154. Jahrgang Erstes Blatt Mittwoch 20. Januar 1904 en* in zu erzielen".’ Lage der La heiter in die in Aussicht. Mutmaßlich würden die Eisenbahnen ein Mehr von 100 Millivne n ergeben. Frhr. v. Rhein- ostpreußischen Dialekt, indem er sich ticnriUyte, nachzuweisen, daß die russische Polizei in Deutschland bezw. Preußen nach Belieben schalten und walten könne, da die preußische Polizei ihr in die Hände arbeite. Ter Vortrag enthielt interessante Einzelheiten über die scharfe Kontrolle der russischen Regierung gegenüber den im Ausland studierenden Russen und entfesselte bei der äußersten Linken wiederholt das unparlamentarische „Pfui!" Die im Auslände tätigen russischen Spitzel bezeichnete Abg. Haase als „gemeine Lumpen". Frhr. v. Richthofens Antwort befriedigte die Interpellanten nur wenig, da der Staatssekretär u. a. erklärte, es liege für den Reichskanzler keine Veranlassung vor, den bestehenden Zustand zu beseitigen. Sämtliche Regierungen hätten ein gemeinsames Interesse an der Observierung von „Anarchisten", und „wenn Ausländer in Deutschland unbequem werden, dann werden wir sie über die Grenze bringen, die wir für die richtige halten." Tumultuarischer Widerspruch der „Fraktion Bebel", Zurufe: „Es sind ja keine Anarchisten !" Nur mit Mühe vermochte der Präsident Ruhe zu schaffen, doch der Unmut grollte aus der folgenden Rede Bebels heraus, der sich zum Anwalt auch der russischen Studenten aufwarf und die schärfsten Angriffe gegen die ,chis auf die Knochen blami erte, barbarische" Reichsregie rung richtete, unterstützt durch den kräftigen Chor der „Genossen". Im kritischen Sinne äußerten sich auch die Abgg. Schrader (fr. Vg.), Dr. Müller-Sagan (fr. Volksp.) und Dr. Spahn (ZtrI, während Abg. v. Normann (kons.) dem Staatssekretär uneingeschränkten Beifall zollte. Kekauntmachuug. Äetr.: Rauschbrand zu Watzenborn. Bei einem Schaf des Joh. Gg. Philipp V. LVatzenborn ist Rauschbrand festgestellt worden. Gießen, den 18. Januar 1904. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Kranzbühler. ringes Entgelt für die unserem hiesigen Theater geleisteten publizistischen Dienste d a r st e l l t, (Eine auffallende Bemerkung, die von andern Dheaterkritikern kaum anerkannt werden dürste. Im allgemeinen betrachitet vielmehr der Theaterrezensent die ihm zugesandte Eintrittskarte nur als Einladung zum Besuche der Theatervorstellungen im Interesse der Oeffent- lichkeit. Jeder „Entgelt" wäre von feiten der Stihf stets rundweg abzulehnen. D. Red. d. Gieß. Anz) ist geeignet die Auffassung zu erwecken, als ob das sogen. Freibillet ein selbstverständliches Lob der Aufführung durch die Theaterrezensenten bedingen könnte. Wir erheben dagegen entschieden Einspruch und weisen es als eine Zumutung zurück, daß man solcherart ein anderes Maß der Beurteilung bei der Kritik erzwingen zu können glaubt. Wir werden uns auch ferner bei der Besprechung der Aufführungen im Festipiel- haus vom rein künstlerischen Standpunkt leiten lassen unter selbstverständlicher Berücksichtigung der räumlichen und stnanziellen Vcrhältn-ss' unseres F^stsp'^auses Worms, 15. Januar 1904. Redaktion der „Nachrichten". Redaktion des „Tageblatt". Redaktton der „Volkszeitung . — Die ,Wormser Zeitung" war zu der gemeinsamen Besprechung, in der dieser Protest verfaßt wurde, eingeladen, aber nicht e .chienen. , — Moritz von Schwind ist mit 1 enter „Schonen Melusine" und dem „Märchen von den sieben Deutsches Keich. Berlin, 19. Ian. Heute unternahm der Kaiser seinen gewohnten Spaziergang im Tiergarten, machte einen Besuch beim Reichskanzler Grafen v. Bülow und hörte im königl. Schlosse die Erträge des Chefs des Miltttür- kabinetts und des Cbefs des Ddmialstabes der Marine. Ter Kaiser besichtigte ferner die von dem Maler Barlvesins geschaffenen Entwürfe für den neu zu errichtenden Repräsentationssaal im alten Dom- vrobsteigebäude zu Halberstadt und genehmigte die Ausführung. — Gestern abend fand ein Tiner beim Kultusminister Tr. Studt statt, an dem der Kaiser und der Reichskanzler teilnahmen. Nach der Tafel hielt der Tirektor des Kastnarschen Museums in Hannover, Professor Schuchsardt, einen Vortrag über römische Ausgrabungen bei Haltern a. d. Lippe. — In militärischen Kreisen erzählt man sich, daß eine Kabinettsordre über die schriftstellerische Betätigung der O ffiziere, und zwar auch der verabschiedeten, ergangen sei, die in sehr scharfen Ausdrücken die kaiserliche Mißbilligung über manche Angriffe und Veröffentlichungen der jüngsten Monate ausspreche und jedenfalls für die Zukunft eine wesentliche Einschränkung in der öffentlichen Besprechung von Heeresangelegen- hetten durch aktive oder inaktive Offiziere zur Folge haben werde. — KönigCbristian von Dänemark, der gestern abend aus Gmunden auf dem Anhalter Bahnhof in Berlin eingetroffen war, hat heute morgen in Begleitung der Herzogin von Cumberland und des Prinzen Waldemar die Heimreise über Warnemünde angetreten. — Tie „Voss. Ztg." berichtet, daß dem Fürsten Ferdinand Radziwill in polnischen Kreisen übel gen om- men wird, daß er am Ordensfeste teilgenommen hatte. Tie Weigerung des Abg. Szuman, als Alterspräsident zu fungieren, wird als nationale Tat bezeichnet. Tie Polenfraktiou gab Tr. Szuman zu Ehren ein Festmahl. — Wie oie „Krankenkassen-Ztg." mitteilt, plant der Staatssekretär des Innern, Graf Pvsadvwsky, die Einrichtung von Kursen für Wvhnun gshygiene. — Tie „Nationallib. Korr." bestätigt, daß eine Vereinheitlichung des Arzneitaxwesens vvM Reiche erstrebt wird. Sie könne jedoch nicht auf deut R a b e n" in die billigen ,,Kunstwart"-Mappen aufgenommen worden. Die „Schöne Melusine" ist Schwinds Schwanengesang, ein Aquarellen-ZhklUs, der seine bleibende Stätte int kunsthistorischen Museum zu Wien gefunden hat. Das „Märchen von den sieben Raben" rührt noch aus der Jugend