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Zeilenpreis: lokal 12 Pf auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den poliL und allgem. Teil: P. Witt ko: für .Stadt und Land^ und „Gerichtssaal": August Goetz; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Nr Erläuterung der militärischen Situation in SüdrveftafriKa noge das Folgende dienen: Tie Abteilung Glasen app war von Windhuk nach> Go- tcbis vorgeschickt, um von hier aus nach Norden sich ziehend, am Feinde den Weg nach der englischen Grenze zu ver- "len, falls er hierher zu entkommen versuchen sollte. Es ulkte sich indessen heraus, daß er an einen Rückzug nach M°fer Richtung bisher nicht gedacht hat; vielmehr steht eine rt'r 1000 Gewehre geschützte Macht unter Samuel Maherero nach westlich von Windhuk in den Komasbergen, welche trrch Hauptmann Puder mit zwei Kompagnien in Schach gehalten wird. Weitere Hererohaufen stehen in den Onjatibergen östlich von Windhuk, und ihrer Einschließung galten die Beweg- i^en unserer Truppen in den letzten Tagen. Nach Westen ; ernten die Herero nicht entkommen, weil hier die Kolonne bom Estorfs die Linie Mndhuk-Okahandja-Otjosasu be- Irrscht; irrt Süden erscheint die Linie Windhuk-Gobabis nach be-i vorliegenden Nachrichten zurzeit gleichfalls für uns pe ichert, und nur nach Norden zu steht den Herero der Weg frri; denn von dem ganzen Gebiete zwischen den Onjati- i?eros haben nicht ihre Bildung auf den Schulbänken von kernau oder Pankow bei Berlin genossen, sondern stehen lielmehr aus einer Kulturstufe, die jede „Verständigung" ins schließt. Ueber die Ursache der Herero-Erhebung ilhueibt die „Köln. Ztg.": „Es kam endlich hinzu, daß Händler, wie das auch m den Berichten unseres nach SüLwestafrika entsandten !p< zialberichterstatters hervorgehoben wird, sich keineswegs M Bereich der Gesetzlichkeiten hielten, sondern, statt die Forderungen einzuklagen, sich widerrechtlich und gewaltsam n Len Besitz der ihnen geschuldeten Gelder zu setzen verachten. Eine derartige Handlungsweise wird jedenfalls auch 'ton vor dem Erlaß der fraglichen Verordnung vorgekom- sein. Daß ein solches widerrechtliches Vorgehen über» mpt möglich war, ist als ein Verschulden der örtlichen Kl.onialverwaltung zu betrachten; denn der Gouverneur '■ te die Weißen soweit in der Hand haben, daß sie sich »t zu gesetzwidrigen Handlungen hinreißen ließen. Auch die Justizbehörden hätten eingreifen müssen. Man muß unbedingt das eine festhalten, daß wenn die überragende Stellung der Meißen auch ein erstes Gesetz richtiger Kolonialpolitik ist, anderseits auch die Eingeborenen auf Ge- rechtigkeit Anspruch haben und vor Ungerechtigkeiten durch einzelne geschützt werden müssen. Dies scheint nicht genügend geschehen zu sein und man wird nicht fehlgehen, wenn man darin einen der Gründe zum Aufstande erblickt." Deutsches Reich. Berlin, 20. März. Man meldet aus Gibraltar: Ter Kaiser hörte gestern den Vortrag des Geh. Oberregierungsrates Valentini. Bei der gestrigen Takel im'Hause des Gouverneurs trank der Kaiser auf das Wohl des Königs Eduard; der Gouverneur brachte ein Loch auf den Kaiser aus. Nach dem Tiner empfing der Kaiser die Gesellschaft Gibraltars. Tie Stadt war vielfach illuminiert. Heute vormittag hielt der Kaiser an Bord des „König Albert" Gottesdienst ab. Tas Wetter ist schön. Kaiser Wilhelm besuchte den großen Kreuzer „Friedrich Karl", nahm den Lunch bei Admiral Lambton auf der „Vietorious", den Tee beim Gouverneur an Land imb dinierte beim Abnriral Beresford an Bord des Flaggschiffes „Cäsar". Tie Abfahrt des Llovddampfers „König Albert" und des „Friedrich Karl" erfolgte abends 11 Uhr. — Die Ankunft Kaiser Wilhelms in Neapel erfolgt am 24. März morgens. Tie Begegnung mit dem König von Italien findet am 26. o. M. mittags statt. Am 27. März verläßt die „Hohenzollern" Neapel und setzt die Fahrt nach Palermo und Messina fort. Am 29. verläßt der Kaiser in Genua die „Hohenzollern" und tritt die Rückfahrt mit der Bahn an. — Von der Monarchenbegegnung in Vigo wird nachträglich folgender Zwischenfall gemeldet. Bei der Rundfahrt des Kaisers und des Königs durch die Bucht von VEo kollidierte daS Kanonenboot „Vaseo", an dessen Bord sich die beiden Monarchen befanden, mit dem Fischdampfer „Meliton" infolge eines falschen Manövers des letzteren. Ein zwölfjähriger Kuabe schwebte dabei in unmittelbarer Lebensgefahr, zwischen beiden Schiffen zerdrückt zu werden. Nilr das rasche Gnareifen beider Monarchen, die persönlich den Knaben auf das Kanonenboot hin- überzogen, rettete ihn vor sicherem Tode. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." erklärt gegenüber dem „Vorwärts", der Reichskanzler wisse nichts von bevorstehenden allgemeinen Wahlen oder von irgendwelchen Vorbereitungen zu solchen. Diese Ankündigung allgemeiner Wahlen sei und bleibe Flunkerei. Bei der vom „Vorwärts" erwähnten Papier-Bestellung handle es sich lediglich um eine interne Verwaltungs-Maßregel des Ministeriums des Innern. Tie jetzt bestellten Umschläge seien nur der Ersatz für die bei den Reichstagswahlen verbrauchten. — Gräfin Bülow empfing gestern die Spitzen der Gesellschaft. Etwa 100 Personen waren anwesend. Ter Kronprinz erschien um 10y2 Uhr und wurde vom Reichskanzler und der Gräfin empfangen. Er verweilte bis nach lli/2 Uhr. parlamentarisches. Berlin, 19. März. Die Kommission des Reichstags zur Vorbereitung der Resolution Gröber betreffend Abänderung des Militär st rafgesetzbuchs hat sich heute konstituiert. Mitglieder der Kommission sind die Abgeordneten Gröber unb Dr. Spahn (Ztr.), Meirich (k.), Graf Brudzewo-Mielczynski (Pole), Prüschenk v. Linden- Hofen (Rd.), Hagemann (nl.) und Stadthagen (Soz.). Zum Vorsitzenden ber Kommission würbe Tr. Spahn gewählt. Ausland. Lüttich, den 19. März. Infolge des letzten Dynamit-Attentates nahmen Agenten der Sicherheitspolizei bei mehreren Anarchisten Haussuchungen vor, die aber ohne Resultat