Ne. 16 Zweites Blatt. 154. Jahrgang Mittwoch 20. Januar 1904 «rldjcini täglich mit Ausnahme des Sonntag«. Dt- „Lietzener Famtltenblätter- werden dem Anzeiger viermal wöchentlich betgdegL Der -^istsche Landwirt" erscheint monatlich einmal. Gietzener Anzeiger verantwortlich für den eBgereetcei T«Sz P. ÖUtle; tüt den Änaetytnistii veL Rotationsdruck und vertag der vrü httche» UawersttütSdruckeret (Pietsch Gietzea» General-Anzeiger, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen. Are Heutige Aurumer umfaßt 12 Seiten. afrika voransficWich am Mittwoch früh ein und werden während eines halbMndigen Aufenthaltes auf Hamburger Einem Privatbr'iefe aus'Südwestafrika, der Zu dem gestern Patronat und Theologie. geworden. Am Ende der 26. Woche arbeiteten bereits wieder 2624 Leute, darunter 470 von auswärts Zugezogene (75 aus Bayern, 42 aus Galizien, 68 aus Böhmen und 1 auS Rußland), das war gegen die Vorwoche eine Zunahme von ca. 300. Das Streikkomitee suchte mdes noch in den allerletzten Tagen die Streikflüchtigeu dadurch zurückzuhalten, daß es die bisher an sie gezahlten Streikunterstützungen zurückforderte. Die Scheine, durch welche sich die Ausständigen zur Zurückzahlung für den Fall des Streikbruchs verpflichtet hatten, sind indessen nach § 152 der Gewerbeordnung ungiltig. Bemerkenswert ist, mit welchen bombastischen Phrasen Aus uni KuuS. Gießen, den 20. Januar 1904. Keer und Atolle. — Dem Inspekteur der Verkehrstruppen sind versuchsweise, soweit es sich um die Garnisonanstatten der Truppen und Verwaltungsbehörden seines Geschäfts- bereichs in Berlin und dessen Vororten handelt, auch in Garnisonverwaltungsaugelegenheiten die Befugnisse eines kommandierendenGenerals erteilt worden. Ferner soll ec in den Angelegenheiten des Zahlmeisterpersonals und bei der Pensionierung der Unterbeamten fernes samtbereichs anstatt der territorialen Generalkommandos zuständig sein. Tie Intendantur der Verkehrstruppen erhalt auf den ihr zugewiesenen Verwaltrmgsgebreten die Be- fugnisse einer^d^Psiurendantur^^EE,,^„ Aer Ausstand der Kereros. LLWWKNM in Mptaunb angetanste Labicht 75 Mann und einige SMeWeucr-Geschü^ lau- bete die in das Aufstands gebiet nach K a r i b i o aügingen. Ätt BeabWiSt gewesene Mob.lmack- ung eines Seebataillons ist als zwecklos auf- gegeben worden, da das Bataillon sich für einen Feldzug in Südweftafrika nicht eignen würde. Ter Lloyddampfer ^Darmstadt" wird am 2L Januar vormittags in Wilhelmshaven eintresfen und von dort voraussichtliche um 3 Uhr .achmittags in See gehen. Zum Oberbefehlshaber des Marine-Exp.'ditionK- korps sirr Südwestafrika wurde Oberst Dürr bestimmt. Zu dem Marineinsanteriebataillon des Marineexpeditionskorps treten Major v. Glasenapp als Kommandeur und gleichzeitig als Führer des Marineexpeditionskorps; ferner die Hauptleute Häring, Fischel, Jeder und Schering als Kompagniechefs. Zur Ma- schiinenkanonenabteilung des Expeditionskorps tritt Oberleutnant zur See Maus holt als Führer. Dem Transport nach Südwestafrika wird ein von der Ostseestation gestelltes Ersatzlandungskorps für das Kanonenboot ,^Habicht" beigegeben werden. Führer für die Sanitätskolounen sind die Marmestabs- litten £ ich auf Grund falscher Nachrichten von dem Aufstande der Bon de lzwarts empört haben. Was ^lemenmrften ^er’befi erilngeu ihres Lebens verweigert. Er zeigt, die Ausrüstung der neu hin aus gesandten Truppen anbe- roie Behörden des Staates durch schroffste Handhabung langt, wird daraus aufmerksam gemacht, daß der Krieg reaktionärster Gejetzesbestünmungen das Veremigungsrecht der. in Südwestafrika in ganz hervorragendem Maße die Ber- Arbeiter zu nichts machen und die Voraussetzung jeder friedlichen Wendung berittener Truppen erfordere und daß man Arbeüerkoalition aufbeben 1 Die ganze Epoche der kapitalistischen iwuvttiiy _________,___ __inionoU Rrk in hiot.m Shih«» heA her 0 ts ch LN Nachrichten. Die Buren seien inzwischen zurückgekommen, nahmen zwei Häuptlinge gefangen und Mangen diese, die Mädchen auszuliefern. Man brachte m- des en leider nur ein Mädchen wieder. Dem andern war es gelungen, zu entfliehen, es war aber dann von den BuMeuten nieder gemacht worden. Oberleutnant Vollmann ist wieder nach Okavango aufgebrochen. mangel. Bei der Forderung von 300 000 Mk. erste Rate 1 für die Herstellung einer Telegraphenlinie im Innern von Deuts ch-Ostasrika von Tabera nach lljiji führte Staatssekretär Krätke aus, es handle sich bei der Herstellung dieser Linie um den Llufschlutz dec Gegend und den Zusammenhang des Binnenlandes mit dec Küste. Tie Vorgänge in Südwestafrika zeigten, wie wichtig ein solcher Zusammenhang sei. Ter Referent beantragt Annahme, der Korreferent Streichung^ Tie Forderung wird abgelehnt. — In dem dem Abgeordnetenhause heute zugegangenen Entwürfe des preußischen Staatshaushaltsetats für 1904 werden die Einnahmen auf 2 800 805 050 Mark, die ordentlichen Ausgaben aus 2 626 260668 Mk., die außerordentlichen auf 174 544 382 veranschlagt. Gegenüber den Veranschlagungen für das lausende Jahr zeigt, wenn die zur Balanzierung des letzteren angesetzte außerordentliche Einnahme von 70 976 935 außer Betracht bleibt, die für 1904 angesetzte Einnahme ein Mehr von 191 687 318 Mk., das sich mit 170138908 Mk. auf die Betriebsverwaltungen, mit 10509 701 Mk. auf die Dotationen imb die allgemeine Finanzverwaltung und mit 11038 709 Mk. auf die Staatsverwaltungseinuahmen verteilt. Bei den ordentlichen Ausgaben tritt dagegen ein Mehr von 104 086 798 hervor, wovon 71388491 Mk. aus die Betriebsverwaltungen, 10 271927 