des Meisters her. Heute befinden sie sich int weimarischen Museum, für das sie der Großherzog von Sachsen erworben hat. Tie beiden Mappen, die Georg D. W. Callweys Verlag in München soeben herausgegeben hat, zeichnen sich durch die Sauberkeit und Eleganz der technischen Ausführung wiederum aus und kosten nur 2, respektiv li/> Mk. Ferdinand Avenarius hat einen knappen erläuternden Text zur Einführung geschrieben. Es gibt kaum Merke, von deren Schönheit sowohl wie Volkstümlichkeit so viel gesagt worden ist, wie von den Schwindschen Märchenzyklen. Und dennoch sind sie noch so wenig in Nachbildungen verbreitet! Es ist kaum zweifelhaft, daß die Ausgaben des „Kunstwart" schnell in jedes schönheits- fteudige deutsche Haus bringen werden. Mir wünschen es wenigstens herzlich — Babel und Bibel. In der ersten Februarwoche erscheint bei der Deutschen Verlagsanstalt zu Stuttgart: Babel und Bibel. Ein Rückblick und Ausblick von Friedrich Delitzsch Tie kleine Schrift, in der sich der Verfasser mit seinen Kritikern eingehend auseinander- sctzt, darf des ttefsten unb nachhaltigsten Eindrucks bei allen, die sich für religiöse Tinge interessieren, sicher fein. Feuilleton. — Die Wormser Stadtverordneten und hie Theaterkritik. In der Wormser Stadtverordnetenversammlung hatten sich jüngst zwei Stadtverordnete, Eller und Prof. Becker, dazu hinreißen lassen, den schlechten Besuch des dorttgen Theaters auf die Theaterkritiken der treffe zurückzuführen und mit Entziehung der „Freiplatze 2U drohen. Hierzu erlassen die Wormser Blätter jetzt folgende Protesterklärung: „Gegenüber den rn der Donnerstags-Sitzung der Stadtverordnetenversammlung seitens der Herrn: Eller und Professor Becker gegen dre Theaterkritik der hiesigen Presse erhobenen Anschuldrg- nngen sehen sich die Unterzeichneten zu folgendem Protest veranlaßt: Ter Versuch den zurückgegangenen Befinl)! der Aufführungen im hiesigen Festspielhaus aitf^ bie kritischen Besprechen der hiesigen Presse znrückWsuhren ist ebenso NN a er echt fertigt, wie er eine vo ll st n n d r ge Verkennung der tatsächlichen Verhältnisse be- deutet Tic Untersiellrnrg, als ob die Kritik der UnterMch- ncten nicht »en Gerechtigkeit diktiert und unzutrcs'end >ei, müssen wir um so entschiedener zurchchuegen, °l . dch, Herren Eller und Becker hier «einerlei fach'und soch- gemäßes Urteil zu5Uge,tehen feilt durfte Tre Trohung mit der Entziehung des sogen Freibtlletts LoL taHü^tidj doch nur ein unverhältnismäßig ge baben wurde bei Erwähnung dieses Mats humoristisch. Er meinte, das frühere Schmerzenskind, die Eis'" bahnen, habe sich dank der guten Erziehung ourch den „23 a t e r", den Ersenbahnminister, und der guten Ratschläge des „Onkels", des Finanzministers, vortrefflich entwickelt. Ein Teil der Hörer bezeigte für diesen Scherz kein Verständnis und rief „A u!" Im übrigen wurde die ebenso gewandte wie klare Tarlegung des Ministers, der ein au^^eichneter Redner ist, mit Beifall ausgenommen. Ausfällig knapp war die Bemerkung über die Ka- nalvorlage. ,Lch hoffe, daß es diesm-cck geringen1 wird, über diese so wichtige Vorlage eine Verständigung zu erzielen".' Breiteren Raum nahm die Schilderung der Lage der Landwirtscha f t ein. „W i r könnennicht heiter in die Zukunft schauen", sagte Frhr. von Rheinbaben, indem er weiterhin die Notwendigkeit betonte, der Landwirtschaft einen ausreichenden Zollschutz zu gewähren, wofür die Rechte mit Beifall dankte. Mit ,Lört, hört!" unterstrichen die Agrarier die Feststellung von den erheblichen Minder ertragen bei der Tomänen- verpachtung, den nicht erfüllten Ernte Hoffnungen und den sinkenden Kornpreisen. Tagegen entwarf der Minister von Jndusttie und Handel ein günstiges Bild. Nur verhehlte er nicht die Besorgnis über die wachsende Konkurrenz, der unsere Ausfuhr stand- zuhalten hat. Ter inländische Markt müsse mehr gepflegt werden. An dem Kvhlensyndikat rühmte der Minister die Weisheit der Leitung, das vernünftige Maß- Nr. 16 • rlftetnt iSgttch außer Sonntag» Dem Gießener Anzeiger «»erden im Wechsel mit dem Setflschen Landwirt die Siebener Familien, diüner viermal in der Woche betgelegL Stotatumtontd n. Verlag bet Brüh l sschrn Nnweri^Buch- u. Stein» Nrudrtti (Pieüch (irben) Rtbaftüm. ftrpebttton und Druckerei: Gchalstraße 7. Adresse für Depeschenr Anzeiger Gießen. AerniprrchanildtuhAr 6L Preußisches Abgeordnetenhaus. Tas Haus wählte wieder den Abg. v. Kröcher zmn Präsidenten, den Abg. Tr. Porsch zum 1. Vizepräsidenten und den Abg. Tr. Krause (natt) zum 2. Vizepräsidenten. Tie Gewühlten nahmen die Wahl an. Bor der Wahl des 2. Vizepräsideitten verließ ein Teil der Rechten unter großer Heiterkeit der Linken den Saal. Es folgte der Etat für 19 0 4, den Finanz Minister v. Rheinbaben dem Hanse unterbreitete. Ter Minister gab der Hoffnung Ausdruck, daß, nachdem der wirtschaftliche Aufschwung wieder eingesetzt hat, das Defizit von 31 Millionen für 1903 b eseitigt werden hfirb. Außerdem sei iroch auf einen Ueb er schuß von nicht unter 22 Millionen zu rechnen, welcher rn den neu geschaffenen Ausgleichsfonds fließen soll, dessen Grundstock damit geschaffen wird. Im Etat für 1904 sind die Ausgaben vorsichtig bemessen, trotzdem out allen Gebieten neue Ausgaben eingesetzt sind. Ter Etat balanciert mit einem Betrage von nahezu 3 Milliarden. Indem der Redner zu der voraussichtlichen Eittwicklung des Jahres 1904 übergeht, betont er, daß die Erneuerung des Kohlen-Shndikats gelungen ist, wodurch hoffentlich die Kohlenpreise in angemessenen Grenzen gehalten würden, und daß das Zustandekommen des Stahlwerks-Verbandes unerläßlich sei im Interesse der deusscksen In- buftric. Ter Minister bespriast dann in längeren Ausführungen die Verhältnisse und Ausgaben der deutschen Industrie und gäbt dann der Hoffnung Ausdruck, daß es gelingen werde, über die große