blieben. Ter bei dem Attentat verwundete Priester hat bereits vor fünf Jahren einen Drohbrief erhalten, worin ihm mit geteilt wurde, daß sein Haus anaesteckt werden würde. Paris, 20. März. Ter in der Spionage-Angelegenheit verhaftete M ar tin wurde ins Militär-Gefängnis eingeliefert. Rom, 19. März. Ein Runds ehr e iben des Papstes, welches das Datum des 12. März trägt, behandelt das Jubiläum Gregors des Großen. Ter Papst gibt zunächst eine Ueberficht über das Leben und die Taten des Heiligen, um daran Ermahnungen für das christliche Volk, die Bischöfe und den Klerus anzuknüpfen. Ter hl. Gregor soll, so legt ber Papst bar, sein (Pius X.) eigenes Vorbild sein; Pius X. will ein gregorianischer Papst Jein. — Heute nachmittag fand die Enthüllung des Arberterdenkmals im Lateran statt. Ten deutschen Pilgern unter Führung des Msgr. Widmann-München und des Generalsekretärs Fournelle aus Berlin waren besondere Ehrenplätze angetoiejen. Zahlreiche Begrü^ungskundgeb- ungen deutscher Verbände, darunter von Köln, Freiburg, Wien und Salzburg, sind eingegangen. Abends war Fest- vorstellung für die deutschen Pilger. Im Auftrage des Vatikans hat ber Nuntius in Paris der französischen Re- gierung die offizielle Mitteilung gemacht, daß der Heilige Stuhl den im April stattfindenden Besuch des Präsidenten L o u b e t als ungeschehen betrachte, d. h. der P a p st werde den Präsidenten nicht empfangen. - Petersburg, 20. März. Ter am 10. ds. zum Tode verurteilte Anstifter des Mordanschlages gegen Minister Szipjagin, Veterinärarzt Gerschurri,ist hingerichtet worden. Tie Meldungen, daß er um Gnade gebeten habe, bestätigen sich nicht, hingegen hat sein Mit- verschwoiener, Artillerie-Stabskapitän Grigorjew, der später die übrigen Verschworenen verraten hat, ein Gnadengesuch- eingereicht, über das die Entscheidung noch nicht gefallen ish Aus Stadt und Land. Gießen, den 21. März 1904. ** Hessisch-Thüringische Staatslotterie. Bei der heute fortgesetzten Ziehung der 6. Klasse fielen fünf Gewinne von je 5000 Mk auf Nr. 9905 23264 28804 66794 99782, Gewinne von je 3000 Mk. auf Nr. 7531 7829 12374 22311 32007 41564 44942 49411 54267 63756 64319 72437 77802 80355 87949 90083 9490» 98307 98547. (Ohne Gewähr.) •* Theaterverein. Das Gastspiel von Fräulein Leonie Taliansky als Agnes in ber „Schule der Frauen" und als Marianne in Goethe's „Geschwistern" ist nunmehr auf Mittwoch vereinbart. Wir haben also' Gelegenheit, eine der besten Darstellerinnen naiver Rollen zu sehen, die als die Käthi von „Alt-Heidelberg* Manchem schon in Berlin bekannt geworden sein wird, die die Meisten aber wohl nur aus Bildern und Postkarten kennen. Um auch seinerseits dazu beizutragen, daß alle noch nicht verwendeten Abonnementsbillets und Bons der Theaterdirektion benutzt werden können, hat der Vorstand des Theatervereins beschlossen, diese beim Ankauf von Billets an der Abendkaste in Zahlung anzunehmen. (Siehe Anzeigenteil.) **Auö dem Bureau des StadttheaterS. Zu der heutigen letzten Vorstellung von „Zapfenstreich", sowie zur morgigen Aufführung des „Pfarrer von Kirchfeld" haben Block - Abonnementsbillets ohne Zuschlag Giltigkeit. DaS Klärchen in der heutigen „Zapfenstreich Vorstellung wird von Frl. Hohl gespielt; es dürfte durch diese Neubesetzung das interestante Stück wieder besonderes Interesse gewinnen. Gießener Stadühealer. Heimat. Schauspiel in 4 Men von Hermann Sudermann. Hatte Otto Ernst in ber „Jugend von heute" die Aus- -Jf'fe einer modernen Weltanschauung, die bas Recht der f:di vidualität für sich in Anspruch nimmt, mit scharfem Hi:t gegeißelt, so haben wir gestern unmittelbar darauf tin Drama gesehen, in welchem ein anderer das Lebensbild tinS Menschen, ber auch seine eigene, einsame Straße gehen Ml,, mit erschütterndem Ernste uns entrollt. Frl. Hohl, ' ! Benefiz gestern abenb ftattfemb, zeigte uns diese ’hgiba, idie Offizierstochter und Sängerin', die aus der k:ein Heimat hinausgegangen ist in eine andere, größere üt. in der die Schule des Lebens aus ihr eine selbständige, • (^bewußte weibliche Persönlichkeit macht, die die kon- i^tivnellen Anschauungen über Gesellschaft und Moral sich wirft. Sudermann zeigt uns das Recht ber ivübualistischen Weltanschauung. Seine Heldin ist wirk- l!d eine einsame Persönlichkeit, deren Welt, in der sie V • aus eigener Kraft zu eijter hohen Stellung emporge- mgqm hat, die Kunst ist. Die wandelt nicht als eine VWge allein und verloren in der Gesellschaft, sondern sie chk j iich von ihr getrennt, und ber Höhepunkt ihres Auf- Mm»s in dem Drama liegt gerabe darin, daß sie den mit flammender sittlicher Kraft zuzurufen vermag: ? wollt Ihr von mir, was habe ich mit Euch zu Mchn?!" Als Sudermann ir feinem späteren Stück „Es lebe das Leben!" wiederum ein ähnliches Frauenschickfal darzulegen versuchte, war viel weniger die Berechtigung begründet, gerade dramatisch ein so schwieriges Problem aufzurollen. Auch in „Heimat" zeigt sich in allzu theatralischen Stellen der geschickte Sudermann, ber dem Publikum entgegenkommt unb um jeden Preis nach Effekt strebt. Aber einen großen, tiefgehenben Eindruck macht bas Stück doch auf jeden Zuschauer, und wenn cmch darin der nackte philosophische Gedanke eine große Rolle spielt, so ist doch die Erscheinung der Magda von dem lebenskundigen Verfasser mit viel Scharfblick als eine interessante Künstlerin mit allen ihren lebenswahren Eigentümlichkeiten gut gesehen und, was man bei Sudermann wahrlich nicht immer sagen kann, künstlerisch wiedergegeben worden. Frl. Hohl, zu deren Ehrenabend erfreulicherweise das Haus fast bis auf die letzten Plätze sich gefüllt hatte, verfehlte keine Seite ihrer dankbaren unb interessanten Rolle; sie spielte die heimkehrende, welterfahrene unb bewegliche Sängerin mit größter Frische und Natürlichkeit, bas aufsteigende Mißbehagen unter der alten, väterlichen Autorität unb die heimliche und ausgesprochene Furcht vor bem Zusammenprallen