Donnerstag 31. Ammar 1904 154. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 17 Erschein: tögfid) mit Ausnahme deS Sonntags. Di „Gletzener Famtlienblättrr" werden dem Anzeiger viermal wöchentlich betgelegt. Der »hessische Landwirt" erscheint monatlich einmal. o O «erantwortlich tot 6en «S^nietn® Ms ffiimner ZNMKW W M Q y V' M Unwerfttalsdructerci (Ptttich Erdens Pietz«, General-Anzeiger, Amt;- und Anzeigeblatt für den Urei; Eichen. rsne telüt eingegongen waren, sandte Bis- Tatze-,tg." zieht in der heullgen Menda nsgave«erg ie^nV als gUlich- Arbeiter Aseücn, Gehllsen, marck am 24. April 188t sein berübmtes Telegra mm zwlschen den wiÄschaftllchen MchEigeni des L-t-alS n ^^biter), Lehrlinge ufro., als Taglohner und Hand- nach Kapstadt, welches den Schutz des TeulsäM Reiches sekretar» Grasen PoI "dowsky und deo preußrsch^ ^ster oder als Gesinde Dienste verrichten. o E Ser« über die Liiderch scheu Erwerbungen bestätrgte. Auch Eng- nanzinmisters ^rhrn. v. Rh."" b^>r, auf Gr d^ ^ichxrungspslicht unterstehen alle Privatangeitellten ohne land mutzte dies im Junr desselbe.e Jahres anerkennen, längsten 'P°A°mentsreben derbeiden Reg,eru^-mn^, verschieb des Gehaltes. 6. Als Altersgrenze gilt nach Zwei Korvetten gingen nach Angra Pequena — einer der- der. ^.en ^gens VoiadowsW wie seine "Beantwort- nnten 18 Jahre, nach oben 40 Jahre. 7.^ Folgende Persien hatte eine neue Lüoeritzsch^ Expedition von F-ach- speziell dann, daß ^ofaboi^ ä freiwillig die Versicherung etnzu- euten an Bord und stellle am 7. August das ,Lüderitz- uug der konserv^ven Anfrage ubeU so lange sie das 40. Lebenswahr nicht vollendet nach Eemni!,. sonderri in seinem Wesen bestand seine Größe. deutschen Erwerbungen in Südwestasrika so ziemlich be- 2. Gewährung des Reichszu- für jede von der besonderen Kassen- einrichtung im Rahmen des jetzigen Jnvatidengesetzes zu ge- der ^apregierung, tu». ---------------- ----- - Auswärtigen Amt in Berlin eine lebhafte Korrespondenz über BesitzrechtStitel entspann, erwarb Vogelsang einen zweiten Streifen Landes und Adolf Lüderitz schiffte sich nach Kapstadt ein. Nachdem die im allgemeinen gun- w Berlin wegen des Schutzes eventueller Erwerbungen und rüsiete dann eine Expedition unter H e in r i ch V o g e 1- jang aus, welcher 1883 in dem fast menschenleeren Angra pequena vor Anker ging, wo er sofort eine Faktorei erdichtete. Mft dem Nama-Kapitün I o s e f F r ej) e r i a s von Betbanien schloß er einen —o, , er gegen '3aren im Werte von 2000 Mark und 200 alte lachen Gewehre den 2 deutsche Mellen langen und 5 Mellen s fchllfe tiefen Küstenstreifen von w Hoheitsrechten für Lüderitz eintauschte dennoch schönsten Bildern gehören der Spazrergang (an den Basteien Wiens) und Ritter Kurts Brautfayrt. Von besonderer Bedeutung für Wien smd dre rzreslln m ver Wiener Oper, ©ein Leben sei kurz dargestelll. Aus einer angesehenen östreichischeu Beamtensamilie entsproßen, v^- lebte er in Wien eine glückliche, wenn auch ein bischenn ärmliche und melancholische Jugend. Seme schönsten innerungen knüpfen sich an das Mondschemhaus bei Der Karlskirche, m welchem er wahrend feiner Studienzeit wohnte. Als er entschlossen war, sich ganz der Malere^ zu widmen, ging er nach München, wo er m die Um- aebung des Cornelius ausgenommen wurde. Sehr bald wurde er zur Ausschmückung der Bibliothek der Königin herangezogen. Tann erhielt er einen .Rus nach K a r l s - ruhe, wo er den Antikensaal, die Runsthalle und den Sitzungssaal der ersten Kammer ausschmuctte. Aach 1 einer Verheiratung lebte er 1844—1847 in Frankfurt a. M. 1848 kam er als Professor an die Münchener Akademie. H-ur Staatsbauten wurde er jedoch nicht herangezogen, da er zu wenig Höfling war, um König Ludwig, der feine Kunst mit dem Worte „Altdeutsch" abtat, umzuftimmen und für sich zu gewinnen. Für die Revolution von 1848 hatte er wenig Sympathie. Er schmückte die Wartburg nm Szenen aus dem Leben der hl. Elisaveth aus. Vor ver religiösen Malerei hatte er eine gewisse Sdjcu. „Einen zweigeteilten Bart kann ich so gut malen wie em Anderer. Aber einen Christus zu malen, dazu muß man em ckuderer Mensch fein als ich." Teniwch malte er tue Allarbiloer in der Münchener Fraueilkirche und schmückte die Reichenhaller Kirche mit schönen Fresken. Gegen das Ende seines Lebens war^ ihm die laugentbeyrte volle Anerieunung in Fülle »uteit. Ul fiarb zu München im Februar 1871. In München ist ihm ein Tenkmal errichtet. Bedeutende Schüler hat er teilten an Bord und stellle — . - land" offiziell unter deutschen Schutz. Noch m diesem, sowie im folgenden Jahre erwarben sowohl Luderch Agenten wie auch die deutsche Regierung einige Gebiete. Die Firma Lüderih entsandte geologische, botanische und bergmännische Expeditionen, welch letztere jedoch nicht die gehoffte Ausbeute von Edelmetallen vorfanden. Auch andere deutsche Kaufleute und Glücksritter versuchten jetzt ihr Gluck, ^m Oktober 1895, wo es der Regierung gelang, auch mit dem Häuptling Maharero einen Vertrag abzuschließen, sind die befänden. Während sich nun zwischen ^^^^^"der Gefahr zudem noch in Kapstadt befand, cm gestellten und den Arbeitgebern wie un ^nvcuwenge,ey dem englischen Kolonialrninifter und dem beim Herannayen der ^esayrzum-ul i ö ' Hälfte getragen. 