wasserwirtschaftliche Vorla ge diesmal eine Verständigung herbeizufuhren. Ter neue Etat für 1904 ergibt eine Mehreinnahme von 120 Millionen Mark. Tavon sollen u. a. die Eisenbahnen einen M eh rüber schuß von 83 Millionen bringen, notzdem erhebliche Mehrausgaben durch Erhöhung der Bezüge der Beamten, Beschaffung von Material usw. entstanden jinb. Der Redner führt dann noch eine große Reihe einzelner Positionen des Etats an und schließt, die wrrt- schafrliche Krise sei schneller überwunden worden, als erwartet werden konnte, und es stehe zu hoffen, daß auch das Jahr 1904 eine günstige wirtschaftliche Entwicklung bringen werde. (Lebhaftes Bravo.) Tie dem Landtage yt gegangene Novelle betr. Erhöhung der Richtergehälter hängt mit dem zweiten Gesetz- euftvurf zusammen, wonach die auffichtssiihrenden Richter an einer Anzahl großer Amtsgerichte den Titel ,Fmts- g e r i ch t s - T i r e k t v r e n" fthren und den ersten Beamten einiger besonders bedeutenden landgerichtlichen Staatsanwaltschaften eine pensionsfähige Gehaltszulage von je 900 Mk. gewährt werben soll. Die Stetten sollen in Ansehung des Tiensteinkommens denen der O b er* regier ungsräte beider Regierung gleichgestellt werden. Man schreibt uns aus Berlin, 19. Januar: Tas Ereignis des Tages war heute int preußischen Abgeordnetenhaus die Einbringung des Etats. Ten Finanzminister sieht man gern heiteren, befriedigten Antlitzes. Menn es oem Fiskus gut geht, dann darf man hoffen, daß die Steuerschraube nicht allzusehr ange- s, © o, e n wird. Im vorigen Jahre war Frhr. v. Rhembaden von düsterer Besorgnis erfüllt. Er hiett eine weitere Steigerung des Fehlbetrages, durch den Rückgang der Eisen- Halme innahmen, für unvermeidlich. Jetzt aber scheinen die maacren Jahre" vorüber: nicht nur das ganze Defizit von 71 Millionen dürfte im ^laufenden Etats- iabr beseitigt werden, es steht sogar, „nach vor- sichttger Schätzung" ein Heberschuß von 22 Millionen GlehenerAnzelgerW w General-Anzeiger ** SS v bta pottt arrv aflflcm. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen KWZ teiaenletl Pan« Veck. halten. Volitische Tagesschau. Aus dem Reichstage. Unser Berliner parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 19. Januar: Südwestafr ika steht im Vordergrund des öffentlichen Interesses. Das zeigte sich in der starken Nachfra^ nach Tribünenkarten für die heutige Reichstagssitzung, in der über die „Kriegsvorlage" in Höhe von zweisiebenachtel Millionen Mark verhandelt wurde. .Kolonialdirektor Dr. Stuebel teilte incher einleitenden Rede das gesamte, der Regierung ^gegangene Material mit und zeigte an der Hand der Stattstik die Grüße der den deutschen Interessen drohenden Gefahr. Tie Absicht der Hereros, zu revoltieren, möge ja seit geraumer Zeit bestanden haben, aber sie sei so sorgsälttg geheimgehalten worden, daß selbst die langjährigen Kenner der Eingeborenen durch den Ausstand überrascht seien. Bei diesem Punkt setzte, wie vorauszusehen war, die parlamentarische Krittk ein. Abg. Dr. Spahn (Ztr.) beschränkte sich allerdings auf wenige Bemerkungen, Abg. Bebel (Soz.) aber schlug scharfe Töne an. Er meinte, die Hereros seien von den Weißen so wenig gut behandelt und in ihrer Existen z bedrückt, daß der Ausstand kommen mußte, daß er sich als Verzweiflungskampf charakterisiere. Die Hereros werden also von Herrn Bebel in Schutz genommen wie seinerzeit die chinesischen Boxer, ein StaÄpunkt, den kein Mitglied einer bürgerlichen Partei teilt. , Mit Ausnahme der Sozialdemokraten, die sich der Absttmmung über die Kriegsvorlage enthalten wollen, erklärten sich die Vertreter sämtlicher Parteien für die Bewilligung der geforderten Mittel und für die beschleunigte geschäftliche Behandlung der Vorlage. Tie Erwarttmg der Regierung, daß der Reichstag das Seinige zur Durchfiihrung der Hilfsaktton tun werde, hat sich alstv erfüllt. Graf Bülow, der der Verhandlung beiwohnte, war der Notwendigkeit überhoben, nochmals das Wort zu ergreifen. Tie Vertretung der Regierung. beim folgenden Gegenstand der Tagesordnung, der sozialdemokratischen Interpellation über die Tätigkeit russischer Polizeibeamter in Deutschland, übernahm der Staatssekretär des Auswärttgen Fchr. v. Richthofen. Abg. Haase (Soz.) begründete die Anfrage im breiten S3ene her Gesetzgebung, sondern durch Verständigung zwischen den Einzelregierungen auf Grund der vom Reichs- gesundheitsamt gebilligten Vorschläge erreicht werden. Dresden, 19. Ian. Tie erste Kammer nahm einstimmig einen Gesetzentwurf über die Landestrauer an, nach dem öffentlich)« Lustbarkeiten mir bis zum dritten Tage nach der Beisetzung des Königs, der Königinwitwe und des über 21 Jahre alten Kronprinzen einzustellen sind. Tie gleichen Bestimmungen sind bei dem Ableben des Kaisers getroffen. Nürn berg, 19. Ian. Zur Frage der Fortsetzung der Main-Kanalisierung werden der ,,Fränk. Morgen- Ztg " von gut unterrichteter Seite einige interessante Mitteilungen gemacht, die im Gegensatz zu den bisherigen Tarsteilungen von anderer Seite sehr pessimistisch gehalten sind. U. a. wird darauf hingewiesen, daß die jüngste preußische Thronrede von der Main-Kanalisierung lein Wort enthalte trotz der ausführlichen Behandlung der Wasserstraßen-Gesetzgebung. Offenbar bestehe keine Aussicht, diese Frage in der begonnenen Landtags- Sejsion zu lösen. Tatsächlich sei in der wichtigsten Streitfrage betreffs der bairischen Eisenbahn Tarifbildung und der von Preußen hierzu verlangten Kautelen die Einigung um keinen Schritt näher gerückt und bei den Nürnberger Verhandlungen seien in dieser Sache die bairischen Vertreter gegenüber der preußischen Verkehrspolitik äußerst scharf vörgegangen und es sei zu ziemlich lebhaften Auseinandersetzungen gekommen, sodaß die preußischen Vertreter eine gelinde Scheu vor weiteren münd- lichen Verhandlungen