ihrer Anschauungen, die sie gefestigt und selbstbewußt in sich trägt, mit den Vorurteilen ihres Vaterhauses, besonders des alten Offiziers; sie zeigte das Lächeln und die Bewegungen der lleberlegen- heit ebenso treffend, wie das gute Herz, das die warme Liebe zur jüngeren Schwester und zum Vater und der Mutter auch in der Fremde sich bewahrt hat, und in den erschütternden Svenen der Entdeckung war sie ganz die schmerzlich getroffene, aber charakterstarke Frau, die den ungeliebten Mann, ber sie von ihrem Kinde trennen will, mit Entschiedenheit zurückstößt. Kürz — die liebenswürdige Künstlerin ließ alle Saiten ihres reichen Könnens spielen und hatte es verdient, daß man ihr mit reichern Beifalli lohnte unb ihr zu ihrem Ehrenabend viel buftenbe Blumen brachte. Tie andere Hauptrolle des Dramas, den alten Oberstleutnant a. T. Schwartze, hatte Herr Sinken übernommen. Er traf den Grundzug des Charakters des weißbärtigen Alten gut, übertrieb vielleicht nur ein wenig die Altersschwäche dieses Offiziers, der bem „Geiste des Umsturzes unserer moralischen Anschauungen" verständnislos gegen» übersteht. Ten Pfarrer Heffterdingk, den vor vielen Jahren abgewiesenen Freier ber Magba, spielte Herr Sanborff mit sehr gutem Erfolg. Tas Aeußerliche dieses bescheidenen, innerlich vornehmen und großmütigen Geistlichen hätte man sich etwas schlichter und gereifter vorstellen können. Herr Pichler war für den kalten Regierungsrat v. Keller, den früheren Geliebten der aus bem Elternhause Verstoßenen, der als konseguenter Streber sie verließ unb, nachdem sie als Siegerin zurückkehrte, bereitwillig mit ihr sich wieder verbinden will, ber richtige Vertreter. Von den übrigen Mitwirkenben ist im allgemeinen dasselbe zu sagen: Fr. Ke Hermann war eine sympathische Gattin und Stiefmutter, Frl. Großnrüller ein sehr frisches, natürliches unb anmutiges jüngeres Schwesterchen ber Magda; der Leutnant Max des Hm. Knabe war, was Bewegung anlangt, ein wenig unfertig, und Fr. Fisch er zog die Rolle der geschwätzigen Tante etwas zu sehr ins Komische. Im ganzen war der Benefiz-Abend für Frl. hohl sehr anregend unb erfolgreich A. G. falls Geld spart. Jena Ht.lU.jV v. v. - r - - . größter Angst entflohen. Telephonischer Kursbericht« go/0 Mexikaner 101 .SS 60.20 59.25 125*40 43.20 43.15 26 # 87 45 . 89.95 . 100.30 . 99.40 . 101.30 . . 102 00 . . 89.95 . . 101.95 Reich*anleihe do. Konaolß . do . . R»8HBn OberheBSf'n von neuem unb auf einem anderen Gebiete los. Wie weniq man sich aber auf die Newyorker C-fiektenbörse verlassen kann, bas teilen die Ereigniffe. Am Freitag waren bic europäischen Märkte sehr fest infolge der guten Newyorker Melbung unb bes neuerlichen Aufschwungs, ben ber amerikanische Effektenmarkt nimmt. — Ann lefe man die neuesten Berichte, die von drüben kommen. UebriacnS soll auch in Deutschland wieder ziemlich viel Geld durch bieier. amerikanischen 51rach verloren worden sein, da bte Agenten Sullytz von Frankfurt aus arbeiteten und Interessenten gefunden haben. — Russische Krtegösorgen. In Petersburg ist eine amtlich, Kommission gebildet worben zur Beseitigung der auf bem Gebiete des Handels und der Industrie durch die Kriegsereignisse hervor» gerufenen Schwierigkeiten. Bisher bat man in Rußland geleugnet, daß der Krieg irgendwelche wirtschaftliche Uebelstände mit sich ge. bracht habe. schönere kann. R. B. Darmstadt, 19. März. Zum Fall Schade wird noch mitgeteilt, daß die Differenzen, die er zu zahlen hatte, in den letzten 12 Monaten allein nach London 115 000 Mk. betrugen, wovon an seinen Sohn Fred in London 40 000Mk. gezahlt wurden. Der vorgefundene Bestand an Aktiven ist außerordentlich gering. An Effekten wurden 1900 Mk., an Coupons 700 Mk. vorgefunden, in den Kaffenschränken waren 571 Mk. und eine Münzsammlung von einigen Hundert Mark. Auf das hiesige Haus der Firma sind 67 000 Mk. eingetragen, davon 25 000 Mk. auf den Sohn Otto Schade, auf die Villa in Eberstadt 25 000 Mk. und auf das Hau? in Frankfurt 115 000 Mk. Da letzteres ein Mietserträgnis von 7000 Mk. liefert und Schade es auf 160000 Mk. bewertete, hofft man hier auf einen Ueberschuß bei der Venüi^e, ung. Für Wohnungsmobiligr und Weinkeller (ca. 1000 Flaschen!) dürften 4000 Mk. erzielt werden. Dagegen sind an Depots bei der Darmstädter Bank 198000 Mk. und bei der Frank- - Religionsschule der israelitisch en Religionsgesellschaft. Gestern nachmittag inspizierte der Großh. Provinzial-Rabbiner Dr. Hirschfeld die Religionsschule der israelitischen Religionsgesellschaft in ben Räumen der Synagoge in der Steinstraße. Es war eine Lust für die zahlreichen anwesenden Gemeindemitglieder zu sehen und zu hören, wie die Kinder, über 50 an der Zahl, die einzelnen hebräischen Disziplinen beherrschten. Schlagfertig beantworteten sie, fast ohne Ausnahme, die an sie gestellten Fragen und legten dadurch Zeugnis ab für den Fleiß, ben sie betätigt und für dte Arbeitskraft ihrer Lehrer. Zum Schluffe ermahnte der Inspizient sowohl die aus der Schule austretenden als die dieselbe noch weiter besuchenden Schüler, die gehörten Lehren und erlernten Wahrheiten auch in der Praxis zu üben. ** Ter Jahresbericht der hiesigen höheren und erweiterten Mädchenschule ist erschienen. Mit der Gesamtzahl von 626 (gegen 608 im Vorjahre) hat die Anstalt ihren höchsten Bestand überhaupt erreicht. Eine große Zahl von Schenkungen an die Anstalt wird im Jahresbericht bekannt gemacht. Das neue Schuljahr beginnt am' Montag, den 11. April, um 9 Uhr. - Gießener Volksbad (Aktien-Gesellschaft) In der vergangenen Woche hielt das Gießener Volksbad seine diesjährige General-Versammlung ab, in welcher der Vorsitzende, Stadtv. Th. Haubach, den Bericht über das sechste Geschäftsjahr des Unternehmens erstattete. Aus dem Bericht durften folgende Angaben allgemeines Interesse haben. DaS Vermögen des VolksbadeS betrug am 1. Januar 1901 188 863,52 Mk., dem gegenüberstehen 152 000 Mk. Aktien, 48 