Mk. auf die Dota- tvonen und die allgemeine Finanzverwaltung, 22 426 380 auf die Staaisverwaltungsausgaben entfallen. Das Extra- vrdinarium ist um 16623585 Höher angesetzt. — Von den Mehr Überschüssen entfallen 82 787 743 Mk. auf die Eisenbahn verw altuu g, deren Einnahmen um Mk. 138 418 483 höher veranschlagt sind, davon 29 990 000 Mark beim Personenverkehr, 109 260 000 Mk. beim Güterverkehr während 55 630471 Mk. dauernde Ausgaben mehr enstaat und in diese daher um so wirflamer auftreten können, wenn sie be- verblendete Kapitalistenklasse feüterlei schwaches Hoffen gesetzt nbtat sind den Dienst auch zu Pferde zu versehen. Zur werden kann. Der sozialdemokratische Kamps in der Gesetzgebung MuSbüimng üt diesem Sinne ist natürlich keine Zeit vor- und ,ur B-I-itigung des Uni°rnchm°rft°a-es ist du-u,^g- Zu- landen Man betont daher, daß mindestens ein erheblicher fluch: aller Ärbeuer, aller derer, ine Unterdrückt sind und das Licht jeil der Trappen unseren KaVallerie-Re gimcnte rn ^hrt aus Dresden: Das End- beS valleri§^'sü?^das Jnsanteriegesecht weniger ausgebildet Streiks m Crimmitschau wird nameEch auf das starke eien wrrv vavurch hinfällig, daß sie es mit einem Gegner Anwachsen von Arbeitswilligen zuruckgesuhrt. Auch m tun haben, dem gegenüber auch eine kavalleristische Aus- die Unterstü tzun gs geld er sollen knapper geworden bildung für das Feuergefecht genügen wird. Jedenfalls sein, als man zugab. Die sächsische Presse erwartet, daß die muß man sogleich dafür Sorge tragen, daß ein ausreichen- Unternehmer versöhnlich handeln werden. des Pferdematerial, das in Südwestafrika nicht zu echalten - ist, so rasch, als möglich dahingeschafft wird. ^Äu einzelnen sei aus dem Eis en 6 ahne tat folgendes Artoäimt; Zur Herstellung eines verstärkten llcberbaues für die Lahnei;enbayiibrücke bei Wetzlar werden verlangt 50000 L' (von 149000 ML), zur Erwerter«^ ber Haltestelle Gro ßen-Lind en je 100 0oo n. 922000 bezw. 695000 ML), die Kosten sirr die in veu Etat eingestellte Verlegung der Haltestelle Lustadt zur Er ,v Gierung d^r IN ^Bingen, zur Erweiterung der Wagenwerkstatte in sürZÄ sind für ^rarbeits- toilen zu Z'i c«ung des Neubaues emes kon.gl'chen Opernh a u s es 50 000 M ar k ausgeworsem Aus tznve des ßrtmmitschauer SttelLs. Wie wir bereits in unserem gestrigen Frühblatt mit- teiüen, ist der Crimmitschauer Streik beendet. Das Ende ist schneller noch als man voraussah eingetreten. Ec hat, wie wir prophezeiten, mit einer Niederlage der Arbeiter geendet. Dec Beschluß dec Streikleckung hangt jedenfalls nut der An- , Wesenheit des Leiters dec deutschen Textilarbciterorgamiation -ie ter-Aspirant und Feldwebel im J-nfaillerie-R.giment Nr. in Crimmitschau zusammen. Der Streik hat 27 Wochen ge- U8 Emil Hohmann .Sum GeriGsvollziehcr mit dem dauert Schließlich sind die Herren Arbeiter streikmüde Amtssitze in Grimberg, der Gefangenwartec am Haftlokcck der Vorwärts dem Streik das Sterbelied singt: ^Die Leiter der Bewegung in Crimmilschau haben durch eigenen Entschluß denKampi abgebrochen. Die gegenwärtige Lage der kämpienden Arbeiter von Crimmitschau war nichts weniger als schwierig oder gar d e r ä ro e 11 e l L Vor inuaci. lut. Vic |Ulv um. allem sind sie auf längere Zeit hinaus durch die Hilfe der ge° ärite^^r Gavvel. Dr Wuemann, Oberassistent Tr. Tibur- samten deutschen Arbeiterschmt mit Geldmitteln reichlich versehen TnärSr l und nach Erschöpfung der jetzigen Dtittel hatte der Opfermut der und Afflsten^^ssen. Arbeiterschaft neue Unterstützung gebracht. Wenn dennoch der In Hanrburg treffen die Hilfsllmppen für Südtveft- Samp^ ;e^t abgebrochen wird, so ist sicher, bag entscheidende afrika voraussuMich am Mittwvck) früh em und werden die zunächst an Ort und Stelle Verantwortlichen dazu be- während eines halbstündigen Aufenthaltes auf Hamburger stimmt haben. Die Arbeiter in Crimmitschau wußten, daß die Staatskosten bewirtet. materielle Hilfe ihnen auch weiterhin nicht fehlen werde, aber sie Der „SÜöhL Ztg." wird vom 19. d. M. aus Berlin tele- scheinen zu der Ansicht gelangt zu fein, daß der Kampf nicht m verzeichnen, daß dre selbitverstandliche Pflicht des Reiches, öon Crimmitschau auf unbestimmte Zeit in die Möglichkeit des den Ausikand zu unterdrücken, von keiner ernsten Selle Mderstandes setzt. Dazu kam, daß die Auslöschung des 23er- bestvitten wird. Mehrfach lvird der Tadel laut, daß man jammlungsrechts durch die sächsischen Behörden schließlich die (Se- über die Veranlassung des Aufstandes keine fahr herbe,führen mußte, daß d,e Waffen der Kämpfenden des Nachrichten erhalten habe und daß sich die örtlichen Be- nötigen Zusammenhalts verlustig gingen, daß die zuStreikbrecher- l/örden von ihm überraschen ließen, doch wird man abzu- bienften herbeigezogenen fremben Arbeüer nicht unterrichtet unb warten haben, bis über diesen Punkt volle Klarheit gebracht für dm Kampf gewonnen werben konmen. Die Lohnkommrsimn iff An verfcküedene Bl älter richten Kenner des Landes Zu- unb Fabrik-Verlrauensmanner haben geglaubt, es sei if , i L AU »er 1 ajfieoene miauet riujacu jvvnuci. vc» wuui» oaniDf ahxubreciien, als ibn ins Ungerad e fortzmuhren unb ber chriften, in denen sie chre Anschauungen über die. jüngsten tzbulschen Arbeiterschaft raeiterhin auberorbentliche Opfer aufzu- Ereignisse nieberlcgen. Ta auch sie aus Vermutungen an- er( Als ein helbenhafter Abschnitt in ber Ge- geNiesen sind, so verlieren diese Mitteilungen teilweise ihren schichte ber beutschenArbeiterberaegung wirb bieser Wert. Immerhin ist es bedenklich, wenn alte Asiikaner Kampf in Crinnnilschau bauernd denkwürdig bleiben. Er zeigt die die Ueberzeugung aussprechen, daß nicht alle Stationen Größe der Arbeitedlasse: den tapferen Mut der armen Arbeiler- im stände aewesen seien, den Ansturm der Hereros auszu- schäft der Textilindustrie, die um ein roeiug kultureUere Arbeits- Halten unb mehrere bereits gefallen sein dürften. In amt- bebmgungen nngt, den gewaltigen Omersinn derelterma >en ■ - ös-püpti hprrfrlW hie Ansicht vor daü die Hereros im ganzen Reiche, die von chrer Kargheit den Kämpfenden reich Krersen yerrlcht die ^An.icyc vor, oatz oie H e •» Spenden geben. Er zeigt alle Gewiffeusverhartung und .a^riryren vv u uciii @7lftegengc ^es Unternehmertums, das den Arbeitern brutal die r ts empor t haben. 