mit sich nach $>au)'e genommen haben. Ter neue Verkehrsminister trage hieran aber keine Schuld. Er sei mit seinen preußischen Kollegen auf gutem Fuße geblieben und das sei auch die einzige Hoffnung für einen gedeihlichen Ausgang. Als befriedigender Abschluß würde bairischerfeits erachtet: volle verkehrspolitische Freiheit innerhalb der billigen Rücksichten auf die preußische Verkehrspolitik und ein Hand in Handgehen zur Erzielung einer deutsche nVer- kehrs-Einheit. Ausland. London, 19. Jan. Cha mb er Iain hielt heute hier eine Rede über seine handelspolitischen Pläne. Es erwartete ihn eine große Versammlung. Der Mayor und sechs frühere Mayors schritten ihm zum Empfange entgegen. Als Chamberlain das Wort ergriff, erscholl eine neue Kundgebung der Begeisterung. Er führte aus, er habe sagen hören, Londons Wohlstand sei festgewurzelt und die Beweisgründe, welche sich an andern großen Plätzen durchschlagend erwiesen, hätten hier keine Geltung. Diese Ansicht weise er zurück. Er glaube nicht, daß er im Herzen des vereinigten Königreichs, am Nervenzentrum des Reichs, auf ba§ alle so stolz seien, seine schwerste Aufgabe finden werde, nämlich hier die Bewohner zu überreden, auf dem Wege Gefolgschaft zu leisten, auf dem allein die Festigung dieses großen Reiches möglich! sei. Brüssel, 19. Jan. Die Gräfin Lonpay will gegen die von ihrem Vater, dem König Leopold, vollzogene Schenkung sämtlicher liegender Güter an die belgische Nation in dem bevorstehenden Erbschaftsprozeß protestieren. Bei ^Nachweisung der Gütergemeinschaft der Eltern dürfte sich der Anteil der Gräfin auf 15 Millionen Francs belaufen. Paris, 19. Jan. In der von der Deputiertenkammer ernannten Untersuchungskonnnission in der Angelegenheit der Humberts wurde heute Labori vernommen. Derselbe erklärte, er habe niemals in der Verteidigungsrede gesagt, daß die Humberts politische Mitschuld! ge hätten. Labori führte aus, es gebe hier keine Gaunerei, deshalb gebe es auch keine Mitschuldigen. — Staats anwalt Baudouin überreichte heute nachmittag dem Präsidenten des Kassationshof cs einen Bericht 'über die Dreyfus-Angelegenhert. Dieser Bericht -ist sehr lang. Man glaubt beim Gerichtshöfe, daß die Kriminalkammer selbst die Untersuchtmg anftellen werde wie stm Jahre 1899. Die endgiltigen Verhandlungen werden tbaun erst im Juni vor den .Kassationshof kommen. Madrid, 19. Ian. Gestern wütete in Valenzia rmd 'in Tarragona der Aufruhr. Tie Oktrvihäuschen wurden eingeäschert. Ter Stadtrat von Tarragona teilt mit, daß Polizei und Gendarmen ohnmächtig ,waren. In Valenzia ist infolge des Ausstandes der Hafenarbeiter der Generalstreik ausgebrochen. Rom, 19. Jan. Die Regierung beabsichtigt die Einrichtung eines öffentlichen Automvbildienstes. Von den zu schaffenden Zweiglinien sollen acht dem sran- zösischi-italienischen und sieben dem italienisch-schweizerischen Verkehr dienen. Der Fahrpreis für Passagiere soll 5 Centimes pro Kilometer und die Kosten für Beförderung des Gepäcks 5 Centimes für die Kilometer-Tonne betragen. Petersburg, 18. Jan. Der Turkmenenaufstand in der persischen Provinz Astrabad nimmt nach der , Nowoje Wremsa" e r n st e r e T i m e n s i o n c n an. Persien machte 2250 Mann reguläre Truppen und 2000 Mann vom Landsturm mobil. Das Haupthindernis für ein energisches Eingr eifen liegt in der Korruption der persischen Offiziere, die die für die Truppen bewilligten Gelder unterschlagen. Tie Turkmenen /droben, fall? ibre Wünich? unerfüllt bleiben, sich unter russische Oberbibeit zu stellen. Ans und land. Gießen, 20. Januar 1904. ** Evangel. Bund. Nächsten Sonntag, den 24. Jaguar 1904, abends 8Vi Uhr findet im Neuen Saalbau der zweite Familienabend des hiesigen Zweigvereins des Evangelischen Bundes statt. Wie wir schon früher mitteilten, wird an diesem Abend Tr. Tiehl von Hirschhorn übet: „Sonnenschein und Sturm in Gi':cf;en während des 80 jährigen Krieges" sprechen. Herr Tiehl ist aus früheren Vorträgen wobt bekannt und infolge seiner eingehenden Forschungen sicher einer der besten Kenner hessischer Ver hältnisse früherer Jahrhunderte. Tas von ihm diesmal gewählte Thema ist für die Einwohner Gießens von ganz besonderem Interesse. Sind ja doch die Wogen des 30 jähr. Krieges auch wiederholt über unserer Stadt zusammeu- geschlagen. Zur Verschönerung des M'ends halnn der Evang. .Kirchengesangverein und verschiedene Solisten ihre Mitwirkung zugesagt, sodaß in jeder Beziehung ein ge- nußreicher Abend erwartet werden darf. — Tie Versammlung ist öffentlich, und es sind alle evangelischen wohnet der Stadt willkommen. ** A u s dem Bureau de? Stadttheaters. „Theodora", das neueste Drama von Ivhan Boi er, dcS neu entdeckten nordiscl^cn TiMers, das uns durch die aukerwählte Künstlerschar des Dirrk.orS Cmstav Lindemann DePtTfttelt virrdcn fott. eiuS der interessantesten Werke, l-ausen und Bad Nauheim zum V^rschevr oekomme« seien Mehrs ordern*gen für de« Vsrfteher des Kataster. Tie zahlreichen SteinULimmer, die w de« Wildlinge« und'a — ie» nnd den Vorsitzenden de» rnndeßsemerbe. rot gewesen und blau umhüllt seien. Vergleiche mit diesen einarten und denen des Vesuvs hätten ein und dasselbe Ergebnis gehabt. Ter Redner erläuterte seinen Vortrag durch Zeichnungen und Skizzen sowie durch zahlreiche Bei- spiele und Vergleiche sowohl in schematischer tote in praktischer Hinsicht, indem er mitteilte, schon Hunderte von Tagen bett Vogelsberg durchwandert und untersucht zu haben. Auch en SSixeralfcTfcr. und Quellen sei der berg reich gewesen, tofWr durch die großen HsdnWwLlz- trugen in den O*ten SalzfMjrf, Ech^e.l, SchwaLjeim, E«lz- gleichfalls zulässig sein. An jedes Projekt wäre die Bedingung der normalen Spur neben den sonst noch bezüglich der Konstruktion zu stellenden Anforderungen zu knüpfen." Trotz der nun mehrfach von Hessen dokumentierten Genei g.