000 Mk. Hypothek, 10 000 Mk. Darlehen ber Stadt Gießen und 24,54 Mk. Reservefonds von 1898. Im ganzen also stehen dem Vermögen Passiven im Betrage von 210 024,54 Mk. gegenüber, so daß am Schluffe des Jahres 1903 eine Unterbilanz von Mk. 21 161,02 Mk. vorhanden war, welche sich im letzten Betriebsjahr allerdings nur um rund 1000 Mk. vergrößert hat, so daß man mit dem finanziellen Erfolge deS Etablissements in 1903 — verglichen mit den Er- gebniffen der ersten 5 Betriebsjahre — sehr wohl zufrieden sein kann. Die Gesamteinnahmen in 1903 betrugen 32 965,95 Mk. und setzten sich in der Hauptsache zusammen flottille nimmt heute die Hebungen wieder auf. • Dubl in,20. März. Die deutsche Bark „Mona" stieß heute früh 25 Meilen östlich vom Kishleuchtschiff mit der in Swansea beheimaten, 1 100 Tonnen großen Bark „Lady Cairns" zusammen. Letztere sank rasch. Obgleich die „Mona" bei ihr blieb, wurde von der Mannschaft und den Reisenden nichts gesehen. Später wurde die „Mona" nach Chinesen Electric. 8cb ackert Nerdd Lloyd . . ITreditekHen Diskonto-Kommnndit Parm städter Bank Dresdener Bank . Rer iner Handelf^es. Oestarr Staate bahn Lombarden . • Gotthar ibahn . . Laura' iltte . • • Bochum . » Harp^ner . Ten Asm tat. ‘ 103.00 * ]04*0 ’ 203 40 ' 136.20- ' . 136> . 149.10* ' . 1540» ' .136 7« * 1440 ' 1930» ‘ 2322® ' . J9'2 , 21. März. Die thüringischen Staaten haben die - der konfessionellen katholischen Vor« Sygambria" an der Universität gegen da? Neueste Meldu»qe>r. Berlin, 21. März. Bilse's ,W ahrheit' fand Lei der Aufführung im Schiller-Theater eine zweifelhafte Auf. nähme. Die Aufführung bestätigte, daß es sich um em vüllig unreifes Machwerk handelt. — Ein vorzeitiges Ende der Vorstellung im Metro pol» The ater fand infolge 9Jen Mannheim, 21. März. In Lützelsachsen wurde der .......... ... n___.^.idiener Kabel von einem Handwerksburschen, den .° Beide Schiffe suchten den er wegen Bettelns verhaftet hatte, erstochen. Kabel istvN' — Amtlich wird bekannt heiratet und Vater von drei Kindern. London, 21. März. Daily Expreß meldet auS pr-, : Eine ernsteMeuterei fand im Gallischen Regnrnm gicuen, nun uuf dem Wege zwischen Pretoria und Durban. In ec . Die Nähe der Stabt Howok und Pretoria weigerte sich J“ Regiment, den Befehlen der Offiziere Folge zu letsien. w furter Effekten- und Wechselbank 105 000 Mk. verpfändet, woraus ein Ueberschuß nicht zu erwarten ist. Schade hat, soweit sich trotz des Fehlens der Bücher feststellen ließ, nur 15—1600 Mk. Baargeld mitgenommen; die 28 000 Mk., die kurz vor seiner Flucht bei ihm eingezahlt wurden, hat er noch zur Befriedigung einiger drängenden Gläubiger verwandt. Damit ist aber nicht gesagt, daß er nicht vielleicht chon früher in London oder sonstwo sich größere Kapitalien in Sicherheit gebracht hat. Die bis gestern nachmittag angemeldeten Forderungen betragen 1185000 Mk., doch dürften für noch mehrere Hunderttausend Mark nach- räglich zur Anmeldung kommen, sodaß man die Gesamt- orberungen auf rund 1400000 Mk. einschätzen kamt, ^on den auswärtigen Banken, mit denen Schade in Geschäftsverbindung stand, ist nichts zu erwarten; vielmehr haben diese bereits Exekutionsverkäiife der Schadeschen Hinterlegungen stattsinden lassen und verschiedene werden wahrscheinlich noch als Gläubiger mit auftreten. Die zweite Gläubigerversammlung findet am 2. April statt. Von dem flüchtigen Schade sen. fehlt bisher jede Spur. Darmstadt, 20. März. Der Großherzog hat aus Anlaß des Ablebens de§ Herzogs von Cambridge Hoftrauer vom 17.—24. März anbefohlen. Offenbach, 21. März. Ein Nachspiel zum Offenbacher Neichstagswahlkampf wird, wie die »Frkf. Ztg." mitteilt, demnächst die Offenbacher Gerichte beschäftigen. Der Vorsitzende des sozialdemokratischen Kreisverbandes für Offenbach, LandtagSabg. und Stadtv. Orb in Offenbach, hat einen Protest an den Reichstag gerichtet, in dem die Wahl Dr. Beckers wegen Wahlbestechung, Stimmenkauf usw. angefochten wird. Durch diesen Wahlprotest hat sich der Stadtverordnete Theodor Böhm, der Führer der Offenbacher Nationalliberalen, beleidigt gefühlt und durch seinen Rechtsbeistand, Rechts- amvalt von Brentano in Offenbach Privatklage erhoben. Auf den Ausgang ber Verhandlung, in der von dem Beklagten ber weitestgehenbe Wahrheitsbeweis angetreten werben soll, kommen mußte, kam. ..... ........ , ,.... _ — seltenes. Die wilde Kurstreiberei und bte maßlose Anhäufung von ----- Engagements auf bem Baumwollmarkt hat am vergangenen Freitag zu einem Zusammenbruch geführt, wie er eben nur in Newyork 3Ve% Vorkommen kann. Von dem Trifolium Sully-Brown-Hayes bat 8V schon seit einiger Zeit der erstere die Führung übernommen, aber s1/,0/« sein Zusammenbruch war auch schon seit Wochen von allen kühlen 3°/i Beobachtern der Verhältnisse prognostiziert worden. Die Insolvenz 8'/,»/-> Sulkys wurde anscheinend verursacht durch eine Vereinigung der Händler in effektiver Ware, welche gemeinsam operierten, speziell 4% Oesterr. Goldrente um Sullps Ooerationen unb dadurch den ungesunden Zuständen 4*Oesterr. Silberrente 100.50 im B"umwollgeschäst ein Ende zu machen. Es gelang Sully 4% Umrar. Goldrute . . 99.50 Monate hindurch die Bammvollvreye gewaltsam und gewaltig in 49/ Italien Rente . . ' die >>olie zu fchrmtben, obwohl im offenbaren Widerspruch zur 4* l’wtn?ies*r , . inneren L’ane, und biet hat sich nun gerächt. Millionen sind durch ”/ "ortrifr-eseu. . . bie ivcut-lhofte Spekulation gewonnen, Millionen sind wieder oer- 1% C. Türken . . . loren worden. Ein paar Tage, vielleicht auch ein paar Wochen, Türkenlono .... werd"ii die amerikanischen Börsen, auch die Effektenbörse, wieder 4% <>rieoh. Monopo'.