4. Begriff Privatangestellter: Als f " ' Privatangestellte im Sinne dieses Gesetzes gellen Personen, welche gegen Gehalt in Privatdiensten oder bei staatlichen, Man schreibt «iJÄ, Janu«: Tas Organ des „Bundes der Landwirte , die "Msch stonsberechtigung ausgestatteter Stellung beschäftigt sllid, zieht in der-heutigen | gewerbliche Arbeiter (Gesellen, Gehilfen, Seine Lehrer waren Ludwig v. Schnorr, Kupelwiesn und Cornelius. Seine Sujets nahm er äußerlich mll Vorliebe aus Sagen, Märchen und Legenden; m Wahrheit benützte er dieselben meist, um darin sein eigenes Leben zu allegorisieren. Er war ein Gelegenheitsmaler, wie Goethe ern Gelegenheitsdichter; seine glückliche und ferne unglückliche Liebe, seine Freundschaften und sonstigen Erlebnnisft, seine Natureindrücke sprach er m fernen Bildern aus. Er liebte es auch, die Porträts seiner Freunde uno Kundinnen so oft als möglich anzubiingen. ^v kehrt hauftg das Bild Schobers wieder, dem er in leidenschaftlicher Freundschaft zugetan war, das Bild Schuberts, dessen „Geliebte er war die Bilder Grillparzers, Bauermselds, des Frerherrn v Feuchtersieben re. Tie Musik spielt eine große Rolle rn seinen Werken, die nicht nur in dem sogenannten B de nach Art einer Syuiphome komponiert sind. Von mufi> falscher Wirkung find z. B. die parallelen Bilder, welche ÄLiKes Werk „Tie schöne Melusrne", beginnen und chließen. Ta weilt die schöne Nixe mit ihrem em bischen ins Romantische veränderte knofpeuartigen Rafaelfchen Madonnenkopse in ihrer kleinen Grotte, erft so sehnfrichtig nach Erlebnissen, und doch äußerllch ganz gleich. Sä-wind ist ein köstlicher Erzähler, anfangs verrocit chn dieses Talent, er erzählt allzuviel in seinen. Bildern, die ohne Kommentar nur halb zu verstehen sind. Später lernt er sich weise* m beitfcränien Seine 5)ar'Ptwerke sind die Aquarell^yklerr Meluiine" (im Wiener Hosmuseum) und „Die sieben Raben (vom GroMrzog von Weimar mn 70C-0 Gulden angetauft), sxud.) die Märchen vom Aschenbrödel und vom Dornröschen behandelte er. Er tann mit Recht als tlasfifcher -^caler des deutschen Märchens bezeichnet werden. ^Zahllos sind seine Fierten, Oelbilder (größtenteils in der ^chaagalerie), Aquarelle und Illustrationen. Sehr e ann ^des I nickt herängebildet und konnte es nicht, beim nicht in seines tsu - ffssswt ää Äiawu-»i— *i- s-—•*. Interessen der uSfu h r besangen sei, wahrend Fr > . ” r^ren und nicht fest angestellte Buchhalter; b) Lehrer, Rheinbaben der Industrie den Rat erteilt• e 1 lveIdje, ohne fest angestellt za sein, wissenschastlichen oder größerem Maße a^ b^her chr Dlgenmeel °u dt° st l g I ch V unterricht erteilen, Musiklehrer, vprechlehrer, und im preuß. Abgeordneteichauz all^dings auch a Schriftsteller, Korrektoren, Personen, welche freie Künste KstLL (Schauspieler, Pianisten us«.), ohne sich in sester Zum 100. Geburtstage Wsritz von Schmmds. I Moritz v. Schwind, dessen WO. Geburtstag heute (am 21. Januar, an allen Kunststätten gefeiert wird, ift vielleichr der einzige in Wien geborene große Künstler, der ruemgäenj annähernd die Idealisierung des sogenannten Wiener Typus repräsentiert. Was sonst cm Genies aus -wiener Boden.hervorgegangen ist, steht im schärfsten (&egenjü$ ju der unbekümmerten Flottheit und Heiterkeit, welche den Bewohnern dieser Stadt den Namen der Phaaken zugezogen hat. Tie größten Künstler, welche Wien hervorbebracht hat, tief melancholischer Art, und ihre einzige Beziehung zum Natioualcharaller besteht in einem gewissen Energiemangel. Man müßie sagen, das Wiener Wesen vertrage eine .yebung ins Geniale nicht ohne umzuschlagen, wennn es nicht doch eben einige Männer gäbe, die dieser Behauptung widerstreiten. °>u diesen gehört Schwind. Wienerisch ist seme Freude an der Farbe, die ihn trotz Cornelius Nicht verlassen hat an prangenden Festlichkeiten, ferne musikalische Art, seine Lust 511 raisonnieren, die jedoch nie ins skeptische übergeht imb vor geheiligten Traditionen Halt macht, seine gesunde und liebenswürdige Natürlichkeit, die bewirrte, daß er bei all " Romantik niemals 'den Boden unter den Fußen verlor Eben aus diesem Grunde ist er von allen deutsch- comaniip n Nialern vielleicht der einzige, der in bie ©tmg= kett übergehen wird. Er hatte das Glück, ziemlich, früh die Richtung seiner Eigenart, das Wesen seiner Originalität ,u erkennen imü sich den zahllosen Einflüssen, Mustern und ^Äen die in jener eklellitchen Zeit von allen Seiten aus den Künstler ein strömten, einigermaßen gewappnet gegen- überzustellen Prägnant und mit einem gewissen wtoij St er bt aus, wenn er von seinem Aufenthckt rn Rom -»i-räbll- Ick aina in die Sixtrna, schaute mn den