23as elemenlaÄten Verbefferunaen ihres Lebens , Aus Kcimmitschau wrnd noch gemeldet, daß die Wiedereinstellung sämtlicher Stteikenden ausgeschlossen sei. Zunächst bleiben voraussichtlich 2C00 Arbeiter ausgesperrt. ________________ . , , Tie Textll-FabrikanlLn beschlosst, di.j.nigen Strei* uns aus unserem Lestzrkrerse gütigst zur Verfügung gestellt xenden dauernd aus zu sperr en, die bei dem Auswurde, entnehmen wir folgendes: stand eine leitende Stellung eingenommen haben. Ein Oberleutnant V o l k m a n n ist jetzt in Grvotfontein und hat dort viel mit den Leuten in Okavmigo zu tun. Um die beiden Töchter der ermordeten tzändler- amilie Paasch zu retten, die die Eingeborenen als Gefangene entführten, wurden 10 junge Buren ausge- --------- , - - andt. Eduard Hälbich, der jetzt von einer Geschäfts- üon uns abgedruckten Artikel der ^Hesi. Volksbl." erhalten reise aus dem Norden wiederkam, brachte die neuesten lDic Don hochgeschätzter Seite nachstehende Zuschrift: ~ m....... r"?™ „Inwieweit aus dem Besitze des Patronates em Recht folgt, die Besetzung theologischer Lehrstühle zu beeinflussen, kann hier nicht erörtert werben. Wäre es ber Fall, so würde bas übrigens zu medroürbigen Konsequenzen führen, haben wir boch auch katholische Patrone evangelischer Pfarreien. Wichtiger M, zu bemerken, baß auch bieser maßvoll unb anflänbig gehaltene Artikel, nicht bamit rechnet, baß auch biemoberneTheologie ben Namen „liberal" lehnt sie ab — beansprucht, em pofi- tives, biblisch begrün betes Christentum zu bieten, wie sie ja recht eigentlich Folge eines d e r t i eJ t e n -o t b e l- stubiums ist. Gerade bie moberne Theologie betont bie Jtot» roenbigfeit, nicht Formeln irgenb einer Theologie, sonbern christlichen, biblisch begrünbeten Glauben in Kirche unb ecnule zu oerfünben. Tarin befinbet sie sich in erfreulicher Ueberetnfttmm- utin mit ben Bebürfnissen unb Wünschen unserer Gemeinden m Stabt unb üanb. Richtig ist, baß jetzt bie Eeiahr besteht, bag sich unsere evangelische Kirche in Sehen auflojen rann. Gefahr geht aber wesentlich von ben Seiten aus, bie gegenüber der Vertiefung unserer theologischen Erlenntnis r u d |t q n b t g unb in ber Betrachtung ber Bibel auf bem Slanbpunkl beS 16. Jahrhunberts flehen geblieben finb. Unb weil größere Verluste droheii u n j e r e r ft i r d) c, well weite Kreise ihr entfremdet sind, well zwischen ihrem Denken und der Schullheologie des 16. Jahrhunderts tem Zusammenhang besteht. Tiefe Gefahr kann nur überwunden werden, wenn in unserer Kirche Theologen und Geistliche die Führung geromnen, bte christlichen Glauben unb modernes Denken zu versöhnen wissen. Es wird vergebens fern, eine Beseitigung ber schwierigen 8aqe von theologischen Schulen zu erwarten, deren iheologifd)es Rüstzeug schon gegenüber dem Ansturm des 17. und 18. Jahrhiinderts stck) als unzulänglich erroiejen hat." ** Personalien. Ernannt luuroe der Gerichtsvoll« tn Höchst Wilchelm Brehm zum Gefangenwärter am Haft- lo!al in Bensb^im. — Die Zentralstelle für die LamdeSstatistik veröffentlicht in ihren soeben erschienenen „Mitteilungen", daß die Gesammtzahl der in Hessen im Jahre 1902 Verstorbenen excl. der Totgeb. 20 743 beträgt, nämlich 5 790 unter dem Alter von 1 Jahr, 2 737 von 1 bis 15 IJah're, 5 892 von 15 bis 60 Jahre und 6324 im Alter von über 60 Jahre. Als Todesursache finken wir unter den Krankheiten vor allem die Tuberkulose; es starben an Lungenschwindsucht 2529 Personen, an Tuberkulose anderer Organe 775. 9(n Lungenentzündung starben 740, an anderen entzündlichen Krankheiten der Ätmungsorgane 2 229 Personen. In 1163 Fällen waren Herzkrankheiten, in 1383 Darmkatarrh und Brechdurchfall die Todesursache. An Altersschwäche starben 2 019, an Verunalückungen 339, an Selbstmord 306 und an Mord und Körperletzung 20 Personen. In Gießen starben im Jahre 1902 im ganzen 1489 Personen, 256 unter 1 Jahr, 193 von 1 bis 15 Jahre, 527 von 15 bis 60 Jahre, 513 von über 60 Jahren. — Dasselbe Heft bringt auch intereffante Notizen über die Preise der gewöhnlichsten Verbrauchsgegenstände. Wir entnehmen die wichtigsten Mitteilungen über die Preise von Fleisch, Brot, Butter,' Milch und Eier, die auf den September 1903 ausgeschlagen sind. Das Kgr. Kuh- oder Rindfleisch kostete ohne Beilage 1,60 Mk. in Darmstadt, Bensheim, Dieburg, Erbach, ^lzey und Bingen; am meisten kostete es in Worms, nämlich 1,70 Mk., in Gießen und den Oberhessischen Städten kostete das Rindfleisch nur 1,42 Mk. das Kgr., Offenbach und Mainz bezahlten nur 1,40 Mk. Der Mittelpreis war 1,53 Mk. — Gemischtes Brot kostete pro Kgr. tri Lauterbach 0,33 Mk., ‘in Alzey 0,32 Mk., in Mainz und Schotten 0,28 Mk. in Darmstadt, Offenbach und Butzbach 0,27Mk., in Bensheim, Büdingen,Friedberg, Bingen und Worms 0,25 Mk., inGieß en 0,24 Mk. Der Mittelpreis