Nr. 118 Drittes Blatt. 154 Jahrgang erscheint ISglkch mit Ausnahme des Sonntags. . a T Die „Giehener Samilienblättcr" werden dem U UM W feL< SXgL< || gj &X H /H W 8 Z 8 .Anzeiger viermal wöchentlich beigelegt. Der O* B «L, W M Q 18 W S H WÜ fL -helfilche Landwirt" erscheint monatlich einmal. H W " ■ ▼ ~ ▼ h“aJ ” Samstag 21. Mai 1904 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen Universitätsdruckerei. R. Lange, Gießen. Redaktion, Expedition ».Druckerei: Schulstr.?. Tel. Nr. 5L Telegr.-Adr.: Anzeiger Gießen. General-Anzeiger, Amt;- tinb Anzeigeblatt für den Kreis Giehen. Der Ausstand in Aeutsch-SüdwestasnLa. Das Gefecht bei Okaharni. Tas „Mil.-ÄLDchenbl." veröffentlicht einen weiteren Bericht des Hauptmanns Fischet an Major v. Barsewisch über die Kampfe der Ostableilung des Ma;ors v. Glaserrapp. Tiefer Bericht läßt sich über das verlustreicke Gefecht bei Okaharni vom 3. April auS, ist datiert: Lager Onjatu, 6. April, und lautet: Tie allgemeine Lage war folgende: „Tas Detachement (v. Glasenapp) marschierte von Okaharni auf Otjikuara am 3. April 5 Uhr 45 Minuten vormittags aSL Tre 1. Kompagnie marschierte als Arrieregarde hinter der etwa zwei bis drei Kilometer auseinandergezogenen Wagenkolonne, vor dieser die Artillerie, dann Kompagnie Brockdorff und als Avantgarde Konrpagnie Lieber. Etwa 8 Uhr 30 Almuten vormittags fielen die ersten Schüsse bei der Nachspitze; es wurde sofort der Rest des zweiten Zuges, von dem die Spitze genommen, zur Aufnahme der Nachspitze mit Gefechtspcttrouillen rechts und links vorgeschickt. Die Kompagnie formierte Kompagniekolonne und entsandte auf die Meldung von der Nachspitze, daß sie von beiden Seiten starkes Flankenfeuer erhalten, je einen Halbzug (dritter Zug) rechts und links heraus mit dem Auftrage, oen settlich umfassenden Gegner zu überflügeln. Kaum 50 Mi ter von der Kolonne entfernt, stießen beide Halbzüge auf stark überlege Hererv- hausen, sodaß die Halbzüge gezwungen waren, sofort das Feuer aufzunehmen, und die üverflügelnde Bewegung aufhören mußte; feindliche Reitertrupps griffen immer weiter um die Flügel der settlichen Abteilungen (Halbzüge) herum und befeuerten letztere auch von seitwärts rückwärts. Nach Meldung beg Leutnants der Reserve Nörr, der die Nachspitze (zweiter Zug) führte, daß er sich infolge starker lleberlegenheit des Gegners und der starken Verluste mit dem zweiten Zuge nicht mehr behaupten könne, ging der Kompagnieführer mit dem größeren Teil des noch geschlossenen ersten Zuges mit ausaepflanztem Seitengewehr vor mit der Absicht, dem zweiten Zuge durch einen Bajonettangriff Luft zu machen. Ein Bajonettangriff war indessen durch die Dichtigkeit des Dornbusches unmöglich; in der Höhe des zweiten Zuges wurde daher Halt gemacht und das Feuergefecht der Kompagnie von neuem ausgenommen. Um nach Möglichkeit die gegnerische Feuerüberlegenheit ab- zufchwächen, mußten alle Offiziere und Unteroffiziere sich am Feuer beteiligen; durch ein ruhiges, wohlgezieltes Feuer aus eine Entfernung von 50 bis 70 Meter gelang es auch der Kompagnie — allerdings unter schweren Verlusten — sich zu behaupten. Nach, etwa einstündigem, heftigem Feuergefecht nach. Front und Flanken kam vom Detachementsführer der Befehl, die 1. Kompagnie solle auf die ihr entgegengesandte Kompagnie Brockdorff zurückgehen. Die Kompagnie zog sich dann unter dem Schutze des Feuers der liegenbleibenden Schützen langsam zurück und trat nach ihrer Vereinigung mit der Kompagnie Brockdorff unter den Befehl