Machet-- Angew an unp wanderte nach Hause, um an Ritter Kurt tu arbeiten." - —------------ 20 Jahre Aeutsch-Südwestafrika. recht versteht, dürste die Vergänglichkeit dieserGunst und . - dieses Beifalls kennen. Tenn Jahre hmdiirch ist das hohe ®a Lüderitz nicht genug eigene Mittel besaß veranlaßte V^^n^des^rasenP°tz°d°w-kY^sur die ^ndwrrtscha^ ni"s°Mch ast fk?S^dwestafrMgekründ°i entwurs' erschien und die bekannten Enttäuschungen her- . wurde Den Vorsitz hatten der Herzog von Uje-st, Dr. vorrief. r» •<> aber später auf 2 Millionen erhöht. Um die Schiffbarkeit Die Bestrebungen, bie darauf abzielen, für die Privat- des Oranjeflusses zu erproben, begab sich Lüderitz irn Früh- cmgestellten eine staatliche Pensionsversicherung herbeizu- johr 1896 noch einmal nach der jungen Kolonie. Mit einem ;ül)ren/ s^d um ein gut Stück gefördert worden. Der । kleinen, tragbaren Boote befuhr er den Unterlauf dieses Hnuptausschuß zur Herbt-i,ür)rung einer solchen Versicher- Stromes, versuchte vergeblich, die Barre zu forcieren unb I ung ha^ Berlin eine Sitzung abgehalten, zu der auch trat im .Oktober die Rückfahrt von der Alexanderbai nach einige Reichstagsabgeordnete der Parteien erschienen waren, Angra pequena an, wo er s ei td e m v er s cho l le n ist. I^ie den Forderungen geneigt sind. Es waren anwesend die So endete die Laufbahn des Mannes, der der e i g e n t-1 Reichstagsabgg. Patzig, Bartling, Dr. Beck er- I Heb e Begründer von Deutschs udweslafrika ist. Offenbach von den Nation a llib eralen, p-reiherr (3 u dem Auf st and der Hereros.) Anläßlich der Unruhen in Teutschsüdwesta-rika dürfte es interessant sein, daß es Heuer gerade zwanzig Jahre sind, sell Deutschland in diesen Gebieten, die allein anderthalb so groß siitd wie das Mutterland, festen Fuß faßte. Am 24. April 1881 stellte nämlich Bismarck die Erwerbungen' der Bremer Firma Lüderitz unter deutschen Schutz. Das Jahr 1884 ist überhaupt epochemachend für de n deutschen Kolonialbesitz. Damals wurden gleichzeitig ausgedehnte Erwerbungen in Südwest- und Ost- afrita, in Kamerun unb" in Ocecmien in Angriff genommen und derart in kurzer Zeit ein Kolonialbesitz von 2.4 Millionen Quadratkilometer, also in der vierfachen Größe des Deutschen Reiches, erworben. Vor zwanzig Jahre n besaß Deutschland fast gar keine Kolonie - ■ . . . - - - - , , », und heute nimmt es den dritten Rang unter den Kolonial- Während des ganzen Bestandes der Kolonie hatte ^^ch,^h ofen von den Kons er v at iv en, Sittart, mächten ein. Deutschland mll den eingeborenen Stämmen zu kämpsenn. , hr ger, Nacken, Gleitsman n vom Zen- Was speziell Südwestafrika anbelangt, so haben sich Der mächtigste zu den Bantunegern zahlende Stamm der trum> Am Samstag hatten sich die Mitglieder des Au^ freilich schon seit ca. 100 Jahren Deutsche im Dienste Hereros widersetzte sich anfangs unter seinem Häuptling schusses ans ein allgemeiries Programm geetNigk, und dieses der Kullur nm düse Gebiete bemüht. Bereits un Jahre Maharero Arero der Besitzergreifung Deutschlands ^ Programm wurde mit einigen redaktionellen Aenderungen 1805 werden deutsche Dcissionäre in Südwestafrika, fünften. Seit er sich jedoch 1885 gefügt hatte, waren die ll^n den anwesenden Abgeordneten gu.gchmüen. Damit ist Dienste der Lo-ndoli Missionarh Soeieth, erwähnt. 1814 ^^mierigfeiten, welche dieser Stamm gelegentlich machte, Angelegenheit in ein gewisses partamentariscqes Sta- grünbete einer dieser Deutschen, Namens Sch in eil er, relativ unbedeutend. Biel gefährlicher war der Hottentotten- ^um getreten. Es ist erfreulich, daß bei allen Parteien der sich übrigens auch durch die Herausgabe eines Wörter- stamm der Namas, der unter Führung Witbois und mu uebereinstimmung herrschte, es dürfe, obgleich man fetzt rni buches der Landessprache verdien^ gemacht hatte, d.e Sta- Unterstützung des Engländers Lewis den deutschen Besitz N^ch^amte des Innern den Wünschen noch nicht sehr wo^- tion Bethanien. Im welleren Verlaufe der Jahre zogen ernstlich bedrohte. Erst 1896 wurde Witboi endglltig vorn sollend gegenüber zu stehen scheine, m der Agillltion nicht die MissionLändler ins Land, welche hauptsächlichVceh-I ^o^brneur Francois geschlagen. ! nnchg?ialleii werden, und es werde, wenn auch nicht zu transpvrte nach der Kapkolonie unternahmen, schließlich —------ - -----bald, ein Erfolg zu verzeichnen fern, ^eiherr v. Nicht- verlegten sic sich selbst auf den Handel urck gründeten Nolltlscht (LÜge^ldjaiL Hofen verglich den Ausschuß mll ernem Kwp g^ste, der das 1863 in Barmen mit 708000 Mark die Missivns- Kckin'stabelle des Kaisers Klopfen nicht unterlassen solle; Zentrumsabge^dnete h a n d e l s a k l i e n g e s e 11 s ch a f t. Diese zog junge Kauf- D,e SchMstadelle Mi waiiew. machten einige praktische Vorschläge uno Aog. Patzrg hob leute nach Südwestafrika und richtete auf allen ihren Sta-! ^_an schreckt uns - rittättiaes Zusammentreffen ! hervor, daß die Vereinigung der bürgerlichen