II. [»« 6d|önt s-Zimmriiishlllliig tust Zubehör und Gas z. 1. Jan. ko. Ipätcr preiswert zu vermiet. ftähereS Bleichstraße 2V. [8678 j-Zimnkrwohllnnz L behör per 1. April 1905 zu ver- rrueren. Sreinftraße 42. [8619 Neubau Schiff enbergerweg 12, tn nächster Stahe von Steins Harten, 1. Stock und Mansarde mit 6 Zimmern und allem Zube- -or an ruhige Leute zu vermieten. LouiS Beil, Gründer- Herslraße 14,5 2.____________8210 Ech. neu herger. 4.Zt«merwohu. -r