-- heit, diese Lücke im Bahnnetz auszubauen, scheiterte die Verivirttichung des Projektes bislang an dem Widerstand Preußens. Ta nun die Strecke (Bebra) Hersfeld—Alsfeld mit Fortsetzung nach Gießen oder Mücke, Friedberg, Frankfurt eine bedeutende Entlastung der Militärbahn Leineeide—Treysa bildet, außer ihrem strategischen Wert noch von hohem volkswirtschaftlichem Vorteil durch Erschließung eines abseits des großen Verkehrs liegenden Komplexes ist, und die Erbauung dieser 33 Ktm. langen Strecke kaum mehr wie das zweite Geleise der Leinefelde—Treysaer Strecke kostet, so dürfte eine der Allgemeinheit (Militär, Landwirt- chaft und Handel) dienende Bahn Hersfeld—Mederanla-- Alsfeld bei Erörterung des Etats unbedingt den Vorzug ein- jeräumt bekommen. Wir sind der festen Zuversicht, daß Ew. Wohlgeboren allseitig Unterstützung des hohen Hauses finden werden und verharren in dieser Erwartung ganz ergebenft." (AlSf. Oberh. Ztg.) sd. Darmstadt, 19. Jan. Der Finanzausschuß der zweiten Kammer hat heute mit den Abstimmungen Über die vorderen Kapitel des Etats begonnen und auch bereitr eise flankt Reihe von ff<*ite(R ohne wesentliche TiS- kufsion rmverändert enqeiwmrwen. Gestrichen wurde« nur die die je aus Norwegen zu uns gekommen sind. Georg Brandes, der berühmte nordische Literaturhistoriker, schreibt in einem Artikel, betitelt „Nordische Frauengestalten" folgendes: „Das. Stück ist mit erstaunlich sicherer Hand gebaut, es hat viele Situationen, die von eminenter Wirkung sind." Tas Grundmotiv des Stuckes ist, „Wer anders leben will^ als es Brauch und Sitte fordern, der wird sein HauS beständig von Wollen umschlichen sehen." — Im übrigen ist das Drama als die Tragödie der intellektuell- genialenFrauinder modernen bürgerlichen Gesellschaft gedacht; der Kampf einer freidenkendenund frei empfindenden Frau gegen ihre Umgebung; ein Kampf, in dem die geistig hochbegabte Frau unter- lie gen muß, weil sie für die Misere des Alltags, für die harten Hände des Philisterttims zu fein organisiert ist. *t Verein für d i e Gleichstellung der höheren Schulen in Hessen. Es hat sich, wie wir in den „N. Hess. Volksbl." lesen, vor kurzem eine Anzahl hessischer Anhänger des Prinzips der Gleichberechtigung der höheren Schulen zu einem Verein zusammengeschlossen, der unter der Fübrimg der Professoren Geheimrat Kittler und Geh. Baurats Landsberg sowie des Geh. Kommerzienrats Tr. L. Merck in Tarmstadt steht und sich „Verein für die Gleichstellung der höheren Schulen" nennt. Tie Zahl der Mitglieder des neuen Vereins, der sich bereits über das ganze Großherzogtum erstreckt, ist im raschen Zunehmen begriffen. Auch in Gießen zählt der Verein Mitglieder. Er setzt sich zum Ziel, die Freunde der Schulreform zu sammeln, in der Oeffentlichkeit auf die Bedeutung seiner Bestrebungen hinHUweisen und in geeigneter Form bei den maßgebenden Stellen für die Turchführung seiner Ziele zu wirken. Es liegt ihm durchaus fern, aggressiv nach irgend einer Seite hin vorzugehen, insbesondere lehnt es der neue Verein ab, gegen das Gymnasium und die tu ihm betriebenen Studien eine feindliche Stellung einzunehmen. d. Klein-Linden, 18. Jan. Seine erste Festlichkeit veranstaltete gestern im Vereinslokal „Deutscher Hof" unser jüngster Verein. Der „Rauch-Klub" wurde am 3. Januar d. I. von 12 Rauchern gegründet und jählt jetzt schon 26 Mitglieder. Ein alter Raucher, welchen der Verein zum Ehrenmitglied ernannte, hat dem Verein eine namhafte Geldspende überwiesen. Gestern wurde das in den Reichsfarben von F. Klein entworfene prächtige Wappen des Vereins eingeweiht. )( Klein-Linden, 19. Jan. Am Sonntag hielt unser Krieger ver ei n in der „Teuffchen Eiche" seine Generalversammlung ab mit der Tagesordnung: Rückblick ins Vereinsjahr 1903, Rechnungsabschluß für 1903 und Neuwahl des Vorstands. Ter Schriftführer sagte in dem Rückblick, daß die Zahl der Mitglieder auf 85 gestiegen ist. Ein wichtiges Ereignis bildete die Anschaffung von sechs Gewehren Modell 71. Ter Rechnungsabschluß zeigte ebenfalls ein erfreuliches Bild. Bei der Borstandswahl wurden die seitherigen Vorstandsmitglieder wieder- gewählt, während W. Klein I. neugewählt wurde. In kurzen Worten gedachte hierauf der Schriftführer des 18. Januar, an welchem Tage 1871 das deutsche Kaiserreich wieder aufgerichtet wurde, der Krankheit des Kaisers und des Schicksccksschilages, der vor kurzem unseren geliebten Eroßherzog traf, und forderte die Kameraden auf, in Freud uno Leid allezeit treu zu unseren Herrschern zu stehen. Zum Schlüsse lud der Präsident die Kameraden zu der am 30. Januar im Saale zur „Teutschen Eiche" stattfindenden Feier von Kaisers Geburtstag ein. t Atzb ach, 19. Jan. Der Bau der geplanten direkten Straßenverbindung von hier nach Dutenhofen zieht sich nach wie vor in die Länge. Diese Straße ist ein dringendes Bedürfnis, da doch für die Folge aller Verkehr nach Dutenhofen, das im Laufe dieses Jahres eine Güterverladeftelle erhalten wird, sich richtet. Für die in Aussicht genommene Straße bedarf es noch der dcichpolizei- lichen Genehmigung für die vorgesehenen Durchlässe in dem hier sehr erweiterten Lahnbecken. Die neu" Lahnbrücke bei Dutenhofen ist bereits für die Anlegung dieser Verbind- ungsstraße erbaut worden. L. Friedberg, 20. Jan. (Eigener Drahtbericht.) Der von der Staatsanwaltschaft Gießen steckbrieflich verfolgte Heinrich Müller aus Ulrichstein wurde durch die hiesige Polizei verhaftet und ins Amtsgerichtsgefängnis überführt. Müller hat vor einiger Zeit m Gießen einen Uhrendiebstahl ausgeführt. X Grünberg, 19. Jan. Die Oktroifrage fand in der heutigen Gemeinderatssitzung ihre definitive Erledigung. Der erste und weitgehendste Antrag, überhaupt kein Oktroi zu erheben, fand Stimmengleichheit mit 5 gegen 5; der zweite Antrag, die Alsfelder