Parteien, tionen Handelswulore ein. Die Gesellschaft war jedoch ge- _ &nnaLUT hh^m weXtaa t)ie Neueste Schiffstabelle wie sie sich hier zeige, eilte Bürgschaft jur dw Verwirillch- Ätounaen nach fünsjähriaem Bestände zu liquidieren, ^rie l daß vom Kaiser d m , R.nti-sp hip Marinever-1 una nicht unbescheidener Wünscke der bürgerlichen Arbeiter hoa -KAnthpa PhPHtuPifpr förtoerbunaen I eignung der Tabelle gerade jetzt als nnen Hinweis Stimmung, die unter den Teilnehmern der Versamrn- die Notwendigkeit der Vermehrung der deutschen Auslands- E 'srininiung, uve ein Teil der großen _____ 2000 «lark und 200 alte Suftanbe b«er[*einen unb 5^nterbliebeneu-Verstch-rung der Prwatangestelltei- Meiten langen und 5 Mellen «n:3« ^3 S* besondere Kassenellüchtung gemäß § 10 des Jnva. Angra pequena mit fämtli4«n tefeen. Sn Beifusbaren Sgn ä I I schassen. 2. Gewährung des Rerchszu- eiillauschte. Bogelsang hißte >°tzt nrcht and, wem. d^Uvrcklnng^er Drnge amruc^ l^^s iebe BDn bcE besonderen Kassen- nun die drulsche Flagge rn Angra pequena und bedeutete sei » , Muttchen Interessen nicht ausschließlich dem einrichtung im Rahmen d^ jetzgen ^nvalrdengesctze-zu geben bald darauf erschienenen Engländern, daß sie aui Kon(^6oot Habich? anBc'traut, das sich währende Rente. 3. Dw Vertrage werden von den Prw,^ deutschem Boden befänden. Währe-ch sichnun zwischen lt Ich ch» b Gefahr zudem noch in Kapstadt befand, ^gestellten und den Arbertaebern E ^nvalidengesetz Stellung zu befinden. 8. Weiterversicherung (auch der Stellenlosen) wie im Fnvalidengesetz. 9. Die Versicherungspflichtigen werden in mindestens fünf Gehaltsklassen eingeteilt. 10. Gegenstand der Versicherung ist: a) für den Versicherten der Anspruch auf Gewährung einer Invaliden- bezw. Altersrente; b) für die hinterlassene Witwe und die Waisen eine Witwenrente bezw. ein Erzrehungs- Leitrag für die Waisen. Invalidenrente erhält der Versickerte nach Maßgabe des Invalidengesetzes. Al.e.srente eryalt, ohne daß es des Nachweises der Erwerbs..u.ähigieit bedürfte, derjenige Versiä)er,e, welcher das L0. Lebenswahr vollendet hat. Der Anspruch auf Witwenrente er.sicht im Falle der Wiederverhciratung, die Er^,i.n,uugsbeitr^ge werden bis zum 16. Lebensjahre der Waisen gezahlt. 11. Der Ausschuß wünsct-t, daß die Leistung.» der Versicherung annähernd die Höhe der Pensions- und Hintech i.berun-Le- züge der Staatsbeamten der entsprechenden Grhal.sklasse erreichen. 12. Behandlung der Kranken sowie der Heit- verfayren wie im Invalidcngesetz. 13. Angestellte, die bei einer vom Reichsaufsicl)tsarnt für die Privatversicherung zugelassenen Kasse vcrsictMt s.nd, sind von der Zugehörigkeit zur staatlichen Peusivnsanstalt |üc P iv. t ng-neltce bereit, sofern die Kasse die MinöestlciitUngcn der staatlichen Anstalt erfüllt. Akü 5jt.1i i)l Hili) Land. Gießen, 21. Januar 1904. •* Erklärung. Wie wir hören, hat unser „Die Professur ©cf* überschriebener Artikel vom 18. Januar die Meinung erweckt, derselbe sei auf Mitteilungen aus dem Großh. Mmistcrium des Innern zurückzuführen. Wir wollen demgegenüber fcststellen, daß das Ministerium dem betreffenden Artikel völlig fernsteht. — Frödcric Lamond (der in der vorgestrigen Nunimer durch einen Druckfehler einmal zu „Lamborg" geworden war) als Klavierspieler. Im Jahre 1893 erregte in Berlin Lamond als junger Pianist allgemeines Aufsehen, zugleich aber auch als Komponist, indem ihm Gelegenheit geboten war, eine Sinfonie eigener Komposition vom philharmonischen Orchester vortragen zu hören. Bald darauf spielte er in einem der größeren Konzerte der Königlichen Kapelle ein Beethoven'fches Klavierkonzert und bot damit eine Leistung vollkommenster technischer Meisterschaft, welche ihm den Nuf eines ausgezeichneten Bcethovenspielcrs begründete. Lamond zeigte sich hier, wie in der Folge, hauptsächlich in der ernsten Pflege seiner Kunst, nicht etwa nur in der Heraus- arbcitung gleißender Virtuoseneffekle. Aber nicht nur in der Wiedergabe Beethooen'scher und Bcahms'schcr Klavicrwerke, sondern auch als Interpret moderner Klaviermeisler hat sich der schottische Klaviervirtuose als genialer Schüler Franz Liszt'S gezeigt. Er gilt geradezu auch als Lisztspieler par excelleiiee. Neben einer ungewöhnlichen Begabung als Reproduzierender ist er auch selbstschöpfcrisch mit Erfolg tätig gewesen, so daß er als ein in jeder Beziehung hervorragender Musiker gilt. Kein Wunder, daß er allenthalben, wo er sich in Konzerten produziert, von der maßgebenden Presse mit Bewunderung erwähnt wird. Heutzutage kennt jeder gebildete 2) hi fiter und jeder, welcher als iniisikalisch gelten will, den Namen Lamond. Lamond wurde ain 28. Januar 1868 in Glasgow (Schottland) geboren, zunächst von feinem älteren Bruder (einem gediegenen Klavierlehrer) unterrichtet, bildete sich aber zugleich als Violmspieler, Oboespieler und Organist aus, war auch längere Zeit in Glasgow als Organist tätig (1880—82), im September 1882 kam er zuerst