-Anl. in äußerster Aufregung fern, bann geht eben der Schwindel wieder 4*/,% äussere Argentiner Hlniversitäts-Machrichlen. Wien, 19. März. Unter reger Beteiligung der Universität^ unb Technischen Hochschulen Teutschlanbs unb Oesterreichs 'and heute in ber Universität bie Eröffnung des ersten beut- s ch cn Volkshochschultages statt. Bei den Verhandlungen erstatteten die Vertreter der österreichischen Universitätsstädte, sowie Vertreter aus Freiburg, Greisswalb, Jena, Heidelberg, Leipzig unb Zurich Berichte über bisher mit volkstümlichen Universitälskuyen Erzielten Erfolge. Mittags fand ein Festmahl statt, an welchem bie Mitglieder des deutsch-ö'ierreichischenVolksbildungstages teiinehmen. Professor Penck-Wien drückte den Wunsch aus, daß die Beziehungen zwischen dem österreichischen unb bem deutschen Verbände für bie Hochschulkurfe immer inniger werben möchten. Professor Fuchs- Ire! bürg betonte, baß bic reichsdeutschen Delegierten hier in Wien, bas auf diesem Gebiete vorbildlich sei, viele -Anregungen empfingen. _____________ UNS an Sie einzelnen ^lugiu-ueL .....» . ' cn t. jedes Mitglied gegen den seitherigen kleinen Einkauf jeden- sagens des er fernen Vorhanges statt. i 1 - Bild bes .Tollen Jahres" war eben beendet, als plötzlich - —----- —---- - ■— der eiserne Vorhang mit großer Gewalt niedergmg. M Vermi?chter. einer längeren Pause trat schließlich der Regisseur vor dn 'London, 20. März. Ein Lloydstelegramm aus Rampe und teilte den Zuschauern mü, daß durch einen ruch Saint Catherines Point meldet: Ter von New-Pork kommende der Aufzugskctte es nicht möglich sei, den ochang i Dampfer der Amerikanline"„New-Pork" strandete heute früh in die 5^öhe zu bangen und man daher außer Stande w . bei Kap Delahague, westlich von Cherbourg. Der Dampfer die Vorstellung fortzufetzen. kam mit Beschädigungen des Bodens ohne fremde Hilfe wieder Jena, los und landete Reisende und Post in Cherbourg. Darauf Beschwerde setzte er seine Reise nach Southampton fort. Auf der Fahrt bindung „C - - - . . ■ , ( t stich di- „N-w.Y°rk-Nachmittags unw-it Hurst C-stl° mit bem Verbot des b-ntr°g-ns^nsttmm'g• Transportdampfer „Affaye", der nut 500 Mann Truppen nach Indien ausgelaufen war, zusammen. Der »Assaye" Polizei erlitt starke Beschädigungen. Hafen von Southampton auf. gegeben, daß da§ gesunkene Unterseeboot repariert und wasserdicht gemacht und dann hochgcbracht werden soll, da toria es im gegenwärtigen Zustande infolge der Schwierigkeiten, statt au die seine Lage barbietet, nicht gehoben werben kann. hauptsächlichsten Beschäbigungen sind am Kommandoturm, an \;P cfnbt wo bem Zeichen des Zusammenstoßes nut dem Dampfer „Berwick Soldaten begaben sich mit 'hren Waff^ tn bte; » Castle" deutlich sichtbar sind. Die Prüfung des Rumpfes die Schankhäuser und zahlreiche Laden^^auSp^^^ ergab, daß im Innern des Bootes kein Teil mangelhaft ist, sodaß die Einwohner in größter Ung,. -*1 . ", öie dessen Sinken vielmehr bestimmt durch den Zusammenstoß Offiziere mußten sich ihrer Revolver bedienen, mit dem Dampfer verursacht wurde. Die Unterseeboots- Meuterei zu unterdrücken, wobei 40 S-)ldalen, aus: Einnahme für Benutzung bes Schwimmbabes 11 298 ] Mk., bes Brausebabes 2189 Mk., ber Wannenbäber । 11 106,90 Mk., ber Heilbäber 2538,80 Mk. Es gingen ferner i ein für Wäscheaufbewahrung 1188,50 Mk., für Wäsche- i Verleihung 2925,90 Mk., für verabreichtes Salz, für Seife usw. ; 998,75 Mk., für Wiegekarten 250 Mk., für Karten zur Be- sichtigung ber Anstalt 31,20 Mk., für verkaufte Babehosen, für Schwimmbüchsen 125,30 Mk., für Diverses 106,46 Mk., sowie Zinsen 207,24 Mk. — Ter Betriebseinnahme von < 82 965,95 Mk. stehen gegenüber 28 003,17 Mk. an reinen , Betriebsausgaben, zu benen noch folgenbe Posten zuzurechnen sind, die von der Brutto-Einnahme mit in Abzug kommen: Hypothekenzinsen 1680 Mk., Abschreibungen (P/e Proz. auf Jmmobllien, 5 Proz. auf Maschinen rc., 10 Proz. auf Mobilien), in Summa 4313,03 Mk. Die Ausgaben betragen somit im ganzen 33 996,15 Mk. Von den Ausgaben für ben Betrieb des Bades haben bie nachstehenben speziellen Posten ein Jntereffe. Es erforberten bie Gehälter runb 10 000 Mk., Kohlen unb Holz ca. 8900 Mk., Beleuchtung 1100 Mk., Waffer 1350 Mk., bauliche Veränberungen unb neue Herstellungen, maschinelle Einrichtungen :c. 3600 Mk., Beiträge zur Krankenkasse unb Berufsgenossenschaft 400 Mk., Versicherung ca. 350 Mk., Steuern 650 Mk., Allgemeine Betriebs- kosten 1600 Mk., Materialien zum Verkaiif 500 Mk. Die Stadt Gießen übernahm bisher, 1903 unb 1904, am 1. Januar je 4600 Mk., zusammen also 9200 Mk. Aktien. — Die Vor- stanbSwahl ergab bie Wieberwahl der bisherigen Mitglieder. An Stelle des als Landgerichts-Direktor nach Darmstadt berufenen Vorstandsmitgliedes Dornseiff wurde ber Architekt HanS Meyer neu in den Vorstand gewählt. ** E h r l i ch e F i n b e r. Am Donnerstag, gelegentlich oes Pferbemarkts, fanden drei Landleute von Großen-Linden in der Neustadt 500 Mark in Gold. Sie lieferten das Geld bei der Polizei ab, wo sich alsbald der Eigentümer, Fabrikant Gail, meldete. Ein Lehrling hatte Geld auf der .Gewerbebank geholt und eine 500 Mk.-Rolle verloren. Die ^Finder erhielten einen namhaften Finderlohn. (b) Leihgestern, 19. März. Hier schlug ein Arbeiter eine Frau, bei der er wohnte, in der Trunkenheit, als er in seine Wohnung zurückkehrte, mit einer Axt eine 41/2 Zentimeter tiefe Wunde in den Kopf. Tie Arme schwebt in Lebensgefahr. Ter Täter, der mit der Axt auch dre Haustür in Stücke schlug, wurde verhaftet. (!) Friedberg, 19. März. Der hiesige Bürgerverein erstrebt die Erbauung eines Volks- und Schwimmbades, sowie die Errichtung eines gemeinsamen Elektrizitätswerks für Friedberg und Bad-Nauheim und die Herstellung einer elektrischen Bahn zwischen beiden Städten. — Ins hiesige Hospital wurde ein Knecht aus Ilbenstadt gebracht, der unter sein eignes schweres Lastfuhrwerk geraten war. Da der Wagen über Brust und Beine ging, so ist (der Zustand des Verunglückten hoffnungslos. (s) Ulfa, 21. März. Außerordentlich vom Glücke begünstigt wurde hier ein in den allerärmlichsten Verhältnissen lebender Mann, dem dieser Tage vom deutschen Konsulat in Newyork die Nachricht zuging, daß ihm von einer SCO 000 Mark betragenden Erbschaft ein Fünftel testamentarisch von einer kürzliw verstorbenen Schwester vermacht worden sei. Der glückliche 83jährige wird hoffentlich recht bald in den Genuß des ererbten Gutes gelangen, damit er sich den Abend seines Lebens noch etwas verso. Frankfurt a. M., 21. März. Mrig.