war 0,26 Mk. — Der Mittelpreis für Butter betrug pro Kgr. 2,20 Mk. Butzbach bezahlte für 1 Kgr. Butter durchschnittlich 2,50 Mk., Friedberg und Lauterbach 2,40 Mk., Worms 2,33 Mk., Darmstadt und Dieburg 2,30 Mk., Gießen 2,22 Mk., Erbach, Offenbach, Büdingen 2,20 Mk.; weniger kostete die Butter in Mainz, nämlich 1,80 Mk., und in Schotten 1,90 Mk. — Der Liter Milch kostete durchschnittlich 0,18 Mk.; in Offenbach kostete er am meisten, nämlich 0,21 Mk., in Butzbach und Schotten zahlte man am wenigsten, nämlich 0,15 Mk.; in Alsfeld, Büdingen Lauterbach 0,16 Mk.; in Gießen 0,18 Mk. — Für 10 Stück Eier betrug der Mittelpreis 0,68 Mk. Butzbach bezahlte (wie auch bei Butter) am meisten, nämlich 0,85 Mk., während Gieß en 0,73 Mk., Alsfeld 0,63 Mk., Büdingen 0,70 Mk., Friedberg 0,68 Mk., Lauterbach 0,70 Mk. und Schotten 0,65 Mk. bezahlte. Ter niedrigste Preis für 10 Eier betrug, nämlich in Mainz und Bensheim, 0,55 Mark. ** Für eine Kinderheilanstalt, die angeblich von einem Verein in Schlüchtern unterstützt werden svtt, wird seit Jahren gesammelt. Zugleich werden Micher und dergl. zum Besten der Anstalt verkauft. Tie Zentrale für private Fürsorge in Frankftrrt a. M. hat aus Anlaß zahlreicher Mißstände bei dieser Kolportage genaue Nachforschungen cugestellt, die ergeben haben, daß, wie uns -jetzt mitgeteilt wird, ein derartiger Verein nicht existiert. Ein Leipziger Geschäft, das besonders eifrig für jene Anstalt kolportieren läßt, ist seit längerer Zeit bankerott. Ter Konkurs hat aus Mangel an Masse nicht eröffnet werden können. Einer der Teilhaber benutzt die alte Firma als Teckmantel, ist aber auch selbst überschuldet. Tas Publikum wird die nötigen Folgerungen aus diesen Tatsachen zu ziehen wissen. •* Die seltsame „Himmelserscheinung" vom letzten Samstag wird von einem Leser in sehr einleuchtend simpler Weise erklärt. Er schreibt: „Jene vermeintliche Himmelserscheinung bestand in der Reflexion des Lichtes dreier elektrischen Bogenlampen des Bahnkörpers an den etwas beeisten oder bereiften Drähten, die vom Post- gebäude aus in die Stadt führen. Auch mir war anfangs die Erscheinung rätselhaft, bis ich bei scharfem Hinschauen die Drähte gewahrte." () Aus Ober Hessen, 18. Jan. Von den schon bestehenden Lagerhausgenossenschaften und den für ein Lagerhaus in Aussicht genommenen Gemeinden wird je ein Vertreter entsendet, um an der von der Regierung unterstützten Besichtigung der in Baden bestehenden Lagerhäuser teilzunehmen. Tiefe vom landwirtschaftlichen Provinzialverein angeregte Studienreise wird am 28. d. M. von Frankfurt aus gemeinsam angetreten werden. § Holzheim, 17. Jan. Hier würbe ein evangelischer Verein, e. V., gegründet, der es sich zur Aufgabe macht, lebendiges Christentum zu pflegen und zu fördern. Es werden deshalb religiöse Bersammlungen in einem Vereinshause ab gehalten, das zu diesem Zwecke der Verein erworben und hergerichtet hat. t Orten berg, 16. Jan. .Heute fand dahier im Gasthause zur Post die Generalversammlung des Mathilden- stift? Ortenberg statt. Ta die Valuten des Stiftes nicht mehr zeitgemäß sind, waren sie neu entworfen und vom Gr. Ministerium Genehmigt worden; sie wurden einstimmig angenommen. Tie Kasse wird in Zukunft den Namen „Dezirkskasse -Ortenberg" führen, nicht, wie seither „Mathil- benftift Ortenberg". h. Schlitz, 17. Jan. Der hiesige Stadtrat hat die sogenannte Pfannmühle, die von 2 Wasserrädern getrieben wird, erworben und gedenkt die Wafferkraft zu benutzen, um eine elektrische Beleuchtungsanlage für die Stadt zu errichten. o. Homberg a. d. Ohm, 16. Jan. Nach einer Verfügung des Kreisamts Alsfeld müßen bis zum 1. November dieses Jahres alle an der Straße, sowie die in offenen Hofraiten in einem "Abstand von weniger als 4 Meter von der Straße gelegenen Miststätten mit 75 cm. hohen Manern umgeben und mit einer dichten Ueberdeckung derart versehen sein, daß ein Abfließen von Flüssigkeiten daraus auf die Ortsstraßen unmöglich ist. Vorschriften ähnlichen Sinnes beziehen sich auf die Beschaffenheit der Jauche- und Abortgruben. Ferner dürfen die freien Platze an den Straßen fortan nicht mehr als Lagerstätte für Holz, Steine re. dienen. Die Befolgung dieser Maßregeln dürfte geeignet sein, dem Straßenbild unseres von Natur aus so herrlich am Berghang liegenden, von Obstbainen umgebenen Städtchens ein wesentlich vorteilhafteres Aussehen zu geben. Darmstadt, 19. Jan. Wie die „Darmst. Ztg." erfährt, findet die Verhandlung gegen Gebennerat Prof. Dr. LepsiuS vor dem VerwaltungSgerichtShofe am 10. März und folgende Tage statt. h. Darmstadt, 18. Irin. Ter frühere Privatdozent für chemische Technologie an der Technischen Hochschule Darmstadt Dr. phil. Ehriftian Heinzerlinq ist tn Frankfurt a. M. gestorben. Heinzerling, geboren am 26. September 1851 zu Med en köpf, habilitierte sich 1890 in Tarmstadt. Er ist begannt durch seine Versuche auf dem Gebiete der Mineralgerbung. g. Weilburg, 17. Jan. Gestern abend fand hier in der Kasitrogeseflschäft ein Konzert statt, in dem auch zwei junge Künstler aus Gießen, Herr Ernst Kr auße, als vortrefflicher Violinspieler, und Herr Julius Hahn, als Klavierspieler, mttwirtten. Dcrmiicbtci. • Paris, 19. Jan. Gestern fand infolge eines in einem hiesigen Blatte erschiennen beleidigenden Attikels ein Duell zwischen dem Fechter Stern und dem Grafen von Montesquieu statt. Letzterer wurde viermal verwundet, sodaß er schließlich kampfunfähig wurde. • Wien, 19. Jan. Infolge orkanartigen Schnee- sturmes entgleisten bei Mroviaee zwischen Linz und Spalato die Lokomotive und vier Wagen eines Zuges und Meldung, wonach mit dem 1. April eine Erhöhung der Ruhrkohlenpreise eintreten werde, nicht zutreffe, mindestens aber verfrüht fei, da da? Syndikat noch gar feine Beschlüsse gefaßt habe. Tann weiter: Jnbezug auf die ungeklärte wirtschaftliche Lage liege noch keine Veranlaffung zu einer Preiserhöhung vor, wenngleich für einzelne Kohlensorten die Preise recht gut eine Erhöhung erfahre» könnten. — Ocltrnst. In den nächsten Tagen soll, wie der „F. Z." mitqeteilt wird, ein die Interessen der deutschen Bank und Anderer vertretender Sesterreich, Galizien und Rumänien umfassender Oel- trust mit angeblieh 20 Mill. Mk. Kapital gegründet werden. Meteoroloaisckie Beob,kchtn»gcn der Station Gießt r. Januar 1904. Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit ! Relative Feuchtigkeit Windrichtuirgs Windstärke Wetter 19. 19. 20. 2k 955 <215 757,3 760,5 760,2 4- 0,1 — 2,7 — 2,0 3,4 3,3 3,9 68 79 76 ■ NE. N. NNE. 2 2 2 Sonnenschein Bed. Himmel Höchste Tein peratur am 1 8. bis 19. 3r miar 4 1,4 *-C. Niedrigste - .. 18. „ 19. n - 3,4° 0. stürzten den 20 Meter hohen Bahndamm hinab. Ein Reisender wurde getötet, 12 verletzt. * Zürich, 18. Jan. Bei Schwyz brannte ein Bauernhaus nieder. Zwei Bewohner sind verbrannt, ein dritter wurde schwer verletzt. Er verlor 10 000 Frs. Barvermögen in den Flammen. * Hinrichtung einer Gattenmörderin. Die Gastwittsfrau Caroline Prczygodda aus Röblau im ostpr. Kreise Ottelsburg, die vom Allensteiner Schwurgericht am 19. Juni vorigen Jahres wegen dreifachen Gattenmordes dreimal zum Tode verurteilt worden mar, wurde im Hofe des Gefängniffes zu Allenstein durch den Scharfrichter Schuretz aus Breslau enthauptet. Bis zu dem Augenblick, in dem die Frau auf das Schafott gefühtt wurde, beteuerte sie ihre Unschuld. Im Frühjahr 1902. war die angesehene und wohlhabende Frau Prczygodda ihre fünfte Ehe eingegangen. Zahlreiche Denunziationen, die gegen die Frau eingelaufen waren, beschuldigten sie alsbald, drei ihrer Ehemänner mit Arsenik vergiftet zu haben; die Obduktion der Leichen, die ausgegraben wurden, bestätigte diesen Verdacht, und so wurde die Gattenmörderin verurteilt. Die Revision gegen das Allensteiner Schwurgericht blieb erfolglos; das Erkenntnis wurde rechtskräftig und ist nunmehr vollstreckt worden. • Der „Kaiser der Sahara", JaquesLebaudy, empfing in Paris den Schöpfer der „Nationalhymne für das Saharareich", welchem er u. a. erklärte, in seinem neuen Reiche werde völlige Freiheit für die Presse, die Rede und die Religion bestehen, soweit dadurch die Rechte anderer nicht beeinträchtigt würden. Ebenso werde es keine Gerichte geben, mithin auch keine Nr teile gefällt werden. Die einzige Strafe, welche feine Untertanen treffen fönne, sei deren Ausweisung.______________________________ Gerichtssaal. — „Ien a oder Sedan" vor Gericht. Wie kürzlich mitgeteilt, macht für Beyerleius Roman eben auch ein Prozeß Reklame. Ten Anlaß zu ihm hat ein Leitartikel der „Hamb. Rachr." gegeben, in dem der deutsche Buchhandel gewarnt wurde, das Beyerleinsche Buch zu v-ertreiben, da es sozialistischen Tendenzen diene. Wegen dieser Behauptung hat das Verlagshaus, in dem der Roman erschienen ist, gegen den Verleger der „Hamb. Nachr." Tr. Hartmeyer eine Schadenersatzklage angestreng/, deren Objekt in dem am Samstag vor dem Landgericht I Berlin stattgehabten Termin auf 10000 Mark angegeben wurde. Außerdem schwebt noch eine Beleidigungsklage wegen desselben Artikels gegen Tr. Harttueher, da in den „Hamb. Nachr." auch noch gesagt worden ist, die neuerdings erschienene billige Volksausgabe sei mit Hilfe sozialdemokratischer Gelder veranstaltet worden. In dem Termin bean- tragte der Vertreter des Beklagten Abweisung der Klage wegen örtlicher Unzuständigkeit des Berliner Gerichts. Das Gericht entschied jedoch, daß der Einwand der Unzuständigkeit zu verwerfen ist. Ter Prozeß wird daher in Berlin fernen ^nrtarma nehmen. Reichsgerichtsbriefe. R. S. Leipzig, 18. Januar. (Nachdruck verboten.) Wegen eines versuchten Verbrechens wider die Sittlichkeit wurde der Handlungsgehilfe Hermann F. am 10. Juli vor. Js. vom Landgericht Gießen zu einer Gefängnisstrafe von einem Monat verurteilt. Festqestellt wurde, daß er seinerzeit ein 8^'«jähriges Mädchen, das er auf der Landstraße angetroffen, mit Gewalt in einen Graben gezertt, dort niederqeworfen und aufgedeckt batte. Als sie laut schrie und Widerstand leistete, versetzte er ihr einen Schlag mit einem Lattenstück. Sonst hat erlern Kmde weiter nichts getan. In der Hauptverhandlung leugnete er. der Täter gewesen zu sein. Die Revision de? Angeklagten stützte sich auf die Rüge materieller Rechtsverletzung, indem fich die tn- friminierte Tat noch nicht als ein strafbarer Anfang der Ausführung qualifiziere, sondern nur als eine strafireie Vorbereitungshandlung. Der Reichsanwalt wies dem gegenüber darauf hin, daß der Angeklagte bereits Gewalt angewendet habe, indem er das Mädchen von der Landstraße nach dem Graben zog und zu Boden warf; damit ist bereits der Tatbestand des strafbaren Versuchs nach § 176, 1 St.-G.-V. erfüllt. Es liegt aber auch der Anfang einer Ausführungshandlung im Sinne des § 176,3 St.-G.