Oktroibestimmungen ein» zuführen, wurde mit 5 gegen 5 Stimmen angenommen. Darnach werden nach erfolgter Genehmigung des Großh. Kreisamts für die Stadt Grünberg erhoben: für eingeführtes Bier per Hektoliter 65 Pfg., Wein per Flasche 3 Pfg., per Hektoliter 1.20 Mk., Obstwein per Hektoliter 80 Pfg., Branntwein, roh und gefärbt, per Hektoliter 2.20 Mk. Die sich an das Alsfelder Statut anlehnenden Ausführungsbestimmungen werden in der nächsten Sitzung beraten. )( Grebenhain, 18. Jan. Gestern abend hielt Ober-Bergrat Chelius au5 Tarmstadt, in dem Vereinslokale des Gewerbe-Vereins, im Gasthaus „Zum Tarmstädter Hoff' hier, einen hvchintereffanten Vortrag, lvelcher als Thema den VuVkan im Vogelsberg behandelte. Zahlreiche Mitglieder des Vereins und sonstige Interessenten hatten sich hierzu eingefunden, sodaß der Saal dichtgedrängt voll war. Ter Redner führte zuerst aus, daß zurzeit der Aetna der größte feuerspeiende Berg in Europa sei, indem ihn zwei Quadratmeilen umfaffen. Vvr Jahrhunderten, vieNeicht Jahrtausenden sei auch unser Vogelsberg int Besitz solcher, aber noch größerer Vulkane gewesen. Ter Redner schilderte eingehend die noch vorhandenen Spuren der Vulkane, der Lava und der daraus entstandenen Bnsaltmaffen und Steingebilde. Noch deutlich könne man diese Spuren, wenn man die Bahn von hier nach Lauterbach verfolge, an den durchbrochenen Felsen wahrnehmen, wo häufig Steinmassen vorkämen, welche Gemeindewüstungen noch heute zu sehen seien, seien Vorboten der Eiszeit. Ta die Gebirge früher beträchlich höher gewesen seien, läge die Annahme vor, daß Teile von den Lawinen mitgenommen und fvrtgesckwemmt worden seien. Bedauerlich sei, daß für den Vogelsberg keine geologische Station, die vom Staate unterstützt werde, bestehe. Im Odenwald bestände eine solche schon 18 Jahre lang. Ter Bahnve^kehr im Vogelsberg werde aber fördernd wirken. Tie Ausbeutung der Mineralien erfordere indessen Unternehmungslust und Kapital. Reichen Beifall erntete der Redner nach^ seinem I1/2 stündigen Vortrag. — Nach kurzer Pause ergriff der Redner nochmals das Wort. E-fteulick'er- toeise habe et vernommen, daß im benachbarten Ilbeshausen von Tirektor Berlit ein größerer G-bäudckomplex erworben worden fet, um darauf ein Eryokun gSheim für den Teutschen Aerßte- und Naturforscher- Verein, der zurzeit aus 30 0~0 Mitgliedern bestände, und ein Erholungsheim für die deutschen Kaufmännischen Vereine dort zu errichten, und daß die Pläne schon so weit gediehen seien, daß die nahe Verwirklichung des Pwjektes bevorsiände. Berlit habe mit noch zwei andern Herren deswegen eine Audienz b e i S r. K ö n i g 1 i ch e n Hoheit d em Gr 0 ß h er zog gehabt. Dem hohen Herrn seien die Pläne vorgetragen und die von Professor" Hofmann-Herborn aufgenommenen Photographien vorgelegt worden, und S. K. Hoheit habe in dreistündiger Audienz das ' regste Interesse und größte Wohlwollen entgegengebracht und würde auch nicht verfehlen, wenn die Witterung einigermaßen günstig und die Arbeiten vorgeschritten seien, sich durch seinen Geh. Kabinettssekreiär Römheld darüber Bericht erstatten zu lassen. Lauterbach, 18. Jan. Der ,L.-Anz.« schreibt: Heute ftüh um 1/2 8 Uhr verschied nach längerem Leiden Herr Friedrich Riedesel Freiherr zu Eisenbach, Königlich Preuß. Major a. D. auf Eichhof bei Lauterbach. Mit Windesschnelle durcheilte diese Trauerckunde unsre Stadt, denn ein edler Menschenfreund wurde uns Allen entrißen. Nie klopfte ein Armer und Bedrängter vergeblich an seiner Türe an, überall half er mit Rat und Tat. Kein Wunder denn, daß ihm aller Herzen entgegenschlugen, kein Wunder, daß jetzt, nachdem er von uns geschieden, die Trauer eine allgemeine und aufrichtige ist. Friedrich Hennann Riedesel war geboren 1848 in Darmstadt. Er hatte sich dem.Militärberufe ge- widmet. Als Leutnant bei dem Großh. Hessischen Leibdragoner-Regiment Nr. 24 hat er an dem glorreichen Feldzuge 1870 teilgenommen. Später gehörte er den Offizierkorps der Kuraffier-Regimenter Nr. 8 in Deutz am Rhein und Nr. 7 in Halberstadt an. Schließlich war er Schmadronschef in Stendal beim Magdeburgschen Husaren-Regirnente Nr. 10. Im Jahre 1891 schied er als Major aus und nahm seinen Wohnsitz in Lauterbach, wo er bis zum Jahre 1900 im Hohhaus wohnte. Alsdann siedelte er nach dem indessen erbauten prächtig gelegenen und künstlerisch alisgeführten Herrensitze Eichhof bei Lauterbach über. Sein hochentwickelter Sinn für Kunst und die Natur hat hier gauz vorzügliches hervorgezaubert. Er oermäblte sich im Jahre 1881 mit einer Gräfin v. BernStorff. Die Ehe blieb kinderlos. Major Riedesel war Ehrenmitglied des Kriegervereins Lauterbach und vor wenigen Monaten wurde er in den Kirchenvorstand unterer Stadt gewählt. Die Beisetzlmg findet am nächsten Donnerstag, den 21. Januar, nachmittags 2 Uhr auf dem Friedhöfe in Eisenbach statt. Alsfeld, 19. Jan. Von der Gemeindevertretung von Alsfeld wurde die nachstehende Petitton, die auch seitens der Gemeindevertretung von Breitenback> a. H. unterzeichnet wurde, dem Reichstagsabgeordneten des Kreises Tr Wallau, sowie allen hessischen Vertretern im Reick)stage übersandt: ^Jm Interesse der Landesverteidigung sotten zwei Teilstrecken der Eisenbahn Treysa—Leinefelde zweigleisig aus- gebaut werden, und bei einem Gesamtvoranschlag von 1550000 M. find für das Iaht 1904 800 000 Mk. als erste Rate eingestettt. Bei dieser Veranlassung beehren sich die unterzeichneten Gemeinden au eine der obigen Bahn ziemlich parallel laufende Linie, deren strategischLr Wert an- erkannt ist, ergebenst hinzuweisen. ES ist dies die hessischer- seits schon des öfteren angestrebte Verbindung: Hei'S- feld—Niederaula —Alsfeld. Tiefe Strecke bleibt trotz atter inzwischen erbauten Bahnen die naturgemäßeste und kürzeste Verbindung von Ost nach West, nur 44 Klm. lang, von denen 11 