des Detachementssührers. Stärke des Gegners, mit dem die 1. Kompagnie allein im Feuer gelegen: 300 bis 350 Mann, zum Teil beritten. Stärke der 1. Kompagnie: 81 Gewehre". Dies der Gefechtsbericht über das Gefecht, soweit es die 1. Kompagnie allein geführt hat. Ich füge noch hinzu: Als die Kompagnie in der Höhe, wo die Kompagnie Brockdorff lag, ankam, wurde Front gemacht und das Feuer aus den nachfolgenden Gegner von neuem ausgenommen. Es wurde aber nur wenig mehr gefeuert; das Hauptgefecht war zu Ende. Glücklicherweise befand sich hier in dem sonst überall dichten Dornbusch eine Blöße, Nachdem die Artillerie aus Befehl des Detachementsführers eine zeitlang gewirkt, gingen beide Kompagnien mit aufgepslanztem Seitengewehr zum Sturm vor. Ter Gegner nahm aber den Sturm nicht an und ging zurück. Die Verfolgung wurde etwa sieben Kilometer am Wege fortgesetzt. Danach ging das Detachement mit den ausgefundenen Toten, die von den Herero alle vollständig nackt ausgezogen und der Kleider und Waffen beraubt waren, auf die Höhe zurück und bezog hier Biwak für die nächste Nacht. Leutnant der Reserve Nörr wurde mit durchschnittener Kehle aufgesunden; einigen Leichen war der Schädel mit dem Kiri eingeschlagen. Die Herero machen nämlich keine Gefangenen, sondern sie lassen den Schützen einige Leute mit Kiris (Keulen) folgen, um den Verwundeten und Gefangenen den Schädel einzuschlagen. Es war für die Kompagnie verhängnisvoll, daß das Detachement im Moment des Angriffs weit ausernandergezogen war; die Hauptverluste sind bei dem an sich ja immer sehr schwierigen Rückzugsgefecht nach der Kompagnie Brockdorff hin eingetreten. Leut- na nlt. Hildebrand hat vier Schüsse erhalten^ in den Hut, in die Feldflasche, in den rechten Aermel und in vermischter. * Breslau, 20. Mai. Der Stadtkämmerer Stadtrat Welles erschoß sich in seinem Arbeitszimmer im Rathause, lieber das Motiv verlautet nichts. Man nimmt nervöse lieber» reiztheit infolge von Ueberarbeitmtg an. * Die Kaisertochter und die elsässischen Kinder. Folgende hübsche Geschichte entnehmen wir elsässischen Blättern: Bei dem Kaiserbesuch in Saarbrücken war die Prinzessin Viktoria Luise im Hofzug am Bahnhof in St Johann zurückgeblieben. In der Erwartung, daß das Kaiserpaar seine Tochter bei dem Einzug in die Saarstädte mitnehmen würde, war vorgesehen, daß im Saarbrücker Rathaussaal drei Mädchen aus der Bürgerschaft auch der Kaisertochter einen Blumensttauß überreichen sollten. Als die K a i s e r i n in Saarbrücken davon erfuhr, ordnete sie sofort an, daß die drei Kleinen zur Bahn fahren und dort ihren Blumenstrauß ihrer Tochter überreichen möchten. Die glückstrahlenden Kinder fuhren in Begleitung des Hofmarschalls der Kaiserin, v. Mirbach, zum Bahnhofe, wo sie den Salonwagen der Prinzessin bestiegen. Eines der Mädchen erzählte später, wie sie dort env pfangen wurden und was sie erlebt haben: Die Prinzessin war gerade beim Abendbrot, aß ein Ei und trank eine Tasse Kakao. Als sie uns kommen sah, kam sie uns sehr fteundlich entgegen. Wir sahen dabei sehr wohl, daß sie ihr weißes Kleidchen beim Essen mit Eigelb und auch mit Kakao befleckt hatte. Sie nahm das linke Achselstück; er hat nur an der Achsel eine unbedeutende Kontusion. Ich bin etwas besser weggekommen und habe nur einen Prell- oder Streifschuß, ebenfalls mit unbedeutender Kontusion über dem rechten Teil des Gesäßes. Mr sind beide bei oer Kompagnie geblieben. Hildebrand trägt einen Verband: ich nicht Schließlich bemerke ich noch, daß