-B. vor, indem er die Kleider des Kindes auweckte; wäre diele Tat durchgeführt worden, dann würde ein vollendetes Delikt vorliegen. Der erste Strafsenat des Reichsgerichts teilte diesen Standpunkt und ernannte auf kostenpflichtige Verwerfung der Revision des Angeklagten. — Wegen Betrugsversuchs wurde der Maurer Wilhelm St. am 11. Juli vor. Js. vom Landgericht Gießen zu Strafe verutteilt. Der Angeklagte focht das Urteil mit dem Rechtsmittel der Revision an und rügte zur Rechtfertigung derselben Verletzung matetteller Rechtsnormen. Nachdem die Beschwerden fich jedoch als Angriffe auf die tatsächlichen Feststellungen des ersten Richters darstellten, erkannte der erste Strafsenat des Reichsgerichte in Uebereinstimmung mit dem Anträge des Reichsanwalts auf kostenpflichtige Verwerfung der Revision des Angeklagten. Handel und Nerlretzr. Volkswirtschaft. Wetterbericht vom 19. Januar 1904. Verlauf der Witterung von Montag bis Dienstag. Das nordwestliche Tief bat sich unerwartet nordnordostwarts verlagert, ohne unser Gebiet zu beeinfluffeu. Dagegen ist ein gestern über Italien lagerndes Tief nordostwärts vorgedrungen, sodaß der Wind über Nacht von Süden nach Osten lind heute vorvlittag nach Norden drehte. Flache Teiltiefs au der Nordwestseite des Hanot- tiefs brachten gegen Morgen etwas Schnee. Hoher Druck erstreckt fich von Irland ostwärts bis Westrußland. Es würden also die nördlichen Winde anhalten. Daher vorglissichtliche Witterling für Mittwoch und Donnerstag: Meist heiter, kälteres Frostwetter. Wetterdienst in Gießen: A. Peppler. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Donnerstag den 21. Januar, abends 8 Uhr, im oberen Konfirmandensaale, 5 chstraße 9 : B i b e l st n n d e. Psalm 92. Pfarrer P. Sch losser. Die alten Kriechen und Römer waren uns trotz aller Errlingenschaften der Neuzeit in mancher Beziehung voraus. Die edle Schönheit der Hellenen und die feine Lebenskunst der Römer haben wir nicht erreicht. Aber um eine wertvolle Errungenschaft sind wir reicher als Hellas und Rom: — Wir haben Sekt, das klassische Altettum hatte keinen! — Und wenn Homer un§ von dem Nektar der Götter erzählt, und wenn Horaz den goldenen Falerner besingt, so erheben wir tttumphierend unser schäumendes Glas und rufen freudig: „es lebe Kupferberq Gold!" Gute Laune herrscht im Hause bei täglichem Genuss von Quaker Oats—nur echt in Packeten mit der Quaker Schutzmarke. Für die Familie schmackhaft, stärkend und leicht verdaulich. Für die Köchin leicht und mannigfaltig zu zubereiten. Quaker Oats Bei Bbtannirt ii. Husens Kasseler Bleichsucht Hafer-Kakao als hervorragend wohltuendes und leicht verdauliches Kräftitruners’ mittel von mehr als 10 000 Aerzten ständig verordnet. Nur echt in blauen Kartons ä 1 Mk., niemals lose. 753 gjioth’s gemahlene Kernseife mit Salmiak und Terpentin hat fich seit ihrem Bestehen noch immer als bestes Waschmittel behauptet Sie besitzt dreifache Waschkraft eines billigeren Fabrikats, ist also für die Dauer doch billiger als dieses, enthält aber dabei keinerlei die Hände oder die Wäsche angreifenden Stoffe, ist vollständig chlorkrei. Preis 15 Psg. per Packet Fabrikant: I. Gioth, Hanau. 275 — KoülenpreiSerhöhnng in Sicht. Trotz der gegenteiligen Versicherungen, die vor nicht langer Zeit von dem Syndikat gegeben wurden, daß man an eine Kohlenvreiserhöhnug gar nicht denke, wird die Frage in den beteiligten .streifen wieder ventiliert und zwar in einer Weise, die nur zu deutlich daran,' schließen laßt, ,dcch man gar zu g»me mischte". 66 wird nänuuh g«saGt, dich btt In 100 000 Familien und an deutschen Hofhaltungen wird M e ß m e r's Tee täglich getrunken; Güte und Preiswürdigkeit werben stetig neue {yrcunbe. Die M eß mer'schen Tee-Packete a 60, 80 Pfg. u. s. w. tragen Firma und Preisaufdruck. Aachalmmngen weise man zurück. 1808er Lrme u* Derknch öerUMflüeUw durch PUckote t-muttch. 90 Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartcnstraße 2 (BürgermeistereigebLude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis Hal die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern unb Arbeitnehmern (Arbeiter« jeglicher Art, Dienstboten nud Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit ju vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 3 bis 6 Uhr geöffnet. ES können eingestellt werden: 764 1 landwirtschaftliche Magd, 1 Bauschreiner, 1 Küfer, 1 Metzger, 1 Fahrbursche von 16 bis 17 Jahren, 1 Friseur, 1 jungem Hausbursche (auswärts), 1 Köchin (dauernde Stellung), 1 Buffetsräulein, 11 Dienstmädchen gegen hohen Lohn für hler und auswärts, 1 Küchenmädchen. Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Metzger, 1 Bäcker. Es suchen Arbeit: 1 Schlosser, 1 Schmied, 2 Buchbinder, 1 Küfer, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Schneider, 2 Lackierer, 1 Schriftsetzer, 5 Fahrburschen, 8 Hausburschen, 1 Köchin, 2 Lauffrauen, 2 Bureaugehilsen, 1 Kassierer. J. Kaan ji*., Kreuzplatz Pianincs des Holz - Versteigerung 113 m m m Distrikt 750 mit fm u 616 8 41 746 ia. Mais Gerste 571 der der am des 60 106 71 4790 75 1 13 280 18 11 1018 165 16 60 108 39 95,00 6,37 7,14 54,25 0,94 Futtcrhafer Melafsckcime Maisschrot Gersteufchrot Stöcke Astreiser. Fichten-Stämme Kiefern-Stämme Eichen-Stämme Fichten-Derbstangen fm mit 2? 6 115 530 2900 52 52 210 175 1 2 1454 rm Buchen-Scheit und Knüppel, rm Eichen-Scheit, rm Aspen-Knüppel, Buchen- und Eichen-Wellen, Aspen-Wellen, Inhalt, n Hohversteigerung Donnerstag den 28. Januar 1904 kommen in dem Buchen-, Eichen- und Nadel-Knüppelholz, Buchen- und Eichen-Reisig, Buchen-Stammreisig in Schichthaufen, 9 46 9 11 54 80 4 35 117 250 1250 2650 Ahornstämme mit 0,63 Fichten - Derbstangen 63,21 fm rm Buchen-Scheitholz „ Erchen-Scheuholz v Stadelk-Scheitholz „ Buchen-Knüppel „ Elchen-Knüppelholz „ Nadel-Knüppelholz u Buchen-Ltockholz „ Eichen-Stockholz „ Sladel-Stockholz Wellen Buchen-Reisig „ Eicheli-Relsig „ Stadel-Reisig. Lindenstamm, 30 cm Durchm., 0,53 fm, Kiefernstämme bis 36 cm Durchm., 7,18 fm (darunter 7 Stämme Schnittholz), Staufenberg, den 18. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Staufenberg. Stephan. 3—9 m Länge — 3,53 fm Nadel-Stämme von 12—22 cm Durchmesser, 8 bis 14 m Länge ----- 8,16 fm Eichen-Derbstangen mit 1,84 fm rm Buchen-Scheiter rm Eichen-Knüppel Buchen-Wellen Eichen-Wellen die Acker, meistbietend öffentlich freiwillig nochmals versteigert werden und wird leitend der Interessenten der Zuschlag sofort erteilt und bleibt nur die obervormundfchast- liche (Seneljimgung betr. eines beteiligten Minderjährigen Vorbehalten. Gießen, den 5. Januar 1904. Großherzogl. Ortsgericht Gichen. Gros. 346 Steinbach dahier. Ruppertsburg, den 16. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Ruppertsburg. Lehr. Die Zusammenkunft ist auf Straße nach Rödgen an Kreuzung mit dem Weg nach Annerod. Das Brennholz in den Barresgraven links Schützgesborner Wegs, 13/137 — 2489 qm Wiese am Heegstrauch, stoßen aus Hohverstcigerung im Gießener Stadtwald. Montag, den 25. Januar 1904, vormittags 9 Uhr beginnend, iverden im (Siebener Ttadtwalv in den Distrikten Stolzenmorgeu, Neuhege,Zoll- stockowaldcheu, Haingesbodcn, Mühlberg, Saudberg nud Plank H unb bezw. dessen Ehefrau stehenden Grundstücke Flur 10/76 — 904 qm Acker am Barresgraben, links Schützgesbonrer Wegs, 10/77 — 4849 qm Acker Die Zusammenkunft und der Anfang ist des Vormittags nm 10 Uhr an dem Weg von Freienseen nach Weickartshain bei Holznummer 1. Freienseen, am 19.Jan. 1904. Gr. Bürgermeisterei Freienseen. Löb er. 749 er,re / „ , Wcize» \ ®cfh,9c[ Mittwoch den 27. Januar l. Js. kommt in den Waldungen der Gemeinde Münster folgendes Holz zur Versteigerung: 72 Stück Eichen-Stämme mit 14,18 fm, 235 Stück Fichten-Stämme mit 52,38 fm, 834 Stück Fichten-Derbstangen mit 59,34 fm. Der Anfang ist vormittags 10 Uhr im Hegeberg. Münster, den 19. Jan. 1904. Gr. Bürgermeisterei Münster. Guntrum. 751 Großes Mnsterlager in Oefen und Herden Rodheimerstraße 42. J. HapgaeB. 98 rm Buchenscheit, , Eichenscheit (darunter 10 rm Küferholz), „ Buchen-, Eichen- und Nadelknüppel, Buchen-, Eichen- und Nadelwellen, rm Buchen-, Eichen- und Nadelstöcke. Die Zusammenkunft ist vormittags 9 Uhr im Mühlwald, bei der Haltestelle Friedelhausen. Das Stammholz kommt zuerst zur Versteigerung. Holzversteigernng Montag den 25. Januar l. I., vormittags 10 Uhr, oll im Ruppertsburger Gemeindewald, Distrikte Rödcn und Buchwald, folgendes Holz versteigert werden: 36 „ Buchen- und Nadel-Stöcke, eine große Quantiät Nadel-Reisig in Abteilungen. Die Zusammenkunft ist im Distrikt Rüden, an der Abtriebstelle. Das zerstreut sitzende Brennholz im Distrikt Buchwald wird nicht vorgezeigt und kommt Mittags bei dem Feuer zum AuSgebot. Nähere Auskunft erteilt Forstwnrt Schwellenverlrauf. Freitag deu 22. d. Mts. werden ca. 900 alte Bahnschwellen auf der Bahn|trecke Gr.-Lmden—Langgöns mciftoe- tenb versteigert. Anfang 8,30 vormittags ouj Haltestelle Gr.-Linden. 743 Grotzh. Bahnmeisterei Iä. und sonstige Futterartikel empfiehlt 6. S. P^esffera BtSmarMrastc 14. hiesigen Gemeindewald Distrikt Elmersbcrg folgende Holzsortimente zur Versteigerung: 352 rm Buchen-Scheiter Knüppel 62 rm Eichen-Stöcke. Zusammenkunft Abteilung Lach an der Kreisstraße Leihgestern—Gießen. . 730 Leihgestern, den 18. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. _____________ Holzversteigerung. Montag deu 25. Januar 1904 sollen in den Waldungen der Stadt Staufenberg, in den Distrikten Gemisch, üahnkopf und Mühlwald versteigert werden: Eichenstämme bis 55 cm Durchm., 46,72 fm (darunter 37 Stämme Schnittholz), Willi. Mn Steinstrasse 68. Möbelschreinerci. Bekanntmachung. Das Umlagetataster der land- und forstwirtschaftllcheu Berufs- geuossenschast, iortgeführt für 1903, liegt zwei Wochen lang, nämlich vom 21. Januar bis zum 4. Februar d. I., auf der Bürgermeisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Etwaige Einsprüche gegen den Inhalt dieses Katasters, gegen die Aufnahme oder Nicht- aumahme der Diebenbetriebe in das Kataster, gegen deren Veranlagung und gegen die Einschätzung der Betriebsbeamten unb Facharbeiter finb innerhalb einer Frist von vier Wochen nach Offenlegung bet bem Vorstanbe ber lanb- unb forstwirtschaftlichen Berussgenössenjchast in Darmstabt bei SDietbung späterer Nichtberücksichtigung vorzubringen. Gießen, den 15. Januar 1904. 741 Grobyerzvn.n e nm .-rmciftcrei Gießen. I. V.: Eurschmann. Distrikten Aiühlbera unb Hoch- wart wirb in ber Mutagspauje versteigert. Gießen, ben 18. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 739 rm Buchen-Stöcke, rm Eichen- und Nadel-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr im Saustallweg. Kirch-Göns, den 15. Januar 1904. Großh. Bürgermeisterei Kirch-Göns: Nern. Im Äirch-Göufer Gemeindewald werden versteigert Douuerstag, den 21. d. M. im Distrikt Haide: 1 Eichenstamm von 38 cm Durchm. u. 8 m Länge —0,91 fm 150 Kiefernstämtne von 15—36 cm Durchm. u. 4—19 “ Länge — 77 fm, 20 Fichtenstämme von 15—31 cm Durchm. und 5—15 Länge — 7 fm, 4 Lärchcnstämme von 14—20 cm Durchm. und 8— 13 Länge — 1 fm, Monatliche Mietpreise: 2—12 Mk. Tadellose AusfOhrung Jeder Reparatur in eigener Werkstatt*. Aufpolieren von Piano». Klavier Stimmen im Abonnement und auf Einzelbesteüung. Wilh. Rudolph, Giessen, Pianoforte- und Harmomum-Lager, Seltersweg 9L 37 Fichten-Derbstangen 17 rm Kiefern-Knüppel, 3 m lang, zu Bauzwecken geeignet, 154 rm Kiefectv-Scheit und Knüppel, 2680 Kiefern-Wcllen, Nutz- uni) Brennholz-Nerßeigemls im Kiineinturvald Kornyolzyaujen Dienstag den 26. d. Mts., Beginn vormittags 9 Uhr, Distrikt 3a Kuhheck, unweit des Knorrhofs. Eichen: 6 Stämme III. Kl. = 3,96 fm, 3 rm Nutzholz (3 m lang), und 6 rm Derbholz. Buchen: 140,5 rm Derbholz, 24 rm Stockholz, und 119 rm Reiser. Weichholz: 71 rm Reiser. Nadelholz: 29 Stämme III.