nach Deutschland und zwar nach Frankfurt tu M., wo er unter Max Schwarz u. a. noch weiterstudierte; im Herbst 1885 weilte er bei Liszt in Weimar und begleitete denselben nach Rom und London (bis 1886), von 1886 ab lebte Lamond abwechselnd in London. Petersburg, Glasgow und Frankfurt a. M. und unternimmt von hier aus seine verschiedenen Kunstreisen. — ES sei bei dieser Gelegenheit nochmals auf den am Sonntag bevorstehenden Kunslgenuß hlngewiesen, den sich kein Musikfreund entgehen lassen sollte. Lamond hat ein Programm gewählt, in welchem er für jeden Hörer etwas bringt. Patronat und Theologie. In dem gestrigen Artikel, der diese Spitzmarke trägt, ist ein Druckfehler enthalten. Es muß heißen: „Wichtiger ist zu bemerken, daß auch dieser maßvoll und verständig gehaltene Artikel" rc. r Mainz, 19. Jan. Nach etwa 2'/zjähriger Bauzeit ist die neue Rheinüberbrückung hier, durch welche eine direkte Verbindung zwischen Mainz und Wiesbaden geschaffen wurde, nunmehr sertiggestellt, und nach einer Mitteilung der hiesigen Eisenbahndirektion wird der Verkehr darauf wahrscheinlich den 1. Mai eröffnet werden. Mit der Eröffnung des Verkehrs wird, wie gleichfalls die Elsenbahndlrektion nut» teilt, eine Reihe von Verbesserungen wie auch Verbilligungen eintreten. Die von Kastel rechts abzweigende Strecke nach Bischofsheim mit der neuen Mambrücke oberhalb Kostheim ivird nur dem Güterverkehr dienen, da es sich hier hauptsächlich um die Entlastung des Mainzer Tunnels handelt. Ter Güterverkehr zwischen den niederrheinischen Stationen und Baden, Bayern und Württemberg, der, soweit er rechtsrheinisch erfolgt, seither über Frankfurt geleitet wurde, geht künftighin über Bischofsheim. Außer auf den Güterverkehr ivird die neue Rheinüberbrückung auch einen merklichen Einfluß auf den Personenverkehr ausüben. Die Eisenbahngeographie des engeren und weiteren Verkehrsgebietes von Mainz erhält, nach der Mitteilung der Eisenbahndirektivn, ein ganz anderes Gesicht, die Fahrpreise von Mainz nach Wiesbaden werden, der längeren Entfernung halber, etwas höher sein als die künftigen von Kastel nach Wiesbaden, aber beide bemißt man schon nach der Lage des neuen Bahnhofes in Wiesbaden. Ter Personenverkehr zwischen den rechtsrheinischen Stationen unterhalb Wiesbaden wird von Mainz aus über Wiesbaden geleitet, insbesondere werden die Fahrkarten nach Koblenz re. zum heutigen Preis auch zur Fahrt über Wiesbaden—Rüdesheim berechtigen. Während der rechts- und linksrheinische Verkehr mit dem Süden in Frankfurt zusammenläiift, liegt künftig der Treffpunkt beider Bahnlinien schon in Mainz. Nach den Rhemgau-Stalionen giebt es von Mainz Fahrkarten über Wiesbaden, doch wird nicht der volle Weg Kurve—Wiesbaden—Biebrich—Mosbach zu Grunde gelegt, sondern nur eine Entfernung von 5 Km. Vermischtes. • Berlin, 19. Jan. In den Weihnachtstagen traf in Berlin ein Elbkahn cm, der in 422 Kisten ein wertvolles Geschenk des Sultans an den Deutschen Kaiser, den kulturellen Schmuck der Fassade des Schlosses M'Schatta, enthielt. Die Kisten sind in den unteren Räumen des seiner Vollendung entgegen gehenden Kaiser Friedrichmuseums untergebracht worden, wo ein Raum zur Aufstellung dieser eigenartigen Kulturen hergerichtet werden soll. Die Ruinen von M'Schatta liegen etwa drei Tagereisen östlich von Perusalem an der Pilgerstraße von Damaskus nach Mekka, hart an der Grenze der von den Beduinen bewohnten nordarabischen Wüste. * Hamburg, 19. Jan. Der Dampfer „Commercial", von New-Castle nach London unterwegs, ist infolge St u rms in der Whitby-Bai gesunken. Von 15 Mann Besatzung sind 12 ertrunken. — Der Flensburger Dampfer „Fortuna" ist ebenfalls infolge Sturms nut 13 Mann in derN 0 rd - see untergegangen. "Humoristisches. Im Diensteifer. Bürger- meister (zum Feuerwehrkommandanten): „Aber, Herr Hauptmann, dort prügelt sich ja die Feuerwehr!" Kommandant: „Da wird halt jeder wieder zuerst retten wollen!" Kunst uiiö ZölstevtHujt. — Ferdinand Ritter v. Mannlicher, der Erfinder des M a n n l i ck e r g c w eh r e s, ist am 20 d. M. in Wien plötzlich am Herzschlag im 56. Lebensjahre gest 0 rbe n. Mannlicher war 1848 in M ainz geboren, wurde Ingenieur und trat in die Tienste der Ocsterreichijchen Nordbahn, deren Oberingenienr er bis 1886 war. Neben seinem Veriü beschäftigte er sich seit 1878 mit der Geivehrkonstruktion. Namentlich die Erfindung des kleinkalibrigen Mehrladers Hal ihil berühmt gemacht. 1899 wurde Mannlicher in das österreichische Herrenhaus berufen. Markte. Limburg a. d.L., 20. Januar. F r n ch t m artl. Durch-- chnitlspreise pro Malter. Roter Weizen 13.40 Alk., weißer Weizen 00.00 Ä, Korn 9.70 Mk., Gerste 8.60 Mk., Haier 6.04 ML., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 00.0 Mk Metern oiDtfiiaie der Station Gießen. 9 anuar 1904. 12 o p q x c Temperatur der Lust 1________________________________________________ Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke 'Vetter 20. 