gleichzeitig mit dem Angriff auf die Arriöregarde auch ein Angriff auf die Avantgarde (Kompagnie Lieber) erfolgte und auf die Wagen der Bagage, aber diese Angriffe waren weniger ernstlich, wie man schon aus den Verlusten ersehen kann. Die 1. Kompagnie hatte den Hauptstoß abzuwehren. Die Verluste betrugen: 1. Kompagnie: Tot 1 Offizier, 3 Unteroffiziere, 19 Mann; vermißt, wahrscheinlich tot: 5 Mann: verwundet: 1 Offizier (Hildebrand), 2 Unteroffiziers, 6 Mann. Von den Vermißten find zwei Leichen gefunden, die nach der Stelle, wo sie lagen, zweifellos zur 1. Kompagnie gehörten, aber nicht wiedererkannt werden konnten. Kompagnie Lieber: Tot: 2 Mann; verwundet: 1 Mann. Die 1. Kompagnie verfügt jetzt noch, wenn alles ein tritt, über: 5 Unteroffiziere, 1 Spielmann> 48 Mann. Ich bade folgende Vorschläge für Auszeichnungen dem Kommando eingereicht: Leutnant Hildebrandt, Feldwebel Den, Vizefeldwebel Kamolz, Unteroffiziere Lungwitz und Fritsche. Vom Gegner wurden im ganzen 4 2 Tote aufgefunden, es ist aber aus den zahlreichen Blutlachen zu schließen, daß die Verluste weit größer waren; durch die ^Verhältnisse, d. h. durch den befohlenen Rückzug auf die Kompagnie Brockdorff, war es ihm möglich, seine Toten und Verwundeten fortzuschaffen. Die Herero hatten bereits die Kompagnie umfaßt, ehe sie das Feuer begannen, ohne daß wir die Umfassung int dichten Busch bemerken konnten. Die Mannschaften in der Kompagnie haben in der schwie- rißen Sage, in der sie sich befanden, vollauf chre Schuldigkeit getan. Unteroffizier Fritsche war bei Leutnant Hilde- branot und verließ die Schützenlinie nicht, obwohl er einen schweren Schuß im linken Arm hatte, er feuerte vielmehr mit dem rechten Arm weiter, indem er fein Gewehr auf einen Buschast legte; erst auf ausdrücklichen Befehl von Leutnant Hildebrandt uno mir ging er zurück. In ähnlicher Weise tat sich Unteroffizier Lungwitz (Sachse) hervor: er erhielt einen Schuß in den linken Fuß, trotzdem hielt er als Führer des linken Seitenschutzes tapfer bis zu Ende aus, ebenso wie Leutnant Hildebrandt und Unteroffizier Fritsche den Leuten ein vorzügliches Beispiel von Tapferkeit ge'bend. Für ynch war es keine leichte Ausgabe, die Leitung der Kompagnie, die in dem gänzlich unübersichtlichen Gelände zerstreut war, in der Hand zu behalten. * Berlin, 20. Mai. Gouverneur Leutwein meldet: Tie Kolonne Zülow war am 19. Mai in Etaneno und begibt sich am 21. Mai nach Palcrmfontein. Major von Eft o r f f folgte gestern dem Feinde von Onjatu auf Enga- rutoau und Omukuatjiwanu. Nach dem „Mil.-Wvchenbl." ist Leutnant Richard v. R o s e n b e r g (früher im Kaiser Franz-Garde-Gren.-Regt.) am 23. April d. I. im Lazarett Okahandja an feiner bei Onganjira am 9. April d. I. erhaltenen Wunde gestorben. Hamburg, 20. Mai. Der Truppen-und Pferdetransport für Deutsch-Südwestafrika unter Führung des Generalleutnants v. Throta ist mit den Dampfern „Eleonore Wörmann" und „Montevideo" ab» gegangen. Zur Verabschiedung fanden sich ein: Der kommandierende General v. Bock und Polach, Generalleutnant v. Sluytermann-Langewehde und Generalmajor v. Schönherr. mit herzlichem Danke ba§ Bukett entgegen, freute sich sehr darüber und, indem sie uns mit „Sie" ansprach, fragte sie uns dann nach unseren Namen und unterhielt sich mit uns geradeso, als ob wir uns schon lange kennten. Sie war sehr vergnügt, als ihre Eltern zurückkamen. Die Kaiserin war sogleich ebenfalls mit uns sehr lieb, sie sagte: „Kinderchen, wenn Ihr nach Berlin kommt, dann bitte