—IV. Kl. — 11,85 fm, 35 Stangen I.—III. Kl., 64,5 rm Nutzholz (3 m lang), 154,5 rm Derbholz, 27 rm St verholz und 315,5 rm Reiser. Möbel solides Fabrikat empfiehlt 534 zn billigen Preisen Fichten-Reisslangen , rm Buchen-Scheitholz, 65 rm Kiefern-Stöcke. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr an der Kreisstraße Pohl-Göns — Ebersgöns. Bemerkt wird, daß das Stammholz von 1 Uhr nachmittags an zur Versteigerung kommt und sich unter demselben viel schönes Schnittholz befindet. Freitag den 22. d. M. im Distrikt Struth: 130 2 7 4210 700 80 12 von Mk. 3aO.— an harmomtms von Mk. 90,-- an. Holzversteigerung. Dienstag den 26. Januar 1904, vormittags 9 Uhr ^fangend, soll im Leihgesteruer Gemeindewald nachverzeichnetes Holz versteigert werden: Eichen-Stämme von 28—39 cm Durchmesser, von FiägeS von Mk. 9UU.— an. Lager ron 150—200 Instrumenten der besten Fabriken. , in -n gserlelch.teraa.g. HZöchtstez UBarraloaVt lOJÄlxrlgre G-axaxxtl®. - Fiele X-.iefex-c.zxg-. Gespielte Pianos von Mk. 50.— an. Pianos Zn vermieten, auch Harmoniums. Verdingung von Arainagearötiten Die in der Feldbereinigungs- gemarkung Langsdorf werter äuszusührenden Drainagearbeiten — ca. 11500 m — sollen Freitag den 22. Januar d. Js., nachmittags 8 Uhr, auf dem Rathause zu Langsdorf durch öffentliches Ausgebot in mehreren Losen vergeben werden. Die Verdingungs-Unterlagen liegen auf Gr. Bürgermeisterei Langsdorf zur Einsicht offen. Gießen, den 11. Januar 1904. 6toftü. Kuktnriuspcktion Hießen. W ißmann. 629 Xreppeln täglich frisch. Friedrich Noll, Hofbäcker, Mäusburg. Die Vorträge über die Behandlung verwundeter und verunglückter Personen werden Montag und Donnerstag, jedesmal um 5 Uhr, abgchalten und beginnen Montag, 25. Januar im Zeichensaale der höheren Mädchenschule, Schillcrslcaßc 8. Die Vorträge können von den Frauen und Mädchen unserer Stadt unentgeltlich besucht werden. Wer teilzunehmcn wünscht, wird gebeten, bis zum 22. ^auuar sich bei Frau Fuhr, Sonnenstraße 25 oder m der schule anzumelden. MUcfranenverein für Kr««LruvftkKe. Prima Prima Kalbfleisch Keule unb Nierenbraten 2BE5T 62 Pfg. per Pfd. "WE empfiehlt 0321 S. RothscbiBd Marktstr. 18. Marktstr. 18. Donnerstag deu 21. Jan. 1004, nachmittags 21/, Uhr, sollem auf hielrgem Ortsgericht bie vor dem Namen des Earl Neu eingetrofien ein grosser Posten Reisemnster 707 hochfeiner Damen-Wäsche zu enorm billigen Preisen. Gr.-Rechtcnbach, den 18. Januar 1904. 748 Dos VürAeruwistermnt. I Hochwarte versteigert: "" Ftchlenstämme mit 64,41 km Krefernstamm mit 0,46 fm Holz-Versteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Lich. Es sollen versteigert werben: Montag, den 25. Jaunar im Distrikt Riebwalb: Buchen: 212 rm Scheiter (bnbet 4 rm Hainbuchen, runb), 197 rm Knüppel, 91 rm Stöcke, 5200 Wellen; Eichen: 15 rm Scheiter, 82 rm Knüppel, 115 rm Stöcke, 6600 Wellen; Nadelholz: 12 rm Scheiter (Kiefern, runb), 36 rm Knüppel, 1 rm Stöcke, 2970 Wellen; 9 rm sonstiges Knüppelholz, 170 Weichholz-Wellen. - Fichten-Derbstangen: 288 Stück — 21,90 fm, teilweise schönste Bau- unb Gerüststangen; Flchtenrcisstangen: 32 Stück — 0,21 km. — Die Zusammenkunft ist vorm. 9% Uhr auf ber sog. alten Laubacher Straße bort, wo dieselbe vom'Fußweg Lich—Harbach gekreuzt wirb. Dienstag, den 26. Januar im Distrikt Harb: Buchen: 299 rm Scheiter, 100 rm Knüppel, 110 rm Stöcke, 2950 Wellen; Eichen: 4 rm Scheiter (3 Werk-, 1 runb), 34 rm Knüppel, 52 rm Stöcke, 350 Wellen; 1 rm Linden-, 2 rm Aspen-, 6 rm Kiefern- Knüppel; 1700 Wetchholz-Wellen, 400 Nabelholz-Wellen. — ’ /Durchmesser 62,67,60,49, 42,46\ 6 Eicheu-Abschuitte --6,05 km 2 2 7,6 8 1,8 5/ 1 Elsbeer-Abschmtt — 0,25 fm, 350 Fichten-Derbstangen zu Baumpfählen, zum Zumachen re., 4000 Fichtenrelsstangen. — Die Zu- sammerrkunst ist vorm. 91/, Uhr auf ber Chaussee von Kolnhaulen in bie Hard beim Eingang in den Wald. 689 - 'atd :d(5t starkungk gifflmne genbe?1 Nie Streit hoek u Gouve tvorden. ßefahrek 11. unb bofj mel bei CW sdM SJlrnm Gamis. seso, tot 45 Ma! gebracht auZ £1 m toeM Okahm! fltmgl für ba neurZ Serfefi Mis'et iwar i N. 2 Aufstar Dondcl Bericht vor. ; verschil ausgeb tMgsa Ll^etgk fleant find da mann Besch 21. N welche, worfer Grenz i: Ä gtue: 9i etat' & gestrige einige M berbi tootben, Karibik - ?ers na! taSiej F der D statwnei, Mitut u luru und Klegranr ^nasuru abend, daß der Okahan Unruhe- Mn ii nicht be forigefe ruhten, , £fQ Miter »aze ^reiche y^tcd ^ugsjch »nöl für GrMslkNtk hob WM Wert! LeScutcuSe Mödetsabrik liefert direkt an Private fompL Wohnungs-Einrichtun- gen n. Einzel-Möbel zu wirklichen Fadrikspreljen auch bei loulantLahlungsbedingungen. Jllustr. Preisliste gratis. Adressenangabe erbeten an 0. L. Daube & Go., Frauk- furl a. itii., unter Chiffre F. A. 12574. 281 «schält die Adressen der über 80 000 Einwohner zählenden Areiser mit Stadt Eiehen Praktisch und geschmackvoll ausgestattet! 5um ersten Male erschienen! Sehr juverlasfig! Dreis nur Alk 2.50 Kinder 10 Pfg. Gitttriti 20 Pfg. Lose ä 50 Pfg. sind in den durch Plakaten erkenntlichen Verkaufsstellen zu haben. Elektr. Taschenlampen Kompl elektr. Klingelanlagen von Hk. L8Ö an. 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