-Telegr. des „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise: Weizen Mk. 18.00—18.00, Kurhessischer Mk. 18.00—18.25, La Plata M. 17.75—19.00, KansaS Mk. 17.75—19.00, Roggen (biefiger) Mark 14.25—14.75, Gerste (Wetlerauert Mk. 15.00—15.25, Franken- selber Mk. 15,00—15,50, Safer Mk. 13.75—14.75, MaisMk. 12.75-14.00, Weizenmehl 0 Mk. 26.75—27.25, 2. Qualität Mk. 24.75 bis Mk. 25.25, 3. Qualität Mk. 22.75—23.25, Roggenmehl ö Mk. 22.50—23.00,1. Qualität 9)1$. 20.00—20.50, Werzenkleie Mk. 8.75 bis Mk. 9.00, Roggenkleie Mk. 10.00—10.50, Maiskeime Mk. 10.25 bis Mk. 10.50, Franken, Pfälzer, Ried Mk.00.00—000.0. Alles per 100 Kg. ab hier. , fc. Frankfurt a. M., 21. März, (belegt. Qrig.-Bericht der „Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen der heutigen Viebmarsi- preise. Zum Verkaufe standen: 460 Ochsen, 183 aus Ceft- reich, 38 Bullen, 7 aus Oestreich, 790 Küße, Fersen, Stiere und Rinder, aus 18 Oestreich, 226 Kälber, 223 Schafe und Hammel, 1402 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 0 Schaflämmer. Bezahlt wurde für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 70—73 M 2. Qual. CO—63 Mk., 3. Qual. 59—62Mk.: Bullen l.Qnal. 62 dis 64 Mk., 2. Qual. 59—60 Mk.: Kühe 1. Qual. 60—62 Mk., 2.C.uaL 57—59 Mk., 3. Qual. 44—46 Mk, 4. Qual. 41—43 Mk., 5. £uc.L 00-00 Mk. Kälber: 1. Qual. 84—86P-g., Lebendgewicht 50-52Pf., 2. Qual. 75—75 Pfg., Lebendgewicht 45—48 Pfg., 3. Qual. 00-00 Pfg., Schlachtgewicht 62—66 Pfg., Schafe: 1. Qual. 70-72 2. Qual. 60—64 Pfg., 3. Qual. 00—00 Pfg.; Schweine 1. Qual. 52-00 Pfg., Lebendgeiv. 41 Pfg., 2. Qual. 50-51 Pfg., Lebendgewicht 40—00 Pfg., 3. Qual. 42—44 Pfg., Lebendgewicht 00-00 Pfg. - Geschäft gut. Frankfurt a. M., 19. März. Ter Frankfurter Früh- jabrs-Pserdemarkt wurde auf die Tage vom 8. bis 13. April festgesetzt, acht Tage vor dem Frühjahrsrennen des Renn- kluhs. Die Oberleitung des Marktes hat Generalmajor z. T. v. Bardeleben übernommen. Die eigentliche Preisbewerbunq der inländischen, von ihren Züchtern nach Frankfurt gebrachten Pferde erfolgt diesmal am 5. April, vormittags 10 Uhr. Der Melde- schluß zu dieser Prämiiert,ng ist am 29. März. darf man gespannt sein. Frankfurt a. M'., 19. März. Die Automobil- Ausstellung wurde heute vormittag durch General von Chappuis in der landwirtschaftlichen Halle eröffnet. Qber- präsident v. Mndheim, welcher an Stelle des durch Trauerfall verhinderten Prinzen Heinrich erschienen war, brachte das Kaiserhoch aus. Hierauf erklärte der Herzog von Ratibor die Ausstellung für eröffnet, woran sich ein Rundgang anschloß. Die Ausstellung ist sowohl vom In- wie vom Auslande sehr reich beschickt. Frankfurt, 19. März. Wenn Herr Otto Neumann- Hofer sich mit seinem Theater im Westend nicht sehr beeilt, schreibt die „Kl. Pr.", wird ihm Direktor Julius Teltar, der früher das Hippodrom-VariStä leitete, im Ostend zuvorkommen. Herr Tellar soll sich ein Grundstück am Allerheiligentor um 270000 Mk. gesichert haben und nur noch den Baubescheid erwarten. Es soll ein „kleines Theater im Stil eines Residenztheaters" werden und 800 Personen fassen; zur Aufführung sollen in der Hauptsache Operetten, Lustspiele und Schwänke kommen. Wenn es gut geht, soll das Ostendtheater schon im Oktober eröffnet werden. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. In Lauterbach fand vor einigen Tagen eine Versammlimg von Schneidermeistern statt, welche sich in einer Versammlung zusammentaten, um ber Gefahr, welche bem Gewerbe burch bie Maß-Geschäfte einiger Firnien broht, gegenüber treten zu können. Es sollen in erster Linie bie Rohmaterialen in größeren Quantitäten eingekauft unb an bie einzelnen Mitglieber abgegeben werben, wodurch clci 6u unu<,uiuuui, wobei 40 Solbaten ver« wunbet würben. Das 2.YorkscheRegiment ist nach Prcwrw abgegangen, um bie Ruhe wieber herzustellen. Wien, 21. März. Der 40jahrige Schlachlc meister Schwabosch unb besser, Gattin rourbcn \ einem Neffen nachts im Schlafe überfallen un Messerstiche getötet. Ein 19jähriger junger Mann bas Dienstmäbchen, welche Lärm schlugen, würben ««- SmM «n» SJertrlir. N-w-wiEch-N. - Die BanmwoNpauik an der Newyorker Börse. Was 3 kommen mußte, kam. Unb in Amerika ist ja derartiges Nichts veryasier. . _ dem ist für jede Wohnungsanmeldung 1,00 Mk. zu hinterlegen. J Für die Wohnungssuchenden erfolgt die Lermittelung um entgeltlich. 2720 Es können eingestellt werden: 2710 58 2742 Milan; am 31. Dezemöer 1903 Aktiva. £ 2739 1903 ab rm f Emil Fischbach. M Die Zusammenkunft ist auf der Straße nach Alten-Buseck Distrikt Hegwald. am 2696 DamenKostümstoffe bis 496 wäre führe. jetzt Mark rm 1 grober Fisck-Eiskaften, 1 Hackklotz, 1 großer Behälter für lebende Fische, 1 Gasofen, 2 Wagen mtt rm 4J1 2740 AAroß--Rcchtcnbach, den 19. März 1904. 2721 Das Büraermeisteramt. 96 96 .96 Daher Stand der Mitglieder Ende 1903 Lang-Göns, den 19. März 1904. 48 1350 1510 550 4 18 14 18 17 36 14 119 Kassenbestand Warenbestand . oorh. Emballage Ausstände . . Ifß । M 115 cm breit schwerste Qualität Kleid früher 24 Mark 204 153 48 13 97 Buchen-Scheitholz Eichen-Scheitholz Nadel-Scheitholz Buchen-Knüppelholz Eichen - Knüppelholz, darunter befinden sich 34 rm 2,5 m lang, zu Pfosten brauchbar L. Steinhäuser Telephon 346. Neuen Baue 17. rm Nadel-Knüppelholz Wellen Buchen-Reisig , Eichen-Reisig , Nadel-Reisig rm Buchen-Stockholz , Eichen-Stockholz , Nadel-Stockholz. «jwar für eine Wohnung mit einem jährlichen Mietwert bis 300 All. einschließlich 0,20 Mt., von mehr als 300 Alk. bis 500 Alk. ein- «schließlich 0,50 Mk., und von mehr als 500 Mk. 1 00 Mk.; außer» Gewichten, 1 großer u. 1 kleiner Tisch, 3 Stühle, 5 Ballen Einwickelpapier, 1 Waschbutte u.a. S. 2. 