Ich aber darum, .daß Ihr uns im Schlosse besucht. Das müßt Ihr mir bestimmt versprechen." Auch die kleine Prinzessin schloß sich dieser Bitte an. Tre Kaiserin sagte dann noch: „Ich sehe mir auch einmal des EhreMal an". Der Kaiser drückte uns fest die Hand und als ich wieder fest drückte, legte er lachend noch seine andere Hand darüber. DaS, Kaiserpaar herzte uns zum Schluß und küßte uns, wobei der Kaiser sagte: „Nun, liebe Kinder, für das schöne Bukett soll Euch meine Tochter etwas recht Schönes schenken." Als wir schon auf dem Bahnsteig standen, nickten und grüßten uns der Kaiser und die Kaiserin und die Prinzessin noch vielmals zu und winkten uns zum Abschied, bis der Zug fortfuhr. * Der Springwurmwickler, ein seit einer Reihe von Jahren in Rheinhessen nicht beobachteter Rebenfeind tritt in diesem Jahre wieder auf und richtet in einigen Gemarkungen großen Schaden an. * Ein tüchtiger Beamter. Die „N. Fr. Pr." erzähll eine hübsche Audienz-Anekdote: Auf einer Rundreise kam der Kaiser in eine Stadt Böhmens, wo sich vor Gericht ein Prozeß vorbereitete, der weit über die Gemarkung derselben das allgemeine Interesse erweckte. Unter den Spitzem der Behörden, die vom Kaiser empfangen wurden, befand sich auch der Staatsanwalt des dortigen Gerichtshofes. Der Monarch bemerkte ihm gegenüber: „Sie werden ja in diesem Prozeß fungieren; halten Sie die Anllage für genügend begründet?" — „Majestät", antwortete der Staatsanwalt, durch diese Anfrage geschmeichelt, „können beruhigt sein, der Mann wird verurteil t." Franz Josef war von dieser uneingeschräntten Voraussetzung doch etwas überrascht. *Wie aus demAusstellungs-TerritoriumSt. Louis gemeldet wird, wurde dott eine deutsche Frau namenÄ Weinzierl verhaftet, welche junge Mädchen zumeist aus, Bayern nach Amerika brachte mit dem Versprechen, ihnen dort Stellen als Kellnerinnen zu verschaffen. Ihre Tätigkeit soll jedoch hauptsächlich unsittlichen Zwecken gedient haben. Kenchtssaal. R. S. Leipzig, 19. Mai. (N achdruck verboten!) Der Handelsmann A. Z. von Ortenberg wurde am 10. November v. I. vom Landgericht Gießen wegen Wuchers in Realkonkurrenz mit Betrug zu 11 Monaten Gefängnis sowie zu 1000 Mark Geldstrafe verurteilt, auch wurde auf Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf 5 Jahre erkannt. Z. hausierte anfangs mit Ellenwaren. Seine Kundschaft bestand ans kleinen Bauern, Dienstboten usw., und es war ausfallend, daß er sogar ausgepfändeten Leuten Kredit einräumte. Er Wußte aber stets* zu seinem Geldc zu kommen und gelangte mit der Zeit zu einigem Vermögen. So kam es, daß er auch in den Aufsichtsrat des Kreditvereins Ortenberg gewählt wurde, wodurch er einen Einblick in die Verhältnisse der Bevölkerung bekam, zumal er mit dem Vereinsrechner auf sehr gutem Fuße stand. Der erste Fall betrifft eine Taglöhnerin Witwe Triesch von Bernheim, die ein Anwesen im Werte von 1050 Mark besaß. Nach Hingabe verschiedener Darlehen betrieb er alsdann die Versteigerung des Väuschens, kaufte es aber vorher der geschäftsungewandten Frau für 901 Mark freihändig ab, um es ihrer 21 jährigen Tochter, die ein Verhältnis mit einem 16 jährigen Knecht hatte, wieder um 1600 Mark zu verkaufen. Außer einem Sparkassenbuch der Tochter über 82 Mark, das ihr für einen Alimentenanspruch angelegt war, wurde nichts gezahlt, worauf er das Anwesen' in einer neuen Versteigerung für 1500 Mark erstand und es halb' darauf für 1650 Mark weiter verkaufte. Der zweite Fall betrifft den Heinrich Knöpf, der eine mit 