226 759,0 — 0,6 4,4 79 NE. 4 Bcd. Himmel 20. 926 759,2 757,2 — 0,8 3,6 80 NNE. 4 21. 736 — 1,1 3,7 82 N. 2 v e Höchste Ten pcratur am : 9. bis 20. Jc nuar - - 0,3" C. Niedrigste 19. „ 20. „ - - 3,2 * C. Wetterbericht vom 20. Faunar 1904. Verlaut der Witterung von Dienstag bis M i l 1 w 0 ck. Tas nördlich von unserm Gebiet lagernde Hoch hat sich erheblich verstärkt und bedeckt ganz Mitteleuropa. Ueber Italien lagert immer noch eut Ties, an dessen Nordrande ganz flache Teilttefs entivickell sind, toekche Trübung und unbedeutende Schneeialle her- uorvuien. Unter dem Einflüsse der aus dem Hoch ausströmenden mit) dem Ties zufließenden Nordwinde sinkt die Temperatur. Ter Kern des Hochs scheint sich nach Osten zu verlegen; cs würden also Nordostwinde eintrcten. Daher voraussichtliche Witterung für Donnerstag". Meist trüb, etwas kalter, höchstens ganz geringer Schnee. Fortdauernd Frost. Wetterdienst in Gießen: A. P e p p l e r. anerkaniitilhüberfroffen te> rauher, empfindlicher Häuf. Nicht fettend, feinstt s Partum. Tube 50 Pf. Erhältlich wie die bekannte AlyrrlioUn-Seife m Apolhckc'i, Drogerien n. Parfümerien. Erfolg: Weisse, zarte Hände, reiner, schöner ic.nl. 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Nordamerika und ihre Dewohner (mit Lichtbilderii). Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind zu 50 Pfg. abeiib$ an der Kasse zu Haden. . 751 Dre Vorftavde» "inWürfe/n. Praktisch, billig, bequem finb : Suppe. Ana Otto Rathschlag Los I. gen Eichen-lllutzscheitbolz Buchen-Scheicholz 10 rm Wäsche- md AnsstattuugrgeschSst Bekanntmachung 281 770 Doepfer. 6—12 m 59 301 Durchm., 157 8—17 m Länge — 17,92 Brennholz. rm Stunde auf bestimmten zur 646 für 2 gute a. 180 455 1500 700 1700 50 22 52 134 116 16 67 85 1 10 505 109 17 1800 2510 Buchenstöcke, Eichenstöckc, Nadelstöckc. rm ff 90 16 14 122 10 30 90 Buchenwellen, Eichenwellen, Nadelwellen, bis dem ein- werden. Zu liefern sind ff schwer weitz von Emil Bender, Neustadt 53. 3. Fuhrteistungen . . . 4. Liefern von Kleinschlag cm mittl. km. Albach, den 19. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Albach. Balser- Grosser vosten Llsäsier Hemdentuch für Bett«. Leibwäsche Meter 36—33 Pfg. Sosiversteigerung im Gießener Stadtwald. Donnerstag den 28. Januar 1904, vormitt. 9*/, Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Förstersbruunen, Lache und Obcrwald versteigert: b) Buchenfcheüer, Birtenscheiter, Eichenscheiter, Buchenknüppel, Birtenknüppel, Eichenknüppel, Nadelknüppel, , Eichen- „ , Erlen- „ „ Buchen-Knüppelholz „ Eicheti- „ „ Eschen- M „ Erlen- „ „ Buchen-Stockholz (zerkleinert) , Eichen-Stockholz (zerkleinert) „ Erlen-Stockholz Wellen Buchen-Reisig „ Eichen- „ Arennyolz - Versteigerung der Gräflichen Oberförsterei Arnsburg. Mittwoch de« 27. Januar, nach Zusammenkunft 10 Uhr. vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Hain, Kalkofen, Wetterberg, Seewald, Lauterbachs-, Muckenwäldcheo und Nußgarten versteigert: Scheiter rm: 108 Buchen, 6 Eichen, Prügel rm: 96 Buchen, 172 Eichen, 25 Nadel, 33 Weichholz, Stöcke rm: 24 Buchen, 100 Eichen, 23 Nadel- u.Weichh.-, Stammreiser rm: 548 Buchen, 555 Elchen, 67 Weichholz, Ast reifer rm: 184 Buchen, 594 Eichen, 196 Nadel- und Weichholz. Unter den Nadclprügeln befinden sich 6 rm von 3 m , 1, 776 GelegenheiMaus zu außergewöhnlich billigen Preisen. 470 Stück Schachtabdecknngeu mit Eichenhokzeiu und Schlammeimern. Los ir. 4850 Stück Steigeisen. Los III. Verdingung. : Nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen für die Keldbereini- । guug Gießen, rechts der Lahu, , sollen im Wege schriftlichen Angebotes öffentlich vergeben werden: < veranschlagt zu Alk. , zeichnetes Holz versteigert werden: a) Bau- und Nutzholz. Eichenstälnme von 13—36 cm mittl. Durchm. Länge — 22—25 fm, Nadelstämme von 13—31 cm mittl. Durchm., 6—20 Länge — 135 fm, Nadel-Derbstangen von 9—12 . «ual., M cm breit Meter 1OO Pfg. türk, rot vettdamast ia.®uai, iso cm. breit Meter HO Pfg. la. BettsattN Meter 35 und 45 Pfg. ungebleicht Betttuchnessel ioo cm breit Meter von 55 — 95 Pfg. hauskleiderstoffe la. «ual., garmit. waschecht Meter van 45 — 95 Pfg. Uüchenhandtücher 6o/so gr»6, Sersteniarn, roter Rand, gesäumt und gebändert V, Vtzd. SS5 und 350 Pfg. 1. Verschleisungsarbetten. . 410 2. Ehaujsierungsarbeiten 001 Das a. Ziel Gemeindesteuer für 1903,4 ist innerhalb 8 Tagen bei Meldung der Beitreibung zu bezahlen. Zahlftundeu täglich vormittags. Gießen, den 21. Januar 1904. Stadttaffe Gießen. Holz - Versteigerung. Montag den 25. und Dienstag den 26. d. Mts. vormittags von 9*/2 Uhr an, soll im Albacher Gememde- wald in den Distrikten Kreuz, Holz und Buchwald nachver. Sie?bau Gießen. Die Lieferung des für das Baujahr 1904/5 benötigten Sisen- zengeö soll öffentlich, losweise getrennt oder insgesamt verdungen Mittwoch den 27. Ja- > nuar l. Js. kommt in den\x Waldungen der Gemeinde / — Münster folgendes Holz zur Versteigerung. Donnerstag d. 11. Kebr. 1904, 72 Stück Eichcn-Stamme mit $"nn”^u^tn$6 f uhr. 14,18 fm, ! wird auf hiesigem Ortsgericht das 235 Stück Dichten-Stämme mit zur Konkursmasie der Wilhelm = 9 qq fm Schomber in Gießen Eheleute 834 F.cht°n.D-rbstang-n « Endstück der G-° mit 59,34 fm. 2/140 = 527 qm $ofraite links Der Anfang ist vormittags der Chaussee 110 Uhr im Hegeberg. öffentlich meistbietend versteigert Münster, den 19. Jan. 1904. we^den.