3 Mille Zigarren, 2 Schweine, 1 Sofa, 1 Nachttisch, 1 Spiegel muö andere AiSbel. 20Ö» Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 teilweise statt. Bor«, Gerichtsvollzieher. a) Bau- und Nutzholz. Eichen-Stämme mit 31,58 im (Wagnerholz) Eichen- Gartenpfosten ä 2,20 lang Nadel-Stämme mit 14,42 fm Eichen-Derbstangen mit 0,92 fm Nadel-Derbstangen mit 8,60 fm b) Brennholz. 179 Nadel-Stämme von 13—23 cm Durchm. und 8 17 m Länge — 51,00 fm, 7'13 Nadel-Derbstangen mit 58,58 fm, 2155 Nadel-Reisstangen mit 8,28 fm, ' Wheiter: 8 rm Eichen, Knüppel: 8 rm Eichen, 24 Nadel, hiervon 12 rm 3 m lang, Misig: 200 Eichen-, 2310 Nadelwcllen, Stöcke: 8 Eichen, 56 rm Nadel. Wieseck, ain 19. März 1904. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. Groyyerzvglicht. Bürgermeisterei Gießen. _________ Mecum. Dienstag den 22. Mrz l.J., uachm. 2 Uhr, werden im Bieker'schen Saale versteigert: 1 Pianino, 1 Hochs. Buffet in Eichen, 1 Bücherschrank und 1 Herrenschreibtisch. [2724 Geißler, Gerichtsvollzieher. Passiva. Geschäftsanteile der Mitglieder. . . Kapitalschulden . . Warenschulden . < Reservefonds . . Reingewinn . . . 'Die Stangen eignen sich besonders zu Gerüst- und Baumölen, sowie zu Leiterbäumen. cZusamlnenkunft vormittags 10 Uhr im Distrikt Schmal- H, am Steinbruch. Holzversteigerrrng in den Waldungen der Hemeinde Wieseck. Freitag, den 25. d. M., vormittags 10 Uhr beginnend, sollen aus den Distrikten Hegwald, Klause und Teufelspfütze nachverzcichnete Holzsortimente versteigert werden: Es suche» Arbeit: 1 Schlosser, 1 Installateur, 1 Heizungsmonteur, 1 Tapezier, Schremer, 1 Küfer, 1 Flickerin, 1 Packer. 1 Buchhalter, 2 “auf- Mädchen, 1 Putzfrau, 1 Dienstmädchen, 2 Büreaugehrlfen, 1 Wochen- loflegerin. Auf Obiges höflichst bezugnehmend, erlaube mir einem verehrlichen Publikum von Gießen und Umgebung ergebenst mitzuteilen, daß ich alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten, wie Jftaflliontn, KnWsls- md Frudhoftzlirtiikm, öinörtcicn efm. auf das Sorgfältigste ausführen werde. Neben streng reeller sichere ich meiner werten Kundschaft gleichzeitig billigste Bedienung zu und bitte, das meinem Vorgänger geschenkte Vertrauen auch auf mich gütigst übertragen zu wollen. Hochachtungsvoll Landwirtschaft. Konsumverein ^ang-Köns e. G. m. u. H. K. K. Brücket, K. I. Wentzel, Direktor. Lagerhalter. Kremhit;- KerstciMq!! Dienstag, den 22. März, von 10 Uhr morgens ab, große Brennholz-Bersteigeruug Neuenweg 28 im Löwen. 01458 HL GaB*2e. Hermann Katz 5 Mäusburg 5. Ausgestellt im Eck-Erker. Lehrlinge: 1 Schlosser, 3 Mechaniker, 1 Elektrotechniker, 1 Kaufmann 1* Friseur, 1 Schreiner. MWer WohllNgsmlhlveis Gießtu. Garteustraße 2, Zimmer Nr. 14. (Geschäftsstunden von 8—1 und von 3—6 Uhr.) Es find zu vermieten: 36 Wohnungen von 1—9 Zimmern, 1 Zimmer zur Lagerung von Möbeln oder Bibliotheksgegenständen, 4 möblierte Zimmer. Zu mieten gesucht: 32 Wohnungen von 1—6 Zimmern. Die Vermieter haben eine Einschreibgebühr zu entrichten und Bekanntmachung. stelle des Wiegcrs an der städtisch*» Wage am Aeustadter Tor soll alsbald neu besetzt werden. Gesuche um Uebertragung dieser Stelle sind binnen drei Tagen v!lter Angabe der Gehaltsansprüche bei uns einzureichen. Gleßen, den 19. März 1904. Bullenverkauf. Mittwoch, den 23. d. M., nachmittags 4 Uhr, soll auf unterzeichneter Bürgermeisterei ein der Gemeinde gehöriger abgängiger Vogelsberger Bulle öffentlich versteigert werden. Taubringen, 18. März 1904. Gr.Bürgermeisterei Daubringen Walter. 2643 Carl Herder iVaeltf. Gustav Wittmann. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustraße 2 OBßrgermeifteretgebSube) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis l Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet. Seife: la. Kernseife, weiß, 1 Psd. 24, bei 5 Pfd. 23, bei 10 Pfd. 22 Pig. la. gelbe Seife, 1 Pfd. 23,5 Pfd. 22,10 Pid. 21 Pfg. la. Spar-Kernseife, bei 5 Pfd. 23, bei 10 Pfd. 22 Pfg. la. Schmierseife, weiß, 1 Psd. 20, 5 Psd. 19,10 Pfd. 18 Pfg. la. Schmierseife, gelb, 1 Pfd. 18 Pfg., 5 Pid. 17 Pfg. Bitte zu beachten, daß ich nur Ware mtt vollem Gewi ch« und keine Konsum-, Hochachtungsvoll Carl Hcrger II we Holz - Versteigerung. Montag den 28. März d. I. werden aus dem Lützel- Ivener Markwald (Hessen), Distrikte Schmalheck, Sandhügel uibi Strauch, versteigert: tlillllitflt. e'S.Wahrer takt tmt Fq'^ igt, daß <8 ßch w - 6in vorzeitige;' kheater sand orhangeS statt. & war eben beendet ßer Gewalt nieder 11(8« d-I N®' lCm mit, daß W- .lich sei, dm WV man daher außer M .er ä>'.' iwk ■ J x. . ) thüringischen mellen t** «n bet Umrf - tn5 „‘"einem 6«*^ ,atte, etM111 ' Kindern. offi^re^gei & iten * , .,j>e Läden «ter Angst ni#bet igjabE * £atm $ rl,gt. ri deuten^ w alter hiesigen WiH [ r - S MMMM empfehlen 258 IXrillSnse Versteigerung. Dienstag, den 22. d. MtS., uachm. 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1. Eine vollständige Laden- Einrichtung, bestehend in großer u. klemer Theke u. langem Regal, 40 25 67 32 Bekanntmachung. Die Stadtverordneten-Versammlung hat durch Beschluß vom 10. d. M. die Fluchtlinie für das Teufelslustgärtchen vom Selters- Ml^ellt ^em Punkte R des alten Fluchtlinienplans neu fest- Der Entwurf des neuen Fluchtlinienplans liegt bis zum IC. April d. I. aus unserem Tiefbauamte offen. Einwendungen Wen denselben sind binnen der gleichen Frist bei Meidung des lluüsckluffes bei uns vorzubringen. Gießen, den 19. März 1904. 2748 Grotzyerzogueye Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Die Helchelyeun'sche Stiftung. Aus obiger Stiftung find am 19. Juni d. Js. die halbjährigen Äinsen nut 525 JL an eine in Gießen wohnhaile, würdige und be- iiürstiae israelitische Familie oder Person zu vergeben. Anmeldungen werden bis 15. April aut dem Armenamt, Äeuen-Bäue 25, entgegengenommen. Gießen, den 10. März 1904. 