Mm. (Hersfeld—Niederaula) bereits im Bau sind, von beu noch verbleibenden 33 Klm. sind 11 preußisch und 22 hessisch. Das Kriegsministerium äußerte sich wie folgt über diese Linie unter Nr. 788/3 A 1 am 28. März 1880, nachdem es bedauert, auf den Minister der öffentlichen Arbeiten wegen notwendigeren Projekten keinen Einfluß ausüben zu kö-nnen . Da das Krieesnrini- sterium jedoch den militärischen Wert einer solchen Bahn- verbi-ndung an sich nicht unterschätzt, so bemerkt dasselbe für den Fall, daß das Projekt zu geeigneter Zeit wieder ausgenommen vder schon jetzt auch ohne eine Unterstützung des Staates zu stände kommen sottte, ergebenst, toie ba& selbe eintretendenfalls eine von Salzungen (eben! auch von Gerstungen) über Hersfeld nach Alsfeld durchsührende Linie als die Iven diesseittgen Anforderungen am meisten entsprechende bezeichnen müßte. Ter Bau einer Teilstrecke, welcher dem Zustande dnnmen des Ganzen dient, würde 7519 103.60 63.10 32.40 37.00 137 60 43.75 4315 . 102.50 . 91.65 . 102.55 . 91.60 . 101 20 . 99.50 . 102.90 I, vtKerftör^ fälle foetbnt fltif'20 VN 30 oesMtzi, die ObZ f 300. Für bie Cbb^To^crt sind ©ttmmfitiigc* Vereins, L«. »uuj Wv«. — — -7--/--- Gehclltsklaffe einrücken sollten. Der Ausschuß vertrat aber den Standpunkt, daß auch diese Posten keinen Anlaß zum Prag versetzt worden mar, b«v *•»*-•» — t Blätter die böhmische Hauptstadt kürzlich verlaßen, um, es hieß, eine längere Auslandsreise anzutreten. An seiner Stelle soll sein nächstältester Bruder, Erzherzog Otto, für einige Zeit in Prag Domicil nehmen. Es wäre immerhin möglich, daß diese Reise mit der Liebesangelegenheit in Zusammenhang stünde. Erzherzog Ferdinand Karl, der im 36. Lebensjahre sieht, erfreute sich seines überaus liebenswürdigen Wesens wegen, sowohl in Wien, wo er mehrere Jahre als . 268»' . 90.10 . 104.10 . 105 00 . 214.30 . 195.10 . 145.10 . 157.70 . 161.30 . 144.10 . 16.20 . 192.00 . 238.30 . 192.90 . 207.80 Kathreiners Watzkaffee ist das Ideal eines Morgentrunkes. Ec ist delikat, anregend und wohlbekömmlich. Reiobsanleihe do. Konsole . do . . Hessen ilfiifllf Meldungen. Kiel 20. Jan. Der Rest des 2. SeeVataMons soll in kurzer Zett nach Südwest-Afrika folgen und neue Ersatz-Bataillone gebildet werden. Tie ausrücken- „Henneberg-Seide“ — fttr alle Toilettem-Zwecke! — zollfrei! Master an Jedermann! Nor direkt t. Seidenfabrkt. Henneberg. Zürich. Teiephonischer Kursbericht urt »• 20. Januar 1904 30/g Mexikaner . . . -ti/z'Vi Chinesen . . Electric. Scluckert . . Nordd Lloyd . . Kreditaktien . . . « Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . . Ber’iner Handolsge«. . Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . . . Gotthardbahn . . . . Laurahötte Bochum ..... Harpener ...... Tendenz: fest. Von einer 5 ■ ri ~ und Wiesbaden wieder stärkeren Bedarf hatten und wonach die * Im österreichischen Kaiserhaus scheint sich Nachfrage größer war als das Angebot, konnten sich die hohen wieder einmal eine „Lie bes-Jrrung" zutragen zu wollen: P^e des letzten Marktes glich diesmal halten, wobei der Bor» Erzherzog Ferdinand Karl, der dritte Sohn des Erz- rat sehr schnell vollständig geräumt wurde, wabrend Milchkühe unb ifi/i/o Herzogs Karl Ludwig und Bruder des Ä egrund - t. ^rr Papst Rhodine. die Erde möge Tir letdM fern.'' %et ^bst-rn ® ft ]g bjc Btg/ melbe(| ficf| ba§ cr;reiit ftcb; ber bciteit ©efunb^et. durste aus der Zeit des römischen Kaisers Claudms der zw-itägi«-,, Berbandlimge» der V-remiglen S, u d e nl e n eine Versaimnluna ab in der folgende stummen. , Gruben der Stahlwerke über die Begründung des Stahl-Ny en (_/tu o e r t e n eine ^erianrmmng no, tu t er iwgwp Ober-Ingelheim, 18. Jan. Em hiesiger Wirt und werkverbandes nunmehr dahin zusammeniassen, daß die Tagesordnung angenöninten touebe A.„n uaLenijL.at Schuhmacher welcher schon längere Zeit an Wassersucht Werke fest entschlossen sind, einen Verband von Träger und Halb- denien rst zur Kenntnis gelangt, daß dw Regierung ncyupmacyer, welu)er ]cg » o . . Messer zeug mit Ausschluß von Eisenbahnmaterial zu schlrepen. Die Ver- noch im Laufe dieses Monats bie rtalrenrschen Kurse erkrankt war, schlitzte sich gestern ab . J' . traq§etthvürfe für diesen Verband wurden heute berells beraten. vonJnnsbrucknach Wienzuverlegen beabsichtigt den Leib auf, nß sich bie Eingeweide heraus uno wars eine Einigung der beteiligten Werke ist erzielt. Voraussetzung gc ^gen Verwahrung ein gegen diese Maßnahme, sie in die Stube. Bald darauf starb der Unglückliche. für das Zustandekommen des Verbandes ist, daß einige noch armen- ihr Recht auf eine italienische Universität in । - — -I .11— . ■■-----lj ... - stehenden Werke sich noch anschließen. Die Aussichten für oen 41et- r ।e rt verletzt unt> machen die Zuständigen Faktoren dar- vermischt«». . _ tritt Mer ®erfe 6^«" M '"‘L«? ^to^ee^ltrc^en^anlt)epen,ar®er auf aufmerksam, daß sie mit noch prüßcrer Eul-chi-d-nheit • Münster i. W., 19. Jan In der h.estgen 'ist b» «ufLen Kampf fortsetzen werden, den sie bis jetzt unter dem ssi-rkaserne stach ein Rekrut einen alteren Sol. ™ LbE hinaasgeschobm. Beisall und der Zuftimmunp der gesamten Nation jowm baten in den Hals, als er ihm eine Tasse Kaffee ins w- Gießen, 19. Jan. Der heutige Vorrat des Vieh- der zivilisierten Welt geführt haben. (Besicht aosi Marktes betrug nicht ganz 1000 Stück Milch- und Fettvieh und Konstantinopel, 20. Jan. Ter türkische Konsul • ^n seinem Urlaub äu§ WiesZ ------ ' - - - — *>■- DOrt der Verlobung des Erzherzogs Karl. Die Familie zurückberufen worden. Czubr behauptet, der Erzherzog habe am 27. Dezember Dresden, 20. Januar. Zum plötzlichen Ende deI offiziell um die Hand des Fräulein Czubr an- Crimmitschauer Streiks verlautete in Regierung^ gehalten. kreisen, daß der Unterstützungsfonds der Arbei« _.'>-'/■(*.