4000 Mark belastete Hoftaite besaß. Der Angeklagte brachte auch sie nach Hingabe von 'Darlehen zur Versteigerung, erstand sie um 3500 Mark und verkaufte sie alsdann um 4500 Mark wieder an die Familie. Aehnlich' verfuhr er mit dem Schmied Kröll Don Eckartsborn. Der erste Richter bezeichnete sein Benehmen als tückische Habgier, da er seine Opfer durch kordiales Wesen zu gewinnen wußte. — Seine Revision, vertreten durch Rechtsanwall Katz, stützte sich auf die Rügen formeller und materieller Rechtsverletzung, insbesondere unzulässiger Beschränkung der Verteidigung durch Ablehnung eines Beweisantrages, sowie Verkennung der Erfordernisse des Gesetzes. Der erste Sttafsenat erkannte auf kostenpflichtige Verwerfung der Revision des Angeklagten, da Die Ablehnung des Beweisantrages gerechtfertigt sei, und das Urteil auch in materieller Hinsicht einen Rechtsirrtum nicht ersehen lasse. Hausfrauen gebrauchet Kondensierte Alpenmilch Nestle Voller Rahmgehalt_______überall käuflich. Warnung vor Fälschung IVPidPV i11 noc^ Pulverform noch mit Kakao W vllvl gemischt, sondern nur in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist Df> HommePs Haematogen echt. m Fahrräder Adler, Wanderer, Mars IW Feinste deutsche Marken mit Freilauf und Rücktritt - Bremse. Zubehör- und Ersatzteile. Fachgemässe Reparatur. Prompte schnelle Bedienung. Mässige Preise. Wer Verdruss und Aerger sparen will, kaufe nur erstklassige Marken. 2404 Telephon 401. Ih*. 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Die Vergebung erfolgt nach Einlauf der Meldungen unter Einhaltung des hierzu neu eingeführten Verfahrens zu festen Preisen nach Maßgabe der nach Benehmen mit Vertretern des Handwerks amtlich festgestellten Preisverzeichnisse, und zwar nach einzelnen Ge- bäudelofen. Formulare für die Meldung werden von uns kostenlos auf Ersuchen der Bewerber abgegeben. Die Bedingungen für die Bewerbung um die Unter- yaltungsarbeiten in staatlichen Gebäuden und für die Ueber- nahme dieser Arbeiten, em Verzeichnis der Gebäude der laufenden Unterhaltung unseres Amtsbezirks mit ihrer Einteilung in Gebäudelose, die Preisverzeichnisse nebst den diesen beigegebenen besonderen technischen Ausführungsbedingungen, sowie die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung der Unterhaltungsarbeiten liegen vom 18. Mai l. I. an bei uns während der Drenststunden zur Einsicht offen. Die Meldungen müssen bis zum 1. Juni I. I. eingcreicht sein. Den Bewerbern bleibt es anheimgestellt, zu welchen Losen sie sich melden wollen. Eine Eröffnung der Meldungen in Gegenwart der Bewerber findet nicht statt. Nach Prüfung der Meldungen wird unter Mitwirkung einiger bei der Aufstellung der Preisverzeichnisse tätig gewesenen Vertrauensmänner eine Auslosung vorgenommen, welche die Reihenfolge feststellt, woiiach die Vergebung der betreffenden Gebäudelose an die Bewerber in den einzelnen Etatsjahren zu erfolgen hat. Diese Reihenfolge wird den Bewerbern bei der Zuschlagserteilung mitgeteilt werden. Gießen, den 14. Mai 1904. 4397 Großherzogliches Hochbauamt Gießen. Neuling. ______________ Vollkommenster Gesundheits-Sang-Apparat der Gegenwart, ohne Naht d.-r.-p. 146 823 „Hera66. Verhütet das Eingängen von Luft seitens des Säuglings, daher kein Unbehagen, keine Blähungen, keine Leibschmerzen. Grösste Bequemlichkeit für Mutter und Kind. Preis der vollständigen Saugflasche 75 Pfennig. 4381 Einzelne Teile sind stets vorrätig. Carl Ang. Faber. 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