^ g Januar 1904. Gr. Bürgermeisterei Münster. Großherzogl. Ortsgericht Gießen. Guntrum. 7511 Gros. 345 5. Liefern von Uebergrun- dungs-Material .... 105 Die Verdingungs - Unterlagen liegen bet der unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf. 9Ut- gebote haben in Prozetiten des! Voranschlages zu erfolgen und sind verschlossen, postfrel und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Samstag den 23. d. Mts., vormittags 117, Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, woselbst deren Eröffnung : um die genannte Zeit m Gegen- | wart der erschienenen Bieter stattsindet. Gießen, am 15. Januar 1904. Hrotzh. KuttariuspcLIton chietzen. Wißmann.719 Die Zusammenkunft ist „ Vizinalwea Albach-Hattenrod, am Eingang des Wa des. < Bemerkt wird, daß am ersten Tage das ^reunholz um am zweiten Tage das Bau- und Nutzholz zur Verstt^rum kommt. Das Holz liegt größtenteils an chaussierten Wegen zureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 14. Januar 1904. Großh. Baubehörde f. d. Universitäts-Neubauten, Becker. Dergcöunq sott I»sinlla!io»S- und Kanalisationsarbeiten. Für ben Neubau der Uulversitüts-BibUothet werden hiermit auf Grund des Mmistcri-üerlan-s vom 16. Ium 1893 d.e Gas- und Waffcrinstallationsarb-tten unter°euzur Ausführung berechtigten Unternehmern, die Kanalrfatrons- arbeiten öffentlich ausgeschrieben. . o . Tie Verdingungsunterlagen liegen auf unserem Zweig- büreau Stephanstr. 18 zur Einsicht auf und können von dort zum Selbstkostenpreis bezogen werden. Stngcbote mit genau bezeichnender Aufschrift sind Montag, den 25. Januar, vormittags ll Uhr, Eröffnungstermin, auf dem genannten Zweigbureau 60 „ Erleii- „ Die Zusammenkunft ist auf der Licher Straße an der 8. Schneise. Gieße»,, den 20. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Gießen. __Al ecu m._______795 Zur Verdingung der Lieferungen von ca. 125 cbm Holz, 162j0 kg amerikanisches Petroleum, 310 m , Tochtbandes, 160 kg Soda, 20 kg i weiße Seife, 120 kg Schmierseife, I 20 kg Mandeljeife, der Geschirre von Steingut, Fayence und Glas, | sowie der Rbfuhr von Steinkohlen 1 für das Rechnungsjahr 1904 findet Alontag den 1. Februar 1904, vormittags 10 Uhr, im Geschäftszimmer der muerzeichneten Ver- »vallung em öffenllicher Termin statt. . Die Bedingungen liegen bet der unterzeichneten Stelle zur Einsicht aus, können auch gegen Zahlung der Selbstkosten von 40 Pfennig bezogen werden. 1.771 Garnison-Verwaltung. 600 Stück seitliche Einläufe für Sinkkasten. frei Waggon Lagerplatz (Margaretgenhütte) Gießen. Bedingungen und Angebotsformulare nebst Zeichnungen können gegen portofreie Einsendung voti 3.— Alk. durch das bauamt, Großh. Bürgermetstcrer Greyeu, Zrmmer Nr. 6, be- ^C®Snba|eibft liegen in den Dienststunden die 93erbi«gimg§- Herr Oberbaurat Sch tu ick, Darm- ft a ^Die^Ängebot^ sind versiegelt und mit der Ausichmt: ^„Angebot-auf £>ic Lieseruug von Eiscnzcug bis zum -0. ^cbruar d 3. portofrei bei dein städtischen -uetbauamt einzuretchen, woselbst die Eröffnung der Angebote am genannten Tage, vormittags 11 Uhr im Beisein etwa erschienener Bewerber erfolgt. Zuschlagsfrist 6 Wochen. o Gießen, am 18. Januar 1904. ÖU1 Städtisches Ttesbauamt. B r auba ch. Miimz wn NWNWbM S8£a!u=rbad,, Ob“ Wien, Mnmenben Arbeite., unb Äe.e- tUU9^6UL S"- l MM—beiten, 1. 1L Hochbehälter (140 cbm), " 2 " 111. Röhrengräben, " 2* " IV. Rohrlieferung und Verlegungsarbeiten, ^‘b™ Än=t=n.$e6örb=, lehtere auch bet der Großh. Bürgertneisterei Horgenau em usehen; Bcdtiichutgen und Angebotsvordrucke gegen gam> trete ctngui^m > 'mp m hnr für ,edes Los nur von uns beziehbar.! 'Angebote U.b unter Benutzung der Vordrucke »«Wen unb stMerstmße'29, einzuretchen. Eröffrntng m Gegenwart der Anbieter Freie Auswahl bleibt vorbehalten. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, am 15. Januar 1904. . Großh. ulturlnspektron Gießen. W i ß ni amt. ___________ Aubimssions-Koizverkauf. I Tas in den Waldungen der Gemeinde Großen- Buseck, Distrikt Entcnpfuhl re. lagernde Fichten-Stammholz und zwar. 86,72 fm bis zu 19 cm Durchmesser und 54,92 tm von über 19 bis zu 36 em Durchmesser und bis zu 24 m ^ange, worunter schöne Schnittstämme, soll im Submistronswege verkauft iverden. Diesbezügliche Gebote können auf iede^ Sortiment getrennt und auch zusammen, verschloßen und mit entsprechender Aufschrift bis zum 26. d. M., mittags 1 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei emgereicht werden, woselbst alsdann die Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter stattsindet. Groß en-Buseck, aui 15. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Großen-Buscck. Schwalb. ______ Sielbau Meßen. Die Lieseruug der für das Baujahr 1904,05 benötigten I 600 Stück Straßeufirrttastcrr System Heiger, ciuschl. eisernem bcrüuttcm Schlammeimer soll öffentlich verdungen werdeu. Tie Lteserultg muß erfolgen frei Waggon Lagerplatz (Marga- td6®ling)ungcCnC,unb Angebotssormulare nebst Z-ichnung sind aeaeu portofreie Einsendung von 2.— Mk.. durch das städtische | Tiervanamt Grotzh. Bürgermeisterei, Zimmer 6 zu beziehen. ^Auskunft erteilt außerdem Herr Lberbanrat «chmick, Darm- Dte Angebote ^sind versiegelt utib mit der ^.uMrtft: ,,Angebot aus die Lieserung von Straßeustnkkastcn bis zum 18. o-ebruar b \ vortolrei bet dem städtischett Ttefbauamt einzuretchen, wofelbst di'e Eröffstiung^ der Angebote am gettannten Tage vornMtags 11 Uhr un Beisein etwa erschienener Bewerber erfolgt. Städtisches Ttefbauamt. Braubach. ■ 200 iX'Caaxai 1 7/iitv N vugdspitz- LÜLM /rox’ltß&zZi-ßmb srr. OtiB«1 ' K" -Lr 169 22 .Aut JSSS* Ldttft« >ül « WiM’J grrnM^ M 2 Älbert ft or beu. in die ®r faken geb Prüfunge gebildeter treten. 6 lium, KU Einverm sitzende t Ministeri wurde e normt, einzelstcic Maybach staatsscft Minister die Turc Ausführi in Preus Kilomete waltete Als Mar das prei Lilomete Kilomete eigener! Preiißisck Etats g> deutung messen, an der zeichnete und Kais Schwarze 1892 geh wo er zu .von 1888 Präzlslons ^53 9 chnisc ii und Handelswaagen Gewichte für chemisch-technische Zwecke, Apotheken, Laboratorien Juweliere, Gold- und Silberarbeiter für Kolonialwaren- und Delikatessengeschäfte Material- und Drogenhandlungen, Metzgereien und Bäckereien Obsthandlungen und Haushaltungen in feinster Präcisions-Ausführung und hoher Empfindlichkeit. Solide Fabrikate. Repmta uni tatnip aa Bgei aller Systeme. , liessen 11 Kirchenplatz 11 Eingang Schtossgasse. Fabrikation von Waagen und Gewichten, Präzisions-Instrumenten. Patent-Ausarbeitungen. . ^in 5 Sßtoir 6 ^hbeni Q Stäuben B6en' A d- ÄS* !*“S Bert de8 Reich Reichsam eme Reso schaffung Wurmkr dowsky kenne, eir daher eri Reinlichkei dentcn de Die Resol die Bekäni gel erklär nicht' lträ warm für Rechten u Abstand z daß die ) krankheit sonderer J schäftigt n Stimn nbgelehnt. ’m Extra-, ^ohnun wtung wn m .?err Prasidi derlautet • geführt wi a — Zu- Innern ha iKriegervrrein Gietzen Samstag den 23. Januar 1904, abends 8 Uhr, in Steins Garten: Feier des Geburtstages Sr. Maj. des Kaisers Z verbunden mit dem 30. Stiftungsfeste des Vereins. iTYeatek-Aufführungrn, Kesangsvorträge «.Tanz. / Die Atitglicder des Vereins und ihre Familien sind [herzlichst eingcladen. Orden und Ehrenabzeichen, sowie Vereinsabzeichen sind /anzulegen. 688 .Der Vorstand. Täglich -4^ LllhliWtkA.BaWe jeden Donnerstag und Freitag in guter Eispackung lebendfrische Schellfische, Cabliau, Zander, Rotzungen, Schollen ufw. in jeder Preislage. 321 Gießener Fischhaus. M. Simon, Asterweg. $eiieM5äs©8ie la. lcbendfrisch 362 soeben eingetroffen bei &L E. Jugftardty Inh.: August "Wallenfels, Marklpl. 15. Telephon 390. 1. 3. Schubert-Tausig. J. Brahms. Fr. Chopin. . J. Field. cj Nocturne d) Marche Militaire . a) Barearolle b; Valse Impromptu c) Tarantella di bravura . (La muette de Portici.) 2. aj Zwei Klavierstücke aus op. 76 b) Valse..... a) Sonate C-moll, op. 111 L. van Beethoven, b) Cameval . . , Bob. Schumann. A. Rubinstein. / Fr. Liszt. Giessener Concert-Verein.. Sonntag den 24. Januar 1904, abends 5 Uhr, im grossen Saale des Gesellschaftsvereins: Viertes Konzert Klavier-Abend. Mt&renuer: Herr Frederic Lainond. Programm. Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperrsitz Mk. 3.50) sind in der Musikalienhand- ■ । । ........- lang von Ernst Challier (Rudolph’s Nachfolger) und abends an der Kasse, für 633 Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigtem Preise zu haben. Oefl'nunjf des Saales 41/, Uhr. AMewtsolhiea1 ured Zauber■ Reigen aufgeuchrt von 8 Damen und 8 Herren, mit bengalischer Beleuchtung. Ta die Ueberschüsse an hiesige Arme verteilt werben, ladet zu recht zahlreichen Besuch ergebcnst ein Ter Vorstand. Eintrittskarten: Hecrenkarten 1 Mk., an der Rasse 1.20 Alk., Damenkarten 50 Pfg., an der Kasse 60 Psg., (Satlerie 30 Pfg., üoijciiplöBc 1 Mk., ^ogenstehplah 50 Pfg. Rassenöffnüng 7 Uhr. Borverkaussstellen in allen Geschäften, in welchen Plakate ausgehängt sind. (WohlthätigkeitsVerein). Wer etwas wirklich Schönes sehen und sich köstlich amüsieren will, der komme am LmiU ta 24. ZRM, abeüs 8 Uhr zum Gvofze Grnppcn-NrLffüheungen (aus der Märchenwelt). VZ« veriämai»©Fte Prinzessin (znm ersten Male ansgeführt). Lebende Bilder, dargestellt auf der Bühne von 30 Personen mit grogartiger Beleuchtung. Zauöcrleitzen in hochfeinen Konigs-Kostumen aufgeführt im Saale. ( Erster kirrer MHm-FsIl Acchtvcröand Kießen-Lahr W Sekt Michael Oppmann Königl. Bayr. 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