--—' "1'' 1 ter für nur noch etwa drei Wochen reiche. JnH Mnrverftlats-Htillyrrcyien. übrigen ermahnt die Presse die Unternehmer, sie möchten Jena, 18. Jan. Oberlandesqetichtsrat Profesior Alfred versöhnlich handeln und den Groll zu ersticken suchen. Schultze hat einen Ruf an die Universität Freiburg an- London, 20. Jcm. Nach einem Tele-ramm Lord Mil^ genommen. „ | uers an da? K'o'kvnialamt WniTben in em so n t e i L Äerichissaat. !im Ganzen 17ft Gebäude durch die Flut ßerftörH Posen, 19. Jan Die Strafkammer verurteilte den Re° Die T o d e s sä lle werden Mts 20 Hs? 30 geschäht, die ObZ dakteur der „Praca", Lifiewski, wegen eines Artikels ,D er dachlosen aus 300. Für die Löbachs en sind Sammlungen eiserne Kanzler bei der Enthüllung deZ Posener Bismarck- I eröffnet. ---T : * *■Ä •• •e *. I Mailand, 20. Jan. Tie Nachricht über eine an geb 4 19. Jan. Das hiesige Schwurgericht ver° ^che Aufgabe dKL vstafrika Nischen Kolonie Bei» nadir durch die Mailänder Gesellschaft ist grundlos. Ditz irm" Gesellschaft erhielt von der Negierung die formelle Ver-f ^abre sicherung- daß sie für die Unterwerfung des Au f ft an b 5 .......— Iagdverpachlung. Donnerstag den 18. Februar d. F., nachmittags 3 Uhr, soll auf unserem Bureau die ca. 500 üa große Bleibenröber Gemeindefagb, aus Wald unb Feld bestehend, ■gute Rehwildjagd, an die an demselben Tage zur Verpachtung kommende Domanialjagd der Großh. Heff. Oberförsterei Homberg angrenzend, auf 12 Jahre verpachtet werden. Das Jagdgebiet ist durch die Linie Gießen—Fulda, sowie durch bie Nebenbahn Kirchhain (Main-Weser-Bahn)— Nieber-Gemünden leicht zu erreichen. Weitere Auskunft erstellt die unterzeichnete Behörbe. Bleibenrob (Post Nieder-Gemünden), 19. Januar 1904. Großh. Hess. Bürgermeisterei Bleidenrod. ________ Lein.__________759 * Holzverkauff^ Es sollen aus dem Distrikt Burghain der Ruine ©taufen» berg, ferner aus den Distrikten Scheib, Heege unb Tobenberg der Forstwartei Treis, desgleichen aus dem Distrikt Aspenstrauch der Forstwartei Seilbach, im ganzen ca. 38 tm Fichten- Schnittholz (von 30 cm Mittendurchmesser ab aufwärts), ca. 20 fm Fichten-Bauholz (20—29 cm einschl. Mittendurchm.), 10 fm Fichten-Bauholz (12—20 cm einschl. Mittendurchm.), 299 Stück Fichten-Derbstangen — 13,59 fm, unter den für den Submissiousholzverkauf geltenden Bedingungen aus der Hand verkauft werden. Das Holz lagert in i/z-stündiger Entfernung von den Stationen Treis a. d. Lda., Mainzlar und Lollar. Kausliebhaber wollen ihre Gebote mit der Aufschrift .Holzverkauf" bis 31. d. Mts. bei unterzeichneter Stelle ein- reichen, woselbst die eingelaufenen Gebote am 1. Februar, vormittags 10 Uhr, in Gegenwart der etwa erschienenen Käufer eröffnet werden. Die Forstwarfe Zecher zu Staufenberg, Mandel und Aspirant Allms in Treis werden auf Verlangen bas Holz vorzeigen. Treis a. d. Lda., den 19. Januar 1904. Großh. Oberförsterei Treis. Schneider. 768 Deutscher Kriesrer-Bund New-York. V57 ■ ■ Der Deutsche Krieger-Bund New York. Richard Müller, Bundes-Präsident. Nur die Marke,Pfeilring1 giebt Gewähr für die Aechtheit unseres Lanolin-Toilette-Cream-Lanolin Man verlange nur „Pfeilring11 Lanolin-Cream ^-,-1 welee ^aekahmuegee znrOek. LaMKu-FriKiktierraiiilHrwielde Sachsenhäuser Kos. Donnerstag den 21. Januar: Met^elsnpp®. Morgen» «ellsleifch, abendS »irrst. GS ladet ergebenft ein 0888 JLödwi- Stiehl, «rvs»orserstr. 18. Gegründet Oktober 1884. New-York, 14. Dezember 1903. An die Boaner Fabnenfabiik Aerlmische LeSens-Yersicherungs-Kesellschaft. Begründet 1830. Garantie-Kapital Ende 1902: Dersicherungs-Kavital Ende 1902: Ml. 76341616. Mk. 215044241. Bezahlte Versicherungssummen bis Ende 1902: Mk. 100975700. 3m Jahre 1904 kommt der Gewinnanteil ans 1899 mit Mk. 1061743,50 zur Verteilung, welcher den mit Anspruch auf Dividende Versicherten zufällt. Die Prämiensnmme der Teilnahme- berechtigten beläuft sich auf rund Mk. 3930000. Die Dividende pro 1904 beträgt 27 / der JahresPrämie bei den nach Dwrdedenmodus l Versicherten, 2l/,% der in Summa gezahlten Jahresprämien und 17//n der in Summa gezahlten Jahres-ErgänznugS-Pramieu bei den nach Dividendenmodus II Versicherten, und wird Den Berechtigten auf ihre im Jahre 1904 fälligen Prämien tn Anrechnung gebracht. 'b0 Berlin, den 31. Dezember 1903. Berlinische Lebens-Versicherunqs-GesellschasL SW, Markgrafenstraße 11/12. Die Gesellschaft übernimmt Lebens-, Spar- und Leibrenten-Versicherungen gegen niedrige Prämien. Sie gewahrt hohe Dividenden n. sehr günstige Versicherungs-Bedingungen (Auszahlung der vollen Versicherungssumme bet Selbstmord nach dreijähriger, bei Duell nach einjähriger Vers.-Dauer it. s. w.). Erteilung von Auskunft, Abgabe von Prospekten, sonne Amiahme von Versicherungs-Anträgen bei dem Vertreter Herrn Angnst Struck. Fräulein MZs Theiss, Kreuzpl. 10 empfiehlt sich zur Anfertigung künstlicher Gebisse in Gold und Kautschuk, Kronen- und Brückenarbeiten, , 63cem“ntinu®01^®^: SEmerzloskS Zahnziehen. Billige Preise. — Sprechstunden 9—12, 2—6. Sonntags nur gegen vorherige Anineldimg.02<^ Yostpaket-AdreMM'ßrma lief, biHiort BrüM’fAc Unwersitäta-vnickerei. Kietzen. Werte Herren! Nachdem Sie uns bereits 4 Compagnie-Fahnen in den letzten 11 Jahren geliefert, sämtlich in bester Verfassung-, haben Sie sich mit Lieferung unserer 2. Bundes-Fahne selbst Übertroffen. Wie die Seide von 1. Qualität, so ist die Ausführung: der herrlichen Stickerei ebenso prächtig als tadellos. 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[742 Kriluldrusp wurde in meinem Laden gefunden. 744 6är! ^0V.'aek. Stadl-Theater Eießen. Direktion: Sieingoctter. Donnerstag d. 21. Jan. 1904: — Außer Abonnement. — Einmaliges Gastspiel der Internationalen Tournee Gustav Lindemann. Theodora. Schauspiel in 4 Akten von Johan Bojer. Aus dem Nonvegischen übersetzb vott Adele Steustädtcr. GGGGZÄGGSG