2650 Großyerzvgiiu e ^-urg er meisteret Gießen. Eurschm ann. 550 1800 4217 2400 858 9826 108 2 110 1 109 Bekanntmachung. In das Handels - Register wurde heute eingetragen, daß die Firma „Heinrich Hof" zu Gießen erloschen ist. [2718 Gießen, am 18. März 1904. Großherzogliches Amtsgericht. WerPrivMMsäche der Ludwig Wagner Eheleute in Gießen, Privatklägern, gegen die Florenz Goffelmeyer Ehefrau in Gießen, Angeklagte, wegen Beleidigung, hat Gr. Schöffengericht in Gießen am 4. März 1904 für Recht erkannt: Die Angeklagte Katharina Goffelmeyer geb. Hudt, geboren am 24. Juli 1868, evangelisch, Ehefrau des Florenz Goffelmeyer in Gießen, unbestraft, ist schuldig zweier Beleidigungen im Sinne der §§ 185, 186, 187, 200 St. G. B. und wird deshalb zu einer Geldstrafe von je 30 Mk. — dreißig Mark eventl. je sechs Tage Gefängnis, sowie in die Kosten des Verfahrens, einschließlich der den Privat- klägern erwachsenen notwendigen Auslagen verurteilt. Gleichzeitig wird den Privatklägern die Befugnis zugesprochen, den entscheidenden Teil dieses Urteils auf Kosten des Angeklagten durch Einrückung im „Gießener Anzeiger" innerhalb 8 Tagen von Zustellung einer Abschrift an gerechnet öffentlich bekannt machen zu lassen. Die Richtigkeit der Abschrift der Urteilsformel wird beglaubigt und die Vollstreckbarkeit des Urteils bescheinigt. Gießen, den 14. März 1904. gez. Plock, H.-Gerichtsschreiber des Großherzogl. Amtsgerichts. Für die Bekanntmachung Römheld, Rechtsanwalt. 2714 -MW "Renten Nuna b»rv e,ni > . * die Rtie denitz? "man 7M9.oo, ■Sst > n Ä- unb^ . eNQmmtr. '. ■ !• LiiaL 60-69 M., • ICual 41—43 Xv Sehenbqeroiiiij.' Ä -I? 5 W, Lchafe: l.Cui- W 50-51 -coendgewichl OO-äj tut. Ter ifcanfricr '■ am die Tage Do?. - lem Fruhjahrsrennen \i llles bat Qeneralmc.- eiqentlicbe Preisbrir-ü. acb Frankfurt qebrattr" muttagS 10 Uhr. n 29. Mäfi. DaLriAev. qer 'Beteiligung der Ur- llchlauds und Ctiltm. iinung de? trfter i statt. Bei ben Vechr ichiicken Universität: d, )ena, Heidelberg fc volkstümlichen Uniöeifilü n fststmahl statt, m irddr en Volksbildung?^ «» !- löunfch aus, baj in dem beutldjen feie hir rben möchten dsdeulichen ’itt vorbildlich h, Gcschäfts-Uebergabe. Hierdurch die ergebene Mitteilung, daß ich die von meinem fei. Manne seit 25 Jahren betriebene Tirrnst- und Handels - Gärtnerei verbunden mit Blumeu-Binderei und Samenhandlung (Kirchenplatz 9) an Sem Gustav Wittmann Ws SM verkauft habe. Derselbe übernimmt mit dem Heutigen das Geschäft und wird e§ unter der Firma Carl Berger NacM=s Saoslat? weiterführen. Indem ich für das uns entgegengebrachte Vertrauen bestens danke, bitte ich, dasselbe auch auf meinen Nachfolger gütigst übertragen zu wollen und zeichne Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1902 Während 1903 gingen zu . . 2736 Bekanntmachung. Betr.: Reorganifation der Sicherheitspolizei in Bensheim. Mit dem 1. Juli 1904 tritt die für die Stadt Bensheim beschlossene Reorganisation des Polizeidienstes in Wirksamkeit urd sind bis dahin die Stelle eines Polizeikommiffärs im!d 4 Schutzmann-Stellen zu besetzen. Bewerber, welche bcm in der Bekanntmachung vom 25. April 1903, die Aus- Wrung des Gesetzes über die Besoldungen der Gendarmen ml!» die Polizeikosten betr., enthaltenen Bestimmungen entsprechen, werden ersucht, sich bis zum 1. Mai 1904 unter Vorlage der erforderlichen Nachweise bei uns zu melden. Die Schutzmann. Stellen smd Militäranwärtern Vorbehalten. Die Gehaltsbezüge sind wie folgt geregelt: 1. für den Polizeikommiffär beträgt der AnfangSgehalt 2000 Mk., welcher alljährlich um 60 Mk. steigt, bis der 3200 Mk. betragende Endgehalt erreicht ist, und 2. für die Schutzmänner beträgt derÄnfangsgehalt 1100 Mk. und der Endgehalt 1700 Mk.; der letztere wird durch alljährliche Steigerungen in Höhe von 30 Mk. erreicht. Der unwiderruflichen Anstellung der Schutzmänner geht tret V2 jährige Probezeit voraus. Zur Erteilung jeder gewünschten Auskunft sind wir jirme bereit. BenSheim, den 17. März 1904. 2715 Großherzogliche Bürgermeisterei Bensheim. Dr. Frena y. 2 landwirtsch. Knechte. 2 Taglöhner, 1 Viehfchweizer, 1 Spengler, 2 Schmiede, 4 Bau- und Möbelschreiner, 2 Holzbildhauer, 1 Friseur, I1 Schneider, 1 Glaser, 14 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Bereife rin für eine Cigarrenfabrik. Lehrlinge: 8 Schlaffer, 2 Installateure auch Mechaniker, 2 Buchbinder, U Tapezierer, 4 Schreiner, 2 Drechsler, 3 Bäcker, 1 Metzger, 11 Elektrotechniker (Boloniär), 1 Friseur, 1 Schneider, 2 Glaser, Ü Schuhmacher, 1 Weißbinder und Lackierer. Jft 1892 29 5313 98 114 25 2505 80 9826 32 2725 Oie Schlage des* Freuen W Vorverkauf bei Herrn Challier und abends an der Kasse. Allendorf a. d. Lahn, 21. März 1904. Frankfurter Strafe 89. 01456| Ein älterer, tüchtiger Der Vorstand. <_■ © s W Rendel (Hessen). März 1904. Emil Fischbach. Rsekarbeiter Paderborn. März 1904. 2635 aufmerksam gemacht. Mainzlar. to itnf-.OScrmije ... i. 3n uei intCTCii H WAWKesiiA Verschiedene;' ■ i '.ii ön knuteit Gießen. 01461 Gießen. 2744 geben. 2722 i .-ÄM Ätliuiii! itt GrosseW ohltätigkeits-1 Geld-Lotterie der Krankenpflege-Anstalten vom Roten Kreuz, Strassburg i. E 2342| Fünfzimm.-Wohnung und Dreizimmerwohnung zu Statt jeder besonderen Anzeige Anns, dohn Louis Hata Verlobte. per 1. April gesucht. W450 Louis Becker, Gärtnerei. Fahrrad zu verkaufen 01428s L>iuter der Westanlage b. tomiijit» Break oder Lauterbacher Wägelchen zu kaufen gesucht. Offerten unt. Nr. 01452 an die Exped. d. Bl. Ein unverheirateter tüchtiger mr Knecht . am liebsten vom Lande, gesucht. 01438 Pulvermühle. I 1 Die Geschwister* Schauspiel in 1 Akt von Goethe Gebrauchte Fahrräder gut erhalten und tadellos in den Stand gesetzt, verkauft billig [2096 Fr. Leo Naclifl. C. Herber. TWige Lchnciöcr gcslcht ]| Geschäft sucht Berkäuferin. 2078s Walltorstraße 6 mit oder ohne Wohnung zu ver- mieten. Näheres Kreuzplatz 8. 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